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5. Sitzung der Gemeindevertretung
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Fundstellen
Raumplanung / Umwidmung
- … Gabriele Fleisch, Dachsanierung mit Vordachvergrößerung beim Wohnhaus GST-NR .543; Überbauung der Gemeindeparzelle GST-NR 3206 im Umfang von 50cm. 4. Änderung des Flächenwidmungsplanes der Marktgemeinde Schruns: a. Ingeborg Bitschnau; GST-NR 423/2 von FL in FS Stellplatz. b. Markus Heinzle; GST-NR 1904/2 sowie GST-NRN 1904/1, 1905/1 und …
- … b. Markus Heinzle; GST-NR 1904/2 sowie GST-NRN 1904/1, 1905/1 und 1905/3 von FL in BW. c. Barbara Erhart; GST-NR 2573/2 von FL in BW. 5. Ausnahme vom Bebauungsplan Nr. 2 „Bereich Stand Montafon“ der Marktgemeinde Schruns: Fors?onds des Standes Montafon; GST-NR 1096; Unterschreitung der festgelegten Baugrenze von 8,0 …
- … Dachvorsprung den Eingangsbereich mitumfassen. Der Gemeinde würden daher keine weiteren Belastungen entstehen. Die Zus?mmung wird eins?mmig erteilt. Zu 4a. Änderung des Flächenwidmungsplanes der Marktgemeinde Schruns: Ingeborg Bitschnau; GST-NR 423/2 von FL in FS Stellplatz. Die Widmung diene dazu entsprechend benö?ge Stellplätze zu schaffen. …
- … sich um eine kleinräumige Erweiterung für die bessere Nutzung des Objektes. Ein Carport dürfe aufgrund der Widmung FS Stellplatz errichtet werden. Die Umwidmung wird eins?mmig genehmigt. Zu 4b. Änderung des Flächenwidmungsplanes der Marktgemeinde Schruns: Markus Heinzle; GST-NR 1904/2 sowie GST-NRN 1904/1, 1905/1 …
Text des Dokuments (automatisch aus dem PDF gelesen, für Suche und Handy)
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VerhandlungsschriL
über die am 8. Oktober 2025 im Hotel Löwen, Saal Montafon sta?gefundene 5. öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung Schruns.
Anwesend:
☒ Bürgermeister Jürgen Haller, Vorsitz
Parteifrak?on: Schrunser Volkspartei und Parteifreie
☒ Sadjak Mar?n ☒ Fussenegger Mar?n, Ersatzmitglied
☒ Haumer Norbert ☒ Ganahl Werner
☒ Stemer Markus ☒ Fürstler Florine
☒ Gantner Michael, Ersatzmitglied ☒ Vergud Peter
☒ Robe Valen?na, Ersatzmitglied ☒ Fors?nger Andreas, Ersatzmitglied ☒ Schro?enbaum Bernhard
Parteifrak?on: Metnand för Schru
☒ Ra? Günter ☒ Fitsch Chiara
☒ Mangeng Emil, Ersatzmitglied ☒ Ganahl Daniel
☒ Goll Birgit ☒ Fränkel Max
☒ Netzer Albert ☒ Berthold Günter
☒ Witzani Daniel
Parteifrak?on: Schrunser FPÖ und Parteifreie
☒ Thöny Daniel ☒ Sauerwein Ralph
Parteifrak?on SPÖ und Parteifreie
☒ Borger Mar?n
Entschuldigt abwesend:
Braun Laura, Zuderell Natalie, Fritz Nina, Spannring Roman,
Sachverständige(r)/AuskunLspersonen:
☒ Netzer Helmut, Gemeindekassier zu TOP 1 ☒ Winkler Bruno zu TOP 2
SchriLführer:
☒ AL Mag. Christof Obwegeser
A U S K U N F T :
Mag. Christof Obwegeser
+43 5556 724 35-210
christof.obwegeser@schruns.at
Zahl: 004-1/2025
Schruns, 8. November 2025
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Der Vorsitzende begrüßt die Mitglieder und Ersatzmitglieder der Gemeindevertretung sowie die AuskunLsperson und die Zuhörer und stellt fest, dass die Einladung zur Sitzung ordnungsgemäß erfolgt und die Beschlussfähigkeit gegeben ist.
Vor Eingang in die Tagesordnung wird von Gemeindevertreter Sadjak Mar?n gemäß § 41 Abs. 3 Gemeindegesetz die Aufnahme eines weiteren Tagesordnungspunktes beantragt, der am Ende der Tagesordnung vor dem Tagesordnungspunkt „Allfälliges“ zu behandeln ist:
TOP 9: Nachtgastronomie Objekt Montafonerbahn bei Bahnhof Schruns – Bekenntnis der Gemeinde Schruns zur Erhaltung der Nachtgastronomie in diesem Objekt.
Die Aufnahme des weiteren Tagesordnungspunktes wird mehrheitlich (eine Gegens?mme: Ra? Günter)
beschlossen.
Der Vorsitzende verweist sodann auf die in der Einladung enthaltene und heute ergänzte Tagesordnung:
1. Aufnahme eines Darlehens durch die Marktgemeinde Schruns in Höhe von 3 Millionen Euro.
2. Präsenta?on des Nutzungskonzepts „Güatle Zagrabs“, Präsenta?on von Herrn Bruno Winkler.
3. Zus?mmung bezüglich einer dauerhaLen Inanspruchnahme von Gemeindegrund:
Gabriele Fleisch, Dachsanierung mit Vordachvergrößerung beim Wohnhaus GST-NR .543;
Überbauung der Gemeindeparzelle GST-NR 3206 im Umfang von 50cm.
- 4. Änderung des Flächenwidmungsplanes der Marktgemeinde Schruns:
- a. Ingeborg Bitschnau; GST-NR 423/2 von FL in FS Stellplatz.
- b. Markus Heinzle; GST-NR 1904/2 sowie GST-NRN 1904/1, 1905/1 und 1905/3 von FL in BW.
- c. Barbara Erhart; GST-NR 2573/2 von FL in BW.
5. Ausnahme vom Bebauungsplan Nr. 2 „Bereich Stand Montafon“ der Marktgemeinde Schruns:
Fors?onds des Standes Montafon; GST-NR 1096; Unterschreitung der festgelegten Baugrenze von 8,0 m auf 5,0 m.
- 6. Antrag gemäß § 16a Abs. 3 lit. a RPG auf Erteilung einer Ferienwohnungsbewilligung:
- a. Silvia Sprung, Schruns; GST-NR 1850, Bargusweg 45.
- b. Gerlinde Manz-Christ, FL-Triesen; GST-NR 1291, Dozent-Albrich-Weg 3.
7. Genehmigung der VerhandlungsschriL über die 4. Sitzung der Gemeindevertretung.
8. Mi?eilungen des Vorsitzenden.
9. Nachtgastronomie Objekt Montafonerbahn bei Bahnhof Schruns – Bekenntnis der Gemeinde Schruns zur Erhaltung der Nachtgastronomie in diesem Objekt.
10. Allfälliges.
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Zu 1.
Aufnahme eines Darlehens durch die Marktgemeinde Schruns in Höhe von 3 Millionen Euro.
Gemeindekassier Helmut Netzer führt zum Tagesordnungspunkt aus wie folgt: Vorgesehen gewesen wäre ein Darlehen in Höhe von Euro 5 Millionen. Ein Großteil davon en?alle auf Planungskosten für Kindergarten, Volksschule, Realisierung von Straßen und Kanalprojekten. Aufgrund der erwartbaren tatsächlichen anfallenden Kosten würde ein Darlehen in Höhe von Euro 3 Millionen zur Deckung der offenen Forderungen aktuell genügen. Man habe nicht nur weniger Ausgaben wie erwartet, sondern auch unerwartete Einnahmen erhalten, was die Gesamtbelastung reduzieren würde. Es hä?en nicht alle angefragten Banken ein Angebot abgegeben.
Offen sei wie jedes Jahr die Frage, ob man fix oder variabel verzinst das Darlehen aufnehmen wolle. Die Empfehlung gehe grundsätzlich Richtung variablem Zinssatz.
Gemeindevertreter Michael Gantner empfiehlt, dass Darlehen nicht gesammelt, sondern bei Bedarf aufgenommen werden sollen. Das würde die Zinsbelastung mindern. Norbert Haumer ergänzt, dass Darlehen zu einem Zeitpunkt aufgenommen werden sollen, wenn die Fixzinsen niedrig sind. Peter Vergud regt an, das Darlehen im Verhältnis 50:50 zwischen variabler und fixer Verzinsung aufzuteilen. Man solle mit den Banken mit diesem Zugang nachverhandeln. Mar?n Borger schließt sich den Vorredner an. Mar?n Fussenegger empfiehlt die Nachverhandlung bei den Pönalzahlungen bezüglich der vorzei?gen Rückzahlung der Verbindlichkeiten. Günter Ra? bringt vor, dass man aktuell ein Darlehen in Höhe von 2 Millionen aufnehmen und bei Bedarf einen weiteren Beschluss bezüglich weiterer Darlehen fassen könnte. Ralph Sauerwein s?mmt seinen Vorrednern zu und empfiehlt ebenfalls eine AuLeilung des Darlehens mit fixem und variablem Zinssatz.
Werner Ganahl bringt vor, die Angelegenheit dieses Mal schnell zu erledigen aber generell das zukünLige Vorgehen zu hinterfragen.
Prüfungsausschussobmann Peter Vergud spricht sich ebenfalls für ein reduziertes Darlehen in Höhe von 2 Millionen Euro, geteilt im Verhältnis 50:50 fix und variabel verzinst aus. Die Zeiten würden generell ein ak?ves Schuldenmanagement verlangen.
Die Gemeindevertretung beschließt eins?mmig wie folgt: Es solle ein Darlehen in Höhe von 2 Millionen aufgenommen werden. Das Darlehen solle je zur HälLe fix und variabel verzinst werden. Bei Bedarf solle ein weiteres Darlehen in Höhe von 1 Million aufgenommen werden. Dieses Darlehen solle im selben Verhältnis bezüglich des Zinssatzes aufgenommen werden. Die weitere Beschlussfassung sei abhängig von den konkreten Gegebenheiten zur Zeit der konkreten Darlehensaufnahmen.
Zu 2.
Präsenta?on des Nutzungskonzepts „Güatle Zagrabs“
Herr Bruno Winkler berichtet, dass die Marktgemeinde Schruns gemeinsam mit dem Büro „Rath & Winkler, Bildungs-, Kultur- und Museumskonzepte“, in den Jahren 2022 bis 2024 ein umfassendes Nutzungs- und Bildungskonzept für das im Eigentum der Gemeinde stehende Anwesen „Güatle Zagrabs“ erarbeiten ließ. Das Projekt sei aus der Schul- und Kindergartenneuentwicklung hervorgegangen, in deren Rahmen der Bedarf nach einem externen Lernort erkannt worden sei. Ziel der Studie sei es gewesen, das kulturhistorisch wertvolle und derzeit ungenutzte Anwesen in einen lebendigen, naturnahen Lern- und Begegnungsraum zu überführen, der den pädagogischen, sozialen und kulturellen Bedürfnissen der Bevölkerung von Schruns und der Region gerecht werde.
Es wurde dargelegt, dass die Konzeptentwicklung in einem breit angelegten Beteiligungsprozess erfolgt sei, der durch eine Kerngruppe aus sechs Mitgliedern getragen worden sei. Ergänzend seien Fachpersonen aus den Bereichen Pädagogik, SozialwissenschaL, Tourismus, Raumplanung, Architektur, Natur- und Technikvermi?lung sowie Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinde in den Prozess eingebunden gewesen. Im Zuge zahlreicher
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Workshops, Fachgespräche, Exkursionen und Schulprojekte seien die Grundlagen für eine nachhal?ge Nutzung des Güatle erarbeitet und dokumen?ert worden.
Inhaltlich sei betont worden, dass das Projekt Zagrabs einen Lernort schaffen wolle, an dem Bildung wieder unmi?elbar erfahrbar werde. Das Lernen solle „draußen im Leben“ sta?inden und Kinder sowie Jugendliche dazu befähigen, Natur und Kultur mit allen Sinnen wahrzunehmen. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen worden, dass junge Menschen zunehmend in digitalen Welten aufwüchsen, wodurch der Kontakt zur realen Umwelt und die körperliche Bewegung abnähmen. Zagrabs solle diesem Trend entgegenwirken und als ganzheitliches Lernfeld die Verbindung zwischen Natur, Technik und Geschichte wiederherstellen.
Zagrabs sei als Ort der Naturpädagogik vorgesehen, an dem Kinder die Zusammenhänge des ökologischen Kreislaufs prak?sch erfahren könnten, etwa durch Pflanzen, Pflegen, Ernten und Verarbeiten landwirtschaLlicher Produkte. Ebenso solle der Standort Raum für Technikpädagogik bieten, indem handwerkliche und technische Lernformen, etwa KleinkraLwerke, Seilbahntechnik oder WasserwirtschaL, anschaulich vermi?elt würden. Darüber hinaus werde Zagrabs als Ort der Geschichtspädagogik verstanden, da die Sanierung der historischen Baustruktur selbst ein wertvolles Lernfeld für Materialkunde, Bauforschung und KulturlandschaLspflege darstelle.
Ergänzend sei das Konzept sozialpädagogisch ausgeweitet worden. Schulen, Jugendzentren und soziale Einrichtungen hä?en den Bedarf nach Rückzugs- und Erholungsräumen bekräLigt. Zagrabs könne diesen Bedarf decken und als landesweit beispielhaLer Schauplatz sozialpädagogischer Arbeit dienen. Jugendliche könnten dort aus ihrem digitalen Alltag ausbrechen, handwerkliche Tä?gkeiten erlernen, Teamfähigkeit entwickeln, Stress abbauen und neue Selbstwahrnehmung gewinnen. Auch für Erwachsene solle der Lernort offenstehen, insbesondere im Rahmen von erlebnis- und freizeitpädagogischen Angeboten, die auf Persönlichkeitsbildung, Entspannung und soziale Begegnung ausgerichtet seien.
Weiters sei festgestellt worden, dass das Güatle Zagrabs als Montafoner KulturlandschaL in Miniatur gelte. Es vereine Hof, Wiesen und Bergmähder und spiegle damit die typische Struktur der extensiven Montafoner LandwirtschaL wider. Fachleute aus LandschaLsarchitektur und Naturschutz hä?en betont, dass sich aus der Hanglage ein ökologisch wie kulturhistorisch bedeutender Lebensraum ergebe, der künLig als Lernraum große StrahlkraL entwickeln könne.
In der weiteren Darstellung sei ausgeführt worden, dass das Projekt eine eigenständige TrägerschaL vorsehe, in der soziale, pädagogische und kulturelle Ins?tu?onen gemeinsam mit Entscheidungsträgern der Gemeinde, des Standes Montafon und des Landes vertreten sein sollten. Der Au)au eines Ganzjahresbetriebes unter Leitung einer fachlich breit aufgestellten GeschäLsführung sei mi?elfris?g vorgesehen. Die Gemeinde Schruns bringe als Basisfinanzierung das Anwesen selbst ein, bestehend aus Gebäuden, Bergwiesen, Obstbäumen sowie vorhandener Wasser- und Verkehrsanbindung. Diese Grundlage ermögliche es, bei Förderstellen auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene Anträge zu stellen und zusätzliche Mi?el zu akquirieren.
Als potenzielle Förderstellen seien unter anderem das Amt der Vorarlberger Landesregierung mit den Abteilungen für Elementarpädagogik, Naturschutz, Regionalentwicklung und KulturlandschaLspflege, der Stand Montafon, das Bundesministerium für Bildung, das Bundesministerium für Klimaschutz, die OeAD-Agentur für Bildung, das Bundesdenkmalamt sowie die Europäische Union mit Programmen wie LEADER und Next Genera?on genannt worden. Auch themennahe S?Lungen und Sponsoren könnten zur Mi?inanzierung beitragen.
Das Projekt solle schri?weise und behutsam umgesetzt werden, wobei auf eine kostenschlanke, kon?nuierliche und wachstumsorien?erte Entwicklung Wert gelegt werde. Bereits der Entwicklungsprozess selbst werde als
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pädagogischer Bildungsbaustein verstanden. In den nächsten Phasen solle eine Projektleitung bestellt, eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit betrieben und eine Lobbyarbeit zugunsten einer breiten Akzeptanz durchgeführt werden.
Im abschließenden Resümee sei betont worden, dass die Wiederbelebung des Güatle Zagrabs einen beispielhaLen und vorbildlichen Umgang mit gefährdetem Kulturerbe darstelle. Ziel sei nicht nur die Erhaltung, sondern die ak?ve Belebung eines geschichtsträch?gen Ortes, der Vergangenheit, Gegenwart und ZukunL in einzigar?ger Weise verbinde. Schruns könne sich damit landesweit als Gemeinde profilieren, die ein zukunLsweisendes Bildungs- und Sozialmodell verwirkliche. Der Standort werde zu einem Ort des Lernens, des Lebens, der Arbeit, des Sich-Erdens, der Begegnung und der Selbs?indung. Das Projekt Zagrabs gelte daher als langfris?ge Inves??on in die kommende Genera?on und als Beispiel für nachhal?ge kommunale Entwicklung im Sinne eines verantwortungsvollen Umgangs mit Natur, Kultur und GemeinschaL.
Die Gemeindevertretung bedankt sich einhellig bei Herrn Winkler für den ausführlichen Vortrag, welchen den Abschluss des Leader Projektes „Güatle Zagrabs“ darstellt.
Zu 3.
Zus?mmung bezüglich einer dauerhaLen Inanspruchnahme von Gemeindegrund:
Gabriele Fleisch, Dachsanierung mit Vordachvergrößerung beim Wohnhaus GST-NR .543;
Überbauung der Gemeindeparzelle GST-NR 3206 im Umfang von 50cm.
Der Eingangsbereich liege bereits auf dem Grundstück der Gemeinde. Nunmehr solle aufgrund einer Dachsanierung der Dachvorsprung den Eingangsbereich mitumfassen. Der Gemeinde würden daher keine weiteren Belastungen entstehen.
Die Zus?mmung wird eins?mmig erteilt.
Zu 4a.
Änderung des Flächenwidmungsplanes der Marktgemeinde Schruns:
Ingeborg Bitschnau; GST-NR 423/2 von FL in FS Stellplatz.
Die Widmung diene dazu entsprechend benö?ge Stellplätze zu schaffen. Es handle sich um eine kleinräumige Erweiterung für die bessere Nutzung des Objektes. Ein Carport dürfe aufgrund der Widmung FS Stellplatz errichtet werden.
Die Umwidmung wird eins?mmig genehmigt.
Zu 4b.
Änderung des Flächenwidmungsplanes der Marktgemeinde Schruns:
Markus Heinzle; GST-NR 1904/2 sowie GST-NRN 1904/1, 1905/1 und 1905/3 von FL in BW.
Der nördöstliche Teil des Wohnobjektes stehe in einer Widmung FL. Es solle ein Parkplatz errichtet und die Situa?on bereinigt und verbessert werden. Dafür wäre eine Anschlusswidmung BW erforderlich. Es sei eine schlichte Widmungskorrektur.
Die Umwidmung wird eins?mmig genehmigt.
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Zu 4c.
Änderung des Flächenwidmungsplanes der Marktgemeinde Schruns:
Barbara Erhart; GST-NR 2573/2 von FL in BW.
Es sei bereits ein Wohnhaus vorhanden. In dem daneben situierten Bienenhaus sei früher eine Bienenzucht betrieben worden. Das Bienenhaus solle nunmehr für Wohnzwecke genutzt werden. Dafür sei die Umwidmung erforderlich. Es handle sich auch hier um eine Korrekturwidmung.
Die Umwidmung wird eins?mmig genehmigt.
Zu 5.
Ausnahme vom Bebauungsplan Nr. 2 „Bereich Stand Montafon“ der Marktgemeinde Schruns:
Fors?onds des Standes Montafon; GST-NR 1096; Unterschreitung der festgelegten Baugrenze von 8,0 m auf 5,0 m.
Der Bürgermeister führt aus, dass die Finanzierung in der gestrigen Standessitzung nicht beschlossen worden sei. Der Umbau soll der Schaffung von Büroarbeitsplätzen dienen. Aktuell sei kolpor?ert, dass die Gesam?nves??on in Höhe von 2,6 Millionen Euro durch das Land Vorarlberg (1,1 Millionen) und durch die Gelder aus dem montafoneigenen TalschaLsfonds (1,5 Millionen) gedeckt werden würden.
Man habe kurzfris?g erfahren, dass bei einem Umbau des Gebäudes eine Umsiedelung des Personales in das Objekt „Altes Bezirksgericht“ geplant wäre. Die Marktgemeinde Schruns habe in diesem Objekt Räumlichkeiten für die Volksschule angemietet. Der Mietvertrag mit dem Stand Montafon zu diesen Räumlichkeiten wären monatlich kündbar. Die Unsicherheit einer Vertragsauflösung sei für die Gemeinde nicht tragbar.
Die Gemeindevertretung moniert einhellig, dass der Informa?onsfluss zwischen Stand Montafon und Marktgemeinde Schruns bezüglich des Umbauprojektes sehr dürLig gewesen sei. Man begehre daher, dass ein Vertreter des Standes Montafon das Projekt in seiner Gesamtheit (Geplante Umbaumaßnahmen, Notwendigkeit des Umfanges der Umbaumaßnahmen, Finanzierung und Nebenkosten, Nutzungskonzept)
vorstellen solle. Die Gemeindevertretung könne im Lichte der Unwägbarkeiten und Unklarheiten zum aktuellen Zeitpunkt keine Ausnahmegenehmigung erteilen.
Fraglich sei auch, ob die Verwendung der Gelder des TalschaLsfonds für ein reines Verwaltungsprojekt verwendet werden sollen. Als regionales Projekt, welches durch derar?ge Gelder finanziert werden sollte, würde sich vielmehr das Objekt „Maria Rast“ und die Schaffung eines etwaigen talweiten Ärztehauses anbieten.
In Zeiten der finanziellen Krise wäre es ein fatales Signal, würden sich die Gemeinden und der Stand Montafon einen Prunkbau leisten. Man müsse hinterfragen, ob eine stark reduzierte aber dennoch sinnvolle Adap?erung des Objektes nicht zielführender sei.
Die Gemeindevertretung vertagt den Tagesordnungspunkt eins?mmig und begehrt eine Informa?on durch einen Vertreter des Standes Montafon zum Umbauprojekt in einer der nächsten Sitzungen.
Zu 6a.
Antrag gemäß § 16a Abs. 3 lit. a RPG auf Erteilung einer Ferienwohnungsbewilligung:
Silvia Sprung, Schruns; GST-NR 1850, Bargusweg 45.
Die Antragsstellerin habe das Objekt im Erbweg erhalten. Es sei in natura ein Stall, sei aber rechtlich aufgrund der Historie als Maisäß mit Wohnteil zu klassifizieren, dass der Drei-Stufen-LandwirtschaL gedient habe.
Die Bewilligung wird eins?mmig erteilt.
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Zu 6b.
Antrag gemäß § 16a Abs. 3 lit. a RPG auf Erteilung einer Ferienwohnungsbewilligung:
Gerlinde Manz-Christ, FL-Triesen; GST-NR 1291, Dozent-Albrich-Weg 3.
Es würden sämtliche Voraussetzungen im Sinne der raumplanungsrechtlichen Bes?mmung vorliegen.
Die Bewilligung wird eins?mmig erteilt.
Zu 7.
Genehmigung der VerhandlungsschriL über die 4. Sitzung der Gemeindevertretung.
Die VerhandlungsschriL wurde unverändert eins?mmig genehmigt.
Zu 8.
Mi?eilungen.
- Herr Wolfgang Bernhard konnte dafür gewonnen werden, die Montafonerbahn AG im AuLrag der Montafoner Gemeinden zu prüfen. Der Aufsichtsratsvorsitzende der Montafonerbahn AG, Bürgermeister Daniel Sandrell, hat seine volle Unterstützung zugesagt.
- Der neue ÖPNV (Öffentliche Personennahverkehr) Fahrplan wurde beschlossen. Das ist mir zusätzlichen Bussen und Kosten für die Gemeinde verbunden. Folge der Neuanschaffung der benö?gten Gelenkbusse ist, dass die Sendeanlage der Telekom Austria und Magenta auf dem Busbahnhof Schruns abgebaut werden muss. Der Grund dafür ist, dass man den Platz für ein Flugdach benö?gt, damit die neuen Gelenksbusse eis- und schneefrei untergestellt werden können.
- Da die Sendeanlage bis Ende Oktober 2025 abgebaut werden muss, hat sich die Marktgemeinde Schruns dazu bereit erklärt, dass eine temporäre Mobilfunkanlage bei der Kulturbühne errichtet wird.
Wir rechnen mit einer Dauer von einem Jahr bezüglich der Nutzung der Übergangslösung. Ohne diese gibt es keinen Mobilfunk mehr im Tal.
- Beim neuen Hotelprojekt der Silvre?a Montafon GmbH wurde ein renommierter Investor und Hotelbetreiber gefunden.
- Der Sternenparkplatz wird zukünLig über das Parkraummanagementunternehmen „Peter Park“
bewirtschaLet. Dadurch werden die EinkünLe aus den Parkeinnahmen gesteigert.
- Beim Österreichischen Gemeindetag wurde der Gemeinde angeboten erstmalig die Bundesfachtagung des Fachverbandes der leitenden Gemeindeangestellten Österreichs (FLGÖ) auszurichten. Dafür werden 200 Zimmer in der Zwischensaison benö?gt. Die Kosten gehen ausschließlich zu Lasten des FLGÖ und des Kommunalen WirtschaLsforums (KWF).
- Der Gemeindevorstand hat im Wege der Notkompetenz Asphal?erungsarbeiten in Höhe von circa Euro 217.000,00 beschlossen und vergeben, um sich das Angebot noch sichern zu können.
- Die Gemeinde Schruns kann in Koopera?on mit der Illwerke VKW eine Vor-Ort-Beratung im Gemeindeamt bezüglich der Strombezugsverträge anbieten. Der Service steht Montag bis Freitag, 8:00 bis 12:00 Uhr zur Verfügung und wird bis 24. Oktober angeboten.
Zu 9.
Nachtgastronomie Objekt Montafonerbahn bei Bahnhof Schruns – Bekenntnis der Gemeinde Schruns zur Erhaltung der Nachtgastronomie in diesem Objekt.
Mit der Schließung der,,MoBar" verliere die Marktgemeinde Schruns einen zentralen Treffpunkt für Jugendliche, junge Erwachsene sowie Gäste des Montafons. Das ehemalige Bahnhofsgebäude habe sich in den vergangenen Jahren als etablierter Standort für die Nachtgastronomie bewährt und einen wich?gen Beitrag zum gesellschaLlichen und touris?schen Leben in Schruns geleistet.
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Die geplante Nutzung des Gebäudes durch die Verwaltung der Montafonerbahn sei grundsätzlich nachvollziehbar, dürfe jedoch nicht dazu führen, dass die Nachtgastronomie in Schruns dauerhaL verschwinde.
Gerade für die Jugend, aber auch für den Tourismus, sei ein entsprechendes Angebot notwendig, um die A?rak?vität des Ortszentrums zu erhalten und die nächtliche Belebung im Sinne einer lebendigen Marktgemeinde fortzuführen.
Zielführend wäre es, die Forderung an den Aufsichtsratsvorsitzenden der Montafonerbahn AG, Bürgermeister Daniel Sandrell zu richten. Dieser sei bereits informiert und begrüße das Ansinnen der Marktgemeinde Schruns ob des Erhalts der Nachtgastronomie in der Region.
Die Gemeindevertretung befürwortet eins?mmig, dass Gespräche und Forderungen an die Montafonerbahn AG bezüglich des Erhalts der Nachtgastronomie im Objekt beim Bahnhof Schruns gestellt werden.
Zu 10.
Allfälliges.
M.Borger: Wann wurde die Gemeinde über die Einstellung der Strombezugsverträge informiert.
J. Haller: Ein bisschen früher wie jeder andere Kunde auch.
- M. Borger
- Es gab Kündigungen beim Ak?vpark. Was sind die Gründe?
- J. Haller
- Saisonale Schwankungen und normale Personalfluktua?on.
Ende der Sitzung: 22:00 Uhr
Der Vorsitzende Der SchriLführer