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9. Sitzung der Gemeindevertretung
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Fundstellen
Raumplanung / Umwidmung
- … Zu 7. Alexander Fleisch, Eggaweg 12, 6780 Schruns – GST-NR 2464/3 – von FL in BW-R. Der Vizebürgermeister erläutert den Antrag. Es handelt sich um eine Umwidmung des Grundstücks 2464/3 in der Katastralgemeinde Schruns von Freifläche LandwirtschaL (FL) in Baufläche-Wohngebiet „Roter Punkt“ (BW-R). Eins?mmig …
Verkauf / Erwerb / Versteigerung
- … Nähe des Feldweges fortgesetzt in die Wiesen. M. Borger: Wie gehe das Kindergartenprojekt voran? J. Haller: Die finalen Zahlen werden noch erhoben und der Baurechtsvertrag mit der Pfarre wird geregelt. M. Borger: Was sei mit dem Projekt zur Aufweitung der Ill? J. Haller: Das ist eine Renaturierungsmaßnahme der Illwerke VKW. Die …
Vergabe / Ausschreibung
- … der Flächen bekundet. Die Verpachtung erfolge zu vergleichbaren Bedingungen auf Basis eines Standard-Pachtvertrages nach dem Landpachtgesetz. Eine Ausschreibung werde nicht angestrebt, da sie administra?v unverhältnismäßig wäre. Die Gemeindevertretung beschließt eins?mmig den Abschluss des Pachtvertrages mit …
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VerhandlungsschriL
über die am 18. März 2026, 19:00 Uhr im Saal Montafon 1 des Hotel Löwen sta?gefundene 9. öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung Schruns.
Anwesend:
☒ Bürgermeister Jürgen Haller, Vorsitz
Parteifrak?on: Schrunser Volkspartei und Parteifreie
☒ Sadjak Mar?n ☒ Ganahl Werner
☒ Haumer Norbert ☒ Fürstler Florine
☒ Stemer Markus ☒ Vergud Peter
☒ Robe Valen?na, Ersatzmitglied ☒ Spannring Roman
☒ Zuderell Natalie ☒ Fussenegger Mar?n, Ersatzmitglied
☒ Schro?enbaum Bernhard
Parteifrak?on: Metnand för Schru
☒ Ra? Günter ☒ Fitsch Chiara
☒ Fritz Mar?n ☒ Ganahl Daniel
☒ Goll Birgit ☒ Mangeng Emil, Ersatzmitglied
☒ Netzer Albert ☒ Berthold Günter
☒ Witzani Daniel
Parteifrak?on: Schrunser FPÖ und Parteifreie
☒ Thöny Daniel ☒ Sauerwein Ralph
Parteifrak?on SPÖ und Parteifreie
☒ Borger Mar?n
Entschuldigt abwesend:
AuskunLspersonen:
☒ Manuel Bitschnau zu TOP 1 ☒ Franz Wachter zu TOP 2 ☒ Christoph Vogt zu TOP 3
SchriLführer:
☒ AL Mag. Christof Obwegeser
A U S K U N F T :
Mag. Christof Obwegeser
+43 5556 724 35-210
christof.obwegeser@schruns.at
Zahl: 004-1/2026
Schruns, 20. Mai 2026
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Der Vorsitzende begrüßt die Mitglieder und Ersatzmitglieder der Gemeindevertretung sowie die AuskunLspersonen und die Zuhörer und stellt fest, dass die Einladung zur Sitzung ordnungsgemäß erfolgt und die Beschlussfähigkeit gegeben ist.
Zu Beginn der Sitzung setzt der Vorsitzenden gemäß § 41 Absatz 1 Gemeindegesetz den Tagesordnungspunkt 4 aufgrund bereits erfolgter Beschlussfassung in der 44. Gemeindevertretungssitzung im Jahr 2025 ab.
Vor Eingang in die Sitzung hält die Gemeindevertretung der Marktgemeinde Schruns eine Trauerminute für den kürzlich verstorbenen Alt-Bürgermeister Harald Wekerle.
Der Vorsitzende verweist auf die in der Einladung enthaltene und heute abgeänderte Tagesordnung:
1. Antrag der Liste "Team Mar?n Sadjak Schruser Volkspartei und Parteifreie" auf Aufnahme eines Tagesordnungspunktes gemäß § 41 Absatz 2 Gemeindegesetz:
Präsenta?on der Montafon Tourismus GmbH durch GeschäLsführer Manuel Bitschnau.
2. Anteilige Übernahme der Umbaukosten für das Bergre?ungsheim Depot Sandstraße, Tschagguns im Sinne der Koopera?onsvereinbarung zwischen Bartholomäberg/Schruns/Silbertal/Tschagguns.
3. Mehrzweckgemeindeverband „Gemeindeverband IT und Kompetenzzentrum Montafon“ – Beschluss über die Satzungen und den Beitri? zum Gemeindeverband.
4. Beschluss der Kostenübernahme für die Abhaltung der FIS Snowboard Freestyle WM 2027.
5. Abschluss einer Zusatzvereinbarung zum Dienstbarkeitsvertrag vom 30. Oktober 2018 bezüglich einer Erweiterung der Dienstbarkeit zur Errichtung und Erhaltung von Mountainbike-Trails zwischen dem Fors?onds Stand Montafon und der Marktgemeinde Schruns.
6. Abschluss eines Pachtvertrages bezüglich der Verpachtung von landwirtschaLlichen Flächen der Marktgemeinde Schruns im Umfang von mehr als einem Hektar.
7. Alexander Fleisch, Eggaweg 12, 6780 Schruns – GST-NR 2464/3 – von FL in BW-R.
8. Genehmigung der Zu- und Abschreibungen zum LiegenschaLsteilungsverfahren Markwoski, 23.407W/24.
9. Genehmigung der VerhandlungsschriL über die 8. Sitzung der Gemeindevertretung.
10. Mi?eilungen des Vorsitzenden.
11. Allfälliges.
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Zu 1.
Antrag der Liste "Team Mar?n Sadjak Schruser Volkspartei und Parteifreie" auf Aufnahme eines Tagesordnungspunktes gemäß § 41 Absatz 2 Gemeindegesetz:
Präsenta?on der Montafon Tourismus GmbH durch GeschäLsführer Manuel Bitschnau.
GeschäLsführer Manuel Bitschnau stellt die Arbeit der Montafon Tourismus GmbH anhand einer Präsenta?on vor. Er berichtet, dass das Montafon die näch?gungsstärkste Des?na?on Vorarlbergs sei und im Des?na?onsmanagement das höchste Level (4.0) in Österreich erreicht habe. Im vergangenen Jahr seien 566.000 Übernachtungsgäste und insgesamt 2,2 Millionen Näch?gungen verzeichnet worden, der höchste jemals erreichte Wert. Im Winter gehe es primär um die Haltung der Näch?gungszahlen und Qualitätsverbesserung; Wachstumspotenzial bestehe vor allem im Sommer.
Nach der Fusionierung der Tourismusverbände im Jahr 2016 seien die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter thema?sch spezialisiert und gemeindegrenzenübergreifend tä?g. Zuvor hä?en in einzelnen Orten ein bis eineinhalb Personen alle Aufgaben abdecken müssen, was angesichts heu?ger Anforderungen (WebauLri?, Social Media, Veranstaltungen) nicht mehr leistbar gewesen wäre.
Zur Unternehmensstruktur führt er aus, dass die GesellschaL 14 GesellschaLer umfasse: acht Tourismusgemeinden (Lorüns und Stallehr sind nicht beteiligt), vier BergbahngesellschaLen, den Stand Montafon und die WirtschaL Montafon (WIMO). Der Aufsichtsrat sei mit sieben Personen besetzt. Daneben bestehe der Tourismusbeirat mit über 30 Mitgliedern, der zweimal jährlich zusammenkomme und in dem das opera?ve GeschäL behandelt werde.
Im Bereich Kundenservice betreibe die Montafon Tourismus GmbH derzeit vier Tourismus-Infos. Drei davon (Schruns als Haup?nforma?on, St. Gallenkirch und Gaschurn) werden von allen Gemeinden im Tal nach Be?en finanziert. Das Büro in Gargellen werde zu 100 Prozent von der Gemeinde St. Gallenkirch getragen. Alle Gästeanfragen würden zentral bearbeitet, sieben Tage die Woche. Im Buchungsbereich seien 574 Betriebe angeschlossen.
In der Abteilung Lebensraum würden etwa 70 eigene Veranstaltungen organisiert (insgesamt bis zu 800 im Spitzenjahr). Die Veranstaltungen würden in die Kategorien A bis C eingestuL. Je nach Einstufung erfolge Unterstützung durch Kommunika?on, Equipment-Verleih oder organisatorische Begleitung. Die Montafon Resonanzen würden vollständig über die Montafon Tourismus GmbH abgewickelt.
Im Bereich Produktentwicklung erfolge eine enge Abs?mmung mit den Bergbahnen als Hauptproduktentwicklern. Der Fokus liege auf der Entwicklung von Angeboten im Frühjahr und Herbst. Die Hauptprodukte seien im Winter Skifahren und Snowboarden, im Sommer Wandern.
Zur Lebensraumperspek?ve berichtet er, dass 150 Dialoggruppen im Tal definiert seien, mit denen ein regelmäßiger Austausch sta?inde. Eine umfassende Bevölkerungsbefragung habe 4.100 Rückmeldungen von 17.000 Einwohnern ergeben. Die Zufriedenheit der Bevölkerung mit dem Tourismus liege bei 74 von 100 Punkten und damit über dem österreichischen Durchschni?.
Im Bereich naturverträglicher Wintersport seien von 18 iden?fizierten Konfliktgebieten 16 gelöst worden. Das Hallenbad-Buchungssystem verzeichne über 6.000 Buchungen. Die MarkenbotschaLer-Familie umfasse 240 Personen.
Zum Thema Marke?ng führt er aus, dass sämtliche Materialien (Bilder, Videos, Texte) inzwischen in-house produziert würden, wodurch jährlich rund 500.000 Euro an Agenturkosten eingespart worden seien. Die Märkte seien klar definiert und würden regelmäßig im Tourismusbeirat überarbeitet.
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Zum Nachhal?gkeitsprojekt Piz Montafon berichtet er, dass das Montafon als sechste Des?na?on in Österreich das österreichische Umweltzeichen erhalten habe. 96 Unterprojekte seien in Bearbeitung. Das Projekt sei inzwischen reduziert worden und fokussiere nun auf die Themen KI und Weiterbildungsformate.
Zur Finanzierung erläutert er, dass der größte Anteil des Budgets aus Gemeindebeiträgen stamme, ergänzt durch Bergbahnen, Stand, Marke?ngbeiträge der Gastgeber, Eigenerlöse und Förderungen (insbesondere vom Land Vorarlberg). Das Budget sei nicht an die Erhöhung der Tourismusabgaben gekoppelt. Bei Erhöhung der Tourismusabgabe einer Gemeinde ändere sich lediglich die Schlüsselverteilung unter den Gemeinden (Einschleifregelung über drei Jahre). Das Unternehmen habe weder Rücklagen noch Schulden. Die GesellschaLeranteile und der Finanzierungsschlüssel seien im sogenannten Side Le?er geregelt, der bis Ende 2027 gelte. Die Neuverhandlung stehe dieses Jahr an.
Es wird angemerkt, dass 150 Dialoggruppen eine beachtliche Zahl seien und hinterfragt, ob deren SinnhaLigkeit regelmäßig evaluiert werde. Manuel Bitschnau bestä?gt, dass eine regelmäßige Evaluierung erfolge.
Es wird nach der Finanzierung der FIS Snowboard Freestyle WM 2027 gefragt und ob die 2019 fixierten Beträge indexgesichert seien. Manuel Bitschnau erläutert, dass die Leistungen der Montafoner Gemeinden vereinbart und unveränderlich seien. Der ÖSV sei alleiniger Veranstalter und trage das finanzielle Risiko.
Es wird betont, dass der Finanzierungsschlüssel dieses Jahr neu aufgesetzt werden müsse und es daher wich?g gewesen sei, dass alle Mitglieder der Gemeindevertretung entsprechend informiert würden. Nur wer informiert sei, könne auch fundiert disku?eren.
Der Tagesordnungspunkt ist informa?ver Natur und erfordert keinen Beschluss.
Zu 2.
Anteilige Übernahme der Umbaukosten für das Bergre?ungsheim Depot Sandstraße, Tschagguns im Sinne der Koopera?onsvereinbarung zwischen Bartholomäberg/Schruns/Silbertal/Tschagguns.
Die AuskunLsperson Franz Wachter stellt das Bauvorhaben anhand von Plänen und Ansichten vor. Im Bestandsgebäude verbleiben Technikräume, Lager und Umkleideräume. Der geplante Zubau umfasst einen Funkraum sowie einen separaten Sanitätsbereich, in dem Verletzte und deren Angehörige abseits des allgemeinen Einsatzbetriebes versorgt werden können. Ein überdachter Bereich ermöglicht die wi?erungsgeschützte Übergabe und Beladung von Einsatzfahrzeugen. Im Obergeschoss sind ein Schulungs- und MannschaLsraum sowie zusätzliche Lagerkapazitäten durch den Einzug einer Zwischendecke in der Fahrzeughalle geplant.
Durch den Verzicht auf aufwendige Sichtbetonfassaden und Stahlbetonkonstruk?onen zugunsten einer klassischen Holzverkleidung konnten die Kosten erheblich gesenkt werden. Die Richtkosten betragen nunmehr rund 1,5 Millionen Euro (ca. 1,8 Mio. Euro inklusive Honorare).
Aus der Diskussion ist festzuhalten: Möglichst viel Eigenleistung durch die Bergre?ung sei vorgesehen. Eine Einbahnstraßenlösung für die Sandstraße sei weder möglich noch erforderlich. Hubschrauberlandungen könnten in der Nähe des Standortes erfolgen. Die Ausgaben für den Umbau seien im Budget vorgesehen. Die Kostenteilung sei in der beschlossenen Koopera?onsvereinbarung zwischen Bartholomäberg, Schruns, Silbertal und Tschagguns geregelt.
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Die Umbaumaßnahmen und die anteilige Übernahme der Umbaukosten gemäß der Koopera?onsvereinbarung werden eins?mmig beschlossen.
Zu 3.
Mehrzweckgemeindeverband „Gemeindeverband IT und Kompetenzzentrum Montafon“ – Beschluss über die Satzungen und den Beitri? zum Gemeindeverband.
Christoph Vogt und die Amtsleitung der Marktgemeinde Schruns erläutern den Hintergrund des Vorhabens.
Der geplante Mehrzweckgemeindeverband solle als Anstellungsträger für die Bereiche IT, Finanzverwaltung, Bauverwaltung und Personalwesen dienen. Die bestehenden VerwaltungsgemeinschaLen und Einzelkommunen s?eßen zunehmend an ihre Kapazitätsgrenzen.
Die Satzungen seien von der BezirkshauptmannschaL freigegeben und entsprächen den gesetzlichen Vorgaben des Gemeindegesetzes und der ausführenden Gemeindeverbandsverordnung. In der Region Feldkirch- Vorderland bestünde bereits ein erfolgreiches Mehrzweckgemeindeverbandsprojekt.
Nach eingehender Vorstellung des Projektes, der dahinterstehenden Überlegungen und der Satzungen disku?ert die Gemeindevertretung wie folgt:
Befürworter betonen, dass die Koopera?on als notwendig erachtet werde, um die Handlungsfähigkeit der Verwaltung langfris?g zu sichern. Es gehe darum, die Verwaltung als Dienstleister zu posi?onieren, ohne den Gemeinden die poli?sche Entscheidungskompetenz in Bereichen wie Baurecht und Raumplanung zu entziehen.
Von kri?scher Seite werden Bedenken hinsichtlich der Transparenz der Satzungen, der Austri?smodalitäten und einer möglichen Einschränkung der kommunalen Eigenständigkeit vorgebracht. Insbesondere wird bemängelt, dass die Austri?sregelungen keine klare Vermögensbewertung vorsähen und die Kündigungsfristen als restrik?v empfunden würden. Es fehle eine unabhängige, neutrale Beratung zur objek?ven Bewertung der Satzungsfolgen für die einzelnen Gemeinden. Zudem müsse damit gerechnet werden, dass mit dieser Koopera?on keine Einsparungen, sondern Mehrausgaben verbunden seien.
Die Gemeindevertretung der Marktgemeinde Schruns s?mmt mit Mehrheitsbeschluss (sechs Gegens?mmen:
Robe, Spannring, Fussenegger, W. Ganahl, Zuderell, Stemer) dem Abschluss der Vereinbarung in der Fassung vom 14. Jänner 2026 zur Gründung des Gemeindeverbandes und dem Beitri? zum Gemeindeverband „Gemeindeverband IT und Kompetenzzentrum Montafon“ gemäß § 50 Abs. 1 lit a Z 10 Gemeindegesetz zu.
Zu 4.
Beschluss der Kostenübernahme für die Abhaltung der FIS Snowboard Freestyle WM 2027.
Abgesetzt.
Zu 5.
Abschluss einer Zusatzvereinbarung zum Dienstbarkeitsvertrag vom 30. Oktober 2018 bezüglich einer Erweiterung der Dienstbarkeit zur Errichtung und Erhaltung von Mountainbike-Trails zwischen dem Fors?onds Stand Montafon und der Marktgemeinde Schruns.
Der Vorsitzende erläutert die Zusatzvereinbarung zum bestehenden Dienstbarkeitsvertrag vom 30. Oktober
2018. Die Erweiterung umfasse rund fünf Kilometer zusätzliche Mountainbike-Trails. Bau und Instandhaltung oblägen der Silvre?a Montafon.
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Es werden erhebliche Bedenken hinsichtlich der Sicherheit geäußert. Es fehle ein gesichertes Abfahrtskonzept ins Tal. Es bestehe das Risiko, dass Fahrerinnen und Fahrer die ausgewiesenen Trails verlassen und durch Wiesen und Wälder abfahren. Die HaLungsfrage gegenüber Grundeigentümern bei unerlaubtem Trail-Riding sei ungeklärt.
Es wird betont, dass eine Genehmigung der Erweiterung nur dann in Betracht komme, wenn ein umfassendes Abfahrtskonzept vorliege, das die Belange der Verkehrssicherheit, des Wild?erschutzes und der Grundeigentumsrechte berücksich?ge. Die detaillierte Trail-Planung solle bis Frühsommer vorliegen.
Eins?mmig vertagt.
Zu 6.
Abschluss eines Pachtvertrages bezüglich der Verpachtung von landwirtschaLlichen Flächen der Marktgemeinde Schruns im Umfang von mehr als einem Hektar.
Der Vorsitzende erläutert den Sachverhalt. Die Marktgemeinde Schruns ha?e mit einem vormaligen Schrunser Landwirt einen Pachtvertrag über die gegenständlichen landwirtschaLliche Flächen abgeschlossen. Nach anfänglich ordnungsgemäßer Vertragsdurchführung habe der Pächter die vereinbarte Indexierung und in weiterer Folge die Pachtzahlungen nicht mehr geleistet. Trotz mehrfacher Aufforderungen und Mahnschreiben sei er nicht einsich?g gewesen, worau,in die Gemeinde den Pachtvertrag gekündigt habe.
In der Folge habe Herr Andi Maier Interesse an der BewirtschaLung der Flächen bekundet. Die Verpachtung erfolge zu vergleichbaren Bedingungen auf Basis eines Standard-Pachtvertrages nach dem Landpachtgesetz.
Eine Ausschreibung werde nicht angestrebt, da sie administra?v unverhältnismäßig wäre.
Die Gemeindevertretung beschließt eins?mmig den Abschluss des Pachtvertrages mit Andi Maier mit der Maßgabe, dass der Flächenpreis mit 0,02 Euro je Quadratmeter (in Summe 268,90 Euro) pro Jahr anzusetzen sei.
Zu 7.
Alexander Fleisch, Eggaweg 12, 6780 Schruns – GST-NR 2464/3 – von FL in BW-R.
Der Vizebürgermeister erläutert den Antrag. Es handelt sich um eine Umwidmung des Grundstücks 2464/3 in der Katastralgemeinde Schruns von Freifläche LandwirtschaL (FL) in Baufläche-Wohngebiet „Roter Punkt“
(BW-R).
Eins?mmig genehmigt.
Zu 8.
Genehmigung der Zu- und Abschreibungen zum LiegenschaLsteilungsverfahren Markwoski, 23.407W/24.
Die Amtsleitung erläutert die vorliegenden Zu- und Abschreibungen im Rahmen des LiegenschaLsteilungsverfahrens Markwoski, GeschäLszahl 23.407W/24. Die Vermessungsergebnisse und das Grenzverhandlungsprotokoll liegen auf.
Eins?mmig genehmigt.
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Zu 9.
Genehmigung der VerhandlungsschriL über die 8. Sitzung der Gemeindevertretung.
Die VerhandlungsschriL wird eins?mmig unverändert genehmigt.
Zu 10.
Mi?eilungen.
Der Vorsitzende berichtet über folgende Angelegenheiten:
Die Buhnenerrichtung in der Ill schreite voran. Der Grundwasserpegel steige dadurch wieder.
Das Straßen- und Wegekonzept (SWK) werde fortgeführt und solle im Herbst abgeschlossen sein.
Der Umbau des Standesgebäudes sei mit einem reduzierten Kostenrahmen von 1,9 Millionen Euro (sta? ursprünglich 2,5 Millionen Euro) geprüL, jedoch abgelehnt worden. Der schlichte Ausbau der Wohnungen im 2. Obergeschoss werde mit 900.000 Euro angesetzt.
Im Silvre?acenter werde NKD als Mieter einziehen. Gespräche mit dem Betreiber würden geführt.
Zum Alpinaareal berichtet er, dass die Bauverhandlung sta?gefunden habe und an Lösungen für die Realisierung des Projektes gearbeitet werde.
Zu 11.
Allfälliges
R. Sauerwein: Eine Person defäkiert in der Nähe des Feldweges fortgesetzt in die Wiesen.
M. Borger: Wie gehe das Kindergartenprojekt voran?
J. Haller: Die finalen Zahlen werden noch erhoben und der Baurechtsvertrag mit der Pfarre wird geregelt.
M. Borger: Was sei mit dem Projekt zur Aufweitung der Ill?
J. Haller: Das ist eine Renaturierungsmaßnahme der Illwerke VKW. Die Aufweitung sei gut für den Fischbestand. Die Illwerke werde das Projekt neuerlich intensiv bewerben.
- M. Borger
- Wann erfolge die ParkraumbewirtschaLung?
- J. Haller
- Die Umsetzung auf dem Sternenparkplatz erfolgt ab dem 20. April 2026.
- M. Borger
- Wie stehe es um die Sanierungskosten der Tiefgarage?
- J. Haller
- Diese werden immer noch ermi?elt.
- D. Thöny
- Wirde im Frühjahr der „Wekerle Stutz“ asphal?ert?
- J. Haller
- Ja, das und einige weitere Straßen werden ab Frühling saniert.
Ende der Sitzung: 22:30 Uhr
Der Vorsitzende Der SchriLführer