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ÜbersichtSt. GallenkirchGemeindezeitung / Infoblatt

Gmesblättli 11/2020

St. Gallenkirch · Gmesblättli St. Gallenkirch · 01.03.2025

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Kopie des Originaldokuments (Quelle: www.gemeinde.stgallenkirch.at). Auf dem Handy bitte „PDF öffnen“ verwenden.

Fundstellen

Vergabe / Ausschreibung

  • … zu verordnen. Es gilt dort eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Die Firma Jäger Bau konnte mit einem Angebotspreis von rund 324.000,- EUR netto bei der Ausschreibung überzeugen. Die Hauptarbeiten sollten bis Anfang Dezember abgeschlossen sein. Je nach Witterung könnten die Arbeiten erst im Frühjahr fertiggestellt …
  • … der Öffentlichkeit präsentiert werden können. GRATIS WLAN DURCH WIFI4EU Wie bereits berichtet, hat die Gemeinde St. Gallenkirch erfolgreich an der Ausschreibung von Gutscheinen teilgenommen, welche von der Europäischen Union initiiert wurde. Mit dem Gutschein in Höhe von 15.000,- EUR wurde nun vor kurzem die …

Text des Dokuments (automatisch aus dem PDF gelesen, für Suche und Handy)

Amtliche Mitteilung
Zugestellt durch Post.at
GMESBLÄTTLI
INFORMATION
der Gemeinde St. Gallenkirch
36. Jahrgang / 165. Auflage / November 2020
gallenkirch
sankt
AMTSWEGWEISER
GEMEINDEAMT
ST. GALLENKIRCH
T. +43 5557 6205-0
F. +43 5557 2170
Mail gemeindeamt@st.gallenkirch.at
Web gemeinde.stgallenkirch.at
Öffnungszeiten
Mo, Mi & Do 07:30 - 12:00 Uhr und
14:00 - 16:00 Uhr
Di, Fr 07:30 - 12:00 Uhr
Die Gemeindekassa/Buchhaltung ist nur an den
Vormittagen für Parteienverkehr geöffnet!
Postpartner-Öffnungszeiten
Mo - Fr 08:00 - 12:00 Uhr
Telefonkontakt während der Öffnungszeiten:
T. +43 664 961 77 94
Bürgermeister
Josef Lechthaler DW 16
Gemeindesekretär
Alexander Kasper DW 13
Bürgerservice/Meldeamt
Rainer Fiel DW 11
Kornelia Kasper DW 10
Gemeindekassa/Buchhaltung
Barbara Wachter DW 14
Buchhaltung DW 15
Bauamt
Gerhard Vonier DW 18
Sekretariat
Silke Tschofen DW 19
BAUHOF (RECYCLINGHOF)
Bauhofleiter Christoph Barbisch
T. +43 664 911 16 54
bauhof@st.gallenkirch.at
Recyclinghof T. +43 664 811 17 17
asz@st.gallenkirch.at
Öffnungszeiten Recyclinghof
Mo 13:00 - 17:00 Uhr St. Gallenkirch
Di 13:00 - 17:00 Uhr Gaschurn
Mi 13:00 - 17:00 Uhr St. Gallenkirch
Do geschlossen
Fr 08:00 - 12:00 Uhr St. Gallenkirch
13:00 - 17:00 Uhr Gaschurn
Sa 08:00 - 12:00 Uhr St. Gallenkirch
13:00 - 17:00 Uhr Gaschurn

GMESBLÄTTLI 2021
REDAKTIONSSCHLUSS
Gmesblättli Mai 05/2021
Redaktionsschluss am Freitag, 16. April 2021
Gmesblättli November 11/2021
Redaktionsschluss am Freitag, 15. Oktober 2021
Allfällige Änderungen vorbehalten!

IMPRESSUM
Gmesblättli -
Information der Gemeinde St. Gallenkirch
36. Jahrgang / 165. Aufl age / November 2020
Erscheint halbjährlich.

Herausgegeben von der Gemeinde St. Gallenkirch. Für eingesandte Informationen wird keine Gewähr übernommen. Vervielfältigung unter Quellenangabe gestattet. Inhaltliche Richtigkeit vorbehalten.
Redaktion: Silke Tschofen,
silke.tschofen@st.gallenkirch.at
Grafi k/Satz: Sabrina Fleisch, carpemedia.at
Druck:Th urnher Druckerei Rankweil
06 // VERSCHIEDENES
auch im Gmesblättli von St. Gallenkirch
Bei Interesse kontaktieren Sie bitte die Gemeinde St. Gallenkirch:
z.H. Frau Silke Tschofen, T. +43 5557 6205-19
silke.tschofen@st.gallenkirch.at oder gemeindeblatt@st.gallenkirch.at www.gemeinde.stgallenkirch.at/Buergerservice/Gmesblaettli Fa. Stolz in Bludenz/Schruns Bewerben Sie sich jetzt!
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DEINER GEMEINDEDEINER GEMEINDE
INFOSINFOS
DIE WICHTIGSTEN

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
nun ist er leider da…
der zweite „Lockdown“ in diesem Jahr.
Er wurde aufgrund
der im Herbst rasant
steigenden Infektionszahlen und sicherlich auch wegen
einer gewissen sich einschleichenden Sorglosigkeit
in der Bevölkerung notwendig. Wenn wir auch alle
irgendwie die stetige Berichterstattung und die dauernden Hinweise auf die Sicherheitsregeln langsam satt haben, müssen wir uns den Tatsachen stellen.

Eine drohende Überforderung unseres Gesundheitssystems muss mit allen Kräften verhindert werden. Allen Masken-Verweigerern, Kritikern der Sicherheitsmaßnahmen und den Leuten, die Statistiken und Testmethoden hinterfragen muss gesagt werden, dass sämtliche Einschränkungen nicht GEGEN die Bevölkerung sondern zum SCHUTZ dieser gemacht werden.
Das Wichtigste bleibt optimistisch nach vorne zu
schauen und die Maßnahmen einzuhalten, damit
wir alle im Dezember ein möglichst „normales“
Weihnachtsfest mit unseren Liebsten feiern können
und wir die Reisewarnungen vom Tisch bekommen. Nur so kann unsere wichtige Tourismusbranche mit einem besseren Gefühl in die Wintersaison starten und vielleicht an die doch recht guten Sommerzahlen anknüpfen. Das vielleicht polarisierende Titelbild mag dem einen oder anderen nicht gefallen. Dennoch bin ich der Meinung, dass uns diese fordernden Zeiten noch lange in Erinnerung bleiben werden … mit diesem Titelbild soll dies auch in der Gmesblättli-Historie archiviert sein.

BAUSTART FÜR ERSCHLIESSUNGSSTRASSE BEIM
BAUHOF-AREAL
Kürzlich starteten die Ausbaumaßnahmen im Bereich des Gemeindebauhofs. Im Einvernehmen mit dem Landesstraßenbauamt wird der Radweg auf einer Länge von rund 400 m auf 5,5 m ausgeweitet.
Durch den Ausbau sind die Grundstücke bis zum
alten Fußballplatz nicht nur verkehrstechnisch,
sondern auch mit Strom, Wasser, Internet und Kanal erschlossen. Für den Recyclinghof entsteht zudem ein Kreisverkehr, welcher das Ein- und Ausfahren sehr erleichtern wird.
Es ist geplant, die neue Straße als Fahrradstraße zu
verordnen. Es gilt dort eine Höchstgeschwindigkeit
von 30 km/h. Die Firma Jäger Bau konnte mit einem Angebotspreis von rund 324.000,- EUR netto bei der Ausschreibung überzeugen. Die Hauptarbeiten sollten bis Anfang Dezember abgeschlossen sein. Je nach Witterung könnten die Arbeiten erst im Frühjahr fertiggestellt werden.
01 // AUS DER GEMEINDE
Schleppkurve Recyclinghof, © Gemeinde
Schnittdarstellung Erschließungsstraße, © Gemeinde
Baustelle Erschließungsstraße, © Gemeinde

4 01 // AUS DER GEMEINDE
QUARTIERSBETRACHTUNG FÜR DEN ORTSTEIL
GALGENUL
Für den Ortsteil Galgenul wird derzeit ein sehr
spezielles Instrument der Raumplanung angewandt. Bei einer Quartiersbetrachtung wird über Eigentums- und Widmungsgrenzen hinweg eine mögliche Entwicklung des betrachteten Quartiers erarbeitet. Durch die anstehenden Projekte Neubau Valiserabahn, Tiefgarage, REVIER-Hotel und einem weiteren Hotelprojekt auf dem oberen Valisera-Parkplatz wird der Ortsteil zu einem touristischen Hotspot, für den es einiger Überlegungen bedarf. In der Quartiersentwicklung wird nicht nur dargestellt, welche Gebäude wo gebaut werden könnten. Sie zeigt auch auf, wie der öffentliche Raum gestaltet wird und der Verkehr Platz findet.
Die drei Architekturbüros Berktold/Weber aus
Dornbirn, Fink/Thurnher aus Bregenz und Zaffignani aus Weiler arbeiten gemeinsam an diesem Projekt. Beim Prozess dabei sind neben der Gemeinde der Landesgestaltungsbeirat, die Abteilung Raumplanung des Landes sowie das Büro stadtland als Begleiter. Bis Ende 2020/Anfang 2021 sollen die Ergebnisse der Öffentlichkeit präsentiert werden können.

GRATIS WLAN DURCH WIFI4EU
Wie bereits berichtet, hat die Gemeinde St. Gallenkirch erfolgreich an der Ausschreibung von Gutscheinen teilgenommen, welche von der Europäischen Union initiiert wurde. Mit dem Gutschein in Höhe von 15.000,- EUR wurde nun vor kurzem die technische Installation fertiggestellt. Durch die Firmen A1 und Elektro Kasper wurde an folgenden Orten ein frei zugängliches WLAN für die Gäste und Bevölkerung eingerichtet:

  • Ortszentrum St. Gallenkirch (Haus des Gastes, Gemeindeamt, Spielplatz Rösslibündta, Musikpavillon, Gemeindesaal innen)
  • Dorfplatz Gortipohl
  • Allwetterbad Aquarena Montafon (Parkplatz

und Liegebereich)
• Dorfzentrum Gargellen (im Bereich des Tourismusbüros)
NEUES SPIELHAUS DANK
LEHRLINGS-PROJEKTWOCHE
Seit einigen Jahren organisiert die Landesinnung
Holzbau der Wirtschaftskammer Projektwochen
für die Zimmerei-Lehrlinge in Riefensberg im Bregenzerwald. Spezielle Kenntnisse im Holzbau aber auch Persönlichkeitsentwicklung und Motivation sollen den angehenden Zimmerleuten vermittelt werden.
In einer Woche wurde so das neue Spielhaus für
den Ganztageskindergarten Gortipohl errichtet.

Bei einer traditionellen Firstfeier durfte die Gemeinde das Objekt das erste Mal bestaunen. Nach den Vorbereitungsarbeiten des Gemeindebauhofs steht das Haus nun für die Kinder zur Verfügung.
Lageplan Quartiersentwicklung, © Gemeinde
Detailbild Spielhaus, © Gemeinde
Spielhaus am Bestimmungsort, © Gemeinde

501 // AUS DER GEMEINDE
ERSTER SCHRITT BEI MAISÄSSGEBIETS-
AUSWEISUNGEN BESCHLOSSEN
Durch eine Änderung des Raumplanungsgesetzes
im Jahr 2015 kann die Gemeindevertretung die
Nutzung des Wohnteils eines Maisäßgebäudes zu
Ferienzwecken auf Antrag des Eigentümers per Bescheid bewilligen
1. wenn das Gebäude in einem mit Verordnung
ausgewiesenen Maisäßgebiet liegt,

  • 2. die ortsübliche landwirtschaftliche Bewirtschaftung der dem Antragsteller gehörenden landwirtschaftlichen Flächen in diesem Gebiet gesichert ist
  • 3. und die darauf befindlichen Wirtschaftsgebäude erhalten werden.

Der Gesetzgeber reagiert dabei auf den strukturellen Wandel und den Rückgang der bäuerlichen Bevölkerung. Vielerorts konnte in den vergangenen Jahrzehnten die zunehmende Bewaldung der Maisäßgebiete beobachtet werden.

In der ersten Gemeindevertretungssitzung der neuen Funktionsperiode hat das Gremium nun die ersten 14 Maisäßgebiete ausgewiesen.

Davon betroffen sind folgende Maisäße (alphabetisch geordnet):
Blasblei, Blenischau, Foppa, Grandau, Gweil, Hansisch, Lifinar, Monigg, Montiel, Oberes Netza, Unteres Netza, Sasarscha, Spatla, Tanafreida Es gilt zu beachten, dass reine Stallobjekte nicht zu Wohnzwecken umgebaut werden dürfen. Allenfalls an Wohnteile angrenzende Wirtschaftsteile von Maisäßobjekten können jedoch zu Wohnzwecken umgebaut werden, wobei keine neue Wohneinheit entstehen darf.
Objekte, die über keine Ferienwohnungswidmung
verfügen (also keine Anzeige im Jahr 1993 gemacht
wurde) und im Eigentum von Nicht-Landwirten
stehen, werden derzeit unwissentlich unrechtmäßig genützt. Es steht den Eigentümern nun frei, einen Antrag einzubringen.
Nach erfolgter Bewilligung können auch bauliche
Maßnahmen behandelt und in einen rechtmäßigen
Zustand gebracht werden.
Bei Stallobjekten, welche bereits unrechtmäßig zu
Wohnzwecken ausgebaut wurden, muss die Herstellung des rechtmäßigen Zustands verfügt werden.

Beim Amt der Vorarlberger Landesregierung wurde nun für die neue Verordnung die aufsichtsbehördliche Genehmigung beantragt. Sobald diese im Gemeindeamt einlangt, werden die Maisäßbesitzer mit einem Informationsschreiben samt Antragsvorlage über die neuen Möglichkeiten informiert.

In einem nächsten Schritt werden die noch fehlenden Maisäßgebiete in der Gemeinde ausgearbeitet und zur Beschlussfassung in der Gemeindevertretung vorgelegt.

6 01 // AUS DER GEMEINDE
NEUER MITARBEITER IM BAUHOF-TEAM
Wir freuen uns sehr über die neue Verstärkung
durch Andreas Marlin im Team des Gemeindebauhofs. Viel Elan und Freude weiterhin für deine vielseitige Arbeit!

PENSIONSANTRITT VON POLDI TSCHOFEN
Mit 01. November kann sich Mitarbeiterin Poldi Tschofen auf ihren wohlverdienten Ruhestand freuen. Poldi ist am 22. Februar 2000 in den Gemeindedienst eingetreten und war somit über 20 Jahre für die Reinigung des Mittelschul-Komplexes in Gortipohl zuständig.
Liebe Poldi, zum Abschied aus dem Berufsleben
wünschen wir dir alles Gute, Zeit für deine Hobbys
und Familie sowie viel Gesundheit!

HEIZKOSTENZUSCHUSS
Für die kommende Heizperiode wird wie in der
Vergangenheit ein Heizkostenzuschuss in Höhe
von 270,00 Euro für Personen bzw. Haushalte mit
geringem Einkommen gewährt.
Der Heizkostenzuschuss kann im Zeitraum von
Montag, 12. Oktober 2020 bis Freitag, 19. Februar
2021 (Aktionsperiode) beim Wohnsitzgemeindeamt beantragt werden.

Sämtliche Einkommen bzw. zu leistende Unterhaltszahlungen sind durch möglichst aktuelle Unterlagen (z.B. Pensionsbezugsabschnitt, Gehaltszettel, Kontoauszug, Wohnbeihilfebestätigung)
nachzuweisen!
Neuer Mitarbeiter Andreas Marlin, © Gemeinde
Quelle: pixabay.com
Pensionierung von Poldi Tschofen, © Gemeinde

701 // AUS DER GEMEINDE
Kalkofen Längsschnitt
KALKOFEN VERGALDA
Wer im Gargellental auf Steinhaufen und Reste
runder Mauern stößt, macht Bekanntschaft mit
den letzten Zeugen eines der ehemals wichtigsten
Bauhandwerke der Region, des Kalkbrennens. Für
Wanderer die ihre Augen offen halten, gibt es im
Gemeindegebiet von Gargellen eine Vielzahl dieser Ruinen zu entdecken. Friedrich Juen hat in den letzten Jahren ca. 15 solcher Ruinen von Kalköfen entdeckt.

So ziemlich überall wo Kalk und Dolomit vorhanden waren, wurde im 19. Jahrhundert Kalk gebrannt. Zu finden waren die meisten Kalköfen aus praktischen Gründen in der Nähe bewaldeter Kalksteingebiete. Denn die schwerste Komponente beim Kalkbrennen ist der unbearbeitete Kalk, während der fertige Rohkalk nur noch die Hälfte des ursprünglichen Gewichts hat. Für den Bau eines Kalkofens benötigte man Urgestein zur Konstruktion des Ofens, Kalksteine in kopfgroßen Stücken zur Bearbeitung und natürlich genügend Holz zum Brennen. Beim Brand entstanden große Hitzeeinwirkungen auf das sonst harte Urgestein und somit waren die Kalköfen für den Zerfall recht anfällig.
Friedrich Juen und Daniel Kocher kam im Rahmen
des Projekts Gargellner Fenster Rundweg die Idee,
einen alten Ofen freizulegen bzw. einen solchen als
Schauofen wieder herzurichten. Da die Öfen automatisch ein Bodendenkmal sind, wurde der Kalkofen unter Begleitung der Archäologie-Firma Context KG von Herrn Claus-Stephan Holdermann freigelegt. Unter der Leitung von Elmar Matt und Friedrich Juen sowie der Mithilfe des Gemeindebediensteten Richard Eiterer, wurde in ca. drei Wochen der Ofen auf den Original-Grundmauern nach alten Plänen und Vorbildern wieder aufgebaut. Noch mehrere freiwillige Helfer haben sie tatkräftig dabei unterstützt.
Der Ofen hat eine Höhe von über drei Metern und
einen Durchmesser zwischen 2 und 2,7 Metern.
Der Nutzinhalt beträgt 14 Kubikmeter und würde
in Kalkstein ein Gewicht von ca. 20 Tonnen betragen. Stolze 30 bis 40 Kubikmeter Brennholz waren erforderlich, um eine Ofenfüllung an Kalk nach immerhin drei Tagen Brennzeit verkaufsfertig zu wissen. Tag und Nacht waren die Heizer am Feuern, um die extremen Temperaturen zwischen 900 und 1200 Grad Celsius zu erzeugen. Diese waren nötig, damit sich das CO2 aus dem Kalk löste. Blauer Rauch zeigte schließlich das Ende jedes Brennvorganges an.
Zum Wiederaufbau fielen über 420 Stunden an
Mauerarbeit an. Ein großer Dank gilt der Bergbahn
Gargellen, die dieses Projekt großzügig unterstützt
hat. Bauherr Montafon Tourismus, die Gemeinde
und alle Gargellnerinnen und Gargellner freuen
sich über das neue Juwel, welches am Gargellner
Fenster Weg entstanden ist.
Team Kalkofen, © Friedrich Juen

8 02 // KULTUR
SONDERAUSSTELLUNG
DAS MONTAFON ‚UNTERM HITLER‘
Anlässlich des 75. Gedenkjahres an die Befreiung
vom NS-Regime steht heuer in den Montafoner
Museen die regionale Geschichte der Jahre 1938-45
im Fokus. Die Ausstellungsserie erstreckt sich über
alle vier Museen.

Im Heimatmuseum Schruns stehen neben der politischen Geschichte der NS-Zeit im Montafon auch Aspekte wie Jugend und Schule, Kunst und Volkskultur sowie die Entnazifizierung im Fokus. In Gaschurn wird der Entwicklung des Tourismus sowie den engen Beziehungen zwischen Alpinismus,
HISTORISCHES
St. Gallenkirch 1945: Befreiung vom NS-Regime
In St. Gallenkirch traten die „Partisanen“, wie die in
der Dorfumgebung versteckten Wehrmachtsdeserteure nach Kriegsende genannt wurden, ab Ende April 1945 in Erscheinung. Im ganzen Innermontafon wurden in der Nacht vom 19. auf den 20. April Flugzettel, die zum offenen Widerstand aufriefen, verteilt. Auch wurden im öffentlichen Raum rotweiß-rote Streifen angebracht. Eine Parteiversammlung, die am Tag von Adolf Hitlers Geburtstag angesetzt war, sollte boykottiert werden.

„Am 24.4. näherten sich die im Gebiete der Zamangspitze hausenden Partisanen dem Dorfe St.

Gallenkirch und trafen Vorbereitungen zur Straßensprengung und Unterbrechung der Bahn- und Telefonverbindungen, woran sie aber durch das Auftauchen einer Streife der Waffen SS gehindert wurden und in dessen Verlauf es zu einem kurzen Feuergefecht kam.“
ÖFFNUNGSZEITEN WINTER 2021
5. Jän. bis 2. Apr. (Karfreitag)
Montafoner Bergbaumuseum Silbertal
Montafoner Heimatmuseum Schruns
Alpin- und Tourismusmuseum Gaschurn
DI – FR, 15 - 17 Uhr
Museum Frühmesshaus Bartholomäberg
DI & DO, 15 – 17 Uhr
Zusätzlich ist das Montafoner Heimatmuseum
im Advent jeden Freitag und Samstag von 15
bis 17 Uhr geöffnet.

Geschenktipp für Weihnachten – die Publikationen der Montafoner Museen werden im Montafon bis Bludenz kostenfrei zugestellt.
Bestellungen an info@montafoner-museen.at
Tel.: +43 5556 74723 oder
www.montafoner-museen.at/shop
Wintersport und Nationalsozialismus nachgegangen. Im Museum Frühmesshaus Bartholomäberg wird anknüpfend an den letzten dort wirkenden Frühmesser Josef Plangger, der mehrere Jahre in Konzentrationslagern überlebte, den Themen Widerstand und Verfolgung breiter Raum gegeben.
Im Bergbaumuseum Silbertal wird schließlich die
Geschichte der „Aufbaugenossenschaft“ sowie der
Landwirtschaft zwischen Ideologie und Krieg beleuchtet.

HEIMATMUSEUM SCHRUNS
Alltag unter dem Hakenkreuz
ALPIN- UND TOURISMUSMUSEUM GASCHURN
Alpinismus und Tourismus
MUSEUM FRÜHMESSHAUS BARTHOLOMÄBERG
Widerstand, Flucht und Verfolgung
BERGBAUMUSEUM SILBERTAL
(Land)wirtschaft im Krieg
Ausstellungsdauer:
bis April 2021 zu den Museumsöffnungszeiten
Historische Ansicht von St. Gallenkirch, © Montafon Archiv

9 02 // KULTUR
Am 1. Mai trat die Gruppe dann endgültig an die
Öffentlichkeit und setzte erste Schritte zur Befreiung
des inneren Montafons. Jakob Netzer erinnerte sich:
„Und dann sind wir herunter und beim Dünglers
Toni, in seinem [Haus], der hat ein Verkaufszentrum
gehabt, der Vater von dem Toni, da sind acht Militärler gewesen mit einer Vierling-Flak. Vierling... das ist für die Flugzeuge zum Abschießen. […] Und danach sind wir hinunter und zu denen hinein und da haben wir gesagt: Jetzt seid ihr uns unterstellt. Jetzt habt ihr keine Arbeit mehr, nur mit uns – was wir sagen, das müsst ihr machen. Und dann haben wir die engagiert, die acht Wehrmänner: Jetzt geht ihr mit uns mit der Vierling da hinaus.
Am Anfang, wo man heraufkommt da, wo die steile
Gegend ist, Vallatscha heißt das. Da stellen wir jetzt
die Vierling auf und jeder Militärler, jeder Wagen,
der kommt, muss stehen bleiben und die entwaffnen wir! Gell! Und das haben wir dann auch so gemacht. Wir haben dann einen hinaus geschickt, wo das Kapellili steht in der Vallatscha. Und jedes Mal, wenn da so ein Militärwagen gekommen ist, hat der müssen einen Schuss abgeben und dann haben die […] Wehrmänner... denen haben wir gesagt: Und jetzt gleich, gegen die Straße mit der Vierling! Und dann sind die stehen geblieben, die haben ja stehen bleiben müssen. Und dann, Offiziere jeder Art haben wir entwaffnet und die Wägen untersucht, ob nicht Sprengmaterial oder so etwas drinnen ist. Und wie wir fertig waren, haben wir gesagt: Jetzt könnt ihr einsteigen und weiterfahren. Und dann sind sie halt bis Partenen, haben sie fahren können.“
Im Bericht des Gendarmeriepostens St. Gallenkirch
wird in diesem Zusammenhang auch die Mitwirkung des Gemeindearztes Dr. Walter Newesely betont, da dieser bei der Entwaffnung der in St. Gallenkirch stationierten Wehrmachtseinheit geholfen habe. Eine etwas andere Schilderung der Ereignisse stammt aus dem Jahr 1947:
„Als immer mehr Wehrmacht und SS im Montafon
Zuflucht suchten, wurden unter dem Kommando
von Fähnrich Elmar Ganahl aus Bludenz eine Vierlingsgeschütz und drei Maschinengewehre nach St.
Gallenkirch gefahren und dort zur Sperrung der
Straße in Stellung gebracht. So konnten 75 SS-Männer, die durch das energische Eingreifen des dortigen Führers der Widerstandsbewegung, Dr. Newessely, unter Mithilfe mehrerer Patrioten (Spannring, Salzgeber, Steiner, Netzer, Düngler, Brüder Zint usw.)
vorher entwaffnet wurden, in Schach gehalten werden.“
Michael Kasper NEUE DAUERAUSSTELLUNG:
TRADITIONELLE BEKLEIDUNG?

NEUE PERSPEKTIVEN AUF DIE GESCHICHTE DER
MONTAFONER TRACHT
Im Montafoner Heimatmuseum in Schruns
„Tracht“ bezeichnete über Jahrhunderte allgemein
die Bekleidung. An ihr konnte man Amt und Stand
sowie Wohlstand oder Armut einer Person erkennen. Im 19. Jahrhundert wurde dann vom Bildungsbürgertum der Begriff der „Volkstracht“ für die Bekleidung der ländlichen Bevölkerung geschaffen. Bis dahin hatte es eine reine Volkstracht nie gegeben. Es kam erst im Zeitalter der Romantik und des Nationalismus zur „Entdeckung“ dieser Tracht. Das Bürgertum versuchte dabei die Bevölkerung ländlicher Gegenden regional und „ethnisch“ einzuordnen.

Dieses „Ländliche“ stand für eine idealisierte vormoderne Gesellschaft. Zusätzliche Elemente und neue Arrangements wurden dann im Zusammenhang mit dem Fremdenverkehr „erfunden“. Auch das Montafon war von dieser Entwicklung nicht ausgenommen. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde die Tracht oft in politische Kontexte verwoben. Heute befindet sich das Phänomen in einem Spannungsfeld zwischen Vielfalt und Bewahrung. In der Ausstellung wird der Entdeckung und Entwicklung jener Kleidungen, die heute als Montafoner Tracht bezeichnet werden, nachgespürt und deren Veränderlichkeit und Wandlungsfähigkeit veranschaulicht.
Montafoner Museen (Privatsammlung, undatiert)
Wer erkennt die Damen
auf dem Foto? Das
Museumsteam nimmt
gerne Hinweise aus der
Bevölkerung entgegen.

10 03 // TOURISMUS
WILLKOMMEN IM MONTAFON!
Tourismusgeschichte eines Alpentales
Anlässlich des 70-Jahr-Jubiläums von Montafon
Tourismus und nach abgeschlossener Fusionierung aller örtlicher Tourismusorganisationen war es an der Zeit, die lange und mit vielen Höhepunkten versehene Tourismusgeschichte des Montafon in einer Gesamt-Chronik aufzuarbeiten und zu veröffentlichen.
Kaum ein anderer Wirtschaftssektor prägt das
Montafon so sehr wie der Tourismus – dieser ist
auch aus dem Alltag nicht mehr weg zu denken.

Alle Menschen im Montafon sind Teil des Tourismus, egal ob direkt, indirekt, passiv oder aktiv:
der Tourismus ist ein zentraler, wenn auch nicht
unumstrittener Bestandteil unserer Lebenswelt.
„Neben der Landwirtschaft, dem Bergbau und der
Elektrizitätswirtschaft hat kein Wirtschaftszweig
das Montafon so stark geprägt wie der Tourismus.
Die letzten drei Bereiche brachten erheblichen
Wohlstand in die Region, haben aber auch die
Landschaft nachhaltig verändert und geprägt“, so
Geschäftsführer von Montafon Tourismus, Manuel
Bitschnau.

Die brandneue Publikation über die Tourismusgeschichte des Montafon, „Willkommen im Montafon! Tourismusgeschichte eines Alpentales“, geschrieben von Edith Hessenberger und Michael Kasper, spannt einen weiten Bogen zwischen Aspekten wie den ersten Alpenüberquerungen oder der Entdeckung der Alpen als Attraktionspunkt.
Ebenso werden Themen wie die Gründung von
Verschönerungsvereinen, über die Kriegs- und
Zwischenkriegsjahre der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert bis hin zur explosiven Entwicklung des Wintertourismus in der Nachkriegszeit und zum modernen Destinationsmanagement der heutigen Zeit aufgegriffen und dargestellt. Doch nicht nur das! Die Montafon Tourismus Chronik verweist auch auf vergangene und aktuelle Konflikte und hinterfragt die Zukunft des Tourismus in Zeiten von Klimakrise, Ressourcenknappheit, volatilen Gesellschaftsmodellen aber zugleich weiterhin wachsenden Märkten, kritisch.

„Das Zusammenspiel von Tourismus und Wissenschaft in so einer Art der Recherche wie es bei diesem Buch umgesetzt wurde, ist noch kaum einer anderen Region in den Alpen gelungen“, so Edith Hessenberger. Die Darstellung der Fakten, der Entwicklungen sowie der Herausforderungen in der Geschichte des Tourismus im Montafon wird von den Autoren Hessenberger und Kasper anschaulich, aber trotzdem wissenschaftlichen Standards entsprechend umgesetzt. Außerdem wurde das neue Buch durch die zahlreiche Verwendung von O-Tönen, Zitaten von Zeitzeugen und eine reiche Bebilderung für jedermann leicht zugänglich und gut lesbar gemacht. „Dass sich eine Tourismusorganisation überhaupt die Mühe macht, so weit in die Tiefe zu gehen ist für mich schon ein außergewöhnlicher Aspekt in Bezug auf dieses Buchprojekt. Auf der anderen Seite ist aber auch der riesige Fundus an Materialen und Geschichten, der in den letzten zweieinhalb Jahren aufgearbeitet wurde herausragend und stellt ein großes Potenzial für die Region dar. Darüber hinaus trägt die Auseinandersetzung mit der eigenen Tourismusgeschichte zur Diskussion über die regionale Identität und die diesbezügliche Rolle des Tourismus wesentlich bei“, so Michael Kasper.

Präsentiert wurde die neue Publikation „Willkommen im Montafon! Tourismusgeschichte eines Alpentales“ am Donnerstag, den 1. Oktober im Haus des Gastes in Schruns. Des Weiteren wurde an diesem Abend eine einzigartig bildliche Aufbereitung der Geschichte von Montafon Tourismus am Kirchplatz, gezeigt. Doch die ausgefallene Multi-Media-Show, welche unterschiedliche Geschichten aus dem Montafon in 3D verpackt, verzauberte die Besucher am Kirchplatz auch noch am 2. und
3. Oktober.

Erhältlich ist die neue Publikation „Willkommen im Montafon! Tourismusgeschichte eines Alpentales“ seit 5. Oktober in den Montafoner Tourismusinformationen und im Montafoner Heimatmuseum Schruns zum Preis von 34,90 Euro.

11 03 // TOURISMUS
DAS MONTAFON ERARBEITET EINEN „BIKE-KODEX“
Das „Lenkungsprojekt Biken“ liefert erste Ergebnisse für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Thema (E-)Mountainbiken im Montafon.

Egal ob sich Biker für eine Tour auf steilen Bergpässen oder eine Runde mit weniger Höhenmeter entscheiden: das Montafon hält für jeden Bikergeschmack das Richtige parat. 260 Kilometer an Rad- und (E-)Mountainbikestrecken erwarten Bikebegeisterte aus Nah und Fern im Montafon. Da die Nutzung in den letzten Jahren stark zugenommen hat, kommt es naturgemäß zu mehr Konflikten, mit denen sich nun eine eigens geschaffene Arbeitsgruppe beschäftigt.
Nach der erfolgreichen Umsetzung des Projekts
„Naturverträglicher Wintersport im Montafon“ initiierte Montafon Tourismus in Abstimmung mit dem Tourismusbeirat eine Plattform, bestehend aus Nutzergruppen, Verleihern, Jagd-, Forst- und Landwirtschaft, dem Alpenverein, dem Naturschutz, den Bergbahnen, den Gemeinden und dem Land Vorarlberg. In dieser neu gegründeten Initiative „Lenkungsprojekt Biken“ geht man einen gemeinsamen Weg, um den Trendsport (E-)Mountainbiken im Montafon sinnvoll zu entwickeln und dabei Rücksicht auf die kostbare Natur- und Kulturlandschaft zu nehmen.
„In den letzten Jahren hat der Nutzungsdruck in
verschiedenen Gebieten enorm zugenommen.
Aufenthaltsgäste, Tagesbesucher und Einheimische
sind auf unseren schönen Strecken unterwegs. Dabei hält sich leider nicht jeder an die Regeln und Markierungen, sodass es mit den anderen Nutzergruppen, der Jagd, der Forst- und der Landwirtschaft verständliche Konflikte gibt“, meint Manuel Bitschnau, Geschäftsführer von Montafon Tourismus. In unterschiedlichen Arbeitsgruppen werden im Beisein aller betroffenen Gruppen Lösungen für Konfliktgebiete entworfen und deren Umsetzung behandelt. Bis zum Frühjahr 2021 sind bereits Konzepte für Gebiete in Bartholomäberg, St. Gallenkirch und Tschagguns vorgesehen.

Neben dem Schutz von Wald, Wild und Kulturlandschaft ist auch der Erhalt von frei zugänglichen Räumen für den Bikesport ein Anliegen der Arbeitsgruppen. Ebenfalls ist neben stärkerer Besucherlenkung und der Entflechtung von Konfliktstrecken auch die intensivere Kommunikation der Regelungen vorgesehen. Diesbezüglich ist ein erstes Ergebnis der Entwurf eines „Bike-Kodex“
für das Montafon. „Unser Ziel ist es gemeinsame
Lösungen, übergreifend in alle Interessensbereiche, für das gesamte Tal zu entwickeln und diese umzusetzen. Es freut uns außerordentlich, dass die Bereitschaft zur Mitwirkung und der Wille für gegenseitiges Verständnis so groß sind“, so Roland Fritsch, Leitung Produkt- und Lebensraummanagement bei Montafon Tourismus.

Der gemeinsame Weg im Bereich der Bike-Lenkung wird im Montafon in den nächsten Jahren weiterverfolgt. Von Seiten der Projektverantwortlichen hofft man auf weiterhin breite Akzeptanz des Projekts, sodass der (E-)Mountainbiker im Einklang mit allen Interessengruppen, der Natur, Flora und Fauna das Montafon genießen kann.
Alle Infos:
www.montafon.at/de/Bergerlebnisse/Biken
Foto: Andreas Meyer - WOM Medien

MIT ZUVERSICHT IN DIE WINTERSAISON
Flexibilität und die Bereitschaft sich auf neue
Gegebenheiten einzustellen, zählen wohl zu
den Voraussetzungen, die auch die heimischen
Bergbahnen in diesem Jahr mehr denn je erfüllen müssen. Mit notwendigen Anpassungen und strategischen Plänen bereiten sich die Bergbahnen des Montafon Brandnertal Bergbahn-Pools zuversichtlich auf eine sichere Wintersaison vor.
Rückblick Sommer 2020
Die Bergbahnen konnten im Frühjahr 2020, nach
einer vorzeitig beendeten Wintersaison, ihren Betrieb schon früh wieder aufnehmen. Zur großen Erleichterung aller war der Betrieb über den ganzen Sommer möglich. „Die Sommersaison hat sich allen Erwartungen gegenüber aufgrund von sofortiger Reaktion und Umsetzung aller notwendigen Maßnahmen positiv entwickelt. Wir konnten sehr viele Gäste begrüßen – wirtschaftlich liegen wir verständlicherweise aber hinter den Vorjahren“, meint Thomas Lerch, Vorsitzender des Montafon Brandnertal Bergbahn-Pools. Doch noch ist die Saison nicht vorbei: bis 26. Oktober haben noch einige Bergbahnen wie zum Beispiel die Lünerseebahn oder die Bergbahnen Brandnertal geöffnet.
Die Kristbergbahn in Silbertal sowie die Seilbahn
Schnifisberg und die Muttersbergbahn in Bludenz
bringen alle Bergbegeisterten sogar noch bis Anfang November zu den schönsten Bergerlebnissen.
Voller Zuversicht in die Wintersaison 2020/2021
Der Winter steht schon fast vor der Tür und die
Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Nach einer
kurzen Verschnaufpause starten die Muttersbergbahn Bludenz sowie die Seilbahn Schnifisberg bereits Anfang November in den bevorstehenden Winter. Die Silvretta Montafon, der Erlebnisberg Golm, die Bergbahnen Gargellen sowie die Bergbahnen Brandnertal sind ab 4. bzw. 5. Dezember bereits wieder durchgehend für alle Bergbegeisterten im Einsatz. Kurz darauf folgen dann die Kristbergbahn in Silbertal sowie die Vermuntbahn in Partenen. Dabei zählen strikte Desinfektionsmaßnahmen, Abstandsregeln und Mund-Nasen-Schutz zu den obersten Prioritäten. „Die Bergbahnen sind verlässliche Partner für Einheimische und Gäste.
Die Gesundheit aller steht natürlich an oberster
Stelle. Daher ist es selbstverständlich, ein umfangreiches Hygienekonzept umzusetzen, um all unseren Gästen einen sicheren und unbeschwerten Aufenthalt garantieren zu können“, meint Manuel Bitschnau, Geschäftsführer von Montafon Tourismus. Des Weiteren betont Bitschnau: „Die Vorbereitungen auf die kommende Wintersaison verlaufen normal. Die Eindeckungen mit Lebensmitteln, die Kartenvorverkäufe, die Einstellung von Personal sowie die Werbemaßnahmen werden wie gewohnt durchgeführt und in einigen Gebieten wird bereits planmäßig beschneit. Wir schauen positiv in die Zukunft und somit auch voller Vorfreude auf den bevorstehenden Winter.“
Pistenglück bis ins Herz von Gaschurn
Lang ersehnt und jetzt endlich Realität: die neue
Piste von der Bergstation der Versettla Bahn bis
ins Tal lässt ab dem Winter 2020/2021 alle Skifahrerherzen höherschlagen. Das Projekt „Talabfahrt Gaschurn“ kommt nach 30 Jahren Planung endlich zur Umsetzung. „Die Gemeinde Gaschurn und die Silvretta Montafon bemühen sich schon jahrelang um eine beschneite Talabfahrt. Bis jetzt gab es nur eine Skiroute ins Tal, keine durchgehend präparierte Abfahrt“, erklärt Martin Oberhammer, Geschäftsführer der Silvretta Montafon. Im Sommer 2020 wurde nun schließlich der gewünschte Ausbau der bereits vorhandenen Skiroute zur beschneiten Piste 60 umgesetzt. Sie führt von der Versettla Bahn Bergstation über die Mittelstation bis zur Talstation nach Gaschurn.
03 // TOURISMUS
Foto: Stefan Kothner, Montafon Tourismus

GAUERTALER ALPKULTOUR
MIAR S?GAN
Danke an alle Muntafunerinnen und Muntafuner für den
starken Zusammenhalt in diesem außergewöhnlichen Sommer.

Wir blicken positiv in die Zukunft und freuen uns auf einen besonderen Winter im Muntafu.
DANKE
#zemmaheba

ELTERN-KIND-ZENTRUM
GORTIPOHL
GELUNGENER START
Seit September 2018 gibt es uns nun schon in
Gortipohl unter dem Kindergarten. Das EKIZ hat
Montag und Freitag von 7-13 Uhr und Dienstag
bis Donnerstag von 7-18 Uhr geöffnet.
Nicht nur fixe Kinder ab dem Alter von 0,5 Jahren,
auch Kleinkinder, die nur ab und zu eine Spielgruppe besuchen oder deren Eltern eine flexible Kinderbetreuung möchten, sind bei uns in der stundenweisen Betreuung – der „offenen“ Kibe - herzlich willkommen.

Die offene Kibe ist für solche Kinder gedacht, deren Eltern entweder eigentlich keine durchgängige Kinderbetreuung benötigen, aber trotzdem möchten, dass ihre Kinder ab und zu Kontakt mit Gleichaltrigen haben oder aber auch für Eltern, die flexible Arbeitszeiten haben und nicht immer am selben Tag und zur selben Zeit in der Woche eine Betreuung benötigen. Egal ob regelmäßig ein paar Stunden oder auch nur hin und wieder – die Buchung der gewünschten Zeiten erfolgt völlig einfach bis spätestens 17 Uhr am Vortag über unsere Homepage.
Für alle, die sich das einfach mal ansehen oder das
Kind sanft Eingewöhnen wollen, empfehlen wir
das Eltern-Kind-Frühstück an ausgewählten Tagen. Termine und Buchung auch hier über unsere Homepage. Dieses Frühstück wird auch gerne zum „Kontakte knüpfen“ genützt.
Wie in jeder Kleinkindbetreuung im Montafon
wird bei uns nicht nur „gespielt“. Unsere Arbeit
mit den Kindern orientiert sich am Bundesbildungsrahmenplan. Neben Spiel, Spaß und Individualität hat auch ganz viel Förderung und hineinschnuppern in die Bildungsbereiche wie Sprache, Musik, Bewegung, Sachbegegnungen und Kreativität Platz. Bei Fragen sind wir gerne für euch da!
Wir freuen uns auf euch!
04 // KINDERGARTEN - SCHULE - SOZIALES
ELTERN-KIND-ZENTRUM GORTIPOHL
Gortipohl 9a | 6791 St. Gallenkirch
www.ekiz-montafon.at
gortipohl@ekiz-montafon.at | 0664/924 00 69
MO & FR: 7 - 13 UHR | DI, MI & DO: 7 - 18 UHR

1504 // KINDERGARTEN - SCHULE - SOZIALES
KINDERGARTEN ST. GALLENKIRCH
Im Kindergartenjahr 2020/21 sind im Kindergarten St. Gallenkirch 33 Kinder angemeldet. Diese werden von 4 Pädagoginnen und 3 Assistentinnen gefördert, begleitet und betreut.
Als Jahresthema wurde das Motto „Tierisch durch
das Jahr“ gewählt.

Mit diesem Thema werden die Kinder für die Umwelt sensibilisiert, ihr natürlicher Wissensdrang ganzheitlich in allen Wahrnehmungsbereichen gefördert und ihre bereits erworbenen Basiskompetenzen weiter vertieft.

Mit den Tieren können sich Kinder sehr gut identifizieren. Tiere wecken Neugierde, sind greifbar, somit ist das Thema lebensnah und immer interessant.

Die Kinder lernen die verschiedenen Lebensräume der Tiere, die Verhaltensweisen und alles über die Ernährung kennen. Und manche Tiere können auch hautnah erlebt werden.
Da das Gmesblättli nur mehr 2x im Jahr in Druck
geht, werden vermehrt Berichte über Ausflüge,
Feste, usw. auf www.vol.at/gemeinde/stgallenkirch erscheinen.
Allgemeine Informationen über den Kindergarten
können in der Pädagogischen Konzeption unter
www.gemeinde.stgallenkirch.at nachgelesen werden.
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16 04 // KINDERGARTEN - SCHULE - SOZIALES
GANZTAGESKINDERGARTEN
GORTIPOHL
ABSCHLUSSFEIER
Auch ein sehr ereignisvolles, turbulentes und
wunderschönes Kindergartenjahr geht leider einmal zu Ende. Mit einem persönlichen Gedicht, einem Lied und einem kleinen Geschenk verabschiedeten wir unsere Großen in die Schule. Bei einer leckeren Jause und tollen Gesprächen ließen wir den letzten Kindergartentag gemütlich ausklingen.
Liebe Schüler,
vielen lieben Dank für dieses tolle Kindergartenjahr. Wir wünschen euch viel Spaß und viel Erfolg in der Schule!
NEUES JAHR – NEUES GLÜCK!
Erfolgreich startete der Ganztageskindergarten
Gortipohl in ein neues Jahr.

Auch das Kindergartenteam hat sich ein wenig erneuert. Der Ganztageskindergarten steht weiterhin unter der Leitung von Anna Faust. Sie leitet auch die Integrationsgruppe in unserem Kindergarten. Glücklicherweise haben wir dieses Jahr in unserer Schnäggli – Gruppe eine Zweitpädagogin dazu bekommen. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir Chiara Butzerin zu unserem Team zählen dürfen.
Die Mariakäferli – Gruppe, also die Regelgruppe
unseres Kindergartens, wird weiterhin von Laura
Pfeifer geleitet.

Michaela Schlatter, Claudia Schöllhorn und Astrid Kuster begleiten unseren Kindergartenalltag als Kindergartenassistentinnen.

Die Kindergartenpädagogin Beatrice Wendt unterstützt unser Team weiterhin jeden Donnerstag.
Unser diesjähriges Jahresthema lautet:
BERUFE – WENN ICH EINMAL GROSS BIN…
Die Kinder werden das ganze Jahr über in verschiedene Rollen schlüpfen können. Von Bäcker und Koch über Polizist und Bauarbeiter bis hin zu Frisör, Wissenschaftler und Gärtner, ist alles dabei.

Wir freuen uns schon sehr darauf mit den Kindern viele verschiedene Berufe zu erkunden und kennenzulernen.

Wenn’s um die Region geht,
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Die Landschaft, die Werte, die Täler, der Fleiß, die Vereine, die Wirtschaft, die Gemeinden – vieles verbindet die Menschen im Süden Vorarlbergs Mit.Einander. Auch Ihre eigene Regionalbank gehört dazu.

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18 04 // KINDERGARTEN - SCHULE - SOZIALES
MITTELSCHULE INNERMONTAFON
In der Mittelschule Innermontafon starteten
am 14.9.2020 16 Schülerinnen und Schüler ihre
Schullaufbahn in der ersten Klasse. 70 Kinder
werden in den Klassen 2 – 4 von 15 Lehrpersonen
und 3 Betreuerinnen der Gemeinde unterrichtet
und beaufsichtigt.

Die besonderen Bedingungen aufgrund der Bestimmungen aus dem Pandemiegesetz führten zur Umorganisation von einigen Arbeitsabläufen. Aber bisher konnte der Unterricht planmäßig stattfinden. Nur auf einen Ausflug und einige außerschulische Aktivitäten musste verzichtet werden. Auch die Klassenbilder haben coranabedingt ein etwas anderes Format.
Auch die Mittags- und Nachmittagsbetreuung
kann unter Einhaltung der Hygienevorschriften
im gewohnten Ausmaß stattfinden. Es nehmen
zwei Drittel der Schüler und Schülerinnen ein
Betreuungsangebot in Anspruch. Ein Drittel der
Kinder unserer Schule besuchen den zusätzlichen
Lernnachmittag an der Mittelschule.

THEATERAUFFÜHRUNG
Der Herbst wurde heuer für intensives Wiederholen des Unterrichtsstoffes aus dem Vorjahr genutzt und wir hoffen, dass wir in diesem Schuljahr möglichst ohne Unterbrechungen gemeinsam arbeiten können. Für etwas Abwechslung sorgte die Musicalaufführung vom „Feuervogel“ im kleinen Turnsaal und die Aktion Toprider, welche im Rahmen der Verkehrserziehung am Donnerstag, den 15.10. stattfand.

Erstklässler (1a mit KV Moya Beros Sebastian und KV-Assistentin Wachter Sabrina)
Aktion Toprider

1904 // KINDERGARTEN - SCHULE - SOZIALES
Während die oben angeführten Aktionen für die
1. – 3. Klasse organisiert wurde, haben die Viertklässler schon in Betrieben geschnuppert und werden im Fach Berufsorientierung ausführlich über mögliche weitere Ausbildungswege informiert.

GEPLANTE SCHULVERANSTALTUNGEN
Es sind in diesem Schuljahr nachstehende Schulveranstaltungen geplant, wobei die Durchführung noch offen ist, da die Situation in Bezug auf Covid-19 erst knapp vor Abhaltung beurteilt werden kann. Auch die Zustimmung der Eltern wird erst ca. 3 Wochen vor einem möglichen Durchführungstermin eingeholt.

• Wienwoche für die Schüler und Schülerinnen
unseres Abschlussjahrganges im Frühjahr

  • Schiwoche im März für die Schüler und Schülerinnen der 2. Klasse nach St. Anton/Arlberg
  • Frankreichreise der 3. und 4. Klässlerinnen

im Rahmen des Schwerpunktfaches Französisch
• Projektwoche für die Drittklässler
Schüler der 4. Klasse beim Schnuppern

POLYTECHNISCHE SCHULE
MONTAFON
Soll es nur noch Akademiker geben?
Hat ehrliche, professionelle Facharbeit keine
Zukunft?
Jedes Jahr wieder stellt sich für viele Schüler der
4. Klassen in den Montafoner Mittelschulen die
dringliche Frage: Welchen Weg soll ich nach diesem Jahr einschlagen? Soll ich weiter in die Schule gehen oder soll ich eine Lehrausbildung in einem Betrieb anstreben?
Für keinen Jugendlichen ist diese Entscheidung
einfach. Verschiedenste Einflüsse wie die persönliche Eignung, persönliche Vorlieben, Erwartungen der Eltern, soziale Kontakte, usw. müssen sortiert, gefiltert und erörtert werden. Nur für wenige Schülern ist der zukünftige Ausbildungsweg aufgrund der schulischen Erfahrungen eindeutig.

Wir von der PTS stellen fest, dass die Zahl der Schüler, die sich bewusst für eine Lehre entscheiden, immer geringer wird. Wir erleben jeden Herbst aufs Neue, dass Schüler, die ihre Fähigkeiten in der Praxis wunderbar zur Geltung bringen könnten, nicht die besten Leistungen in der Schule erbringen und manchmal sogar bereits schulmüde sind, sich dennoch für eine weiterführende Schule entscheiden.
Der Grund dafür bleibt ein Rätsel. Denn sehr viele
dieser Schüler bereuen diesen Schritt schon nach
kurzer Zeit, werden zum Schulabbrecher oder haben jedes Jahr aufs Neue mit Notendruck und Leistungsproblemen zu kämpfen.
Warum nur? Ich persönlich verstehe das nicht.
Weshalb ist das so? Soll es nur noch Akademiker
geben? Hat ehrliche, professionelle Facharbeit keine Zukunft?
Es scheint, als stünde es um das Image der dualen
Ausbildung nicht zum Besten.
Ich stelle vor allem drei Dinge fest:
1) Wir verfügen im Montafon über zahlreiche innovative, erfolgreiche und mehrfach ausgezeichnete Betriebe, die sehr gerne junge Menschen ausbilden wollen. Neben einer modernen und international sehr angesehenen dualen Ausbildung werden Zusatzqualifikationen, Auslandssemester, Lehre mit Matura, Doppellehren, … angeboten. Die Lehre ist längst im neuen Jahrtausend angekommen. Neue, zukunftsorientierte Lehreberufe mit unterschiedlichsten Anforderungen und Möglichkeiten stehen unseren Kindern hier im Tal in großer Zahl zur Verfügung.

2) Die Betriebe unternehmen alles, um ihre Lehrlinge so auszubilden, dass sie in dem Betrieb langfristig wichtige und führende Tätigkeiten übernehmen können. Die leitenden Fachkräfte Vorarlbergs suchen händeringend nach ihren Nachfolgern und tun alles dafür, sie zu halten. Die Chance, sich als ehemaliger Lehrling hochzuarbeiten und später eine Führungsrolle in einem Unternehmen zu übernehmen, war noch nie besser.

3) Noch nie war das Bildungssystem so durchlässig
wie heute. Die Möglichkeiten nach der Lehre oder
nach einige Jahren als Fachkraft berufsbegleitend
die Matura nachzuholen, über einen Aufbaulehrgang ein Studium anzustreben oder anderweitig seinen akademischen Weg einzuschlagen sind für jeden zugänglich und werden von Betrieben unterstützt und gefördert. Der durchschnittliche Österreicher wechselt Zeit seines Lebens etwa vier Mal den Beruf. Wieso darf der erste Schritt nicht ein ehrlicher, solider Handwerksberuf sein?

In wenigen Wochen steht die nächste Generation vor der Herausforderung, die erste berufliche Weiche zu stellen. Im Namen der PTS Montafon möchte ich Sie ermutigen, sich für die bewährten und neu konzipierten Wege der Bildung zu öffnen.

Machen wir uns gemeinsam auf den Weg und stärken durch die Ausbildung von Top-Facharbeitern im Montafon nicht nur unsere Wirtschaft, sondern auch unsere zukünftige Generation von Arbeitern, der durch einen starken und positiven Einstieg alle Türen und Tore offenstehen. Lassen Sie heute ihre Kinder das Arbeiten von Grund auf lernen, damit sie morgen unsere Unternehmen stärken und später unsere Wirtschaft führen können.
Wir von der PTS Montafon sind bereit.
Die Betriebe im Tal ebenso.
04 // KINDERGARTEN - SCHULE - SOZIALES
Dir. Martin Pögler, BEd
Polytechnische Schule Montafon
Kirchstraße 10
6781 Bartholomäberg-
Gantschier

Adventkonzert
Solisten, Ensembles und Streichorchester stimmen auf die vorweihnachtliche Zeit ein.

Aula der Mittelschule Schruns Dorf - Samstag, 19.12.2020 Beginn: 19:00 Uhr

Alles Walzer?
Orchester & Tanz
Rätikonhalle Vandans – Samstag, 30.01.2021
Beginn: 18:00 Uhr

Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie auf unserer Homepage – www.musikschule-montafon.at

04 // KINDERGARTEN - SCHULE - SOZIALES

22 05 // FEUERWEHR - BERGRETTUNG - VEREINE
BERGRETTUNG
ORTSSTELLE ST. GALLENKIRCH
Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Leider mussten wir heuer unsere traditionelle Gebirgswanderung am 15. August situationsbedingt absagen.
Da wir uns aber den Tag ohnehin schon reserviert
hatten, nutzen wir die Zeit für eine interne Übung
am Madrisella-Klettersteig.
Bei schönstem Wetter begaben wir uns mit einer
beachtlichen Mannschaft in den Klettersteig, wo
zwei unserer Kameraden schon als „Verletzte“
auf uns warteten. Unsere Ausbildner teilen den
Opfern immer sehr spezielle Verletzungen zu,
damit wir bei der ersten Hilfe und auch beim anschließenden Abtransport ordentlich gefordert sind – und so war es auch dieses Mal. Die beiden konnten den Abstieg nicht mehr aus eigener Kraft bewältigen und ein „Verletzter“ musste sogar mit der Gebirgstrage abgeseilt werden. Die Herausforderung sind dabei zuverlässige Verankerungen und die Seiltechnik. Immerhin muss das Gewicht von 3 Personen plus Ausrüstung und Reserven, gesichert und in unserem Fall ca. 150 Meter abgeseilt werden. Es gab ordentlich was zu tun aber am Ende konnten wir die Übung erfolgreich abschließen. Ein schönes Detail möchte ich aber besonders erwähnen. Bei der Übung waren alle Generationen unserer Ortsstelle vertreten. Angefangen mit unseren neuen Anwärtern, die heuer zu uns gestoßen sind, bis hin zu unseren Kameraden die schon mehr als 50 Jahre im Dienst der Bergrettung sind. Alle haben ihren Teil zum Gelingen der Übung beigetragen.

Aufstieg der Rettungsmannschaft, © Bergrettung St. Gallenkirch Übung - ein Verletzter wird in der Gebirgstrage abgeseilt, © Bergrettung St. Gallenkirch

2305 // FEUERWEHR - BERGRETTUNG - VEREINE
Die Verletze wird mit dem Quad zum Rettungsfahrzeug transportiert.
© Bergrettung St. Gallenkirch
Knapp einen Monat nach unserer Übung hatten
wir dann einen realen Rettungseinsatz am Klettersteig. Sonntagmittag, leichter Nieselregen und Nebel waren die Rahmenbedingungen für den Einsatz. Eine junge Frau war mit ihren Kollegen am Klettersteig unterwegs, im oberen Drittel der Felswand abgerutscht und in die Sicherung gefallen. Durch den harten Aufprall verletzte sie sich am Fußgelenk und an ein Weiterklettern war nicht mehr zu denken. Bei schönem Wetter wäre dies ein Fall für unsere Kollegen der Flugrettung und in kurzer Zeit abgeschlossen gewesen, aber nicht so bei dem vorherrschenden dichten Nebel. Die Fahrt bis ins hintere Novatal und der Aufstieg dauerten ca. 1,5 Stunden. Noch vor Ort wurde das Fußgelenk der Frau geschient und stabilisiert.
Dann seilten wir sie mit 100 Meter Seilen über die
Felswand ab. Über schroffes Gelände und inzwischen bei strömendem Regen gings dann weiter in der Gebirgstrage bis zu unserem Quad. 4 Stunden nach der Alarmierung konnten wir die Verletzte in unserem Bergrettungsstützpunkt in Empfang nehmen und den Einsatz beenden.
Eure Ortsstelle St. Gallenkirch
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BÜRGERMUSIK ST. GALLENKIRCH
ABSAGE - CÄCILIAKONZERT 2020
Wie gewohnt haben wir Anfang September den
Probenbetrieb aufgenommen. Nach den ersten
Covid19-Verordnungen Ende September haben
wir vorerst mit Teilproben weitergemacht. Danach
konnten wir in den Gemeindesaal gehen um mit
dem nötigen Abstand als gesamte Kapelle musizieren zu können. Im Vorstand hatten wir bereits ein Konzept für das Konzert erarbeitet. Leider hat uns die am 25. Oktober in Kraft tretende Verordnung jegliche Möglichkeit gemeinsam zu proben eingestellt. Somit mussten wir leider, wie auch viele andere Kapellen, das diesjährige Konzert absagen. Wir werden nun versuchen den Probenbetrieb in Sechsergruppen aufrecht zu erhalten um in der Adventszeit den ein oder anderen Auftritt in kleinen Gruppen zu spielen.

RÜCKBLICK SOMMER 2020
Zwischen der letzten Ausrückung vor dem „Lockdown“ im März und der ersten Ausrückung im Sommer lagen fast genau 5 Monate. Nach dem wiederaufnehmen der Probentätigkeit im Juni in kleinen Gruppen und dem Vollbetrieb ab Mitte Juli, konnten wir zwei der geplanten drei Platzkonzerte diesen Sommer veranstalten. Alle drei geplanten Gipfelmessen, fast alle kirchlichen Veranstaltungen sowie Auftritte bei diversen Veranstaltungen in unserer und anderen Gemeinden wurden abgesagt und konnten nicht stattfinden.
Leider mussten bereits einige Veranstalter, wie
unsere Freunde der Musikkapellen Silbertal und
Gaschurn-Partenen, auch schon die geplanten
Musikfeste im nächsten Sommer 2021 absagen.
Nichts desto trotz haben wir als Bürgermusik
St. Gallenkirch immer mit den nötigen Maßnahmen weiter geprobt um für die hoffentlich kommenden Aufgaben bereit zu sein und in Spiellaune zu bleiben.
HAUSSAMMLUNG – VIELEN DANK DIE UNTERSTÜTZUNG
Wir möchten uns bei euch für die bereits getätigten Spenden ganz herzlich bedanken. Die diesjährige Haussammlung mussten wir bekanntlich etwas anders als gewohnt durchführen. Zum einen sind wir anstatt im Frühjahr erst im Herbst zu euch gekommen und zum anderen haben wir die Sammlung zwar persönlich, aber mit dem nötigen Abstand gemacht. Für die positiven Rückmeldungen und das Verständnis möchten wir uns bei euch ebenfalls bedanken. Wie ihr wisst, ist es uns ein großes Anliegen persönlich mit euch in Kontakt zu treten. Wir hoffen, dass wir nächstes Jahr wieder in gewohnter Art und Weise bei euch vorbeikommen dürfen.
Falls ihr keinen Erlagschein von uns erhalten habt,
könnt ihr ihr jederzeit einen neuen anfordern (office@bmstgallenkirch.at) oder einfach auf unser Konto mit der IBAN AT67 2060 7032 0005 0437 überweisen. Eure Spende wird für unsere Jugend- 05 // FEUERWEHR - BERGRETTUNG - VEREINE Abschlusskonzert des Jungbläser-Seminars, © Bürgermusik St. Gallenkirch

ausbildung, den Instrumentenkauf und den Erhalt der Trachten verwendet und ist besonders in einem Jahr ohne Einnahmen ein wichtiger finanzieller Bestandteil.
Nochmals herzlichen Dank für eure wertvolle
Unterstützung!

JUGEND
Dieses Jahr fand das alljährliche Jungbläserseminar, welches eigentlich im Haus Matschwitz am Golm stattfindet, aufgrund der Covid19-Bestimmungen in unserer Gemeinde, genauer gesagt in der Mittelschule Gortipohl statt. Wie immer trafen sich die Jungmusikanten des Blasmusikbezirks Montafon am Montag in der letzten Ferienwoche und probten gemeinsam mit den Lehrerinnen und Lehrern der Musikschule Montafon auf das Abschlusskonzert am Donnerstagabend hin.

Auch heuer waren wir mit 3 jungen Musikantinnen vertreten. Gemeinsam mit ihren Seminar-Kameraden zeigten Annika, Selin und Lorena ihr Können. Die Ergebnisse des Jungbläserseminars waren: ein großer Lernerfolg, ein begeistertes Publikum, neue Freundschaften und stolze Jungmusikanten. Das Seminar war trotz der Umstände ein riesiger Erfolg.
Vielen Dank an alle Organisatoren!
26.10.2020
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Melde dich bei uns, per Mail:
jugend@bmstgallenkirch.at
obmann@bmstgallenkirch.at
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05 // FEUERWEHR - BERGRETTUNG - VEREINE

26 05 // FEUERWEHR - BERGRETTUNG - VEREINE
Die COVID-19-Pandemie begleitet uns nun schon
seit einigen Monaten. Die Krise ist noch nicht
überwunden und wird uns auch im nächsten Vereinsjahr herausfordern. Aufbauend auf den Erfahrungen der letzten Monate sind wir gerüstet. Der KPV und der MOHI Innermontafon bleiben mit ihren Angeboten systemerhaltend. Dies natürlich immer in Abstimmung mit den aktuell geltenden Schutzmaßnahmen.
KPV (KRANKENPFLEGEVEREIN) INNERMONTAFON
Der KPV Innermontafon ermöglicht weiterhin
ganzheitliche medizinische Pflege in vertrauter
Umgebung. Durch unsere qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind wir in der Lage, unseren Mitgliedern eine professionelle Krankenpflege, eine individuelle Beratung von Patientinnen und Patienten und deren Angehörigen, ganzheitliche Körperpflege, Wundversorgung, Sterbebegleitung und die Bereitstellung und Vermittlung von Pflegeartikeln zu bieten.
Wir heißen Frau PA Stefanie Flöry (seit 01.10.)
und Herrn DGKP Sandro Strauß (05.10.) im Team
herzlich willkommen. Frau DGKP Ines Batlogg
hat unser Team mit 30.09. verlassen. Wir danken
ihr von Herzen für die engagierte Zusammenarbeit und ihre umfangreichen Bemühungen um unsere Patientinnen und Patienten und wünschen ihr alles Gute.
MOHI (MOBILER HILFSDIENST) INNERMONTAFON
Im täglichen Bemühen um unsere pflegebedürftigen Mitglieder wird das Team des KPV Innermontafon vom Team des MOHI Innermontafon bestens unterstützt.
Die geschulten Betreuerinnen und Betreuer des
MOHI bieten Hilfestellung bei der Alltagsbewältigung, haben ein offenes Ohr für die Probleme und Nöte älterer und betreuungsbedürftiger Mitbürgerinnen und Mitbürger, versuchen positive Impulse zu geben sowie andere Wege und Sichtweisen aufzuzeigen und freuen sich mit ihren betreuten Personen, wenn es ihnen gut geht. Außerdem sind sie Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für pflegende und betreuende Angehörige und unterstützen diese gerne.
Sollten Sie Hilfe zur Selbsthilfe für sich oder ihre
Angehörigen benötigen, melden Sie sich einfach.
Wir werden mit Ihnen eine Lösung suchen und
sicherlich auch finden.

KRANKENPFLEGEVEREIN
INNERMONTAFON UND MOHI
Das Team des Krankenpflegevereines Innermontafon mit
Einsatzleiterin Aurelia Wittwer, © KPV Innermontafon
Das Team des Mobilen Hilfsdienstes mit Einsatzleiterin Herlinde Wachter (links sitzend), © KPV Innermontafon

27 05 // FEUERWEHR - BERGRETTUNG - VEREINE
GERONTOPSYCHIATRISCHER DIENST
In Zusammenarbeit mit dem KPV Außermontafon ermöglichen wir unseren Mitgliedern auch eine ambulante gerontopsychiatrische Pflege. Diese ist eine spezialisierte Form der Betreuung und Begleitung für Menschen, die krankheitsbedingte Veränderungen in ihrem Wesen und in ihrem Verhalten zeigen. Hier kommt es nicht selten zu schwierigen und belastenden Situationen für die betroffene Person selbst und für die Personen, die im Umfeld leben.
Kontakt
Stefanie Schöllhorn,
Dipl. psych. GKPin
Tel : 0664/88985926
kpv-gero@aussermontafon.at
STÜTZPUNKT
Herzlichen Dank an die Gemeinden St. Gallenkirch und Gaschurn für unseren tollen Stützpunkt in St. Gallenkirch, Zamangweg 26.

MITGLIEDSCHAFT
Werden Sie Mitglied! Wir freuen uns über jedes
neue Mitglied. Sie zeigen damit ihre Solidarität gegenüber jüngeren und älteren kranken und pflegebedürftigen Mitmenschen in Ihrer Gemeinde und tragen so für eine „lebenswerte Heimat“ bei.

Die Mitgliedschaft im Krankenpflegeverein inkludiert auch den Ehe- oder Lebenspartner und die im gleichen Haushalt lebenden minderjährigen Kinder.
Aufnahmegebühren
Unter 40 Jahren ist keine Aufnahmegebühr erforderlich. Sie zahlen nur den Mitgliedsbeitrag von
EUR 35,00.
Staffelung der Aufnahmegebühr nach Lebensalter:
41-50 Jahre: 2-facher Mitgliedsbeitrag EUR 70,00
51-60 Jahre: 3-facher Mitgliedsbeitrag EUR 105,00
61-70 Jahre: 5-facher Mitgliedsbeitrag EUR 175,00
71-80 Jahre: 7-facher Mitgliedsbeitrag EUR 245,00
81-90 Jahre: 9-facher Mitgliedsbeitrag EUR 315,00
ab 91 Jahre: 10-facher Mitgliedsbeitrag EUR 350,00
Der Mitgliedsbeitrag für das laufende Vereinsjahr ist in dieser Aufnahmegebühr bereits enthalten.

SPENDEN
Neben den Mitgliedsbeiträgen werden der KPV
Innermontafon und der MOHI Innermontafon
auch durch die Spenden getragen. Deshalb sind
wir für jede finanzielle Zuwendung dankbar.
Ihre Spende an unseren Verein ist von der Steuer
absetzbar. Damit Ihre Spende von Ihnen als Sonderausgabe geltend gemacht werden kann, muss diese von uns an das Finanzamt übermittelt werden. Dazu benötigen wir den genauen Namen, die Anschrift sowie das Geburtsdatum. Wenn Sie eine Spendenabsetzbarkeit wünschen, lassen Sie uns dies bitte wissen (Telefon, Email oder per Post).

BANKVERBINDUNG
Raiffeisenbank Bludenz-Montafon
IBAN: AT65 3746 8000 0450 4965
KONTAKT
KPV Innermontafon und MOHI Innermontafon
Zamangweg 26, 6791 St. Gallenkirch
Vereinsobfrau Bärbel Netzer
Tel. 0664/2813736
Email: obfrau@kpvinnermontafon.at
KPV Pflegedienstleiterin DGKP Aurelia Wittwer
Tel. 0664/88380986
Email: pl@kpvinnermontafon.at
MOHI Einsatzleiterin Herlinde Wachter
Tel. 0664/3775381
Email: mohi@kpvinnermontafon.at
Wir wünschen unseren treuen Mitgliedern, allen Bewohnerinnen und Bewohnern unserer Gemeinden St. Gallenkirch und Gaschurn von Herzen eine ruhige Adventszeit, ein besinnliches Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und einen guten und gesunden Start in das neue Jahr.
Ein Lächeln. Ein Herz. Wir sind für Sie da.

28 05 // FEUERWEHR - BERGRETTUNG - VEREINE
KRIPPENBAUVEREIN
INNERMONTAFON
Liebe Freunde und Gönner des Krippenbaus
Der Krippenbauverein Innermontafon hat sich
dazu entschieden, auf Grund von Covid19 seine
seit vielen Jahren üblichen Programmpunkte wie

  • Malkurse
  • interne Weiterbildungen
  • die Jahreshauptversammlung
  • das traditionelle Krippele-Essen
  • Wurzeln sammeln

abzusagen.
Ebenso finden die Herbstkrippenbaukurse
und die immer wieder erfolgreiche Krippenausstellung im Dezember leider nicht statt.

Wir weisen aber darauf hin, dass zur Weihnachtszeit in den 5 Kirchen der Innerfratte die Kirchenkrippen aufgebaut werden und zu besichtigen oder gar zu bestaunen sind. Vielleicht entdeckt der eine oder andere Betrachter neue Details in diesen besonderen Kirchenkrippen? Auch die Dorfkrippe wird selbstverständlich vom Krippenbauverein wieder an üblicher Stelle bei der Kirche St. Gallus platziert.

Wer sich entschließen sollte, in der Adventszeit einen Spaziergang am idyllischen Illweg in Gastauer zu unternehmen, kann sich an einfachen Krippen, die sich dort befinden werden, erfreuen.
Der Krippenbauverein Innermontafon hofft sehr,
dass 2021 die gewohnten Aktivitäten und Veranstaltungen wieder stattfinden werden und wünscht allen
GESEGNETE WEIHNACHTEN UND ALLES
GUTE FÜR DAS KOMMENDE JAHR
Euer Krippenbauverein Innermontafon
Monika Baumann - Salzgeber

29 05 // FEUERWEHR - BERGRETTUNG - VEREINE
SC ST. GALLENKIRCH
Trotz den Coronamaßnahmen und Einschränkungen trainieren unsere Nachwuchsteams bereits seit Mai wieder. Unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben sind die Kinder aller Altersklassen mit vollem Elan und Einsatz dabei und jagen dem runden Leder nach.
Auf eine Sommerpause hat der Verein dieses Jahr
verzichtet und somit den Kindern auch über die
Sommermonate die Ausübung ihrer Lieblingsbeschäftigung ermöglicht.

Unsere Nachwuchsteams treten diese Herbstsaison in den Altersgruppen U7, U8, U10, U11, U13 und U16 des Vorarlberger Fußballverbandes an. Die Mannschaften bieten den zahlreichen Zuschauern tolle Leistungen, sehenswerten Fußball und letzten Einsatz.
Hast auch du Interesse und möchtest
Teil der SC-Familie werden und
in deiner Freizeit mit deinen
Freunden Fußball spielen?
Dann melde dich bei Nachwuchsleiter
Walter Summer unter 0699/14121495
jederzeit zu einem Schnuppertraining.
Mädchen und Jungs von 5 bis 16 Jahren
sind herzlich willkommen!

Bild 1: U7 beim Training; Bild 2: U13 im Herbst 2020; Bild 3: U16 mit neuem Dress Vater-Kind-Match der U13

Seit dem Frühjahr war das heurige Vereinsjahr
– coronabedingt – durch Absagen geplanter Aktivitäten gekennzeichnet. So haben wir aus Sicherheitsgründen keine Busfahrten durchgeführt und auch unseren gebuchten Herbstausflug nach Ostfriesland storniert. Das Landestreffen im Silbertal wie auch die Seeaufführung der Bregenzer Festspiele fanden nicht statt. Wir blieben aber nicht untätig und haben im Sommer bzw. Herbst die nachstehenden Veranstaltungen durchgeführt.

WANDERUNGEN
Unsere Wandergruppe war heuer besonders aktiv.
Insgesamt konnten 11 Wanderungen vom Juni bis
September durchgeführt werden.

• Am 3.6. begannen wir unsere Wandersaison
mit dem Rundwanderweg „Gargellner Fenster“. Im Juli waren wir wieder in Gargellen.
Wir sind – ausgehende vom Schafberg – über
den Täscher, mit Einkehr auf der Alpe Rongg,
nach Gargellen abgestiegen.

• Eine Wanderung führte uns vom Vermuntstausee zum Silvrettastausee. Eine Weitere vom Zeinis über die Alpe Verbella zur Heilbronnerhütte.

• Ein ganz neues Ziel war für die meisten die
Ascherhütte oberhalb von See im Paznaun.

  • Mehrmals waren wir im Rätikon unterwegs:
  • Golm Hätabergerjoch – Alpe Latschätz
  • Mittelstation
  • Lindauerhütte
  • Brand – Dorfbahn – Melkboden – Brand
  • Brand – Palüdbahn – Frööd –

Panorama-und Dorfbahn - Brand
• Auch unser Hausberg, die Zamangspitze,
stand auf unserem Programm.

• Ein Highlight unseres Wandersommers war
der Aufstieg zur Stuttgarterhütte: Den ersten
Teil legten wir von Lech aus mit der Rüfikopfbahn zurück. Dann gings zu Fuß zur Hütte und von dort hinunter auf die Alpe Tritt und weiter nach Zürs.
Recht herzlich möchten wir uns bei unserem
Wanderführer Ulrich für die Auswahl der schönen Ziele und die hervorragende Betreuung bedanken. Die Wanderer waren immer wieder begeistert vom wunderschönen Wandertag.
05 // FEUERWEHR - BERGRETTUNG - VEREINE
PENSIONISTENVERBAND
ST. GALLENKIRCH
Wanderung zur Ascherhütte
Wanderung zur Alpe Rongg
Wanderung zum Hätabergerjoch

JASSEN
Nicht nur körperliche Ertüchtigung, sondern
auch geistige war angesagt. Insgesamt fanden 9
Jassnachmittage jeweils abwechselnd in der Nova
Stoba in Gaschurn und im Kapellrestaurant in
Schruns statt. An diesem Jassen beteiligen sich alle
Ortsorganisationen des Montafons und waren gut
besucht.

BODENSEESCHIFFFAHRT NACH KONSTANZ
Diese, landesweit angebotene Schifffahrt, konnte
anstatt wie ursprünglich geplant im Juni, dann
doch noch im September durchgeführt werden.

Unsere Ortsgruppe war mit über 20 Personen dabei. Mit der MS Vorarlberg fuhren wir von Bregenz nach Konstanz. Nach einem 2-stündigen Aufenthalt in Konstanz gings wieder zurück nach Bregenz. Auf dem Schiff wurden wir kulinarisch verwöhnt mit Begrüßungsgetränk, Mittagessen und Kaffee und Kuchen am Nachmittag. Auch für musikalische Unterhaltung war gesorgt. Diese Schiffsausfahrt war dann doch noch eine gelungene Entschädigung für die nicht durchführbaren Ausflüge.

BERGFRÜHSTÜCK
Das für uns schon traditionelle Bergfrühstück
nahmen wir heuer im Schafberghüsli ein. Wie
gewohnt, war der Frühstückstisch reichlich gedeckt. Wir haben die angebotenen Köstlichkeiten sehr genossen und verbrachten einen gemütlichen Vormittag. Dementsprechend gesättigt traten wir zu Mittag per Bahn oder zu Fuß den Rückweg nach Gargellen an. Einen herzlichen Dank an das Schafberghüsli-Team für die gute Betreuung.

VORSCHAU
Die weiteren Veranstaltungen wären das Preisjassen und die Weihnachtsfeier. Beide müssen wir aufgrund der derzeitigen Corona-Situation absagen. Auch unsere Faschingsfeier, das Kaffeekränzle, werden wir aus heutiger Sicht gesehen, nicht durchführen können.

Über das weitere Programm werden wir die Mitglieder wieder rechtzeitig informieren.
05 // FEUERWEHR - BERGRETTUNG - VEREINE
Bergfrühstück
Bodenseeschifffahrt
Bodenseeschifffahrt

JAHRESRÜCKBLICK
Mit großer Freude durften wir Anfang Mai mit Corona Schutzmaßnahmen in die Tennissaison starten und ab 1. Juni durfte auch das Clubheim wieder geöffnet werden.
Bei den Vorarlberger Mannschaftsmeisterschaften
konnten wir 5 Mannschaften melden und folgende
Ergebnisse erzielen:
Damen Allgemein: 1. Rang
Herren 35+ : 1. Rang
Damen 35+ : 4. Rang
Herren 45+ : 4. Rang
Jugend J11: 3. Rang
Am 3. Juli startete erstmals unser Clubabend, an
dem Jung & Alt, Groß & Klein, Profi & Amateur
teilnehmen konnten. Diese Freitage fanden großen
Anklang.

Am 27. Juli konnten wir unsere Jahreshauptversammlung abhalten.
Vorstand:
Obmann: Kieber Stefan
Obmann-Stellvertreter: Kessler Ernst
Kassier: Netzer Silke
Schriftführer: Carbonare Helene
Sportlicher Leiter: Rudigier Marc
Beirat: Rudigier Walter
Der Verein wird zusätzlich unterstützt von Carbonare Christian.
Ein herzliches Dankeschön unserem Trainer Herz
Peter, der uns in dieser Saison wieder tatkräftig
unterstützt hat.

Ende Juli/Anfang August durften wir die 3. Montafoner Kinder- und Jugendmeisterschaften auf unserer Tennisanlage austragen.

Am Samstag, den 8. August beendeten wir die Vereinsmeisterschaften 2020 (34 Teilnehmer – 5 Bewerbe) mit allen Finalspielen umrahmt von der Einweihungsfeier unserer neuen Flutlichtanlage. Es waren spannende und faire Spiele und wir gratulieren allen Spielerinnen und Spielern für ihre gute Leistung.

TENNISCLUB
ST. GALLENKIRCH - GORTIPOHL
05 // FEUERWEHR - BERGRETTUNG - VEREINE

Beschenkt wurden die Gewinner mit regionalen
Produkten von „Schös & Guats“ aus Schruns.
Wir gratulieren unserem Vereinsmeister Rudigier
Marc und unserer Vereinsmeisterin Rudigier Ramona.

Ein herzliches Dankeschön an unseren Herrn Pfarrer Lukas für die Einweihung der Flutlichtanlage und an unseren Herrn Bürgermeister Josef Lechthaler für seine Teilnahme an der Einweihung.
Am 13. August nahmen 14 Spielerinnen vom TC
St. Gallenkirch-Gortipohl am 2. Ladies Doppelturnier in Dornbirn teil.

Die 5. Montafoner Meisterschaften wurden dieses Jahr in Gaschurn ausgetragen und der TC St. Gallenkirch-Gortipohl nahm mit 26 Teilnehmern daran teil.

Unser Abschlussabend, der am 10. Oktober stattfinden sollte, musste leider auf Grund der momentanen Corona Situation abgesagt werden.
Wir möchten uns an dieser Stelle von ganzem
Herzen bei allen Förderern, Sponsoren, unseren
mittlerweile 142 Mitgliedern und allen freiwilligen
Helfern bedanken, ohne die unser Verein nicht bestehen könnte.

Ein großer Dank gilt unserer guten Seele des Vereins Bruno Kubicki, welcher jederzeit zur Stelle ist, für jedes Problemchen ein offenes Ohr hat und unsere Anlage in Topzustand hält.
Bleibt gesund, einen schönen Winter und bis im
Frühjahr.
05 // FEUERWEHR - BERGRETTUNG - VEREINE

34 06 // VERSCHIEDENES
BUCHVERÖFFENTLICHUNG
Mit Mut und Zuversicht
Nach monatelanger Arbeit war es Mitte Mai soweit und die Montafonerin Elisabeth Pfeifer-Pögler durfte das erste, druckfrische Exemplar ihres neuen Kinderbuchs mit dem Titel „Ahnas Geheimnis“ in den Händen halten. Seither ging das Buch mittlerweile viele Male über den Ladentisch und die Autorin ist überwältigt von der großen Wertschätzung, die ihr und ihrem Erstlingswerk entgegengebracht wird.

„Ahnas Geheimnis ist meine Art und Weise, Kindern die große Wirkung einer positiven Lebenseinstellung zu vermitteln, und soll sie ermuntern, ihren Lebensweg mit Mut und Zuversicht zu gehen. Meine Bücher sind meine persönliche Antwort auf existenzielle Fragen, die nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder heutzutage mehr denn je beschäftigen!“, erklärt die Pädagogin und dreifache Mama.
Der erste Band mit dem Titel „Ahnas Geheimnis“
widmet sich genau diesem Thema. Im Vordergrund ihrer Geschichten stehen Werte wie Mut, Zuversicht und Optimismus und sollen den jungen Lesern auf kindgerechte Weise und verpackt in eine spannende Geschichte nähergebracht werden. Ort des Geschehens ist ihre geliebte Heimat, das Montafon. Das enge und innige Verhältnis zu ihrer Ahna spielt in diesem Band ebenfalls eine sehr große Rolle, da ihre Oma der Inbegriff von Zufriedenheit und Optimismus war.
In den kommenden Monaten finden Lesungen
und auch Schulbesuche statt. „Eine Lesung ist
nicht nur etwas für Erwachsene. Ich möchte Kindern einen Zugang zu Sprache und Kultur bieten und gestalte altersgerechte Lesungen.“, so die Autorin.
Weitere Informationen zum Buch
und ihrer Person findet man auf
ihrer Homepage unter
www.elisabethp.com
sowie auf Facebook und
Instagram!

ENERGIEBERATUNG
Durch Energieeffizienz bares Geld sparen? –
Ihre Gemeinde macht´s möglich – jetzt kostenlose Vor-Ort-Beratung nutzen!

In Zusammenarbeit mit dem Energieinstitut Vorarlberg bieten wir auch heuer eine kostenlose Energieberatung bei Ihnen zuhause an.

Die Energieberatung hilft unabhängig und produktneutral bei Entscheidungen rund um

  • Ihre Heizung
  • Förderungen von Bund, Land und der Gemeinde
  • Energieeffizienz in Neubau und Sanierung
  • den Energieausweis
  • Photovoltaik und Solarthermie
  • Elektromobilität


Eine ausführliche Aufstellung der vielfältigen Beratungsangebote finden Sie auf www.energieinstitut.at/energieberatung.
Sie wollen eine kostenlose Vor-Ort-Beratung in
Anspruch nehmen? Dann melden Sie sich beim
Energietelefon des Energieinstitut Vorarlberg unter der Nummer 05572 / 31 202-112. Oder schreiben Sie eine E-Mail an energieberatung@energieinstitut.at Foto: Energieinstitut Vorarlberg/Markus Gmeiner

Foto: Energieinstitut Vorarlberg/Markus Gmeiner
06 // VERSCHIEDENES
JUGENDFORUM MONTAFON
Was kannst DU tun, um dein Umfeld so mitzugestalten, dass es für dich lebenswert ist?
Was gibt es für Möglichkeiten, damit du deine
Ideen umzusetzen kannst?

Wie kannst du Entscheidungen, die unsere Bürgermeister und der Stand Montafon treffen, beeinflussen?
Im Montafon gibt es ein Jugendforum. Jugendliche
haben hier die Möglichkeit bei wichtigen politischen Entscheidungen mitzureden. Das Jugendforum Montafon besteht aus Jugendlichen zwischen 15 und 21 Jahre, die sich für die Interessen und Rechte junger Menschen im Tal einsetzen. Sie haben gemeinsam eine echte Chance auf Mitsprache und Mitgestaltung ihrer Zukunft im Tal.

Die Jugendlichen treffen sich regelmäßig, um gemeinsam Schwerpunkte zu setzen, Projekte zu planen und zu entwickeln, sich auszutauschen und um gemeinsam Spaß zu haben. Jede*r Jugendliche aus dem Montafon kann sich jederzeit mit einer Idee oder einem Vorschlag an das Jugendforum wenden und ist eingeladen mitzuarbeiten – für ein konkretes Projekt oder auch für länger.
Hast du Lust das Jugendforum kennenzulernen,
einfach mal reinzuschauen? Oder hast du schon
konkrete Veränderungsideen? Bist du neugierig
geworden und möchtest wissen, was die jungen
Leute vom Jugendforum so machen? Dann komm
doch vorbei!
Weitere Infos:
elke.martin@stand-montafon.at
n.martin@jugendforum-montafon.at
Oder folge auf Instagram:
jugendforum_montafon
ÜBERGABE DES KEHRBESENS
PER 01. AUGUST 2020
Nach mehr als 40 Jahren verabschiede ich mich
in meinen wohlverdienten Ruhestand und freue
mich, meinen Kehrbezirk und meine Mitarbeiter
an Martin Rudigier übergeben zu dürfen.
Ich möchte mich noch auf diesem Wege ganz
herzlich bei meinen Kunden für die langjährige
Treue bedanken!
Leo Brugger
Als Ihr zukünftiger Kaminkehrer möchte ich mich
kurz vorstellen. Mein Name ist Martin Rudigier
und ich wohne in Braz. In den letzten Jahren war
ich schon im Montafon bei der Firma Christoph
Battlogg tätig. Es ist mir eine große Freude, den
Kehrbezirk von Leo Brugger zu übernehmen. Ich
werde mich bemühen, für Sie ein zuverlässiger
und kompetenter Ansprechpartner in sämtlichen
Fragen rund um Ihre Feuerungsanlage zu sein.
Mit herzlichen Grüßen,
Martin Rudigier

36 06 // VERSCHIEDENES
Realschulstraße 6 · 6850 Dornbirn
T 05572 54343-0 · sicheresvorarlberg.at
SEHEN UND GE-
SEHEN WERDEN
Sichtbarkeit re-
duziert das Risiko
Nichts ist gefährlicher, als ungesehen am Verkehrsgeschehen teilzunehmen. Das Risiko, bei Dunkelheit in einen Unfall verwickelt zu werden, ist nämlich um ein Dreifaches höher als bei Tag. Deshalb sollte die Devise immer lauten:
Sehen und gesehen werden!

Nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene gilt der Grundsatz: reflektierende Materialien, im Idealfall an den Beinen getragen, sind die kleinen Lebensretter.

Reflektoren sind im guten Fachhandel, beim ÖAMTC und in vielen Gemeindeämtern erhältlich.

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SICHTBAR!
www.montafonerbahn.at
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Montafonerbahn Aktiengesellschaft
Bahnhofstraße 15 a+b 6780 Schruns T 43 5556 9000-730
www.montafonerbahn.at julia.kessler@montafonerbahn.at
Für den Bahnbetrieb
suchen wir DICH
als Mitarbeiter/in für
die Ausbildung zum/r
Triebfahrzeugführer/in
Das ausführliche
Stelleninserat unter
www.montafonerbahn.at/jobs
Wir freuen uns auf
Deine Bewerbung!

CONNNEXIA
ELTERNBERATUNG
GUTE ANTWORTEN RUND
UM EUER BABY
Beratung für Eltern von Babys und
Kleinkindern bis zu vier Jahren
Mit der Geburt Eures Kindes beginnt
ein neues Abenteuer. Ich berate Euch
gerne in einem persönlichen Gespräch zu Themen wie Ernährung, Entwicklung, Pflege und Erziehung Eures Kindes.
Aufgrund der derzeitigen COVID-
19-Situation sind bis auf Weiteres nur
Gespräche nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Ich bitte Euch deshalb, Euch ein paar Tage vor dem Öffnungstag telefonisch oder per Mail mit mir in Verbindung zu setzen, damit wir gemeinsam einen Termin vereinbaren können.
Ich freue mich sehr auf Euer Kommen.
Janine Klehenz
Elternberaterin und Dipl. Gesundheits- und Krankenschwester Kontaktdaten:
0650/4878759
janine.klehenz@connexia.at
Öffnungszeiten:
Elternberatungsstelle St. Gallenkirch
Altes Pflegeheim, Hnr. 26
Jeden 2. Dienstag im Monat von
9:00 Uhr bis 10:30 Uhr
Öffnungstage 2021:

  • 12. Jänner 13. Juli
  • 09. Februar 10. August
  • 09. März 21. Sept. (statt 14.09.!)
  • 13. April 12. Oktober
  • 11. Mai 09. November
  • 08. Juni 14. Dezember

Die Öffnungstage aller weiteren Elternberatungsstellen findet ihr auf www.eltern.care

3706 // VERSCHIEDENES
ifs Sozialberatungsstelle Bludenz
Klarenbrunnstr. 12 | Tel. 05 1755-560
Mo – Fr 8 – 12 Uhr, Mo und Mi 13 – 19 Uhr
Di  und Do 13 – 17 Uhr, Freitagnachmittag
nach Vereinbarung
wir helfen weiter
www.ifs.at
Sie haben Probleme, Fragen, suchen Orientierung
und wünschen sich ein klärendes Gespräch?

Die ifs Regionale Sozialberatung ist die zentrale Anlaufstelle für alle Menschen in Vorarlberg, die Fragen zur Existenzsicherung oder psychosoziale Probleme haben.

Wir widmen uns Ihren konkreten, aber auch den noch unklaren Anliegen, bieten Unterstützung bei der Klärung sowie Beratung.

Wir helfen Ihnen in Krisensituationen und vermitteln nach Wunsch und Bedarf zu weiterführenden Angeboten. Sie erreichen uns ohne Voranmeldung.

Das ifs bietet jeden zweiten Mittwoch im Monat von 8 bis 12 Uhr zusätzlich Sprechstunden im Markgemeindeamt Schruns (1. OG, Besprechungszimmer) an.
Das Beratungsangebot ist kostenlos.
Sprechstunde
im Marktgemeindeamt Schruns
jeden zweiten Mittwoch im Monat
von 8 – 12 Uhr

38 06 // VERSCHIEDENES
KOSTENLOSE RECHTSBERATUNG
Kompetente rechtliche Beratung ist heute wichtiger denn je. Die Gemeinde St. Gallenkirch bietet daher auch im kommenden Jahr 2021 allen Bürger/innen die Möglichkeit einer kostenlosen anwaltlichen Rechtsberatung durch RA Dr. Marco Fiel von der Kanzlei Blum, Hagen & Partner.
Wann: am ersten Mittwoch eines jeden Monats,
ab 18:00 Uhr
Wo: Gemeindeamt St. Gallenkirch
Dauer: ca. 15 min/Person bzw. Auskunft
Anmeldung: vorab bis spätestens 12 Uhr im Gemeindeamt St. Gallenkirch Termine im Jahr 2021:
13.01., 03.02., 03.03., 07.04., 05.05., 02.06.,
07.07., 04.08., 01.09., 06.10., 03.11. und
01.12.2020
ROTES KREUZ
Zukunftsweisende Personalentscheidungen
Wechsel an der Spitze des Roten Kreuzes. Der
langjährige Geschäftsführer Roland Gozzi geht
mit Anfang Oktober in den Ruhestand.
In den letzten 28 Jahren hat sich das Rote Kreuz
in Vorarlberg von einem reinen Rettungsdienst zu
einem globalen Gesundheitsanbieter entwickelt.
Im Jahre 1992 wurde dem damaligen Dir. Gerald
Hamel mit Roland Gozzi ein zweiter Geschäftsführer zur Seite gestellt. Seit Oktober 1998 teilt sich das Duo Dir. Roland Gozzi und Mag. Franz Rous gleichberechtigt die Geschäftsführung. Als kongeniales Team bauten der Praktiker Gozzi und der Finanz- und Rechnungsexperte Rous die Leistungsbereiche der Organisation weiter aus und verpasstem dem Verein sichere wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Den bevorstehenden Pensionierungen von Gozzi und Rous und der rasanten Entwicklung geschuldet, erfolgt in den nächsten Monaten die Übergabe der Agenden schrittweise an eine neu designierte Geschäftsleitung. Die dazu notwendigen Personalentscheidungen wurden sorgfältig mit externer Hilfe des Österreichischen Roten Kreuzes vorbereitet und gestern Abend vom Verbandsauschuss einstimmig beschlossen. Präsident Dr. Summer: „Die Einigkeit im Verein, der Zusammenhalt und der unermüdliche Einsatz unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen erfüllt mich mit Stolz. Dies zeigt sich auch daran, dass der pensionsbedingt ausscheidende Dir. Roland Gozzi mit 1. Oktober als ehrenamtlicher Funktionär die Aufgaben der Covid-19 Eindämmung weiterführt“.
Dreier-Geschäftsführung
Die Aufteilung der Geschäftsbereiche und Verantwortlichkeiten wurde so vorgenommen, dass es eine fachspezifische Verantwortung für jeden der drei Geschäftsführer gibt und sie zusammen ein gleichberechtigtes kollegiales Führungsorgan bilden. Gemeinsam sind sie dafür verantwortlich, dass die gesetzlichen Vorgaben eingehalten, die internen Rahmenbedingungen stets aktuell gehalten, überwacht und durchgesetzt werden, der Erhalt und die Stärkung der Freiwilligkeit ein zentrales Anliegen ist und alle Leistungsbereiche stets nach den Grundsätzen der Sinnhaftigkeit, Sparsamkeit und Effizienz geleitet werden.
Rückfragehinweis:
Österreichisches Rotes Kreuz, Landesverband
Vorarlberg, Dir. Roland Gozzi, Beim Gräble 10,
6800 Feldkirch, Tel. 05522 77000.

Für jede redaktionelle Thematisierung dieses Themas sind wir Ihnen sehr dankbar!
Für weitere Fragen stehen wir Ihnen sehr gerne
zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen,
Dir. Roland Gozzi
Factbox:
• Per 1.10.2020 übernimmt Mag. Franz Rous
die Agenden von Roland Gozzi und der neu
bestellte Wolfgang Hartmann übernimmt
den Finanzbereich.

• Per 1.1.2021 treten die designierten Geschäftsführer Mag. Janine Gozzi und Gerhard Kräutler beruflich in die Organisation ein.

• Per 31.3.2021 legt Mag. Franz Rous seine
Verantwortung zurück.

• Mit 1.4.2021 übernimmt dann die neue Dreier-Geschäftsleitung mit CEO Mag. Janine Gozzi, CFO Wolfgang Hartmann und COO und Landesrettungskommandant Gerhard Kräutler die operative Führung des Vereins

3906 // VERSCHIEDENES
WIR TRAUERN UM
Wachter Gerhard,
geb. 12.10.1952, gest. 14.06.2020
Hajnal Ana,
geb. 09.03.1921, gest. 04.07.2020
Fehr Edith,
geb. 26.08.1932, gest. 09.07.2020
Leissing Margit,
geb. 02.10.1958, gest. 21.07.2020
Kugel Ruth,
geb. 24.12.1936, gest. 18.08.2020
Mangard Artur,
geb. 25.02.1920, gest. 08.09.2020
Fiel Peter,
geb. 28.06.1963. gest. 09.09.2020
Rudigier Anna Maria,
geb. 05.01.1951, gest. 20.09.2020

40 06 // VERSCHIEDENES
Foto: pixabay.com
GEBURTEN
Biermeier Magdalena, geb. 30.04.2020
Eltern: Biermeier Birgit u. Johannes,
St. Gallenkirch, HNr. 261d
Grafenauer Alwin, geb. 10.05.2020
Eltern: Grafenauer Daniela u. Mathias,
St. Gallenkirch, HNr. 136b
Fleury Mortimer Rose, geb. 07.06.2020
Mutter: Fleury Mortimer Julia,
St. Gallenkirch, HNr. 234b/6
Salzmann Daniel Noah, geb. 22.06.2020
Eltern: Salzmann Claudia u. Bernd,
St. Gallenkirch, HNr. 235a
Mangard Elli, geb. 02.09.2020
Eltern: Raffler Julia u. Mangard Simon,
St. Gallenkirch, HNr. 8
Stocker Amrei, geb. 28.09.2020
Eltern: Stocker Manuela u. Berthold Markus,
St. Gallenkirch, HNr. 17
Matejko Lino, geb. 07.10.2020
Eltern: Lahetova Veronika u. Matejko Michal,
Gargellen, HNr. 78
HOHE GEBURTSTAGE
NOVEMBER
Netzer Rosa 01.11.41 79
St. Gallenkirch 79
Wurzel Anna 04.11.28 92
St. Gallenkirch 26c
Jochum Hildegard 13.11.46 74
St. Gallenkirch 26c
Ganahl Alois 15.11.47 73
St. Gallenkirch 255b
Schenk Horst 21.11.37 83
St. Gallenkirch 69
Willi Oskar 24.11.30 90
Gortipohl 31
Schindler Marianne 27.11.40 80
St. Gallenkirch 55
Bargehr Armin 27.11.36 84
St. Gallenkirch 267
DEZEMBER
Drexel Ernst 06.12.44 76
St. Gallenkirch 115a
Einsiedler Ingrid 08.12.47 73
Gortipohl 46b
Klossack Peter 13.12.48 72
St. Gallenkirch 233b
Sahler Elisabeth 17.12.50 70
St. Gallenkirch 90c
Ganahl Hilda 20.12.33 87
St. Gallenkirch 150
Oberer Waldtraut 29.12.45 75
St. Gallenkirch 82
JÄNNER
Themel Rosa 02.01.45 76
Gortipohl 58
Canal Werner 02.01.43 78
Gortipohl 7d
Einsiedler Wilhelmina 06.01.44 77
Gortipohl 26c
Tschofen Herbert 06.01.39 82
St. Gallenkirch 214a
Willi Hannelore 07.01.48 73
Gortipohl 78a
Salzgeber Manfred 27.01.42 79
St. Gallenkirch 113a
Themel Willibald 29.01.45 76
Gortipohl 58

4106 // VERSCHIEDENES
Spannring Stephan 31.01.37 84
St. Gallenkirch 203
FEBRUAR
Saler Anna Maria 01.02.47 74
Gortipohl 16b
Netzer Elisabeth 09.02.32 89
Gortipohl 53b
Dür Wilfried 11.02.42 79
St. Gallenkirch 11d
Thaler Oswald 15.02.35 86
St. Gallenkirch 229b
Hager Rosina 22.02.40 81
St. Gallenkirch 26c
MÄRZ
Netzer Franz 02.03.47 74
St. Gallenkirch 123b
Netzer Gertrud 03.03.40 81
Gortipohl 53
Schallner Ernst 04.03.43 78
Gortipohl 4b
Ritter Paul 06.03.34 87
Gortipohl 11
Mathies Erika 07.03.46 75
St. Gallenkirch 117a
Berger Wilfried 13.03.48 73
St. Gallenkirch 222a
Mayer Erich 14.03.32 89
St. Gallenkirch 238
Burger Maria 19.03.37 84
St. Gallenkirch 229
Maslovic Manfred 29.03.45 76
Gortipohl 27
Nothnagl Hans Peter 29.03.44 77
St. Gallenkirch 248b
Hartmann Anton 31.03.41 80
St. Gallenkirch 26c
APRIL
Düngler Elfriede 04.04.39 82
St. Gallenkirch 130a
Willi Ludwig 06.04.43 78
Gortipohl 78a
Schindler Maria 16.04.46 75
St. Gallenkirch 55a
Scheidl Rudolf 20.04.48 73
St. Gallenkirch 205b
Barcatta Rudolf 20.04.43 78
St. Gallenkirch 132
Kasper Armin 21.04.44 77
St. Gallenkirch 110a
Winkler Helmut 21.04.37 84
St. Gallenkirch 5
Bargehr Erna 24.04.40 81
St. Gallenkirch 26c
Biermeier Maria 24.04.39 82
St. Gallenkirch 253
Lentsch Waltraud 25.04.47 74
St. Gallenkirch 39a
MAI
Zugg Rudolf 01.05.39 82
St. Gallenkirch 26c
Stocker Kaspar 01.05.32 89
St. Gallenkirch 87
Ganahl Anna 03.05.31 90
St. Gallenkirch 148
Barcatta Rosa 05.05.46 75
St. Gallenkirch 132
Berger Theresia 11.05.48 73
St. Gallenkirch 222a
Büchel Margaretha 12.05.36 85
St. Gallenkirch 113b
Netzer Rudolf 14.05.46 75
St. Gallenkirch 125a
Schennach Karl-Heinz 15.05.42 79
St. Gallenkirch 191
Loos Lorenz 19.05.39 82
Gortipohl 37a
Düngler Alois 19.05.37 84
St. Gallenkirch 80a
Netzer Melina 23.05.46 75
St. Gallenkirch 283
Sattler Brunhilde 24.05.37 84
Gortipohl 25a
Kuster Hedwig 29.05.26 95
St. Gallenkirch 69

42 06 // VERSCHIEDENES
WIR GRATULIEREN
HOCHZEITSJUBILÄEN
Anne Gierig, 80 Jahre
20.10.1940
Karl Bächle, 90 Jahre
22.10.1930
Elfriede Fritz, 80 Jahre
16.07.1940
Walter Lerch, 80 Jahre
21.09.1940
Ich möchte alle Hochzeitsjubilare und Bürgerinnen und Bürger, welchen die Gemeinde üblicherweise in offiziellem Rahmen gratuliert, um Verständnis bitten, dass dieses Jahr kein Generationenfest stattfinden konnte. Die Umstände durch die Corona-Pandemie und die einhergehenden Risiken machten eine solche Veranstaltung unmöglich. Sobald dies wieder möglich wird, werden natürlich auch alle Jubilare aus diesem Jahr eingeladen.

GOLDENE HOCHZEIT - 50 JAHRE
Kleboth Christl und Heinz,
geheiratet am 04.09.1970
Kraft Edeltraud und Kurt,
geheiratet am 15.10.1970
Berger Theresia und Wilfried,
geheiratet am 20.11.1970
DIAMANTENE HOCHZEIT - 60 JAHRE
Rhomberg Cäcilia und Hans-Karl,
geheiratet am 13.12.1960

4343
GMESBLÄTTLI 2021
REDAKTIONSSCHLUSS
Gmesblättli Mai 05/2021
Redaktionsschluss am Freitag, 16. April 2021
Gmesblättli November 11/2021
Redaktionsschluss am Freitag, 15. Oktober 2021
Allfällige Änderungen vorbehalten!

IMPRESSUM
Gmesblättli -
Information der Gemeinde St. Gallenkirch
36. Jahrgang / 165. Aufl age / November 2020
Erscheint halbjährlich.

Herausgegeben von der Gemeinde St. Gallenkirch. Für eingesandte Informationen wird keine Gewähr übernommen. Vervielfältigung unter Quellenangabe gestattet. Inhaltliche Richtigkeit vorbehalten.
Redaktion: Silke Tschofen,
silke.tschofen@st.gallenkirch.at
Grafi k/Satz: Sabrina Fleisch, carpemedia.at
Druck:Th urnher Druckerei Rankweil
06 // VERSCHIEDENES
auch im Gmesblättli von St. Gallenkirch
Bei Interesse kontaktieren Sie bitte die Gemeinde St. Gallenkirch:
z.H. Frau Silke Tschofen, T. +43 5557 6205-19
silke.tschofen@st.gallenkirch.at oder gemeindeblatt@st.gallenkirch.at www.gemeinde.stgallenkirch.at/Buergerservice/Gmesblaettli Fa. Stolz in Bludenz/Schruns Bewerben Sie sich jetzt!
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Amtliche Mitteilung
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GMESBLÄTTLI
INFORMATION
der Gemeinde St. Gallenkirch
36. Jahrgang / 165. Auflage / November 2020
gallenkirch
sankt
AMTSWEGWEISER
GEMEINDEAMT
ST. GALLENKIRCH
T. +43 5557 6205-0
F. +43 5557 2170
Mail gemeindeamt@st.gallenkirch.at
Web gemeinde.stgallenkirch.at
Öffnungszeiten
Mo, Mi & Do 07:30 - 12:00 Uhr und
14:00 - 16:00 Uhr
Di, Fr 07:30 - 12:00 Uhr
Die Gemeindekassa/Buchhaltung ist nur an den
Vormittagen für Parteienverkehr geöffnet!
Postpartner-Öffnungszeiten
Mo - Fr 08:00 - 12:00 Uhr
Telefonkontakt während der Öffnungszeiten:
T. +43 664 961 77 94
Bürgermeister
Josef Lechthaler DW 16
Gemeindesekretär
Alexander Kasper DW 13
Bürgerservice/Meldeamt
Rainer Fiel DW 11
Kornelia Kasper DW 10
Gemeindekassa/Buchhaltung
Barbara Wachter DW 14
Buchhaltung DW 15
Bauamt
Gerhard Vonier DW 18
Sekretariat
Silke Tschofen DW 19
BAUHOF (RECYCLINGHOF)
Bauhofleiter Christoph Barbisch
T. +43 664 911 16 54
bauhof@st.gallenkirch.at
Recyclinghof T. +43 664 811 17 17
asz@st.gallenkirch.at
Öffnungszeiten Recyclinghof
Mo 13:00 - 17:00 Uhr St. Gallenkirch
Di 13:00 - 17:00 Uhr Gaschurn
Mi 13:00 - 17:00 Uhr St. Gallenkirch
Do geschlossen
Fr 08:00 - 12:00 Uhr St. Gallenkirch
13:00 - 17:00 Uhr Gaschurn
Sa 08:00 - 12:00 Uhr St. Gallenkirch
13:00 - 17:00 Uhr Gaschurn