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Protokoll - 3. Sitzung der Gemeindevertretung am 03.07.2025
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Fundstellen
Raumplanung / Umwidmung
- … der letzten Niederschrift vom 05.06.2025 03. Attraktivierung Gargellen 04. Beschlussfassungen PSG a. Jahresabschluss 2024 b. Satzung c. Geschäftsordnung 05. Änderung des Flächenwidmungsplanes: a. Richard Bürger, Blenischau Beschluss des Umwidmungsentwurfes nach dem Auflageverfahren 06. Grundsatzbeschluss Genossenschaftsmetzgerei Montafon 07. …
- … c) Geschäftsordnunfi Auch die vorliegende Geschäftsordnung, welche der Gemeindevertretung zur Kenntnis gebracht wurde, wird einstimmig beschlossen. zu 05.: Änderung des Flächenwidmungsplanes: a. Richard Bürger, Blenischau Beschluss des Umwidmungsentwurfes nach dem Auflageverfahren Die Vorsitzende informiert über das zwischenzeitlich …
- … Auskunft: Alexander Kasper | +43 5557 6205 | alexander.kasper@st.gallenkirch.at Seite 18 von 13 Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig den Umwidmungsentwurf nach dem durchgeführten Auflageverfahren. GR Daniel Fritz würde sich von der Raumplanung in Vorarlberg wünschen, dass es für unsere Maisäße zu …
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Protokoll
über die 03. öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung von St. Gallenkirch am Donnerstag, den 03.07.2025, um 19:00 Uhr im Sitzungszimmer des Gemeindeamtes.
Anwesende von der Offenen Liste St. Gallenkirch:
VBgm. Walter Summer
GR Martin Kleboth
GV Johannes Sturm
GV Peter Weiler
GV Alexander Kasper
GV Niclas Bösch
GV Mario Tschofen
EM Ernst Kassier
EM Dominik Düngler
Entschuldigt:
GV Nadine Düngler
GV Josef Manahl
Anwesende von der Liste Lisi Küster Parteifreie & Volkspartei:
Bgm.'" Elisabeth Küster (Vorsitzende)
GR Hubert Biermeier
GR Daniel Fritz
GV Jürgen Boden
GV Marcel Marlin
GV Mario Netzer
GV Jan Rudigier
GV Simon Mangard ab 19:15 Uhr
Anwesende von der Liste Lucas Bargehr, FPO St. Gallenkirch:
GR Lucas Bargehr
GV Markus Zint
EM Andreas Marlin
EM Andreas Lechthaler
Entschuldigt:
GV Elke Felder
GV Andreas Stocker
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Auskunft: Alexander Kasper l+43 5557 62051 alexander.kasper@st.gallenkirch.at
Schriftführer: Alexander Kasper
Zuhörerlnnen: 4
Tagesordnung:
- 01. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
- 02. Genehmigung der letzten Niederschrift vom 05.06.2025
- 03. Attraktivierung Gargellen
- 04. Beschlussfassungen PSG
- a. Jahresabschluss 2024
- b. Satzung
- c. Geschäftsordnung
- 05. Änderung des Flächenwidmungsplanes:
- a. Richard Bürger, Blenischau
Beschluss des Umwidmungsentwurfes nach dem Auflageverfahren
- 06. Grundsatzbeschluss Genossenschaftsmetzgerei Montafon
- 07. Änderung von Landesgesetzen:
- a. Gesetz über eine Änderung des Landwirtschaftlichen Schulgesetzes
- 08. AI Telekom - Zusatzvereinbarung zum Bestandsvertrag vom 18.09.2000/03.10.2000 (nachträglich auf der TO)
- 09. Berichte der Bürgermeisterin
- 10. Allfälliges
Erledigung der Tagesordnung:
zu 01.: Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit Die Vorsitzende eröffnet um 19:00 Uhr die heutige Sitzung, begrüßt alle Gemeindevertreter:lnnen bzw. Ersatzleute und stellt die Beschlussfähigkeit fest.
Ein besonderer Gruß auch an alle Zuhörer und Alexander Fritz vom Verkehrsverein Gargellen, der zu Tagesordnungspunkt 03. anwesend ist.
EM Andreas Marlin wird von der Vorsitzenden noch angelobt.
Vor Eingang in die Tagesordnung wird von der Vorsitzenden gem. § 4l Abs. 3, GG die nachträgliche Aufnahme des folgenden Tagesordnungspunktes beantragt:
8. AI Telekom - Zusatzvereinbarung zum Bestandsvertrag vom 18.09.2000/03.10.2000 Die nachträgliche Aufnahme dieses Punktes auf die Tagesordnung wird einstimmig genehmigt.
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Auskunft: Alexander Kasper l+43 5557 6205 [alexander.kasper@st.gallenkirch.at
zu 02.: Genehmigung der letzten Niederschrift vom 05.06.2025 Nach Berücksichtigung eines Abänderungswunsches durch Johannes Sturm unter Punkt 18)
Allfälliges, wird im Anschluss die Niederschrift der Gemeindevertretungssitzung vom 05.06.2025 einstimmig genehmigt.
zu 03.: Attraktivierung Gargellen
Alexander Fritz als Obmann des Verkehrsvereines Gargellen erläutert die aktuelle Situation in Gargellen und erwartet sich von der Gemeinde eine Kostenbeteiligung für die in der Folge vorgestellten Infrastrukturmaßnahmen.
Mittels einer Power-Point-Präsentation stellt er der Gemeindevertretung die geplanten Maßnahmen in Gargellen vor.
Von den bestehenden zwei Tennisplätzen soll einer erhalten bleiben. Der zweite Tennisplatz soll zu einem Funcourt umgewandelt werden.
Es ist direkt im Ort auch ein öffentlich frei zugänglicher Seillift geplant. Dieser soll ein Angebot für die kleinen Schifahrer und Anfänger darstellen und soll auch eine gewisse Verbindung zwischen dem Dorf und derTalstation derGargellner Bergbahnen darstellen.
Die veranschlagten Kosten dafür betragen wie folgt:
Seillift € 220.000,- netto
Spielplatz € 118.000,- netto
Alexander Fritz teilt mit, dass im Falle einer Realisierung für den Betrieb, die Wartung und die Haftung der Verkehrsverein Gargellen und die Bergbahnen Gargellen zuständig wären.
GV Jürgen Boden erkundigt sich darüber, wie die Vorgeschichte zu diesen geplanten Projeketen war. Er habe bisher nicht wirklich viel zu dieser Sache gehört.
GV Niclas Bösch teilt mit/ dass es diesbezüglich schon lange Vorbereitungen in Gargellen durch den Verkehrsverein Gargellen gab.
GR Daniel Fritz nimmt ebenfalls Stellung und erläutert die Aufgaben des Verkehrsvereines Gargellen und die Zusammenarbeit mit der politischen Gemeinde. Er gibt zu bedenken,dass es schon vor sehr langer Zeit gewisse Zugeständnisse seitens der Gemeinde gab, infrastrukturelle Ersatzinvestitionen zu tätigen, nachdem das Schwimmbad Gargellen eingestellt worden ist.
GV Jürgen Boden möchte auch wissen, ob das ursprüngliche Projekt Offline-Dorf gestorben sei.
Dies wird von Alexander Fritz so bestätigt.
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GV Niclas Bösch teilt mit, dass es zwei getrennte Projekte sind. Einmal der Spielplatz und einmal das Seilliftprojekt. Für beide Projekte sollten von der Gemeinde jeweils € 150.000,- zur Verfügung gestellt werden.
GV Jan Rudigier spricht Alexander Fritz ein Kompliment für die Präsentation aus. Er stellt noch die Frage, warum ein Seillift gegenüber einem Förderband bevorzugt wird.
Am Beispiel Gargellen wäre ein Seillift sinnvoller, da ein solcher auch flexibler sei, so Alexander Fritz.
GR Daniel Fritz informiert auch noch darüber, dass es vor einigen Jahren in Gargellen Überlegungen gab, innerhalb des Ortes einen Bustransferdienst mittels Elektrobussen zu organisieren. Dieses Projekt wurde dann aber wieder verworfen.
Somit stelle ein solcher Seillift auch ein gewisses Transportmittel in Richtung Talstation dar.
VBgm. Walter Summer stellt die Frage, ob die betroffenen Grundbesitzer schon gefragt worden sind.
GV Peter Weiler erkundigt sich über die dafür angedachten Betriebszeiten. Und er stellt die Frage, ob die Möglichkeit einer allfälligen Leader-Förderung abgeklärt worden sei.
Die Vorsitzende teilt mit, dass es seitens des Landes keine Fördermittel für Kinderspielplätze mehr gibt. Die Frage nach EU-Fördermittel müsse aber noch geklärt werden.
Lt. Daniel Fritz wurde im Rahmen der zahlreichen Gespräche auch allfällige Förderungsmöglichkeiten besprochen.
EM Ernst Kessler stellt in Frage, warum noch ein zusätzlicher Seillift benötigt wird, zumal bereits die Schischule einen Seillift in der Nähe in Betrieb hat.
Für Alexander Fritz gelte es, eine mögliche Option für die Erweiterung eines Seilliftes im Auge zu behalten.
GR Lucas Bargehr erkundigt sich bezüglich der zu erwartenden laufenden Kosten.
Solche würden nicht anfallen, so die Vertreter von Gargellen.
EM Andreas Marlin möchte wissen, wo diese Gerätschaften untergestellt werden.
GV Mario Netzer informiert sich darüber, inwieweit sich auch die Gargellner Bergbahnen an diesen Projekten beteiligen.
Er spricht sich nach wie vor dagegen aus, dass die Gemeinde für die Finanzierung eines Liftes zuständig sein soll.
GR Daniel Fritz gibt zu bedenken, dass die Bergbahnen für den Liftbetrieb am Berg eigentlich zuständig sind und nicht wirklich im Tal.
Deshalb mache es aus seiner Sicht durchaus Sinn, wenn die Gemeinde nachhaltig in die Infrastruktur des Ortes Gargellen investiere.
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GV Niclas Bösch nimmt noch einmal zu den vorliegenden Kostenaufstellungen Stellung.
Er gibt zu bedenken, dass die Bergbahnen sehr wohl einen ordentlichen Beitrag in die geplanten Projekt leisten.
Und er verweist auf die ausgearbeiteten Ortsprofile.
GV Simon Mangard spricht sich für die Finanzierung eines Seilliftes aus. Er verweist auf zahlreiche Vorzeigeprojekte in anderen Tourismusdestinationen.
GV Mario Netzer würde es befürworten, wenn ein solches Projekt von den Bergbahnen Gargellen selber finanziert würde.
VBgm. Walter Summer begrüßt an sich das geplante Projekt. Bezüglich der Finanzierung erkundigt er sich bei den Vertretern aus Gargellen darüber, ob das Thema Erhöhung der Gästetaxe ein Thema ist.
GR Daniel Fritz nimmt noch einmal Stellung und verweist auf die rege Mitarbeit von Gargellen Tourismus.
Die finanziellen Mittel der Gemeinde würden in erster Linie aus den Tourismuseinnahmen finanziert.
Er gibt zu bedenken, dass die € 300.000,- in einem Jahr aus Gargellen in die Gemeindekassa fließen.
GV Mario Tschofen gibt zu bedenken, dass die Thematik Gratisnutzung des Seilliftes in Frage zu stellen ist. Aus seiner Sicht entsteht dadurch im Ort Gargellen Chaos.
GR Daniel Fritz teilt mit, dass keine Zufahrt nach Gargellen mehr möglich ist, wenn die Kapazitäten zu hoch sind. Dann würden bereits in Galgenul Gäste und Einheimische von einer Fahrt nach Gargellen abgehalten.
GV Niclas Bösch informiert darüber, dass Gargellen Tourismus sich sehr wohl über zukünftige Gästetaxeerhöhungen Gedanken gemacht habe. Eine solche würde dann in der Zukunft zu tragen kommen.
GR Lucas Bargehr spricht sich für eine Unterstützung des Tourismus aus. Dennoch würde er die Einführung eines „Projekteuros" begrüßen.
GV Jürgen Boden begrüßt ebenfalls das Projekt. Dennoch würde es ihn freuen, wenn eine .
Kostenbetejligung durch die Bergbahnen Gargellen erfolgen könnte. In St. Gallenkirch ist zwischenzeitlich die SIMO ein wichtiger Partner für die Gemeinde in gemeinsamen Projekten.
GR Daniel Fritz appelliert noch einmal an die Gemeinde, die vorgestellten Projekte Seillift und Spielplatz bestmöglich zu unterstützen. Er verweist auch noch auf die derzeit generell schwierigen Rahmenbedingungen für die Betriebe.
GV Johannes Sturm findet das Projekt Pumptrack zwischenzeitlich für gelungen.
Das Spielplatzprojekt begrüßt er sehr, das Thema Seillift wird aber auch von ihm in Frage gestellt.
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Auskunft: Alexander Kasper|+43 5557 6205 | alexander.kasper@st.gallenkirch.at
Auch er würde es begrüßen, wenn zukünftig derartige Projekte durch eine Erhöhung der Gästetaxe finanziert werden könnten.
Alexander Fritz gibt zu bedenken, dass die Bergbahnen bei diesem Projekt rund € 60.000,— finanzieren würden und durch den Betrieb einen dementsprechenden Beitrag leisten.
Auch er könne sich eine Erhöhung der Gästetaxe vorstellen, sofern es dafür gute Gründe gibt.
Auch GV Jan Rudigier teilt die Ansicht, dass es im Falle einer Gratisnutzung zu einer möglichen Uberforderung des Seilliftes durch Besucher kommen könnte. Sollte es in der Folge dann doch zur Einhebung von Eintritten kommen, so sollte die Gemeinde natürlich auch Einnahmen lukrieren können.
EM Andreas Lechthaler findet das Projekt an und für sich gut. Eine Finanzierung solcher Projekte durch die Erhöhung von Gästetaxe wäre aus seiner Sicht zu begrüßen.
Für GV Marcel Marlin ist eine kostenlose Nutzung des Seilliftes sicherlich zu hinterfragen. Er würde sich auch erwarten, dass das Projekt zwischen Gargellen Tourismus und der Schischule Gargellen besser abgestimmt wäre.
GV Simon Mangard möchte noch wissen, warum die Anschaffung des noch längeren Seilliftes nicht auch gleich ein Thema sein kann.
1.
Auch aus Sicht von EM Andreas Lechthaler sollte die sofortige Verlängerung des Seilliftprojektes ins Auge gefasst werden, da sonst doppelte Arbeiten wie Grabungsarbeiten, Fundamente, neues-längeres Seil etc. zu erheblichen Mehrkosten führen.
EM Ernst Kessler regt an, dass es im Falle von Naturereignissen wie Lawinen und Muren zu keinen Schadenersatzansprüchen an die Gemeinde kommen darf. Dies im Hinblick auf eine allfällige Neuerrichtung.
GV Jürgen Boden würde sich erwarten, dass zukünftig bei Erhöhungen der Gästetaxe ein eigenes Konto angelegt wird, wo diese Gelder geparkt werden können.
GR Lucas Bargehr teilt mit, das für den Seillift in Vandans € 10,- pro Eintritt kassiert werden.
Für GV Peter Weiler kommen die geplanten Projekte in Gargellen für neue Mandatare etwas zu schnell, da hier ein gewisser Input fehle.
Eine Leader-Förderung wäre aus seiner Sicht auf jeden Fall wünschenswert.
GR Daniel Fritz teilt noch einmal mit, dass seitens von Montafon Tourismus die Zusage bestehe, allfällige Fördermöglichkeiten abzuklären.
Alexander Fritz erwartet sich von der Gemeindevertretung nun eine rasche Entscheidung für die Kostenübernahme von € 150.000,- für das Seiliiftprojekt.
GV Jürgen Boden würde sich ebenfalls noch mehr Informationen erwarten. Eine Beschlussfassung kann er sich am heutigen Tag nicht vorstellen.
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Alexander Fritz würde sich dennoch eine Beschlussfassung für die ersten € 150.000,- wünschen.
GR Lucas Bargehr spricht generell die langen Genehmigungsverfahren an. Ob sich dies für den kommenden Winter noch ausgeht, ist aus seiner Sicht fraglich.
Lt. GV Mario Netzer sollte dann aber wirklich noch überlegt werden, ob nicht gleich die längere Variante behördlich beantragt wird.
VBgm. Walter Summer erkundigt sich bei Alexander Fritz, ob also zunächst für das Projekt Seillift die ursprünglich budgetierten € 150.000,—, betreffend den Spielplatz verwendet werden können.
Auch GV Johannes Sturm kann sich ebenfalls eine solche Vorgehensweise vorstellen.
Für GV Nicais Bösch entstehen bei touristischen Infrastrukturmaßnahmen generell immer sehr lange Diskussionen innerhalb der Gemeindevertretung. Aus seiner Sicht wäre es wünschenswert, wenn es auch schneller gehen könnte. .
Aus der Sicht von GV Jan Rudigier sind die angesprochenen Haftungsfragen durchaus relevant. Er gibt als Jurist auch zu bedenken,dass die Thematik Seillift einer umfangreichen verträglichen Lösung bedarf.
GV Marcel Marlin spricht sich noch einmal gegen die Mitfinanzierung des Seilliftes durch die Gemeinde aus.
GV Johannes Sturm teilt mit, dass es auch beim Projekt Neubau Sportclubheim zu langen und ausführlichen Diskussionen kam.
GR Lucas Bargehr hat die Meinung, dass 95 % der Gemeindevertreter das Projekt begrüßen.
Aber aus seiner Sicht komme eine Beschlussfassung am heutigen Abend zu früh.
Er würde es begrüßen, wenn in Ruhe geplant werden könnte und in der Folge das Projekt auf den Winter 2026/27 verschoben wird.
Die Vorsitzende schlägt vor, dass die Diskussion heute beendet werden soll. Es sollten noch einmal weitere Angebote eingeholt werden und die Sache an den Gemeindevorstand delegiert werden.
BeschlussfassunR:
Die Gemeindevertretung beschließt mit zwei Gegenstimmen die Delegierung an den Gemeindevorstand, um das von Gargellen Tourismus geplante Seilliftprojekt fortzuführen, um in der Folge eine allfällige Finanzierungszusage zeitgerecht machen zu können. Im gleichen Abstimmungsverhältnis werden die dafür beantragten € 150.000,- von der Gemeindevertretung in Aussicht gestellt.
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zu 04.: Beschlussfassungen PSG
- a. Jahresabschluss 2024
- b. Satzung
- c. Geschäftsordnung
Im Vorfeld informieren VBgm. Walter Summer, GR Daniel Fritz, Johannes Sturm und Jürgen Boden die Gemeindevertretung darüber, was die PSG an sich ist und worin deren Sinnhaftigkeit liegt.
a) Jahresabschluss 2024
Die Vorsitzende erläutert den vorliegenden Jahresabschluss 2024 und ersucht um eine Beschlussfassung darüber.
Die Gemeindevertretung genehmigt einstimmig den vorliegenden Jahresabschluss 2024.
b) Satzung
Die vorliegende Satzung wurde gegenüber der ursprünglichen Satzung geringfügig abgeändert.
Die Gemeindevertretung genehmigt einstimmig den vorliegenden Satzungsentwurf.
c) Geschäftsordnunfi
Auch die vorliegende Geschäftsordnung, welche der Gemeindevertretung zur Kenntnis gebracht wurde, wird einstimmig beschlossen.
zu 05.: Änderung des Flächenwidmungsplanes:
a. Richard Bürger, Blenischau
Beschluss des Umwidmungsentwurfes nach dem Auflageverfahren Die Vorsitzende informiert über das zwischenzeitlich durchgeführte Auflageverfahren in der Sache Richard Bürger. Es liegen keine negativen Stellungnahmen vor.
BeschlussfassunR:
Gemeinde: St. Gallenkirch
Aktenzahl: 2024_00_02
Betroffene Gst. (KG-GSTNR)
90107-1813/1
90107-4705
90107-.499
Widmung all GST.
FL
FL
FL
Afidmung neu GST.
-Svsyshsw)
FS ü»y!haua)
FSfJsyihaa)
Befristung
Widmung
;olgewidmung
•FL
•FL
•FL
Befristung
besondere
Fläche
Gewidmete
Fläche pro
Grundstück
19.5
12.5
115.3
Summe 147.3
Widmung alt
FL
Widmung neu
FS
Befristung
Widmung
F
Folgewidmung
•FL
Befristung
besondere
Fläche
Gesamtfläche pro
Widmung
147.2
Summe 147.2
Protokoll_GV_03.Sitzung_20250703.docx
Auskunft: Alexander Kasper | +43 5557 6205 | alexander.kasper@st.gallenkirch.at
Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig den Umwidmungsentwurf nach dem durchgeführten Auflageverfahren.
GR Daniel Fritz würde sich von der Raumplanung in Vorarlberg wünschen, dass es für unsere Maisäße zu Erleichterungen beim Raumplanungsgesetz kommen könnte.
zu 06.: Grundsatzbeschluss Genossenschaftsmetzgerei Montafon Die Vorsitzende informiert darüber, dass ein Businessplan erstellt worden ist, der zwischenzeitlich abgegeben worden ist. Aus ihrer Sicht stehen die Chancen derzeit nicht schlecht, das Projekt tatsächlich umsetzen zu können.
GR Hubert Biermeier ist diesbezüglich sehr engagiert in der Arbeitsgruppe tätig. Nun wird noch einmal versucht/ zusätzliche Einsparungen zu erzielen.
EM Andreas Lechthaler erkundigt sich darüber, ob es schon zu einer Genossenschaftsgründung gekommen sei.
GR Lucas Bargehr erkundigt sich darüber, wer sich alles am Projekt Schlachthaus Montafon beteiligt.
Lt. der Vorsitzenden sind dies unter anderem die Gemeinden Gaschurn und Schruns, der Stand Montafon, die Jagden, die SIMO und die Bergbahnen Gargellen.
EM Dominik Düngler stellt die Frage, ob von der Bewirtschaftungsprämie, welche die Gemeinde an unsere Landwirte ausbezahlt ebenfalls Mittel zur Verfügung gestellt werden.
Das wurde bereits in der letzten Legislaturperiode so vorgesehen. Diesbezüglich liegt auch ein Grundsatzbeschluss aus dem Jahre 2023 vor, welcher damals von der Gemeindevertretung beschlossen worden ist. Nun bedarf es einer Verlängerung dieses Beschlusses, da dieser bis Ende 2024 zeitlich befristet war, so die Vorsitzende.
Landwirt GV Mario Netzer würde es sehr begrüßen, sollte es doch noch zu diesem Projekt kommen.
Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig eine Verlängerung bis zum 31.12.2027, für den am 16.03.2023 von der damaligen Gemeindevertretung gefassten Grundsatzbeschluss, betreffend das Projekt Genossenschaftsmetzgerei Montafon.
zu 07.: Änderung von Landesgesetzen:
a. Gesetz über eine Änderung des Landwirtschaftlichen Schulgesetzes Die Vorsitzende erläutert die wesentlichen Inhalte zu diesem Gesetz.
GV Marcel Marlin würde sich wünschen, dass praxisbezogene Projekte in den Schulen forciert und nicht abgeschafft werden.
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Es wird für das vorliegende Landesgesetz mit 16 : 5 Stimmen mehrheitlich keine Volksabstimmung gefordert.
zu 08.: AI Telekom - Zusatzvereinbarung zum Bestandsvertrag vom 18.09.2000/03.10.2000 (nachträglich auf der TO)
Bereits in der Gemeindevertretungssitzung am 05.06.2025 wurde die Gemeindevertretung über die von Rechtsanwalt und Gemeindemandatar Jan Rudigier überarbeitete Zusatzvereinbarung informiert und diese so angenommen. In der Folge wurde diese der AI Telekom zur Kenntnis gebracht. Zwischenzeitlich liegt die Zustimmung von Seiten der AI Telekom vor.
Die Gemeindevertretung stimmt der überarbeiteten und vorliegenden Zusatzvereinbarung zum Bestandsvertrag vom 18.09.2000/03.10.2000 mit der AI Telekom einstimmig zu.
zu 09.: Berichte der Bürgermeisterin
Die Vorsitzende hat eine positive Stellungnahme für den von der SIMO beantragten Speicherteich Vermiel an die BH Bludenz abgegeben.
Im Gefährdungsbereich beim Kindergarten St. Gallenkirch durch den Zamangweg wurden erste Sofortmaßnahmen durchgeführt. Vielleicht bestehe auch noch die Möglichkeit, den betroffenen Straßenabschnitt mit Farben speziell zu kennzeichnen. Die Anschaffung einer Sondertafel „Achtung Kinder" mit Signalanlage, bestehend aus zwei Blitzleuchten würde rund € 4.000,— brutto kosten. So ein schriftliches Angebot der Firma Bartenbach in Bürs.
Es haben bereits mehrere Videokonferenzen zwischen LR Martina Rüscher und den Gemeinden stattgefunden. Dies zu den Themenbereichen Sozialfonds und Landeskrankenhäuser.
In diesem Zusammenhang wird auch die Geburtenstation beim LKH Bludenz angesprochen.
Diese sollte für unseren Bezirk dringend erhalten bleiben.
Zukünftig soll es zur Schaffung von Schwerpunktkrankenhäusern im Land kommen. Darin sieht die Vorsitzende auch eine Chance.
Aus Sicht von GV Johannes Sturm sollte es zu kürzeren Wartezeiten in den Ambulanzen und bei den Ärzten kommen.
Die Vorsitzende informiert über die neuerliche Entfernung eines Holzsteges bei einem Wanderweg in Gortipohl durch den Grundbesitzer.
Im Hinblick auf den stark touristisch geprägten Bereich im Umfeld der Valiserabahn informiert die Vorsitzende über die gesetzlich geregelten Richtwerte hinsichtlich des Schallpegels (Lärmverträglichkeit).
Aus Sicht von GR Daniel Fritz wäre es wünschenswert, wenn die Gemeinde in dieser touristisch ausgewiesenen Zone einheitliche Richtlinien ausarbeiten könnte.
Die Vorsitzende gibt zu bedenken/ dass es im Nahbereich auch normales Wohngebiet gibt.
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GV Alexander Kasper begrüßt die Wortmeldung der Bürgermeisterin und gibt zu bedenken, dass St. Gallenkirch neben einer Tourismusgemeinde auch nach wie vor eine gewöhnliche Wohngemeinde ist. Es müsse auch klar sein, dass der mitunter touristische Trubel nicht jedermanns Sache sei. Tourismus sei ein Thema, welches durchaus polarisiere. Dennoch bekenne er sich zum Tourismus und zu touristischen Infrastrukturmaßnahmen.
GV und Jurist Jan Rudigier erläutert den Sachverhalt aus rechtlichen Aspekten. Er teilt mit, dass über derartige Streitthemen immer wieder Gerichte zu befinden haben.
Die Eröffnung des neu errichteten Pumptrack ist am 25.07.2025 geplant.
Am selben Tag findet auch das M3 Kids Radrennen in unserer Gemeinde statt.
Für die Valiserabahnstraße laufen derzeit weitere Bemühungen eine rechtlich gesicherte Lösung zu erzielen.
EM Dominik Düngler teilt mit, dass noch einmal eine Frist bis September eingeräumt wurde, die Straße in eine Gemeindestraße zu übernehmen.
Ansonsten werde die Straße im Herbst geschlossen.
Die nächste Sitzung der Gemeindevertretung ist für den 11.09.2025,19:00 Uhr geplant.
Die Vorsitzende teilt mit, dass das Projekt Hochbehälter Hottis ganz dringend angegangen werden müsse.
Das Verbauungsprojekt Gufel könne zwischenzeitlich eingereicht werden, so die Vorsitzende.
Weiters informiert diese über die Vorarbeiten zur Errichtung einer Furt bei der Tramosa und für die Neuerrichtung der Tramosabachbrücke.
GV Jürgen Boden würde sich im Rahmen der Neuerrichtung derTramosabachbrücke wünschen, dass diese eine gute Lösung hinsichtlich der Gestaltung erfährt.
Berichte von Vizebürgermeister Walter Summer:
Am 10.06.2025 fand die Generalversammlung des Famon (Familienzentrum Montafon) beim Stand Montafon statt.
Am gleichen Tag kam es zu einem gemeinsamen Gespräch zwischen der Familie Buzmaniuk und Bürgermeisterin Lisi Küster und Vizebürgermeister Walter Summer. Dabei wurde über eine zukünftige Sicherstellung der medizinischen Erstversorgung in unserer Gemeinde gesprochen, zumal Dr. Peter Buzmaniuk in absehbarer Zeit seinen Ruhestand antreten wird.
Am 16.06.2025 fand ein Follow-Up-Termin zu jung&weise in Gaschurn statt. Nach dem Schulanfang im Herbst ist ein Workshop mit den Jugendlichen zur möglichen Planung/Umgestaltung der Sportanlage in Gortipohl und einer allfälligen Nachnutzung des alten Clubheimes in Galgenul geplant.
Hinsichtlich dem Spielplatz „Rössli-Bündta" kam es zu einem Treffen mit Grundbesitzerin Beatrice Amann-Büchel. Dabei kam es zu einer Vertragsverlängerung.
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Wie bereits unter Tagesordnungspunkt 04. berichtet, fand die Generalversammlung der PSG am 26.06.2025 statt. VBgm. Walter Summer erläutert den neuen Mandataren und Ersatzmitgliedern die Sinnhaftigkeit einer solchen Gesellschaft. Zukünftig sollte die PSG gezielter genutzt werden. Ansonsten wäre die PSG in Frage zu stellen.
Am 27.06.2025 fand die Firstfeier für das neue Sportclubheim statt. Die Baumaßnahmen schreiten zügig voran.
Mit Landesstatthalter Christof Bitschi fand am 30.06.2025 ein Austausch zum Thema familieplus und „Vorarlberg lässt kein Kind zurück" statt. Von rund 50 Gemeinden waren 20 Gemeinden und Städte anwesend.
zu 10.: Allfälliges
GR Lucas Bargehr spricht die kommende Wintersaison an und erwartet sich eine neue Lösung hinsichtlich der Bushaltestellen bei der Valiserabahn.
Die Vorsitzende teilt mit, dass auch sie ganz vehement auf eine zumutbare Alternative drängen werde.
GV Jan Rudigier erkundigt sich über die zukünftige Nutzung jenes Grundstückes, welches die Gemeinde mit Kurt Marlin abtauschen will. Vielleicht könnten hier zusätzliche Parkflächen geschaffen werden. Er beobachte immer wieder zahlreiche Besucher des Balbierbachwasserfalles, welche aber auch eine Parkmöglichkeit suchen bzw. benötigen.
GV Marcel Marlin erkundigt sich hinsichtlich dem Projekt Wasser- und Abwasserversorgung im Bereich Blendolma/Schattenort.
Aus seiner Sicht gelte es darauf zu achten, dass der Gemeinde keine unnötigen Planungskosten erwachsen, sollte es mangels Interesse der Anrainer zu keiner Umsetzung kommen.
Auch habe er es für etwas verwunderlich empfunden, dass in der letzten Sitzung ein Mandatar wegen Befangenheit den Raum verlassen musste.
In der Folge wird über das Thema Befangenheit kurz diskutiert.
EM Ernst Kessler bittet die Anbringung von neuen Hinweistafeln für das Aquarena zu berücksichtigen, sofern es zu einer neuen Haltestellenlösung im Bereich der Valiserabahn kommt.
GV Jan Rüdiger spricht noch die Tafel „keine Fußballschuhe" beim Sportplatz in Gortipohl an.
Und im Bereich dieses Sportplatzes in Gortipohl sollte vielleicht ein Platzangebot zum Freilaufen von Hunden angedacht werden.
Jan Rudigier wird diesbezüglich mitgeteilt, dass die Tafel „keine Fußballschuhe" schon vor längerer Zeit entfernt worden sei.
GV Niclas Bösch möchte sich noch entschuldigen für die ein oder andere Wortwahl von ihm zum heutigen Tagesordnungspunkt Attraktivierung Gargellen.
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Beim Kinderspielplatz Rössli-Bündta sollte vielleicht die eine oder andere Spielmöglichkeit auf deren Konzeption überdacht und vielleicht neue Lösungen angestrebt werden, so GV Simon Mangard.
Dafür spricht sich auch GV Jan Rudigier aus. Vor allem im Hinblick auf die Sicherheit gelte es bei solchen Anlagen hinzuschauen.
EM Andreas Lechthaler erkundigt sich noch darüber, bis wann die geplanten Buswartehäuschen umgesetzt werden.
Diese werden noch in diesem Jahr errichtet, so die Vorsitzende.
Ende der Sitzung: 22:37 Uhr
Die Vorsitzende:
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