Übersicht › St. Anton › Sitzungsprotokolle
Protokoll 24.06.2025
Kopie des Originaldokuments (Quelle: www.stantonim.at). Auf dem Handy bitte „PDF öffnen“ verwenden.
Fundstellen
Vergabe / Ausschreibung
- … Tag bekommt. Wie zum Beispiel die Kostenaufstellung des St. Antöner Hock. Der Vorsitzende erklärt, dass es keine Beschlussfassung zu diesem Punkt gab. Die Vergabe des St. Antöner Hock ist Angelegenheit des Gemeindevorstandes, dieser wurde dafür von euch gewählt. Fabienne Netzer meint, dass es für sie trotzdem wichtig …
- … es liegt noch keine Rückmeldung vor. Fabienne Netzer fragt nach, wie es mit der PV-Anlage sowie dem Kaminumbau aussieht. Der Vorsitzende berichtet, dass die Ausschreibung in Vorbereitung ist und zeitnah rausgeht. Es soll auch das R undschreiben an die Bürger rausgehen, jedoch ohne Informationsveranstaltung. Das Schreiben soll …
Text des Dokuments (automatisch aus dem PDF gelesen, für Suche und Handy)
Gemeinde St. Anton im Montafon Seite 1 von 9
Montafonerstraße 64 | A-6771 St. Anton i.M | +43 5552/67191 | gemeinde@stantonim.at | www.stantonim.at Auskunft: Markus Rudigier, MAS +43 5552 67191- 12 Zahl: at004.1-02/2025- 4 St. Anton im Montafon, am 1 4.07.2025
Niederschrift
über die 2 . öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung St. Anton i.M., welche am 24 . Juni 2025, um 19.30 Uhr im Vereineraum der Gemeinde St. Anton i.M. stattgefunden hat.
Liste: Gemeinsam für St. Anton
Anwesende: Ersatzmandatare:
☒ Bgm. Helmut Pechhacker ☐ Kurt Tschofen
☒ Vizebgm. Christian Bitschnau ☐ Kurt Battlogg
☒ Alexandra Battlogg ☒ Günter Fleisch
☐ Martina Bickel ☐ Mag. Thomas Strauß
☒ Stefan Stemer ☒ Arnold Resch
☒ Fabienne Netzer ☐ Martin Anker
☒ Georg Sonderegger, MSc ☒ Walter Borger
☐ Alexander Wachter
☐ Melanie Bickel
☒ Andreas Schanung
☒ Nikolaus Battlogg
☒ Robert Heinzle
Entschuldigt:
Martina Bickel, Alexander Wachter und Melanie Bickel
T A G E S O R D N U N G
- 1. Eröffnung der Sitzung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
- 2. Beratung und Beschlussfassung über den Rechnungsabschluss 2024 und den Prüfbericht
- 3. Beratung und Beschlussfassung über die Anhebung der Grenze für die schriftlichen Begründungen beim Rechnungsabschluss von € 1.500,- auf € 5.000,-
- 4. Genehmigung der Sitzungsniederschrift vom 20.05.2025
- 5. Berichte
- 6. Allfälliges
zu Punkt 1 – Eröffnung der Sitzung und Feststellung der Beschlussfähigkeit Die Sitzung wurde um 19:30 Uhr eröffnet und die Beschlussfähigkeit festgestellt.
Gelöbnis des Ersatzmitgliedes der Gemeindevertretung St. Anton i.M., Günter Fleisch, Arnold Resch und Walter Borger.
Der Vorsitzende liest die Gelöbnisformel vor, Günter Fleisch, Arnold Resch und Walter Borger stehen nacheinander auf und geloben jeweils, sich an das Gelöbnis zu halten.
Antrag auf Ergänzung der Tagesordnung
Bürgermeister Helmut Pechhacker bittet die anwesenden Mitglieder der Gemeindevertretung St. Anton i.M., die Tagesordnung um den Punkt, Beratung und Beschlussfassung über die Löschung der Reallast der Zäunung auf der GST-NR 369/4 gegen die GST-NR 369/1 für die Gemeinde St. Anton i.M. zu erweitern. Dieser Punkt soll als Punkt 6 behandelt werden.
Der Antrag auf Erweiterung der Tagesordnung um den genannten Punkt wird einstimmig von den anwesenden Mitgliedern der Gemeindevertretung St. Anton i.M. beschlossen.
T A G E S O R D N U N G - NEU
- 1. Eröffnung der Sitzung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
- 2. Beratung und Beschlussfassung über den Rechnungsabschluss 2024 und den Prüfbericht
- 3. Beratung und Beschlussfassung über die Anhebung der Grenze für die schriftlichen Begründungen beim Rechnungsabschluss von € 1.500,- auf € 5.000,-
- 4. Genehmigung der Sitzungsniederschrift vom 20.05.2025
- 5. Berichte
- 6. Beratung und Beschlussfassung über die Löschung der Reallast der Zäunung auf der GST-NR 369/4 gegen die GST-NR 369/1 für die Gemeinde St. Anton i.M.
7. Allfälliges
zu Punkt 2 – Beratung und Beschlussfassung über den Rechnungsabschluss 2024 und den Prüfbericht Der Vorsitzende begrüßt Severin Berthold von der Finanzverwaltung Montafon.
Der Vorsitzende stellt fest, dass alle Gemeindevertretungsmitglieder den Rechnungsabschluss 2024 zeitgerecht erhalten haben, er ersucht Severin Berthold von der Finanz- Verwaltung Montafon, den Rechnungsabschluss 2024 zu erläutern.
Der Rechnungsabschluss 2024 wurde nach der VRV 2015 erstellt und weist somit eine Ergebnisrechnung und eine Finanzierungsrechnung aus.
Gesamthaushalt (inklusive interne Vergütungen)
Erträge / Einzahlungen (Summe operative und investive Gebarung)
Aufwendungen / Auszahlungen (Summe operative und investive Gebarung)
Ergebnishaushalt
Das Nettoergebnis ohne Rücklagenbewegung beträgt - € 226.013,33. Dieses Ergebnis wird von der AfA in der Höhe von € 250.347,10 belastet. Durch die Rücklagenbewegungen (Entnahmen aus Wasser-, Abwasserbeseitigungs- und Müllrücklage € 56.733,13, sowie Entnahme aus der allgemeinen Haushaltsrücklage € 169.280,00) ergibt sich ein neutrales Nettoergebnis.
Finanzierungshaushalt
Der Saldo (5) Geldfluss aus der voranschlagswirksamen Gebarung beträgt - € 235.855,76.
Die Veränderung der Liquiden Mitteln zzgl. der voranschlagsunwirksamen Gebarung beträgt -€ 241.137,96. Sämtliche Investitionen in Höhe von € 298.751,89 und laufende Instandhaltungen wurden ohne Aufnahme von neuen Fremdmitteln finanziert.
Der Schuldenstand zum Ende des Jahres 2024 beläuft sich auf € 1.984.154,73, was einer Pro-Kopf-Verschuldung von € 1.351,86 gleichkommt. Diese ist damit gegenüber dem Vorjahr um € 140,48 geringer. Die Finanzlage weist frei verfügbare Mittel von € 17.696,00 aus.
Positiv zu verzeichnen ist, dass sämtliche Investitionen aus dem laufenden Betrieb finanziert wurden und keine neuen Fremdmittel aufgenommen werden mussten. Folglich konnte der Schuldenstand um € 80.957,47 reduziert werden.
Größere Abweichungen gegenüber dem Voranschlag ergaben sich bei der Anschaffung des Elektro-Fahrzeuges. Dieses wurde gekauft anstatt geleast. Die Mehrkosten für den Kauf beliefen sich auf € 25.297,63 gegenüber des für 2024 vorgesehenen Leasings. Für das Elektro-Auto gingen außerdem € 20.967,76 an Förderung aus dem KIP 2023 ein.
Die Personalausgeben fielen in Summe um € 91.651,47 höher aus als budgetiert. Dies resultiert in erster Linie aus der höher ausgefallenen Anpassung der Löhne (9,15% anstatt der budgetierten 5%) sowie aus der erforderlichen Bildung von Personalrückstellungen, welche sich auf € 48.634,86 belaufen.
Ergebnishaushalt Finanzierungshaushalt
2.223.621,46 2.251.163,13
2.449.634,59 2.406.061,42
-226.013,13 -154.898,29
226.013,13 0,00
0,00 80.957,47
0,00 -235.855,76
-5.282,20
-241.137,96
Vermögenshaushalt
(A) Langfristiges Vermögen 7.165.057,75(C) Nettovermögen 5.281.119,57 (B) Kurzfristiges Vermögen 920.845,36(D) Investitionszuschüsse 1.495.112,97 (E + F) Fremdmittel 1.088.143,16 221.527,41 Summe Aktiva 8.085.903,11Summe Passiva 8.085.903,11 (SA00) Nettoergebnis nach Haushaltsrückl. / (SA5) Geldfluss aus der Erträge / Einzahlungen (Summe operative und investive Gebarung)
Aufwendungen / Auszahlungen (Summe operative und investive Gebarung)
(SA0) Nettoergebnis / (SA3) Nettofinanzierungssaldo
Gesamthaushalt (inklusive interne Vergütungen)
Entnahme von Haushaltsrücklagen / Einzahlungen aus der Finanzierungstätigkeit Zuweisung von Haushaltsrücklagen / Auszahlungen aus der Finanzierungstätigkeit (SA6) Geldfluss aus der nicht voranschlagswirksamen Gebarung (SA7) Veränderung an Liquiden Mitteln Aktiva Passiva
Für den Neubau des Amtsgebäudes sind keine Kosten angefallen, folglich gingen auch keine Fördermittel ein Für die erfolgte Quartiersbetrachtung sind ebenfalls noch keine Fördermittel eingegangen. Die Förderabrechnung erfolgt erst im Jahr 2025. Für das Projekt „NEUE MITTE“ sind keine Planungs- und Umsetzungskosten sowie Kosten für die GmbH- Gründung angefallen.
Die für den Neubau des Feuerwehrhauses angefallenen Planungskosten waren um € 19.139,58 geringer als erwartet Für Schulerhaltungsbeiträge an den Schulverband Außermontafon kam es zu Mehrausgaben von € 19.402,71. Durch die Auflösung des HSPZ kam es zu einer Rückerstattung von € 32.340,69.
Die Zahlungen an den Spitalsfonds fielen um € 11.483,33 höher aus.
Die für 2024 geplante Brückeninstandsetzung wurde nicht realisiert und erfolgt erst im Jahr
2025. Außerdem wird die budgetierte Gehölzpflege an der Ill erst im Folgejahr durchgeführt.
Die Beckenentleerung für das oberste Staubecken beim „Tränenbächle“ ist nicht notwendig.
Die Minderausgaben hierfür belaufen sich in Summe auf € 39.906,75.
Für den erstellten Wasserleitungskataster wurde noch keine Förderabrechnung erstellt.
Diese erfolgt im Jahr 2025. Die daraus resultierenden Mindereinnahmen belaufen sich auf € 24.767,37.
Die Körperschaftsteuererklärung für die Erlöse des Trinkwasserkraftwerks wird im Jahr 2025 erstellt. Folglich kam es im Jahr 2024 zu keiner Zahlung der geplanten KÖSt in Höhe von € 143.000,00. Die Wasserversorgungsrücklage in Höhen von € 25.000,00 wurde zur Gänze aufgelöst.
Die Kosten für die Kanalresterschließung fielen um € 77.587,60 geringer aus wie erwartet.
Die Förderabrechnung für die Resterschließung des Kanals ist 2024 noch nicht erfolgt was Minderausgaben von € 69.000,00 mit sich bringt. Der Förderantrag wurde Anfang 2025 gestellt- Aus der Abwasserentsorgungsrücklage mussten anstatt der budgetierten € 47.000,00 nur € 18.820,61 entnommen werden.
Die geplante Errichtung der PV-Anlage wurde nicht realisiert. Folglich kam es auch zu keiner Förderung von Seiten des Bundes sowie zu geringeren Erträgen aus Leistungen. Die Minderausgaben belaufen sich auf € 120.000,00; die Mindereinnahmen auf € 55.509,21.
Die Schuldzinsen für alle Darlehen betrugen 2024 in Summe € 36.710,00, das ergibt eine Mehrbelastung gegenüber 2023 von € 2.781,03.
Der Betrag an die MBS für das MIP fiel um € 5.660,90 niedriger aus als veranschlagt. Der allgemeinen Haushaltsrücklage wurden anstelle der budgetierten € 245.800,00 nur € 169.280,00 entnommen.
Aus den ausschließlichen Gemeindeabgaben konnten Mehrerlöse von € 16.136,39 erzielt werden. Besonders gut entwickelt haben sich die Kommunalsteuer, Gästetaxen sowie der Tourismusbeitrag. Die Ertragsanteile fielen leider um € 12.675,00 geringer aus als vom Land Vorarlberg angekündigt. Im Zuge des Finanzausgleichsgesetz 2024 kam es zu zusätzlichen
Einnahmen für den Bereich Elementarpädagogik in Höhe von € 18.567,00. Von Seiten des Landes Vorarlberg gab es eine nicht budgetierte Sonderfinanzhilfe in Höhe von € 15.600,00.
Nachdem keine weiteren Fragen gestellt wurden, ersucht der Bürgermeister Frau Fabienne Netzer, um den Bericht des Prüfungsausschusses.
Fabienne Netzer berichtet, dass der Prüfungsausschuss, bestehend aus den Gemeindevertreter Innen Fabienne Netzer, Melanie Bickel und Alexander Wachter, am 10.06.2025 den Rechnungsabschluss 2024 überprüften. Es wurde der Bargeldbestand und die Bestände bei den Geldinstituten überprüft, diese ergaben keinerlei Differenzen mit den Kontoständen in der Buchhaltung. Weiters wurden die Belege stichprobenweise geprüft, auch diese stimmten sachlich und rechnerisch mit der Buchhaltung überein.
Der Rechnungsabschluss 2024 wurde in der Gemeindevorstandssitzung vom 17.06.2025 unter Tagesordnungspunkt 2 beraten. Er wurde dort von Severin Berthold erläutert. Der Gemeindevorstand sowie der Prüfungsausschuss empfehlen einstimmig der Gemeindevertretung, den Rechnungsabschluss 2024 in der vorliegenden Fassung zu genehmigen.
Da keine weiteren Wortmeldungen mehr vorliegen, stellt der Bürgermeister den Antrag, den Rechnungsabschluss sowie den Prüfbericht 2024 in der vorliegenden Fassung zu genehmigen und den Gemeindekassier und Amtsleiter zu entlasten.
Dem Antrag wird durch die Gemeindevertretung einstimmig zugestimmt.
Der Bürgermeister bedankt sich bei Severin Berthold für die Erstellung und Präsentation des Rechnungsabschlusses 2024.
zu Punkt 3 – Beratung und Beschlussfassung über die Anhebung der Grenze für die schriftlichen Begründungen beim Rechnungsabschluss von € 1.500 auf € 5.000,- Bürgermeister Helmut Pechhacker erklärt, dass der Prüfbericht aufgrund der niedrigen Begründungsgrenz e bei 17 Seiten liegt und ca. 220 Erläuterungen umfasst. Jede Stunde, die daran gearbeitet wird, kostet. Wenn wir die Grenze auf € 5.000, - anheben würden, wären das nur noch ca. 106. Er erklärt weiters, dass, auch wenn die Grenze angehoben würde, trotzdem jeder Posten angeschaut werden kann.
Die anwesenden Mitglieder der Gemeindevertretung St. Anton i.M. beschließen einstimmig die Grenze für die schriftlichen Begründungen beim Rechnungsabschluss künftig von € 1.500 auf € 5.000,- anzuheben.
zu Punkt 4 – Genehmigung der Sitzungsniederschrift vom 20.05.2025 Der Vorsitzende fragt nach, ob es Änderungs- oder Ergänzungswünsche zum Protokoll gibt.
Nachdem es keine Wortmeldung gibt, stellt er den Antrag, die Sitzungsniederschrift vom 20.05.2025 zu genehmigen.
Die anwesenden Mitglieder der Gemeindevertretung der Gemeinde St. Anton i.M.
genehmigen einstimmig die Niederschrift der 1. Gemeindevertretungssitzung vom 20.05.2025.
zu Punkt 5 - Berichte
• Feuerwehr
Der Vorsitzende berichtet, dass er mit dem Kommandanten und Vize- Kommandanten der Feuerwehren St. Anton i.M. und Vandans, sowie mit dem Bürgermeister von Vandans bei Österle Herbert war. Mit anwesend war auch der Bezirksfeuerwehrinspektor. In diesem Gespräch wurde nochmals das Sicherheitszentrum besprochen, dabei wurde klar, dass es keinen Sinn macht, die beiden Feuerwehren zusammen zu legen. Für ihn ist dieses Kapitel somit erledigt, außer die Gemeindevertretung würde das anders sehen.
St. Antöner Hock
Es gibt zwei Interessenten, die beiden wurden bei der letzten Sitzung des Gemeindevorstandes eingeladen und jeweils längere Gespräche geführt. Nach der Besprechung hat sich der Gemeindevorstand beraten und auf einen Kandidaten verständigt. Jedoch soll der Pachtvertrag noch angeschaut werden, ob er mit Punkten ergänzt werden soll. Es wird nachgefragt, welche Punkte dies sind.
Bürgermeister Helmut Pechhacker erklärt, dass die Pachtdauer gerne auf 2 Jahre gesenkt werden würde, in den zwei Jahren würde dann das gesamte Objekt wegen der Nutzung angeschaut werden. So würde man sich nichts verbauen.
Robert Heinzle regt an, dass das Thema Öffnungszeiten gut angeschaut wird und wenn ein Schaden ist, nicht die Gemeinde immer die Kosten trägt. Dieser Punkt müsste unbedingt ergänzt werden.
Günther Fleisch fragt nach, ob es eine Kaution gibt, der Vorsitzende erklärt, dass dies 3 Monatsmieten sind. Günther meint, dass es dann einfach ist. Eine Bestandaufnahme vor der Verpachtung und am Ende eine, wenn etwas nicht in Ordnung ist, wird es von der Kaution abgezogen.
Robert Heinzle meint jedoch, dass, wenn ein Gerät unsachgemäß behandelt wird und kaputt geht, dann der Pächter das Gerät neu anschaffen muss.
Fabienne Netzer fragt nach, ob die Höhe der Pacht schon festgelegt wurde. Bürgermeister Helmut Pechhacker meint, dass dies noch nicht festgelegt wurde, das müssen wir im Vorstand noch besprechen, er könne sich aber vorstellen, dass dies ähnlich gemacht wird, wie beim jetzigen Pächter. Im ersten Jahr wird geschaut, was sie tatsächlich Umsatz ist , wenn dieser Höher ist, soll die Pacht 10- 12 % des Umsatzes ausmachen.
Fabienne Netzer fragt nach, ob das im Vorstand beschlossen wird und dann die GV informiert wird. In welchem Zeitraum ist die Vergabe geplant. Bürgermeister Helmut Pechhacker meint, dass so schnell als möglich entschieden werden sollte.
Fabienne Netzer erklärt, dass die Kosten, die da anfallen, einfließen müssen. Bürgermeister Helmut Pechhacker erklärt, dass er die Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben des „St.
Antöner Hock“ der letzten 5 Jahre zukommen lässt. Fabienne Netzer meint, dass dies eine sehr wichtige Aufstellung für die Besprechung wäre, damit eine vernünftige Entscheidung getroffen werden kann. Der Vorsitzende erklärt, dass dies heute keine Beschlussfassung ist, sondern nur ein Bericht! Vizebürgermeister Christian Bitschnau berichtet, dass beiden Kandidaten erklärt wurde, dass sie den Jugendraum nicht bekommen, obwohl sie ihn gerne hätten. Der Jugendraum wird von der Feuerwehr benötigt.
Abwasserverband Montafon
Der Vorsitzende berichtet, dass er bei der letzten Generalversammlung des Abwasserverbandes zum Obmann des Abwasserverband Montafon gewählt wurde. Er erklärt, dass es ein paar Dinge gibt, welche er gerne umsetzen möchte.
Forst Fonds Stand Montafon- Waldfriedhof
Der Vorsitzende berichtet, dass bei der letzten Forst Fondssitzung für den Waldfriedhof derselbe Beschluss gefasst wurde wie bei uns in der Gemeindevertretung. Somit kann nun der Akt an die BH Bludenz übermittelt werden.
Begehung - Wanderweg in Richtung „Valleu“
Der Vorsitzende berichtet, dass er am 11.06.2025 eine Begehung mit zwei Personen vom Alpenverein gehabt habe. Dabei wurde der Wanderweg in Richtung Valleu begutachtet. Es wäre möglich den Weg um zu verlegen, aber es wäre sehr aufwendig.
Feuerwehr St. Anton i.M.
Der Vorsitzende berichtet, dass der erste Entwurf mit dem Container eingetroffen ist. Es soll in 2 Wochen eine Bauausschusssitzung einberufen möchte, um den Vorschlag zu besprechen.
Wortmeldung in der letzten GV - Sitzung wegen dem Gehalt des Bürgermeisters Der Vorsitzende berichtet, dass die Behauptung, der St. Antöner Bürgermeister verdiene gleich viel wie der Bürgermeister aus Nenzing, i hn gestört hat.
Er bittet dringend darum, dass wenn solche Behauptungen aufgestellt werden, sie auch davor genauestens geprüft werden, bevor sie in einer Gemeindevertretungssitzung, wo viele Zuhörer da sind, kundgetan werden. Er hat dies nun geprüft, beim Nenzinger Bürgermeister steht noch der Prozentsatz in der Verordnung. Er verdient 65 % des Landesrat Bezuges.
Vergleicht er das mit seinem Gehalt, dann verdient der Nenzinger Bürgermeister € 4.380,- mehr als der St. Antöner Bürgermeister.
Er bittet nochmals darum, dass man sich bei so heiklen Sachen zuerst informiert und dann darüber redet.
zu Punkt 6 -
Beratung und Beschlussfassung über die Löschung der Reallast der Zäunung auf der GST-NR 369/31 gegen die GST-NR 128 für die Gemeinde St. Anton i.M.
Der Vorsitzende berichtet über einen vorliegenden Antrag zur Löschung der Reallast der Zäunung auf der GST-NR 369/4, (Mähr Walter) gegen GST-NR 369/1 für die Gemeinde St.
Anton i.M.
Nachdem es keine Einwendungen gibt, stellt der Vorsitzende den Antrag auf Löschung der Reallast auf der GST-NR 369/4, (Mähr Walter) gegen GST-NR 369/1 für die Gemeinde St.
Anton i.M. statt zu geben.
Die anwesenden Mitglieder der Gemeindevertretung der Gemeinde St. Anton i.M.
stimmen dem Antrag auf Löschung der Reallast der Zäunung auf der GST-NR 369/4 gegen die GEST-NR 369/1 einstimmig zu.
zu Punkt 7 – Allfälliges
Georg Sonderegger erklärt, dass er bezüglich dem zuvor berichtetet en Punkt der Feuerwehr mit dem Kommandanten Harald Bickel gesprochen habe. Jürgen Atzmüller hat nun einen Plan vorgelegt, in diesem Plan wurde der Jugendraum sowie der Raum der Typhonanlagemit mit einbezogen. Die Abstandsnachsicht zur Straße soll geklärt werden. Mit der Fa. Stolz wurde wegen der Belüftung des Mannschaftsraumes und den Druckluftleitungen
für das gesamte Haus gesprochen. Das Angebot ist noch nicht da. Bezüglich der Stromversorgung, es soll das Feuerwehrhaus Black Out Sicher gemacht werden. Die Küche wurde angeschaut und ein Angebot eingeholt. Mit dem Tischler wegen der Adaptierung des Jugendraumes gesprochen. Es gibt eine Grundkostenschätzung von Nägelbau inklusive des Pultdachs für die Container . Bis in 3 Wochen soll die Kostenaufstellung zur Verfügung stehen. Wie bekannt, wurde der Funk von Analog auf Digital umgestellt. Hier wurden jedoch nur die Funkgeräte vom Land gesponsert. Der Ein- und Umbau in den Fahrzeugen wurde von der Feuerwehr selbst gemacht.
Es ist immer noch der Wunsch der Feuerwehr, dass so wie in der letzten Sitzung besprochen, am 22. Juli 2025 über die vorgeschlagene Lösung beraten wird dann ein Beschluss gefasst wird.
Der Hock ist nicht Bestandteil der Planung, da diese Lösung ein Provisorium für 5-10 Jahre sein soll.
Der Bürgermeister bedankt sich bei der Feuerwehr für den Einbau der Funkgeräte, wenn die Gemeinde das Vergeben hätte, wäre der Einbau wahrscheinlich teurer gekommen als die Geräte selbst.
Alexandra Battlogg fragt nach, ob die Kostenschätzung bis zur nächsten Bauausschusssitzung nicht vorliegen.
Georg Sonderegger meint, dass bis in 3 Wochen alle Kosten vorliegen müssten.
Alexandra Battlogg fragt nach, ob die Gemeindevertretungssitzung am 22.07.2025 fix ist.
Die heutige Sitzung war wegen dem Rechnungsabschluss eingeschoben.
Fabienne Netzer, erklärt nochmals, dass eine Besprechung eines Punktes nur dann Sinn macht, wenn man alle Unterlagen dafür hat und sie nicht erst am nächsten Tag bekommt.
Wie zum Beispiel die Kostenaufstellung des St. Antöner Hock. Der Vorsitzende erklärt, dass es keine Beschlussfassung zu diesem Punkt gab. Die Vergabe des St. Antöner Hock ist Angelegenheit des Gemeindevorstandes, dieser wurde dafür von euch gewählt.
Fabienne Netzer meint, dass es für sie trotzdem wichtig ist, dass wenn in einem Gremium etwas besprochen wird, sollen Zahlen auch zur Verfügung gestellt werden.
Der Vorsitzende erklärt nochmals, dass die Aufstellung morgen an alle ausgesendet wird.
Fabienne Netzer fragt nach, ob der Förderantrag für die Quartiersbetrachtung gestellt wurde. Der Vorsitzende erklärt, dass der Antrag gestellt wurde.
Der Antrag wurde am 04.06.2025 an das Land Vorarlberg, Abteilung Raumplanung per E- Mail versendet, es liegt noch keine Rückmeldung vor.
Fabienne Netzer fragt nach, wie es mit der PV-Anlage sowie dem Kaminumbau aussieht.
Der Vorsitzende berichtet, dass die Ausschreibung in Vorbereitung ist und zeitnah rausgeht.
Es soll auch das R undschreiben an die Bürger rausgehen, jedoch ohne Informationsveranstaltung. Das Schreiben soll im nächsten Monat rausgehen.
Die PV-Anlage soll im Herbst noch installiert werden.
Fabienne fragt wegen der Installation der Leitungen nach. Der Vorsitzende erklärt, dass die Leitungen über den alten Kamin verlegt werden und ein neuer Aussenkamin installiert wird.
Fabienne Netzer fragt nach wie es mit der Energiegemeinschaft weiter geht.
Der Vorsitzende erklärt, dass nun zwei Außenstehende in die EEG genommen werden sollen, welche den Strom über die EEG beziehen. Das ist nun Er und der Vize- Bürgermeister, jedoch möchten sie das zu denselben Konditionen wie bei der MBS. Wenn das funktioniert (Abrechnung) wird die nächste Stufe durchgeführt. Da sollen dann viele in die EEg liefern
aber auch Viele Strom von der EEG beziehen. Dies wird aber noch eine Zeit lang dauern.
Hier ist Patrick Domig dran.
Fabienne Netzer erklärt, dass sie bei einigen Punkten des letzten Protokolls genannt wurde, dies aber mit ihr nicht besprochen wurde. Gerade in Ausschüssen. Es wäre super, wenn ich vorher informiert werde.
Der Vorsitzende erklärt, dass es auch beim Prüfungsausschuss immer geheißen hat, dass für diese Sitzung ein Entgelt zu bezahlen ist. Wir sind nun darauf gekommen, dass dies nicht richtig ist.
Fabienne Netzer fragt nach, ob es in Ordnung ist, dass sie sich im Finanzausschuss einbringt. Der Vorsitzende erklärt, dass sie sich sehr gerne in jedem Ausschuss einbringen kann. Fabienne bitte ihn, sie beim nächsten Finanzausschuss mit einzuladen.
Fabienne Netzer erklärt bezüglich Waldfriedhofs, dass nach ihrer Meinung nach die Kostenaufstellung für den Waldfriedhof nicht richtig ist. Ausgabenseitig wurde sehr optimistisch gerechnet, sie ist der Meinung, dass dies viel zu niedrig ist. 50 Bestattungen sind für St. Anton viel zu hoch gerechnet. Genauso fehlen die Errichtungskosten für den Friedhof, die Parkplätze usw. Sie ist der Meinung, dass die Verwaltung viel mehr kostet. Weiters fragt sie nach, ob die Parkplatzsituation mit der Diözese geklärt wurde. Der Vorsitzende berichtet, dass dies noch nicht der Fall ist.
Fabienne Netzer fragt nochmals nach wie das mit dem Bürgermeistergehalt geht. Wenn sie es richtig verstanden habe, verdient der Nenzinger Bürgermeister einen Gehalt plus den Gehalt eines Landesrates. Der Vorsitzende verneint dies. Der Nenzinger Bürgermeister bekommt 65 % von dem Gehalt eines Landesrates. Die Bürgermeistergehälter sind nach Einwohnanzahl gestaf felt anteilig an den Landesratsgehalt gebunden.
Stefan Stemer fragt nach, ob der Gemeindearbeiter am Freitagabend immer den Friedhofmüllkübel lehren könnte, er sei am Samstag immer voll.
Ende der Sitzung: 20.20 Uhr
…
……………… .……………… .
………….. …………………
…
..
Der Vorsitzende Der Schriftführer