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ÜbersichtSt. AntonSitzungsprotokolle

Protokoll 02.12.2025

St. Anton · Protokolle St. Anton · 02.12.2025

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Fundstellen

Vergabe / Ausschreibung

  • … Fabienne Netzer, Alexander Wachter TAGESORDNUNG 1. Eröffnung der Sitzung und Feststellung der Beschlussfähigkeit . Beratung und Beschlussfassung über die Vergabe der Planungsarbeiten für den Um- und Zubau des Feuerwehrhauses . Beratung und Beschlussfassung über die Anpassung der Kuhhalteprämie Genehmigung der …
  • … Der Vorsitzende liest die Gelöbnisformel vor, Kurt Tschofen gelobt, sich an das Gelöb- nis zu halten. zu Punkt 2 - Beratung und Beschlussfassung über die Vergabe der Planungsarbeiten für den Um- und Zubau des Feuerwehrhauses Der Vorsitzende berichtet über die Ausschreibung für die Planung des Um- und Zubaus des …
  • … 123.000 bis zu ca. € 315.000,-. Zuerst wurden die Gewerke auf Stundenbasis angeboten. Im Bauausschuss wurden alle Angebote genaustens geprüft. Wie in der Ausschreibung festgehalten wurde eine Bietermatrix nach den festgelegten Krite- rien erstellt. Bestbieter ist das büro21 aus Tschagguns mit 92 Punkten. Da der zweitbeste …
  • … erstellt. Bestbieter ist das büro21 aus Tschagguns mit 92 Punkten. Da der zweitbeste Bieter bereits mehr als das doppelte teurer war wurde nur noch mit dem Bestbieter verhandelt. Damit die Gemeinde eine Sicherheit hat, dass die Kosten nicht davonlaufen, wurde mit dem Bestbieter ein Gespräch geführt, ob er sich vorstellen …

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Gemeindeamt Auskunft: Markus Rudigier, MAS

St. Anton im Montafon +43 5552 67191-12
a Zahl: at004.1-05/2025-3
Bez. Bludenz, Vorarlberg St. Anton im Montafon, am 09.12.2025

Angeschlagen am: 17.12.2025

Abgenommen am: Niederschrift

über die 5. öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung St. Anton i.M., welche am 02. De- zember 2025, um 19.30 Uhr im Vereineraum der Gemeinde St. Anton i.M. stattgefunden hat.

Liste: Gemeinsam für St. Anton

Anwesende: Ersatzmandatare:

Bgm. Helmut Pechhacker Kurt Tschofen
Vizebgm. Christian Bitschnau x Kurt Battlogg
Alexandra Battlogg iM] Günter Fleisch
Martina Bickel oO Mag. Thomas Strauß
Stefan Stemer Oo Arnold Resch
Fabienne Netzer iM] Martin Anker

Georg Sonderegger, MSc m] Walter Borger

Alexander Wachter
Melanie Bickel
Andreas Schanung
Nikolaus Battlogg
Robert Heinzle

KXRKORORRKNRR

Entschuldigt:
Fabienne Netzer, Alexander Wachter

TAGESORDNUNG

1. Eröffnung der Sitzung und Feststellung der Beschlussfähigkeit

. Beratung und Beschlussfassung über die Vergabe der Planungsarbeiten für den Um- und Zubau des Feuerwehrhauses

. Beratung und Beschlussfassung über die Anpassung der Kuhhalteprämie

Genehmigung der Sitzungsniederschrift vom 15.10.2025

. Berichte

. Allfälliges

Nm

DNAW

zu Punkt 1 - Eröffnung der Sitzung und Feststellung der Beschlussfähigkeit Bürgermeister Helmut Pechhacker begrüßt alle anwesenden Mitglieder der Gemeindevertre-

tung St. Anton i.M. sowie die Zuhörerinnen und Zuhörer zur 5. Gemeindevertretungssitzung.

Die Einladung ist fristgerecht an alle ergangen. Er stellt die Beschlussfähigkeit fest und eröff- net die Sitzung um 19:30 Uhr.

Gemeinde St. Anton im Montafon Seite 1 von 5
Montafonerstraße 64 | A-6771 St. Anton i.M | +43 5552/67191 | gemeinde@stantonim.at | www.stantonim.at

Gelöbnis des Ersatzmitgliedes der Gemeindevertretung St. Anton i.M., Kurt Tschofen.

Der Vorsitzende liest die Gelöbnisformel vor, Kurt Tschofen gelobt, sich an das Gelöb- nis zu halten.

zu Punkt 2 - Beratung und Beschlussfassung über die Vergabe der Planungsarbeiten für den Um- und Zubau des Feuerwehrhauses

Der Vorsitzende berichtet über die Ausschreibung für die Planung des Um- und Zubaus des Feuerwehrhauses St. Anton i.M. Es wurden insgesamt 5 Angebote abgegeben. Die Angebote reihen sich auf von ca. € 123.000 bis zu ca. € 315.000,-. Zuerst wurden die Gewerke auf Stundenbasis angeboten. Im Bauausschuss wurden alle Angebote genaustens geprüft.

Wie in der Ausschreibung festgehalten wurde eine Bietermatrix nach den festgelegten Krite- rien erstellt.

Bestbieter ist das büro21 aus Tschagguns mit 92 Punkten. Da der zweitbeste Bieter bereits mehr als das doppelte teurer war wurde nur noch mit dem Bestbieter verhandelt.

Damit die Gemeinde eine Sicherheit hat, dass die Kosten nicht davonlaufen, wurde mit dem Bestbieter ein Gespräch geführt, ob er sich vorstellen kann, das Angebot als Pauschalange- bot anzubieten und in Bereiche aufzuteilen. Abschnitt 1 wäre die Vorentwurfs- und Entwurfs- planung, Abschnitt 2 wäre die Einreich- Ausführungsplanung und die Erstellung der Ausschreibungsunterlagen. Abschnitt 3 wäre der Rest, dieser soll dann auf Stundenbasis bleiben. Hintergrund dafür ist, dass, sollte nach Abschnitt eins oder zwei herauskommen, dass die Investitionskosten zu hoch wären, könnte das Projekt zum Beispiel nach der Ent- wurfsplanung gestoppt werden. Das Büro 21 hat uns darüber informiert, dass für die Planung der Stundensatz von 2025 herangezogen wurde und 2026 garantiert wird. Er weist uns darauf hin, sollte das Projekt umgesetzt werden, er für die Bauaufsicht und folgenden Arbeiten je- doch den Stundensatz von 2026 bzw. 2027 verrechnen muss. Auf die Frage, ob er beim Pauschalangebot mehr gerechnet, hat, erklärt der Vorsitzende, dass das büro21 auch Si- cherheiten für sich eingebaut hat (15%) und mehr Stunden ins Pauschalangebot genommen hat. Das Pauschalangebot von büro21 für den Abschnitt 1 und 2 beläuft sich gesamt auf € 63.105,-, somit ist der Abschnitt 1- 5 um € 9.030 teurer als das Angebot auf Stundenbasis.

Jedoch ist die Sicherheit für die Gemeinde dadurch sehr hoch.

Der Vorsitzende stellt den Antrag, die Planungsarbeiten dem büro21 zu einem Preis von € 123.095,70 zu vergeben.

Die anwesenden Mitglieder der Gemeindevertretung St. Anton i.M. beschließen ein- stimmig die Planungsarbeiten laut Angebot an das büro21 zu vergeben.

zu Punkt 3 - Beratung und Beschlussfassung über die Anpassung der Kuhhalteprämie

Bürgermeister Helmut Pechhacker erklärt, dass die letzte Anpassung der Kuhhalteprämie

2020 gemacht wurde. Er schlägt vor, dass die Prämie von € 70,- auf € 90,- erhöht wird. Dies

würde der Indexanpassung über die letzten 5 Jahre entsprechen. Die Prämie soll künftig jähr-

lich ausbezahlt werden. Eine fortlaufende Indexierung ist nicht vorgesehen, es wird immer

mit Gemeindevertretungsbeschluss erhöht werden.

Die anwesenden Mitglieder der Gemeindevertretung St. Anton i.M. genehmigen ein- stimmig die Erhöhung der Kuhhalteprämie von derzeit € 70,- auf € 90,-.

zu Punkt 4 - Genehmigung der Sitzungsniederschrift vom 15.10.2025 Der Vorsitzende fragt nach, ob es Änderungs- oder Ergänzungswünsche zum Protokoll gibt.

Nachdem es keine Wortmeldung gibt, stellt er den Antrag, die Sitzungsniederschrift vom

15.10.2025 zu genehmigen.

Die anwesenden Mitglieder der Gemeindevertretung der Gemeinde St. Anton i.M.

genehmigen einstimmig die Niederschrift der 4. Gemeindevertretungssitzung vom 15.10.2025.

zu Punkt 5 - Berichte

Finanzklausur

Der Vorsitzende berichtet, dass bei der Finanzklausur am 28.11.2025 der Voranschlag für das Jahr 2026 Punkt für Punkt angeschaut wurde und einiges Potential gefunden wurde, sodass der Haushalt nicht ganz so negative ausfällt. Severin Berthold wird nun die Änderun- gen einarbeiten und dann werden wir den Voraschlag an alle Mandatare aussenden.

Adventmarkt

Bürgermeister Helmut Pechhacker berichtet, dass beim Adventmarkt am 29.11.2025 ein un- fassbares Ergebnis eingefahren werden konnte.

Mit dem letztjährigen Adventfenster wurden € 843,- und beim Verkauf der Gemeindemöbel konnten € 176,- erzielt werden. Somit ergibt sich ein Gesamterlös von € 7.245,-.

Stand Montafon - Infoabend für Vereine

Am 18.11.2025 fand beim Stand Montafon eine Informationsveranstaltung für Vereine statt, bei der über Kinder- und Jugendschutz in Vereinen referiert wurde. Die Veranstaltung war sehr gut, es wurde aufgezeigt, wie wichtig der Kinder- und Jugendschutz in den Vereinen ist. Es werden im Februar 2026 Schulungen für Vereine angeboten, um einen vernünftigen Jugendschutz aufzubauen.

Besprechung wegen Abschusszahlen in Lorüns

Der Vorsitzende berichtet, dass am 03.12.2025 eine Besprechung über die Abschusszahlen der Jagdgenossenschaft St. Anton und Lorüns stattfinden. Er ist sehr gespannt, was da her- auskommen wird, da laut neuer Verordnung die Abschusszahlen um 4 Stück erhöht wurden.

Mit dieser Erhöhung ist der Pachter nicht einverstanden und hat beim Vorarlberg Landesver- waltungsgericht Einspruch erhoben. Der Vorsitzende wird die Gemeindevertretung am Lau- fenden halten.

BlackOut Übung „Black Komm25“

Der Vorsitzende berichtet, dass am 14.11.2025 eine große BlackOut Funkübung gegeben hat, bei der das Land Vorarlberg, die Bezirksbehörden, Gemeinden und Feuerwehren invol-

viert waren. Dabei wurden im 5 Minutentakt vorgegebenen Szenarien abgearbeitet. Die Ein- satzleitung hatte wiederum eigene Szenarien im 20 Minutentakt abzuarbeiten. Es war eine sehr interessante Übung, die klar aufgezeigt hat, dass im Ernstfall mindestens 5 Personen in der Stabsstelle der Gemeinde tätig sein sollten. Bei der Übung kam die RFL Rettungs- und Feuerwehrleitstelle an die Grenzen, sodass ziemlich schnell auf eine 10-minütige Meldung an die RFL umgestellt werden musste.

Der Vorsitzende berichtet, dass eine sehr hohe Funkdisziplin vorhanden war, obwohl viele Einsatzleiter keine Funkerfahrungen hatten.

Bickel Martina erklärt, dass die Übung sehr gut abgelaufen ist. Ihrer Meinung nach wurde bei dieser Übung auch das Digitale Funknetz getestet, ob es wirklich stabil bleibt oder ob es zu Schwachstellen kommt. Ein par Feuerwehr haben gemeint, dass sie am Ball bleiben werden und vielleicht mit der jeweiligen Gemeinde eine Funkübung machen werden. Der Vorsitzende erklärt, dass das eine guten Idee wäre.

Urnengraberweiterung

Der Vorsitzende berichtet, dass eine zweite Urnengrabreihe errichtet werden soll. Derzeit wird noch auf die schriftliche Stellungnahme der Bezirksbehörde gewartet, wer für das Bau- verfahren zuständig ist.

Die Ausschreibungsunterlagen wurden von Stefan Stemer dankenswerterweise erstellt, so- dass, sobald das „Go“ von der Bezirksbehörde kommt, ausgeschrieben werden. Hier noch- mals ein großes Dankeschön an Stefan.

Sitzung aller Abwasserverbands-Obmänner

Der Vorsitzende berichtet, dass es am 01.12.2025 eine Besprechung mit Landestart Chris- tian Gantner und allen Obmännern der Abwasserverbände des Landes gegeben hat. Das Hauptthema war die Standortfrage für eine Verbrennungsanlage für den Klärschlamm. Mei- nigen ist mit einem einstimmigen Gemeindevertretungsbeschluss abgesprungen. Der Ab- wasserverbandsobmann von Meinigen meint, es sei noch nicht ganz vom Tisch, es werden momentan Gespräche mit der Stadt Dornbirn geführt. Grundsätzlich ist es so, dass jede ARA für die Entsorgung ihres Klärschlammes verantwortlich ist. Der Vorsitzende erklärt, dass er als Obmann der ARA Montafon dabei bleiben möchte eine Vererdungsanlage für Montafon zu bekommen.

Weiters wurde über die Abwassergebühren gesprochen, die Stadt Feldkirch erhöht die Ab- wassergebühren in den nächsten zwei Jahren um 30 %. Da sie in diesem Bereich nicht mehr kostendeckend sind. Kurt Tschofen meint, dass es hier um Kostenwahrheit geht und nicht quer finanziert wird. Der Vorsitzende erklärt, dass dies auch so sein solltet. Letztend- lich müssten aus den Gebühren auch Rücklagen für Investitionen gebildet werden können.

zu Punkt 6 - Allfälliges

Kurt Tschofen fragt nach, wie es im Blackout Fall mit der Trinkwasserversorgung aussieht.

Der Vorsitzende berichtet, dass die Trinkwasserversorgung bei einem Black Out durch zwei Notstromaggregate gesichert ist. Ein Aggregat kommt nach Bartholomäberg zur Quellfas- sung und eines zum Hochbehälter. Die Aggregate werden monatlich von Manuel Bickel überprüft.

Eine BlackOut im Montafon sollte laut Experten nicht länger als 12 Stunden dauern.

Georg Sonderegger berichtet, dass er von Bürgern gefragt wurde, ob die Schlaglöcher (teil- weises mehrere Zentimeter tief) beim Post Parkplatz repariert werden können. Es handelt sich dabei um eine Privatparkplatz. Bürgermeister Helmut Pechhacker erklärt, dass er mit dem Eigentümer des Verkaufsstandes reden werde, ob er das reparieren lassen kann.

Die Gemeinde kann auf fremden Boden nichts machen.

Alexandra Battlogg fragt nach, ob beim Klettersteigparkplatz etwas gemacht werden kann, dass die Leute etwas weg von der Straße parken. Wenn die Autos ganz zum Gehsteig ge- parkt werden, ist die Einsicht in die Straße sehr schlecht. Daraus resultiert ein hohes Ge- fährdungspotential beim Einfahren.

Nachdem es keine Wortmeldungen mehr gibt, erklärt Bürgermeister Helmut Pechhacker die
5. Gemeindevertretungssitzung um 20.00 Uhr als beendet.

Der Vorsitzende Der Schriftführer