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6. Sitzung der Gemeindevertretung

Bartholomäberg · Sitzungsprotokolle Bartholomäberg · 06.10.2025

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Kopie des Originaldokuments (Quelle: www.bartholomaeberg.at). Auf dem Handy bitte „PDF öffnen“ verwenden.

Fundstellen

Vergabe / Ausschreibung

  • … Unterstützung der Österreichischen Nationalbank erhält die Gemeinde Bartholomäberg ein Bankomat. Die Gemeinde hat sich hier bei einer österreichweiten Ausschreibung beworben und als einzige Gemeinde in Vorarlberg einen Zuschlag erhalten, da von der Ortsmitte von Bartholomäberg der nächstgelegene Bankomat so weit …

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Gemeinde Bartholomäberg

Gemeindeamt Bartholomäberg
Luttweg 1 | 6781 Bartholomäberg | +43 5556 73114 | gemeinde@bartholomaeberg.at | www.bartholomaeberg.at

Auskunft:
Dominik Pröm
+43 5556 73114
dominik.proem@bartholomaeberg.at

Zahl: ba004.1-1/2025-6-2
Bartholomäberg, am 07.11.2025

Niederschrift

über die 6. Sitzung der Gemeindevertretung am Mittwoch, den 6. Oktober 2025 um 19:30 Uhr im JUFA - Montafon

Anwesend:

Martin Vallaster - Gemeinsam für
Bartholomäberg
FPÖ und Parteifreie
Martin Vallaster x Petra Pernull x
Matthias Vallaster x Sandra Walter x
Manfred Bitschnau x Lukas Böckle x
Michael Segato x
Dagmar Braun x
Herbert Tschofen x
Sandra Hirmann entschuldigt
Manuel Bitschnau entschuldigt
Hannes Rudigier x
Thomas Ganahl entschuldigt
Johannes Bitschnau x
Andreas Zudrell x ab 19:52 Uhr
Michael Saler x
Sieglinde Mattle entschuldigt
Markus Köfel entschuldigt
Hubert Bitschnau x
Andrea Bickel x ab 19:52 Uhr Roland Zauner x
Ersatzmitglied Stefan Wachter (freier Mandatar)
Ersatzmitglied Daniela Mangeng
Ersatzmitglied Raphael Grabher
Ersatzmitglied Harald Hartmann

Gemeinde Bartholomäberg

Tagesordnung

  • 1. Anschaffung eines Tanklöschfahrzeuges für Ortsfeuerwehr Bartholomäberg - Information durch Kommandant Thomas Battlogg
  • 2. Vorstellung des Krankenpflegevereines Außermontafon durch Obmann Peter Matt
  • 3. Genehmigung der Niederschrift der 5. Sitzung der Gemeindevertretung vom 10. September 2025
  • 4. Berichte
  • 5. Allfälliges

Bürgermeister Martin Vallaster beantragt die Erweiterung der Tagesordnung um den Punkt:
6. Informationen über die Sitzung vom Stand Montafon.

Die Gemeindevertretung stimmt diesem Antrag einstimmig zu und beschließt die Erweiterung der Tagesordnung.

Die neue Tagesordnung lautet:

Tagesordnung

  • 1. Anschaffung eines Tanklöschfahrzeuges für Ortsfeuerwehr Bartholomäberg - Information durch Kommandant Thomas Battlogg
  • 2. Vorstellung des Krankenpflegevereines Außermontafon durch Obmann Peter Matt
  • 3. Genehmigung der Niederschrift der 5. Sitzung der Gemeindevertretung vom 10.

September 2025

  • 4. Berichte
  • 5. Allfälliges
  • 6. Informationen über die Sitzung vom Stand Montafon.

1. Anschaffung eines Tanklöschfahrzeuges für Ortsfeuerwehr Bartholomäberg - Information durch Kommandant Thomas Battlogg Das derzeitige Einsatzfahrzeug der Feuerwehr ist seit 33 Jahren im Dienst. Im Jahr 2018 wurde eine Rostbehandlung durchgeführt, neue Reifen wurden bereits montiert. Dennoch bestehen weiterhin technische Mängel. Das Getriebe verliert Öl, die Pumpe ist undicht und Wasser tropft dadurch ins Pumpenöl.

Eine Freigabe zur Ersatzbeschaffung durch den Landesfeuerwehrverband (LFV) liegt vor. Die voraussichtliche Beschaffungszeit beträgt rund drei Jahre. In den letzten Jahren kam es zu erheblichen Preissteigerungen, weshalb die Anschaffungskosten für ein neues Fahrzeug derzeit auf etwa 650.000 bis 700.000 Euro geschätzt werden. Der LFV übernimmt 45,5 % der Kosten, zusätzlich wird mit einer Strukturförderung des Landes in Höhe von voraussichtlich 15 % gerechnet. Im Gegensatz zu früher erfolgt die Zahlung nicht mehr in einem Betrag, sondern in drei Teilzahlungen:

Gemeinde Bartholomäberg

bei Bestellung, bei Fertigstellung sowie bei Auslieferung des Fahrzeugs. Die Bestellung ist für Ende 2026 vorgesehen. Der verbleibende Eigenmittelbedarf für die Gemeinde wird zu diesem Zeitpunkt bei rund 220.000 Euro liegen. Dieser Betrag ist im Budget für 2026 entsprechend einzuplanen.

Im Bereich der Feuerwehr Bartholomäberg wird es auch künftig Weiterentwicklungen geben. Martin Vallaster begrüßt ausdrücklich die vertiefte Zusammenarbeit der Feuerwehren innerhalb der Gemeinde. Für die kommende Sitzung wird voraussichtlich Frank Ammann von der Feuerwehr Innerberg eingeladen.

Das Feuerwehrgebäude wurde im Jahr 2009 errichtet. Es wurde angemerkt, dass die Planung damals zu kurzfristig und ohne ausreichende Berücksichtigung zukünftiger Anforderungen erfolgt sei. Ein weiterer Punkt betrifft die Durchfahrtshöhe: Während diese derzeit bei 3,35 Metern liegt, erreichen neue Fahrzeuge eine Höhe zwischen 3,40 und 3,80 Metern. Ein Angebot zur baulichen Anpassung der Einfahrt liegt bereits vor, die geschätzten Kosten dafür bewegen sich zwischen 10.000,- und 20.000,- Euro. Die Feuerwehr prüft aktuell, ob durch technische Änderungen – etwa durch eine andere Bauweise oder kleinere Reifen – eine niedrigere Fahrzeughöhe möglich ist. Solange das aktuelle Fahrzeug noch im Einsatz ist, werden notwendige Investitionen darauf beschränkt, nur das absolut Wesentliche zu erhalten.

Bürgermeister Martin Vallaster unterstreicht nochmals die Notwendigkeit der Ersatzbeschaffung eines Tanklöschfahrzeugs und bedankt sich für die umfassende und sachliche Darstellung des Themas. Der Mitgliederstand der Feuerwehr liegt derzeit bei 50 aktiven Mitgliedern sowie 24 Jugendmitgliedern. Auf dem sogenannten Generationsplatz wurde ein Übungsplatz für die Jugendfeuerwehr bereits im Sommer 2025 eingerichtet.

Die Auflistung für alle derzeitigen Fahrzeuge wird an die Gemeindevertretung versendet.

Matthias Vallaster weist darauf hin, dass in Bezug auf das Tor eine durchdachte und dauerhafte Lösung gefunden werden müsse. Es sollten keine übermäßigen Kompromisse eingegangen werden, die die Einsatzfähigkeit oder Leistung des zukünftigen Fahrzeugs beeinträchtigen.

Manfred Bitschnau erkundigt sich, ob es ein überregionales Konzept für die Fahrzeugausstattung im Montafon gibt. Thomas Battlogg erklärt, dass die Koordination durch den Landesfeuerwehrverband (LFV) erfolgt. Eine Förderung werde nur für Fahrzeuge gewährt, die als sinnvoll und notwendig eingestuft werden. Die Art und Größe der Fahrzeuge richten sich im Wesentlichen nach der Anzahl der Gebäude im jeweiligen Einsatzgebiet.

Roland Zauner fragt nach dem aktuellen Stand zur Feuerwehr Gantschier. Bürgermeister Martin Vallaster teilt mit, dass die bauliche Situation dort vorerst unverändert bleibt.

2. Vorstellung des Krankenpflegevereines Außermontafon durch Obmann Peter Matt

Bürgermeister Martin Vallaster begrüßt Herrn Peter Matt, der im Rahmen der Sitzung den Krankenpflegeverein Außermontafon vorstellt.

Der Verein ist in allen sechs Montafoner Gemeinden tätig und betreut damit ein Einzugsgebiet von rund 13.700 Einwohnerinnen und Einwohnern. Aktuell zählt der Verein etwa 1.940 Mitglieder, wobei ein Mitglied in der Regel einem Haushalt entspricht. Insgesamt sind 22 Mitarbeitende

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beschäftigt, darunter 12 diplomierte Pflegefachkräfte. Diese versorgen rund 250 Patientinnen und Patienten, wobei täglich fünf Einsatzrunden mit jeweils 8 bis 12 Besuchen durchgeführt werden.

Das Leistungsspektrum umfasst neben klassischer Hauskrankenpflege auch Bereiche wie Wundmanagement, Palliativbetreuung, Beratung, Unterstützung bei Demenz, psychiatrischer Pflege, Zuckermessung und die Versorgung von akuten Verletzungen, wie etwa Brandwunden bei Kindern. Die Nachfrage beschränkt sich dabei längst nicht mehr nur auf hochbetagte Menschen – auch jüngere Patientengruppen benötigen vermehrt Unterstützung.

Peter Matt berichtet weiters über die finanziellen Rahmenbedingungen. Die größten Ausgabenbereiche stellen Personal, Fahrzeuge und Gehälter dar. Durch die zunehmend frühere Entlassung von Patientinnen und Patienten aus den Spitälern steigt die Verantwortung und Belastung für den Verein stetig. Aktuell sind insgesamt 25 Personen beschäftigt.

Ein zentrales Anliegen ist der weitere Ausbau der Mitgliedschaften. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 45 Euro pro Jahr. Die Fördermittel für die Verwaltung richten sich unter anderem nach der Zahl der Mitglieder – daher ist eine Steigerung der Mitgliedszahlen auch aus finanzieller Sicht wesentlich. Die Gemeinde wird dieses Anliegen in der Öffentlichkeit kommunizieren und entsprechende Maßnahmen unterstützen.

Bürgermeister Vallaster bedankt sich abschließend bei Peter Matt für die informative Präsentation und spricht im Namen der gesamten Gemeindevertretung seinen Dank für den engagierten und wertvollen Einsatz des Krankenpflegevereins aus

  • 3. Genehmigung der Niederschrift der 5. Sitzung der Gemeindevertretung vom
  • 10. September 2025

Roland Zauner beantragt die Änderung von Punkt. 2 und 5 der Niederschrift und legt schriftlich die Änderung vor. Die beantragte Änderung wird verlesen.

Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig die Niederschrift mit den Änderungen.

4. Berichte

Leistbarer Wohnraum - Siedlung Kaltenbrunnen
Vor der heutigen Sitzung der Gemeindevertretung bestand die Möglichkeit im Beisein von Bauleiter Josef Jenny von der Wohnbauselbsthilfe die im Bau befindlichen gemeinnützigen Wohnungen im Gemeindegebiet von Schruns und Bartholomäberg in der Siedlung Kaltenbrunnen zu besichtigen.

Die Bauarbeiten schreiten zügig voran. Das Generalunternehmen Jägerbau mit Sitz in Bludenz wurde mit der Umsetzung beauftragt, die Mitwohnungen, Mietkaufwohnungen und Kaufwohnungen zu errichten, welche im Dezember 2026 übergeben werden sollen. Es wird als erfreulich festgestellt, dass heimische Unternehmen wie Holzbau Fritz, Bömag Installationen oder Elektro Durig bei der Umsetzung des Wohnbauprojektes zum Zug gekommen sind. Die Wohnungen haben eine sehr hohe Wohnqualität. Die Nachfrage ist auch in einem entsprechenden Maße gegeben.

Erweiterung des Versorgungsnetzes der Naturwärme Montafon Die Bauarbeiten für die Erstellung des Versorgungsnetzes von der Naturwärme Montafon in Gantschier über das Gemeindegebiet von Bartholomäberg entlang der Ill und im Bereich des Radwanderweges bis zum „Hosensee“ laufen zwischenzeitlich auf Hochtouren. Das Unternehmen Jägerbau wurde mit den Grabarbeiten beauftragt. Die Verlegung der Versorgungsleitung erfolgt durch das Unternehmen Wundara aus der Steiermark. Das Projekt erfordert leider eine Sperre des

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Illuferweges, da die Baustellenbereiche mit Materialien durch den Einsatz von Lastkraftwagen angefahren werden müssen. Aus diesem Grund war eine Totalsperre nicht zu vermeiden.

Sanierung des Verbindungsweges von der L 94 in das „Obdörfli“
Die Mitarbeiter des Gemeindebauhofes konnten den Verbindungsweg von der L 94 in Richtung „Obdörfli“ in Zusammenarbeit mit dem Erdbewegungsunternehmen Peter Blattmann instand setzen. Somit ist der Weg nun für Fußgänger, Fahrradfahren und landwirtschaftliche Fahrzeuge wieder gut nutzbar. Weiters kann er auch in den Wintermonaten auch für die Nutzung als Winterwanderweg gut geräumt werden.

Bankomat
Mit Unterstützung der Österreichischen Nationalbank erhält die Gemeinde Bartholomäberg ein Bankomat. Die Gemeinde hat sich hier bei einer österreichweiten Ausschreibung beworben und als einzige Gemeinde in Vorarlberg einen Zuschlag erhalten, da von der Ortsmitte von Bartholomäberg der nächstgelegene Bankomat so weit entfernt ist. Die Österreichische Nationalbank erklärte der Gemeinde Bartholomäberg allerdings, dass nur ein innenliegender Bankomat zur Verfügung gestellt werden kann. Der Bankomat soll nun im Eingangsbereich des Gemeindeamtes aufgestellt und am
12. November 2025 in Betrieb genommen werden.

Lehrlingsmesse im Poly
In der Polytechnischen Schule Montafon fand die 13. Lehrlingsmesse statt, die wiederum von der WIMO Montafon organisiert wurde. Der Zuspruch war sehr gut, da die Messe erstmals an einem Freitag stattfand und auch die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klasse der Mittelschulen die Lehrlingsmesse im Rahmen des Unterrichtes besuchen konnte. Erstmals war auch die Polytechnische Schule Bludenz mit Direktorin Bettina Prax bei der Lehrlingsmesse mit 120 Schülerinnen und Schülern dabei. Insgesamt waren 300 Schülerinnen und Schüler bei der Lehrlingsmesse Montafon zu Besuch.

Erntedankfeste in Bartholomäberg
Die Erntedankfeste haben im Herbst in Bartholomäberg eine große Tradition. Dabei finden immer wieder Festgottesdienst in Bartholomäberg, Innerberg, Gantschier und Jetzmunt statt. Freiwillige Helferinnen und Bäuerinnen dekorieren zu diesem besonderen Anlass die Kirchen. Die Gottesdienste werden dabei von verschiedenen Mitwirkenden musikalisch mitgestaltet. Es ist schön, dass dieses Brauchtum gelebt und gefeiert wird.
Veranstaltungshinweise
Abschließend wird auf folgende Veranstaltungen hingewiesen und eingeladen:

  • Braunviehausstellung mit Bärger Bürinnatag in Bartholomäberg am 11. Oktober 2025
  • Eröffnung des Generationenplatzes am 19. Oktober 2025

5. Allfälliges

Zum Thema Gemeindearzt teilt Bürgermeister Martin Vallaster mit, dass Dr. Schirmer grundsätzlich bereit wäre, diese Funktion zu übernehmen.

Manfred Bitschnau berichtet von einem kürzlich geführten Kooperationsgespräch mit der Gemeinde Schruns. Dabei wurden verschiedene Möglichkeiten der Zusammenarbeit besprochen, unter

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anderem in den Bereichen Recycling, Material- und Geräteverleih, Personalkooperationen sowie bei Infrastrukturthemen wie Wasser- und Abwasserversorgung im Grenzgebiet und dem geplanten Ausbau der Montjolakurve. Die Gespräche verliefen sehr positiv, die Verantwortlichen der Gemeinde Schruns zeigten sich offen und kooperationsbereit. Konkrete Vereinbarungen wurden bislang jedoch noch nicht getroffen.

Raphael Grabher berichtet vom kürzlich stattgefundenen Mobilitätsgipfel Montafon. Das Protokoll der Veranstaltung wird an die Mitglieder versendet.

Michael Segato informiert über mehrere Themen. Die Straßenbeleuchtung am Fichtenweg soll bis zum Friedhof Gantschier ausgebaut werden. Zudem weist er darauf hin, dass bestehende Stromlieferverträge demnächst auslaufen und ein Anbieterwechsel rechtzeitig vorgenommen werden muss. Er äußert Unverständnis darüber, dass aktuell keine weiteren Anschlüsse an die Nahwärme vorgenommen werden. Bürgermeister Martin Vallaster erklärt dazu, dass bei entsprechendem Bedarf eine Prüfung durch die „Naturwärme“ erfolgt.

Michael Saler richtet ein persönliches Wort an Dominik Pröm und entschuldigt sich bei ihm. Er bedankt sich, dass nun eine Lösung für die Kontaktdaten gefunden wurde.

Roland Zauner erkundigt sich nach dem generellen Ablauf der Antragstellung.
Die betreffenden Auszüge aus dem Gemeindegesetz lauten:

§ 38*)
Rechte
(4) „In Angelegenheiten des eigenen Wirkungsbereiches der Gemeinde sind die Mitglieder der Gemeindevertretung berechtigt, in den Sitzungen der Gemeindevertretung mündliche oder schriftliche Anfragen an den Bürgermeister und an die Mitglieder des Gemeindevorstandes zu richten. Diese Anfragen sind spätestens in der nächsten Sitzung der Gemeindevertretung, jedenfalls aber innerhalb von drei Monaten zu beantworten. Erfolgt die Beantwortung im Rahmen einer Sitzung der Gemeindevertretung, hat dies unter einem eigenen Tagesordnungspunkt zu geschehen; ansonsten hat die Beantwortung schriftlich zu ergehen.“

§ 59*)
Geschäftsordnung
(3) „Im Übrigen gelten für den Gemeindevorstand die Bestimmungen der §§ 38 Abs. 1 bis 3, 40 bis 45, 47 bis 49 und 53 sinngemäß. Abweichend von § 47 Abs. 1 lit. f erster Satz hat die Verhandlungsschrift nur alle in der Sitzung gestellten Anträge und gefassten Beschlüsse sowie das Abstimmungsergebnis zu enthalten. Sofern die Vertraulichkeit der Beschlussfassung zu einem Tagesordnungspunkt beschlossen wurde, ist lediglich der Tagesordnungspunkt mit dem Hinweis auf die Vertraulichkeit der Beschlussfassung, nicht aber der Beschluss in die Verhandlungsschrift aufzunehmen. Die Einsicht in die Verhandlungsschriften der laufenden Funktionsperiode steht jedem Gemeindevertreter offen. Allen Parteifraktionen ist auf ihr Verlangen eine Kopie der jeweiligen Verhandlungsschrift zu übermitteln.“

Lukas Böckle erkundigt sich, weshalb für das Mähen eines einzelnen Hügels vier Bauhofmitarbeiter eingesetzt werden. Bürgermeister Martin Vallaster erklärt, dass die Arbeit auf die Mitarbeiter verteilt wird, sodass ein einzelner Mitarbeiter rund acht Stunden für diese Aufgabe benötigen würde, während das Team die Arbeit gemeinsam in etwa zwei Stunden erledigen kann. Er betont dabei ausdrücklich, dass die Bauhofmitarbeiter der Gemeinde sehr engagiert und effizient arbeiten.

Gemeinde Bartholomäberg

Hubert Bitschnau fragt, warum die Bewohner des alten Pflegeheims den Rasen rund um das Gebäude nicht selbst mähen. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass hierfür keine geeigneten Geräte zur Verfügung stehen.

Roland Zauner erkundigt sich, ob die Grünmüllsammelstation in Gantschier weiterhin bestehen bleiben wird. Bürgermeister Martin Vallaster erklärt, dass die Station nur dann entfernt wird, wenn eine entsprechende Kooperation mit der Gemeinde Schruns zustande kommt. Ansonsten müsse eine andere Lösung gefunden werden.

6. Informationen über die Sitzung des Stand Montafon

Herbert Tschofen bemängelt, dass die Tagesordnung der Sitzungen des Stand Montafon nicht rechtzeitig veröffentlicht wird. Er betont die Bedeutung dieses Gremiums und fordert, dass die Gemeindevertreter besser informiert werden sollten.

In diesem Zusammenhang stellt Herbert Tschofen den Antrag:

Die Gemeindevertretung möge, beschließen: „Der Bürgermeister soll in Hinkunft laufend über die Tätigkeiten und Themen der Standesvertretung und des Standesforstfonds im Gemeindevorstand berichten.“

„Weiters sollen wichtige Themen die Standesvertretung als auch den Standesforstfond betreffend laufend im Gemeindevorstand besprochen werden.“

Hubert Bitschnau ersucht am Spielplatz in Bartholomäberg eine Tafel mit einem Hundeverbot anzubringen. Bürgermeister Martin Vallaster informiert, dass bereits eine Tafel bestellt wurde.

Ende um 21:50

Martin Vallaster Dominik Pröm
(Bürgermeister) (Schriftführer)

Dieses Dokument ist elektronisch unterschrieben.
Genehmigen 07.11.2025 09:50:55 Vallaster, Martin
Genehmigen 07.11.2025 10:25:30 Pröm, Dominik