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Freitag, 23. Oktober 2026 · 2.246 Einträge aus 10 Gemeinden und dem Stand Montafon · Stand heute, 04:45 Uhr

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14. Standessitzung: 15.09.2026

Stand Montafon · Protokolle Stand Montafon · 15.09.2026

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Fundstellen

Vergabe / Ausschreibung

  • … im Erdgeschoss des Gerichtsgebäudes (Ostseite) für die Volksschule der Marktgemeinde Schruns 3.) Überarbeitung der Statuten des Standes Montafon – Auftragsvergabe 4.) Genehmigung der Niederschrift von der 13. Standessitzung am 07.07.2026 5.) Berichte 6.) Allfälliges 14. Standessitzung: 15.09.2026 Seite 3 von 7 …
  • … (Ostseite) für die Volksschule der Marktgemeinde Schruns. Der Antrag wird einstimmig angenommen. Pkt. 3.) Überarbeitung der Statuten des Standes Montafon - Auftragsvergabe Der Vorsitzende erinnert eingangs daran, dass Univ. Prof. Peter Bußjäger ein Gutachten zur Rechtsnatur des Standes Montafon erstellt hat. Darin stellt er …
  • … und auf die Bürgermeister zukommen. Nachdem keine weiteren Wortmeldungen erfolgen oder Fragen gestellt werden, stellt der Vorsitzende den Antrag über die Auftragsvergabe zur Überarbeitung der Statuten des Standes Montafon wie oben beschrieben. Der Antrag wird einstimmig angenommen. 14. Standessitzung: 15.09.2026 Seite 5 von 7 …

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NIEDERSCHRIFT

aufgenommen am 15 . September 2026 im Sitzungssaal des Standes Montafon anlässlich der
14. Sitzung der Standesvertretung in der laufenden Funktionsperiode.

Auf Grund der Einladung vom 8. September 2026 nehmen an der auf 13: 30 Uhr einberufenen Standessitzung teil:

Standesrepräsentant Bgm Daniel Sandrell, Gaschurn
Standesrepräsentant-Stv. Bgm Thomas Zudrell, Silbertal
Bgm Andreas Batlogg, Lorüns
Bgm Jürgen Haller, Schruns
Bgm Elisabeth Kuster, St. Gallenkirch
Bgm Florian Küng, Vandans
Bgm Markus Luger, Stallehr
Bgm Martin Vallaster, Bartholomäberg
Bgm Gerhard Vonier, Tschagguns

Entschuldigt: Bgm Helmut Pechhacker, St. Anton i. M.
Landtagsvizepräsidentin Monika Vonier
Weitere Sitzungsteilnehmer: Valentina Bolter
PR-Beauftragter Toni Meznar
Schriftführer: Standessekretär Bernhard Maier
Der Vorsitzende eröffnet um 13:33 Uhr die Standessitzung, begrüßt die anwesenden Bürgermeister:innen und verliest die Entschuldigungen. Gemäß Standesstatut stellt er die Beschluss- fähigkeit fest. Gegen die vorliegende Tagesordnung wird nach Umfrage kein Einwand erhoben, zur Erledigung steht somit nachstehende

Zl.: SM004.2/2026

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Gemeindeverband Stand Montafon
Montafonerstraße 21 | A-6780 Schruns | +43 5556 721 32
info@stand-montafon.at | www.stand-montafon.at | UID: ATU 53186305

Tagesordnung

1.) Nutzungsvereinbarung mit der Caritas der Diözese Feldkirch und der Offenen Jugendarbeit JAM über die Nutzung von Räumlichkeiten für das Lerncafe Montafon 2.) Vermietung von Räumlichkeiten im Erdgeschoss des Gerichtsgebäudes (Ostseite) für die Volksschule der Marktgemeinde Schruns 3.) Überarbeitung der Statuten des Standes Montafon – Auftragsvergabe 4.) Genehmigung der Niederschrift von der 13. Standessitzung am 07.07.2026 5.) Berichte 6.) Allfälliges

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Erledigung der Tagesordnung

Pkt. 1.) Nutzungsvereinbarung mit der Caritas der Diözese Feldkirch und der Offenen Jugendarbeit JAM über die Nutzung von Räumlichkeiten für das Lerncafé Montafon Der Vorsitzende informiert, dass das Gebäude in der Batloggstraße 94 in Schruns als Jugendhaus für das Montafon dient. Eigentümerin des Gebäudes und der Liegenschaft Gst.-NR. 948/2 (GB Schruns) ist die illwerke vkw AG. Der Stand Montafon mietet das Gebäude von illwerke vkw zum Zwecke der Jugendarbeit und untervermietet dieses an das JAM.

Nunmehr wird in Absprache mit dem JAM vereinbart, dass das Caritas Lerncafé Montafon ge- wisse Räumlichkeiten im besagten Gebäude mitnutzen kann. Auf Grund der sich nicht über- schneidenden Betriebszeiten/Öffnungszeiten bringt dies Synergien in der Raumnutzung mit sich und bietet darüber hinaus Begegnungsmöglichkeiten für die Schüler:innnen des Lerncafés mit den Angeboten der Jugendarbeit im Montafon.

Der Standessekretär hält fest, dass es sich beim Caritas Lerncafé um ein kostenloses, außerschulisches Angebot für Schüler:innen im Alter von 8 bis 14 Jahren handelt und dafür bislang die Räumlichkeiten im Gerichtsgebäude genutzt wurden. Koordiniert von einer hauptamtlichen Mitarbeiterin der Caritas wird in Kleingruppen Hilfe bei Hausaufgaben und Lernfragen sowie Einzelgespräche und Informationsabende für Eltern angeboten. Die Umsetzung erfolgt maßgeblich durch Freiwillige, die die Kinder und Jugendlichen, die vorwiegend im Montafon wohnhaft sind, beim Lernen und in der Persönlichkeitsentwicklung begleiten und fördern.

Nachdem keine weiteren Wortmeldungen erfolgen, stellt der Vorsitzende den Antrag über die Zustimmung zur Nutzungsvereinbarung mit der Caritas der Diözese Feldkirch und der Offenen Jugendarbeit JAM über die Nutzung von Räumlichkeiten für das Lerncafé Montafon. Der Antrag wird einstimmig angenommen.

Pkt. 2.) Vermietung von Räumlichkeiten im Erdgeschoss des Gerichtsgebäudes (Ostseite) für die Volksschule der Marktgemeinde Schruns Der Vorsitzende hält eingangs fest, dass auf Wunsch der Volksschule Schruns die Räumlichkei- ten im Erdgeschoss des Gerichtsgebäudes (Ostseite) aufgrund des Platzbedarfs bei der Mittags- und Nachmittagsbetreuung an die Marktgemeinde Schruns vermietet werden sollen. Zudem sollen die Außenflächen für Zwecke der Mittags- und Nachmittagsbetreuung von der Volksschule Schruns genutzt werden können. Der Mietvertrag ist analog zum bereits aufrechten Mietvertrag der Volksschule für die anderen Räume im Gerichtsgebäude. Als Miete findet derselbe Quadratmeter- Satz Anwendung, welcher gemeinsam zwischen den Gemeinden auch für die Räumlichkeiten des FAMON festgelegt wurde.

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Nachdem keine weiteren Wortmeldungen und Fragen erfolgen, stellt der Vorsitzende den Antrag über die Zustimmung zum vorgelegten Mietvertrag über die Vermietung von Räumlichkeiten im Erdgeschoss des Gerichtsgebäudes (Ostseite) für die Volksschule der Marktgemeinde Schruns. Der Antrag wird einstimmig angenommen.

Pkt. 3.) Überarbeitung der Statuten des Standes Montafon - Auftragsvergabe Der Vorsitzende erinnert eingangs daran, dass Univ. Prof. Peter Bußjäger ein Gutachten zur Rechtsnatur des Standes Montafon erstellt hat. Darin stellt er klar fest, dass es sich beim Stand Montafon um einen Gemeindeverband handelt und dieser im Rechtsverkehr unbestritten als Gemeindeverband auftritt. Das Gutachten zeigt gleichzeitig auf, dass das historische Standes- statut aus dem Jahr 1865 zwar ein beeindruckendes Zeugnis der langen Tradition der Koope- ration im Montafon ist, jedoch nicht mehr alle heutigen Anforderungen abbildet. Gutachter Peter Bußjäger empfiehlt daher, diese bewährte Struktur auf eine moderne, klare und zukunftsfitte Grundlage zu stellen.

Nach der Vorstellung seines Gutachtens am 7. Juli 2026 wurde vereinbart, eine Überarbeitung der alten Satzungen vorzunehmen. Peter Bußjäger hat dazu ein Angebot der Universität Innsbruck in Höhe von € 18.000,- unterbreitet. Die Verrechnung erfolgt über die Universität Innsbruck. Es fällt keine Umsatzsteuer an.

Der Vorsitzende informiert weiters, dass seitens des Landes eine Kooperationsförderung in Höhe von € 30.000,- gewährt wird und für diesen Zweck auch bereits ausbezahlt wurde. Bgm Florian Küng regt an, das konkrete Angebot als Sitzungsunterlage zur Verfügung zu stellen. Der Standessekretär erklärt, dass ein Angebot per email vorliegt und die Beauftragung in Absprache mit Herrn Bußjäger auch die Teilnahme an drei bis fünf Workshops mit den Gemeindevorständen und Bürgermeistern des Tales inkludiert. Am 15. Oktober soll eine erste Veranstaltung mit Herrn Peter Bußjäger und den Gemeinden stattfinden, bei denen die konkreten Inhalte besprochen werden.

Bgm Gerhard Vonier teilt mit, dass die Gemeinde Tschagguns am 15. Oktober bereits Gemeindevertretungssitzung geplant hat. Bgm Andreas Batlogg und Bgm Markus Luger haben ebenfalls andere Termine. Der Standessekretär wird einen neuen Termin mit Herrn Bußjäger abstimmen und auf die Bürgermeister zukommen.

Nachdem keine weiteren Wortmeldungen erfolgen oder Fragen gestellt werden, stellt der Vorsitzende den Antrag über die Auftragsvergabe zur Überarbeitung der Statuten des Standes Montafon wie oben beschrieben. Der Antrag wird einstimmig angenommen.

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Pkt. 4.) Genehmigung der Niederschrift von der 1 3. Standessitzung am 07 .07.2026

Die Niederschrift der 13. Standessitzung wurde allen Standesvertreter:innen per E-Mail übermittelt. Die vorliegende Niederschrift wird über Antrag des Vorsitzenden einstimmig genehmigt und unterfertigt.

Pkt. 5.) Berichte
Berichte des Vorsitzenden:

a) Diesen Donnerstag, 17.09.2026, findet um 17:30 Uhr in der Alpin-Sport-Zentrale in Schruns die Verleihung der Kennzeichnung „Montafoner Baukultur“ statt. Mit dieser Kennzeichnung sollen besonders wertvolle historische Objekte aus dem gesamten Spektrum der Montafoner Baukultur mit dem Signet „Montafoner Baukultur“ gekenn- zeichnet werden (siehe www.montafoner-baukultur.at). Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen.

b) Die Konzept-Berechnung für mögliche erneuerbare Energie-Gemeinschaften (EEG)
wurden vorab für die innermontafoner Gemeinden am 29. Juli durch Mag Martina Ruck von der illwerke vkw vorgestellt. Dabei wurde auch mitgeteilt, dass illwerke vkw den Aufbau von EEG künftig nicht mehr im Dienstleistungsangebot von illwerke vkw enthalten sein wird.

c) Die inhaltliche Planung zum 10. MIP der Montafonerbahn AG ist nach einer langen Ab- stimmungsphase mit Land und Bund nun auf der Zielgeraden. Die aktuelle Planung für das 10. MIP sieht Investitionsprojekte im Ausmaß von 14,5 Mio Euro für die nächsten fünf Jahre vor. Für de n Vertragsabschluss mit Bund und Land sind Beschlüsse über die Mitfinanzierung der Gemeinden erforderlich. Es ist vorgesehen am 8. Oktober, eine Information für alle Gemeindevertreter:innen anzubieten.

d) Seitens des Bundes wurden über den Sommer Fördermöglichkeiten für Pilotregionen zum autonomen Fahren angekündigt. Es besteht die Absicht, dass sich Vorarlberg als Pilotregion mit zwei Anwendungsfällen bewirbt. Neben dem autonomen Linienverkehr im Bereich Wolfurt soll auch das Montafon als Beispiel für die letzte Meile in dieser Pilotregion vertreten sein.

e) Aufgrund der Einstellung der Finanzierung der Flüchtlingskoordination durch das Land Vorarlberg per 30.09.2026 sieht sich der Sozialsprengel Raum Bludenz außer Stande, die diesbezüglichen Leistungen weiter zu erbringen. Der Sozialsprengel Raum Bludenz erklärt hinsichtlich der Teilleistung „Flüchtlingskoordination“ sicherheitshalber den Rücktritt von der Kooperationsvereinbarung mit der jeweiligen Gemeinde per 30.09.2026. Die Teilleistung „Integration“ wird weiterhin vertragsgemäß erbracht.

Bgm Florian Küng hinterfragt, ob diese Leistung überhaupt noch ausgelagert werden oder ob diese Teilleistung „Integration“ nicht wieder in die Gemeinden geholt werden

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soll. Der Vorsitzende erklärt wie die Vereinbarung aktuell gestaltet ist und wie Kündigungsmöglichkeiten aussehen würden. Bgm Elisabeth Kuster ergänzt Informationen seitens des Vorarlberger Gemeindeverbandes.

f) Mit dem 1. September hat der Zivildiener Matteo Comploj seinen Dienst beim Stand Montafon angetreten. Die nächsten neun Monate ist er beim Stand Montafon und den Montafoner Museen im Einsatz - unter anderem in der Jugendkoordination, im Archiv und in der Verwaltung.

Pkt. 6.) Allfälliges

a) Bgm Florian Küng weist darauf hin, dass die Termine für das World-Peace-Game dieses Jahr nicht sehr günstig gewählt wurden. Die Termine finden in der ersten Schulwoche statt, in der die Schüler:innen ansonsten keinen Nachmittagsunterricht hätten. Er würde einen anderen Termin befürworten. Der Standessekretär wird diese Rückmeldung an die Zuständigen weitergeben die Gründe für diese Terminwahl eruieren.

b) Bgm Martin Vallaster spricht die Verwaltungsgemeinschaft an. Er sieht diese Gemeinschaft als sehr zukunftsträchtig und würde befürworten, wenn die Arbeiten an dieser Verwaltungsgemeinschaft wiederaufgenommen werden würden. Er erwähnt die positiven Beispiele der Finanzverwaltung und der Bauverwaltung und zeigt auf, dass viele Aufgaben besser gemeinsam bewältigt werden könnten.

Bgm Gerhard Vonier stimmt ihm zu und ergänzt, dass auch einmal die gemeinsame Verwaltung von Sportstätten und Freizeiteinrichtungen angedacht war.

Bgm Markus Luger spricht die Zusammenarbeit mit der Stadt Bludenz an, die sehr gut funktioniert, beispielsweise in der Lohnverrechnung oder Informatik.

Bgm Gerhard Vonier weist aber auf den Unterschied hin, dass hier die Stadt Bludenz diese Leistung anbietet und nicht ein neuer Verwaltungsapparat aufgebaut werden muss. Er erklärt, dass die Gemeindevertretung in Tschagguns sich gegen eine neue Verwaltungsstruktur entschieden hat.

Bgm Florian Küng stellt klar, dass der Gemeindeverband nur Aufgaben der Gemeinden übernimmt, die sie definieren und nicht als „elfte Gemeinde“ gesehen werden soll.

Bgm Markus Luger erklärt den Unterschied zwischen Verwaltungsgemeinschaft und Gemeindeverband.

Bürgermeister Andreas Batlogg wird sich mit der Gemeinde Schruns in Verbindung setzen, da durch die Kündigung einer Mitarbeiterin in der Finanzverwaltung Stellenprozente frei wurden und jetzt in Lorüns fehlen. Ev kann dies durch die Gemeinde Schruns mit abgedeckt werden.

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Bgm Gerhard Vonier sieht eine Gemeindefusion als mögliche Entwicklung in der Zukunft. Bgm Florian Küng sieht einen Unterschied zwischen einem Gemeindeverband in der Verwaltung und einer Zusammenlegung der Gemeinden, da es hier auch nur noch eine Gemeindevertretung gäbe.

Der Vorsitzende würde befürworten, dieses Thema in einem eigenen Termin zu besprechen.

c) Bürgermeister Martin Vallaster berichtet, dass er von einem Bürger auf einen möglichen zweigleisigen Ausbau im Bereich Vandans der Montafonerbahn angesprochen wurde. Der Vorsitzende informiert, dass es hierzu bereits verschiedene Ideen und Projektüberlegungen gibt, im aktuellen 10. MIP jedoch keine entsprechenden Maßnahmen vorgesehen sind. Bürgermeister Florian Küng ergänzt, dass die Montafonerbahn AG im Hinblick auf zukünftige Projekte jedenfalls bestrebt ist, entsprechende Flächen langfristig zu sichern.

d) Bgm Martin Vallaster fragt, ob der Holztransport durch die Montafonerbahn gekündigt wurde. Der Standessekretär bestätigt das und informiert, dass diesbezüglich bereits ein Gesprächstermin mit Vertretern der Montafonerbahn anberaumt ist.

Nachdem keine weiteren Wortmeldungen erfolgen, bedankt sich er Vorsitzende bei allen Anwesenden und schließt die Sitzung um 1 4:19 Uhr.

Ende der Sitzung, 14:19 Uhr

Schruns, 15. September 2026

Schriftführer: Standesrepräsentant:

Standesausschuss: