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Montag, 21. September 2026 · 1.927 Einträge aus 10 Gemeinden und dem Stand Montafon · Stand heute, 04:45 Uhr

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10. Sitzung der Gemeindevertretung

Bartholomäberg · Sitzungsprotokolle Bartholomäberg · 22.04.2026

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Fundstellen

Verkauf / Erwerb / Versteigerung

  • … bestehenden Seniorenheims, eine Sanierung des Bestandsgebäudes sowie Modelle mit einem Bauträger, etwa in Form eines Neubaus mit Baurechtslösung oder durch Verkauf des Grundstücks an einen Bauträger. Innerhalb der Arbeitsgruppe werde derzeit die Variante einer Aufstockung des Mehrzweckgebäudes bevorzugt. Michael Saler berichtet …

Vergabe / Ausschreibung

  • … zu können, welche Auswirkungen auf die Kinderzahlen in der Spielgruppe, im Kindergarten und in der Volksschule Gantschier damit verbunden sind. Die Vergabe der Wohnungen erfolgt durch die Mitglieder des Gemeindevorstandes. Gaba-Bau Das Betriebsareal mit Bauhof des Bauunternehmens Gaba-Bau in Gantschier nimmt nun …

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Gemeinde Bartholomäberg

Gemeindeamt Bartholomäberg
Luttweg 1 | 6781 Bartholomäberg | +43 5556 73114 | gemeinde@bartholomaeberg.at | www.bartholomaeberg.at

Auskunft:
Vesna Holsinger
05556 73114-13
vesna.holsinger@bartholomaeberg.at

Zahl: ba004.1-1/2025-10-8
Bartholomäberg, am 01.09.2026

Niederschrift

über die 10. Sitzung der Gemeindevertretung am Mittwoch, den 22. April 2026 um 19:30 Uhr im Feuerwehrhaus Gantschier

Anwesend:

Martin Vallaster - Gemeinsam für
Bartholomäberg
FPÖ und Parteifreie
Martin Vallaster X Petra Pernull X
Matthias Vallaster Entschuldigt Sandra Walter Entschuldigt Manfred Bitschnau X Lukas Böckle Entschuldigt Michael Segato X Dagmar Braun X Herbert Tschofen X Sandra Hirmann X Manuel Bitschnau Entschuldigt Hannes Rudigier X Thomas Ganahl Entschuldigt Johannes Bitschnau Entschuldigt Andreas Zudrell X Michael Saler X Sieglinde Mattle Entschuldigt Markus Köfel X Hubert Bitschnau X Freier Mandatar Andrea Bickel X Roland Zauner Entschuldigt Ersatzmitglied Stefan Wachter Ersatzmitglied Gerhard Dobler Ersatzmitglied Gerhard Dona Ersatzmitglied Raphael Grabher Ersatzmitglied Harald Hartmann

Gemeinde Bartholomäberg

Tagesordnung

  • 1) Genehmigung der Niederschrift der 8. Sitzung der Gemeindevertretung vom
  • 11. Februar 2026
  • 2) Genehmigung der Niederschrift der 9. Sitzung der Gemeindevertretung vom 4. März 2026
  • 3) Mehrzweckgemeindeverband „Gemeindeverband IT und Kompetenzzentrum Montafon“ – Beschluss über die Satzungen und den Beitritt zum Gemeindeverband
  • 4) Vorstellung Stand Montafon und Montafonerbahn – aktuelle Entwicklungen und Projekte
  • 5) Bemerkungen der Gebarungskontrolle zum Voranschlag 2026
  • 6) Mindestmaß der baulichen Nutzung
  • a. Bitschnau Alexander (Endbeschluss)
  • b. Neyer Christof (Endbeschluss)
  • 7) Berichte aus den Ausschüssen und Arbeitsgruppen
  • 8) Berichte des Bürgermeisters
  • 9) Allfälliges

Bürgermeister Martin Vallaster heißt alle anwesenden Mitglieder der Gemeindevertretung der Gemeinde Bartholomäberg herzlich willkommen.

Herbert Tschofen stellt den Antrag, Punkt 3 vor Punkt 4 zu behandeln (Änderung der Reihenfolge der Tagesordnungspunkte), welcher mehrheitlich abgelehnt wird.

Tagesordnung wird nicht geändert, vor der Beschlussfassung wird jedoch die Präsentation vom Stand Montafon abgewartet.

1) Genehmigung der Niederschrift der 8. Sitzung der Gemeindevertretung vom 11.02.2026.

Bürgermeister Martin Vallaster fragt, ob es zur Niederschrift der 8. Gemeindevertretungssitzung noch Änderungswünsche gibt.

Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig die Niederschrift der
8. Gemeindevertretungssitzung vom 11.02.2026.

2) Genehmigung der Niederschrift der 9. Sitzung der Gemeindevertretung vom 04.03.2026.

Bürgermeister Martin Vallaster fragt, ob es zur Niederschrift der 9. Gemeindevertretungssitzung noch Änderungswünsche gibt.

Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig die Niederschrift der
9. Gemeindevertretungssitzung vom 04.03.2026.

3) Mehrzweckgemeindeverband „Gemeindeverband IT und Kompetenzzentrum Montafon“ – Beschluss über die Satzungen und den Beitritt zum Gemeindeverband.

Bürgermeister Martin Vallaster leitet den Tagesordnungspunkt ein und bittet Christoph Vogt um die Vorstellung der vorliegenden Satzungen. Christoph Vogt erläutert ausführlich die Notwendigkeit der Gründung des neuen Mehrzweckgemeindeverbandes. Er führt aus, dass bestehende Kooperationen

Gemeinde Bartholomäberg

im Bereich der Personal-, Finanz- und Bauverwaltung häufig ohne rechtssichere Satzungen operieren und der bestehende „Stand Montafon“ aufgrund seiner satzungsrechtlichen Hürden aus dem Jahr 1865 keine neuen Aufgaben übernehmen kann. Der neue Verband fungiert als eigenständiger Rechtsträger und reiner Hilfsapparat, der als Dienstleister tätig ist, ohne die politische Autonomie der Mitgliedsgemeinden zu beschneiden.

Als günstigste Rechtsform im Vergleich zu Verwaltungsgemeinschaften, GmbHs oder Vereinen wird der Gemeindeverband gewählt. Christoph Vogt betont, dass durch die Bündelung von Ressourcen, etwa der Server-Infrastruktur, erhebliche Kosteneinsparungen erzielt werden sollen. Zudem weist er darauf hin, dass das Land bisher keine Anschubförderungen in Höhe von 400.000 Euro sowie Projektinvestitionen auszahlen kann, da das bisherige Konstrukt nicht rechtskonform ist.

Herbert Tschofen äußert Bedenken bezüglich der politischen Steuerung und der Autonomie der Gemeinden, insbesondere im Vergleich zur bestehenden Struktur des „Standes Montafon“.

Christoph Vogt versichert, dass die politische Verantwortung bei den Gemeinden bleibt und der Verband keine Weisungsbefugnis über Baubehörden oder Raumplanung hat. Michael Saler fragt nach den Risiken des Beitritts. Christoph Vogt antwortet, dass die bestehenden Kooperationen (Personal, Finanz, Bau) rechtssicher in den neuen Verband überführt werden sollen und keine neuen Risiken entstehen, sondern lediglich die bestehenden Strukturen optimiert werden.

Herbert Tschofen spricht die aus seiner Sicht mangelnde Informationsweitergabe durch den Stand Montafon an. Er kritisiert, dass Einladungen teilweise nicht ankommen, bei Terminverschiebungen keine Information erfolgt und Beschlussprotokolle oft erst mehrere Monate später veröffentlicht werden. Zudem entsteht der Eindruck, dass die Arbeit des Standes Montafon vorwiegend auf Bürgermeisterebene stattfindet und die Bürgerinnen und Bürger zu wenig eingebunden sind.

Bernhard Maier entgegnet, dass geplante Sitzungstermine auf der Homepage veröffentlicht werden und Protokolle nach ihrer Genehmigung online gestellt werden. Eine Sitzungsverschiebung beziehungsweise Unterbrechung kommt bislang einmal vor. Das Thema der Beschlussprotokolle wird nochmals geprüft. Zudem besteht jederzeit die Möglichkeit, sich direkt an den Stand Montafon oder an die Bürgermeister zu wenden (siehe Punkt 4).

Abschließend wird betont, dass sorgfältig geprüft werden muss, ob sich Politik und Verwaltung klar voneinander trennen lassen. Es handelt sich um eine wegweisende Entscheidung, weshalb zunächst alle Varianten geprüft werden sollen.

Daniel Sandrell führt aus, dass ursprünglich gemeinsam mit Markus Rudigier das Thema Gemeindeverband sowie ein Mitarbeiterpooling im Kindergartenbereich gestartet wurde. Damals gab es einen einstimmigen Beschluss der Bürgermeister, den Mehrzweckverband und weitere Kooperationen weiterzuverfolgen. Das Thema Kindergarten entwickelte sich jedoch rasch eigenständig. Daniel Sandrell betont, dass er nie mittragen kann, sämtliche Mitarbeitenden an einem Standort zusammenzuführen. Nach längerer Zeit ohne Bewegung im Bereich des Mehrzweckverbandes liegt nun ein neues Statut vor, welches weiterhin eine zentrale Zusammenführung aller Mitarbeitenden vorsieht. Dies lehnt er weiterhin ab, insbesondere da aus seiner Sicht keine finanziellen Mittel für ein neues Verwaltungsgebäude vorhanden sind. Er spricht sich stattdessen für dezentrale Lösungen aus und regt an, sowohl die Räumlichkeiten des Standes als auch jene der Gemeinden besser zu nutzen, anstatt bestehende Infrastruktur leer stehen zu lassen.

Zum Thema Statuten hält Daniel Sandrell fest, dass bereits drei Versuche unternommen wurden, diese anzupassen, jedoch bislang ohne Erfolg. In diesem Zusammenhang gab es bereits drei Termine mit Dr. Bußjäger. Dabei wurde diskutiert, welche bestehenden Strukturen genutzt werden können

Gemeinde Bartholomäberg

und welche Inhalte im Statut ergänzt oder angepasst werden müssen. Er äußert die Hoffnung, dass diesmal Fortschritte erzielt werden können.

Bürgermeister Martin Vallaster spricht sich dagegen aus, mit weiteren Entscheidungen bis zur Änderung der Statuten zuzuwarten, da dieses Thema bereits seit dem Jahr 2008 behandelt wird.

Manfred Bitschnau teilt diese Einschätzung und verweist darauf, dass Statutenänderungen einstimmig beschlossen werden müssen.

Weiters verweist Daniel Sandrell auf die klare Aussage von Dr. Bußjäger, wonach grundsätzlich alle Aufgaben, die ein Mehrzweckverband übernehmen könnte, auch durch den Stand wahrgenommen werden können. Die Entscheidung darüber liegt bei den Gemeindevertretungen.

Abschließend spricht sich Daniel Sandrell gegen einen weiteren Ausbau der Verwaltung beziehungsweise eine zusätzliche Bürokratisierung aus.

Michael Saler fragt abschließend an, ob die Gemeindevertretungen ihre Fragestellungen zusammenstellen und übermitteln können, damit sich der Stand entsprechend vorbereiten und zu einer weiteren Sitzung Stellung nehmen kann.

Herbert Tschofen betont, dass sowohl der Stand als auch die Bürgermeister hinter der Sanierung der Landesstraße L 188 stehen sollten.

Daniel Sandrell verweist im Zusammenhang mit der Landesstraße in Gantschier darauf, dass eine alternative Variante in den Raum gestellt wird.

Auf die Frage von Herbert Tschofen, ob die Kreuzung in Tschagguns angepasst wird, erklärt Daniel Sandrell, dass im Jahr 2027 eine smarte Ampelanlage umgesetzt werden soll, um den Verkehrsfluss besser zu steuern.

Aufgrund der vorgetragenen Ausführungen und der einstimmigen Befürwortung durch die Gemeindevertretungen im Vorfeld wurde folgende Beschlussfassung getroffen:

Die Gemeindevertretung der Gemeinde Bartholomäberg stimmt dem Abschluss der Vereinbarung in der Fassung vom 14. Jänner 2026 zur Gründung des Gemeindeverbandes und den Beitritt zum Gemeindeverband „Gemeindeverband IT und Kompetenzzentrum Montafon“ gemäß §50 abs. 1 lit a Z 10 Gemeindegesetz mit 13:5 Stimmen zu.

4) Vorstellung Stand Montafon und Montafonerbahn – aktuelle Entwicklungen und Projekte

Bernhard Maier bedankt sich zunächst für die Einladung sowie die Möglichkeit, heute vor Ort zu sein. Anlass des Besuchs sei die Wichtigkeit des Austauschs mit den Gemeindevertretungen, insbesondere vor dem Hintergrund vieler neuer, aber auch langjähriger Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter. Es werde festgestellt, dass viele Gemeinden den Stand Montafon und dessen Tätigkeiten nur wenig kennen beziehungsweise schon lange keinen direkten Einblick mehr erhalten hätten.

Ziel des Besuchs sei es daher, die Aufgaben und Tätigkeiten des Standes Montafon näher vorzustellen und aufzuzeigen, welche Themen und Projekte aktuell bearbeitet werden. Gerade als Mehrheits-Eigentümer der Montafonerbahn AG sei es wichtig, Informationen aus erster Hand zu erhalten, da vielfach unterschiedliche Meinungen oder Gerüchte im Umlauf seien. Deshalb sei auch Ekkehard Nachbaur anwesend.

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Bernhard Maier habe hierzu eine Präsentation vorbereitet, in der sowohl die Geschichte des Standes Montafon als auch die verschiedenen Aufgabenbereiche dargestellt werden. Gleichzeitig wird ausdrücklich eingeladen, Fragen zu stellen, Anregungen einzubringen und Verbesserungsvorschläge oder Handlungsbedarfe aufzuzeigen. Ziel der Besuchsreihe sei ein offener Austausch mit den Gemeinden.

5) Bemerkungen der Gebarungskontrolle zum Voranschlag 2026

Im Rahmen der Budget- beziehungsweise Gebarungskontrolle 2026 wird auf die angespannte finanzielle Situation vieler Gemeinden hingewiesen. Aufgrund der bestehenden finanziellen Schieflage sei ein Sonderpaket vorgesehen, aus dem die Gemeinde im Jahr 2026 voraussichtlich eine zusätzliche Unterstützung in Höhe von rund EUR 250.000 erhalten werde.

Gleichzeitig wird betont, dass größere Projekte künftig frühzeitig mit der Finanzabteilung sowie der Gebarungskontrolle abgestimmt werden sollen. Ziel sei es, bereits vor einer weiteren Projektentwicklung eine finanzielle Freigabe beziehungsweise Einschätzung einzuholen, um spätere Schwierigkeiten zu vermeiden.

Es wird darauf verwiesen, dass die aktuelle finanzielle Lage vieler Gemeinden im Land Vorarlberg angespannt sei. Die angekündigte Einmalzahlung werde zwar als Unterstützung für die vergangenen Jahre gesehen, langfristig wurde jedoch eine strukturelle Lösung für die Gemeindefinanzen als notwendig erachtet.

In diesem Zusammenhang wird auch auf die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung und die Abhängigkeit der Gemeinden von Einnahmen auf Bundesebene hingewiesen.

  • 6) Mindestmaß der baulichen Nutzung
  • a. Bitschnau Alexander (Endbeschluss)

Es sind keine Stellungnahmen zur Festlegung des Mindestmaßes der baulichen Nutzung eingelangt.

Der Endbeschluss für das Mindestmaß der baulichen Nutzung auf dem Grundstück von Bitschnau Alexander wurde einstimmig genehmigt.

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  • 6) Mindestmaß der baulichen Nutzung
  • b. Neyer Christof (Endbeschluss)

Es sind keine Stellungnahmen zur Festlegung des Mindestmaßes der baulichen Nutzung eingelangt.

Der Endbeschluss für das Mindestmaß der baulichen Nutzung auf dem Grundstück von Neyer Christof wurde einstimmig genehmigt.

7) Berichte aus den Ausschüssen und Arbeitsgruppen
Manfred Bitschnau berichtet aus der Arbeitsgruppe zur Nachnutzung des Seniorenheims. In diesem Zusammenhang seien verschiedene Varianten geprüft worden, darunter eine Aufstockung des Mehrzweckgebäudes, ein Neubau am Standort des bestehenden Seniorenheims, eine Sanierung des Bestandsgebäudes sowie Modelle mit einem Bauträger, etwa in Form eines Neubaus mit Baurechtslösung oder durch Verkauf des Grundstücks an einen Bauträger. Innerhalb der Arbeitsgruppe werde derzeit die Variante einer Aufstockung des Mehrzweckgebäudes bevorzugt.

Michael Saler berichtet aus dem Bauausschuss. Die letzte Sitzung habe Ende März stattgefunden.

Dabei sei insbesondere festgestellt worden, dass Landwirte derzeit verstärkt An- und Zubauten bei bestehenden Gebäuden umsetzen würden. Ein wesentliches Thema der Sitzung sei zudem das Bauprojekt von Werner Burger gewesen.

8) Berichte des Bürgermeisters

Glasfaserausbau
Bürgermeister Martin Vallaster berichtet, dass der Glasfaserausbau für Teile des Gemeindegebietes von Bartholomäberg in Ausarbeitung ist. Das Unternehmen Strabag hat den Auftrag für die Erschließung des Gebietes von „Jetzmunt bis Innerberg“ erhalten. Zwischenzeitlich fand eine Besprechung mit Herrn Markus Wurz von der Firma Strabag statt. Sie beabsichtigen mit mehreren Partien das Projekt in Angriff zu nehmen. Dabei sollen 5 bis zehn Bagger für die Grabungsarbeiten

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eingesetzt werden. Als nächstes ist auch eine Informationsveranstaltung der viwvkw geplant, um die Bevölkerung informieren zu können. Seitens der Firma Strabag ist vorgesehen im Laufe August 2026 mit den ersten Mitarbeitern Quartier zu beziehen und mit den ersten Abklärungen mit den betroffenen Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern zu beginnen.
Wohnbauselbsthilfe
Die Wohnbau- und Siedlungsgesellschaft Wohnbauselbsthilfe errichtet derzeit 40 Wohnungen in der Siedlung Kaltenbrunnen, die gemietet, gekauft oder über eine Mietkaufvariante erworben werden können. Die Arbeiten sind schon weit fortgeschritten, die Fliesenlegerarbeiten und Bodenlegerarbeiten sind größtenteils abgeschlossen, ebenso die Elektroinstallationen sind vor der Fertigstellung. Seitens der Wohnbauselbsthilfe wurde die Freigabe zur Zuteilung durch die jeweiligen Gemeinden in Aussicht gestellt. Dies ist für uns auch von Bedeutung, um auch einschätzen zu können, welche Auswirkungen auf die Kinderzahlen in der Spielgruppe, im Kindergarten und in der Volksschule Gantschier damit verbunden sind. Die Vergabe der Wohnungen erfolgt durch die Mitglieder des Gemeindevorstandes.

Gaba-Bau
Das Betriebsareal mit Bauhof des Bauunternehmens Gaba-Bau in Gantschier nimmt nun Formen an.

Das Unternehmen ist bestrebt die Arbeiten im Jahr 2026 größtenteils abzuschließen, um den Bauhof auch gut nutzen zu können. Dabei entstehen viele Lagermöglichkeiten und Abstellflächen für die verschiedensten Baumaterialien. Das geplante Verwaltungsgebäude soll zu einem späteren Zeitpunkt in Angriff genommen werden.

Mühlbachverbauung
Die Mitarbeiter der Wildbach- und Lawinenverbauung arbeiten mit Hochdruck an der Errichtung des neuen Mühlbachgerinnes. Der Baufortschritt ist deutlich schneller als ursprünglich abgeschätzt. Die beinahe niederschlagsfreien Witterungsphasen sind dabei auch ein großer Vorteil. Zwischenzeitlich kann bereits der Abschnitt vom Roferweg in der Nähe des Anwesens „Karl Vallaster“ in Richtung des Anwesens „Reinhard Ganahl“ in Angriff genommen werden. Der Ausbau des Mühlbachgerinnes endet dann oberhalb des Maisäßes „Herlinde Erhard“ in der Parzelle „Sasella“.

Tschawengas – Steinschlagschutz
Das Steinschlagverbauungsprojekt „Tschawengas“ wurde zwischenzeitlich durch die Bezirkshauptmannschaft Bludenz verhandelt. Die Genehmigung ist in Bälde zu erwarten. Es oll bereits in Kürze mit den notwendigen Holzschlägerungsarbeiten durch das Unternehmen Salzgeber aus dem Klostertal begonnen werden. Anschließend wird der Forstweg und das Steinschlagschutznetz errichtet. Die Kosten belaufen sich auf ca. € 1,1 Millionen.

Sanierung der Stützmauer
Das Amt der Vorarlberger Landesregierung, Abteilung Straßenbau, hat die Sanierung der Stützmauer mit Erneuerung des Gehsteiges und der Straßenbeleuchtung bereits an das Unternehmen HTB vergeben. Anfang Mai 2026 werden die Bauarbeiten starten. Für die Durchführung der Arbeiten ist der Baustellenbereich nur einspurig befahrbar. Die Arbeiten sollen bis Ende November 2026 dauern und dann abgeschlossen werden.

9) Allfälliges

Gemeinde Bartholomäberg

Michael Saler erkundigte sich nach dem aktuellen Stand hinsichtlich der Küche im Gemeindesaal.

Dazu wurde mitgeteilt, dass es derzeit keine Neuigkeiten gibt.

Weiters fragte Michael Saler nach dem Stand der geplanten Photovoltaikanlage beim Gemeindesaal.

Hierzu wurde informiert, dass das Projekt aktuell gestoppt und für dieses Jahr keine Umsetzung vorgesehen ist.

Im Zusammenhang mit der Verbauung Tschawengas wurde die Frage gestellt, ob eine Mitverlegung von Löschwasserleitungen und LWL vorgesehen sei. Der Bürgermeister erklärte, dass er das Thema mitnehmen werde.

Raphael Grabher regte an, offene Fragen an den Stand und die MBS innerhalb der nächsten drei Wochen gesammelt zu übermitteln.

Michael Saler fragte zudem nach Berichten des Raumplanungsausschusses. Dazu wurde mitgeteilt, dass keine Sitzung stattgefunden habe.

Auf die weitere Frage von Michael Saler zum Ablauf von Raumplanungsverfahren wurde erklärt, dass die Behandlung von Anträgen zunächst im Gemeindevorstand erfolgt und der Endbeschluss in der Gemeindevertretung gefasst werden muss.

Ende um 23:45

Martin Vallaster Dominik Pröm
(Bürgermeister) (Schriftführer) Dieses Dokument ist
elektronisch unterschrieben.
Genehmigen 01.09.2026 11:26:42 Vallaster, Martin
Genehmigen 01.09.2026 11:41:02 Pröm, Dominik