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Freitag, 23. Oktober 2026 · 2.246 Einträge aus 10 Gemeinden und dem Stand Montafon · Stand heute, 04:45 Uhr

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13. Sitzung der Gemeindevertretung

Bartholomäberg · Sitzungsprotokolle Bartholomäberg · 16.09.2026

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Fundstellen

Raumplanung / Umwidmung

  • … 2. Genehmigung der Niederschrift der 12. Sitzung der Gemeindevertretung vom 23. Juli 2026 3. Maisäßgebietsverordnung – Vorstellung und Beschlussfassung 4. Änderung des Flächenwidmungsplanes, a. Wildfütterung Fulasee – Endbeschluss b. Fernblick Zudrell – Endbeschluss 5. Antrag FPÖ Bartholomäberg und Parteifreie- Direkte Information aus …
  • … die dafür erforderlichen Voraussetzungen nicht mehr vorliegen. Gemeinde Bartholomäberg Seite 3 von 11 Dagmar Braun fragt, innerhalb welchen Zeitraums ein Bebauungsplan erforderlich ist. Dazu wird erläutert, dass ein solcher nicht zwingend kurzfristig erstellt werden muss; als Beispiel wird die Gemeinde Schruns genannt, die …
  • … nicht zwingend kurzfristig erstellt werden muss; als Beispiel wird die Gemeinde Schruns genannt, die seit über zehn Jahren über keinen entsprechenden Bebauungsplan verfügt. Herbert Tschofen erkundigt sich, ob die Erstellung eines Bebauungsplanes aus fachlicher Sicht sinnvoll wäre. Florian Lehner führt dazu aus, dass …
  • … Herbert Tschofen erkundigt sich, ob die Erstellung eines Bebauungsplanes aus fachlicher Sicht sinnvoll wäre. Florian Lehner führt dazu aus, dass ein Bebauungsplan grundsätzlich ein geeignetes Instrument darstellt. Entscheidend sei jedoch, welche Inhalte damit geregelt bzw. welche Entwicklungen gezielt gesteuert werden …

Vergabe / Ausschreibung

  • … und Bartholomäberg“ als Projektpartner mit dabei sind. Dann sind auch die Grundbesitzverhältnisse ident wie im Bereich des Pflegeheimes St. Josef. Die Ausschreibung der Verkehrsdienste auf der Schiene steht vor der derzeit an. Man hat sich als Stand Montafon gegenüber dem Land Vorarlberg gemeldet und auf die Bedeutung …
  • … errichtet wird. Wohnanlage Siedlung Kaltenbrunnen Die Wohnungen in der Siedlung Kaltenbrunnen der Wohnbauselbsthilfe stehen kurz vor der Fertigstellung. Die Vergabe der Wohnungen ist auch größtenteils abgeschlossen. Die Übergabe der Wohnungen an die Nutzerinnen und Nutzer ist Ende Oktober 2026 vorgesehen. Gaba-Bau Der …
  • … Dienstverhältnisse gekündigt. Daraufhin wurde umgehend eine Stelle für eine Elementarpädagogin bzw. einen Elementarpädagogen ausgeschrieben. Da auf diese Ausschreibung keine Bewerbungen eingelangt sind, musste die bestehende Gruppenstruktur neu beurteilt werden. In Abstimmung mit der Kindergartenleitung wurde schließlich …

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Gemeinde Bartholomäberg

Gemeindeamt Bartholomäberg
Luttweg 1 | 6781 Bartholomäberg | +43 5556 73114 | gemeinde@bartholomaeberg.at | www.bartholomaeberg.at

Auskunft:
Dominik Pröm
+43 5556 73114
dominik.proem@bartholomaeberg.at

Zahl: ba004.1-1/2025-13-4
Bartholomäberg, am 10.10.2026

Niederschrift

über die 13. Sitzung der Gemeindevertretung am Mittwoch, den 16. September 2026 um 19:00 Uhr im Mehrzweckgebäude Bartholomäberg

Martin Vallaster - Gemeinsam für
Bartholomäberg
FPÖ und Parteifreie
Martin Vallaster X Petra Pernull X
Matthias Vallaster X Sandra Walter Entschuldigt
Manfred Bitschnau X Lukas Böckle Unentschuldigt
Michael Segato Entschuldigt
Dagmar Braun X
Herbert Tschofen X
Sandra Hirmann X
Manuel Bitschnau Entschuldigt
Hannes Rudigier Ab 19:20 Uhr
Thomas Ganahl Entschuldigt
Johannes Bitschnau Entschuldigt
Andreas Zudrell X
Michael Saler X
Sieglinde Mattle X
Markus Köfel Entschuldigt
Hubert Bitschnau Ab 19:30 Uhr Freier Mandatar
Andrea Bickel X Roland Zauner Entschuldigt
Ersatzmitglied Gerhard Dona
Ersatzmitglied Raphael Grabher
Ersatzmitglied Harald Hartmann

Gemeinde Bartholomäberg

Tagesordnung

  • 1. Genehmigung der Niederschrift der 11. Sitzung der Gemeindevertretung vom 10. Juni 2026
  • 2. Genehmigung der Niederschrift der 12. Sitzung der Gemeindevertretung vom 23. Juli 2026
  • 3. Maisäßgebietsverordnung – Vorstellung und Beschlussfassung
  • 4. Änderung des Flächenwidmungsplanes,
  • a. Wildfütterung Fulasee – Endbeschluss
  • b. Fernblick Zudrell – Endbeschluss
  • 5. Antrag FPÖ Bartholomäberg und Parteifreie- Direkte Information aus dem Stand Montafon und dem Forstfonds - für mehr Transparenz
  • 6. Berichte
  • 7. Allfälliges

Bürgermeister Martin Vallaster eröffnet um 19:06 die 13. Sitzung der Gemeindevertretung.

1. Genehmigung der Niederschrift der 11. Sitzung der Gemeindevertretung vom 10. Juni 2026

Bürgermeister Martin Vallaster fragt, ob es zur Niederschrift der 11. Gemeindevertretungssitzung noch Änderungswünsche gibt.

Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig die Niederschrift der 11.
Gemeindevertretungssitzung vom 10.06.2026.

2. Genehmigung der Niederschrift der 12. Sitzung der Gemeindevertretung vom 23. Juli 2026

Bürgermeister Martin Vallaster fragt, ob es zur Niederschrift der 12. Gemeindevertretungssitzung noch Änderungswünsche gibt.

Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig die Niederschrift der 12.
Gemeindevertretungssitzung vom 23.07.2026.

3. Maisäßgebietsverordnung – Vorstellung und Beschlussfassung

Bürgermeister Martin Vallaster begrüßt zu diesem Tagesordnungspunkt Florian Lehner vom Büro Falch sowie Andreas Pfeiffer von der Bauverwaltung.

Florian Lehner erläutert die rechtlichen Hintergründe der Maisäßgebietsverordnung.

Matthias Vallaster erkundigt sich, welche Auswirkungen es hat, wenn eine landwirtschaftliche Bewirtschaftung künftig nicht mehr möglich ist, und ob eine bereits erteilte Bewilligung wieder entzogen werden kann. Dazu wird ausgeführt, dass eine Bewilligung widerrufen werden kann, wenn die dafür erforderlichen Voraussetzungen nicht mehr vorliegen.

Gemeinde Bartholomäberg

Dagmar Braun fragt, innerhalb welchen Zeitraums ein Bebauungsplan erforderlich ist. Dazu wird erläutert, dass ein solcher nicht zwingend kurzfristig erstellt werden muss; als Beispiel wird die Gemeinde Schruns genannt, die seit über zehn Jahren über keinen entsprechenden Bebauungsplan verfügt.

Herbert Tschofen erkundigt sich, ob die Erstellung eines Bebauungsplanes aus fachlicher Sicht sinnvoll wäre.

Florian Lehner führt dazu aus, dass ein Bebauungsplan grundsätzlich ein geeignetes Instrument darstellt. Entscheidend sei jedoch, welche Inhalte damit geregelt bzw. welche Entwicklungen gezielt gesteuert werden sollen. Für das bestehende Siedlungsgebiet bestehe derzeit kein grundsätzlicher Bedarf.

Ein Bebauungsplan ermögliche sehr detaillierte Regelungen, diese müssten jedoch entsprechend sachlich begründet werden. Zudem sei sowohl die Erstellung als auch die weitere Abwicklung mit einem erheblichen Aufwand verbunden.

Als mögliche Alternative weist Florian Lehner darauf hin, dass auch ein Teilbebauungsplan ausschließlich für das Maisäßgebiet erlassen werden könnte.

Michael Saler erkundigt sich nach dem weiteren Ablauf nach der Beschlussfassung und dem damit verbundenen Verwaltungsaufwand. Andreas Pfeiffer geht davon aus, dass sich voraussichtlich nur jene Eigentümer an die Gemeinde wenden werden, die eine baurechtliche Veränderung beabsichtigen.

Weiters fragt Michael Saler, in welcher Form die Bevölkerung bzw. die betroffenen Eigentümer informiert werden sollen. Florian Lehner empfiehlt, auf eine proaktive Einzelinformation zu verzichten, da dadurch eine größere Anzahl an Anträgen ausgelöst werden könnte. Andreas Pfeiffer spricht sich dafür aus, grundsätzlich über die neue Regelung zu informieren, jedoch nicht alle betroffenen Eigentümer einzeln zu kontaktieren.

Harald Hartmann erkundigt sich nach den Voraussetzungen für eine mögliche Ferienwohnungswidmung.

Florian Lehner erläutert, dass hierfür keine allgemein festgelegten Vorgaben bestehen. Im Rahmen einer Bewilligung könnten jedoch entsprechende Bedingungen bzw. Auflagen festgelegt werden.

Beispielsweise könnte in einem Bescheid vorgesehen werden, dass das betreffende Gebäude nicht abgerissen werden darf.

Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig die Verordnung der Maisäßgebietsverordnung in der vorgelegten Fassung.

Gemeinde Bartholomäberg

4. Änderung des Flächenwidmungsplanes,

a. Wildfütterung Fulasee – Endbeschluss
Im Bereich Schulers-Legi ist eine Änderung des Flächenwidmungsplanes für zwei Teilflächen des GST-NR 2045/4, KG Bartholomäberg, vorgesehen. Das Grundstück befindet sich im Eigentum der Agrargemeinschaft Allmein Bartholomäberg.

Die Änderung betrifft zwei Teilflächen im Ausmaß von rund 110 m² und 60 m², die derzeit als Freifläche Landwirtschaftsgebiet gewidmet sind. Diese sollen künftig als Freifläche Sondergebiet Wildfütterung gemäß § 18 Abs. 4 lit. a RPG ausgewiesen werden.

Auf dem Grundstück befinden sich zwei bestehende Gebäude, die von der Jagdgenossenschaft für die Wildfütterung genutzt werden. Die Gebäude bestehen bereits seit mehreren Jahrzehnten. Mit der gegenständlichen Umwidmung soll die bestehende Nutzung widmungsrechtlich abgesichert werden. Eine Erweiterung des Gebäudebestandes ist nicht vorgesehen.

Das Raumplanungsbüro FALCH hat hierzu eine raumplanungsfachliche Stellungnahme samt Erläuterungsbericht erstellt. Darin wird die geplante Widmungsänderung unter Berücksichtigung der bestehenden Nutzung und der örtlichen Gegebenheiten als raumplanungsfachlich vertretbar beurteilt.

Im Rahmen der Umweltprüfung wurden insbesondere die Auswirkungen auf Natur und Landschaft sowie die bestehenden Naturgefahren berücksichtigt. Der Bereich liegt innerhalb des braunen Hinweisbereiches für Steinschlag und grenzt an weitere Gefahrenzonen an. Aufgrund der langjährigen bestehenden Nutzung und der nicht vorgesehenen baulichen Erweiterungen werden keine erheblichen zusätzlichen Umweltauswirkungen erwartet.

Die Sondergebietswidmung erfolgt gemäß § 12 Abs. 5 lit. a RPG mit einer Befristung von sieben Jahren sowie einer Folgewidmung als Freifläche Landwirtschaftsgebiet gemäß § 21b RPG. Wird innerhalb dieser Frist keine rechtmäßige Verwendung entsprechend dem vorgesehenen Widmungszweck begonnen, tritt die Folgewidmung ein.

Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig den Endbeschluss der beantragten Umwidmung.

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b. Fernblick Zudrell – Endbeschluss

Andreas Zudrell erklärt sich bei diesem Tagesordnungspunkt gemäß § 28 GG für befangen und nimmt an der Beratung und Abstimmung nicht teil.

Im Bereich des Hotels Fernblick ist eine Änderung des Flächenwidmungsplanes für Teilflächen der GST-NRN 2643/1 und 2643/2, KG Bartholomäberg, vorgesehen.

Das seit über 100 Jahren bestehende Hotel Fernblick wird als Familienbetrieb geführt und wurde über die Jahre laufend weiterentwickelt. Zur langfristigen Sicherung des Betriebes ist die Errichtung eines Betreiberwohnhauses auf einer unmittelbar an das Hotel angrenzenden Fläche geplant. Dieses soll künftig von Andreas Zudrell und Karlheinz Zudrell, Fini Zudrell und Tochter Magdalena Zudrell mit Familie bewohnt werden und damit eine dauerhafte Wohnmöglichkeit in unmittelbarer Nähe zum Hotelbetrieb schaffen.

Das geplante Betreiberwohnhaus soll südöstlich des bestehenden Hotels errichtet werden.

Aufgrund der Hanglage ist eine teilweise unterirdische Ausführung vorgesehen. Die Liegefläche befindet sich etwa auf Höhe der bestehenden Hotelterrasse.

Für die Umsetzung des Vorhabens ist eine Umwidmung von insgesamt rund 1.478 m² von bisher Freifläche Landwirtschaftsgebiet in Freifläche Sondergebiet Beherbergungsbetrieb mit Betreiberwohnungen gemäß § 18 Abs. 4 lit. b RPG erforderlich.

Das Raumplanungsbüro FALCH hat hierzu eine raumplanungsfachliche Stellungnahme samt Erläuterungsbericht erstellt. Darin wird die geplante Widmungsänderung unter Berücksichtigung der bestehenden betrieblichen Nutzung, der örtlichen Gegebenheiten sowie der wirtschaftlichen Bedeutung des Hotels als raumplanungsfachlich vertretbar beurteilt.

Die vorgesehene Umwidmung dient insbesondere der langfristigen Absicherung des familiengeführten Hotelbetriebes und steht im Einklang mit den raumplanerischen Entwicklungszielen der Gemeinde.

Die betroffenen Flächen befinden sich innerhalb des braunen Hinweisbereiches für Naturgefahren.

Die diesbezüglichen fachlichen Stellungnahmen und Auflagen, insbesondere hinsichtlich der Baugrundsicherung, sind bei der weiteren Planung und Umsetzung des Bauvorhabens zu berücksichtigen.

Die Sondergebietswidmung erfolgt gemäß § 12 Abs. 5 lit. a RPG mit einer Befristung von sieben Jahren sowie einer Folgewidmung als Freifläche Landwirtschaftsgebiet gemäß § 21b RPG.

Gemeinde Bartholomäberg

Die Gemeindevertretung beschließt mit 14 Dafür-Stimmen und keiner Gegenstimme den Endbeschluss der beantragten Umwidmung.

5. Antrag FPÖ Bartholomäberg und Parteifreie- Direkte Information aus dem Stand Montafon und dem Forstfonds - für mehr Transparenz Die Fraktion FPÖ Bartholomäberg und Parteifreie hat mit Schreiben vom 17.08.2026, eingebracht durch Petra Pernull und Sandra Walter, einen Antrag gemäß § 41 Abs. 2 Gemeindegesetz (GG) zur regelmäßigen Berichterstattung über den Stand Montafon sowie den Forstfonds des Standes Montafon eingebracht.

Ziel des Antrages ist es, den Informationsfluss zwischen den regionalen Gremien und der Gemeindevertretung zu verbessern und eine transparente sowie nachvollziehbare Berichterstattung sicherzustellen. Insbesondere sollen die Mitglieder der Gemeindevertretung regelmäßig über wesentliche Entscheidungen, Projekte und finanzielle Angelegenheiten informiert werden, die Auswirkungen auf die Gemeinde Bartholomäberg haben.

Der ursprüngliche Antrag sieht vor, dass der Bürgermeister bei jeder Sitzung der Gemeindevertretung im Rahmen des Tagesordnungspunktes „Berichte“ über die wesentlichen Inhalte, Entscheidungen und Beschlüsse der Standes- und Forstfondsvertretung berichtet. Darüber

Gemeinde Bartholomäberg

hinaus soll im rechtlich zulässigen Rahmen auch über Themen und den wesentlichen Verlauf nichtöffentlicher Beratungen informiert werden.

Bürgermeister Martin Vallaster erläutert die rechtlich zulässigen Möglichkeiten einer solchen Berichterstattung. Er weist insbesondere darauf hin, dass vertrauliche Inhalte und Informationen aus nichtöffentlichen Sitzungen, die einer Verschwiegenheitspflicht unterliegen, nicht an die Gemeindevertretung weitergegeben werden dürfen.

Petra Pernull betont, dass es bei dem Antrag in erster Linie um Transparenz und eine regelmäßige Information der Gemeindevertretung gehe. Wesentlich sei, dass die Gemeindevertretungsmitglieder über wichtige Themen, Entwicklungen und Entscheidungen des Standes Montafon und des Forstfonds informiert werden.

Im Zuge der Beratung wird der ursprüngliche Antrag entsprechend abgeändert. Die vorgesehene Berichterstattung wird auf die wesentlichen Inhalte, Entscheidungen und Beschlüsse der jeweils vorangegangenen öffentlichen Sitzungen der Standes- und Forstfondsvertretung beschränkt. Die ursprünglich vorgesehene Berichterstattung über nichtöffentliche Beratungen entfällt.

Der Bürgermeister wird verpflichtet, bei jeder Sitzung der Gemeindevertretung als fixen und standardmäßigen Bestandteil des Tagesordnungspunktes „Berichte" umfassend über den Stand Montafon sowie den Forstfonds des Standes Montafon zu berichten. Dieser Bericht hat die wesentlichen Inhalte, Entscheidungen und Beschlüsse der jeweils vorangegangenen öffentlichen Sitzungen der Standes- und Forstfondsvertretung zu beinhalten.

Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig den abgeänderten Antrag.

6. Berichte

Stand Montafon und Stand Montafon – Forstfonds
Bürgermeister Martin Vallaster berichtet, dass in der letzten Sitzung des Standes Montafon am 7.

Juli 2026 sich der neue Postenkommandant von Schruns-Gaschurn vorstellte. Manuel Seitlinger hat dieses Amt nun übernommen. Er wohnt mit seiner Familie in Gantschier.

Weiters berichtet er, dass wegen der Nachnutzung von Maria Rast die Gespräche mit dem Bodenfond und der Stiftung Liebenau laufen. Es ist nun daran gedacht, dass die sechs Außermontafoner Gemeinden „Schruns, Tschagguns, Vandans, St. Anton im Montafon, Silbertal und Bartholomäberg“ als Projektpartner mit dabei sind. Dann sind auch die Grundbesitzverhältnisse ident wie im Bereich des Pflegeheimes St. Josef.

Die Ausschreibung der Verkehrsdienste auf der Schiene steht vor der derzeit an. Man hat sich als Stand Montafon gegenüber dem Land Vorarlberg gemeldet und auf die Bedeutung der Montafonerbahn hingewiesen, welche bisher die Leistungen erbracht hat.

Beim Stand Montafon-Forstfonds waren verschiedene Dienstbarkeitsverträge für die Nutzung von Forstfondgrundstücken auf der Agenda.

Gemeinde Bartholomäberg

Sanierung der Stützmauern an der L 94
Bürgermeister Martin Vallaster berichtet, dass die Arbeiten bei der Sanierung der Stützmauern an der L 94 in Richtung Innerberg in die Endphase gehen. Derzeit werden im Gehsteig die Lehrverrohrungen und weitere Leitungen verlegt. Abschließend ist dann in diesem Bereich die Erneuerung der Straßenbeleuchtung und die Neuasphaltierung des Gehsteiges geplant.

Steinschlagverbauung Tschawengas
Die Mitarbeiter der Wildbach- und Lawinenverbauung arbeiten durchgängig beim Steinschlagverbauungsprojekt Tschawengas. Zwischenzeitlich wurde schon sehr viele Laufmeter bewehrte Erde errichtet, auf welcher dann der Erschließungsweg entsteht und das Steinschlagverbauungsnetz errichtet wird.

Wohnanlage Siedlung Kaltenbrunnen
Die Wohnungen in der Siedlung Kaltenbrunnen der Wohnbauselbsthilfe stehen kurz vor der Fertigstellung. Die Vergabe der Wohnungen ist auch größtenteils abgeschlossen. Die Übergabe der Wohnungen an die Nutzerinnen und Nutzer ist Ende Oktober 2026 vorgesehen.

Gaba-Bau
Der Werkshof des Unternehmens Gaba-Bau wurde nun auf der gesamten Fläche asphaltiert. Derzeit werden die zu lagernden Materialien und Gegenstände an ihren vorgesehenen Standorten auf dem sehr großzügigen Gelände eingelagert.

40 Jahre Kirchenchor Bartholomäberg
Der Kirchenchor Bartholomäberg feierte mit einem Frühschoppen sein vierzigjähriges Bestehen, welches im Gemeindesaal stattfand. Bei bester Stimmung konnten auch Gründungsmitglieder des Chores geehrt werden.

Weisenblasen am Rellseck
Bei bester Witterung fand die Bergmesse mit anschließendem Weisenblasen auf dem Rellseck statt.

Verschiedene Musikgruppen spielten beim Alpengasthaus Rellseck auf. Das Weisenblasen fand im Rahmen der Montafoner Resonanzen statt.

Aktuelle Situation im Kindergarten Bartholomäberg
Vizebürgermeister Manfred Bitschnau berichtet über die aktuelle personelle und organisatorische Situation im Kindergarten Bartholomäberg.

Ende Juli haben zwei Elementarpädagoginnen ihre Dienstverhältnisse gekündigt. Daraufhin wurde umgehend eine Stelle für eine Elementarpädagogin bzw. einen Elementarpädagogen ausgeschrieben. Da auf diese Ausschreibung keine Bewerbungen eingelangt sind, musste die bestehende Gruppenstruktur neu beurteilt werden.

In Abstimmung mit der Kindergartenleitung wurde schließlich entschieden, die bisher drei Kindergartengruppen auf zwei Gruppen zusammenzuführen und die Kinder des bisherigen Zwergengartens in die beiden verbleibenden Gruppen zu integrieren. Diese Vorgehensweise ist rechtlich zulässig. Zur zusätzlichen Unterstützung wird vorübergehend und befristet eine weitere Kindergartenassistentin eingesetzt.

Gemeinde Bartholomäberg

Manfred Bitschnau informiert weiters darüber, dass zwischenzeitlich eine weitere Pädagogin ihre Kündigung eingereicht hat.

Hinsichtlich des geplanten Waldkindergartens stellt Manfred Bitschnau klar, dass sowohl die Gemeinde als auch der Bildungsausschuss und der Gemeindevorstand diesem Vorhaben grundsätzlich positiv gegenüberstehen. Aufgrund der derzeit angespannten Personalsituation muss die Umsetzung jedoch vorerst zurückgestellt werden. Die Gemeinde bemüht sich weiterhin intensiv darum, die offenen Stellen möglichst rasch nachzubesetzen.

Sieglinde Mattle berichtet, dass sich ein Elternteil an sie gewandt habe, der sich im Zusammenhang mit den organisatorischen Veränderungen nicht ausreichend informiert und beraten gefühlt habe.

Auch beim Elternabend seien aus dessen Sicht nicht alle offenen Fragen zufriedenstellend beantwortet worden.

Bürgermeister Martin Vallaster betont, dass er für persönliche Gespräche und Rückfragen jederzeit zur Verfügung stehe. Sieglinde Mattle sagt zu, diese Information entsprechend weiterzugeben.

Manfred Bitschnau ergänzt, dass seitens des Landes klare Vorgaben hinsichtlich der personellen Ausstattung der Kindergärten bestehen. Insbesondere seien die Vorgaben zum Mindest- und Maximalpersonal zu berücksichtigen, um die entsprechenden Landesförderungen sicherzustellen.

Andrea Bickel erkundigt sich nach der zukünftigen Verwendung der Räumlichkeiten des bisherigen Zwergengartens. Bürgermeister Martin Vallaster teilt dazu mit, dass bereits erste Überlegungen hinsichtlich einer möglichen Nachnutzung bestehen. Eine konkrete Entscheidung sei jedoch noch nicht getroffen worden, da weitere Beratungen und Abstimmungen erforderlich seien.

Im weiteren Verlauf begrüßt Bürgermeister Martin Vallaster die anwesende Auskunftsperson Marlene Fritz, ehemalige Leiterin des Zwergengartens, und erteilt ihr das Wort. Marlene Fritz äußert ihre Bedenken hinsichtlich der Zusammenlegung der Gruppen und erklärt, dass sie die getroffene Entscheidung aus pädagogischer Sicht nicht für sinnvoll erachte.

Anschließend wird Stefan Vallaster, Vater von zwei Kindergartenkindern, als weitere Auskunftsperson begrüßt. Er berichtet, dass er das Informationsschreiben der Gemeinde nicht erhalten habe und deshalb beim Elternabend von den dargestellten organisatorischen Veränderungen überrascht worden sei.

Bürgermeister Martin Vallaster betont, dass die Entscheidung zur Zusammenlegung der Gruppen keineswegs leichtfertig getroffen worden sei. Die rechtlichen und organisatorischen Anforderungen des Landes an die Kinderbetreuungseinrichtungen seien in den vergangenen Jahren zunehmend strenger geworden. Darüber hinaus müsse die Gemeinde auch die finanziellen Rahmenbedingungen berücksichtigen. Eine zusätzliche personelle Ausstattung, deren Kosten vollständig von der Gemeinde selbst zu tragen wären, sei aus finanzieller Sicht nicht vertretbar.

Matthias Vallaster führt im Rahmen der weiteren Diskussion aus, dass die gegenständliche Thematik aus seiner Sicht auf drei unterschiedlichen Ebenen zu betrachten sei.

Die erste Ebene betreffe die langfristige strategische Ausrichtung und die politischen Zielsetzungen der Gemeinde hinsichtlich des Kinderbetreuungsangebotes. Eine entsprechende langfristige Planung sei derzeit nur eingeschränkt vorhanden und müsse künftig stärker berücksichtigt werden.

Als zweite Ebene nennt er die politischen und organisatorischen Entscheidungen, die überwiegend im Gemeindevorstand und teilweise unter Einbindung der zuständigen Ausschüsse getroffen würden. Dazu würden auch Entscheidungen hinsichtlich der Personalausstattung und des erforderlichen Personalbedarfs zählen. In der Vergangenheit sei beispielsweise bei einer personellen Überbesetzung eine entsprechende Reduktion vorgenommen worden.

Gemeinde Bartholomäberg

Die dritte Ebene betreffe die operative Umsetzung durch Bürgermeister und Gemeindeverwaltung.

Matthias Vallaster erinnert daran, dass im Frühsommer auf politischer Ebene noch die Entscheidung getroffen worden sei, den Zwergengarten trotz der bestehenden Kinderzahlen weiterhin aufrechtzuerhalten. Durch die anschließend eingetretenen personellen Veränderungen habe sich die Ausgangssituation jedoch wesentlich geändert, weshalb Bürgermeister und Verwaltung kurzfristig entsprechende organisatorische Maßnahmen treffen mussten.

Er hält fest, dass die nunmehrige Lösung aus der aktuellen Situation heraus entstanden sei und nicht zwangsläufig eine dauerhafte Struktur darstellen müsse. Gleichzeitig sei jedoch zu berücksichtigen, dass die Wiederaufnahme einer einmal eingestellten Einrichtung zu einem späteren Zeitpunkt mit erheblichem organisatorischem und personellem Aufwand verbunden sein könne.

Manfred Bitschnau nimmt zudem die Anregung hinsichtlich eines barrierefrei zugänglichen Kindergartens auf und sichert zu, dass dieser Aspekt bei den weiteren Überlegungen zur zukünftigen Entwicklung der Kinderbetreuung berücksichtigt werde.

Abschließend betonen sowohl Marlene Fritz als auch Stefan Vallaster ausdrücklich, dass die Kinder im Kindergarten gut betreut würden und sich ihre Kritik keinesfalls gegen das bestehende Kindergartenpersonal richte. Vielmehr würden sich ihre Bedenken auf die organisatorischen Veränderungen und die damit verbundenen Rahmenbedingungen beziehen.

7. Allfälliges

Herbert Tschofen erinnert an die selbst gesetzten Ziele der Gemeindevertretung, insbesondere an die Umsetzung des Generationenplatzes Gantschier sowie die Weiterentwicklung des Betriebsgebietes „Hosensee“.

Sieglinde Mattle führt dazu aus, dass die Förderungen des Landes für Spielplätze vollständig gestrichen wurden und das Projekt Generationenplatz Gantschier daher derzeit nicht weiterverfolgt werden kann.

Hinsichtlich des Betriebsgebietes „Hosensee“ wurden bereits Gespräche geführt. Eine wesentliche Herausforderung besteht jedoch darin, dass sich die betreffenden Grundstücke nicht im Eigentum der Gemeinde befinden.

Raphael Grabher erkundigt sich nach dem aktuellen Stand hinsichtlich der Einfriedung des Spielplatzes, welche seitens der Gemeinde nicht erwünscht ist.

Bürgermeister Martin Vallaster teilt mit, dass die Angelegenheit derzeit noch vom Land Vorarlberg geprüft wird.

Michael Saler fragt nach dem aktuellen Stand des Glasfaserausbaus. Bürgermeister Martin Vallaster teilt mit, dass der zuständige Ansprechpartner längere Zeit verhindert war und ab der kommenden Woche wieder vollumfänglich zur Verfügung steht.

Michael Saler schlägt vor, dass die Verwaltung Kontakt mit Gemeinden aufnimmt, in denen der Glasfaserausbau bereits umgesetzt wurde, um Erfahrungen zu aufgetretenen Problemen und Herausforderungen einzuholen.

Weiters erkundigt sich Michael Saler nach dem aktuellen Stand der Arbeitsgruppe Nachnutzung.

Dazu wird festgehalten, dass im Gemeindevorstand beschlossen wurde, für sämtliche

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gemeindeeigenen Gebäude eine Bestandserhebung durch ein externes Unternehmen durchführen zu lassen.

Sandra Hirmann bittet um Informationen zum aktuellen Stand hinsichtlich eines gemeinsamen Recyclinghofes für das Außermontafon. Bürgermeister Martin Vallaster berichtet, dass ein Gespräch mit dem Bürgermeister von Vandans bereits stattgefunden hat (KW 38) und dieser einer möglichen Kooperation in diesem Bereich sehr offen gegenübersteht. Auch seitens der Gemeinde Schruns wurde Bereitschaft zu einer Zusammenarbeit signalisiert.

Am kommenden Montag (KW 39) findet dazu ein gemeinsamer Gesprächstermin mit Vertretern der Gemeinden Schruns, Vandans und St. Anton statt.

Bürgermeister Martin Vallaster teilt mit, dass am Mittwoch, den 14. Oktober 2026 die nächste Gemeindevertretungssitzung stattfinden wird.

Ende: 21:57 Uhr

Martin Vallaster Dominik Pröm
(Bürgermeister) (Schriftführer)

Dieses Dokument ist elektronisch unterschrieben.

Genehmigen 10.10.2026 11:17:45
Vallaster, Martin
Genehmigen 10.10.2026 11:27:37 Pröm,
Dominik