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12. Sitzung der Gemeindevertretung
Kopie des Originaldokuments (Quelle: www.bartholomaeberg.at). Auf dem Handy bitte „PDF öffnen“ verwenden.
Fundstellen
Raumplanung / Umwidmung
- … Seite 2 von 10 Tagesordnung 1. Glasfaserausbau in Bartholomäberg – Information durch Vertreter der viwvkw und der beauftragten Firma STRABAG 2. Änderung des Flächenwidmungsplanes – Bitschnau Martin – Endbeschluss 3. Festlegung des Mindestmaßes der baulichen Nutzung – Bitschnau Martin – Endbeschluss 4. Besetzung von …
- … AG der Gemeinde ein gesondertes Angebot legen. Die Leistungen werden getrennt vom Glasfaserprojekt abgerechnet. Gemeinde Bartholomäberg Seite 5 von 10 2. Änderung des Flächenwidmungsplanes – Bitschnau Martin – Endbeschluss Es sind keine negativen Stellungnahmen eingelangt. Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig den Endbeschluss der …
- … Martin – Endbeschluss Es sind keine negativen Stellungnahmen eingelangt. Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig den Endbeschluss der beantragten Umwidmung. 3. Festlegung des Mindestmaßes der baulichen Nutzung – Bitschnau Martin – Endbeschluss Es sind keine negativen Stellungnahmen eingelangt. Der …
Verkauf / Erwerb / Versteigerung
- … Bauvorhaben in Jetztmunt. Bürgermeister Martin Vallaster informiert, dass dort ein Stall errichtet werde. Aufgrund der sehr steilen Zufahrt sei im Zuge der Grundablöse für den Ausbau der Landesstraße eine entsprechende Gebrauchserlaubnis vereinbart worden. Im Rahmen des Straßenausbaus seien von Seiten der Gemeinde …
- … dass die betreffende Genehmigung bereits vor seiner Amtszeit erteilt worden sei und auf einer damals getroffenen Vereinbarung im Zusammenhang mit der Grundablöse für den Ausbau der Landesstraße beruhe. Ende um 21:15 Martin Vallaster Dominik Pröm (Bürgermeister) (Schriftführer) Dieses Dokument ist elektronisch …
Vergabe / Ausschreibung
- … zur technischen Umsetzung und zu den Grundstücksangelegenheiten gestellt. Auf die Frage nach dem Glasfaserausbau in Gantschier wird mitgeteilt, dass die Ausschreibung bereits läuft und der Baubeginn derzeit für die Jahre 2026/2027 vorgesehen ist. Betreiber des Glasfasernetzes wird die illwerke vkw sein. Dies soll auch …
Text des Dokuments (automatisch aus dem PDF gelesen, für Suche und Handy)
Gemeinde Bartholomäberg
Gemeindeamt Bartholomäberg
Luttweg 1 | 6781 Bartholomäberg | +43 5556 73114 | gemeinde@bartholomaeberg.at | www.bartholomaeberg.at
Auskunft:
Dominik Pröm
+43 5556 73114
dominik.proem@bartholomaeberg.at
Zahl: ba004.1-1/2025-12-3
Bartholomäberg, am 15.09.2026
Niederschrift
über die 12. Sitzung der Gemeindevertretung am Mittwoch, den 23. Juli 2026 um 19:00 Uhr im Mehrzweckgebäude Bartholomäberg
Martin Vallaster - Gemeinsam für
Bartholomäberg
FPÖ und Parteifreie
Martin Vallaster X Petra Pernull Entschuldigt
Matthias Vallaster X Sandra Walter X
Manfred Bitschnau X Lukas Böckle Unentschuldigt
Michael Segato X Ersatzmitglied Thomas Sinn
Dagmar Braun X
Herbert Tschofen Entschuldigt
Sandra Hirmann X
Manuel Bitschnau X
Hannes Rudigier ab 19:30 Uhr
Thomas Ganahl X
Johannes Bitschnau Entschuldigt
Andreas Zudrell X
Michael Saler Entschuldigt
Sieglinde Mattle X
Markus Köfel Entschuldigt
Hubert Bitschnau X Freier Mandatar
Andrea Bickel X Roland Zauner Entschuldigt
Ersatzmitglied Raphael Grabher
Ersatzmitglied Harald Hartmann
Ersatzmitglied Christian Salcher
Ersatzmitglied Florian Mangeng
Gemeinde Bartholomäberg
Tagesordnung
- 1. Glasfaserausbau in Bartholomäberg – Information durch Vertreter der viwvkw und der beauftragten Firma STRABAG
- 2. Änderung des Flächenwidmungsplanes – Bitschnau Martin – Endbeschluss
- 3. Festlegung des Mindestmaßes der baulichen Nutzung – Bitschnau Martin – Endbeschluss
- 4. Besetzung von Ausschüssen
- 5. Berichte aus den Ausschüssen und Arbeitsgruppen
- 6. Berichte des Bürgermeisters
- 7. Allfälliges
Bürgermeister Martin Vallaster eröffnete die 12. Sitzung der Gemeindevertretung. Als besondere Gäste wurden Vinzenz Stemmer, Vertreter der VEW-VKW-Gruppe, sowie Markus Wurz, Projektleiter der Firma Strabag, vorgestellt. Markus Wurz sei eigens aus Niederösterreich angereist, um an der Sitzung teilzunehmen.
1. Glasfaserausbau in Bartholomäberg – Information durch Vertreter der viwvkw und der beauftragten Firma STRABAG Vinzenz Stemmer von illwerke vkw und Markus Wurz von der STRABAG stellen das geplante Glasfaserprojekt für Bartholomäberg vor. Auftraggeber des Projekts ist die illwerke vkw. Im Rahmen der Informationsveranstaltung am 23.07.2026 wird über den vorgesehenen Ausbau, den geplanten Ablauf der Bauarbeiten sowie die bestehenden Fördermöglichkeiten informiert. Das Projekt umfasst rund 650 Objekte mit insgesamt etwa 940 Nutzungseinheiten und eine Trassenlänge von rund 55,5 km. Gantschier ist im derzeitigen Ausbaugebiet noch nicht enthalten. Als Generalunternehmerin ist die STRABAG AG vorgesehen, die örtliche Bauaufsicht erfolgt durch das LWL Competence Center.
Gemeinde Bartholomäberg
Die Bevölkerung wird auch über die bestehenden Fördermöglichkeiten informiert. Das Projekt wird im Rahmen von Breitband Austria 2030 gefördert. Zusätzlich besteht während der Ausbauphase eine Förderung der illwerke vkw von insgesamt bis zu 1.500 Euro pro Anschluss. Davon entfallen 400 Euro brutto auf den Inhouse-Bereich und 1.100 Euro brutto auf Grabungskosten. Voraussetzung dafür ist, dass während des laufenden Ausbaus ein entsprechender Anschlussvertrag abgeschlossen wird. Als mögliche Internetanbieter werden VOLhighspeed, Ufdroht, Lampert und A1 genannt.
Standardtarife sind laut Präsentation ab rund 39 Euro monatlich verfügbar.
Markus Wurz erläutert den vorgesehenen Ablauf der Bauarbeiten. Die STRABAG beabsichtigt, sämtliche Arbeiten mit eigenem Personal und ohne den Einsatz von Subunternehmen durchzuführen. Auch die Planung und die gesamte Bauabwicklung sollen durch die STRABAG erfolgen. Vor Beginn der Arbeiten sollen mit den betroffenen Grundeigentümern persönliche Gespräche geführt werden, um die örtlichen Gegebenheiten zu klären und individuelle Wünsche soweit wie möglich zu berücksichtigen. Die Leitungsführung soll nach Möglichkeit in unbefestigten Bereichen erfolgen, damit Eingriffe in bestehende Straßenflächen möglichst gering gehalten werden.
Das Projekt ist in vier bis fünf Bauabschnitte gegliedert. Nach Abschluss der Detailplanung werden die Unterlagen der illwerke vkw zur Prüfung und Freigabe vorgelegt. Der Baustart ist im Idealfall noch für das Jahr 2026 vorgesehen. Für die eigentliche Bauphase wird mit einer Dauer von rund sechs Monaten gerechnet. Aufgrund dieses straffen Zeitplans ist mit einer intensiven Bautätigkeit zu rechnen, wobei voraussichtlich sieben bis zehn Bagger gleichzeitig im Einsatz sein werden und die erforderlichen Mannschaften während der Bauzeit vor Ort sind.
Die Beeinträchtigungen für Anrainer und Verkehr sollen möglichst gering gehalten werden.
Grabungen sollen nach Möglichkeit noch am selben Tag wieder verfüllt werden, sodass die Straßen grundsätzlich durchgehend befahrbar bleiben. Asphaltierungs- und Pflasterungsarbeiten sind in einem Rhythmus von etwa zwei Wochen vorgesehen. Ob auch während der Wintermonate weitergearbeitet werden kann, hängt von den jeweiligen Witterungsverhältnissen ab. Je nach Wetterlage werden die Arbeiten fortgeführt oder vorübergehend eingestellt.
Seitens der STRABAG besteht großes Interesse daran, im Zuge der Grabungsarbeiten auch weitere Leitungen mitzuverlegen und dadurch Synergien zu nutzen. Dazu finden bereits Abstimmungen mit der Gemeinde und der MBS statt. Bgm. Martin Vallaster spricht in diesem Zusammenhang insbesondere die notwendige Koordination mit bestehenden und geplanten Infrastrukturen an.
Unter anderem sind mögliche Abstimmungen mit Kanal-, Trinkwasser- und Löschwasserleitungen, insbesondere in Richtung Jetzmunt, zu berücksichtigen. Ziel soll sein, bestehende Straßen nicht unnötig großflächig zu öffnen und nach Möglichkeit auch Leitungsführungen über Freiflächen zu nutzen. Die Gemeinde sagt zu, die STRABAG insbesondere bei der Abstimmung mit den betroffenen Grundeigentümern bestmöglich zu unterstützen.
Zu Beginn der Umsetzung soll zunächst bei den größeren Wirtschaftsbetrieben in Bartholomäberg mit den Arbeiten begonnen werden. Sobald die konkreten Grabungsarbeiten starten, sind weitere Informationsveranstaltungen für die Bevölkerung vorgesehen.
Gemeinde Bartholomäberg
Im Anschluss an die Projektvorstellung werden von den Anwesenden verschiedene Fragen zum weiteren Ausbau, zur technischen Umsetzung und zu den Grundstücksangelegenheiten gestellt.
Auf die Frage nach dem Glasfaserausbau in Gantschier wird mitgeteilt, dass die Ausschreibung bereits läuft und der Baubeginn derzeit für die Jahre 2026/2027 vorgesehen ist. Betreiber des Glasfasernetzes wird die illwerke vkw sein. Dies soll auch langfristig so bleiben.
Zur vorgesehenen Bauzeit wird erläutert, dass sich die genannten rund sechs Monate auf das gesamte Bauvorhaben beziehen. Vor dem eigentlichen Baubeginn ist eine Projektierungsphase von etwa drei Monaten vorgesehen. Mit den Bauarbeiten soll begonnen werden, sobald rund 70 bis 80 % der Projektierung abgeschlossen sind.
Hinsichtlich der erforderlichen Zustimmungen der Grundeigentümer wird berichtet, dass es bei vergleichbaren Projekten vereinzelt schwierige Fälle gebe, für die gegebenenfalls alternative Leitungsführungen gesucht werden müssten. Rund 90 bis 95 % der Grundeigentümer würden einer Leitungsverlegung jedoch erfahrungsgemäß problemlos zustimmen.
Zur technischen Ausführung wird ausgeführt, dass grundsätzlich eine Grabtiefe von 80 cm vorgesehen ist. Nach Möglichkeit sollen die Leitungen gepflügt werden, um Eingriffe in bestehende Straßenflächen möglichst gering zu halten. Je nach Bodenbeschaffenheit kommen auch Fräsen oder Bagger zum Einsatz. Wird bereits in geringerer Tiefe Fels angetroffen und kann die vorgesehene Grabtiefe nicht eingehalten werden, wird entweder gefräst oder nach Abstimmung mit der illwerke vkw eine geringere Verlegetiefe festgelegt und entsprechend dokumentiert. Auch in solchen Fällen soll die Leitung grundsätzlich verlegt werden.
Die Nutzung bereits vorhandener Leerrohre ist grundsätzlich möglich und hängt insbesondere von den benötigten Kapazitäten ab. Für Hausanschlüsse sind in der Regel Leerrohre mit einem Durchmesser von 100 mm ausreichend, während für Hauptleitungen entsprechend größere Kapazitäten erforderlich sind.
Zur Anzahl der bereits eingegangenen Anschlussanmeldungen wird mitgeteilt, dass nach dem letzten Informationsabend zahlreiche Anmeldungen eingelangt seien. Eine konkrete Anzahl könne derzeit jedoch noch nicht genannt werden.
Auf Nachfrage zur Verlegung auf Privatgrund wird erläutert, dass die Zustimmungserklärung eine Regelung für den Fall enthält, dass eine Glasfaserleitung zu einem späteren Zeitpunkt innerhalb eines Baufeldes zu liegen kommt. Bei rechtzeitiger Bekanntgabe wird die Leitung in diesem Fall auf Kosten der illwerke vkw verlegt. Für die Verlegung von Glasfaserleitungen auf Privatgrundstücken ist zudem eine gesetzlich geregelte Entschädigung vorgesehen, die für alle betroffenen Grundeigentümer in gleicher Höhe ausbezahlt wird.
Weiters wird die bestehende LWL-Trasse der Gemeinde angesprochen. Diese wurde bereits so ausgeführt, dass sie den Anforderungen der illwerke vkw entspricht. Derzeit laufen Ablöseverhandlungen, wobei eine einmalige Ablösezahlung vorgesehen ist. Nach einer Übernahme durch die illwerke vkw besteht für die Gemeinde keine Gewährleistung mehr. Betroffen ist die bestehende Leitung von der Kirche bis zum Kreuzstallweg.
Die Projektleitung weist darauf hin, dass während der Bauarbeiten festgestellte Mängel oder Probleme möglichst umgehend gemeldet werden sollen. Seitens der STRABAG AG wird während der Bauphase vor Ort durchgehend eine Ansprechperson zur Verfügung stehen.
Abschließend wird die mögliche Mitverlegung von Wasserleitungen der Gemeinde angesprochen.
Für entsprechende Arbeiten wird die STRABAG AG der Gemeinde ein gesondertes Angebot legen.
Die Leistungen werden getrennt vom Glasfaserprojekt abgerechnet.
Gemeinde Bartholomäberg
2. Änderung des Flächenwidmungsplanes – Bitschnau Martin – Endbeschluss
Es sind keine negativen Stellungnahmen eingelangt.
Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig den Endbeschluss der beantragten Umwidmung.
3. Festlegung des Mindestmaßes der baulichen Nutzung – Bitschnau Martin – Endbeschluss
Es sind keine negativen Stellungnahmen eingelangt.
Der Entwurfsbeschluss für das Mindestmaß der baulichen Nutzung auf dem Grundstück von Bitschnau Martin wurde einstimmig genehmigt.
Gemeinde Bartholomäberg
4. Besetzung von Ausschüssen
Michael Jochum ist aufgrund seines Wegzuges nicht mehr Mitglied der Gemeindevertretung und kann daher auch seine Funktion als Ersatzmitglied des Prüfungsausschusses nicht mehr ausüben.
Als neues Ersatzmitglied des Überprüfungsausschusses wird Hannes Rudigier vorgeschlagen.
Die Neubesetzung des Überprüfungsausschusses wurde einstimmig genehmigt.
5. Berichte aus den Ausschüssen und Arbeitsgruppen
Überprüfungsausschuss:
Aufgrund der entschuldigten Abwesenheit von Michael Saler berichtet Raphael Grabher von der letzten Sitzung des Überprüfungsausschusses und teilte mit, dass Michael Saler einstimmig zum Obmann des Überprüfungsausschusses gewählt wurde. Das Vorschlagsrecht lag bei Herrn Thomas Sinn (FPÖ), der auf dieses verzichtet hat.
Der Prüfbericht des Überprüfungsausschuss wurde im Vorfeld zugesendet.
Arbeitsgruppe Nachnutzung Seniorenheim
Der Vorsitzende der Arbeitsgruppe, Manfred Bitschnau, berichtete über den aktuellen Stand der Arbeiten zur Nachnutzung des Seniorenheims. Die Arbeitsgruppe ist bereits mehrmals zusammengekommen und hat verschiedene Standorte sowie Nutzungsmöglichkeiten erörtert. In diesem Zusammenhang wurden bereits statische Berechnungen durchgeführt und Kostenschätzungen eingeholt.
Gemeinde Bartholomäberg
Derzeit werden drei Varianten geprüft:
- Aufstockung des Mehrzweckgebäudes,
- Nachnutzung bzw. Umbau des ehemaligen Seniorenheims,
- Neubau am bestehenden Standort.
Parallel dazu wurden Überlegungen zur zukünftigen Nutzung bzw. zum Standort des neuen Bauhofes angestellt. Da sämtliche Maßnahmen miteinander verknüpft sind und jeweils Auswirkungen auf andere Projekte haben, ergaben sich zahlreiche Abhängigkeiten. Die Arbeitsgruppe gelangte dabei an den Punkt, an dem für die weitere Bearbeitung politische Vorgaben des Gemeindevorstandes erforderlich sind.
In Abstimmung mit dem Bürgermeister Martin Vallaster entschied der Vorsitzende der Arbeitsgruppe, Manfred Bitschnau, eine externe Prozessbegleitung beizuziehen. Hierzu wurden bereits drei Erstgespräche geführt. Dem Gemeindevorstand wird in weiterer Folge ein entsprechender Vorschlag vorgelegt.
Ziel der externen Prozessbegleitung ist es, eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die politischen Gremien zu erarbeiten. Im Zuge der bisherigen Beratungen wurden unter anderem grundsätzliche Fragestellungen, wie beispielsweise die Notwendigkeit von zwei Veranstaltungssälen in der Gemeinde, thematisiert.
Es bestehen derzeit zahlreiche unterschiedliche Meinungen und Interessen. Die externe Prozessbegleitung soll diese strukturieren, verschiedene Handlungsoptionen aufzeigen sowie deren Vor- und Nachteile darstellen. Die Entscheidung selbst bleibt den politischen Gremien vorbehalten.
6. Berichte des Bürgermeisters
Gurthweg
Bürgermeister Martin Vallaster berichtet, dass die naturschutzrechtliche und forstrechtliche Verhandlung für die Sanierung der Güterweganlage Gurthweg stattgefunden hat. DI Christian Amann von der Abteilung Landwirtschaft und ländlicher Raum hat für die Sanierung ein Projekt ausgearbeitet. Es ist vorgesehen, mit der Umsetzung des Vorhabens Ende 2026 zu beginnen.
L 94
Weiters wird berichtet, dass die Arbeiten für die Sanierung der Stützmauern an der L 94 in Richtung Innerberg zügig vorangehen. Dabei ist es auch erforderlich eine große Zahl an Ankern auszutauschen und zu erneuern. Bei der Sanierung wird auch entlang der Stützmauer die Leerverrohrung für das Glasfaser im Gehsteig mitverlegt.
Tschawengas
Die Wildbach- und Lawinenverbauung realisiert derzeit das Steinschlagverbauungsprojekt in der Parzelle „Tschawengas“. Nach den durchgeführten Holzschlägerungsarbeiten werden nun die baulichen Maßnahmen umgesetzt, um im steilen Hangbereich eine Forststraße errichten zu können, damit nach der Anbringung des Steinschlagschutznetzes auch die Holzbringung weiterhin sichergestellt werden kann.
Gemeinde Bartholomäberg
Fritzatobel
Die Wildbach- und Lawinenverbauung hat die naturschutzrechtliche und wasserrechtliche Verhandlung für die Verbauung des Fritzentobels durchgeführt. Die Arbeiten sollen bereits Ende 2026 in Angriff genommen werden.
Erneuerung der Trink- und Löschwasserversorgung in Obergantschier Die Mitarbeiter des Gemeindebauhofes führen derzeit die Erneuerung der Trink- und Löschwasserleitung vom Anwesen „Brugger“ in Richtung der Parzelle „Fäschta“ durch. Dabei muss die Leitung in teilweise sehr steilem Gelände verlegt werden.
Mia Erne, holt mit dem ASTV Walgau Weltmeistertitel in Dublin Unsere Gemeindebürgerin Mia Erne holte mit dem ASTV Walgau Team den Weltmeistertitel in Dublin. Wir gratulieren zu diesem großen Erfolg recht herzlich.
Erfolgreiche Abschlüsse
Es wird berichtet, dass Vesna Holsinger und Daniel Spechtenhauser von der Gemeindeverwaltung den Verwaltungslehrgang in Schloss Hofen absolviert und die dazugehörigen Prüfungen erfolgreich abgelegt haben. Amtsleiter Dominik Pröm hat zudem sein Studium erfolgreich abgeschlossen und den akademischen Grad „Diplom-Ingenieur“ erworben.
Die Gemeindevertretung gratuliert Vesna Holsinger, Daniel Spechtenhauser und Dominik Pröm zu ihren erfolgreichen Abschlüssen.
7. Allfälliges
Herr Harald Hartmann erkundigte sich nach dem aktuellen Stand der KI-gestützten Sitzungsaufzeichnung. Es wurde mitgeteilt, dass derzeit noch umfangreiche Nachbearbeitungen erforderlich sind.
Auf Nachfrage zum aktuellen Stand der Siedlung Kaltenbrunnen wurde berichtet, dass am heutigen Tag der letzte Interessententermin stattgefunden hat. Damit konnten die Interessenten ihre endgültige Entscheidung treffen.
Die Vergabevorschläge liegen nun entsprechend dem festgelegten Punktesystem vor. Die Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde Schruns wurde als sehr positiv hervorgehoben.
Die Beschlussfassung über die Vergabe ist für die Gemeindevorstandssitzung am 28.07.2026 vorgesehen. Im Anschluss werden die Interessenten von Frau Stefanie Scholz kontaktiert. Die weitere Abwicklung erfolgt anschließend durch die Wohnbauselbsthilfe.
Die Übergabe der Wohnungen ist voraussichtlich für Mitte Oktober vorgesehen. Hinsichtlich der Infrastruktur wurde mitgeteilt, dass die Gemeinde voraussichtlich gut aufgestellt ist und derzeit kein weiterer Ausbaubedarf besteht.
Auf Nachfrage zur Auslastung des JUFA Gantschier und dem subjektiven Eindruck eines geringeren Besucherandrangs teilte der Bürgermeister Martin Vallaster mit, dass derzeit tatsächlich eine geringere Auslastung festzustellen sei. Als möglicher Grund wurden die deutlich gestiegenen Preise genannt.
Gemeinde Bartholomäberg
Der Bürgermeister Martin Vallaster berichtete zudem, dass auch die Auslastung des Parkplatzes nach seinem Eindruck zurückgegangen sei. Ein Vergleich der Parkvorgänge in den Monaten Mai und Juni 2025 mit dem gleichen Zeitraum 2026 zeigt einen Rückgang der Parkvorgänge um rund 30 %.
Der Umsatz verringerte sich im selben Zeitraum hingegen lediglich um rund 13 %. Daraus lässt sich ableiten, dass zwar weniger Fahrzeuge den Parkplatz nutzen, diese jedoch durchschnittlich länger parken.
Andreas Zudrell berichtete über die aktuelle Buchungslage. Zudem regte er an, im August eine Gemeindevertretungssitzung abzuhalten und in diesem Rahmen eine Präsentation von Montafon Tourismus vorzusehen.
Andreas Zudrell fragt nach den geplanten Maßnahmen an der Landesstraße zwischen Schruns und Bartholomäberg nach. Bürgermeister Martin Vallaster teilt mit, dass das Landesstraßenbauamt eine Verbreiterung der Straße beabsichtigt. Seitens des Landes wurde zugesagt, dass die ersten Maßnahmen im Jahr 2028 umgesetzt werden sollen.
Manuel Bitschnau berichtet über den bisherigen Verlauf der Sommersaison. Der Mai stellte einen Rekordmonat dar, während der Juni das Niveau von vor zwei Jahren erreichte. Die endgültige Beurteilung der Saison könne jedoch erst nach Saisonende erfolgen.
Bei einzelnen Beherbergungsbetrieben seien Buchungsrückgänge im mittleren Segment festzustellen. Betroffen seien insbesondere Häuser, die in den vergangenen Jahren nur wenig investiert hätten. Die Weltmeisterschaft habe erfahrungsgemäß Auswirkungen auf das Buchungsverhalten, der Einfluss werde jedoch als eher gering eingeschätzt. Die Sperre der Silvretta- Hochalpenstraße betreffe das Außermontafon nur in geringem Ausmaß. In Gaschurn wurden im Juni die gleichen Nächtigungszahlen wie im Vorjahr erzielt. Insgesamt liege man derzeit rund 1 bis 2 % hinter dem Rekordjahr 2025.
Anschließend informiert Manuel Bitschnau über das Projekt der Taleingangssäule. Das Projekt erstreckte sich über einen Zeitraum von rund zwölf Jahren. Bereits im Jahr 2014 wurde mit einer Arbeitsgruppe begonnen, die sich unter anderem auch mit der Beschilderung des Taleingangs beschäftigte. Zu Beginn wurden größere Projekte gemeinsam mit einem Architekten entwickelt, deren Kosten sich auf über 250.000 € belaufen hätten. Ein geplanter Entwurf für St. Anton wurde jedoch behördlich nicht genehmigt. Später trat die Gemeinde Lorüns mit der Idee einer Verkehrsinsel an Montafon Tourismus heran. Auch dieses Vorhaben wurde behördlich gestoppt.
Insgesamt wurden im Laufe des Projekts 27 verschiedene Entwürfe ausgearbeitet.
Die nun realisierte Taleingangssäule dient der Bewerbung des gesamten Montafons und wird zugleich im Zusammenhang mit der Bewerbung für die Weltmeisterschaft eingesetzt. Die Anlage ist derzeit noch nicht vollständig fertiggestellt und soll noch begrünt werden. Die am Boden verlegten Natursteine waren eine behördliche Vorgabe. Die Säule wurde zudem so konzipiert, dass sie bei einer allfälligen Verlegung der Straße versetzt werden kann.
Die Umsetzung erfolgte gemeinsam mit regionalen Unternehmen. Im Rahmen einer Beteiligungsaktion konnte jede und jeder einen Naturstein beisteuern. Bis auf einen Stein wurden sämtliche eingebrachten Steine verbaut. Sie stammen aus allen zehn Montafoner Gemeinden sowie aus allen drei Gebirgszügen des Tales.
Gemeinde Bartholomäberg
Für das Projekt waren 59.000 € budgetiert, die tatsächlichen Kosten beliefen sich auf rund 46.000 €.
Abschließend betont Manuel Bitschnau die hervorragende Unterstützung und die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit der Bauverwaltung Montafon.
Sandra Hirmann erkundigt sich nach dem Gerücht, wonach Pfarrer Celestin nach Feldkirch wechseln könnte.
Bürgermeister Martin Vallaster teilt mit, dass ihm dazu keine Informationen vorliegen. Er weist darauf hin, dass sich der Priestermangel künftig weiter verschärfen werde. Michael Segato ergänzt, dass sich die Diözese derzeit in einer größeren Umbruchphase befinde und noch keine konkreten Entscheidungen bekannt seien. Entscheidungen der Diözese würden häufig erst sehr kurzfristig mitgeteilt.
Sandra Hirmann regt weiters an, dass die Gemeinde zusätzliche Sonnenschirme für Veranstaltungen am Generationenplatz anschaffen möge. Bei der letzten Agape sei die Hitze sehr groß gewesen und es hätten zu wenige Sonnenschirme zur Verfügung gestanden.
Dagmar Braun erkundigt sich nach dem Bauvorhaben in Jetztmunt.
Bürgermeister Martin Vallaster informiert, dass dort ein Stall errichtet werde. Aufgrund der sehr steilen Zufahrt sei im Zuge der Grundablöse für den Ausbau der Landesstraße eine entsprechende Gebrauchserlaubnis vereinbart worden. Im Rahmen des Straßenausbaus seien von Seiten der Gemeinde zahlreiche Zugeständnisse gemacht worden.
Hubert Bitschnau kritisiert, dass aus seiner Sicht nicht alle Bürgerinnen und Bürger gleich behandelt werden und manche Vorhaben genehmigt würden, während vergleichbare Vorhaben bei anderen nicht möglich seien.
Bürgermeister Martin Vallaster entgegnet, dass die betreffende Genehmigung bereits vor seiner Amtszeit erteilt worden sei und auf einer damals getroffenen Vereinbarung im Zusammenhang mit der Grundablöse für den Ausbau der Landesstraße beruhe.
Ende um 21:15
Martin Vallaster Dominik Pröm
(Bürgermeister) (Schriftführer)
Dieses Dokument ist elektronisch unterschrieben.
Genehmigen 15.09.2026 10:42:48
Vallaster, Martin
Genehmigen 15.09.2026 10:44:31 Pröm,
Dominik