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Gmesblättli September 2026
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FRIEDHOFSERWEITERUNG
GMESBLÄTTL I
Amtliche Mitteilung | Zugestellt durch Post.at
INHALT
IMPRESSUM
HERAUSGEBER, EIGENTÜMER UND VERLEGER
Gemeinde Tschagguns, Ausgabe 3/2026 | Nr. 145
TITELBILD
Patrick Säly Photography
FOTOS
Gemeindearchiv, Beitragbringer, Patrick Säly Photography, Land Vorarlberg/Bernd Hofmeister, Sophie Balber, Foto Wolf Arno Meusburger
LAYOUT
Patrick Säly
DRUCK
Espera Kopierstudio, 6780 Schruns, Gantschierstr. 80
REDAKTIONSSCHLUSS FÜR DIE DEZEMBER-AUSGABE
Freitag, 20. November 2026
Druck- und Satzfehler vorbehalten.
Aktuelle Informationen finden Sie auch im Internet
unter www.tschagguns.at
3–10 DER BÜRGERMEISTER INFORMIERT
& AUS DEM AMT
11 AUS DEM AMT/VOLKSSCHULE
12 VOLKSHOCHSCHULE
13 SEINERZEIT
14-21 VEREINE
22 MONTAFON TOURISMUS/WERBUNG
23-30 ALLERLEI
31 PERSÖNLICHES
DER BÜRGERMEISTER INFORMIERT | 3
Liebe Tschaggunserinnen, liebe Tschaggunser
und geschätzte Gäste!
Der Sommer neigt sich dem Ende zu und der Herbst hält
langsam Einzug in Tschagguns. Die Tage werden kürzer, die Natur verändert ihre Farben und nach den intensiven Sommermonaten wird es wieder etwas ruhiger im Dorf.
Unser Titelbild zeigt diesmal ein Projekt, das in den vergangenen Monaten besonders sichtbar war: die Neugestaltung unseres Friedhofs. Der Friedhof ist ein wichtiger und besonderer Ort in unserer Gemeinde. Er ist ein Ort der Erinnerung und des Abschieds, aber auch ein Ort der Ruhe und des Innehaltens. Umso wichtiger ist es, diesen besonderen Platz entsprechend zu gestalten und für die kommenden Jahre weiterzuentwickeln.
Mit dem Umbau soll unser Friedhof nicht nur funktional verbessert, sondern auch gestalterisch aufgewertet und den heutigen Anforderungen angepasst werden. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Bereich der Urnengräber.
Die Baumeisterarbeiten konnten mittlerweile abgeschlossen werden. Als nächster Schritt folgen die Geländer- und Schlosserarbeiten bei den Urnengräbern. In der nächsten Bauetappe wird zudem der Zugang zum oberen Friedhofsteil im hinteren Bereich des Friedhofs neu angelegt und damit die Erschließung dieses Bereichs verbessert. So wird die Neugestaltung Schritt für Schritt weitergeführt.
Auch die neue Gedenktafel neben dem Friedhofskreuz wurde inzwischen montiert. Sie bietet künftig eine würdevolle Möglichkeit, einem verstorbenen Menschen einen persönlichen Platz der Erinnerung zu geben, wenn keine eigene Grabstätte gewünscht wird. Damit schaffen wir eine weitere Form des Abschieds und des Gedenkens, die Angehörigen die Möglichkeit gibt, die Erinnerung an einen geliebten Menschen an einem besonderen Ort in unserer Gemeinde zu bewahren.
Ein Projekt dieser Art ist nur mit einer guten Zusammenarbeit aller Beteiligten möglich. Mein besonderer Dank gilt dabei allen, die zur Umsetzung beigetragen haben – allen voran unserem Pfarrer Mag. Hans Tinkhauser für sein großes Engagement und die stets gute und konstruktive Zusammenarbeit. Ebenso danke ich den Vertretern der Kirche sowie allen beteiligten Firmen und Mitarbeitern für die Unterstützung und die bisher geleistete Arbeit.
Auch bei zahlreichen anderen Aufgaben und Projekten in
unserer Gemeinde geht es Schritt für Schritt voran. Vieles davon ist im Alltag vielleicht nicht immer unmittelbar sichtbar, erfordert aber eine gute Planung, Abstimmung und auch entsprechende finanzielle Mittel. Gerade in Zeiten angespannter Gemeindefinanzen ist es wichtig, Prioritäten zu setzen und verantwortungsvoll mit den vorhandenen Mitteln umzugehen.
Der Herbst ist aber auch eine Zeit des Zusammenkommens.
Unsere Vereine, Feuerwehren, Musik und zahlreiche engagierte Bürgerinnen und Bürger leisten das ganze Jahr über einen wichtigen Beitrag zu unserem Dorfleben. Dafür möchte ich an dieser Stelle einmal mehr herzlich Danke sagen.
Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern einen schönen
Herbst mit ausreichend Niederschlag und freue mich auf die vielen Begegnungen und gemeinsamen Aktivitäten in den kommenden Monaten.
Herzlichst,
Euer Bürgermeister Gerhard Vonier
4 | DER BÜRGERMEISTER INFORMIERT
Am Samstag, 15. August 2026, fand bei herrlichstem
Bergwetter die traditionelle Bergmesse bei der Tilisunahütte statt. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher machten sich auf den Weg, um den Feiertag inmitten der beeindruckenden Bergwelt zu verbringen und gemeinsam einen stimmungsvollen Gottesdienst zu feiern.
Pfarrer Joe Egle zelebrierte die Messe vor der eindrucksvollen Kulisse der umliegenden Berge. Die musikalische Umrahmung und das traumhafte Wetter sorgten für eine besonders schöne und festliche Atmosphäre.
Dank des eingerichteten Shuttlebusses vom Fischkalter bis zur Tilisunaalpe sowie der Freigabe des Güterweges war die Teilnahme an der Bergmesse auch für weniger geübte Wanderer gut möglich.
Ein herzliches Dankeschön gilt Alpobmann Hermann
Wachter für die Unterstützung sowie dem gesamten Team
der Tilisunahütte rund um Familie Jankowitsch, die mit viel Engagement für die Organisation und das leibliche Wohl der Besucherinnen und Besucher sorgten.
Bei bestem Bergwetter wurde die Bergmesse auch heuer
wieder zu einem gelungenen Tag der Begegnung und zu
einem besonderen Erlebnis für alle, die dabei waren.
Bergmesse bei der Tilisunahütte
Monika Bischofsberger und Gisela Haydn bei der Arbeit
Monika Bischofsberger gemeinsam mit Gisela Haydn-
Dalus engagieren sich freiwillig für unsere Natur. Mit viel Engagement und Liebe zur Natur sind zwei Frauen aus dem Montafon unterwegs, um das Drüsige Springkraut zu entfernen.
Wo sie die invasive Pflanze entdecken, wird sie samt Wurzel aus dem Boden gezogen, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Auch die Bevölkerung kann dabei unterstützen: Wer auf Drüsiges Springkraut stößt, kann die Gemeinde Tschagguns bei der Bekämpfung unterstützen. Die Pflanze lässt sich einfach und gefahrlos samt Wurzel aus der Erde ziehen. Anschließend kann sie zum Trocknen auf einen befestigten Wegrand gelegt werden.
Mit diesem kleinen Beitrag kann jede und jeder mithelfen, die Ausbreitung des Drüsigen Springkrauts einzudämmen und unsere heimische Pflanzenwelt zu schützen.
Ein herzliches Dankeschön an die beiden engagierten
Frauen für ihren unermüdlichen Einsatz, ihre Zeit und ihre Ausdauer!
Mit viel Einsatz gegen das Springkraut
Ein großer, ausgegrabener Haufen des Springkrautes, dieses wird anschließend entsprechend entsorgt.
DER BÜRGERMEISTER INFORMIERT | 5
Die Gemeinde gratuliert unserem Kaplan Mag. Dr.
Joseph Albert Jesuraj herzlich zum erfolgreichen Abschluss seines Doktoratsstudiums Ende Juni 2026.
Mit großem Einsatz, Ausdauer und Engagement hat er diesen bedeutenden akademischen Meilenstein erreicht. Im Namen der Gemeinde sowie persönlich wünsche ich Kaplan Albert Jesurai für seinen weiteren priesterlichen und wissenschaftlichen Weg Gottes reichen Segen, viel Freude, Gesundheit und weiterhin viel Erfolg!
Herzliche Gratulation zum Doktoratsabschluss!
Sortensieg für Christoph Berthold aus Tschagguns
Bei der Landesprämierung 2026 der Landwirtschaftskammer Vorarlberg wurden die besten Produkte heimischer Obstverarbeiter ausgezeichnet. Insgesamt stellten sich 66 landwirtschaftliche Betriebe mit 232 eingereichten Proben der unabhängigen Qualitätsprüfung. Bewertet wurden Edelbrände, Liköre, Moste, Fruchtsäfte und Fruchtessige.
Die eingereichten Produkte wurden einer strengen Blind- verkostung durch eine geschulte Fachjury unterzogen.
Dabei standen Aussehen, Geruch, Geschmack und die
Harmonie der Produkte im Mittelpunkt. Zusätzlich wurden
die fehlerfreien Produkte im Labor untersucht, um höchste Qualität und die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben sicherzustellen.
Besonders erfreulich ist das Ergebnis für Christoph Berthold aus Tschagguns: Er konnte sich in der Kategorie „Birnenbrände allgemein” den Sortensieg sichern.
Die Gemeinde Tschagguns gratuliert Christoph Berthold
herzlich zu diesem großartigen Erfolg und würdigt damit
sein Können, seine Leidenschaft und sein Engagement für
die Herstellung hochwertiger Edelbrände. Wir wünschen
dem erfolgreichen Destillateur auch weiterhin viel Erfolg und viele weitere Auszeichnungen!
6 | WERBUNG
Zwei führende Maklerbüros im Montafon,
gemeinsam für die Gemeinden im
Montafon
Arbeitsgemeinschaft (ARGE)
Höchste Kompetenz im Tal – fürs Tal
Auweg 4, 6780 Schruns
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DER BÜRGERMEISTER INFORMIERT | 7
Am Samstag, 12. September 2026, war es wieder soweit: Die Tschaggunser Alpen Tilisuna, Spora und Vollspora, Latschätz und Hora kehrten mit ihren prächtig geschmückten Tieren ins Tal zurück. Mit einer informativen und interessanten Moderation durch Karl-Ludwig Ortner zogen die Älpler und ihre Tiere mit lautem Geläut durchs Dorf – ein Anblick, der Groß und Klein begeisterte.
Im Dorfzentrum Tschagguns wurde die Heimkehr gebührend gefeiert. Bereits ab 10:00 Uhr sorgte die Harmoniemusik Tschagguns für festliche Stimmung, bevor Martin Stocker mit Klängen die Gäste unterhielt. Auch der traditionelle Bauernmarkt lockte viele Besucher: Ab 9:00 Uhr konnten hier die köstlichen Spezialitäten der Alpen probiert und gekauft werden.
Für das leibliche Wohl sorgte der Viehzuchtverein Tschagguns, der mit regionalen Schmankerln die Besucher verwöhnte. Die Älpler freuten sich über zahlreiche Gäste, die den Einmarsch der Tiere ins Dorfzentrum begleiteten – ein Moment voller Freude, Tradition und Gemeinschaft.
Ein herzlicher Dank geht an die Alpenverantwortlichen und Älpler, die Ortsfeuerwehr Tschagguns, die Polizeiinspektion Schruns, den Moderator Karl-Ludwig Ortner, Angelika Vonbank sowie Dominik Pachole für die Gesamtorganisation sowie den Bauhof der Gemeinde Tschagguns für die tatkräftige Unterstützung.
So wurde der Alpabtrieb zu einem gelungenen Fest für die zahlreichen Besucher, das Tradition, Musik und kulinarische Genüsse auf wunderbare Weise vereinte.
Tschaggunser Alpabtrieb
Seniorenausflug der Gemeinde Tschagguns
Am Dienstag, 8. September 2026, lud die Gemeinde
Tschagguns zum diesjährigen Seniorenausflug ein.
Insgesamt 93 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der Einladung und verbrachten gemeinsam einen wunderschönen und abwechslungsreichen Tag.
Bei herrlichem Wetter führte der Ausflug zunächst mit der Gondelbahn hinauf auf den Pfänder. Oben angekommen, erwartete die Gruppe ein gemeinsames Mittagessen im Berghaus Pfänder, bei dem auch Zeit für gemütliches Beisammensein und nette Gespräche blieb.
Anschließend ging es wieder mit der Pfänderbahn ins Tal.
Am Nachmittag stand eine gemütliche Bodenseeschifffahrt auf dem Programm. Bei strahlendem Sonnenschein konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die schöne Aussicht auf den Bodensee genießen und den Tag entspannt ausklingen lassen.
Nach einem erlebnisreichen Tag mit vielen schönen Eindrücken trat die Gruppe schließlich die Heimfahrt nach Tschagguns an. Der Seniorenausflug bot einmal mehr eine schöne Gelegenheit, gemeinsam Zeit zu verbringen, alte Bekanntschaften zu pflegen und miteinander einen geselligen Tag zu genießen.
Ein besonderer Dank gilt unseren Begleitpersonen Maria
und Agnes vom Tschagguser Hock für Junggebliebene
sowie Angelika vom Bürgerservice für die tatkräftige Unterstützung während des Ausflugs. Ein herzliches Dankeschön geht auch an Selina vom Bürgerservice, die für die Organisation des diesjährigen Seniorenausflugs verantwortlich war.
Ein besonderer Dank gilt außerdem Elmar Egg, der unseren Ausflug wieder mit zahlreichen schönen Fotos festhielt und damit viele wertvolle Erinnerungen an diesen gemeinsamen Tag geschaffen hat. Ebenso bedanken wir uns bei Vizebürgermeister Peter Bitschnau, der die Seniorinnen und Senioren auch bei diesem Ausflug wieder gerne begleitete.
Danke an alle, die zum Gelingen dieses schönen Tages
beigetragen haben!
8 | DER BÜRGERMEISTER INFORMIERT
Am 20. Mai 2026 war es endlich so weit: Die neuen Bewohnerinnen und Bewohner der Wohnanlage „Tschagguns Gardenga ”konnten im Rahmen einer feierlichen Schlüsselübergabe ihre neuen Wohnungen übernehmen. Damit beginnt für viele Familien, Paare und Einzelpersonen ein neuer Lebensabschnitt in ihrer neuen Heimat in Tschagguns.
Vertreter der VOGEWOSI, der Gemeinde sowie weitere
Projektbeteiligte hießen die zukünftigen Bewohnerinnen
und Bewohner herzlich willkommen und überreichten
die Wohnungsschlüssel. Im Rahmen der Feier segnete
Pfarrer Mag. Hans Tinkhauser die neue Wohnanlage und
wünschte allen Bewohnerinnen und Bewohnern Gottes
Segen, Gesundheit und viele glückliche Jahre in ihrem
neuen Zuhause.
Im Anschluss bot sich die Gelegenheit, die neuen Wohnungen zu besichtigen und erste Gespräche mit den neuen Nachbarinnen und Nachbarn zu führen. Mit der Wohnanlage „Tschagguns Gardenga ”wurde moderner, hochwertiger und nachhaltiger Wohnraum geschaffen. Das Projekt umfasst insgesamt 15 Wohnungen und trägt dazu bei, attraktiven Wohnraum für Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen bereitzustellen. Ein gemeinschaftlich gestalteter Außenbereich sowie die zentrale Lage machen die Anlage zu einem lebenswerten Zuhause für Jung und Alt.
Die Gemeinde Tschagguns freut sich über die Fertigstellung dieses wichtigen Wohnbauprojekts und wünscht allen Bewohnerinnen und Bewohnern einen guten Start, viele schöne Momente und vor allem viel Freude in ihrem neuen Zuhause.
Schlüsselübergabe in der neuen Wohnanlage
"Tschagguns Gardenga"
AUS DEM AMT | 9
Im Bereich der L84 Latschauerstraße wird derzeit eine
neue Rad- und Fußwegunterführung errichtet. Bauherr des Projekts ist die Marktgemeinde Schruns.
Mit der neuen Unterführung wird eine wesentliche Verbesserung für den Fuß- und Radverkehr geschaffen. Künftig können Radfahrerinnen und Radfahrer sowie Fußgängerinnen und Fußgänger die L84 kreuzungsfrei und ohne die bisher notwendige Querung der stark befahrenen und unübersichtlichen Kreuzung passieren. Dadurch wird insbesondere die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer deutlich verbessert und eine durchgehende, attraktive Verbindung für den Fuß- und Radverkehr geschaffen.
Damit die Bauarbeiten an der Unterführung durchgeführt
werden können, wurde im Bereich der L84 eine temporäre
Behelfsbrücke („Fly-Over-Konstruktion”) errichtet. Diese ermöglicht es, den Verkehr während der Bauarbeiten weitgehend aufrechtzuerhalten. Die Fly-Over-Konstruktion wird voraussichtlich bis Mitte Oktober bestehen bleiben.
Nach Abschluss der Arbeiten muss die Behelfsbrücke wieder abgebaut werden. Für diese Arbeiten wird nochmals eine kurzfristige Totalsperre der L84 Latschauerstraße für den motorisierten Verkehr erforderlich sein.
Für den Zeitraum der Totalsperre sind Umleitungen vorgesehen. Der genaue Zeitpunkt und die Dauer der Totalsperre für den Abbau der Fly-Over-Konstruktion werden rechtzeitig bekannt gegeben. Wir bitten alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen. Das Projekt stellt einen wichtigen Schritt für eine sichere, durchgängige und zukunftsorientierte Rad- und Fußwegverbindung zwischen Tschagguns und Schruns dar.
Neue Rad- und Fußwegunterführung sorgt für mehr Sicherheit Geschätzte Bürgerinnen und Bürger!
Die Gemeinde ist verpflichtet, die ihr gesetzlich zu- stehenden Abgaben vollständig und gleichmäßig einzuheben. Dies kann jedoch nur dann gewährleistet werden, wenn alle Abgabepflichtigen ihren gesetzlichen Offenlegungs- und Mitwirkungspflichten nach- kommen.
Wir weisen daher ausdrücklich darauf hin, dass jede Person verpflichtet ist, jene Tatsachen bekannt zu geben, die für die Erhebung von Gemeindeabgaben von Bedeutung sind. Änderungen der tatsächlichen Verhältnisse sind der Gemeinde unverzüglich mitzuteilen.
Beispiele aus der Gemeindepraxis Hundeabgabe
Wer einen Hund hält, hat dies entsprechend den gelten- den Bestimmungen der Gemeinde zu melden. Wird die Hundehaltung nicht bekannt gegeben, kann die Abgabe nicht ordnungsgemäß vorgeschrieben werden.
Zweitwohnungsabgabe
Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohnungen oder Häusern, die als Zweitwohnsitz genutzt werden, sind verpflichtet, die für die Abgabenpflicht maßgeblichen Umstände vollständig und richtig offenzulegen. Dies gilt insbesondere bei Änderungen der Nutzung, bei Eigentümerwechseln oder neu begründeten Zweitwohnsitze.
Gästetaxe (Ortstaxe)
Beherbergungsbetriebe und Vermieter haben die Nächtigungen ihrer Gäste vollständig zu erfassen bzw. der Gemeinde zu melden.
Warum die Mitwirkung wichtig ist
Auch bei anderen kommunalen Abgaben ist die Gemeinde auf richtige und vollständige Angaben der Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Nur so kann eine gerechte Belastung aller Abgabepflichtigen sichergestellt werden. Die Gemeinde wird daher bei Vorliegen entsprechender Hinweise die erforderlichen Überprüfungen und Erhebungen durchführen. Werden Offenlegungs- und Mitwirkungspflichten nicht erfüllt, können Abgaben nachträglich festgesetzt werden. Darüber hinaus können Säumniszu- schläge, Mahnkosten und weitere gesetzlich vorgesehene Maßnahmen anfallen.
Unser Appell
Bitte unterstützen Sie die Gemeinde durch vollständige und wahrheitsgemäße Angaben sowie durch die fristgerechte Meldung abgabenrelevanter Sachverhalte. Damit leisten Sie einen wichtigen Beitrag zu einer fairen Verteilung der finanziellen Lasten und zur Finanzierung der kommunalen Leistungen, von denen alle Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger profitieren.
Offenlegungs-, Mitwirkungs- und Abgabenpflicht gegenüber der Gemeinde
10 | AUS DEM AMT
Liebe Tschaggunserinnen und Tschaggunser, liebe
Mitbürgerinnen und Mitbürger! Wasser ist für uns in
Tschagguns eine Selbstverständlichkeit – wir drehen
den Hahn auf und es fließt, klar und frisch, rund um
die Uhr. Doch gerade in den Sommermonaten zeigt
sich, dass auch unsere Wasserversorgung an ihre
Grenzen kommen kann.
In den vergangenen Wochen sind wir an manchen Tagen
bereits an die Kapazitätsgrenzen unserer Wasserversorgung gestoßen. Um unsere Versorgung auch in Zeiten mit erhöhtem Wasserverbrauch sicherzustellen, ist es daher wichtig, dass wir alle bewusst und sparsam mit unserem Wasser umgehen. Jeder noch so kleine Beitrag zählt. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Wasser hilft dabei, unsere vorhandenen Ressourcen zu schonen und die Wasserversorgung für alle sicherzustellen.
Ein paar einfache Tipps für den Alltag:
• Kurz duschen statt baden und den Wasserhahn beim
Einseifen oder Zähneputzen abdrehen
- Den Garten in den kühlen Morgen- oder Abendstunden sparsam gießen und auf unnötiges Bewässern verzichten
- Tropfende Wasserhähne und undichte Leitungen
zeitnah reparieren
• Waschmaschine und Geschirrspüler erst bei voller
Beladung laufen lassen
• Regenwasser für die Gartenbewässerung sammeln,
wo immer möglich
Wasser ist unser wertvollstes Gut. Lasst uns gemeinsam
sorgsam damit umgehen, damit unsere Wasserversorgung
auch in Zukunft zuverlässig funktioniert und ausreichend Wasser für alle zur Verfügung steht.
Wertvolles Nass – sorgsam mit unserem Wasser umgehen!
Auch in unserer Gemeinde gibt es Menschen in Not
– oft im Verborgenen. Das Ortshilfswerk Tschagguns unterstützt bedürftige Bürger:innen und Familien rasch, diskret und unbürokratisch, besonders zu Weihnachten oder in akuten Notsituationen.
Dank freiwilliger Spenden von Privatpersonen, Unternehmen und Vereinen konnte in den letzten Jahren rund 10- 20 Personen oder Familien geholfen werden. Ob Firmenbeitrag, Anlassspende oder Weihnachtsspende, Spender und Empfänger bleiben anonym.
Bezeichnung: Gemeinde Tschagguns - Ortshilfswerk
IBAN: AT47 3746 8004 0381 0348
BIC: RVVGAT2B468
Verwendungszweck: „Spende Ortshilfswerk
Wäll´s im Darf bliebt!
Ein herzliches „Vergelt´s Gott
” an die bisherigen
Spender:innen für ihre Unterstützung!
Ortshilfswerk Tschagguns – "Du bisch net allee"
AUS DEM AMT/VOLKSSCHULE | 11
Mit großem Einsatz und beeindruckendem Teamgeist
hat sich die Gemeinde Tschagguns beim diesjährigen
Gemeinde Bättl 2026 den 1. Platz in der Region Montafon gesichert.
Vom 1. bis 31. Juli 2026 sammelten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger über die Vbewegt-App fleißig Bewegungsminuten für ihre Heimatgemeinde. Erstmals traten die Gemeinden dabei innerhalb ihrer jeweiligen Region gegeneinander an. Jede Minute – ob beim Gehen, Wandern, Radfahren, Laufen, Schwimmen oder anderen sportlichen Aktivitäten – floss in die Wertung ein.
Dank der großartigen Beteiligung konnten für Tschagguns
insgesamt 123.457 Bewegungsminuten gesammelt werden. Dieses hervorragende Ergebnis bedeutete nicht nur den 1. Platz in der Region Montafon, sondern auch den
15. Platz unter allen 96 teilnehmenden Vorarlberger Gemeinden – ein beachtlicher Erfolg, auf den wir sehr stolz sein dürfen.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die mit ihrem Engagement und ihrer Freude an der Bewegung zu diesem tollen Ergebnis beigetragen haben. Gemeinsam haben wir gezeigt, dass Bewegung nicht nur der Gesundheit guttut, sondern auch den Zusammenhalt in unserer Gemeinde stärkt.
Herzliche Gratulation an alle, die Tschagguns zu diesem
großartigen Erfolg bewegt haben!
Tschagguns holt den Regionalsieg beim Gemeinde Bättl 2026 An der Volksschule Tschagguns ist auch in den Ferien ganz schön viel los! Den Auftakt zu einem abwechslungsreichen Sommer bildete die MINT-Ferienerlebniswoche der Wirtschaft Montafon. Neugierige Kinder aus der Region konnten an der VS Tschagguns spannende Einblicke in Mathematik, Informatik, Natur und Technik gewinnen.
Sieben Wochen lang sorgte die Kinderbetreuung Vorarlberg mit einem abwechslungsreichen Programm für jede Menge Spiel, Spaß, Bewegung und kreative Erlebnisse.
Erstmals war die VS Tschagguns in diesem Sommer auch
Standort der zweiwöchigen Sommerschule. 28 wissbegierige Schülerinnen und Schüler und zwei Lehrerinnen nutzten die Gelegenheit, Lerninhalte zu festigen, Neues zu entdecken und sich bestens auf das kommende Schuljahr vorzubereiten.
110 Kinder – 13 Lehrerinnen – 8 Klassen
Mit viel Vorfreude starten 110 Kinder und 13 Lehrerinnen in das Schuljahr 2026/27. Unterstützt wird unser Team heuer durch eine Sprachheillehrerin, die Musikschule Montafon sowie zusätzliche Sporteinheiten mit ASKÖ. Auch die Mittags- und Nachmittagsbetreuung von Montag bis Donnerstag bietet wieder ein abwechslungsreiches Programm.
Gestaltet wird sie von der Kinderbetreuung Vorarlberg.
Für ein frisches und wohlschmeckendes Mittagessen sorgt
das Vorarlberger Schulsportzentrum Tschagguns. Bei den
Hausaufgaben werden die Kinder von Lehrerinnen begleitet und unterstützt.
Bewegung, MINT und Lesen im Mittelpunkt
Besonders wichtig sind uns auch in diesem Schuljahr die
Schwerpunkte Bewegung und MINT. Kinder sollen Fragen
stellen, Zusammenhänge entdecken, experimentieren und
eigene Lösungen finden. Gleichzeitig wollen wir die Freude an Bewegung fördern und damit einen wichtigen Beitrag zu Gesundheit und Wohlbefinden leisten. Ein besonderes Augenmerk legen wir auf die Steigerung der Lesekompetenz. Lesen eröffnet Kindern neue Welten, erweitert ihren Wortschatz, stärkt das Verständnis und ist eine wesentliche Grundlage für erfolgreiches Lernen in allen Bereichen. Wir freuen uns auf ein Schuljahr voller Neugier, Bewegung, gemeinsamer Erlebnisse und vieler kleiner und großer Erfolge.
Neuigkeita us dr Schual – Mit Begeisterung ins neue Schuljahr!
12 | VOLKSHOCHSCHULE
AK8705 Eltern-Kind-Turnen (1,5 - 3 Jahre)
Ort: Polytechnische Schule Außermontafon, Gantschier, Turnsaal
Beginn: Freitag, 11.09.2026 um 15:15 Uhr 8 x 1,5 UE
AK7006 Pilates
Ort: Pfarrsaal St. Jodok, Schruns ("Stärnasaal")
Beginn: Dienstag, 15.09.2026 um 08:00 Uhr 10 x 1 Stunde
AK7007 Pilates
Ort: Pfarrsaal St. Jodok, Schruns ("Stärnasaal")
Beginn: Dienstag, 15.09.2026 um 09:00 Uhr 10 x 1 Stunde
AK7008 Pilates
Ort: Pfarrsaal St. Jodok, Schruns ("Stärnasaal")
Beginn: Dienstag, 15.09.2026 um 10:10 Uhr 10 x 1 Stunde
AK8715 Fußball-Schnupperkurs für Mädchen (8–12 Jahre)
Ort: Fußballplatz Schruns
Beginn: Mittwoch, 23.09.2026 um 18:00 Uhr 3 x 1,5 Stunden AK8716 Fußball-Schnupperkurs für Mädchen (13–16 Jahre)
Ort: Fußballplatz Schruns
Beginn: Mittwoch, 23.09.2026 um 18:30 Uhr 3 x 1,5 Stunden AK7013 Bodyforming Ort: Pfarrsaal St. Jodok, Schruns ("Stärnasaal")
Beginn: Mittwoch, 23.09.2026 um 19:15 Uhr 12 x 1 Stunde
AK7012 Intensives Ganzkörpertraining
Ort: Pfarrsaal St. Jodok, Schruns ("Stärnasaal")
Beginn: Donnerstag, 24.09.2026 um 19:00 Uhr 12 x 1 Stunde AK8602 Familientöpfern (ab 4 Jahren)
Ort: Spycher, Junkerweg 2, Tschagguns (Sabine Berchtold)
Beginn: Dienstag, 27.10.2026 um 13:30 Uhr 1 x 3 UE
AK6004 Keramik, wie sie mir gefällt
Ort: Spycher, Junkerweg 2, Tschagguns (Sabine Berchtold)
Beginn: Dienstag, 27.10.2026 um 18:00 Uhr 1 x 4 Stunden
Gerne beraten
wir Sie
telefonisch unter
05552 65205
SEINERZEIT | 13
Von 1906 bis 1936 gab es drei Jahrzehnte lang in
Perchtoldsdorf bei Wien ein Fotostudio Wolf, das von
einem gewissen Heinrich Wolf betrieben wurde. Dessen
Sohn Theodor Wolf wurde auch Fotograf. Ihn verschlug es
1929 ins Montafon, wo er zuerst als Fotograf bei Otto Steiner in Schruns arbeitete, ehe er von 1931 bis 1966 ebendort das Geschäft „Foto Wolf”betrieb. 1966 übernahm sein Sohn Heinz das Geschäft und führte es bis zu seiner Pensionierung 2006. In jenem Jahr endete die 100-jährige Geschichte von Foto Wolf.
Knapp 20 Jahre später übergab Heinz Wolf seine umfangreiche Sammlung mit weit über 2.000 Postkarten am 17.
Oktober 2024 als Schenkung an das Montafon Archiv im
Heimatmuseum Schruns. Im Archiv begann dann umgehend die Umlagerung der Postkarten sowie der Negative, darunter viele Glasplatten, in säurefreie Fototaschen und Fotokartons. Es konnten zudem zwei Hefte mit nach Laufnummern sortierten Postkarten am Computer verschriftlicht und somit digital durchsuchbar gemacht werden, was die Bearbeitung der Sammlung massiv erleichtert.
Um diesen wertvollen Bestand der Öffentlichkeit zugänglich zu machen bzw. um zu zeigen, wie sich das Montafon „seinerzeit”, also zwischen den 1930er Jahren und der Jahrtausendwende, gewandelt hat, fiel die Entscheidung, der Postkartensammlung ab Juli 2026 im Heimatmuseum Schruns eine noch bis mindestens 2027 zu sehende Ausstellung zu widmen.
Als Kuratoren fungieren der Verfasser und Marco Schwarzhans, der bereits an der Digitalisierung maßgeblich mitgearbeitet hat. Für die technische und künstlerische Umsetzung ist Stoph Sauter verantwortlich. Mithilfe von vier Beamern werden Postkartenmotive an die Wände des Sonderausstellungsraums projiziert. Im Zentrum stehen die gestochen scharfen Glasplatten, bei denen es teilweise möglich ist, die Hautfalten der abgebildeten Personen zu zählen. Weitere thematische Schwerpunkte sind Motive aus Schruns, aus den übrigen Gemeinden des Tales sowie aus der Montafoner Bergwelt. Jazzmusik, eine Couch und eine Schale mit Mannerschnitten laden zum längeren Verweilen ein. Ein weiterer Höhepunkt der Ausstellung ist ein knapp 20-minütiges Interview mit Heinz Wolf. Darin erzählt er über die wechselsame Firmengeschichte, die Entwicklung der Fotografie im Allgemeinen und die Suche nach dem perfekten Fotomotiv im Montafon im Speziellen.
Mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden. Es wird vielmehr empfohlen, die Ausstellung zu besuchen!
Dr. Andreas Brugger
(Montafoner Museen/Montafon Archiv)
"IMWANDEL" – Das Montafon in Postkarten von Foto Wolf
14 | VEREINE
Das alte Gipfelkreuz der Geißspitz, welches 1986 auch
von den Pfadis Montafon errichtet wurde, war genau
40 Jahre der Witterung ausgesetzt und musste nun
erneuert werden.
Möglich gemacht hat das vor allem die Zimmerei Holzbau
Fritz. Sie stellte nicht nur das Holz zur Verfügung, sondern nahm sich gemeinsam mit unserer Jugendgruppe die Zeit, das Kreuz von Grund auf herzustellen. Dabei wurden auch der Schriftzug „Allzeit bereit” und die Jahreszahlen 1986 und 2026 in das Holz geschnitzt.
Am 22. August ging es dann an die Umsetzung. Nachdem
das neue Kreuz samt Werkzeug und Material für die Fundamentausbesserung auf die Geißspitz hochgetragen wurde, konnte Dank zahlreichen Helferinnen und Helfer das alte Kreuz abgetragen, das bestehende Fundament ausgebessert, die neuen Holzbohlen zusammengeschraubt und das 170 kg schwere Kreuz schließlich aufgestellt werden.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Helferinnen und
Helfern, die tatkräftig mit angepackt haben. Zudem der
Zimmerei Holzbau Fritz, der Gemeinde Tschagguns, der
Bergrettung Schruns-Tschagguns und der Feuerwehr
Tschagguns. Ohne eure Unterstützung wäre das nicht
möglich gewesen.
Die Pfadfinder Innen St. Martin Montafon
Ein herzliches Vergelt´s Gott
Die Gemeinde Tschagguns bedankt sich herzlich bei den
Pfadfinder Innen St. Martin Montafon für ihren Einsatz und die Initiative zur Erneuerung des Gipfelkreuzes. Mit viel Engagement und Zusammenhalt wurde hier ein wertvoller Beitrag geleistet, um das Gipfelkreuz für die nächsten Jahrzehnte zu erhalten.
Erneuerung Gipfelkreuz Geißspitz 2026
VEREINE | 15
VVK und Abendkasse ,– Mitglieder, Studenten, Schüler ,– Vorverkauf in allen Vorarlberger Sparkassen ??????????? Kulturbühne Schruns
URAUFFÜHRUNG EINE KOMÖDIE VON
Sonntag 0.. 7:00 Uhr
Judith Prugger
Barbara & Karl Müller
REGIE
WEITERE AUFFÜHRUNGEN
Auf die
Probe
gestellt
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16 | VEREINE
Auf einen ereignisreichen und musikalisch vielseitigen Sommer mit Auftritten an verschiedenen Plätzen in Tschagguns und Umgebung kann die Harmonie - musik Tschagguns zurückblicken.
Neben den Platzkonzerten beim Gasthaus Sulzfluh, beim
Hotel Montabella, beim Golfclub Zelfen, beim Hotel TUI
BLUE und im Gastgarten Jochum spielten wir auch beim
Hotel Taube in Schruns einen Dämmerschoppen. Beim
Bezirksmusikfest in Gaschurn sowie anlässlich des 60-jährigen Jubiläums und des Patroziniums der Pfarrkirche Latschau gestalteten wir die Messfeiern musikalisch mit.
Im Rahmen der Fahrzeugweihe der Feuerwehr Tschagguns
spielten wir zum Frühschoppen auf. Gemeinsam mit der
Harmoniemusik Schruns umrahmten wir außerdem die
Fronleichnamsprozession in Tschagguns musikalisch.
Mit einem Platzkonzert beim Alpabtrieb sowie dem Frühschoppen bei der Tschaggunser Kilbi schlossen wir unser Sommerprogramm ab.
Es war für die Harmoniemusik Tschagguns ein intensiver,
aber vor allem musikalisch schöner Sommer. Trotz einiger urlaubsbedingter Abwesenheiten von Musikant:innen konnten wir zahlreiche hörenswerte Konzerte darbieten und das Publikum mit unserer Musik begeistern.
Wir bedanken uns bei den Veranstaltern für die tolle Gastfreundschaft sowie bei allen Konzertbesucher:innen für das zahlreiche Erscheinen und den anerkennenden Applaus.
Für die Harmoniemusik Tschagguns
Günter Kasper, Obmann
Ein Sommer voller Musik – Rückblick auf das Sommerprogramm der Harmoniemusik Tschagguns Updates vom Eishockeyclub Montafon (sm) Um sportlich mitreden zu können, bereiten sich unsere Eishockeyspieler - vom Nachwuchs bis zu den Erwachsenen – seit geraumer Zeit sowohl in Trockeneinheiten als auch auf Eis vor.
Auch in der bevorstehenden
Saison werden Eigenbau-
Nachwuchsspieler in der Kampfmannschaft ando -
cken, gilt es doch, den in der Vergangenheit eingeschlagenen Weg der Integration fortzusetzen.
Seit Anfang August steht der EHC-Nachwuchs regelmäßig
mehrmals wöchentlich auf dem Eis. Gemeinsam mit dem
Kooperationspartner VEU Feldkirch nehmen wir an Vorarlberger und Schweizer Meisterschaften teil. Bis zur Eröffnung der Eissaison im Aktivpark Anfang Oktober werden sämtliche Eiszeiten unserer Spielgemeinschaft in Feldkirch absolviert. Unsere U18-Spieler treten mit dem Eishockey Leistungszentrum Vorarlberg in der U18 International Meisterschaft an. Mit Patrick Ganahl hat die Kampfmannschaft einen neuen Head-Coach. Er kennt den EHC sowohl als Spieler und Trainer als auch als Funktionär bestens. Er wird alles daransetzen, den VEHL1-Meistertitel im Montafon zu behalten. Die heiße Vorbereitungsphase startet Anfang September mit einem Trainingslager in Telfs.
Die Kampfmannschaften 1b und 1c spielen unter den Fittichen von Boris Zachumensky in der VEHL3 und VEHL4.
Boris zeichnet zudem wie bisher für den Nachwuchsbereich als Head-Coach verantwortlich. Als Hobbyteam sind die Altherren weiterhin aktiv.
Ab Oktober bietet der EHC Montafon jeden Freitag ein
Schnuppertraining für Kinder ab 4 Jahren an. Die Eislaufschule Montafon startet im November.
Highlights zu Saisonbeginn im Aktivpark sind das Internationale U10 Nachwuchsturnier vom 9. bis 11. Oktober 2026 mit 25 Mannschaften und der EHC Montafon Egger- Cup vom 16. bis 18. Oktober 2026 mit 14 Teams. Umrahmt wird der Egger-Cup vom beliebten EHC-Oktoberfest.
Der EHC Montafon freut sich auf Ihren Besuch bei Spielen und Veranstaltungen.
Erfahren Sie Aktuelles auf www.ehc-montafon.at
VEREINE | 17
Bereits zum dritten Mal findet am 7. November das
beliebte Preisjassen im Turnsaal der VS Tschagguns
statt.
Alle begeisterten Jasser von nah und fern sind recht herzlich eingeladen! Ab 16:00 Uhr geht es beim Jassen in zwei Durchgängen um die begehrten Preise. Der Hauptpreis – ein WIMO-Gutschein im Wert von 250 Euro – wird auch heuer wieder mittels Stichzahl ausgelost. Auch dieses Jahr gibt es wieder für alle Teilnehmer Innen ein besonderes Sammlerstück als Dankeschön!
Für das leibliche Wohl sorgt der WSV Tschagguns in gewohnter Manier, alle Einnahmen aus der Veranstaltung kommen 1:1 den ca. 70 Kindern und Jugendlichen vom WSV zugute.
ACHTUNG: Limitierte Teilnehmerzahl - Anmeldungen sind
ab sofort möglich:
- Onlineformular auf www.wsv-tschagguns.at
- Per Mail an anmeldung@wsv-tschagguns.at
- Per Telefon unter 0664/6424090 oder 0650/5730457
- Persönlich im Schulsportzentrum Tschagguns bei
Isabelle Jochum, Mo-Fr 9-12 Uhr
WSV Trockentraining – jeden Samstag
Der Nachwuchskader des WSV Tschagguns startet im September mit dem herbstlichen Trockentraining. Mit Wanderungen und Konditions- bzw. Koordinationseinheiten in der freien Natur oder in der Halle bereiten sich die Kinder und Jugendlichen im Alter von 5 bis 14 Jahren auf die bevorstehende Wintersaison vor.
Du möchtest gerne beim WSV mittrainieren? Du bist mindestens 5 Jahre alt, der Parallelschwung dominiert bereits über den Pflug und du kannst alleine Tellerlift fahren? Dann melde dich unter T. 0664/6424090 zu einem Schnupper- Trockentraining an, das jeden Samstag Nachmittag stattfindet. Wir freuen uns auf motivierten Nachwuchs!
WSV Preisjassen am 7. November
18 | VEREINE
Vier Tage lang stand die Fußballanlage des Intersport
Fischer FC Schruns ganz im Zeichen des Nachwuchses.
Rund 70 Kinder nahmen am Sommercamp teil und
wurden von zwölf Trainern betreut.
In abwechslungsreichen Einheiten standen Technik, Ballgefühl, Dribbling und Zusammenspiel im Mittelpunkt.
Ebenso wichtig waren Teamgeist, gegenseitige Unterstützung und gemeinsame Erlebnisse. „Die Kinder sollen in erster Linie Freude haben und eine schöne gemeinsame Zeit erleben”, lautete die Grundidee. Für Abwechslung sorgten Spiele und eine Schnitzeljagd, bei der Geschicklichkeit, Kreativität und Zusammenarbeit gefragt waren.
Organisiert wurde das Camp von Nachwuchsleiter Marco
Kolb und Marc Groß gemeinsam mit dem Trainerteam.
Unterstützt wurde das Camp von Partnern aus der Region. Illwerke VKW leistete einen finanziellen Beitrag, Silvretta Montafon unterstützte bei der Verpflegung. Paediprotect, Eurojobs, Intersport Fischer und das "Esszimmer"
sorgten mit kleinen Geschenken zusätzlich für Freude und Begeisterung. Den Abschluss bildete ein bunt gemischtes Turnier. So verband das Sommercamp Sport, Gemeinschaft und ein abwechslungsreiches Ferienerlebnis. Der FC Schruns bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten und Unterstützern.
Sommercamp des FC Schruns fördert Nachwuchs und Teamgeist Der Vorstand des WSV Tschagguns begrüßte am Freitag, den 18. September im Saal des Gasthof Löwen zahlreiche Mitglieder zur 103. Jahreshauptversammlung.
Obmann Richi Fleisch begrüßte den Bürgermeister Gerhard Vonier sowie die Ehrenmitglieder Ferdinand Orlainsky, Peter Both und Karl Bahl und freute sich über deren Anwesenheit. Er berichtete, dass Birgit Rützler und Alexander Ganahl sehr erfolgreich die D-Trainer-Ausbildung absolvierten und dass Alexander und Isabelle Jochum, Martin Rützler, Manuela Konzett und Reinhard Moser sich als Kampfrichter ausbilden ließen.
Der Sportwart Ski Alpin Alexander Jochum verdeutlichte
die Dimension des Ski Alpin Kaders, die erzielten Erfolge in der vergangenen Saison und die Entsendung von 7 Athlet:innen in den Skiclub Montafon.
Isabelle Jochum berichtete stellvertretend für Sportwärtin Nordisch Elke Loretz, dass das neue engagierte Trainerteam des Skiclub Montafons Dominik Loretz und Guido Dobler motiviert am Nachwuchswachstum arbeiten und einige Schnuppertermine anbieten. Weiters werden die Nordischen Athleten künftig direkt für den Skiclub Montafon genannt und auch dort betreut werden. Auch auf den Austriacup, der vom 3. Bis 4. Oktober auf dem Schanzenzentrum Montafon ausgetragen wird wurde hingewiesen – eine einmalige Chance die besten Nachwuchsathlet:innen aus ganz Österreich der Skispringer und Nordischen Kombinierer live und hautnah zu erleben.
Hubert Schuler war froh in diesem Jahr davon berichten zu können, dass nach langen 6 Jahren Wartezeit endlich wieder ein WSV Tschagguns Rodelrennen stattfinden konnte und bedankte sich bei allen, die ihn unterstützt haben. Hubert Hosp erläuterte seine Kassenführung sehr detailliert und Andreas Walter stellte stellvertretend für Erich Grohs als Kassenprüfer fest, dass es keinerlei Beanstandungen bei der durchgeführten Kassaprüfung gab, womit der Kassier, und später auch auf Anfrage von Bürgermeister Gerhard Vonier der gesamte Vorstand entlastet werden konnte.
Es folgten zahlreiche Ehrungen für sportliche Erfolge aber auch für langjährige Mitgliedschaften. Für sagenhafte 60 Jahre wurde Roland Haas gedankt und seit unglaublichen 70 Jahren ist Erika Mangeng bereits Mitglied beim WSV Tschagguns. Eine genaue Auflistung aller geehrten Mitglieder ist unter www.wsv-tschagguns.at ersichtlich.
Ein Highlight war dann noch die Ernennung von Richi
Fleisch als Ehrenmitglied auf Antrag des Vorstands. Die
einstimmige Zustimmung aller Anwesenden zeugte von
großem Dank an den fleißigen Obmann, der mit Leib und
Seele die Geschicke des Vereins leitet.
103. Jahreshauptversammlung des WSV Tschagguns
Die Geehrte Erika Mangeng mit Obmann Richi Fleisch.
Im Bild v.li.: Markus Stemer, Richi Felisch, Manuela Konzett und Hubert Hosp
VEREINE | 19
Grund zum Feiern hatte die Feuerwehr Tschagguns
bei den Festtagen vom 5. bis 7. Juni 2026.
Wettkampfstimmung herrschte am Samstag. 53 Gruppen stellten sich den Anforderungen beim "Angriffscup".
Ebenfalls stark vertreten war die Jugend mit 39 Wettkampfgruppen beim Trainingsbewerb der Jugend.
Beim Festakt am Sonntag wurden die zwei neuen Fahrzeuge, ein „Löschfahrzeug" und ein „Versorgungsfahrzeug"
von Pfarrer Mag. Hans Tinkhauser gesegnet.
Ein besonderer weiterer Anlass war das 10-jährige Bestehen der Feuerwehrjugend. Die zu diesem Anlass neu angeschaffte Fahne für die Jugend wurde ebenfalls dem göttlichen Segen zugeführt.
Großes Interesse zeigte die Bevölkerung am Sonntag beim
Sicherheitstag. Sämtliche Rettungsorganisationen waren
anwesend und konnten besichtigt werden. Pilot Arno zeigte bei seiner Vorführung, wie ein Hubschrauber bei einem Waldbrand eingesetzt wird.
Riesige Stimmung herrschte im Festzelt, in der einzigartigen Weinlaube, in der Bar und im Kaffee/Kuchen Platz.
Die „Fetzig`n aus dem Zillertal", die Harmoniemusik
Tschagguns, sowie das Duo „ZWEIFACH gewaltig" heizten
den Besuchern so richtig ein.
Möglich war dies nur, weil uns viele freiwillige Helfer unterstützten. Uns, der Feuerwehr Tschagguns, ist es ein großes Anliegen „Danke" zu sagen. Danke allen Helfern, den Mitarbeitern vom Bauhof, den Sponsoren, allen anwesenden Rettungsorganisationen und Institutionen, den Gemeinden Tschagguns und Schruns, dem Tourismusverband und der interessierten Bevölkerung.
Ein herzliches DANKESCHÖN! Allen weiterhin eine gute
Zeit!
Eure Feuerwehr Tschagguns
Feuerwehrfest Tschagguns
Kommandant Christoph Hinteregger (li.) und
Bürgermeister Gerhard Vonier Pfarrer Mag. Hans Tinkhauser bei der Fahrzeugsegnung Kommandant Christoph Hinteregger überreichte Alt-Bürgermeister Herbert Bitschnau ein Geschenk.
Die Segnung der Fahrzeuge fand auf dem Parkplatz der "Alte Gme"
statt.
20 | VEREINE
Tschaggunser Kilbi 2026
Nach dem Patroziniumsgottesdienst in der Pfarrkirche
Tschagguns durften die Golnis auf dem Volksschulplatz die Gäste bei strahlendem Sonnenschein und spätsommerlichen Temperaturen zum traditionellen Frühschoppenkonzert der Harmoniemusik Tschag - guns begrüßen.
Frühschoppen mit der Harmoniemusik und musikalische Umrahmung Schnell füllten sich Platz und Zelt. Gespannt und voller Bewunderung lauschten die Gäste dem Kon - zert der Harmoniemusik unter der Leitung von „Nachwuchskapellmeister”Moses Ruprecht. Der Mix aus schmissigen, traditionellen und modernen Rhythmen fand großen Anklang beim Publikum, was mit viel Applaus bedankt wurde. Die gute Stimmung machte sich offensichtlich auch gleich im Magen bemerkbar. Jedenfalls hatten unsere Servicekräfte und die Küchencrew des Golavereins alle Hände voll zu tun um die Gäste mit „Grillhennili, Festwürsten, Zack-Zack und sonstigen Köstlichkeiten” zu verwöhnen. Ein Highlight war dann zu Mittag auch der Auftritt der Kindertrachtengruppe Schruns, welche das Publikum mit perfekt einstudierten Tänzen zu begeistern wusste. Es war ein Traum zuzusehen, was die Kinder schon einstudiert haben.
Am Nachmittag gaben dann „Vollgas Tirol” aus dem Zillertal so richtig Vollgas. Dank der angenehmen Temperaturen konnten die Gäste entweder im Zelt, unter dem Vordach oder im Freien den Klängen lauschen und mitschunkeln.
Die vielen selbstgemachten Kuchen und Torten der Gola-
Damen lockten die Gäste zwischendurch ins Turnsaal-Foyer zu einem Kaffee und einem Schwätzchen.
Sicherheitstag bei der Tschaggunser Kilbi
Ein besonderes Highlight der diesjährigen Tschaggunser
Kilbi war der Sicherheitstag, bei dem zahlreiche Einsatz- und Sicherheitsorganisationen ihre wichtige Arbeit präsentierten. Mit dabei waren unter anderem die Bergrettung Schruns-Tschagguns, die eindrucksvoll den Einsatz ihrer modernen Drohnen demonstrierte, das Österreichische Rote Kreuz, die Polizei mit ihrer Hundestaffel, die Feuerwehr sowie die Justizwache. Die Besucherinnen und Besucher hatten dabei die Möglichkeit, die verschiedenen Organisationen und deren Einsatzbereiche näher kennenzulernen, interessante Einblicke in die tägliche Arbeit zu erhalten und direkt vor Ort Fragen zu stellen. Besonders für die jüngsten Kilbi-Gäste war die Präsentation der Einsatzfahrzeuge, Geräte und Einsatzmittel ein spannendes Erlebnis. Der Sicherheitstag bot damit nicht nur abwechslungsreiche Unterhaltung, sondern machte auch auf die wertvolle und oft herausfordernde Arbeit der Einsatzkräfte aufmerksam. Die Veranstalter der Tschaggunser Kilbi bedanken sich herzlich bei allen teilnehmenden Organisationen für ihre Bereitschaft, sich im Rahmen der Kilbi zu präsentieren, ihr Wissen weiterzugeben und den Besucherinnen und Besuchern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.
Treffsicherheit beim „Schiebleschießen”
Auch heuer sorgten die Golnis bei ihrer Kilbi mit einem
besonderen Wettbewerb für Unterhaltung und Spannung.
Auf vielfachen Wunsch fiel die Wahl in diesem Jahr auf das „Schiebleschiessen” – eine Herausforderung, bei der vor allem Geschicklichkeit, Konzentration und Treffsicherheit gefragt waren.
Das Gola-Zelt war auch dieses Jahr wieder voll besetzt.
VEREINE | 21
Die Teilnehmer hatten die Aufgabe, insgesamt fünf Holzscheiben gezielt in die mit unterschiedlichen Punktezahlen gekennzeichneten Spalten zu schießen. Dabei zeigte sich schnell, dass es gar nicht so einfach war, eine möglichst hohe Punktezahl zu erreichen. Jeder Treffer zählte – und schon kleine Abweichungen konnten über Sieg oder Niederlage entscheiden. Dabei zeigte Andreas Graier sein Können und gewann mit 33 Punkten diesen Bewerb. Die Golnis gratulieren dem Gewinner herzlich und bedanken sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die tolle Beteiligung und den geselligen Wettbewerb. Ein besonderer Dank gilt zudem GSL-Tourismus für die großzügige Unterstützung.
Große Tombola mit tollen Preisen
Ein weiteres Highlight der Tschaggunser Kilbi war auch die hoch dotierte Tombola mit 400 Warenpreisen und zahlreichen Gutscheinen unserer Tschaggunser Gastronomie. Der von Wolfi Holzner gesponserte Gutschein für den Foodtruck Alphawolf im Wert von 399 Euro als Hauptpreis ging an Nicole Grass. An dieser Stelle möchten wir uns nicht nur bei unserer heimischen Gastronomie mit ihren Gutscheinen für die Hauptverlosung, sondern auch besonders bei allen anderen Betrieben bedanken, die uns großzügig mit Warenpreisen für die riesige Tombola bedachten.
Einmal mehr durften wir uns dank abwechslungsreichem
Programm samt Kinderbetreuung im Turnsaal, Glücksrad
und super Musik freuen, diese Tschaggunser Traditionsveranstaltung erfolgreich über die Bühne gebracht zu haben.
Einen besonderen Dank möchten wird auch an die Gemeinde und speziell an die Mitarbeiter des Bauhofes, die uns bei jeder Kilbi tatkräftig helfen, richten. Auch bedanken wir uns bei der Feuerwehr Tschagguns für die Beistellung des Zeltes und hier ganz besonders bei Sebastian Köstlinger, Matthias Halper und Christoph Hinteregger für die prompte Zusammenarbeit.
Euer Obmann-Team Bianca Brandl, Katharina Moser
und die Gola-Droli-Truppe
Tschaggunser Kilbi 2026
Nicole Grass (2. von links) gewann den Food-Truck-Gutschein. Andreas Graier gewann das "Schiebleschießen".
Trio "Vollgas Tirol" sorgte wie im letztes Jahr für tolle Stimmung. Die Harmoniemusik beim traditionellen Frühschoppen Gola-Mitglied Heinz Fritz moderierte die Preisverteilung.
Auch die Bergrettung Schruns-Tschagguns präsentierte sich bei der Kilbi im Rahmen des Sicherheitstages
22 | MONTAFON TOURISMUS/WERBUNG
Im Sommer 2025 hat die illwerke vkw mit der umfassenden Generalerneuerung des Vermuntwerks in Partenen gestartet. Nun, im Herbst 2026, werden die Arbeiten an einem der ältesten Wasserkraftwerke des Landes abgeschlossen. Wie es im „neuen ” Kraftwerk aussieht? Das können Interessierte bei einem Tag der offenen Tür am Samstag, dem 17. Oktober, erfahren.
Das Vermuntwerk prägt seit seiner Inbetriebnahme im Jahr 1930 die Geschichte der erneuerbaren Energie in Vorarlberg. Damals ging es als erste Großanlage der Vorarlberger Illwerke und als stärkstes Wasserkraftwerk Österreichs in Betrieb. Mit der Generalerneuerung wurde nun in die Zukunft investiert. Kernstück des Projekts war der vollständige Austausch der Maschinensätze. Zwei hochmoderne 6-düsige horizontale Peltonmaschinen ersetzen die bisherigen fünf Maschinen. Gleichzeitig wurde die gesamte Kraftwerkstechnik erneuert. Diese Erneuerung bringt mehrere Vorteile: So steigt die jährliche Stromproduktion von 270 auf rund 286 Gigawattstunden und der Wartungsaufwand reduziert sich deutlich.
Wer spannende Einblicke in das generalerneuerte Vermuntwerk gewinnen möchte, hat dazu am Samstag, dem
17. Oktober, von 10 bis 16 Uhr bei einem Tag der offenen Tür die Gelegenheit. Einfach vorbeikommen und Wasserkraft hautnah erleben!
Das Vermuntwerk: Bereit für die Zukunft
In den kostenlosen Workshops und Vorträgen rund
ums Gastgeben dreht sich alles darum, wie exzellenter
Gästeservice und klare Kommunikation gelingen, wie
Preiskalkulation und Meldewesen effizient gestaltet
werden können und wie künstliche Intelligenz den
Arbeitsalltag sinnvoll unterstützt. Auch 2026 konnte
Montafon Tourismus wieder erfahrene Referentinnen
und Referenten für ausgewählte Themen gewinnen.
Wir freuen uns, wenn wir Dein Interesse damit wecken – und natürlich über Deine Anmeldung!
Aktuelles Kursangebot im Herbst:
Effizienter Einsatz von KI im Tourismus
In diesem Kurs lernst Du den sinnvollen Einsatz moderner Tools im Tourismus – von rechtlichen Grundlagen bis zur professionellen Erstellung von Texten für Mails, Kommentare zu Bewertungen und den Einsatz sinnvoller Prompts.
24. September 2026 | 13:30 Uhr | Zentrale Montafon
Tourismus, Schruns
Gemeindeabgaben - Meldepflichten & Meldeclient
Als Vermieter bist Du verpflichtet, Deine Gäste zu melden und die vorgeschriebenen Gemeindeabgaben korrekt abzuführen. Diese Aufgaben kosten im Alltag oft Zeit und Nerven. In diesem Workshop erfährst Du, wie Dich das elektronische Meldewesen unterstützt, Abläufe vereinfacht und Fehler ausschließt.
1. Oktober 2026 | 18:00 Uhr
Sitzungssaal Gemeinde Gaschurn
Online-Bewertungen richtig nutzen und kommentieren
Nutze Online-Bewertungen, um mehr Gäste Deiner Zielgruppe zu erreichen. Du lernst, wie Du Deine Online-Reputation aktiv steuerst, Feedback gewinnst und authentisch kommentierst.
22. Oktober 2026 | 13:30 Uhr
Tourismusinformation St. Gallenkirch
Zur Gesamtkursübersicht:
montafon.at/gastgeberakademie
Montafoner Gastgeberakademie
ALLERLEI | 23
24 | ALLERLEI
Drei Tage fernab des Schulalltags verbrachten 30 Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe des Bodensee-Gymnasiums gemeinsam mit ihren Lehrkräften Frau Rößler, Herrn Hummel, Herrn Farian und Herrn Reisinger auf der Lindauer Hütte im Montafon. Das bewährte Projekt „Alpine Sicherheit und Alpenpflege”verbindet seit Jahren Naturerlebnis, praktischen Umweltschutz und wichtige Kenntnisse für sichere Aufenthalte im Gebirge.
Neben den Arbeitseinsätzen auf der Alpe Spora und Wanderungen standen vom 20.-22.07.2026 auch Einheiten zur alpinen Sicherheit und zu Erster Hilfe auf dem "Stundenplan”. Die Schülerinnen und Schüler lernten dabei Grundlagen der Tourenplanung, beschäftigten sich mit Wetterkunde und Orientierung im Gelände und übten Maßnahmen der Ersten Hilfe – sowohl für alltägliche Notfälle als auch für Situationen am Berg.
Auf der Alpe Spora standen verschiedene Pflegemaßnahmen zum Erhalt der traditionellen Kulturlandschaft auf dem Programm. So entfernten die Schülerinnen und Schüler beispielsweise den Weißen Germer von den Weideflächen. Diese für das Vieh giftige Pflanze breitet sich auf Alpwiesen aus und beeinträchtigt die Weidewirtschaft.
Außerdem wurde beim sogenannten „Schwenden” mitgeholfen: Nachwachsende Latschenkiefern wurden zurückgeschnitten, um wertvolle Weideflächen dauerhaft offen zu halten.
Neben den Arbeits- und Lernphasen blieb auch Zeit für
das gemeinschaftliche Miteinander auf der Lindauer Hütte. Die beeindruckende Bergkulisse, gemeinsame Abende und zahlreiche Gespräche machten die drei Tage für alle Beteiligten zu einem besonderen Erlebnis.
Unterstützt wurde das Projekt erneut von der Alpgenossenschaft Spora, der Gemeinde Tschagguns sowie der Albrecht-von-Dewitz-Stiftung aus Tettnang.
Auch in diesem Jahr zeigte sich damit erneut, „Alpine Sicherheit und Alpenpflege” ist weit mehr als ein Schulausflug: Die Schülerinnen und Schüler kehrten nicht nur mit vielen Eindrücken aus der Bergwelt zurück, sondern auch mit dem Bewusstsein, dass der Erhalt der alpinen Kulturlandschaft und ein verantwortungsvoller Umgang mit der Natur keine Selbstverständlichkeit sind, sondern aktives Engagement erfordern.
Andrea Rößler
Alpine Sicherheit und Alpenpflege 2026 – Lernen, anpacken und Gemeinschaft leben Die Gemeinde bedankt sich bei allen Helfer Innen!
ALLERLEI | 25
Kaiserwetter, gelebte Tradition und ein starkes Gefühl des Zusammenhalts prägten den diesjährigen „Frauatig ” auf der Alpe Alpila. Am Samstag, dem 15.
August, luden die Älplerfamilie Marion und Leonhard
Schneider sowie die Alpgemeinschaft zum traditionellen Fest ein.
Unter den zahlreichen Gästen, die den Weg auf die Alpe
fanden, machte sich auch der gesamte Alpvorstand ein
Bild von der hervorragenden Stimmung. So zeigten sich
unter anderem Alpmeister Matthias Salzgeber mit Gattin
Simone, Vize-Alpmeister Christoph Netzer mit Lebensgefährtin Birgit, Wolfgang Mangeng mit Gattin Petra sowie Alexander Marent mit Familie auf der Alpe. Ein besonderer Dank gilt in diesem Jahr den erwähnten Partnerinnen der Vorstandsmitglieder, die sich tatkräftig bei der Bewirtung der Festgäste einbrachten und so maßgeblich zum Gelingen beitrugen.
Die spürbar herzliche Atmosphäre und das gesellige Miteinander machten den „Frauatig” zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Generationen. Erst mit dem Sonnenuntergang endete ein rundum gelungenes Fest, das den Zusammenhalt der Region einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis stellte.
Gemeinschaft und Tradition: Gelungener "Frauatig"
auf der Alpe Alpila
Freuten sich über ein gelungenes Traditionsfest (v. l.): Das Alpvolk rund um die Älplerfamilie Marion und Leonhard Schneider gemeinsam mit dem Vorstand der Alpe Alpila.
Die Singgemeinschaft „Singsang“ begeisterte die Festgäste mit einer bunten Vielfalt aus traditionellen Montafoner Liedern und modernen Klängen.
Idylle pur: Die Kühe auf den saftigen Weiden der Alpe Alpila genossen das traumhafte Sommerwetter am „Frauatig“.
Geschichtsträchtig: Das hölzerne Schild an der Alpe Alpila erinnert an die lange Historie und die Erweiterung im Jahr 2010.
26 | ALLERLEI
Die Freundschaft zwischen dem Montafon und Japan
reicht schon viele Jahrzehnte zurück.
1963 war es Franz
Furtner, Leiter der
Skischule Schruns
und Chefdemonstrator von Professor
Stefan Kruckenhauser, der in Japan
die Arlberg Skilauftechnik lehrte. Zwei
Jahre später kam
eine Gruppe japanischer Skifahrer,
unter ihnen Hideo
Miyazawa, der spätere Bürgermeister von Myoko Mura,
ins Montafon und nächtigte im Hotel Taube in Schruns.
1967 gründete schließlich Professor Takahiro Morozumi,
Vorstand der Sportfakultät der Seijo Universität in Tokio, die so genannte „Skimission Austria – Japan”, um bei den
– wie sie es formulierten – „besten Skilehrern der Welt” zu lernen. Im gleichen Jahr wurde zudem der Judoclub Montafon gegründet. 1969 kamen dann mit den japanischen Skifahrern auch erstmals zwei hochkarätige Judolehrer ins Montafon. In späteren Jahren wurden diese Judotrainings von Professor Naoomi Shimizu, Vorstand der Sportfakultät der Keio Universität in Tokio, durchgeführt und ergänzend dazu wurde auch ein Kulturprogramm gestartet.
1997 gab es schließlich erste Gespräche über eine Gemeindepartnerschaft und ein Jahr später kam eine 19-köpfige japanische Delegation, angeführt von Hideo Miyazawa, Bürgermeister von Myoko, ins Montafon. 2002 fand der erste Schüleraustausch statt und 2004 reiste schließlich eine 16-köpfige Delegation aus Schruns-Tschagguns nach Myoko, um die Gemeindepartnerschaft offiziell zu unterzeichnen. Im Folgejahr wurde der Verein „Japanfreunde Montafon”gegründet, dem Manuel Bitschnau lange Jahre vorstand. Bis 2015 gab es zahlreiche Austauschprogramme. Danach kamen die Aktivitäten langsam zum Erliegen.
Letztes Jahr reiste deshalb Manuel Bitschnau nach Myoko, um die nahezu vergessene Partnerschaft in Japan in Erinnerung zu rufen.
Infolgedessen kam im Juli diesen Jahres Yoji Kido, Bürgermeister von Myoko, mit zwei weiteren Personen ins Montafon, wo inzwischen Roman Salzgeber zum neuen Obmann der „Japanfreunde Montafon” gewählt worden war.
Ziel war es, die Partnerschaft wiederzubeleben. Im Zuge
dieses Besuchs gab es auch einen Empfang im Montafoner
Heimatmuseum Schruns, wo ich als Vertreter der Montafoner Museen die Delegation begrüßen durfte. So war es mir möglich, Herrn Kido mitzuteilen, dass ich im August für einen Gastvortrag bei der Tagung „Educational Spaces“
an der Hokkaido Universität in Sapporo nach Japan fliegen würde und im Rahmen dieser Reise plante, neben Tokio, Kyoto, Osaka und Hiroshima auch Myoko zu besuchen. Ich bot an, im Rahmen dieses Besuches das Montafon in einem ausführlichen Vortrag der interessierten Bevölkerung von Myoko vorzustellen.
Folge dieses Angebots war eine offizielle Einladung nach Japan und so war ich vom 13. bis 15. August der erste Montafoner, der unsere japanische Partnerstadt seit der Erneuerung der Partnerschaft besuchte. Ich wurde während meines Aufenthalts zwei Tage lang wahrlich fürstlich versorgt und betreut. Meine Unterkunft war traditionell japanisch – das Ryokan Okayama, wo ich auch in einem Onsen, einem japanischen Thermalbad, entspannen konnte.
Das Programm war äußerst vielseitig. So besuchte ich beispielsweise das Skimuseum in Joetsu, die Skisprungschanzen, den Imori Pond, die Naena Falls sowie die Werkstatt eines Keramikkünstlers. Auch die kulinarischen Highlights waren vielseitig, wobei meine Gastgeber große Freude daran hatten, dass ich alles aß, was mir angeboten wurde.
Dazu gehörten beispielsweise Sushi, Somen Nudeln und
Aal. Ein Höhepunkt war für mich zudem das Läuten der
Freundschaftsglocke.
Mein englischsprachiger Vortrag mit dem Titel „The Austrian twin city of Myoko: Schruns-Tschagguns in the Montafon, a valley in the Eastern Alps rich in history” fand am
14. August im Myoko Health Center vor einem größeren
Publikum bestehend aus Mitarbeitern der Stadt und weiteren interessierten Personen, von denen einige bereits das Montafon besucht hatten, statt und wurde vom Englischen ins Japanische übersetzt. Die Resonanz war durchwegs positiv.
Abschließend kann festgehalten werden, dass die Gastfreundschaft unseres Partners in Myoko wahrlich herausragend ist. Sie würden sich über neuerlichen Besuch aus dem Montafon sehr freuen. Ich hoffe, dass sich bald weitere Personen aus Schruns-Tschagguns und Umgebung finden, die die weite, aber äußerst lohnenswerte Reise nach Japan antreten.
Dr. Andreas Brugger
(Mitglied der Japanfreunde Montafon)
Ein Bericht über Myoko, die japanische Partnerstadt von
Schruns-Tschagguns
Die Statue des Skiipioniers Theodor von Lerch
ALLERLEI | 27
Montafonensien in Japan
Gemeinsames Abendessen
Besuch der Skisprungschanze in Myoko
Beim Vortrag
Montafon-Besuch der japanischen Delegation im Juli
Im Skimuseum in Joetsu
28 | ALLERLEI
Lass dich im Herzen berühren
in der Pfarrkirche Tschagguns
Sonntag, 20. Dezember 2026 um 18 Uhr
Weihnachtsfest – Spür die Vorfreude in dir!
Auf euer Kommen und Mitfeiern freuen sich Beatrice, Marina und Simone
Lass dich im Herzen berühren
in der Pfarrkirche Tschagguns
Sonntag, 21. Dezember um 18 Uhr
Jesus – ein Geschenk an uns. In Vorfreude auf das
kommende Fest feiern wir mit Jung und Alt.
Musikalische Begleitung: „Sunshine- Chor“
Samstag, 21. Februar 2026 um 18 Uhr
Taizégebet: vom Verzicht in die Fülle
Am Anbeginn der Fastenzeit feiern wir mit Musik und
Gebet
Musikalische Begleitung: „Frosla Musig“
Sonntag, 19. April 2026 um 18 Uhr
Thema: „Schönheit“ – lass dich überraschen!
Musikalische Beleitung: „Vrwäga Chörle“
Am Donnerstag, dem 6. August 2026, feierten wir
nach längerer Zeit wieder die heilige Messe in unserer
Kirche in Latschau – am Patrozinium unserer Kirche
und zugleich am Hochfest der Verklärung des Herrn.
Auf dem Berg offenbart Jesus seine göttliche Herrlichkeit und zeigt zugleich, dass Herrlichkeit und Kreuz untrennbar zusammengehören. Dieselbe Herrlichkeit verbirgt er in der Eucharistie unter den Gestalten von Brot und Wein und schenkt sich uns wirklich. Unsere eigene Verklärung hat bereits begonnen: Indem wir auf den geliebten Sohn hören, lassen wir uns von ihm im Alltag verwandeln.
Das Liturgieteam hatte alles sorgfältig vorbereitet. Die Harmoniemusik Tschagguns begleitete die Feier musikalisch, Ministrant und Seminarist Georg halfen am Altar, David und Hannes Haag hatten die Lieder ausgewählt.
Martin Häusle erläuterte die Glasarbeiten zur Verklärung des Herrn und zum heiligen Antonius. Im Anschluss an die Messe genossen wir eine wunderbare Agape.
Kaplan Mag. Dr. Albert Joseph
Die Verklärung des Herrn – Patrozinium in Latschau
ALLERLEI | 29
Dieses Jahr fand am 4. Juni das Hochfest des Leibes
und Blutes Christi, die Fronleichnamsprozession, der
Pfarren Schruns und Tschagguns mitsamt den Feierlichkeiten in Tschagguns statt.
Bei traumhaftem Wetter wurde schon am frühen Morgen
mit Glockengeläut auf die Prozession hingewiesen. Die
Musikvereine und Kirchenchöre, sowie die Erstkommunikanten beider Pfarren haben dieses kirchliche Ereignis musikalisch mitgestaltet.
Mitglieder der Feuerwehren Schruns und Tschagguns,
Trachtenträgerinnen und Trachtenträger, die Erstkommunionkinder beider Pfarreien und zahlreiche Mitfeiernde machten diese Prozession zu einem besonderen Ereignis. Die abschließende Messfeier fand auf dem Parkplatz des Montafonerhofs statt. Um diesen besonderen Tag feierlich ausklingen zu lassen, gab es eine wunderbar organisierte Agape, die von allen sehr geschätzt wurde.
Es hat wieder einmal gezeigt, wie schön es ist, miteinander zu feiern!
Ein besonderer Dank der Familie Brugger Christian für
den schön gestalteten Altar, der Familie Tschohl für das zur Verfügung stellen ihres Parkplatzes beim Hotel Montafoner Hof und allen, die bei der Agape und der Organisation geholfen haben. Wir freuen uns schon auf die Fronleichnamsprozession 2027 in Schruns!
Fronleichnamsprozession
„Kirche lebt durch Menschen und ihr Tun - gestalte
du sie mit!“Unsere Pfarrgemeinde befindet sich in
einer spannenden Zeit des Aufbruchs, des Umbruchs
und der Weiterentwicklung. Viele neue Ideen, Projekte und Wege des Miteinanders entstehen. Damit unsere Kirche auch in Zukunft ein lebendiger Ort der Begegnung, des Glaubens und der Gemeinschaft bleibt, brauchen wir Menschen, die ihre Talente, ihre Zeit und ihre Erfahrungen einbringen möchten.
Wir laden jeden Einzelnen herzlich ein, sich bei uns einzubringen und die Zukunft mitzugestalten. Ob im Pfarrgemeinderat, bei liturgischen Diensten, in der Kinder- und Jugendarbeit, bei sozialen Projekten, in der Vorbereitung von Festen und Feiern oder in den vielen anderen Bereichen des Pfarrlebens – jeder ist willkommen und kann sich in seinem Wohlfühlthema einbringen. Dafür muss man nicht alles schon wissen und können. Für verschiedene Aufgaben und Tätigkeiten werden Schulungen und Begleitungen angeboten. Aktuell wären dies Schulungen für:
- Wortgottesdienstleiter:innen
- Lektor:innen (2. Oktober 2026)
- Kommunionhelfer:innen (6. und 13. Oktober 2026)
Oft genügt schon die Bereitschaft, Neues auszuprobieren
und gemeinsam unterwegs zu sein. Wenn du Interesse
hast, dich einzubringen, Fragen hast oder einfach mehr
wissen möchtest – melde dich gerne ganz unverbindlich.
Kirche sind wir alle – jeder Beitrag zählt und jede helfende Hand macht unsere Gemeinschaft reicher.
„Genau deine Begabung wartet darauf, entdeckt zu werden.
WIR FREUEN UNS AUF MENSCHEN, DIE MIT HERZ,
IDEEN UND FREUDE UNSERE PFARRGEMEINDE IN
DER ZUKUNFT MITGESTALTEN!
Mit Herz, Umsicht und unermüdlichem Einsatz führt unsere Vorsitzende Andrea unser Team. Ihr Engagement ist ein großes Geschenk für unsere Pfarrgemeinde - dafür sagen wir von Herzen DANKE und VERGELTSGOTT”.
Andrea ist auch gerne für Anfragen erreichbar unter
0664-9754033
Mit "Herz, Glauben und Ideen" – gestalten wir gemeinsam die Zukunft unserer Pfarrgemeinde
30 | ALLERLEI
Vom 14. bis 16. August wurde Tschagguns zum Treffpunkt für die Überflieger im Bereich Agrar und Genuss. Über 110 motivierte Jugendliche aus ganz Österreich reisten ins Ländle, um bei der Agrar- und Genussolympiade um den Bundessieg zu kämpfen.
Unter Mithilfe der Landjugend Jungbauernschaft Montafon und vielen weiteren fleißigen Händen wurde das Gelände für den Wettbewerb vorbereitet.
Nach der Anreise am Freitag in das Vorarlberger Schulsport-Zentrum Tschagguns ging es für die Teilnehmer/-innen auch schon mit dem Wettbewerb los. Die Teilnehmer/- innen der Genussolympiade besuchten den Betrieb „Bio Wollmilch Montafon”, während für die Teilnehmer der Agrarolympiade der „Guschahof” auf dem Programm stand.
Auch am nächsten Tag wurden beim Konsumentenwissen
und agrarischen Fachwissen verschiedenste Themen abgefragt. Unter anderem standen Kaffee, 3-Dreistufenlandwirtschaft, KI in der Landwirtschaft und Weinbau auf dem Programm.
Um zwischendurch etwas Abstand von den kniffligen Fragen zu gewinnen, ging es am Nachmittag mit den Glück- und Geschicklichkeitsstationen weiter. Die neun abwechslungsreichen Stationen verlangten den Teilnehmer/-innen einiges ab. Während beim Kronkorkenstapeln vor allem Ruhe und Feingefühl gefragt waren, kam es beim Wassertransport mit einem Schwamm auf Schnelligkeit an. Ganz nebenbei sorgte diese Station auch für eine willkommene Abkühlung.
Die vier punktestärksten Teams qualifizierten sich anschließend für das große Finale, welches im feierlichen Rahmen im Turnsaal des Schulsport-Zentrums ausgetragen wurde.
Unter dem Anfeuern der Fans und der anderen Teams
wurde nochmals alles gegeben. Schlussendlich konnte
sich ein Team aus Oberösterreich bei der Agrarolympiade
und ein Team aus Niederösterreich bei der Genussolympiade den Bundessieg sichern.
Im Anschluss führte der Weg der Teilnehmer/-innen mit
guter Laune zum Summerbreak Open Air nach Vandans.
Dort wurde auf das gelungene Wochenende und die tollen Leistungen aller angestoßen.
Im Namen der Landjugend Jungbauernschaft Vorarlberg
möchte ich mich ganz herzlich bei der Gemeinde Tschagguns für die Gastfreundschaft und die vielen positiven Eindrücke an diesem Wochenende bedanken.
Tschagguns – Treffpunkt für Landjugendmitglieder
aus ganz Österreich
Unter strahlendem Himmel am Fuße der Drei Türme erlebten zahlreiche Besucher einen ganz besonderen Got- tesdienst auf der Alpe Spora am 15. August 2026. Die saftig grünen Alpwiesen boten die perfekte Bühne für die heilige Messe. Statt Orgelklängen untermalte das sanfte Läuten der Kuhglocken die feierliche Liturgie. Kaplan Albert zelebrierte den Gottesdienst unter freiem Himmel und fand in seiner Predigt herzliche Worte für das Zu- sammenspiel von Schöpfung, Natur und Gemeinschaft. Ein spürbarer Höhepunkt für die vielen Besucher war der feierliche Segen, den Albert den Anwesenden sowie den Alpen und den Tieren spendete. Nach dem offiziellen Teil luden die Betreiber der Alpe Spora zum gemütlichen Verweilen ein. Bei regionalen Köstlichkeiten und kühlen Getränken genossen die Anwesenden das herrliche Berg- panorama und die gelebte Gastfreundschaft. Unter den Gästen herrschte eine rundum harmonische Stimmung und viele versprachen nächstes Jahr wieder zu kommen.
Gläubige feiern Berggottesdienst auf der Alpe Spora
PERSÖNLICHES | 31
HOHE GEBURTSTAGE
Oktober 2026
Bauer Gertraud Rasafeistraße 13 3.10.1934 92 Jahre
Stocker Erwin Unterziegerbergstraße 32 3.10.1942 84 Jahre Bitschnau Ursula Zelfenstraße 72 10.10.1951 75 Jahre Gaiser Hedwig Gardengaweg 12 10.10.1938 88 Jahre Steiner Richard August-Jochum-Weg 4 13.10.1956 70 Jahre Düngler Werner Flanufweg 6a 15.10.1956 70 Jahre Bitschnau Christian Silvrettastraße 6 16.10.1953 73 Jahre Nickl Alois Gentliweg 4 18.10.1940 86 Jahre Lippitsch Günter Rainweg 2 21.10.1947 79 Jahre Bahl Karl Juppaweg 2 21.10.1943 83 Jahre Salzgeber Gerhard Gauertalweg 1 21.10.1950 76 Jahre Dönz Manfred Säumerweg 2b 23.10.1950 76 Jahre Stüttler Peter Latschaustraße 65 29.10.1955 71 Jahre November 2026 Leopolder Renate Tannenweg 4 1.11.1945 81 Jahre Morscher Erich Paludweg 1 1.11.1944 82 Jahre Bitschnau Peter Latschaustraße 59 10.11.1955 71 Jahre Mangard Werner Vollasweg 6 15.11.1948 78 Jahre Kraft Herta Äußere Mauren 3 20.11.1939 87 Jahre Völkel Roswitha Mühleweg 4 24.11.1948 78 Jahre Sinko Lotte Landschisott 2 27.11.1956 70 Jahre Fleisch Karin Stampfweg 3 30.11.1954 72 Jahre Dezember 2026 Salzgeber Walter Silvrettastraße 2 4.12.1955 71 Jahre Oss Winfried Zelfenstraße 111 7.12.1948 78 Jahre Leopolder Wilhelm Tannenweg 4 23.12.1942 84 Jahre Brandtner Norbert Unterziegerbergstraße 4b 25.12.1949 77 Jahre Gabrielli Erich Gauertalweg 2a 27.12.1943 83 Jahre Pfleger Paul Latschaustraße 5b Jahrgang 1937 88 Jahre Höck Walter Im Stutz 2 Jahrgang 1937 89 Jahre Stüttler Antonia Im Loch 5 Jahrgang 1935 91 Jahre Pfefferkorn Serafina Rasafeistraße 5 Jahrgang 1932 94 Jahre Pichler Karl Säumerweg 9 Jahrgang 1951 75 Jahre Luther Hedwig Holderweg 2 Jahrgang 1934 92 Jahre Wachter Monika Bitschweilstraße 11 Jahrgang 1953 72Jahre
STERBEFÄLLE
Rochus Scheibenstock-Konzett Theresa Scheibenstock und Simon Konzett Bitschweilstraße 19 Elisabeth Kollegger Veronika und Christoph Kollegger Zelfenstraße 2 Johanna Sandrell Stephanie Stemer und Georg Sandrell Juppaweg 1 Simon Lippitsch Natalie und Jürgen Lippitsch Rainweg 6 Leander Martin Sagmeister Lara Sagmeister und Daniel Ruch Eibenweg 3 Amrei Witwer Anna und Lukas Witwer Riaderweg 4a
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Diese Angabe bezieht sich auf Genossenschaftsbanken.
Quelle: oenb.at/Statistik/Standardisierte-Tabellen/Finanzinstitutionen