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4. Niederschrift Gemeindevertretungssitzung
Kopie des Originaldokuments (Quelle: www.gaschurn-partenen.at). Auf dem Handy bitte „PDF öffnen“ verwenden.
Fundstellen
Raumplanung / Umwidmung
- … Ludwig Wachter Schriftführer: Nico Rudigier Tagesordnung 1) Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 2) Berichte 3) Umwidmungsansuchen Silvretta Montafon Bergbahnen GmbH, Silvrettaplatz 1, 6780 Schruns 4) Umwidmungsansuchen Alwin Wachter, Mällaweg 41, 6791 St. Gallenkirch 5) …
- … 6780 Schruns 4) Umwidmungsansuchen Alwin Wachter, Mällaweg 41, 6791 St. Gallenkirch 5) Umwidmungsansuchen Hubert Netzer, Ober Trantrauas 78, 6793 Gaschurn 6) Umwidmungsansuchen Joel Wachter, Saprau 164e, 6793 Gaschurn 7) Umwidmungsansuchen und Raumplanungsvertrag Andreas Barbisch, Obere Gosta 185a, 6793 Gaschurn Seite 2 8) …
- … ergangen und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. zu 2.: Berichte Der Vorsitzende berichtet Folgendes: • Vorstandsbeschlüsse: o Eine Ausnahme vom Flächenwidmungsplan für die Errichtung einer PoP-Station im Zuge des Glasfaserausbaus wurde an die illwerke vkw AG erteilt. o Eine Abstandsnachsicht für die Errichtung eines …
- … des Klimatickets wurde zugestimmt. o Dem Grundteilungsansuchen von Wolfgang Egger und Albert Wachter wurde zugestimmt. o Der Auflage zum Entwurf des Umwidmungsansuchens der Berggasthof Piz Buin GmbH wurde zugestimmt. o Eine Begehung der Bergerstraße zur Abstimmung der Sanierung habe stattgefunden. o Der Auflage zum …
Vergabe / Ausschreibung
- … für das betreffende Gebiet nicht drei Fahrzeuge erforderlich seien; zwei Fahrzeuge würden seiner Ansicht nach ausreichen. Der Vorsitzende merkt an, dass die Ausschreibung nicht von der Gemeinde selbst erstellt worden sei. Man habe jedoch darauf geachtet, dass sie für alle Lose der Winterdienstleistungen möglichst einheitlich …
- … der Vereinbarung seien; alle weiteren Leistungen würden nach tatsächlichem Aufwand abgerechnet. Gregory Netzer meint, dass man sich für zukünftige Ausschreibungen etwas überlegen müsse, um mehr Angebote zu erhalten. Der Vorsitzende meint, dass die Nachfrage grundsätzlich groß gewesen sei und er in Zukunft mit mehr …
- … fügt GR Markus Netzer hinzu, dass die Winterdienstleistung ein viel diskutiertes Thema sei, das viele beschäftige. Früher habe die Gemeinde Gaschurn die Ausschreibung selbst durchgeführt, was jedoch immer wieder zu Meinungsverschiedenheiten geführt habe. Um dies zu vermeiden, habe man die Ausschreibung ausgelagert – …
Text des Dokuments (automatisch aus dem PDF gelesen, für Suche und Handy)
6793 Gaschurn / Dorfstraße 2 / Hochmontafon – Österreich Tel. +43(0)5558/8202, Fax +43(0)5558/8202-19 email: gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at
Datum: 23. Oktober 2025
AZ: gs004.1-1/2025-14-6
Bearbeiter: Nico Rudigier
nico.rudigier@gaschurn.at
Niederschrift
über die 4. Gemeindevertretungssitzung am 24. September 2025 um 19:30 Uhr im Gemeindeamt Gaschurn.
Anwesend: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen:
Bgm. Daniel Sandrell, GR Klaus Schröcker, Gregory Netzer, Thomas Stark, Katharina Felbermayer-Konzett, Roman Sandrell, Maximilian Dich, Stefan Hilbe (ab 19:35 Uhr), Stephan Sahler
„D´Lischta“ Gaschurn-Partenen:
GR Markus Netzer, Florian Lerch, Christoph Wittwer (ab 19:35 Uhr), Christoph Klehenz
Entschuldigt: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen:
Vizebgm. DI Josef Tschofen, MBA, Kurt Rudigier, Jessica Bereiter
„D´Lischta“ Gaschurn-Partenen:
Ludwig Wachter
Schriftführer: Nico Rudigier
Tagesordnung
- 1) Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit
- 2) Berichte
- 3) Umwidmungsansuchen Silvretta Montafon Bergbahnen GmbH, Silvrettaplatz 1, 6780 Schruns
- 4) Umwidmungsansuchen Alwin Wachter, Mällaweg 41, 6791 St. Gallenkirch
- 5) Umwidmungsansuchen Hubert Netzer, Ober Trantrauas 78, 6793 Gaschurn
- 6) Umwidmungsansuchen Joel Wachter, Saprau 164e, 6793 Gaschurn
- 7) Umwidmungsansuchen und Raumplanungsvertrag Andreas Barbisch, Obere Gosta 185a, 6793 Gaschurn
8) Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16a Abs. 3 lit. a Vlbg.
RPG für das Gebäude Montafonerstraße 131b, 6793 Gaschurn, Angelika Rädler-Kleboth, Mähdergasse 14c, 6850 Dornbirn
- 9) Vergabe Straßenwinterdienstleistung Betreuungsbereich GA01
- 10) Zustimmungserklärungen – Glasfaserausbau Gaschurn-Partenen
- 11) Zustimmungserklärung Grundbenützung – Projekt „LWL Rohrverbandverlegung, Mitverlegung mit Klein-Fernwärmenetz“ – Gemeinde Gaschurn, Dorfstraße 2, 6793 Gaschurn (GST-NR 187/2, GB Gaschurn)
- 12) Zustimmungserklärung Grundbenützung – Projekt „LWL Rohrverbandverlegung, Mitverlegung mit Klein-Fernwärmenetz“ – Öffentliches Gut, Dorfstraße 2, 6793 Gaschurn (GST-NR 3323 und 3325, GB Gaschurn)
- 13) Verbauungsprojekt Tafamuntlawinen – Projekt 2025 – Finanzierung
- 14) Genehmigung der letzten Niederschrift
- 15) Allfälliges
Erledigung der Tagesordnung:
zu 1.: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandatare sowie die Zuhörer.
Der Vorsitzende stellt fest, dass die Ladung ordnungsgemäß ergangen und die Beschlussfähigkeit gegeben ist.
zu 2.: Berichte
Der Vorsitzende berichtet Folgendes:
• Vorstandsbeschlüsse:
o Eine Ausnahme vom Flächenwidmungsplan für die Errichtung einer PoP-Station im Zuge des Glasfaserausbaus wurde an die illwerke vkw AG erteilt.
o Eine Abstandsnachsicht für die Errichtung eines Wohnhauses wurde an Tomy Rudigier erteilt.
o Den Richtlinien zur Förderung des Klimatickets wurde zugestimmt.
o Dem Grundteilungsansuchen von Wolfgang Egger und Albert Wachter wurde zugestimmt.
o Der Auflage zum Entwurf des Umwidmungsansuchens der Berggasthof Piz Buin GmbH wurde zugestimmt.
o Eine Begehung der Bergerstraße zur Abstimmung der Sanierung habe stattgefunden.
o Der Auflage zum Entwurf zum Umwidmungsansuchen von Joel Wachter wurde zugestimmt.
o Dem Grundteilungsansuchen von Daniel Sahler und Christian Sahler wurde zugestimmt.
o Dem Antrag auf ein Sonderbudget der Partener Latschasorri wurde zugestimmt.
o Der Vereinbarung über ein Prekarium zwischen der Gemeinde Gaschurn und der Alpe Gibau wurde zugestimmt.
Christoph Wittwer und Stefan Hilbe nehmen ab 19:35 Uhr an der Sitzung teil.
• Für das 9. MIP des Standes Montafon sei ein Ansuchen auf Verlängerung um ein Jahr gestellt worden.
• Das Standesgebäude solle saniert werden, da es nicht mehr den Standards entspreche. Es solle einer thermischen Sanierung unterzogen und die Räumlichkeiten entsprechend angepasst werden. Dadurch würden künftig keine angemieteten Räumlichkeiten mehr benötigt werden.
• Der Vorsitzende sei im Vorfeld zu den Medienaussendungen über die Schließung der Nachsorgestation Maria Rast in Schruns sowie der Geburtenstation im LKH Bludenz nicht informiert worden. Ein Termin mit Landesrätin Martina Rüscher zur weiteren Zukunft von Maria Rast habe bereits stattgefunden. Derzeit werde an einer Nachfolgelösung gearbeitet.
- Der Glasfaserausbau habe gestartet, die Grabungsarbeiten seien im Gange. Am
- 25. September 2025 werde die PoP-Station geliefert. Die restlichen Baulose zum Ausbau seien derzeit noch ausgeschrieben.
• Der Natura-2000-Schauraum sei eröffnet worden. Christian Kuehs sei mit seinem Team laufend mit Führungen beschäftigt und der Schauraum werde sehr gut besucht.
Ein großer Dank gelte Christian Kuehs für seinen engagierten Einsatz.
• Die Sanierung des Kirchplatzes sowie die Errichtung der öffentlichen WC-Anlagen und der Urnenwand seien fertiggestellt, mit Ausnahme des Geländers, das jedoch demnächst geliefert werden sollte. Man liege gut im Budget und das Ergebnis könne sich sehen lassen. Die offizielle Eröffnung solle im kommenden Frühjahr stattfinden.
• Die Sanierung der Bergerstraße sei in der Kostenschätzung durch die vergangenen Jahre der Planung und Gespräche mit den Grundeigentümern deutlich höher ausgefallen als anfangs angenommen. Es würden hierzu noch die verschiedenen Varianten geprüft und besprochen werden. Das Projekt „Schikurve“ habe nun höchste Priorität und sei bereits bei der Bezirkshauptmannschaft Bludenz eingereicht worden. Die Bauverhandlung finde am 15. Oktober 2025 statt.
• Er freue sich, zwei neue Mitarbeiterinnen im Team der Gemeinde Gaschurn begrüßen zu dürfen. Zum einen sei dies Madeleine Vinzenz, die als Reinigungskraft und Mitarbeiterin im Altstoffsammelzentrum angestellt sei, sowie Jasmine Stocker, die als Reinigungskraft und „Blumenfee“ in Gaschurn-Partenen agiere.
• Über den Sommer hätten einige tolle Veranstaltungen stattgefunden. Ein Dank gehe an alle Vereine, an Montafon Tourismus sowie an alle Veranstalter.
• Gemeinsam mit einer Gruppe Montafoner sei man in den Biketrails in Sölden unterwegs gewesen, um sich vor Ort mit den Verantwortlichen auszutauschen. Dabei habe man wertvolle Hinweise erhalten, worauf bei der Errichtung eigener Anlagen geachtet werden müsse. Die Erfahrungen aus Sölden könnten hilfreich sein, um Fehler zu vermeiden.
Gregory Netzer, Obmann des Ausschusses für Jugend, Bildung und Soziales, berichtet, dass am 08. Juli 2025 die erste Sitzung des Ausschusses stattgefunden habe. Im Rahmen dieser Sitzung sei eine Besichtigung der Volksschule Gaschurn durchgeführt worden, um abzuklären, welche Arbeiten und Anschaffungen notwendig seien. Bereits im Vorfeld habe man gemeinsam mit den Lehrpersonen besprochen, welche Erneuerungen erforderlich wären. Zusätzlich sei auch der Turnsaal in Gaschurn besichtigt worden. Dabei habe man festgehalten, welche Geräte und Einrichtungen auszutauschen oder zu erneuern seien. In diesem Zusammenhang
habe sich auch Peter Muster von der Firma Sportbau den Turnsaal angesehen und ein Konzept erstellt, mit dem aufgezeigt werde, welche Kosten entstünden und wie der Saal aufgewertet werden könnte. Über dieses Konzept solle in der nächsten Ausschusssitzung beraten werden.
Ein weiterer Punkt der Sitzung sei die Fahrbahn im Bereich der Schule gewesen. Diese solle verschmälert werden, da es dort regelmäßig vorkomme, dass Kinder auf die Straße liefen und dadurch gefährliche Situationen entstünden. Im Ausschuss werde derzeit geprüft, wie eine Umsetzung erfolgen könne, um in diesem Bereich das Tempo der Fahrzeuge zu verringern und die Sicherheit der Kinder zu erhöhen.
Der Vorsitzende gibt bekannt, dass einige der angesprochenen Arbeiten und Neuanschaffungen bereits umgesetzt worden seien. Unverständlich sei hingegen, weshalb die Beleuchtung kritisiert worden sei, da diese erst vor wenigen Jahren erneuert worden sei. Bezüglich der Straßenverschmälerung müsse noch eine Variante geprüft werden die infrage komme. Man sei jedoch bereits darum bemüht.
Roman Sandrell merkt an, dass einige Arbeiter bei der Baustelle beim Hotel Saladina ihre Fahrzeuge häufig so platzieren würden, dass weder für die Kinder noch für die Fahrzeuglenker eine ausreichende Einsicht auf die Straße möglich sei. Hier sollte dringend eine Lösung gefunden werden. Er habe die Arbeiter bereits einmal darauf aufmerksam gemacht, jedoch habe dies keinen Erfolg erbracht.
GR Markus Netzer erläutert, dass zur Mittagszeit immer wieder Fahrzeuge mit hoher Geschwindigkeit entgegen der Einbahn in Richtung Kirche fahren würden. Dies stelle eine erhebliche Gefahr dar.
GR Klaus Schröcker meint, dass seitens der Gemeinde Gaschurn der Baustelle bereits ausreichend Maßnahmen zur Verfügung gestellt worden seien. Nun müsse die Polizei auf die Situation aufmerksam gemacht werden, damit entsprechende Kontrollen erfolgen können.
Christoph Wittwer meint, dass die Kontrollen nicht zwingend durch die Polizei erfolgen müsse, sondern auch von einem Gemeindearbeiter durchgeführt werden könne.
GR Klaus Schröcker, Obmann des Bau- und Raumplanungsausschusses, berichtet über die
2. Sitzung vom 17. September 2025. Es habe eine Projektvorstellung stattgefunden. Die übrigen Punkte seien auf der heutigen Tagesordnung zu finden und er werde zu jedem Punkt die Stellungnahme des Ausschusses bekanntgeben. Zudem bedankt er sich für die gute Zusammenarbeit in den bisherigen Sitzungen.
Maximilian Dich, Obmann des Land- und Forstwirtschaftsausschusses, berichtet über die
1. Sitzung vom 03. Juli 2025. Stefan Hilbe habe dabei über den Fortschritt der Genossenschaftsmetzgerei St. Gallenkirch informiert. Weiters seien die Richtlinien zur Förderung der landwirtschaftlichen Flächen der Gemeinde Gaschurn behandelt worden. Diese seien erst vor Kurzem überarbeitet worden und befänden sich weiterhin auf gutem Stand, weshalb sie unverändert bleiben sollten. Der Ausschuss habe lediglich angeregt, die Leihgebühr für den Viehanhänger anzupassen, um die laufenden Kosten zu decken. Hierzu warte er noch auf die jährlichen Abrechnungen, die ihm demnächst zugestellt würden.
Ein weiterer Punkt sei die Engerlingsbekämpfung gewesen, insbesondere in den Steillagen.
Er sei hierzu im Austausch mit der Landwirtschaftskammer Vorarlberg über mögliche neue Mittel und deren Ausbringungsvarianten. Nach Ansicht des Ausschusses sollten Grundeigentümer und Bewirtschafter in den Gemeindemedien auf ihre Verantwortung hingewiesen und in die Pflicht genommen werden, um eine möglichst effiziente Ausbringung des Mittels zu gewährleisten.
Roman Sandrell merkt an, dass die Grundeigentümer und Landwirte bereits ein Schreiben erhalten hätten und in GaPa-Blitz sowie GaPa-Zitig auf das Thema aufmerksam gemacht worden seien.
Katharina Felbermayer-Konzett, Obfrau-Stellvertreterin des Tourismusausschusses, berichtet, dass bereits mehrere Sitzungen des Ausschusses stattgefunden hätten. Das wichtigste Thema sei dabei die Ski- und Snowboard-WM 2027 gewesen. Derzeit würden Veranstaltungen im Rahmen der WM von Josef Manahl (Montafon Tourismus GmbH) geprüft werden. Weiters sei die Verschiebung der Schulferien ein Thema gewesen. Hierzu stehe man bereits mit anderen Regionen Vorarlbergs sowie mit der zuständigen Landesrätin in Kontakt. Auch die Ortsbeschilderungen von Wanderwegen, Loipen und ähnlichen Einrichtungen würden derzeit überarbeitet und neu überdacht. Darüber hinaus werde aktuell ein Konzept für eine Winterbeleuchtung in Gaschurn und Partenen ausgearbeitet.
Roman Sandrell berichtet, dass er sich in Zusammenarbeit mit der Firma Gerüstbau Brunner und der Silvretta Montafon derzeit um die Umsetzung einer Skibrücke im Bereich des Hotel Daneu bemühe. Er werde darüber in der nächsten Sitzung mehr berichten. Zudem sei für den
14. und 15. Oktober 2025 jeweils am Vormittag ein Workshop mit Reinhard Zehetner geplant.
Ziel sei es, die Ortsprofile der Montafon Tourismus GmbH für Gaschurn-Partenen neu auszuarbeiten und zu überdenken. Zu diesem Workshop seien neben den Mitgliedern des Tourismusausschusses auch Personen aus verschiedenen Bereichen des Tourismus eingeladen.
Der Vorsitzende unterbricht die Sitzung von 20:06 Uhr bis 20:09 Uhr zum Zweck der Bürgerfragestunde.
zu 3.: Umwidmungsansuchen Silvretta Montafon Bergbahnen GmbH, Silvrettaplatz 1, 6780 Schruns Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Plan zur Umwidmung zur Kenntnis und erläutert, dass die Silvretta Montafon Bergbahnen GmbH, Silvrettaplatz 1, 6780 Schruns, die Errichtung einer PV-Anlage auf dem Dach der bestehenden Pumpstation auf dem GST-NR 1313, GB Gaschurn, beabsichtige. Die bestehende Pumpstation sei mit Teilbescheid vom 28. Februar 2019 im Wasserrecht bewilligt worden.
Für die Umsetzung des Projektes seien Umwidmungen von Teilflächen im Ausmaß von ca.
290 m² „Freifläche Freihaltegebiet“ in „Freifläche Sondergebiet – PV-Anlage“ notwendig.
Der Gemeindevorstand der Gemeinde Gaschurn habe den Entwurf des Flächenwidmungsplanes in seiner 2. Sitzung am 23. April 2025 beschlossen.
Der Obmann des Bau- und Raumplanungsausschusses der Gemeinde Gaschurn, GR Klaus Schröcker, berichtet, dass der Ausschuss in der 2. Sitzung am17. September 2025 über dieses Ansuchen beraten habe. Er bringt den Anwesenden die eingegangenen Stellungnahmen im Zuge des Anhörungsverfahrens zur Kenntnis und berichtet, dass der Ausschuss einstimmig empfohlen habe, die Widmung mit der Folgewidmung „Freifläche Freihaltegebiet“ zu genehmigen.
Christoph Wittwer meint, es solle darauf Bedacht genommen werden, dass keine Elemente der Photovoltaikanlage auf freier Fläche platziert würden.
Der Vorsitzende gibt bekannt, dass im Ansuchen lediglich die Dachfläche angegeben worden sei und in der abschließenden Stellungnahme der Umwelterheblichkeitsprüfung ebenfalls darauf eingegangen worden sei.
Da keine weiteren Fragen bestehen, bringt der Vorsitzende den Antrag ein, der vorliegenden Umwidmung gemäß Plan-Nr. 02/2025 vom 25. Februar 2025 unter Berücksichtigung der Auflage laut Empfehlung des Bau- und Raumplanungsausschusses zuzustimmen.
Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen.
zu 4.: Umwidmungsansuchen Alwin Wachter, Mällaweg 41, 6791 St. Gallenkirch
Der Vorsitzende berichtet, dass Herr Alwin Wachter am 18. September 2025 verstorben sei.
In diesem Zusammenhang sei mit der Rechtsabteilung des Landes abgeklärt worden, ob das laufende Verfahren weiterzuführen sei. Nach Rückmeldung sei dies bestätigt worden.
Er bringt den Anwesenden den Plan zur Umwidmung zur Kenntnis und führt aus, dass Albert Wachter, Klusertobel 72a, 6793 Gaschurn, plane, die bestehende „Lammhütta“ umzubauen beziehungsweise einen Küchenzubau zu errichten. Zudem entspreche die gastronomische Nutzung des Betriebes mittlerweile eher einem Ausflugsgasthaus als einer Imbissstube. Die „Lammhütta“ befinde sich direkt neben der Talabfahrt Gaschurn und an einem stark frequentierten Wanderweg.
Alwin Wachter, Mällaweg 41/1, 6791 St. Gallenkirch, habe als Eigentümer der Grundstücke GST-NR .734, 1222/2 und 1222/20, GB Gaschurn, eine Umwidmung der benötigten Flächen in „Freifläche Sondergebiet – Ausflugsgasthaus“ beantragt.
Es sei daher beabsichtigt, das GST-NR .734 sowie Teilflächen der GST-NR 1222/2 und 1222/20, GB Gaschurn, in einem Ausmaß von insgesamt rund 1.100 m² von „Freifläche Sondergebiet – Imbissstube“, „Forstlich genutzte Fläche (Wald)“ und „Freifläche Freihaltegebiet“
in „Freifläche Sondergebiet – Ausflugsgasthaus“ umzuwidmen. Die derzeit bestehende Widmung als „Freifläche Sondergebiet – Imbissstube“ weise eine Fläche von rund 831 m² auf. Die Erweiterung der Sondergebietsfläche betrage somit etwa 266 m². Zusätzlich solle eine geringfügige Teilfläche des GST-NR 1222/2, GB Gaschurn, im Ausmaß von ca. 2 m² von „Freifläche Sondergebiet – Imbissstube“ in „Freifläche Freihaltegebiet“ gewidmet werden.
Zur geplanten Umwidmung sei bereits eine Stellungnahme des Amtes der Vorarlberger Landesregierung, Abteilung Umwelt- und Klimaschutz, eingeholt worden. Auf Grundlage der im Jahr 2019 durchgeführten UEP sei mit abschließender Stellungnahme vom 21. Juni 2024 festgestellt worden, dass keine voraussichtlich erheblichen Umweltauswirkungen zu erwarten seien. Die abschließende Stellungnahme vom 11. Juli 2019 bleibe samt den darin enthaltenen Anmerkungen aufrecht. Eine forstrechtliche Genehmigung zur geplanten Rodung sei seitens der BH Bludenz mit Bescheid vom 14. Mai 2024 erteilt worden.
Der neu ausgewiesene Bereich der Widmung werde auf sieben Jahre befristet. Als Folgewidmung sei die Widmung „Freifläche Freihaltegebiet“ vorgesehen.
Der Obmann des Bau- und Raumplanungsausschusses der Gemeinde Gaschurn, GR Klaus Schröcker, berichtet, dass der Ausschuss in der 2. Sitzung am 17. September 2025 über dieses Ansuchen beraten habe. Er bringt den Anwesenden die eingegangenen Stellungnahmen im Zuge des Anhörungsverfahrens zur Kenntnis und berichtet, dass der Ausschuss einstimmig empfohlen habe, die Widmung mit der Folgewidmung „Freifläche Freihaltegebiet“ und unter der Auflage, dass den Sachverständigengutachten folge zu leisten sei, zu genehmigen.
Da keine Fragen bestehen, bringt der Vorsitzende den Antrag ein, der vorliegenden Umwidmung gemäß Plan-Nr. 08/2024 vom 04. Juli 2024 unter Berücksichtigung der Auflagen laut Empfehlung des Bau- und Raumplanungsausschusses zuzustimmen.
Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen.
zu 5.: Umwidmungsansuchen Hubert Netzer, Ober Trantrauas 78, 6793 Gaschurn Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Plan der Umwidmung zur Kenntnis und berichtet, dass Herr Hubert Netzer, Ober Trantrauas 78, 6793 Gaschurn, mit Eingabe vom
13. Mai 2025 um die Umwidmung von Teilflächen des Grundstückes GST-NR 852/4, GB Gaschurn, von „Freifläche Sondergebiet – landwirtschaftlicher Geräteschuppen“ in „Freifläche Sondergebiet – Garage“ angesucht habe.
Das bestehende Stallgebäude sei Ende der 1970er-Jahre errichtet worden. Herr Netzer habe das Objekt geerbt und sei mittlerweile kein aktiver Landwirt mehr. Das Gebäude werde derzeit als Unterstand für landwirtschaftliche Geräte sowie als Lagerraum genutzt. Der bestehende
Zubau, der ursprünglich als Lagerplatz für landwirtschaftliche Gerätschaften vorgesehen gewesen sei, solle nun als Garage dienen.
Die Gemeinde Gaschurn beabsichtige zu diesem Zweck, eine Teilfläche des Grundstückes GST-NR 852/4, GB Gaschurn, mit einem Ausmaß von rund 50 m² im Flächenwidmungsplan von „Freifläche Sondergebiet – landwirtschaftlicher Geräteschuppen“ in „Freifläche Sondergebiet – Garage“ umzuwidmen. Der Gemeindevorstand der Gemeinde Gaschurn habe den Entwurf des Flächenwidmungsplanes in seiner 3. Sitzung am 20. Mai 2025 beschlossen.
Laut Information des Amtssachverständigen der Abteilung Umwelt- und Klimaschutz des Amtes der Vorarlberger Landesregierung sei keine erneute Umwelterheblichkeitsprüfung erforderlich, da im Jahr 2023 bereits ein entsprechendes Verfahren durchgeführt worden sei.
Auf Grundlage der abschließenden Stellungnahme aus dem UEP-Verfahren vom 23. Oktober 2023, seien keine voraussichtlich erheblichen Umweltauswirkungen zu erwarten. Im Katastrophenfall sei jedoch davon auszugehen, dass in der Garage gelagerte Gegenstände, wie beispielsweise Fahrzeuge, zerstört werden könnten.
Die angedachte Widmung solle befristet erfolgen; als Folgewidmung sei die Widmung „Freifläche Freihaltegebiet“ vorgesehen.
Der Obmann des Bau- und Raumplanungsausschusses der Gemeinde Gaschurn, GR Klaus Schröcker, berichtet, dass der Ausschuss in der 2. Sitzung am 17. September 2025 über dieses Ansuchen beraten habe. Er bringt den Anwesenden die eingegangenen Stellungnahmen im Zuge des Anhörungsverfahrens zur Kenntnis und berichtet, dass der Ausschuss einstimmig empfohlen habe, die Widmung mit der Folgewidmung „Freifläche Freihaltegebiet“ zu genehmigen.
Da keine Fragen bestehen, bringt der Vorsitzende den Antrag ein, der vorliegenden Umwidmung gemäß Plan-Nr. gs031.2-7/2025 vom 13. Mai 2025 unter Berücksichtigung der Auflage laut Empfehlung des Bau- und Raumplanungsausschusses zuzustimmen.
Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen.
zu 6.: Umwidmungsansuchen Joel Wachter, Saprau 164e, 6793 Gaschurn Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Plan der Umwidmung zur Kenntnis und erläutert, dass Herr Joel Wachter, Saprau 164e, 6793 Gaschurn, beabsichtige, ein Teilstück des Grundstückes GST-NR 2136, GB Gaschurn, als LKW-Abstellplatz im Rahmen eines Güterbeförderungsgewerbes zu nutzen. Die mündliche Verhandlung zur gewerberechtlichen Genehmigung habe am 27. August 2025 bereits stattgefunden.
Für die Umsetzung des Vorhabens sei die Umwidmung von Teilflächen des Grundstückes von „Freifläche Freihaltegebiet“ in „Freifläche Sondergebiet – Stellplatz“ erforderlich. Der betreffende Vorplatz sei im Zuge von Asphaltierungsarbeiten der Straße „Saprau“ bereits geteert worden.
Zu diesem Zweck sei beantragt worden, Teilflächen des Grundstückes GST-NR 2136, GB Gaschurn, im Ausmaß von rund 87 m² von „Freifläche Freihaltegebiet“ in „Freifläche Sondergebiet – Stellplatz“ umzuwidmen. Der Gemeindevorstand der Gemeinde Gaschurn habe den Entwurf des Flächenwidmungsplanes in seiner 5. Sitzung am 28. August 2025 beschlossen.
Der Obmann des Bau- und Raumplanungsausschusses der Gemeinde Gaschurn, GR Klaus Schröcker, berichtet, dass der Ausschuss in der 2. Sitzung am 17. September 2025 über dieses Ansuchen beraten habe. Er bringt den Anwesenden die eingegangenen Stellungnahmen im Zuge des Anhörungsverfahrens zur Kenntnis und berichtet, dass der Ausschuss einstimmig empfohlen habe, die Widmung mit der Folgewidmung „Freifläche Freihaltegebiet“ zu genehmigen.
Da keine Fragen bestehen, bringt der Vorsitzende den Antrag ein, der vorliegenden Umwidmung gemäß Plan-Nr. gs031.2-13/2025 vom 05. August 2025 unter Berücksichtigung der Auflage laut Empfehlung des Bau- und Raumplanungsausschusses zuzustimmen.
Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen.
zu 7.: Umwidmungsansuche n und Raumplanungsvertrag Andreas Barbisch, Obere Gosta 185a, 6793 Gaschurn Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Plan zur Umwidmung sowie den Plan zum Projekt zur Kenntnis und berichtet, dass Herr Andreas Barbisch, Obere Gosta 185a, 6793 Gaschurn, beabsichtige, das bestehende Stallgebäude auf den GST-NR 2176 und 2234, GB Gaschurn, im Untergeschoss zu erweitern und im Obergeschoss des Anbaus eine Wohneinheit zu errichten.
Für die Umsetzung des Projektes seien Umwidmungen von Teilflächen der Widmungen „Baufläche – Wohngebiet“ und „Freifläche – Landwirtschaftsgebiet“ in „Baufläche – Mischgebiet (Bauwerke für land- und forstwirtschaftliche Zwecke)“ erforderlich. Zudem solle das bestehende Stallgebäude in die Umwidmung miteinbezogen werden, um zukünftige Adaptierungen und Instandhaltungen zu vereinfachen.
Zu diesem Zweck sei beantragt worden, Teilflächen der Grundstücke GST-NR 2176, 2234 und 2237, GB Gaschurn, im Ausmaß von rund 865 m² von „Baufläche – Wohngebiet“ und „Freifläche – Landwirtschaftsgebiet“ in „Baufläche – Mischgebiet (Bauwerke für land- und forstwirtschaftliche Zwecke)“ umzuwidmen. Die Gemeindevertretung der Gemeinde Gaschurn habe den Entwurf des Flächenwidmungsplanes in ihrer 37. Sitzung am 26. Februar 2025 beschlossen.
Ein Teilstück des Grundstückes GST-NR 2176, GB Gaschurn, im Ausmaß von rund 11 m² werde aufgrund einer Anfrage zur Grundteilung demnächst in das Grundstück GST-NR 2234, GB Gaschurn, übertragen. Die Vermessung sei bereits erfolgt und per Bescheid der Gemeinde Gaschurn vom 11. Juni 2025, genehmigt worden.
Der Obmann des Bau- und Raumplanungsausschusses der Gemeinde Gaschurn, GR Klaus Schröcker, berichtet, dass der Ausschuss in der 2. Sitzung am 17. September 2025 über dieses Ansuchen beraten habe. Er bringt den Anwesenden die eingegangenen Stellungnahmen im Zuge des Anhörungsverfahrens zur Kenntnis und führt aus, dass der Ausschuss einstimmig empfohlen habe, die Widmung sowie den Raumplanungsvertrag zu beschließen, sofern dieser dahingehend ergänzt wird, dass er sich auf die bereits vorliegende Planung bezieht und das Ausmaß der Bebauung der als Wohneinheit genutzten Fläche darin eindeutig beziffert wird.
Christoph Wittwer erkundigt sich, ob durch das Vorhaben nicht zusätzlich eine Einliegerwohnung entstehe.
Der Vorsitzende gibt bekannt, dass im Vertrag klar geregelt sei, dass entweder ein Hauptwohnsitz begründet werden müsse oder eine Vermietung an ständig wechselnde Gäste zu erfolgen habe.
Da keine weiteren Fragen bestehen, bringt der Vorsitzende den Antrag ein, der vorliegenden Umwidmung gemäß Plan-Nr. 01/2025 vom 01. September 2025 sowie dem vorliegenden Raumplanungsvertrag unter Berücksichtigung der Auflage laut Empfehlung des Bau- und Raumplanungsausschusses zuzustimmen.
Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen.
zu 8.: Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16a Abs. 3 lit. a Vlbg. RPG für das Gebäude Montafonerstraße 131b, 6793 Gaschurn, Angelika Rädler-Kleboth, Mähdergasse 14c, 6850 Dornbirn
Der Vorsitzende berichtet, dass Frau Angelika Rädler-Kleboth mit Eingabe vom 28. Juli 2025 die bescheidmäßige Bewilligung zur Nutzung des Wohnhauses Montafonerstraße 131b, 6793 Gaschurn, gemäß § 16a Abs. 3 lit. a RPG beantragt habe.
Der Obmann des Bau- und Raumplanungsausschusses der Gemeinde Gaschurn, GR Klaus Schröcker, berichtet, dass der Ausschuss in der 2. Sitzung am 17. September 2025 über dieses Ansuchen beraten habe. Der Ausschuss habe einstimmig empfohlen, zu prüfen, ob das Gebäude aus mehreren Wohneinheiten bestehe und ob gegebenenfalls nur eine Wohneinheit als Ferienwohnung genutzt werden könne. Zudem solle die Vorlage entsprechender Planunterlagen erfolgen, um die Prüfung zu ermöglichen.
Der Vorsitzende gibt bekannt, dass bereits Nachschau gehalten worden sei, ob entsprechende Planunterlagen vorhanden seien. Dies sei jedoch nicht der Fall gewesen. Nach Rücksprache mit der Antragstellerin sei mitgeteilt worden, dass das Gebäude aus zwei Wohneinheiten bestehe.
GR Klaus Schröcker fügt hinzu, dass dies keine Verhinderung darstellen solle. Man sei bei der Behandlung von Ferienwohnungswidmungen stets sehr sorgfältig vorgegangen.
Der Vorsitzende schlägt vor, dass Bauamtsleiter Lukas Ganahl das Gebäude dokumentieren solle und die Angelegenheit anschließend erneut behandelt werde.
Roman Sandrell erkundigt sich, ob bereits mehrere derartige Widmungen bewilligt worden seien.
Der Vorsitzende erläutert, dass bereits mehrere derartige Widmungen erteilt worden seien, diese jedoch nicht ganze Gebäude, sondern jeweils einzelne Wohneinheiten betroffen hätten.
Nachdem keine weiteren Fragen bestehen, schlägt der Vorsitzende vor, den Punkt nach erfolgter Dokumentation des Wohngebäudes beziehungsweise nach Vorlage der Planunterlagen erneut zu behandeln.
Dem Vorschlag wird einstimmig zugestimmt.
zu 9.: Vergabe Straßenwinterdienstleistung Betreuungsbereich GA01 Der Vorsitzende gibt bekannt, dass die Straßenwinterdienstleistung für den Betreuungsbereich GA01 für die Winterperioden 2025/26 bis 2027/28 ausgeschrieben worden sei. Aufgrund mangelnder Angebote sei die Leistung im Vorjahr lediglich für den Winter 2024/25 vergeben worden.
Die Angebotsöffnung habe am 29. August 2025 um 11:00 Uhr im Gemeindeamt Gaschurn stattgefunden. Anwesend seien Gemeindesekretär Nico Rudigier, Bauamtsleiter Lukas Ganahl sowie der Vorsitzende selbst gewesen. Folgende Angebote seien fristgerecht bei der Gemeinde Gaschurn eingelangt:
• AW-Trans (Alexander Wittwer)
Grundpauschale pro Fahrzeug / Monat netto EUR 1.500,00
Gesamtpreis netto EUR 51.673,50
• Erdbau & Handel Rainer Wachter
Grundpauschale pro Fahrzeug / Monat netto EUR 1.500,00
Gesamtpreis netto EUR 83.000,00
Der Vorsitzende fügt hinzu, dass die angegebenen Gesamtpreise für den Winter 2025/26 gelten. In den darauffolgenden Jahren würden diese jeweils entsprechend dem Transportkostenindex angepasst. Die Fahrzeugpauschale gelte als fix vereinbart und werde nicht indexiert.
GR Markus Netzer erkundigt sich, wie oft die Auszahlung der Fahrzeugpauschale erfolge.
Der Vorsitzende erläutert, dass die Auszahlung pro Fahrzeug – insgesamt drei Fahrzeuge – für die Monate Dezember bis April erfolge.
Florian Lerch meint, dass für das betreffende Gebiet nicht drei Fahrzeuge erforderlich seien;
zwei Fahrzeuge würden seiner Ansicht nach ausreichen.
Der Vorsitzende merkt an, dass die Ausschreibung nicht von der Gemeinde selbst erstellt worden sei. Man habe jedoch darauf geachtet, dass sie für alle Lose der Winterdienstleistungen möglichst einheitlich gestaltet sei.
Roman Sandrell erkundigt sich, ob die Fahrzeugpauschale auch dann bezahlt werden müsse, wenn das betreffende Fahrzeug nicht zum Einsatz komme.
Der Vorsitzende erläutert, dass die Fahrzeugpauschale auch dann zu bezahlen sei, wenn ein Fahrzeug nicht zum Einsatz komme, da die Fahrzeuge während der gesamten Wintersaison bereitgestellt würden. Er ergänzt, dass die Pauschale und der Stundensatz die einzigen fixen Bestandteile der Vereinbarung seien; alle weiteren Leistungen würden nach tatsächlichem Aufwand abgerechnet.
Gregory Netzer meint, dass man sich für zukünftige Ausschreibungen etwas überlegen müsse, um mehr Angebote zu erhalten.
Der Vorsitzende meint, dass die Nachfrage grundsätzlich groß gewesen sei und er in Zukunft mit mehr Angeboten rechne, da Gaschurn-Partenen aufgrund der Höhenlage auch für Betriebe aus anderen Ortschaften interessant sei.
Nach kurzer Diskussion fügt GR Markus Netzer hinzu, dass die Winterdienstleistung ein viel diskutiertes Thema sei, das viele beschäftige. Früher habe die Gemeinde Gaschurn die Ausschreibung selbst durchgeführt, was jedoch immer wieder zu Meinungsverschiedenheiten geführt habe. Um dies zu vermeiden, habe man die Ausschreibung ausgelagert – dennoch komme es erneut zu Diskussionen. Seiner Ansicht nach liege die Situation nun klar auf der Hand: Die Angebote seien abgegeben und für die Ausführung seien die beauftragten Betriebe selbst verantwortlich.
Gregory Netzer erkundigt sich, wie die Abrechnung der geleisteten Stunden erfolge.
Der Vorsitzende erläutert, dass die Abrechnung der geleisteten Stunden laufend durch Bauamtsleiter Lukas Ganahl kontrolliert werde.
Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, dem Angebot der Firma AW-Trans vom 29. August 2025 in der Auftragssumme von EUR 51.673,50 zuzustimmen.
Dem Antrag wird einstimmig zugestimmt.
zu 10.: Zustimmungserklärungen – Glasfaserausbau Gaschurn-Partenen Der Vorsitzende gibt bekannt, dass im Zuge des Glasfaserausbaus immer wieder Zustimmungserklärungen durch die jeweiligen Grundstückseigentümer erforderlich seien. Er schlägt vor, dass die Zustimmungserklärungen, welche von der Gemeinde Gaschurn und des Öffentlichen Gutes erforderlich seien, an den Gemeindevorstand delegiert werden sollen, um in diesen Angelegenheiten rascher handeln zu können. Über die erteilten Zustimmungen werde in der jeweils folgenden Gemeindevertretungssitzung berichtet.
Roman Sandrell meint, dass es sich hierbei um ein zukunftweisendes Projekt handle und ein zügiger Fortschritt daher auch im Interesse der Gemeinde liege.
Da keine Fragen bestehen, stellt der Vorsitzende den Antrag, der Delegierung der Entscheidung über die Zustimmungserklärungen im Rahmen des Breitbandausbaus an den Gemeindevorstand zuzustimmen.
Dem Antrag wird einstimmig zugestimmt.
zu 11.: Zustimmungserklärung Grundbenützung – Projekt „LWL Rohrverbandverlegung, Mitverlegung mit Klein-Fernwärmenetz“ – Gemeinde Gaschurn, Dorfstraße 2, 6793 Gaschurn (GST-NR 187/2, GB Gaschurn)
Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Lageplan zur Kenntnis und erklärt, dass im Zuge der projektierten LWL-Rohrverbandverlegung sowie der Mitverlegung mit dem Klein-Fernwärmenetz für die Gebäude in Partenen (Loch) mit den Hausnummern Fronsweg 27, 28a, 80, 81, 82, 83 und 84 sowie Montafonerstraße 81a und Verbellabachstraße 30 – das GST-NR 187/2, GB Gaschurn, im Eigentum der Gemeinde Gaschurn betroffen sei. Hierfür sei die Zustimmung der Gemeinde erforderlich.
Da keine Fragen bestehen, stellt der Vorsitzende den Antrag, der vorliegenden Zustimmungserklärung zum Lageplan Nr. 2025-00045 zuzustimmen.
Dem Antrag wird einstimmig zugestimmt.
zu 12.: Zustimmungserklärung Grundbenützung – Projekt „LWL Rohrverbandverlegung, Mitverlegung mit Klein-Fernwärmenetz“ – Öffentliches Gut, Dorfstraße 2, 6793 Gaschurn (GST-NR 3323 und 3325, GB Gaschurn)
Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Lageplan zur Kenntnis und erklärt, dass im Zuge der projektierten LWL-Rohrverbandverlegung sowie der Mitverlegung mit dem Klein-Fernwärmenetz für die Gebäude in Partenen (Loch) mit den Hausnummern Fronsweg 27, 28a, 80, 81, 82, 83 und 84 sowie Montafonerstraße 81a und Verbellabachstraße 30 – die GST-NR 3323 und 3325, GB Gaschurn, im Eigentum des Öffentlichen Gutes betroffen seien. Hierfür sei abermals die Zustimmung der Gemeinde notwendig.
Da keine Fragen bestehen, stellt der Vorsitzende den Antrag, der vorliegenden Zustimmungserklärung zum Lageplan Nr. 2025-00045 zuzustimmen.
Dem Antrag wird einstimmig zugestimmt.
zu 13.: Verbauungsprojekt Tafamuntlawinen – Projekt 2025 – Finanzierung Der Vorsitzende berichtet, dass das gegenständliche Projekt eine Ergänzung zum laufenden Verbauungsprojekt „Tafamuntlawinen 2004“ darstelle. In den vergangenen Jahren seien ergänzend Windmessungen durchgeführt worden, deren Ergebnisse die Grundlage für die Erweiterung der Verwehungsverbauung bilden. Die technische Umsetzung dieser Maßnahmen mittels Triebschneezäunen sei inzwischen weitgehend abgeschlossen.
Anlass des neuen Projektes sei die Fertigstellung der Verwehungsverbauung und die Sanierung bestehender Schutzbauwerke. Die ursprünglich von den VIW errichteten Stahlschneebrücken, Aufforstungsmaßnahmen und Verwehungsverbauungen im Einzugsgebiet der Mottalawine seien von der Wildbach- und Lawinenverbauung übernommen worden, da diese nicht nur das Umspannwerk der VIW, sondern auch die darunterliegenden Siedlungsgebiete und die Landesstraße L 188 schützen. Rund 100 lfm Triebschneezäune seien inzwischen so stark beschädigt, dass eine Neuerrichtung erforderlich sei.
Darüber hinaus sei die Sanierung beschädigter Stahl-Holz-Werke und Gleitschneeböcke im Baufeld Tafamuntlawinen notwendig, um eine Überbelastung durch Schneeeinwehungen sowie eine Gefährdung der bestehenden Aufforstung zu verhindern.
Zudem werde über das Projekt „Tafamuntlawinen 2004“ auch die forstliche Betreuung der Lawinen Hangatobel-Drilliszug, Gandadaura-Gattertobel und Mottatobel sichergestellt. Diese Vorgehensweise solle auch im Projekt 2025 fortgesetzt werden.
Die veranschlagten Gesamtkosten belaufen sich auf rund EUR 750.000,00. Davon seien die Beiträge von Land und Bund noch in Abzug zu bringen. Der Anteil der Gemeinde betrage 11% der Gesamtkosten.
Maximilian Dich erkundigt sich, ob bei Projekten der Wildbach- und Lawinenverbauung stets dieselben Prozentsätze für die Finanzierung gelten würden.
Der Vorsitzende meint, dass die Finanzierungsanteile von Projekt zu Projekt unterschiedlich seien. Er ergänzt, dass rein rechtlich die Gemeinde Gaschurn dafür verantwortlich sei, dass diese Maßnahmen durchgeführt werden. Man müsse froh sein, dass es den Wildbach- und Lawinenverbauungsdienst gebe, der diese Arbeiten verlässlich umsetze.
Da keine weiteren Fragen bestehen, stellt der Vorsitzende den Antrag, dem vorliegenden Ansuchen zur Übernahme des vorliegenden Finanzierungsbeitrages für das Verbauungsprojekt „Tafamuntlawinen – Projekt 2025“ zuzustimmen.
Dem Antrag wird einstimmig zugestimmt.
zu 14.: Genehmigung der letzten Niederschrift
Die Niederschrift über die 3. Gemeindevertretungssitzung wird einstimmig genehmigt.
zu 15.: Allfälliges
Roman Sandrell erkundigt sich, ob in der Gemeinde Gaschurn die Aufforderungen zur Berechnung des Tourismusbeitrages gemahnt werden, da er gehört habe, dass dies in anderen Gemeinden im Montafon aufgrund des hohen Aufwandes nicht durchgeführt werde.
Der Vorsitzende gibt bekannt, dass die Einhebung des Tourismusbeitrages in der Gemeinde Gaschurn auf jeden Fall kontrolliert werde.
GR Markus Netzer möchte zum besprochenen Thema der Bürgerfragestunde ergänzend anmerken, dass das Projekt „Schlachthof“ seitens der Gemeinde Gaschurn stets positiv gesehen worden sei. Man habe immer betont, dass – sofern das Projekt finanziell darstellbar sei und ein tragfähiges Betreiberkonzept vorliege – die Gemeinde Gaschurn bereit sei, das Vorhaben zu unterstützen. Ebenso habe sich die Gemeinde Gaschurn dazu bereiterklärt, Gesellschaftsmitglied zu werden.
Er betont, dass nun teilweise behauptet werde, Gaschurn sei ein Verhinderer des Projekts gewesen. Dies entspreche nicht den Tatsachen, und es solle klar kommuniziert werden, dass die Gemeinde Gaschurn das Projekt zu keinem Zeitpunkt abgelehnt habe.
Stefan Hilbe erläutert, dass das Projekt „Schlachthof“ keineswegs eingestampft worden sei.
Das Projekt sei bereits eingereicht und am 14. November 2025 werde eine Rückmeldung erwartet, ob eine Förderung durch den Bund gewährt werde oder nicht. In der darauffolgenden Woche solle eine öffentliche Informationsveranstaltung stattfinden.
Er führt weiter aus, dass das Projekt nochmals überarbeitet und verkleinert worden sei und neue Angebote eingeholt wurden. Ihm gegenüber sei zudem nie der Eindruck entstanden, dass die Gemeinde Gaschurn als Verhinderer des Projektes angesehen werde.
Der Vorsitzende fügt hinzu, dass er immer klargestellt habe, dass man das Projekt „Schlachthof“ nicht einfach durchwinken wolle, sondern sorgfältig prüfen, an welchen Stellen Kosten eingespart werden könnten.
Stefan Hilbe teilt nochmals mit, dass das Projekt nun im Wesentlichen von der Entscheidung abhänge, ob eine Förderung gewährt werde oder nicht. Diese Rückmeldung werde mit
14. November 2025 erwartet.
Stefan Hilbe gibt bekannt, dass am 05. Oktober 2025 auf seinem Hof ein Tag der offenen Tür stattfinde, bei dem auch einige Betriebe ihre Produkte und Arbeiten präsentieren würden. Er freue sich über zahlreiche Besucherinnen und Besucher.
Der Vorsitzende teilt mit, dass die nächste Sitzung voraussichtlich am Mittwoch, den 29. Oktober 2025, stattfinden werde.
Abschließend bedankt er sich bei allen Anwesenden für die Teilnahme an der Sitzung und wünscht einen schönen Abend.
Ende: 21:40 Uhr
Der Schriftführer: Der Vorsitzende:
Nico Rudigier Bgm. Daniel Sandrell