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Montag, 21. September 2026 · 1.927 Einträge aus 10 Gemeinden und dem Stand Montafon · Stand heute, 04:45 Uhr

ÜbersichtGaschurnSitzungsprotokolle

5. Niederschrift Gemeindevertretungssitzung

Gaschurn · GV-Sitzungsprotokolle Gaschurn · 26.11.2025

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Kopie des Originaldokuments (Quelle: www.gaschurn-partenen.at). Auf dem Handy bitte „PDF öffnen“ verwenden.

Fundstellen

Raumplanung / Umwidmung

  • … Ladung und der Beschlussfähigkeit 2) Vorstellung „Zeitpolster“ Verein für Zeitvorsorge 3) Ortsleitbild Montafon Tourismus 4) Berichte 5) Umwidmungsansuchen Klaus Bereiter, Tichweg 42, 6791 St.Gallenkirch – UEP- Ergebnis 6) Umwidmungsansuchen Thomas Tschofen, Silvrettastraße 11, 6794 Partenen 7) …
  • … Dem Antrag wird einstimmig entsprochen. Seite 7 zu 4.: Berichte Der Vorsitzende berichtet Folgendes: • Vorstandsbeschlüsse: o Eine Ausnahme vom Flächenwidmungsplan für die Errichtung einer Steinschlichtung zur Verschließung des Sprengstoffbunkers auf GST-NR 398/1, GB Gaschurn an die illwerke vkw AG, Weidachstraße 6, …
  • … Verschließung des Sprengstoffbunkers auf GST-NR 398/1, GB Gaschurn an die illwerke vkw AG, Weidachstraße 6, 6900 Bregenz, wurde erteilt. o Eine Ausnahme vom Flächenwidmungsplan für die Errichtung eines Gerätelagers auf GST-NR 2032/1, GB Gaschurn, an Cornelia Hammer-Larcher und Bernhard Hammer, Winkel 157, 6793 Gaschurn, wurde …
  • … auf GST-NR 2032/1, GB Gaschurn, an Cornelia Hammer-Larcher und Bernhard Hammer, Winkel 157, 6793 Gaschurn, wurde erteilt. o Der Auflage zum Entwurf des Umwidmungsansuchens von Thomas Tschofen, Silvrettastraße 11, 6794 Partenen, wurde zugestimmt. o Mehreren Förderungen zu Essen auf Rädern wurde zugestimmt. o Mehrere …

Vergabe / Ausschreibung

  • … im Bereich des Wohnhauses Bergerstraße 120, 6793 Gaschurn, sei gestern bei der Gemeinde eingelangt. Die Unterlagen sollten nun final ausgearbeitet und eine Ausschreibung vorbereitet werden, damit im Frühjahr mit der Umsetzung begonnen werden könne. Seite 8 • Die Baulose zum Glasfaserausbau sollen demnächst vergeben …
  • … werden, damit im Frühjahr mit der Umsetzung begonnen werden könne. Seite 8 • Die Baulose zum Glasfaserausbau sollen demnächst vergeben werden. Die Ausschreibung sei bereits abgeschlossen, im kommenden Jahr solle in der ganzen Gemeinde am Glasfaserausbau gearbeitet werden. • Das Thema Winterbeleuchtung sei vom …

Text des Dokuments (automatisch aus dem PDF gelesen, für Suche und Handy)

6793 Gaschurn / Dorfstraße 2 / Hochmontafon – Österreich Tel. +43(0)5558/8202, Fax +43(0)5558/8202-19 email: gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at

Datum: 15. Dezember 2025
AZ: gs004.1-1/2025-15-6
Bearbeiter: Nico Rudigier
nico.rudigier@gaschurn.at

Niederschrift

über die 5. Gemeindevertretungssitzung am 26. November 2025 um 19:30 Uhr im Gemeindeamt Gaschurn.

Anwesend: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen:
Bgm. Daniel Sandrell, Vizebgm. DI Josef Tschofen, MBA, Gregory Netzer, Jessica Bereiter, Thomas Stark, Roman Sandrell, Stefan Hilbe, Christoph Rudigier, Markus Felbermayer

„D´Lischta“ Gaschurn-Partenen:
GR Markus Netzer, Ludwig Wachter, Christoph Wittwer

Gäste zu TOP 2
Marlies Maier und Sabine Jochum-Müller, MA (Verein Zeitpolster)
Gast zu TOP 3
Reinhard Zehetner

Entschuldigt: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen:
GR Klaus Schröcker, Kurt Rudigier, Katharina Felbermayer-Konzett, Maximilian Dich

„D´Lischta“ Gaschurn-Partenen:
Florian Lerch

Schriftführer: Nico Rudigier

Tagesordnung

  • 1) Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit
  • 2) Vorstellung „Zeitpolster“ Verein für Zeitvorsorge
  • 3) Ortsleitbild Montafon Tourismus
  • 4) Berichte
  • 5) Umwidmungsansuchen Klaus Bereiter, Tichweg 42, 6791 St.Gallenkirch – UEP- Ergebnis
  • 6) Umwidmungsansuchen Thomas Tschofen, Silvrettastraße 11, 6794 Partenen
  • 7) Zustimmungserklärung Grundbenützung – Projekt „Mitverlegung LWL-Leitungen & VEN Leerrohr“
  • 8) Genehmigung der letzten Niederschrift
  • 9) Allfälliges

Erledigung der Tagesordnung:

zu 1.: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandatare sowie die Zuhörerinnen.

Der Vorsitzende stellt fest, dass die Ladung ordnungsgemäß ergangen und die Beschlussfähigkeit gegeben ist.

Es erfolgt die Angelobung der noch nicht angelobten Anwesenden. Es ist dies Markus Felbermayer. Dieser gelobt wie folgt:
„Ich gelobe, die Verfassung sowie alle übrigen Gesetze gewissenhaft zu beachten, meine Aufgabe unparteiisch und uneigennützig zu erfüllen und das Wohl der Gemeinde Gaschurn nach bestem Wissen und Gewissen zu fördern.“
Der Vorsitzende beantragt, den TOP 3 von „Ortsleitbild Montafon Tourismus“ in „Ortsleitbild Gaschurn-Partenen“ umzubenennen.
Dem Antrag wird einstimmig zugestimmt.

zu 2.: Vorstellung „Zeitpolster“ Verein für Zeitvorsorge Der Vorsitzende begrüßt Marlies Maier sowie Sabine Jochum-Müller vom Verein „Zeitpolster
– Verein für Zeitvorsorge“ und freut sich, dass die Damen den Verein näher vorstellen.

Sabine Jochum-Müller begrüßt die anwesenden Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandatare sowie die Zuhörerinnen und bedankt sich für die Einladung. Sie erläutert, dass sich kürzlich die erste Helferin aus Gaschurn beim Verein Zeitpolster gemeldet habe und dies ein geeigneter Anlass sei, den Verein vorzustellen und hoffentlich weitere Personen für eine Mitarbeit zu gewinnen. Der Verein sei im Jahr 2018 gegründet worden. Langfristig werde es zunehmend schwieriger, den Betreuungsbedarf mit den bestehenden Angeboten abzudecken.

Ursache dafür seien veränderte familiäre Situationen sowie der demografische Wandel: Die Bevölkerung werde älter und pflegende Angehörige würden seltener. Zeitpolster solle diese Lücke durch ein engagiertes Netzwerk und einfache Betreuungsleistungen schließen.

Unter dem Motto „Gut betreut in der Nachbarschaft“ würden die Helfenden Unterstützung im Haushalt, im Garten sowie bei Besorgungen anbieten. Auch das Zwischenmenschliche solle durch gemeinsame Spaziergänge oder Gespräche bei einer Tasse Kaffee nicht zu kurz kommen. Für die Betreuung werde ein Betrag von EUR 11,00 pro Stunde verrechnet. Die Helfenden dokumentierten ihre Leistungen, die betreuten Personen bestätigten diese mit ihrer Unterschrift und erhalten eine monatliche Abrechnung über die geleisteten Stunden und gefahrenen Kilometer.

Für jede geleistete Betreuungsstunde werde den Helfenden eine Stunde auf ihr persönliches Zeitkonto gutgeschrieben. Alle Helfenden seien Vereinsmitglieder und dadurch für ihre Tätigkeit versichert. Sie erhalten kein Geld und nähmen auch keines an. Das angesparte Zeitguthaben könne später für die eigene Betreuung eingesetzt werden. Rund 40 % des Stundenbetrages lege der Verein auf ein Notfallkonto. Sollten zu einem späteren Zeitpunkt nicht genügend Freiwillige zur Verfügung stehen, könnten mit diesen Mitteln Leistungen zugekauft werden.

Sabine Jochum-Müller erläutert, dass Marlies Maier die Organisatorin des Teams in Bludenz sei und dort die Einteilung der Helfenden zu den betreuten Personen erfolge. Die Kontaktdaten seien jederzeit auf der Homepage des Vereins abrufbar. Sie weist darauf hin, dass Zeitpolster

keine Konkurrenz zum MOHI oder zum Krankenpflegeverein darstellen solle. Es würden keine medizinischen Leistungen durch die Helfenden erbracht. Vielmehr solle das Angebot als Vorstufe zum MOHI oder zum Krankenpflegeverein dienen.

Die Registrierung als Helferin oder Helfer sei über die Homepage möglich, aber auch direkt bei Frau Marlies Maier. Folgend zur Registrierung würde ausgelotet werden, in welchem Umkreis und bei welchen Tätigkeiten die Person eingesetzt werden könne.

Christoph Wittwer erkundigt sich, ob die Personen, die die Hilfe des Vereins in Anspruch nehmen würden, in der Regel Pflegefälle seien und wie sich der Verein finanziere.

Sabine Jochum-Müller erläutert, dass es sich bei den Personen, die die Hilfe des Vereins in Anspruch nehmen, in der Regel nicht um Pflegefälle handle. Sie führt aus, dass beispielsweise bei Personen mit 24-Stunden-Betreuung eine Ablöse über die Mittagszeit möglich sei, damit die Betreuungsperson ihre Pause machen könne. Ebenso könnten nach einer Operation, wenn Betroffene noch nicht wieder mobil seien, Einkäufe erledigt oder Haushaltstätigkeiten zur Unterstützung übernommen werden.

Zur Finanzierung des Vereins führt sie aus, dass sich dieser aus Spenden sowie aus den Abrechnungen der geleisteten Stunden speise. Von den EUR 11,00 pro Stunde würden EUR 6,50 für den Helfer bzw. die Helferin auf das Notfallkonto gelegt, während der Restbetrag dem Erhalt des Vereins diene.

Roman Sandrell erkundigt sich, ob es bereits Nachfrage nach den angebotenen Diensten gebe.

Sabine Jochum-Müller führt aus, dass es in Gaschurn bislang keine Nachfrage gebe, da die Dienste in Gaschurn noch nicht beworben worden seien und den Verein daher vermutlich nur sehr wenige Personen kennen würden.

Der Vorsitzende bedankt sich bei Sabine Jochum-Müller und Marlies Maier für die Vorstellung des Vereins und hält fest, dass man in Gaschurn bereits über sehr gute Strukturen mit dem Krankenpflegeverein und dem MOHI verfüge. Das Angebot von Zeitpolster stelle jedoch eine wertvolle Ergänzung dar. Er spricht allen Freiwilligen seinen Dank aus, die ihre Zeit zur Verfügung stellen würden und ersucht um Informationsmaterial für die Gemeindemedien, damit der Verein in Gaschurn gut präsentiert werden könne.

Der Vorsitzende unterbricht die Sitzung für Fragen von 19:58 Uhr bis 20:01 Uhr.

Der Vorsitzende bedankt sich nochmals für die Präsentation und wünscht Frau Maier sowie Frau Jochum-Müller einen schönen Abend.

Marlies Maier und Sabine Jochum-Müller verlassen um 20:02 Uhr die Sitzung.

zu 3.: Ortsleitbild Gaschurn-Partenen
Der Vorsitzende begrüßt Reinhard Zehetner. Er erläutert, dass dieser bei der Erstellung des Ortsleitbildes unterstützt habe und aufgrund seiner langjährigen Erfahrung sowie seiner Verbindung zu Gaschurn einen wesentlichen Beitrag zur Ausarbeitung geleistet habe. Anschließend bittet er Reinhard Zehetner, das ausgearbeitete Ortsleitbild für Gaschurn-Partenen der Gemeindevertretung sowie den Zuhörerinnen und Zuhörern vorzustellen.

Reinhard Zehetner erläutert, dass ein Leitbild rasch verfasst sei, entscheidend sei jedoch, dass man sich anschließend um die Umsetzung bemühe. Er berichtet, dass an zwei Vormittagen mit zwölf Personen aus unterschiedlichen Bereichen an der Ausarbeitung gearbeitet worden sei. Hervorzuheben sei die Disziplin innerhalb der Gruppe, er habe selten erlebt, dass derart zielorientiert gearbeitet werde.

Es sei in Kleingruppen gearbeitet worden, wobei die Ergebnisse anschließend stets in der gesamten Gruppe ergänzt und angepasst worden seien. Am Ende habe ein Leitbild vorgelegen, hinter dem alle zwölf Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops geschlossen stehen konnten.

Anschließend sei aus den erarbeiteten Inhalten eine Vision entwickelt worden, die definiere, wo Gaschurn-Partenen in zehn Jahren stehen soll – die Tourismusvision Gaschurn-Partenen 2035.
Vision
Wir sind ein hochalpines Bergdorf für sportliche Aktivitäten, persönlich und traditionell.

Reinhard Zehetner erläutert, dass sich die Begriffe „persönlich“, „traditionell“ und „Bergdorf“ im Leitbild immer wiederfinden ließen und einen zentralen Bestandteil der Ausrichtung bildeten.

Weiters führt er aus, dass der Gruppe auch das Wort „hoch“ besonders wichtig gewesen sei, da die Höhenlage der Gemeinde einen wesentlichen Standortvorteil darstelle und nur wenige Regionen mit Gaschurn-Partenen konkurrieren könnten.

Anschließend erläutert Reinhard Zehetner, dass im Rahmen des Workshops herausgearbeitet worden sei, welche Werte Gaschurn-Partenen prägen und wofür die Gemeinde steht.

Reinhard Zehetner meint, dass bis zu einer spürbaren Veränderung mindestens drei bis fünf Jahre vergehen müssten. Man könne bei einzelnen Punkten den Eindruck gewinnen, dass diese sehr hoch formuliert seien; dennoch wolle man beweisen, dass deren Umsetzung realistisch und erreichbar sei.

Er erläutert, dass aus dem Leitbild auch das Ortsprofil für Montafon Tourismus erarbeitet worden sei. Die bisher verwendeten Begriffe „Silvretta“, „Energie“ und „Europaschutzgebiet Wiegensee“ würden nach der Überarbeitung des Ortsprofils durch die Begriffe „traditionelles Bergdorf“, „hochalpiner Naturraum“ sowie „Sport- und Bewegungsparadies“ ersetzt werden. Diese Schlüsselbegriffe würden der Montafon Tourismus GmbH als Grundlage für die Erstellung touristischer Produkte für Gaschurn-Partenen dienen.

Roman Sandrell gibt bekannt, dass das Leitbild im Tourismusausschuss bereits vorgestellt und besprochen worden sei. Der Ausschuss habe das Leitbild einstimmig zur Beschlussfassung in die Gemeindevertretung empfohlen. Der Gemeinde Gaschurn sei durch die Ausarbeitung des Leitbildes – abgesehen vom zeitlichen Aufwand der dies ehrenamtlich leistenden Teilnehmenden – keine Kosten entstanden. Das Leitbild solle als Rahmen für die weitere Arbeit des Tourismusausschusses dienen und in kleinen Gruppen weiter ausgearbeitet werden.

Im Tourismusausschuss sei zudem besprochen worden, dass jede und jeder im Tourismusausschuss mitarbeiten könne, auch ohne politische Funktion. Er bedankt sich bei Reinhard Zehetner für seine Unterstützung. Reinhard Zehetner habe auch angeboten, die weitere Ausarbeitung im Zusammenhang mit dem Tourismusleitbild kostenlos zu begleiten.

Christoph Wittwer möchte wissen, wo in Gaschurn-Partenen ein Sport- und Bewegungsparadies hinkäme.

Roman Sandrell meint, dass die sportlichen Aktivitäten bereits überall am Berg vorhanden seien. Es kämen jedoch auch immer mehr Gäste, die nicht die sportlichen Aktivitäten suchen, sondern einfachere Bewegungsformen wie beispielsweise Wandern, Schneeschuhwandern oder Spazierengehen. Deshalb müsse man auch neue Angebote überdenken.

Markus Felbermayer meint, dass bereits sehr viel vorhanden sei – sowohl die zahlreichen Wanderwege und Hüttenverbindungswege als auch die Schigebiete. Das Angebot sei jedoch auf jeden Fall ausbaufähig, die Basis dafür sei in allen Jahreszeiten aber gegeben.

Vizebgm. Josef Tschofen findet es sehr positiv, dass man sich dem Projekt angenommen habe, nachdem bereits seit Jahren darüber diskutiert werde. Aus seiner Sicht wäre es wünschenswert, wenn das Wort „Bergdorf“ in Bezug auf Gaschurn und Partenen auf „Bergdörfer“
abgestimmt werde.

Roman Sandrell erläutert, dass dies bereits bei der Erstellung des Leitbildes diskutiert worden sei. Man habe bewusst darauf geachtet, dass das Leitbild stets für beide Ortschaften zutreffend sei.

Christoph Wittwer meint, wer überhaupt bestimmen könne, was ein Bergdorf sei und was nicht.

Abgesehen davon, dass derzeit ohnehin kaum jemand Geld zum Bauen habe, werde seitens der Bezirkshauptmannschaft und des Landes ohnehin vorgeschrieben, wie und was gebaut werden müsse.

Roman Sandrell führt aus, dass im Zusammenhang mit dem Thema „Bergdorf“ auch darüber gesprochen worden sei, im Bau- und Raumplanungsausschuss eine Bauordnung zu erstellen, um beispielsweise die optischen Werte der bestehenden Bauweisen bei Neubauten zu verankern.

Christoph Wittwer hakt nach, ob man im Zuge dieses Projektes wieder über eine Gründung eines „Hochmontafon Tourismus“ nachdenken werde. Er hoffe, dass dies nicht der Fall sei.

Reinhard Zehetner erläutert, dass dies zu keiner Sekunde Thema gewesen sei.

Gregory Netzer fragt nach, welche Begriffe andere Gemeinden bei der Montafon Tourismus GmbH hinterlegt hätten.

Roman Sandrell und Jessica Bereiter erläutern einige Beispiele. Roman Sandrell gibt anschließend bekannt, dass es im Workshop von Anfang an wichtig gewesen sei, nicht auf andere Gemeinden zu schauen, welche Begriffe dort bereits hinterlegt seien. Es habe sich daraus jedoch ergeben, dass es zu keinen Überschneidungen gekommen sei. Man habe sich hier bewusst nicht einschränken lassen wollen.

Gregory Netzer meint, dass in Gaschurn-Partenen sehr wohl ein Sport- und Bewegungsparadies vorhanden sei und man nahezu alle damit verbundenen Aktivitäten ausüben könne. Man müsse hierfür keine Unmengen mehr investieren.

GR Markus Netzer meint, es stelle sich die Frage, weshalb im Rahmen der Freestyle Ski & Snowboard WM 2027 keine Veranstaltung in Gaschurn-Partenen stattfinde, obwohl die Rahmenbedingungen gegeben seien. Gaschurn-Partenen sei diesbezüglich ausgeklammert worden.

Er bedankt sich für die Arbeit von Reinhard Zehetner und dem Tourismusausschuss, betont jedoch, dass er auch ein wenig Realität einbringen müsse. So verweist er etwa auf die Silvretta-Hochalpenstraße, die im Jahr 2026 fix das ganze Jahr über geschlossen bleibe; dies stelle einen großen Nachteil für die Gemeinde dar.

Wenn man in der Gemeinde eine Aufbruchsstimmung erzeugen wolle, sehe er derzeit den falschen Zeitpunkt, da traditionelle Wirtsfamilien nach und nach ihre Betriebe verkaufen würden. Alle Investoren, die bislang in Gaschurn-Partenen hätten investieren wollen, seien nun nicht mehr da. Man habe daraus bislang nichts gewonnen – außer einem großen Aushub in St. Gallenkirch sowie den abgerissenen Tennisplätzen und der Tennishalle in Gaschurn. Außer „Schall und Rauch“ sei nichts übriggeblieben.

Roman Sandrell erklärt, dass das Thema Veranstaltungen im Rahmen der Freestyle Ski & Snowboard WM 2027 in jeder Sitzung des Tourismusausschusses zur Debatte gestanden sei.

Derzeit arbeite man daran, während der WM täglich Veranstaltungen in der Gemeinde durchzuführen, um möglichst oft im offiziellen Kalender aufzuscheinen.

Es würden auch medienwirksame Formate diskutiert – beispielsweise Sporttalks von TV-Sendern in der Alten Talstation, um Gaschurn-Partenen medial sichtbar zu machen. Die Silvretta

Montafon habe sich zudem bereit erklärt, im Rahmen der WM dreimal die „Lange Nacht der Seilbahnen“ bei der Versettlabahn durchzuführen, um hier eine Bühne für die Gemeinde zu bieten.

Der Zug für groß angelegte Veranstaltungen wie etwa Medaillenfeiern oder Sportbewerbe sei hingegen leider abgefahren und stehe nicht mehr zur Verfügung.

Vizebgm. Josef Tschofen meint, es wäre wichtig gewesen, auch die Zuständigen des Golm Silvretta Lünersee Tourismus zum Workshop einzuladen.

Roman Sandrell erläutert, dass Judith Grass und Martin Zugg eingeladen worden seien, jedoch aufgrund einer Sitzung abgesagt hätten. Sie hätten zugesichert, künftig teilzunehmen, sofern es der Terminkalender zulasse.

Markus Felbermayer meint, dass jetzt der richtige Zeitpunkt sei, um das neue Leitbild zu beschließen, da die Märkte der Montafon Tourismus GmbH derzeit überarbeitet würden.

Roman Sandrell erklärt, dass diese drei Begriffe bewusst weitläufig gewählt worden seien, um möglichst große Bereiche in der Werbung der Montafon Tourismus GmbH abzudecken. Es werde nirgends ein Plakat zu finden sein, auf dem Gaschurn-Partenen konkret mit dem Begriff „Sport- und Bewegungsparadies“ präsentiert werde. Es gehe lediglich darum, worauf die Produkte der Gemeinde abgestimmt werden sollten. Auf dieser Grundlage könne das von der Gemeinde an Montafon Tourismus bezahlte Geld wieder in Wert umgewandelt werden, indem man die entsprechenden Instrumente nutze und so die eingezahlten Mittel bestmöglich ausschöpfe.

GR Markus Netzer erläutert, dass dies ein wesentlicher Grund dafür sei, weshalb die Montafon Tourismus GmbH so in der Kritik stehe. Die beteiligten Gemeinden würden sich in der Werbung nicht wiederfinden. Man müsse sich als Gemeinde auch bei der Gestaltung der Produkte einbringen können.

Roman Sandrell meint, gerade deshalb müsse nun ein neuer Ansatz gewählt werden, um möglichst viel von dem an die Montafon Tourismus GmbH fließenden Geld durch gezielte Marketingmaßnahmen wieder zurückzuholen.

Stefan Hilbe meint, man könne nicht bloß darüber jammern, dass nichts passiere, sondern müsse auch klar sagen, was man haben wolle.

GR Markus Netzer fragt, warum er nicht eingeladen worden sei.

Roman Sandrell entgegnet, es seien sämtliche Mitglieder des Tourismusausschusses eingeladen worden und in der Gemeindevertretungssitzung sei bekanntgegeben worden, dass ein Workshop stattfinden werde. Daraufhin habe sich jedoch niemand gemeldet.

GR Markus Netzer meint, es sei sehr schade, dass niemand vom Golm Silvretta Lünersee Tourismus anwesend gewesen sei. Dabei handle es sich um einen ganz wichtigen Systempartner, der hier gefehlt habe.

Da keine weiteren Fragen bestehen, bedankt sich der Vorsitzende beim Tourismusausschuss und bei Herrn Reinhard Zehetner für die Mühe der Ausarbeitung des neuen Ortsleitbildes und merkt an, dass es sehr wichtig sei, die Leistungen bei der Montafon Tourismus GmbH abzuholen. Anschließend stellt er den Antrag, dem vorliegenden Ortsleitbild Gaschurn-Partenen zuzustimmen.
Dem Antrag wird einstimmig entsprochen.

zu 4.: Berichte
Der Vorsitzende berichtet Folgendes:
• Vorstandsbeschlüsse:
o Eine Ausnahme vom Flächenwidmungsplan für die Errichtung einer Steinschlichtung zur Verschließung des Sprengstoffbunkers auf GST-NR 398/1, GB Gaschurn an die illwerke vkw AG, Weidachstraße 6, 6900 Bregenz, wurde erteilt.

o Eine Ausnahme vom Flächenwidmungsplan für die Errichtung eines Gerätelagers auf GST-NR 2032/1, GB Gaschurn, an Cornelia Hammer-Larcher und Bernhard Hammer, Winkel 157, 6793 Gaschurn, wurde erteilt.

o Der Auflage zum Entwurf des Umwidmungsansuchens von Thomas Tschofen, Silvrettastraße 11, 6794 Partenen, wurde zugestimmt.

o Mehreren Förderungen zu Essen auf Rädern wurde zugestimmt.

o Mehrere Zustimmungen gemäß § 17 Grundverkehrsgesetz zu den Grundverkehrsansuchen der Alt Montafon Immobilien GmbH, Dorfstraße 184e, 6793 Gaschurn, wurden erteilt.

o Über die Finanzierung der Sanierung des Standesgebäudes wurde beraten.

o Einer Ausnahme vom Flächenwidmungsplan zur Errichtung einer Gartenmauer auf GST-NR 951/3, GB Gaschurn, an Herrn Matthias Schönherr, Garnerastraße 71a, 6793 Gaschurn, wurde zugestimmt.

o Dem Grundteilungsansuchen von Daniel Sahler, Winkel 158a, 6793 Gaschurn, und Christian Sahler, Winkel 158, 6793 Gaschurn, wurde zugestimmt.

o Mehrere Zustimmungserklärungen zur Grundbenützung zum Breitbandausbau Gaschurn 1 wurden erteilt.

o Der Übernahme der verbleibenden Kosten für die Finanzierung der provisorischen Schibrücke wurde einstimmig zugestimmt.

o Die Wohnung TOP 3, Rütler 43b, 6794 Partenen, wurde vergeben.
o Mehreren Mietvertragsverlängerungen wurde zugestimmt.

o Dem Grundteilungsansuchen von Gabriele Keßler, Dorfstraße 4, 6793 Gaschurn und der Christian Keßler GmbH & Co KG, Posthotel Rößle, Dorfstraße 4, 6793 Gaschurn, wurde zugestimmt.

o Der Auflage zum Entwurf des Umwidmungsansuchens der illwerke vkw AG, Weidachstraße 6, 6900 Bregenz, wurde zugestimmt.

• Mit dem Budgetbegleitgesetz 2025 seien die Kommunalinvestitionsgesetze der Jahre 2020, 2023 und 2025 als Ergebnis von Finanzverhandlungen auf Bundesebene zur Liquiditätsstärkung der Gemeinden grundlegend novelliert und in Finanzzuweisungen umgewandelt worden. Die Gemeinde Gaschurn habe gemäß Finanzzuweisung nach dem KIG 2025 am 31. Oktober 2025, EUR 26.757,65 erhalten. Diese Mittel seien zur Mitfinanzierung der Errichtung der Urnenwand und der öffentlichen WC-Anlagen in Gaschurn verwendet worden.

• Der Bescheid zur Verlegung der Kurve im Bereich des Wohnhauses Bergerstraße 120, 6793 Gaschurn, sei gestern bei der Gemeinde eingelangt. Die Unterlagen sollten nun final ausgearbeitet und eine Ausschreibung vorbereitet werden, damit im Frühjahr mit der Umsetzung begonnen werden könne.

• Die Baulose zum Glasfaserausbau sollen demnächst vergeben werden. Die Ausschreibung sei bereits abgeschlossen, im kommenden Jahr solle in der ganzen Gemeinde am Glasfaserausbau gearbeitet werden.

• Das Thema Winterbeleuchtung sei vom Tourismusausschuss wieder aufgegriffen worden. Im Laufe des Jänners werde ein Vertreter der Firma MK-Light auf der Gemeinde vorbeikommen und Beispiele vorzeigen. Interessierte könnten sich bereits jetzt auf der Gemeinde melden, um an dem Projekt mitzumachen und möglichst viele Häuser einheitlich beleuchten zu können.

• Die Gemeinde Gaschurn sei mit den Scheidseen erneut in der Sendung „9 Plätze – 9 Schätze“ vertreten gewesen und habe den hervorragenden 3. Platz erreicht. Gaschurn sei derzeit die einzige Gemeinde, die bisher zweimal in dieser Sendung vertreten gewesen sei.

• Das Thema Talabfahrt sei mit den Eigentümern von Seiten der Gemeinde nun endgültig abgeschlossen. Alles was versprochen worden sei, habe umgesetzt werden können. Nun müssten lediglich noch mit der Silvretta Montafon jene Arbeiten – wie etwa Kanal- und Wasserleitungsverlegungen, die im Zuge der Talabfahrt mitverlegt worden seien – für die Gemeinde abgerechnet werden. Die Abrechnung sei in Ausarbeitung und solle zeitnah erfolgen.

• Die Ortsfeuerwehren der Gemeinde hätten vor zwei Jahren eine Übersicht ausgearbeitet, welche Fahrzeuge in welchem Zeitraum voraussichtlich zu ersetzen seien. Demnach wäre im kommenden Jahr bei der Ortsfeuerwehr Gaschurn ein LFB-Fahrzeug zu ersetzen. Dieses Vorhaben habe die Feuerwehr bereits im Budgetantrag berücksichtigt. Die detaillierte Behandlung solle in einer späteren Sitzung erfolgen.

• Das Projekt „Skibrücke“ im Bereich der Bergerstraße sei umgesetzt worden. Ein großer Dank gehe an Roman Sandrell und Kurt Brunner, die viele Stunden daran gearbeitet hätten, um dies zu ermöglichen. Ein weiterer Dank gelte der Bezirkshauptmannschaft Bludenz für die rasche Verfahrensabwicklung, die maßgeblich zur Umsetzung dieses Projektes beigetragen habe. Ebenso gehe ein großer Dank an die Grundeigentümer und alle Sponsoren, die sich an der Finanzierung der provisorischen Skibrücke beteiligten.

Jessica Bereiter, Obfrau des Tourismusausschusses, erklärt, dass das meiste bereits im Vorfeld gesagt worden sei. Lediglich die Winterwanderwege und die Loipenführung in der Gemeinde seien gemeinsam mit den Zuständigen der Gemeinde besprochen und überdacht worden. Besonders die Beschilderung solle überarbeitet werden, da viele Winterwanderer durch die derzeitige Beschilderung eher abgeschreckt würden. Hier sei man um eine Überarbeitung bemüht.

Gregory Netzer, Obmann des Ausschusses für Jugend, Bildung und Soziales, berichtet, dass die Liste des Ortshilfswerkes für Gaschurn in der letzten Sitzung behandelt worden sei. Zudem sei gemeinsam mit Peter Muster von der Firma Sportbau Walser sowie den Lehrpersonen der Volksschule Gaschurn der Turnsaal besichtigt worden, um mögliche Änderungen zu besprechen. Peter Muster erstelle nun ein Konzept, welche Geräte ausgetauscht oder adaptiert werden sollten. Dieses Konzept solle in der nächsten Ausschusssitzung besprochen und evaluiert werden. Es sei kein Neubau vorgesehen, sondern lediglich der Ersatz oder die Anschaffung von Gerätschaften.

Roman Sandrell, Obmann-Stellvertreter des Land- und Forstwirtschaftsausschusses, berichtet, dass in der letzten Sitzung über den Viehanhänger der Gemeinde gesprochen worden sei.

Dabei sei die Höhe der Leihgebühr beziehungsweise des Mietpreises diskutiert worden. Nach Beratung sei entschieden worden, dass es bei der Leihgebühr von EUR 5,00 bleibe. Aufgrund einer unbefugten Entnahme in letzter Zeit solle es jedoch künftig klarere Regeln für das Ausleihen geben. Dies solle im Landwirtschaftsausschuss noch weiter beraten werden.

Weiters habe man mit Herrn Moosbrugger von der Landwirtschaftskammer Vorarlberg bezüglich der Engerlinge Rücksprache gehalten. Im Zuge der Anfrage an die Landwirte zur Flächenmeldung für die Ausbringung von Melocont seien rund 80 Hektar eingemeldet worden. Davon seien 30 Hektar durch Florian Lerch fix befahrbar, 20 Hektar müssten noch abgeklärt werden und 30 Hektar seien derzeit nicht befahrbar. Hier sei man um eine Lösungsfindung bemüht.

Zudem müsse abgewartet werden, ob das Melocont erneut für Vorarlberg zugelassen werde.

Auch sei kurz über den Stand der Genossenschaftsmetzgerei in St. Gallenkirch gesprochen worden. Es werde höchstwahrscheinlich keine Förderung von Land und Bund geben. Morgen werde eine interne Sitzung stattfinden, über die Neuigkeiten wolle er zu gegebener Zeit informieren.

Der Vorsitzende erläutert, dass sich vor Kurzem die Silvretta Montafon nochmals eingesetzt habe und Möglichkeiten zur Unterstützung dargestellt habe. Möglicherweise habe sich hier nochmals ein Fenster geöffnet.

Vizebgm. Josef Tschofen, als Obmann-Stellvertreter des Bau- und Raumplanungsausschusses, erläutert, dass er zu den Umwidmungen unter den jeweiligen Tagesordnungspunkten berichten werde. Weiters sei in der Sitzung angemerkt worden, dass im Zuge der Generalsanierung des Vermuntwerks die Straßen in Partenen oft stark verschmutzt seien. Es wäre wünschenswert, wenn hier regelmäßige Reinigungsarbeiten durchgeführt werden würden. Zudem sei darauf hingewiesen worden, dass in Gaschurn die Baustelleneinrichtungen auf öffentlichen Flächen zu Saisonbeginn wieder freizuräumen seien. Für die Parkflächen der Gemeinde solle das bereits in Angriff genommene Parkraumkonzept weiterbearbeitet werden, damit dieses finalisiert werden könne.

Nachdem keine Wortmeldungen von Seiten der Zuhörerinnen im Rahmen der Bürgerfragestunde an die Gemeindevertretung ergehen, wird mit der Tagesordnung fortgefahren.

zu 5.: Umwidmungsansuchen Klaus Bereiter, Tichweg 42, 6791 St.Gallenkirch – UEP- Ergebnis Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Plan zur Umwidmung zur Kenntnis und erläutert, dass Klaus Bereiter, Tichweg 42, 6791 St.Gallenkirch, Eigentümer des GST-NR 547/2, GB Gaschurn, sei. Der Sohn von Klaus Bereiter, Patrick Bereiter, und dessen Gattin Jessica Bereiter planen die Errichtung eines Einfamilienwohnhauses auf diesem Grundstück.

Zu diesem Zweck sei beantragt worden, das GST-NR 547/2, GB Gaschurn, im Ausmaß von ca. 931 m² von „Freifläche – Landwirtschaftsgebiet“ und „Verkehrsfläche – Straße“ in „Baufläche – Wohngebiet“ umzuwidmen. Die Gemeindevertretung der Gemeinde Gaschurn habe den Entwurf des Flächenwidmungsplanes in ihrer 36. Sitzung am 17. Dezember 2024 beschlossen.

Für die geplante Umwidmung sei ein UEP-Verfahren durchgeführt worden. Die abschließende Stellungnahme vom 21. Oktober 2025 liege vor. Zur gegenständlichen Umwelterheblichkeitsprüfung nach dem Raumplanungsgesetz werde festgestellt, dass gemäß § 10a Abs. 3 und 4 iVm § 21a Abs. 1 RPG, LGBl.Nr. 33/2005, durch die geplante Änderung des Flächenwidmungsplanes in Gaschurn keine voraussichtlich erheblichen Umweltauswirkungen zu erwarten seien.

Der Obmann-Stellvertreter des Bau- und Raumplanungsausschusses der Gemeinde Gaschurn, Vizebgm. Josef Tschofen berichtet, dass der Ausschuss in der 3. Sitzung am 11. November 2025 über dieses Ansuchen beraten habe. Er bringt den Anwesenden die eingegangenen Stellungnahmen im Zuge des UEP-Verfahrens zur Kenntnis und berichtet, dass der Ausschuss einstimmig empfohlen habe, die öffentliche Kundmachung des UEP-Ergebnisses zu genehmigen.

Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, das UEP-Ergebnis öffentlich kundzumachen.
Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen.

zu 6.: Umwidmungsansuchen Thomas Tschofen, Silvrettastraße 11, 6794 Partenen Der Vorsitzende bringt den Anwesenden die Planunterlagen zur Kenntnis und erläutert, dass Herr Thomas Tschofen, Silvrettastraße 11, 6794 Partenen, beabsichtige, auf dem GST-NR 301/1, GB Gaschurn, ein Heulager zu errichten. Durch die Errichtung solle der Betrieb der bestehenden Landwirtschaft gefördert und erleichtert werden. Für die Umsetzung des Projektes seien Umwidmungen von Teilflächen von „Freifläche – Freihaltegebiet“ in „Freifläche – Sondergebiet – Heulager“ notwendig.

Zu diesem Zweck sei beantragt worden, Teilflächen des GST-NR 301/1, GB Gaschurn, im Ausmaß von ca. 515 m² von „Freifläche – Freihaltegebiet“ in „Freifläche – Sondergebiet – Heulager“ umzuwidmen. Der vorgezogene Bereich der Neuwidmung solle als Zufahrt zum Heulager dienen.

Der Gemeindevorstand der Gemeinde Gaschurn habe den Entwurf des Flächenwidmungsplanes in seiner 6. Sitzung am 24. September 2025 beschlossen.

Der Obmann-Stellvertreter des Bau- und Raumplanungsausschusses der Gemeinde Gaschurn, Vizebgm. Josef Tschofen, berichtet, dass der Ausschuss in der 3. Sitzung am
11. November 2025 über dieses Ansuchen beraten habe. Er bringt den Anwesenden die eingegangenen Stellungnahmen im Zuge des Anhörungsverfahrens zur Kenntnis und berichtet, dass der Ausschuss einstimmig empfohlen habe, die Widmung mit der Folgewidmung „Freifläche Freihaltegebiet“ und unter der Auflage, dass den Sachverständigengutachten folge zu leisten sei, zu genehmigen.

Gregory Netzer fragt, wie lange eine Umwidmung üblicherweise befristet werde.

Der Vorsitzende gibt bekannt, dass die Befristung gesetzlich sieben Jahre betrage.

Da keine Fragen bestehen, bringt der Vorsitzende den Antrag ein, der vorliegenden Umwidmung gemäß Plan-Nr. gs031.2-15/2025 vom 24. September 2025 unter Berücksichtigung der Auflagen laut Empfehlung des Bau- und Raumplanungsausschusses zuzustimmen.
Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen.

zu 7.: Zustimmungserklärung Grundbenützung – Projekt „Mitverlegung LWL-Leitungen & VEN Leerrohr“
Der Vorsitzende bringt den Anwesenden die Planunterlagen zur Kenntnis und erläutert, dass im Zuge der Grabungsarbeiten zum Glasfaserausbau zur Verstärkung des Stromnetzes auch neue Stromleitungen mitverlegt werden sollen. Er führt aus, dass bislang nur die Grundbenützungsübereinkommen im Zuge des Glasfaserausbaus an den Gemeindevorstand delegiert worden seien. Aufgrund vermehrter Anfragen hinsichtlich der Grundbenützungen für die Verlegung der Stromleitungen sei zu überlegen, auch diese Angelegenheiten an den Gemeindevorstand zu delegieren, um schneller handlungsfähig zu sein.

Ludwig Wachter erkundigt sich, ob sich die illwerke vkw AG, wenn die Straßen aufgerissen würden, an den Kosten der Asphaltierungsarbeiten beteilige.

Der Vorsitzende erläutert, dass diese Kosten zur Gänze von der illwerke vkw AG getragen würden.

Christoph Wittwer fragt nach, ob die illwerke vkw AG einfach neue Leitungen verlegen dürfe.

Man stimme hier schließlich nur für die Grundstücke der Gemeinde zu und nicht für jene anderer Grundeigentümer.

Der Vorsitzende erläutert, dass die illwerke vkw AG mit sämtlichen betroffenen Grundeigentümern entsprechende Vereinbarungen treffen müsse. Seitens der Gemeinde könne lediglich über die eigenen Grundstücke entschieden werden.

Da keine weiteren Fragen bestehen, stellt der Vorsitzende den Antrag, der vorliegenden Zustimmungserklärung Nr. 34, Rechtsaktnr. 72/25 LWL, Cluster B2, zuzustimmen.

Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen.

zu 8.: Genehmigung der letzten Niederschrift
Die Niederschrift über die 4. Gemeindevertretungssitzung wird einstimmig genehmigt.

zu 9.: Allfälliges
Ludwig Wachter merkt an, dass er gehört habe, dass es bei der ausgewiesenen Schneeschuhwanderroute im Bereich des Wohnhauses Montafonerstraße 189, 6793 Gaschurn, aufgrund des Laubes immer sehr rutschig sei. Er erkundigt sich, wie es in diesem Zusammenhang mit der Haftung aussehe, falls etwas passieren sollte, zumal der Weg ausgeschildert sei.

Der Vorsitzende erläutert, dass die Schneeschuhrouten rechtlich auf eigene Gefahr begangen würden. Bei bekannten Problemstellen sei man im Tourismusausschuss bereits um entsprechende Änderungen bemüht.

Vizebgm. Josef Tschofen, berichtet, dass ihm im Bereich „Oberwald“ im Ganifertal, wo der Wanderweg aus dem Verbellatal herauskomme, aufgefallen sei, dass an einer sehr steilen Stelle das Geländer heruntergebrochen sei.

Roman Sandrell fügt hinzu, dass die Skibrücke am Freitag vom TÜV Süd abgenommen werde.

Die Kosten hierfür würden von der Silvretta Montafon getragen. Auch die Versicherung und Sicherung der Brücke übernehme die Silvretta Montafon. Er bedankt sich auch bei allen Grundeigentümern, die ihren Grund für diese Saison kostenfrei zur Verfügung stellen würden.

Ein weiterer Dank gelte allen Sponsoren, die maßgeblich zu diesem Projekt beigetragen hätten.

Nachdem keine weiteren Wortmeldungen ergehen, bedankt sich der Vorsitzende für den konstruktiven Sitzungsverlauf und wünscht einen schönen Abend.

Ende: 21:37 Uhr

Der Schriftführer: Der Vorsitzende:
Nico Rudigier Bgm. Daniel Sandrell