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6. Niederschrift Gemeindevertretungssitzung
Kopie des Originaldokuments (Quelle: www.gaschurn-partenen.at). Auf dem Handy bitte „PDF öffnen“ verwenden.
Fundstellen
Raumplanung / Umwidmung
- … empfohlen. o Der Sperrstundenverlängerung der Apres Ski Bar Heuboda für die Wintersaison 2025/26 wurde zugestimmt. o Der Auflage zum Entwurf zum Umwidmungsansuchen von Cornelia Hammer- Larcher und Bernhard Hammer, Winkel 157, 6793 Gaschurn, wurde zugestimmt. o Der Bestellung von Heizöl für die Volksschule …
Vergabe / Ausschreibung
- … des Wohnhauses Bergerstraße 120, 6793 Gaschurn, sei bei der Gemeinde eingelangt. Aufbauend darauf sollen die Unterlagen nun endgültig fertiggestellt und die Ausschreibung vorbereitet werden, sodass im Frühjahr mit der Umsetzung des Projekts begonnen werden könne. • Die Baulose zum Glasfaserausbau seien seitens der illwerke …
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6793 Gaschurn / Dorfstraße 2 / Hochmontafon – Österreich Tel. +43(0)5558/8202, Fax +43(0)5558/8202-19 email: gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at
Datum: 27. Jänner 2026
AZ: gs004.1-1/2025-16-9
Bearbeiter: Nico Rudigier
nico.rudigier@gaschurn.at
Niederschrift
über die 6. Gemeindevertretungssitzung am 17. Dezember 2025 um 19:30 Uhr im Gemeindeamt Gaschurn.
Anwesend: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen:
Bgm. Daniel Sandrell, Vizebgm., DI Josef Tschofen, GR Klaus Schröcker, Thomas Stark, Katharina Felbermayer-Konzett, Roman Sandrell, Maximilian Dich, Stefan Hilbe (ab 19:36 Uhr), Ricarda Schöpf, Christoph Rudigier, Fabienne Netzer
„D´Lischta“ Gaschurn-Partenen:
Ludwig Wachter, Florian Lerch, Christoph Wittwer, Christoph Klehenz
Entschuldigt: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen:
Kurt Rudigier, Gregory Netzer, Jessica Bereiter
„D´Lischta“ Gaschurn-Partenen:
GR Markus Netzer
Schriftführer: Nico Rudigier
Tagesordnung
- 1) Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit
- 2) Berichte
- 3) Verordnung der Gemeindevertretung der Gemeinde Gaschurn über eine Änderung der Verordnung über die Abfallgebühren
- 4) Verordnung der Gemeindevertretung der Gemeinde Gaschurn über eine Änderung der Verordnung über die Einhebung von Friedhofsgebühren
- 5) Verordnung der Gemeindevertretung der Gemeinde Gaschurn über die Änderung der Verordnung über die Einhebung der Gästetaxe
- 6) Verordnung der Gemeindevertretung der Gemeinde Gaschurn über eine Änderung der Verordnung über die Einhebung einer Hundeabgabe
- 7) Verordnung der Gemeindevertretung der Gemeinde Gaschurn über eine Änderung der Verordnung über die Abwasserbeseitigungsanlage
- 8) Verordnung der Gemeindevertretung der Gemeinde Gaschurn über eine Änderung der Verordnung über die Wasserversorgungsanlage
- 9) Verordnung der Gemeindevertretung der Gemeinde Gaschurn über die Einhebung von Tourismusbeiträgen
- 10) Verordnung der Gemeindevertretung der Gemeinde Gaschurn über eine Änderung der Verordnung über die Einhebung einer Zweitwohnungsabgabe
- 11) Voranschlag 2026
- 12) Müllabfuhr – Vertragsverlängerung Raimund Stocker, Gortipohlerstraße 12, 6791 Gortipohl
- 13) Genehmigung der letzten Niederschrift
- 14) Allfälliges
Erledigung der Tagesordnung:
zu 1.: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandatare.
Der Vorsitzende stellt fest, dass die Ladung ordnungsgemäß ergangen und die Beschlussfähigkeit gegeben ist.
Es erfolgt die Angelobung der noch nicht angelobten Anwesenden. Es sind dies Ricarda Schöpf und Fabienne Netzer diese geloben wie folgt:
„Ich gelobe, die Verfassung sowie alle übrigen Gesetze gewissenhaft zu beachten, meine Aufgabe unparteiisch und uneigennützig zu erfüllen und das Wohl der Gemeinde Gaschurn nach bestem Wissen und Gewissen zu fördern.“
zu 2.: Berichte
Der Vorsitzende berichtet Folgendes:
• Vorstandsbeschlüsse:
o Der Voranschlag 2026 wurde zur Beschlussfassung in die Gemeindevertretung empfohlen.
o Der Sperrstundenverlängerung der Apres Ski Bar Heuboda für die Wintersaison 2025/26 wurde zugestimmt.
o Der Auflage zum Entwurf zum Umwidmungsansuchen von Cornelia Hammer- Larcher und Bernhard Hammer, Winkel 157, 6793 Gaschurn, wurde zugestimmt.
o Der Bestellung von Heizöl für die Volksschule Partenen, 6794 Partenen, dem Wohnhaus Schulstraße 77, 6794 Partenen sowie dem Wohnhaus Alte Schulstraße 7a, 6794 Partenen, wurde zugestimmt.
o Der Weitergewährung von Zuschüssen zur Qualitätsverbesserung von Privatzimmern und privaten Ferienwohnungen wurde zugestimmt.
Stefan Hilbe nimmt ab 19:36 Uhr an der Sitzung teil.
• Der Bescheid zur geplanten Kurvenverlegung im Bereich des Wohnhauses Bergerstraße 120, 6793 Gaschurn, sei bei der Gemeinde eingelangt. Aufbauend darauf sollen die Unterlagen nun endgültig fertiggestellt und die Ausschreibung vorbereitet werden, sodass im Frühjahr mit der Umsetzung des Projekts begonnen werden könne.
• Die Baulose zum Glasfaserausbau seien seitens der illwerke vkw AG allesamt an die Tomaselli Gabriel Bau GmbH vergeben worden. Im kommenden Jahr solle der Glasfaserausbau im gesamten Gemeindegebiet fortgeführt werden.
• Die Gewerbefläche des ehemaligen Blumengeschäftes in der Dorfstraße 3, 6793 Gaschurn, sei an Herrn Simon Felder vergeben worden. Dieser plane, dort eine Bürofläche einzurichten und verschiedene Leistungen im Marketingbereich anzubieten. Der Vorsitzende wünsche ihm dafür viel Erfolg.
• Im kommenden Jahr sei bei der Ortsfeuerwehr Gaschurn ein LFB-Fahrzeug zu ersetzen. Die detaillierte Behandlung solle in einer der nächsten Sitzungen erfolgen.
Nachdem keine Wortmeldungen von Seiten der Zuhörer und Zuhörerinnen im Rahmen der Bürgerfragestunde an die Gemeindevertretung ergehen, wird mit der Tagesordnung fortgefahren.
zu 3.: Verordnung der Gemeindevertretung der Gemeinde Gaschurn über eine Änderung der Verordnung über die Abfallgebühren Der Vorsitzende teilt mit, dass die Verordnung über die Abfallgebühren teilweise angepasst wurde und erläutert die enthaltenen Änderungen. Alle Änderungen wurden den Mandataren im Vorfeld zur Verfügung gestellt.
Roman Sandrell merkt an, dass er die Anpassungen gemäß dem Verbraucherpreisindex als fair erachte.
Vizebgm. Josef Tschofen fügt hinzu, dass bei der Finanzklausur darauf geachtet worden sei, die Preise entsprechend dem Verbraucherpreisindex anzupassen.
Christoph Wittwer erkundigt sich, ob die Abfallgebühren der Altstoffsammelzentren Gaschurn und St. Gallenkirch identisch seien, da zwischen den Gemeinden eine Kooperation bestehe.
Der Vorsitzende teilt mit, dass die Abfallgebühren identisch sein sollten und ersucht, sich umgehend zu melden, falls dies nicht der Fall sei.
Nachdem keine weiteren Fragen bestehen, stellt der Vorsitzende den Antrag, der vorliegenden Änderung der Verordnung der Gemeindevertretung der Gemeinde Gaschurn über die Abfallgebühren gemäß übermittelter Beilage zuzustimmen.
Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen.
zu 4.: Verordnung der Gemeindevertretung der Gemeinde Gaschurn über eine Änderung der Verordnung über die Einhebung von Friedhofsgebühren Der Vorsitzende teilt mit, dass die Verordnung über die Einhebung von Friedhofsgebühren teilweise angepasst wurde und erläutert die enthaltenen Änderungen. Alle Änderungen wurden den Mandataren im Vorfeld zur Verfügung gestellt.
Zudem gibt der Vorsitzende bekannt, dass im Rahmen der Finanzklausur lediglich der Erstankauf der Urnengräber der neuen Urnenwand noch offen geblieben sei. In der Zwischenzeit
seien in der Region mehrere Vergleichspreise eingeholt, gegenübergestellt und diskutiert worden. Auf dieser Grundlage sei nun ein Preis von EUR 1.490,00 für eine Laufzeit von 15 Jahren vorgeschlagen worden.
Nachdem keine weiteren Fragen bestehen, stellt der Vorsitzende den Antrag, der vorliegenden Änderung der Verordnung der Gemeindevertretung der Gemeinde Gaschurn über die Einhebung von Friedhofsgebühren gemäß übermittelter Beilage zuzustimmen.
Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen.
zu 5.: Verordnung der Gemeindevertretung der Gemeinde Gaschurn über die Änderung der Verordnung über die Einhebung der Gästetaxe Der Vorsitzende teilt mit, dass die Verordnung über die Einhebung einer Gästetaxe teilweise angepasst wurde und erläutert die enthaltenen Änderungen. Alle Änderungen wurden den Mandataren im Vorfeld zur Verfügung gestellt.
Er führt aus, dass der Erhöhung der Gästetaxe bereits eine längere Diskussion vorausgegangen sei. Vorgesehen sei, die Gästetaxe zusätzlich zur Indexierung ab der Wintersaison 2026/27 um EUR 1,00 pro Nächtigung zu erhöhen. Dieser Betrag müsse zweckgebunden für Tourismusprojekte, die im Tourismusausschuss erarbeitet würden, verwendet werden. Der Tourismusausschuss habe hierbei jedoch keine freie Entscheidungsgewalt, da die entsprechenden Gremien der Gemeinde die Projekte auch beschließen müssen.
Weiters berichtet der Vorsitzende, dass sowohl im Rahmen der Finanzklausur als auch im Finanzausschuss eine einstimmige Empfehlung zur Beschlussfassung ausgesprochen worden sei. Der Gemeindevorstand habe angeregt, dass 10 % des zusätzlichen Betrages für Projekte des Land- und Forstwirtschaftsausschusses verwendet werden sollten, da auch diese Bereiche eine wesentliche Grundlage für den Tourismus darstellen würden.
Der Vorsitzende ergänzt, dass die Gemeindevertretung in St. Gallenkirch am Vortag eine Sitzung abgehalten und dabei ebenfalls die vorgeschlagene Gästetaxe in der Höhe von EUR 3,90 grundsätzlich beschlossen habe. Dort werde jedoch an einem Kriterienkatalog gearbeitet, der bis im Frühjahr 2026 fertiggestellt werden solle.
GR Klaus Schröcker erklärt, dass der Gemeindevorstand dieselbe Auffassung wie der Finanzausschuss und die Finanzklausur vertreten habe. Seiner Meinung nach sei kein eigener Kriterienkatalog erforderlich, da die Mitglieder der Ausschüsse wüssten, welche Maßnahmen notwendig seien.
Weiters führt er aus, dass der Gemeindevorstand der Ansicht sei, dass die Land- und Forstwirtschaft ebenso Teil des Tourismus sei. Entsprechende land- und forstwirtschaftliche Projekte sollten daher gleichermaßen umgesetzt werden können. Diese Themen seien von großer Bedeutung und dürften nicht außer Acht gelassen werden.
Roman Sandrell erklärt, dass er nicht nachvollziehen könne, warum eine Aufteilung vorgenommen werden solle. Es sei nicht der Tourismusausschuss, der über die Umsetzung der Projekte entscheide, sondern – abhängig von der Höhe der Projektkosten – der Bürgermeister, der Gemeindevorstand oder die Gemeindevertretung. Zudem seien sowohl Vertreter der Landwirtschaft als auch Vertreter des Tourismus in den jeweiligen Gremien vertreten.
Ludwig Wachter erklärt, dass er grundsätzlich für den zusätzlichen Euro sei, jedoch festhält, dass es ohne die Landwirtschaft keinen Tourismus gebe.
Fabienne Netzer führt aus, dass es sich um eine Win-win-Situation handle, da die Kosten von den Gästen getragen würden und die Einheimischen gleichermaßen davon profitieren könnten. Zudem könne der Gast unmittelbar erkennen, dass mit den zusätzlichen Mitteln konkrete Maßnahmen umgesetzt würden.
Roman Sandrell führt aus, dass es für neue touristische Aktivitäten notwendig sei, voranzukommen und sich weiterzuentwickeln. Der Tourismus sei die einzige Branche, die kontinuierlich wachse und der Gemeinde laufend Einnahmen verschaffe.
Ludwig Wachter merkt an, dass die Gästetaxe grundsätzlich erhöht werden solle, jedoch ohne eine Zweckbindung vorzusehen.
GR Klaus Schröcker merkt an, dass es wichtig sei, der Bevölkerung klar zu kommunizieren und aufzuzeigen, wofür die zusätzlichen Mittel verwendet werden sollen.
Roman Sandrell führt aus, dass die zusätzlichen Mittel zu 100 % vom Gast stammen würden und daher auch zur Gänze dem Gast zugutekommen sollten. Positiv sei dabei, dass die geschaffenen Attraktivitäten gleichzeitig auch von den Einheimischen genutzt würden und dadurch wiederum zusätzliche Einnahmen für die Betriebe generiert würden.
Ludwig Wachter merkt an, dass eine Zuweisung von 10 % für land- und forstwirtschaftliche Projekte wichtig sei, da die bewirtschafteten Flächen eine wesentliche Grundlage für die touristische Nutzung darstellen.
Roman Sandrell erklärt, dass er selbst Landwirt sei, derzeit jedoch nicht wisse, wofür die vorgesehenen Mittel konkret verwendet werden sollten. Seiner Ansicht nach müsse das Geld nicht im Vorfeld aufgeteilt werden, bevor es tatsächlich zur Verfügung stehe.
Ricarda Schöpf führt aus, dass man offen für sämtliche Vorschläge sei. Zudem sei im Tourismusausschuss vereinbart worden, dass jede Person mitarbeiten könne, auch wenn sie keiner politischen Fraktion angehöre.
Katharina Felbermayer-Konzett regt an, dass es sinnvoll sein könnte, künftig auch gemeinsame Sitzungen des Land- und Forstwirtschaftsausschusses sowie des Tourismusausschusses abzuhalten.
Der Vorsitzende führt aus, dass die Möglichkeit, Ideen tatsächlich umsetzen zu können, eine wichtige Motivation darstelle. In erster Linie würden davon die Einheimischen profitieren.
Vizebgm. Josef Tschofen führt aus, dass der zusätzliche Euro ausschließlich vom Gast getragen werde und dieser die damit verbundenen Veränderungen auch wahrnehmen müsse. Zum Thema Landwirtschaft fielen ihm zahlreiche Beispiele ein, etwa Sanierungen von Alpen im Eigentum der Gemeinde, da diese ebenfalls von Gästen besucht würden.
Er hält fest, dass der Tourismusausschuss lediglich Empfehlungen abgebe, während die Beschlussfassung stets durch das entsprechend zuständige Gremium erfolge. Zudem weist er darauf hin, dass die Gästetaxe bereits zweckgebunden sei.
Der Vorsitzende führt aus, dass bereits zahlreiche Leistungen über die Gästetaxe finanziert würden, darunter die Loipen- und Pistenentgelte, der öffentliche Personennahverkehr sowie die Erhaltung von rund 180 km Wanderwegen. Es werde oft gesagt, man habe nichts davon, tatsächlich profitiere die Bevölkerung jedoch in vielfacher Weise von diesen Mitteln.
Ludwig Wachter merkt an, dass er kürzlich auf ein Magazin von Montafon Tourismus gestoßen sei und gerne wisse, wie viele Auflagen es davon gäbe, da bereits diese einen erheblichen Kostenfaktor darstellen würden.
Der Vorsitzende führt aus, dass bei der Montafon Tourismus GmbH daran gearbeitet werde, Einsparungen vorzunehmen. Einiges sei bereits umgesetzt worden, unter anderem durch die Reduktion von Drucksorten. Die Einsparungen können jedoch nicht von heute auf morgen vollständig umgesetzt werden.
Roman Sandrell erkundigt sich, ob der Tourismusausschuss in diesem Zusammenhang ein Kassabuch führen müsse.
Der Vorsitzende teilt mit, dass kein Kassabuch zu führen sei, sondern einmal jährlich über die Mittelverwendung zu berichten sei. Nach außen hin solle eine hohe Transparenz gewährleistet werden.
Gemeindekassier Edgar Palm merkt an, dass es aus Gründen der Transparenz anders gehandhabt werden sollte. Die Einnahmen aus der Gästetaxe sollten im Voranschlag sowie im Rechnungsabschluss gemeinsam mit den Nächtigungszahlen dargestellt werden, um eine klare Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten.
Der Vorsitzende merkt an, dass ein entsprechender Beschluss jederzeit wieder geändert werden könne.
Nachdem keinerlei Fragen mehr bestehen, stellt der Vorsitzende den Antrag, der vorliegenden Änderung der Verordnung der Gemeindevertretung der Gemeinde Gaschurn über die Einhebung einer Gästetaxe gemäß übermittelter Beilage zuzustimmen.
Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen.
Stefan Hilbe merkt an, dass er es begrüße, dass die Landwirtschaft ausdrücklich erwähnt werde. Gleichzeitig sei es ihm wichtig, dass der zusätzliche Euro einen eigenen Namen erhalte, etwa „Tourismuseuro“.
Der Vorsitzende führt aus, dass es nun besonders wichtig sei, die Informationen korrekt und verständlich an die Bevölkerung weiterzugeben, um das nötige Verständnis zu schaffen. Hierfür werde eine entsprechende Information vorbereitet.
Florian Lerch erkundigt sich, in welcher Größenordnung sich die zusätzlichen Einnahmen in etwa bewegen würden.
Der Vorsitzende teilt mit, dass es sich in etwa um einen Betrag von EUR 450.000,00 handle.
zu 6.: Verordnung der Gemeindevertretung der Gemeinde Gaschurn über eine Änderung der Verordnung über die Einhebung einer Hundeabgabe Der Vorsitzende teilt mit, dass die Verordnung über die Einhebung einer Hundeabgabe teilweise angepasst wurde und erläutert die enthaltenen Änderungen. Alle Änderungen wurden den Mandataren im Vorfeld zur Verfügung gestellt.
Christoph Wittwer erkundigt sich, ob in der Gemeinde Therapiehunde von der Hundeabgabe befreit seien.
Edgar Palm erläutert, dass Therapiehunde in ganz Vorarlberg von der Hundeabgabe befreit seien.
Nachdem keine weiteren Fragen bestehen, stellt der Vorsitzende den Antrag, der vorliegenden Änderung der Verordnung der Gemeindevertretung der Gemeinde Gaschurn über die Einhebung einer Hundeabgabe gemäß übermittelter Beilage zuzustimmen.
Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen.
zu 7.: Verordnung der Gemeindevertretung der Gemeinde Gaschurn über eine Änderung der Verordnung über die Abwasserbeseitigungsanlage Der Vorsitzende teilt mit, dass die Verordnung über die Abwasserbeseitigungsanlage teilweise angepasst wurde und erläutert die enthaltenen Änderungen. Alle Änderungen wurden den Mandataren im Vorfeld zur Verfügung gestellt.
Nachdem keine weiteren Fragen bestehen, stellt der Vorsitzende den Antrag, der vorliegenden Änderung der Verordnung der Gemeindevertretung der Gemeinde Gaschurn über die Abwasserbeseitigungsanlage gemäß übermittelter Beilage zuzustimmen.
Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen.
zu 8.: Verordnung der Gemeindevertretung der Gemeinde Gaschurn über eine Änderung der Verordnung über die Wasserversorgungsanlage Der Vorsitzende teilt mit, dass die Verordnung über die Wasserversorgungsanlage teilweise angepasst wurde und erläutert die enthaltenen Änderungen. Alle Änderungen wurden den Mandataren im Vorfeld zur Verfügung gestellt.
Nachdem keine weiteren Fragen bestehen, stellt der Vorsitzende den Antrag, der vorliegenden Änderung der Verordnung der Gemeindevertretung der Gemeinde Gaschurn über die Wasserversorgungsanlage gemäß übermittelter Beilage zuzustimmen.
Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen.
zu 9.: Verordnung der Gemeindevertretung der Gemeinde Gaschurn über die Einhebung von Tourismusbeiträgen Der Vorsitzende teilt mit, dass die Verordnung über die Einhebung von Tourismusbeiträgen mit den Sitzungsunterlagen übermittelt wurde. Der Hebesatz für 2026 soll auf Empfehlung des Finanzausschusses und der Klausur weiterhin mit 1,5 % festgesetzt werden. Eine Musterverordnung wurde den Mandataren im Vorfeld zur Verfügung gestellt.
Nachdem keine weiteren Fragen bestehen, stellt der Vorsitzende den Antrag, der vorliegenden Verordnung der Gemeindevertretung der Gemeinde Gaschurn über die Einhebung von Tourismusbeiträgen gemäß übermittelter Beilage zuzustimmen.
Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen.
zu 10.: Verordnung der Gemeindevertretung der Gemeinde Gaschurn über eine Änderung der Verordnung über die Einhebung einer Zweitwohnungsabgabe Der Vorsitzende teilt mit, dass die Verordnung über die Einhebung einer Zweitwohnungsabgabe teilweise angepasst wurde und erläutert die enthaltenen Änderungen. Alle Änderungen wurden den Mandataren im Vorfeld zur Verfügung gestellt.
Nachdem keine weiteren Fragen bestehen, stellt der Vorsitzende den Antrag, der vorliegenden Änderung der Verordnung der Gemeindevertretung der Gemeinde Gaschurn über die Einhebung einer Zweitwohnungsabgabe gemäß übermittelter Beilage zuzustimmen.
Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen.
zu 11.: Voranschlag 2026
Der Vorsitzende erläutert, dass der Voranschlag 2026 inklusive der Stellungnahme des Gemeindevorstandes allen Mandataren zeitgerecht zugegangen sei und bittet Gemeindekassier Mag. Edgar Palm um eine kurze Darstellung des Voranschlags.
Gemeindekassier Edgar Palm informiert ausführlich über den Voranschlag 2026.
Ludwig Wachter erkundigt sich, wofür im Voranschlag 2026 unter „Fernwärmeanschluss“ ein Betrag von EUR 300.000,00 vorgesehen sei.
Der Vorsitzende erläutert, dass im Frühjahr 2026 die Abwärmeauskoppelung des Vermuntkraftwerkes erfolgen solle. Hierfür habe man ein Budget eingeplant, um einige Gebäude der Gemeinde an die Abwärme anschließen zu können.
Ludwig Wachter erkundigt sich, welche Gemeindeorgane unter den im Voranschlag mit EUR 131.200,00 angeführten Bezügen zu verstehen seien.
Gemeindekassier Edgar Palm erläutert, dass es sich hierbei um den Gehalt des Bürgermeisters handle.
Ludwig Wachter ergänzt, dass auf derselben Seite unter dem Punkt „gewählte Gemeindeorgane“ nochmals EUR 4.600,00 angeführt seien, und erkundigt sich, wofür dieser Betrag aufgewendet werde.
Gemeindekassier Edgar Palm gibt bekannt, dass es sich hierbei um die Zahlungen an den Bürgermeisterpensionsfonds des Landes Vorarlberg handle.
Ludwig Wachter merkt an, dass unter dem Punkt „Veräußerungen von technischen Anlagen, Fahrzeugen und Maschinen“ ein Betrag von EUR 50.000,00 vorgesehen sei, und will wissen, welche Anschaffungen in diesem Zusammenhang geplant seien.
Der Vorsitzende merkt an, dass einige Großgeräte des Bauhofs bereits in die Jahre gekommen seien und irgendwann über eine Neuanschaffung nachgedacht werden müsse. Es sei jedoch noch nichts beschlossen und im Budget sei lediglich vorsorglich ein Betrag für den Fall einer notwendigen Anschaffung vorgesehen worden.
Ludwig Wachter erkundigt sich nach den im Voranschlag unter dem Punkt „Miete Garage Loipengerät an GIG“ ausgewiesenen EUR 4.300,00.
Der Vorsitzende erläutert, dass die Miete der Garage zu 60 % von der Gemeinde St. Gallenkirch und zu 40 % von der Gemeinde Gaschurn bezahlt werde. Die Zahlung erfolge jedoch ausschließlich an die Tochterfirma der Gemeinde Gaschurn, die Gemeinde Gaschurn Immobilienverwaltung GmbH & Co KG.
Ludwig Wachter fügt hinzu, wofür unter dem Punkt „Einrichtung zur Förderung des Fremdenverkehrs“ EUR 140.000,00 als Verwaltungskostenbeitrag ausgewiesen seien.
Gemeindekassier Edgar Palm erläutert, dass es sich hierbei um die Bauhofleistungen für den Fremdenverkehr handle und dies eine interne Verrechnungsposition sei.
Ludwig Wachter merkt an, dass auf Seite 145 des Voranschlages bereits konkrete Fahrzeugtypen für zukünftige Anschaffungen aufgelistet seien, er habe hierzu jedoch noch andere Ideen.
Der Vorsitzende ergänzt, dass dies korrekt sei und es solle hier lediglich der Überbegriff „Bauhoffahrzeuge“ verwendet werden.
Seitens der Mitglieder des Gemeindevorstandes werde eine Empfehlung zur Zustimmung zum Voranschlag 2026 an die Gemeindevertretung Gaschurn ausgesprochen.
Nachdem keine weiteren Fragen bestehen, stellt der Vorsitzende den Antrag, den Voranschlag 2026 gemäß § 73 Abs. 5 GG. wie folgt festzustellen:
Zusätzlich stellt der Vorsitzende den Antrag, den Beschäftigungsrahmenplan mit 23,25 Vollzeitäquivalenten und die Finanzkraft gemäß § 73 Abs. 3 GG für 2026 mit EUR 5.227.800,00 festzustellen.
Diesen Anträgen wird einstimmig entsprochen.
zu 12.: Müllabfuhr – Vertragsverlängerung Raimund Stocker, Gortipohlerstraße 12, 6791 Gortipohl Der Vorsitzende erläutert, dass die Vereinbarung zur Durchführung der Abfallentsorgung zu verlängern sei. Ein Angebot der Fa. Raimund Stocker, Gortipohlerstraße 12, 6791 Gortipohl, liege vor. Die Preise wurden gemäß Transportkostenindex indexiert. Das Angebot belaufe sich auf EUR 108.001,00 netto für weitere zwei Jahre.
Nachdem keine Fragen bestehen, stellt der Vorsitzende den Antrag, dem vorliegenden Angebot von Raimund Stocker, Gortipohlerstraße 12, 6791 Gortipohl, in Höhe von EUR 108.001,00 netto zur Durchführung der Abfallentsorgung für weitere zwei Jahre zuzustimmen.
Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen.
zu 13.: Genehmigung der letzten Niederschrift
Die Niederschrift über die 5. Gemeindevertretungssitzung wird einstimmig genehmigt.
zu 14.: Allfälliges
Ludwig Wachter merkt an, dass er mitbekommen habe, dass die Gemeinde die „GaPa-Zitig“
selbst an die Haushalte verteile und erkundigt sich, wieso dies so sei.
Die Gemeindezeitung sei zuletzt teilweise in falschen Gemeinden ausgetragen worden, weshalb die Verteilung nun durch die Mitarbeiter des Bauhofs erfolge.
Roman Sandrell erläutert, dass Montafon Tourismus für die Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandatare zwei Tage der offenen Tür veranstaltet habe und er gemeinsam mit Katharina Felbermayer-Konzett an einem dieser Termine teilgenommen habe. Aufgrund des großen Besucherinteresses seien zwei weitere Termine angesetzt worden, welche Nico Rudigier bereits übermittelt habe. Roman Sandrell empfiehlt, die Gelegenheit zu nutzen, um einen Blick hinter die Kulissen von Montafon Tourismus zu werfen.
Thomas Stark meint, dass die Baustelleneinrichtungen auf dem Parkplatz der Volksschule in Gaschurn kein ansprechendes Erscheinungsbild bieten würden, insbesondere im Hinblick auf den Beginn der Saison.
Der Vorsitzende teilt mit, dass er dies bereits mit den Zuständigen besprochen habe und die Baustelleneinrichtungen morgen entfernt würden.
Katharina Felbermayer-Konzett erläutert, dass im Bereich des Zebrastreifens bei der Alten Talstation derzeit die Sonne sehr flach stehe und es dadurch zu gefährlichen Situationen kommen könne, wenn Personen die Straße queren würden. Es solle für diesen Bereich langfristig eine Lösung überlegt werden.
Christoph Wittwer merkt an, dass es in diesem Bereich auch in den Abendstunden sehr dunkel sei, wenn Personen die Straße queren.
Der Vorsitzende merkt an, dass es kein Problem darstellen sollte, an dieser Stelle eine Straßenlaterne zu errichten. Man werde diesbezüglich Kontakt mit dem Land aufnehmen, da es sich um eine Landesstraße handle.
In der Folge wird über mögliche Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit in diesem Bereich diskutiert.
Der Vorsitzende gibt bekannt, dass der Sitzungskalender für das Jahr 2026 an die Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandatare versendet werde. Als kleine Aufmerksamkeit zu Weihnachten überreicht er den Mandataren ein Präsent des Geschäftes „Feinwerk“ und wünscht frohe Feiertage.
Zudem teilt der Vorsitzende mit, dass auch heuer wieder im Namen der Gemeinde eine Weihnachtsspende in der Höhe von EUR 1.800,00 an den Krankenpflegeverein Innermontafon geleistet werde.
Abschließend bedankt sich der Vorsitzende bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde, bei den Vereinen sowie bei den Betrieben, die sich für das Zusammenleben und gemeinsame Aktivitäten in der Gemeinde engagieren. Ein besonderer Dank gelte zudem allen Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandataren sowie den Ersatzmandataren, die ihre Freizeit für die Gemeindearbeit zur Verfügung stellen.
Er wünscht allen einen schönen Abend, frohe Feiertage sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr 2026.
Ende: 21:32 Uhr
Der Schriftführer: Der Vorsitzende:
Nico Rudigier Bgm. Daniel Sandrell