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10. Niederschrift Gemeindevertretungssitzung
Kopie des Originaldokuments (Quelle: www.gaschurn-partenen.at). Auf dem Handy bitte „PDF öffnen“ verwenden.
Fundstellen
Raumplanung / Umwidmung
- … GB Gaschurn – Übernahme und Widmung 7) Auftragsvergaben - Sanierung Gehsteig Dorfstraße, Umlegung Kanalnetz und Erweiterung der Wasserversorgungsanlage 8) Umwidmungsansuchen illwerke vkw AG, Weidachstraße 6, 6900 Bregenz – UEP-Ergebnis Seite 2 9) Umwidmungsansuchen Cornelia Hammer-Larcher und Bernhard Hammer, Winkel …
- … 6, 6900 Bregenz – UEP-Ergebnis Seite 2 9) Umwidmungsansuchen Cornelia Hammer-Larcher und Bernhard Hammer, Winkel 157, 6793 Gaschurn – UEP-Ergebnis 10) Umwidmungsansuchen Erika und Walter Dich, Montafonerstraße 81a, 6794 Partenen 11) Umwidmungsansuchen Ludwig Wachter, Winkel 159b, 6793 Gaschurn 12) Umwidmungsansuchen …
- … Silvrettastraße 70a, 6794 Partenen, an Steven Prehl und der Materialanschaffung durch die Gemeinde, wurde zugestimmt. o Der Auflage zum Entwurf zu den Umwidmungsansuchen von Severin Locher, Daniel Sahler, Roman Sandrell, Cornelia Hammer-Larcher und Bernhard Hammer wurde zugestimmt. o Der Erteilung einer …
- … illwerke vkw AG habe stattgefunden. o Die Vergabe der Wohnung TOP 3, Wohnbau Feschadona, Pfoppa 136h, 6793 Gaschurn, wurde empfohlen. o Einer Ausnahme aus dem Flächenwidmungsplan für das Bauvorhaben der illwerke vkw AG zur Adaptierung des Vorplatzes des Vermutwerkes wurde zugestimmt. o Der Mietvertragsverlängerung von Regina …
Verkauf / Erwerb / Versteigerung
- … Gut – GST-NR 3337/2 (Unteres Vand) und 3342 (Äule), GB Gaschurn – Übernahme und Widmung Der Vorsitzende erläutert, dass im Zusammenhang mit dem Verkauf des GST-NR 1755/2, GB Gaschurn, sowie des darauf befindlichen Wohnhauses Äule 129d, 6793 Gaschurn, eine Vermessung durchgeführt worden sei. In diesem Zuge sollen …
Vergabe / Ausschreibung
- … der Landwirtschaft – Indexierung der Förderbeiträge 6) Öffentliches Gut – GST-NR 3337/2 (Unteres Vand), GB Gaschurn – Übernahme und Widmung 7) Auftragsvergaben - Sanierung Gehsteig Dorfstraße, Umlegung Kanalnetz und Erweiterung der Wasserversorgungsanlage 8) Umwidmungsansuchen illwerke vkw AG, Weidachstraße 6, …
- … wurde besprochen. o Der finanziellen Unterstützung zu EUR 10.375,00 für die Anschaffung des Meloconts zur Engerlingsbekämpfung wurde zugestimmt. o Den Auftragsvergaben zur Errichtung der Bushaltestellen Hotel Explorer, Partenen Zentrum und Pension Tirolerhof, an die Firma Wittwer Holzbau, wurde zugestimmt. o Der …
- … der Wasserleitung Gaschurn „Motta“ an die Firma Tomaselli Gabriel BauGmbH und der Materialanschaffung durch die Gemeinde, wurde zugestimmt. o Der Auftragsvergabe zur Erneuerung der Zufahrt im Bereich des Wohnhauses Silvrettastraße 70a, 6794 Partenen, an Steven Prehl und der Materialanschaffung durch die Gemeinde, …
- … wurde zugestimmt. o Mehreren Förderungen zu Essen auf Rädern wurde zugestimmt. o Ein Austauschgespräch mit der illwerke vkw AG habe stattgefunden. o Die Vergabe der Wohnung TOP 3, Wohnbau Feschadona, Pfoppa 136h, 6793 Gaschurn, wurde empfohlen. o Einer Ausnahme aus dem Flächenwidmungsplan für das Bauvorhaben der …
Text des Dokuments (automatisch aus dem PDF gelesen, für Suche und Handy)
6793 Gaschurn / Dorfstraße 2 / Hochmontafon – Österreich Tel. +43(0)5558/8202, Fax +43(0)5558/8202-19 email: gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at
Datum: 22. Mai 2026
AZ: gs004.1-1/2025-20-4
Bearbeiter: Nico Rudigier
nico.rudigier@gaschurn.at
Niederschrift
über die 10. Gemeindevertretungssitzung am 29. April 2026 um 19:30 Uhr im Gemeindeamt Gaschurn.
Anwesend: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen:
Bgm. Daniel Sandrell, Vizebgm., DI Josef Tschofen, GR Klaus Schröcker, Kurt Rudigier, Gregory Netzer, Jessica Bereiter, Thomas Stark, Katharina Felbermayer-Konzett, Roman Sandrell, Maximilian Dich, Stefan Hilbe (ab 19:32 Uhr)
„D´Lischta“ Gaschurn-Partenen:
Ludwig Wachter, Florian Lerch, Christoph Wittwer, Christoph Klehenz
Entschuldigt: „D´Lischta“ Gaschurn-Partenen:
GR Markus Netzer
Gäste zu TOP 2: Mag. iur. Christof Obwegeser (Marktgemeinde Schruns)
Christoph Vogt (Finanzverwaltung Montafon)
Schriftführer: Nico Rudigier
Tagesordnung
- 1) Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit
- 2) Präsentation des Gemeindeverbandes „IT und Kompetenzzentrum Montafon“
- 3) Berichte
- 4) Rechnungsabschluss 2025
- 5) Richtlinien für die Förderung der Landwirtschaft – Indexierung der Förderbeiträge
- 6) Öffentliches Gut – GST-NR 3337/2 (Unteres Vand), GB Gaschurn – Übernahme und Widmung
- 7) Auftragsvergaben - Sanierung Gehsteig Dorfstraße, Umlegung Kanalnetz und Erweiterung der Wasserversorgungsanlage
- 8) Umwidmungsansuchen illwerke vkw AG, Weidachstraße 6, 6900 Bregenz – UEP-Ergebnis
- 9) Umwidmungsansuchen Cornelia Hammer-Larcher und Bernhard Hammer, Winkel 157, 6793 Gaschurn – UEP-Ergebnis
- 10) Umwidmungsansuchen Erika und Walter Dich, Montafonerstraße 81a, 6794 Partenen
- 11) Umwidmungsansuchen Ludwig Wachter, Winkel 159b, 6793 Gaschurn
- 12) Umwidmungsansuchen und Raumplanungsvertrag Mario Lentsch, Wiesaweg 35d, 6794 Partenen
- 13) Genehmigung der letzten Niederschrift
- 14) Allfälliges
Erledigung der Tagesordnung:
zu 1.: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandatare sowie die Zuhörer.
Der Vorsitzende stellt fest, dass die Ladung ordnungsgemäß ergangen und die Beschlussfähigkeit gegeben ist.
Der Vorsitzende beantragt, Tagesordnungspunkt 7 aufgrund fehlender Unterlagen von der Tagesordnung abzusetzen. Weiters beantragt er, Tagesordnungspunkt 6 inhaltlich dahingehend zu ändern, dass dieser wie folgt lautet: „Öffentliches Gut – GST-NR 3337/2 (Unteres Vand)
und 3342 (Äule), GB Gaschurn – Übernahme und Widmung“.
Der beantragten Änderung der Tagesordnung wird einstimmig zugestimmt.
zu 2.: Präsentation des Gemeindeverbandes „IT und Kompetenzzentrum Montafon“
Der Vorsitzende begrüßt den Amtsleiter der Marktgemeinde Schruns, Christof Obwegeser, sowie den Leiter der Finanzverwaltung Montafon, Christoph Vogt, und bittet diese um ihre Präsentation des „IT und Kompetenzzentrums Montafon“.
Gregory Netzer verlässt um 19:34 Uhr den Sitzungssaal.
Christof Obwegeser und Christoph Vogt präsentieren den Anwesenden das Vorhaben der Gründung des Gemeindeverbandes „IT und Kompetenzzentrum Montafon“.
Roman Sandrell erkundigt sich, wie die Stimmrechte im Vorstand ausgestaltet seien, wenn jede Mitgliedsgemeinde über ein Stimmrecht verfüge.
Christof Obwegeser erläutert, dass Entscheidungen mittels Mehrheitswahl getroffen werden.
GR Klaus Schröcker stellt die Frage, ob eine Zustimmung zum Gemeindeverband „IT und Kompetenzzentrum Montafon“ automatisch auch einen Beitritt zur Bauverwaltung Montafon bedeute.
Christof Obwegeser verneint dies und erläutert, dass jede Gemeinde auswählen könne, welche Leistungen sie in Anspruch nehmen wolle. Auch ein späterer Beitritt zum Verband sei möglich.
Christoph Vogt führt aus, dass ein Vorteil des Gemeindeverbandes in der maximalen Flexibilität beim Personal liege.
Katharina Felbermayer-Konzett erkundigt sich, ob davon ausgegangen werde, dass durch die Zusammenarbeit Personal eingespart werden könne.
Christoph Vogt teilt mit, dass man durch die Zusammenarbeit jedenfalls effizienter werde. Vor allem solle jedoch die Qualität der Leistungen verbessert werden.
GR Klaus Schröcker merkt an, dass am Beispiel der Bauverwaltung Montafon ersichtlich sei, dass trotz zentraler Bauverwaltung in jeder Gemeinde weiterhin Personen zur Bearbeitung der jeweiligen Angelegenheiten benötigt würden und zusätzlich die Bauverwaltung zu bezahlen sei.
Kurt Rudigier ergänzt, dass anhand der Bauverwaltung Montafon ersichtlich sein müsste, welche Einsparungen tatsächlich erzielt werden könnten.
Gregory Netzer nimmt ab 20:00 Uhr wieder an der Sitzung teil.
Christoph Vogt erläutert, dass die rechtlichen Anforderungen in den vergangenen Jahren deutlich komplexer geworden seien. Früher seien viele Angelegenheiten einfacher abzuwickeln gewesen.
Roman Sandrell erkundigt sich nach dem Sitz des künftigen Gemeindeverbandes.
Vizebgm. Josef Tschofen hält fest, dass dies für die Gemeinde Gaschurn ein wesentlicher Punkt sei. Es sei wichtig, dass Arbeitsplätze in der Gemeinde nicht verloren gehen. Dafür müsse es entsprechende Lösungen geben.
Christof Obwegeser erläutert, dass hinsichtlich des Standortes noch nichts abschließend entschieden sei.
Roman Sandrell merkt an, dass keine neuen Gebäude errichtet werden müssten, da im Montafon ausreichend Räumlichkeiten vorhanden seien.
Christoph Vogt erläutert, dass letztlich die Politik darüber entscheide, wo der Standort des Gemeindeverbandes eingerichtet werde.
Christof Obwegeser bringt als mögliche Idee das alte Bezirksgericht zur Sprache, da dieses allen Gemeinden im Montafon gehöre.
Christoph Vogt führt aus, dass durch den Verband auch weitere Varianten, wie beispielsweise zentraler Einkauf oder eine zentrale Förderungsstelle, möglich wären, um bessere Konditionen zu erzielen.
GR Klaus Schröcker erkundigt sich nach den Kosten.
Christof Obwegeser erläutert, dass kein Einstiegsgeld vorgesehen sei. Es werde grundsätzlich das verrechnet, was von den Gemeinden tatsächlich abgerufen werde. Mitarbeitende würden ihre Leistungen erfassen und diese würden weiterverrechnet. Bei Krankenständen, Karenzen oder sonstigen Ausfällen könne die Verwaltung durch den Verband überbrückt werden.
Christoph Vogt teilt mit, dass das Vorhaben nun in der sechsten Gemeinde vorgestellt werde und bisher fünf Gemeinden einen entsprechenden Beschluss gefasst hätten.
Katharina Felbermayer-Konzett erkundigt sich, ob künftig mit Kosten für Gebäude oder Ähnlichem zu rechnen sei.
Christof Obwegeser erläutert, dass derzeit alles vorhanden sei und aktuell keine entsprechenden Kosten vorgesehen seien. Es handle sich dabei lediglich um Zukunftsgedanken.
Roman Sandrell stellt die Frage, ob der Gemeindeverband gewinnbringend arbeiten solle.
Christof Obwegeser verneint dies. Der Gemeindeverband arbeite kostendeckend und habe, wie eine Gemeinde, einen Voranschlag und einen Rechnungsabschluss zu erstellen.
Christoph Klehenz erkundigt sich nach möglichen Einsparungen im Zusammenhang mit der Gemeindebuchhaltung, die Gemeinden die gleich wie Gaschurn zuvor mit Gemeindekassier Edgar Palm tätig gewesen seien und nun mit der Finanzverwaltung arbeiten würden.
Christoph Vogt teilt mit, dass er dies nicht beziffern könne, das Ausfallsrisiko sei jedoch geringer.
Roman Sandrell erkundigt sich nach der aktuellen Anzahl der Mitarbeitenden in der Finanzverwaltung Montafon.
Christoph Vogt erläutert, dass dort derzeit vier Personen buchhalterisch tätig seien und zwei Personen strategische Aufgaben wahrnehmen würden.
Katharina Felbermayer-Konzett erkundigt sich, ob für den Start alle Gemeinden beitreten müssten.
Christof Obwegeser erläutert, dass jedenfalls zwei Gemeinden erforderlich seien. Sollte eine Gemeinde nicht beitreten wollen, müssten die Statuten entsprechend angepasst werden.
Vizebgm. Josef Tschofen hält fest, dass mit dem Stand Montafon bereits eine übergeordnete Verwaltungseinheit bestehe und nun eine neue Organisation geschaffen werde. Er stelle sich die Frage, ob dies der richtige Weg sei und ob eine Einbindung in den Stand Montafon nicht sinnvoller wäre, um zusätzliche Bürokratie zu vermeiden.
Der Vorsitzende erläutert, dass dies aufgrund der aktuellen Statuten des Standes Montafon derzeit noch nicht möglich sei. Es sei mehrfach versucht worden, eine Anpassung der Statuten vorzunehmen, dies sei jedoch mehrfach politisch gescheitert. Daher sei mehrheitlich entschieden worden, dieses Projekt getrennt zu betrachten. Aktuell würde an der Überarbeitung der Statuten des Standes Montafon gearbeitet werden und man versuche einen einstimmigen Beschluss herbeizuführen.
Christoph Vogt ergänzt, dass bei einer Eingliederung in bestehende Verbände bestimmte Förderungen nicht abgeholt werden könnten.
Vizebgm. Josef Tschofen merkt an, dass eine Anschubförderung nicht der alleinige Grund für eine Organisationsentscheidung sein dürfe.
Der Vorsitzende stellt die Frage, weshalb das Thema Kinderbetreuung in den Überlegungen nicht berücksichtigt werde.
Christof Obwegeser erläutert, dass dieses Thema von politischer Seite wieder herausgenommen worden sei, jedoch bei politischer Zustimmung auch wieder aufgenommen werden könne.
Der Vorsitzende führt aus, dass er sich aus der Diskussion zur Gründung des Gemeindeverbandes zurückgezogen habe, als davon gesprochen worden sei, dass sämtliche Mitarbeitenden an einem zentralen Ort zusammengezogen werden sollten. Er sehe die Gefahr, dass dadurch alle Mitarbeitenden in ein Gebäude zusammengezogen und in den Gemeinden Leerstände geschaffen würden.
Christoph Vogt erläutert, dass er beispielsweise bei der Finanzverwaltung einen zentralen Standort für sinnvoll halte, da im Team besser gearbeitet werden könne.
Der Vorsitzende hält dem entgegen, dass aus seiner Sicht eine dezentrale Aufteilung sinnvoller wäre, etwa indem bestimmte Aufgaben in einzelnen Gemeinden angesiedelt würden. So könnten Leerstände vermieden werden und es müssten keine neue Einrichtungen geschaffen werden.
GR Klaus Schröcker verlässt um 20:49 Uhr den Sitzungssaal.
Der Vorsitzende hält fest, dass beim Stand Montafon bereits Räumlichkeiten vorhanden seien, die von allen genutzt würden. Aus seiner Sicht wäre der Standort im Standesgebäude sinnvoll.
GR Klaus Schröcker nimmt ab 20:51 Uhr wieder an der Sitzung teil.
Christoph Vogt teilt mit, dass derzeit ein Betrag von EUR 800,00 jährlich an die Gemeinde Schruns für die Kosten der IT bezahlt, werden müssten.
Christof Obwegeser ergänzt, dass eine Gemeinde auch Bedingungen stellen könne, beispielsweise dass keine zusätzlichen Gebäude errichtet werden dürften. Wichtig sei, dass man mit dem Projekt vorankomme.
Vizebgm. Josef Tschofen merkt an, dass bei großen Investitionen ein einstimmiger Beschluss aller neun Gemeinden erforderlich sein müsse, um die Unabhängigkeit der Gemeinden zu gewährleisten.
Da keine weiteren Fragen bestehen, bedankt sich der Vorsitzende bei Christof Obwegeser und Christoph Vogt für die Präsentation und wünscht Ihnen einen schönen Abend.
Christof Obwegeser und Christoph Vogt verlassen um 21:00 Uhr die Sitzung.
zu 3.: Berichte
Der Vorsitzende berichtet Folgendes:
• Vorstandsbeschlüsse:
o Die Überarbeitung der Verordnung der Gemeinde Gaschurn zum Schutz des Landschafts- und Ortsbildes sowie gegen Lärmstörung wurde besprochen.
o Der Antrag zum Notverbund des Trinkwassernetzes mit der Gemeinde St.Gallenkirch wurde besprochen.
o Der finanziellen Unterstützung zu EUR 10.375,00 für die Anschaffung des Meloconts zur Engerlingsbekämpfung wurde zugestimmt.
o Den Auftragsvergaben zur Errichtung der Bushaltestellen Hotel Explorer, Partenen Zentrum und Pension Tirolerhof, an die Firma Wittwer Holzbau, wurde zugestimmt.
o Der Auftragsvergabe für die Mitverlegung der Wasserleitung Gaschurn „Motta“
an die Firma Tomaselli Gabriel BauGmbH und der Materialanschaffung durch die Gemeinde, wurde zugestimmt.
o Der Auftragsvergabe zur Erneuerung der Zufahrt im Bereich des Wohnhauses Silvrettastraße 70a, 6794 Partenen, an Steven Prehl und der Materialanschaffung durch die Gemeinde, wurde zugestimmt.
o Der Auflage zum Entwurf zu den Umwidmungsansuchen von Severin Locher, Daniel Sahler, Roman Sandrell, Cornelia Hammer-Larcher und Bernhard Hammer wurde zugestimmt.
o Der Erteilung einer Abstandsnachsicht zu den Bauvorhaben von Annette und Siegfried Kessler, Michael Wagner, Monika Hoffmann und Michael Essig, wurde zugestimmt.
o Der Einbringung von temporären Erdankern in das GST-NR 3425/1, GB Gaschurn, wurde zugestimmt.
o Der Verlängerung des Pachtvertrages zwischen der Gemeinde Gaschurn und der Saladina Betriebs GmbH, wurde zugestimmt.
o Mehreren Förderungen zu Essen auf Rädern wurde zugestimmt.
o Ein Austauschgespräch mit der illwerke vkw AG habe stattgefunden.
o Die Vergabe der Wohnung TOP 3, Wohnbau Feschadona, Pfoppa 136h, 6793 Gaschurn, wurde empfohlen.
o Einer Ausnahme aus dem Flächenwidmungsplan für das Bauvorhaben der illwerke vkw AG zur Adaptierung des Vorplatzes des Vermutwerkes wurde zugestimmt.
o Der Mietvertragsverlängerung von Regina Myszoglad, Dorfstraße 3, 6793 Gaschurn, wurde zugestimmt.
• Beim Straßenbau „Ober Trantrauas“ sollen die Gründung der Straßengenossenschaft und die Sanierung so rasch wie möglich vorangetrieben werden. Dies solle nach Möglichkeit in Verbindung mit der Sanierung des Hangkanals der illwerke vkw AG im Frühjahr 2027 erfolgen.
• Das Projekt zur teilweisen Verlegung und Sanierung der Straße „Rifa-Bühel“ sei eingereicht worden. Die Ausschreibung der Arbeiten zur Sanierung der „Bergerstraße“ sei erfolgt.
• Beim First Mountain Hotel (ehem. Hotel Verwall), beim Monkeys Heaven Hotel (ehem.
Hotel Mardusa) sowie beim Posthotel Rössle würden derzeit Sanierungsarbeiten laufen. Für die Adaptierung des Posthotel Rössle sei die Bauverhandlung für den 12. Mai 2026 vorgesehen. Für das Hotel Saladina sei die Eröffnung im Sommer 2026 geplant, hier sei auch ein ganzjährig geöffnetes Restaurant vorgesehen.
• Die Bauarbeiten zur Errichtung eines Appartementhauses im Bereich „Mühlebühel“
wurden gestartet.
• Mit den Arbeiten zum Ausbau des Glasfasernetzes wurde wieder begonnen. Ab kommender Woche sollten mehrere Baupartien in Gaschurn stationiert sein.
• Mit den Arbeiten zur Auskoppelung der Abwärme des Vermuntwerkes sei begonnen worden. Bis die ersten Gebäude angeschlossen werden können, werde es jedoch noch einige Zeit dauern.
• Die Gavaduratobelbrücke im Bereich der Straße „Innerbofa“ sei bereits bewilligt. Die Ausschreibung der Arbeiten laufe derzeit.
• Im Bereich der Mautstelle der Silvretta-Hochalpenstraße bis zum Tschambreutunnel würden Wasserleitungen, Glasfaserleitungen und die Straßenbeleuchtung neu verlegt.
Im kommenden Jahr solle dieser Bereich neu asphaltiert werden. Zudem werde derzeit eine bessere Ausleuchtung im Bereich der Haltestelle „Versettlabahn“ geprüft.
• Die PV-Anlage auf dem Dach des Feuerwehrhauses Gaschurn sei bereits montiert worden. In der kommenden Woche solle die Montage der Anlage auf der Volksschule Gaschurn erfolgen.
• Die Verhandlung zur Errichtung der „Nova“ Biketrails habe stattgefunden. In nächster Zeit sei insbesondere die Kooperationsvereinbarung zwischen der Gemeinde Gaschurn und der Silvretta Montafon auszuarbeiten.
• Im Schwimmbad Partenen seien die ersten Färbetests zur Ermittlung der Wasserqualität durchgeführt worden. Die bisherigen Testergebnisse seien positiv verlaufen.
• Beim diesjährigen „Gmewerch“ seien wieder rund 60 bis 70 Personen im Einsatz gewesen. Dabei hätten zahlreiche Arbeiten durchgeführt werden können. Der Vorsitzende bedankt sich bei allen Teilnehmenden sowie auch bei jenen Personen und Vereinen, die außerhalb des „Gmewerch“ laufend Arbeiten für die Gemeinde durchführen.
Roman Sandrell berichtet aus den Sitzungen des Tourismusausschusses, dass das Thema Sommermarkt besprochen worden sei. Die Termine seien bereits fixiert worden. Zudem sei vereinbart worden, dass bei jedem Sommermarkt Livemusik vor Ort sein werde. Die Kosten würden von der Montafon Tourismus GmbH übernommen werden. Weiters solle zur Attraktivierung eine Hüpfburg angeschafft werden.
Es sei vereinbart worden, dass künftig aufgrund des wöchentlichen Kulturangebotes in beiden Ortsteilen jeweils am Donnerstag der Heimatabend in Partenen und jeweils am Freitag das Platzkonzert der Bürgermusik in Gaschurn stattfinden werde. Damit solle sowohl in Partenen als auch in Gaschurn wöchentlich eine Kulturveranstaltung angeboten werden.
Die Skibrücke sei mittlerweile abgebrochen worden. Nach der erfolgreichen Wintersaison würden bereits die Verhandlungen für die kommende Saison laufen.
Der Vorsitzende verlässt um 21:19 Uhr den Sitzungssaal.
Roman Sandrell fügt hinzu, dass ein Termin mit dem Bau- und Raumplanungsausschuss stattgefunden habe. Dabei seien die Vorgehensweise zum Umgang mit Investorenprojekten sowie die Ausarbeitung einer möglichen Bauordnung besprochen worden. Hierzu sei nun eine Arbeitsgruppe eingerichtet worden. Jede und jeder sei eingeladen, in dieser Arbeitsgruppe mitzuarbeiten.
Weiters sei das Konzept zur Winterbeleuchtung final ausgearbeitet worden. Nun gelte es, Betriebe und Privatpersonen davon zu überzeugen, eine möglichst einheitliche Beleuchtung in der Gemeinde umzusetzen. Derzeit hätten bereits gut 30 Gebäude zugesagt.
Der Vorsitzende nimmt ab 21:21 Uhr an der Sitzung teil.
Thomas Stark erkundigt sich, ob der Sommermakrt auf dem Gemeinde- oder Kirchplatz stattfinden werde.
Roman Sandrell erläutert, dass der Sommermarkt weiterhin auf dem Gemeindeplatz stattfinden werde. Ziel sei es jedoch, den Markt künftig bei entsprechender Größe bis auf den Kirchplatz erweitern zu können.
GR Klaus Schröcker berichtet als Obmann des Bau- und Raumplanungsausschusses über die Sitzungen des Ausschusses sowie über die gemeinsame Sitzung mit dem Tourismusausschuss.
Er führt ergänzend aus, dass dabei auch besprochen worden sei, wie Einheimischen im Zusammenhang mit Investorenmodellen Investitionen erleichtert und damit auch einheimische Betriebe gefördert werden könnten. In Bezug auf Investorenmodelle sei zudem angedacht, eine Checkliste auszuarbeiten. Ohne Vorlage sämtlicher darin angeführter Unterlagen sollten entsprechende Projekte künftig nicht behandelt werden.
Weiters seien mehrere Umwidmungsansuchen im Ausschuss behandelt worden. Diese würden im weiteren Verlauf der Sitzung ohnehin noch im Rahmen der Tagesordnung behandelt.
Stefan Hilbe berichtet, dass den Medien am heutigen Tag zu entnehmen gewesen sei, dass die Förderzusage für die Genossenschaftsmetzgerei St. Gallenkirch eingelangt sei. Die Gründung der Genossenschaft sei für Ende Mai bzw. Anfang Juni 2026 vorgesehen.
Er richtet in diesem Zusammenhang den Appell an die Gemeindevertretung, zu prüfen, ob seitens der Gemeinde Gaschurn allenfalls ein zusätzlicher finanzieller Beitrag geleistet werden könne.
Nachdem keine Wortmeldungen von Seiten der Zuhörer und Zuhörerinnen im Rahmen der Bürgerfragestunde an die Gemeindevertretung ergehen, wird mit der Tagesordnung fortgefahren.
zu 4.: Rechnungsabschluss 2025
Der Vorsitzende begrüßt Gemeindekassier Edgar Palm und bittet um die Präsentation des Rechnungsabschlusses 2025.
Gemeindekassier Edgar Palm informiert anschließend ausführlich über den Rechnungsabschluss 2025.
Vizebgm. Josef Tschofen erkundigt sich, ob noch größere Förderungen ausständig seien, die der Gemeinde zugesagt, aber noch nicht ausbezahlt worden seien.
Der Vorsitzende erläutert, dass von Bundes- und Landesseite vielfach Annuitätenförderungen gewährt würden, die über mehrere Jahre hinweg an die Gemeinde ausbezahlt würden.
Der Obmann des Prüfungsausschusses, Christoph Wittwer, berichtet über den Verlauf der am
22. April 2026 abgehaltenen Sitzung zum Rechnungsabschluss 2025. Anschließend ersucht er Gemeindekassier Edgar Palm um eine kurze finanzielle Prognose für die Gemeinde.
Gemeindekassier Edgar Palm gibt einen kurzen finanziellen Ausblick auf das laufende Jahr 2026 und erläutert dabei einige erkennbare Tendenzen für die Gemeinde Gaschurn.
Der Vorsitzende bedankt sich bei Gemeindekassier Edgar Palm für die Präsentation sowie bei den Mitgliedern der Gemeindevertretung für die gute Zusammenarbeit, welche sich auch im Ergebnis des Rechnungsabschlusses 2025 widerspiegle.
Anschließend stellt der Vorsitzende den Antrag, den Rechnungsabschluss 2025 gemäß § 78 Vorarlberger Gemeindegesetz wie folgt zu beschließen:
Dem Antrag wird einstimmig entsprochen.
Der Vorsitzende bedankt sich nochmals bei Gemeindekassier Edgar Palm, welcher im Anschluss um 22:04 Uhr die Sitzung verlässt.
zu 5.: Richtlinien für die Förderung der Landwirtschaft – Indexierung der Förderbeiträge Der Vorsitzende erläutert, dass im Land- und Forstwirtschaftsausschuss über die Indexierung der Landwirtschaftsförderung beraten wurde und übergibt das Wort an den Obmann des Land- und Forstwirtschaftsausschusses Maximilian Dich.
Der Obmann des Land- und Forstwirtschaftsausschusses Maximilian Dich erläutert, dass in der letzten Sitzung beraten wurde, die Förderbeiträge gemäß dem Abgabenindex der Gemeinde Gaschurn um 3 % zu erhöhen. Laut Berechnung ergebe dies im Vergleich zum Vorjahr einen Mehrbetrag von ca. EUR 1.000,00.
Nachdem keine Fragen bestehen, stellt der Vorsitzende den Antrag, die Förderung der Landwirtschaft entsprechend dem Abgabenindex der Gemeinde Gaschurn um 3 % zu indexieren.
Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen.
zu 6.: Öffentliches Gut – GST-NR 3337/2 (Unteres Vand) und 3342 (Äule), GB Gaschurn
– Übernahme und Widmung
Der Vorsitzende erläutert, dass im Zusammenhang mit dem Verkauf des GST-NR 1755/2, GB Gaschurn, sowie des darauf befindlichen Wohnhauses Äule 129d, 6793 Gaschurn, eine Vermessung durchgeführt worden sei. In diesem Zuge sollen die Straßengrundstücke GST- NR 3337/2 und 3342, GB Gaschurn, an den bestehenden Verlauf angepasst und die hierfür erforderlichen Teilflächen in das Öffentliche Gut übernommen werden.
Der Vorsitzende bringt den Anwesenden die Vermessungsurkunde der Markowski Straka ZT GmbH, GZ: 23.873W/25, vom 21. April 2026, zur Kenntnis.
Nachdem keine Fragen bestehen, stellt der Vorsitzende den Antrag, dem Vermessungsplan der Markowski Straka ZT GmbH, GZ: 23.873W/25, vom 21. April 2026 sowie den damit zusammenhängenden Zu- und Abschreibungen zuzustimmen und die Straßen „Unteres Vand“
und „Äule“ (GST-NR 3337/2 und 3342, GB Gaschurn – neuer Verlauf) als Öffentliches Gut zu widmen.
Dem Antrag wird einstimmig entsprochen
zu 7.: Auftragsvergaben - Sanierung Gehsteig Dorfstraße, Umlegung Kanalnetz und Erweiterung der Wasserversorgungsanlage Dieser Tagesordnungspunkt wurde zu Beginn der Sitzung abgesetzt.
zu 8.: Umwidmungsansuchen illwerke vkw AG, Weidachstraße 6, 6900 Bregenz – UEP- Ergebnis Der Vorsitzende erläutert das vorliegende Umwidmungsansuchen der illwerke vkw AG, Weidachstraße 6, 6900 Bregenz, sowie das Ergebnis der Umwelterheblichkeitsprüfung und bringt den Anwesenden den Plan zur Kenntnis.
GR Klaus Schröcker berichtet, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss nach der Behandlung des Ergebnisses der Umwelterheblichkeitsprüfung in der 4. Sitzung die Kundmachung einstimmig empfehle.
Nachdem keine Fragen bestehen, stellt der Vorsitzende den Antrag, der Kundmachung des vorliegenden Ergebnisses der Umwelterheblichkeitsprüfung zuzustimmen.
Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen.
zu 9.: Umwidmungsansuchen Cornelia Hammer -Larcher und Bernhard Hammer, Winkel 157, 6793 Gaschurn – UEP-Ergebnis Der Vorsitzende erläutert das vorliegende Umwidmungsansuchen von Cornelia Hammer-Larcher und Bernhard Hammer, Winkel 157, 6793 Gaschurn, sowie das Ergebnis der Umwelterheblichkeitsprüfung und bringt den Anwesenden den Plan zur Kenntnis.
GR Klaus Schröcker berichtet, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss über die Kundmachung des vorliegenden Ergebnisses der Umwelterheblichkeitsprüfung in seiner 5. Sitzung beraten habe und die Kundmachung einstimmig empfehle.
Nachdem keine Fragen bestehen, stellt der Vorsitzende den Antrag, der Kundmachung des vorliegenden Ergebnisses der Umwelterheblichkeitsprüfung zuzustimmen.
Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen.
zu 10.: Umwidmungsansuchen Erika und Walter Dich, Montafonerstraße 81a, 6794 Partenen Der Vorsitzende erläutert, dass mit Eingabe vom 26. Juni 2024 die Umwidmung von Teilflächen der GST-NR 185/1, 186/1, .26 und 3397, GB Gaschurn, beantragt worden sei. Das ehemalige Golfclubheim werde nicht mehr als solches genutzt. Auch das ursprünglich vorgesehene Vorhaben zur Nutzung als Jagdhaus werde nicht weiterverfolgt. Das Gebäude solle nunmehr, als landwirtschaftliches Lagergebäude verwendet werden.
Das GST-NR 3397, GB Gaschurn, stehe im Eigentum des Öffentlichen Gutes. Da dieses Grundstück direkt durch den umzuwidmenden Bereich verlaufe, sei in diesem Bereich bereits
eine Umlegung beschlossen worden. Die hierfür erforderlichen Zustimmungen würden bereits vorliegen.
Die Gemeinde Gaschurn beabsichtige daher, Teilflächen der genannten Grundstücke im Flächenwidmungsplan von „Freifläche Sondergebiet Terrasse“, „Freifläche Sondergebiet Parkplatz“, „Freifläche Sondergebiet Golfclubheim“ und „Verkehrsfläche Straße“ in „Freifläche Sondergebiet landwirtschaftliches Lagergebäude“, „Freifläche Sondergebiet Terrasse“, „Freifläche Sondergebiet Parkplatz“ sowie „Freifläche Freihaltegebiet“ umzuwidmen.
Für die geplante Umwidmung sei eine Umwelterheblichkeitsprüfung durchgeführt worden. Die abschließende Stellungnahme vom 03. Februar 2026 liege vor. Demnach seien gemäß § 10a Abs. 3 und 4 iVm § 21a Abs. 1 RPG durch die geplante Änderung des Flächenwidmungsplanes keine voraussichtlich erheblichen Umweltauswirkungen zu erwarten. Die Auflage des Ergebnisses der Umwelterheblichkeitsprüfung sei in der Zeit vom 04. März 2026 bis 03. April 2026 erfolgt.
Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Plan sowie die eingegangenen Stellungnahmen zur Kenntnis.
GR Klaus Schröcker berichtet als Obmann des Bau- und Raumplanungsausschusses, dass der Ausschuss in seiner 5. Sitzung über die gegenständliche Umwidmung beraten habe. Der Ausschuss empfehle der Gemeindevertretung einstimmig, der Umwidmung unter der Voraussetzung zuzustimmen, dass sämtlichen Sachverständigengutachten Folge geleistet werde.
Da keine Fragen bestehen, bringt der Vorsitzende den Antrag ein, der vorliegenden Umwidmung gemäß Plan-Nr. 10/2024 vom 17. Februar 2026 unter Berücksichtigung der Auflagen laut Empfehlung des Bau- und Raumplanungsausschusses zuzustimmen.
Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen.
zu 11.: Umwidmungsansuchen Ludwig Wachter, Winkel 159b, 6793 Gaschurn Der Vorsitzende erläutert, dass Ludwig Wachter, Winkel 159b, 6793 Gaschurn, mit Eingabe vom 17. Februar 2026 die Umwidmung von Teilflächen der GST-NR 2066/1 und 2066/2, GB Gaschurn, von „Freifläche Freihaltegebiet“ in „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ beantragt habe.
Die Umwidmung werde beabsichtigt, da zur Weiterführung des bestehenden Betriebes der Neubau eines Freilaufstalles samt Heulager geplant sei. Zu diesem Zweck solle eine Teilfläche der GST-NR 2066/1 und 2066/2, GB Gaschurn, im Ausmaß von ca. 874 m² von „Freifläche Freihaltegebiet“ in „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ umgewidmet werden.
Der Gemeindevorstand der Gemeinde Gaschurn habe den Entwurf des Flächenwidmungsplanes in seiner 11. Sitzung am 25. Februar 2026 beschlossen. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Plan sowie die eingegangenen Stellungnahmen zur Kenntnis.
GR Klaus Schröcker berichtet als Obmann des Bau- und Raumplanungsausschusses, dass der Ausschuss in seiner 5. Sitzung über die gegenständliche Umwidmung beraten habe. Der Ausschuss empfehle der Gemeindevertretung einstimmig, der Umwidmung zuzustimmen.
Da keine Fragen bestehen, bringt der Vorsitzende den Antrag ein, der vorliegenden Umwidmung gemäß Plan-Nr. gs031.2-2/2026 vom 18. Februar 2026, zuzustimmen.
Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen.
zu 12.: Umwidmungsansuchen und Ra umplanungsvertrag Mario Lentsch, Wiesaweg 35d, 6794 Partenen Der Vorsitzende erläutert, dass Herr Mario Lentsch, Wiesaweg 35d, 6794 Partenen, die Errichtung einer Garage auf dem GST-NR 74/1, GB Gaschurn, beabsichtige. Für dieses Vorhaben sei es erforderlich, Teilflächen von „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Baufläche Wohngebiet“ umzuwidmen.
Zu diesem Zweck sei beantragt worden, Teilflächen im Ausmaß von ca. 164 m² von „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Baufläche Wohngebiet“ umzuwidmen.
Der Gemeindevorstand der Gemeinde Gaschurn habe den Entwurf des Flächenwidmungsplanes in seiner 11. Sitzung am 25. Februar 2026 beschlossen. Für die gegenständliche Umwidmung sei ein Raumplanungsvertrag abzuschließen, welcher seitens des Antragstellers bereits unterfertigt worden sei.
Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Plan, den Raumplanungsvertrag sowie die eingegangenen Sachverständigengutachten zur Kenntnis.
GR Klaus Schröcker berichtet als Obmann des Bau- und Raumplanungsausschusses, dass der Ausschuss in seiner 5. Sitzung über die gegenständliche Umwidmung beraten habe. Der Ausschuss empfehle der Gemeindevertretung einstimmig, der Umwidmung zuzustimmen.
Da keine Fragen bestehen, bringt der Vorsitzende den Antrag ein, der vorliegenden Umwidmung gemäß Plan-Nr. gs031.2-3/2026 vom 25. Februar 2026, zuzustimmen.
Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen.
zu 13.: Genehmigung der letzten Niederschriften
Die Niederschiften der 8. und 9. Gemeindevertretungssitzung werden einstimmig genehmigt.
zu 14.: Allfälliges
Ludwig Wachter teilt mit, dass ihm zugetragen worden sei, dass sich der Wanderweg vom Trominier nach Partenen in einem schlechten Zustand befinde.
Der Vorsitzende erläutert, dass ihm dies ebenfalls zugetragen worden sei und der Bauhof bereits mit den erforderlichen Arbeiten beauftragt worden sei.
Ludwig Wachter erläutert, dass er im Bereich Mühle Baufahrzeuge auf dem Radweg wahrgenommen habe. Er erkundigt sich, ob hierfür eine entsprechende Fahrerlaubnis im Zusammenhang mit der Baustelle bestehe.
GR Klaus Schröcker teilt mit, dass lediglich eine Erlaubnis für den Transport des Baukranes erteilt worden sei. Darüber hinaus dürfe der Radweg nicht befahren werden.
Ludwig Wachter merkt an, dass es aufgrund der zusätzlichen Gebäude im Ortszentrum zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen kommen werde und dementsprechend zu wenige Parkplätze zur Verfügung stünden.
GR Klaus Schröcker hält fest, dass man sich jedenfalls Gedanken über ein System zur Parkraumbewirtschaftung machen müsse.
Thomas Stark erkundigt sich, wer darüber entscheide, wie lange der jeweilige Sommer- und Winterfahrplan des ÖPNV im Montafon gelte. Er merkt an, dass der Winterfahrplan in dieser Saison aus seiner Sicht zu früh umgestellt worden sei. Dadurch seien zu den Stoßzeiten immer wieder sehr viele Personen an den Bushaltestellen gestanden.
Vizebgm. Josef Tschofen ergänzt, dass auch bei ihm diesbezüglich Reklamationen von Gästen und Einheimischen eingelangt seien.
Der Vorsitzende merkt an, dass die Bergbahnen am Ende der Saison den Betrieb der Verstärkerbusse eingestellt hätten, weshalb auch weniger Busse gefahren seien. Sollten diesbezüglich nochmals Reklamationen eingehen, sollten diese bitte direkt beim Stand Montafon oder bei ihm selbst vorgebracht werden.
Da keine weiteren Wortmeldungen erfolgen, bedankt sich der Vorsitzende bei den Anwesenden für die Teilnahme an der Sitzung und wünscht allen einen schönen Abend.
Ende: 22:38 Uhr
Der Schriftführer: Der Vorsitzende:
Nico Rudigier Bgm. Daniel Sandrell