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11. Niederschrift Gemeindevertretungssitzung
Kopie des Originaldokuments (Quelle: www.gaschurn-partenen.at). Auf dem Handy bitte „PDF öffnen“ verwenden.
Fundstellen
Raumplanung / Umwidmung
- … Folgendes: • Vorstandssitzungen: o Der Antrag zum Notverbund des Trinkwassernetzes mit der Gemeinde St. Gallenkirch, wurde erneut besprochen. o Das Umwidmungsansuchen der LeWö GmbH, Stegenbachstraße 35, 69323 March, Deutschland, wurde beraten. o Der Bestellung von Diesel für den Bauhof und das ASZ-Hochmontafon …
- … gut geeignet. • Eine Arbeitsgruppe aus dem Tourismusausschuss und dem Bau- und Raumplanungsausschuss arbeite derzeit an einer Bauordnung sowie an einem Teilbebauungsplan. Ziel sei es, klare Richtlinien zu erarbeiten, in welchen Bereichen der Gemeinde welche Bauweisen zulässig sein sollen. Die Ergebnisse würden der …
Verkauf / Erwerb / Versteigerung
- … Vorkaufsrecht verfüge, sei ein Ansuchen um Löschung desselben in der EZ 208, KG Gaschurn, eingelangt. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Entwurf des Kaufvertrages sowie die Löschungsquittung zur Kenntnis. Ludwig Wachter führt aus, dass noch geprüft werden sollte, ob offene Forderungen der Gemeinde Gaschurn …
Text des Dokuments (automatisch aus dem PDF gelesen, für Suche und Handy)
6793 Gaschurn / Dorfstraße 2 / Hochmontafon – Österreich Tel. +43(0)5558/8202, Fax +43(0)5558/8202-19 email: gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at
Datum: 03. Juni 2026
AZ: gs004.1-1/2025-21-5
Bearbeiter: Nico Rudigier
nico.rudigier@gaschurn.at
Niederschrift
über die 11. Gemeindevertretungssitzung am 27. Mai 2026 um 19:30 Uhr im Gemeindeamt Gaschurn.
Anwesend: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen:
Bgm. Daniel Sandrell, Jessica Bereiter, Thomas Stark, Katharina Felbermayer-Konzett, Stefan Hilbe (ab 19:41 Uhr), Stephan Sahler, Christoph Rudigier, Fabienne Netzer
„D´Lischta“ Gaschurn-Partenen:
Ludwig Wachter, Christoph Wittwer, Christoph Klehenz, Lara Wachter
Entschuldigt: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen:
Vizebgm. DI Josef Tschofen, GR Klaus Schröcker, Kurt Rudigier, Gregory Netzer, Roman Sandrell, Maximilian Dich
„D´Lischta“ Gaschurn-Partenen:
GR Markus Netzer, Florian Lerch
Gast TOP 2: Manuel Bitschnau (Geschäftsführer Montafon Tourismus GmbH)
Schriftführer: Nico Rudigier
Tagesordnung
- 1) Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit
- 2) Präsentation Jahresbericht Montafon Tourismus GmbH
- 3) Berichte
- 4) Vereinbarung über ein gegenseitiges Wasserbezugsübereinkommen zwischen den Gemeinden Gaschurn und St. Gallenkirch
- 5) Zustimmungserklärung Grundbenützung GST-NR 3459, GB Gaschurn – Projekt „Erweiterung der Wasserversorgungsanlage BA 16.1“ der Gemeinde St. Gallenkirch
- 6) Christine Hilbrand, Montafonerstraße 98, 6793 Gaschurn & Mavis GmbH, Geisbirn 64, 6858 Bildstein, FN 634152 b – Ansuchen Löschung Vorkaufsrecht, EZ 208, KG Gaschurn
- 7) Zustimmungserklärung Grundbenützung GST-NR 3337/2, GB Gaschurn – Projekt „Mitverlegung KSR DN 200 für 20-kV Mittelspannung“ der Vorarlberger Energienetze GmbH, Weidachstraße 10, 6900 Bregenz
- 8) Zustimmungserklärung Grundbenützung GST-NR 3337/2 und 3467, GB Gaschurn – Projekt „20-kV Erdkabel, Mitverlegung Breitbandausbau Gaschurn 2026“ der Vorarlberger Energienetze GmbH, Weidachstraße 10, 6900 Bregenz
- 9) Zustimmungserklärung Grundbenützung GST-NR 3425/1, GB Gaschurn – Projekt „Breitbandausbau Gaschurn 1“ der illwerke vkw AG, Weidachstraße 6, 6900 Bregenz
- 10) Zustimmungserklärung Grundbenützung GST-NR 3425/1, GB Gaschurn – Projekt „20- kV Erdkabel, Mitverlegung Breitbandausbau Gaschurn 2026“ der Vorarlberger Energienetze GmbH, Weidachstraße 10, 6900 Bregenz
- 11) Genehmigung der letzten Niederschrift
- 12) Allfälliges
Erledigung der Tagesordnung:
zu 1.: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandatare.
Der Vorsitzende stellt fest, dass die Ladung ordnungsgemäß ergangen und die Beschlussfähigkeit gegeben ist.
zu 2.: Präsentation Jahresbericht Montafon Tourismus GmbH Der Vorsitzende begrüßt Manuel Bitschnau, Geschäftsführer der Montafon Tourismus GmbH, und bittet ihn um die Präsentation des Jahresberichtes 2024/25 sowie um einen kurzen Einblick in die Aufgaben der Montafon Tourismus GmbH.
Manuel Bitschnau bedankt sich für die Möglichkeit zur Präsentation und bringt den Anwesenden den Jahresbericht, aktuelle Zahlen sowie die Aufgabenbereiche der Montafon Tourismus GmbH näher.
Ludwig Wachter erkundigt sich, weshalb aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung in der heutigen Zeit nicht weniger Mitarbeitende benötigt würden.
Manuel Bitschnau erläutert, dass künstliche Intelligenz insbesondere im Marketingbereich zur Erstellung von Bildern, Videos und Musik benutzt werde. Bei der Urlaubsplanung werde die künstliche Intelligenz bereits stark eingesetzt. Hierzu sei die Homepage dahingehend überarbeitet worden, dass Informationen durch KI-Systeme besser abgerufen werden können. Die Gästebetreuung vor Ort und der persönliche Kontakt mit den Gästen seien jedoch nach wie vor sehr wichtig. In diesen Bereichen sei es schwierig, Personal durch künstliche Intelligenz zu ersetzen.
Ludwig Wachter teilt mit, dass er des Öfteren höre, dass in der Zentrale von Montafon Tourismus nicht immer freundlich gearbeitet werde und teilweise der nötige Ehrgeiz fehle.
Manuel Bitschnau führt aus, dass es bei rund 50 Angestellten selbstverständlich vorkommen könne, dass nicht immer alles optimal verlaufe. Er sei jedoch der Meinung, ein gutes Team zu haben. Sollten konkrete Namen oder Beispiele genannt werden können, wäre er für eine entsprechende Rückmeldung dankbar.
Katharina Felbermayer-Konzett teilt mit, dass sie oftmals das Gegenteil wahrnehme. Sie werde von Montafon Tourismus regelmäßig daran erinnert, welche Punkte noch zu erledigen seien.
Christoph Wittwer erkundigt sich, ob sich seit den Vertragsverhandlungen die Finanzierungsbeiträge an die Montafon Tourismus GmbH erhöht hätten.
Der Vorsitzende erläutert, dass die Indexierung über den Verbraucherpreisindex in den vergangenen Jahren sehr hoch gewesen sei und sich dadurch auch die Beiträge entsprechend erhöht hätten.
Manuel Bitschnau erklärt, dass der Beitrag der Gemeinde Gaschurn an die Montafon Tourismus GmbH in den letzten zwei Jahren prozentuell gesunken sei, da Schruns mehr Nächtigungen verzeichnet habe. Er sei der Meinung, dass die Gemeinde Gaschurn die Leistungen der Montafon Tourismus GmbH mit dem zu leistenden Beitrag von rund EUR 800.000,00 nicht in diesem Umfang selbst erbringen könnte, wenn sämtliche Aufgaben eigenständig wahrgenommen werden müssten. Der Beitrag an die Montafon Tourismus GmbH sei zudem ein Budgetposten der Gemeinde, der mittelbar auch wieder Einnahmen in die Gemeindekasse zurückbringe.
Der Vorsitzende teilt mit, dass derzeit daran gearbeitet werde, eine Aufstellung zu erstellen, aus welcher ersichtlich sei, welche Investitionen aufgrund des Tourismusaufkommens getätigt werden und welche Investitionen auch unabhängig davon notwendig wären. Es sei jedenfalls klar, dass der derzeitige Standard der Region ohne den Tourismus nicht finanzierbar wäre.
Christoph Wittwer führt aus, dass in der Präsentation erwähnt worden sei, dass St. Gallenkirch und Gaschurn dem Tourismus im Vergleich zu den übrigen Gemeinden des Montafons laut Umfrage der Montafon Tourismus GmbH sehr positiv gegenüberstehen würden. Für die Zukunft sei man dennoch teilweise skeptisch und es müssten gewisse Themen überdacht werden.
Manuel Bitschnau erläutert, dass die Leistungen der Montafon Tourismus GmbH von den Gemeinden auch aktiv abgeholt werden müssten. Montafon Tourismus könne Projekte nicht finanziell umsetzen, jedoch unterstützend begleiten. Die Mitgliedsgemeinden würden der Montafon Tourismus GmbH im Sideletter die Aufgaben vorgeben. Dieser müsse bis Ende 2027 verlängert bzw. überarbeitet werden.
Ludwig Wachter teilt mit, dass in einer Sitzung des Tourismusausschusses ein Mitarbeiter der Montafon Tourismus GmbH finanzielle Unterstützung für den Minigolfplatz in Gaschurn zugesagt habe. Laut der Betreiberin Manuela Wachter gebe es jedoch keine finanzielle Unterstützung.
Der Vorsitzende erläutert, dass er bei dieser Besprechung anwesend gewesen sei. Eine Zusage für finanzielle Mittel sei von Seiten der Montafon Tourismus GmbH jedoch nicht erfolgt.
Leider sei aus Zeitgründen, das Projekt noch nicht aktiv weiterverfolgt worden. Die Montafon Tourismus GmbH dürfe das Projekt nicht finanziell unterstützen, könne jedoch jedenfalls mit Personalleistungen bzw. fachlicher Unterstützung, usw. behilflich sein.
Christoph Wittwer führt aus, dass sich im Falle einer Investition der Gemeinde in die Minigolfanlage auch die Grundeigentümer bereit erklären müssten, die Anlage weiterhin zur Verfügung zu stellen.
Der Vorsitzende teilt mit, dass er sich vorstellen könne, die Erhaltung der Minigolfanlage in Gaschurn mit Gemeindemitteln zu unterstützen.
Christoph Klehenz erläutert, dass die geführten Schneeschuhwanderungen in Partenen immer sehr beliebt gewesen seien. Nun würden diese im Rahmen des BergePLUS-Programmes nur noch einmal statt bisher zweimal pro Woche angeboten.
Manuel Bitschnau erklärt, dass aufgrund von Sparmaßnahmen die finanziellen Mittel gefehlt hätten und daher Gruppen sowie mehrere Routen reduziert worden seien. Für den kommenden Winter werde jedoch wieder eine Ausweitung geprüft.
Der Vorsitzende führt aus, dass es das Ziel sein müsse, die Touren kostendeckend zu veranstalten. Es könne nicht lediglich eine einzelne Tour betrachtet werden, sondern das gesamte BergePLUS-Programm müsse kostendeckend aufgebaut sein.
Manuel Bitschnau erläutert, dass die Beiträge für das BergePLUS-Programm erhöht worden seien. Aufgrund einer neuen Gesetzeslage müssten die Wanderführer jedoch nun bei Montafon Tourismus angestellt werden, wodurch das zusätzliche Budget wieder aufgebraucht werde. Durch die Erhöhung seien zudem einige größere Betriebe aus dem BergePLUS-Programm ausgestiegen.
Christoph Klehenz hält fest, dass die Schneeschuhwanderungen eine gute Gelegenheit seien, den Gästen auch andere Perspektiven des Tales zu zeigen.
Manuel Bitschnau teilt mit, dass demnächst Gesprächstermine mit den Bürgermeistern/innen, Vizebürgermeistern/innen sowie den Obleuten der Mitgliedsgemeinden stattfinden sollen, um Änderungswünsche und Anmerkungen der Gemeinden im Hinblick auf die Anpassung des Sideletters und die Finanzierung der Montafon Tourismus GmbH zu besprechen. Sein Wunsch sei jedenfalls, das Marketingbudget, welches seit 2013 nicht erhöht worden sei, anzuheben, um auf dem Markt wieder sichtbarer zu werden. Die Montafon Tourismus GmbH sei kein Kostenfaktor der Gemeinden, sondern ein Investment.
Jessica Bereiter verlässt um 20:51 Uhr den Sitzungssaal.
Fabienne Netzer spricht sich dafür aus, die Gespräche zeitnah zu führen, damit es nicht erneut zu Zeitdruck komme und Beschlüsse kurzfristig gefasst werden müssten.
Stephan Sahler führt aus, dass nach der Aufzählung der unterschiedlichen Aufgaben der Montafon Tourismus GmbH klar sei, dass diese Aufgaben von einer Gemeinde allein nicht bewältigt werden könnten.
Jessica Bereiter nimmt ab 20:54 Uhr wieder an der Sitzung teil.
Manuel Bitschnau erläutert, dass es besonders schwierig sei, auf aktuelle Entwicklungen rasch zu reagieren. Es werde seit Jahren versucht, eine tagesaktuelle Liste mit geöffneten Wanderwegen und Mountainbikestrecken bereitzustellen. Aufgrund plötzlicher Wegsperren, Holzarbeiten sowie der Vielzahl unterschiedlicher Onlinedienste sei dies jedoch kaum möglich.
Nachdem keine weiteren Fragen an Manuel Bitschnau ergehen, bedankt sich der Vorsitzende für sein Kommen und die Präsentation.
Auch Manuel Bitschnau bedankt sich für die Möglichkeit zur Präsentation und wünscht allen einen schönen Abend.
Manuel Bitschnau verlässt um 20:57 Uhr die Sitzung.
zu 3.: Berichte
Der Vorsitzende berichtet Folgendes:
• Vorstandssitzungen:
o Der Antrag zum Notverbund des Trinkwassernetzes mit der Gemeinde St. Gallenkirch, wurde erneut besprochen.
o Das Umwidmungsansuchen der LeWö GmbH, Stegenbachstraße 35, 69323 March, Deutschland, wurde beraten.
o Der Bestellung von Diesel für den Bauhof und das ASZ-Hochmontafon wurde zugestimmt.
o Einer Abstandsnachsicht für die Errichtung der Bushaltestelle „Partenen Zentrum“ wurde zugestimmt.
o Den Gebrauchserlaubnissen für das Zu- und Abfahren gemäß § 6 des Straßengesetzes für Annette Keckeis und Tomy Rudigier wurde zugestimmt.
• Die Bauarbeiten für den zweiten Bauteil des Steinschlagschutzdammes Rifa wurden gestartet. Mit einer Fertigstellung werde Anfang Sommer 2026 gerechnet.
• Auch mit den Bauarbeiten für den Steinschlagschutzdamm Oberes Vand wurde begonnen. Bei diesem Projekt werde ebenfalls mit einer baldigen Fertigstellung gerechnet.
• Betreffend das Projekt zur Furt über den Valschavielbach im Bereich des Radweges finde am 02. Juni 2026 die Verhandlung zur Bewilligung statt. Er hoffe auf eine Fertigstellung noch im Sommer 2026. Damit könnte ein jahrzehntelanges Problem gelöst werden.
• Die Photovoltaikanlagen auf den Dächern des Feuerwehrhauses Gaschurn und der Volksschule Gaschurn wurden montiert. Die Inbetriebnahme erfolge zeitnah.
• Im Bereich der Zufahrtsstraße Vendulaweg wurden Kanal- und Wasserleitungen sowie Leerrohre für den Glasfaserausbau verlegt.
• Im Schwimmbad Partenen wurden kleinere Adaptierungen im Bereich der Technik durchgeführt. Vor der Eröffnung des Bades würden von der Bäderhygiene nochmals Färbetests durchgeführt. Der Vorsitzende sei jedoch positiv gestimmt, dass das Schwimmbad rechtzeitig öffnen könne.
• Das Mountain Beach sei am vergangenen Wochenende in den Sommerbetrieb gestartet. Die derzeitigen Wetterverhältnisse seien ja für einen Schwimmbadbesuch sehr gut geeignet.
• Eine Arbeitsgruppe aus dem Tourismusausschuss und dem Bau- und Raumplanungsausschuss arbeite derzeit an einer Bauordnung sowie an einem Teilbebauungsplan.
Ziel sei es, klare Richtlinien zu erarbeiten, in welchen Bereichen der Gemeinde welche Bauweisen zulässig sein sollen. Die Ergebnisse würden der Gemeindevertretung zu gegebener Zeit präsentiert.
• Siegfried Lerch habe sich nach seiner langjährigen Tätigkeit im Bauhof der Gemeinde Gaschurn Ende April 2026 in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Er wünsche ihm für die Zukunft alles Gute und vor allem viel Gesundheit.
Nachdem keine Wortmeldungen von Seiten der Zuhörer und Zuhörerinnen im Rahmen der Bürgerfragestunde an die Gemeindevertretung ergehen, wird mit der Tagesordnung fortgefahren.
zu 4.: Vereinbarung über ein gegenseitiges Wasserbezugsübereinkommen zwischen den Gemeinden Gaschurn und St. Gallenkirch Der Vorsitzende bringt den Anwesenden die Vereinbarung über ein gegenseitiges Wasserbezugsübereinkommen zwischen den Gemeinden Gaschurn und St. Gallenkirch zur Kenntnis und erläutert das Vorhaben.
Fabienne Netzer erkundigt sich nach dem Überschuss der Wasserversorgung der Gemeinde Gaschurn in diesem Bereich.
Der Vorsitzende erläutert, dass in den Monaten mit dem stärksten Wasserverbrauch ausreichend Wasser in den Überlauf des Hochbehälters fließe, um die vereinbarte Wassermenge gewährleisten zu können.
Christoph Klehenz führt aus, dass eine Drossel vorgesehen werden sollte, mit welcher die angegebene maximale Menge von 10 l/s gesteuert werden könne. Im Falle eines notwendigen Löschwasserbezuges könne die Drosselung entfernt werden.
Der Vorsitzende erläutert, dass für Problemfälle ein Schieber vorhanden sei. Dies sei in der Vereinbarung entsprechend abgesichert.
Christoph Klehenz erkundigt sich, ob die Gemeinde Gaschurn bei Bedarf ebenfalls Wasser von der Gemeinde St. Gallenkirch beziehen könne.
Der Vorsitzende erläutert, dass in der Vereinbarung ein gegenseitiger Wasserbezug vorgesehen sei.
Stephan Sahler erkundigt sich nach der Haftung, im Hinblick auf die Wasserqualität.
Der Vorsitzende erläutert, dass das Risiko einer bakteriellen Belastung derzeit höher sei, da das Wasser länger in der Leitung verbleibe. Durch die Wasserabnahme werde das Wasser künftig schneller entnommen.
Nachdem keine weiteren Fragen bestehen, stellt der Vorsitzende den Antrag, der vorliegenden Vereinbarung über ein gegenseitiges Wasserbezugsübereinkommen zwischen den Gemeinden Gaschurn und St. Gallenkirch zuzustimmen.
Dem Antrag wird einstimmig entsprochen.
zu 5.: Zustimmungserklärung Grundbenützung GST-NR 3459, GB Gaschurn – Projekt „Erweiterung der Wasserversorgungsanlage BA 16.1“ der Gemeinde St. Gallenkirch Der Vorsitzende erläutert, dass im Zuge der Vereinbarung über ein gegenseitiges Wasserbezugsübereinkommen zwischen den Gemeinden Gaschurn und St. Gallenkirch eine Zustimmungserklärung zur Grundbenützung des GST-NR 3459, GB Gaschurn, notwendig sei.
Der Vorsitzende bringt den Anwesenden die vorliegende Zustimmungserklärung zur Kenntnis.
Nachdem keine Fragen bestehen, stellt der Vorsitzende den Antrag, der Zustimmungserklärung zur Grundbenützung des GST-NR 3459, GB Gaschurn, für das Projekt „Erweiterung der Wasserversorgungsanlage BA 16.1“ der Gemeinde St. Gallenkirch zuzustimmen.
Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen.
zu 6.: Christine Hilbrand, Montafonerstraße 98, 6793 Gaschurn & Mavis GmbH, Geisbirn 64, 6858 Bildstein, FN 634152 b – Ansuchen Löschung Vorkaufsrecht, EZ 208, KG Gaschurn Der Vorsitzende erläutert, dass das GST-NR 1304/1, GB Gaschurn, samt dem darauf befindlichen Wohnhaus an die Mavis GmbH, Geisbirn 64, 6858 Bildstein, FN 634152 b, verkauft werden solle. Da die Gemeinde Gaschurn über ein Vorkaufsrecht verfüge, sei ein Ansuchen um Löschung desselben in der EZ 208, KG Gaschurn, eingelangt.
Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Entwurf des Kaufvertrages sowie die Löschungsquittung zur Kenntnis.
Ludwig Wachter führt aus, dass noch geprüft werden sollte, ob offene Forderungen der Gemeinde Gaschurn gegenüber den Antragstellern bestehen und diese zuvor beglichen werden.
Nachdem keine weiteren Fragen bestehen, stellt der Vorsitzende den Antrag, der vorliegenden Löschungsquittung unter dem Vorbehalt zuzustimmen, dass den seitens der Gemeinde Gaschurn gestellten Forderungen vollständig Folge geleistet werde und keine offenen Schuldenstände der Antragsteller gegenüber der Gemeinde Gaschurn bestehen.
Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen.
zu 7.: Zustimmungserklärung Grundbenützung GST -NR 3337/2, GB Gaschurn – Projekt „Mitverlegung KSR DN 200 für 20-kV Mittelspannung“ der Vorarlberger Energienetze GmbH, Weidachstraße 10, 6900 Bregenz Der Vorsitzende erläutert, dass im Zuge des Breitbandausbaus ein Kabelschutzrohr für eine 20-kV-Mittelspannungsleitung im GST-NR 3337/2, GB Gaschurn, mitverlegt werden solle, und bringt den Anwesenden die entsprechenden Pläne sowie die Zustimmungserklärung zur Kenntnis.
Nachdem keine weiteren Fragen bestehen, stellt der Vorsitzende den Antrag, der vorliegenden Zustimmungserklärung zur Grundbenützung des GST-NR 3337/2, GB Gaschurn, für das Projekt „Mitverlegung KSR DN 200 für 20-kV-Mittelspannung“ der Vorarlberger Energienetze GmbH, Weidachstraße 10, 6900 Bregenz, unter der Voraussetzung zuzustimmen, dass in die Zustimmungserklärung aufgenommen werde, dass der Gemeinde aus einer etwaigen Bebauung keine Nachteile entstehen dürfen und im Falle einer notwendigen Verlegung die Leitungen innerhalb von drei Monaten umzulegen seien.
Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen.
zu 8.: Zustimmungserklärung Grundbenützung GST -NR 3337/2 und 3467, GB Gaschurn – Projekt „20-kV Erdkabel, Mitverlegung Breitbandausbau Gaschurn 2026“ der Vorarlberger Energienetze GmbH, Weidachstraße 10, 6900 Bregenz Der Vorsitzende erläutert, dass im Zuge des Breitbandausbaus 20-kV-Erdkabel in den GST- NR 3337/2 und 3467, GB Gaschurn, mitverlegt werden sollen, und bringt den Anwesenden die Pläne sowie die Zustimmungserklärung zur Kenntnis.
Ludwig Wachter führt aus, dass in diesen Bereichen seiner Meinung nach bereits Leerverrohrungen mitverlegt worden seien. Zusätzlich erkundigt er sich, ob die bestehende 20-kV-Leitung ersetzt oder eine zusätzliche Leitung verlegt werde.
Der Vorsitzende erläutert, dass er abklären werde, ob in diesem Bereich bereits Leerverrohrungen vorhanden seien. Die 20-kV-Leitung solle zusätzlich verlegt werden.
Ludwig Wachter regt an, zu prüfen, ob im Bereich Unteres Vand eine neue Wasserleitung mitverlegt werden sollte, da die bestehende Leitung bereits sehr alt sei und regelmäßig Probleme bereite.
Der Vorsitzende erläutert, dass eine Mitverlegung der Wasserleitung bei Bedarf jedenfalls sinnvoll wäre. Er werde dies mit den zuständigen Mitarbeitenden auf dem Gemeindeamt abklären.
Nachdem keine weiteren Fragen bestehen, stellt der Vorsitzende den Antrag, der vorliegenden Zustimmungserklärung zur Grundbenützung der GST-NR 3337/2 und 3467, GB Gaschurn, für das Projekt „20-kV-Erdkabel, Mitverlegung Breitbandausbau Gaschurn 2026“ der Vorarlberger Energienetze GmbH, Weidachstraße 10, 6900 Bregenz, hinsichtlich der Leitungsführung von Nordwesten kommend bis zum GST-NR 1738/3, GB Gaschurn, unter der Voraussetzung zuzustimmen, dass in die Zustimmungserklärung aufgenommen werde, dass die Leitungen im Falle einer etwaigen Bebauung des Grundstückes innerhalb von drei Monaten umzulegen seien und der Gemeinde aus einer allfälligen Bebauung keine Nachteile entstehen dürfen.
Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen.
Die darüberhinausgehende Weiterführung der Leitung sei noch abzuklären, insbesondere im Hinblick auf eine mögliche Mitverlegung von Wasserleitungen der Gemeinde Gaschurn. Dieser Teilbereich soll in einer der nächsten Sitzungen neuerlich behandelt und zur Beschlussfassung vorgelegt werden.
zu 9.: Zustimmungserklärung Grundbenützung GST -NR 3425/1, GB Gaschurn – Projekt „Breitbandausbau Gaschurn 1“ der illwerke vkw AG, Weidachstraße 6, 6900 Bregenz Der Vorsitzende bringt den Anwesenden die Zustimmungserklärung sowie den dazugehörigen Plan zur Kenntnis und erläutert, dass auf dem GST-NR 3425/1, GB Gaschurn, Verlegearbeiten für das Projekt „Breitbandausbau Gaschurn 1“ der illwerke vkw AG notwendig seien. Zudem sollten in diesem Bereich teilweise Neuverlegungen der Kanal- und Wasserleitungen der Gemeinde Gaschurn erfolgen.
Nachdem keine Fragen bestehen, stellt der Vorsitzende den Antrag, der vorliegenden Zustimmungserklärung zum Projekt „Breitbandausbau Gaschurn 1“ der illwerke vkw AG, Weidachstraße 6, 6900 Bregenz, zuzustimmen.
Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen.
zu 10.: Zustimmungserklärung Grundbenützung GST -NR 3425/1, GB Gaschurn – Projekt „20-kV Erdkabel, Mitverlegung Breitbandausbau Gaschurn 2026“ der Vorarlberger Energienetze GmbH, Weidachstraße 10, 6900 Bregenz Der Vorsitzende bringt den Anwesenden die Zustimmungserklärung sowie den dazugehörigen Plan zur Kenntnis und erläutert, dass im Zuge des Breitbandausbaues auf dem GST-NR 3425/1, GB Gaschurn, ein 20-kV-Erdkabel der Vorarlberger Energienetze GmbH, Weidachstraße 10, 6900 Bregenz, mitverlegt werden solle. Hierzu sei eine Zustimmung des Öffentlichen Gutes, Dorfstraße 2, 6793 Gaschurn, notwendig.
Nachdem keine Fragen bestehen, stellt der Vorsitzende den Antrag, der vorliegenden Zustimmungserklärung zum Projekt „20-kV-Erdkabel, Mitverlegung Breitbandausbau Gaschurn 2026“ der Vorarlberger Energienetze GmbH, Weidachstraße 10, 6900 Bregenz, unter der Voraussetzung zuzustimmen, dass in die Zustimmungserklärung aufgenommen werde, dass der Gemeinde aus einer etwaigen Bebauung keine Nachteile entstehen dürfen und im Falle einer notwendigen Verlegung die Leitungen innerhalb von drei Monaten umzulegen seien.
Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen.
zu 11.: Genehmigung der letzten Niederschriften
Die Niederschrift der 10. Gemeindevertretungssitzung wird einstimmig genehmigt.
zu 12.: Allfälliges
Ludwig Wachter bittet den Vorsitzenden, seinem Bruder Armin Wachter eine Rückmeldung betreffend den Stand der Genehmigung der Zufahrt zu seiner geplanten Lagerhalle zu geben.
Der Vorsitzende erläutert, dass er Armin Wachter kontaktieren werde. An der Situation habe sich seit dem letzten Gespräch jedoch nichts geändert. Armin Wachter sei über den aktuellen Stand informiert.
Ludwig Wachter führt aus, dass in einer vergangenen Sitzung über die Prüfung der Ausleuchtung im Bereich der Bushaltestelle „Versettlabahn“ gesprochen worden sei, und erkundigt sich nach dem aktuellen Stand.
Der Vorsitzende erläutert, dass dies im Zuge der Erneuerung der Straßenbeleuchtung im Bereich der Montafonerstraße in Partenen geprüft werde und ein erster Termin mit dem Landesstraßenbauamt bereits stattgefunden habe.
Katharina Felbermayer-Konzett regt an, ob in den Zeiten, in denen Schülerinnen und Schüler die Montafonerstraße queren, eine Warnleuchte angebracht werden könne.
Der Vorsitzende erläutert, dass er dies prüfen werde. Die Anschaffung einer Warnleuchte sei jedenfalls auch ein Thema im Bereich der Schule. Der Bau- und Raumplanungsausschuss sei bemüht, für diesen Bereich ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten.
Ludwig Wachter führt aus, dass über ein entsprechendes Konzept zur Parkraumbewirtschaftung jedenfalls noch diskutiert werden müsse. Gäste, die mit dem Auto anreisen, würden ohnehin bereits viel für eine Tageskarte bezahlen. Bei einer zusätzlichen Parkraumbewirtschaftung wäre darüber hinaus auch noch der Parkplatz zu bezahlen.
Der Vorsitzende meint, dass die Gemeinde Gaschurn eine der letzten Gemeinden sei, in welcher noch keine Parkraumbewirtschaftung bestehe und sieht die Parkraumbewirtschaftung als wichtig an.
Fabienne Netzer bringt den Anwesenden mehrere Anmerkungen zur Kenntnis, die ihr bei Spaziergängen aufgefallen seien und behoben werden sollten.
Stephan Sahler erkundigt sich, ob im Zuge der Asphaltierungsarbeiten der Montafonerstraße in Partenen die Möglichkeit zur Errichtung eines Gehsteiges bestehe.
Der Vorsitzende erläutert, dass ein Gehsteig vorhanden sei, dieser jedoch keine Erhöhung aufweise. Er habe dies bei der Errichtung abgeklärt. Aus sicherheitstechnischen Gründen sei eine Erhöhung des Gehsteiges nicht erforderlich.
Stephan Sahler meint, dass ein Randstein bei einer entsprechenden Erhöhung eher dazu beitragen würde, ein Auffahren durch PKWs zu verhindern.
Der Vorsitzende erläutert, dass eine alternative Route über die Feuerwehrstraße und die Silvrettastraße bestehe. Zudem hätten die Anrainerinnen und Anrainer der derzeitigen Ausführung vor deren Errichtung zugestimmt.
Über die Gehsteigführung im Bereich der Montafonerstraße wird weiter beraten.
Der Vorsitzende erläutert, dass er die Bedenken zur Gehsteigführung beim Landesstraßenbauamt vorbringen werde.
Stephan Sahler erkundigt sich betreffend den Baustellenverkehr auf dem Radweg im Bereich Mühle und stellt die Frage, wer für eine allfällige Sanierung des Radweges aufkomme.
Der Vorsitzende erläutert, dass bis auf eine Genehmigung für den Transport eines Baustellenkranes keine Transporte erfolgen hätten sollen. Ihm sei lediglich eine Zufahrt zu einer anderen Baustelle bekannt. Die Betroffenen seien diesbezüglich bereits darauf aufmerksam gemacht worden. Da für das Projekt im Bereich „Mühle“ noch kein finales Verkehrskonzept vorliege, sei bis dato auch noch keine Ausnahmegenehmigung erteilt worden.
Jessica Bereiter berichtet, dass sie aus privaten Gründen in der letzten Sitzung des Tourismusausschusses als Obfrau zurückgetreten sei, dem Ausschuss jedoch weiterhin erhalten bleibe. In dieser Sitzung sei Roman Sandrell zum neuen Obmann gewählt worden. Katharina Felbermayer-Konzett bleibe dessen Stellvertreterin.
Der Vorsitzende bedankt sich bei Jessica Bereiter für ihre geleistete Arbeit und wünscht dem neuen Obmann Roman Sandrell viel Freude bei der neuen Aufgabe.
Da keine weiteren Wortmeldungen erfolgen, wünscht der Vorsitzende allen einen schönen Abend und bedankt sich für die konstruktive Sitzung.
Ende: 22:36 Uhr
Der Schriftführer: Der Vorsitzende:
Nico Rudigier Bgm. Daniel Sandrell