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32. Forstfondssitzung: 10.10.2023
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Fundstellen
Vergabe / Ausschreibung
- … angefragt. Die Bank für Tirol und Vorarlberg AG geht mit einem Aufschlag von 0,45% auf den drei- oder sechs-Monats-Euribor bei den variablen Angeboten als Bestbieterin hervor. Seitens der Standesverwaltung wird empfohlen, das Darlehen auf 25 Jahre bei der Bank für Tirol und Vorarlberg AG aufzunehmen. Bgm Florian Küng …
- … von 0,5% und danach variable Verzinsung mit einem Auf- schlag von 0,45 % auf den 3-Monats-Euribor. Auf Antrag des Vorsitzenden wird die Darlehensaufnahme beim Bestbieter Bank für Tirol und Vorarlberg (BTV) wie oben beschrieben für die Anpassung des Kleinkraftwerks Gafluna an den Stand der Technik einstimmig angenommen. 32. …
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NIEDERSCHRIFT
aufgenommen am 10. Oktober 2023 im Sitzungssaal des Standes Montafon anlässlich der 32.
Sitzung der Forstfondsvertretung in der laufenden Funktionsperiode.
Auf Grund der Einladung vom 3 . Oktober nehmen an der im Anschluss an die Standessitzung einberufenen Forstfondssitzung teil:
Standesrepräsentant Jürgen Kuster, Schruns
Standesrepräsentant-Stellvertreter Bgm Josef Lechthaler, St. Gallenkirch Bgm Helmut Pechhacker, St. Anton Bgm Martin Vallaster, Bartholomäberg Bgm Florian Küng, Vandans Bgm Herbert Bitschnau, Tschagguns Bgm Thomas Zudrell, Silbertal Bgm Daniel Sandrell, Gaschurn
Entschuldigt: LAbg Monika Vonier
LAbg Nadine Kasper
Weitere Sitzungsteilnehmer: PR-Beauftragter Toni Meznar
Andreas Drexel
Valentina Bolter
Schriftführer: Standessekretär Bernhard Maier
Der Vorsitzende eröffnet um 14:43 Uhr die Forstfondssitzung und begrüßt die Kollegen Bürgermeister, verliest die Entschuldigungen und stellt die Beschlussfähigkeit fest. Gegen die vorliegende Tagesordnung wird nach Umfrage kein Einwand erhoben, zur Erledigung steht somit nachstehende Zl.: ff004.2/2023
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Forstfonds des Standes Montafon
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info@stand-montafon.at | www.stand-montafon.at | UID: ATU 36695509
Tagesordnung
1.) Kleinkraftwerk Gafluna – Darlehensaufnahme für die Anpassung an den Stand der Technik im Rahmen der Wiederverleihung der wasserrechtlichen Bewilligung 2.) Genehmigung der Niederschrift der 31. Forstfondssitzung vom 12.09.2023 3.) Berichte 4.) Allfälliges
Erledigung der Tagesordnung
Pkt. 1.) Kleinkraftwerk Gafluna – Darlehensaufnahme für die Anpassung an den Stand der Technik im Rahmen der Wiederverleihung der wasserrechtlichen Bewilligung Der Vorsitzende ersucht den Standessekretär um Erläuterung der geplanten Darlehensaufnahme. Dieser informiert, dass für die Anpassung des Kleinkraftwerkes Gafluna an den Stand der Technik und zur Wiedererlangung der wasserrechtlichen Bewilligung Kosten in Höhe von 460.00 Euro veranschlagt worden sind. Ein Großteil der Baumaßnahmen wurde bereits durchgeführt und bezahlt, der maschinentechnische Teil wird im Frühjahr fertiggestellt.
In den Vorberatungen der Forstfondsvertretung wurde festgelegt, dass die Finanzierung über ein Darlehen mit gleicher Laufzeit wie die wasserrechtliche Bewilligungsdauer erfolgen soll. Es wurden nun fünf Banken um Angebote für das Darlehen angefragt. Es wurden Varianten für Fixzins auf 5 und 10 Jahre sowie ein variabler Zins angefragt. Die Bank für Tirol und Vorarlberg AG geht mit einem Aufschlag von 0,45% auf den drei- oder sechs-Monats-Euribor bei den variablen Angeboten als Bestbieterin hervor. Seitens der Standesverwaltung wird empfohlen, das Darlehen auf 25 Jahre bei der Bank für Tirol und Vorarlberg AG aufzunehmen.
Bgm Florian Küng fragt an, ob eine Umschuldung nach beispielsweise zehn Jahren möglich wäre. Nach Ablauf der Fixzinslaufzeit wäre dies bei allen Banken möglich. Bgm Martin Vallaster informiert, dass laut seinen Erkundigungen einen Fixzins für zehn Jahre empfohlen wurde.
Nach kurzer Diskussion verständigt sich die Forstfondsvertretung auf eine Kombination aus Fixzins von 5 Jahren mit Aufschlag von 0,5% und danach variable Verzinsung mit einem Auf- schlag von 0,45 % auf den 3-Monats-Euribor.
Auf Antrag des Vorsitzenden wird die Darlehensaufnahme beim Bestbieter Bank für Tirol und Vorarlberg (BTV) wie oben beschrieben für die Anpassung des Kleinkraftwerks Gafluna an den Stand der Technik einstimmig angenommen.
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Pkt. 2.) Genehmigung der Niederschrift
Die Niederschrift der 31. Forstfondssitzung am 12.09.2023 wurde allen Forstfondsvertretern per E-Mail übermittelt. Die vorliegende Niederschrift wird über Antrag des Vorsitzenden einstimmig genehmigt und unterfertigt.
Pkt. 3.) Berichte
Berichte des Forstbetriebsleiters Andreas Drexel:
a) Die Schadholzaufarbeitung in St. Gallenkirch läuft derzeit mit drei Bahnen bis Mitte November.
b) Es wurden bereits 600 Meter des Forstweges Beerböda errichtet.
c) Die Tiefbauarbeiten beim Kraftwerk Gafluna sind erledigt. Der Generatorstandort wird noch betoniert. Im Mai 2024 sollten die gesamte maschinen - und elektrotechnische Ausrüstung geliefert und montiert werden.
d) Die Brücke über die Litz im hinteren Silbertal wird in den nächsten zwei Wochen fertig gestellt.
e) In der Eigenjagd Hubertus wurden 80 von 120 Stück Rotwild erlegt. Darunter waren elf Tiere mit TBC. Es wurde ein jagdfachlicher Managementplan angefertigt. Der Plan be- trifft die gesamte Wildregion. Darin steht, dass die Bejagung in den nächsten Jahren weiterhin in diesem Ausmaß erfolgen muss, damit die TBC Situation eingedämmt werden kann.
Der Betriebsleiter bittet um eine Entscheidung bezüglich der weiteren Verwaltung der Eigenjagd Hubertus. Die TBC-Gatter wurden noch nicht errichtet, da der Bescheid dazu noch nicht vorliegt. Es wurden ein paar Abschüsse verkauft, wodurch Einnahmen generiert werden konnten.
Bgm Martin Vallaster fragt zur Verpachtung der Eigenjagd Hubertus an. Der Betriebsleiter informiert, dass er in nächster Zeit informelle Gespräche mit der Familie Frey führen würde. Interessant wäre die Verpachtung in Kombination mit einer Hochjagd, da das gefütterte Wild erst im November wieder zur Eigenjagd herunterkommt. Die TBC-Situation ist nächstes Jahr jedoch immer noch relevant und mitunter auch arbeitsintensiver als dieses Jahr.
Bgm Florian Küng spricht die Agrar- und Alpgemeinschaften im Silbertal an und würde die weitere Entscheidung bezüglich Eigenjagd Hubertus mit ihnen absprechen. Der Be- triebsleiter informiert, dass dazu bereits ein Termin vereinbart ist. Er bittet jedoch um eine Entscheidung der Bürgermeister im Vorfeld zu dieser Besprechung.
Der Betriebsleiter informiert, dass eine Wieder- Bewaldung im hinteren Silbertal vorgeschrieben wurde. Diese ist sehr kostspielig, da das Gelände schwer zugänglich ist.
Bgm Martin Vallaster spricht sich für die Suche eines Pächters aus. Die Suche ist jedoch erst 2025 gut möglich, wenn die Pachtverträge mit den anderen Verpächtern in der Umgebung auslaufen.
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f) Das Jagdhaus Gafluna ist fertig ausgemalt worden. Es muss noch die Heizungsanlage erneuert werden.
g) Die Saisonkräfte des Forstfonds bauen zurzeit ihre Stunden ab.
h) Robert Dönz hat seine Lehre beim Forstfonds des Standes Montafon begonnen. Die anderen drei Lehrlinge haben ihre Lehre abgeschlossen und beginnen in weiterer Folge ihren Zivildienst. Der Forstfonds war auch auf der Lehrlingsmesse präsent, um neue Interessierte anzusprechen.
i) Der Holzpreis hat sich noch nicht erholt. Es ist aber bereits das gesamte eingeschlagene Holz verkauft. Deswegen wird kein externer Lagerplatz für das Holz benötigt.
j) Bgm Martin Vallaster fragt an, ob der Schattwald im Silbertal selbstständig bewirtschaftet werden soll. Der Betriebsleiter erklärt, dass das Gebiet separat ausgewiesen werden muss. Er wird mit Bgm Vallaster einen Termin dazu ausmachen.
Pkt. 4.) Allfälliges
a) Bgm Helmut Pechhacker informiert zum Waldfriedhof in St. Anton. D ie für den Waldfriedhof angedachte Fläche liegt in der roten Gefahrenzone, was aber laut Auskunft der Wildbach- und Lawinenverbauung kein Hindernis darstellt. Die Pläne für den Friedhof liegen vor. Letzte Abstimmungsgespräche finden noch statt. Bgm Helmut Pechhacker schlägt vor, dass der Forstfonds die Fläche ausholzt und die Gemeinde St. Anton die anschließenden Arbeiten übernimmt. Die Einnahmen würden zu je 50 % zwischen Gemeinde St. Anton und dem Forstfonds aufgeteilt werden. Diese Details werden noch in einem Vertrag zwischen dem Forstfonds und der Gemeinde St. Anton vereinbart .
b) Bgm Helmut Pechhacker erkundigt sich nach der offiziellen Verabschiedung von Hubert Malin. Der Standessekretär informiert, dass die Verabschiedung auf Wunsch von Hubert Malin nicht wie geplant im Frühjahr 2023 stattfand.
c) Bgm Josef Lechthaler fragt, ob es eine Verabschiedung von Wolfgang Schilcher und Andreas Reiterer von der WLV geben wird. Es soll überlegt werden, sie gemeinsam mit den Nachfolgern einzuladen.
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Ende der Sitzung, 15:27 Uhr
Schruns, 10. Oktober 2023
Schriftführer: Standesrepräsentant:
Fonstfondsvertretung: