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33. Forstfondssitzung: 12.12.2023

Stand Montafon · Protokolle Stand Montafon · 12.12.2023

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Fundstellen

Verkauf / Erwerb / Versteigerung

  • … nach Haushaltsrücklagen / Geldfluss aus der voranschlagswirksamen Gebarung -763.000,00 -856.300,00 Der Betriebsleiter berichtet von einem geplanten Grunderwerb in St. Gallenkirch, der mitunter nicht fällig wird. Die geplante Heizung des Jagdhauses Gafluna könnte auch verschoben werden. Die Einnahmen durch die …

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NIEDERSCHRIFT

aufgenommen am 12. Dezember 2023 im Sitzungssaal des Standes Montafon anlässlich der
33. Sitzung der Forstfondsvertretung in der laufenden Funktionsperiode.

Auf Grund der Einladung vom 5 . Dezember nehmen an der im Anschluss an die Standessitzung einberufenen Forstfondssitzung teil:

Standesrepräsentant Jürgen Kuster, Schruns
Standesrepräsentant-Stellvertreter Bgm Josef Lechthaler, St. Gallenkirch Bgm Helmut Pechhacker, St. Anton Bgm Martin Vallaster, Bartholomäberg Bgm Florian Küng, Vandans Bgm Herbert Bitschnau, Tschagguns Bgm Thomas Zudrell, Silbertal Bgm Daniel Sandrell, Gaschurn

Entschuldigt: LAbg Monika Vonier
LAbg Nadine Kasper
Weitere Sitzungsteilnehmer: PR-Beauftragter Toni Meznar
Andreas Drexel
Valentina Bolter
TOP1 und 2 Christoph Vogt

Schriftführer: Standessekretär Bernhard Maier

Der Vorsitzende eröffnet um 1 6:06 Uhr die Forstfondssitzung und begrüßt die Kollegen Bürgermeister, verliest die Entschuldigungen und stellt die Beschlussfähigkeit fest. Gegen die vorliegende Tagesordnung wird nach Umfrage kein Einwand erhoben, zur Erledigung steht somit nachstehende Zl.: ff004.2/2023

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Forstfonds des Standes Montafon
Montafonerstraße 21 | A-6780 Schruns | +43 5556 721 32
info@stand-montafon.at | www.stand-montafon.at | UID: ATU 36695509

Tagesordnung

1.) Vorlage und Beschlussfassung des 1. Nachtragsvoranschlages 2023 für den Forstfonds des Standes Montafon 2.) Vorlage und Beschlussfassung des Voranschlages 2024 samt Beschäftigungsrahmenplan, Feststellung der Finanzkraft und Festsetzung der Tarife und Abgabepreise für Servitutsholz 3.) Genehmigung der Niederschrift der 32. Forstfondssitzung vom 10.10.2023 4.) Berichte 5.) Allfälliges

Erledigung der Tagesordnung

Pkt. 1.) Vorlage und Beschlussfassung des 1. Nachtragsvoranschlages 2023 für den Forstfonds des Standes Montafon Der Vorsitzende begrüßt Herrn Christoph Vogt zum Tagesordnungspunkt 1. Der Nachtragsvoranschlag wurde notwendig, da 2023 Mehrkosten aufgrund der Übernahme der Eigenjagd Hu- bertus sowie aufgrund der Aufarbeitung des Windwurfs entstanden. Christoph Vogt geht den Nachtragsvoranschlag Punkt für Punkt durch.

Es sind mehrere Einnahmen (Verkauf Wild, Abschüsse etc.) und Ausgaben (Fahrzeuge, Geräte, Gebäudesanierung etc.) beinhaltet. Die Errichtung des Wirtschaftswegs Beerböden ist ein großer Kostenfaktor.

Bgm Florian Küng fragt die Kosten für die Jagd an. Christoph Vogt erklärt, dass die Jagd rund 110.000 Euro kostet. Der Betriebsleiter erklärt, dass im Jahr 2024 der laufende Betrieb teurer wird, da die guten Abschüsse 2023 verkauft wurden.

Nachdem keine weiteren Fragen gestellt werden, wird der 1. Nachtragsv oranschlag 2023 über Antrag des Vorsitzenden mit nachstehenden Gesamtsummen einstimmig genehmigt:

Ergebnishaushalt
Finanzierungshaushalt
Erträge / Einzahlungen (Summe operative und investive
Gebarung)
140.200,00 140.200,00
Aufwendungen / Auszahlungen (Summe operative und investive Gebarung)
155.300,00 394.300,00
Nettoergebnis / Nettofinanzierungssaldo -15.100,00 -254.100,00

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Entnahme von Haushaltsrücklagen / Einzahlungen aus der
Finanzierungstätigkeit
0,00 510.000,00
Zuweisung von Haushaltsrücklagen / Auszahlungen aus
der Finanzierungstätigkeit
0,00 0,00

Nettoergebnis nach Haushaltsrücklagen / Geldfluss aus
der voranschlagswirksamen Gebarung
-15.100,00 255.900,00

Pkt. 2.) Vorlage und Beschlussfassung des Voranschlages 2024 samt Beschäftigungsrahmenplan, Feststellung der Finanzkraft und Festsetzung der Tarife und Abgabepreise für Servitutsholz Der Vorsitzende hält fest, dass der Voranschlagsentwurf zeitgerecht mit der Sitzungseinladung allen Forstfondsvertretern übermittelt wurde. Mitarbeiter Christoph Vogt erläutert in kurzen Zügen den Voranschlag 2024.

Die wesentlichen Veränderungen zum Voranschlag 2023 lauten wie folgt:
Einnahmen
Beiträge zum Maßnahmenkonzept und zur Partnerschaftsvereinbarung Die Einnahmen aus den Beiträgen zum Maßnahmenkonzept und zur Partnerschaftsvereinbarung sind um 37.500,- Euro höher.

Verpachtung von Eigenjagden Da die Eigenjagd Hubertus momentan nicht verpachtet ist reduzieren sich die Einnahmen aus der Verpachtung der Eigenjagden um 35.200,- Euro.

Vermietung und Verpachtung Da das Jagdhaus Gafluna momentan ebenfalls nicht verpachtet ist reduzieren sich die Mieteinnahmen um 13.200,- Euro.

Erlöse aus Holzverkauf Die geplanten Mehreinnahmen für den Verkauf von Nutz- und Brennholz belaufen sich auf 24.200,- Euro Einnahmen aus Stromverkauf Die Einnahmen aus dem Stromverkauf reduzieren sich um 319.400,- Euro Ausgaben Personalkosten Der budgetierte Mehraufwand für die Personalkosten beträgt ca. 500.000, - Euro. Der Mehraufwand resultiert aus der Anpassung der Löhne und Gehälter um 9,15% sowie der ganzjährigen Beschäftigung eines Jagdschutzorganes und die Auszahlung der Abfertigung des ausscheidenden Betriebsleiters.

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Jagdbetrieb Eigenjagd Hubertus
Für den Jagdbetrieb in der Eigenjagd Hubertus sind
75.000,- Euro vorgesehen.
Unternehmeinsatz/Kosten für
Akkordanten
Aufgrund der allgemeinen Teuerung ist mit Mehrkosten
von ca. 85.000,- Euro zu rechnen.

Im Jahr 2024 sind einige Investitionen geplant. Die größten Investitionen sollen mittels Darlehensaufnahme finanziert werden und wären

Investitionen
Ersatzbeschaffung Pick-Up 28.000,- Euro
Ankauf Quad 25.000,- Euro
Heizungsanlage Jagdhaus Gafluna 50.000,- Euro
Umbau Standesgebäude 50.000,- Euro
Bau von Wirtschaftswegen 200.000,- Euro
Errichtung/Anpassung Kleinwasserkraftwerk „Gafluna“ 130.000,- Euro Schuldendienst Für die Investitionen sind Darlehnsaufnahmen in Höhe von 460 .000,- Euro geplant. Die Höhe der Tilgungen beträgt im Jahr 2024 278.000,- Euro. An Zinsen für die Darlehen sind 47.500,- Euro budgetiert. Der Darlehensstand erhöht sich aufgrund der geplanten Darlehensaufnah- men um 182.000,- Euro und beträgt Ende 2024 voraussichtlich 1.260.300,- Euro.
Finanzkraft
Die Finanzkraft gem. § 73 Abs. 3 GG des Forstfonds für das Jahr 2024 errechnet sich aus 50 % der Einzahlungen der operativen Gebarung des Finanzierungsvorschlages 2023 zusammen und liegt bei 1.815.100,- Euro.
Beschäftigungsrahmenplan
Der Beschäftigungsrahmenplan für 2024 wurde um eine zusätzliche Stelle für eines Jagdschutzorgans und einer zusätzlichen Stelle eines Forstarbeiters ergänzt. Außerdem ist nur noch 1 Lehrling anstatt 3 Lehrlingen im Beschäftigungsrahmenplan vorgesehen. Die Stelle des pensionierten Betriebsleiters fällt ab August 2024 weg.

Nachdem keine weiteren Fragen gestellt werden, wird der Voranschlag 2024 über Antrag des Vorsitzenden mit nachstehenden Gesamtsummen einstimmig genehmigt:

Ergebnishaushalt
Finanzierungshaushalt
Erträge / Einzahlungen (Summe operative und investive
Gebarung)
3.546.400,00 3.604.400,00
Aufwendungen / Auszahlungen (Summe operative und investive Gebarung)
4.309.400,00 4.642.700,00
Nettoergebnis / Nettofinanzierungssaldo -763.000,00 -1.038.300,00

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Entnahme von Haushaltsrücklagen / Einzahlungen aus der
Finanzierungstätigkeit
0,00 460.000,00
Zuweisung von Haushaltsrücklagen / Auszahlungen aus
der Finanzierungstätigkeit
0,00 -278.000,00

Nettoergebnis nach Haushaltsrücklagen / Geldfluss aus
der voranschlagswirksamen Gebarung
-763.000,00 -856.300,00

Der Betriebsleiter berichtet von einem geplanten Grunderwerb in St. Gallenkirch, der mitunter nicht fällig wird. Die geplante Heizung des Jagdhauses Gafluna könnte auch verschoben werden. Die Einnahmen durch die Stromerzeugung sind deutlich zurückgegangen. Dafür sind auch die Ausgaben für den Strom reduziert. Es sind neue Darlehe n und bestehende eingeplant, beispielsweise für die Errichtung des Kleinwasserkraftwerks.

Dem vorgelegten Beschäftigungsrahmenplan wird ebenfalls auf Antrag des Vorsitzenden die einstimmige Zustimmung erteilt. Die Finanzkraft gem. § 73 Abs. 3 GG wird entsprechend 50 % der Einnahmen des Finanzierungsvoranschlages 2023 mit 1.815.100, - Euro festgestellt.

Der Betriebsleiter informiert zu den Abgabenpreisen für das Servitutsholz. Die Preisliste wurde überarbeitet und vereinheitlicht. Allgemein bleiben die Preise annähernd gleich. Sie wurden etwas dem Marktwert angepasst.

Auf Antrag des Vorsitzenden wird der Voranschlag 2024 im Block abgestimmt und samt Beschäftigungsrahmenplan, Feststellung der Finanzkraft und Festsetzung der Tarife und Abgabepreise für Servitutsholz 2024 einstimmig beschlossen. Der Vorsitzende bedankt sich bei Mitarbeiter Christoph Vogt für die Präsentation.

Pkt. 3.) Genehmigung der Niederschrift
Die Niederschrift der 32. Forstfondssitzung am 10.10.2023 wurde allen Forstfondsvertretern per E-Mail übermittelt. Die vorliegende Niederschrift wird über Antrag des Vorsitzenden einstimmig genehmigt und unterfertigt.

Pkt. 4.) Berichte

Berichte des Forstbetriebsleiters Andreas Drexel:

a) Die Holznutzungen in St. Gallenkirch wurden zur Hälfte abgeschlossen. Bei der Forststraße Beerböden ist bereits ein Großteil errichtet worden. Leider ist der Schnee etwas zu früh gekommen.

b) Die Naturwärme Montafon war Hauptabnehmer für das Schadholz. Sie haben jetzt aber keinen Bedarf mehr.

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c) In der Eigenjagd Hubertus wurden 125 Stück Rotwild erlegt. Durch den führen Schnee wurde bereits Mitte November mit der Fütterung begonnen. Es ist geplant, bis Ende Jänner insgesamt 150 Stück Rotwild zu schießen. Es stehen ein paar Neuverpachtungen von Jagdrevieren in Vandans und Gaschurn an. Es wurde auch nochmals Kontakt mit der Familie Frey aufgenommen. Im Frühling wird ein neuer Jagdpächter gesucht.

Er hofft, dass das Thema Jagd dann weniger aufwändig wird.

Pkt. 5.) Allfälliges

a) Bgm Martin Vallaster bedankt sich beim Betriebsleiter und seinem Team für ihren Einsatz in der Eigenjagd Hubertus. Sie haben gute Arbeit geleistet und er schätzt dies sehr.

b) Bgm Martin Vallaster informiert, dass vergangenen Samstag ein Termin mit Hans Tekeser stattgefunden hat. Er ist Jagdpächter der GNJ Silbertal. Bgm Martin Vallaster ist der Meinung, dass er eine gute Jagd-Mannschaft braucht.

c) Bgm Josef Lechthaler spricht sich dafür aus, dass der Betriebsleiter des Forstfonds nicht in leitender Funktion in Genossenschaftsjagden tätig ist. Personal des Forstfonds soll auch nicht jagdlich arbeiten (außer bei Eigenbewirtschaftungen). Bgm Martin Val- laster empfiehlt, dafür einen Projektwart einzusetzen.

d) Bgm Josef Lechthaler bedankt sich beim Betriebsleiter Andreas Drexel für seine Arbeit. Er hat sich gut eingearbeitet und gutes Einvernehmen mit dem bestehenden Personal. Der Betriebsleiter bedankt sich für das Lob und gibt es auch an sein Team weiter.

e) Der Vorsitzende bedankt sich bei den Anwesenden für die gute Zusammenarbeit im Jahr 2023 und wünscht schöne Feiertage.

Ende der Sitzung, 16:58 Uhr

Schruns, 12. Dezember 2023

Schriftführer: Standesrepräsentant:

Forstfondsvertretung: