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11. Forstfondssitzung: 12.05.2026
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Fundstellen
Verkauf / Erwerb / Versteigerung
- … positive Entwicklung musste den Mitgliedsgemeinden nicht die volle, geplante Forstfondsumlage vorgeschrieben werden 2/840+001000 Grundverkäufe Der geplante Grundtausch mit der illwerke vkw AG wurde nicht realisiert 2/840+811100 Einräumung von Dienstbarkeiten/Anerkennungszins Die Dienstbarkeitsentgelte von den Bergbahnen …
- … des Standes Montafon Montafonerstraße 21 | A-6780 Schruns | +43 5556 721 32 info@stand-montafon.at | www.stand-montafon.at | UID: ATU 36695509 1/840-001000 Grunderwerb Der geplante Grundtausch mit der illwerke vkw AG wurde nicht realisiert 1/840-722000 Rückersätze allgemeine Kosten Der Anteil an den allgemeinen Kosten war …
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NIEDERSCHRIFT
aufgenommen am 12 . Mai 2026 im Sitzungssaal des Standes Montafon anlässlich der 11. Sitzung der Forstfondsvertretung in der laufenden Funktionsperiode.
Auf Grund der Einladung vom 05. Mai 2026 nehmen an der im Anschluss an die Standessitzung einberufenen Forstfondssitzung teil:
Standesrepräsentant Bgm Daniel Sandrell, Gaschurn
Standesrepräsentant-Stv. Bgm Thomas Zudrell, Silbertal
Bgm Elisabeth Kuster, St. Gallenkirch
Bgm Florian Küng, Vandans
Bgm Gerhard Vonier, Tschagguns
Bgm Jürgen Haller, Schruns
Bgm Martin Vallaster, Bartholomäberg
Bgm Helmut Pechhacker, St. Anton i. M.
Entschuldigt: Landtagsvizepräsidentin Monika Vonier
Weitere Sitzungsteilnehmer: Alexander Zimmermann
Betriebsleiter Andreas Drexel PR-Beauftragter Toni Meznar Christoph Vogt (TOP 1)
Schriftführer: Standessekretär Bernhard Maier
Der Vorsitzende eröffnet um 14:43 Uhr die Forstfondssitzung, begrüßt die anwesenden Bürgermeister:innen, verliest die Entschuldigungen und stellt die Beschlussfähigkeit fest. Gegen die vorliegende Tagesordnung wird nach Umfrage kein Einwand erhoben, zur Erledigung steht somit nachstehende Zl.: ff004.2/2026
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Tagesordnung
1.) Rechnungsabschluss 2025
- a. Vorlage des Rechnungsabschlusses 2025
- b. Vorlage des Prüfberichtes
- c. Beschlussfassung zu a) und b)
2.) Dienstbarkeitsvertrag für das Kleinkraftwerk „Suggadin Oberstufe“ mit der illwerke vkw AG
3.) Anschaffung eines Brennholz-Vollautomat-Spalters
4.) Grundbenützung für die Leitungsführung eines Stromkabels für die Streckenbeleuchtung der Golmerbahn auf Gst. -Nr. 3276/1 (GB Tschagguns)
5.) Grundbenützung für die Verlegung einer Sammelleitung zur Hangstabilisierung auf Gst.- Nr. 3276/1 (GB Tschagguns) im Rahmen des WLV Projektes „Hangbewegung Tschöppa“
6.) Genehmigung der Niederschrift der 10 . Forstfondssitzung vom 07.04.2026
7.) Berichte
8.) Allfälliges
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Erledigung der Tagesordnung
Pkt. 1.) Rechnungsabschluss 2025
Der Vorsitzende ersucht Christoph Vogt in Vertretung von Severin Berthold um Erläuterung des Rechnungsabschlusses 2025. Christoph Vogt erläutert den Rechnungsabschluss 2025 des Forstfonds des Standes Montafon wie folgt:
a) Vorlage des Rechnungsabschlusses 2025
Christoph Vogt erläutert den Ergebnishaushalt. Das Nettoergebnis beläuft sich auf € 374.356,76 und fällt somit gegenüber dem Voranschlag 2025 um € 428.856,76 besser aus. Ein Grund hierfür ist der Personalaufwand, welcher um € 244.524,19 geringer als erwartet ausfiel.
Im Finanzierungshaushalt sind Auszahlungen aus der Investitionstätigkeit in Höhe von € 158.078,43 dargestellt. Für diese Investitionen wurde kein neues Darlehen aufgenommen. Für die in den Jahren 2023 und 2024 neu errichtete Forststraße „Beerböden“ gingen € 118.487,30 an Kapitaltransfers von EU, Bund und Land ein. Die Veränderung an Zahlungsmitteln gemäß Finanzierungshaushalt beträgt € 636.151,51. Zur Überbrückung der Liquidität wurde der Kassakredit in Höhe von € 514.000,00 zur Gänze in Anspruch genommen. Der Endstand an liquiden Mitteln per 31.12.2025 ergibt € 613.599,39.
Im Vermögenshaushalt kam es zu Zugängen bei den Sonderanlagen (Restkosten für Kleinwasserkraftwerk Gafluna) und bei den Geleisteten Anzahlungen für Anlagen in Bau (Planungskosten Umbau Standesgebäude). Das kumulierte Nettoergebnis ist mit € 487.011,58 nach wie vor negativ, verminderte sich jedoch um das Nettoergebnis von € 374.356,76. Für die in den Jahren 2023 und 2024 errichtete Forststraße Beerböden gingen Investitionszuschüsse von Seiten der EU, des Bundes und des Landes ein. Diese werden unter den Investitionszuschüssen von Trägern des öffentlichen Rechts sowie von übrigen dargestellt und verteilt über die Nutzungsdauer der Forststraße aufgelöst. Die langfristigen Finanzschulden verminderten sich um € 266.964,58. Die kurzfristigen Finanzschulden verminderten um € 24.809,32.
Anschließend erläutert Christoph Vogt die größten Abweichungen im Ergebnis- bzw. Finanzierungshaushalt gegenüber dem Voranschlag 2025.
Begründung Abweichungen Einnahmen (ab € 20.000,00)
2/010+816300 Rückersätze von Sparten Die Rückersätze aus den anderen Sparten waren, aufgrund der geringeren allgemeinen Kosten, geringer als erwartet 2/010+827000 Rückersätze für Bedienstete Die Weiterverrechnung der Lohnkosten der Forstarbeiter an die anderen Verbände sowie die Weiterverrechnung der Personalkosten der Reinigungskraft an
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den Montafon Tourismus waren im
Budget nicht vorgesehen
2/010+827100 Rückersätze für nicht ganzjährig beschäftigte Angestellte Die Personalkosten für die Bürokräfte der Wildbach waren geringer, deshalb fielen die Rückersätze ebenfalls geringer aus 2/010+861600 Landesbeiträge zum Personalaufwand Die Landesbeiträge für die Ferialpraktikanten und die Lehrlinge fielen höher aus als erwartet; der Zahlungseingang erfolgt erst im Folgejahr 2/010+862900 Forstfondsumlage Durch die positive Entwicklung musste den Mitgliedsgemeinden nicht die volle, geplante Forstfondsumlage vorgeschrieben werden 2/840+001000 Grundverkäufe Der geplante Grundtausch mit der illwerke vkw AG wurde nicht realisiert 2/840+811100 Einräumung von Dienstbarkeiten/Anerkennungszins Die Dienstbarkeitsentgelte von den Bergbahnen fielen höher aus als erwartet; außerdem erfolgte die Nachverrechnung der Dienstbarkeitsentgelte an die Silvretta Montafon für das Jahr 2021 2/841+811300 Jagdpacht von Genossenschaftsjagden Die Jagdpachten der Jagdgenossenschaft Tschagguns für die Jahre 2021/22, 2022/23 und 2023/24 sowie der Jagdgenossenschaft Vandans für das Jahr 2024 sind im Jahr 2025 eingegangen 2/852+808030 Erlöse aus Materialverwertung Auf den Deponien „Haslaboda II“ und „Hädstewand“ wurde weniger Material eingelagert als erwartet 2/866+300000 2/866+301000 2/866+309300 Bundes-, Landes- und EU- Beiträge zum Bau von Wirtschaftswegen Die Förderung für die Neuerrichtung der Forststraße „Beerböden“ musste aufge- teilt werden auf Bundes-, Landes- und EU- Beiträge; außerdem fiel die Förderung ge- ringer aus als erwartet 2/866+808010 Erlöse aus dem Verkauf von Hackschnitzel Bei den Hackschnitzeln erfolgte eine Preisanpassung; außerdem war die Nachfrage höher als erwartet 2/866+808020 Verkauf an Nutzholz aufgerüstet Durch die positive Entwicklung des Holzpreises kam es beim Verkauf von Nutzholz zu höheren Einnahmen
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2/866+808100 Verkauf von Brennholz aufgerüstet
Die Erlöse aus dem Verkauf von Brennholz
aufgerüstet waren geringer als erwartet
2/866+816000 Nebenerlöse Der Verkauf von Wasserspulen, Böschungsmischung und Aspen-Biobenzin lief besser als erwartet; des Weiteren kam es zu zusätzlichen Einnahmen für den Verkauf von selbst hergestellten Holzmöbeln 2/866+829000 Einnahmen aus Co² Projekt Die Einnahmen von tree.ly für das Co² Projekt fielen wesentlich geringer aus als erwartet 2/866+861000 Landesbeiträge für forstliche Maßnahmen Durch den hohen Schadholzanfall sowie der Auszahlung von Fördermitteln aus dem Vorjahr gingen mehr Förderbeiträge ein als erwartet 2/866+888000 EU-Beiträge für forstliche Maßnahmen Die EU-Beiträge werden mit den Landesmitteln ausbezahlt deshalb erfolgt keine separate Verbuchung der EU-Beiträge
Begründung Abweichungen Ausgaben (ab € 20.000,00)
1/010-520000 Geldbezüge der Forstarbeiter und Lehrlinge
Durch den geringeren Personalstand bei
den Forstarbeitern, Lehrlingen und Saisonarbeitskräften fielen die Geldbezüge geringer aus 1/010-522000 Geldbezüge der nicht ganzjährig beschäftigten Angestellten Die Personalkosten für die Bürokräfte der Wildbach fielen geringer aus 1/010-582100 DGB zur Sozialversicherung Forstarbeiter und Lehrlinge Durch den geringeren Personalstand bei den Forstarbeitern, Lehrlingen und Saison- arbeitskräften fielen die Dienstgeberbeiträge geringer aus 1/010-617000 Instandhaltung Kraftfahrzeuge Die Reparaturkosten für die Pick-Ups und den Traktor (größerer Schaden an Motorhaube) waren höher als erwartet 1/010-650100 Schuldzinsen Girokonto Der Kontokorrentkredit zur Liquiditätsüberbrückung wurde zur Gänze ausge- nützt; außerdem fielen Entgelte für vom „Talschaftsfonds“ temporär weitergeleitete Mittel an
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1/840-001000 Grunderwerb Der geplante Grundtausch mit der illwerke vkw AG wurde nicht realisiert 1/840-722000 Rückersätze allgemeine Kosten Der Anteil an den allgemeinen Kosten war sehr schwer vorherzusehen. Aufgrund des Stundenaufwandes im Bereich der Grundstücke/Dienstbarkeiten waren die Rückersätze an die Allgemeine Kosten geringer 1/841-722000 Rückersätze allgemeine Kosten Der Anteil an den allgemeinen Kosten war sehr schwer vorherzusehen. Aufgrund des Stundenaufwandes im Bereich der Jagd waren die Rückersätze an die Allgemeine Kosten geringer 1/852-722000 Rückersätze allgemeine Kosten Der Anteil an den allgemeinen Kosten war sehr schwer vorherzusehen. Aufgrund des Stundenaufwandes im Bereich der Deponien waren die Rückersätze an die Allgemeine Kosten geringer 1/853-061000 Im Bau befindliche Gebäude und Bauten Für den geplanten Umbau des Standesgebäudes fielen die Endabrechnungen der Planer (Architekt, Elektro, Statik, Innenraumarchitekt, etc.) höher aus als erwartet 1/853-722000 Rückersätze allgemeine Kosten Der Anteil an den allgemeinen Kosten war sehr schwer vorherzusehen. Aufgrund des Stundenaufwandes im Bereich der Gebäude waren die Rückersätze an die Allgemeine Kosten geringer 1/866-342000 Rückführung Weiterleitungen TSF Da der Förderbeitrag für die Forststraße „Beerböden“ geringer ausfiel fiel die ver- einbarte Rückführung an den Talschaftsfonds ebenfalls geringer aus 1/866-413300 Holzverwertung für Dritte Es wurde weniger Nutzholz von Privaten Waldeigentümern mitvermarktet 1/866-420000 Forstpflanzen Der Bedarf an Forstpflanzen war geringer als erwartet; außerdem wurde die Auf- forstung von Flächen teilweise von der Wildbach- und Lawinenverbauung übernommen
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1/866-600000 Stromkosten Hackschnitzeltrocknung
Es wurde aufgrund der gezielten Trocknung der Hackschnitzel weniger Strom verbraucht; außerdem hat sich der Strompreis wieder stabilisiert 1/866-611000 Instandhaltung Forstwege Aufgrund von Schadensereignisse waren die Kosten zur Räumung, Sanierung und Instandhaltung der Forstwege höher als erwartet 1/866-680000 Abschreibungen für Abnutzung (AfA) für Sachanlagen Die Abschreibung für die Forststraße „Beerböden“ war nicht im Budget vorgesehen 1/866-722000 Rückersätze allgemeine Kosten Der Anteil an den allgemeinen Kosten war sehr schwer vorherzusehen. Aufgrund des hohen Stundenaufwandes im Bereich Forst waren die Rückersätze an die Allgemeine Kosten höher 1/866-728200 Unternehmereinsatz Holzernte Die Holzerntekosten fielen geringer aus als erwartet 1/866-728300 Unternehmereinsatz Schlagräumung Die Kosten für Fremdpersonal für die Schlagräumung fielen geringer aus als er- wartet 1/866/728400 Kosten für Hackschnitzelerzeugung und Trocknung Durch den erhöhten Bedarf an Hackschnitzel waren die Kosten für die Erzeugung ebenfalls höher 1/866-728900 Unternehmereinsatz Aufforstung Die Kosten für Fremdpersonal für Aufforstungsmaßnahmen fielen geringer aus als erwartet 1/870-722000 Rückersätze allgemein Kosten Der Anteil an den allgemeinen Kosten war sehr schwer vorherzusehen. Aufgrund des Stundenaufwandes im Bereich der Kleinkraftwerke waren die Rückersätze an die Allgemeine Kosten geringer
Schuldendienst
Anfangsstand
Darlehensaufnahme
Tilgungen Zinsen
Netto
Schuldendienst
Endstand
1.511.874,09 0,00 266.964,58 46.676,25 314.640,83 1.244.909,51
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Der Schuldenstand verminderte sich 2025 um geleistete Tilgungen in Höhe von € 266.964,58.
Die Zinszahlungen beliefen sich auf € 46.676,25. Der Gesamtschuldendienst beträgt 2025 € 313.640,83.
b) Vorlage des Prüfberichts
Nachdem auf Nachfrage des Vorsitzenden keine Fragen gestellt werden, ersucht er Bgm Florian Küng in seiner Funktion als Mitglied des Prüfungsausschusses den Bericht über die am 16.
April 2026 in Anwendung der Bestimmungen des § 52 Gemeindegesetz 1985 vorgenommene Überprüfung des Rechnungsabschlusses vorzutragen. Bgm Florian Küng bringt den Prüfbericht vollinhaltlich zur Kenntnis. Dieser wird zustimmend zur Kenntnis genommen.
c) Beschlussfassung zu a) und b)
Der Betriebsleiter berichtet , dass rückblickend im Jahr 2025 bewusst Investitionen und Umsetzungen aufgeschoben wurden. Der Holzpreis war letztes Jahr sehr attraktiv. Der Personalstand ist auf einem Minimum angelangt. Die Kosten des Berufsjägers wurden verumlagt. Die Planungskosten des Umbaus des Standesgebäudes sind schmerzhaft. Dinge wurden nicht gemacht, die hätten gemacht werden sollen.
Bgm Thomas Zudrell möchte wissen welche Förderungen aus dem Jahr 2025 n och offen sind beziehungsweise noch nicht eingelangt sind. Der Betriebsleiter antwortet, dass zirka 300.000 bis 350.000 Euro an Fördergelder vom Land noch offen sind.
Bgm Florian Küng gibt zu Protokoll, dass der Prüfungsausschuss getagt hat. Die Abweichungen wurden im Detail besprochen. Grundsätzlich ein positives Jahr für den Forstfonds des Standes Montafon. Positiv hat sich seines Erachtens auch die Jagd entwickelt. Die Entwicklung des Holzpreises kann nicht vorhergesehen werden.
Nachdem keine weiteren Wortmeldungen erfolgen, stellt der Vorsitzende den Antrag den Rechnungsabschluss 2025 mit nachstehenden Gesamtsummen zu genehmigen. Die Genehmigung erfolgt einstimmig. Auf Antrag von Bgm Florian Küng wird dem vorgelegten Bericht des Prüfungsausschusses mit dem Antrag auf Entlastung der Standesverwaltung sowie der Organe des Forstfonds des Standes Montafon einstimmig die Zustimmung erteilt:
Ergebnishaushalt Finanzierungshaushalt
5 977 187,34 6 402 104,59
5 602 930,41 5 485 277,45
374 256,93 916 827,14
0,00 0,00
0,00 266 964,58
374 256,93 649 862,56
-13 711,05
636 151,51
Vermögenshaushalt
(A) Langfristiges Vermögen222 774 267,75(C) Nettovermögen 220 431 068,23 (B) Kurzfristiges Vermögen 1 298 156,26(D) Investitionszuschüsse 116 653,26 (E + F) Fremdmittel 3 524 702,52 Summe Aktiva 224 072 424,01Summe Passiva 224 072 424,01 (SA00) Nettoergebnis nach Haushaltsrückl. / (SA5) Geldfluss aus der voranschlagswirks. Geb.
Erträge / Einzahlungen (Summe operative und investive Gebarung)
Aufwendungen / Auszahlungen (Summe operative und investive Gebarung)
(SA0) Nettoergebnis / (SA3) Nettofinanzierungssaldo
Gesamthaushalt (inklusive interne Vergütungen)
Entnahme von Haushaltsrücklagen / Einzahlungen aus der Finanzierungstätigkeit Zuweisung von Haushaltsrücklagen / Auszahlungen aus der Finanzierungstätigkeit (SA6) Geldfluss aus der nicht voranschlagswirksamen Gebarung (SA7) Veränderung an Liquiden Mitteln Aktiva Passiva
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Pkt. 2.) Dienstbarkeitsvertrag für das Kleinkraftwerk „Suggadin Oberstufe“ mit der illwerke vkw AG Der Vorsitzende erläutert, dass nochmals Gespräche mit den Verantwortlichen bei der illwerke vkw AG stattgefunden haben. Bei den Gesprächen mitanwesend waren Florian Küng, Gerhard Vonier und Bernhard Maier. Das Ergebnis der B esprechungen war eher ernüchternd.
Die Entschädigungszahlung durch die illwerke vkw AG ist einmalig. Eine höhere Entschädigung oder eine laufende Zahlung wurde von Seiten des Forstfonds begehrt . Leider blieben die Verhandlungen in diese Richtung ohne Erfolg. Als Gegenleistung wird dem Forstfonds bzw. dessen Mitgliedsgemeinden eine Beteiligung ermöglich und in Aussicht gestellt.
Die eine oder andere Gemeinde hat sich schon dazu entschlossen, Anteile zu übernehmen. Die finale Entscheidung darüber fällt erst nach Umsetzung der Baumaßnahmen.
Bgm Florian Küng weist darauf hin, dass er nicht bei der B esprechung mit der illwerke vkw AG mitanwesend war.
Der Standessekretä r informiert, dass bislang folgende Beteiligungswünsche seitens der Mitgliedsgemeinden eingemeldet wurden: von Seiten der Gemeinde Vandans werden zwei Prozent gewünscht, von Seiten der Gemeinde St. Gallenkirch eine Beteiligung so hoch wie möglich. Bgm Gerhard Vonier verweist darauf, dass auch die Gemeinde Tschagguns dabei sein wird.
Der Vorsitzende stellt nochmals klar, dass d em Forstfonds in Summe 11,3 Prozent als Beteiligungs- Option zur Verfügung stehen und spätestens nach Umsetzung des Projektes klar sein muss, welche Mitgliedsgemein de mit welchem Prozentsatz beteiligt sein möchte.
Bgm Lisi Kuster möchte wissen , ob die vorliegende Variante des Dienstbarkeitsvertrages ein Vorvertrag darstellt. Der Standessekretär informiert, dass dem so ist. Bgm Thomas Z udrell bedauert, dass keine jährliche Zahlung möglich ist. Vize -Bgm Manfred Bitschnau schließt sich dieser Einschätzung an.
Der Standessekretär erklär t, dass die Einmalentschädigung der G rundinanspruchnahme nur in Kombination mit der Beteiligungsmöglichkeit des Forstfonds zu verstehen und erklären ist.
Der Vorsitzende merkt an, dass in den Verhandlungen eine Beteiligung anstatt der Einmalentschädigung gewünscht worden ist. Leider ist das auf Grund der erforderlichen Gleichbehandlung aller Partner nicht möglich. Letztlich kann eine laufende Z ahlung aus der Beteiligung generiert werden.
Vize-Bgm Manfred Bitschnau möchte wissen welche Kosten mit der Realisierung des Kleinkraftwerkes anfallen werden. Der Standessekretär informiert, dass das Invest itionsvolumen bei zirka 7,5 bis 8 Mio. Euro liegt. Daraus ergibt sich, die Einkaufssumme in Höhe von ca.
40.000 Euro für eine Beteiligung von einem Prozent.
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Nachdem keine weiteren Wortmeldungen erfolgen, stellt der Vorsitzende den Antrag dem Dienstbarkeitsvertrag (Vorvertrag) mit den ausgewiesenen Entschädigungssummen in der vorliegenden Form zu beschließen. Der Antrag wird einstimmig angenommen.
Pkt. 3.) Anschaffung eines Brennholz-Vollautomat-Spalters
Der Vorsitzende erläutert eingangs, dass im Silbertal eine Vorführung des Brennholz-Vollautomat-Spalters durchgeführt worden ist. Die meisten Bürgermeisterkolleg:innen waren dabei anwesend.
Der Betriebsleiter erklärt, dass eine Kostenrechnung durchgeführt worden ist. Aktuell werden zirka 700 Festmeter pro Jahr von Hand gespalten, wobei die Personalkosten erwartungsgemäß den größten Aufwand darstellen. Drei Mitarbeitende sind dazu nötig. Mit einem Brennholz- Vollautomat-Spalters lässt sich der Personalaufwand entsprechend auf eine Person senken, wodurch sich die Brennholzproduktion dann auch wirtschaftlich darstellen l ässt. Nach zirka sechs Jahren lässt sich die Investition amortisieren. Mit einem solchen Gerät könnte das Brennholzangebot erweitert werden.
Bgm Florian Küng merkt an, dass er eine solche Anschaffung grundsätzlich positiv sieht. Die Holzlagerung ist seiner Meinung nach das Problem. Er möchte wissen, ob beim Schmelz hof im Silbertal es die Möglichkeit zur Einlagerung gibt.
Der Betriebsleiter erläutert, dass eine Big Pack Lagerung vorgesehen wäre. Der Radlager von der Firma Mangeng könnte dazu eingesetzt werden. Der Lagerplatz beim Bauhof im Silbertal wurde schon optimiert. Auch gibt es schon Ideen zur Zwischenlagerung im Silbertal.
Der Vorsitzende merkt an, dass während der Vorführung die Handhabung und Servicierung der Maschine einen sehr positiven Eindruck gemacht haben.
Der Betriebsleiter ergänzt , dass der Entwickler der Maschine selbst das Holzspalten als Lohnarbeit anbietet. Bgm Helmut Pechhacker sieht den großen Vorteil im reduzierten Personalaufwand. Der Betriebsleiter weist darauf hin, dass andere, vergleichbare Modelle mindestens zwei Personen benötigen und die Handhabung aufwändiger ist.
Bgm Florian Küng sieht das Holzspalten als Schlechtwetterarbeit der Mitarbeitenden. Der Betriebsleiter hat zur Präsentation der Maschine auch die Agrargemeinschaft Nenzing eingeladen. Eine mögliche Idee wäre, dass benachbarte Betriebe die Maschine auch nutzen könnten.
Bgm Florian Küng sieht dies in einem möglichen zweiten Schritt.
Der Betriebsleiter berichtet, dass Martin Feuerstein den Nettopreis auf 60.000 Euro nachverhandelt hat, jedoch soll dafür ei n Tisch und zwei Bänke aus der Eigenproduktion geliefert werden sollen.
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Der Vorsitzende macht den Vorschlag, dass auch ein Skonto nach verhandelt werden soll. Der Betriebsleiter informiert noch dazu, dass eine Vorführung der Maschine für andere Betriebe 500 Euro kosten soll.
Nachdem keine weiteren Wortmeldungen erfolgen, stellt der Vorsitzende den Antrag den vorgeführten Brennholz- Vollautomat-Spalter um 60.000 Euro netto anzuschaffen, dafür soll eine Tischgarnitur aus Eigenproduktion geliefert und nochmals ein Skonto nachverhandelt werden.
Der Antrag wird einstimmig angenommen.
Pkt. 4.) Grundbenützung für die Leitungsführung eines Stromkabels für die Streckenbeleuchtung der Golmerbahn auf Gst.- Nr. 3276/1 (GB Tschagguns)
Der Vorsitzende übergibt sogleich dem Standessekretär das Wort. Der Standessekretär erläutert anhand eines Luftbildes die Situation.
Bgm Florian Küng möchte wissen, weshalb die Grundbenützung erforderlich ist. Der Standessekretär erläutert, dass Golm Silvretta Lünersee Tourismus GmbH Geschäftsführer Martin Zugg erklärt hat, dass in besagtem Grundstück bereits Leitungen vorhanden sind. Im Zuge der Besprechung stellte sich heraus, dass das Grundstück bereits i n Anspruch genommen wird, jedoch für andere Zwecke. Es wird davon ausgegangen, dass ein Leerrohr mitverlegt worden ist und dieses nun genutzt werden soll.
Nachdem keine weiteren Wortmeldungen erfolgen, stellt der Vorsitzende den Antrag der Grundbenützung für die Leitungsführung eines Stromkabels für die Streckenbeleuchtung der Golmerbahn auf Gst.-Nr. 3276/1 (GB Tschagguns) zuzustimmen. Der Antrag wird einstimmig angenommen.
Pkt. 5.) Grundbenützung für die Verlegung einer Sammelleitung zur Hangstabilisierung auf Gst.-Nr. 3276/1 (GB Tschagguns) im Rahmen des WLV Projektes „Hangbewegung Tschöppa“
Der Standessekretär informiert, dass es sich hierbei um ein bereits abgeschlossenes Projekt handelt und bei der seinerzeitigen Zustimmungserklärung von der WLV verabsäumt wurde, das Gst.-Nr. 3276/1 mit in die Zustimmungserklärung mitaufzunehmen. Dies ist der Bezirkshauptmannschaft aufgefallen und soll nun noch nachgeholt werden. Er erläutert den Verlauf der Sammelleitung anhand eines Luftbildes .
Bgm Florian Küng weist auf die große Bedeutung hin, dass diese Hangbefestigungsmaßnahmen durchgeführt wurden. Im besagten Bereich sind Hangbewegung en von bis zu ca. 60 Zentimeter pro Jahr dokumentiert.
Nachdem keine weiteren Wortmeldungen erfolgen, stellt der Vorsitzende den Antrag der Grundbenützung für die Verlegung einer Sammelleitung zur Hangstabilisierung auf Gst.-Nr.
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3276/1 (GB Tschagguns) im Rahmen des WLV Projektes „Hangbewegung Tschöppa“ zuzustimmen. Der Antrag wird einstimmig angenommen.
Pkt. 6.) Genehmigung der Niederschrift der 10 . Forstfondssitzung vom 07.04.2026
Die Niederschrift der 10. Forstfondssitzung am 07.04.2026 wurde allen Forstfondsvertreter:innen per E- Mail übermittelt. Die vorliegende Niederschrift wird über Antrag des Vorsitzenden einstimmig genehmigt und unterfertigt.
Pkt. 7.) Berichte
Der Betriebsleiter Andreas Drexel berichtet, dass
a) die Holznutzung aktuell im vollen Gange ist. Heute muss leider aufgrund des Schneefalls pausiert werden. Der Holzabsatz ist bis Ende Juni gesichert. Für den Holzverkauf gibt es langfristige Verträge. Die Preise für frische Holz gehen aktuell etwas zurück.
b) der Absatz des Astmaterial zurück geht. Die Äste in diversen Alpflächen sind entfernt.
Falls noch Astmaterial nicht beseitigt sein soll, bittet er um Meldung. Die Äste im Bereich der Silvretta- Hochalpenstraße sind noch nicht abtransportiert.
c) die Sägewerke im Sommer geschlossen sind. Im Sommer werden dann die eigenen Lager befüllt.
d) die Verpachtung des Maisäß Manuaf aktuell ausgeschrieben ist. Bis dato haben sich sechs Interessenten gemeldet.
e) am Freitagnachmittag, den 22. Mai die Einweihung des Kleinwasserkraftwerk Gafluna mit Segnung und einer kleinen Jause stattfindet. Herr Erl Senior wird auch anwesend sein. Das Jagdhaus Gafluna wird währenddessen auch besichtig werden können.
Pkt. 8.) Allfälliges
Es erfolgen keine Wortmeldungen.
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Nachdem keine weiteren Wortmeldungen erfolgen, schließt der Vorsitzende die Sitzung um 15:31 Uhr.
Ende der Sitzung, 15:31 Uhr
Schruns, 12. Mai 2026
Schriftführer: Standesrepräsentant:
Forstfondsvertretung: