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Montag, 21. September 2026 · 1.927 Einträge aus 10 Gemeinden und dem Stand Montafon · Stand heute, 04:45 Uhr

ÜbersichtStand MontafonSitzungsprotokolle

30. Standessitzung: 14.11.2023

Stand Montafon · Protokolle Stand Montafon · 14.11.2023

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Fundstellen

Raumplanung / Umwidmung

  • … für alle Montafoner Gemeinden ist eine große Veranstaltung angedacht. Die weiteren Schritte werden noch konkretisiert. c) Im Zuge des regionalen Räumlichen Entwicklungskonzeptes Montafon (regREK) fand am 9. November ein öffentlicher Workshop zum Thema „Ideen für eine gute Mobilität entlang der L188 im Montafon“ statt. Nach …

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NIEDERSCHRIFT

aufgenommen am 14. November 2023 im Sitzungssaal des Standes Montafon anlässlich der
30. Sitzung der Standesvertretung in der laufenden Funktionsperiode.

Auf Grund der Einladung vom 7. November nehmen an der auf 13:30 Uhr einberufenen Standessitzung teil:

Standesrepräsentant Jürgen Kuster, Schruns
Standesrepräsentant-Stellvertreter Bgm Josef Lechthaler, St. Gallenkirch (ab 15:26 Uhr)
Bgm Matthias Luger, Stallehr
Bgm Andreas Batlogg, Lorüns
Bgm Helmut Pechhacker, St. Anton
Bgm Martin Vallaster, Bartholomäberg
Bgm Florian Küng, Vandans
Bgm Herbert Bitschnau, Tschagguns
Bgm Thomas Zudrell, Silbertal
Bgm Daniel Sandrell, Gaschurn

Entschuldigt: LAbg Nadine Kasper

Weitere Sitzungsteilnehmer: LAbg Monika Vonier
PR-Beauftragter Toni Meznar
Valentina Bolter
TOP1 Severin Berthold
TOP3 Chris Eichhorn
TOP4 Jessica Ganahl

Schriftführer: Standessekretär Bernhard Maier

Der Vorsitzende eröffnet um 13:35 Uhr die Standessitzung, begrüßt die Kollegen Bürgermeister und verliest die Entschuldigungen. G emäß Standesstatut stellt er die Beschlussfähigkeit fest. Gegen die vorliegende Tagesordnung wird nach Umfrage kein Einwand erhoben, zur Erledigung steht somit nachstehende Zl.: SM004.2/2023

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Tagesordnung

1.) Vorlage und Beschlussfassung des Voranschlages 2024 samt Beschäftigungsrahmenplan und Feststellung der Finanzkraft 2.) Gegenseitige Anerkennung von Wild Pass (Sommer Freizeitpass) und Silvretta Premium Card (Paznaun)
3.) Aktuelle Information zum Labor für nachhaltigen Tourismus PIZ im Montafon (Phase 2)
4.) Unterstützung der Gemeinden für das österreichische Umweltzeichen für Tourismus- Destinationen 5.) Genehmigung der Niederschrift von der 29. Standessitzung am 10.10.2023 6.) Berichte 7.) Allfälliges

Erledigung der Tagesordnung

Pkt. 1.) Vorlage und Beschlussfassung des Voranschlages 2024 samt Beschäftigungsrahmenplan und Feststellung der Finanzkraft Der Vorsitzende bittet Mitarbeiter Severin Berthold um Erläuterung des Voranschlags. Severin Berthold stellt fest, dass die Eckpunkte des Voranschlages 2024 bereits in der Finanzklausur Anfang November beraten wurden und die vorliegende Fassung zeitgerecht zugestellt wurde.

Er erläutert den Ergebnishaushalt, der mit 14.800 Euro positiv abschließt. Seit der Finanzklausur hat es keine gravierenden Änderungen mehr gegeben.

Folgende Punkte werden noch näher erläutert:

Standesumlage Die errechnete Standesumlage für 2024 beträgt 914.700,- Euro.

Projekte Raumentwicklung
Im Jahr 2024 fallen die restlichen Kosten für das regREK Phase II an. Weiters sind die Restkosten für die Studie zum Breitbandausbau und einnahmenseitig die erwartete Landesförderung veranschlagt.

Jugendhaus Für den Umzug JAM und die bauliche Adaptierung sind Sonderaufwände in Höhe von 25.000,- vorgesehen.

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Sportförderungen Bei den Sportförderungen kommt es zu geplanten Mehrausgaben, da der Summer GP für die Nordische Kombination neu mehrtägig für Damen und Herren durchgeführt wird. Die Sportförderungen werden gemeinsam mit dem Beitrag zum Snowboard Weltcup nach einem separaten Aufteilungsschlüssel den Gemeinden vorgeschrieben.
Öffentlicher Personennahverkehr
Die Mehraufwände für die Transportdienstleistung sind auf die Valorisierung und auch die Mehrausgaben für Sicherheitsdienste und die erforderlichen Planungsleistungen für Haltestellen zurückzuführen. Für die geplante Transferleistung an Gemeinden mit Haltestellen für regionale Bedeutung werden noch Kriterien erarbeitet.

Wirtschaftsförderung Für 2024 werden neu die Mittel an die WiMO über den Stand Montafon gewährt. Unter Projekten Wirtschaftsförderung ist neu auch der Finanzierungsbeitrag für das Montafoner Gründerservice ver- anschlagt.

Der Vorsitzende ergänzt, dass zusätzliche Förderungen unterm Jahr jederzeit im Standesgremium beschlossen werden können.

Bgm Daniel Sandrell fragt an, warum die Umlage für die Gemeinde Gaschurn höher ist als in den Vorjahren. Severin Berthold erklärt, dass das an der höheren Einwohner:in nenzahl liegt.

Nachdem keine weiteren Fragen gestellt werden, wird der Voranschlag 2024 über Antrag des Vorsitzenden mit nachstehenden Gesamtsummen einstimmig genehmigt:

Ergebnishaushalt
Finanzierungshaushalt

Erträge / Einzahlungen (Summe operative und investive
Gebarung)
€ 8.444.100,00 € 8.530.300,00
Aufwendungen / Auszahlungen (Summe operative und
investive Gebarung)
€ 8.930.200,00 € 9.284.900,00
Nettoergebnis / Nettofinanzierungssaldo € - 486.100,00 € - 754.600,00

Entnahme von Haushaltsrücklagen / Einzahlungen aus der
Finanzierungstätigkeit
€ 500.900,00
Zuweisung von Haushaltsrücklagen / Auszahlungen aus der
Finanzierungstätigkeit
€ - 66.300,00

Nettoergebnis nach Haushaltsrücklagen / Geldfluss aus
der voranschlagswirksamen Gebarung
€ 14.800,00 € - 820.900,00

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Der vorgelegte Beschäftigungsrahmenplan hat sich auf Grund der Neuzugänge bei der Finanzverwaltung leicht geändert. Auf Antrag des Vorsitzenden wird dem Beschäftigungsrahmenplan für das Jahr 2024 einstimmig zugestimmt.

Die Finanzkraft gem. § 73 Abs. 3 GG des Standes Montafon für das Jahr 2024 errechnet sich aus 50 % der Einzahlungen der operativen Gebarung des Finanzierungsvorschlages 2023 zusammen und wird mit € 3.909.2 50,- festgestellt.

Severin Berthold informiert noch zum Voranschlag des Forstfonds, zu dem es bei der Finanzklausur Fragen gegeben hat. Er stellt die Prognose für das Budget für 2024 vor. Aufgrund mehrerer unvorhersehbarer Ereignisse (Windwurf, Jagdbetrieb in der Eigenjagd Hubertus, Forstgeräte, Jagdhaus Gafluna etc.) schließt der Forstfonds 2023 nicht mit einem positiven Ergebnis ab. Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie der Forstfonds mit den Abgängen umgehen kann. Es könnte ein Teil der Abgänge auf die Gemeinden verumlagt werden, ein Teil könnte über den Talschaftsfonds finanziert werden.

Der Vorsitzende bedankt sich für die Erarbeitung des Voranschlags bei Mitarbeiter Severin Berthold.

Pkt. 2.) Gegenseitige Anerkennung von Wild Pass (Sommer Freizeitpass) und Silvretta Premium Card (Paznaun)
Der Standessekretär informiert zur gegenseitigen Anerkennung von Wild Pass im Montafon und der Silvretta Premium Card im Paznaun.

Die gegenseitige Anerkennung von VVV und VVT Tickets auf der Strecke Kops – Bielerhöhe gilt unentgeltlich bereits seit 2014. Für die gegenseitige Anerkennung der Bezahlkarte „Wild Pass Montafon Sommer“ und Paznaun Premium Card für den öffentlichen Busverkehr des Landbusses Montafon und der Busse im Paznaun bis Landeck wurde mit Beschluss vom 14.12.2021 eine ebenfalls unentgeltliche Regelung für 2022-2023 festgelegt. Diese Regelung soll nun um weitere drei Jahre wie folgt verlängert werden.

Die Zahlen der letzten Jahre belegen, dass zunehmend mehr Karten-Inhaber vom Paznaun ins Montafon wechseln als umgekehrt. So sind heuer 7.041 Karten- Inhaber Paznaun ins Montafon gekommen und 2.942 vom Montafon ins Paznaun. Nach kurzer Diskussion kommen die Bür- germeister überein, die gegenseitige Anerkennung des Montafoner Freizeitpasses auf Paznauner Seite (bis Bahnhof Landeck) und der Paznauner Premium Karte auf Montafoner Seite mit Gültigkeit im Landbus Montafon (ohne Schiene) ohne Verrechnung vorerst nochmals zu ver- längern, konkret auf den Zeitraum 2024-2026.
Folgende Bedingungen werden damit verknüpft:
Die Premium-Karte muss mit einem gut leserlichen ausreichend großen Zusatz für die Gültigkeit im Bus samt Gültigkeitsdatum versehen werden (ähnlich dem Layout des Freizeitpasses),

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damit die eindeutige Sichtkontrolle im Landbus Montafon gewährleistet ist. Das Layout ist in die Tarifbestimmungen des VVV aufzunehmen.

Jeder Premium-Karten-Inhaber erhält im Montafon von den Bergbahnen eine Tauschkarte mit Gültigkeit für einen Tag und somit kann die genaue Anzahl der Nutzer festgestellt werden. Mit Ende September 2026 wird die gegenseitige Inanspruchnahme evaluiert.

Bgm Daniel Sandrell spricht den Fahrplan der Paznauner Busse und des Landbusses Montafon an. Der Standessekretär erklärt, dass auf die Abstimmung der Fahrpläne im Fahrplankonzept eingegangen wird und dazu eine Abstimmung zwischen VVV und den Paznauner Verkehrsbetriebe stattgefunden hat.

Bgm Florian Küng weist auf das Monitoring hin, das aussagekräftige Zahlen erbringen soll. Er fragt an, wie das Modell im Paznaun aussieht. Der Standessekretär erklärt, dass die Premium Card für alle Übernachtungsgäste ohne Aufpreis zur Verfügung steht.

Nach 2026 wird über die Weiterführung und eine allfällige Zusatzabgeltung entschieden.

Der Standesausschuss beschließt auf Antrag des Vorsitzenden die Verlängerung oben angeführter Regelung für weitere drei Jahre 2024 – 2026.

Pkt. 3.) Aktuelle Information zum Labor für nachhaltigen Tourismus PIZ im Montafon (Phase 2)
Der Vorsitzende begrüßt Herrn Chris Eichhorn und Frau Jessica Ganahl vom PIZ Montafon.

Chris Eichhorn informiert über die Arbeit des PIZ. Das Zukunftslabor für nachhaltigen Tourismus wurde verlängert. Es sollen fixe Dienstleistungen für die Stakeholder des Tales geschaffen werden.

Die Denkwerkstatt soll einen Raum für Ideen bereitstellen. In der Projektumsetzung sollen konkrete Projekte angegangen werden, die einen Mehrwert für das Montafon darstellen. In diesen zwei Bereichen werden die Themen nachhaltiges Bewusstsein, Erlebnisse, Destination und Kommunikation behandelt.

Der übergreifende Zweck des PIZ ist es, einen sinnvollen Beitrag zu einer enkelfähigen Region zu leisten. Drei Projekte werden 2023/24 umgesetzt: Destinationszertifizierung, Gastgebervorbildprogramm und das PIZ Hotel. In der Denkwerkstatt sind 2024 vier Themen geplant:
Mobilität, tomorrow alps festival, Impulse mit der next generation und die Montafon Tourismus Strategie 2030.

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Pkt. 4.) Unterstützung der Gemeinden für das österreichische Umweltzeichen für Tourismus-Destinationen

Jessica Ganahl informiert zur Zertifizierung der Tourismusregion Montafon mit dem Österreichischen Umweltzeichen. Dieses Umweltzeichen ist ein unabhängiges Gütesiegel für Umwelt und Qualität. Mit diesem Werkzeug können umweltrelevante Maßnahmen im Montafon umgesetzt werden.

Geplant ist, dass das Zertifikat bis Ende 2024 erreicht werden soll. Montafon Tourismus und das PIZ übernehmen die Kosten für die Zertifizierung sowie die Erarbeitung. Sie benötigen jedoch die Unterstützung der Montafoner Gemeinden im Bereich Informationsweitergabe sowie Kommunikation. Jessica Ganahl geht die einzelnen Themenfelder der Zertifizierung durch.

Die Kommunikation und Bewerbung zum Umweltzeichen erfolgt dann gemeinsam mit den Montafoner Gemeinden und Montafon Tourismus. Aus Sicht von Bgm Daniel Sandrell ist der Bereich Kommunikation besonders wichtig. Das Montafon ist bereits in vielen Bereichen sehr gut aufgestellt und soll dies nun auch vor den Vorhang holen.

Bgm Florian Küng spricht die vielseitigen Programme (e5 Gemeinden, mission zero etc.) an. Er fragt an, wieso das Österreichische Umweltzeichen angesucht wird und ob das Zertifikat international vergleichbar ist. Er sieht die zeitlichen Ressourcen für die Erarbeitung der Inhalte kritisch. Jessica Ganahl berichtet, dass beispielsweise das e5 Programm in die Zertifizierung miteinbezogen wird. Chris Eichhorn ergänzt, dass das Österreichische Umweltzeichen aus touristischer Sicht sehr interessant ist. Es besteht seit 1990 und ist an das Österreichische Umweltministerium angebunden.

LAbg Monika Vonier sieht die Zertifizierung als Basisprogramm. Für die Innenkommunikation ist es sicherlich gut; außerhalb von Österreich ist es wenig bekannt. Wichtig ist, dass klar kommuniziert wird, was das Zertifikat umfasst und wo die Grenzen sind.

Jessica Ganahl erklärt, dass es noch zwei weitere Zertifikate in diesem Bereich gibt, welche die gleichen Kriterien haben. Diese werden aus bürokratischen Gründen aber nicht zusätzlich angesucht.

Montafon Tourismus überlegt, wie die heimischen Betriebe einbezogen werden können. Es gibt beispielsweise die Möglichkeit, dass die Betriebe mit einem grünen Stern ihre Auszeichnungen auf Feratel oder einer anderen Buchungsplattform anzeigen lassen können.

LAbg Monika Vonier fragt zur Ressourcenplanung beim PIZ an. Momentan ist zirka ein Drittel der Arbeitszeit von Jessica Ganahl für die Zertifizierung reserviert. Die nächsten Jahre wird es fortlaufend ein Monitoring zum Umweltzeichen sowie eine Re-Zertifizierung geben.

Der Vorsitzende bedankt sich bei Jessica Ganahl für ihre Ausführungen. Er sieht die Wichtigkeit in der Zertifizierung im Bereich Bewusstseinsbildung und Marketing. Der Aufwand dafür soll sich aber in Grenzen halten. Jessica Ganahl schätzt, dass pro Gemeinde zirka 20 Stunden pro Jahr dafür verwendet werden sollen.

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Bgm Florian Küng fragt, ob das PIZ mit dem Energieinstitut in Kontakt ist. Jessica Ganahl erklärt, dass sie mit dem Energieinstitut im Austausch sind.

Bgm Daniel Sandrell informiert sich, was passiert, wenn einzelne Gemeinden nicht mitar beiten möchten. Chris Eichhorn erklärt, dass sich die Chancen das Zertifikat zu erreichen verringern.

Den Gemeinden Stallehr und Lorüns steht es frei, inwiefern sie sich involvieren.

Bgm Florian Küng fragt, ob das PIZ seitens des Ministeriums begleitet wird. Jessica Ganahl informiert, dass eine freiberufliche Beraterin beim Umweltministerium das Montafon unterstützt.

Die Bürgermeister melden an Jessica eine Ansprechperson in ihrer Gemeinde und vereinbaren bilaterale Termine mit ihr. Der Vorsitzende bedankt sich bei Chris Eichhorn und Jessica Ganahl für ihre Ausführungen.

Pkt. 5.) Genehmigung der Niederschrift
Die Niederschrift der 29. Standessitzung am 10.10.2023 wurde allen Standesvertretern per E- Mail übermittelt. Die vorliegende Niederschrift wird über Antrag des Vorsitzenden einstimmig genehmigt und unterfertigt.

Pkt. 6.) Berichte
Berichte des Vorsitzenden:

a) Im Rahmen des Interreg Projekts GE_NOW, bei dem der Stand Montafon Projekt- partner ist, fand am 12. Oktober ein Treffen aller Projektpartner beim Kristahof in Tschagguns statt. Die Projektinhalte wurden vorbereitet, unter anderem der Klimamarkt, der von 21.-23. Juni 2024 in Ludesch stattfinden wird. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen. Weitere Infos zur Veranstaltung folgen.

b) Die Diskussion und Planung der künftigen Erschließung des inneren Montafons mit dem öffentlichen Verkehr (ÖV) ist bereits weit fortgeschritten. Um die Gemeindever- treter:innen aus Schruns, St. Gallenkirch und Gaschurn auf den gleichen Informationsstand zu bringen und in der Diskussion einen Schritt weiter zu kommen, wurden meh- rere Workshops abgehalten.

Beim zweiten Workshop am 18. Oktober im Michaelisaal in Gaschurn begleiteten die Verkehrsplaner der Schweizer Firma Metron die Diskussion zu den einzelnen Varian- ten. Es wurden die Vor- und Nachteile der Varianten besprochen, wie beispielsweise die Reisedauer, die Trennwirkung durch das verwendete Verkehrsmittel, die Umset- zungswahrscheinlichkeit und die Auswirkungen auf die Gemeindezentren. Am 16. November findet der dritte Workshop in diesem Rahmen statt.

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In weiterer Folge ist geplant, dass die Verkehrsplaner von Metron die Ergebnisse aus den Workshops den Bürgermeistern vorstellen. Als Informationsweitergabe für alle Montafoner Gemeinden ist eine große Veranstaltung angedacht. Die weiteren Schritte werden noch konkretisiert.

c) Im Zuge des regionalen Räumlichen Entwicklungskonzeptes Montafon (regREK) fand am 9. November ein öffentlicher Workshop zum Thema „Ideen für eine gute Mobilität entlang der L188 im Montafon“ statt. Nach mehreren Präsentationen seitens des Landes Vorarlberg, des Standes Montafon, des Raumplanungsbüros Stadt Land sowie des Verkehrsplanungsbüros Rosinak & Partner stellte die Bürgerinitiative Gantschier ihre Anliegen zur L188 vor.

Gemeinsam mit Unterstützung von rund 60 interessierten Montafonerinnen und Montafonern wurde an mehreren Ideen gearbeitet. Besprochen wurde der Ausbau des Öffentlichen Verkehrs, der innerörtlichen Fuß- und Radwege, die Geschwindigkeitsreduktion entlang der L188 sowie die Idee einer Umfahrungsstraße.

d) Der landesweite Prozess zur ÖV-Finanzierung hat Fahrt aufgenommen. Seit September 2023 wurde eine Bestandsanalyse zum bestehenden Finanzierungssystem durch die begleitenden Büros KDZ (Zentrum für Verwaltungsforschung) und kcw aus Berlin erstellt. Parallel dazu werden zahlreiche Interviews mit bedeutenden Stakeholder wie beispielsweise den Obleuten den ÖV-Gemeindeverbände geführt. Die begleitenden Büros schlagen eine verstärkte Orientierung an verkehrlichen Zielen (z.B. Mobilitätskonzept) und einen leistungsorientierten Zugang bei der Finanzierung vor. Wie das aber genau aussieht, muss noch erarbeitet werden.

e) Bei den Planungen zum Umbau des Standesgebäudes wurden zwei unterschiedliche Varianten ausgearbeitet: Eine kleinere Variante sieht die sogenannte Innenverdichtung z.B. ohne Verlegung des Sitzungssaales vor, die große Variante sieht eine umfassende Neu-Einteilung des Gebäudes vor. Für beide Varianten wird nun eine detaillierte Kostenschätzung erstellt. Geplant ist eine Vorstellung der möglichen Varianten in der kommenden Standesberatung.

f) Für die ausgeschriebene Stelle des kulturwissenschaftlichen Bereichsleiters ist die Bewerbungsfrist abgelaufen. In den kommenden zwei Wochen werden die Gespräche stattfinden, damit ein möglichst nahtloser Übergang gewährleistet werden kann.

g) Basierend auf der im Jahr 2020 beauftragten Hotel- und Beherbergungsstudie durch Kohl & Partner wird eine Festlegung und Em pfehlung für die Beschlussfassung erarbeitet. Diese soll in der nächsten Veranstaltung zum regREK Montafon vorgestellt und diskutiert werden. Die Veranstaltung findet am 28. November in der Volksschule Latschau statt. Es werden die Themen Wirtschaft und Tourismus besprochen. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen. Um Anmeldung wird gebeten.

h) Es wird noch darauf hingewiesen und erbeten, die ausstehenden Beschlüsse für die Kostenerhöhung zum Schweren Rüstfahrzeug der Feuerwehr Schruns und auch die ausstehenden Beschlüsse für die Reduktion des Sockelbetrages um 10 % der Marktgemeinde Schruns im Standesamts- und Staatsbürgerschaftsverband zu fassen.

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Berichte der Landtagsabgeordneten Monika Vonier:

a) Morgen findet die Landtagssitzung statt. Es werden u.a. die Themen Ehrenamt, Wolf, Wohnen sowie die soziale Staffelung bei der Kinderbetreuung behandelt.

Berichte des Vertreters im Vorstand des Gemeindeverbandes Bgm Josef Lechthaler :

a) Die nächste Vorstandssitzung des Gemeindeverbandes findet übermorgen statt.

b) Es gibt Versuche, wie sich der Verkehr zu den Spitzentagen in der Wintersaison bei Sperren der Ausweichrouten auswirkt. Es haben bereits früher Versuche stattgefunden – weitere sind diesen Winter geplant. Bgm Florian Küng fragt an, ob die Tage bekannt gemacht werden. Der Vorsitzende wird das Protokoll zu diesem Thema an die Bürgermeister ausschicken.

Pkt. 7.) Allfälliges

a) LAbg Monika Vonier spricht das Projekt Naturpark Rätikon an. Sie bedauert, dass der Naturpark damals nicht zustande kam und fragt an, ob die Montafoner Bürgermeister die Idee eines Naturparks nicht doch weiterverfolgen möchten. Bgm Florian Küng sieht einen Naturpark als grenzüberschreitendes Projekt an. Er würde die Initiative zur Neu- auflage eher bei den Schweizer Projektpartnern sehen.

Bgm Herbert Bitschnau berichtet, dass die Ursprungsidee aus der Schweiz gekommen ist. Er war damals sehr erstaunt über den Ausgang der Volksabstimmung. Das Thema des Naturparks ist jedoch heute aktueller denn je. Ein Problem war jedoch, dass nicht alle Gemeinden des Montafons involviert waren.

Bgm Florian Küng spricht die Möglichkeit an, am KEM- oder KLAR-Programm teilzunehmen.

Der Standessekretär informiert zu den Restriktionen des Naturparks. Ein Naturpark ist ein Label und Werkzeug für die Regionalentwicklung und erlaubt beispielsweise mehr als ein Biosphärenpark. Mit dem Projekt GE_NOW wird das Netzwerk vom Naturpark Rätikon weiterbelebt und erhalten. Momentan ist nicht geplant, das Projekt Naturpark Rätikon wiederaufzunehmen.

b) Der Vorsitzende berichtet zum geplanten Gesetz zur Zweitwohnsitz- und Leerstandsabgabe. In der Umsetzung bereitet dieses Gesetz große Probleme. Der Vorsitzende wird LAbg Monika Vonier den Schriftverkehr dazu weiterleiten. Bgm Martin Vallaster spricht die geänderte Abgabenverordnung an. Bgm Herbert Bitschnau informiert, dass die Gemeinden eine neue Verordnung beschließen müssen. Wenn sie diesen Beschluss nicht rechtzeitig fassen, können sie keine Zweitwohnsitzabgabe einheben.

c) Bgm Florian Küng spricht die Novellierung der Richtlinie zur Energieeffizienz an. Er fragt an, ob der alternative Ansatz gemeinsam gewählt und dies über den Gemeindever- band abgewickelt werden kann. Bgm Josef Lechthaler wird diese Anfrage beim Gemeindeverband einbringen.

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d) Bgm Helmut Pechhacker fragt an, ob der Stand die Resultate und Kostenschätzung vom LWL Kompetenzzentrum erhalten hat. Der Standessekretär informiert, das zwischenzeitlich vorläufige Ergebnisse vorliegen, in welchen die Bestandinfrastruktur von Schruns noch nicht eingearbeitet wurde. Er fragt an, ob die Bürgermeister dieses Thema regional einheitlich oder einzeln bearbeiten wollen. Es wird einen zweiten Fördercall geben, bei dem entweder gemeinsam oder einzeln eingereicht werden kann.

Er spricht sich dafür aus, dass die Gemeinden dieses Thema gemeinsam bearbeiten.

Der Vorsitzende informiert, dass ein gemeinsamer Termin am 4. Dezember mit der Illwerke koordiniert wird. Bis zu diesem Termin sollen offene Fragen bilateral geklärt werden.

e) Bgm Josef Lechthaler informiert zum Infoabend zur Genossenschaftsmetzgerei. Er bittet um rege Teilnahme an der Veranstaltung.

f) Bgm Josef Lechthaler spricht die Geschwindigkeitsreduzierung entlang der L188 an. Er betont, dass die Gemeinde St. Gallenkirch nicht mit der vorgeschlagenen Reduzierung einverstanden ist. Bgm Martin Vallaster erklärt, dass die Gemeinden Schruns, Bartholomäberg und St. Anton einen Antrag auf Temporeduktion zwischen St. Anton und Rätikonkreuzung entlang der L188 auf maximal 50 km/h stellen werden.

Der Vorsitzende fragt um die Meinung der Bürgermeister Josef Lechthaler und Daniel Sandrell. Bgm Josef Lechthaler würde gerne Änderungsvorschläge zum Antrag einbringen. Der Standessekretär schlägt vor, die Rückmeldungen der Bürgermeister mit dem Verkehrsplaner David Moosbrugger zu besprechen.

Bgm Andreas Batlogg spricht das Gutachten zur Temporeduktion bei der Almakreuzung an. Diese würde die Notwendigkeit der Schrankenanlage beeinflussen .

Bgm Herbert Bitschnau befürwortet die vorgeschlagene Temporeduktion. Er möchte für die Zukunft jedoch festhalten, dass die Temporeduktion auch im Bereich Mauren weiterhin möglich ist.

LAbg Monika Vonier informiert zu einem Antrag zur Verbesserung von Wohn- und Aufenthaltsqualität entlang von Landesstraßen, der beim Landtag eingelangt ist.

g) Bgm Thomas Zudrell informiert, dass am 20. Juli 2024 das 25. Jubiläum der Freilichtbühne Silbertal stattfinden wird.

h) Bgm Mathias Luger spricht die Idee eines regionalen Feuerbeschauers an. Der Vorsitzende informiert, dass dies über die Bauverwaltung Montafon möglich wäre. Die zuständige Baubehörde wäre die Bauverwaltung.

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Ende der Sitzung, 16:14 Uhr

Schruns, 14. November 2023

Schriftführer: Standesrepräsentant:

Standesausschuss: