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31. Standessitzung: 12.12.2023
Kopie des Originaldokuments (Quelle: www.stand-montafon.at). Auf dem Handy bitte „PDF öffnen“ verwenden.
Fundstellen
Raumplanung / Umwidmung
- … aus Wirtschaft und Tourismus, der Montafoner Gemeinden sowie der Bevölkerung in die Volksschule Latschau und besprachen im Rahmen des regionalen Räumlichen Entwicklungskonzeptes die wirtschaftliche und touristische Entwicklung der Talschaft. Vier Unternehmer:innen aus den Bereichen Handwerk (Dagmar Fritz, Fritz Holzbau, …
- … bringen hohe Mehrkosten. Die Abgangsdeckung wird noch diskutiert. Acht von zehn Fahrten des Roten Kreuzes sind keine Notfälle mehr. d) Der elektronische Flächenwidmungsplan wird eingeführt. Es wird ein eigenes Programm dafür angeschafft. Momentan wird bereits der Vorarlberg Atlas genutzt. Rechtlich gültig ist aber immer noch …
Text des Dokuments (automatisch aus dem PDF gelesen, für Suche und Handy)
NIEDERSCHRIFT
aufgenommen am 12. Dezember 2023 im Sitzungssaal des Standes Montafon anlässlich der
31. Sitzung der Standesvertretung in der laufenden Funktionsperiode.
Auf Grund der Einladung vom 5. Dezember nehmen an der auf 14:00 Uhr einberufenen Standessitzung teil:
Standesrepräsentant Jürgen Kuster, Schruns
Standesrepräsentant-Stellvertreter Bgm Josef Lechthaler, St. Gallenkirch Bgm Matthias Luger, Stallehr Bgm Andreas Batlogg, Lorüns Bgm Helmut Pechhacker, St. Anton Bgm Martin Vallaster, Bartholomäberg Bgm Florian Küng, Vandans Bgm Herbert Bitschnau, Tschagguns Bgm Thomas Zudrell, Silbertal Bgm Daniel Sandrell, Gaschurn
Entschuldigt: LAbg Monika Vonier
LAbg Nadine Kasper
Weitere Sitzungsteilnehmer: PR-Beauftragter Toni Meznar (ab 14:02 Uhr)
Valentina Bolter
TOP2 Elke Martin
TOP5 Markus Felberma yer und Manuel Bitschnau (ab 15:16 Uhr)
Schriftführer: Standessekretär Bernhard Maier
Der Vorsitzende eröffnet um 14:00 Uhr die Standessitzung, begrüßt die Kollegen Bürgermeister und verliest die Entschuldigungen. G emäß Standesstatut stellt er die Beschlussfähigkeit fest. Gegen die vorliegende Tagesordnung wird nach Umfrage kein Einwand erhoben, zur Erledigung steht somit nachstehende Zl.: SM004.2/2023
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Tagesordnung
1.) Musikschule Montafon, Tarife – Empfehlungsbeschluss an die Marktgemeinde Schruns 2.) Jugendhaus Montafon – Abschluss eines Mietvertrages 3.) Flüchtlingskoordination beim Sozialsprengel Bludenz – Kostentragung auf Grund der neuen Förderrichtlinien des Landes ab 2024 4.) Bibliothek Montafon – Neufestlegung der Entlehngebühren 5.) Entnahmen aus dem Montafoner Talschafts- und Ausgleichsfonds für den Forstfonds des Standes Montafon 6.) Montafoner Resonanzen Rückblick 2023 und Vorschau 2024 7.) Genehmigung der Niederschrift von der 30. Standessitzung am 14.11.2023 8.) Berichte 9.) Allfälliges
Erledigung der Tagesordnung
Pkt. 1.) Musikschule Montafon, Tarife – Empfehlungsbeschluss an die Marktgemeinde Schruns
Der Vorsitzende berichtet, dass am 20. Dezember die Sitzung der Schrunser Gemeindevertretung stattfinden wird, bei der die Tarife der Musikschule Montafon beschlossen werden.
Als Ergebnis der Beratungen aus der Finanzklausur im November 2023 wird im kommenden Schuljahr auf ein neues Tarifsystem umgestellt. Dieses sieht vor, dass vom Standard 30-Minuten Einzeltarif ein Ensemble-Beitrag in Höhe von 45 Euro abgezogen wird. Der Ensemble-Beitrag gelangt hinkünftig nur bei jenen Schüler:innen zur Verrechnung, welche auch wirklich in einem Ensemble mitspielen.
Weiters wird eine Erhöhung aller Tarife um 5 % empfohlen. Diese Umstellung bedingt in der Hochrechnung Mindereinnahmen in Höhe von 5.560,60 Euro. Damit wird aber insbesondere beim Standard-Tarif eine Entschärfung erreicht, da dieser oft als Vergleichsmaßstab mit anderen Musikschulen im Land herangezogen wird.
Auf Antrag des Vorsitzenden wird der vorgelegte Voranschlag für die Musikschule Montafon, die Änderung im Standard 30-Minuten Einzeltarif und die Valorisierung der Musikschul-Tarife
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mit 5 % einstimmig angenommen. Die Montafoner Bürgermeister sprechen hiermit an die Gemeindevertretung der Marktgemeinde Schruns die Empfehlung aus, diesem Beschluss zu folgen.
Pkt. 2.) Jugendhaus Montafon – Abschluss eines Mietvertrages
Der Vorsitzende informiert über die Besichtigung des ehemaligen Caritas Gebäudes an der Rätikonkreuzung, die im Vorfeld zur Standessitzung stattgefunden hat.
Bgm Martin Vallaster ist wichtig, dass im Vorfeld geklärt wird, welche rechtlichen Umbaumaßnahmen / Änderungen am Gebäude notwendig sind. Er sieht den Lift, der momentan noch außer Betrieb ist, als sehr wichtig für die offene Jugendarbeit an. Mit einem Lift ist das Gebäude auch barrierefrei nutzbar. Details dazu können sicherlich mit der illwerke vkw vereinbart werden. Der Standort ist aus seiner Sicht optimal.
Bgm Florian Küng spricht sich ebenfalls für das Gebäude aus. Die Bauverwaltung Montafon klärt die rechtlichen Rahmenbedingungen ab. Er sieht die Arbeit der offenen Jugendarbeit als überaus wichtig fürs Montafon an.
Der Mietvertrag kommt zwischen der illwerke vkw AG als Eigentümerin des Gebäudes in der Batloggstraße 94 in Schruns und dem Stand Montafon als Mieter zustande. Die illwerke vkw vermietet das Gebäude an den Stand Montafon zur Unterbringung der offenen Jugendarbeit Montafon JAM. Das Mietverhältnis soll ab dem Zeitpunkt des Bezugs der offenen Jugendarbeit im April 2024 beginnen und wird auf fünf Jahre abgeschlossen.
Der aktuelle Mietvertrag wird mit Jahresende gekündigt, sodass im April in das neue Gebäude umgezogen werden kann.
Der Mietzins beträgt monatlich 1.920,- Euro (zuzüglich Umsatzsteuer) und ist wertgesichert.
Weitere Details sind im Mietvertrag festgelegt.
Der Vorsitzende bedankt sich an dieser Stelle bei Jugendkoordinatorin Elke Martin und bei den Mitarbeitenden der offenen Jugendarbeit für die bisher geleistete Arbeit.
Auf Antrag des Vorsitzenden wird der Abschluss des Mietvertrages für das Jugendhaus Montafon einstimmig angenommen. Bgm Matthias Luger und Bgm Andreas Batlogg nehmen nicht an der Abstimmung teil.
Pkt. 3.) Flüchtlingskoordination beim Sozialsprengel Bludenz – Kostentragung auf Grund der neuen Förderrichtlinien des Landes ab 2024 Der Standessekretär informiert, dass bei der Standesberatung am 6. November die neuen För- derrichtlinien des Landes zur Flüchtlingskoordination vorgestellt wurde. Aufgrund der neuen
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Förderrichtlinie sollen zukünftig die einzelnen Gemeinden, bzw. der Stand Montafon als Vertragspartner des Sozialsprengels einen Kostenanteil übernehmen. Die Kosten wurden im Voranschlag des Standes Montafon noch nicht berücksichtigt.
In der Kooperationsvereinbarung zwischen dem Verein Sozialsprengel Raum Bludenz und den Mitgliedsgemeinden des Standes Montafon wird die Flüchtlingskoordination und regionale Integrationsarbeit geregelt.
Die Aufgaben der Flüchtlingskoordination ergeben sich aus der „Richtlinie des Sozialfonds zur Förderung der Flüchtlingskoordination in Vorarlberg“ sowie des Konzepts „Flüchtlingskoordination Vorarlberg“ des Amtes der Vorarlberger Landesregierung in der jeweils gültigen Fassung. Die inhaltliche Ausrichtung und die Aufgaben der regionalen Integrationsarbeit ergeben sich aus dem zu erstellenden Konzept „Regionale Integrationsarbeit beim Sozialsprengel Raum Bludenz“ für die Gemeinden des Sozialsprengels, der Regio Klostertal/Arlberg, des Standes Montafon sowie der Regio Großes Walsertal. Dieses Konzept ist im Zeitraum von 24 Monaten ab Beginn der Kooperationsvereinbarung zu erstellen.
Für die Flüchtlingskoordination sind 1,24, für die regionale Integrationsarbeit 0,76 Vollzeitäquivalente (VZÄ) vorgesehen.
Die erforderlichen finanziellen Mittel werden wie folgt aufgebracht:
- Förderung aus dem Sozialfonds des Landes Vorarlberg (Flüchtlingskoordination - 1,24 VZÄ)
- Beiträge der Kooperationspartner (0,76 VZÄ) diese werden gemäß Einwohnerschlüssel auf die Gemeinden aufgeteilt. Als Stichtag für die Einwohnerzahl gilt immer der 01.01.
eines Jahres.
• Weitere Finanzierungsmöglichkeiten richten sich nach den Statuten des Sozialsprengel Raum Bludenz in der jeweils geltenden Fassung
Weitere Details sind in der Kooperationsvereinbarung definiert.
Auf Antrag des Vorsitzenden wird die Kostentragung für die Flüchtlingskoordinati on beim Sozialsprengel Bludenz einstimmig angenommen.
Pkt. 4.) Bibliothek Montafon – Neufestlegung der Entlehngebühren
Der Standessekretär informiert, dass die Entlehngebühren bei der Bibliothek Montafon s eit 2014 unverändert sind. Ab dem 1. Jänner 2024 werden die Entlehngebühren für Jahreskarten wie folgt angepasst:
Kinder und Jugendliche (bis 18 Jahre) 10
Euro (10 Medien + 1 Spiel)
Gebühr bleibt gleich
Erwachsene (10 Medien) von € 25,- auf € 27,-
Familie (Eltern und Kinder), 20 Medien und 2
Spiele
von € 32,- auf € 34,-
Einzelentlehnung 1 Euro pro Woche
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Die DVD Gebühr entfällt, da die Nachfrage stark gesunken ist. Die Jahreskarten sind ab Ausstellungsdatum ein Jahr lang gültig.
Bgm Josef Lechthaler schätzt das Angebot der Bibliothek Montafon und unterstützt die vorgeschlagene Erhöhung. Er informiert sich zum Tarif für Gäste.
Der Standessekretär informiert zu einem tollen Angebot der Gemeinde St. Gallenkirch. Die Gemeinde stellt bei Geburten im Baby-Willkommensgeschenk einen Gutschein für eine Jahreskarte für die Bibliothek Montafon. Die Gemeinde Schruns hat ein ähnliches Angebot.
Auf Antrag des Vorsitzenden wird die Neufestlegung der Entlehngebühren der Bibliothek Montafon einstimmig angenommen.
Pkt. 5.) Entnahmen aus dem Montafoner Talschafts- und Ausgleichsfonds für den Forstfonds des Standes Montafon
Der Standessekretär berichtet, dass aufgrund des hohen Abgangs im Bereich des Forstfonds eine Entnahme aus dem Montafoner Talschafts- und Ausgleichsfonds geplant ist. Der hohe Abgang resultiert unter anderem darauf, dass seit April 2023 die Eigenjagd Hubertus mit zusätzlichem Personal und Gerätschaft sowie Wildfütterung übernommen wurde. Zudem kam es zu einem verheerenden Windwurfereignis im ganzen Tal , das aufgearbeitet werden muss.
Es ist nun geplant, den prognostizierten gesamten Abgang beim Forstfonds von 2023 in Höhe von rund 198.000,- Euro und die Hälfte des veranschlagte n Abganges für 2024 zu 80 % in Höhe von 270.700,- Euro vorab als Forstfondsumlage über die Gemeinden und einer Entnahme des Talschaftsfonds zu finanzieren. Zusammen handelt es sich um eine Summe von 468.700 Euro.
Es werden dazu verschiedene Varianten mit einer 50% oder 80%-Entnahme aus dem Talschaftsfonds vorgelegt.
Für die Gemeinden Lorüns und Stallehr fällt ein Kompensationsbetrag an, da sie nicht Mitglied beim Forstfonds sehr wohl aber im Montafoner Talschafts- und Ausgleichsfonds sind. Bgm Andreas Batlogg fragt die Höhe des Talschaftfonds an. Der Standessekretär erklärt, dass der Talschaftsfonds momentan rund 3,4 Millionen Euro umfasst.
Bgm Martin Vallaster und Bgm Helmut Pechhacker sprechen sich für eine 80 %ige Finanzierung aus dem Talschaftsfonds aus. Bgm Florian Küng sieht diesen Vorschlag kritisch, da es sich beim Talschaftsfonds um einen Zukunftsfonds handelt, mit dem nicht das laufende Geschäft finanziert werden soll.
Bgm Josef Lechthaler sieht die Entnahme ebenfalls kritisch. Er würde sich aufgrund der angespannten Budget trotzdem für eine 80% ige Finanzierung aussprechen. Bgm Daniel Sandrell, Bgm Thomas Zudrell und Bgm Herbert Bitschnau schließen sich dieser Meinung an.
Die Gemeinde Tschagguns wird zukünftig keine weiteren Kassakredite über den Talschaftsfonds finanzieren.
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Der Vorsitzende stimmt Bgm Florian Küng zu, der Talschaftsfonds ist ein Zukunftsfonds. Trotzdem soll er in Krisenzeiten zur Verfügung stehen.
Der Standessekretär informiert zu einem strategischen Workshop im ersten Quartal 2024, bei dem die weitere Ausrichtung des Forstfonds besprochen wird.
Des Weiteren ist geplant, die außerplanmäßigen Investitionen 2023 in Höhe von 156.535,14 Euro für den Forstfonds aus einer temporären Weiterleitung aus dem Talschaftsfonds vor zu finanzieren. Dazu zählen Investitionen in Fahrzeuge und Einrichtungen im Zusammenhang mit der EJ Hubertus im Silbertal, für welche im Frühjahr die Eigenbewirtschaftung übernommen werden musste. Diese Entnahme wird allseits befürwortet.
Auf Antrag des Vorsitzenden wird nun für die Abgangsdeckung im Sinne eines verlorenen Zuschusses die Entnahme von maximal 388.206,85 Euro aus dem Montafoner Talschafts - und Ausgleichsfonds für den Forstfonds des Standes Montafon einstimmig beschlossen. Diese Summe inkludiert bereits die Ausgleichsbeträge für die Gemeinden Lorüns und Stallehr.
Weiters wird auf Antrag des Vorsitzenden die temporäre Weiterleitung eines Darlehens in Höhe von 156.535,14 Euro für die Finanzierung der außerplanmäßigen Investitionen des Forstfonds im Jahr 2023 einstimmig beschlossen. Diese Summe ist in zehn Jahrestranchen an den Fonds zu refundieren. Als Zinszahlungen kommt die für temporäre Weiterleitungen übliche Berechnung zum Tragen.
Pkt. 7.) Genehmigung der Niederschrift (vorgezogen)
Die Niederschrift der 30. Standessitzung am 14.11.2023 wurde allen Standesvertretern per E- Mail übermittelt. Die vorliegende Niederschrift wird über Antrag des Vorsitzenden einstimmig genehmigt und unterfertigt.
Pkt. 8.) Berichte (vorgezogen)
Berichte des Vorsitzenden:
a) Am 16. November fand der dritte Workshop zur Bahnverlängerung Montafon statt. Zu den Workshops eingeladen waren je zehn Personen aus den Gemeindevertretungen Schruns, St. Gallenkirch und Gaschurn. Begleitet wurde der Prozess durch die Schweizer Firma Metron AG.
In einem ersten Schritt wurden alle Beteiligten auf den gleichen Informationsstand gebracht. Dabei wurden die bereits erarbeiteten Studien und Unterlagen, wie beispielsweise die Machbarkeitsstudie zur Bahnverlängerung, die Auswirkungen auf den Busverkehr sowie die Finanzierung des Öffentlichen Verkehrs im Montafon, aufbereitet und zusammengestellt.
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Anschließend arbeiteten die Teilnehmenden an einer einheitlichen Haltung zum Thema, sodass das weitere Vorgehen definiert werden kann. Es wurden die Vor- und Nachteile der Varianten besprochen, wie beispielsweise die Reisedauer, die Trennwirkung durch das verwendete Verkehrsmittel, die Umsetzungswahrscheinlichkeit und die Auswirkungen auf die Gemeindezentren.
In weiterer Folge ist geplant, die Ergebnisse aus den Workshops am 8. Jän ner in der Standesberatung allen Montafoner Bürgermeistern vorzustellen und eine gemeinsame Absichtserklärung zu entwerfen. Die weiteren Schritte werden noch konkretisiert.
b) Am 17. November fand ein Regio-Austausch der Mitarbeitenden des Standes mit dem Bregenzerwald statt. Auf dem Programm stand eine Vorstellung der Regio Bregenzerwald, die Besichtigung des neuen Bus-Terminals Egg, des neuen Kinderhauses sowie eine forstliche Führung durch den Zukunftswald in Egg. Es ist vorgesehen, mit den Mitarbeitenden jedes Jahr eine andere Region im Land zu besuchen und damit die Aufgaben und Arbeit der anderen Regios kennenzulernen.
c) Am 28. November kamen rund 40 Vertreter:innen aus Wirtschaft und Tourismus, der Montafoner Gemeinden sowie der Bevölkerung in die Volksschule Latschau und besprachen im Rahmen des regionalen Räumlichen Entwicklungskonzeptes die wirtschaftliche und touristische Entwicklung der Talschaft.
Vier Unternehmer:innen aus den Bereichen Handwerk (Dagmar Fritz, Fritz Holzbau, Bartholomäberg), Handel (Sarah Egg, eggmadedesign kids store & more, Schruns), Landwirtschaft (Bernhard Schrottenbaum, Gauensteiner Hof, Schruns) und Tourismus (Daniel Fritz, Hotel Bachmann, Gargellen) erzählten von sich und ihrem Unternehmen und gaben Einblicke in ihre Arbeitswelt.
Anschließend diskutierten die Workshop- Teilnehmenden verschiedene Ideen, wie beispielsweise die Einrichtung eines Gründerservice im Montafon, den Ausbau von Kooperationen zwischen Landwirtschaft und Tourismus sowie die Stärkung des regionalen Handwerks.
d) Im LEADER Projekt Aktionszentrum Naturgefahren kam es zu einer Projektänderung.
Nach einer genaueren Untersuchung der Bausubstanz des Bauhofgebäudes hat sich gezeigt, dass das Gebäude aus baulicher Sicht doch nicht wirtschaftlich sanierbar ist und zudem Aufgrund der LKW Zufahrt für die Besucherführung nicht ideal ist. Geplant ist nun, dass das Aktionszentrum Naturgefahren Montafon in ein neues, aus Holzbau schnell realisierbares Gebäude der Wildbach- und Lawinenverbauung am selben Standort in Vandans integriert werden soll. Es wurde eine Verlängerung des Projektes bis Ende Oktober 2023 beantragt.
e) Im LEADER Projekt Kulturleitsystem Montafon wurden die ersten Entwürfe für die Hinweisschilder präsentiert. Die Schilder werden entlang der L188 gleich unterhalb der Ortstafeln angebracht. Zudem werden zirka je zwei Tafeln für die fußläufige Erreichbarkeit der einzelnen Kultureinrichtungen erstellt. An den Kultureinrichtungen selbst werden Informationstafeln zu den einzelnen Gebäuden angebracht. Die Errichtung des Kulturleitsystems ist auf Frühling 2024 geplant. Er bittet die anderen Bürgermeister sich die Vorschläge zu den Schildern detailliert anzusehen und gegebenenfalls Änderungswünsche zurückzumelden.
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f) Beim Projekt Fahrplankonzept Landbus Montafon fand kürzlich die letzte Überarbeitung der Fahrpläne statt, welche nun im Jänner der betrieblichen Prüfung durch die mbs Bus GmbH unterzogen werden. Die Fahrpläne wurden unter anderem den Schulen im Tal und auch den Bergbahnen zur Begutachtung zugestellt. Danach folgt die Erarbeitung der Kalkulation. In weiterer Folge gelangt d as Vorhaben zur Beratung mit Verkehrsverbund Vorarlberg und Standesausschuss.
Berichte des Vertreters im Vorstand des Gemeindeverbandes Bgm Josef Lechthaler :
a) Bgm Lechthaler informiert, dass mit der illwerke vkw Gespräche zu einem Gemeindetarif für den Strombezug stattfinden.
b) Es hat einige Personalwechsel beim Gemeindeverband gegeben.
c) Die Krankentransporte beim Roten Kreuz bringen hohe Mehrkosten. Die Abgangsdeckung wird noch diskutiert. Acht von zehn Fahrten des Roten Kreuzes sind keine Notfälle mehr.
d) Der elektronische Flächenwidmungsplan wird eingeführt. Es wird ein eigenes Programm dafür angeschafft. Momentan wird bereits der Vorarlberg Atlas genutzt. Rechtlich gültig ist aber immer noch der Papierplan.
e) Es gab eine Intervention der ERFA Gemeinden zum Zweitwohnungsabgabengesetz.
Das Gesetz wird daraufhin nochmals beraten. Bis ca. Mitte März kann mit der Verordnung noch gewartet werden. Es werden Anleitungen für die Gemeinden entwickelt.
f) Es ist geplant, die Gemeindebeiträge zu deckeln.
g) Das Programm vftohn ist in Ausarbeitung. Es sind drei Angebote eingegangen. Das Land Vorarlberg und die Krankenhausbetriebsgesellschaft sind ebenfalls beteiligt.
h) Der Verein Schülerbetreuung wird noch von einigen Gemeinden genutzt. Mit Schulende 2024 soll das Personal des Vereines in die Schulische Assistenz und Freizeitbetreuung GmbH Vorarlberg (SAF) wechseln.
i) Seitens des Bundes wurde eine Gebührenbremse beschlossen. Über diese Gebührenbremse bekommen alle Abgabenpflichtigen eine Gutschrift rück vergütet.
j) Im Bereich Caritas Lerncafé gibt es weitere Gespräche zur Kostenaufteilung.
Pkt. 9.) Allfälliges (vorgezogen)
a) Bgm Martin Vallaster fragt an, ob die Nachfolge des kulturwissenschaftlichen Bereichsleiters bereits geklärt ist. Der Vorsitzende informiert, dass die Entscheidung noch nicht final feststeht. Es sind noch ein paar Formalitäten zu klären. Sobald die Entscheidung feststeht, wird der/die Kandidat:in den Bürgermeistern vorgestellt.
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b) Die Marktgemeinde Schruns hat am 20. Dezember Gemeindevertretungssitzung, bei der das Budget beschlossen wird. Das Budget ist sehr angespannt, weswegen Erhöhungen von Beiträgen sehr kritisch gesehen werden. Er bittet um Verständnis, w enn Ausgaben genau geprüft, hinterfragt und gegebenenfalls abgelehnt werden.
c) Bgm Andreas Batlogg spricht einen Termin am 19. Dezember zur Planung des zweigleisigen Ausbaus beim Land Vorarlberg an. Es werden mehrere Bürgermeister daran teilnehmen.
d) Bgm Josef Lechthaler informiert zur Informationsveranstaltung zur Genossenschaftsmetzgerei, die sehr gut besucht wurde. Die Finanzierung der Metzgerei wird noch ausgearbeitet. Das Projekt wurde auf der Bezirkshauptmannschaft zur Genehmigung eingereicht.
e) Bgm Martin Vallaster fragt, ob der Stand Montafon sich rechtliche Unterstützung im Bereich Schrankenanlage bei der Almakreuzung holen soll. Der Vorsitzende spricht die einheitliche Meinung des Standes Montafon gegen die Schrankenanlage an. Kommende Woche wird es nähere Informationen dazu geben. Eventuell ist die Schrankenanlage nicht notwendig, die Neubeurteilung ist noch nicht fertiggestellt. Sollten die Bürgermeister das Gefühl haben, nicht ausreichend gehört zu werden, kann rechtliche Unterstützung angefragt werden. Bgm Florian Küng bittet um Zusendung des Bescheids zur Schrankenanlage.
Pkt. 6.) Montafoner Resonanzen Rückblick 2023 und Vorschau 2024
Der Vorsitzende begrüßt Herr Markus Felbermayer und Manuel Bitschnau zum Rückblick zu den Montafoner Resonanzen. Markus Felbermayer berichtet zur Entwicklung der Besucher:innenzahlen. Im Sommer 2023 haben über 2.700 Personen die Montafoner Resonanzen besucht.
Manuel Bitschnau informiert zur Entwicklung der Finanzen. Im Jahr 2023 kam ein leichter Überschuss in Höhe von rund 3.000 Euro zustande, der ins nächste Jahr mitgenommen wird.
Die Ausgaben betreffen Marketing, Organisation der Veranstaltungen, Gagen der Künstler:innen, Steuern, Spesen, Mieten etc. Die Einnahmen setzen sich aus den Eintritten sowie Unterstützungsbeiträgen zusammen.
Im Jahr 2024 steht das Programm bereits fest. Start ist am 1. August, Ende am 17. September
2024. Die Themenschwerpunkte sind – wie bisher – Bläser, Jazz, Kammermusik, Volksmusik, Orgel sowie Cross- Over.
Markus Felbermayer bedankt sich für die finanzielle Unterstützung des Standes sowie für die Unterstützung durch die Mitarbeitenden der Event Abteilung von Montafon Tourismus.
Bgm Josef Lechthaler bittet um Zusendung der Termine für Sommer 2024.
Der Vorsitzende bedankt sich bei Markus und Manuel für ihr Engagement und ihren Einsatz.
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Die Veranstaltungsreihe ist mit viel Aufwand verbunden. Die Locations sind sehr beeindruckend und die Musikauswahl bemerkenswert. Er richtet seinen Dank auch an die Mitarbeitenden von Montafon Tourismus aus.
Ende der Sitzung, 15:34 Uhr
Schruns, 12. Dezember 2023
Schriftführer: Standesrepräsentant:
Standesausschuss: