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38. Standessitzung: 10.09.2024
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Fundstellen
Verkauf / Erwerb / Versteigerung
- … gem. § 4 Abs. 2 der Satzungen: a. für den Naturschutzverein Verwall Klostertaler- Bergwälder b. für den Forstfonds des Standes Montafon 6.) Tauschvertrag zwischen Stand Montafon und Jäger Bau GmbH betreffend der Gst- Nr. 3250/2 und 960/1 (GB Schruns) 7.) Genehmigung der Niederschrift von der 37. Standessitzung …
- … temporär € 500.000 (neun Monate) aus dem Montafoner Talschafts- und Ausgleichsfonds weiterzuleiten. Der Antrag wird einstimmig angenommen. Pkt. 6.) Tauschvertrag zwischen Stand Montafon und Jäger Bau GmbH betreffend der Gst- Nr. 3250/2 und 960/1 (GB Schruns) Der Standessekretär erläutert anhand eines Luftbildes die …
- … Schruns | +43 5556 721 32 info@stand-montafon.at | www.stand-montafon.at | UID: ATU 53186305 Bgm Florian Küng hält fest, dass i n der aktuellen Version des Kaufvertrages nicht definiert ist, dass die Firma Jäger Bau GmbH im Nachhinein, nach dem Grundtausch, das Projekt nicht umsetzen kann. Es soll auch gewährleistet …
- … befürwortet, dass im Vertrag ein zusätzlicher Verweis auf die Phase 2 aus der Absichtserklärung eingearbeitet wird. Der Vorsitzende stellt den Antrag dem Tauschvertrag zwischen Stand Montafon und Jäger Bau GmbH betreffend der Gst- Nr. 3250/2 und 960/1 (GB Schruns), nach der Maßgabe, dass die Bedingungen gem. …
Vergabe / Ausschreibung
- … wird informiert, dass der jährliche Pachtzins € 2.500 beträgt. Auf Vorschlag von Bgm Küng müsste ein Jahr vor Ablauf des Pachtvertrages eine Neuausschreibung durchgeführt werden. 38. Standessitzung: 10.09.2024 Seite 5 von 10 Gemeindeverband Stand Montafon Montafonerstraße 21 | A-6780 Schruns | +43 5556 721 32 …
- … Gespräche gegeben hat. Man hat sich so verständigt, dass ein Teil der Koordinationsleistung von Seiten des Stand Montafon erbracht wird und dies in der Neuausschreibung der Koordinationsstelle für das „Familienfreundliche Montafon“ berücksichtigt wird. Monika Vonier merkt an, dass ähnlich dem Schwerpunkt Kinder- und …
Text des Dokuments (automatisch aus dem PDF gelesen, für Suche und Handy)
NIEDERSCHRIFT
aufgenommen am 10 . September 2024 im Sitzungssaal des Standes Montafon anlässlich der
38. Sitzung der Standesvertretung in der laufenden Funktionsperiode.
Auf Grund der Einladung vom 03. September nehmen an der auf 13:30 Uhr einberufenen Standessitzung teil:
Standesrepräsentant Bgm Herbert Bitschnau, Tschagguns
Standesrepräsentant-Stv. Bgm Daniel Sandrell, Gaschurn
Bgm Josef Lechthaler, St. Gallenkirch
Bgm Tobias Kieber, Schruns
Bgm Florian Küng, Vandans
Bgm Matthias Luger, Stallehr
Bgm Helmut Pechhacker, St. Anton
Bgm Martin Vallaster, Bartholomäberg
Bgm Thomas Zudrell, Silbertal
Bgm Andreas Batlogg, Lorüns
Entschuldigt: LAbg Nadine Kasper
Weitere Sitzungsteilnehmer: PR-Beauftragter Toni Meznar
Alexander Zimmermann
LAbg Monika Vonier
Schriftführer: Standessekretär Bernhard Maier
Der Vorsitzende eröffnet um 13:30 Uhr die Standessitzung, begrüßt die Kollegen Bürgermeister und verliest die Entschuldigungen. Gemäß Standesstatut stellt er die Beschlussfähigkeit fest. Gegen die vorliegende Tagesordnung wird nach Umfrage kein Einwand erhoben, zur Erledigung steht somit nachstehende Zl.: SM004.2/2024
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Tagesordnung
1.) Verkehrsträgerübergreifende Mobilität im Tal - Mobilitätsbild Montafon 2040+ 2.) Ansuchen der Montafonerbahn AG um Umschichtung von Finanzierungsbeiträgen innerhalb des 9. Mittelfristigen Investitionsprogrammes (2021 – 2025)
3.) Pachtverhältnis Alpe und Maisäß Valisera – Aussetzen der Valorisierung 4.) Festsetzung der Entschädigung des Standesrepräsentanten 5.) Temporäre Weiterleitung von Mitteln aus dem Montafoner Talschafts- und Ausgleichsfonds gem. § 4 Abs. 2 der Satzungen:
- a. für den Naturschutzverein Verwall Klostertaler- Bergwälder
- b. für den Forstfonds des Standes Montafon
6.) Tauschvertrag zwischen Stand Montafon und Jäger Bau GmbH betreffend der Gst- Nr. 3250/2 und 960/1 (GB Schruns)
7.) Genehmigung der Niederschrift von der 37. Standessitzung am 29.07.2024 8.) Berichte 9.) Allfälliges
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Erledigung der Tagesordnung
Pkt. 1.) Verkehrsträgerübergreifende Mobilität im Tal - Mobilitätsbild Montafon 2040+
Der Vorsitzende erklärt eingangs die letzten Schritte in der Erarbeitung des Mobilitätsbildes und verweist auf die am 12.07.2024 stattgefundene Präsentation des Mobilitätsbildes im Landhaus in Bregenz hin, welche in Anwesenheit aller zehn Montafoner Bürgermeis ter und der beiden zuständigen Landesräte stattfand. Er hält auch fest, dass dieser Entwurf bereits an die Schieneninfrastruktur Dienstleistungsgesellschaft (kurz SCHIG) in Wien als Grundlage für die Planung der mittelfristigen Investitionsprogramme der Montafonerbahn weitergeleitet wurde.
Der Standessekretär erklärt im Schnelldurchlauf das Dokument zum Mobilitätsbild Montafon 2040+. In diesem Dokument sind zahlreiche Studien zum Verkehr, welche in der Vergangenheit erarbeitet wurden, zusammengefasst worden. Die Idee, sämtliche Mobilitätsvorhaben in der Talschaft zu sammeln und in eine zeitliche Reihenfolge zu bringen, stammt aus einer Besprechung mit den Montafoner Bürgermeistern und den Landesräten Tittler und Zadra am 19.
Dezember 2023. Alle Verkehrsträger sind dabei berücksichtig t worden.
Er hält fest, dass sich inhalt lich der Letztstand der Präsentation und das Diskussionsergebnis aus der Sitzung im Juli darin abbilden. Geändert habe sich jedoch der Zeitplan der Vorhaben.
Die Maßnahmen in Lorüns wurden vorgezogen. Der Hauptverkehrsträger, die Schiene, wurde besonders berücksichtigt und mit der Planung des Mittleren Investitionsprogramm (kurz MIP)
abgestimmt. Das Dokument wurde auch an die Schieneninfrastruktur Dienstleistungsgesellschaft (kurz SCHIG) in Wien gesendet.
Bgm Andreas Battlogg bemängelt, dass seine Anträge, welche er per E-Mail eingebracht habe, nicht behandelt werden. Er verweist auf einen aufrechten Beschluss der Gemeindevertretung von Lorüns, wonach die kurze Variante in Lorüns zu bevorzugen ist. Es folgt eine Diskussion darüber, ob das gemeinsam erarbeitete und auch abgestimmte Mobilitätsbild nun nochmals aufgeschnürt werden sollte. Verschiedene Stimmen sprechen sich für eine Abänderung im Hinblick auf die Varianten in Lorüns aus. Der Vorsitzende informiert zusätzlich, dass mit heutigem Datum das von Land, Montafonerbahn und Bund ausgearbeitete Memorandum of Understanding (MoU) mit der Bitte übermittelt wurde, dass sich die Region diesem anschließen möge.
Es war ihm in der Kürze noch nicht möglich, das ganze Dokument zu studieren, aber nach dem kurzen Verlesen einiger Passagen, wird klar, dass der Entwurf des Mobilitätsbildes mit diesem Memorandum abzustimmen ist. Nach einer weiteren Diskussion wird vereinbart, das MoU gemeinsam mit Vertretern des Landes zu diskutieren und die Beschlussfassung zum Mobilitätsbild 2040+ zu vertagen.
Pkt. 2.) Ansuchen der Montafonerbahn AG um Umschichtung von Finanzierungsbeiträgen innerhalb des 9. Mittelfristigen Investitionsprogrammes (2021 – 2025)
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Der Vorsitzende erläutert eingangs, dass im Rahmen des gegenwärtig bearbeiteten neunten mittelfristigen Investitionsprogramm (MIP) der Montafonerbahn neue Planungsleistungen mitaufgenommen werden sollen und dafür andere Maßnahmen nach hinten verschoben werden sollen. Guntram Netze r hat die geplanten Umschichtungen im 9. MIP bei der letzten Standesberatung vorgestellt.
Der Standessekretär erklärt, dass es sich dabei konkret um einige Planungsvorhaben aus dem Mobilitätsbild handelt. Für folgende drei der im Mobilitätsbild definierten Infrastrukturprojekte soll noch während der Laufzeit des 9. MIP mit der Planung begonnen werden:
- Niveaufreimachung Alma Kreuzung, Zweigleisiger Ausbau Brunnenfeld bis Illbrücke Lorüns Ost, ortsnahe Umlegung L188 Lorüns, Umlegung Hauptradroute Lorüns (ÖV 1, ÖV 2, MIV 1, RV 1)
- Zweigleisiger Ausbau Alma bis St. Anton, Radweg Böschis (ÖV 9, RV 5)
- Bahnausbau Schruns – St. Gallenkirch [Gaschurn/Partenen] (ÖV 7, ÖV 14)
Die für die Eisenbahn- Planungsleistungen der o.a. Projekte notwendigen Finanzierungsbeiträge würden bis zum Ende des 9. MIP nach aktueller Berechnung € 0,7 Mio. betragen. Die Finanzierungsbeiträge für Investitionen, für Instandhaltung sowie die Gesamtkosten des Übereinkommens bleiben jeweils unverändert.
Der Standessekretär hält auch fest, dass die Bundesbehörde dieser Umschichtung bereits zuggestimmt hat.
Bgm Andreas Batlogg merkt an, dass bei diesem Ansuchen nur die Mittel zur Verfügung gestellt werden, jedoch nicht definiert wird, was genau geplant werden soll.
Bgm Daniel Sandrell hält fest, dass auch für andere Bereiche Umschichtungen vorgenommen werden müssen.
Der Vorsitzende stellt den Antrag dem Ansuchen der Montafonerbahn um Umschichtung von Finanzierungsbeiträgen innerhalb des 9. Mittelfristigen Investitionsprogrammes (2021 – 2025)
zuzustimmen. Der Antrag wird einstimmig angenommen.
Pkt. 3.) Pachtverhältnis Alpe und Maisäß Valisera – Aussetzen der Valorisierung Der Vorsitzende erklärt, dass wir aktuell mit der Familie Netzer Hugo und Daniela sehr gute Pächter für die Alpe und den Maisäß Valisera haben. Der Pachtvertrag läuft noch bis ins Jahr 2027, dann wird es zu einer Neuverpachtung kommen. Aktuell sucht die Familie Netzer um das Aussetzen der Valorisierung an. Als Gegenleistung würden sie eine Reihe von Instandhaltungs-Arbeiten wie z.B. Sockel- Sanierung, Ausmalen, Fensterläden etc. an den Gebäuden durchführen. Auf Nachfrage wird informiert, dass der jährliche Pachtzins € 2.500 beträgt. Auf Vorschlag von Bgm Küng müsste ein Jahr vor Ablauf des Pachtvertrages eine Neuausschreibung durchgeführt werden.
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Der Standessekretär präsentiert die vorliegende Beschlussvorlage:
Gemäß Pachtvertrag vom 16. August 2013 befindet sich die Landwirt-Familie Hugo und Daniela Netzer aus Schruns in einem aufrechten Pachtv erhältnis mit dem Stand Montafon über die Alpe und Maisäß Valisera in St. Gallenkirch. Der Pachtvertrag endet am 31. März 2027.
Die Pächter erbringen bis zum Ende der Pachtperiode Instandhaltungsarbeiten am Maisäß- Gebäude (z.B. Kalkung des Sockels, Anstriche der Fenster etc.). Zur Kompensation wird die im Pachtvertrag unter Pkt III festgelegte Wertsicherung des Pachtzinses bis zum Ablauf des Pachtvertrages am 31. März 2027 ausgesetzt. Alle weiteren Bestimmungen des Pachtvertrages vom
16. August 2013 bleiben von dieser Ergänzung unberührt und sind weiterhin gültig
Der Vorsitzende stellt den Antrag, die Valorisierung bis zum Ende des aktuellen Pachtverhältnisses, gemäß Beschlussvorlage, auszusetzen. Das Aussetzen der Valorisierung wird einstimmig beschlossen.
Pkt. 4.) Festsetzung der Entschädigung des Standesrepräsentanten
Der Standessekretär hält eingangs fest, dass die Entschädigung des Standesrepräsentanten bereits in der letzten Sitzung festgesetzt wurde. Nach Rücksprache mit der Personalabteilung soll die Form der Festsetzung analog zu den Bürgermeistern in den Gemeinde n erfolgen. Die Höhe der Entschädigung bleibt gleich. Die Entschädigung gebührt 14-mal jährlich. Der 13. und
14. Bezug sind Sonderzahlungen.
Es wird gleichzeitig auch die Entschädigung des Standesrepräsentant-Stellvertreters geregelt.
So soll im Falle einer durchgängigen Verhinderung des Standesrepräsentanten iSd § 62 Abs. 3 Gemeindegesetz von mehr als zwei Wochen, dem Standesrepräsentant-Stellvertreter für die Dauer der weiteren Vertretung die Entschädigung des Standesrepräsentanten inklusive anteiliger Sonderzahlungen gewährt werden.
Im Falle des Verzichtes oder des Todes des Standesrepräsentanten gebührt, sofern keine unmittelbare Neuwahl der vakanten Funktion erfolgt, die Entschädigung bereits mit dem Tag des Wirksamwerdens des Verzichtes bzw. Versterbens. Die Entschädigung erhöht sich jährlich zum
1. Jänner entsprechend den Gehaltsanpassungen der Gemeindeangestellten im Sinne des Gemeindeangestelltengesetzes. Es ist vorgesehen, diese Regelungen per 1. Jänner 2025 in Kraft zu setzen. Die bisherigen Regelungen über die Entschädigung des Standesrepräsentanten treten mit diesem Zeitpunkt außer Kraft.
Der Vorsitzende stellt den Antrag, die Festsetzung der Entschädigung des Standesrepräsentanten wie oben beschrieben zu beschließen. Der Antrag wird einstimmig angenommen.
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Pkt. 5.) Temporäre Weiterleitung von Mitteln aus dem Montafoner Talschafts- und Ausgleichsfonds gem. § 4 Abs. 2 der Satzungen:
a. für den Naturschutzverein Verwall Klostertaler- Bergwälder
Der Standessekretär erklärt, dass bereits in der Standessitzung im März dem Naturschutzverein Verwall Klostertaler-Bergwälder auf Grund ausstehender Förderungen zur Liquiditäsüberbrückung in Höhe von € 120.000 gewährt wurde. Ende August ist die Rückzahlungsfrist ausgelaufen. Die Fördergelder der AMA sind bis dato beim Verein aber immer noch nicht eingelangt.
Er schlägt vor, die Frist bis zur der Rückzahlung bis Ende November zu verlängern.
Bgm Florian Küng merkt an, die Frist bis Ende Jahr oder bis Eingang der Fördergelder zu verlängern.
Der Vorsitzende stellt den Antrag, die Frist für die temporäre Weiterleitung der Liquiditätsunterstützung bis Ende Jahr bzw. zum Zeitpunkt des Eingang es der Fördergelder zu verlängern.
Dem Antrag wird einstimmig zugestimmt.
b. für den Forstfonds des Standes Montafon
Der Standessekretär erklärt, dass es beim Forstfonds des Stand es Montafon Forstfonds aus Gründen des niedrigen Holzpreises, der stark gestiegenen Erntekosten, aber vor allem auf Grund der Schadholzaufarbeitung im Rellstal und St. Gallenkirch mit dem Bau einer neuen Forststraße zu Engpässen bei der Liquidität kommt. Es sollen temporär € 500.000 aus dem Montafoner Talschafts- und Ausgleichsfonds an den Forstfonds des Standes Montafon weitergeleitet werden. Es gelten die üblichen Konditionen gem. Satzung.
Der Vorsitzende stellt den Antrag, dem Forstfonds des Stand es Montafon temporär € 500.000 (neun Monate) aus dem Montafoner Talschafts- und Ausgleichsfonds weiterzuleiten. Der Antrag wird einstimmig angenommen.
Pkt. 6.) Tauschvertrag zwischen Stand Montafon und Jäger Bau GmbH betreffend der Gst- Nr. 3250/2 und 960/1 (GB Schruns)
Der Standessekretär erläutert anhand eines Luftbildes die Lage der Tauschgrundstücke und die gemäß dem Vertragsentwurf vorgesehenen Bedingungen und Konditionen. Bgm Daniel Sandrell möchte wissen, wie die Situation an der L188 geklärt wird. Dazu hält der der Standessekretär fest, dass die Abtretung eines Teilgrundstückes nicht wie ursprünglich geplant an die Straßenbauverwaltung erfolgt, sondern die Gemeinde Schruns di e Verkehrsflächenwidmung für dieses Teilgrundstück vornehmen wird. Das Grundstück befindet sich dann im Eigentum der Firma Jäger Bau GmbH, allerdings mit Verkehrsflächenwidmung.
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Bgm Florian Küng hält fest, dass i n der aktuellen Version des Kaufvertrages nicht definiert ist, dass die Firma Jäger Bau GmbH im Nachhinein, nach dem Grundtausch, das Projekt nicht umsetzen kann. Es soll auch gewährleistet werden, dass die in der Absichtserklärung erfassten Maßnahmen der Stufe 2 umzusetzen sind.
Bgm Tobias Kieber merkt an, es sei auf Grund der aktuellen Planung sehr unrealistisch, dass die Firma Jäger Bau GmbH das Vorhaben nicht realisiert. Bgm Florian Küng gibt zu bedenken, dass man auch immer damit rechnen muss, dass Vorhaben nicht wie geplant umgesetzt werden.
Der Standessekretär verweist auf die vorhandene Absichtserklärung. Diese Absichtserklärung enthält zum einen die Phase 1, welche die beidseitige Abklärung des Tausches beinhaltet und die Phase 2, welche die neue Nutzung der Randflächen definiert, b eispielsweise die Verlegung des Radweges oder die Verbreiterung der L188 .
Bgm Florian Küng wünscht, dass die Vorgaben in der Absichtserklärung eingehalten werden müssen, auch wenn die Flächen abgetauscht sind. Der Standessekretär vertritt die Ansicht , dass auch nach einem erfolgten Abtausch die beschlossene Absichtserklärung noch aufrecht und umzusetzen ist.
Bgm Tobias Kieber schlägt vor , dass die Wortmeldung von Bgm Florian Küng zum Vertragsbestandteil werden soll. Es wird allseits befürwortet, dass im Vertrag ein zusätzlicher Verweis auf die Phase 2 aus der Absichtserklärung eingearbeitet wird.
Der Vorsitzende stellt den Antrag dem Tauschvertrag zwischen Stand Montafon und Jäger Bau GmbH betreffend der Gst- Nr. 3250/2 und 960/1 (GB Schruns), nach der Maßgabe, dass die Bedingungen gem. Absichtserklärung Phase 2 zu erfüllen sind, zuzustimmen. Der Antrag wird einstimmig angenommen.
Pkt. 7.) Genehmigung der Niederschrift von der 37. Standessitzung am 29.07.2024 Die Niederschrift der 37. Standessitzung am 29.07.2024 wurde allen Standesvertretern per E-Mail übermittelt. Die vorliegende Niederschrift wird über Antrag des Vorsitzenden einstimmig genehmigt und unterfertigt.
Pkt. 8.) Berichte
Berichte des Vorsitzenden:
a) Wie bereits unter TOP 1 erwähnt, fand am 30.08.2024 ein Gespräch mit Marco Tittler über die weitere Vorgehensweise bzgl. der ortsnahem Umlegen der L188 in Lorüns statt. An dem Gespräch nahmen neben dem Vorsitzenden auch die Bürgermeister Flo- rian Küng, Andreas Batlogg, Tobias Kieber und Thomas Zudrell teil. Auf Basis der Ein- reichung der MIP Planung an die Schieneninfrastrukturgesellschaft (SchiG) vom August
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dieses Jahres sollen die weiteren Schritte definiert werden – er erklärte sich auch bereit, seitens des Straßenbauamtes die Projekt-Planung voranzutreiben. Diese ist dann die Basis für eine Vereinbarung zur Kostentragung. In weiterer Folge erfolgt dann die Beschlussfassung.
b) Wie bereits berichtet, haben die Talschaftsverbände gemeinsam mit Montafon Tourismus das Ökoprofit Programm durchlaufen und auch das Zertifikat erhalten. Letzten Donnerstag fand dazu noch ein Dankesabend für alle mit dem Programm beteiligten Mitarbeitenden von Stand, Abwasserverband, Forstfonds, Montafon Tourismus und PIZ statt.
c) Am Samstag den 7. September fand die Abschlussveranstaltung der Montafoner Resonanzen (Martin Heini & Classic Brass Quintett) im Münster Schruns statt. Was heute schon gesagt werden kann, ist, dass wir heuer deutlich mehr Besucher anlocken konnten. Diese erfreuliche Entwicklung zeigt, dass das Konzept eines qualitätvollen sommerlichen Kulturprogrammes für Einheimische und Gäste der richtige Weg ist. An dieser Stelle besonderen Dank allen Helfern und insbesondere unserem Kurator Markus Felbermayer.
d) Am 12. September findet auf Einladung von Bgm Simon Tschann ein Treffen mit dem Titel „Vom Stadtbad zum gemeinsamen Regionalbad“ im Val Blu in Bludenz. Dazu sind alle Bürgermeister: innen des Bezirkes Bludenz und die Geschäftsführer:innen der RE- GIOs eingeladen. Auch Landesrat Christian Gantner als Vertreter des Landes wird voraussichtlich mit dabei sein. Im Rahmen dieses Treffens werden die Zusammenführung der GMF-Bäderstudien Montafon und Bludenz vorgestellt werden sowie de r Ausbau der Gemeindezusammenarbeit und eine Verstärkung der Kooperationen für diese zentrale Aufgabe sondiert werden.
e) Am 22. August war der Vorarlberger Verkehrsverband mit einem Informationsstand beim Wochenmarkt in Schruns vertreten . Beim Informationsstand konnten sich die Personen über das Angebot des Vorarlberger Verkehrsverbund informieren.
Pkt. 9.) Allfälliges
a) Bgm Helmut Pechhacker berichtet, dass das Projekt Waldfriedhof in St. Anton i. M.
große Schritte nach vorne macht. Eine d auerhafte Rodung für sechs bis acht Parkplätze wurde genehmigt. Ein Ortsaugenschein mit einem Amtssachverständiger wurde diesbezüglich heute durchgeführt.
b) Bgm Josef Lechthaler fragt an, ob die Einreichung diesbezüglich an die Bürgermeisterkollegen verteilt werden kann. Bgm Helmut Pechhacker antwortet, dass die Einreichung durch Andreas Drexel vom Frostfonds durchgeführt wurde.
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c) Bgm Helmut Pechhacker berichtet , dass die Obfrau des Sozialausschusses der Gemeindevertretung St. Anton i. M. im Rahmen der Initiative „ guat alt wära im Muntafu“ um einen Unterstützungsbeitrag beim Stand Montafon angesucht hat.
Der Standessekretär merkt an, dass es dazu bereits Gespräche gegeben hat. Man hat sich so verständigt, dass ein Teil der Koordinationsleistung von Seiten des Stand Montafon erbracht wird und dies in der Neuausschreibung der Koordinationsstelle für das „Familienfreundliche Montafon“ berücksichtigt wird.
Monika Vonier merkt an, dass ähnlich dem Schwerpunkt Kinder- und Jugend auch ein Schwerpunkt im Bereich der älteren Menschen an zustoßen sei.
d) Bgm Daniel Sandrell berichtet , dass in der Deponie Sand eine Verhandlung zu einer dauerhaften Rodung stattgefunden hat. Zusätzliche 51.000 m³ Material soll dort deponiert werden. Der Stand Montafon ist ja bekanntlich mit 50% an der Deponie Sand beteiligt.
e) Bgm Josef Lechthaler hält fest, dass in letzter Zeit Falschinformationen über die Montafon Tourismus GmbH kursieren. Er regt an, dass seitens der Standesvertretung geschlossen und einheitlich dazu Stellung bezogen werden und mit korrekten Daten und Fakten informiert werden soll.
f) Bgm Martin Vallaster möchte wissen, wann das neue Fahrplankonzept des Landbus Montafon schlagend wird. Der Standessekretär merkt an, dass das neue Fahrplankonzept nochmals überarbeitet wird. Es werden Abstiche zu machen sein, da die Kosten zu hoch sind. Es soll heuer noch der Standesvertretung präsentiert werden. Bgm Martin Vallaster fragt an, ob das neue Fahrplankonzept im Sommer 2025 in Kraft tritt. Der Standessekretär verweist auf die sehr lange Lieferzeit bei Fahrzeugen und nennt den Fahrplanwechsel 2025/26 als wahrscheinlichen Zeitpunkt. Bgm Martin Vallaster regt an, dass Linien, welche exponierte Orte im Tal anfahren, durch ein externes Büro überprüft und begutachtet werden. Es kann den Leuten nicht mehr erklärt werden, weshalb nur 50 Plätzer Busse vorhanden sind. Bgm Daniel Sandrell hält diesbezüglich fest, dass wir, als Stand Montafon, Besteller sind.
g) Bgm Martin Vallaster hält fest, dass wir uns im 9. MIP der Montafonerbahn befinden und die letzten vier Jahre so gut wie nichts investiert wurdet. Er sieht hier die MBS in der Verantwortung. Die MBS ist ein Dienstleistungsbetrieb für die Bevölkerung der Talschaft. Er plädiert für ein offenes Gespräch mit dem MBS Vorstand um personelle Verstärkungen für die Umsetzung der MIP-Vorhaben vorzunehmen.
h) LAbg Monika Vonier möchte wissen, ob der regulär ausgeschriebene Maisäß Gauertal bereits vergeben worden ist. Sie könnte sich gut vorstellen, den Maisäß an ständig wechselnde Gäste zu vermieten. Der Standessekretär erklärt, dass zwei weitere Maisäße des Forstfonds an Einheimische vermietet werden . Es gab in der Vergangenheit bereits Überlegungen, die Maisäß e an ständig wechselnde Gäste zu vermieten.
Allerdings müsste die gesamte Organisation an eine externe Firma vergeben werden.
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Nachdem keine weiteren Wortmeldungen erfolgen, schließt der Vorsitzende die Sitzung um 15:53 Uhr.
Ende der Sitzung, 15:53 Uhr
Schruns, 10. September 2024
Schriftführer: Standesrepräsentant:
Standesausschuss: