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Montag, 21. September 2026 · 1.927 Einträge aus 10 Gemeinden und dem Stand Montafon · Stand heute, 04:45 Uhr

ÜbersichtStand MontafonSitzungsprotokolle

2. Standessitzung: 17.06.2025

Stand Montafon · Protokolle Stand Montafon · 17.06.2025

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Fundstellen

Vergabe / Ausschreibung

  • … diese geprüft werden und die Leistungen an den aktuellen Bedarf angepasst werden. Der Standessekretär erklärt, dass die Handy-Verträge an eine frühere Ausschreibung gebunden sind. Er wird beim zuständigen Mitarbeiter nochmals nachfragen, ob es bereits Neuigkeiten gibt. Bgm Florian Küng erklärt, dass die Gemeinden nicht …
  • … sind. Er wird beim zuständigen Mitarbeiter nochmals nachfragen, ob es bereits Neuigkeiten gibt. Bgm Florian Küng erklärt, dass die Gemeinden nicht an diese Ausschreibung gebunden sind. d. Bgm Gerhard Vonier spricht die unzuverlässigen Zustellungen der Post an und fragt an, ob eine gemeinsames Schreiben der Region angedacht …

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NIEDERSCHRIFT

aufgenommen am 17. Juni 2025 im Sitzungssaal des Standes Montafon anlässlich der 2. Sitzung der Standesvertretung in der laufenden Funktionsperiode.

Auf Grund der Einladung vom 10 . Juni nehmen an der auf 13:30 Uhr einberufenen Standessitzung teil:

Standesrepräsentant Bgm Daniel Sandrell, Gaschurn
Standesrepräsentant-Stv. Bgm Thomas Zudrell, Silbertal
Bgm Andreas Batlogg , Lorüns
Bgm Jürgen Haller, Schruns
Bgm Elisabeth Kuster, St. Gallenkirch
Bgm Florian Küng , Vandans
Bgm Markus Luger, Stallehr
Bgm Helmut Pechhacker, St. Anton
Bgm Martin Vallaster, Bartholomäberg
Bgm Gerhard Vonier, Tschagguns

Entschuldigt: Landtagsvizepräsidentin Monika Vonier

Weitere Sitzungsteilnehmer: PR-Beauftragter Toni Meznar
Valentina Bolter
Severin Berthold zu TOP1
Sherine Sturm, Jugendforum Montafon

Schriftführer
Standessekretär Bernhard Maier
Der Vorsitzende eröffnet um 13
32 Uhr die Standessitzung, begrüßt die anwesenden Bürgermeister:innen und verliest die Entschuldigungen. Gemäß Standesstatut stellt er die Beschlussfähigkeit fest. Gegen die vorliegende Tagesordnung wird nach Umfrage kein Einwand erho- ben, zur Erledigung steht somit nachstehende

Zl.: SM004.2/2025

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Tagesordnung

1.) Rechnungsabschluss 2024

  • a. Vorlage des Rechnungsabschlusses 2024
  • b. Vorlage des Prüfberichtes
  • c. Beschlussfassung zu a) und b)

2.) Entsendung einer Vertretung in den Vorstand und die Generalversammlung des Naturschutzvereines Verwall und Klostertaler Bergwälder

3.) Entsendung von drei Vertretungen in den Beirat der Montafon Nordic Sportzentrum GmbH

4.) Entsendung einer Vertretung in den Beirat des Vorarlberger Verkehrsverbundes

5.) Entsendung einer Vertretung in den Ausschuss des Vereines bewusst.montafon

6.) Abschluss einer Leistungsvereinbarung mit der WIMO für die Jahre 2025 - 2027

7.) Verlängerung des Mietvertrages für die Volksschule Schruns im Gerichtsgebäude

8.) Vereinbarung zur Unterstützung der Initiative „Naturverträglicher Bergsport“

9.) Genehmigung der Niederschrift von der 1. Standessitzung am 0 6.05.2025

10.) Berichte

11.) Allfälliges

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Erledigung der Tagesordnung

Pkt. 1.) Rechnungsabschluss 2024

Der Vorsitzende begrüßt Mitarbeiter Severin Berthold, welcher den Rechnungsabschluss vorbereitet hat.

a) Vorlage des Rechnungsabschlusses 2024

Severin Berthold erläutert den Ergebnishaushalt. Das Nettoergebnis beläuft sich auf -€ 626.888,68. Durch die Entnahmen von Haushaltsrücklagen aus den Bereichen ÖV und Talschaftsfonds sowie Zuführung im Bereich des Kulturlandschaftsfonds, in Summe von € 630.605,78 ergibt sich das Nettoergebnis nach Haushaltsrücklagen von € 3.717,10

Die Veränderung der Zahlungsmittel gemäß Finanzierungshaushalt beträgt - € 362.341,53.

Dies insbesonders weil € 500.000,- an Mitteln aus dem Talschaftsfonds an den Forstfonds temporär weitergeleitet sind. Zur Überbrückung der Liquidität wurde der Kassakredit in Höhe von € 781.117,06 zur Gänze in Anspruch genommen. Der Endbestand an liquiden Mitteln per 31.12.2024 ergibt € 1.803.301,78.

Im Vermögenshaushalt kam es zu Zugängen an Immateriellen Vermögenswerten (Anschaffung Bibliotheksoftware) sowie Fahrzeugen (Ankauf des Elektro-Fahrzeuges aus Leasing).

Die Beteiligungen an verbundenen Unternehmen mussten entsprechend der Jahresabschlüsse der 3 verbundenen Unternehmen angepasst werden. Die langfristigen Forderungen gegenüber den Gemeinden reduzierten sich um die vorgeschriebenen Tilgungsersätze für das Darlehen Nordic, die langfristigen Forderungen aus gewährten Darlehen reduzierten sich um die vom Forstfonds geleisteten Tilgungen in Höhen von € 108.625,-. Die langfristigen Finanzschulden verringerten sich im selben Ausmaß wie die langfristigen Forderungen gegenüber den Gemeinden. Durch die Erhöhung des Kassakredites erhöhten sich die kurzfristigen Finanzschulden auf € 781.117,06.

Anschließend erläutert Severin Berthold die größten Abweichungen im Ergebnis- bzw. Finanzierungshaushalt gegenüber dem Voranschlag 2024.

Abweichungen Einnahmen (ab € 20.000,-)

2/031+861000

Landesbeiträge Projekte
Raumentwicklung
Die Abrechnung des Projektes regREG
Phase II erfolgt erst im Jahr 2025
2/369+864100 Beiträge von Dritten Projekte Heimatpflege
Für das „Aktionszentrum Naturgefahren Montafon“ wurde von Seiten der il- lwerke vkw AG ein Sponsoring Beitrag geleistet 2/369+888500 EU-Beiträge Projekte Heimatpflege Die Förderbeiträge für die abgerechneten Projekte Kulturleitsystem und Mon- tafoner Mundart fielen höher aus wie erwartet

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2/6491+862000 Sonstige Einnahmen 10% Die Weiterverrechnung der Verstärkerfahrten an die Bergbahnen fiel höher aus wie erwartet 2/6491+861300 Förderungen Land Der Landesbeitrag ist aufgrund der geringeren Abgangs im Vorjahr ebenfalls geringer ausgefallen 2/6491+862300 Beiträge der Gemeinden Da der Abgang geringer wie erwartet ausfiel und es die Liquidität zulässt erfolgte eine Gutschrift für die Gemeinden 2/6491+863100 Förderungen Tarifbestellung Die Einnahmen aus Jahreskarten waren höher wie erwartet; zusätzliche Mittel kamen für das Klimaticket-Österreich 2/780+862000 Beiträge der Gemeinden zum MIP Der Finanzierungsbeitrag 2024 zum 9.

MIP fiel lt. Abrechnung der MBS gerin- ger aus deshalb auch geringere Vorschreibung an Gemeinden 2/900+827000 Kostenersätze Finanzverwaltung Die Kostenersätze für das Personal der Finanzverwaltung fielen aufgrund des Anstieges der Lohnkosten höher aus 2/917+894000 Entnahmen von zweckgebundenen Haushaltsrücklagen Durch die höheren Förderbeiträge war eine höhere Rücklagenentnahme aus dem Talschaftsfonds notwendig Abweichungen Ausgaben (ab € 20.000,-)

1/010-5….. Geldbezüge der Angestellten
Die zusätzliche Stelle der Karenzvertretung der Regionalmanagerin ab Mai 2024 war im Budget nicht vorgesehen, außerdem fiel die Erhöhung der Lohn- kosten höher aus wie bei der Budgeterstellung erwartet 1/369-729400 Projekte Heimatpflege Die Projektkosten für die Projekte Kulturleitsystem, Montafoner Mundart so- wie Aktionszentrum Naturgefahren Montafon waren höher wie erwartet 1/469-5….. Geldbezüge der Angestellten Durch den unterjährigen Austritt der Mitarbeiterin und der erst im Folgejahr erfolgten Nachbesetzung der Stelle fiel der Personalaufwand geringer aus 1/649-729000 Projekt Anruf Sammeltaxe „Go & Ko“
Die Aufwendungen für das Anrufsammeltaxi „go&ko“ fielen höher aus, au- ßerdem wurden die Einnahmen ab Juni nicht mehr saldiert sondern auf einem separaten Einnahmenkonto verbucht

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1/6491-620000 Personentransporte Durch den gesunkenen Dieselpreisindex waren die Aufwendungen für die Personentransporte geringer wie erwartet 1/6491-729000 Sonstige Ausgaben Die Kosten für die Erweiterung der Busspur beim Bahnhof Vandans wurden auf dem HH-Konto 1/6491- 772000 budgetiert 1/780-757000 Transferzahlungen MIP an MBS Geringerer Finanzierungsbeitrag 2024 für das 9.MIP lt. Abrechnung der MBS – geringere Beiträge der Gemeinden 1/846-614000 Instandhaltung von Gebäuden Die geplanten Adaptierungsarbeiten an den Wohnungen wurden nicht durchgeführt 1/900-5.....

Geldbezüge der Angestellten
Die Steigerung der Lohnkosten fiel höher aus wie bei der Budgeterstellung erwartet (9,15% anstatt wie budgetiert 5%)
1/917-757000 Förderungsbeiträge Der gewährte Zuschuss an den Forstfonds sowie die Refundierung der Bera- tungskosten für die Partnerschaftsvereinbarung an die Verbände und Gemeinden waren nicht vorgesehen Haushaltsrücklagen Im Bereich ÖPNV wurden € 150.000,- und im Bereich des Talschaftsfonds € 500.935,78 aus den Rücklagen entnommen, im Bereich des Kulturlandschaftsfonds konnten € 20.330,- der Rücklage zugeführt werden.

Schuldendienst

Anfangsstand
Darlehensaufnahme
Tilgungen Zinsen
Netto Schuldendienst
Endstand
663.350,00 0,00 66.335,00 31.644,53 97.979,53 597.015,00

Der Schuldenstand reduzierte sich 2024 um die geleisteten Tilgungen in Höhe von € 66.335,00.
Der Gesamtschuldendienst beträgt für 2024 € 97.979,53.

Severin Berthold spricht das Thema Umschuldung an. Er hat mit dem kreditführenden Institut, der Raiffeisenbank Bludenz- Montafon, hinsichtlich der Umschuldung Kontakt aufgenommen.

Generell ist eine Umschuldung von variabler Verzinsung in eine fixe Verzinsung möglich. Das Angebot von Seiter der Raiffeisenbank lautet 3,18% bis Laufzeitenden (31.12.2033). Florian Küng würde dieses Thema auf die Finanzklausur hin nochmals besprechen. Es ist davon auszugehen, dass di e Zinsen nochmals sinken wird.

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b) Vorlage des Prüfberichts

Nachdem auf Nachfrage des Vorsitzenden keine Fragen gestellt werden, ersucht er Bgm Florian Küng in seiner Funktion als Mitglied des Prüfungsausschusses den Bericht über die am 2.

Juni 2025 in Anwendung der Bestimmungen des § 52 Gemeindegesetz 1985 vorgenommene Überprüfung des Rechnungsabschlusses vorzutragen. Bgm Küng bringt den Prüfbericht vollinhaltlich zur Kenntnis. Dieser wird zustimmend zur Kenntnis genommen.

Bgm Florian Küng gibt den Hinweis an Severin Berthold weiter, dass die Gemeindebeiträge übersichtlich dargestellt werden könnten. Im Voranschlag ist diese Aufstellung pro Mitgliedsgemeinde bereits angeführt. Diese Tabelle und die Erklärung des Aufteilungsschlüssels werden im nächsten Rechnungsabschluss noch ergänzt.

c) Beschlussfassung zu a) und b)

Auf Antrag des Vorsitzenden wird der Rechnungsabschluss 202 4 mit nachstehenden Gesamtsummen einstimmig genehmigt. Auf Antrag von Bgm Florian Küng als Mitglied des Prüfungsausschusses wird der vorgelegte Bericht des Prüfungsausschusses mit dem Antrag auf Entlastung der Standesverwaltung sowie der Organe des Standes Montafon einstimmig die Zustimmung erteilt:

Ergebnishaushalt Finanzierungshaushalt
8 299 300,90 8 657 628,70
8 926 189,58 9 028 789,13
-626 888,68 -371 160,43
650 935,78 0,00
20 330,00 66 335,
3 717,10 -437 495,43
75 153,90
-362 341,53
Vermögenshaushalt
(A) Langfristiges Vermögen 16 736 240,41(C) Nettovermögen 18 547 987,69 (B) Kurzfristiges Vermögen 3 974 902,85(D) Investitionszuschüsse 585 680,63 (E + F) Fremdmittel 1 577 474,94 0,00 Summe Aktiva 20 711 143,26Summe Passiva 20 711 143,26 (SA00) Nettoergebnis nach Haushaltsrückl. / (SA5) Geldfluss aus der voranschlagswirks. Geb.

Erträge / Einzahlungen (Summe operative und investive Gebarung)
Aufwendungen / Auszahlungen (Summe operative und investive Gebarung)
(SA0) Nettoergebnis / (SA3) Nettofinanzierungssaldo
Gesamthaushalt (inklusive interne Vergütungen)
Entnahme von Haushaltsrücklagen / Einzahlungen aus der Finanzierungstätigkeit Zuweisung von Haushaltsrücklagen / Auszahlungen aus der Finanzierungstätigkeit (SA6) Geldfluss aus der nicht voranschlagswirksamen Gebarung (SA7) Veränderung an Liquiden Mitteln Aktiva Passiva

Abschließend spricht der Vorsitzende namens der Standesvertretung dem Verwaltungsperso- nal und dem Prüfungsausschuss einen Dank für die Arbeit im abgelaufenen Jahr und die frist- gerechte Vorlage des Rechnungsabschlusses aus.

Der Vorsitzende spricht die telefonische Einladung zum Prüfungsausschuss an. Bgm Andreas Batlogg wurde leider telefonisch nicht erreicht. Daraufhin wurde Bgm Markus Luger angefragt. Der Vorsitzende entschuldigt sich bei Bgm Andreas Batlogg dafür. Zukünftig werden die Einladungen zum Prüfungsausschuss schriftlich per E-Mail als Outlook-Termin erfolgen.

Pkt. 2.) Entsendung einer Vertretung in den Vorstand und die Generalversammlung des Naturschutzvereines Verwall und Klostertaler Bergwälder

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Zur Nominierung einer Vertretung des Standes Montafon in den Vorstand und die Generalversammlung des Naturschutzvereines Verwall und Klostertaler Bergwälder schlägt der Vorsitzende folgende Mitglieder des Standesausschusses vor:

Vertretung Ersatz
Bgm Daniel Sandrell Bgm Thomas Zudrell
Die genannten Bürgermeister werden über Antrag des Vorsitzenden per Akklamation einstim- mig als Vertretung des Standes Montafon gewählt.

Pkt. 3.) Entsendung von drei Vertretungen in den Beirat der Montafon Nordic Sportzentrum GmbH

Zur Nominierung einer Vertretung des Standes Montafon in den Beirat der Montafon Nordic Sportzentrum GmbH schlägt der Vorsitzende folgende Mitglieder des Standesausschusses vor:

Vertretungen
Bgm Jürgen Haller
Bgm Daniel Sandrell
Bgm Thomas Zudrell
Die genannten Bürgermeister werden über Antrag des Vorsitzenden per Akklamation einstimmig als Vertretung des Standes Montafon gewählt.

Pkt. 4.) Entsendung einer Vertretung in den Beirat des Vorarlberger Verkehrsverbundes Zur Nominierung einer Vertretung des Standes Montafon in den Beirat des Vorarlberger Verkehrsverbundes schlägt der Vorsitzende folgende Mitglieder des Standesausschusses vor:

Vertretung
Bgm Elisabeth Kuster
Die genannte Bürgermeisterin wird über Antrag des Vorsitzenden per Akklamation einstimmig als Vertretung des Standes Montafon gewählt.

Pkt. 5.) Entsendung einer Vertretung in den Ausschuss des Vereines bewusst.montafon Zur Nominierung einer Vertretung des Standes Montafon in den Ausschuss des Vereines bewusst.montafon schlägt der Vorsitzende folgende Mitglieder des Standesausschusses vor:

Vertretung
Bgm Andreas Batlogg

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Der genannte Bürgermeister wird über Antrag des Vorsitzenden per Akklamation einstimmig als Vertretung des Standes Montafon gewählt.

Pkt. 6.) Abschluss einer Leistungsvereinbarung mit der WIMO für die Jahre 2025 - 2027 Der Vorsitzende informiert, dass die Wirtschaft Montafon (WIMO) ein Verein ist, der Anfang 2013 gegründet wurde, und die wirtschaftlichen Interessen der aktuell 280 Mitgliedsbetriebe aus den Montafoner Gemeinden Stallehr, Lorüns, St.Anton, Vandans, Bartholomäberg, Silber- tal, Schruns, Tschagguns, St.Gallenkirch und Gaschurn vertritt.

Die WIMO will der dramatischen Kaufkraftabwanderung aus dem Montafon entgegenwirken, Arbeits- und Lehrstellen im Tal sichern sowie die heimischen Unternehmer: innen aus den Sparten Dienstleistung, Handel, Handwerk, Gastgeber und Tourismus fördern und vernetzen. So sieht sich die WIMO auch als Schnittstelle zu den Montafoner Gemeinden, Sprachrohr zur Politik sowie als Impulsgeber und Aktivist in der positiven Entwicklung als Wirtschaftsstandort.

Der Standessekretär ergänzt, dass durch die Leistungsverein barung zwischen Stand und WIMO die Z uständigkeiten, Aufgabenverteilung und Verantwortlichkeiten geklärt werden sollen. Zudem soll die Mittelzuwendung für drei Jahre festgelegt werden. Die Leistungsvereinbarung bildet die Grundlage für die Zusammenarbeit und ermöglicht eine bessere Planbarkeit.

Bgm Helmut Pechhacker fragt an, wann die Einnahmen-/Ausgabenrechnung erfolgt. Der Standessekretär würde es der WIMO überlassen. Das Datum wird noch ergänzt.

Bgm Florian Küng empfiehlt, für die Neuverfassung einer allfällig nachfolgenden Leistungsvereinbarung sechs Monate vor Ende der Leistungsvereinbarung vorzusehen. Diese Änderung wird so eingearbeitet. Bgm Florian Küng fragt an, ob diese Kosten über die Standesumlage abgedeckt werden. Der Standessekretär erklärt, dass die Förderung für die WIMO über die Standesumlage finanziert wird. Eine genaue Aufstellung ist im Regionalbericht des Standes Montafon angeführt.

Bgm Helmut Pechhacker weist auf einen Tippfehler hin. Dieser wird ausgebessert.

Auf Antrag des Vorsitzenden wird der Abschluss der Leistungsvereinbarung mit der WIMO einstimmig angenommen.

Pkt. 7.) Verlängerung des Mietvertrages für die Volksschule Schruns im Gerichtsgebäude Aufgrund des Platzbedarfs der Volksschule Schruns-Dorf vermietet der Stand Montafon an die Marktgemeinde Schruns die Räumlichkeiten westseitig im Erdgeschoss des Gerichtsgebäudes zum Zwecke der schulischen Nutzung. Der vorbereitete Mietvertrag beginnt am 01.08.2025 und wird auf die Dauer von 3 Jahren abgeschlossen.

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Bgm Gerhard Vonier weist darauf hin, dass der Vertragsentwurf noch auf Bgm Jürgen Kuster läuft. Die Vertretungsperson wird Bgm Jürgen Haller ersetzt.

Bgm Andreas Batlogg fragt an, wie das Gerichtsgebäude geheizt wird. Der Standessekretär erklärt, dass man am Nahwärmenetz angeschlossen ist.

Der Vorsitzende schlägt vor, einen einheitlichen Mietsatz in Höhe von 10,56 Euro pro Quadratmeter für alle Mieter:innen im Gerichtsgebäude anzuwenden.

Auf Antrag des Vorsitzenden wird die Verlängerung des Mietvertrags unter Anwendung des einheitlichen Mietsatzes von 10,56 Euro/m² mit 2025 einstimmig angenommen.

Pkt. 8.) Vereinbarung zur Unterstützung der Initiative „Naturverträglicher Bergsport“
Der Vorsitzende begrüßt Josef Manahl von Montafon Tourismus zum Tagesordnungspunkt 8. Neben dem Stand Montafon sind auch die Bergbahnen, die Jagd, Forst - und Landwirtschaft und Montafon Tourismus u.v.m. an der Initiative beteiligt.

Josef Manahl informiert anhand von Präsentationsfolien, welche im Nachgang der Sitzung den Bürgermeister:innen zugestellt werden. Ziel der Initiative ist es, die Spannungsfelder im Bereich Natur und Bergsport zu entschärfen und den Zugang zur Natur unter gleichzeitiger Be- wahrung zu ermöglichen. In der Lenkungsgruppe werden die aktuellen Themen besprochen und konkrete Umsetzungen organisiert , wie beispielsweise die Anbringung von Hinweisschildern und Tourenlenkungstafeln, der Einsatz eines Bergsport-Rangers vor Ort und eines digitalen Rangers im Internet, die Erstellung einer Mountainbike-Karte und eines Mountainbike-Kodex etc. Aktuell finden Gespräche zur Öffnung verschiedener Wege für Mountain-Bikes statt.

Hier sind die jeweiligen Bürgermeister stark eingebunden.

Zur Finanzierung: Der Stand Montafon, der Bergbahn- Pool Montafon und die Jägerschaft Vorarlberg haben bisher finanzielle Beiträge geleistet. Montafon Tourismus hat Personalleistun- gen eingebracht. Gewünscht wäre eine mehrjährige Vereinbarung mit Planungssicherheit.

Bgm Gerhard Vonier spricht die positive Zusammenarbeit im Bereich des Güterweges ins Gauertal an. Er schätzt die Arbeit der Beteiligten sehr. Er hinterfragt aber die Mitfinanzierung des Standes Montafon. Er würde eine Erhöhung des Beitrags des Bergbahn-Pools befürworten.

Josef Manahl erklärt, dass die Bergbahnen auch noch zusätzliche Arbeiten leisten, die in der Tabelle nicht aufgelistet werden. Die Beiträge der einzelnen Projektpartner sollen als Commitment gesehen werden.

Bgm Florian Küng sieht die Kosten für Infrastrukturmaßnahmen bei der jeweiligen Gemeinde, auch wenn die Bergbahnen von der Maßnahme profitieren. Er würde die Personalkosten wei- terhin bei Montafon Tourismus sehen. Der Vorsitzende schlägt vor, dass Infrastrukturmaßnah-

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men auf Jahresende mit den Standortgemeinden einzeln abgerechnet werden könnten. Allerdings hätte die allgemeine Verrechnung über den Stand Montafon den großen Vorteil, dass es weniger bürokratisch wäre.

Bgm Elisabeth Kuster spricht sich für die gemeinsame Finanzierung über den Stand Montafon aus, da die Kosten nicht sehr hoch sind und einige Projekte mitunter scheitern könnten, wenn jede Gemeinde einzeln finanzieren müsste.

Bgm Martin Vallaster berichtet von den positiven Beispielen der Initiative und der gemeindeübergreifenden Sicht von Montafon Tourismus. Er spricht sich für den Finanzierungsvorschlag von Josef Manahl aus.

Bgm Florian Küng stellt klar, dass er den Finanzierungsbeitrag des Standes Montafon weiterhin zahlen würde. Im Hintergrund könnten zukünftig alle Investitionskosten von der jeweiligen Gemeinde übernommen werden.

Bgm Helmut Pechhacker spricht sich für den Finanzierungsvorschlag von Josef Manahl aus.

Auf Antrag des Vorsitzenden wird die Vereinbarung zur Unterstützung der Initiative „Naturverträglicher Bergsport“ einstimmig angenommen und demgemäß leistet der Stand Montafon für die Jahre 2025, 2026 und 2027 jeweils einen Unterstützungsbeitrag in Höhe von 4.000 Euro (brutto). Montafon Tourismus wird jährlich eine detaillierte Auflistung der Investitionskosten pro Gemeinde liefern.

Der Vorsitzende bedankt sich bei Josef Manahl für die Informationen und Berichte.

Pkt. 9.) Genehmigung der Niederschrift von der 1 . Standessitzung am 0 6.05.2025 Die Niederschrift der 1. Standessitzung wurde allen Standesvertreter:innen per E-Mail übermittelt. Die vorliegende Niederschrift wird über Antrag des Vorsitzenden einstimmig genehmigt und unterfertigt.

Pkt. 10.) Berichte

a) Am 10. Mai fand der Tag der offenen Tür beim Aktionsraum Naturgefahren Montafon in Vandans statt. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und wurde von der Bevölkerung gut besucht.

b) Am 13. Mai hatte Florian Rudigier aus Vandans seinen letzten Arbeitstag beim Stand Montafon als Zivildiener. Auf diesem Weg möchte der Vorsitzende ihm namens des Standes für seinen Einsatz beim Stand Montafon danken und wünscht ihm auf diesem Weg alles Gute und viel Erfolg.

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c) Am 20. Mai fand das Gemeindeforum Mobilität in der Gemeinde Egg im Bregenzerwald statt. Das Gemeindeforum Mobilität wird vom Energieinstitut Vorarlberg organisiert und vernetzt verschiedenste Akteur:innen zum Thema Mobilität aus dem ganzen Bundesland.

d) Am 26. und 27. Mai fand das Gipfeltreffen der Regio-V im Bad Rothenbrunnen in Sonntag statt. Dabei wurde unter anderem das Thema Wertschätzung erörtert.

e) Am 10. Juni fand die Sitzung des Projektauswahlgremiums der Regio-V statt. Dabei wurden drei Projektideen besprochen und genehmigt.

f) Am 13. Juni fand die feierliche Dankesfeier anlässlich der Spenden-Übergabe der Initiative Zemmastoh statt, welche der Stand Montafon finanziell unterstützt hat. In Rahmen der Benefizveranstaltung kamen während dreier Tage voller Zusammenhalt, Musik und gelebter Solidarität die beachtliche Summe von 28.500 Euro zugunsten der Kinderkrebshilfe Tirol und Vorarlberg zusammen.

g) Der Stand Montafon hat für das Gartengrundstück beim Museumsschopf für das Projekt "Schlaubeet" zur Verfügung gestellt. Die MS Schruns-Dorf hat gemeinsam mit der FH Vorarlberg das fächerübergreifende Flying Classroom- Projekt „Schlaubeet“ umgesetzt, bei dem ein Hochbeet mit automatisierter Bewässerung entstand. Die Schüler:innen der Klasse 4b haben das Beet im Hof des Heimatmuseums geplant, gebaut und bepflanzt. Am 25. Juni von 8:30 – 9:30 Uhr wird das Projekt feierlich eröffnet.

h) Am 27. Juni wird im Sonnenbergsaal in Nüziders die Fachveranstaltung „Wohnen in V- Süd“ stattfinden. Wir ersuchen die Einladung nochmals an alle Gemeinde-vertreter:innen und interessierte Mitarbeitende in den Gemeindeverwaltungen weiterzuleiten.

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung über das online-System erforderlich.

i) Gemeinsam mit Bgm Simon Tschann und den Regio-Obleuten aus dem Vorarlberger Süden haben wir ein Forderungs-Schreiben an Landesrätin Martin Rüscher betreffend zukünftigen Rolle des LKH Bludenz gerichtet. Das Schreiben wurde allen Bürgermeister:innen bereits zur Kenntnis gebracht.

j) Für die Vermietung des Cafés im Museumsgebäude gingen sechs Bewerbungen ein.

Dazu finden bereits Gespräche statt. Die Marktgemeinde Schruns wird in die Auswahl miteingebunden.
Pkt. 11.) Allfälliges

a. Bgm Martin Vallaster fragt an, in welche Richtung die Planungen bei der Rätikonkreu- zung gehen. Bgm Markus Luger erklärt, dass das Projekt der Firma Jäger Bau bis 2027

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fertiggestellt wird. Anschließend wird die Kreuzung umgestaltet (zirka 2028). Der Vorsitzende bedankt sich bei Bgm Markus Luger für seinen direkten Input zu den Infrastrukturmaßnahmen des Landes.

Bgm Martin Vallaster spricht die budgetär angespannte Lage des Landes an und den gleichzeitigen Bedarf einer Sanierung der L188. Bgm Markus Luger berichtet, dass aktuell keine größeren Sanierungen geplant sind. Kleinere Ausbesserungen könnten zwischenzeitlich gemacht werden. Er bittet um direkte Kontaktaufnahme mit ihm.

b. Bgm Helmut Pechhacker fragt an, wie mit dem Schreiben zur Gründung eines Gemeindeverbandes weiter vorgegangen wird. Bgm Florian Küng erklärt, dass die beanstandeten Änderungen einge arbeitet werden. Wenn die Bezirkshauptmannschaft die Gründung befürwortet, geht es anschließend in die Beschlussfassung auf Gemeindeebene. Der Gemeindeverband wird ähnlich wie die Bauverwaltung Montafon organisiert sein. Die Mitarbeitenden arbeiten für die Gemeinden und machen ihre Arbeiten im Auftrag der jeweiligen Bürgermeister.

Der Vorsitzende spricht den Grundsatzbeschluss aller Gemeinden an, der bereits vorliegt. Das weitere Vorgehen muss noch besprochen werden. Bgm Markus Luger erklärt, dass sie eine Kooperationsvereinbarung mit der Stadt Bludenz haben und daher nicht beim Gemeindeverband teilnehmen werden. Bgm Andreas Batlogg sieht nochmaligen Erklärungsbedarf.

Bgm Florian Küng erklärt, dass über den Gemeindeverband mehrere Leistungen angeboten werden können. Die jeweiligen Gemeinden können diese Leistungen in Anspruch nehmen, die sie benötigen. Wichtig für den Gemeindeverband ist eine ungefähre Bedarfsanmeldung der Gemeinden, damit das Personal eingeplant werden kann.

c. Bgm Elisabeth Kuster spricht die Handy-Verträge des Standes Montafon an. Sie bittet darum, dass diese geprüft werden und die Leistungen an den aktuellen Bedarf angepasst werden. Der Standessekretär erklärt, dass die Handy-Verträge an eine frühere Ausschreibung gebunden sind. Er wird beim zuständigen Mitarbeiter nochmals nachfragen, ob es bereits Neuigkeiten gibt. Bgm Florian Küng erklärt, dass die Gemeinden nicht an diese Ausschreibung gebunden sind.

d. Bgm Gerhard Vonier spricht die unzuverlässigen Zustellungen der Post an und fragt an, ob eine gemeinsames Schreiben der Region angedacht werden kann. Bgm Helmut Pechhacker berichtet, dass die Gemeinde St. Anton die Kosten für die Austragung des Gemeindeblattes zurückgefordert haben. Seither funktioniert die Zustellung sehr gut.

Der Vorsitzende berichtet, dass er für die Zustellung des Gemeindeblattes eigene Mitarbeitende einsetzt. Toni Meznar berichtet von ähnlichen Schwierigkeiten des Standes Montafon bei der Zustellung des Stand Punkts.

2. Standessitzung: 17.06.2025 Seite 13 von 13

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Nachdem keine weiteren Wortmeldungen erfolgen, schließt der Vorsitzende die Sitzung um 15:24 Uhr.

Ende der Sitzung, 15:24 Uhr

Schruns, 17. Juni 2025

Schriftführer: Standesrepräsentant:

Standesausschuss: