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11. Standessitzung: 12.05.2026
Kopie des Originaldokuments (Quelle: www.stand-montafon.at). Auf dem Handy bitte „PDF öffnen“ verwenden.
Fundstellen
Vergabe / Ausschreibung
- … verliest die Entschuldigungen. Gemäß Standesstatut stellt er die Beschlussfähigkeit fest. Der Vorsitzende schlägt vor, den ersten Tagesordnungspunkt zur Vergabe der Reparatur und Instandhaltung der Klimatechnik im Montafon Archiv abzusetzen, da nochmals eine Begehung vor Ort stattgefunden hat und ein neues Angebot in …
- … Verdichtung nach Innen, d.h. Umbau der Garage geeinigt. Die Planung für diese Variante wurde dann ausgeschrieben. Das Architekturbüro Vonier hat diese Ausschreibung für sich entschieden und sodann vorgeschlagen, das gesamte Gebäude zu betrachten, woraus dann eine Reihe von umfassenderen Umbau-Varianten entstanden ist. …
Text des Dokuments (automatisch aus dem PDF gelesen, für Suche und Handy)
NIEDERSCHRIFT
aufgenommen am 12 . Mai 2026 im Sitzungssaal des Standes Montafon anlässlich der 11. Sitzung der Standesvertretung in der laufenden Funktionsperiode.
Auf Grund der Einladung vom 05. Mai 2026 nehmen an der auf 13: 00 Uhr einberufenen Standessitzung teil:
Standesrepräsentant-Stv. Bgm Thomas Zudrell, Silbertal
Bgm Jürgen Haller, Schruns
Bgm Elisabeth Kuster, St. Gallenkirch
Bgm Florian Küng , Vandans
Bgm Gerhard Vonier, Tschagguns
Bgm Markus Luger, Stallehr
Bgm Helmut Pechhacker, St. Anton i. M.
Vize-Bgm Manfred Bitschnau, Bartholomäberg
Bgm Andreas Batlogg, Lorüns
Entschuldigt: Landtagsvizepräsidentin Monika Vonier
Standesrepräsentant Bgm Daniel Sandrell, Gaschurn
Bgm Martin Vallaster, Bartholomäberg
Weitere Sitzungsteilnehmer: Alexander Zimmermann
PR-Beauftragter Toni Meznar
Christoph Vogt (TOP 5)
Schriftführer: Standessekretär Bernhard Maier
Standesrepräsentant-Stv. Bgm Thomas Zudrell informiert, dass Standesrepräsentant Daniel Sandrell später zur Sitzung hinzustoßen wird. Er übernimmt als sein Stellvertreter den Vorsitz.
Der Vorsitzende eröffnet um 13:02 Uhr die Standessitzung, begrüßt die anwesenden Bürgermeister:innen und verliest die Entschuldigungen. Gemäß Standesstatut stellt er die Beschlussfähigkeit fest. Der Vorsitzende schlägt vor, den ersten Tagesordnungspunkt zur Vergabe der Reparatur und Instandhaltung der Klimatechnik im Montafon Archiv abzusetzen, da nochmals eine Begehung vor Ort stattgefunden hat und ein neues Angebot in Ausarbeitung ist. Bgm Lisi Kuster war bei der Begehung anwesend und berichtet kurz über die technischen Änderungen, die gemacht werden sollten. Es ist vorgesehen, diese Vergabe in der nächsten Sitzung zu behandeln.
Gegen die geänderte Tagesordnung wird nach Umfrage kein Einwand erhoben, zur Erledigung steht somit nachstehende
Zl.: SM004.2/2026
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Tagesordnung
1.) Entsendung einer Vertreter:in in die Genossenschaftsmetzgerei St. Gallenkirch
2.) Finanzierung des Caritas Lerncafe in Schruns
3.) Festlegung der Tarife für den Nachtexpress Montafon (NEX)
4.) Rechnungsabschluss 2025
- a. Vorlage des Rechnungsabschlusses 2025
- b. Vorlage des Prüfberichtes
- c. Beschlussfassung zu a) und b)
5.) Genehmigung der Niederschrift von der 10 . Standessitzung am 07.04.2026
6.) Berichte
7.) Allfälliges
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Erledigung der Tagesordnung
Pkt. 1.) Entsendung einer Vertreter:in in die Genossenschaftsmetzgerei St. Gallenkirch Bgm Elisabeth Kuster berichtet , dass am 18. Juni 2026 die Gründungsversammlung stattfinden wird. Der S tand Montafon soll im V orstand vertreten sein. Hierfür sollte heute eine Vertreter:in des Standes entsendet werden. Sie als S tandortbürgermeisterin kann den Stand Montafon im Vorstand der Genossenschaftsmetzgerei nicht vertreten. Von Seiten der Gemeinde St. Gallenkirch wurde bereits eine Person als Vertretung im Vorstand namhaft gemacht.
Bgm Florian Küng könnte sich vorstellen, Bürgermeisterkollege und Standesrepräsentant Daniel Sandrell oder eine Person von bewusstmontafon als Vertretung des Stand Montafon zu entsenden.
Bgm Andreas Batlogg berichtet, dass es innerhalb des Vereines bewusstmontafon Tendenzen zur Auflösung gibt. Er habe keine E inladung zur diesjährigen Jahreshauptversammlung erhalten. Im Juni soll eine V orstandssitzung stattfinden. Er geht davon aus, dass der Verein v oraussichtlich noch ein Jahr weitergeführt wird und es dann zu einer Änderung kommen wird.
Bgm Lisi Kuster gibt zu verstehen, dass es keine A uflösung geben wird, sondern der Verein neu aufgestellt werden wird. Bgm Florian Küng plädiert no chmals für die Namhaftmachung von Bgm Daniel Sandrell als Vertretung des Stand Montafon. Es wird seiner Meinung nach kein einfaches Vorhaben sein, den Betrieb Genossenschaftsmetzgerei wirtschaftl ich zu führen. Für ihn ist jedoch wichtig, dass der Stand Montafon vertreten ist.
Da sich der Standesrepräsentant aufgrund einer Terminkollision für die heutige Sitzung verspäten wird, plädiert der Vorsitzende dafür, mit der Namhaftmachung noch abzuwarten, bis dieser eintrifft. Aber grundsätzlich unterstützen alle anwesenden Bürgermeister die Entsendung von Daniel Sandrell als Vertreter des Standes Montafon in der Genossenschaftsmetzge- rei, sofern dieser dazu bereit ist. Er bedankt s ich bei Bgm Lisi Kuster für deren Einsatz bei der Gründung der Genossenschaftsmetzgerei. Er ist der Überzeugung das dies ein großartiges Projekt darstellt.
Pkt. 3.) Finanzierung des Caritas Lerncafe in Schruns
Der Vorsitzende übergibt eingangs dem Standessekretär das Wort.
Der Standessekretär berichtet, dass die Finanzierung des Caritas Lerncafe in Schruns bis dato durch das Land Vorarlberg, die Caritas, den Gemeindeverband Vorarlberg und die Region erfolgte. Zum Teil erbrachte auch die Altkleidersammlung einen finanziellen Beitrag, welcher über den Gemeindeverband eingebracht wurde. Die Miete beim S tandort im alten Gerichtsgebäude konnte bis dato bei der Finanzierung durch den Stand Montafon angerechnet wer-
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den. Der neue Vorschlag würde dies nicht mehr in dieser Form berücksichtigen. Der neue Finanzierungsvorschlag ist nach Anzahl der Öffnungs tage gestaffelt und als jährlicher Pauschalbetrag festgesetzt.
Bei zwei Öffnungstagen würden für den Stand Montafon ein Finanzierungsanteil in der Höhe von 4.396 Euro pro Jahr anfallen. Den Rest der Kosten teilen sich das Land Vorarlberg und die Caritas zu je 50 Prozent. In den Vorjahren wurden seitens des Standes bereits höhere Finanzierungsbeiträge zugesagt, gewöhnlich sind sie aber nach Abrechnung der Einnahmen aus der Altkleidersammlung reduziert in Rechnung gestellt.
Der Standessekretär informiert, dass es Überlegung gibt, das Caritas Lerncafe in die Räumlichkeiten des JAM zu übersiedeln. Die freiwerdenden Flächen im alten Gerichtsgebäude möchte die Gemeinde Schruns für ihre Volksschule anmieten. In den Räumlichkeiten des JAM wäre genügend Platz und zeitlich gäbe es keine Überschneidungen zu den Öffnungszeiten des JAM.
Vorgespräche dazu wurden schon geführt, jedoch ist gegenwärtig noch nichts fixiert. Im Zuge der Einsparungsmaßnahmen wäre diese Überlegung von Vorteil, um bereits vorhandene Ressourcen besser zu nutzen.
Der Vorschlag lautet, dass das Caritas Lerncafe durch den Stand Montafon mit ca. 4.396 Euro pro Jahr mitfinanziert wird.
Der Vorsitzende möchte wissen, ob es bereits Gespräche mit dem Eigentümer der Liegenschaft, der illwerke vkw AG, gegeben hat. Der Standessekretär antwortet, dass dies im nächsten Schritt erfolgen soll.
Der Vorsitzende möchte wissen, wie sich die 4.396 Euro auf die einzelnen G emeinden aufteilt.
Der Standessekretär antwortet, dass das Caritas Lerncafe bis dato über die Standesumlage gemäß Einwohnerschlüssel auf die G emeinden aufgeteilt wurde. Nun soll der Beitrag nach der Anzahl an Nutzer:innen (Schüler:innen) je Gemeinde aufgeteilt werden.
Bgm Florian Küng merkt an, dass der Finanzierungsanteil des Land Vorarlberg aus dem Sozialfonds gespeist wird, den auch die Gemeinden mittragen. Seines Erachtens wäre eine faire Aufteilung der Kosten durch den Umzug des Lerncafes in die Räumlichkeiten des JAM gegeben.
Die freiwerdenden Räumlichkeiten beim alten Gericht könnt en anderweitig genutzt oder vermietet werden.
Bgm Gerhard Vonier möchte wissen, ob die vier Freiwilligen, die das Lerncafe der Caritas betreiben ehrenamtlich tätig sind. Der Standessekretär bestätigt dies. Bgm Vonier merkt an, dass dies für ihn der einzige G rund für eine Zustimmung der Finanzierung darstelle. Wenn diese Freiwilligen auch noch bezahlt werden müssten, könne er einer Mitfinanzierung durch den Stand Montafon nicht zustimmen.
Bgm Markus Luger weist darauf hin, dass die Gemeinde Stallehr beim Lerncafe in Bludenz Finanzierungspartner ist. Die Kosten werden dort nach Einwohner aufgeschlüsselt.
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Bgm Andreas Batlogg merkt an, dass die Gemeinde Lorüns bei m Standort Schruns Finanzierungspartner ist und begrüßt den neuen Finanzierungsschlüssel.
Nachdem keine weiteren Wortmeldungen erfolgen, stellt der Vorsitzende den Antrag, der Stand Montafon möge sich als Finanzierungpartner am Lerncafe in Schruns mit einem Beitrag von 4.396 Euro pro Jahr für 2026 beteiligen. Die Aufschlüsselung des Finanzierungsbeitrages je Gemeinde soll über die Anzahl der Nutzer:innen je Gemeinde erfolgen. Der Antrag wir einstimmig angenommen.
Pkt. 4.) Festlegung der Tarife für den Nachtexpress Montafon (NEX)
Der Vorsitzende übergibt sogleich dem Standessekretär das Wort.
Der Standessekretär erläutert, dass das Angebot des Nachtexpress Montafon ein Nachtverkehr darstellt und die Ticket- Preise durch den Standesausschuss festgesetzt werden. Mit 01.
Juni 2026 erfolgt landesweit eine Tarifumstellung im ÖPNV. Diese Tarifumstellung beinhaltet eine Kombination aus einer räumlichen und einer zeitlichen Komponente. Räumlich wird unter sogenannten Lokalzonen, Regionalzone n und dem ganzen Bundesland unterschieden. Die zeitliche Komponente beinhaltet ein 60 Minuten und ein 24 Stunden Ticket, ähnlich wie in Wien.
Aktuell kostet die Einzelfahrt 4 Euro und das Nachtticket 6 Euro. Der Standessekretär stellt zwei Erhöhungsvarianten zur Diskussion begründet dies mit den enormen Kostensteigerungen insbesondere auf Grund der Kollektivvertragsänderungen im Nachtverkehr. Vorschlag 1 lautet: Einzelticket 5 Euro und Nachtticket 8 Euro. Vorschlag 2 lautet: Einzelticket 6 Euro und Nachtticket 10 Euro. Bisher waren auch VVV Zeitkarten - dazu gehören Monats- und Jahreskarten und die SL+ Karten - im Nachtexpress gültig. Dies soll auch weiterhin so bleiben.
Hinsichtlich des neuen 24 Stunden Tickets entstand eine längere Diskussion, ob dieses als Zeitkarte ebenfalls im Nachtexpress gültig sein soll. Bgm Florian Küng merkt an, dass ein 60 Minuten Ticket für Nachtschwärmer nicht realistisch ist. Das Tagesticket war bis dato gültig uns soll es auch bleiben. Er sieht im Vorverkauf den Vorteil, dass das Ticket nicht zwingend im Bus erworben werden muss. Somit können auch die Verspätungen reduziert werden.
Der Vorsitzende plädiert dafür, dass das VMobil Klimaticket, die SL+ Karten und die Zeittickets auch weiterhin im Nachtexpress ihre Gültigkeit haben sollen.
Vize-Bgm Bitschnau möchte wissen, ob das Angebot des Nachtexpress Montafon auch tatsächlich genutzt wird. Der Standessekretär merkt an, dass es natürlich Kurse unter der Woche gibt, die nicht voll ausgelastet sind. Jedoch speziell im Winter wird das Angebot sehr gut genutzt. Es ist jedoch mit sehr hohem Aufwand verbunden, da im Winter auf Grund diverser Vorfälle zusätzlich Security Personal eingesetzt werden muss.
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Bgm Küng stellt fest, dass die Kostendeckung beim Nachtexpress in weiter Ferne liegt. Der Standessekretär weist darauf hin, dass der ÖPNV generell nicht kostendeckend ist. Das Angebot eines Nachtexpresses ist ein Alleinstellungsmerkmal für die Qualität im ÖPNV, die wir im Montafon anbieten.
Nachdem keine weiteren Wortmeldungen erfolgen, stellt der Vorsitzende den Antrag dem Vorschlag 2 mit einer Erhöhung auf 6 Euro für das Einzelticket und 10 Euro für Hin- und retourfahrt zuzustimmen. Weiters sollen VVV-Zeitkarten – 24 Stunden Ticket, Monatskarten, Jahreskarten und die SL+ Karten inkludiert sein, jedoch Ski- und Bergbahntickets bleiben weiterhin ausgenommen. Der Vorschlag wird einstimmig angenommen.
Pkt. 5.) Rechnungsabschluss 2025
a) Vorlage des Rechnungsabschlusses 2025
Der Vorsitzende ersucht Christoph Vogt um die Erläuterung des Rechnungsabschlusses für das Jahr 2025.
Christoph Vogt merkt eingangs an, dass er zu diesem Tagesordnungspunkt seinen Arbeitskollegen Severin Berthold vertritt. Er erläutert sogleich im Detail den Rechnungsabschluss 2025 des Stand Montafon.
Christoph Vogt erläutert den Ergebnishaushalt. Das Nettoergebnis beläuft sich auf -€ 138.591,21. Durch die Entnahmen von Haushaltsrücklagen aus dem Bereich des Kulturland- schaftsfonds sowie Zuführung im Bereich des Talschaftsfonds, in Summe von € 95.184,29 ergibt sich das Nettoergebnis nach Haushaltsrücklagen von € 43.406,92 Die Veränderung der Zahlungsmittel gemäß Finanzierungshaushalt beträgt € 1.306.249,52. Zur Überbrückung der Liquidität wurde der Kassakredit in Höhe von € 840.300,00 zur Gänze in Anspruch genommen. Der Endbestand an liquiden Mitteln per 31.12.2025 ergibt € 3.168.734,24.
Im Vermögenshaushalt wurden die Beteiligungen an verbundenen Unternehmen entsprechend der Jahresabschlüsse der 3 verbundenen Unternehmen angepasst. Die Beteiligung an der Montafonerbahn AG weist per 31.12.2025 einen Wert von € 10.560.768,40 aus, der Wert der Beteiligung an der Montafon Nordic Sportzentrum GmbH beträgt € 1.156.978,59 und die Beteiligung an der Montafon Tourismus GmbH hat aufgrund des negativen Eigenkapitals einen Wert von € 0,00.
Die langfristigen Forderungen aus gewährten Darlehen reduzierten sich um die vom Forstfonds geleisteten Tilgungen in Höhe von € 213.947,04. Die langfristigen Finanzschulden (Darlehen Nordic) verringerten sich um die geleisteten Tilgungen in Höhe von € 66.335,00 . Die kurzfristigen Finanzschulden belaufen sich durch die Inanspruchnahme des Kassakredits auf € 840.300,00. Im Bereich der Passiven Rechnungsabgrenzung ist die Anschubfinanzierung für den Landbus Montafon in Höhe von € 603.290,00 verbucht.
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Anschließend erläutert Christoph Vogt die größten Abweichungen im Ergebnis- bzw. Finanzierungshaushalt gegenüber dem Voranschlag 2025.
Abweichungen Einnahmen (ab € 20.000,00)
2/031+861000 Landesbeiträge Projekte
Raumentwicklung
Die Förderung für das Mobilitätsbild
2040 war im Budget nicht vorgesehen
2/360+302000 Kapitaltransfers von Gemeinden
Es waren geringere Kapitaltransfers
notwendig, da die Adaptierungen der
Elektronik und des Motors der Klimaanlage erst im Folgejahr erfolgen 2/369+864000 Beiträge von Dritten zum KLF Von Seiten des Montafon Tourismus ging im Jahr 2025 keine Förderung für den Kulturlandschaftsfonds ein 2/369+888500 EU-Beiträge Projekte Heimatpflege Die Förderbeiträge für die Projekte Alp- Textyles und Courage fielen geringer aus als erwartet 2/6491+810200 Fahrkartenerlöse Bei den Fahrkartenerlösen erfolgte eine anteilige Refundierung der Mauterlöse der Silvrettahochalpenstraße an die illwerke vkw AG; zudem kommt es vermehrt zu einer Überwanderung in digitale Vertriebskanäle und Zeitkarten (Fairtiq, Klimaticket)
2/6491+861300 Förderungen Land Da der Abgang im Vorjahr geringer als erwartet ausfiel war die Restzahlung der Landesförderung im Vorjahr ebenfalls geringer 2/6491+862300 Beiträge der Gemeinden Da der Abgang im Bereich des ÖPNV geringer ausfiel als erwartet, wurde der Überschuss an die Gemeinden refundiert 2/6491+863100 Förderungen Tarifbestellung Die Einnahmen aus Jahreskarten waren höher als erwartet; zusätzliche Mittel kamen für das Klimaticket-Österreich 2/780+862000 Beiträge der Gemeinden zum MIP Lt. Abrechnung der Montafonerbahn AG ist der Finanzierungsbeitrag für 2025 geringer ausgefallen, deshalb musste den Gemeinden ebenfalls weniger wie geplant verrechnet werden 2/8531+811000 Miet- und Pachterträge Die Weiterverrechnung der Miete für die Räumlichkeiten des Krankenpflege- vereins fiel geringer aus, da die Miete erst ab Dezember fällig war
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2/917+242000 Rückflüsse Weiterleitungen Forstfonds
Die Rückzahlung des Forstfonds für die
Forststraße „Beerböden“ fiel aufgrund
der geringeren Förderung ebenfalls geringer aus
2/917+823000 Zinserträge Aufgrund des hohen Zinsniveaus waren die Zinserträge wesentlich höher als erwartet 2/917+894000 Entnahmen von zweckgebundenen Haushaltsrücklagen Es war keine Rücklagenentnahme notwendig, da einerseits die Förderbei- träge für das MIP geringer ausfielen, als erwartet und andererseits der Beitrag für die Genossenschaftsmetzgerei St.
Gallenkirch noch nicht zur Auszahlung
gekommen ist
Abweichungen Ausgaben (ab € 20.000,00)
1/360-042000 Amts-, Betriebs- und Geschäftsausstattung
Die Adaptierungen der Elektronik und
des Motors der Klimaanlage erfolgen
erst im Folgejahr
1/6491-620000 Personentransporte Durch die Sperre der Silvretta Hochalpenstraße fielen die Aufwände für die Personentransporte geringer aus als erwartet 1/6491-729000 Sonstige Ausgaben Für die Erstellung des Fahrplankonzepts sind keine externen Kosten angefallen; die erwarteten Kosten für die Haltestellen Planung waren geringer 1/780-757000 Transferzahlungen MIP an MBS Der Finanzierungsbeitrag 2025 für das
9. MIP fiel geringer aus als erwartet
1/8531-700000 Miet- und Pachtaufwand Die Miete für die Räumlichkeiten des Krankenpflegevereins war erst ab Dezember 2025 fällig 1/917-757000 Förderungsbeiträge Die Förderungsbeiträge für das MIP an die Gemeinden fielen aufgrund der ge- ringeren Kosten für das MIP geringer aus; die Förderung für die Genossenschaftsmetzgerei kam im Jahr 2025 noch nicht zur Auszahlung 1/917-794000 Zuweisung an zweckgebundenen Haushaltsrücklagen Da weniger Förderungsbeiträge aus dem Talschaftsfonds ausbezahlt wurden, sowie die Zinserträge höher aus- fielen war eine Zuweisung an die Rücklage möglich
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Haushaltsrücklagen
Im Bereich des Kulturlandschaftsfonds wurden € 1.565,00 aus der Haushaltsrücklage entnommen, im Bereich des Talschaftsfonds konnten € 96.749,29 der Rücklage zugeführt werden.
Schuldendienst
Anfangsstand
Darlehensaufnahme
Tilgungen Zinsen
Netto Schuldendienst
Endstand
597.015,00 0,00 66.335,00 19.642,06 85.977,06 530.680,00
Der Schuldenstand reduzierte sich 2025 um die geleisteten Tilgungen in Höhe von € 66.335,00.
Der Gesamtschuldendienst beträgt für 2025 € 85.977,06.
b) Vorlage des Prüfberichts
Nachdem auf Nachfrage des Vorsitzenden keine Fragen gestellt werden, ersucht er Bgm Florian Küng in seiner Funktion als Mitglied des Prüfungsausschusses den Bericht über die am 16.
April 2026 in Anwendung der Bestimmungen des § 52 Gemeindegesetz 1985 vorgenommene Überprüfung des Rechnungsabschlusses vorzutragen. Bgm Küng bringt den Prüfbericht vollinhaltlich zur Kenntnis. Dieser wird zustimmend zur Kenntnis genommen.
Vize-Bgm Manfred Bitschnau ist der Meinung, dass eine der Grundsatzfragen lautet, ob die Bibliothek zum Beispiel heute überhaupt noch Sinn macht. Bgm Florian Küng, weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass hinsichtlich Einsparungen bereits ein Workshop stattgefunden hat, in welchem auch das Thema Bibliothek besprochen wurde. Die Bibliothek hat seiner Meinung nach auch einen öffentlichen Auftrag. Für ihn ist es wichtiger, sämtliche regionale Aufgaben im Detail anzuschauen und auf mögliche Einsparungen zu untersuchen. Er sieht viel Potenzial, das noch genutzt werden muss. Die Botschaft, dass gespart werden soll, ist seiner Meinung nach, bei allen angekommen.
Der Standessekretär merkt an, dass verwaltungsintern auch in Abstimmung mit Christoph Vogt Einsparungspotenziale gesucht worden sind, welche in einem ersten Workshop vorgestellt wurden. Die Vorgaben und Entscheidungen müssen jedoch von Seiten der Politik kommen. Er betont auch, dass die Bibliothek ein Angebot darstellt, welches bereits über viele Jahre vom Stand Montafon getragen wird. Bei der Klausur wurden die Zahlen zur Bibliothek auch schon präsentiert. Interessant ist die Tatsache, dass durch eine Lichtschranke im Eingangsbereich über 30.000 Besucher pro Jahr registriert werden. Auch wird das Angebot der Bibliothek von den im Gebäude ansässigen Mitarbeitenden und auch schon Schüler:innen des Haus Montafon genutzt und rege angenommen.
Vize-Bgm Manfred Bitschnau verweist auf die bereits angefallen, beachtlichen Planungskosten im Ausmaß von ca. 60.000 Euro für den Umbau des Standesgebäudes, der ja bekanntermaßen in absehbarer Zeit nicht in Angriff genommen werden wird.
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Der Standessekretär merkt an, dass die Ursprungsidee lediglich der Umbau der Garage umfasste. Es wäre geplant gewesen, in der Garage eine Decke einzuziehen, um zusätzliche Büroflächen zu generieren.
Ganz zu Beginn wurden noch ohne Planungsaufwand drei Optionen diskutiert, eben der Umbau der Garage, ein zusätzlicher Neubau auf dem angrenzenden Grundstück, oder den Forstfonds des Standes Montafon an einem anderen Standort zu situieren. Im Standesgremium hat man sich dann schlussendlich auf die Variante Verdichtung nach Innen, d.h. Umbau der Garage geeinigt. Die Planung für diese Variante wurde dann ausgeschrieben.
Das Architekturbüro Vonier hat diese Ausschreibung für sich entschieden und sodann vorgeschlagen, das gesamte Gebäude zu betrachten, woraus dann eine Reihe von umfassenderen Umbau-Varianten entstanden ist. Die Entscheidung, welche dieser Varianten zum Zuge kommen soll, hat auch im Standesausschuss länger gedauert und Planungsschleifen ausgelöst, wodurch letztlich diese Kosten entstanden sind.
Bgm Andreas Batlogg weist darauf hin, dass diese angefallen Planungskosten beim Forstfonds des Standes Montafon angefallen sind und nicht beim Stand Montafon.
c) Beschlussfassung zu a) und b)
Auf Antrag des Vorsitzenden wird der Rechnungsabschluss 2025 mit nachstehenden Gesamtsummen einstimmig genehmigt. Auf Antrag von Bgm Florian Küng als Mitglied des Prüfungsausschusses wird der vorgelegte Bericht des Prüfungsausschusses mit dem Antrag auf Entlastung der Standesverwaltung sowie der Organe des Standes Montafon einstimmig die Zustimmung erteilt:
Ergebnishaushalt Finanzierungshaushalt
8 387 118,28 8 896 499,38
8 248 527,07 8 240 019,48
138 591,21 656 479,90
1 565,00 0,00
96 749,29 66 335,00
43 406,92 590 144,90
716 104,62
1 306 249,52
Vermögenshaushalt
(A) Langfristiges Vermögen 17 676 969,47(C) Nettovermögen 19 983 536,43 (B) Kurzfristiges Vermögen 4 976 060,14(D) Investitionszuschüsse 556 732,75 (E + F) Fremdmittel 2 112 760,43 0,00 Summe Aktiva 22 653 029,61Summe Passiva 22 653 029,61 (SA00) Nettoergebnis nach Haushaltsrückl. / (SA5) Geldfluss aus der voranschlagswirks. Geb.
Erträge / Einzahlungen (Summe operative und investive Gebarung)
Aufwendungen / Auszahlungen (Summe operative und investive Gebarung)
(SA0) Nettoergebnis / (SA3) Nettofinanzierungssaldo
Gesamthaushalt (inklusive interne Vergütungen)
Entnahme von Haushaltsrücklagen / Einzahlungen aus der Finanzierungstätigkeit Zuweisung von Haushaltsrücklagen / Auszahlungen aus der Finanzierungstätigkeit (SA6) Geldfluss aus der nicht voranschlagswirksamen Gebarung (SA7) Veränderung an Liquiden Mitteln Aktiva Passiva
Abschließend spricht der Vorsitzende namens der Standesvertretung dem Verwaltungsperso- nal und dem Prüfungsausschuss einen Dank für die Arbeit im abgelaufenen Jahr und die frist- gerechte Vorlage des Rechnungsabschlusses aus.
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Pkt. 6.) Genehmigung der Niederschrift von der 10 . Standessitzung am 07.04.2026 Die Niederschrift der 10. Standessitzung wurde allen Standesvertreter:innen per E-Mail übermittelt. Die vorliegende Niederschrift wird über Antrag des Vorsitzenden einstimmig genehmigt und unterfertigt.
Pkt. 7.) Berichte
a) Am 08. April organisierte das Projektkonsortium <HAF -ALP-TOUR> im Zuge des FFG geförderten Mobilitätsprojektes eine Exkursion in die Schweiz. Der Stand Montafon ist in diesem Projekt Projektpartner. In Regensdorf, in der Nähe von Zürich, konnte auto- nomes Fahren hautnah in normalen Straßenverkehr erlebt werden. Zwei Tage später am 10. April fand der zweite Workshop im Rahmen dieses Projektes im Sitzungssaal beim Stand Montafon statt. Dabei wurden unterschiedliche Anwendungsszenarien des (teil-)autonomen Fahrens für verschiedene Anwendungsfällig im Montafon in Gruppen erörtert.
b) Am 15. April und am 23. April fand en die Wegewartetreffen der äußeren Montafoner Gemeinden in St. Anton im Montafon und der restlichen Montafoner Gemeinden in St. Gallenkirch statt. Die Veranstaltung en waren sehr gut besucht. Der Austausch der Wegewarte untereinander sowie aktuelle Infos des Landes stand en im Fokus.
c) Am 22. April fand ein Austausch mit der Regio Landeck statt. Neben dem Vergleich der jeweiligen Regionalentwicklungs-Aufgaben standen vor allem die Förderbarkeiten im Vordergrund.
d) Am 27. April lud das Büro stadtland und die Gemeinde St. Gallenkirch zur Abschlussreflexion des Projektes „Trans|formator:in“ ins Gemeindeamt St. Gallenkirch. Das Projekt befasste sich mit der möglichen Gestaltung des Bereiches um die Talstation der Valiserabahn samt der Haltestellen-Konzeption für den Landbus Montafon.
e) Am 28. April wurde der Auftakt für die Gründung von Erneuerbaren Energiegemeinschaften (EEG) im kommunalen Bereich im Montafon mit Vertretern der illwerke vkw durchgeführt. Nun werden sämtliche Zählpunkte und Lastdaten erhoben und sodann die möglichen Varianten von EEG´s auf deren Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit überprüft und dargestellt.
f) Am 6. Mai fand eine weitere Besprechung mit Landesrätin Martina Rüscher betreffend der Nachnutzung der Nachsorgestation Maria Rast statt. Gegenwärtig ist die Ausarbei- tung der Variantenstudie durch die Firma BDO Health Care Management GmbH noch im Gange. Zusätzlich erfolgt nun noch eine steuerliche Einschätzung. Die verschiede-
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nen Varianten sehen allesamt eine Nachnutzung eines Geschosses für Betten mit Kurzzeitpflege (Überleitung- und Urlaubspflege) vor, sowie je nach Variante Räumlichkeiten für Ärzte und den Krankenpflegeverein.
g) Am 8. Mai empfingen wir eine Delegation von 40 Personen des Zweckverbandes Wasserversorgung unteres Schussental in der Bodenseeregion. Nach einer Vorstellung des Standes Montafon besichtigten die Bürgermeister und Gemeindevertreter:innen auch die Abwasserreinigungsanlage in Vandans, die Naturwärme Montafon sowie ein Kraftwerk der illwerke vkw.
h) Wie bereits in der Standesklausur am 27. April beraten, erstellt Univ. Prof. Dr. Peter Bußjäger auf Basis der bisherigen Statuten und Entwürfe für eine Aktualisierung ein Gutachten zur Rechtsnatur des Standes. Es stellt klar fest, dass es sich beim Stand Montafon um einen Gemeindeverband handelt. Das Gutachten zeigt gleichzeitig auf, dass das historische Standesstatut aus dem Jahr 1865 zwar ein beeindruckendes Zeugnis der langen Tradition der Kooperation im Montafon ist, jedoch nicht mehr alle heutigen Anforderungen abbildet. Gutachter Peter Bußjäger empfiehlt daher, diese bewährte Struktur auf eine moderne, klare und zukunftsfitte Grundlage zu stellen.
i) Seitens des Landes wurde im April 2026 die neue Richtlinie über die Förderung des Care-Managements veröffentlicht. Mögliche Anstellungsträger können nunmehr ausschließlich Städte, Gemeinden oder Regios sein. Für die Care Region „ V:Süd 2“ sind 0,84 Vollzeitäquivalente förderbar. Die Förderhöhe wurde gegenüber der bisherigen Richtlinie angehoben.
j) Im Rahmen von V:Süd findet am 2. Juni ein Skalierungs-Workshop zum Thema Bodenfonds und Wohnen im Alter in Nenzing statt. Die Einladung wurde bereits an die Bürgermeister:innen versendet, diese B itte auch an Interessierte in den Gemeindevertretungen und -verwaltungen weiterleiten.
Pkt. 8.) Allfälliges
a) Bgm Helmut Pechhacker weist darauf hin, dass die Gemeinde St. Anton im Montafon ein Schreiben des Vorarlberger Verkehrsverbundes erhalten ha t. Das Angebot der übertragbaren Jahreskarten wird mit 01. Juni 2026 nicht weiter verlängert. Jede Montafoner Gemeinde, außer St. Gallenkirch und Gaschurn bieten diese Karten ihrer Bevölkerung an. Bei Stallehr ist er sich nicht sicher. Die Gemeinde Lorüns stellt die Karten ihrer Bevölkerung gratis zur Verfügung, in Vandans kostet eine Karte pro Tag 6 Euro, in allen anderen Gemeinden kostet eine Karte pro Tag 5 Euro.
Seine Überlegung ist, dass sich die Region für die Weiterführung des Angebotes ein- setzt. Er möchte wissen, ob der Stand Montafon als Region ein Schreiben an den Vorarlberger Verkehrsverbund richten kann.
11. Standessitzung: 12.05.2026 Seite 13 von
Gemeindeverband Stand Montafon
Montafonerstraße 21 | A-6780 Schruns | +43 5556 721 32
info@stand-montafon.at | www.stand-montafon.at | UID: ATU 53186305
Der Standessekretär merkt an, dass sich aus Sicht des Verkehrsverbundes die Kontrollierbarkeit solcher Karten als schwierig erweist. Auch verliert der Verkehrsverbund dadurch Potenzial an anderen Tickets. Der Verkehrsverbund habe in der Vergangenheit schon mehrfach versucht, das Angebot an übertragbaren Tickets abzuschaffen.
Seines Erachtens im Sinne der Einnahmensicherung des öffentlichen Verkehrs im Montafon, welche vor allem Interesse der Gemeinde liegen sollte, wäre das eigentlich eine positive Entscheidung.
Bgm Florian Küng verweist darauf, dass e ine Kommune als Besteller und Bezahler des öffentlichen Verkehrs die Nutzung auch befürworten sollte. Das Angebot einer übertragbaren Karte für den Steuerzahler ist ein großartiges Angebot. Die Botschaft an den Verkehrsverbund sollte niedergeschrieben werden. Er plädiert dafür, das Angebot weiterhin anzubieten.
Der Standessekretär weist darauf hin, dass es für Personen, die auf ein solches Angebot angewiesen sind, sehr gute Alternativen gibt. Er nimmt den Punkt auf und wird das Anliegen im Verkehrsverbund vorbringen. Bgm Andreas Batlogg merkt an, dass auch in Lorüns das Angebot sehr gut genutzt wird. Das Argument der geringen Nachfrage, wie im Schreiben des Verkehrsverbundes dargelegt, erschließt sich ihm nicht.
b) Bgm Helmut Pechhacker möchte wissen, wie der aktuelle Stand zum Gemeindeverband aussieht, welcher sich gerade gründet. Bgm Florian Küng merkt an, er habe die Bezirkshauptmannschaft Bludenz als Aufsichtsbehörde für einen Termin eingeladen.
Es haben bis dato fünf Gemeinden den Beschluss gefasst. Dieser Gemeindeverband sollte Verwaltungsaufgaben übernehmen. Seines Erachtens hat die Aktualisierung des Standesstatuts damit nichts zu tun. Zum Standesstaut wurde ein Rechtsgutachten erstellt. In diesem Rechtsgutachten steht aber auch klar, dass die gegenwärtige Fassung eine zusätzliche Übernahme von neuen Verwaltungsaufgaben einer Gemeinde nicht zulässt. Das Gutachten stellt fest, dass die Satzungen des Stand Montafon dringend an die aktuelle Rechtslage anpasst werden sollten.
Bgm Andreas Batlogg möchte wissen, was die zuständige Bezirkshauptmannschaft dazu sagen soll. Bgm Florian Küng möchte von Seiten der Bezirkshauptmannschaft die aktuelle Situation klargestellt haben. Bgm Gerhard Vonier bedauert, dass das Thema Gemeindeverband noch nie in diesem Gremium besprochen wurde. Heute ist das erste Mal, dass in diesem Gremium das Thema Gemeindeverband angesprochen wird. Vor drei Jahren waren seiner Meinung nach die Voraussetzungen andere . Die Kinderbetreuung sollte in diesen Verband aufgenommen werden, heute wird davon beispielsweise nicht mehr gesprochen. Für ihn stellt sich die Frage, ob es einen solchen Verband überhaupt braucht. Bei der Bauverwaltung sieh t man aktuell, wie sowas kippen kann.
Wenn die Mitarbeitenden nicht da sind, ist keine Versorgungssicherheit nicht gegeben.
Die Bauverwaltung hat man Jahre lang ausgehungert. Den Termin mit der Bezirkshauptmannschaft wird er dennoch wahrnehmen.
11. Standessitzung: 12.05.2026 Seite 14 von
Gemeindeverband Stand Montafon
Montafonerstraße 21 | A-6780 Schruns | +43 5556 721 32
info@stand-montafon.at | www.stand-montafon.at | UID: ATU 53186305
Bgm Florian Küng merkt an, dass die Besprechungen zum Gemeindeverband vor Jahren intensiv geführt worden sind.
Bgm Andras Batlogg weist darauf hin, dass die Satzungen nochmals geprüft werden müssen. Er hätte gerne eine Besprechungsrunde im Stand Montafon dazu im Vorfeld gehabt. Bgm Gerhard Vonier verweist nochmals darauf, dass vor Jahren andere Voraussetzungen gegeben waren, als der Beschluss gefasst worden ist.
Der Vorsitzende merkt an, dass heute das Thema nicht abgeschlossen werden kann.
Am Ende entscheiden die Montafoner Gemeindevertretungen.
c) Der Vorsitzende erkundigt sich bei Bgm Helmut Pechhacker nach dem aktuellen Stand zum Waldfriedhof in St. Anton im Montafon. Bgm Helmut Pechhacker antwortet, dass diese Woche dazu eine Genehmigung vom Land einlagen müsste.
d) Der Vorsitzende bedankt sich an dieser Stelle bei den Bürgermeister:innen die letzte Woche bei der Eröffnung der Volksschule Silbertal anwesend waren. Die anderen Bürgermeister:innen lädt er gerne für eine weitere Besichtigung ein.
Nachdem keine weiteren Wortmeldungen erfolgen, bedankt sich er Vorsitzende bei allen Anwesenden und schließt die Sitzung um 1 4:28 Uhr.
Ende der Sitzung, 14:28 Uhr
Schruns, 12. Mai 2026
Schriftführer: Standesrepräsentant:
Standesausschuss: