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Gmesblättli Juni 2026
Kopie des Originaldokuments (Quelle: www.tschagguns.at). Auf dem Handy bitte „PDF öffnen“ verwenden.
Text des Dokuments (automatisch aus dem PDF gelesen, für Suche und Handy)
DER ALPSOMMER HAT BEGONNEN
GMESBLÄTTL I
Amtliche Mitteilung | Zugestellt durch Post.at
INHALT
IMPRESSUM
HERAUSGEBER, EIGENTÜMER UND VERLEGER
Gemeinde Tschagguns, Ausgabe 2/2026 | Nr. 144
TITELBILD
Patrick Säly Photography
FOTOS
Gemeindearchiv, Beitragbringer, Patrick Säly Photography, Alexander Kuster, Montafon Tourismus/Marie-Christin Schilcher, Nina Fritz Fotografie, Alpenländische/Speckle, Land Vorarlberg/Bernd Hofmeister, Hubert Kessler
LAYOUT
Patrick Säly
DRUCK
Espera Kopierstudio, 6780 Schruns, Gantschierstr. 80
REDAKTIONSSCHLUSS FÜR DIE SEPTEMBER-AUSGABE
Freitag, 22. August 2026
Druck- und Satzfehler vorbehalten.
Aktuelle Informationen finden Sie auch im Internet
unter www.tschagguns.at
3–9 DER BÜRGERMEISTER INFORMIERT
& AUS DEM AMT
10-11 KINDERGARTEN/WERBUNG
12-13 VOLKSSCHULE/WERBUNG
14 MUSIKSCHULE
15 SCHULSPORTZENTRUM
16 VOLKSHOCHSCHULE
17-19 ORTSMARKETING
20-21 SEINERZEIT
22-23 AKTIVPARK
24-30 VEREINE/WERBUNG
31-33 ORTSBÄUERINNEN
34-38 MONTAFON TOURISMUS/ALLERLEI
39 PERSÖNLICHES
DER BÜRGERMEISTER INFORMIERT | 3
Liebe Tschaggunserinnen, liebe Tschaggunser
und geschätzte Gäste,
Der Sommer zeigt sich heuer bislang von seiner wechselhaften Seite. Sonnige und warme Tage wechseln sich mit Niederschlägen und teils deutlich kühleren Phasen ab. Auch wenn einzelne Regenereignisse zuletzt für eine kurzfristige Entspannung gesorgt haben, darf dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass es bei uns insgesamt weiterhin deutlich zu trocken ist. Die Niederschläge der vergangenen Monate konnten das Defizit nicht ausgleichen, und auch unsere Grundwasservorkommen haben sich seit dem Winter nicht in dem Ausmaß erholt, wie es für eine nachhaltige Wasserwirtschaft wünschenswert wäre. Dies macht deutlich, wie wichtig ein bewusster und verantwortungsvoller Umgang mit dieser wertvollen Ressource ist.
Passend dazu ziert das Titelbild dieser Ausgabe eine Kuh auf einer unserer Alpen. Dieses Motiv steht sinnbildlich für vieles, was unsere Heimat ausmacht: Die Pflege unserer Kulturlandschaft, die harte Arbeit unserer Bäuerinnen und Bauern sowie die gelebte Tradition der Alpwirtschaft. Gerade in Zeiten zunehmender Trockenperioden und spürbarer Veränderungen in der Natur gewinnt diese Arbeit noch stärker an Bedeutung.
Unsere Alpen sind nicht nur Wirtschaftsraum, sondern auch ein wesentlicher Teil unserer Identität. Sie prägen das Landschaftsbild, das Einheimische und Gäste gleichermaßen schätzen. Die Ruhe und Beständigkeit, die das Titelbild ausstrahlt, erinnern uns daran, wie eng unser Leben mit der Natur verbunden ist und wie wichtig es ist, diese für kommende Generationen zu bewahren.
Ich danke allen, die sich tagtäglich für das Wohl unserer Gemeinde engagieren – in den Vereinen, in den Betrieben, in der Landwirtschaft und im Ehrenamt. Gemeinsam gestalten wir eine lebenswerte Zukunft und bewahren zugleich die Werte, die unsere Heimat auszeichnen.
Ich wünsche euch eine interessante Lektüre, schöne Sommertage und die Hoffnung auf ausreichend Niederschläge zur rechten Zeit.
Herzlichst,
Euer Bürgermeister Gerhard Vonier
4 | DER BÜRGERMEISTER INFORMIERT
Im Bereich Kristakopf entlang der Latschaustraße
wurden umfangreiche Holzschlägerungsarbeiten
durchgeführt. Die Arbeiten betrafen ausschließlich
private Grundstücke und mussten zur Sicherung der
Latschaustraße durchgeführt werden.
Die Maßnahmen wurden durch die Wildbach- und Lawinenverbauung fachlich begleitet. Im Zuge der Arbeiten wurden zudem die bestehenden Steinschlagschutznetze freigeräumt und von Bewuchs sowie abgelagertem Material befreit, um deren Schutzfunktion langfristig sicherzustellen. Aufgrund der erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen war die Latschaustraße während der Arbeiten für den gesamten Verkehr gesperrt. Für den PKW-Verkehr wurde eine entsprechende Umfahrungsmöglichkeit eingerichtet.
Die Gemeinde unterstützte die Durchführung der Arbeiten
durch die Einrichtung und Betreuung der Straßensperren
sowie der notwendigen Umleitungen.
Wegen des größeren Umfangs der Holzarbeiten als ursprünglich angenommen verzögerte sich die Wiederöffnung der Straße um eine weitere Woche. Die Arbeiten konnten inzwischen erfolgreich abgeschlossen werden.
Die Gemeinde bedankt sich bei allen Betroffenen für ihr
Verständnis und ihre Geduld während der Dauer der Arbeiten.
Holzarbeiten im Bereich Latschaustraße/Kristakopf
Am Samstag, dem 9. Mai 2026, fand in Latschau die
Autoausstellung „Bakers Meet 1000” statt. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, die beeindruckende Vielfalt an Fahrzeugen zu bestaunen und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.
Das Spektrum der ausgestellten Fahrzeuge reichte von
originell umgebauten Einzelstücken, wie einer fahrenden
Bierkiste, bis hin zu exklusiven Sportwagen, darunter mehrere Modelle der Marke Lamborghini. Die Veranstaltung bot somit für Auto- und Motorsportbegeisterte jeden Alters zahlreiche Highlights.
Für die passende Atmosphäre sorgten musikalische Unterhaltung sowie verschiedene Foodtrucks, die die Gäste mit kulinarischen Angeboten versorgten. Dadurch entwickelte sich die Veranstaltung zu einem geselligen Treffpunkt und einem besonderen Erlebnis für die vielen Besucherinnen und Besucher.
Ein besonderer Dank gilt dem Organisationsteam rund um
Obmann Rene Lang sowie der Feuerwehr Latschau für die
Durchführung und Unterstützung dieser gelungenen Veranstaltung. Mit ihrem Engagement trugen sie maßgeblich zum Erfolg des „Bakers Meet 1000”bei.
„Bakers Meet 1000”lockte zahlreiche Besucher nach Latschau
DER BÜRGERMEISTER INFORMIERT | 5
Die traditionellen Holzschindeldächer prägen seit
Jahrhunderten das Erscheinungsbild der Montafoner
Bergtäler. Ob auf Maisäßgebäuden, Ställen, Alphütten oder historischen Wohnhäusern – sie sind weit mehr als eine Dachdeckung. Sie sind Ausdruck einer gewachsenen Baukultur und ein sichtbares Zeichen der engen Verbindung zwischen Mensch, Landschaft und Handwerk.
Unsere Vorfahren haben ihre Gebäude mit den Materialien errichtet, die vor Ort verfügbar waren. Holz aus den heimischen Wäldern wurde mit großem handwerklichem Geschick verarbeitet. So entstanden Bauwerke, die sich harmonisch in die Landschaft einfügen und bis heute das charakteristische Bild unserer Bergregionen bestimmen.
Gerade die Holzschindeldächer tragen wesentlich zur
Einzigartigkeit der Montafoner Kulturlandschaft bei. Sie verleihen Maisäßensembles und Alpgebieten ihr unverwechselbares Erscheinungsbild und schaffen jene Authentizität, die von Einheimischen ebenso geschätzt wird wie von Gästen. Ihr Erhalt ist daher nicht nur eine Frage der Bauweise, sondern auch des Respekts gegenüber unserer Geschichte und regionalen Identität.
Mit dem zunehmenden Strukturwandel geraten traditionelle Bauformen jedoch unter Druck. Moderne Materialien mögen auf den ersten Blick einfacher oder kostengünstiger erscheinen, verändern aber oftmals das gewachsene Landschaftsbild. Umso wichtiger ist es, historische Holzschindeldächer fachgerecht zu erhalten und bei Sanierungen die bewährten regionalen Bauweisen zu berücksichtigen.
Mit der fachgerechten Erneuerung und Pflege solcher Dächer bleibt nicht nur ein Gebäude erhalten, sondern auch ein Stück Montafoner Geschichte und Identität. Gerade solche Beispiele machen sichtbar, wie wichtig der Erhalt unseres baulichen Kulturgutes für kommende Generationen ist.
Holzschindeldächer – ein unverzichtbarer Teil unserer Bergtäler Die diesjährige Landschaftsreinigung unserer Gemeinde konnte nach einer wetterbedingten Verschie- bung am 11. April 2026 nachgeholt werden.
Umso erfreulicher war es, dass sich am Ersatztermin zahlreiche engagierte Helferinnen und Helfer einfanden, um gemeinsam ein Zeichen für Umweltbewusstsein und Zusammenhalt zu setzen. Bei freundlichem Wetter wurden Wiesen, Wege, Bachufer und Waldränder von achtlos weggeworfenem Müll befreit.
Dank des tatkräftigen Einsatzes aller Beteiligten konnte eine beachtliche Menge an Abfällen gesammelt und fachgerecht entsorgt werden. Die Aktion leistet nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Schutz unserer Natur, sondern stärkt auch das Gemeinschaftsgefühl in unserer Gemeinde.
Ein herzlicher Dank gilt allen freiwilligen Helferinnen und Helfern, Vereinen sowie den Organisator:innen, die diese wichtige Initiative möglich gemacht haben. Ihr Engagement zeigt eindrucksvoll, wie viel gemeinsam erreicht werden kann. Des Weiteren gilt den zahlreichen fleißigen Kindern sowie den Lehrer:innen der Volksschule Tschagguns ein besonderer Dank, die im Rahmen eines eigenen Durchgangs die Gemeinde sauber gehalten haben.
Wir freuen uns bereits auf die nächste Landschaftsreinigung und hoffen auch dann wieder auf eine so große Beteiligung.
Erfolgreiche Landschaftsreinigung nach wetterbedingter Verschiebung Das Foto der Alpe Tilisuna zeigt eindrucksvoll, wie wertvoll und zeitlos die traditionelle Schindelbauweise bis heute ist.
6 | DER BÜRGERMEISTER INFORMIERT
Am Freitag, dem 17. April 2026, lud die Harmoniemusik Tschagguns zum traditionellen Frühjahrskonzert in die Pfarrkirche Tschagguns ein. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung und erlebten einen musikalisch abwechslungsreichen Konzertabend auf hohem Niveau.
Obmann Günter Kasper durfte unter den Gästen unter
anderem Bürgermeister Gerhard Vonier, Vizebürgermeister Peter Bitschnau sowie Abordnungen des Vorarlberger Blasmusikverbandes begrüßen.
Unter der Leitung der drei Kapellmeister Moses Ruprecht, Manuel Stross und David Bitschnau präsentierten die Musikerinnen und Musiker ein anspruchsvolles und vielseitiges Programm. Besonders erfreulich war, dass auch die jüngsten Mitglieder des Vereins mit solistischen Darbietungen ihr Können unter Beweis stellten und das Publikum begeisterten.
Im Rahmen des Konzerts wurden zudem zwei Jungmusikanten der Jugendkapelle Gagla & Tö mit dem Junior- Leistungsabzeichen ausgezeichnet. Eine besondere Ehrung erhielt Veronika Stüttler von der Harmoniemusik Tschagguns, ihr wurde das Goldene Leistungsabzeichen überreicht.
Das Frühjahrskonzert zeigte einmal mehr die hohe musikalische Qualität sowie die erfolgreiche Nachwuchsarbeit der Harmoniemusik Tschagguns und wurde vom Publikum mit großem Applaus gewürdigt.
Frühjahrskonzert der Harmoniemusik Tschagguns begeistere das Publikum Veronika Stüttler (Bildmitte) erhielt eine besondere Auszeichnung:
Das Goldene Leistungsabzeichen
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden Gotthard Sandrell für 50-jährige Vereinszugehörigkeit und Marlene Fleisch für 25-jährige Vereinszugehörigkeit im Beisein von Bürgermeister Gerhard Vonier (links) und Obmann Günter Kasper (rechts) geehrt. Zudem erhielt Marlene Fleisch eine ganz besondere Ehrung: Sie wurde zum Ehrenmitglied der Harmoniemusik ernannt. Recht herzliche Gratulation dazu!
Die beiden Geehrten Christian De Vries (2. v. links) und Mario Daniel Filzmoser (2. v. rechts)
DER BÜRGERMEISTER INFORMIERT | 7
Am Samstag, dem 28. März 2026, fand im Mon -
tafonerhof die feierliche Siegerehrung der 14. Jägerski-Weltmeisterschaft statt. Die Veranstaltung bildete den würdigen Abschluss eines spannenden Wettkampfes, bei dem sich insgesamt 230 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus sechs Nationen miteinander messen konnten.
In den Disziplinen Skifahren und Schießen waren neben
sportlichem Können vor allem Präzision, Konzentration und Ausdauer gefragt. Die Athletinnen und Athleten zeigten beeindruckende Leistungen und sorgten für faire und spannende Wettbewerbe. Die internationale Beteiligung unterstrich einmal mehr die Bedeutung der Jägerski- WM als grenzüberschreitendes Sportereignis. Besonders erfreulich war auch der Besuch von Vertretern aus dem Südtiroler Sarntal, dem Austragungsort der nächsten Jägerski-Weltmeisterschaft. Diese wird im kommenden Jahr stattfinden und die erfolgreiche Tradition der Veranstaltung fortführen.
Die Organisatoren blicken auf eine gelungene Weltmeisterschaft zurück, die den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie den zahlreichen Gästen noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.
Erfolgreiche 14. Jägerski-WM im Montafon
Am 1. Mai veranstaltete die Harmoniemusik Tschagguns den traditionellen Tag der Blasmusik. Mit musikalischen Darbietungen an verschiedenen Standorten im Gemeindegebiet sorgten die Musikantinnen und Musikanten den ganzen Tag über für beste Stimmung und unterhielten die Bevölkerung mit einem abwechslungsreichen Programm.
Der Tag der Blasmusik ist ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens in der Gemeinde und trägt wesentlich zur Pflege von Brauchtum, Tradition und Gemeinschaft bei.
Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger erfreuten sich an den
musikalischen Klängen und der geselligen Atmosphäre,
die diesen besonderen Tag prägten. Die Gemeinde bedankt sich herzlich bei der Harmoniemusik Tschagguns für ihren engagierten Einsatz und die Durchführung dieses schönen traditionellen Brauchtumstages. Mit ihrem Wirken leistet sie einen wertvollen Beitrag zum kulturellen und gesellschaftlichen Leben in Tschagguns.
Traditioneller Tag der Blasmusik in Tschagguns
Die Harmoniemusik im Rahmen vom Tag der Blasmusik
im Ortsteil Mauren
Bei der X-Challenge im Montafon Nordic Sport- zentrum in Tschagguns stellten sich am Freitag 593 Schülerinnen und Schüler aus ganz Vorarlberg einer besonderen sportlichen Herausforderung: Sie liefen eine Skisprungschanze von unten bis ganz nach oben – und das auf Zeit.
Der von „vorarlberg bewegt”organisierte Kinderschanzenlauf fand von 9 bis 17 Uhr statt und begeisterte Kinder, Lehrpersonen sowie zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer. Je nach Altersklasse mussten unterschiedliche Schanzen bewältigt werden – von der 22 Meter hohen Kinderschanze für die Jüngsten bis zur 108 Meter hohen Großschanze für Berufsschülerinnen und Berufsschüler. Neben den Schulen aus dem Montafon nahmen auch Klassen aus anderen Regionen Vorarlbergs teil. Entlang der Strecke sorgten Eltern, Lehrkräfte und Fans für lautstarke Unterstützung. Trotz großer Anstrengung erreichten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer stolz das Ziel. Als Anerkennung für ihre Leistung erhielten die Kinder und Jugendlichen zum Abschluss eine Medaille und nahmen viele besondere Erinnerungen an dieses außergewöhnliche Sporterlebnis mit nach Hause.
X-Challenge
8 | DER BÜRGERMEISTER INFORMIERT
Medaillenregen für Säly`s Edelbrände & Gin
Großer Erfolg für Patrick Säly, Brenner und Destillateur aus Tschagguns: Bei der renommierten Prämierung „Schnaps im Schloss” in Niederösterreich, organisiert von der Obst- und Mostgemeinschaft Bucklige Welt, überzeugte er einmal mehr mit der herausragenden Qualität seiner Produkte.
Insgesamt reichte er 12 Qualitätsbrände, Liköre und Geiste zur Bewertung ein – mit beeindruckendem Ergebnis: 8 Gold-, 3 Silber- und 1 Bronzemedaille unterstreichen das konstant hohe Niveau seiner Destillationskunst. Besonders gut schnitt der mit Gold ausgezeichnete Wild-Vogelbeerbrand ab, der die Höchstpunktezahl von 20 Punkten erreichte. Diese Auszeichnung gilt als Bestätigung für höchste Qualität und handwerkliche Präzision. Weitere sieben Goldmedaillen gingen an den Zitronenbirnenbrand, den Waldhimbeergeist, den „Sälotty” (Walnuss- und Kräuterlikör), den im Eichenfass gereiften Traubenbrand, den Trauben-Brombeerbrand, den klassischen Obstler sowie an den Kirschbrand. Mit Silber wurden der Apfel-Enzianbrand, der Rötili-Birnenbrand und der Zwetschkenbrand prämiert. Bronzemedaille gabe es für den Roten Pichlbirnenbrand.
Mit diesem Ergebnis unterstreicht er einmal mehr seine
Leidenschaft und Perfektion in der Herstellung hochwertiger Qualitätsbrände, Liköre, Geiste und Gin. Die nationalen und internationalen Auszeichnungen bestätigen nicht nur die exzellente Qualität seiner Produkte, sondern auch seine konsequente Arbeit auf höchstem handwerklichem Niveau. In der Saison 2025 hat er insgesamt 5,4 Tonnen Obst, Wurzeln, Kräuter und Beeren gesammelt, und zu Qualitätsbränden, Geisten, Likören und Gin verarbeitet.
Dabei legt er großen Wert auf chemisch unbehandeltes,
vollreifes und sauberes Obst aus dem Montafon. Die Gemeinde Tschagguns gratuliert zu diesem Erfolg recht herzlich!
Bei der ordentlichen Jahreshauptversammlung des
Intersport FC Schruns präsentierte sich der Verein als stabil, breit aufgestellt und sowohl sportlich als auch organisatorisch auf einem sehr guten Weg. Besonders erfreulich ist, dass sich der Club neben seinen sportlichen Zielen auch seiner wichtigen gesellschaftlichen Verantwortung bewusst zeigt.
An der Versammlung nahm auch der Schrunser Bürgermeister Jürgen Haller teil. Gemeinsam konnten wir uns für die wertvolle Vereinsarbeit bedanken, die in unserer Region von unschätzbarem Wert ist. Aus Sicht der Gemeinde Tschagguns möchte ich hervorheben, dass im Verein das ganze Jahr über engagiert gearbeitet wird. Es ist beeindruckend zu sehen, mit wieviel Einsatz und Kontinuität die Funktionäre tätig sind. Der Vorstand ist hervorragend aufgestellt, und die konsequente sowie oft auch hartnäckige Verfolgung von Projekten verdient große Anerkennung. Die Bedeutung eines Vereins wie des Intersport FC Schruns geht weit über den reinen Sport hinaus. Vereine sind ein unverzichtbarer sozialer Anker in unserer Gesellschaft. Gerade in einer Zeit, in der Gemeinschaft und Zu- sammenhalt wieder stärker in den Fokus rücken, leisten sie einen unschätzbaren Beitrag. Mehr als 6.000 ehrenamtliche Stunden im vergangenen Jahr sowie die Unterstützung von über 100 Helferinnen und Helfern unterstreichen dieses Engagement eindrucksvoll.
Auch sportlich kann der Verein auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Besonders im Nachwuchsbereich konnten beachtliche Erfolge erzielt werden, etwa durch Herbstmeistertitel in mehreren Altersklassen. Insgesamt stellt der Verein eine beeindruckende Anzahl an Teams, darunter zahlreiche Nachwuchsmannschaften sowie Kampf- und Altherrenmannschaften. Sehr erfreulich ist zudem die positive Entwicklung im Frauen- und Mädchenfußball.
Ein weiterer Höhepunkt sind die internationalen Begegnungen im Sommer, bei denen erneut renommierte Vereine wie der SC Freiburg und der FC Basel im Montafon zu Gast sein werden.
Mit Blick in die Zukunft richtet sich der Fokus bereits auf das Jahr 2027, wenn der Verein sein 80-jähriges Bestehen feiert. Gleichzeitig bleibt das sportliche Ziel klar: der Klassenerhalt in der Landesliga und die konsequente Weiterentwicklung des Vereins.
Der Intersport FC Schruns zeigt eindrucksvoll, wie viel
durch Engagement, Zusammenhalt und Leidenschaft erreicht werden kann – ein Vorbild für unsere gesamte Region.
Ordentliche Jahreshauptversammlung des FC Intersport Fischer Schruns
AUS DEM AMT | 9
Die Verantwortlichen des Bauprojektes beim Spatenstich
Am 8.4.2026 feierten Bürgermeister Gerhard Vonier,
Vizebürgermeister Peter Bitschnau und Obfrau des
Sozialausschusses Dr. Tanja Eiselen gemeinsam mit
den Vertretern der Alpenländischen und Rhomberg
Bau den Spatenstich für die neue Wohnanlage an der
Latschaustraße.
Hier entstehen mit Blick auf die Tschaggunser Mittagsspitze 21 Wohnungen nach zeitgemäßen Standards.
Eine zukunftsorientierte Energieversorgung mittels Sole- Wärmepumpe mit Erdsonden sowie Photovoltaikanlagen gewährleistet nachhaltigen und effizienten Betrieb. Fußbodenheizung und kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung bieten hohen Wohnkomfort und ein angenehmes Raumklima. Durchdachte Grundrisse, zentral organisierte Nebenräume sowie die hochwertige Bauweise in Holz- und Massivkonstruktion unterstreichen den architektonischen Anspruch. So entsteht moderner energieeffizienter Wohnraum, der Nachhaltigkeit und Lebensqualität vereint. Alle Wohnungen verfügen über einen Balkon und ein Kellerabteil. Es entstehen vier 2-Zimmerwohnungen, vierzehn 3-Zimmerwohnungen, drei 4-Zimmerwohnungen, so ist für jeden etwas dabei. Mit der Fertigstellung rechnen wir im 4. Quartal 2027.
Leistbares Wohnen in Tschagguns
Seit Anfang April dürfen wir Leonie Schindler als neue
Mitarbeiterin in unserem Team der Gemeindeverwaltung begrüßen!
Im Ausmaß von 8 Wochenstunden unterstützt sie uns
derzeit bei der Aufarbeitung des AGWR (Adress-, Gebäude- und Wohnungsregister) und bringt dabei viel Engagement, Genauigkeit und Organisationstalent mit. Neben ihrer Tätigkeit bei der Gemeinde studiert sie aktuell Mediendesign und verfügt durch ihre Ausbildung sowie bisherige Berufserfahrung über vielseitige Kenntnisse in den Bereichen Verwaltung, Informatik, Office-Anwendungen sowie kreativen Medienbereichen. Durch ihre selbständige und strukturierte Arbeitsweise ist sie bereits jetzt eine wertvolle Unterstützung für unser Team. Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit und wünschen weiterhin viel Freude und Erfolg bei ihrer Tätigkeit in unserer Gemeinde!
Neue Mitarbeiterin in der Gemeindeverwaltung
Die neue Mitarbeiterin Leonie Schindler
10 | KINDERGARTEN
Vom Samen bis zur Pflanze – Natur erleben in der
Murmilegruppe
Im April und Mai beschäftigten wir uns in der Murmilegruppe intensiv mit dem Thema „Vom Samen bis zur Pflanze”. Die Kinder lernten spielerisch, was Pflanzen zum Wachsen brauchen, und konnten den Entwicklungsprozess hautnah miterleben.
Besonders spannend war das Pflanzen von Kresse in kleinen Bechern. Die Kinder übernahmen täglich Verantwortung, gossen ihre Pflanzen und beobachteten voller Freude das Wachstum. Nachdem die Kresse geerntet werden konnte, genossen wir gemeinsam eine leckere Jause mit Butterbrot und frischer Kresse.
Auch unser Beet auf dem Spielplatz wurde gemeinsam bepflanzt. Dort wachsen nun unter anderem Zitronenmelisse, Lauch, Schnittlauch, Petersilie, essbare Blüten, Erdbeeren, Kohlrabi und Radieschen.
Die Kinder kümmern sich täglich um die Pflanzen und lernen dabei Verantwortung, Geduld und einen achtsamen Umgang mit der Natur. Durch das praktische Tun erleben sie, wie wichtig Pflege und Zeit sind, damit aus kleinen Samen etwas Großes entstehen kann.
Projekt: Von der Raupe zum Schmetterling
Die Kinder der Mäusegruppe begleiteten mit großer Begeisterung und Neugier die spannende Entwicklung von der Raupe bis zum Distelfalter. Täglich beobachteten sie aufmerksam die Veränderungen und entdeckten dabei immer wieder Neues. Die Raupen wurden größer und dicker, bis sie sich schließlich verpuppten.
Nach dem langen Wochenende wartete bereits eine besondere Überraschung auf uns: Drei der fünf Distelfalter waren geschlüpft. Auch wenn wir diesen besonderen Moment leider nicht direkt miterleben konnten, war die Freude bei den Kindern groß. An einem sonnigen Tag verabschiedeten wir die Schmetterlinge gemeinsam und entließen sie in die Freiheit.
Durch dieses Projekt konnten die Kinder die faszinierenden Vorgänge der Natur hautnah erleben, Geduld üben und Verantwortung für Lebewesen übernehmen.
Kindergarten Tschagguns
KINDERGARTEN | 11
Die Welt braucht Liebe – besonders in Zeiten wie diesen.
Nicht die Liebe für Fotos oder Posts, sondern echte, lebendige Liebe. Deshalb machte die Füchslegruppe in der Fastenzeit Freundlichkeit, Menschlichkeit, Höflichkeit und Nächstenliebe zum Thema. Wir wollten aufmerksam und achtsam sein, Hilfe anbieten, gemeinsam Zeit verbringen und Freude schenken. Dabei spürten wir, was in uns steckt, wo wir Mut brauchen und wie gut es tut, füreinander da zu sein.
Jeden Tag versuchten wir etwas Nettes zu tun: liebe Worte, Komplimente, Hilfe, gemeinsames Spielen, Spaziergänge oder Umarmungen. Themen waren Nächstenliebe, Mitgefühl für ältere Menschen, Aktionen für Tier und Umwelt, Selbstliebe und Freundlichkeit. Die Kinder bekamen dazu kleine Aufgaben für zuhause, die sie gemeinsam mit ihren Familien erfüllen konnten. Zur Motivation gab es liebevolle Affirmationskarten.
Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch der Tschaggunser Seniorinnen im Kindergarten. Gemeinsam wurde Kaffee und Kuchen serviert, gesungen und getanzt. Einige Wochen später machten wir sogar gemeinsam ihre Turnstunde mit.
Danke für diese schönen Begegnungen!
Die Welt braucht Liebe – besonders in Zeiten wie diesen
12 | VOLKSSCHULE
Flurreinigung – wir achten auf unsere Umwelt
Die Kinder aus Tschagguns sind jedes Jahr mit viel Begeisterung bei der Flurreinigung dabei. Mit großem Einsatz sammeln sie achtlos weggeworfenen Müll und leisten damit einen wertvollen Beitrag zum Schutz unserer Natur und Umwelt. Gleichzeitig ist diese Aktion auch für die Kinder selbst sehr wichtig: Sie erleben unmittelbar, wie wertvoll unsere Natur ist, entwickeln ein stärkeres Umweltbewusstsein und lernen, Verantwortung für ihre Umgebung zu übernehmen. So wächst nicht nur die Sauberkeit in der Landschaft, sondern auch ein nachhaltiges Verständnis für den achtsamen Umgang mit der Natur.
Ein wichtiger Moment auf dem Glaubensweg
Die feierliche Erstkommunion in Tschagguns wurde bei
strahlendem Sonnenschein von Pfarrer Tinkhauser am 26.
April zelebriert. Dank der guten Vorbereitung durch Cornelia Salzgeber, der Zusammenarbeit mit den Eltern und der Schule, der musikalischen Begleitung der Kinderlieder durch die Lehrerinnen Sophia Wachter und Jana Wachter sowie der Mitgestaltung durch die Harmoniemusik Tschagguns wurde es ein rundum gelungenes und schönes Fest.
Auf zwei Rädern sicher durchs Leben – der AUVA-
Radworkshop
Leuchtende Kinderaugen, flinke Reifen und jede Menge
Begeisterung: Die VS Tschagguns wurde aus über 460
Bewerbungen österreichweit ausgewählt und durfte am
beliebten AUVA-Radworkshop teilnehmen. Nach einem
kurzen Sicherheitscheck von Fahrrad und Helm ging es
direkt in den abwechslungsreichen Parcours. Auf Wippen,
bei Schneckenrennen, engen Kurven und spannenden
Bremsübungen waren Geschicklichkeit, Balance und Konzentration gefragt. Dabei stand nicht nur die Fahrtechnik im Mittelpunkt, sondern auch das gemeinsame Erlebnis in der Klasse. Mit viel Freude meisterten die Kinder die Herausforderungen, feierten ihre Erfolge gemeinsam und nahmen am Ende stolz ihre Teilnahmeurkunden entgegen.
Ein großes Dankeschön an die zahlreichen Eltern, die uns bei dieser Aktion unterstützt haben.
Zu Besuch beim Imker – spannende Einblicke in die
Welt der Bienen
Summen, staunen und entdecken: Die Klasse 2b durfte
bei einem Besuch beim Imker die faszinierende Welt der
Bienen hautnah erleben. Mit großem Interesse beobachteten die Kinder einen echten Bienenstock und erfuhren viel Wissenswertes über das Leben der fleißigen Insekten.
Der Imker Alwin Salzgeber erklärte anschaulich seine vielfältigen Aufgaben und zeigte, wie Honig entsteht und warum Bienen für Mensch und Natur so wichtig sind.
Neuigkeita us dr Schual
VOLKSSCHULE/WERBUNG | 13
Ein tierisches Abenteuer auf der Bühne: „Der Schusch
und der Bär”
Spannung, Spaß und ganz viel Theaterluft erlebten die
Schulkinder gemeinsam mit den im Herbst 2026 einschulenden Kindergartenkindern beim besonderen Lesetheater an der Schule. Frau Elke Kikelj-Schwald und Frau Simone Pfleger von der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg begeisterten das junge Publikum mit einer lebendigen Aufführung zum beliebten Buch „Der Schusch und der Bär”. Mit viel Humor, spannenden Szenen und zahlreichen bunten Kostümen schlüpften die beiden Vortragenden in unterschiedlichste Rollen und sorgten immer wieder für staunende Gesichter und herzhaftes Lachen. Die Kinder waren mit großer Begeisterung dabei und tauchten gemeinsam in die fantasievolle Geschichte ein.
Zwei Talente beim Mathe-Känguru geehrt
Mathea Freudenthaler und Timo Egg-Pacheco aus der 2a
Klasse wurden beim Mathe-Känguru für ihre hervorragenden Leistungen ausgezeichnet und im Landhaus in Bregenz feierlich geehrt. Mit viel Freude und Stolz nahmen sie ihre Urkunden entgegen und zeigten, wie viel Spaß Mathematik machen kann, wenn man knifflige Aufgaben löst und kreativ denkt. Der Wettbewerb Mathe-Känguru fordert jedes Jahr Kinder dazu heraus, ihr mathematisches Können unter Beweis zu stellen und logisches Denken spielerisch anzuwenden.
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SCHULSPORTZENTRUM | 15
Zum fünften Mal in Folge darf sich das Vorarlberger
Schulsport-Zentrum Tschagguns (VSZ) über SILBER
bei „Vorarlberg am Teller” freuen – aber sie konnten
Gold schon riechen.
46 Gemeinschaftsküchen aus ganz Vorarlberg wurden im
Rahmen von „Vorarlberg am Teller" für ihren konsequenten Einsatz regionaler Lebensmittel ausgezeichnet. Hieraus sind 4,5 Millionen Mahlzeiten mit regionalen Zutaten entstanden, was wiederum einer regionalen Wertschöpfung von neun Millionen Euro entspricht. Und das VSZ ist ein Teil von diesem Erfolgsprojekt, welches den Kindergarten und die Volksschule Tschagguns zu Mittag mit gesunden, regionalen und variantenreichen Speisen versorgt. Neben den Tschaggunser Institutionen wird auch die Gemeinde Silbertal mit deren Kindergarten und Volksschule, sowie die Mittelschule Grüt kulinarisch verwöhnt.
Die Auszeichnungen unterliegen strengen Vorgaben, bei
denen der Einkauf der Speisen anhand der Speisepläne
und Rezepte im Prüfungsjahr stichprobenartig geprüft
wird, um sicherzustellen, dass die Beschaffung der Speisen (Fleisch, Milchwaren, Obst und Gemüse) tatsächlich regional erfolgt.
Das Küchenteam rund um das Leitungs-Duo Andrea Erhard und Krisztian Cservék nahmen voller Stolz die Auszeichnung für ihre Leistungen entgegen und dem bereits pensionierten Küchenchef Richi Fleisch wurde ebenfalls noch entsprechend auf der Bühne mit einer Ehrenurkunde für seine Bemühungen in den letzten fünf Jahren gedankt.
Auch wenn es haarscharf nicht für Gold gereicht hat, zeigt die Kurve steil nach oben, was das VSZ-Team motiviert in das neue „Vorarlberg am Teller”- -Jahr blicken lässt. „Wir sind sehr bemüht unser Einkaufsnetzwerk zu erweitern, sodass wir nächstes Jahr endlich Gold erreichen. Neben der Schulverpflegung beherbergen wir auch das Internat der Skimittelschule Schruns, sowie das ganze Jahr über Schulklassen, Vereine und Sportverbände. In diesen Dimensionen regional einzukaufen ist oft eine Herausforderung, der wir uns aber leidenschaftlich stellen”, zeigt sich Standort-Leiterin Isabelle Jochum optimistisch.
Silber bei „Vorarlberg am Teller” für das Vorarlberger Schulsport-Zentrum Im Bild v.li.: Landesrat Christian Gantner, Richi Fleisch, Andrea Erhard, Krisztian Cservek, Isabelle Jochum, Sebastian Manhart und Landtagsvizepräsidentin Monika Vonier Fotoquelle: © Bernd Hofmeister | Land Vorarlberg
16 | VOLKSHOCHSCHULE
ORTSMARKETING | 17
Gemeinde Tschagguns
Alti Gme Parkplatz
Marktzeiten: Fr 10–22 Uhr |
Sa 9–22 Uhr | So 9–18 Uhr
Erlebe italienisches Flair, kulinarische
Köstlichkeiten und typische Produkte aus
den Top-Regionen Italiens am italienischen Markt
am Alti Gme Parkplatz in Tschagguns.
Freitag und Samstag ab 18 Uhr Live-Musik
mit Ginopianobar
Live-Musik
Fr & Sa
ab 18 Uhr
Tschagguser
Mercato
Italiano
24.–26.7.
/Schruns-Tschagguns
Mehr Infos unter tschagguns.at
/ortsmarketing_schru_tschaggu
18 | ORTSMARKETING
jeweils Freitag | 18 – 22 Uhr
3.7.
| 7.8. am Volksschulplatz
Musikalisches Programm ab 19 Uhr
3.7. BlechMal8
7.8. Harmoniemusik Tschagguns und
Trachtengruppe Schruns
Bewirtung
Gola Droli Tschagguns
Gemeinde Tschagguns
Tschagguser
Dorf
Hock
/Schruns-Tschagguns
Mehr Infos unter tschagguns.at
/ortsmarketing_schru_tschaggu
ORTSMARKETING | 19
15.7. Gasthaus Sulzfluh
22.7. Hotel Montabella
5.8. Golfplatz
19.8. TUI BLUE Montafon
26.8. Garten Gasthaus Jochum
Beginn jeweils 20 Uhr
Nur bei guter Witterung
Gemeinde Tschagguns
mit der Harmoniemusik Tschagguns
Tschagguser
Platz
Konzerte
/Schruns-Tschagguns
Mehr Infos unter tschagguns.at
ortsmarketing_schru_tschaggu
20 | SEINERZEIT
Im Jahre 1934, also vor 92 Jahren, unternahmen der
Tschaggunser Martin Schuchter und der Vandanser
Karl Tschabrun eine ganz besondere Reise auf das
Matterhorn. Aufgrund ihrer Besonderheit wurde sie
von Albrecht Bitschnau, Bergführer aus Bartholomäberg (1946 – 2020), niedergeschrieben. Eine Abschrift dieser Erzählung befindet sich im Besitz von Franz Haag und soll nun in der vorliegenden Ausgabe des „Gmesblättlis”der interessierten Tschaggunser Bevölkerung zugänglich gemacht werden. Albrecht Bitschnau beschrieb die Reise mit folgenden Worten:
„Im Juli 1934 planten die beiden Montafoner Alpinisten
Martin Schuchter aus Tschagguns und Karl Tschabrun aus
Vandans das Matterhorn zu besteigen. Martin Schuchter
arbeitete als Gipser in Zürich. Er sah dort viele schöne Bilder vom Matterhorn, das ihn bedingt durch die so schöne Gestalt so sehr faszinierte, dass er beschloss diesen Berg zu besteigen.
Die Ausrüstung der beiden Alpinisten bestand aus zwei
alten Fahrrädern – natürlich ohne Gangschaltung – der Lodenbekleidung, einem Hanfseil und 10-zackigen Steigeisen. Das mit dem Proviant war ebenso einfach: ein Leinensack voll vorgekochter Mehleinbrenn zur Zubereitung der Brennsuppe, dazu geräucherten Speck und natürlich Brot.
Mit Geld hatte es nicht viel auf sich: jeder hatte gerade einmal 5 Franken dabei.
So ausgerüstet starteten sie an einem Sonntag im Juli in Tschagguns und fuhren bei strömendem Regen bis nach Landquart in Graubünden, wo sie völlig durchnässt in einem Stall Zuflucht suchten. Nachdem sie in der Nähe frische Kirschen entdeckten, pflückten sie davon und verfeinerten damit ihren Mittagstisch, der zur Hauptsache aus Brennsuppe bestand. Hier wurde zum ersten Mal bezüglich Umkehren gesprochen, doch entschieden sie sich zur Weiterfahrt. Dann legten sie sich aufs Heu und übernachteten hier.
Am nächsten Morgen – Montag – ging es zum Oberalppass (das waren immerhin 1.400 m Höhenunterschied) und weiter in Richtung Andermatt. Knapp oberhalb des Dorfes haben sie abermals in einem Stall übernachtet. Am Dienstagmorgen wurden sie aber gegen 4 Uhr von Bauern, die in der Nähe beim Mähen waren, geweckt. Da sie wussten, dass Bauern auf ungebetene Gäste im Stall nicht gut zu sprechen sind, haben sie sich schleunigst aus dem Staub gemacht und sind über Hospental und Realp in Richtung Furkapass weitergefahren.
Die Straße war aber so steil, dass die Fahrräder große Strecken geschoben werden mussten. Sie erreichten den Furkapass so um 12 Uhr – das waren wiederum rund 1.000 m Höhenunterschied! Nach kurzer Rast ging es auf der Walliser Seite weiter in Richtung Brig. Die Straße war auch hier recht steil und so gab es bald Probleme mit den Bremsen.
Anfangs versuchten sie sich mit Grasbüscheln, die sie zwischen Rahmen und Reifen klemmten, zu helfen. Der Erfolg war allerdings mäßig. So waren sie gezwungen, wenn die Bremsen heiß waren, immer wieder Pausen einzulegen.
Unterhalb von Gletsch fanden sie dann einige Jungtannen
– möglicherweise Lawinenholz. Diese befestigten sie mit
einem Seil am Fahrrad und zogen sie hinterher. So war die Bremswirkung schon wesentlich effektiver; damit kamen sie nunmehr ohne Probleme bis nach Oberwald. Hier war die Straße flacher und so fuhren sie bei meistens leichtem Gefälle durchs Rhonetal bis nach Visp, dann ging es links weiter durchs Mattertal bis nach Zermatt. Diese Strecke war auch wieder sehr steil und wiederum sehr anstrengend. So kamen sie gegen 10 Uhr abends völlig erschöpft nach Zermatt. Beim erstbesten Stall legten sie sich zur Ruhe.
Inzwischen wurde es Mittwoch: Martin hatte vorsorglich
von Zürich 50 Franken postlagernd nach Zermatt überweisen lassen. Sie holten das Geld von der Post und kauften bei einem Bauern Milch, um ihren Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Am Nachmittag machten sie sich auf den Weg in Richtung Hörnlihütte. Sie biwakierten aber eine Stunde unterhalb der Hütte auf 3.000 m Seehöhe in einer überhängenden Felsnische. Obwohl sie sich in sämtliche verfügbaren Kleidungsstücke eingewickelt hatten, wurde es doch eine bitterkalte Nacht.
Am Donnerstag, noch in der Nacht so gegen 2.30 Uhr war
an Schlafen nicht mehr zu denken. So brachen sie auf und erreichten die Hörnlihütte eine Stunde später. Vor der Hütte trafen sie einen Führer. Sie fragten ihn, ob sie denn auch Steigeisen mitnehmen müssten. Er antwortete: ,nei nei do bruchand ihr kei Stigisa”, was sich später jedoch als grobe Fehlinformation herausstellte. [Dem Vernehmen nach war es durchaus üblich, dass vor allem ältere Schweizer Bergführer bewusst gerne falsche Informationen an fremde Bergsteiger gaben.] Eine Reise nach Zermatt mit Besteigung des Matterhorns im Jahre 1934 Martin Schuchter
SEINERZEIT | 21
Sie versteckten die Steigeisen auf der Hütte und begannen mit dem Aufstieg. Anfangs folgten sie einem Führer mit Gästen. Als es langsam heller wurde, überholten sie die Gruppe, denn sie waren zu zweit bedeutend schneller. Bei der Solvayhütte angekommen, staunten sie nicht schlecht:
Ab hier erfolgte der Anstieg über ein hart gefrorenes, sehr steiles Schneefeld, das bis zur „Schulter”reichte. Diese Schneeflanke ist jetzt überhaupt nicht mehr vorhanden.
Es war zwar eine Spur vom Vortag zu erkennen, die Stufen waren aber Großteils mit Neuschnee gefüllt – und die Steigeisen waren leider auf der Hörnlihütte! So versuchten sie ihr Glück halt ohne Eisen. Das war aber eine mühsame Sache, bei jeder Stufe musste zuerst der Neuschnee mit den Händen entfernt werden, damit man halbwegs sicher stehen konnte. So kämpften sie sich bis zur Schulter empor.
Bei den Steilstufen oberhalb der Schulter, wo heute überall solide Ketten befestigt sind, hing nur an einer Stelle ein Hanfseil herunter. Doch auch diese Probleme wurden gemeistert. Sie erreichten den Gipfel gegen 10 Uhr vormittags. Sie waren überwältigt von diesem Panorama und stolz auf ihre Leistung. Doch ein schwieriger Abstieg stand noch bevor. Um kein Risiko einzugehen, mussten sie bis zur Solvayhütte fast alles rückwärts abklettern. Besonders im Schnee war höchste Vorsicht geboten. Unterhalb der Solvayhütte ging der Abstieg dann etwas zügiger vonstat- ten. Sie erreichten die Hörnlihütte so gegen 16 Uhr und stiegen sogleich nach Zermatt ab.
Dort kauften sie noch einmal Milch und stärkten sich so
gut es ging. Übernachtet wurde wieder im gleichen Stall
wie beim Aufstieg. Am Freitag hieß es früh aufstehen, einen Blick zum Matterhorn und dann ging es in flotter Fahrt rasch talauswärts nach Visp und weiter über Sion und Martigny nach Lausanne. Hier war eine kleine Pause angesagt. Die Fahrräder abgestellt, genossen sie das herrliche Panorama am Genfersee. Nach einiger Zeit tauchten zwei Polizisten auf. Man kann sich vorstellen, dass die beiden Alpinisten nicht gerade einen gepflegten Eindruck machten. Die fragten die beiden denn auch nach den Pässen, die sie prompt vorzeigen konnten. Sie fragten aber auch noch, ob sie Geld dabei hätten. Martin Schuchter konnte ihnen die 50 Franken vorzeigen und so waren die beiden Ordnungshüter zufrieden und die beiden Montafoner konnten weiterhin den Blick über den Genfersee genießen.
Hätten die beiden nicht genügend Geld vorweisen können,
hätte man sie sofort in Schubhaft genommen und an die
Grenze gestellt, denn zu dieser Zeit gab es in der Schweiz ein sehr strenges Landstreichergesetz. An diesem Tag ging es noch weiter nach Bern, wo schon selbstverständlich in einem Stall übernachtet wurde.
Von Bern ging es weiter nach Zürich. Hier hatte Martin
Schuchter aufgrund seiner Tätigkeit als Gipser ein Zimmer, wo die beiden übernachten konnten. Das erste Mal in dieser Woche gab es also ein Bett und das war schon eine recht komfortable Sache. Am Sonntag ging die Reise weiter, den Walensee entlang nach Sargans und zurück nach Feldkirch. Hier wohnte eine Tante von Martin, bei der sie, gekennzeichnet von ihren Strapazen, richtig übernachten konnten. Somit hat sich der Kreis geschlossen, denn am Montag radelten die beiden gemütlich und zufrieden, allerdings wieder bei Regen, zurück ins Montafon. Dort gab es natürlich vieles zu erzählen.
Zum Abschluss noch einige Details: Auf der ganzen Reise
war kein Meter asphaltierte Straße, lediglich in den Städten war Kopfsteinpflaster vorhanden. Martin Schuchter meinte: Im Vergleich zur Radtour war die Besteigung des Matterhorns geradezu eine Kleinigkeit! Die Ausgaben für diese Bergfahrt blieben sehr bescheiden: Es wurden in der ganzen Woche gerade 4 Franken verbraucht – für zweimal Milch kaufen!” Einige Anmerkungen dazu von Albrecht Bitschnau:
„Diese Geschichte hat mir Martin einige Male erzählt. Die Unterschiede zur heutigen Zeit haben mich immer fasziniert. Er konnte auch außerordentlich gut erzählen, so dass ich beim zweiten und dritten Mal genauso aufmerksam zuhörte wie beim ersten Mal. Nach seinem Tod habe ich mich oft an seine Erzählungen erinnert. So kam ich zum Entschluss, diese für die damalige Zeit doch außergewöhnliche Unternehmung einmal zu dokumentieren.” Die folgenden biografischen Informationen zu Martin Schuchter wurden von Franz Haag recherchiert. Die Bilder stammen von Hubert Kessler.
Martin Schuchter (vulgo: „Brosis Marte“) wurde am 20.
März 1905 im Haus Nr. 225 in Tschagguns „auf der Gulla“
als lediger Sohn der Maria Katharina Schuchter geboren.
Er heiratete Hermine Mathis aus Gortniel, St. Gallenkirch, geboren am 18. November 1911, gestorben am 25. August 2002. Sie galt als unterhaltsam und hilfsbereit. Beide wohnten nach der Hochzeit ganzjährig auf dem Weiler „obere Mansaura”, Hausnummer 275 (oberhalb von Bitschweil). Martin ging jeden Morgen von der Mansaura zu Fuß zur Arbeit ans Land und am Abend wieder hinauf, jeweils 600 Höhenmeter. Später bauten sie ein kleines Haus in der Parzelle „Tschägga”, Haus Nr. 495 – heute Rasafeistraße 1a. Sie zogen etwa im Jahr 1952 hierher, ihre Ehe blieb kinderlos.
Martin arbeitete als Verputzer und Gipser, er war bekannt für genaue Arbeiten. Er arbeitete um das Jahr 1927 selbstständig in Murg am Rhein, in der Nähe der Schweizer Grenze. Das Geschäft florierte offensichtlich, da er in einer Anzeige im „Vorarlberger Volksblatt” vom 20. August 1927 mehrere Gipser gesucht hat. Um 1934 dürfte er seine Tätigkeit nach Zürich verlegt haben. Martin Schuchter starb am 12. August 1988.
Franz Haag
(Montafoner Museen/Alpenvereinsbezirk Montafon)
Das Fahrrad von Martin Schuchter
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26 | VEREINE
Seit diesem Jahr lädt der Alpenverein Montafon in
Kooperation mit Special Olympics Vorarlberg zu regelmäßigen Inklusionstreffen ein.
Im Jänner waren wir in Schruns und im März auf einer
traumhaften Wintertour am Kristberg unterwegs. Anfang
Juni liefen wir beim Herzlauf in Bludenz für den guten
Zweck, welches uns Gauenstein Aktiv ermöglichte. Nun
freuen wir uns auf die kommenden Termine: Am 25. Juli,
11. September, 24. Oktober und 21. November sind alle
eingeladen – ob mit oder ohne Beeinträchtigung, ob jung
oder alt. Gemeinsam möchten wir als inklusiver Verein die Schönheit unserer Berge erleben und echte Gemeinschaft im Montafon leben. Du hast Interesse? Dann melde Dich gerne bei Stefan Wiech, stellvertretender Obmann Alpenverein Montafon (stefan.wiech@gmx.de)
Gemeinsam unterwegs: Inklusionstouren im Montafon für alle
VEREINE | 27
28 | VEREINE
Hinter uns liegt eine erfolgreiche und turbulente
Wintersaison, in der ein Wintersport-Ereignis das
nächste jagte.
Nach der abwechslungsreichen Vorbereitungszeit im
Herbst mit zahlreichen Trockentrainings starteten wir
im Dezember ins Schneetraining. Wir – das sind über 70
Trainingskinder und 13 ehrenamtliche Trainerinnen und
Trainer, die den Kader des WSV Tschagguns bilden. In insgesamt 55 Trainingseinheiten machten wir uns fit für die spannenden Rennbewerbe. Bei den fünf WILU-MBS Montafon Cuprennen und den drei Bambinirennen konnten wir uns talweit mit gleichaltrigen Skirennläufer Innen messen und durften zahlreiche Medaillen und Pokale entgegennehmen. Weitere Saison-Highlights waren das Rodelrennen, das seit langer Zeit heuer wieder einmal stattfinden konnte, die Vereinsmeisterschaft am 1.2. mit Rekordbeteiligung, die Skisafari in den Semesterferien sowie der Buckelpiste-Bewerb am Golm, bei dem unsere Kaderkinder am Junior Regional Cup mit internationaler Beteiligung teilnehmen durften.
Zum ersten, aber bestimmt nicht zum letzen Mal, wurde
am Ostermontag bei einem spannenden und lustigen Parallelbewerb am Außergolm gemeinsam mit dem WSV Vandans der „King of Außergolm” gekürt.
Den fulminanten Abschluss der Saison bildete die große
Ski Club Montafon Preisverteilung, die der WSV Tschagguns heuer für das ganze Tal im Polysaal in Gantschier austragen durfte.
Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Funktionären,
WSV-Unterstützern, Eltern und Helfer Innen sowie beim
Team vom Erlebnisberg Golm, die uns die ganze Saison
über großartig unterstützt haben!
Forbildung als Investition in den Nachwuchs
Wir gratulieren unseren beiden Trainern Birgit Rützler
und Alexander Ganahl recht herzlich zur bestandenen Abschlussprüfung dieser D-Trainer-Ausbildung.
Die einjährige Ausbildung zum „Instruktor für Jugendskirennlauf” mit vielfältigen theoretischen und praktischen Lehreinheiten vermittelt umfangreiche pädagogische und trainingswissenschaftliche Inhalte.
Alle unsere Trainer Innen nehmen regelmäßig an Fortbildungen teil und verfügen so über nötiges Hintergrundwissen, das einen erfolgreichen Trainingsbetrieb sicherstellt.
Dies ist eine wertvolle Investition in die Nachwuchsarbeit
– ganz im Sinne unserer Kinder.
Vorschau: WM 2027
Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, die Vorfreude steigt: Das Montafon ist im März 2027 Austragungsort der Snowboard, Freestyle und Freeski Weltmeisterschaften! Vom 6.3. – 21.3. wird das Montafon im internationalen sportlichen Fokus stehen – und der WSV Tschagguns ist ein wesentlicher Bestandteil dieser großen Veranstaltung.
Bei den spektakulären Sportbewerben „Buckelpiste” und
„Aerials”sind wir am Golm ganz nah an den Sportlerinnen
aus aller Welt.
Wer gerne in der ersten Reihe mit dabei sein und uns bei der Durchführung unterstützen möchte, kann sich gerne unter anmeldung@wsv-tschagguns.at melden. Das wird ganz bestimmt ein einmaliges Erlebnis!
Terminvorschau
Jahreshauptversammlung WSV Tschagguns am 18.9. um
19.30 Uhr im Gasthof Löwen
WSV Tschagguns: Rückblick Wintersaison 2025/26
Der WSV Tschagguns bei der WILU-MBS Cup-Preisverteilung im Polysaal in Gantschier Birgit Rützler und Alexander Ganahl freuen sich über die bestandene D-Trainer Ausbildung.
Snowboard, Freestyle und Freeski WM im Montafon 2027
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BRUNCH
am Golm
Jeden Freitag & Samstag
mit bekannten Frühstücksgerichten und
außergewöhnlichen Brunch-Kreationen
am Erlebnisberg Golm.
Feineck
BBQ
Brunch
mit
Weitblick
30 | VEREINE
(sm) In den vorangehenden Saisonen zweimal Landes-
Vizemeister kann sich schon sehen lassen. Aber in der
Saison 2025/26 sollte es für die erste Kampfmannschaft der Meistertitel werden. Dieses Ziel wurde im März 2026 erreicht. Neben der ersten Kampfmannschaft schlug sich auch das „Zwei” in der dritten Liga wacker, hatte aber nach dem Ausscheiden im Playoff mit der Titelentscheidung nichts mehr zu tun. Gut aufgestellt präsentierte sich der Nachwuchs. Weiteres unter ehc-montafon.at
Neuauflage im Spiel um den Eishockey-Landesmeister
In der Vorarlberger Eishockeyliga 1 (VEHL1), der höchsten Liga im Land, platzierte sich EHC Eurojobs Montafon im Grunddurchgang auf Platz zwei. Im Halbfinale wurde EC Rheintal Future ausgeschaltet. Und im Finale kam es zu einem Kräftemessen mit dem Vorjahresmeister HC Walter Buaba Rankweil. In der best-of-three Serie behielt der EHC Eurojobs Montafon in zwei hart umkämpften Partien mit 7:3 zuhause und 0:5 auswärts die Oberhand und kürte sich zum Landesmeister. Gratulation an die von Coach Markus Burtscher bestens eingestellte Mannschaft zum verdienten Meistertitel.
Nachwuchsarbeit auf Top-Niveau
Die Ausrichtung des Vereins auf die Nachwuchsausbildung hat Priorität. Die Zahlen sprechen für sich: Mannschaften von U7 bis U14 mit 140 Spielen, davon 20 im Aktivpark, waren im Einsatz. 180 Spieler und Spielerinnen trainierten und spielten in der Spielgemeinschaft mit Feldkirch, hievon 50 vom EHC Montafon. Das Schnuppertraining besuchten 50 Kinder, 10 davon wechselten in die U7.
400 Kinder aus Kindergärten und Schulen frequentierten
die Eislaufschule im Aktivpark. Regen Zuspruch fand jeweils zur sonntäglichen Morgenstunde das Fun-Hockey gemeinsam mit Eltern und Kindern. Höhepunkt war das U14 nAAA Turnier in Prag vom 9.-13. 4. 2026. Im äußerst stark besetzten Teilnehmerfeld konnte unser Nachwuchs sich zwar nicht durchsetzen, durfte aber wertvolle Erfahrungen sammeln.
Nach der Saison ist vor der Saison
Während der Nachwuchs bereits zwei- bis dreimal pro
Woche Trockentrainings absolviert, laufen im Hintergrund Vorbereitungen für die Saison 2026/2027 auf Hochtouren.
Gleich ob es um Kaderbildung, Trainer, Finanzen, Sponsoring oder die Organisation von Vereinsaktivitäten geht, stets wird versucht, das Bestmögliche zustande zu bringen. Fest stehen indes zwei Termine im Herbst: 22. Internationales U10 Turnier am zweiten Oktoberwochenende und in der darauffolgenden Woche der internationale EG- GER Bier Cup für Damen- und Herrenmannschaften mit anschließendem Oktoberfest.
Danke allen Sponsoren, Gönnern, Helfern, Fans, Trainern, Spielern und Nachwuchs-Eltern für ihre Unterstützung. Ihr Engagement ermöglicht auch in der kommenden Saison Eishockey im Montafon. Bemerkenswert: Montafon hat die mit Abstand größte und treueste Fangemeinde in der Liga.
Montafon ist Eishockey-Landesmeister!
Die U14-Manschaft nahm am Jugendturnier in Prag teil.
Meister VEHL1 2025_2026
ORTSBÄUERINNEN | 31
In der Gemeinde Tschagguns tragen die Ortsbäuerinnen viel dazu bei, dass Tradition, Naturverbundenheit und Gemeinschaft lebendig bleiben. Die Ortsbäuerin und ihre Stellvertreterinnen stellen sich heute vor – mit ihren Geschichten, ihren Werten und dem, was sie im Herzen bewegt. Jede von ihnen bringt etwas Eigenes ein, und gemeinsam bilden sie ein starkes, motiviertes Team.
Nadine Tschugmell-Konzett – Ortsbäuerin Tschagguns. Bewirtschaftet mit der Familie den „Bitschweiler-Hof” Persönlicher Einstieg
• Wenn du an deinen Hof denkst – welcher Moment
macht dich sofort glücklich?
Es macht mich glücklich, einen eigenen Hof, welcher eingebettet ist in die herrliche Montafoner Berglandschaft, zu besitzen.
• Was bedeutet dir „Bäuerin sein”?
Im Herzen Bäuerin zu sein bedeutet mir, die Natur und die Tiere zu respektieren und wertzuschätzen.
• Welche kleine Alltagsfreude möchtest du nie missen?
Die herrliche Aussicht von unserem Hof und das Gefühl,
daheim zu sein, ist für mich eine kleine Alltagsfreude, die ich nie missen möchte.
Am Hof & im Alltag
• Was bedeuten dir Regionalität und kurze Wege?
Regionalität und kurze Wege bedeuten mir das Privileg,
Obst, Gemüse, Fleisch und andere Hofprodukte selbst zu
haben, selbst herzustellen oder in der näheren Umgebung
kaufen zu können.
• Was würden deine Tiere über dich sagen?
Meine Tiere würden mich vermutlich als willensstarke Bäuerin beschreiben, die weiß, wie man mit Tieren und Menschen gut umgeht – auch wenn ich manchmal einen sturen Kopf habe.
• Welche Stärke hilft dir im Alltag am meisten?
Meine organisatorischen Fähigkeiten sind im Alltag eine
große Hilfe, um Hof, Familie und alle Aufgaben gut unter einen Hut zu bringen.
Landwirtschaft & Werte
• Was ist dir in der Landwirtschaft besonders wichtig?
Mir ist besonders wichtig, dass die Landwirtschaft – vor allem die Berg- und Almwirtschaft – von Außenstehenden mehr geschätzt wird, weil hier noch sehr viel Handarbeit dahintersteckt.
• Welche Tradition oder Arbeitsweise liegt dir am Herzen?
Mir liegt besonders das alte Wissen am Herzen, das von
Generation zu Generation weitergegeben wurde. Dazu gehört auch, bestimmte Arbeiten nach den Sternzeichen zu verrichten – sei es beim Mähen, beim Holz einlagern oder in der Gartenpflege. Es wäre schön, wenn dieses Wissen erhalten bleibt.
• Wie hat sich die Landwirtschaft in den letzten Jahren
verändert – und wie gehst Du/Ihr damit um?
In den letzten Jahren hat sich besonders in der Berglandwirtschaft durch den Einsatz von Maschinen vieles verändert. Viele Arbeiten sind dadurch einfacher und leichter geworden, auch wenn nach wie vor viel Einsatz und Handarbeit gefragt sind.
Im Ortsbäuerinnen Team
• Warum engagierst du dich im Ortsbäuerinnen Team?
Weil es mir wichtig ist, die Bäuerinnen hervorzuheben, damit ihre Arbeit am Hof sichtbarer und wertgeschätzt wird.
• Was macht das Miteinander für dich besonders?
Der gemeinsame Austausch und die Kommunikation untereinander.
• Welche Begegnung oder Erfahrung hat dich zuletzt
berührt?
Der Bundesbäuerinnen-Tag in Feldkirch mit über 700 Bäuerinnen aus ganz Österreich.
Abschlussfrage
• Wovon träumst du – für dich, euren Hof oder die
Landwirtschaft?
Mein Traum ist es, unseren Hof so zu erweitern und weiterzuführen, dass er auch unseren Kindern eine gute Zukunftsperspektive eröffnet.
Interviews mit Ortsbäuerinnen – Nadine Tschugmell-Konzett
32 | ORTSBÄUERINNEN
Interviews mit Ortsbäuerinnen – Kerstin Keßler, Stellvertreterin Bewirtschaftet mit der Großfamilie den Keßler Hof in Tschagguns Persönlicher Einstieg
• Was macht deinen Hof für dich zu einem besonderen
Ort?
Er ist mein Arbeitsplatz, mein Zuhause, ein Ort der Begegnungen und Erinnerungen.
• Welche Begegnung hat dich als Bäuerin geprägt?
Die Begegnungen mit Menschen, die mit viel Herz und
Hingabe die Landwirtschaft leben und auch weitergeben.
Auch der Austausch mit älteren Bäuerinnen, welche ihre
Lebenserfahrungen mit mir teilten.
• Was gibt dir Kraft, wenn alles viel wird?
In der freien Natur zu sitzen, zwischen den Schafen. Ihre Ruhe zu spüren und ihre Gelassenheit aufzunehmen. Ein Spaziergang durch die Natur öffnet Augen und Ohren.
Am Hof & im Alltag
• Welche Aufgabe ist für dich pure Freude?
Pure Freude für mich ist es mit den Tieren zu arbeiten.
Auch die Aufgaben, bei denen ich direkt sehe, was ich mit meinen Händen geschaffen habe, sei es im Garten oder auch beim Verarbeiten der Wolle.
• Was ist dein schönster Moment am Morgen/Abend
am Hof?
Am Morgen, wenn die Sonne aufgeht und die Natur langsam erwacht, die Ruhe und Stille genießen, um dann gestärkt in den Tag zu gehen.
Am Abend liebe ich die Stimmung, wenn nach einem
erfolgreichen Tag langsam die Ruhe einkehrt, und man
spürt, was man am Tag alles geschafft hat.
• Welche Fähigkeit hast du durch die Landwirtschaft
gelernt?
Durch die Landwirtschaft habe ich gelernt, geduldig zu
sein, Dinge nicht zu erzwingen, und Verantwortung zu
übernehmen. Aufmerksam durch die Natur zu gehen und
die Geschenke der Natur für die eigene Gesundheit zu
nutzen.
Landwirtschaft & Zukunft
• Was bedeutet für dich „gute Landwirtschaft”?
Gute Landwirtschaft bedeutet für mich, mit der Natur zu
arbeiten und nicht gegen sie. Mit Respekt gegenüber Tieren, Pflanzen, Boden und Menschen.
Gut ist Landwirtschaft dann, wenn sie ehrlich, nachhaltig und mit Herz gelebt wird.
• Welche Wünsche hast du für die Zukunft der Landwirtschaft im Tal?
Ich wünsche mir, dass die Landwirtschaft im Tal wertgeschätzt wird und auch für kommende Generationen eine Zukunft hat. Dass Tradition und neues Wissen gut zusammenfinden und die Höfe weiterhin mit Leben gefüllt bleiben. Und ich wünsche mir mehr Bewusstsein dafür, wie viel Arbeit, Verantwortung und Liebe in der Landwirtschaft steckt.
• Was möchtest du jungen Frauen mitgeben, die überlegen, Bäuerin zu werden?
Dass sie auf ihr Gefühl vertrauen und ihren eigenen Weg
gehen dürfen. Bäuerin zu sein bedeutet viel Verantwortung, aber auch viel Sinn, Nähe zur Natur und die Möglichkeit, etwas Echtes mitzugestalten. Ich würde ihnen mitgeben, mutig zu sein, offen zu bleiben und sich nicht zu unterschätzen – denn in diesem Beruf steckt unglaublich viel Kraft und Vielfalt.
Im Ortsbäuerinnen Team
• Was schätzt du an euren Treffen oder eurem Austausch?
Ich schätze besonders das offene Miteinander, das Zuhören und den ehrlichen Austausch untereinander. Unsere Treffen sind für mich wertvoll, weil sie stärken, verbinden und neue Blickwinkel eröffnen.
• Welche Idee würdest du gerne einmal umsetzen?
Ich würde gerne einmal ein gemeinsames Projekt umsetzen, bei dem wir Landwirtschaft, Handwerk und Regionalität für Menschen im Tal noch sichtbarer machen.
• Was macht euer Team für dich besonders wertvoll?
Unser Team ist für mich besonders wertvoll, weil jede ihre eigenen Stärken mitbringt und daraus etwas Gemeinsames entsteht. Ich schätze den Zusammenhalt, die gegenseitige Unterstützung und das Gefühl, miteinander etwas bewegen zu können.
Abschlussfrage
• Welche Hoffnung trägst du für die kommenden Jahre in dir?
Ich hoffe, dass wir mit unserer Arbeit weiterhin etwas
Wertvolles bewahren und zugleich offen für Neues bleiben können. Dass die Landwirtschaft auch in Zukunft geschätzt wird und junge Menschen den Mut haben, diesen Weg mit Herz weiterzugehen. Und ich hoffe, dass unsere Gemeinde sowie das ganze Montafon lebendig bleibt – mit Höfen, Gemeinschaft und einer tiefen Verbundenheit zur Natur.
ORTSBÄUERINNEN | 33
Interviews mit Ortsbäuerinnen – Heike Marent, Stellvertreterin Persönlicher Einstieg
• Was hat dich ursprünglich in die Landwirtschaft geführt?
Der Wunsch, gesunde Lebensmittel zu produzieren und
unseren Familienbetrieb weiterzuführen.
• Welche Erinnerung aus deiner Kindheit am Hof trägst
du im Herzen?
Ich bin als Kind oft mit meiner Ahna und meinem Ehni in
den Stall gegangen, habe frische Milch probiert und dabei den liebevollen Umgang mit den Tieren kennengelernt.
Besonders wertvoll war für mich, dass ich so viel vom alten Handwerk sehen und lernen durfte.
• Wofür bist du gerade besonders dankbar?
Ich bin dankbar für meine Gesundheit, für Zufriedenheit
und dafür, in und mit der Natur leben zu können. Besonders schön ist es für mich, dass auch unsere Kinder „so“
aufwachsen dürfen.
Am Hof & im Alltag
• Welche Arbeit machst du am liebsten – und warum?
Besonders gerne schere ich die Schafe, weil man direkt
merkt, wie gut es den Tieren danach geht. Aber auch die
Gartenarbeit mit meinen 33 verschiedenen Gemüse- und
Beerensorten macht mir große Freude.
• Was bringt dich zum Lachen, auch wenn der Tag lang
war?
Wenn alle Tiere versorgt sind und wir als Familie noch gemeinsame Momente haben, dann bringt mich das selbst nach einem langen Tag zum Lachen.
• Welche drei Worte beschreiben dich am besten?
Eigenständig, verlässlich und Familienmensch
Landwirtschaft & Haltung
• Was bedeutet für dich Verantwortung gegenüber
Natur und Tieren?
Verantwortung gegenüber Natur und Tieren bedeutet für
mich, nicht nur Lebensmittel zu produzieren, sondern auch die Landschaft zu pflegen und achtsam mit Natur und Tieren umzugehen. Dazu gehört für mich auch, die Lebensmittel so zu schätzen, wie sie die Natur hervorbringt – auch wenn es einmal ein „runzliger Apfel”ist.
• Welche Veränderungen spürst du in der Landwirtschaft besonders?
Ich spüre besonders, dass die Wertschätzung für regionale Produkte und eine nachhaltige Landwirtschaft immer wichtiger wird.
• Was möchtest du gerne richtigstellen, wenn es um
Vorurteile geht?
Dass wir Bäuerinnen und Bauern nicht nur Tiere halten,
sondern auch Verantwortung für Landschaft, Natur und
den Erhalt unserer Lebensräume tragen.
Im Ortsbäuerinnen Team
• Was motiviert dich, Teil des Teams zu sein?
Mich motiviert das gute Miteinander im Team und die
Möglichkeit, dass jede ihre Stärken einbringen kann.
• Welche Projekte liegen dir besonders am Herzen?
Mir ist es ein großes Anliegen, dass alte Traditionen wie Erntedank oder die Fronleichnamsprozession weiterhin gepflegt werden und nicht verloren gehen.
• Was möchtest du in der Gemeinde sichtbar machen?
Ich möchte sichtbar machen, wie wichtig die Arbeit der
Bäuerinnen für das Ortsbild, die Gemeinschaft und das Leben im Ort ist.
Abschlussfrage
• Welcher Satz begleitet dich durchs Leben?
„Alls isch för etschas guat.”
34 | MONTAFON TOURISMUS/ALLERLEI
In den kostenlosen Workshops und Vorträgen rund ums
Gastgeben dreht sich alles darum, wie exzellenter Gästeservice und klare Kommunikation gelingen, wie Preiskalkulation und Meldewesen effizient gestaltet werden können und wie künstliche Intelligenz den Arbeitsalltag sinnvoll unterstützt. Auch 2026 konnte Montafon Tourismus wieder erfahrene Referentinnen und Referenten für ausgewählte Themen gewinnen. Wir freuen uns, wenn wir Dein Interesse damit wecken – und natürlich über Deine Anmeldung!
Aktuelles Kursangebot
E-Mail- Korrespondenz mit Feriengästen
Dieser Workshop konzentriert sich auf die Kunst der
schriftlichen Kommunikation mit Deinen Feriengästen.
Lerne wie Du Deine E-Mails professionell gestaltest, den bestmöglichen Eindruck hinterlässt, welche E-Mails Du an Deine Gäste senden solltest, welche Inhalte wichtig sind, sowie praktische Beispiele und Formulierungshilfen.
2. Juli 2026 | 18:00Uhr | Tourismusinformation St. Gallenkirch
Feratel WebClient - Fragestunde für Fortgeschrittene
Du verfügst bereits über Grundkenntnisse im Feratel
Deskline WebClient, möchtest aber die vielfältigen Tools und Funktionen noch besser kennenlernen? Peter unter stützt Dich gerne, beantwortet Deine Fragen und zeigt Dir praktische Einstellungsmöglichkeiten sowie die neuesten Features im WebClient – von Bewertungen über Preisgestaltung bis hin zum Such- und Buchungswidget.
7. Juli 2026 | 18:30Uhr | Tourismusinformation St. Gallenkirch Zur Kursübersicht: montafon.at/gastgeberakademie Montafoner Gastgeberakademie GVP-Auftakt-Workshop-PIZ-Montafon-Montafon Unser diesjähriger Ausflug der Montafoner Bäuerinnen, an dem 81 Frauen teilnahmen, führte uns über Feldkirch–Tisis in Richtung Sargans und weiter zum Walensee. Bei der Raststätte Walensee legten wir eine gemütliche Kaffeepause ein, bevor wir unsere Fahrt mit „Haueis Reisen”fortsetzten und unser Ziel in der Stadt Zug erreichten.
Wir erlebten eine gemütliche Rundfahrt mit dem Schiff auf dem Zugersee. Während der Fahrt durften wir ein feines 3-gängiges Mittagsmenü genießen und gleichzeitig die wunderschöne Aussicht auf den See und die umliegende Landschaft erleben. Nach der Rundfahrt führte uns die Route weiter über den Hirzel nach Einsiedeln. Dort stand freie Zeit zur Verfügung
– für den Besuch der beeindruckenden Wallfahrtskirche,
einen Spaziergang oder eine gemütliche Kaffeepause.
Wir erlebten einen rundum gelungenen gemeinsamen
Tag, mit vielen guten Gesprächen und schönen Eindrücken
kehrten wir wieder ins Montafon zurück!
Montafoner Bäuerinnen-Ausflug 2026
ALLERLEI | 35
Die Alpe Grabs Alpila führte am Samstag, dem
23.05.2026 ihr alljähriges „Gme Wärch” aus.
35 freiwillige Helfer hatten bei herrlichem Wetter alle Hände voll zu tun. Lawinenschäden, Schwenden und ein neuer Anstrich an Fenster und Türen bei der Sennhütte Alpila standen auf dem Programm. Eine Lawine donnerte nur ca. 50m an der Sennhütte Alpila vorbei und hinterließ ein Schlachtfeld aus Holz und großen Steinen auf der Weide.
Doch mit vereinten Kräften kann sich das Ergebnis gut sehen lassen. Die Weiden sind frei von Geröll und Holz. Und die Sennhütte erstrahlt wieder in neuem Glanz. Nach getaner Arbeit spendierte das Alp Volk zum Dank eine prächtige Brettl-Jause. Selbstgemachtes Brot und Kuchen wurden von Freiwilligen spendiert. Der Alpvorstand bedankt sich bei allen freiwilligen Helfern und Gönnern, die mit Spenden, Arbeitskraft, Speis und Trank unser diesjähriges „Gme Wärch” unterstützten. Vielen herzlichen Dank!
Alpe Grabs Alpila
Die Alpe Grabs Alpila ist für den Alpsommer gerüstet.
Zur Arbeitserleichterung kamen auch Landmaschinen beim
„Gme Wärch” zum Einsatz.
Mit einer zünftigen Brettljause und gemütlichem Beisammensein ließ man den Tag ausklingen.
Die Lawine brachte viel Geäst und Geröll auf die Weiden.
Dieses Geäst wurde nach der Schneeschmelze entfernt, um dem Vieh eine aufgeräumte Weidefläche zu bieten.
36 | ALLERLEI
Am Sonntag, dem 26. April 2026, feierten die Kinder
der Pfarre Tschagguns ihre Erstkommunion. Wochenlang hatten sie sich gemeinsam mit ihren Religionslehrerinnen, Eltern und dem Pfarrer auf diesen besonderen Tag vorbereitet.
Die Feier begann mit einem festlichen Einzug in die Kirche.
Die Erstkommunionkinder waren festlich gekleidet und
wurden von ihren Familien und zahlreichen Gästen begleitet. Der Gottesdienst stand unter dem Motto „Mit Jesus auf dem Weg”und wurde musikalisch von der Harmoniemusik Tschagguns umrahmt.
Während der Messe gestalteten die Kinder die Feier aktiv mit. Sie haben Fürbitten gelesen, brachten Gaben zum Altar und sangen gemeinsam Lieder. Der Höhepunkt der Feier war der Empfang der ersten heiligen Kommunion.
Für die Kinder war dies ein sehr bewegender und besonderer Moment.
Nach dem Gottesdienst wurden Erinnerungsfotos gemacht. Anschließend feierten die Familien zuhause oder im Gasthaus weiter. Bei gutem Essen, Kuchen und netten Gesprächen klang der schöne Tag gemütlich aus.
Ein besonderer Dank gilt Herrn Pfarrer Mag. Hans Tinkhauser für die feierliche Gestaltung des Gottesdienstes und seine einfühlsame Begleitung der Kinder auf ihrem Weg zur Erstkommunion. Ebenso bedanken wir uns herzlich bei Cornelia Salzgeber für die liebevolle Organisation und Vorbereitung der Messe.
Ein großes Dankeschön gilt außerdem dem Dekorationsteam, das die Kirche festlich geschmückt hat, sowie den Eltern der 1. Klassen, die die Agape durchgeführt haben. Auch der Schule, Direktorin Manuela Wolf und den Lehrpersonen danken wir für die Unterstützung und Begleitung während der Vorbereitungszeit sowie die musikalische Begleitung in der Messe.
Nicht zuletzt möchten wir allen Eltern herzlich danken, die tatkräftig mitgeholfen und zum Gelingen dieses besonderen Tages beigetragen haben. Durch das gemeinsame Engagement wurde die Erstkommunionsfeier zu einem wunderschönen und unvergesslichen Erlebnis für die Kinder und ihre Familien.
Erstkommunion
ALLERLEI | 37
Die Fastensuppe am Karfreitag gibt es schon über 30
Jahre und ist somit ein fester Bestandteil in Tschagguns.
Am 3. April servierten Sabine Butzerin mit ihrem engagiertem Team 20 verschiedene schmackhafte Suppen sowie Cafe und Kuchen. Wie jedes Jahr wurden die Rätschner verköstigt, die dann gestärkt durchs Dorf weitermarschierten. Auch gab es Suppe To Go.
Die freiwilligen Spenden kamen heuer wieder der Organisation „Geben für Leben”zu Gute. Somit kann Leukämie Kranken weitergeholfen werden.
Ein Vergeltsgott gilt den fleißigen Suppenköchen/innen,
den Kuchenbäcker/innen, sowie dem wunderbaren, humorvollen und einsatzfreudigen Team, der Gemeinde Tschagguns, sowie dem Schulwart Reinhard für die große Unterstützung. Allen, die sich die Zeit genommen und am Event teilgenommen haben.
Durch die Geselligkeit und Wertschätzung wird ein Stück
Tradition weitergelebt. Es gibt über die vielen Jahre so interessante Geschichten, die weitergetragen werden. Auch kommen seit Anfang an treue Besucher. Die vielen positiven Rückmeldungen ... all dies lässt uns aufs Neue weitermachen.
Traditionelle Fastensuppe
38 | ALLERLEI
Am 31. Jänner startete die Ausstellungssaison mit
dem 17. Night Grand Prix der Vorarlberger Braunviehzüchter in Dornbirn.
Dort nahmen die Betriebe Wachter Hermann und Konzett
Simon teil. Es konnten hier Top Ergebnisse erzielt werden der Betrieb Wachter gewann mit 2 Kühen die Titel Euter Champion und Euterreserve Champion. Der Betrieb Konzett konnte 2 zweite Plätze und einen Eutersieg erreichen.
Vorarlberger Betriebsmeisterschaft
Am 28. Februar fand die Vorarlberger Betriebsmeisterschaft statt, dort nahmen auch wieder die Betriebe Wachter und Konzett teil und erreichten auch hier wieder Spitzenplatzierungen.
Landesausstellung der Grauviehzüchter
Am 14. März fand die Landesausstellung der Grauviehzüchter statt, dort konnten die Betriebe Fleisch Johannes und Tschugmell ordentlich absahnen. Fleisch Johannes gewann hier den Gesamt Euter Titel bei den Kühen. Der Betrieb Tschugmell konnte sich bei den Mutterkühen durchsetzen und wurde Gesamtsieger.
Vorarlberger Oberlandschau
Am 28. und 29. März fand die 7. Vorarlberger Oberlandschau statt, an der die Betriebe Wachter Hermann, Konzett Simon, Fleisch Johannes, Sandrell Georg, Ganahl Lukas und Daniel teilnahmen und außerordentliche Erfolge feiern konnten. Viele Podestplätze und Champion Titel konnten mit nach Tschagguns genommen werden. Z.B. Rinder Champion Brown Swiss für den Betrieb Wachter. Original Braunvieh Rinder Champion für den Betrieb Fleisch. Auch die Leistung des Betriebes Ganahl ist erwähnenswert.
30-Jahre-Feier des Ziegenzuchtvereines Oberland
Am 26. April fand das 30-Jahre-Jubiläum des Ziegenzuchtvereines Oberland statt. Dort nahmen die Betriebe Tschugmell Johannes, Schuchter Florian, Netzer Rebecca, Bickel Tobias teil. Auch hier gingen wieder einige Spitzen- platzierungen nach Tschagguns. Der Betrieb Bickel nahm mit sage und schreibe 19 Stück! teil.
Diese Erfolge hängen nicht von einem Tag ab, es braucht
dazu Leidenschaft, Hingabe und harte Arbeit und das 365
Tage im Jahr.
Braunvieh Gebietsvertreter Ganahl Lukas
Landwirtschaft - erfolgreiche Platzierungen für Tschaggunser Betriebe Mit Stolz gratulieren wir unserer Mitarbeiterin Julia Lentsch zu ihrem hervorragenden Erfolg beim Lehrlings- wettbewerb der Kosmetikerinnen. Am 12. März erreichte sie den ausgezeichneten 3. Platz und stellte damit ihr Können, ihr Fachwissen und ihr großes Engagement eindrucksvoll unter Beweis. Wir sind sehr stolz, Julia im Kosmetikstudio Samia in Tschagguns in unserem Team zu haben. Ihr Erfolg ist das Ergebnis von Fleiß, Talent und Leidenschaft für ihren Beruf. Zu dieser großartigen Leis- tung gratulieren wir herzlich und wünschen ihr weiterhin viel Erfolg auf ihrem beruflichen Weg. Auch die gesamte Gemeinde freut sich mit Julia über diese besondere Auszeichnung. Tolle Leistung, Julia – wir sind stolz auf dich!
Das Samia Team und die Gemeinde Tschagguns gratulieren recht herzlich zu diesem großartigen Erfolg und wünschen Julia alles Gute für ihren weiteren Berufsweg.
Große Freude über Erfolg beim Lehrlingswettbewerb
PERSÖNLICHES | 39
HOHE GEBURTSTAGE
Juli 2026
Tschon Annemarie Latschaustraße 70c 3.7.1941 85 Jahre
Vonier-Ellensohn Monika Bünta 5 5.7.1956 70 Jahre
Marent Josef Ruchweg 2 16.7.1939 87 Jahre
Klettl Margot Schwimmbadstraße 8a 19.7.1939 87 Jahre
Marent Brigitta Ruchweg 2 21.7.1947 79 Jahre
Marent Herbert Latschaustraße 11 23.7.1954 72 Jahre
August 2026
Salzgeber Ingrid Gauertalweg 1 4.8.1953 73 Jahre
Schmied Michael Latschaustraße 39 5.8.1950 76 Jahre
Bauer Imelda Foppastraße 20a 20.8.1955 71 Jahre
Wachter Brunhilde Oberer Archaweg 1 22.8.1934 92 Jahre
Salzgeber Ingrid Zelfenstraße 108 24.8.1952 74 Jahre
Schuchter Erika Bödmensteinstraße 2 25.8.1935 91 Jahre
Kern Herbert Säumerweg 1 26.8.1941 85 Jahre
Jenny Margit Landschisott 10 28.8.1955 71 Jahre
Lange Arsenia Schrofaweg 2b 29.8.1945 81 Jahre
Willi Anneliese Zollhäuserweg 5 30.8.1946 80 Jahre
September 2026
Catsburg Trijni Nirastraße 13 2.9.1946 80 Jahre
Bitschnau Elfrieda Zelfenstraße 68b 4.9.1952 74 Jahre
Both Peter Nirastraße 12a 6.9.1947 79 Jahre
Mischkulnig Helene Latschaustraße 58 16.9.1940 86 Jahre
Schäfer Christa Latschaustraße 5b 16.9.1944 82 Jahre
Stampfer Margit Sandstraße 5 18.9.1946 80 Jahre
Keßler Edigna Zelfenstraße 57a 19.9.1954 72 Jahre
Schiefer Helga Kristastraße 24b 19.9.1949 77 Jahre
Kleboth Harald Latschaustraße 8 21.9.1955 71 Jahre
Hosp Hubert Kristastraße 24a 22.9.1955 71 Jahre
Mischkulnig Jakob Latschaustraße 58 22.9.1934 92 Jahre
Keßler Edwin Zelfenstraße 59a 29.9.1947 79 Jahre
Lippitsch Kurt Rainweg 6 Jahrgang 1949 76 Jahre
Marent Katharina Dekan-Ellensohn-Weg 6 Jahrgang 1930 95 Jahre Niedermayer Roland Kristastraße 36 Jahrgang 1956 69 Jahre Saler Anna Nirastraße 2 Jahrgang 1943 82 Jahre
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