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Informationen zu Feuerwerken

Stallehr · Gemeindezeitung Stallehr · 01.03.2025

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Feuerwerke
Feuerwerkskörper leuchten, sind bunt
und faszinieren die Menschen.
Ihre Schattenseiten:
Gesundheitsschädlicher Feinstaub,
Schwermetalle, Chemierückstände,
Lärm und Unmengen an Abfall.
Schön, aber schädlich
und gefährlich

Faszination und Belastung gleichzeitig: Raketen malen leuchtend bunte Lichterspiele in den Himmel, Böller sorgen am Boden für lauten Krach. Zurück bleiben jedenfalls Feinstaub und Abfälle. Die negativen Auswirkungen für Mensch, Natur und Umwelt sind augenscheinlich und spürbar.
Impressum:
Medieninhaber und Herausgeber:
Amt der Vorarlberger Landesregierung
Abt. Umwelt- und Klimaschutz IVe
6900 Bregenz
Tel. +43 (0)5574 511 24505
umwelt@vorarlberg.at
www.vorarlberg.at
Copyright Land Vorarlberg I www.vorarlberg.at/Datenschutz I Bild: iStock Feinstaub und Qualm in unserer Atemluft Feuerwerke belasten die Luft, die wir atmen: Abgase und Qualm von Feuerwerkskörpern enthalten Feinstaub – feinste lungengängige Staubpartikel, Chemikalien und Schwermetalle. Diese unsichtbaren Teilchen dringen tief in unsere Atemwege ein, manche gelangen ins Blut. Mögliche Folgen:
Atemwegserkrankungen, Asthma und Allergien.
Gifte in Luft, Wasser, Futter und Boden
Wenn Feuerwerkskörper explodieren, setzen sie
neben Feinstaub u.a. auch Schwermetallpartikel,
Schwarzpulver, Blei, Chrom, Kupfer, Barium, Aluminium oder Strontium frei. Diese Stoffe belasten unsere Böden, gelangen in Gewässer und in den Nahrungskreislauf von Mensch und Tier.
Feuerwerkskörper = Verletzungsgefahr!
Regelmäßig müssen Menschen nach Verletzungen
durch Feuerwerkskörper ärztlich behandelt werden,
vor allem wegen Verbrennungen im Gesicht,
Augenverletzungen, Hörschäden oder Sprengverletzungen an den Händen. Sach- und Brand- schäden durch Feuerwerke gehören leider auch zum saisonalen Alltag von Feuerwehr und Polizei.
Ohrenbetäubender Lärm
Explodierende Feuerwerkskörper können so laut
sein wie ein startendes Düsenflugzeug oder ein
Presslufthammer. Mit 120 Dezibel und mehr liegt
solcher Lärm deutlich über der Schmerzgrenze und kann bleibende Hörschäden verursachen.
Unmengen an Abfall in der Landschaft
Abgebrannte Feuerwerkskörper verursachen in
Österreich bis zu 1.000 Tonnen Abfall im Jahr. Eine
Belastung für unsere Natur – und für die öffentlichen Budgets. Denn jemand muss das aufräumen und entsorgen.
Sparsamer Umgang mit Feuerwerk
schont Mensch, Tier und Natur
Es gibt viele gute Gründe, auf Feuerwerkskörper zu verzichten. Umweltverträgliche Alternativen zu Feuerwerken bieten etwa fachkundig inszenierte Drohnen- oder Lasershows. Einzigartige Atmosphäre und faszinierende Stimmung ohne Lärm, Feinstaub, Abfallberge und Verletzungsgefahr.

Feinstaub Jahreswechsel 2020/2021 · Messungen in Dornbirn (Tagesmittelwerte μg/m )
Das Abfeuern von Feuerwerkskörpern
der Kategorie F2, z. B. Schweizer Kracher,
Knallfrösche etc., ist im Ortsgebiet ganz-
jährig verboten. Ausnahmen kann die
Bürgermeisterin/der Bürgermeister mit
Verordnung zulassen.
In der Silvesternacht wird der Feinstaub-
Grenzwert an fast allen städtischen
Messstellen in Vorarlberg massiv über-
schritten. Diese Belastung hält oft für
mehrere Tage an.
WUSSTEN SIE?
30.12.20 31.12.20 01.01.21 02.01.21
Grenzwert