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ÜbersichtSt. GallenkirchGemeindezeitung / Infoblatt

Galli 07/2020

St. Gallenkirch · Gmesblättli St. Gallenkirch · 01.03.2025

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GALLI
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Amtliche Mitteilung
Zugestellt durch Post.at
RECHNUNGSABSCHLUSS 2019

Auf der ersten öffentlichen Gemeindevertretungssitzung nach dem Corona-Lockdown wurde der Rechnungsabschluss 2019 einstimmig beschlossen. Es wurden 48.516,20 EUR neue Rücklagen gebildet. Bei Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 11.204.824,05 EUR wurden im Jahr 2019 rund 400.000,- EUR investiert.

Dazu zählten den Austausch des Gemeinde-Muli`s, zusätzliche Container-Waagen im Altstoffsammelzentrum (ASZ), Ausbau der Löschwasserversorgung auf Garfrescha und weitere Verbesserungen und Ergänzungen in der Infrastruktur wie beim Wasser- und Kanalnetz sowie der ÖPNV-Haltestellen. Geplante Investitionen wie die Quellfassung für den Hochbehälter Vergalden, die Sanierung des Alten Schulhauses in Gargellen oder der Umbau des Kirchplatzes wurden im Budgetjahr 2019 nicht durchgeführt. Inwieweit diese Kosten im Budget 2020 schlagend werden, muss aufgrund der Mindereinnahmen durch die Corona-Auswirkungen gut überlegt werden. Tilgungen fanden bei den direkten Schulden in Höhe von rund 638.000,- EUR und bei den ausgelagerten Schulden (GIG) in Höhe von rund 338.000,- EUR statt. Der Schuldenstand betrug somit per 31.12.2019 3.992.037,- EUR bei der Gemeinde und 4.232.078,04 EUR bei der GIG.

EINGESCHRÄNKTER BADEBETRIEB – ANKÜNDIGUNG

Aufgrund notwendiger Reparaturen an der Filteranlage ist von Montag,
06. Juli bis Dienstag, 07. Juli das Freizeit- und Kinderbecken im Allwetterbad Aquarena Montafon ganztägig gesperrt.

Das Familienbecken samt Wärmehalle ist frei zugänglich. An beiden Tagen gilt 50 % Ermäßigung auf die Tagespreise.

Wir bitten um Verständnis!

GEHSTEIGSANIERUNG ERFOLGREICH DURCHGEFÜHRT

Von Ende Mai bis Anfang Juni wurde die Gehsteigsanierung im Ortszentrum von der Firma Hilti & Jehle durchgeführt. Trotz kleinerer Behinderungen verlief die Baustelle weitestgehend reibungslos. Ein Dank gilt der ausführenden Firma und allen Anrainern für das Verständnis. Ich denke, dass sich das Ergebnis sehen lassen kann.

Schöne Grüße,
Bürgermeister Josef Lechthaler
7. Ausgabe, 30.06.2020

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KINDERGARTEN SCHNUPPERTAG

In den Kindergärten St. Gallenkirch und Gortipohl kann der angekündigte Schnuppertag für die neuen Kindergartenkinder aufgrund den Corona-Bedingungen nicht stattfinden. Es werden seitens des Kindergartens im Laufe des Sommers Informationen verschickt.

SENIORENBUND

Liebe Mitglieder und Gönner!

Auf Grund der Corona-Pandemie und den daraus resultierenden Einschränkungen möchte der Ausschuss mitteilen, dass unsere Aktivitäten ruhig gestellt sind. Unser Veranstaltungsprogramm ist unterwegs. Wir hoffen auf regen Besuch!

KRANKENPFLEGEVEREIN INNERMONTAFON
MOBILER HILFSDIENST INNERMONTAFON

Heldinnen und Helden des Alltags

Seit März ist nichts mehr so, wie es einmal war.
Das Corona-Virus hat vieles auf den Kopf gestellt.
Unser Familienleben, das öffentliche Leben, das
soziale Beisammensein und vieles mehr haben einen unglaublichen Wandel erfahren, der für viele von uns unfassbar war bzw. ist. Schlagworte wie Pandemie, Shutdown, Grenzschließungen, Kurzarbeit, Abstandhalten, Corona-Risikogruppe, Distance Learning, Homeoffice, Mund-Nasen-Schutzmaske und mehr bestimmen unseren Alltag noch immer.
In dieser schwierigen Zeit waren die Pflegedienst-
und die Einsatzleitung als auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenpflegevereins und des Mobilen Hilfsdienstes Innermontafon immer da. Als Schlüsselarbeitskräfte und Systemerhalterinnen und Systemerhalter gab es keine Auszeit für sie. Denn vor allem die Corona-Risikogruppe (65plus) gehörte bzw. gehört zu unserer Klientel.

Der Slogan „Ich bleib zuhause“ galt für unsere engagierten Pflege- und Betreuungskräfte nicht. Einen Einblick in den Corona-Arbeitsalltag unserer

Teams geben nachfolgend Pflegedienstleiterin Aurelia Wittwer, Einsatzleiterin Herlinde Wachter und Vereinsobfrau Bärbel Netzer.

Pflegedienstleiterin Aurelia
Wittwer: Ich bin seit drei Jahren beim KPV und habe die
Pflegedienstleitung in diesem
Frühjahr übernommen. Ganz
ehrlich, die Informationsflut
zu Beginn, also Mitte März,
war sehr anstrengend. Die Bewältigung der unzähligen Mails mit Informationen, die sich dabei ständig wieder änderten, zum Mund-Nasen-Schutz, zur Einhaltung verstärkter Hygienevorschriften, zum Abstandhalten und zur körperlichen Distanz, aber auch der Umstand, dass es keine Dienstbesprechungen mehr am Stützpunkt geben konnte, kostete sehr viel Kraft und Zeit. Wir mussten unsere Patientenbesuche auf das Notwendigste reduzieren. Für Patientinnen und Patienten, bei denen wir keine Hausbesuche mehr machen konnten, waren

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wir jedoch immer telefonisch erreichbar und konnten sie und ihre pflegenden Angehörigen unterstützend begleiten. Viele Angehörige waren ja zuhause. Für unsere Patientinnen und Patienten, bei denen wir weiterhin Hausbesuche durchführten, waren die Reaktionen unterschiedlich. Die einen meinten: „Warum macht ihr so ein Theater? Jetzt nimm doch diese Maske ab! Warum gibst du mir die Hand nicht zur Begrüßung? Ich bin doch nicht krank.“ Die anderen reagierten ängstlich und hielten – wenn möglich – von sich aus großen Abstand.

Doch mit der Zeit kam das Vertrauen wieder zurück. Sie verstanden, dass es zu ihrem und zu unserem Schutz notwendig war und waren sehr dankbar für ein persönliches Gespräch. Anfänglich durften ja nicht einmal engste Angehörige unsere Pflegebedürftigen, die zur Corona-Risikogruppe (65plus) zählten, besuchen. So waren unsere Hausbesuche willkommene Fixpunkte, denn wir waren ja die einzigen, die ins Haus oder in die Wohnung durften. Wir waren Ansprechpartner auch für kleine Sorgen des Alltags, wie z. B. beim Schreiben einer Trauerkarte für die verstorbene Nachbarin oder für Aufklärungsgespräche unter dem Motto „Ist es wirklich so schlimm?“
Eine große Herausforderung stellte auch die Betreuung der aus dem Krankenhaus entlassenen Patientinnen und Patienten dar. Dabei unterstützten wir sie und ihre Angehörigen in schwierigen palliativen Situationen in enger Zusammenarbeit mit unseren Hausärzten. Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit war die komplette Übernahme der Versorgung chronischer Wunden, postoperative Wundkontrollen und Verbandswechsel, da Termine in den Wundambulanzen nur für Notfälle vergeben wurden.
Gott sei Dank blieben die Betreuerinnen der 24-
Stunden-Betreuungsagenturen bei ihren zu Pflegenden. Sie waren eine wertvolle Unterstützung.
Auch sie leisteten Großes.
Und glücklicherweise hatten wir keinen Corona-
Fall.
Wir sind froh, dass die intensivste Zeit vorbei ist.

Ich bedanke mich bei unseren Patientinnen und Patienten, den pflegenden Angehörigen, dem Team

des Mobilen Hilfsdienstes und den Vorstandsmitgliedern für ihre tolle Mitarbeit, ihr Verständnis und konstruktive Unterstützung.

Einsatzleiterin Herlinde
Wachter: Auch am Mobilen
Hilfsdienst ist die Flut an Informationen, Vorgaben, Änderungen usw. nicht vorbeigegangen. Um Kontakte zu minimieren, die Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten, Menschen zu schützen, gleichzeitig aber auf die Wünsche der Klientinnen und Klienten und deren Angehörigen eingehen zu können, reduzierten wir unsere Einsätze auf das Notwendigste oder disponierten um. Wir wurden von den Angehörigen unterstützt und konnten auch durch Anrufe bei unseren älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern den Kontakt halten, und so manches „Schwätzchen“
gab Hilfestellung bei der Bewältigung dieser Ausnahmesituation. Ich war im ständigen Austausch mit meinem Team, unserer Obfrau Bärbel Netzer, den Pflegekräften vom Krankenpflegeverein, der Arbeitsgemeinschaft Mobile Hilfsdienste sowie fallweise auch mit anderen Systempartnern. Selbstverständlich war ich in dieser Zeit telefonisch erreichbar, und das zu jeder Zeit. Es ist mir wichtig, mich bei allen für ihren Einsatz, das Verständnis, ihre Flexibilität und die Geduld zu bedanken.
Wir waren und sind nach wie vor sehr bemüht, die
erforderlichen Schutzmaßnahmen und Vorschriften auf eine erträgliche und annehmbare Art und Weise für alle einzuhalten.

Jetzt, da die gesellschaftlichen und beruflichen Bereiche wieder Schritt für Schritt hochgefahren werden, normalisieren sich auch unsere Einsätze bei unseren Klientinnen und Klienten wieder. Deshalb sind wir ständig auf der Suche nach weiteren Helferinnen oder Helfern.

Ich freue mich, wenn Sie dabei sein möchten. Telefonisch bin ich erreichbar unter 0664 3775381.

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Vereinsobfrau Bärbel Netzer:
Diese Massen an Mails, Informationen und sich ständig
ändernden Vorgaben, die anfangs über uns hereinbrachen,
stellten eine enorme Herausforderung dar. Ich war in
ständigem und intensivem Austausch mit dem Landesverband, Aurelia, Herlinde und den Mitgliedern des Vorstandes. Ich möchte allen ein großes Lob und ein großes Dankeschön aussprechen. Nur aufgrund der wohlwollenden Zusammenarbeit, der Eigenständigkeit, der Erfahrung und der fachlichen Kompetenz unseres Pflegeteams und des Mobilen Hilfsdienstes sowie der Mithilfe der Angehörigen konnten wir diese Krise so gut meistern.

Wir sind ein Verein, der nicht gewinnorientiert arbeitet. Deshalb sind wir auf Mitgliedsbeiträge und Spenden angewiesen, um unsere laufenden Kosten abdecken zu können.

Mein Appell an Sie: Werden Sie Mitglied und unterstützen unsere systemerhaltende Arbeit in unseren Gemeinden des Innermontafons!

Beim erstmaligen Beitritt verrechnen wir eine Aufnahmegebühr gestaffelt nach dem Eintrittsalter.

Staffelung für das Jahr 2020:

  • bis 40 Jahre: 1-facher-Mitgliedsbeitrag – 35 Euro
  • 41-50 Jahre: 2-facher Mitgliedsbeitrag – 70 Euro
  • 51-60 Jahre: 3-facher Mitgliedsbeitrag – 105 Euro
  • 61-70 Jahre: 5-facher Mitgliedsbeitrag – 175 Euro
  • 71-80 Jahre: 7-facher Mitgliedsbeitrag – 245 Euro
  • 81-90 Jahre: 9-facher Mitgliedsbeitrag – 315 Euro
  • ab 91 Jahren: 10-facher Mitgliedsbeitrag – 350

Euro

Unsere Bankverbindung: Raiffeisenbank Bludenz-
Montafon – Krankenpflegeverein Innermontafon
IBAN: AT65 3746 8000 0450 4965
Wir sind auch für jede finanzielle Spende dankbar,
denn wir möchten weiterhin helfend und fachlich
kompetent für unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger da sein. Ihre Spende ist beim Finanzamt absetzbar.

Abschließend möchte ich mich herzlich bei allen
Mitgliedern bedanken, die dem Krankenpflegeverein schon seit vielen Jahren die Treue halten.
Auch denjenigen gilt mein aufrichtiger Dank, die
durch ihre finanziellen Zuwendungen in der Vergangenheit unsere Arbeit unterstützten.
Bleiben Sie gesund und schauen Sie auf sich!

AMTSWEGWEISER
Gemeindeamt St. Gallenkirch

Mo, Mi & Do 07:30 – 12:00 Uhr und
14:00 – 16:00 Uhr

Di, Fr 07:30 – 12:00 Uhr

Die Gemeindekassa/Buchhaltung ist nur an den
Vormittagen für Parteienverkehr geöffnet!
ASZ Hochmontafon

Mo 13:00 – 17:00 Uhr St. Gallenkirch
Di 13:00 – 17:00 Uhr Gaschurn
Mi 13:00 – 17:00 Uhr St. Gallenkirch
Do geschlossen
Fr 08:00 – 12:00 Uhr St. Gallenkirch
13:00 – 17:00 Uhr Gaschurn
Sa 08:00 – 12:00 Uhr St. Gallenkirch
13:00 – 17:00 Uhr Gaschurn

Einsendungen/Beiträge jederzeit an gemeindeblatt@st.gallenkirch.at Bei Rückfragen Silke Tschofen unter +43 5557 6205-19 oder silke.tschofen@st.gallenkirch.at kontaktieren.