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9. Sitzung der Gemeindevertretung
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Fundstellen
Raumplanung / Umwidmung
- … Bitschnau, MSc, D Hubert Bitschnau und Karl Fladerer TAGESORDNUNG Genehmigung der Niederschrift der 8. Sitzung der Gemeindevertretung vom 12. August 2021 Änderung des Flächenwidmungsplanes „Familie Maier, Luttweg 35“ . Abwasserreinigung, Resterschließung Kanalisation, Handlungsbedarf für Gebäude außerhalb des Kanalein- zugsbereiches, …
- … alle anwesenden Mitglieder der Gemeindevertretung der Gemeinde Bartholomäberg und bittet sie die Tagesordnung wie folgt zu ändern: Als Punkt 2 wurde die Änderung des Flächenwidmungsplanes „Familie Maier, Luttweg 35“ auf der Tagesordnung angeführt, bei diesem Punkt soll noch die Mindest-Baunutzungszahl mit beschlossen werden. Als Punkt 3 …
- … Seite [1 De w ou m Gemeinde Bartholomäberg TAGESORDNUNG NEU . Genehmigung der Niederschrift der 8. Sitzung der Gemeindevertretung vom 12. August 2021 . Änderung des Flächenwidmungsplanes „Familie Maier, Luttweg 35“, sowie Genehmigung einer Mindest- Baunutzungszahl . Genehmigung des Raumplanungsvertrages zwischen der Gemeinde …
- … der Gemeindevertretung Bartholomäberg vom 12. August 2021 wird nach- dem keine Einwendungen erhoben werden vom Vorsitzenden für genehmigt erklärt. . Änderung des Flächenwidmungsplanes „Familie Maier, Luttweg 35“, sowie Genehmigung einer Mindest-Baunutzungszahl Bürgermeister Martin Vallaster berichtet, dass der Entwurf der …
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Gemeinde Bartholomäberg Luttweg ı, 6781 Bartholomäberg
Tel 05556 73114-0, Fax DW 6
gemeinde@bartholomaeberg.at
DVR 0432270
UID-Nr. ATU45805703
Sachbearbeiter:
Markus Rudigier, MAS
305556/73114-15
markus.rudigier@bartholomaebers.at
Bartholomäberg, am 28.09.2021
NIEDERSCHRIFT
über die am Mittwoch, den 15. September 2021 um 20 Uhr
abgehaltene 09. Sitzung der Gemeindevertretung Bartholomäberg im JUFA Montafon in Gantschier
Anwesend: Bgm. Martin Vallaster, Vize Bgm. und GR Georg Stampfer, GR Oswald Ganahl, Kleopatra Loretz,
Hannes Rudigier, Manuel Bitschnau MBA, Marcus Wachter, Andrea Bickel, DI Andreas Walter, Markus Köfel, Sieglinde Mattle, Andreas Bitschnau, Christian Gassner, Walter Fritz, Michael Saler, Peter Mangeng, Johannes Bitschnau, Michael Jochum und Markus Rudigier MAS als Schriftführer
Entschuldigt: GR Ing. Matthias Vallaster, GR Dipl. Bmstr. Helmut Salzgeber, GR Ing. Manfred Bitschnau, MSc,
D
Hubert Bitschnau und Karl Fladerer
TAGESORDNUNG
Genehmigung der Niederschrift der 8. Sitzung der Gemeindevertretung vom 12. August 2021 Änderung des Flächenwidmungsplanes „Familie Maier, Luttweg 35“
. Abwasserreinigung, Resterschließung Kanalisation, Handlungsbedarf für Gebäude außerhalb des Kanalein-
zugsbereiches, Fristen des Wasserrechtsgesetzes - Information über den Stand der Verhandlungen mit der Landesregierung und der Bezirkshauptmannschaft Bludenz
Berichte
Allfälliges
Bürgermeister Martin Vallaster begrüßt alle anwesenden Mitglieder der Gemeindevertretung der Gemeinde Bartholomäberg und bittet sie die Tagesordnung wie folgt zu ändern:
Als Punkt 2 wurde die Änderung des Flächenwidmungsplanes „Familie Maier, Luttweg 35“ auf der Tagesordnung angeführt, bei diesem Punkt soll noch die Mindest-Baunutzungszahl mit beschlossen werden.
Als Punkt 3 soll die Genehmigung des Raumplanungsvertrages zwischen der Gemeinde Bartholomäberg und Frau Carina Wittwer mit aufgenommen werden.
Alle anderen Punkte werden nachgereiht. Die anwesenden Mitglieder der Gemeindevertretung der Gemeinde Bartholomäberg beschließen einstimmig die Änderung der Tagesordnung.
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Gemeinde Bartholomäberg
TAGESORDNUNG NEU
. Genehmigung der Niederschrift der 8. Sitzung der Gemeindevertretung vom 12. August 2021
. Änderung des Flächenwidmungsplanes „Familie Maier, Luttweg 35“, sowie Genehmigung einer Mindest- Baunutzungszahl
. Genehmigung des Raumplanungsvertrages zwischen der Gemeinde Barthoiomäberg und Frau Carina Witt- wer, Luttweg 16, 6781 Bartholomäberg
. Abwasserreinigung, Resterschließung Kanalisation, Handlungsbedarf für Gebäude außerhalb des Kanalein- zugsbereiches, Fristen des Wasserrechtsgesetzes - Information über den Stand der Verhandlungen mit der Landesregierung und der Bezirkshauptmannschaft Bludenz
. Berichte
. Allfälliges
. Genehmigung der Niederschrift der 8. Gemeindevertretungssitzung vom 12. August 2021 Die Niederschrift der 8. Sitzung der Gemeindevertretung Bartholomäberg vom 12. August 2021 wird nach- dem keine Einwendungen erhoben werden vom Vorsitzenden für genehmigt erklärt.
. Änderung des Flächenwidmungsplanes „Familie Maier, Luttweg 35“, sowie Genehmigung einer Mindest-Baunutzungszahl Bürgermeister Martin Vallaster berichtet, dass der Entwurf der Flächenwidmungsplanänderung von Familie Maier betreffend der Umwidmung von Teilflächen folgender Grundstücksnummern:
GST-NR 1352/2 (527 m?) von Baufläche - Wohngebiet in Freifläche - Landwirtschaftsgebiet GST-NR 1352/2 (605 m?) von Freifläche — Landwirtschaftsgebiet in Baufläche - Wohngebiet mit Befristung und Folgewidmung Freifläche - Landwirtschaftsgebiet GST-NR 1352/2 (87 m?) von Freifläche - Landwirtschaftsgebiet in Verkehrsfläche Straße GST-NR 1364/4 (69 m?) von Freifläche - Landwirtschaftsgebiet in Baufläche - Wohngebiet fristgerecht kundgemacht und die betroffenen Parteien mittels RSb Brief informiert wurden.
Die Kundmachung samt Plänen wurde auf der Homepage der Gemeinde Bartholomäberg sowie an der Amts- tafel in der Zeit vom 18.08.2021 bis 15.09.2021 ersichtlich gemacht und lag zur Einsicht im Gemeindeamt auf.
Die anwesenden Mitglieder der Gemeindevertretung der Gemeinde Bartholomäberg beschließen einstimmig die angeführten Änderungen des Flächenwidmungsplanes der Gemeinde Bartholomäberg.
Weiters wurde die Kundmachung der Verordnung von der Gemeindevertretung Bartholomäberg über das Min- destmaß der baulichen Nutzung für eine Teilfläche des Grundstückes 1352/2 auf der Homepage der Gemeinde Bartholomäberg sowie an der Amtstafel in der Zeit vom 18.08.2021 bis 15.09.2021 ersichtlich gemacht und lag zur Einsicht im Gemeindeamt auf.
Die anwesenden Mitglieder der Gemeindevertretung der Gemeinde Bartholomäberg beschließen einstimmig das Mindestmaß der baulichen Nutzung und legen die Baunutzungszahl von 25 für die GST-NR 1352/2, GB Bartholomäberg fest.
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Gemeinde Bartholomäberg
3. Genehmigung des Raumplanungsvertrages zwischen der Gemeinde Bartholomäberg und Frau Ca- rina Wittwer, Luttweg 16, 6781 Bartholomäberg Der Vorsitzende bittet Markus Rudigier, den derzeitigen Stand im Umwidmungsverfahren Wittwer / Wachter, Luttweg 16 darzulegen.
Markus Rudigier berichtet, dass die Umwidmung bis auf das Grundstück von Carina Wittwer mit der GST-NR 420/5 soweit in Ordnung wäre. Beim Grundstück 420/5 ist eine Widmung ohne Befristung und Nachfolgewid- mung nicht möglich. Dies ist leider allen Stellen während dem Verfahren nicht aufgefallen.
Damit die Gemeinde nicht in ein Auflageverfahren gehen muss, wurde von Seiten der Abteilung Raumplanung vom Amt der Vorarlberger Landesregierung ein Entwurf für einen Raumplanungsvertrag zwischen der Ge- meinde Bartholomäberg und Frau Carina Wittwer übermittelt. Mit diesem Vertrag kann das Verfahren endgül- tig abgeschlossen werden. Im Vertrag wurde auch festgehalten, dass die Fläche mit der GST-NR 420/5 bereits bebaut ist und der Vertrag mit Unterzeichnung beider Parteien als erfüllt gilt.
Nach einer kurzen Beratung beschließen die anwesenden Mitglieder der Gemeindevertretung der Gemeinde Bartholomäberg einstimmig den Raumplanungsvertrag zwischen der Gemeinde Bartholomäberg und Frau Carina Wittwer.
4. Abwasserreinigung, Resterschließung Kanalisation, Handlungsbedarf für Gebäude außerhalb des Kanaleinzugsbereiches, Fristen des Wasserrechtsgesetzes - Information über den Stand der Ver- handlungen mit der Landesregierung und der Bezirkshauptmannschaft Bludenz Bürgermeister Martin Vallaster berichtet, dass es neuerlich Gespräche mit Landesrat Christian Gantner und Di Wolfram Hanefeld gegeben hat. In diesem Gespräch wurde die Situation der Gemeinde Bartholomäberg an- hand von verschiedenen Beispielen, welche der Vorsitzende im Vorfeld an das Land Vorarlberg gesendet hatte, besprochen. Bei gewerblich genutzten Objekten muss die Abwasserbeseitigung über einen Anschluss an einen Kanal oder an eine biologische Kläranlage erfolgen. Ganzjährig bewohnte Objekte sind ebenfalls betroffen, hier wird ebenfalls geprüft, ob sich die Errichtung einer Kanalisationsleitung rentiert oder ob die Abwässer von mehreren Häusern zu einer biologischen Kläranlage zusammengeführt werden können. Das Projekt am Höll- weg soll jedenfalls wieder aufgegriffen werden. Weiters gilt es zu prüfen, ob Einzellösungen bei ganzjährig bewohnten Objekten möglich sind. Sollte die Gemeinde in diesem Aufgabenfeld nicht aktiv werden, droht ein Amtsmissbrauchsverfahren.
Alpen mit intensiver touristischer Nutzung und Maisäße mit touristischer Nutzung (2 Monate im Jahr) müssen ebenfalls einen Kanalanschluss, oder eine biologische Anlage errichten. Alle anderen Maisäße fallen derzeit nicht hinein.
Die Gemeinde muss nun eine Zusammenstellung der Objekte machen, weiters werden Gespräche mit der Ge- meinde Silbertal geführt, ob eventuell ein gemeinsames Kanalprojekt gemacht wird.
GR Georg Stampfer fragt nach, ob dies nur für das Montafon gilt oder für das ganze Land. Der Vorsitzende erklärt, dass andere Regionen die Vorgangsweise des Landes mit Berufung auf bundesgesetzliche Bestimmun- gen sofort akzeptiert hatten, nur das Montafon nicht. Er berichtet, dass er einen ernsthaften Konflikt mit Lan- desrat Gantner und der zuständigen Abteilung hatte und ihm daraufhin viele Beispiele zusandte. Das Ergebnis daraus ist der jetzige Lösungsvorschlag. Nun müssen die Gästenächtigungen von der Gemeinde in den Maisä- ßen erhoben werden, dann muss Weiler für Weiler angeschaut werden. Die Information der Bürgerinnen und Bürger wird dann ebenfalls schrittweise erfolgen.
Wichtig ist, dass jetzt ein Dokument zwischen Stand Montafon und der Landesregierung erstellt wird, in dem alles festgehalten wird und dann muss alles Schritt für Schritt abgearbeitet werden.
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Gemeinde Bartholomäberg
Berichte
Der Vorsitzende berichtet, dass die Arbeiten für die Erneuerung der Trink- und Löschwasserleitung vom Bu- chenweg bis zum Eichenweg in Gantschier weit fortgeschrittten sind. Die Mitarbeiter des Gemeindebauhofes führten unter der Anleitung von Bauhofleiter Michael Battlogg die Grab- und Verlegungsarbeiten in Zusam- menarbeiten mit dem Unternehmen Hubert Bitschnau sowie Peter Plattmann aus. Die Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer waren auch stets sehr kooperativ und zeigten Verständnis für die Verlegungsarbeiten.
Wie auf einem Bild zu sehen ist, half auch die Jugend tatkräftig mit. Wir freuen uns alle, dass somit ein weiterer Abschnitt der Trink- und Löschwasserleitung in Gantschier erneuert werden konnte. im Rahmen der Sitzung wird auch ein Stück Rohrleitung präsentiert, welches dort ausgegraben wurde. Hier ist gut ersichtlich, dass Handlungsbedarf gegeben war.
Weiters wird berichtet, dass die Arbeiten für die Errichtung einer neuen Montagehalle bei der Zimmerei Fritz begonnen haben. Im Jänner und Februar 2022 sol! die Halle aufgerichtet werden, welche eine Länge von ca.
50 Metern und eine Breite von ca. 20 Metern hat. Die Höhe ist ca. 10 Meter.
Der Vorsitzende führt weiters aus, dass im Rahmen der letzten Jahreshauptversammlung der Trachtenkapelle Gantschier Vorstandsmitgtied Erik Brugger und Vorstandsmitglied Andreas Würbel in jüngere Hände überga- ben. Emanuel Wachter und Alena Ganahl gehören nun dem weiterhin vierköpfigen Vorstandsteam an. Martin Sadjak und Marika Ammann sind ebenfalls im Vorstand, Melanie Melmer die Kapellmeisterin. Ein besonderes Ereignis war das Konzert in der Pfarrkirche Innerberg zugunsten der Restaurierung der Fastentücher, die ein besonderes Kulturgut sind. Die Kosten für die Restaurierung belaufen sich aufca. € 30.000,-. Seitens des Landes Vorarlberg und des Bundesdenkmalamtes werden großzügige Förderungen gewährt. Im Rahmen des Konzer- tes wurden ca. 1.000,- gespendet. Der Alpabtrieb der Alpe Latons begeisterte wieder sehr viele Besucherinnen und Besucher aus der Region sowie auch viele Urlaubsgäste. Bei bester Witterung trafen das Alpvolk mit ihren Tieren bei der Kirche Bartholomäberg ein und ließen in geselliger Runde den Alpsommer ausklingen. Die ar- chäologischen Ausgrabungen sind derzeit auch im Gange. Unter der Leitung von Prof. Dr. Rüdiger Krause wird auf dem Maisäß von Waltraud Tschofen in der Parzelle Knappagruaba gegraben, laut neuesten Erkenntnissen könnte sich dort ein Bergbau aus der Römerzeit befinden. Im Rahmen einer kleinen Feier wurde das „Vrzell- bänkle“ seiner Bestimmung übergeben. Unter dem Motto „guat alt wärda im Muntafu“ wurde diese Idee ge- boren. Die beiden Frauen Patrizia Barthold und Emma Winkler aus Bartholomäberg engagieren sich bei diesem Projekt. Zum Abschluss werden noch interessante Bilder einer Feuerwehrübung beim Mehrzweckgebäude ge- zeigt.
Allfälliges
Der Vorsitzende berichtet, dass es im JUFA Montafon bereits jetzt wieder Absagen wegen COVID für die kom- mende Wintersaison gibt. Er bittet Manuel Bitschnau über die aktuelle Situation im Tourismus zu berichten.
Manuel Bitschnau informiert, dass es seit Beginn der Krise bis Juni 2021 ca. 500 Millionen Verlust im Montafo- ner Tourismus gegeben hat. Es ist Geld, das fehlt und nicht wieder in die Region zurückkommt.
Der Sommer 2021 hat sehr schlecht begonnen, die „ausgeliehenen“ Gäste sind heuer wieder nach Kroatien, Italien oder Spanien in den Urlaub gegangen. Gerade Häuser, die große Gruppen haben und Privatvermieter haben heuer im Sommer verloren. Der Juli und August waren sehr gut gebucht, ob die Sommersaison positiv abgeschlossen werden kann, wird vom Herbst abhängen.
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Gemeinde Bartholomäberg
Der Winter ist derzeit noch sehr ungewiss, es wird stark darauf ankommen, wie welche Maßnahmen gesetzt werden. Der Winter wird eine Zitterpartie werden, wir rechnen mit mindestens 30 % Verlust.
Montafon Tourismus und Österreich Tourismus werden für die Wintersaison eine Großoffensive starten, es sollen ca. 40 Millionen Euro in die Werbung investiert werden.
Nach Meinung von Manuel Bitschnau wird zu viel Werbung auf dem österreichischen Markt gemacht, wichtig wären aber die ausländischen Märkte. Hier sollte unbedingt ein Großauftritt in den Zielmärkten Deutschland, Skandinavien, Benelux Länder und der Schweiz gemacht werden.
Im Bericht geht er auch auf die derzeitige Bebauungssituation ein: Manuel Bitschnau meint, dass es unbedingt eine Nachhaltigkeitsstrategie für die Talschaft benötigt, sie muss die ökologischen Gesichtspunkte sowie die Mobilität beinhalten.
Es muss ein Beherbergungsmasterplan erstellt werden, in dem zum Beispiel niedergeschrieben ist, wie viele Betten das Montafon benötigt oder verkraftet. Es gab früher schon mal 20.000 Betten, davon waren sehr viele im privaten Bereich, dies war viele Jahre rückläufig, derzeit liegen wir bei ca. 16.000 Betten. Der private Ver- mietungsbereich hat wieder zugelegt. Seiner Meinung nach verträgt das Montafon 20.000 Betten.
Wenn heute ein Inverstor in die Gemeinde kommt und er ein Hotel mit 400 oder noch mehr Betten hinstellen will, bringt dies vermeintlich viel Geld in die Gemeindekassen. Es gibt nicht mehr viele Ressourcen im Montafon und es gibt keine Einigung im Tal!
Der Investor kommt bestens vorbereit mit mehreren Mitarbeitern, kennt das Projekt, welches er umsetzen will. Als Gemeinde sitzen dann die Gemeindeverantwortlichen dann vor diesen Leuten und müssen ein Projekt bewerten und einschätzen, welches sie nur anhand dem vorgelegten Plan kennen.
Es muss klargemacht werden, was wir im Montafon wollen. Wir brauchen Betreiber und nicht Investoren. Wir brauchen eine funktionierende Infrastruktur und vernünftige Standorte, diesbezüglich wurde ein Konzept in Auftrag gegeben. Die Studie ist Anfang 2022 fertig und wird hoffentlich von den Gemeindevertretungen be- schlossen.
Die Privatvermietung hat den Vorteil, dass hier die Bevölkerung davon stark profitiert und der Personalmangel in diesem Bereich nicht so zu Buche schlägt.
Das letzte 4. Stern Hotel wurde 2011 gebaut, danach gab es keine Investitionen mehr, weil die Seilbahninfra- struktur hinten nachhing. Nun sind die Seilbahnen wieder auf Stand gebracht und die Investoren melden sich.
Derzeit gibt es 7 Hotelprojekte und noch 5 weitere sollen in den nächsten 5 Jahren folgen. Die Region hat gerade in Krise sehr von diesen Projekten profitiert.
Personal: ca. 20 % Personal ging über die gesamte Corona Krise verloren. Es gibt einen sehr großen Engpass, Tourismus ist nicht nur Küche, Service und Rezeption. Es fehlt in allen Bereichen Personal, auch in den ver- schiedenen Handwerksberufen usw.
Es wird eine qualifizierte, qualitativ hochwertige Ausländerpolitik benötigen, ansonsten werden wir in allen Bereichen Probleme bekommen.
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Gemeinde Bartholomäberg A
Georg Stampfer fragt nach, wie es mit der Reklametafel in Gantschier weitergeht. Die neue Reklametafel ist da, darf aber jetzt nicht mehr installiert werden, da die Genehmigung seitens der Behörde verweigert wird.
In Lorüns sollte vor Jahren eine Willkommenssäule errichtet werden, sie wurde nicht genehmigt.
Seit 7 Jahren ist Montafon Tourismus an einer neuen Beschilderung bei der Abfahrt Montafon dran, er hofft, dass dies nächstes Jahr abgeschlossen werden kann. Der Vorsitzende bedankt sich abschließend bei Manuel Bitschnau in seiner Funktion als Geschäftsführer von Montafon Tourismus für seine Ausführungen und Ein- schätzungen.
Ende: 21.45 Uhr
Martin Vallaster Markus Rudigier, MAS
(Bürgermeister) (Schriftführer)
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