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Protokoll 03.10.2020
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Gemeindeamt
Im, 4 St. Anton im Montafon 026-1003
58 Bez. Bludenz, Vorarlberg En
Niederschrift
über die Konstituierende Sitzung der Gemeindevertretung am Samstag, den 03.10.2020
Beginn: 18:00 Uhr Gemeindesaal Ende: 18:45 Uhr
Anwesende: Bgm. Raimund Schuler (Gemeindewahlleiter)
Helmut Pechhacker
Christian Bitschnau
Alexandra Battlogg
Martin Anker
Martina Bickel
DI (FH) Gernot Elsensohn
DI (FH) Jörg Bitschnau
Eva-Maria Vonier
Alexander Wachter
Lukas Wackernell
Fabienne Netzer
Michael Schoder
TAGESORDNUNG
Eröffnung der Sitzung und Feststellung der Beschlussfähigkeit (8 43 GG)
Gelöbnis der Gemeindevertreter ($ 37 Abs. 1 GG)
Bestellung eines Schriftführers und seiner Stellvertretung ($ 47 Abs. 2 GG)
Festsetzung der Zahl der Mitglieder des Gemeindevorstandes ($ 55 GG)
Wahl des Gemeindevorstandes ($ 56 Abs. 2 GG)
Wahl des Vizebürgermeisters (8 62 Abs. 1 GG)
Genehmigung von Ton- und Bildaufnahmen gemäß $ 46 Abs. 1 GG Genehmigung der Sitzungsniederschrift vom 09.07.2020 (8 47 Abs. 1 und Abs. 5 GG)
Allfälliges (8 41 Abs. 4 GG)
Bu
6771 St. Anton im Montafon - Tel. (05552) 67191 - Fax (05552) 67191-9 E-mail: gemeinde@st.anton.i.m.cnv.at - www.sanktantonimmontafon.at - UID-ATU 59701139
zu Punkt 1 - Eröffnung der Sitzung und Feststellung der Beschlussfähigkeit ($ 43 GG):
Der Gemeindewahlleiter Raimund Schuler eröffnet die Konstituierende Sitzung und be- grüßt Altbürgermeister Rudolf Lerch mit Grete Sperger, sowie die neu gewählten Ge- meindemandatare und die Zuhörer. Die Ladung wurde fristgerecht an die neu gewählten Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter zugestellt und der Gemeindewahlleiter stellt die Beschlussfähigkeit fest.
Der Gemeindewahlleiter gibt das Wahlergebnis vom 13.09.2020 bekannt und stellt fest, dass mit 77,35 % eine rege Wahlbeteiligung in der Gemeinde St. Anton erreicht wurde.
Vorab sind einige Erklärungen erforderlich:
Die Liste „Gemeinsam für St. Anton“ erhielt 7 Mandate (das sind 56,83 %) und die Rei- hung der neu gewählten Mandatare bleibt unverändert laut Kundmachung.
Die Liste „St. Antöner Volkspartei und freie Kandidaten“ erhielt 5 Mandate (das entspricht 43,17 %) und bei der Reihung der Mandatare haben sich einige Änderungen ergeben.
Der bisherige Vizebürgermeister Dr. Günter Flatz hat sein Mandat zurückgelegt. Ebenso verzichten die ersten beiden Ersatzmandatare Wilma Battlogg und Alexander Battlogg auf ihr Mandat zugunsten des Drittgereihten Michael Schoder. Alle Anträge hinsichtlich Mandatsverzicht bzw. Mandatsannahme sind rechtzeitig schriftlich eingegangen. Somit ist die Beschlussfähigkeit gegeben und die Sitzung eröffnet.
Zusammensetzung der Gemeindevertretung für die Legislaturperiode 2020 — 2025:
Gemeinsam für St. Anton
1. Gemeindevertreter
Nr. | Familien- und Vorname | Geburtsjahr | Beruf Adresse
1 Pechhacker Helmut 1967 Selbständiger St. Anton 88/2
2 Bitschnau Christian 1970 CAD-Techniker St. Anton 103/2 3 | Anker Martin 1982 Selbständiger St. Anton 54
4 | Bickel Martina 1981 Landwirtin St. Anton 4/1
5 | Vonier Eva-Maria 1965 Dipl. Krankenschwester | St. Anton 155 6 | Wachter Alexander 1975 Produktionsleiter St. Anton 118/2 7 | Wackernell Lukas 1997 Maschinenbautechniker | St. Anton 7
2. Ersatzmandatare
Nr. | Familien- und Vorname | Geburtsjahr | Beruf Adresse
8 | Böhler Raphael 1993 Maurer St. Anton 157
9 | Mag. Strauß Thomas 1976 Logistiker St. Anton 192
10 | Tschofen Kurt 1953 Tapezierer/Geobiologe | St. Anton 38
11_| Borger Walter 1974 Lohnverrechner St. Anton 116/2
12 _| Vonier Werner 1952 Pensionist St. Anton 142/12
13 _| Fleisch Günter 1960 Maschinenschlosser St. Anton 172 14 | Battlogg Kurt 1959 Koch St. Anton 115 15 | Schoder Hubert 1964 Gastwirt St. Anton 155 16 | Heinzle Robert 1968 Spengler St. Anton 125/8 17 _| Vonderleu-Bickel Ulrike | 1967 Pflegeassistentin St. Anton 33
18 | Resch Arnold 1960 Pensionist St. Anton 51
St. Antöner Volkspartei und freie Kandidaten
1. Gemeindevertreter
Nr. | Familien- und Vorname | Geburtsjahr | Beruf Adresse
1 Battlogg Alexandra 1980 Hausfrau St. Anton 3
2 | DI Elsensohn Gernot 1977 Entwicklungsingenieur | St. Anton 137 3 | DI Bitschnau Jörg 1973 Projektentwickler St. Anton 179/3 4 Netzer Fabienne 1983 Hausfrau St. Anton 128/2 5 | Schoder Michael 1976 Bahnmeister St. Anton 195
2. Ersatzmandatare
Nr. | Familien- und Vorname _ | Geburtsjahr | Beruf Adresse
6 | Battlogg Wilma 1968 Bankangestellte St. Anton 158
7 | Battlogg Alexander 1979 Lagerist St. Anton 112/2
8 | Segantin Bettina 1968 Hausfrau St. Anton 96/1
9 | Stemer Stefan 1984 Projektleiter St. Anton 130
10 | Sonderegger Georg 1989 Entwicklungsingenieur | St. Anton 17
11 _| Battlogg Sabine 1970 Sachbearbeiterin St. Anton 184 12 _| Helth Bettina 1978 Produktionsleiterin St. Anton 179/2 13 _| Jordan Manuela 1971 Buchhalterin St. Anton 164 14 | Battlogg Nikolaus 1969 Grafiker St. Anton 184 15_| Häfele Katharina 1981 Dipl. Krankenschwester | St. Anton 199 16 | Meier Ludwig 1946 Pensionist St. Anton 123 17 _| Jordan Selina 1996 Sachbearbeiterin St. Anton 164 18_| Battlogg Herbert 1972 Waldaufseher St. Anton 3
19 | Lerch Rudolf 1946 Pensionist St. Anton 96/2
zu Punkt 2 - Gelöbnis der Gemeindevertreter ($ 37 Abs. 1 GG)
Der Gemeindewahlleiter Raimund Schuler informiert, dass aufgrund der Covid-19- Situation ein geänderter Ablauf hinsichtlich des Gelöbnisses stattfinden muss. Das Ge- löbnis wird nicht (wie sonst üblich) dem Bürgermeister in die Hand versprochen, sondern der Bürgermeister liest das Gelöbnis vor und jeder einzelne neugewählte Gemeindever- treter spricht die Worte: „Ich gelobe.“
Der Gemeindewahlleiter Raimund Schuler liest das Gelöbnis gemäß 8 37 Abs. 1 GG vor:
„Ich gelobe, die Verfassung sowie alle übrigen Gesetze gewissenhaft zu beachten, meine Aufgabe unparteiisch und uneigennützig zu erfüllen, das Amtsgeheimnis zu wahren und das Wohl der Gemeinde nach bestem Wissen und Gewissen zu fördern.“
Anschließend stehen die neuen Gemeindevertreter in der nachstehenden Reihenfolge einzeln auf und geloben.
Lukas Wackernell, Alexander Wachter, Eva-Maria Vonier, Martina Bickel, Martin Anker, Christian Bitschnau, Helmut Pechhacker, Alexandra Battlogg, Gernot Elsensohn, Jörg Bitschnau, Fabienne Netzer und Michael Schoder.
Der Gemeindewahlleiter Raimund Schuler übergibt den Vorsitz und die Leitung der Sit- zung an den neu gewählten Bürgermeister Helmut Pechhacker.
zu Punkt 3 - Bestellung eines Schriftführers und seiner Stellvertretung ($ 47 Abs. 2 GG)
Bürgermeister Helmut Pechhacker begrüßt alle Anwesenden und gibt bekannt, dass bei einer Konstituierenden Sitzung die Tagesordnungspunkte vorgegeben sind. Zum Tages- ordnungspunkt 3 (Bestellung eines Schriftführers und seines Stellvertreters) schlägt er Elisabeth Burger als Schriftführerin und Peter Vergud als Stellvertreter vor.
Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig die Bestellung von Elisabeth Burger zur Schriftführerin und Peter Vergud als Stellvertreter. Beide nehmen die Bestellung an.
zu Punkt 4 - Festsetzung der Zahl der Mitglieder des Gemeindevorstandes
Bürgermeister Helmut Pechhacker erläutert, dass laut $ 55 Gemeindegesetz eine be- stimmte Anzahl der Mitglieder im Gemeindevorstand vorgeschrieben wird. Diese Zahl ist nach unten dahin begrenzt, dass der Gemeindevorstand aus mindestens 3 Mitgliedern bestehen muss und nach oben, dass im Gemeindevorstand höchstens ein Viertel der Gemeindemandatare vertreten sein kann. Da in St. Anton 12 Gemeindemandatare ge- wählt sind, ergibt dieses Viertel ebenfalls die Zahl 3. Somit ist die Anzahl „3“ für den Ge- meindevorstand vorgegeben. Über Antrag von Bürgermeister Helmut Pechhacker wird deshalb einstimmig die Zahl der Gemeindevorstandsmitglieder mit „3“ festgesetzt.
zu Punkt 5 - Wahl des Gemeindevorstandes ($ 56 Abs. 2 GG)
Bürgermeister Helmut Pechhacker informiert, dass laut $ 56 Gemeindegesetz die Mitglie- der des Gemeindevorstandes einzeln aus der Mitte der Gemeindevertreter auf die Funk- tionsdauer der Gemeindevertretung durch Stimmzettel zu wählen sind. Gehören der Ge- meindevertretung mehrere Listen an, so sind die zu besetzenden Stellen des Gemeinde- vorstandes in sinngemäßer Anwendung entsprechend der Verteilung der Mandate aufzu- teilen. Somit entfallen auf die Liste „Gemeinsam für St. Anton“ 2 Vorstandsmitglieder und auf die Liste „St. Antöner Volkspartei und freie Kandidaten“ 1 Vorstandsmitglied.
Die entsprechenden Anträge sind schriftlich rechtzeitig eingelangt.
Die Vorschläge lauten:
Liste „Gemeinsam für St. Anton“: Helmut Pechhacker und Christian Bitschnau Liste „St. Antöner Volkspartei und freie Kandidaten“: Gernot Elsensohn
Als Stimmenzähler für die Wahl der Gemeindevorstandsmitglieder werden Alexandra Battlogg und Eva-Maria Vonier nominiert. Die schriftliche und jeweils über jeden der Kan- didaten einzeln durchgeführte Wahl ergibt folgendes Ergebnis:
1. Wahldurchgang für Helmut Pechhacker:
Helmut Pechhacker wird einstimmig gewählt mit 12 x JA.
2. Wahldurchgang für Gernot Elsensohn:
Gernot Elsensohn wird einstimmig gewählt mit 12 x JA.
3. Wahldurchgang für Christian Bitschnau:
Auf Christian Bitschnau entfallen 11 JA-Stimmen - eine Stimme ist ungültig.
Bürgermeister Helmut Pechhacker gratuliert Gernot Elsensohn und Christian Bitschnau.
Die neu gewählten Gemeindevorstandsmitglieder danken für das ihnen entgegenge- brachte Vertrauen und erklären, die Wahl anzunehmen.
zu Punkt 6 - Wahl des Vizebürgermeisters ($ 62 Abs. 1 GG)
Bürgermeister Helmut Pechhacker erklärt, dass gemäß $ 62 Gemeindegesetz die Ge- meindevertretung nach der Wahl des Gemeindevorstandes ein Mitglied des Gemeinde- vorstandes als Stellvertreter des Bürgermeisters mittels Stimmzettel zu wählen hat.
Der Vorschlag der Liste „Gemeinsam für St. Anton“ lautet: Christian Bitschnau.
Er erkundigt sich, ob es andere Vorschläge gibt. Da es keine weiteren Vorschläge gibt, bittet er die Stimmenzähler die Stimmzettel auszuteilen. Anschließend werden die Stimmzettel eingesammelt, überprüft und folgendes Ergebnis eruiert:
Auf Christian Bitschnau entfallen 7 JA-Stimmen und 5 ungültige Stimmen.
Bürgermeister Helmut Pechhacker stellt fest, dass dies eindeutig die Mehrheit ist, gratu- liert Christian Bitschnau und erkundigt sich, ob er die Wahl annimmt, was von Christian Bitschnau klar bestätigt wird.
zu Punkt 7 - Genehmigung von Ton- und Bildaufnahmen gemäß $ 46 Abs. 1 GG
Bürgermeister Helmut Pechhacker informiert, dass im vorhergehenden Gemeindegesetz nur von Tonaufnahmen die Rede war, nun aber im neuen Gemeindegesetz von Ton- und Bildaufnahmen gesprochen wird. Im Sinne der Transparenz bittet er die Gemeindevertre- tung um diese Genehmigung. Gemäß & 47 Gemeindegesetz ist der Schriftführer sowieso berechtigt, zur Unterstützung ein Tonaufnahmegerät zu verwenden.
Gernot Elsensohn erwähnt, dass er sich nicht gegen Bild- und Tonaufnahmen wehrt, aber er bittet darum, die Entscheidung auf die nächste Sitzung zu vertagen. Er findet, dass es nicht in eine Konstituierende Sitzung gehört. Was ihm wichtig ist, ist dass zuerst Spiel- regeln vereinbart werden, wie die Ton- und Bildaufnahmen zu verwenden sind. Wann fertigt man sie an? Bei jeder Sitzung, bei vertraulichen Sitzungen, wenn es um Personal- angelegenheiten geht? Ich finde, das gehört besser ausgemacht im Vorfeld.
Bgm. Helmut Pechhacker führt an, dass im Falle einer Genehmigung die Tonbandauf- nahmen immer erfolgen. Es ist klar, dass bei einem vertraulichen Tagesordnungspunkt nicht irgendjemand anderer die Aufnahmen anhören darf. Aber wenn es genehmigt ist, wird das Tonband immer mitlaufen.
Gernot Elsensohn fragt sich, wer hat Zugriff auf die Tonbandaufnahmen? Wird es veröf- fentlicht? Bekommen es die Fraktionsführer zugeschickt? Kann es jeder auf die Gemein- de anhören kommen?
Bgm. Helmut Pechhacker erklärt, dass die Tonbandaufnahmen im Prinzip nicht zuge- schickt werden. Jeder Gemeindevertreter kann das Tonband während den Amtsstunden auf der Gemeinde anhören kommen, damit er vergleichen kann, ob die Niederschrift mit seiner Aussage übereinstimmt.
Gernot Elsensohn möchte trotzdem dabei bleiben und gerne im Vorfeld die Spielregeln zu Tonbandaufnahmen genauer ausmachen.
Bgm. Helmut Pechhacker erwidert, dass während der Sitzung ein Tonband mitläuft - Spielregeln gibt es dafür im Prinzip keine. Entweder genehmigen wir es, dass ein Ton- band mitläuft oder wir lehnen es ab, dass ein Tonband mitlaufen darf.
Gernot Elsensohn nennt als Beispiel „Personalangelegenheiten“ und findet, dass dann ein Tonband nicht mitlaufen sollte und nicht jeder Gemeindevertreter es anhören können sollte.
Bgm. Helmut Pechhacker erklärt, dass Personalangelegenheiten nur in nicht öffentlicher Sitzung abgehandelt werden dürfen. Alle Gemeindevertreter sind anwesend und hören es sowieso. Und jemand anders darf es nicht anhören - das ist ganz klar und ist gesetz- lich geregelt.
Gernot Elsensohn beantragt erneut eine Vertagung solange es solche unklaren Kleinig- keiten gibt.
Bgm. Helmut Pechhacker befürwortet, dass heute darüber abgestimmt wird, weil alles gesetzlich geregelt ist.
Jörg Bitschnau führt an, dass er es grundsätzlich so sehe wie Gernot Elsensohn. Das Ziel der Tonbandaufnahmen müsse sein, die Qualität zu erhöhen, damit das Protokoll besser wird. Auch hinsichtlich der Transparenz ist es okay. Die Erfahrung habe aber gezeigt, dass es nicht nur positiv ist. Er wünscht sich Spielregeln und dass man nicht 2-3 Monate auf ein Protokoll warten müsse. Es gibt gewisse Sachen, die zum Protokoll dazu gehören und dass man mitreden kann.
Bgm. Helmut Pechhacker erwidert, dass die Dauer der Protokollierung nichts mit der Verwendung eines Tonbandes zu tun habe.
Jörg Bitschnau erwähnt, dass nach seiner Erfahrung in der Vergangenheit bereits Ton- bandaufnahmen gemacht wurden und die Erstellung des Protokolls 2-3 Monate dauerte.
Danach ist es schwierig für viele zum Nachvollziehen, was ist tatsächlich gesagt worden.
Schlauer wäre es, das Protokoll früher zu erstellen (innerhalb einer Woche), damit man auf die Gemeinde nachhören gehen kann, und wenn man Gewisses mitbestimmen kann, dann wäre er gerne bereit, den Tonbandaufnahmen zuzustimmen.
Bgm. Helmut Pechhacker erklärt, dass es betreffend der Ton- und Bildaufnahmen einen Paragraphen gibt und somit Gesetz ist.
Fabienne Netzer ist auch der Meinung, dass wir das zusammen bestimmen können und miteinander festlegen sollten, wie wir das möchten, um Konflikte von vornherein zu ver- meiden.
Eva-Maria Vonier befürwortet es, heute abzustimmen, da es heute ein Tagesordnungs- punkt ist.
Christian Bitschnau erwähnt nochmals das Recht des Schriftführers, ein Tonband zu verwenden und dabei sollte man es belassen. Er findet es sinnvoll und möchte die Ver- wendung weiterführen wie bisher. Er bringt zur Sprache, dass von Seiten der Liste „St.
Antöner Volkspartei“ das Tonband angehört wurde.
Alexandra Battlogg fügt hinzu, dass es 3 Stunden waren.
Christian Bitschnau erwidert, dass es schon klar ist, dass bei einer langen Sitzung auch die Tonbandaufnahme lang ist.
Martin Anker möchte den Tagesordnungspunkt heute beschließen, da die Tonbandauf- nehmen nichts mit der Einreichzeit des Protokolls zu tun haben.
Bei der anschließenden Abstimmung ergeben sich 8 JA-Stimmen zu 4 NEIN-Stimmen.
Dagegen ausgesprochen haben sich Alexandra Battlogg, Gernot Elsensohn, Jörg Bit- schnau und Michael Schoder.
Die Ton- und Bildaufnahmen gemäß $ 46 Abs. 1 Gemeindegesetz werden daher mehr- heitlich von der Gemeindevertretung genehmigt.
zu Punkt 8 - Genehmigung der Sitzungsniederschrift vom 09.07.2020 ($ 47 Abs. 1 und Abs. 5 GG)
Bgm. Helmut Pechhacker berichtet vom Antrag von Gernot Elsensohn, Berichtigungen an der Niederschrift vorzunehmen. Es wurde Rücksprache mit der bisherigen Gemeindever- treterin Karolina Brunner gehalten, wobei sich herausstellte, dass sie persönlich nichts von dieser Änderung wusste. Änderungswünsche an ihrer Aussage müssen von ihr selbst eingebracht werden. Daher schlägt Bgm. Helmut Pechhacker vor, die Sitzungsnie- derschrift hinsichtlich aller Änderungswünsche so zu belassen.
Gernot Elsensohn findet es nicht zulässig, dass wenn ein Antrag abgelehnt wird, auch gleich alle anderen abzulehnen.
Bgm. Helmut Pechhacker erklärt, dass viele bisherige Gemeindevertreter heute nicht mehr mitstimmen bzw. heute Gemeindevertreter abstimmen dürfen, die damals bei der Sitzung gar nicht dabei waren. Er ergänzt, dass er sich die Arbeit gemacht habe und die gesamte Tonbandaufnahme mit einer Länge von 3 Stunden und 20 Minuten angehört habe und feststellen konnte, dass das Protokoll sinngemäß mit der Tonbandaufnahme übereinstimmt.
Gernot Elsensohn entgegnet, er wünsche eine Korrektur, weil es nicht übereinstimme.
Alexandra Battlogg führt an, dass sie einen Teil der Tonbandaufnahme angehört habe und der Meinung ist, dass Sachen vergessen wurden, z. B. die Aussage einer Gemein- devertreterin, die wichtig ist (Anmerkung: Aussage von Karolina Brunner). Alexandra Battlogg findet es nicht in Ordnung, dass man Gewisses einfach weglässt, weil es be- stimmten Personen nicht passt. Das Protokoll stimme sehr gut, aber Unangenehmes wurde weggelassen.
Jörg Bitschnau ist überzeugt, dass gewisse Sachen weggelassen wurden und findet es nicht in Ordnung.
Gernot Elsensohn möchte ein konkretes Beispiel geben: Sein 4. Änderungswunsch zu Punkt 12, Allfälliges, besagt, dass Alexander Battlogg wünscht, dass Unterlagen künftig auch an den 1. und 2. Ersatz geschickt werden sollen. Peter Vergud habe dies zugesagt.
Raimund Schuler erklärt, dass Alexander Battlogg bei jener Sitzung im letzten Augenblick durch eine Absage eines GV als Ersatzmandatar eingeladen wurde und es sich nur um Haarspalterei handle.
Die Gemeindevertretung beschließt mehrheitlich mit 7 zu 5 Stimmen die Genehmigung der Sitzungsniederschrift vom 09.07.2020.
Die Gegenstimmen kommen von Alexandra Battlogg, Gernot Elsensohn, Jörg Bitschnau, Fabienne Netzer und Michael Schoder.
zu Punkt 9 - Allfälliges:
Bgm. Helmut Pechhacker erkundigt sich nach Wortmeldungen.
Raimund Schuler ergreift das Wort und berichtet, dass es sich 2020 um ein ge- schichtsträchtiges Jahr handelt - und so wie sich das Jahr dem Ende neigt, so geht auch seine Amtszeit dem Ende zu. Nicht nur die Covid-19-Situation hat unser Leben grundle- gend verändert, auch in der Gemeindepolitik gab es große Veränderungen. Unsere Bür- ger hatten erstmalig in der Gemeindegeschichte die Wahl zwischen 2 Listen und zwi- schen 2 Bürgermeisterkandidaten. Vom Wahlrecht wurde rege Gebrauch gemacht und hat ein eindeutiges Ergebnis gebracht. Raimund Schuler bedankt sich bei allen, die ihn in
seiner Amtszeit unterstützt und sich für die Gemeinde St. Anton eingesetzt haben. Er be- dankt sich auch bei der Bevölkerung für das entgegengebrachte Vertrauen, die vielen guten Gespräche und den Zuspruch in der letzten Zeit. Seine Amtszeit war eine heraus- fordernde, aber auch schöne Zeit, die er nicht missen möchte und so manche Erfahrung gemacht habe. Sein Dank gilt vor allem den Mitarbeitern der Gemeinde - ob Kindergar- ten, Schule, dem Gemeindearbeiter Manuel Bickel und den Raumpflegerinnen Monika Bickel und Monika Schanung. An Elisabeth Burger und Peter Vergud gilt ein besonderer Dank für ihre Loyalität und ihre ausgezeichnete Arbeit in der Gemeindeverwaltung.
Ein großes Dankeschön an seine Frau Vreni und der gesamten Familie für die Unterstüt- zung und das Tolerieren der vielen Fehlzeiten.
Abschließend wünscht er der neu gewählten Gemeindevertretung eine gute und kon- struktive Zusammenarbeit. Wie ich bereits heute hören konnte, wird es wahrscheinlich eher ruppig. Ich hoffe auf gute Beschlüsse nach Wunsch der Bevölkerung und zum Woh- le der Gemeinde.
Bgm. Helmut Pechhacker richtet auch ein paar Worte an die Anwesenden. Er bedankt sich ganz herzlich für die Wahl zum Bürgermeister und für das in ihn gesetzte Vertrauen.
Er versuche, auch die 43 % der Bürger, die ihn nicht wählten, zu überzeugen. Die ersten Aufgaben werden sein, die liegengebliebenen Arbeiten fortzusetzen, wie die Straßenna- men, die LED-Beleuchtung und als Hauptthema der Nahversorger auf dem Gemeinde- grundstück. Er ist zuversichtlich, dass alle Gemeindevertreter in den nächsten 4 % Jah- ren gut zusammenarbeiten werden. Er bedankt sich bei den ausscheidenden Gemeinde- vertretern Karolina Brunner, Günter Flatz und Arnold Flatz und überreicht ihnen ein klei- nes Präsent in Form von WIGE-Gutscheinen und Blumen bzw. einer Flasche Schnaps.
Die Partner der ausscheidenden Gemeindevertreter mussten oft auf diese verzichten und erhalten einen Blumenstrauß.
Bgm. Helmut Pechhacker dankt auch dem ausscheidenden Bürgermeister Raimund Schuler und schenkt ihm einen Gutschein für eine geführte Berg- oder Klettertour und überreicht Vreni Schuler einen Blumenstrauß.
Raimund Schuler gratuliert Manuela Pechhacker zur neuen First-Lady und übergibt ihr einen Blumenstrauß.
Alt-Vizebürgermeister Günter Flatz ergreift das Wort und erklärt, dass er sein Mandat zu- rückgelegt habe. Als erstes bedankt er sich für das Präsent und dankt allen, die ihn viele Jahre, teilweise schon Jahrzehnte, gewählt haben und mir so viel Vertrauen entgegenge- bracht haben. Zum ganz großen Teil war es eine schöne Zeit und er habe gerne für St.
Anton gearbeitet. Dem neuen Altbürgermeister Raimund Schuler wünscht er viel Glück und vor allem Gesundheit für seinen weiteren Lebensweg. Dem neuen Bürgermeister und seinem Vizebürgermeister wünscht er von Herzen viel Freude mit ihrem neuen Job.
Er wünscht ihnen auch viel Verständnis mit der neuen Gemeindevertretung und den neu- en Gemeindevertretern - es sind immerhin 8 neue Leute, die bisher nicht dabei waren - wünscht er einen ehrlichen, offenen und transparenten Umgang miteinander, denn nur dann kommt man zu sinnvollen Ergebnissen und nur dann kann man das Dorf wieder zusammenschweißen. Alle in der Gemeindevertretung sind echt gefordert und er wünscht ihnen von Herzen, dass es ihnen gelingt und viel Freude mit ihrer Arbeit. Er bedankt sich (und das hat ihm ein bisschen gefehlt) bei den weiteren Gemeindevertretern, die jahre- lang mitgearbeitet haben und nun nicht mehr dabei sind, wie Rudolf Lerch, Ludwig Meier und Herbert Battlogg. Er hofft, dass er niemanden vergessen hat. Sie haben auch ein Dankeschön verdient.
Bgm. Helmut Pechhacker stellt klar, dass Rudolf Lerch, Ludwig Meier und Herbert Batt- logg immer noch in der Gemeindevertretung dabei sind und zwar als Ersatz. Sie wurden
nicht vergessen.
Er bedankt sich bei den Zuhörern für ihr Erscheinen und bei den Gemeindemandataren für die konstruktive Mitarbeit und schließt um 18:45 Uhr die Sitzung der Gemeindevertre-
tung.
Leider ist durch die Corona-Situation ein gemütliches Beisammensein nicht möglich. Im
Freien vor dem Gemeindesaal spielt der Musikverein St. Anton einige Musikstücke, wozu alle herzlich eingeladen sind.
Die Schriftführerin: Der Bürgermeister: