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ÜbersichtSt. AntonSitzungsprotokolle

Protokoll 09.06.2021

St. Anton · Protokolle St. Anton · 09.06.2021

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Kopie des Originaldokuments (Quelle: www.stantonim.at). Auf dem Handy bitte „PDF öffnen“ verwenden.

Fundstellen

Vergabe / Ausschreibung

  • … Manuel Bitschnau – Vorstellung von Montafon Tourismus 3. Genehmigung der Sitzungsniederschrift vom 14.04.2021 4. Beratung und Beschlussfassung über die Auftragsvergaben für die Dachsanierung bei der Volksschule und dem Gemeindesaal 5. Berichte 6. Allfälliges 2 zu Punkt 1 – Eröffnung der Sitzung und Feststellung der …
  • … zugesendet wurde. Die Gemeindevertretung genehmigt einstimmig die Sitzungsniederschrift vom 14.04.2021. zu Punkt 4 – Beratung und Beschlussfassung über die Auftragsvergaben für die Dachsanierung bei der Volksschule und dem Gemeindesaal Der Bürgermeister informiert, dass der Tagesordnungspunkt 4 über die Auftragsvergaben für …
  • … hat, dass sich der m²-Preis nicht ändert. Die Gemeinde bezahlt weniger, da weniger Prefadach gebraucht wird. GV Martin Anker stellt klar, dass heute nur die Auftragsvergaben für das Dach beschlossen werden sollen, nicht die Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage. Das Projekt „Photovoltaik- Anlage“ muss weiterbetrieben werden …
  • … Es passt ihm überhaupt nicht, über etwas zu beschließen, was in der Luft hängt – dies sei ein Risiko. Der Bürgermeister stellt den Antrag, dass die Auftragsvergaben für die Dachsanierung erfolgen – vorbehaltlich, dass sich keine Preissteigerung bei einer Änderung der 5 Spenglerarbeiten an die Firma Burtscher ergibt. …

Text des Dokuments (automatisch aus dem PDF gelesen, für Suche und Handy)

2021-06-09
Zl.: 004-3/06-2021
HP/EB

N i e d e r s c h r i f t

über die Sitzung der Gemeindevertretung am Mittwoch, den 09.06.2021

Beginn: 20:00 Uhr Gemeindesaal Ende: 22:05 Uhr

Anwesende:

Gemeinsam für St. Anton Ersatzmandatare
☒ Bgm. Helmut Pechhacker ☒ Mag. Thomas Strauß
☒ Vizebgm. Christian Bitschnau ☐ Kurt Tschofen
☒ Martin Anker ☒ Walter Borger
☒ Martina Bickel ☐ Werner Vonier
☐ Eva-Maria Vonier ☐ Günter Fleisch
☒ Alexander Wachter ☐ Kurt Battlogg
☐ Lukas Wackernell ☐ Hubert Schoder

St. Antöner Volkspartei und freie Kandidaten Ersatzmandatare ☒ Alexandra Battlogg ☐ Wilma Battlogg ☒ DI (FH) Gernot Elsensohn ☐ Alexander Battlogg ☒ DI (FH) Jörg Bitschnau ☐ Bettina Segantin ☒ Fabienne Netzer ☐ Stefan Stemer ☒ Michael Schoder ☐ Georg Sonderegger

T A G E S O R D N U N G

  • 1. Eröffnung der Sitzung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
  • 2. Geschäftsführer Manuel Bitschnau – Vorstellung von Montafon Tourismus
  • 3. Genehmigung der Sitzungsniederschrift vom 14.04.2021
  • 4. Beratung und Beschlussfassung über die Auftragsvergaben für die Dachsanierung bei der Volksschule und dem Gemeindesaal
  • 5. Berichte
  • 6. Allfälliges

zu Punkt 1 – Eröffnung der Sitzung und Feststellung der Beschlussfähigkeit

Bürgermeister Helmut Pechhacker eröffnet um 20:00 Uhr die Sitzung der Gemeindevertretung und begrüßt recht herzlich alle anwesenden Gemeindevertretungsmitglieder, Herrn Manuel Bitschnau von Montafon Tourismus und die Zuhörer.

Weiters informiert der Vorsitzende, dass GV Eva-Maria Vonier und GV Lukas Wackernell an der heutigen Sitzung nicht teilnehmen können und daher die Ersatzmitglieder Mag.

Thomas Strauß und Walter Borger zur Sitzung eingeladen wurden, da sich das 2. Ersatzmitglied Kurt Tschofen außer Landes befindet.

Walter Borger ist das 1. Mal dabei und muss noch sein Gelöbnis ablegen. Der Bürgermeister liest das Gelöbnis vor:
GV Walter Borger gelobt gemäß § 37 des Gemeindegesetzes die Verfassung sowie alle übrigen Gesetze gewissenhaft zu beachten, die Aufgaben unparteiisch und uneigennützig zu erfüllen, das Amtsgeheimnis zu wahren und das Wohl der Gemeinde St. Anton im Montafon nach bestem Wissen und Gewissen zu fördern.

Der Bürgermeister dankt Walter Borger für die Ablegung des Gelöbnisses und stellt die Beschlussfähigkeit fest. Er hält fest, dass die Ladung für die heutige Sitzung zeitgerecht an die Gemeindemandatare versendet wurde.

zu Punkt 2 – Geschäftsführer Manuel Bitschnau stellt die Montafon Tourismus GmbH vor

Der Bürgermeister informiert, dass Manuel Bitschnau, Geschäftsführer der Montafon Tourismus GmbH., uns heute eine Präsentation über die Montafon Tourismus GmbH. darbieten wird und übergibt das Wort an Manuel Bitschnau.

GF Manuel Bitschnau bedankt sich für die Einladung und freut sich, dass er heute da sein kann, da die Gemeinde St. Anton auch Gesellschafter der Montafon Tourismus GmbH. ist.

Bis zum Jahre 2013 gab es im Montafon 8 Tourismusbüros, welche in einem großen Fusionierungsprozess zusammengeschlossen wurden. Kein Ort im Montafon könnte diese Arbeit auf diesem Niveau machen, wie es jetzt bewerkstelligt wird.

Die Montafon Tourismus GmbH. verfügt über 14 Gesellschafter:
8 Tourismusgemeinden, 4 Bergbahngesellschaften, Stand Montafon und WIGE Montafon.

Die interne Firmenstruktur gliedert sich in 4 Abteilungen:
Kundenservice, Eventmanagement, Produktabteilung, Marketing & Kommunikation

GV Manuel Bitschnau informiert über das entwickelte Leitbild und die entstandene klare Strategie: wo machen wir Werbung, wen sprechen wir an, welche Produkte bieten wir (wandern, biken, klettern, schifahren), was für Betten wollen wir im Montafon (Billighotels?) usw.

Die Website hat im Jahr 3,5 Millionen Zugriffe – die meisten davon aus Deutschland.

Wir kennen unsere Märkte und wissen, wie viel ein Gast pro Tag ausgibt (€ 136 pro Kopf).

Im Winter sogar € 174 pro Tag. Das Haushaltseinkommen unserer Gäste verändert sich massiv nach oben.

GV Manuel Bitschnau nimmt auch Bezug auf die Corona-Zeit. Diese ist die größte Krise für den Tourismus seit 1933 (damals gab es die 1000-Mark-Sperre). Im Montafon konnte sehr schnell ein Krisenstab errichtet werden. Der entstandene Schaden kann aber durch Förderungen nicht ausgeglichen werden.

Auf die Frage nach der „FIS Ski Freestyle und Snowboard WM Veranstaltung 2027“ antwortet GF Manuel Bitschnau, dass es sich um die größte Veranstaltung handelt, die das Montafon je bekommen kann. Es entstehen hohe Kosten, aber wir sehen den Werbewert
– das Montafon wird nie mehr so viel Aufmerksamkeit bekommen.

Der Vorsitzende bedankt sich bei GF Manuel Bitschnau für die höchst interessante und umfangreiche Präsentation.

GF Manuel Bitschnau ergänzt, dass demnächst ein Ortsprofil von St. Anton erstellt wird.

Wie kann St. Anton mehr profitieren, beispielsweise vom Klettersteig. Für hinkünftige Fragen steht er gerne jederzeit zur Verfügung.

zu Punkt 3 – Genehmigung der Sitzungsniederschrift vom 14.04.2021

Der Bürgermeister informiert, dass hinsichtlich der Sitzungsniederschrift vom 14.04.2021 keine Änderungswünsche eingegangen sind und erkundigt sich, ob es Anfragen dazu gibt.

Da keine Wortmeldung erfolgt, stellt der Bürgermeister den Antrag, die Niederschrift vom 14.04.2021 in der vorliegenden Fassung zu genehmigen, wie sie den Gemeindemandataren zugesendet wurde.

Die Gemeindevertretung genehmigt einstimmig die Sitzungsniederschrift vom 14.04.2021.

zu Punkt 4 – Beratung und Beschlussfassung über die Auftragsvergaben für die Dachsanierung bei der Volksschule und dem Gemeindesaal

Der Bürgermeister informiert, dass der Tagesordnungspunkt 4 über die Auftragsvergaben für die Dachsanierung der Hauptgrund der heutigen Sitzung ist, damit die Termine eingehalten werden können. Die Sanierungsarbeiten wurden ausgeschrieben und die Angebote im Bauausschuss bereits angeschaut. Von Spenglereien sind 4 Angebote eingelangt von den Firmen Stemer, Burtscher, Fritz und Kohler. Die 3 teureren Angebote lagen nahe beieinander der günstigste Anbieter ist die Firma Burtscher mit ca. € 119.000,--. Bei den Zimmereien erhielten wir nur 2 Angebote – von der Firma Neuhauser und von der Firma Kieber, wobei das Angebot der Firma Kieber mit € 199.447,-- das günstigere Angebot ist.

Von der mbs Montafonerbahn AG ist ein Angebot mit einer Rentabilitätsberechnung für eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach eingelangt. Durch die Beteiligung der Bürger an der Photovoltaik-Anlage kann die Gemeinde zusätzliche Einnahmen erzielen. In einem Gespräch mit Herrn Patrick Domig (ARGE erneuerbare Energie) wurde alles durchgerechnet. Bei beiden Modellen (mit oder ohne Gesetzesänderung) ist Herr Domig zum Entschluss gekommen, dass sich die Anlage in 11 Jahren amortisiert hat.

Der Einbau einer solchen Anlage macht preislich bei den Zimmermannsarbeiten keinen Unterschied. Bei den Dachdecker- und Spenglerarbeiten würden sich die Kosten sogar um etwa € 10.000,-- verringern – ca. 15.000,-- weniger für das Dach, die Kosten für die Spenglerarbeiten würden um € 4.000,-- bis 5.000,-- steigen.

Er schlägt vor, den Auftrag der Zimmermannsarbeiten an die Firma Kieber zu vergeben, da der Anbieter aus dem Montafon stammt und sein Angebot günstiger ist. Weiters schlägt er vor, die Spengler- und Dachdeckerarbeiten an die Firma Burtscher zu vergeben.

GV Jörg Bitschnau erkundigt sich nach den Gesamtkosten und wieviel die Gemeinde davon nach Abzug der Förderungen tragen muss.

Der Vorsitzende erklärt, dass sich die genaue Höhe der Förderungen erst ergibt, wenn die Aufträge vergeben wurden. Er erteilt Gemeindekassier Peter Vergud das Wort und bittet ihn um Erklärung.

Peter Vergud erklärt, dass beim Schuldach 45 % Bedarfszuweisung und 20 % Strukturförderung, daher gesamt 65 % an Förderung in Aussicht steht. Für das Saaldach gibt es die gleiche Förderung wie für die Schule, und für den Teil des Daches oberhalb des Foyers 31 % Bedarfszuweisung und 20 % Strukturförderung. Der Zuschuss von der Corona-Milliarde ist in erster Linie für die Straßenbeleuchtung vorgesehen. Der Gemeinde St. Anton stehen € 75.000,-- zur Verfügung. Für die Straßenbeleuchtung könnten z.B. € 45.000,-- und für die Dachsanierung die restlichen € 30.000,-- verwendet werden. Es ist eine sehr gute Finanzierung - besser kommt die Gemeinde St. Anton nicht mehr zu einer Förderung.

Die Schulbaufinanzierungen werden vom Land Vorarlberg hinkünftig jährlich um 1 % gekürzt.

GV Jörg Bitschnau fügt hinzu, dass bei Gesamtkosten von € 360.000,-- für die Gemeinde gut € 100.000,-- bleiben werden.
Peter Vergud bestätigt, dass es ungefähr so sein wird.

Der Bürgermeister erklärt, dass wir hinsichtlich dem Preisspiegel, was die Grobkostenschätzung betrifft, relativ genau sind. Die Zimmermannsarbeiten sind um 5 % teurer und die Spenglerarbeiten lediglich um 1,5 %.

GV Alexandra Battlogg erkundigt sich, wieviel die Photovoltaik-Anlage kostet.

Der Vorsitzende erwähnt, dass heute Thomas Berthold von der mbs da war und das Dach genau ausgemessen hat. Das Angebot folgt.

GV Gernot Elsensohn befürwortet die Photovoltaik-Anlage inklusive der Einspeisung beim Dach der Volksschule. Falls eine Gesetzesänderung kommt, amortisiert sich die Anlage noch schneller. Die Spenglerarbeiten würde man allerdings vergeben, ohne dass es ausgeschrieben wurde.

Der Bürgermeister berichtet, dass Jürgen Atzmüller bereits abgeklärt hat, dass sich der m²-Preis nicht ändert. Die Gemeinde bezahlt weniger, da weniger Prefadach gebraucht wird.

GV Martin Anker stellt klar, dass heute nur die Auftragsvergaben für das Dach beschlossen werden sollen, nicht die Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage. Das Projekt „Photovoltaik- Anlage“ muss weiterbetrieben werden und eine Entscheidung darüber muss später noch getroffen werden.

GV Jörg Bitschnau sieht es so, dass alle Mitglieder seiner Partei grundsätzlich für das Dach sind. Gestern fand eine spannende Besprechung mit Herrn Patrick Domig statt, welcher ausführlich die Anlage erklärt hat, und alle im Bauausschuss waren sich einig, dass die Photovoltaik-Anlage eine tolle Sache ist. Egal welche Variante kommt, die Anlage hat sich innerhalb von 11 Jahren amortisiert. Die vorliegenden Angebote sind aber ohne Photovoltaik-Anlage. Deshalb sieht er es kritisch, wenn wir die Spenglerarbeiten beauftragen und die Firma muss etwas anderes machen, als ausgeschrieben ist.

GV Gernot Elsensohn schlägt vor, den Beschluss so zu formulieren, dass wir vorbehaltlich einer schriftlichen Zusage einverstanden sind.

Vizebgm. Christian Bitschnau stellt klar, dass ein fertiges Angebot vorliegt. Wenn wir eine Photovoltaik-Anlage beschließen, wird es billiger.

GV Fabienne Netzer sieht die Situation schwierig: wir wissen, dass wir nicht das ausführen, was wir beauftragen.

GV Michael Schoder findet, dass es schlecht formuliert ist. Es passt ihm überhaupt nicht, über etwas zu beschließen, was in der Luft hängt – dies sei ein Risiko.

Der Bürgermeister stellt den Antrag, dass die Auftragsvergaben für die Dachsanierung erfolgen – vorbehaltlich, dass sich keine Preissteigerung bei einer Änderung der

Spenglerarbeiten an die Firma Burtscher ergibt. Die Vergabe der Zimmermannsarbeiten erfolgt an die Firma Kieber.

GV Fabienne Netzer reicht es nicht – dies sei zu wenig transparent. Im November wurde erstmalig von einer Dachsanierung gesprochen. Im selben Moment wurde das Thema Photovoltaik angeregt. Dass jetzt Mitte Juni eine schnelle Entscheidung ohne entsprechende Vorbereitung getroffen werden soll, findet sie nicht gut.

GV Alexandra Battlogg kann auch nicht mitstimmen, da alles zu wenig konkret ist, und es sich um hohe Beträge handelt. Sie befürwortet eine Photovoltaikanlage und findet es wichtig und richtig, dass die Gemeinde eine solche plant. Allerdings würde man dadurch statt eines normalen Daches, für welches ein schriftliches Angebot vorliegt, dann eine In-Dach- Photovoltaikanlage machen, wofür kein schriftliches Angebot vorliegt. Vor allem für den Bürgermeister selbst als letztlich Verantwortlicher sollte es wichtig sein, ein konkretes schriftliches Angebot vorliegen zu haben. Sie findet, dass man das Dach als Gesamtprojekt betrachten muss. Jetzt wird ein Dach in Auftrag gegeben, das mit größter Wahrscheinlichkeit nicht so ausgeführt werden wird. Sie kritisiert, dass nicht schwarz auf weiß genaue Zahlen vorliegen, sondern nur Schätzungen, was Änderungen am Dach zahlenmäßig ausmachen würden. Sie bittet um nochmalige Wiederholung des Antrages.

Der Bürgermeister stellt den Antrag, die Zimmermannsarbeiten in der Höhe von € 199.447,91 an die Firma Kieber zu vergeben und die Spenglerarbeiten über € 119.360,96 an die Firma Burtscher, vorbehaltlich, dass sich die Preise bei einer eventuellen Errichtung einer Photovoltaik-Anlage nicht erhöhen.

Die Gemeindevertretung beschließt mit 8 zu 4 Stimmen die Auftragsvergaben für die Dachsanierung bei der Volksschule und dem Gemeindesaal wie folgt:

  • a) Vergabe der Zimmermannsarbeiten über € 199.447,91 an die Firma Kieber
  • b) Vergabe der Spenglerarbeiten über € 119.360,96 an die Firma Burtscher – vorbehaltlich, dass sich die Preise bei einer eventuellen Errichtung einer Photovoltaik-Anlage nicht erhöhen Gegenstimmen: GV Alexandra Battlogg, GV Jörg Bitschnau, GV Fabienne Netzer, GV Michael Schoder.

zu Punkt 5 – Berichte

Der Vorsitzende informiert über die am 22.4.2021 stattgefundene, angekündigte Kassaprüfung. Da es keine Beanstandungen gab, wird darüber unter dem Tagesordnungspunkt „Berichte“ informiert. Falls der Wunsch nach einem separaten Tagesordnungspunkt besteht, kann dies in der nächsten Sitzung erfolgen.

GV Fabienne Netzer stimmt zu, dass die Information über die Kassaprüfung als Bericht zur Kenntnis gebracht wird. Sie erklärt, dass Wilma Battlogg, Martin Anker, Alexander Wachter und sie bei Peter Vergud waren und die Kassa übereingestimmt hat. Wir haben uns über die Teststraße informiert, welche seit Mitte März lief. Peter Vergud konnte alles erklären. Es gab noch Nachfragen, welche gemeinsam geklärt werden konnten. Zur Vertragsverlängerung zum Umbau Ärztehaus wurde festgehalten, dass unbedingt eine Klausel bei vorzeitiger Vertragskündigung aufgenommen werden muss. Betreffend Zusammenstellung strukturstärkende Bedarfszuweisung, wie im Budget 2021 gab es Unklarheiten bei den von Peter Vergud vorgelegten Auflistungen. Der Prüfbericht wurde trotzdem so fertig gestellt. Peter Vergud legte die Infos des Gemeindeverbands nachträglich vor.

Der Bürgermeister berichtet, dass die Pläne für das Ärztehaus fertig sind. Klaus Schröcker hat die Pläne persönlich bei der BH Bludenz eingereicht, damit wir in den Sommerurlauben der Ärztinnen den Umbau durchführen können.

GV Gernot Elsensohn erkundigt sich, ob sichergestellt wurde, dass man Patienten liegend abtransportieren kann.

Der Vorsitzende bestätigt, dass Klaus Schröcker zugesichert hat, dass es funktioniert. Der Bürgermeister hatte es zusätzlich schriftlich angefordert. Der Bürgermeister sichert auf Fabienne Netzers Nachfrage zu, dass die Vertragsverlängerung auf jeden Fall vor Baubeginn erfolgt.

Der Vorsitzende informiert darüber, dass die Teststation per 31.5.2021 beendet wurde. Die Testaktion ist extrem gut angekommen, auch übergreifend auf andere Gemeinden. Bei der nächsten Sitzung werden genaue Informationen und Statistiken geliefert, beispielsweise über die Anzahl der durchgeführten Tests und vieles mehr.

Der Bürgermeister würde es begrüßen, aus St. Anton eine „e5-Gemeinde“ zu machen. Er konnte mit Herrn Fellner, einem Mitarbeiter vom Energieinstitut, ein langes Gespräch führen. Dabei wurde ihm Grundlegendes mitgeteilt, wie eine Grundevaluierung (Grundeinschätzung) der Gemeinde so schnell wie möglich durchgeführt werden kann. In diesem Jahr wird vom Land Vorarlberg keine Gemeinde mehr aufgenommen. Herr Fellner möchte vorbeikommen und der Gemeindevertretung alles vorstellen bzw. genaue Informationen mitteilen.

Der Vorsitzende freut sich, berichten zu können, dass für die offenen Bücherschränke alles fertig gestellt wurde. Sein Dank gilt der Firma A1 Telekom, die uns die Telefonzellen gratis zur Verfügung gestellt haben. Ein weiterer Dank ergeht an die illwerke vkw für Material im Wert von ca. € 500,--. Auch an die Firma WERBEIDEE ein Dankeschön für die Beschriftung im oberen Bereich, welche gratis erstellt wurde. Und nicht zuletzt bedankt sich der Bürgermeister vielmals bei Vizebgm. Christian Bitschnau und seinem Vater, die die kompletten Zellen innen ausgeräumt und kostenlos Stellagen eingebaut haben.

GV Alexandra Battlogg erkundigt sich, wo die Bücherschränke aufgestellt werden.

Der Bürgermeister erklärt, dass die Telefonzellen ohne Fundament aufgestellt werden können und daher jederzeit umgestellt werden können. Ein Bücherschrank wird bei der Volksschule und einer beim oberen Dorfplatz platziert. Statt nur 2 Telefonzellen wurden gleich 4 Telefonzellen organisiert. Wenn man sieht, dass es gut läuft, können eventuell noch 2 weitere Bücherschränke dazugestellt werden.

GV Jörg Bitschnau erkundigt sich, mit welchen Büchern die Schränke bestückt werden.

Der Vorsitzende erklärt, dass Volksschuldirektor Sascha Walch mehrere Schachteln mit Büchern hat und auch die Wartung übernimmt. Im nächsten Gemeindeblatt wird über die neuen Bücherschränke informiert.

zu Punkt 6 – Allfälliges

Der Bürgermeister bittet um Wortmeldungen.

GV Alexandra Battlogg fragt nach, ob es stimmt, dass auf der großen Schaukel beim Kinderspielplatz nur 2 Kinder sitzen dürfen, da ansonsten das Häuschen umfalle.

Der Vorsitzende erklärt, dass laut Aussage der Firma, die die Überprüfung vornimmt, die Schaukel für 2 Kinder gemacht ist. Demnächst kommt wieder der Mitarbeiter dieser Firma, um alles genau zu überprüfen, und dann sollte eine exakte Gewichtsangabe kommen.

GV Alexandra Battlogg fragt, dass es also nicht baufällig ist, sondern es nur um die Anzahl der Kinder geht, die oben sitzen dürfen.

Der Vorsitzende erklärt, dass es nicht baufällig ist. Für ihn stellt sich nur die Frage nach der Haftung, wenn die Schaukel nur für 2 Kinder zugelassen ist.

GV Jörg Bitschnau fragt nach, ob laut Vorstandsbeschluss die Straßentafeln der Firma Huber aus Muntlix genommen werden.

Der Bürgermeister berichtet, dass mit dem Bauausschuss am kommen Dienstag eine Ortswanderung durchgeführt wird. Dabei wird angeschaut, wo beispielsweise an bestehende Straßenlaternen die neuen Straßentafeln montiert werden können.

GV Alexandra Battlogg erkundigt sich, wie die Tafeln aussehen.

Der Vorsitzende informiert, dass die Tafeln blau sind mit weißer Schrift.

GV Martina Bickel fügt hinzu, dass die alten Tafeln auch blau waren.

GV Gernot Elsensohn wünscht eine Information an die Bevölkerung hinsichtlich der Fragebögen.

Der Vorsitzende wird es nächsten Dienstag beim Workshop Herbert Bork sagen, dass wir immer noch auf die Auswertung der Fragebögen warten.

GV Jörg Bitschnau erwähnt, dass er am kommenden Dienstag außer Landes ist. Als seine Stellvertretung im Bauausschuss würden Michael Schoder oder Fabienne Netzer nachrutschen, da aber Alexandra Battlogg letztes Mal als Zuhörerin dabei war, fragt er, ob sie als seine Stellvertreterin kommen kann.

Der Bürgermeister klärt ab, ob dies gesetzlich möglich ist.

GV Michael Schoder erkundigt sich nach der Straßenbeschilderung.

Der Vorsitzende berichtet, dass die Straßenbeschilderung günstiger kommt als ursprünglich im Budget vorgesehen. Bei den Hausnummern wird es vermutlich zu einem Kostenbeitrag von Seiten der Bevölkerung kommen, auch wenn es nur € 20,-- pro Haus sind. Dies wird aber vorher mit der Gemeindevertretung besprochen und beschlossen.

Zum selben Thema sagt GV Michael Schoder, dass er verwundert ist, dass ohne Einbindung der Gemeindevertretung die Entscheidung bereits gefallen ist. Das obwohl der Vorsitzende dies bei einer vorhergehenden Gemeindevertretungssitzung so formuliert hat.

GV Alexandra Battlogg möchte wissen, wie es mit dem Vertrag mit der Familie Sonderegger aussieht.

Der Bürgermeister informiert, dass es einen separaten Tagesordnungspunkt in der nächsten oder übernächsten Sitzung geben wird, auch hinsichtlich eines Vertrages mit der Familie Höliner.

GV Fabienne Netzer fände es gut, wenn bei der Einladung zur GV-Sitzung bei großen Projekten wie z.B. Dachsanierung eine kurze Zusammenstellung mit groben Infos angehängt würde.

Der Vorsitzende erklärt, dass immer alle Unterlagen auf dem Gemeindeamt zur Einsicht aufliegen.

GV Fabienne Netzer weiß, dass immer alle Unterlagen zur Einsicht auf dem Gemeindeamt aufliegen, findet es aber umständlich, wenn jeder einzelne der 12 Gemeindevertreter zur Vorbereitung dorthin muss.

Der Vorsitzende entgegnet, dass es auch umständlich ist, alles mitzuschicken.

Der Bürgermeister bedankt sich für die Teilnahme an der Sitzung. Weiters bedankt er sich bei den Zuhörern für ihr Interesse und erklärt die Sitzung um 22:05 Uhr für beendet.

Die Schriftführerin: Der Bürgermeister:

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