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Protokoll 13.09.2023
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Fundstellen
Vergabe / Ausschreibung
- … realisiert wurde, berichten. In Egg wurde eine sogenannte PPP (public-private-partnership) gegründet. Die Gesellschaft kümmert sich um die Planung, die Ausschreibung, die Umsetzung und die Betreuung des Projektes. Als Beispiel bei einem Projektvolumen von € 10 Mio., drei Teilhabern und einer Eigenkapitalquote von 30%, …
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2023-10-20
Zl.: 004-1-04
HP/AZ
N i e d e r s c h r i f t
über die Sitzung der Gemeindevertretung am Mittwoch, den 13.09.2023
Beginn: 19:00 Uhr Vereinsraum Ende: 21:00 Uhr
Anwesende:
Gemeinsam für St. Anton Ersatzmandatare
☒ Bgm. Helmut Pechhacker ☒ Mag. Thomas Strauß
☒ Vizebgm. Christian Bitschnau ☒ Kurt Tschofen
☐ Martin Anker ☐ Walter Borger
☒ Martina Bickel ☐ Werner Vonier
☒ Eva-Maria Vonier ☐ Günter Fleisch
☒ Alexander Wachter ☐ Kurt Battlogg
☐ Lukas Wackernell ☐ Hubert Schoder
St. Antöner Volkspartei und freie Kandidaten Ersatzmandatare ☐ Alexandra Battlogg ☒ Stefan Stemer ☒ DI (FH) Gernot Elsensohn ☐ Georg Sonderegger ☒ Fabienne Netzer ☐ Sabine Battlogg ☒ Wilma Battlogg ☐ Bettina Helth ☒ Bettina Segantin ☐ Manuela Jordan
T A G E S O R D N U N G
- 1. Eröffnung der Sitzung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
- 2. Bestellung eines neuen Schriftführers samt Stellvertretung (§ 47 GG)
- 3. Beratung und Beschlussfassung über die weitere Vorgehensweise „Neue Mitte“
- 4. Beratung und Beschlussfassung über die Zusammenführung der Rechtsträger im Vorarlberger Gemeindeverband
- 5. Beratung und Beschlussfassung über die Anschaffung eines gemeindeeigenen Elektrofahrzeuges
- 6. Beratung und Beschlussfassung über die Neubesetzung der Ausschüsse
- 7. Genehmigung der Sitzungsniederschrift vom 11.05.2023
- 8. Berichte
- 9. Allfälliges
zu Punkt 1 – Eröffnung der Sitzung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
Bürgermeister Helmut Pechhacker eröffnet um 19:00 Uhr die Sitzung der Gemeindevertretung, begrüßt alle anwesenden Gemeindevertretungsmitglieder und die zahlreichen Zuhörer. Er begrüßt Julia Böcken von den Vorarlberger Nachrichten und Paul Sutterlüty, Bürgermeister der Gemeinde Egg, welcher zum Tagesordnungspunkt 3 (Beratung und Beschlussfassung über die weitere Vorgehensweise „Neue Mitte“) Auskunft erteilen wird.
Der Vorsitzende informiert, dass GV Martin Anker, GV Lukas Wackernell und GV Alexandra Battlogg an der heutigen Sitzung nicht teilnehmen können und daher die Ersatzmitglieder Mag. Thomas Strauß, Kurt Tschofen und Stefan Stemer zur Sitzung eingeladen wurden. Somit ist die Beschlussfähigkeit gegeben. GV Gernot Elsensohn wird sich zur heutigen Sitzung etwas verspäten.
Weiters hält der Vorsitzende fest, dass die Ladung für die heutige Sitzung zeitgerecht an die Gemeindemandatare versendet wurde.
zu Punkt 2 – Bestellung eines neuen Schriftführers samt Stellvertretung (§ 47 GG)
Der Vorsitzende informiert, dass bis dato Elisabeth Burger Schriftführerin der Gemeindevertretungssitzungen und Peter Vergud ihr Stellvertreter war. Um Elisabeth Burger zu entlasten, soll Alexander Zimmermann neuer Schriftführer der Gemeindevertretungssitzungen werden und Elisabeth Burger seine Stellvertreterin.
Daher stellt der Vorsitzende den Antrag, Alexander Zimmermann als neuen Schriftführer der Gemeindevertretungssitzungen zu bestellen und Elisabeth Burger als seine Stellvertreterin.
Dem Antrag wird einstimmig zugestimmt.
zu Punkt 3 – Beratung und Beschlussfassung über die weitere Vorgehensweise „Neue Mitte“
Der Vorsitzende begrüßt zu diesem Tagesordnungspunkt Paul Sutterlüty, Bürgermeister der Gemeinde Egg nochmals recht herzlich. Bis dato ist man beim Projekt in St. Anton i.
M. immer davon ausgegangen, dass ein Architekturwettbewerb stattfinden wird. Im Bauausschuss ist man sich einig, dass die Kosten für einen solchen Architekturwettbewerb, in der Höhe von ca. € 247.000, besser eingesetzt werden können.
Gernot Elsensohn stoßt zur Gemeindevertretungssitzung hinzu.
Der Vorsitzende erläutert weiters, dass ein ähnliches Projekt, wie es in St. Anton i. M.
angedacht ist, in Egg bereits umgesetzt wurde. Dort wurde ein Konsortium gegründet.
Mit dabei sind die Sparkasse Egg, die Raiffeisenbank Egg, die Firma Prisma als Projektentwickler und die Gemeinde Egg, zu jeweils 25%. In St. Anton i. M. wären drei Teilhaber angedacht. Dies wären die Gemeinde St. Anton i. M., die Firma Hajek Riedmann Projekt GmbH und eventuell die Raiffeisenbank Bludenz-Montafon zu jeweils 33,33%. Die Gemeinde St. Anton i. M. würde als Einlage das Grundstück zur Verfügung stellen.
Der Vorsitzende übergibt Paul Sutterlüty das Wort.
Paul Sutterlüty bedankt sich für die Einladung zur heutigen Gemeindevertretungssitzung und wird über das Vorhaben, welches bereits in seiner Gemeinde realisiert wurde, berichten.
In Egg wurde eine sogenannte PPP (public-private-partnership) gegründet. Die Gesellschaft kümmert sich um die Planung, die Ausschreibung, die Umsetzung und die Betreuung des Projektes. Als Beispiel bei einem Projektvolumen von € 10 Mio., drei Teilhabern und einer Eigenkapitalquote von 30%, benötigt die Gemeinde € 1 Mio. Dies schafft Freiräume für zukünftige Investitionen, die die Gemeinde aufgrund ihrer Aufgaben tätigen muss. Es ist nicht Kernkompetenz einer Gemeinde, Immobilien zu entwickeln. Einen Projektentwickler als Teilhaber zu gewinnen, der über das entsprechende Know-How verfügt, eigenes Geld in das Projekt einbringt und langfristig involviert bleibt, ist ganz wichtig.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Bundesvergabegesetz. Ab einem Auftragsvolumen von über € 1 Mio. muss EU weit ausgeschrieben werden. Wenn aber die Gemeinde unter 50% Teilhaber eines solchen Projektes ist, können Aufträge frei vergeben werden.
Nichtsdestotrotz kann ein Architekturwettbewerb durchgeführt werden, allerdings in einem selbst definierten Rahmen. Auch die Kosten eines Architekturwettbewerbes können dadurch stark reduziert werden.
Der Vorsitzende merkt an, dass für das Projekt in St. Anton i. M. 2-3 Architekturbüros beauftragt werden sollen. Egon Hajek wird als Teilhaber dem Projekt langfristig beiwohnen. Die Raiffeisenbank Bludenz-Montafon ist dem Vorhaben gegenüber grundsätzlich nicht abgeneigt, sie benötigen allerdings Zahlen, um diese dem Vorstand präsentieren zu können. Die Projektentwicklung durch die Firma Hajek Riedmann Projekt GmbH mit 2 Architekturbüros kostet ca. € 38.000. Der Grobzeitplan sieht eine Fertigstellung Mitte – Ende 2027 vor. Im Angebot von der Firma Hajek Riedmann Projekt GmbH ist auch eine wirtschaftliche Planung beinhaltet. Die Kosten für die Beauftragung können in die GmbH eingebracht werden und werden dann entsprechend auf die Teilhaber aufgeteilt.
Fabienne Netzer möchte wissen, unter welchem Titel die Förderung für die Projektentwicklung angefragt wird.
Der Vorsitzende antwortet, dass die Projektentwicklung das Gesamtprojekt beinhaltet.
Auch der Neubau der VOGEWOSI wird mitberücksichtigt. Ansonsten betrifft das Projekt der VOGEWOSI die Pfarre bzw. die Diözese.
Fabienne Netzer möchte wissen, welche Leistungen die Architekturbüros erbringen werden.
Der Vorsitzende antwortet, dass eine Grobplanung mit Modellen erarbeitet wird.
Wilma Battlogg möchte wissen, ob Egon Hajek auch beim Projekt in Egg mit dabei war.
Paul Sutterlüty antwortet, dass Egon Hajek, vor seiner Selbstständigkeit, 20 Jahre als Geschäftsführer bei der Firma Prisma tätig und auch beim Projekt in Egg dabei war.
Wilma Battlogg möchte wissen, ob sich Egon Hajek auch um die Vermietung der Überbauung kümmert.
Der Vorsitzende antwortet, dass eine Vermietung der Überbauung auch im Interesse von Egon Hajek liegt. Egon Hajek führt auch die Verhandlungen mit der Firma Sutterlüty.
Paul Sutterlüty merkt an, dass es im Interesse eines privaten Investors liegt, dass eine Investition eine Rendite abwirft. Dieser hat einen anderen Zugang zum Abschließen von Mietverträgen. Hinzu kommt, dass ein privater Teilhaber die Möglichkeit hat, mit dem Baumeister die Preise der Errichtung zu verhandeln, eine Gemeinde darf das nicht. Wichtig zu erwähnen ist, dass man als Teilhaber im schlimmsten Fall aus einer solchen Partnerschaft auch wieder aussteigen kann. Zudem kann eine solche Gesellschaft auch ein Ablaufdatum besitzen.
Fabienne Netzer möchte wissen, ob es eine übliche Zeitdauer einer solchen Gesellschaft gibt.
Paul Sutterlüty antwortet, dass es grundsätzlich keine endende Zeitdauer einer solchen Gesellschaft gibt. In seinen 25 Jahren Erfahrung wurde keine Gesellschaft vorzeitlich aufgelöst.
Gernot Elsensohn fragt nach, welche Kontrollmöglichkeiten es hinsichtlich der Gesellschaft gibt, da die Gemeinde nur zu einem Drittel Teilhaber sein wird.
Paul Sutterlüty antwortet, dass solche Gesellschaften vom Rechnungshof kontrolliert werden, wenn die Gemeinde mit mehr als 25% daran beteiligt ist. Es ist aber durchaus möglich, dass dem Prüfungsausschuss der Gemeinde gewisse Kontrollmöglichkeiten eingeräumt werden.
Gernot Elsensohn begrüßt den Vorschlag, einen professionellen Partner hinzuzuziehen, äußert jedoch Bedenken hinsichtlich des sozialen Aspektes. Kann die Gemeinde beispielsweise einen Vereinsraum in das Projekt integrieren?
Der Vorsitzende antwortet, dass die Gemeinde ihre Räumlichkeiten von der Gesellschaft mieten muss. Als Teilhaber bekommen wir ein Drittel der Mieteinnahmen wieder zurück.
Fabienne Netzer erkundigt sich, ob die Gemeinde Egg bei ihrem Projekt auch als Mieter auftritt.
Paul Sutterlüty antwortet, dass die Gemeinde Egg, wie Fremdmieter einen Mietzins bezahlen müssen. Die Höhe des Mietzinses ist Verhandlungssache.
Fabienne Netzer begrüßt den Vorschlag, mit einem professionellen Partner das Projekt ausarbeiten zu lassen.
Der Vorsitzende stellt den Antrag, der Firma Hajek Riedmann Projekt GmbH den Auftrag über die Projektentwicklung zu erteilen.
Dem Antrag wird einstimmig zugestimmt.
zu Punkt 4 – Beratung und Beschlussfassung über die Zusammenführung der Rechtsträger im Vorarlberger Gemeindeverband
Der Vorsitzende berichtet eingangs, dass in allen 96 Vorarlberger Gemeinden hierfür Beschlüsse gefasst werden müssen.
Der Vorsitzende begrüßt zu diesem Tagesordnungspunkt die beiden Vertreter des Vorarlberger Gemeindeverbandes, Daniel Peschl, stellvertretender Geschäftsführer und Michael Mathis, Leiter der Rechtsabteilung und übergibt ihnen sogleich das Wort.
Ziel dieser Zusammenführung der Rechtsträger ist, dass aus den aktuell bestehenden drei Rechtsträgern – der Gemeindeinformatik GmbH, dem Umweltverband und dem Vorarlberger Gemeindeverband – zwei Rechtsträger entstehen sollen. Zum einen soll der Vorarlberger Gemeindeverband erhalten bleiben und zum anderen die Vorarlberger Gemeindeverband Service GmbH neu gegründet werden.
Nach einer eingehenden Präsentation und Fragenbeantwortung grundsätzlicher Natur, stellt der Vorsitzende folgenden Antrag:
Die Gemeindevertretung der Gemeinde St. Anton im Montafon beschließt
1. den Abschluss der beiliegenden Auflösungsvereinbarung betreffend die Auflösung des Gemeindeverbandes für Abfallwirtschaft und Umweltschutz (Umweltverband);
sowie
2. den Abschluss der Kooperationsvereinbarung mit der Gemeindeinformatik GmbH (zukünftig: VGV Service GmbH) und dem Vorarlberger Gemeindeverband betreffend die kooperative Zusammenarbeit bei der Besorgung von öffentlichen Dienstleistungen, insbesondere in den Bereichen Abfallwirtschaft und Umwelt, Finanzen, Gesellschaft und Soziales, Interkommunale Zusammenarbeit, IT-Lösungen, Nachhaltige Beschaffung sowie Recht.
Dem Antrag wird einstimmig zugestimmt.
zu Punkt 5 – Beratung und Beschlussfassung über die Anschaffung eines gemeindeeigenen Elektrofahrzeuges
Der Vorsitzende erklärt eingangs, dass aufgrund der Teilnahme am Verwaltungslehrgang durch Alexander Zimmermann und ihn in den kommenden zwei Jahren zusätzlich einige Fahrtenkilometer anfallen werden. Eine Anschaffung eines gemeindeeigenen Elektrofahrzeuges würde sich zum jetzigen Zeitpunkt anbieten. Er könne sich auch vorstellen, das gemeindeeigene Elektrofahrzeug der Bevölkerung zur Verfügung zu stellen. Ein Angebot zur Finanzierung von Christoph Wachter, für ein solches Fahrzeug, liegt vor. Die Anschaffungskosten liegen im Bereich von ca. € 45.000 bis € 50.000. Als Berechnungsgrundlage wurde ein Citroen C4 herangezogen. Dies entspricht in etwa einem VW Tiguan. Bei einer Anzahlung von 20% und einem Restwert von 20%, würde die monatliche Leasingrate ca. € 588 betragen. Zusätzlich wurde ein Angebot von der Firma Auto Wäger GmbH aus Rankweil eingeholt. Bei gleichen Rahmenbedingungen beläuft sich die monatliche Leasingrate auf ca. € 499. Ein Carsharing Modell, wie es in der Gemeinde Vandans angewendet wird, wird vom diesigen Bürgermeister aus Kostengründen nicht empfohlen.
Der Bürgermeister von St. Gallenkirch kann das gemeindeeigene Fahrzeug für private Zwecke mitnutzen, zahlt allerdings einen Kostenbeitrag von € 100 pro Monat.
Im Jahr 2021 wurden ca. 3.600 km für Amtszwecke ausbezahlt, im Jahr 2022 waren es ca. 2.600 km. Der Vorteil eines Elektrofahrzeuges ist, dass dies mit unserer eigenen Stromproduktion geladen werden kann.
Fabienne Netzer möchte wissen, wie hoch der Betrag des aktuellen, amtlichen Kilometergeldes ist.
Der Vorsitzende antwortet, dass pro Kilometer mit € 0,42 zu rechnen ist, welches sich bei einem Mitfahrenden um € 0,05 erhöht.
Alexander Wachter merkt an, dass er sich eine solche Anschaffung, alleine für den Bürgermeister, nicht vorstellen kann. Er plädiert dafür, sich bei der Gemeinde Sonntag zu informieren. Seiner Meinung nach besitzt die Gemeinde Sonntag ein Modell, um das gemeindeeigene Fahrzeug ausleihen zu können.
Gernot Elsensohn merkt an, dass er sich eine solche Anschaffung vorstellen kann, allerdings soll das Fahrzeug allen Bediensteten zu Amtszwecken zur Verfügung stehen.
Stefan Stemer hält fest, dass ein ähnliches Modell für Betriebsfahrzeuge beim Amt der Vorarlberger Landesregierung angewendet wird. Dort kann der Hauptnutzer bis zu sieben Tage vor dem Termin das Fahrzeug reservieren. Weitere Nutzer können das Fahrzeug ab vier Tage vor einem Termin reservieren. Somit ist gewährleistet, dass der Hauptnutzer mehr Zeit für eine Reservierung hat.
Fabienne Netzer merkt an, dass die Größenordnung des Fahrzeuges zu hinterfragen ist.
Sie kenne sich zwar mit Fahrzeugen nicht sonderlich aus, allerdings scheint ihr die Größe eines solchen Fahrzeuges zu groß. Sie plädiert für ein Fahrzeug einer zweckgemäßen Größe.
Alexander Wachter gibt zu bedenken, dass mindestens vier Personen in einem Fahrzeug Platz haben sollten.
Der Vorsitzende kann sich vorstellen, € 200 dem Leasingvertrag beizusteuern, damit er das Fahrzeug auch privat nutzen kann.
Eva-Maria Vonier spricht sich für eine solche Anschaffung aus. Die Vorbildfunktion der Gemeinde und die mögliche Zurverfügungstellung des Fahrzeuges an die St. Antöner Bevölkerung sind für sie nicht außer Acht zu lassen.
Der Vorsitzende weist nochmals darauf hin, dass das Fahrzeug Citroen C4 nur Platzhalter für eine Angebotslegung war. Seiner Meinung nach geht es dabei um die Größenordnung, der das Fahrzeug entsprechen soll. Bei einem persönlichen Kostenbeitrag über € 200 für die private Nutzung, reduziert sich die monatliche Leasingrate für die Gemeinde auf ca. € 300 pro Monat.
Fabienne Netzer merkt an, dass sie grundsätzlich nicht gegen eine solche Anschaffung ist, jedoch noch zu viele Fragen offen sind. Sie plädiert für eine Abklärung der offenen Fragen bis zur nächsten Gemeindevertretungssitzung.
Gernot Elsensohn hält nochmals fest, dass er sich vorstellen kann, die Mehrkosten einer solchen Anschaffung, anhand des Umweltgedanken und der Vorbildwirkung, zu tragen.
Der Vorsitzende merkt an, dass ein Konzept der Vermietung an die Bevölkerung von St.
Anton i. M. bis zur nächsten Gemeindevertretungssitzung ausgearbeitet wird und heute kein Beschluss zu diesem Tagesordnungspunkt gefasst werden soll.
Die Beschlussfassung wird vertagt.
zu Punkt 6 – Beratung und Beschlussfassung über die Neubesetzung der Ausschüsse
Der Vorsitzende berichtet, dass Jörg Bitschnau aufgrund seines Wegzuges sein Mandat der Gemeindevertretung und auch die Stellung als Ersatzmitglied verloren hat. Aus diesem Grund ist Fabienne Netzer vom Ersatzmitglied zum normalen Mitglied des Bauausschusses nominiert worden. Nun muss das freigewordene Ersatzmitglied neu besetzt werden.
Stefan Stemer schlägt Nikolaus Battlogg als neues Ersatzmitglied für den Bauausschuss vor.
Der Vorsitzende stellt den Antrag, Nikolaus Battlogg als neues Ersatzmitglied des Bauausschusses zu nominieren.
Dem Antrag wird einstimmig zugestimmt.
Zusätzlich, so der Vorsitzende, ist Michael Schoder aus der Gemeindevertretung ausgetreten und hat auch sein Ersatzmandat niedergelegt. Aus diesem Grund muss nun ein neues Ersatzmitglied im Prüfungsausschuss nominiert werden.
Fabienne Netzer schlägt Bettina Segantin als neues Ersatzmitglied des Prüfungsausschusses vor.
Der Vorsitzende stellt den Antrag, Bettina Segantin als neues Ersatzmitglied des Prüfungsausschusses zu nominieren.
Dem Antrag wird einstimmig zugestimmt.
zu Punkt 7 – Genehmigung der Sitzungsniederschrift vom 11.05.2023
Der Vorsitzende berichtet, dass bis zum heutigen Tag keine Einwände zur Sitzungsniederschrift vom 11.05.2023 im Gemeindeamt eingelangt sind.
Nachdem keine weiteren Wortmeldungen erfolgen, stellt der Vorsitzende den Antrag, die Sitzungsniederschrift vom 11.05.2023 in der vorliegenden Fassung zu genehmigen.
Dem Antrag wird einstimmig zugestimmt.
zu Punkt 8 – Berichte
Der Vorsitzende berichtet, dass:
mit Alexandra Battlogg ein Neueintritt bei der Gemeinde St. Anton i. M. per 04.09.2023 stattgefunden hat. Sie wird das Team der Reinigungsfachkräfte unterstützen.
die Genehmigung der Bezirkshauptmannschaft Bludenz hinsichtlich der Notstromversorgung des Trinkwasserkraftwerks vorliegt. Anfang Oktober sollen die Notstromaggregate angebracht werden.
die Eröffnung des Dorfgasthauses „Zum Hock“ voraussichtlich Ende September bzw. Anfang Oktober stattfinden wird. Zu Beginn haben sich sechs Interessenten gemeldet, drei davon wurden zu einem Hearing in die Gemeindevorstandssitzung eingeladen, die anderen drei Interessenten haben ihre Bewerbung vorzeitig zurückgezogen. Die neue Pächterin heißt Jowita Jaquemond und wird die Räumlichkeiten zusammen mit ihrem Mann bewirtschaften.
am 22.09.2023 um 19:00 die Präsentation zum Buch „Gips und anderes Gestein – Bergbau in St. Anton i. M.“ stattfinden wird. Diese wird vom Buchautor Walter Zirker durchgeführt werden. Das Buch kann auf dem Gemeindeamt um € 19,90 erworben werden. Es sind alle Gemeindevertreter zur Präsentation eingeladen.
ein Gesprächstermin beim Amt der Vorarlberger Landesregierung stattgefunden hat.
Beim Gespräch mitanwesend war Hans-Peter Lorenz, Geschäftsführer der VOGEWOSI.
Es sind 20 bis 24 Einheiten des leistbarem bzw. betreutem, selbstständigem Wohnen angedacht. Nachdem die Nachbargemeinden gebeten wurden, ihre Wohnungswerber zu fragen, ob diese sich vorstellen könnten, auch in St. Anton i. M. zu wohnen, stieg der Bedarf auf mittlerweile über 50 Wohnungswerber. An dieser Stelle sei der Gemeindeverwaltung von Vandans und Bartholomäberg ein Dank ausgesprochen. Diese haben einen großen Aufwand betrieben, indem sie alle ihre Wohnungswerber angeschrieben haben.
am 07.09.2023 die Bürgerinitiative L188 zu einer Präsentation in Gantschier eingeladen hat. Hauptsächlich ist der Bürgerinitiative eine Geschwindigkeitsreduktion ein Anliegen.
Die Bürgermeister der drei hauptbetroffenen Gemeinden, St. Anton i. M., Bartholomäberg und Schruns, waren anwesend. Laut Initiatoren sind weitere Aktionen geplant.
ab der Wintersaison 2023/2024 eine Fahrplanänderung des Ortsbusses geplant ist. Der Vorsitzende habe sich beim ÖPNV stark gemacht, dass ein Ganzjahresbetrieb des Ortsbusses in St. Anton i. M. realisiert werden soll.
Fabienne Netzer möchte wissen, ob zu diesem Thema noch weitere Gespräche geplant sind. Aus ihrer Sicht ist es dumm, wenn am Bahnhof Vandans umgestiegen werden muss, um im Winter die Talstation der Golmerbahn, mit dem ÖPNV, zu erreichen. Sinnvoller wäre, wenn der Skibus von St. Anton i. M. direkt bis zur Golmerbahn fahren würde.
Die Vorsitzende des Sozialausschusses, Eva-Maria Vonier, berichtet, dass das Betreuungsangebot für ältere Menschen in St. Anton i. M. theoretisch gut ausgebaut, jedoch in der Praxis schlecht realisiert ist. Der Mobile Hilfsdienst, kurz MOHI, kämpft mit einem Personalmangel. Deshalb ist aktuell keine stundenweise Betreuung möglich. Im November wird es voraussichtlich eine Informationsveranstaltung in St. Anton i. M. geben, welche Menschen animieren soll, sich beim MOHI zu engagieren. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben. Es sind alle Menschen aus St. Anton i. M. dazu eingeladen.
zu Punkt 9 – Allfälliges
Fabienne Netzer regt an, Klimatickets VMOBIL auf dem Gemeindeamt der St. Antöner Bevölkerung zur Verfügung zu stellen. In Vandans soll es eine solche Möglichkeit bereits geben.
Gernot Elsensohn möchte wissen, wie der aktuelle Stand zur Notstromversorgung des Trinkwasserkraftwerks ist.
Der Vorsitzende antwortet, dass ein Wartungsplan vorhanden ist und durch den Bauhof eingehalten wird. Weiters, dass die Installation der Notstromversorgung voraussichtlich im Oktober abgeschlossen ist. Diese Installationen müssen beim Kraftwerk und beim Quellsammelschacht vorgenommen werden. Er könne sich vorstellen, dass die Gemeinde Bartholomäberg sich bei den Kosten beteiligt. Hinsichtlich der Grabungsarbeiten wird es wahrscheinlich keinen Bagger benötigen, kleine Grabungsarbeiten werden jedoch anfallen, welche der Bauhof selbst ausführen wird.
Wilma Battlogg möchte wissen, wie lange Peter Vergud noch auf dem Gemeindeamt tätig sein wird und ob für seinen Abschied etwas geplant ist.
Der Vorsitzende antwortet, dass Peter Vergud noch bis 31.10.2023 tätig sein wird und etwas für dessen Abschied geplant ist, im Detail jedoch noch nicht klar ist, wie dies zum Ausdruck gebracht werden wird.
Nachdem keine weiteren Wortmeldungen mehr erfolgen, bedankt sich der Bürgermeister bei allen Gemeindemandataren für ihr Erscheinen. Weiters bedankt er sich recht herzlich bei den anwesenden, zuhörenden Personen für ihr Interesse und erklärt die Sitzung um 21:00 Uhr für beendet.
Der Schriftführer: Der Bürgermeister:
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