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Montag, 21. September 2026 · 1.927 Einträge aus 10 Gemeinden und dem Stand Montafon · Stand heute, 04:45 Uhr

ÜbersichtSt. AntonSitzungsprotokolle

Protokoll 30.09.2024

St. Anton · Protokolle St. Anton · 30.09.2024

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Kopie des Originaldokuments (Quelle: www.stantonim.at). Auf dem Handy bitte „PDF öffnen“ verwenden.

Fundstellen

Vergabe / Ausschreibung

  • … Beschlussfassung über die Unterstützung für die Erlangung des Umweltzeichens für die Tourismusregion Montafon 4. Beratung und Beschlussfassung über die Auftragsvergabe der Dachsanierungsarbeiten bei der Gemeinde 5. Genehmigung der Sitzungsniederschrift vom 18.01.2024 6. Genehmigung der Sitzungsniederschrift vom 25.04.2024 7. …
  • … und Heidrun Stoiser für die Präsentation des Umweltzeichens für die Tourismusregion Montafon. 8 zu Punkt 4 – Beratung und Beschlussfassung über die Auftragsvergabe der Dachsanierungsarbeiten bei der Gemeinde Bürgermeister Helmut Pechhacker berichtet, im Zuge des PV-Projektes wurde vereinbart, dass das Dach noch genau …
  • … Bauausschuss involviert ist und die Angebote von einem Profi beurteilt wurden und eine Empfehlung gemacht wurde. Was er ungut findet, das erste Angebot vom Bestbieter ist am 15.05.2024 gekommen, die Begutachtung von Atzmüller ist vom 17.07.2024, und jetzt haben wir Ende September. Er findet es sehr schade, dass wir so viel …
  • … bejat dies, das Dach muss vor dem Winter noch neu gedeckt werden. Bürgermeister Helmut Pechhacker stellt den Antrag, aufgrund der vorgelegten Angebote die Vergabe der Dachsanierung an die Roman Weber GmbH und Co.KG in Feldkirch für die Angebotssumme in Höhe von Netto € 52.416.31 zu vergeben. Die Gemeindevertretung …

Text des Dokuments (automatisch aus dem PDF gelesen, für Suche und Handy)

2024-09-30
Zl.: 004-1-03/09-2024
HP/MR

N i e d e r s c h r i f t

über die Sitzung der Gemeindevertretung am Montag, den 30.09.2024

Beginn: 19:30 Uhr Gemeindesaal Ende: 20:50 Uhr

Anwesende:

Gemeinsam für St. Anton Ersatzmandatare
☒ Bgm. Helmut Pechhacker ☐ Mag. Thomas Strauß
☒ Vizebgm. Christian Bitschnau ☒ Kurt Tschofen
☐ Martin Anker ☒ Walter Borger
☒ Martina Bickel ☐ Werner Vonier
☒ Eva-Maria Vonier ☐ Günter Fleisch
☒ Alexander Wachter ☐ Kurt Battlogg
☐ Lukas Wackernell ☐ Hubert Schoder

St. Antöner Volkspartei und freie Kandidaten Ersatzmandatare ☒ Alexandra Battlogg ☐ Bettina Segantin ☒ DI (FH) Gernot Elsensohn ☐ Georg Sonderegger, MSc ☒ Fabienne Netzer ☐ Sabine Battlogg ☒ Wilma Battlogg ☐ Bettina Helth ☒ Stefan Stemer ☐ Manuela Jordan

Gäste:
Montafon Tourismus, GF Manuel Bitschnau, MBA,
PIZ Montafon, Heidrun Stoiser, B.A., M.Sc.

T A G E S O R D N U N G

  • 1. Eröffnung der Sitzung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
  • 2. Beratung und Beschlussfassung über die Neubestellung eines Schriftführers für die Sitzungen der Gemeindevertretung
  • 3. Beratung und Beschlussfassung über die Unterstützung für die Erlangung des Umweltzeichens für die Tourismusregion Montafon
  • 4. Beratung und Beschlussfassung über die Auftragsvergabe der Dachsanierungsarbeiten bei der Gemeinde
  • 5. Genehmigung der Sitzungsniederschrift vom 18.01.2024
  • 6. Genehmigung der Sitzungsniederschrift vom 25.04.2024
  • 7. Berichte
  • 8. Allfälliges

zu Punkt 1 – Eröffnung der Sitzung und Feststellung der Beschlussfähigkeit

Bürgermeister Helmut Pechhacker eröffnet um 19:30 Uhr die Sitzung der Gemeindevertretung, begrüßt alle anwesenden Gemeindevertretungsmitglieder und die Zuhörer. Weiters begrüßt er den Geschäftsführer von Montafon Tourismus Manuel Bitschnau und vom PIZ Montafon, Heidrun Stoiser, welche zum TOP 3 (Umweltzeichen) Auskunft geben werden. Weiters begrüßt er Herrn Markus Rudigier, den neuen Mitarbeiter der Gemeinde St.
Anton im Montafon, er ist seit 15.7.2024 bei uns.

Der Vorsitzende informiert, dass Martin Anker und Lukas Wackernell an der heutigen Sitzung nicht teilnehmen können und daher die Ersatzmitglieder Kurt Tschofen und Walter Borger zur Sitzung eingeladen wurden. Somit ist die Beschlussfähigkeit gegeben.

Weiters hält der Vorsitzende fest, dass die Ladung für die heutige Sitzung zeitgerecht an die Gemeindemandatare versendet wurde.

zu Punkt 2 – Beratung und Beschlussfassung über die Neubestellung eine s Schriftführers für die Sitzungen der Gemeindevertretung

Der Bürgermeister erklärt, dass bisher Irene Knap als Schriftführerin und Elisabeth Burger als Schriftführerstellvertreterin bestellt waren. Da Irene Knap nicht mehr bei uns arbeitet, muss ein neuer Schriftführer bestellt werden.

Er schlägt vor, dass hinkünftig der neue Mitarbeiter, Herr Markus Rudigier, das Amt des Schriftführers übernimmt. Er berichtet, dass Frau Birgit Schwarzmann am nächsten Tag bei der Gemeinde als Nachfolgerin von Irene anfängt und so wie Frau Elisabeth Burger als Schriftführerstellvertreterin bestellt wird.

Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig, Markus Rudigier zum Schriftführer und Frau Birgit Schwarzmann zur Schriftführerstellvertreterin zu bestellen.

zu Punkt 3 – Beratung und Beschlussfassung über die Unterstützung für die Erlangung des Umweltzeichens für die Tourismusregion Montafon

Manuel Bitschnau begrüßt alle Anwesenden und meint, dass sich der Tourismus künftig nachhaltiger entwickeln muss. Vor ein paar Jahren wurde der Weg dazu mit den Gemeinden, Bergbahnen und Betrieben zusammen eingeschlagen. Um das Thema zu institutionalisieren und die Themen effektiv anzugehen, wurde das PIZ auf Zeit für 4 Jahre gegründet. Das PIZ ist eine Abteilung des Montafon Tourismus (MT) auf Zeit, sie hat das Ziel, das österreichische Umweltzeichen für die Region Montafon zu erarbeiten.

Dafür ist nun ein Jahr an Vorbereitungszeit angedacht, um das Zertifikat zu erreichen.

Dafür benötigt es zum einen die Zustimmung der Gemeinden, zum anderen deren Unterstützung in Form von Informationen von den Gemeinden, hierfür werden wir auf die Verwaltungsmitarbeiter:innen zukommen. Manuel übergibt das Wort an Heidrun Stoiser.

Das PIZ wurde vor zwei Jahren als Abteilung des MT für Nachhaltigkeit gegründet. Seit dieser Zeit gab es einige Veranstaltungen und Austauschformate, beispielsweise mit den Bergbahnen. Es gab schon Impulsveranstaltungen zum Thema Sanierung mit Gastgebern. Die Gastgeber werden auch zum Thema nachhaltige Entwicklung unterstützt, dafür wurde ein Lehrprogramm auf die Beine gestellt, welches die Gastgeber bei der Erreichung der Zertifizierung unterstützt.

Alle Aufgaben, Projekt und Initiativen, die das PIZ Montafon verfolgt, orientieren sich an der Leitfrage, wie machen wir das Montafon zu einer echten Modellregion für nachhaltigen Tourismus. Wir möchten das Thema ernsthaft angehen und nicht nur behaupten, dass wir das sind. Es wird bereits sehr vieles dafür gemacht. Wir haben die Marke „bewusst Montafon“, wir haben den „naturverträglichen Bergsport“ und ganz viele weitere Leuchtturmprojekte, welche im Tourismus in Österreich einzigartig sind. Dennoch fehlt schlichtweg der Beweis dafür, dass wir eine nachhaltige Tourismusregion sind. Aus diesem Grund wurde der Weg eingeschlagen diesen Prozess zur österreichischen Umweltzertifizierung zu gehen.

Was ist das österreichische Umweltzeichen? Es ist ein unabhängiges Gütesiegel für Umwelt und Qualität, es kommt vom Bundesministerium. Das Gütesiegel gibt es schon seit 1990 für verschieden Branchen (z.B.: Beherbergungsbetriebe, Schulen und nun auch für Tourismusregionen). Es gibt auch schon einige Organisationen im Tal die die Zertifizierung haben, oder gerade am Weg sind (z.B.: die Montafoner Museen), der Montafoner Tourismustag wurde als Veranstaltung zertifiziert, der Bildungscampus Vandans ist gerade als Schule bei der Zertifizierung, sowie über 10 Beherbergungsbetriebe, welche dieses Siegel tragen. Wir möchten nun als Tourismusregion diese Zertifizierung bekommen.

Warum möchten wir diese Zertifizierung machen? Es ist der Zugang von MT, das Thema Nachhaltigkeit ernsthaft anzugehen und es schafft Orientierung. Nachhaltigkeit ist bereits sehr breitgetreten und viele können es nicht mehr hören. Es steckt jedoch sehr vieles dahinter. Es sind viel Kriterien, die erfüllt werden können bzw. müssen und es hilft uns, zu sehen, wo das Montafon steht. Es hilft uns auch, den Fokus für die Zukunft zu schärfen und das Leitbild für das Montafon zu erreichen. Was auch für das Zertifikat

spricht, ist die übergreifende Zusammenarbeit über die gesamte Region (Gastgeber, Politik, Bahnen usw.). Es ist auch klar, dass das Zertifikat, wenn es erreicht ist, nicht abgeschlossen ist, es bleibt ein fester Bestandteil im Montafon Tourismus und der Region und bekommt einen festen Platz im täglichen Ablauf. Die Rezertifizierung ist alle 4 Jahre erforderlich.

Heidrun Stoiser präsentiert die über 100 Kriterien, es gibt „Soll- und Musskriterien“, die eine sollen und die anderen müssen für die Erreichung des Zertifikates erfüllt werden.

Pro Kriterium muss ein Nachweis erbracht werden. Sie listet die verschieden Kriterienblöcke auf (z.B: Management, Soziökonomie Mobilität, Soziales, Kultur usw.) auf.

Das Politische Kriterium lautet: Politische Verankerung einer nachhaltigen touristischen Entwicklung. Der Nachweis wäre: Die Bestätigung aller Gemeinden der Destination, das die Nachhaltigkeitsbestrebungen unterstützt werden. Deshalb sind wir vor einem Jahr in die Sitzung zum Stand Montafon gegangen und haben das Projekt vorgestellt. In der Sitzung wurde entschieden, dass wir in jede Gemeinde gehen, das Projekt vorstellen und um Unterstützung werben.

Durch das Durcharbeiten des Kriterienkataloges wurden mehrere nachhaltige Leuchtturmprojekte für das Montafon wie bereits berichtet identifiziert, sie sind für den Tourismus österreichweit einzigartig (naturverträglichen Bergsport, Arbeitgeber Marke, Bewusst Montafon usw.) Was auch hervorgekommen ist, sind Potentiale, wie Barrierefreiheit, wie inklusiv ist der Monofoner Tourismus, komme ich mit dem Rollstuhl überall hin, wo ich will? Es wurde auch ein Nachhaltigkeitsrat gegründet, er besteht aus dem Tourismusbeirat, hier ist auch die Politik vertreten, weiters sind die Lenkungsgruppen-Mitglieder aus dem Bergsport, sowie Vertreterinnen der Landwirtschaft eingebunden. Es wurde im Mai ein Workshop durchgeführt, wo man nochmals die gefundenen blinden Flecken angeschaut und die Interessen und Anliegen besprochen hat. Was der Tourismus in Zukunft für die nachhaltige Entwicklung der Region machen kann und soll. So entstand der Aktionsplan welche Nachhaltigkeitsprojekte im Tourismus in den nächsten 4 Jahre gemacht werden soll. Weiters wurden für die Zertifizierung Kennzahlen erarbeitet, um die Entwicklungen zu überwachen.

Es wurde, wie bereits erwähnt ein Lehrprogramm für Gastgebenden erstellt, es soll den Gastgebern helfen, mehr über die Nachhaltigkeit zu lernen und die Zertifizierung zu erreichen.

Wie soll es weiter gehen: Es ist unser Ziel, dass dieses Jahr noch die Zertifizierung gemacht wird. Wir sind mit der Dokumentation und den Nachweisen sammeln so weit fertig, es fehlt noch die Unterstützung der Gemeinde St. Anton im Montafon. Wenn wir diese haben, werden all diese Nachweise vom Ministerium geprüft, dies wird mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Nach der Dokumentenprüfung kommt ein Auditor für 3 Tage zu uns und schaut sich alles an. Dies wird voraussichtlich Ende November passieren. Was der Auditor alles anschauen wird, wissen wir noch nicht. Wenn alles positiv abgeschlossen ist, dürfen wir uns hoffentlich bis Ende des Jahres als zertifizierte Tourismusregion bezeichnen. Dann soll der Aktionsplan in den nächsten Jahren umgesetzt werden, die Rezertifizierung ist 2028. Heidrun Stoiser bedankt sich für die Aufmerksamkeit und steht für Fragen zur Verfügung.

Bürgermeister Helmut Pechhacker bedankt sich bei Heidrun Stoiser und Manuel Bitschnau. Fabienne Netzer fragt nach, was es heißt, einen Event nachhaltig zu organisieren.

Heidrun Stoiser: Das bedeutet, dass die Anreise mit Öffis möglich ist, die Veranstaltungslokation gut mit Öffis erreichbar ist, dass beim Eintrittspreis die Anfahrt mit Öffis inkludiert

ist, dass Mehrfachgebinde verwendet werden, regional eingekauft wird, dass die Veranstaltung Energieeffizient ist usw.

Manuel Bitschnau führt aus, dass bei allen MT-Veranstaltungen, das sind mehr als 70 im Jahr, alles aus der Region kommen muss, bei den Ticketpreisen sind die Öffis immer mit drinnen, oder es wird ein Shuttledienst mit angeboten. Keine Einweggebinde, Abfallmanagement. Das sind schon hohe Anforderungen, die erfüllt werden müssen, aber wenn man dranbleibt, kommt man schon rein. „ghörig feschta“, ist ein gutes Beispiel, dieser Service den MT für Vereine und Privatpersonen zu Verfügung stellt, wurde ca. 100-mal in diesem Jahr genutzt, hier wird gerade berechnet, was wir dabei an Müll eingespart haben.

Fabienne Netzer: Was ist regionaler Einkauf, was bedeutet regionaler Einkauf, ist das ein Empfehlung, ist es ein muss? Manuel Bitschnau meint, wir als MT nehmen das strenger, bei uns muss alles aus dem Montafon kommen (Bewusst Montafon) Getränke müssen ebenfalls aus dem Montafon sein, die Wertschöpfungsketten sind da natürlich noch nicht so groß. Aber, in dieser Richtung muss weiterentwickelt werden. Das Ziel ist es, die Wertschöpfung im Tal zu halten, es sollen 70 % der Gelder, die MT ausgibt, im Tal ausgegeben werden. Wir können nicht alles im Tal machen, eine Marketingkampagne für Deutschland kann nicht hier eingekauft werden.

Fabienne Netzer: Inwieweit sind die Betriebe angehalten, sich an diese Ziele zu halten und auch die Regionalität zu unterstützen? Manuel Bitschnau: Jene Betriebe, die zertifiziert sind, müssen sich ebenfalls an das halten. Alle Gastronomiebetriebe, welche bei „Bewusst Montafon“ dabei sind, müssen auch AMA zertifiziert sein und müssen zumindest nach den AMA-Vorschriften kaufen und verkaufen. Es gibt auch zusammen mit „Bewusst Montafon“
eine Genussmesse, wo die Produzenten des Montafons mit den Gastronomen zusammengebracht werden und Partnerschaften entstehen können. Es wird mit den Produzenten zusammengearbeitet, damit die Produkte so produziert werden, dass sie auch in der Gastronomie gebraucht werden können. Es ist aber auch bewusst, dass unsere Produzenten niemals alles abdecken können, was die Gastronomie benötigt. Aber das Ziel ist, dass jene Produkte, die regional erzeugt werden auch regional gekauft werden.

Fabienne Netzer: Ich möchte auch noch das Thema BIO einwerfen, wie sieht es da aus?

Manuel Bitschnau meint, wo es geht, natürlich, zumindest nach AMA-Kriterien. Es gibt Diskussion, ist BIO besser oder regional, am besten ist es natürlich, Bio regional.

Wir verstehen uns auch als Tourismusregion, dass wir viel Bewusstseinsbildung machen.

Vielleicht hat jemand schon von „XINIS“ gehört, dies wird gerade Vorarlbergweit ausgerollt.

Dies sind kleine regionale Vorspeise- bzw. Nachspeisehappen, welche es in der ganzen Vorarlberger Gastronomie dann geben soll. Das Montafon ist die Pilotregion, im Dezember werden die Montafoner XINIS mit den Produzenten und den Gastronomen zusammen kreiert und hoffentlich bald auf vielen Speisekarten zu finden sein, damit die regionale Wertschöpfung weiter gesteigert wird. Wir können unseres dazu tun und diese Plattform bieten.

Wir sind auch angehalten, beim Tourismustag zu sagen, es gibt nur regionale Produkte, oder es gibt nur XINIS, damit die Leute sehen, was das genau ist. Die Lieferanten müssen wir auch dazu bringen, diese Produkte dann entsprechend zu produzieren. Es muss dahin gehen, dass der Produzent (zB. Landwirt) auch sicher ist, dass er seine Produkte verkauft bekommt. Dies ist nur ein kleiner Teil des Programmes. Gestern haben wir im Zuge des Projektes Arbeitgebermarke eine Party für alle Tourismusmitarbeiter gemacht und jene Betriebe ausgezeichnet, welche über dem Standard der Branche ein Angebot bieten. Die

Branche hat ein großes Imageproblem, obwohl viele Betriebe mittlerweile tolle Leistungspakete den Mitarbeiterinnen bieten.

Eva-Maria Vonier: Ich finde es grundsätzlich sinnvoll und gut, mir ist nur bei der Vorstellung aufgefallen, dass die Öffis-Anbindung gefehlt hat, sie ist aber nun gut erklärt worden, so wie die Barrierefreiheit.

Ein anderer Punkt, was ist mit der politischen Unterstützung der Gemeinde gemeint, was bedeutet das konkret? Das dritte, ich denke, gerade das Thema Regionalität ist für kleine Betriebe wie Dorfgasthäuser sehr schwierig. Ein Hotelbetrieb tut sich hier leichter als ein kleiner Betrieb, es gehört hier auch darauf geachtet, dass nicht alle Dorfgasthäuser im Montafon aussterben.

Manuel Bitschnau meint, dass sie damit völlig recht hat. Auf der Plattform ist jeder herzlich willkommen. Man versucht individuelle Lösungen zu finden, es kann aber beispielsweise auch mit einem Produzenten eine Kooperation über ein oder zwei Produkte vereinbart werden (Joghurt, Steinschaf usw.) hier müssen die Leute zusammengebracht werden. Wir haben 1500 touristische Betriebe in unserer Region, das ist sehr viel, wenn wir es schaffen, dass nur 10 % regional kaufen, dann bringen wir die regionalen Produkte fort. Dann kann man die Produktion auch steigern. Das, was wir jetzt brauchen, ist der Beschluss von euch, ja wir möchten eine nachhaltige Tourismusregion werden, so dass uns Markus ein par Zahlen geben kann. Das wäre alles, das gesamte andere wird von MT organisiert und auch bezahlt, auf die Gemeinde kommen hier keine zusätzlichen Kosten zu.

Er führt weiter aus, dass in St. Anton i.M. das Thema Mobilität ein ganz großes ist, ist ihm sehr wohl bewusst. MT kommuniziert seit Monaten nur noch öffentliche Anreise ins Montafon, die Anreise mit Öffis wurde in den letzten 5 Jahren von 1% auf 5 % angehoben. Die besten Region Österreichs liegen bei 12 %, das würden wir gar nicht schaffen, unser Ziel ist es, Gäste zu bekommen, die länger bleiben und dann die Öffis während dem Urlaub nutzen. Es sind auch neue Hotelbetten nicht schädlich, weil ein Aufenthaltsgast weniger schädlich ist als die Tagesgäste, welche die Bergbahnen unbedingt brauchen. Sie benötigen 40 % Tagesgäste, damit sie wirtschaftlich funktionieren können. Diese Quote gilt es zu senken. Ein neues Hotel soll heute auch nicht mehr auf die grüne Wiese gestellt werden, sondern dort, wo schon ein Haus gestanden ist, neben einer Bahnstation oder zumindest sehr gut an die Öffis angebunden. Bezüglich An- und Abreise wurde auch mit den Gastgebern gesprochen, um dies mehr unter die Woche zu verlegen.

Weitere Themen sind der Verleih von E-Autos und E-Scootern, die große Frage ist, wie kommt der Gast von A-nach B.

Bürgermeister Helmut Pechhacker meint, dass der zeitliche Aufwand für die Gemeinde bei maximal 10 Stunden liegt.

Fabienne Netzer: Im Projekt steht, dass die Politik das unterstützt, das bedeutet nicht, dass dies auf Beschluss der Gemeindevertretung Einfluss hat, sondern den Zeitaufwand zur Verfügung zu stellen.

Manuel Bitschnau: Wenn die Gemeinde St. Anton i.M. nächstes Jahr den Bau eines Kohlekraftwerkes beschließen würde, würde es schon Probleme mit dem Umweltzeichen geben. Aber solche gravierende Entscheidung stehen nicht im Raum, und was MT beim Prozess gemerkt hat, dass alle Gemeinden gesagt haben, dass es in Richtung nachhaltiger Entwicklung gehen muss. Es sind viele Projekte in den Gemeinden am Laufen, die uns in die Karten spielen. Defacto hat die Zertifizierung keine Auswirkung auf eure direkte Arbeit,

es kann aber sein, dass man in 4 Jahren bei der Rezertifizierung alle Kriterien ansieht und fragt, ob sich das Montafon schon, wie gesagt, entwickelt hat, oder verlieren wir das Zertifikat. Man kann auch dann aus dem Prozess aussteigen. Fabien Netzer meint, dass ihr noch nicht klar ist, was in den nächsten 4 Jahren an Input von MT kommt, dass unsere Entscheidungen in diese Richtung verbessern könnte, was sie natürlich wichtig finden würde. Heidrun Stoiser meint, dass in Gesprächen mit der Gemeinde herausgefiltert werden kann, wohin sich die Gemeinde entwickeln will und daraus Handlungsempfehlungen geben kann. Letztendlich liegt es aber in der Hand der Gemeindegremien und nicht in der Hand von MT. Fabien Netzer fragt nach, ist es ein Hintergedanke des Projektes, Empfehlungen an die Gemeinde zu geben?

Manuel Bitschnau meint, das machen wir auch jetzt schon, damals wurde das Feuerwerksverbot unter dem Jahr im Montafon auch in diesem Sinne diskutiert. Dies hat natürlich Auswirkungen auf die Gemeinde und die Bürger Innen. Wir können nicht die Probleme der Gemeinden lösen, wir hätten gerne ein besseres Bussystem, Helmut Pechhacker weiß, was dies kosten würde. Derzeit wird gerade diskutiert, ob der Gast das öffentliche Bussystem bezahlen soll, damit er dies in der Gästekarte drinnen hätte, damit er noch mehr Bus fahren kann. Dies würde dann in der Gästetaxe aufgeschlagen, in der Landesstrategie ist dies schon festgehalten, aber das muss irgendjemand bezahlen. Man wird im Dezember mit den Touristikern diskutieren. Klar ist, dass das Geld nicht von den Kommunen kommen kann. Bekommen wir in dieser Sache einen Rückschlag, müssen wir zwei Jahre über dieses Thema nicht mehr reden.

Nachhaltigkeit: Chris Eichhorn, der Kurator vom PIZ hat zu diesem Thema gemeint, wir haben es 70 Jahre verbockt und nun müssen wir halt einige Jahre investieren, damit es zum Laufen kommt. Es geht jetzt in erster Linie um Bewusstseinsbildung. Nachhaltigkeit ist nicht nur eine Solaranlage auf dem Dach, es ist einer von vielen Bausteinen, aber Nachhaltigkeit bezieht sich nicht immer nur auf das ökologische, sondern auch auf das ökonomische. Fabienne Netzer meint, eine regionale Währung wie der V-Taler kommt bei uns im Montafon nicht so gut an, im Bregenzerwald gibt es so was ähnliches, wurde so etwas auch angedacht. Manuel Bitschnau erklärt, da sind wir sehr gut mit den WIMO-Gutscheinen aufgestellt, hier sind mittlerweile ca. 230 Betriebe involviert. Wir haben bei uns die Förderrichtlinien für Vereine, wenn wir sie für eine Veranstaltung unterstützen, können die Vereine auswählen, ob sie die Veranstaltung nachhaltig durchführen (Grundkriterien). Dafür bekommen sie 25 % mehr Sponsoring, entscheiden sie sich, dies in WIMO-Gutscheinen auszubezahlen zu lassen, bekommen sie nochmals 25 % mehr. Inzwischen sind wir schon in Millionenbeträgen, die in WIMO-Gutscheine umgesetzt werden und somit in der Region bleiben.

Da keine weiteren Wortmeldungen mehr vorliegen, stellt der Bürgermeister den Antrag, die Unterstützung für die Erlangung des Umweltzeichens für die Tourismusregion Montafon zu beschließen.

Dem Antrag wird durch die Gemeindevertretung einstimmig zugestimmt.

Der Bürgermeister bedankt sich bei GF Manuel Bitschnau und Heidrun Stoiser für die Präsentation des Umweltzeichens für die Tourismusregion Montafon.

zu Punkt 4 – Beratung und Beschlussfassung über die Auftragsvergabe der Dachsanierungsarbeiten bei der Gemeinde

Bürgermeister Helmut Pechhacker berichtet, im Zuge des PV-Projektes wurde vereinbart, dass das Dach noch genau angeschaut werden soll. Dabei hat sich herausgestellt, dass das Welleternit defekt ist und heuer noch ausgetauscht werden muss. Das gute ist, es ist nur das Welleternit, die Lattung und Isolierung sind noch gut. Wir haben dies auch schon im Bauausschuss und Gemeindevorstand besprochen und sind einstimmig zum Entschluss gekommen, euch die Empfehlung zu geben, die Dachsanierung zu vergeben.

Wir haben drei Angebote eingeholt. Es haben die Firmen Hämmerle, Schwendinger und Weber Angebote gelegt. Weber lag bei Netto € 53.486,03, Hämmerle bei Netto € 61.629,56 und Schwendinger bei Netto € 63.081,51.

Es konnte nochmals nachgebessert werden, die Firma Weber hat einen Nettopreis in Höhe von 52.416,31 abgegeben. Was dort noch dazukommen könnte, sind zusätzliche Latten für die PV-Anlage, dies wird derzeit gerade geprüft. Der Laufmeter würde fertig montiert auf € 5,45, kommen. Kurt Tschofen fragt nach, ob der Dachdecker heuer noch Zeit dafür hätte. Der Vorsitzende erklärt, dass dies der Dachdecker zugesagt hat. Gernot Elsensohn fragt nach, ob das Angebot komplett ist, oder ob noch etwas dazu kommt, wie zum Beispiel Malerarbeiten Gerüstbau usw. Bürgermeister Helmut Pechhacker erklärt, dass alles dabei ist, das einzige das dazukommen kann, ist die erwähnte zusätzliche Lattung für die PV-Anlage.

Wilma Battlogg fragt nach, ob die Lattung bei allen Angeboten fehlt oder nur bei Weber Dach. Der Vorsitzende erklärt, dass die Lattung optional dabei ist, es muss geprüft werden, ob sie gebraucht wird. Alle haben dies 53 lfm optional Angeboten. Stefan Stemer erklärt, dass es sich um eine eventuale Position handelt, das sind dann 30 – 40 lfm, dabei handelt es sich um € 300,- oder € 400,- zusätzliche kosten. Das ist kein großartiger Betrag und das haben alle mit angeboten. Alexander Wachter fragt nach, ob der höhere Schneerechen sowieso immer mit drinnen ist. Dies wird vom Vorsitzenden bejat. Weiters wird gefragt, ob die PV auch noch heuer kommt. Bürgermeister Helmut Pechhacker erklärt, dass das nicht der Fall ist.

Gernot Elsensohn meint, grundsätzlich findet er, dass dies das richtige Vorgehen ist, dass 3 Angebote eingeholt wurden, der Bauausschuss involviert ist und die Angebote von einem Profi beurteilt wurden und eine Empfehlung gemacht wurde. Was er ungut findet, das erste Angebot vom Bestbieter ist am 15.05.2024 gekommen, die Begutachtung von Atzmüller ist vom 17.07.2024, und jetzt haben wir Ende September. Er findet es sehr schade, dass wir so viel Zeit verloren haben, wir hätten das vielleicht in die Schulferien legen können. Bürgermeister Helmut Pechhacker meint, dass es bei Gemeindedach egal wäre ob Schulferien sind oder nicht. Er geht aber davon aus, dass das Dach in den Herbstferien gemacht werden kann. Gernot meint, dass dies gut wäre, wenn man das in den Ferien macht, das Risko für die Kinder wäre dann nicht gegeben. Fabienne Netzer meint, ob das dann nicht so wichtig ist, wie es im Mai geklungen hat. Der Bürgermeister erklärt, dass es vor dem Winter noch gemacht werden muss.

Vize-Bürgermeister Christian Bitschnau erklärt, es wurden mehrere Angebote angefragt, es sind aber nur 3 Angebote gekommen, da musste man auch noch warten, kommen sie kommen sich nicht. Aus dem Grund hat Atzmüller noch gewartet. Fabienne Netzer meint, aber am 17.07.2024 ist die Empfehlung von Atzmüller schon hier gewesen und heute

haben wir den 30.09.2024. Bürgermeister Helmut Pechacker bejat dies, das Dach muss vor dem Winter noch neu gedeckt werden.

Bürgermeister Helmut Pechhacker stellt den Antrag, aufgrund der vorgelegten Angebote die Vergabe der Dachsanierung an die Roman Weber GmbH und Co.KG in Feldkirch für die Angebotssumme in Höhe von Netto € 52.416.31 zu vergeben.

Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig die Vergabe der Dachsanierungsarbeiten an die Firma Roman Weber GmbH und Co.KG in Feldkirch mit einem Betrag von € 52.416,31 Netto.

Stefan Stemer berichtet, dass auch Montafoner Betriebe angeschrieben wurden, diese aber leider nicht abgegeben haben, so wie regionale Firmen auch, nun vergeben wir es an eine Feldkircher Firma.

zu Punkt 5 – Genehmigung der Sitzungsniederschrift vom 18.01.2024

Der Vorsitzende informiert, dass er die Niederschrift vom 18.01.2024 wie folgt korrigiert hat. Er hat die gewünschten Positionen geändert. Nun ist noch ein Änderungswunsch von Fabienne gekommen, sie hätte gerne den Satz drinnen, wo es ums Kilometergeld geht. Dass in den Jahren 2021 bis 2023 pro Jahr ca. € 1500 abgerechnet wurden. Fabienne meint, dass dies so stimmt, sie möchte jedoch sagen, dass dies nicht nochmals gekommen ist, sondern bei der ersten Version der Niederschrift bereits drinnen war, aber dann durch die Korrektur verloren ging. Der Vorsitzende fragt nach, ob alle mit der nun vorgelegten Niederschrift einverstanden sind.

Nachdem keine weiteren Wortmeldungen erfolgen, stellt der Vorsitzende den Antrag, die Sitzungsniederschrift vom 18.01.2024 in der vorliegenden Fassung zu genehmigen.

Die Gemeindevertretung genehmigt einstimmig die Sitzungsniederschrift vom 18.01.2024.

zu Punkt 6 – Genehmigung der Sitzungsniederschrift vom 25.04.2024

Der Bürgermeister informiert, dass es zwei Änderungswünsche gab, es wurde in der Niederschrift festgehalten, dass Alexandra Battlogg gesagt hat, dass sie einen Wohnwagen hat, wir haben das überprüft, der Vorsitzende entschuldigt sich, das haben wir uns verhört. Nicht Alexandra Battlogg hat gesagt, dass sie einen Wohnwagen hat, sondern Fabienne Netzer, dies wurde nun richtiggestellt.

Der zweite Punkt war bei der Seite 23, hier hat Frau Eva-Maria Vonier unter Punkt Allfälliges eine Wortmeldung gehabt. Dort haben wir geschrieben, dass sie seit 41 Jahren im Sozialbereich ist. Das ist etwas aus dem Kontext gerissen. Sie hat dort gesagt, dass sie Seit 41 Jahren im Sozialbereich tätig ist und dort eine andere Sprachkultur gewohnt ist.
Das wurde nun ebenfalls richtiggestellt.

Nachdem keine weiteren Wortmeldungen erfolgen, stellt der Vorsitzende den Antrag, die Sitzungsniederschrift vom 25.04.2024 in der vorliegenden Fassung zu genehmigen.

Die Gemeindevertretung genehmigt einstimmig die Sitzungsniederschrift vom 25.04.2024.

zu Punkt 7 – Berichte

Der Bürgermeister berichtet: Der Energieverein unserer Gemeinde sollte den nächsten Schritt machen. Im Gemeindevorstand haben wir einstimmig beschlossen, dass wir (Gemeindevorstand) künftig den Strom vom Energieverein beziehen werden, damit wir prüfen können, ob die Abrechnung funktioniert. Im Oktober ist geplant, die Wirtschaftstreibenden ins Boot zu holen, damit sie dann vielleicht auch den Strom über uns beziehen.

Eine weitere Überlegung ist, als einer der nächsten Schritte, das Trinkwasserkraftwerk in den Verein zu integrieren, dann hätten wir den Strom auch in der Nacht, zB für die Straßenbeleuchtung.

Gernot Elsensohn bringt eine Ergänzung ein: Die Vorstandsmitglieder, welche Mitglied werden, haben keinen finanziellen Vorteil, es geht nur darum, die Modalitäten der Abrechnung zu überprüfen, bevor wir andere Mitglieder für den Verein gewinnen. Später, wenn alles funktioniert, ist eine Erweiterung, wie bereits berichtet, geplant.

Der Vorsitzende berichtet weiters über eine sehr erfreuliche Mitteilung, dass wir das Gemeinde E-Auto und die Ladestation zu 50 % durch das KIP gefördert bekommen.

Fabienne Netzer fragt nach, was das KIP ist, der Vorsitzende erklärt, das ist das Kommunale Investitionsprogramm. Er hofft, dass es nächstes Jahr nochmals ein KIP gibt.
Fabienne meint, das ist die Gemeinde Milliarde.

Er berichtet weiters, dass die Gemeinde eine Bauantrag für den Bewegungsraum des Kindergartens gestellt hat. Der Kindergarten hat in der Vergangenheit bei schlechtem Wetter immer wieder den Vereineraum als Bewegungsraum mit den Kindern genutzt. Die Kindergartenaufsicht hat sich die Situation angeschaut und ist zur Entscheidung gekommen, dass die Nutzung zu gefährlich ist. Nun haben wir eine Bauantrag für die Nutzung als Bewegungsraum bei der Bezirksbehörde eingereicht, damit wir auch gleich die richtige Widmung (Nutzungsänderung), für den Raum bekommen. Die Sachverständigen werden vor Ort die Situation prüfen und uns dann sagen, was wir machen müssen. Einige Dinge wissen wir schon, zum Beispiel Kindersicherungen für die Steckdosen, Heizkörperabdeckungen usw. Wichtig ist, dass wir nicht jedes Mal die Tische und Stühle aus dem Raum wegräumen müssen. Als Vorschlag haben wir einige Turnmatten von der Volksschule geholt und vor die Tische und Stühle gestellt. Die Aufsicht möchte aber, dass dies alles baurechtlich sauber geregelt wird.

Der Vorsitzende berichtet, dass, wie sicherlich schon alle wissen, ist in Schruns ein neuer Bürgermeister, Kieber Tobias hat das Amt von Jürgen Kuster übernommen. Da Jürgen

Kuster auch Standesrepräsentant war, musste auch ein neuer Standesrepräsentant gewählt werden, dies ist nun Herbert Bitschnau. Sein Stellvertreter ist Daniel Sandrell.

Bürgermeister Helmut Pechhacker berichtet weiters, dass seit 15.07.2024 Markus Rudigier als Amtsleiter für die Gemeinde St. Anton i.M. arbeitet. Es ist eine großartige Sache, dass Markus bei uns angefangen hat.

Ab Morgen bekommen wir eine neue Mitarbeiterin im Bürgerservice, Frau Birgit Schwarzmann. Sie arbeitet als Teilzeitmitarbeiterin zu 60 % bei uns. Sie ist lange Zeit in Vandans im Bürgerservice tätig gewesen, hier bekommen wir ebenfalls eine sehr gute Mitarbeiterin.

Der Vorsitzende berichtet, dass die Kanalresterschließung nun abgeschlossen ist, bis auf die Hausanschlüsse ist nun alles fertig. Wir gehen davon aus, dass noch im Oktober alle Hausanschlüsse gemacht werden, somit haben wir eine Anschlussquote von 100 %. Martina Bickel erklärt, dass die Firmen sehr sauber gearbeitet haben, das darf man ihnen auch so sagen. Der Vorsitzende erklärt, dass er das Lob weitergeben werde.

Er berichtet weiters, dass die Gemeinde mit der Sanierung der Kanaldeckel begonnen hat, bis jetzt wurden insgesamt 9 Kanaldeckel ausgetauscht. Das ist ein großartiges Verfahren, die Kanaldeckel können sich nicht mehr heben oder senken da sie 5 cm mit dem Asphalt mitgehen können. Wir werden in den nächsten Jahren so weiter machen und die defekten Deckel austauschen.

Der Vorsitzende berichtet, die Baukostenberechnung für die Feuerwehr und den Nahversorger haben wir nun bekommen. Der Nahversorger ist mit dieser Summe nicht realisierbar, die Kosten liegen derzeit bei € 9,5 Mio., das ist eindeutig zu viel. Hier wird nochmals geschaut, dass die Kosten runterkommen. Wir werden das unter dem Punkt Allfälligem nochmals genauer diskutieren.

Die Kosten für den Feuerwehrhausumbau liegen bei ca. € 2,0 Mio. netto. Dieser Punkt wird ebenfalls bei Allfälligem genau besprochen. Wir haben im Bauausschuss auch schon darüber diskutiert, wie wir hier weiter vorgehen sollen.

zu Punkt 8 – Allfälliges

Der Bürgermeister erklärt, dass wir sehr offen über das Thema Feuerwehrhausumbau reden möchte. Wir haben im Bauausschuss diskutiert, dass wir den Feuerwehrhausumbau mit dem Nahversorger und Gemeinde NEU eventuell trennen sollten, damit wir mit der Feuerwehr schneller vorankommen. Dass wir vielleicht sagen, die Feuerwehr baut an das bestehende Gebäude an und bekommt dann das jetzige Gemeindeamt dazu. Aber sollte das mit der Gemeinde und dem Nachversorger nicht hinhauen, dass man das ganze schon so plant, dass beim Anbau der Feuerwehr aufgestockt werden kann, beziehungsweise nach hinten angebaut werden kann, und die Gemeinde bleibt so wie sie ist.

Er bittet um eine offene Diskussion, wie das nun weitergeführt werden soll. Damit wir auch einen Planer beauftragen können, müssen wir Geld in die Hand nehmen. Ziel ist es,

dann etwas konkretes in der Hand zu haben. Dann können wir auch schauen, wie uns die Feuerwehr mit Eigenleistungen unterstützen kann. Schauen, wo wir etwas einsparen können. Mit den Förderungen sind wir sehr gut aufgestellt. Letzte Woche Montag war Landesrat Gantner hier, es war ein ganz gutes Gespräch. Er hat uns auch die Födersätze zugesandt. Wir liegen bei ca. 40 % Förderung und einer maximal 20 %igen Strukturförderung, gedeckelt mit €250.000,-. Bei einer Bausumme von € 1,25 Mio. Euro wäre das ideal ausgenützt. Bei einer Bausumme von € 2,5 Mio. oder € 5,0 Mio. gibt es nicht mehr als € 250.000,- Strukturförderung.

Stefan Stemer: Man muss dazu sagen, dass bei der Feuerwehr und Gemeinde dies immer Nettobeträge sind und es ist ein Edelrohbau, das bedeutet, es ist keine Ausstattung dabei. Mit den knapp über€ 2,0 Mio. bei der Feuerwehr und dem Nahversorger mit Gemeinde sind wir bei über € 9,5 Millionen. Dann müssen wir noch die MWST dazurechnen, außer wir machen eine GmbH daraus, das könnte man jetzt beim Einzelhändler machen, grundsätzlich fehlt aber auch bei der Gemeinde die Ausstattung. Die Ausstattung der Feuerwehr ist noch nicht bekannt, Helmut, ich glaube, du hast schon telefoniert, dass wir für die Ausstattung eine Kostenschätzung bekommen, damit wir wissen, in welchem Bereich wir uns befinden. Wir haben im Bauausschuss diskutiert, ich würde das ebenfalls befürworten, wie du es schon gesagt hast, Helmut, dass für die Feuerwehr ein Zu- und oder Aufbau extern geplant wird, dass, wenn wirklich die Gemeinde später kommt, wir uns den Platz nicht verbauen. Sodass, wenn wir finanziell wieder gut dastehen, wir uns wieder etwas leisten können, das Gemeindeamt zu bauen. Dass dies auch zum Beispiel in 10 Jahren verwirklicht werden kann. Aber ich glaube, mit diesen Summen, die wir nun gehört haben, kann sich die Gemeinde St. Anton i.M. nicht leisten die Projekte zu verwirklichen. Der Vorsitzende erklärt, dass wir die Zahlen für die Ausstattung (Spinds, Möbel, Lüftungstechnik, Beschallungstechnik…) bekommen, damit wir sie auch noch dazurechnen können. Stefan meint, jetzt sind wir bei ca. 2,2 Millionen Euro, ist die Ausstattung bei € 300.000, - oder sind es € 600.000, -, dann können wir auch schauen, wie hoch die Förderung wirklich in Zahlen ist.

Harald Bickel meint, bezüglich der Kalkulation der Ausstattung, da sind wir derzeit mit der Feuerwehr Bings dran, was wir herbringen, ist eine Schätzung, ein konkretes Budget kann man dann machen, wenn wir die Pläne haben. Bings ist neu gebaut, von der Größenordnung sind wir ein bisschen größer als Bings, aber das bekommen wir hin, da bekommen wir gute Werte. Wie gesagt ist es eine Grobschätzung und kein verpflichtendes Budget.

Bürgermeister Helmut Pechhacker berichtet, dass wir bei einer Förderung zwischen 35,5 % und 40 % liegen, da kommt es auf die Baumaterialien und die nachhaltige Bauweise an. Es wird gefragt, ob die Förderung immer auf den Nettopreis gilt, oder Brutto. Bürgermeister Helmut Pechhacker meint, sie gilt auf den Bruttobetrag.

Martin Bickel meint, eigentlich steht das Projekt schon lange an, wenn der Nachversorger nicht kommt, warten wir weiter. Jeder kennt die Situation bei uns im Feuerwehrhaus, die ist nicht prickelnd. Nach hinten kann weit gegangen werden, man muss schauen, wie die Stromleitung des Trafos gelegt sind. Aber grundsätzlich ist hier viel Platz.

Der Vorsitzende meint, dass ein Angebot eingeholt werden sollen, was die Planung kostet, damit wir hier weiterkommen. Aber mit beiden Varianten. Es ist wichtig, dass wir den Anbau so ausrichten, dass, wenn der Nahversorger nicht kommt, problemlos Anbauen bzw. darauf bauen können.

Wilma Battlogg fragt nach, wenn du sagst, € 9,5 Mio. Nahversorger Baukosten und was sollen sie da noch nachrechnen, das vermögen wir sowieso nicht. Der Vorsitzende erklärt, dass es noch andere Möglichkeiten gibt, wie wir erst jetzt aufgrund der Information vom Büroleiter von Landesrat Gantner darauf gekommen sind. Ursprünglich sind wir davon ausgegangen, dass wir die Gemeinde bauen müssen, damit wir die Förderung bekommen, jetzt ist es so, dass Sutterlüty alles baut und wir bezahlen dann den Gemeindebau selbst und haben dafür einen Vertrag von mindestens 25 Jahren mit Sutterlüty.

Wir müssen als Gemeinde in dieser Zeit auch im Gebäude drinnen sein. Das bedeutet, wir müssten nur die Kosten für die Gemeinde aufbringen, alles andere wäre Sache von Sutterlüty. Wilma fragt nach, ob Sutterlüty da mit macht. Der Vorsitzende berichtet, dass er heute mit Sutterlüty telefoniert hat, er ist nicht abgeneigt, aber es muss natürlich genau geprüft werden. So würden wir die Förderung für den Gemeindebau bekommen und Sutterlüty baut sein Geschäft und bezahlt das dann auch selbst. Wilma fragt, ob er dann auch 25 Jahre drinnen bleibt. Der Vorsitzende meint, dass er das dann im Baurecht machen, momentan ist üblich, dass man das Baurecht auf 50 Jahre vergibt. Wilma Battlogg meint, warum dann die Gemeinde nur 25 Jahre drinnen ist. Der Vorsitzende erklärt, dass es laut Gesetz mindestens 25 Jahre sein müssen, damit man die Förderung bekommt.

Es macht natürlich Sinn, dass die Gemeinde dieselbe Laufzeit beim Vertrag hat.

Fabienne Netzer fragt nochmals nach, der Sutterlüty baut das Geschäft und die Gemeinde und wir bezahlen dann die Baukosten der Gemeinde und können dann die Förderung abrufen. Der Vorsitzende bejat dies.

Alexandra Battlogg fragt nach, was das uns dann kostet. Der Vorsitzende meint, das müssen wir erst berechnen lassen das können wir noch nicht sagen. Alexandra Battloggmeint, das wird man vielleicht schon aus den vorliegenden Zahlen herausrechnen können. Der Vorsitzende erklärt, dass Sutterlüty gesagt hat, dass diese Größe des Geschäftes mit € 7,5 Mio. um ca. 30 % zu teuer ist. Der Vorsitzende erklärt, dass sich Sutterlüty sicherlich auskennt, da er in der letzten Zeit sehr viel gebaut hat. Bei der Baukostensumme ist alles mit dabei, auch die Außenanlage. Es werden nun Heinz Fleisch und der Baumeister von Sutterlüty nochmals zusammensitzen und das Ganze nochmals anschauen.

Alexandra Battlogg befürchtet, dass das, was der Bevölkerung wichtig ist, nämlich dass eine Tiefgarage gebaut wird und für die Bevölkerung wertvoll überbaut wird, das ist im Moment nicht der Fall.

Bürgermeister Helmut Pechhacker bestätigt, dass diese Variante nicht finanzierbar ist.

Dies wurde auch schon in der großen Bauausschusssitzung besprochen, dass dies nicht finanzierbar ist, da würden wir von knapp € 18 Mio. reden.

Gernot Elsensohn fragt nach, ob die erwähnten, 30 % zu teurer nur für den Nachversorger, oder auch für die Feuerwehr gilt. Der Vorsitzende erklärt, dass dies nur für den Nahversorger gilt.

Alexander Wachter fragt nach, über wie viele Quadratmeter wir bei der Feuerwehr reden?

Der Vorsitzende erklärt, gesamt über 613 m². Aber da ist sicherlich auch noch Einsparungspotential hier, wir reden da auch von einem Schlauch- und Übungsturm. Der Turm liegt kostenmäßig bei ca. € 200.000, -. Wir werden in der großen Runde nochmals zusammensitzen müssen und schauen, wo wir Einsparungspotential haben.

Stefan Stemer, meint, man kann 600 geschickte oder aber ungeschickte Quadratmeter planen. Es kommt darauf an, wie man das einteilt. Wenn wir jetzt nochmals das Geld in

die Hand nehmen und die Feuerwehr extern planen lassen, haben wir ein klares Bild und können auch die Kosten genauer abschätzen. Beim Umbau können wir noch nicht sagen, was alles zum Vorschein kommt, es kann günstiger werden, es kann aber auch viel teurer werden. Wir müssen auch die Fläche nochmals anschauen, ein gutes Beispiel ist hier die Gemeinde, wir haben da zwar viel Quadratmeter, die Gemeinde ist aber schlecht eingeteilt. Wäre sie besser eingeteilt, würden wahrscheinlich weniger Quadratmeter reichen.

Darum ist der Konsens mit der Feuerwehr sehr wichtig, sie muss einbringen, was sie unbedingt braucht. Er befürwortet es natürlich, dass das Geld für eine externe Planung in die Hand genommen wird. Damit wir sagen können, was der Umbau wirklich kostet.

Alexander Wachter meint, wir müssen aber auch wissen, was die Planung kostet.

Der Vorsitzende erklärt, er wird bei Atzmüller Jürgen und bei Schröcker Klaus ein Angebot anfragen. Gernot Elsensohn fragt nach, ob die Planung oder Konzepte angefragt werden sollen, eben ein Plan B. Der Vorsitzende meint, der Plan B, im Fall, dass es mit der Gemeinde neu nichts wird, dass wir gleich den Anbau und oder Aufstockung wirklich so planen. Fabienne Netzer fragt nach, ob Fleisch & Loser auch ein Planer ist? Es wird mehrheitlich erklärt, dass er kein Planer ist, dieses Büro macht Kalkulation und Bauleitung, der bekommt dann den fertigen Plan zum Kalkulieren.

Der Vorsitzende meint, wenn alle damit einverstanden sind, hole ich die Angebote ein, er meint, dass sie von den Kosten her so liegen werden, dass dies im Gemeindevorstand beschlossen werden kann. Dann können wir das kurzfristig beschließen, wenn es höher ist, werden wir ein Gemeindevertretungssitzung kurzfristig einberufen.

Stefan Stemer fragt nach, was nun angeboten werden soll, ein Vorentwurf mit der Feuerwehr abgestimmt, oder wie gehen wir da vor. Es wird allgemein betont, dass der Vorentwurf in Abstimmung mit der Feuerwehr der einzuschlagende Weg ist. Der Vorsitzende schlägt vor, dass eine gemeinsame Bauausschusssitzung zusammen mit der Feuerwehr gemacht werden soll. Stefan Stemer meint, erst dann kann eine vernünftige Planung gemacht werden. Der Vorsitzende fragt nach, ob er einen Stundensatz anfragen soll, Fabienne meint, dann wissen wir gar nicht, wohin es geht. Der Vorsitzende meint, dass wir uns alle Optionen offenlassen müssen und wir uns nichts verbauen. Stefan Stemer meint, wir müssen jetzt Atzmüller Jürgen und Schröcker Klaus sagen, das ist der Plan von der Feuerwehr, das bitte in einen An- bzw. Zubau einplanen, dann wissen sie, wieviel Quadratmeter benötigt werden.

Martina Bickel meint, da gibt es die Vorgabe vom Landesverband, Der Vorsitzende meint, dass dies nicht für den Umbau gilt. Martina Bickel: Das hat letzte Woche Karlheinz Beiter klar gesagt. Der Vorsitzende erwidert, Österle hat gesagt, dass es beim Umbau nicht auf jeden Zentimeter drauf ankommt. Wie zum Beispiel die Länge des Gebäudes, das wäre laut Vorgabe zu kurz. Martina Bickel, das stimmt, bei den Quadratmeter können wir vielleicht 20 m² abweichen. Die Vorgaben sind halt so, wir können aber nicht auf 400 m² runter. Es wird gefragt, wie viele Quadratmeter das jetzige Feuerwehrhaus hat. Harald Bickel meint 250 m² mit allen Provisorien. Die Räumlichkeiten wurden 1970 erbaut, heute sind natürlich ganz andere Standards. Bestehende Räumlichkeiten können natürlich verwendet werden und müssen nicht abgerissen und neu gebaut werden. Aber es dürfen nicht wesentliche Teile fehlen. Das ist auch dass, was Karlheinz Beiter (Bezirksfeuerwehrinspektor) gesagt hat. Landesrat Gantner hat gemeint, es ist ganz einfach, wenn der Stempel vom Landesfeuerwehrverband drauf ist, gibt es eine Förderung, wenn nicht, dann nicht.

Stefan Stemer meint, dann geben wir ihnen die Pläne, die wir haben, dann können sie hier ein Kostenschätzung machen und wenn man sich dann einen Plan ausgesucht hat, können sie dann genau die Kosten erheben. Christian Bitschnau ergänzt, dass die Einrichtungskosten ebenfalls bis dahin vorliegen sollten.

Der Vorsitzende erklärt, dass es mit den Förderungen ziemlich gleich aussieht wie bei der Gemeinde, da liegen wir auch bei maximal 41% Förderung zuzüglich der Strukturförderung von 20%, max. € 250,000, -.

Fabienne Netzer erklärt, dass sie es ganz wichtig finden würde, dass nun ein verbindlicher Zeitplan gemacht wird. Es wäre auch für die Feuerwehr sehr wichtig, zu wissen, wie es jetzt weiter geht. Es gibt und gab natürlich viel Abstimmung bezüglich der Planung, aber es ist sehr viel Zeit vergangen. Es muss jetzt klar gesagt werden, auf dieser Wiese passiert in absehbarer Zeit etwas oder nicht, und dann muss auch klar die Entscheidung getroffen werden, macht man alles oder gibt es einen Zeitplan, wo Abhängigkeiten bestehen. Sie meint, dass dies nun festgelegt werden soll. Nach einer kurzen Diskussion schlägt Fabienne vor, dass man sich in 4 Wochen wieder trifft. Der Vorsitzende erklärt, dass, er dies nicht sagen kann, es kommt auf die Planer an, er erklärt wiederholt, dass wenn die Unterlagen von den Planern vorliegen können wir wieder zusammensitzen.

Eva-Maria Vonier meint: Fabienne, ich denke wir sind abhängig von den Planern, bis wann die Angebote reinkommen. Fabienne Netzer meint, was ist daran, wenn man sich einen sportlichen Termin setzt, wenn es nachher nicht geht, kann man die Frist verlängern. Alexandra Battlogg meint, man muss Prioritäten setzten, sie findet, dass die Feuerwehr schon Priorität hat. Der Vorsitzende erklärt, darum möchten wir das jetzt so machen, wir haben das auch so im Bauausschuss besprochen. Alexandra Battlogg erwidert, für sie sieht das jetzt gerade nicht so aus. Der Vorsitzende erklärt, das liegt an den Planern, er kann nicht sagen, ob die Planer 2 oder 3 Wochen Zeit für die Planung benötigen.

Gernot Elsensohn fragt den Vorsitzenden, was nach seiner Meinung nach ein realistischer Zeitplan wäre? Der Vorsitzende erklärt, dass er es nicht weiß, er werde das morgen versuchen abzuklären und hoffe, dass er zeitnah eine Rückmeldung bekommt. Dann können wir mit den Planern, Bauausschuss und Feuerwehr zusammensitzen und planen lassen. Gernot Elsensohn meint, der Auftrag ist klar, die Feuerwehr hat ihren Bedarf klar aufgezeigt. Die Planer haben freie Hand und können Bestand erweitern, sodass die Feuerwehr ein vollwertiges Feuerwehrhaus bekommt. Der Vorsitzende meint, sie müssen die Vorgaben der Feuerwehr einhalten, also nur begrenzt freie Hand. Gernot Elsensohn meint, so hat er es auch gemeint. Eva-Maria Vonier meint, wenn es finanziell machbar ist, ansonsten muss man Abstriche machen. Alexandra Battlogg fragt nach, wo man dann Abstriche macht. Der Vorsitzende erklärt, dass er auf die beiden Planer zugeht und ein Angebot einholt. Stefan Stemer meint, dass er auch noch Vonier/Lang fragen soll, Schröcker habe sehr viel Arbeit, er muss sagen, ob er wirklich Zeit hat. Wilma Battlogg meint, dass es sehr lange geht, Ende April war die letzte Sitzung, dort hast du uns berichtet, dass du Anfang Mai ein Treffen mit Jürgen Sutterlüty gibt und anschließend eine Bauausschusssitzung gemacht werden soll, die hat es aber nicht gegeben. Der Vorsitzende erklärt, dass er die Unterlagen sehr lange nicht bekommen hat. Wilma Battlogg meint, ja jetzt ist aber Ende September, es sind 5 Monate vergangen und wir sind nicht weiter. Der Vorsitzende meint, dass wir wieder am Start sind, wir haben jedoch immer wieder Summen vorgelegt bekommen, die wir nicht vermögen. Wilma Battlogg meint, dass wir nun

Druck machen müssen Martina Bickel erklärt, das ist ja auch der Grund, warum wir versuchen, den Nahversorger abzukoppeln. Wilma Battlogg fragt nach, ob man sich nicht auf einen Zeitplan einigen kann, wir kommen nicht weiter, wir sind immer gleich weit. Der Vorsitzende wird mit den Planern reden, um einen verbindlichen Zeitplan zu bekommen.

Fabienne Netzer regt nochmals an, eine Sitzung in 4 Wochen anzuberaumen, der Vorsitzende erklärt, dass eine Sitzung erst Sinn macht, wenn die Unterlagen von den Planern da sind. Er hat keinen Einfluss darauf. Walter Borger meint, dass, sobald die Unterlagen hier sind, eine Woche danach die Sitzung anberaumt werden kann. Fabienne meint, das ist dasselbe wie beim Dach, das lag auch zwei Monate auf dem Tisch. Sie meint, sie wäre für einen verbindlichen Terminplan, aber wenn es keine Mehrheit dafür gibt, muss sie dies zur Kenntnis nehmen.

Nach einer weiteren Diskussion über den Terminplan wird der Vorsitzende beauftragt, die Angebote bei Atzmüller, Schröcker und eventuell Vonier/Lang einzuholen und alles schnellstmöglich zu erledigen.

Nachdem keine weiteren Wortmeldungen mehr erfolgen, bedankt sich der Bürgermeister bei allen Gemeindemandataren für ihr Erscheinen. Weiters bedankt er sich recht herzlich bei den anwesenden, zuhörenden Personen für ihr Interesse und erklärt die Sitzung um 20:50 Uhr für beendet.

Der Schriftführer: Der Bürgermeister:

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