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ÜbersichtStand MontafonSitzungsprotokolle

22. Standessitzung: 07.02.2023

Stand Montafon · Protokolle Stand Montafon · 07.02.2023

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Fundstellen

Raumplanung / Umwidmung

  • … und Diskussionsgrundlage ausgearbeitet. Das Ergebnis wird dem Standesausschuss am 13. Februar vorgestellt. regREK Montafon Die Phase II des regionalen Räumlichen Entwicklungskonzepts (regREK) Montafon wurde gestartet. Der Auftakt der dazugehörenden Veranstaltungen erfolgt mit dem Planungsgespräch am 1. März in der Alpinsportzentrale in …

Vergabe / Ausschreibung

  • … Klimawandel, Schutzwaldbewirtschaftung etc. realisiert werden. Für die Kuratierung und Szenografie wurden je drei Vergleichsangebote eingeholt. Billigstbieter bei der Kuratierung ist der Heimatschutzverein Montafon mit einem Angebot in Höhe von 23.000 Euro (inkl. Mwst.). Billigstbieter für die Szenographie ist der …
  • … Schruns www.stand-montafon.at Tel: +43(0)5556/72132-0 Fax: +43(0)5556/72132-9 E- Mail:info@stand- montafon.at DVR 0433659 Auf Antrag des Vorsitzenden wird die Vergabe der Kuratierung und der Szenographie an den jeweiligen Billigstbieter einstimmig beschlossen. Pkt. 4.) Abschluss von Versicherungsverträgen für KFZ-, …

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Stand Montafon A-6780 Schruns - Vorarlberg

Montafonerstraße 21
T +43 (0)5556 72132, F 72132-9
info@stand-montafon.at
www.stand-montafon.at
DVR: 0433659

Zl./Bearb.: SM004.2/2023/bm

NIEDERSCHRIFT

aufgenommen am 7. Februar 2023 im Sitzungssaal des Standes Montafon anlässlich der 22.

Sitzung der Standesvertretung in der laufenden Funktionsperiode.

Auf Grund der Einladung vom 31. Jänner nehmen an der auf 14:30 Uhr einberufenen Standessitzung teil:

Standesrepräsentant Jürgen Kuster, Schruns
Standesrepräsentant-Stellvertreter Bgm Josef Lechthaler, St. Gallenkirch Bgm Matthias Luger, Stallehr Bgm Andreas Batlogg, Lorüns Bgm Helmut Pechhacker, St. Anton Bgm Martin Vallaster, Bartholomäberg Bgm Florian Küng, Vandans Bgm Herbert Bitschnau, Tschagguns Bgm Thomas Zudrell, Silbertal Bgm Daniel Sandrell, Gaschurn

Entschuldigt: LAbg Monika Vonier
LAbg Nadine Kasper

Weitere Sitzungsteilnehmer: PR-Beauftragter Toni Meznar
Valentina Bolter
TOP1 Oswald Ganahl, Christine Vergud
TOP3 Ralph Hollenstein

Schriftführer: Standessekretär Bernhard Maier

Der Vorsitzende eröffnet um 14:36 Uhr die Standessitzung und begrüßt die Kollegen Bürgermeister und verliest die Entschuldigungen. Gemäß Standesstatut stellt er die Beschlussfähigkeit fest. Gegen die vorliegende Tagesordnung wird nach Umfrage kein Einwand erhoben, zur Erledigung steht somit nachstehende

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Tagesordnung

1.) bewusstmontafon – Rückblick 2022 und Vorschau 2023
2.) Projekt Aktionszentrum Naturgefahren Vandans – Vergaben

  • a. Kuratierung
  • b. Szenographie

3.) Musikschule Montafon, Tarife – Empfehlungsbeschluss an die Marktgemeinde Schruns 4.) Abschluss von Versicherungsverträgen für KFZ-, Haftpflicht- und AllRisk & Betriebsunterbrechungsversicherungen 5.) Genehmigung der Niederschrift von der 21. Standessitzung am 20.12.2022 6.) Berichte 7.) Allfälliges

Erledigung der Tagesordnung

Pkt. 1.) bewusstmontafon – Rückblick 2022 und Vorschau 2023 Der Vorsitzende begrüßt Herrn Oswald Ganahl und Frau Christine Vergud vom Verein bewusstmontafon zum Tagesordnungspunkt 1. Oswald Ganahl bedankt sich für die Möglichkeit, über die Aktivitäten des Vereins einmal pro Jahr in einer Standessitzung berichten zu können sowie für die finanzielle Unterstützung des Standes.

Der Verein „bewusstmontafon“ besteht seit mittlerweile 25 Jahren. Vor einigen Tagen hat im kleinen Rahmen ein Jubiläums-Abend stattgefunden.

Der Verein ist gut vernetzt mit anderen Organisationen in Vorarlberg, wie der Klostertaler Bau- erntafel oder der Bregenzerwälder Käsestraße.

Der Mitgliederstand ist immer etwa gleich groß. Über Neuzugänge freut sich der Verein. Es wird jedoch nicht aktiv Werbung betrieben. Die einzelnen Arbeitsgruppen sind nach wie vor aktiv – wie seit der Gründung des Vereins. Die Veranstaltung „Reiseziel Bauernhof“ hat vergangenes Jahr im April zum ersten Mal stattgefunden. Dabei f and die Präsentation von Betrieben mit einem Angebot speziell für Kinder statt. Besuchende konnten hinter die Kulissen blicken und selbst mitarbeiten .

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Eine weitere, neue Veranstaltung ist auf Einladung von Montafon Tourismus hin entstanden.

Thema ist die Partnerschaft von Tourismus und Landwirtschaft. Die Verköstigung bei dieser Veranstaltung erfolgte ausschließlich durch Betriebe von bewusstmontafon .

Das Kochbuch von Montafon Tourismus wurde in Zusammenarbeit mit dem Verein erstellt.
Darin abgebildet sind nur Betriebe von bewusstmontafon.

Ein Regionalitätsgipfel hat stattgefunden, zu dem alle Partner von bewusstmontafon eingeladen wurden. Ziel war es, den Gastronomie-Betrieben die Angebote von bewusstmontafon zu präsentieren und die Nachfrage ihrerseits zu konkretisieren. Es ist geplant, auch 2023 ein Regionalitätsgipfel durchzuführen. Zudem ist der Kontakt mit den jeweiligen Küchenchefs und Verantwortlichen wichtig.

Das Käse- Anschnitt-Fest hat am 1. Juli 2022 in St. Gallenkirch stattgefunden. Ziel ist die Präsentation des jungen Käses und die Steigerung des Absatzes. Die Innerfrattner Landjugend hat dabei die Bewirtung übernommen.

Bei der Veranstaltung „Schmöckerei“ präsentierten die bewusstmontafon Betriebe ihre Produkte im Sternensaal für die Zuständigen in den heimischen Gastronomie-Betrieben.

Der Buratag fand am ersten Oktoberwochenende in Schruns statt. Die Fachjury der Sura-Kees Auszeichnung bewertete den Sura Kees im vergangenen Jahr etwas schärfer. Es wurden weniger Goldmedaillen vergeben. Ziel ist es, eine hohe Qualität zu fördern. Dazu finden 2023 in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer auch Hygieneschulungen für Alpsennereien im Bereich Sura Kees statt. Dies soll eine Pflichtveranstaltung für alle Alpen im Montafon sein.

Die Wirtschaftskammer hat in Rankweil zu einer „Kitchen-Party“ eingeladen. Bei dieser landesweiten Veranstaltung präsentierten bewusstmont afon Betriebe ihre Produkte den zahlreichen Gastronomen.

Beim Weihnachtsmarkt am Schrunser Kirchplatz konnten sich die Betriebe des Vereins vorstellen. Dabei gab es auch eine Visite der Lebensmittelkontrolle, die gut abgelaufen ist.

Das Bäuerinnenbuffet hatte während der Corona -Pandemie wenig Buchungen. Mittlerweile ist die Nachfrage wieder gestiegen und entspricht dem Niveau vor der Pandemie. Zudem wurde in die Ausrüstung der Bäuerinnen investiert. Oswald Ganahl bedankt sich bei den Gemeinden und dem Stand Montafon für die Nachfrage nach dem Bäuerinnenbuffet.

Das Genuss-Kistle wird dieses Jahr in eine neue Verpackung gegeben, die stapelbar ist und versendet werden kann. Zudem wird eine Karte beigelegt , auf der auf die Zusammenarbeit mit der Caritas hingewiesen wird.

Es gibt eine neue, österreichweite Werbeaktion der AMA , bei der die Alp-Produkte präsentiert werden sollen. Dies führt zu etwas mehr Verwaltungsaufwand, jedoch ist die Erreichung eines größeren Publikums möglich. Die teilnehmenden Betriebe werden zusätzlich überprüft.

Der Verein bemüht sich um den geografischen Ursprungsschutz, bei dem die Produkte von bewusstmontafon als Montafoner Produkte deklariert werden. Es gibt auch einen Verein, der bei der Antragsausfüllung beim Patentamt unterstützt.

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Die Arbeit im Bereich Social Media und auf der Website läuft in intensiver Zusammenarbeit mit Montafon Tourismus. Dazu gibt es auch immer wieder professionelle Fotoshootings für die Mitgliedsbetriebe. Für die Nutzung dieser Fotos gibt es klare Richtlinien. Der jeweilige Betrieb kann diese Fotos auch für sich verwenden.

In diesem Zusammenhang wurden die Social Media Beiträge ausgewertet. Ersichtlich ist, dass es für einige Veranstaltungen oder Produkte des Vereins großes Interesse gibt.

Jeden Monat wird auch ein Mitgliedsbetrieb im Magazin der Wirtschaft Montafon vorgestellt.

Für jede Alpe gibt es ein „Alpspiegel“, das für alle Alpen gleich aufgebaut ist und die wichtigsten Infos über die jeweilige Alpe zusammenfasst. Zudem gibt es ein einheitliches Butterpapier.

Christine Vergud informiert zum Kassabericht. Die Einnahmen setzen sich aus den Beiträgen von Mitgliedern für z.B. das Butterpapier, den Einnahmen über die Genuss-Kistle, Bäuerinnenbuffet, Mitgliedsbeiträge und Förderungen zusammen. Die Ausgaben beinhalten die Kosten für die Genuss-Kistle (z.B. Kosten für Caritas und Produkte), Kosten für Produkte des Bäuerinnenbuffet, Personalkosten, Steuerberatung, EDV, Werbeaufwand etc.

Dieses Jahr wurden vermehrt Betriebsmittel (z.B. Etiketten, Verpackungsmaterial) erworben.

Die Abrechnung der Genuss-Kistle sowie des Bäuerinnenbuffets erfolgt über das Büro des Vereins. Zudem kommen noch die Stunden von Christine Vergud für die Organisation und Abwicklung der Vereinsarbeit dazu.

Obwohl viele neue Formate eingeführt wurden, wird das Budget etwa im gleichen Rahmen ausgeschöpft als im Vorjahr. Der Rechnungsabschluss ist jedoch noch nicht ganz fertiggestellt.

Insbesondere bei Veranstaltungen werden die Kosten auf Kostenstellen aufgeteilt, damit die Ausgaben evaluiert werden können.

Im Jahr 2023 werden Mitgliederschulungen im Bereich Kalkulation, Preisgestaltung, Hygiene, Etikettierung etc. umgesetzt. Die im Vorjahr neu gestalteten Veranstaltungsformate werden weitergeführt. Der mediale Fokus liegt auf Social Media. Die Zusammenarbeit mit Montafon Tourismus funktioniert sehr gut und wird auch weitergeführt.

Die Leistungsvereinbarung, die mit dem Stand Montafon abgeschlossen wurde, soll verlängert werden. Aktuell läuft diese bis 2024. Oswald Ganahl bittet um eine rechtzeitige Verlängerung dieser Leistungsvereinbarung, damit sie Planungssicherheit für den Verein haben.

Oswald Ganahl und Christine Vergud bedanken sich beim Stand Montafon und bei den Montafoner Gemeinden für ihre Unterstützung. Der Vorsitzende bedankt sich für die Präsentation des Vereins, für die gute Zusammenarbeit und das Engagement der Vereinsmitglieder.

Bgm Florian Küng bedankt sich ebenfalls bei bewusstmontafon. Der Verein lebt die Regionalität und unterstützt viele Produzenten bei der Direktvermarktung. Die Vielfalt der Produktpalette ist sehr beeindruckend. Christine Vergud ergänzt, dass es Qualitätskriterien für die Produkte von bewusstmontafon gibt. Dadurch wird die Vielfalt der Produkte etwas eingeschränkt, die Qualität der Produkte steigt dadurch jedoch.

Bgm Josef Lechthaler spricht ein großes Dankeschön für die Arbeit des Vereins aus. Er weist auf die Genossenschafts-Metzgerei in St. Gallenkirch hin. Er bittet darum, die Infobroschüre

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an möglichst viele landwirtschaftliche Betriebe auszusenden und die Vereinsmitglieder diesbezüglich anzuschreiben. Eventuell könnte es auch eine finanzielle Unterstützung für die Betriebe geben, die die Metzgerei nutzen. Oswald Ganahl erklärt, dass der Verein bewusstmontafon hinter der neuen Metzgerei steht. Es gibt viele Situationen, in denen eine Metzgerei in der Region wertvoll wäre.

Pkt. 3.) Musikschule Montafon, Tarife – Empfehlungsbeschluss an die Marktgemeinde Schruns (vorgezogen)
Der Vorsitzende erklärt, dass die Gemeinde Schruns die Musikschule Montafon verwaltet. Die Gebühren und das Budget werden aber auf Standesebene als Empfehlung an die Marktge- meinde Schruns beschlossen. Der Vorsitzende fasst eingangs den von Musikschulleiter Ralph Hollenstein in der Finanzklausur vorgetragenen Jahresbericht zusammen. Dieses Thema wurde bereits bei der 20. Standessitzung am 8. November 2022 besprochen. Damals wurde der Tagesordnungspunkt vertagt, da keine Einigkeit bezüglich der Tariferhöhung bestand. Der Vorsitzende berichtet, dass Ralph Hollenstein seit 1. September 2022 als neuer Direktor der Musikschule Montafon bestellt ist und damit die Aufgaben von Dietmar Hartmann über- nommen hat, welcher in den Ruhestand übergetreten ist. Ein sehr guter Musikunterricht, ein breites Fächerangebot und ein niederschwelliger Zugang zum aktiven Musizieren für die breite Bevölkerung werden als zentrale Aufgabe der Musik- schule angesehen. Als Ausbildungsstätte für den Blasmusiknachwuchs wie auch für den Volksmusikbereich ist die Musikschule Montafon eine wichtige Stütze für die Montafoner Vereine. Der Ausbau und die Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Pflichtschulen des Tales in der Nachmittagsbetreuung wie auch im Musikunterricht in der Regelschulzeit stellen eine wichtige Herausforderung und Aufgabe für die Zukunft dar. Der Schülerstand beläuft sich mit dem Schuljahr 2022/23 (Stand November 2022) auf 760 Schülerinnen und Schüler. Die finanzielle Unterstützung des Landes Vorarlberg wie auch aller Montafoner Gemeinden macht dieses breite musikalische Angebot erst möglich.

Die Budgetmittel für das Jahr 2023 wurden auf das Notwendigste beschränkt, damit ein ent- sprechender Unterricht gewährleistet werden kann. Aus der Finanzklausur des Standes Monta- fon im Oktober 2022 gehen folgende Empfehlungen hervor:
Anschaffung von Instrumenten, Einrichtungs- und Gebrauchsgegenständen € 17.800,- Geringwertige Gegenstände, Materialien und Ersatzteile € 6.900,- Schreib-, Zeichen- und sonstige Büromittel € 1.200,- Druckwerke, Unterrichtsliteratur inkl. Kopien € 2.500,- Instandhaltung der Einrichtung € 4.200,- Transporte € 500,- Mieten und Pachte, einschließlich Betriebskosten, Leasing € 26.800,- Entgelte für sonstige Leistungen € 4.500,- Sonstige Ausgaben € 6.500,-

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Bei der Standessitzung im Dezember wurde überlegt, dass die Tarife komplett neugestaltet werden. Ralph Hollenstein informiert dazu, dass eine Erhöhung der Tarife nicht empfehlenswert ist, da der aktuelle Tarif bereits der teuerste Musikschul-Tarif in ganz Vorarlberg ist. Er hat die Tarife überarbeitet, sodass einzelne Angebote etwas teurer werden. Prinzipiell werden die Tarife jedoch nicht erhöht.

Bgm Martin Vallaster und der Vorsitzende sprechen sich für den Beschluss der aktuellen Tarife nach dem Vorschlag von Ralph Hollenstein aus. Bgm Florian Küng würde die Tarife generell reformieren, beispielsweise Tarife für Kinder und Erwachsene. In anderen Regionen, beispielsweise im Walgau, gibt es zudem Unterstützungen für finanziell schwächere Musikschüler:innen. Ralph Hollenstein informiert, dass diese Überarbeitung finanziell für den Stand Montafon nichts bringen würde.

Bgm Daniel Sandrell spricht die Tarife im Bregenzerwald an, die in etwa gleich hoch sind. Er fragt, warum die anderen Regionen günstiger sein können. Ralph Hollenstein erklärt, dass jede Musikschule gleich viel vom Land Vorarlberg erhalten. Der größte Kostenfaktor ist der Lohn der Mitarbeitenden. In der Musikschule Montafon gibt es noch einige Mitarbeitende mit einem alten Vertrag.

Bgm Florian Küng spricht die Förderungen anderer Gemeinden an. Er würde eine einheitliche Förderung der Montafoner Gemeinden befürworten. Dieser Punkt – und die soziale Staffelung
– sollen auf die Tarifgestaltung für die nächsten Jahre mitgenommen werden.

Bgm Josef Lechthaler möchte die Indexierung beibehalten, dazu gibt es einen Grundsatzbeschluss und es sollte nicht davon abgewichen werden. Er spricht die soziale Staffelung, die grundsätzliche Überarbeitung der Tarife und die Tarifgestaltung von anderen Regionen an. Er bittet darum, diese Informationen übersichtlich darzustellen. Zudem sollen die Förderungen der einzelnen Gemeinden übersichtlich aufbereitet werden.

Ralph Hollenstein schlägt folgende Tarifänderungen vor: Die Tanzerziehung wird um 10 % erhöht. Die Leihgebühr für Instrumente wird ebenfalls erhöht. Die restlichen Tarife bleiben gleich. Im Gesamten werden die Tarife der Musikschule dadurch um 2,25 % erhöht.

Auf Antrag des Vorsitzenden wird der Empfehlungsbeschluss die Musikschul-Tarife mehrheitlich angenommen (eine Gegenstimme) .

Pkt. 2.) Projekt Aktionszentrum Naturgefahren Vandans - Vergaben In Zusammenarbeit mit der Wildbach- und Lawinenverbauung soll ein Museum zu den Themen Naturgefahren, Klimawandel, Schutzwaldbewirtschaftung etc. realisiert werden. Für die Kuratierung und Szenografie wurden je drei Vergleichsangebote eingeholt. Billigstbieter bei der Kuratierung ist der Heimatschutzverein Montafon mit einem Angebot in Höhe von 23.000 Euro (inkl. Mwst.). Billigstbieter für die Szenographie ist der Architekt Bern- hard Breuer mit einem Angebot in Höhe von 25.300 Euro (exkl. Mwst.). Dieses Projekt wird zu 60 % mit einer LEADER Förderung unterstützt.

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Auf Antrag des Vorsitzenden wird die Vergabe der Kuratierung und der Szenographie an den jeweiligen Billigstbieter einstimmig beschlossen.

Pkt. 4.) Abschluss von Versicherungsverträgen für KFZ-, Haftpflicht- und AllRisk & Betriebsunterbrechungsversicherungen

Dieser Tagesordnungspunkt wurde in der Sitzung des Forstfonds des Standes Montafon bereits besprochen. Die Versicherungsverträge für den Stand Montafon gestalten sich gleich.

Die Arbeitsgemeinschaft der Versicherungsmakler Sattler und Wachter aus Schruns haben im Auftrag des Standes Montafon ein Konzept für ein zukünftiges Risikomanagement für alle kommunalen Einrichtungen der gesamten Talschaft erstellt. Dieses Konzept sieht ein einzigartiges gemeinsames Deckungsmodell für die Gemeinden und Talschaftsverbände im Montafon vor.

In diesem Rahmen wird der Deckungsumfang gebündelt und mit qualitativ hochwertigen Einzel-Verträgen werden günstigere Gesamtkosten angestrebt. Es bleibt jeder Gemeinde frei, diesem gemeinsamen Konzept beizutreten. Der Forstfonds und der Stand Montafon beteiligen sich an diesem gemeinsamen Modell.

Der Versicherungsbestand des Forstfonds und des Standes Montafon wurde von der Arbeitsgemeinschaft der Versicherungsmakler Sattler und Wachter aus Schruns geprüft. Gemeinsam mit den Deckungsbedürfnissen der anderen kommunalen Einrichtungen des Tales wurden die Versicherungsleistungen neu ausgeschrieben und ein Deckungs- und Prämienvergleich durchgeführt. Es konnten wesentlich umfangreichere Deckungen bei z.T. niedrigeren Prämien erreicht werden. Nun stehen für folgende Versicherungen ein Wechsel des Versicherers bzw. ein Neuabschluss der Verträge an:

Versicherungsinhalt Prämie jährlich Versicherungsgesellschaft Versicherung des KFZ-Bestandes Euro 11.630,- Wiener Städtische Haftpflichtversicherung Euro 9.120,- GRAWE Sach-/AllRisk & Betriebsunterbrechung Euro 16.492,- Wiener Städtische Auf Antrag des Vorsitzenden wird der Abschluss von Versicherungsverträgen für KFZ-, Haftpflicht- und AllRisk & Betri ebsunterbrechungsversicherungen einstimmig beschlossen.

Pkt. 5.) Genehmigung der Niederschrift von der 21. Standessitzung am 20.12.2022

Die Niederschrift der 21. Standessitzung wurde allen Standesvertretern per E -Mail übermittelt. Die vorliegende Niederschrift wird über Antrag des Vorsitzenden einstimmig genehmigt und unterfertigt.

Pkt. 6.) Berichte
Berichte des Vorsitzenden:

ÖV Umsätze im Landbus Montafon

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Die Einnahmen aus dem direkten Verkauf von Fahrscheinen (FSD-Mittel) ist vom Jahr 2021 auf 2022 um 59,2 % (indexbereinigt) auf 283.976 Euro gestiegen, haben aber das Vor-Corona- Niveau noch nicht erreicht und liegen insgesamt um 22 % niedriger als im Jahr 2019. Die Einnahmen aus Jahreskartenverkäufen haben sich indessen vollends erholt und liegen bereits 7 % über dem Niveau von 2019.

Fahrplankonzept Landbus Montafon
Die Firma Metron konnte den Entwurf zum Detailkonzept vorlegen. Auf Basis dieses Entwurfes und der Linien- Portraits haben nun die Verkehrsplaner des Verkehrsverbundes Vorarlberg erste Fahrplanentwürfe erarbeitet, welche nun mit MBS Bus analysiert und auf betriebliche Fahrbarkeit überprüft werden. Für den Ausbau der Hauptlinie 650 bis nach Vandans, die Einführung eines Pendlerexpresses und diverse weitere Optimierungen wird zum derzeitigen Zeitpunkt von 2- 3 zusätzlichen Fahrzeugen ausgegangen.

Die Erhöhung der Gästetaxe um einen Euro und die damit inkludierten Öffi-Nutzung für alle Mehrtagesgäste wurde mit den Bergbahnen und Montafon Tourismus besprochen. Es wird einen weiteren Termin dazu geben.

Bahnhaltestelle Tschagguns
Für die Umlegung und die Neukonzeption der Bahnhaltestelle Tschagguns läuft im Auftrag der Montafonerbahn ein Planungsprozess unter Begleitung der Firma Verkehrsingenieure Besch & Partner. Letzten Dienstag wurde ein Zwischenstand der Planungen vorgestellt, in welchen auch die Durchwegung und der Anschluss für Fußgänger:innen, Radfahrer:innen sowie den Landbus Montafon berücksichtigt werden. Nach einer neuerlichen Überarbeitung der verschiedenen Planungsvarianten werden diese dann dem Fachbeirat vorgestellt.

Familienfreundliches Montafon
Im Rahmen der Initiative „Vorarlberg lässt kein Kind zurück“ konnte der Stand Montafon bislang auf die Unterstützung durch Gabriele Greussing als externe Begleiterin zählen. Das Land Vorarlberg stellt den beteiligten Regionen jeweils eine Begleiterin zur Verfügung. Die Sachbearbeiterin des Landes Frau Mag Heike Mennel-Kopf hat uns informiert, dass Gabriele Greussing in Ruhestand übertritt und Frau Cordula Kreidl ihre Nachfolge als Betreuerin für das Montafon übernehmen wird.

Sozialplanungsraum V-Süd
Am 18. Jänner fand die Klausur der politischen Steuerungsgruppe für den Prozess zum Sozialplanungsraum V-Süd statt. Dabei wurden die verschiedenen Themenbereiche Kooperation zwischen dem Walgau, Großen Walsertal, Brandnertal, Klostertal, Montafon und der Stadt Bludenz ausgeleuchtet. Übereinstimmung besteht im Bedarf für eine sozialräumliche Planung. In einem nächsten Schritt sollen die möglichen Formen der Zusammenarbeit geprüft werden.

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Projekt- und Strukturgenossenschaft
Für das in der letzten Standesberatung vorgestellte Beteiligungsmodell des Standes an Montafoner Projekt- und Strukturgenossenschaften wird ein Vertragsentwurf als Vorschlag und Diskussionsgrundlage ausgearbeitet. Das Ergebnis wird dem Standesausschuss am 13. Februar vorgestellt.

regREK Montafon
Die Phase II des regionalen Räumlichen Entwicklungskonzepts (regREK) Montafon wurde gestartet. Der Auftakt der dazugehörenden Veranstaltungen erfolgt mit dem Planungsgespräch am
1. März in der Alpinsportzentrale in Schruns. Die Einladung folgt in den nächsten Tagen.

Termin mit Landeshauptmann Markus Wallner
Der Termin für den Regio-Besuch des Landeshauptmannes, welcher ursprünglich auf 27. Februar angesetzt wurde, wird verschoben. Der neue Termin wird umgehend bekannt gegeben.

Jugendhaus und Jugendplatz
Der Mietvertrag für das Jugendarbeit Montafon (JAM) endet 2024. Neue Räumlichkeiten werden gesucht. Eine Pressemitteilung des Standes Montafon wurde seitens des Standes Montafon an alle Gemeindevertretungen ausgesendet. Der Vorsitzende bittet die Bürgermeister, ihre Gemeindevertretungen dahingehend zu informieren.

Genossenschaftsmetzgerei
Es wird eine Genossenschaftsmetzgerei in St. Gallenkirch geplant. Der Vorsitzende bittet die Bürgermeister, alle Landwirte ihrer Gemeinden darauf hinzuweisen.

Berichte des Vertreters im Vorstand des Gemeindeverbandes Bgm Josef Lechthaler :

a) Keine Wortmeldung

Pkt. 7.) Allfälliges

a) Bgm Herbert Bitschnau informiert im Auftrag des Schanzenzentrums Montafon über den Wettbewerb am 28. April 2023. Er bittet um rege Teilnahme der Bürgermeister an dem Wettbewerb.

b) Bgm Herbert Bitschnau spricht die Termine von Markus Rudigier für den Kindergar- ten-Verband an. Er fragt an, ob es eigene Einladungen für die einzelnen Mitarbeitenden gibt. Bgm Martin Vallaster antwortet, dass die Termine bereits fixiert sind und an die Gemeindevertretungen und Kindergartenpädagog:innen verschickt werden können.

c) Bgm Helmut Pechhacker spricht den Umbau in St. Anton an. Es werden die Feuer- wehr, das Gemeindeamt, ein Nahversorger und betreutes Wohnen in ein Gebäude ge- plant. Es wurde vorgeschlagen, in St. Anton ein Katastrophenlager mit Sandsäcken,

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Brettern etc. anzulegen. Er bittet die Bürgermeister, Gespräche mit ihren Feuerwehren zu führen.

Bgm Daniel Sandrell ergänzt, dass die Gemeinde Gaschurn bereits ein Lager für solche Gegenstände hat.

Der Vorsitzende bittet den Bgm Helmut Pechhacker um eine kurze Zusammenstellung der Infos zum geplanten Katastrophenlager, damit diese an die einzelnen Feuerwehren weitergegeben werden können.

d) Bgm Helmut Pechhacker berichtet, dass ein betreutes Wohnen in St. Anton in Zusammenarbeit mit der Stiftung Liebenau geplant ist. Seitens des Landes wird es voraussichtlich keine Förderung geben, da sie den Bedarf nach betreutem Wohnen nicht sehen. Er bittet die Bürgermeister um Unterstützung in diesem Thema.

e) Bgm Martin Vallaster spricht das Raumplanungsgesetz an, bei dem in drei Wochen die Begutachtungsfrist startet. Er schlägt vor, sich mit den anderen, ländlichen Regionen (Brandnertal, Klostertal, Großes Walsertal, Bregenzerwald, Kleines Walsertal) in Verbindung zu setzen und einen gemeinsamen Termin mit Landesrat Marco Tittler auszumachen.

f) Bgm Martin Vallaster fragt die anderen Bürgermeister an, ob sie ebenfalls Rückmeldungen zum Nachtexpress bekommen haben. Es gab bezüglich der Fahrplan- Umstellungen einige negative Rückmeldungen. Diese werden weiter dokumentiert und der Fahrplan anschließend evaluiert.

Der Standessekretär berichtet, dass es in letzter Zeit zu prekären Situationen im Nachtexpress gekommen ist. Einige Fahrgäste haben randaliert und den Bus auch beschädigt. Zudem kam es regelmäßig zu Polizeieinsätzen. Wenn sich die Situation nicht entspannt, soll Sicherheitspersonal ein gesetzt werden.

g) Bgm Josef Lechthaler bittet die Bürgermeister, beim Österreichischen Gemeindetag im Juni teilzunehmen.

h) Bgm Josef Lechthaler spricht das Hallenbad -Projekt an. Er befürwortet die zügige weitere Bearbeitung des Hallenbad-Projekts. Die Gemeinde St. Gallenkirch würde, wenn ein Hallenbad errichtet wird, das Schwimmbad in St. Gallenkirch auflassen. Der Vorsitzende schlägt vor, dieses Thema bei der nächsten Standesberatung zu diskutieren.

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Ende der Sitzung, 16:53 Uhr

Schruns, 7. Februar 2023

Schriftführer: Standesrepräsentant:

Standesausschuss: