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Gmesblättli März Sonderausgabe 2020
Kopie des Originaldokuments (Quelle: www.tschagguns.at). Auf dem Handy bitte „PDF öffnen“ verwenden.
Text des Dokuments (automatisch aus dem PDF gelesen, für Suche und Handy)
Aktuelle Informationen – Sonderausgabe Ostern 2020
Gmesblättli
Sonderausgabe
Amtliche Mitteilung Zugestellt durch Post.at Ausgabe Ostern 2020
2 Gmesblättli
Der Bürgermeister informiert
Liabe Tschagguserinna,
liabe Tschagguser!
Ihr erhaltet heute die erste „Gmesblättli Sonderausgabe“ der Gemeinde Tschagguns. Damit möchte ich euch aktuelle Informationen zur Corona- Pandemie geben.
Die Corona-Pandemie hat herausfordernde Zeiten für uns alle mit sich gebracht. Schon seit über drei Wochen bestimmt die Coronavirus COVID-19 Bekämpfung unser tägliches Leben. Wir haben Veränderungen, Ängste und Sorgen erlebt, die wir uns bis vor kurzem überhaupt nicht vorstellen konnten!
In dieser schwierigen Situation sind
wir gefordert, zum Schutz aller Mitbürgerinnen und Mitbürger unser gewohntes Leben umzustellen, anzupassen und Rücksicht aufeinander zu nehmen.
Diese für uns alle völlig neue Situation hat gezeigt, dass wir es als Dorfgemeinschaft geschafft haben, die sich laufend verändernden und steigenden Herausforderungen gemeinsam zu meistern. Die Nachbarschaftshilfe wird in Tschagguns gelebt und klappt wie in einer funktionierenden Großfamilie!
Danke
Ein großer Dank gebührt allen freiwilligen Helferinnen und Helfern.
Von Anfang an haben sich viele Freiwillige spontan bei der Gemeindeverwaltung gemeldet und ihre Mithilfe angeboten! Durch das verständnis- und rücksichtsvolle Verhalten von uns allen haben wir diese ehrenamtlichen Hilfen bisher nur wenig benötigt – dies könnte sich jedoch ändern!
Maßnahmen
Jetzt gilt es die getroffenen Vorsichtsmaßnahmen weiterhin diszipliniert umzusetzen um die Zahl der Neuinfektionen möglichst gering zu halten!
Alle unsere sozialen Kontakte müssen
nach wie vor auf das unbedingt Notwendige reduziert bleiben! Damit schützen wir unsere Mitmenschen und uns selbst!
Nur wenn wir gemeinsam alle Maßnahmen und Vorgaben lückenlos einhalten, wird es uns gelingen, den Coronavirus zu bekämpfen! Dies ist ein langer Weg – aber es ist der „einzige“, um in absehbarer Zeit wieder in eine „Normalität“ zurückzukehren!
Ich bin fest davon überzeugt, dass wir
alle gemeinsam diese schwierige Zeit
meistern werden! Danke für euren
Einsatz und euer Engagement. Jetzt
heißt es zusammenzuhalten und sich
gegenseitig zu helfen.
Noch ein wichtiger Hinweis:
Bitte um Beachtung!
Eine aktuelle Liste der abgesagten Termine und Veranstaltungen in der Gemeinde Tschagguns findet sich auf der Homepage der Gemeinde Tschagguns unter www.
tschagguns.at.
Schaut auf euch und bleibt gesund!
Euer Bürgermeister
Herbert Bitschnau
Gmesblättli 3
Öffnungszeiten
Gemeindeamt – Erreichbarkeit
Das Gemeindeamt bleibt aufgrund
der Maßnahmen zur Bekämpfung
des Coronavirus bis auf weiteres
geschlossen!
Wir sind zu folgenden Zeiten telefonisch (Durchwahl siehe Amtswegweiser) unter der Rufnummer 05556/72239-10 oder mittels E-Mail unter gemeinde@tschagguns.at, erreichbar:
MONTAG bis FREITAG
08:00 bis 12:00 Uhr
Auskunftsdienst Das Gemeindeamt ist für den Parteienverkehr geschlossen!
SAMSTAG und SONNTAG
10:00 bis 12:00 Uhr
Auskunftsdienst
Auf der Startseite der Gemeinde Tschagguns sind alle Info´s tagesaktuell und kompakt ersichtlich!
Müllentsorgung – Aktuelle Informationen – Stand 6. April Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus COVID- 19 werden die Öffnungszeiten und die Abgabemöglichkeiten des Alt- Wertstoffsammelzentrums wie folgt angepasst:
Unser Alt-u. Wertstoffsammelzentrum wird zur ÖFFENTLICHEN SAMMELSTATION! Bis auf weiteres gelten folgende Öffnungszeiten:
MITTWOCH und SAMSTAG von
8 bis 16 Uhr geöffnet!
Bitte um Beachtung:
Angenommen wird ausschließlich:
Glas, Papier, Metall und Grünmüll
(Kleinmengen)!
Nicht angenommen werden:
Problemstoffe, Sperrmüll, Bauschutt und Altholz
Für die Sammelstation gelten die
bekannten Corona-Verhaltensregeln: Vermeidet und verhindert Menschenansammlungen und haltet bitte Abstand zueinander!
Unsere Mitarbeiter werden den
geregelten Ablauf unterstützen und
überwachen!
Gartenabfälle wie Äste und Baumschnitt können bei der Naturwärme Montafon von MONTAG bis FREITAG jeweils von 9 h bis 16 h abgegeben werden!
Restmüllabfuhr(schwarzer Sack):
Findet wie gewohnt
(lt. Müllkalender) statt!
Gelber Sack:
Keine Abgabe beim Altstoffsammelzentrum!
Abholtermine laut Müllkalender!
Weitere aktuelle Informationen täglich unter
www.tschagguns.at
4 Gmesblättli
Ärztepraxis/Nachbarschaftshilfe
Nachbarschaftshilfe – Gemeinde Tschagguns
Ältere Menschen und Personen
mit chronischen Vorerkrankungen
müssen gut auf sich achten und
müssen geschützt werden.
Im Rahmen der Nachbarschaftshilfe vermittelt die Gemeinde Tschagguns einen freiwilligen Lieferdienst für
- Besorgungen von Lebensmitteln
(Grundnahrungsmittel),
- Apotheken
- Post- und Behördengänge. Bitte beachtet, dass dieser Dienst für unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger gedacht ist, für Menschen mit chronischen Vorerkrankungen und Menschen unter Quarantäne.
Mit diesem Dienst möchten wir alle
unterstützen, die auf die Hilfe anderer angewiesen sind. Damit ist z.B.
die Versorgung mit Lebensmitteln
und Medikamenten für alle gesichert!
Unsere ehrenamtlichen Helferinnen
und Helfer unterstützen gerne!Die Koordinationsstelle der Gemeinde Tschagguns ist von Montag bis Freitag von 8:00 bis 12:00 Uhr Samstag und Sonntag von 10:00 bis 12:00 Uhr unter der Telefonnummer 05556/ 722 39 – 10 oder unter gemeinde@tschagguns.at erreichbar!
Öffnungszeiten Praxis Dr. Steininger/Dr. Wittmann
Aus gegebenem Anlass und zu Ihrer
Sicherheit stellen wir um auf Terminordination, bevorzugt Telefonordination, und bitten um telefonische Voranmeldung!
LÜTFEN TELEFON İLE RANDE -
VU ALMADAN MUAYENEHA-
NEYE GİRMEYİNİZ!
Telefonische Rezeptanforderung mit
direkter Abholung der Medikamente durch gesunde Angehörige in der Apotheke wird empfohlen!
Telefonische Krankmeldungen mit
anschließender Anforderung unter
arbeitsunfaehigkeit@oegk.at bzw.
0043 50 766 192430 möglich!
Bei Coronaverdacht bitte
unbedingt zu Hause bleiben
und 1450 anrufen oder
Online-Formular ausfüllen
(www.vorarlberg.at/corona).
Bei starken Beschwerden oder evt.
Begleiterkrankungen wie
- Herzerkrankung incl. Bluthochdruck
- Lungenerkrankung incl. COPD
- Zuckerkrankheit
- Immunschwäche
bitte bei uns melden!
Wir bitten überall 2m Abstand zu
halten und vor und nach Betreten der
Ordination die Hände zu desinfizieren.
Vorsorgeuntersuchungen und nicht
dringliche Angelegenheiten werden
bis auf weiteres verschoben!
Wir bitten um Ihr Verständnis!
Ordination
Dr. Steininger/Dr. Wittmann
05556/74844 DW-11 / DW-12
Für unser Geschäftshaus „Alti Gme“ im Ortszentrum von Tschagguns suchen wir ab Mai 2012 für die im zweiten Obergeschoss gelegenen Praxis- und Therapieräume einen Mieter. Die Räumlichkeiten – ca. 97,5 m² - bestehen aus Aufenthaltsraum, Gymnastikraum, drei Therapieräumen, Vorraum, Personal-WC und Behinderten-WC. Das Mietobjekt ist barrierefrei zugänglich, durch einen Lift erschlossen und befindet sich in neuwertigem Zustand. Gerne vereinbaren wir einen Besprechungs- und Besichtigungstermin.
Gemeinde Tschagguns Gebäudeimmobilienverwaltungs- GmbH&CoKEG Latschaustraße 1, Tel. 05556/72239 Geschäftslokal zu vermieten!
Gmesblättli 5
Aus den Ausschüssen
Nach der Zuerkennung eines Förderungspreises durch den Naturschutzbund und das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus setzen wir die Aktion Blumenwiese auch 2020 erneut und verstärkt fort.
Nach den erfreulich vielen und positiven Rückmeldungen im Laufe des letzen Jahres, können auch heuer jede Tschaggunserin und jeder Tschaggunser, aber auch Interessierte jenseits der Gemeindegrenzen, seine/ihre eigene Blumeninsel und Bienenweide erschaffen. Bewährt haben sich die Samenmischungen „Bienensommer“
(bei der Zufahrt zum Turnsaal) und
„Augenweide“ (in der „Leuabündta“).
Die Umsetzung ist völlig unkompliziert und es braucht auch keine spezielle Bodenvorbereitung. Die Aussaat erfolgt in mindestens 10 cm lockerer und guter Gartenerde (kein umgedrehter Gras- oder Wiesenboden) und verlangt am Anfang nach regelmäßigem Gießen. Bei Bedarf kann man nach 2-3 Wochen nachsäen. Dann verlängert man die Blühperiode der einzelnen Blumen und erreicht ein vielfältigeres Blumenbild. Bei Trockenheit gießen und man hat eine Blütenpracht bis weit in den Herbst hinein.
Die Blumen sind einjährig. Für eine
dichte, gleichmäßige Blumenwiese
müssen die Überreste des Vorjahres,
auch wenn sie austreiben, aus dem
Beet entfernt werden. Vorsicht, bei
zu dichter Aussaat ersticken sich die
Blumen gegenseitig. Auch größere
Pflanzgefäße (Kübel, Kisten) können
verwendet werden. Die Blumeninsel und Insektenweide ist daher auch balkon- und terrassentauglich!
Was das Auge erfreut, gefällt auch
den Bienen und anderen Insekten.
Im Gegensatz zu den oft monotonen „grünen Wüsten“ in Garten und Wiese, brummt und summt es hier die ganze Zeit. Diese Blumeninseln sind wichtige und willkommene Brut- und Rastplätze, sowie Nahrungsquelle für Insekten und damit auch für viele Vögel. Wir erleichtern und fördern damit indirekt auch die Bestäubung unserer blühenden Obstbäume. Viele Vorteile bei kleinem Aufwand.
Abholung: Wir werden noch separat
informieren, bis wann die bestellten
Samenmischungen (samt Infoblatt)
beim Bauhof der Gemeinde Tschagguns abgeholt und auch dort bezahlt werden können. Bei der Aussaat der Blumen ist es wie beim Ansäen des Rasens. Je wärmer der Boden, desto schneller und vollständiger treiben sie aus.
Wir wünschen einen bunten, summenden Sommer und Herbst und viel Freude mit der Blumenpracht.
Der Nachhaltigkeitsausschuss –
GV Egon Pfefferkorn
Aktion Blumenwiese 2020
Klassifikation: TLP gelb
Aktion Blumenwiese 2020.
Nach der Zuerkennung eines Förderungspreises durch den Naturschutzbund und das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus setzen wir die Aktion Blumenwiese auch 2020 erneut und verstärkt fort.
Nach den erfreulich vielen und positiven Rückmeldungen im Laufe des letzen Jahres, kann auch heuer jede Tschaggunserin und jeder Tschaggunser, aber auch Interessierte jenseits der Gemeindegrenzen, seine/ihre eigene Blumeninsel und Bienenweide erschaffen. Bewährt haben sich die Samenmischungen „Bienensommer“ (bei der Zufahrt zum Turnsaal) und „Augenweide“ (in der „Leuabündta“).
Die Umsetzung ist völlig unkompliziert und es braucht auch keine spezielle Bodenvorbereitung.
Die Aussaat erfolgt in mindestens 10 cm lockerer und guter Gartenerde (kein umgedrehter Gras- oder Wiesenboden) und verlangt am Anfang nach regelmäßigem Gießen. Bei Bedarf kann man nach 2-3 Wochen nachsäen. Dann verlängert man die Blühperiode der einzelnen Blumen und erreicht ein vielfältigeres Blumenbild. Bei Trockenheit gießen und man hat eine Blütenpracht bis weit in den Herbst hinein.
Die Blumen sind einjährig. Für eine dichte, gleichmäßige Blumenwiese müssen die Überreste des Vorjahres, auch wenn sie austreiben, aus dem Beet entfernt werden. Vorsicht, bei zu dichter Aussaat ersticken sich die Blumen gegenseitig. Auch größere Pflanzgefäße (Kübel, Kisten) können verwendet werden. Die Blumeninsel und Insektenweide ist daher auch balkon- und terassentauglich!
Photo ??? wenn Platz ?
Was das Auge erfreut, gefällt auch den Bienen und anderen Insekten. Im Gegensatz zu den oft monotonen „grünen Wüsten“ in Garten und Wiese, brummt und summt es hier die ganze Zeit.
Diese Blumeninseln sind wichtige und willkommene Brut- und Rastplätze, sowie Nahrungsquelle für Insekten und damit auch für viele Vögel. Wir erleichtern und fördern damit indirekt auch die Bestäubung unserer blühenden Obstbäume. Viele Vorteile bei kleinem Aufwand.
Abholung: Wir werden noch separat informieren bis wann die bestellten Samenmischungen (samt Infoblatt) beim Bauhof der Gemeinde Tschagguns abgehholt und auch dort bezahlt werden kann. Bei der Aussaat der Blumen ist es wie beim ansäen des Rasens. Je wärmer der Boden, desto schneller und vollständiger treiben sie aus.
Wir wünschen einen bunten, summenden Sommer und Herbst und viel Freude mit der Blumenpracht.
Der Nachhaltigkeitsausschuss - GV Egon Pfefferkorn
Klassifikation: TLP gelb
Aktion Blumenwiese 2020.
Nach der Zuerkennung eines Förderungspreises durch den Naturschutzbund und das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus setzen wir die Aktion Blumenwiese auch 2020 erneut und verstärkt fort.
Nach den erfreulich vielen und positiven Rückmeldungen im Laufe des letzen Jahres, kann auch heuer jede Tschaggunserin und jeder Tschaggunser, aber auch Interessierte jenseits der Gemeindegrenzen, seine/ihre eigene Blumeninsel und Bienenweide erschaffen. Bewährt haben sich die Samenmischungen „Bienensommer“ (bei der Zufahrt zum Turnsaal) und „Augenweide“ (in der „Leuabündta“).
Die Umsetzung ist völlig unkompliziert und es braucht auch keine spezielle Bodenvorbereitung.
Die Aussaat erfolgt in mindestens 10 cm lockerer und guter Gartenerde (kein umgedrehter Gras- oder Wiesenboden) und verlangt am Anfang nach regelmäßigem Gießen. Bei Bedarf kann man nach 2-3 Wochen nachsäen. Dann verlängert man die Blühperiode der einzelnen Blumen und erreicht ein vielfältigeres Blumenbild. Bei Trockenheit gießen und man hat eine Blütenpracht bis weit in den Herbst hinein.
Die Blumen sind einjährig. Für eine dichte, gleichmäßige Blumenwiese müssen die Überreste des Vorjahres, auch wenn sie austreiben, aus dem Beet entfernt werden. Vorsicht, bei zu dichter Aussaat ersticken sich die Blumen gegenseitig. Auch größere Pflanzgefäße (Kübel, Kisten) können verwendet werden. Die Blumeninsel und Insektenweide ist daher auch balkon- und terassentauglich!
Photo ??? wenn Platz ?
Was das Auge erfreut, gefällt auch den Bienen und anderen Insekten. Im Gegensatz zu den oft monotonen „grünen Wüsten“ in Garten und Wiese, brummt und summt es hier die ganze Zeit.
Diese Blumeninseln sind wichtige und willkommene Brut- und Rastplätze, sowie Nahrungsquelle für Insekten und damit auch für viele Vögel. Wir erleichtern und fördern damit indirekt auch die Bestäubung unserer blühenden Obstbäume. Viele Vorteile bei kleinem Aufwand.
Abholung: Wir werden noch separat informieren bis wann die bestellten Samenmischungen (samt Infoblatt) beim Bauhof der Gemeinde Tschagguns abgehholt und auch dort bezahlt werden kann. Bei der Aussaat der Blumen ist es wie beim ansäen des Rasens. Je wärmer der Boden, desto schneller und vollständiger treiben sie aus.
Wir wünschen einen bunten, summenden Sommer und Herbst und viel Freude mit der Blumenpracht.
Der Nachhaltigkeitsausschuss - GV Egon Pfefferkorn
6 Gmesblättli
Die Kirche informiert
Osterfest 2020
Das Jahr 2020 wird uns in vielerlei Hinsicht in starker Erinnerung bleiben. Die gewohnten Ostergottesdienste und so manch lieb gewonnenes Ritual – wie z.B. das „Rätschen“ unserer Kinder – das sich Rund um Ostern jedes Jahr wieder ereignet hat, werden heuer ausfallen. Ostern wird nur von jenen gemeinsam gefeiert werden, die unter einem Dach zusammenleben. Es ist leicht möglich, dass durch die gesundheitsbedrohliche Krise die Dankbarkeit wieder mehr in den Mittelpunkt rückt. Ich bin mir sicher, wir werden Gesundheit, Begegnungen und Freiheit wieder mehr schätzen und dankbar annehmen!
Euer Bürgermeister Herbert
Die liturgischen Feiern an Ostern
Alle öffentlichen liturgischen Feiern
in der Diözese sind bis einschließlich
13. April (Ostermontag) abgesagt!
Die Diözese Feldkirch hat in Kooperation mit dem ORF Landesstudio Übertragungszeiten liturgischer Feiern fixiert, sodass alle Gläubigen die Möglichkeit haben, über Radio die Gottesdienste mitzufeiern!
-
Donnerstag, 9.4. – Gründonnerstag
19 h bis 20 h – Bischof Benno Elbs
-
Freitag, 10.4. – Karfreitag
19 h bis 20 h – Bischof Benno Elbs
-
Samstag, 11.4. – Osternacht
21.05 h bis 23 h – Bischof Benno
Elbs
- Sonntag, 12.4. – Ostersonntag
10 h bis 11 h – Bischof Benno Elbs
Alternativ wird unser Pfarrer Hans auf
Montafon.TV zu Ostern verschiedene Meßfeiern zelebrieren! Bitte Programmvorschau beachten!
Gedanken zum Osterfest 2020 von
unserem Pfarrer Hans
Zu Beginn der Fastenzeit war es uns
noch vergönnt, das große Fest der
Münster Erhebung der Pfarrkirche
zum Heiligen Jodok in Schruns zu
feiern. In der folgenden Woche veränderte sich alles blitzschnell. Am Mittwoch erhielten wir die Anordnung, ab sofort keine Gottesdienste und andere kirchlichen Feiern mehr abzuhalten.
Die Fastenzeit bekam dadurch eine
neue, noch nie dagewesene Dimension.
Unser Alltagsleben veränderte sich
grundlegend durch Anweisungen,
Einschränkungen, Verordnungen
und Richtlinien täglich aufs neue.
Wir sind angehalten und aufgefordert
worden, manche gewohnten Lebensabläufe ab sofort zu ändern. Was vorher als selbstverständlich galt, ist plötzlich nicht mehr möglich. Durch die getroffenen Maßnahmen erhält die Zeit der Buße und der Besinnung eine komplett neue Daseinsweise.
Am ersten Fastensonntag hörten wir
im Evangelium, wie Jesus 40 Tage in
der Wüste im Gebet und in der Stille
ausharrte. Jesus wurde nur von einem
aufgesucht, vom Diabolus, dem Verderber des Lebens, der ihn verführen wollte. Jesus blieb in dieser schweren Zeit standhaft und hielt die 40 Wüstentage durch.
Ausharren, Abstand halten, daheim
bleiben und durchhalten, diese
Schlagworte hören wir unentwegt
und gebetsmühlenartig in diesen
Tagen. Das Gebet und die Beziehung
zu Gott bekommen daher für mich
in dieser schweren Zeit eine neue
Bedeutung, denn unser menschliches
Dasein wurde auf vielen Ebenen radikal verändert.
Gerade in so ungewissen Zeiten
sehnen wir uns nach Geborgenheit,
nach menschlicher Nähe und Wärme,
nach Gehaltenwerden und Zuwendung und genau diese Formen sind derzeit leider nicht möglich.
Menschen machen diese Erfahrung
immer wieder, vor allem dann, wenn
ihnen die Lebensgrundlage genommen wird.
Im Umgang mit den Flüchtlingen
fahren manche Personen und Politiker einen sehr harten Kurs und oft hören wir: „Die Grenzen zumachen, wir werden überrollt, die wollen wir nicht in unserem Land, das Boot ist voll.“ Heute stehen wir vor dem Problem, dass das Corona Virus vor den Grenzen nicht halt gemacht hat. Es hat uns buchstäblich in der Nacht überrollt und die grundsätzliche Art des menschlichen Zusammenlebens hat sich schlagartig verändert. Die Möglichkeit der Übertragung der Krankheit, die bei jeder Begegnung mit Leuten gegeben ist und dadurch zur Gefahr für jeden von uns werden kann, zwingt uns, Abstand zu halten.
Von jemandem Abstand halten
müssen, obwohl man es gar nicht
möchte, fällt schwer. Aber wenn man
Gmesblättli 7
Die Kirche informiert/Caritas
es nicht tut, gefährdet man sich und
die anderen. Menschen, die man lieb
hat, dürfen nicht mehr in den Arm
genommen und Sterbende nicht
begleitet werden. Trauernden darf
man nicht mehr die Hände reichen.
Es ist auch nicht mehr erlaubt, kranke
und alte Menschen zu besuchen.
Den Enkelkindern soll man nicht zu
nahe kommen und sie nur von der
Ferne sehen. Wie schmerzlich sind
all diese Erfahrungen, die niemand
für möglich gehalten hat und die in
nur wenigen Tagen für uns zur bitteren Wahrheit geworden sind. Aber wir sind nicht allein. Darauf weist das alte Kirchenlied „Wir sind nur Gast auf Erden“ von Georg Thurmair hin.
„Einer gibt Geleite, das ist der Herre
Christ, er wandert treu zur Seite.“
Jesus Christus steht immer an unserer
Lebensseite. Seine Liebe zu uns wurde
sichtbar durch Leid, Kreuz und Tod.
Er nahm es für uns auf sich.
Durch unseren Lebensstil, den wir
führen, haben viele Menschen den
eigentlichen Sinn des Osterfestes vergessen. Ostern ist einzig und allein durch Jesus Christus das Fest des Lebens und der Freude.
Vielleicht kann die Auferstehung Jesu
in diesem Jahr durch die Krisensituation für uns zu einer ganz neuen Erfahrung werden. Vielleicht hat so mancher von uns einen neuen Zugang zu Jesus Christus erhalten und feiert Ostern in der Zukunft anders und bewusster als bisher.
Christoph von Schmid schrieb 1807
das Osterlied „Christus ist erstanden!“
Darin heißt es: „Wir glauben, dass
der Herr erstand und Tod und Hölle
überwand. O ewiger König, wende du
uns allen deine Hilfe zu!“ Möge dieser
tröstliche Gedanke uns durch diese
schwere Zeit begleiten. Christus möge
unser Licht sein, das jede Dunkelheit
erleuchtet.
Frohe und gesegnete Ostern
wünschen
Pfarrmoderator Mag. Hans Tinkhauser und
Kaplan MMag. Dr. Dariusz Radziechowski
Kontakt
T 05522-200 1041
Stichwort: „zemma lüta“
Mo bis Fr 8 – 12 Uhr
freiwilligenarbeit@caritas.at
Wer 2 bis 3 Mal die Woche
Freude an einem telefonischen
„Schwätzle“ hätte, kann sich jetzt
bei uns melden und sich eine
oder einen unserer Freiwilligen
zu einem Kennenlerntelefonat
einladen.
So bringen wir Menschen trotz Corona
sicher in Kontakt!
Unsere kompetente Vermittlung an der Servicestelle Freiwilligenarbeit sorgt dafür, dass sich die passenden Personen finden. Das Angebot ist kostenlos und kann auf Wunsch jederzeit ganz einfach beendet werden.
Zusammenhalt in schwierigen Lebenssituationen ist uns sehr wichtig. Dafür steht unsere Idee des #TeamNächstenhilfe. Weil nun keine Besuche mehr möglich sind, bieten wir Mitmenschen eine neue Form von Kontakt durch unsere geschulten Freiwilligen an.
In Kooperation mit Ihrer Heimatgemeinde.