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ÜbersichtTschaggunsGemeindezeitung / Infoblatt

Gmesblättli September 2020

Tschagguns · Gmesblättli Tschagguns · 01.03.2025

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Kopie des Originaldokuments (Quelle: www.tschagguns.at). Auf dem Handy bitte „PDF öffnen“ verwenden.

Fundstellen

Vergabe / Ausschreibung

  • … angeschaft. Die Außenrenovierung unserer Pfarrkirche, ein fnanzieller Kraftakt, gelang unter der Federführung von Pfarrer Peter. Dabei versuchte er immer Auftragsvergaben möglichst an Tschaggunser Betriebe oder wenigstens in der Region zu ermöglichen. Neben all diesen materiellen Werten war für Pfarrer Peter die Seelsorge …

Text des Dokuments (automatisch aus dem PDF gelesen, für Suche und Handy)

Gmesblättli
Amtliche Mitteilung Zugestellt durch Post.at Ausgabe 3/2020, Nr. 122 Bitschweiltobel-Verbauung
PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY
PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY
PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY
PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY

2 Gmesblättli
Der Bürgermeister informiert
Liabe Tschagguser, liabe Gäscht!
Schon seit sehr vielen Jahren besteht
der berechtigte Wunsch, dass durch
entsprechende Schutzmaßnahmen
das „Bitschweiltobel“ verbaut und
damit sicherheitstechnisch für die
Unterlieger verbessert wird. Dabei
kommen folgende Projekte zur
Umsetzung:

- Errichtung eines Hochwasser-
rückhaltebeckens
- Errichtung der Ausleitung
Tannbrigtobel
- Errichtung Ableitung
Tannbrigtobel

  • Gerinnesanierung „allgemein“
  • Wegebau „Zufahrt“

Aktuell wird ein Retentionsbecken
(Hochwasserrückhaltebecken)
für eine gedrosselte Abgabe des
Abfusses des Bitschweiltobels im
Bereich Horamaisäß umgesetzt. Das
anfallende Restwasser wird dann
über das Tannbrigtobel in die Ill
abgeleitet werden.
Das Retentionsbecken, errichtet
auf Höhe „Horamaisäß“, wird ein
Einzugsgebiet von ca. 0,5 km²
„bedienen“. Es wird ein ca. 175 m
langer und ca. 3 bis 5 Meter hoher
Erddamm im Massenausgleich
erstellt. Das Abfussbauwerk wird
mit Grobsteinen in Beton verlegt
befestigt. Das Einlaufbauwerk wird
mit einem Schütz versehen und
mit einem schrägen Rechen gegen
Verunreinigung geschützt. Der
bestehende Güterweg wird über den
Damm geführt.
Mit diesem großen, wichtigen Projekt
werden sowohl Wohn- als auch
Landwirtschaftsobjekte dauerhaft
geschützt. Die projektierten
Gesamtkosten belaufen sich auf ca.
€ 660.000,-.
Euer Bürgermeister
Herbert Bitschnau
© imago by Patrick Säly
© Toni Meznar
Hangsicherung bei der Zufahrtsstraße Bitschweil Fertigstellung des Abfussbauwerkes
PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHYPATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY

Gmesblättli 3
Der Bürgermeister informiert
In einem breit angelegten
Bürgerbeteiligungsprozess entstand
das Spiel- und Freiraumkonzept
„Vorderes Montafon“. Es
gab regionale und örtliche
Arbeitsgruppen, die sich intensiv mit
dem Lebensumfeld von Jung und Alt
auseinandersetzten. Es wurden Spiel-
und Freiräume, Aufenthaltsorte,
Trefpunkte und Erholungsräume
betrachtet.
Daraus entstand ein Spielraumcamp
– bei dem an einem Tag in unserer
Gemeinde diesem Tema gewidmet
war. Am Vormittag gab es Workshops
und Streifzüge mit Volksschüler Innen
durch die Gemeinde. Nachmittags das
sogenannte Spielraumcafe, an dem
Mütter mit Kindern rege diskutierten,
um dann am Abend in einer Sitzung
der Arbeitsgruppe alle Ideen für Spiel-
und Freisäume sowie für Trefpunkte
und Aufenthaltsorte zusammenzu-
fassen.
Dabei wurde u.a. der „Spielplatz
Au“ bewertet. Die ideale Lage
– zentrumsnah, am Radweg,
an der Ill – waren Pluspunkte,
erneuerungswürdige Spielgeräte bzw.
mehr verschiedene, neue Spielgeräte
wurden vorgeschlagen.
Nach Abschluss dieses durchgeführten
Beteiligungsprozesses konnten wir
entsprechend hohe Förderungen
durch das Land Vorarlberg erhalten.
Der Kostenvoranschlag für die
Erneuerung/Sanierung des Platzes
lag bei ca. € 60.000 und konnte
leicht unterschritten werden.
Durch Förderungen und Sponsoren
entstanden der Gemeinde „leistbare“
Gesamtkosten von ca. € 20.000!
Vielen Dank an alle Kinder,
Jugendlichen sowie Eltern und
Interessierte für die Beteiligung
und die große Unterstützung. Den
Kindergartenpädagoginnen fürs
behilfich sein beim Aussuchen
der Spielgeräte. Danke dem Land
Vorarlberg für die Förderungen, Dank
an die Gemeindevertretung für die
Bereitstellung der Mittel, Dank an den
Bauhof der Gemeinde Tschagguns mit
Schulwart Lieby für die Umsetzung
des Projektes. Und letztendlich Dank
an unser Ortsmarketing, an Angelika
Vonbank für die Organisation und
Unterstützung bei der Umsetzung!
Am 3. Juli fand die ofzielle
Eröfnung bei herrlichem Wetter
statt. Unterstützt vom Kindergarten
Tschagguns durch liebevolle
Liedbeiträge und bestens versorgt
durch die Feuerwehr Tschagguns,
die Essen und Getränke ausgab
sowie durch den Tschaggunser
Familienverband (Gudrun und
Isabelle), die köstliche Mufns
anboten, war es ein gelungener und
unterhaltsamer Nachmittag. Vielen
Dank an Pfarrmoderator Hans
Tinkhauser für die Segnung des neuen
Kinderspielplatzes!
Spielplatz in der Au (beim Festplatz)
PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY

4 Gmesblättli
Der Bürgermeister informiert
Ende August feierte Frau Aloisia Fritz ihren 90-sten Geburtstag.

coronabedingt konnte die Harmoniemusik Tschagguns leider kein Geburtstagsständchen spielen. Ich durfte dem „Geburtstagskind“
Präsente im Namen der Gemeinde Tschagguns überreichen.

Nachdem mich Frau Fritz an der Haustüre empfangen hatte, konnte ich ihr die steilen Treppen hoch zu ihrer Wohnung kaum folgen (die Geschenke in den Händen), da sie sehr zügig hochgegangen war. Ich gratulierte im Namen der Gemeinde Tschagguns und wünschte noch viele Jahre in Glück und Gesundheit im Kreise ihrer Liebsten!

90. Geburtstag
Ebenfalls Ende August feierte Herr Bertram Schuchter seinen 90-sten Geburtstag. Auch hier durfte ich, leider coronabedingt ohne Harmoniemusik, die besten Glückwünsche überbringen. Bei meinem Besuch durfte ich auch der Gattin von Bertram, Ida Schuchter, zu ihrem 85-sten Geburtstag gratulieren, den sie in derselben Woche gefeiert hat. Es war interessant den beiden Jubilaren bei ihren Erzählungen zuzuhören. Ich wünsche beiden „Geburtstagskindern“ noch viele gesunde und glückliche Jahre im Kreise ihrer Familie.

90. Geburtstag
Anfang September feierte der bekannte Latschauer Holzbildhauer, Herr Robert Fleisch, seinen 90-sten Geburtstag. Bei meinem „Geburtstagsbesuch“ bei Robert fand ich ihn natürlich in seiner Werkstatt vor. Trotz seines hohen Alters ist er täglich in der Werkstatt, schnitzt Dinge, die ihm leicht von der Hand gehen und pfegt fürsorglich seine Arbeitsgeräte und Utensilien. Ich wünsche Robert Fleisch viel Glück und Gesundheit sowie noch viele Jahre im Kreise seiner Liebsten.

90. Geburtstag

Gmesblättli 5
Der Bürgermeister informiert
Am Donnerstag, 20. August konnten zwei Jubelpaare der Einladung der Gemeinde Tschagguns zu einem kleinen Festakt anlässlich ihrer Goldenen Hochzeit folgen.
Leider konnten zwei weitere „Goldene
Hochzeitspaare“ und ein „Eisernes
Hochzeitspaar“ die Einladung
aus verschiedenen Gründen nicht
annehmen. Gemeinsam mit
Vizebürgermeister Gerhard Vonier
begingen wir diese kleine Feier mit –
desinfzierten Händen, gebührendem
Abstand und ohne Körperkontakt. Da
uns die Harmoniemusik aus Covid-
19-Gründen nicht unterstützen
konnte, wurde ein gebührender
Ersatz gefunden. Kurzfristig sagte
uns die vielseitige Musikerin
Melanie Schuchter zu und gab der
Veranstaltung eine ganz besondere
Note.
Die Eheleute Edith und Erich
Morscher heirateten im März 1970.
Die Eheleute Maria und Siegi Loretz
im August 1970. Für beide Jubelpaare
gilt anscheinend folgender Auszug aus
einem Gedicht:
Nicht vieles, das wir einmal sehen,
bleibt im Leben auch bestehen.
Doch habt ihr euch gefunden, scheint´s.
Und seid nach fünfzig Jahr´noch Eins.
Fünfzig Jahre Glück und Leid,
das alles habt ihr schon geteilt.
Wir wünschen euch von Herzen
nun, dass weit´re fünfzig gut euch
tun! Wir durften im Namen des
Landeshauptmannes Markus Wallner
und im Namen der Gemeinde
Tschagguns noch viele gemeinsame,
glückliche Jahre in Zweisamkeit und
im Kreise ihrer Liebsten wünschen!
Alles Gute und Gottes Segen für eure
gemeinsame Zukunft!
Jubelhochzeiten – Festakt im Sommer 2020
Nachdem ab 1. September bluamastiel wieder geöfnet war, fand am Mittwoch, 16. September ein Eröfnungsfest in der Zelfenstraße 84 statt.
„bluamastiel“ steht für Schnittblumen,
Topfpfanzen, Sträuße, Kränze, Vasen, Hochzeitsdekorationen, Trauerforistik, Geschenkartikel usw. Mit ihrem neuen Blumengeschäft an der Zelfenstraße schließt Anna Nagiller-Erhard eine Lücke im Schruns-Tschaggunser Angebot. Im stil- und geschmackvoll eingerichteten Geschäftslokal durfte ich Anna mit ihrem Team recht herzlich gratulieren und viel Erfolg und sehr gute Geschäfte wünschen!
Eröfnung „bluamastiel“
PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY

6 Gmesblättli
Der Bürgermeister informiert
Ehrenring der Gemeinde Tschagguns an Pfarrer Dr. Peter Bitschnau Am Sonntag, 9. August fand in der Pfarrkirche Tschagguns im Rahmen der Messfeierlichkeiten die Überreichung dieser hohen Auszeichnung an einen sehr verdienten Gemeindebürger statt.
Pfarrer Peter, in Schruns geboren und
aufgewachsen, Priesterweihe 1957 in
Innsbruck, Primiz am 21. April in
Schruns, anschließend verschiedenste
Stationen als Pfarrprovisor,
Kooperator und Kaplan, anschließend
ein 3-jähriges Studium in Rom,
welches er im Jahre 1965 als Doktor
der Teologie abschloss.
Aus verschiedensten Gesprächen und
Erzählungen ist klar erkennbar, dass
vor allem dieses Studium in Rom –
während des Zweiten Vatikanischen
Konzils von 1962 bis 1965 unseren
Pfarrer sehr geprägt hat. Aus diesen
Erfahrungen zimmerte er sich
sozusagen sein „Gerüst“ für seine
seelsorgliche Tätigkeit. Er hielt sich
auch immer an seinen Leitspruch -
Meine unmaßgebliche aber einzig
richtige Meinung (gilt)!
Nach seiner Zeit in Rom wirkte er als
Kaplan in Dornbirn/Hatlerdorf und
später, ab 1967 war er 16 Jahre lang
bis 1983 Pfarrer in Brand. Seit seinem
Einzug im Jahre 1983 als Pfarrer
von Tschagguns begleitete Pfarrer
Peter die Tschaggunserinnen und
Tschaggunser in den verschiedensten
Lebenslagen.
Viele von uns wurden von ihm
getauft, in Religion unterrichtet,
zur Erstkommunion und Firmung
begleitet, von ihm getraut, in
Krankheit und Alter besucht und
zu guter Letzt auf dem letzten Weg
begleitet.
Es ist bestimmt nicht immer leicht,
alle unterschiedlichen Aufassungen
und Vorstellungen der Kirchengemeinde unter einen Hut zu bekommen. Unser Pfarrer hat es jedoch meist sehr gut verstanden, den verschiedenen Interessen einer Gemeinschaft gerecht zu werden.
Sein Wirken als Seelsorger in
Tschagguns hat bei vielen von uns
bleibende Spuren und Erinnerungen
hinterlassen. Und wenn über die
vielfältigen Tätigkeiten unseres
Pfarrers berichtet werden soll, dann
sind dies u.a. die sehr aufwändigen
sowie zeitintensiven Innen- und
Außenrenovierungen unserer
Pfarrkirche, des Pfarrhofes und des
Frühmesshauses.
Dieses Ensemble – mitten im Herzen
des Montafons – ist weitum sichtbar
und wir dürfen stolz darauf sein.
Damit natürlich auch gleichzeitig
dankbar gegenüber dem Initiator und
Kümmerer, der diese umfangreichen
Renovierungen und Sanierungen so
umgesetzt hat.
Auch der Erhalt unserer Bergöntzle
Orgel geht auf die Initiative von Pfarrer Peter zurück.
Im Jahre 1980 ließ er den Zustand
der Bergöntzle Orgel – sie gilt ja als
eine der bedeutendsten historischen
Orgeln Westösterreichs – feststellen.
Daraus resultierte die komplette
Restaurierung und Wiederherstellung
der Orgel im Jahre 1994 – parallel
zur Kirchenrenovierung. Vollständig
renoviert ist sie nun wieder im
alten Zustand von 1815, vielen
Orgelinteressierten ein Begrif
und eine Perle in der Vielfalt der
Montafoner Orgeln.
Oben Aufgezähltes und noch vieles
mehr hat Pfarrer Peter aufgrund
seiner fast schon sprichwörtlichen
Sturheit, Zielstrebigkeit und
natürlich auch auf Grund seines Elans
zuerst penibel geplant um es dann
zielstrebig umzusetzen. Wobei ich in
diesem Zusammenhang „Sturheit“
im positiven Sinn meine und mit
Prinzipientreue übersetzen würde.
Viel mehr sind es aber die vielen
„kleinen“ Mosaiksteine, die
Dinge seines täglichen, pastoralen
Lebens ebenso, wenn nicht mehr
erwähnenswert, denn daraus entsteht
ein umfangreiches Gesamtbild
eines Priesters, der treuer Begleiter
von Kranken, Schwachen und
Hilfsbedürftigen war, der nicht
vorschnell verurteilte, der Vergangenes
ehrte, der sein umfangreiches religiöses
Wissen zu vermitteln versuchte und
eine vertrauliche Beziehung zu den
Ortsvereinen gepfegt hat.
Pfarrer Peter – eine ganz spezielle
Persönlichkeit – der in unserer
Kirchengemeinde Weichen gestellt
und Entwicklungen eingeleitet hat.
Im November 2019 erhielt die
Gemeindevertretung von Tschagguns
einen Antrag von Erich Konzett auf
Ehrung von Pfarrer i.R. Dr. Peter
Bitschnau. In seiner umfangreichen,
gewissenhaften und wertschätzenden
Antragstellung erläuterte dieser sehr
ausführlich die besonderen Verdienste
von Pfarrer Peter. Die Ausführungen
begannen mit einer detaillierten
Beschreibung seiner Verdienste um die
Renovierung unserer Bergöntzle Orgel.
Auch die Gestaltung des Innenraumes
unserer Pfarrkirche, immer in enger
Kooperation mit Bundesdenkmalamt
und den Universitäten Innsbruck und
Wien wurden hervorgehoben. Daraus
konnten wertvolle Erkenntnisse
über unsere Gemeindegeschichte
gewonnen werden, aber auch
übermalte und überdeckte Bildwerke
wurden sichtbar gemacht. Auch das
Frühmesshaus sowie die Sanierung
des alten Pfarrhauses sind auf seine
Initiative zurückzuführen. Dadurch
wurde u.a. ein Kommunikationsraum
geschafen, der den Gemeindebürgern
bei Bedarf zur Verfügung steht. Aber
auch zahlreiche Kulturschätze wurden
von Pfarrer Peter angeschaft. Die
Außenrenovierung unserer Pfarrkirche, ein fnanzieller Kraftakt, gelang unter der Federführung von Pfarrer Peter. Dabei versuchte er immer Auftragsvergaben möglichst an Tschaggunser Betriebe oder wenigstens in der Region zu ermöglichen. Neben all diesen materiellen Werten war für Pfarrer Peter die Seelsorge ein großes Anliegen, so führte Erich Konzett weiter aus, dass

Gmesblättli 7
Der Bürgermeister informiert
• Krankenhausbesuche bei
Tschaggunserinnen und
Tschaggunsern beinahe auf der
ganzen Welt üblich waren
• Eine Sterbebegleitung immer
angeboten wurde
• Ein „offener Pfarrhof“ zu jeder
Tages- und Nachtzeit für
Jedermann erlebbar war
• und Pfarrer Peter eine
wertschätzende Präsenz zu den
Tschaggunser Vereinen pflegte.
Dies ist nur eine kurze Zusammenfassung
und Aufzählung der Argumente von
Erich Konzett, die eine Würdigung
entsprechend dem Auszeichnungs- und
Gratulationsgesetz ermöglichten. Daher
fasste dann die Gemeindevertretung in
ihrer 49. Gemeindevertretungssitzung
der laufenden Periode am 19. Dezember
2019 den Beschluss, Pfarrer Dr. Peter
Bitschnau den Ehrenring der Gemeinde
Tschagguns zu verleihen.
Dies war aber nicht der einzige Festakt
für Pfarrer Peter. Schon zwei Tage zuvor,
am Freitag fand um 17 Uhr die ofzielle
Einweihung eines Wegkreuzes für
unseren Ehrenringträger statt.
Ich hatte Pfarrer Peter anlässlich seiner
Verabschiedung in den wohlverdienten
Ruhestand versprochen, dass ich
eines seiner Projekte, die er in seiner
Priesterlaufbahn nicht mehr vollenden
konnte, abschließen werde.

Nach einigen Umwegen und Stolpersteinen war es dann soweit.

Der Bauhof der Gemeinde Tschagguns, BM Franz Wachter übernahm die Planung, die Umsetzung lag bei unserem Bauhofmitarbeiter Walter Ganahl – es wurde ein dauerhafter „Holz-Schutzschirm“ erstellt.
Der Vandanser Künstler, Holz-
Schnitzer Gerhard Bitschnau,
gestaltete den Holz-Herrgott.
Der perfekte Aufstellungsort am
Schmittaweg (Fußweg zwischen
Zelfenstraße und Schwimmbad)
wurde durch eine Bittleihe auf dem
Grundstück von Erich Konzett
möglich.
Finanziert durch Sponsoren wurde
dieses von Pfarrer Peter zusammen mit
Pfarrmoderator Hans Tinkhauser
eingeweiht. Begleitet und unterstützt
vom Kirchenchor, zusammen mit
engsten Vertrauten von Pfarrer Peter,
wurde dieses öfentliche Zeichen
unserer Wertschätzung eingeweiht.
Vielen Dank an alle, die mich bei
diesem Vorhaben unterstützt haben!
Danke an alle, die bei diesem Festakt
zu Ehren unseres ehem. Pfarrers Dr.
Peter Bitschnau mitgewirkt haben.
Allen voran unser Kirchenchor, die
Harmoniemusik Tschagguns, die
Ortsfeuerwehren von Tschagguns und
Latschau, sowie alle teilnehmenden
Ortsvereine.

Ehrenring der Gemeinde Tschagguns an Pfarrer Dr. Peter Bitschnau Bürgermeister Bitschnau bei der Übergabe des Ringes Der Kirchenchor umrahmte den Festakt musikalisch Pfarrer Dr. Bitschnau bei der Segnung des neuen Wegkreuzes Strahlende Gesichter am Tag der Einweihungsfeier
PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY
PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY
PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY

8 Gmesblättli
Der Bürgermeister informiert
Am 12. 9. fand der traditionelle
Alpabtrieb der Tschaggunser Alpen
– coronabedingt – in etwas anderer
Form statt.
Einer der Höhepunkte im
bäuerlichen Arbeitsjahr konnte heuer
nicht in Form eines großen Festes
durchgeführt werden. Trotzdem
fanden sich einige Zuschauer ein
um die geschmückten Tiere im
Ortszentrum zu empfangen. Die
Alpverantwortlichen organisierten an
ihren Sammelplätzen für die Besetzer,
das Alpvolk und Interessierte –
bei herrlicher Witterung – kleine
Festivitäten und so konnte die
jeweilige Alpe „ihren“ Alpabtrieb
feiern. Als kleines Dankeschön an
die Alpen überbrachte Karl-Ludwig
Ortner gemeinsam mit Angelika
Vonbank ein kleines Präsent der
Gemeinde Tschagguns.
Ich hofe, dass wir im nächsten Jahr
wieder zu einer gewissen Normalität
zurückkehren werden und dann
wieder einen gemeinsamen Alpabtrieb
feiern können!
Alpabtrieb 2020
Italienischer Markt in Tschagguns
– Mercato Italiano – vom 16. bis 18.
Juli
Italienisches Flair, kulinarische
Köstlichkeiten und typische
Produkte aus den Top-Regionen
Italiens – das zeichnet den Mercato
Italiano aus. Die große Auswahl an
frischen Produkten aus “Bella Italia”
lud zum Verkosten und Genießen
ein.
Gestartet mit (leider) schon
traditionell schlechter Witterung am
Donnerstag (was eine Absage des
Platzkonzertes der Harmoniemusik
Tschagguns nach sich zog) besserte
sich das Wetter zunehmend. Schon
am Freitag nachmittag besserte sich die
Stimmung bei den Marktständlern –
das Markttreiben lief an. Der Samstag
brachte herrliches – nicht zu warmes
– Marktwetter und entschädigte
am Abend bei italienischer Musik
für die Wetterkapriolen davor. Laut
Marktbetreiber war das italienische
Marktwochenende erfolgreich.
Italienischer Markt
PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY

Gmesblättli 9
Zwei unserer verdienten
Reinigungsdamen bzw.
Raumpfegerinnen konnten wir
anlässlich eines gemeinsamen
Mittagessens in den wohlverdienten
Ruhestand verabschieden.
Coronabedingt erfolgte dies erst
Ende Juni im Hotel Cresta.
Mathilde Köstlinger eingetreten am 1.
September 2000 war 20 Jahre lang -
Wilma Schuchter eingetreten am 23.
September 2008 bis 30. April 2020 -
waren bei der Gemeinde Tschagguns
als Raumpfegerinnen tätig.
Ihr umfangreiches Aufgabengebiet
umfasste die Reinigung verschiedener
Gemeindeobjekte, bei denen sie
für ihren Sinn für Sauberkeit
und Ordnung als auch für ihre
Verlässlichkeit geschätzt wurden.
Ich durfte mich im Namen der
Gemeinde recht herzlich für ihre
jahrzehntelange Treue bedanken
und wünsche beiden für ihren
wohlverdienten Ruhestand alles Gute,
viel Glück und vor allem Gesundheit.
Pensionsantritt
Der Bürgermeister informiert
Pensionsantritt
Mit 1. September dieses Jahres trat unser langjähriger Gemeindesekretär Heinz Fritz seinen wohlverdienten Ruhestand an.

Heinz war der letzte aktive Beamte in der Gemeindeverwaltung Tschagguns und vom 1. August 1985 bis 31. August 2020 also genau 35 Jahre in der Tschaggunser Gemeindeverwaltung tätig. Als Gemeindesekretär hatte er nicht nur die Leitung des „inneren Dienstes“ der Gemeinde und damit quasi die Leitung des Gemeindeamtes und die Führung der Verwaltung, die Bearbeitung von Rechtsangelegenheiten und Verordnungserstellung unter sich. Er hatte ganz allgemein ein sehr breites und umfangreiches Aufgabenfeld zu bewältigen. Er war Ansprechperson für viele verschiedene Bürgeranfragen, Anträge, Beschwerden, Berufungen und Auskünfte aller Art. Es oblagen ihm auch die Betreuung und Begleitung der Gemeindevertretung sowie des Gemeindevorstandes. Sein umfangreiches Wissen um die Entwicklung und Geschichte der Gemeinde in seiner Amtszeit waren bei den verschiedensten Entscheidungsfndungen immer wieder sehr hilfreich. Nicht unerwähnt bleiben soll auch die Loyalität von Heinz. In seiner Berufslaufbahn begleitete er die Bürgermeister Eduard Bitschnau, Elmar Galehr, Guntram Bitschnau und mich. Ich glaube, ich darf auch im Namen meiner Vorgänger für den großen Einsatz von Heinz Danke sagen! Lieber Heinz, ich wünsche dir im Namen der Gemeinde Tschagguns sowie in meinem Namen für deinen Ruhestand alles Gute, Gesundheit und Glück! DANKE.

PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY

10 Gmesblättli
Der Bürgermeister informiert
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Am Samstag, 15. August – Maria
Himmelfahrt – fand die traditionelle
Bergmesse bei der Tilisunahütte
statt. Bei herrlichem Wanderwetter
hatten sich wiederum zahlreiche
Besucher eingefunden.
Aus alters- und gesundheitlichen
Gründen war es unserem „Tilisuna
Pfarrer“ Peter Harperscheidt leider
nicht mehr möglich die Bergmesse zu
feiern.
Dankenswerter Weise zelebrierte
Pfarrer Dariusz den Gottesdienst bei
der Hütte am höchsten Älplerfeiertag!
Danke an alle, die zum Gelingen
beigetragen haben, speziell an
Alpobmann Hermann Wachter. Die
Gemeinde Tschagguns unterstützte
wiederum mit der Organisation eines
Buszubringers.
Bergmesse Tilisunahütte

Gmesblättli 11
Der Bürgermeister informiert
Montafoner Resonanzen – Veranstaltungen in Tschagguns
Hochklassige Sommerkonzerte
an ungewöhnlichen
Veranstaltungswochen. Unser
Musikfestival Montafoner
Resonanzen brachte vom 31. Juli
bis 5. September Künstler von Rang
und Namen ins Tal.
Gehör fanden verschiedenste
Musikrichtungen – Bläser,
Kammermusik, Jazz, Volksmusik,
Cross-Over und Orgel. Die
Montafoner Resonanzen haben
sich unter dem Kurator Markus
Felbermayer zu einem ganz speziellen
musikalischen Kleinod entwickelt,
das immer wieder mit hochkarätigen
Künstlern aufwarten kann.
In Tschagguns waren dies das
Eröfnungskonzert am 31. Juli
der Bläser in unserer Pfarrkirche,
die Volksmusik am Erlebnisberg
Golm, das Jazz Picknick bei der
Schanzenanlage sowie am 5.
September das Schlusskonzert zur
Stilrichtung „Orgel“ in unserer
Pfarrkirche.
Vielen Dank an Montafon Tourismus
für die Durchführungen aller
Veranstaltungen. Dank an unseren
Kurator Markus Felbermayer für sein
Engagement. Und ganz besonderen
Dank an die vielen Zuhörer und das
große, positive Echo der Montafoner
Resonanzen 2020!
Bitschnau
Wir bauen um!
Mein Nahversorger

12 Gmesblättli
Aus dem Amt
Wahlergebnis der Gemeinde Tschagguns

Auf Grund des Ergebnisses der Wahl in die Gemeindevertretung am 13. September 2020 entfallen auf

Offene Liste VP Tschagguns 12 Mandate

Gemeinsam für Tschagguns – Parteifreie Liste Andrea Tschofen-Netzer 9 Mandate

gewählte Gemeindevertreter sind:

Offene Liste VP Tschagguns
Nr. Familien- und Vorname
Geburts-
jahr
Beruf
Vorzugs-
stimmen
Wahl-
punkte
1 Herbert Bitschnau 1960 Bürgermeister 454 40.484
2 Mag. (FH) Jochum Isabelle 1982 Angestellte 220 31.142
3 Vonier Gerhard 1971 Bauamtsleiter 105 28.698
4 Haag Franz 1955 Pensionist 39 25.968
5 DI (FH) Keßler Thomas, MSc 1977 Betriebsleiter 102 24.894 6 Bitschnau Peter 1976 Landesangestellter 56 24.658 7 Pfefferkorn Egon 1962 Transportberater 27 24.348 4848 8 Mag. (FH) Däubl-Gabrielli Daniela 1978 Hotelierin 54 23.976 9 Fleisch Melanie 1988 Angestellte 92 23.338 10 Ing. Salzgeber Stefan 1978 Bauingenieur 54 22.740 11 Scheiber Gudrun 1976 Hausfrau 90 21.420 12 Jenny Franz 1954 Landwirt 47 21.280

Gemeinsam für Tschagguns – Parteifreie Liste Andrea Tschofen-Netzer 1 Tschofen-Netzer Andrea 1973 Büroassistentin 471 33.804 2 Keßler Cornelia 1978 Angestellte 148 22.576 3 Ritter Anita 1980 Agrarfachverkäuferin 74 20.654 4 Wachter Reinald 1960 Finanzakademiker 98 20.530 5 Dr. Steininger Alexandra 1965 Ärztin 173 19.808 6 Mag. Peter Selia 1980 Lehrerin 87 19.732 7 Ammann Andreas 1982 Gewerkschaftssekretär 61 18.454 8 Schuchter Markus 1966 Maschinist 85 17.884 9 Mag. (FH) Böhler Karin 1979 Angestellte 47 17.560 Gemeinsam für Tschagguns Parteifreie Liste Andrea Tschofen-Netzer Offene Liste VP Tschagguns

Gmesblättli 13
Aus dem Amt
Konstituierende Sitzung der Gemeindevertretung Tschagguns Donnerstag, 1. Oktober 2020, 19 Uhr Aufgrund der COVID- Maßnahmenverordnung musste die öfentliche Sitzung im Turnsaal der Volksschule abgehalten werden.
Auch auf das traditionelle Ständchen
der Harmoniemusik Tschagguns am
Ende der Sitzung wurde verzichtet
und es konnten auch am Ende der
Sitzung keine Getränke gereicht
werden. Unter den interessierten,
angemeldeten Zuhörerinnen
und Zuhörern befand sich auch
unsere Landtagsvizepräsidentin
Landtagsabgeordnete Monika Vonier.
Als Einstieg und Unterstützung in ihre
Gemeindemandatarfunktion erhielten
alle Gemeindevertreter Innen einen
Band des aktuellen Gemeindegesetzes.
Die Gemeindevertretungswahl
brachte nicht nur eine höhere
Wahlbeteiligung, sondern auch
eine zweite, neue Gruppierung in
die Gemeindevertretung. An dieser
Stelle herzliche Gratulation der
Liste „Gemeinsam für Tschagguns
– Parteifreie Liste Andrea
Tschofen-Netzer“ für ihren Erfolg.
Ebenso herzliche Gratulation
an Andrea Tschofen-Netzer für
ihren Achtungserfolg bei der
Bürgermeisterwahl.
Die Mandatsverteilung der neuen
Gemeindevertretung für die
Legislaturperiode 2020 bis 2025 sieht
wie folgt aus:
Ofene Liste VP Tschagguns:
12 Mandate

Gemeinsam für Tschagguns –
Parteifreie Liste Andrea Tschofen-
Netzer: 9 Mandate
Der neue Gemeindevorstand besteht
wie bisher aus fünf Mitgliedern. In
der vorgeschriebenen Reihenfolge sind
dies:

  • Bgm. Herbert Bitschnau
  • Andrea Tschofen-Netzer
  • Isabelle Jochum
  • Andreas Amann
  • Gerhard Vonier

Alle fünf gewählten
Vorstandsmitglieder nahmen ihre
Wahl an.
Wie gesetzlich vorgeschrieben
wurde der Vizebürgermeister durch
die Gemeindevertretung gewählt.
Vorgeschlagen wurden Gerhard
Vonier sowie Andrea Tschofen-
Netzer. Die anschließende Wahl
brachte folgendes Ergebnis:

  • Gerhard Vonier: 12 Stimmen
  • Andrea Tschofen-Netzer:

9 Stimmen
Der neue und alte Vizebürgermeister
ist somit Gerhard Vonier, er hat
die Wahl angenommen. Herzliche
Gratulation!
Ich gratuliere allen
Gemeindevertreterinnen und
Gemeindevertretern zur erfolgreichen
Wahl, den Gemeindevorständen
vielen Dank für ihre Bereitschaft
dieses intensive Ehrenamt
auszuführen. Beim wiedergewählten
Vizebürgermeister Gerhard Vonier
durfte ich mich für seinen Einsatz
in den letzten Jahren bedanken und
ich freue mich schon auf die weitere
gemeinsame Arbeit zum Wohle von
Tschagguns.
In meinen abschließenden Worten
gab ich der Hofnung Ausdruck, dass
die neue Gemeindevertretung – so
wie die „alte“ – mit

  • Wertschätzung
  • Vertrauen und
  • Ofenheit

zusammenarbeitet!
Wenn wir alle gemeinsam diese
Grundsätze weiterhin beachten,
werden wir mit Zuversicht, Elan und
Mut die besten Entscheidungen für
Tschagguns trefen!

Die Vorstandsmitglieder v.l.: Andreas Amann, Andrea Tschofen- Netzer, Bgm. Herbert Bitschnau, Gerhard Vonier und Isabelle Jochum Bürgermeister Herbert Bitschnau (li.)
und Vizebürgermeister Gerhard Vonier
PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY

14 Gmesblättli
Seinerzeit
Zum Gedenken an den Orgelbauer Joseph Bergöntzle
Joseph Bergöntzle wurde am 14.
Dezember 1754 im elsäßischen
Ammerschwihr (Ammerschweier)
geboren und ist am 14. Oktober
1819 ebendort gestorben. Anlässlich des 200. Todestages sollen die Persönlichkeit und das Schafen dieses Orgelbauers in Erinnerung gerufen werden.
Das Elsaß, also die Heimat von Joseph
Bergöntzle – im Elsäßischen auch als
Birgaentzle oder auch als Bergaenzel
geschrieben – ist historisch gesehen
(und gewachsen) eine „Zwischen-
Region“ zwischen dem romanischen
und germanischen Kultur- und
Sprachraum: lange Zeit ein Teil des
Heiligen Römischen Reiches deutscher
Nation; im 15. und 16. Jahrhundert
sogar ein Zentrum des deutschen
Humanismus; seit dem Westfälischen
Friedensvertrag von 1648 zunehmend
unter französischem Einfuss; gegen
Ende des 18. Jahrhunderts zur
Gänze einverleibt ins französische
Herrschaftsgebiet, auch mit allen
Konsequenzen der Napoleonischen
Kriege.
Das war die politische Situation,
in die Joseph Bergöntzle als Sohn
des Orgelbauers Martin Bergöntzle
hineingeboren wurde. Die
Nachrichten über seine Ausbildung
und seinen Werdegang sind äußerst
spärlich: er war wohl Schüler seines
Vaters, der wiederum im Dunstkreis
der / in einem Nahverhältnis zur
Straßburger Orgeldynastie Silbermann
groß geworden war. Der aus dem
sächsischen Frauenstein stammende
Andreas Silbermann (1678 – 1734)
hatte in der elsäßischen Hauptstadt
Straßburg eine Orgelbauwerkstätte
etabliert. Andreas Silbermann brachte
dank seiner Pariser Ausbildung
starke französische Akzente in den
elsäßischen Orgelbau, denen auch
sein Sohn Johann Andreas (1712 –
1783) als Firmennachfolger treu blieb.
Insofern markiert das Wirken der
Silbermann-Dynastie nicht nur im
Elsaß einen Höhepunkt in der Kunst
des Orgelbaus, sondern auch darüber
hinaus. Die Sil bermann-Familie setzte
nämlich mit ihren Orgeln Maßstäbe,
die auch für andere Orgelbauer im
ostfranzösischen Raum Geltung
hatten. Zu diesen Orgelbauern ist auch
Joseph Bergöntzle zu rechnen, der im
Laufe der späteren 1790er Jahre seinen
Arbeitsschwerpunkt immer weiter
nach Mitteleuropa verlagerte: Arbeiten
in der Deutsch-Schweiz und dann
auch in Vorarlberg lassen sich belegen.
In Vorarlberg sind es die Pfarrkirchen
von Schlins, Au, Türingen, Bludesch
und Tschagguns, wo Joseph Bergöntzle
Orgeln errichtet hat. (Die Orgel in der
Bludescher St. Jakobskirche stammt
wohl aus der Silbermann-Werkstätte,
sie wurde um 1802/03 von Joseph
Bergöntzle aus dem ostfranzösischen
Raum nach Bludesch gebracht und in
die dortige St. Jakobskirche eingebaut.
Die Orgeln in den Pfarrkirchen von
Schlins, Au und Türingen weisen
infolge von späteren Umbauten
nurmehr zu unterschiedlichen
Prozentsätzen Spuren von Joseph
Bergöntzle auf.)
Das Hauptwerk des Joseph
Bergöntzle steht aber in der Pfarr-
und Wallfahrtskirche Tschagguns:
die Archivalien berichten, dass sich
Orgelbauer aus Tirol, Bayern, Baden,
Graubünden, Turgau und dem Elsaß
um den Bauauftrag bemühten und
dass Joseph Bergöntzle dann von der
Bau-Kommission mit dem Neubau
deswegen betraut wurde, weil seine
bisherigen Leistungen in Vorarlberg
die Bau-Kommission überzeugen
konnten. So errichtete Joseph
Bergöntzle in den Jahren 1815/16
zusammen mit seinem Sohn Bernhard,
seinem Schwager Valentin Rinkenbach
und dem Gesellen Mathies Bihler
in der Pfarr- und Wallfahrtskirche
Tschagguns sein Opus maximum et
ultimum: eine dreimanualige Orgel
mit Pedal mit 38 Registern, die bis
ins 20. Jahrhundert herein – bis zum
Bau der großen Behmann-Orgel
in der Dornbirner Stadtpfarrkirche
St. Martin – die größte Orgel in
Vorarlberg sein sollte.

Gmesblättli 15
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Prof. Dr. Bruno Oberhammer
Anmerkung
Professor Dr. Bruno Oberhammer ist Komponist, Organist und Musikpädagoge. Er wohnt in Höchst und hat den hier abgedruckten Beitrag ursprünglich auf den Seiten 45 und 46 im Jahresbericht 2019 der Montafoner Museen veröfentlicht. Er ist zudem der Autor des Buches Montafoner Orgellandschaft, das als Band 24 zur Montafoner Schriftenreihe erschienen ist.

16 Gmesblättli
Mobilität ist ein wichtiger
Bestandteil des Aktivparks
Montafon, des Ortsmarketings
Schruns-Tschagguns und für
gemeindeeigene Institutionen und
Vereine aus Schruns
und Tschagguns.
Dieses Jahr konnte ein lang ersehnter
Wunsch in die Tat umgesetzt werden.
Nach erfolgreicher Akquise von 42
Montafoner Unternehmen durch
die Firma Brunner Mobil Werbung
GmbH konnte ein Kleinbus der
Marke Renault Master, 9 Sitzplätze,
fnanziert werden. Am 30.07.2020
wurden alle Sponsoren zu einem
kleinen Umtrunk ins Alpenbad
Montafon eingeladen. In diesem
Rahmen wurde das neue Fahrzeug
feierlich präsentiert. Der Aktivpark
Montafon, die Gemeinden Schruns,
Tschagguns und die Vereine sagen
herzlich „Vergelt’s Gott“ für die
großartige Unterstützung durch:
Wachter Versicherungsmakler
GmbH, Schruns, Gerald Sattler,
Versicherungsmakler, Schruns,
Michaela Remm, BBA, Schruns,
Tischlerei Kieber Johannes,
Schruns, R. Kieber, Holzbau,
Schruns, Schatulla, Schruns,
Geschenke & Schönes für Daheim,
Samia Kosmetik, Tschagguns,
bluamastiel, Tschagguns, Dr.
Tatjana Jovanovic-Mifsud, Schruns,
Café Haller, Schruns, Seppl-
Stoba, Schruns, Pizzeria Al Fiume,
Schruns, Mongolian Wools,
Schruns, Spielewelt, Schruns, MRE
Elektrotechnik, Tschagguns, Bömag
Gesellschaft mbH, Schruns, Erdbau-
und Transporte Ganahl, Schruns,
ENI Servicestation, Schruns, Familie
Tschohl GmbH, Tschagguns, Casa
Mia, Pizzeria, Tschagguns, Gebrüder
Vonbank GmbH, Schruns, Vonier,
Heizung-Sanitär, Vandans, Zuderell,
Metallbau GmbH&CoKG, Schruns,
hepperger, Angelika Hepperger,
Schruns, MF Fahrzeugtechnik,
Bartholomäberg, MK GmbH,
Gasthaus Post, Dalaas, Noldis
Werkstatt, Bartholomäberg,
Leva, Ladenbau GmbH, Gantschier,
Hotel Taube, Schruns, alpine guest
service, Schruns, Hotel Bergerhof,
Bartholomäberg, juniware Ltd.
CoKG, Vandans, Pizzeria -
Ristorante Il Bel Paese GmbH,
Schruns, Siess Brennstofe, Nüziders,
Rehabilitationsklinik im Montafon,
Schruns, L&B Vertrieb KG,
Schruns, Gantner Solutions, Schruns,
Tischlerei Netzer GmbH&CoKG,
Gaschurn, Handwerk & Design,
Kunsttischlerei Juen, St. Gallenkirch
, Luciano & Lidio Gastronomie
GmbH, Bludenz, Käsehaus Montafon
GmbH, Schruns, Heinrich Tschofen,
Gesellschaft mbH, St. Gallenkirch.
Ab sofort kann dieser Kleinbus von
Vereinen und Institutionen der
Gemeinden Schruns und Tschagguns
gegen einen Unkostenbeitrag gemietet
und reserviert werden.
Info und Anmeldung:
Ortsmarketing Schruns-Tschagguns
+43 5556 21222
info@aktivpark-montafon.at
Langersehnter Wunsch ging in Erfüllung
Aktivpark Montafon

Gmesblättli 17

WERBUNG WIRKT,
SPEZIELL IM GMESBLÄTTLI!
Bei Interesse für eine Einschaltung:
info@patricksaely.com

22 Gmesblättli
Kunsteisbahn
Schruns - Tschagguns
www.aktivpark- montafon.at  +43(0)664 8106305

Saisoneröffnung am 24. Oktober 2020
EISLAUFEN

EISHOCKEY  EISDISCO EISSTOCKSCHIESSEN
Ab 24.10.2020 geht es auf der Kunsteisbahn im Aktivparkzelt Schruns-Tschagguns wieder heiß her. Dann steht die 1.800 m² große Eisfläche wieder bis Anfang März alle n Fans der blanken Kufen und Eisstöcke zur Verfügung.

Saison: 24.10.2020 – 07.03.2021

Öffnungszeiten:
24.10.2020 – 24.12.2020 07.01.2021 – 05.02.2021 14.02.2021 – 07.03.2021 13:30 – 16:00 Uhr 25.12.2020 – 06.01.2021 06.02.2021 – 13.02.2021 11:00 – 17:00 Uhr 25.12.2020 – 03.01.2021 20:00 – 21:30 Uhr Ausnahmen: 01.11.2020 • 09.01.2021 • 23./24.01.2021 geschlossen 24.12.2020 und 31.12.2020 kein Abendlauf

Preise: www.aktivpark-montafon.at/Winterangebot

Saisonkartenvorverkauf: ab 12.10.2020 bis 23.10.2020 jeweils Montag bis Freitag von 13.00 bis 17.00 Uhr direkt an der Kasse im Aktivparkzelt

Schlittschuhverleih: direkt vor Ort

E
islaufen: www.aktivpark-montafon.at/winterangebot/eislaufen

Eisstockschießen: Voranmeldung bis 16:00 Uhr am Vortag
ap@aktivpark- montafon.at  +43 (0)664 8106305

Eishockey: Reservierungen:
+43 (0)664 8106305 oder+43 (0)5556 21222

E
isdisco: Samstag, 26.12.2020 / Samstag, 02.01.2021 / Freitag, 12.02.2021 / Freitag, 19.02.2021 / Freitag, 26.02.2021  jeweils 19:00 – 21:30 Uhr Eintritt € 4,10

S
tandort: Schwimmbadstraße 1 – 6774 Tschagguns
Aktivpark

Gmesblättli 23
Museen
Schausägen und Führungen
an der historischen Säge „Mülli“
am Rasafeibach
Führungen und Schausägen noch bis Ende Oktober,
jeweils freitags ab 14 Uhr mit Hubert Loretz und Klaus Bertle.
Führungen auch an anderen Terminen auf Anfrage möglich.

Es gibt Witterungsverhältnisse, die das Schausägen verhindern – starke Niederschläge, Murengefahr, etc..
Kontakt zur Terminvereinbarung:
Montafoner Museen, Kirchplatz 15, 6780 Schruns
info@montafoner-museen.at
T.: +43(0)5556 74723
Historische Säge Tschagguns, © Montafoner Museen

24 Gmesblättli
Museen
Sonderausstellung „Das Montafon unterm Hitler“
Anlässlich des 75. Gedenkjahres
an die Befreiung vom NS-Regime
steht heuer in den Montafoner
Museen die regionale Geschichte
der Jahre 1938-45 im Fokus. Die
Ausstellungsserie erstreckt sich
über alle vier Museen.
Im Heimatmuseum Schruns stehen
neben der politischen Geschichte
der NS-Zeit im Montafon auch
Aspekte wie Jugend und Schule,
Kunst und Volkskultur sowie die
Entnazifzierung im Fokus. In
Gaschurn wird der Entwicklung
des Tourismus sowie den engen
Beziehungen zwischen Alpinismus,
Wintersport und Nationalsozialismus
nachgegangen. Im Museum
Frühmesshaus Bartholomäberg
wird anknüpfend an den letzten
dort wirkenden Frühmesser Josef
Plangger, der mehrere Jahre in
Konzentrationslagern überlebte,
den Temen Widerstand und
Verfolgung breiter Raum gegeben.
Im Bergbaumuseum Silbertal wird
schließlich die Geschichte der
„Aufbaugenossenschaft“ sowie der
Landwirtschaft zwischen Ideologie
und Krieg beleuchtet.
Heimatmuseum Schruns –
Alltag unter dem Hakenkreuz
Alpin- und Tourismusmuseum
Gaschurn –
Alpinismus und Tourismus
Museum Frühmesshaus
Bartholomäberg –
Widerstand, Flucht und
Verfolgung
Bergbaumuseum Silbertal –
Landwirtschaft im Krieg
Ausstellungsdauer:
Juli 2020 bis April 2021 zu den
Museumsöffnungszeiten (bis 26.
Oktober: Di-Fr, So 14-17 Uhr).
28 NS-Erinnerungsorte im Montafon
Zahlreiche Gebäude, Örtlichkeiten
und Ausstellungen im Montafon
haben mit der Zeit des NS-Regimes
zu tun. Flyer dazu gibt es in den
Montafoner Museen. Auf der Seite
stand-montafon.at/erinerungsorte
sind kurze Beschreibungen zu den
einzelnen Orten und zur Ausstellung
zu fnden. Das Projekt wird unterstützt
vom Bundesministerium für Kunst,
Kultur öfentlicher Dienst und Sport,
Land Vorarlberg, Stand Montafon,
illwerke.vkw, Raifeisenbank Bludenz-
Montafon, mbs, Zukunftsfonds der
Republik Österreich, Nationalfonds
der Republik Österreich, Interreg
(EU).

HISTORISCHES
Tschagguns 1945:
Befreiung vom NS-Regime
Am Freitag, 4. Mai 1945, wurde Bludenz befreit und erste französische Truppen gelangten an diesem Tag bis Schruns. Der Gendarmerieposten St.
Anton berichtete dazu:
„Am 4.5.1945, gegen 17.00 Uhr, kurz
vor dem Einmarsch der Franzosen,
fuhr ein Kraftradfahrer mit einer
weißen Fahne von Bludenz kommend
in das Tal Montafon und ersuchte
durch Zurufen die Einwohner auf,
die weißen Fahnen zu hissen. In
kürzester Zeit waren die Häuser
der Straße entlang mit weißen
Fahnen und Tüchern befaggt.
Bei der Durchfahrt der Franzosen
stand ein Teil der Bevölkerung auf
den Straßen, um die Durchfahrt
anzusehen. Es kam dabei zu keinerlei
Ausschreitungen.“ Im Bericht
des Gendarmeriepostens Schruns
wird das Einrücken der Franzosen
folgendermaßen geschildert: „Am 4.
Mai 1945 um 19.45 Uhr rückten die
franz. Besatzungstruppen in Schruns
ein. Der Bürgermeister von Schruns
Dr. Heinzle mit einem Beigeordneten
[Oberst Rothard] ging der
Besatzungstruppe mit einer weißen
Fahne bis auf die Gemeindegrenze
Richtung Bludenz entgegen und
erklärte, dass die Besatzung in Schruns
keinen Kampf zu gewärtigen hätte.
Auf den Straßen in Schruns konnte
man bald sehen, dass die weibliche
Bevölkerung von Schruns bestrebt ist,
die Besatzungstruppen wohlwollend
aufzunehmen. Noch am selben Abend
besuchten die Besatzungstruppen die
franz. Gefangenen in Rodund und
hielten dort eine Wiedersehensfeier
ab. Von den Gefangenen holten
sie auch diverse Informationen
über die Behandlung seitens der
Bewachung sowie jener Leute, bei
denen sie in Arbeit eingesetzt waren,
ein. Diese Aussagen waren den
Besatzungstruppen zu allfälligen
Festnahmen ausschlaggebend.
Schruns, 1. Mai 1938 (© Montafon Archiv)

Gmesblättli 25
Museen
Im allgemeinen waren die franz.
Gefangenen mit ihrer Behandlung
zufrieden.“ Auch in der Tschaggunser
Pfarrchronik wurde vom damaligen
Frühmesser vermerkt:
„Die Besetzung verlief vollständig
ruhig und ohne jeden Zwischenfall.“
Allerdings berichteten Bürgermeister
Konrad Spiegel sowie der
Gastwirt August Jochum, die
beide der Österreichischen
Widerstandsbewegung angehörten,
dass sich noch unmittelbar vor
Kriegsende ein Tschaggunser
NS-Anhänger und -Funktionär
gegenüber einem pensionierten
Gendarmen folgendermaßen äußerte:
„Mit euch schwarzen Hunden
[Anhänger der Christlichsozialen,
Anm. d. Verf.] fährt man nach dem
Krieg ab.“ Als die beiden dann nach
der Befreiung durch die Franzosen
zufällig zusammentrafen und der
pensionierte Gendarm fragte, was der
NS-Anhänger nun zur politischen
Lage sage, schlug ihn dieser gewaltsam
zu Boden. Daraufhin wurde dieser – so
wie zahlreiche andere NS-Funktionäre
– bei Bludenz inhaftiert.
Am 5. Mai fuhren französische
Einheiten auch in die Innerfratte
bis Partenen: „[…] nachmittags
um ca. 15 Uhr wurden die ersten
Panzerspitzen in Parthnen [sic!]
sichtbar. Die Wiederstandsbewegung
[sic!] von Gaschurn und Parthenen
sowie die hiesige Bevölkerung
begrüßten die einrückenden Franzosen
als Befreier. Die hiesige Bevölkerung
trat sogleich mit der Besatzung in
Verbindung und es wurde in kürzester
Zeit ein freundliches Verhältnis erzielt.
Eine Gruppe französischer Soldaten
traten den Weg nach Vermunt und
Silvrettadorf an.“ Dort hatten bereits
die lokalen Widerstandsgruppen die
Aufsicht übernommen und versprengte
Wehrmachts- und Wafen-SS-
Einheiten, die sich auf dem Rückzug
befanden, entwafnet. Im Gegensatz
zum benachbarten Klostertal, in dem
es an diesen Tagen noch zu letzten
Kampfhandlungen kam, blieb das
Montafon davon nahezu gänzlich
unbehelligt. Lediglich am Kristberg
und im Silbertal schlugen einzelne
Granaten, die im Klostertal abgefeuert
worden waren, ein.

Wasserkraft ist sauber, erneuerbar und in Vorarlberg reichlich vorhanden.

Daher nutzt die illwerke vkw diese Energiequelle ebenso innovativ wie nachhaltig – ein unverzichtbarer Beitrag zu Vorarlbergs Energieautonomie und zur europäischen Energiewende.
Vorarlberg schöpft
seine Energie aus
erneuerbaren Quellen.

Historische Ansicht des Hotels Taube (© Fußenegger_02 , Montafon Archiv)
Wasserkraft ist sauber, erneuerbar und in Vorarlberg reichlich vorhanden.

Daher nutzt die illwerke vkw diese Energiequelle ebenso innovativ wie nachhaltig – ein unverzichtbarer Beitrag zu Vorarlbergs Energieautonomie und zur europäischen Energiewende.
Vorarlberg schöpft
seine Energie aus
erneuerbaren Quellen.

26 Gmesblättli
Kindergarten
Einen unbeschwerten und bewegten
Sommer haben die Tageskinder
bei Tagesmutter Karin Burtscher
genossen.
Wegen der aktuellen Corona-Situation
wurde heuer auf große Ausfüge und
Unternehmungen verzichtet. Umso
mehr haben die Kinder den schönen
und abwechslungsreichen Garten
geschätzt.
Viel Abwechslung
„Wir sind in der glücklichen
Lage, einen eigenen Pool und ein
Planschbecken zu besitzen. So
mussten die Kinder aufs Baden und
Planschen nicht verzichten“, sagt
Karin Burtscher. Aber auch sonst
hatten die Kinder viel Abwechslung.
Der Sandkasten wurde regelmäßig
gefutet und das Trampolin zum
Bällebad umfunktioniert. Der
große Schaukelturm war mal
eine Drachenfestung und mal ein
Piratenboot. Die „Künstler“ haben
den Parkplatz kurzerhand zur
Kunstgalerie mit wunderbaren Bildern
aus Straßenkreide umgestaltet.
Mit Neugier und Kreativität
Doch auch an den trüberen Tagen
kam keine Langeweile auf. „Wenn
das Wetter mal nicht so mitspielte“,
so Karin, „haben wir viele alte
Spiele neu entdeckt und gebastelt.
Jedes Tageskind durfte sein eigenes
Memory-Spiel gestalten und mit nach
Hause nehmen.“ In der Küche wurde
ein Topfschlagen veranstaltet. Die
Größeren spielten Mühle, Tik Tak
Toe oder Mensch ärgere dich nicht.
Auch die obligatorische Reiskiste, die
selbstgemachte Knete, die Bügelperlen
oder die zahlreichen selbstgemachten
Förderspiele nach dem Vorbild
von Maria Montessori waren fast
täglich im Einsatz. Die Tagesmutter
hat außerdem Anfang Juli den
Rettungsschwimmer-Helferschein
gemacht.
Suchen auch Sie nach einer fexiblen
und liebevollen Betreuung für Ihr
Kind? Dann wenden Sie sich an
Mag. Petra Hartmann
Bezirksleitung der Tagesmütter
Bludenz
05522 71 840-350
tagesmuetter-bludenz@kibe-vlbg.at
www.kinderbetreuung-vorarlberg.at
Tolle Sommerferien bei unserer Tagesmutter Karin Burtscher

Gmesblättli 27
Kindergarten
Ab September 2020 ist Franziska
Vonier im wohlverdienten
Ruhestand.
Vor 13 Jahren brauchten wir wegen
der großen Kinderanzahl dringend
eine Unterstützung im Kindergarten.
Franziska, Mutter von 3 Kindern
und natürlich aus der Tschaggunser
Gemeinde, bekam die Anstellung.
Mit viel Geduld und Freude begleitete
sie die Kinder. Sie trocknete Tränen –
ging in der Puppenstube zum Frisör –
baute in der Bauecke mit den Buben
– bastelte, sang – klebte Pfaster –
wechselte nasse Hose … Und für
uns Kindergartenpädagoginnen war
sie eine sehr gute Unterstützung, sie
war unser Ruhepol und hat in allem
immer das positive gesehen „Des
packan miar scho“, hat sie immer zu
uns gesagt, wenn wir meinten, das
klappt nie. Und so war es dann auch.
Auf diesem Weg möchten wir
uns nochmals recht herzlich für
deine liebenswerte und tolle
Zusammenarbeit bedanken und
wünschen dir für deine Zukunft
Gesundheit, Freude mit deiner
Familie, und geh auf Reisen! Schau dir
die Welt an und genieße das Leben!
Ein neues Kindergartenjahr
Am 14. September 2020 starteten
wir mit 51 Kindern, davon sind
21 Mädchen und 30 Buben, in das
neue Kindergartenjahr. Ulli, Brigitte,
Hildegard und Christine freuen sich
darauf.
Üsere Franziska ist in Pension!

28 Gmesblättli
Schule/Weiterbildung

Kurse der Volkshochschule Bludenz
(Auszug)
Außenstelle Montafon
September - Dezember 2019

Y1001 Angstfrei fliegen Ort: Gemeinde St. Anton i. M., Vereinsraum Beginn: Samstag, 10.10.2020 um 09:00 Uhr (1 x 9,60 UE) Ref.: Eduard Schuster Y7035 Selbstverteidigung für Jung und Alt, Anf. Ort: Pfarrsaal St. Jodok, Schruns ("Stärnasaal")
Beginn: Samstag, 10.10.2020 um 17:00 Uhr (2 x 2,5 Stunden)
Ref.: Barbara Müller
Y6006 Lichtobjekt Elfenhaus (Nassfilztechnik) Ort: Volksschule Schruns- Dorf, Werkraum Beginn: Montag, 12.10.2020 um 18:30 Uhr Uhr (1 x 3,5 Std.)
Ref.: Martina Wilfling
Y6011 Glückwunschkarten für verschiedene Anlässe Ort: Gemeinde St. Anton i. M., Vereinsraum Beginn: Mittwoch, 14.10.2020 um 19:00 Uhr (1 x 3,60 UE)
Ref.: Monika Weiss
Y6304 Wild & Pilze & Knödel - die perfekte Fusion Ort: Mittelschule Schruns-Grüt, Schulküche Beginn: Donnerstag, 15.10.2020 um 18:00 Uhr (1 x 5 UE)
Ref.: Werner Vögel
Y6004 Schnitzkurs: Holzbildhauen erlernen bzw. verfeinern Ort: Atelier Victor Mangeng, Schruns Beginn: Freitag, 16.10.2020 um 14:00 Uhr (3 Tage)
Ref.: Victor Mangeng
Y6500 Typgerechtes Schminken Ort: Gemeinde St. Anton i. M., Vereinsraum Beginn: Samstag, 17.10.2020 um 10:00 Uhr ( 1 x 3 UE)
Ref.: Gabriele Künzle
Y3001 Obstbaumpflege im Herbst Ort: Garten Fam. Stemer, St. Anton i. M.

Beginn: Samstag, 17.10.2020 um 13:30 Uhr (1 x 3,5 Stunden)
Ref.: Kurt Salzmann
Y6100 Keine Angst vor dem weißen Blatt! – Ort: "Atelier Edgar", St. Gallenkirch Die Grundlagen des Zeichnens Beginn: Mittwoch, 21.10.2020 um 19:00 Uhr (5 x 3 Stunden) Ref.: Edgar Winkler Y8600 Familientöpfern (ab 4 Jahren in Begleitung) Ort: Spycher, Junkerweg 2, Tschagguns Beginn: Dienstag, 27.10.2020 um 13:30 Uhr (1 x 3 UE)
Ref.: Sabine Berchtold, Dipl. Keramikerin
Y6000 Lichtgefäße für drinnen und draußen Ort: Spycher, Junkerweg 2, Tschagguns Beginn: Dienstag, 27.10.2020 um 18:00 Uhr (1 x 4 Stunden)
Ref.: Sabine Berchtold, Dipl. Keramikerin
Y7404 Seifensieden Ort: Gemeinde St. Anton i. M., Vereinsraum Beginn: Donnerstag, 29.10.2020 um 18:30 Uhr (1 x 3,5 Stunden) Ref.: Kurt Salzmann Y6101 Kalligraphie für Einsteiger: Kursive Schrift Ort: Gemeinde St. Anton i. M., Vereinsraum Beginn: Donnerstag, 05.11.2020 um 19:00 Uhr (3 x 3 Stunden) Ref.: Anton Pichler Y6302 Saucenvielfalt, einfach und schnell Ort: Mittelschule Schruns-Grüt, Schulküche Beginn: Donnerstag, 12.11.2020 um 18:00 Uhr (1 x 5 UE) Ref.: Werner Vögel Y7108 Hula Hoop Dance für Leichtfortg. Ort: Volksschule St. Anton i. M., Turnsaal Beginn: Montag, 16.11.2020 um 09:00 Uhr (3 x 1,5 UE) Ref.: Stefanie Beck Y8604 Kartentricks für Kinder (Anf. ab 8 Jahren) Ort: Gemeinde St. Anton i. M., Vereinsraum Beginn: Freitag, 20.11.2020 um 14:00 Uhr (1 x 2,40 UE) Ref.: Laura Pfefferkorn Y6313 Brot backen, leicht gemacht! Ort: Mittelschule Schruns-Grüt, Schulküche Beginn: Dienstag, 24.11.2020 um 17:30 Uhr (1 x 6,5 UE) Ref.: Stefan Kothner Y6014 Adventkalender aus Karton Ort: Gemeinde St. Anton i. M., Vereinsraum Beginn: Mittwoch, 25.11.2020 um 19:00 Uhr (1 x 3,60 UE) Ref.: Monika Weiss Y1004 Einführung in die Ahnenforschung Ort: Gemeinde St. Anton i. M., Vereinsraum Beginn: Donnerstag, 26.11.2020 um 18:00 Uhr (1 x 4 UE) Ref.: MMag. Dr. Michael Kasper Y6015 Adventkranzbinden Ort: Gemeinde St. Anton i.M, Beginn: Freitag, 27.11.2020 um 14:00 Uhr (1 x 3,60 UE) Ref.: Monika Schanung Y1005 Einführung in das Lesen alter Schriften Ort: Gemeinde St. Anton i. M., Vereinsraum Beginn: Mittwoch, 02.12.2020 um 18:00 Uhr (1 x 3 UE) Referent: MMag. Dr. Micha el Kasper

Anmeldung und Information:
VHS Bludenz, Zürcherstr. 48, 6700 Bludenz
Tel.: 05552/ 65205, info@vhs-bludenz.at, www.vhs -bludenz.at

Gmesblättli 29
Vereine
Eishockey: Montafon ist Vizemeister
(sm) Knapp vor den Maßnahmen
gegen das Coronavirus ging
am 9.3.2020 im Dornbirner
Messestadion das entscheidende
dritte Finalspiel um den Eishockey-
Landesmeister in Szene. EHC
Eurojobs Montafon musste sich
dem haushohen Titelfavoriten
Dornbirner Eishockeyclub/
Eishockeyclub Bregenzerwald
Juniors (kurz DEC/ECB) mit 4:1
beugen. Ein respektables Ergebnis,
bedenkt man, dass beim Gegner
mehrere AHL- und EBEL-Cracks auf
dem Eis sind. - Neue Perspektiven
eröfnen sich für den Nachwuchs. In
der Saison 2020/2021 kooperieren
EHC Montafon, EHC Lustenau/EHC
Hard und VEU Feldkirch in den
Altersklassen U 13 bis U18.
Kampfmannschaft holt Vizemeister

Das dritte und entscheidende
Finalspiel um den Eishockey-
Landesmeister stand für den EHC
Eurojobs Montafon unter keinem
guten Stern. Eine frühe 1:0 Führung
verlieh dem Gegner DEC/ECB
kräftigen Aufwind. Mit spektakulären
Paraden hält Goalie Marco Knobel
Montafon im Spiel. Das zweite
Drittel sah Montafon im Vorteil,
aber nach einem groben Patzer steht
es 2:0. Montafon machte weiter das
Spiel, der Anschlusstrefer lag in der
Luft, die Scheibe fndet aber nicht
den Weg ins gegnerische Tor. Patrick
Ganahl, Nummer zwei in der VEHL
1 Scorerliste, scheiterte mehrmals
vor dem gegnerischen Tor. Mit 2:0
Rückstand geht es in die Pause.
Im Schlussdrittel ließen die
Schiedsrichter eine auf Provokation
ausgelegte Spielweise der Dornbirner
Hausherren zu, deren Kalkül in
Minute 48 aufgeht. Sticheleien
kulminierten in einer Rauferei
hinter dem Montafoner Tor.
Als Folge wandert Miha Pesiak,
Leader in der Scorerliste, in die
Kabine. Zusätzlich fasst Montafon-
Verteidiger Dominik Rauter fünf
Minuten plus Spieldauer aus.
Obendrein drückt Adrian Tschofen
für zwei Minuten die Strafbank. Die
DEC/ECB Spieler Jonas Kutzer und
Sebastian Spiegel kamen als Urheber
der Rangelei überraschend billig mit
kleinen Bankstrafen davon. Derart
geschwächt ist die Partie um den
Meister für Montafon gelaufen. Ein
DEC/ECB Doppelschlag in Minute
51 und Patrick Ganahls Ehrentrefer
zum 4:1 sind lediglich für die
Statistik. Mehr als 200 mitgereiste
Montafon-Fans bedankten sich
mit lang anhaltendem Applaus bei
ihrem Team und gratulierten ebenso
wie der Vereinsvorstand zum Titel
des Vizelandesmeisters. Angesichts
der zu Redaktionsschluss unklaren
Coronavorgaben gestalteten sich
Planungen für die Saison 2020/2021
schwierig. Das Nichtvorhandensein
von Sitzplätzen im Aktivpark erweist
sich als zusätzlich erschwerend und
könnte im Extremfall zu Spielen ohne
Publikum führen. Ein Szenario, das
sich wohl niemand wünscht. Dessen
ungeachtet sieht der sportliche
Leiter Patrick Ganahl optimistisch
in die Zukunft. Der Kader der
Kampfmannschaft nimmt Konturen
an.
Richtungsweisende Kooperation im
Nachwuchs
Um Spielern und Spielerinnen
im Nachwuchs möglichst gute
Voraussetzungen bieten zu können,
kooperieren EHC Montafon, EHC
Lustenau/EHC Hard und VEU
Feldkirch in der kommenden Saison
in den Altersklassen U13 bis U18. Mit
dieser Innovation soll gewährleistet
werden, dass jede/r Spieler/Spielerin
alters- und leistungsgerecht in den
entsprechenden Ligen eingesetzt
werden kann. Beim Eistraining ab
Mitte August werden gemeinsame
Try-Outs stattfnden. Dabei können
sich die Spieler für die jeweiligen
Teams qualifzieren. Modus,
Trainingszeiten und Trainingsorte
sind in Ausarbeitung.
Fotos & Text: EHC Montafon

30 Gmesblättli
Vereine
Ein Schatz aus unserem Archiv ist
untenstehendes Ankündigungsplakat
aus dem Jahr 1956! Es wurde
vor einigen Jahren bei einer
Haushaltsaufösung in Gantschier
gefunden und vor der Vernichtung
gerettet! Das Plakat diente über
Jahrzehnte als Wäscheunterlage
in einem Kleiderschrank und ist
ein einmaliges Zeitzeugnis unseres
Vereins sowie unserer damaligen
Sponsoren – eine Zeitreise!
Intersport Fischer
FC Schruns
Der Intersport Fischer FC Schruns
trauert um sein Ehrenmitglied Pepi
Klettl, der uns am 18. Juni 2020 für
immer verlassen hat.
Pepi wurde 1935 in Wolfurt
geboren, während seiner Schul-
und Ausbildungszeit lernte er das
Fußballspielen beim FC Wolfurt, mit
dem er bis zum Schluss verbunden
war! 1954 führte ihn sein Beruf nach
Tschagguns ins Gampadelswerk und
schon im Februar 1955 wurde er als
Spieler des FC Schruns beim VFV
angemeldet. Nach Beendigung seiner
aktiven Laufbahn als Flügelstürmer
(Spitzname „der g‘stauchte Riese)
schlug Pepi die Trainerlaufbahn
ein und widmete sich fortan der
Ausbildung der Nachwuchsspieler des
FC Schruns – etliche Generationen
lernten bei ihm den Umgang
mit dem runden Leder und seine
Trainingsmethoden sind Legende
– u.A. Lauftraining mit Begleitung
auf dem Moped, mit dem auch
manch ein Kind nach dem Training
nach Hause gebracht wurde! 1993
wurde Pepi aufgrund seiner großen
Verdienste um den FC Schruns
die Ehrenmitgliedschaft verliehen.
Solange es seine Gesundheit erlaubte,
war Pepi fachkundiger Zuschauer
bei den Heimspielen, stets auf dem
„Pensionistenbänkle“, zusammen mit
seinen Weggefährten entkam ihm
dabei manch trockener Kommentar
zum Geschehen am Platz.
Sein Spruch „der Ball ist ein
Turngerät“ soll ihn auf seinem letzten
Weg begleiten, wir werden ihm stets
ein ehrendes Andenken bewahren!
Pepi Klettl zum Gedenken!
Hochzeitsfotografie
www.patricksaely.com

Gmesblättli 31
Vereine
Trotz diesem speziellen und
turbulenten Sommer können wir
auf eine schöne Zeit mit einigen
tollen Konzerten und Auftritten
zurückblicken.
Trotz Corona und dem Umzug in
unser provisorisches Probelokal hat
uns der Sommer mit euch sehr gut
gefallen. Wir, die Harmoniemusik,
danken euch, dass ihr trotz allen
Widrigkeiten zu uns gestoßen seid
und wir unser Sommerprogramm
zum besten geben durften. Wir
hofen, dass wir euch auch in Zukunft
wieder unser Programm präsentieren
dürfen. Über unsere Konzerte und
Auftritte informieren wir euch wie
immer über unsere Webseite.
Der Sommer der Harmoniemusik
montaVon
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32 Gmesblättli
Allerlei
Aufgrund der nicht vorhersehbaren
Entwicklung der Corona
Infektionen ist die Grippe- und
Lungenentzündungsimpfung
diesen Herbst besonders zu
empfehlen!
Laut österreichischem Impfplan ist
die Grippeimpfung – gegen echte
Grippe/Infuenza – grundsätzlich für
alle Personen ab dem 6. Lebensmonat
empfohlen. Besonders wichtig ist der
Impfschutz für ältere Menschen (>
60. Lj.), stark Übergewichtige und
chronisch Kranke (Lungen-, Herz-
und Zuckerkranke), da wegen der
Grunderkrankung ein erhöhtes Risiko
für Komplikationen und schwere
Krankheitsverläufe besteht.
Eine besondere Empfehlung gilt
auch für Schwangere oder Frauen
mit Kinderwunsch, Personen
im Umfeld von Neugeborenen,
Reisenden, Personen mit häufgem
Publikumskontakt und Personal im
Gesundheitswesen, denn durch den
Impfschutz wird die Ansteckung/
Ausbreitung für andere gestoppt.
Generell wird die 4-fach-Impfung
empfohlen. Für Kinder ab dem 2.
Lj. steht ein Lebendimpfstof als
Nasenspray zur Verfügung, welcher
als Erstimpfung den Totimpfstofen
überlegen ist.
Ab dem 65. Lj. und Personen
mit Immunschwäche sollten
den adjuvantierten 3-fach-
Impfstof erhalten, da dieser bei
schwachem Immunsystem eine
bessere Wirksamkeit erzielt. Die
Pneumokokken-Impfung schützt
vor der gefährlich verlaufenden
Lungenentzündung und wird
auch generell am dem 50. Lj.
empfohlen. Besonders wichtig –
und somit auch für Jüngere – ist sie
für Raucher, chronisch Kranke, bei
Zustand nach Milzentfernung oder
Cochlea-Implantat. Es benötigt zwei
Impfungen im Abstand von einem
Jahr und gewährt Impfschutz für
mehrere Jahre.
Bei Fragen sind wir gerne für Sie da!

Ihr Ärzteteam Dr. Alexandra Steininger und Dr. Evelyn Wittmann Information zur Grippe- und Pneumokokkenimpfung Einsamkeit wird immer mehr zu einer gesellschaftlichen Herausforderung unserer Zeit. LE.NA – ein Projekt der Pfarr Caritas – möchte gemeinsam mit den Gemeinden Tschagguns, Schruns und Silbertal einen Besuchsdienst starten und so Nachbarschaft und Zusammenhalt im Montafon fördern.
Welche Rahmenbedingungen braucht
es im Tal, damit Frauen und Männer
in Würde und bei guter Verfassung
alt werden können? Genau mit dieser
Frage befasste sich die Umfrage, die im
Winter und Frühjahr in Tschagguns,
Schruns und Silbertal im Rahmen
des Projektes LE.NA der Pfarr Caritas
Vorarlberg gemeinsam mit den
drei teilnehmenden Gemeinden
durchgeführt wurde.
Ein Ergebnis dieser Umfrage ist, dass
sich die Montafoner Bevölkerung
einen Besuchsdienst speziell für
ältere Menschen wünscht. Diesem
Wunsch wird gerne entsprochen.
„Ehrenamtliche Frauen und Männer
besuchen meist ältere Menschen, die
aus unterschiedlichen Gründen nicht
mehr am gesellschaftlichen Leben
teilnehmen können“, erläutert Ulrike
Haßler von der Pfarr Caritas das
Konzept.
Ehrenamtliche Besucher*innen
erhalten eine gute Vorbereitung

Nun werden Frauen und Männer
gesucht, die älteren und einsamen
Menschen Zeit schenken und sie
in ihrer gewohnten Umgebung
– sei es zuhause oder in einer
Senioreneinrichtung – besuchen.
Durch regelmäßige und
abwechslungsreiche Besuche erhalten
alleinstehende oftmals einsame
Menschen wieder Kontakt mit anderen
Lebenswelten und mehr Abwechslung
im Alltag. „Es braucht nicht viel, um
wieder mehr Lebensfreude in ihren
Alltag zu bringen. Es genügt oft schon
ein nettes Gespräch bei einer Tasse
Kafee oder ein gemütlicher Jass“, so
Ulrike Haßler. Zur Vorbereitung der
Besuche werden speziell abgestimmte
Schulungsmodule angeboten. Der
Einführungsabend dafür fndet am
Dienstag, 13. Oktober, im Sternensaal
in Schruns statt. Interesse geweckt?
„Ich freue mich über jede einzelne
Kontaktaufnahme“, so Ulrike Haßler
abschließend.
„Guat alt wära im Muntafu„
Schulungsmodule für Besuchsdienste
Modul 1: 13. Oktober: Einführungsabend – Rahmenbedingungen, Motivation, Vortragende: Ulrike Haßler Modul 2: 20: Oktober: Alter als spirituelle Aufgabe, Vortragende: Hildegard Burtscher Modul 3: 27. Oktober: Kommunikation – Damit Begegnung zur Freude wird, Vortragende: Maria Lackner Modul 4: 3. November: Umgang mit Veränderungen im Alter, Vortragende: Melitta Walser Modul 5: 10. November: Abschluss und weitere Schritte, Vortragende:
Ulrike Haßler
Wo: Sternensaal, Schruns
Wann: jeweils von 18.30 bis 21 Uhr
Anmeldung und
weitere Informationen
Ulrike Haßler, Pfarr Caritas
M 0676 88420 4024
E ulrike.hassler@caritas.at
„Guat alt wära im Muntafu“

Gmesblättli 33
Allerlei
TAIZÉ
GESANG - GEBET

um 20 Uhr Pfarrkirche Tschagguns

  • 5. Oktober Liebe deinen Nächsten
  • 2. November Gott ist mir Heimat
  • 21. Dezember Lichterweg
  • 1. Februar In deine Hände befehle

ich meinen Geist (Ps. 31)
1. März Gott ist barmherzig 5. April Jesus lebt (Ostermontag) 3. Mai Gottes Wirken 7. Juni Seelig seid ihr - - - - - - - -

34 Gmesblättli
Hohe Geburtstage

Geburten Anton Erhard Anna Nagiller-Erhard und Benedikt Erhard Zelfenstraße 84 Leander James Rützler Claudia und Joseph James Rützler Kristastraße 10/2 Andrin Ganahl Anja und Matthias Ganahl Buchenweg 4 Persönliches Oktober 2020 Bauer Gertraud Rasafeistraße 13 03.10.1934 86 Jahre Schuchter Georg Bödmensteinstraße 6 03.10.1930 90 Jahre Stocker Erwin Unterziegerbergstraße 32 03.10.1942 78 Jahre Gabrielli Inge Gauertalweg 2a 03.10.1944 76 Jahre Fuchs Anna Waldweg 2 06.10.1934 86 Jahre Fleisch Erika Kristastraße 3 10.10.1948 71 Jahre Gaiser Hedwig Gardengaweg 12 10.10.1938 82 Jahre Schott Anton Schrofaweg 1 17.10.1929 91 Jahre Nickl Alois Gentliweg 4 18.10.1940 80 Jahre Lippitsch Günter Rainweg 2 21.10.1947 73 Jahre Bahl Karl Juppaweg 2 21.10.1943 77 Jahre Salzgeber Gerhard Gauertalweg 1 21.10.1950 70 Jahre Dönz Manfred Säumerweg 2b 23.10.1950 70 Jahre Waldhauser Maria Anna Äußere Mauren 14a//1 24.10.1924 96 Jahre Lippitsch Kurt Rainweg 6 25.10.1949 71 Jahre Salzgeber Max Gardengaweg 1 27.10.1928 92 Jahre November 2020 Leopolder Renate Tannenweg 4 01.11.1945 75 Jahre Morscher Erich Paludweg 1 01.11.1944 76 Jahre Bahl Elmar Latschaustraße 21 04.11.1940 80 Jahre Mangard Werner Vollasweg 6 15.11.1948 72 Jahre Grohs Irene Latschaustraße 48 19.11.1943 77 Jahre Kraft Herta Äußere Mauren 3 20.11.1939 81 Jahre Völkel Roswitha Mühleweg 4 24.11.1948 72 Jahre Dezember 2020 Oss Winfried Zelfenstraße 111 07.12.1948 72 Jahre Bahl Siegfried Unterziegerbergstr. 33 09.12.1939 81 Jahre Gaiser Anton Gardengaweg 12 18.12.1932 88 Jahre Leopolder Wilhelm Tannenweg 4 23.12.1942 78 Jahre Brandtner Norbert Unterziegerbergstr. 4b 25.12.1949 71 Jahre Gabrielli Erich Gauertalweg 2a 27.12.1943 77 Jahre

Gmesblättli 35
Impressum
Medieninhaber, Verleger und Herausgeber: Gemeinde Tschagguns Redaktion und Anzeigenannahme: Gemeinde Tschagguns, Latschaustraße 1 Telefon: 05556/72239, Fax: 05556/72239-3, gemeinde@tschagguns.at Layout, Satz und Werbung: Patrick Säly, Tel.: 0664/5222333, Mail: info@patricksaely.com Druck: Kopierstudio Marent, 6780 Schruns, Gantschierstr. 80, Tel. 05556/77070-0 Aktuelle Informationen fnden Sie im Internet unter www.tschagguns.at Redaktionsschluss für das nächste Gmesblättli: Freitag, 13. November 2020 Persönliches Stampfer Maria Sandstraße 3 Jahrgang 1929 90 Jahre Schuchter Georg Bödmensteinstraße 6/1 Jahrgang 1930 89 Jahre

Sterbefälle
PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY

AUFBÄUMEN
Für unsere Zukunft.
@ aufbaeumen.at aufbaeumen.at