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Montag, 21. September 2026 · 1.927 Einträge aus 10 Gemeinden und dem Stand Montafon · Stand heute, 04:45 Uhr

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Gmesblättli Juni

Tschagguns · Gmesblättli Tschagguns · 01.03.2025

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Gmesblättli
Amtliche Mitteilung Zugestellt durch Post.at Ausgabe 1/2021, Nr. 124 Sanierung/Neubau – Kindergarten, Volksschule und Musikprobelokal
PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY
PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHYPATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY
PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY
PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY

2 Gmesblättli
Der Bürgermeister informiert
Liabe Tschagguser, liabe Gäscht!
Wir durchleben immer noch eine
recht seltsame Situation, die uns allen
einiges abverlangt und die leider durch
viele Verzichte geprägt ist. Ich bitte
hiermit um Verständnis, dass auch auf
die Frühjahrsausgabe des Gmesblättli
verzichtet werden musste. Wir haben
uns aber bemüht, über „Sonderausgaben“ und vermehrte Gmesinfos, Aussendungen sowie mehr Information in den sozialen Netzen ausreichend Informationen über diverse Kanäle zu verbreiten. Umso mehr freuen wir uns jetzt wieder, in gewohnter Manier, mit dem Gemsblättli breit zu informieren und zu unterhalten.

Die Kommunikation in den unterschiedlichen Gremien, Institutionen und der Austausch untereinander hat sich teilweise stark verändert. Vieles findet jetzt „am Bildschirm“ statt.

Diese Veränderungen sind zu akzeptieren und einzusetzen, sie können aber nicht das persönliche Gespräch, die Diskussion und den Austausch unter „Anwesenheit“ ersetzen!
Ich bin aber trotzdem optimistisch für
die Zukunft! Sind wir zuversichtlich,
erkennen wir die sich ergebenden
Chancen aus dem Erlebten des vergangenen Jahres!
Nutzen wir unsere Erfahrungen
während der Corona-Pandemie um in
unseren Familien, Verwandten- und
Bekanntenkreisen, im Freundeskreis
und auch in unserer Dorfgemeinschaft ein „neues Miteinander“ entstehen zu lassen.
Euer Bürgermeister
Herbert Bitschnau
© imago by Patrick Säly
© Toni Meznar
PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY
Nach Abschluss unseres internen Gemeindeverwaltungs- Entwicklungsprozesses und der zeitgleichen Pensionierung unseres ehemaligen Gemeindesekretärs Heinz Fritz, wurden die Aufgaben in der Verwaltung neu verteilt.

In zahlreichen Workshops wurden Bereiche neu definiert, die Zusammenarbeit sowie Strukturen und Prozesse neu aufgestellt, Hand- lungsfelder und die Verantwort- lichkeiten neu beschrieben. Für die Gemeindebürger*innen ist dies vor allem durch neue Aufgabenaufteilun- gen innerhalb der Gemeindeverwaltung und im Bürgerservice spürbar. So wurden unter anderem die Themen Bauen bzw. Raumplanung, die bisher an einer Stelle zusammengefasst waren, getrennt. Unsere Amtsleiterin Nina Stemer-Galehr übernahm z.B. die „Raumplanung“ und Bauamtslei- ter Franz Wachter das „Bauen“.
Franz Wachter wird zukünftig einige
seiner zahlreichen Aufgabenbereiche
an den neuen Bauhofleiter abtreten
um sich intensiver seinen Kernaufgaben widmen zu können.

Wir haben die Stelle eines neuen Bauhofleiters ausgeschrieben und sind erfreut, in unserem Team den neuen Bauhofleiter – Martin Wischenbart – begrüßen zu können!
Martin hat eine fundierte technische
Ausbildung (KFZ-Techniker Meister), eine langjährige Berufserfahrung inklusive zahlreicher Weiterbildungen sowie viel Erfahrung in der Mitarbeiterführung. Dass er im Besitz zahlreicher (benötigter) Führerscheinklassen ist, rundet das positive Gesamtbild ab.

Er ist über 30 Jahre Mitglied der Feuerwehr Tschagguns und aktuell deren Kommandant.
Bauhofleiter Martin Wischenbart
ist erreichbar unter
Tel. 0664 88380993
oder per E-Mail
martin.wischenbart@tschagguns.at
Organisationsentwicklung der Gemeindeverwaltung
PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY

Gmesblättli 3
Der Bürgermeister informiert
Das Bauvorhaben Sanierung/
Neubau Volksschule bzw.
Kindergarten schreitet voran und
vor allem beim Kindergarten wird
in Kürze der teilweise Umzug in das
neue Gebäude stattfinden.
Sodann kann die Sanierung des
Volksschulgebäudes fortgeführt
und abgeschlossen werden. Die
Außenanlagen werden momentan
modelliert und adaptiert. Trotz vieler
nicht planbarer Unwägbarkeiten
konnte bisher der sehr straffe
Zeitrahmen im Großen und Ganzen
eingehalten werden. Auch Dank
der umsichtigen „Baubegleitung“
durch BM Franz Wachter in
Zusammenarbeit mit den Planern
und ausführenden Firmen sollte die
Kostenschätzung nicht überschritten
werden. Den ausführenden
Firmen besonderen Dank für die
qualitativ einwandfreien und zügig
voranschreitenden Ausbauarbeiten.
An dieser Stelle möchte ich mich
nochmals bei allen Betroffenen dieser
umfangreichen Arbeiten für ihr Verständnis bedanken! Besonders zu erwähnen dabei unsere Pädagoginnen und Pädagogen der Volksschule, den Pädagoginnen und Helferinnen des Kindergartens und der Kleinkindbetreuung, dem Reinigungspersonal, unserem Schulwart Lieby und allen, die unsere Kinder in der Bauphase betreuen und begleiten. Danke auch für das Verständnis der vielen Anrainer!
Freuen wir uns schon jetzt auf
die modernen und verbesserten
Betreuungsbedingungen für unsere
Kinder im neuen Schul- und
Kindergartenjahr 21/22.
Sanierung/Neubau – Kindergarten, Volksschule
und Musikprobelokal
PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY
PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY
PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY

4 Gmesblättli
Der Bürgermeister informiert
Auch in diesem Jahr konnte die
Landschaftsreinigung aufgrund der
Einschränkungen nicht in gewohnter Form durchgeführt werden.
Mittels Gmes-Info wurden alle
Tschaggunserinnen und Tschaggunser dazu aufgerufen, achtlos weggeworfenen Müll einzusammeln und beim Bauhof abzugeben. Dieser Einladung - gemeinsam unterwegs für ein sauberes Tschagguns - sind zahlreiche umweltbewusste Helferinnen und Helfer gefolgt und haben weit über 400 Liter Restmüll eingesammelt bzw. am Bauhof abgegeben. Auch viele Sachen, die man nicht in der Natur vermutet und dort auch nicht hingehören, wie zB kaputte Tontöpfe, PVC-Rohre, Eisenstangen, alte Autoreifen, vergrabene Müllsäcke (Hausmüll)
wurden gefunden, eingesammelt und
anschließend sachgemäß vom Bauhof-Team entsorgt.
Ein herzliches Dankeschön an alle,
die bei der heurigen Landschaftsreinigung tatkräftig mitgeholfen und dazu beigetragen haben, unser Tschagguns ein bisschen „sauberer“
zu machen. Danke auch der Gemeindeverwaltung für die Organisation und den Bauhof-Mitarbeitern für die Mithilfe beim Einsammeln der Müllsäcke sowie fachgerechten Entsorgung.
Wir bitten euch auch während des
Jahres dazuzuschauen, dass unser
Tschagguns „sauber“ bleibt. Wenn
ihr ein Zuckerle-Papier oder eine
leere Dose am Straßenrand findet,
werft es bitte in den nächsten Mülleimer oder nehmt es mit nach Hause und entsorgt es dort. Gemeinsam schauen wir auf unsere Umwelt.
Landschaftsreinigung
Dank des Kulturvereins illitz und
unter Einhaltung der Corona-Rege- lungen konnte seit langer Zeit wieder einmal eine Kulturveranstaltung in „Werners Schreinerei“ in Tschagguns durchgeführt werden. Der aus Gantschier stammende Lyriker Gerald Rauscher, die Formation „Kontumaz“ sowie der „Kopf von Kontumaz“ – Thomas Heel – sorgten für ein einzigartiges Erlebnis von Musik und Wort. Die zahlreichen Besucher genossen diesen Abend mit seinen Lesungen und der „begleitenden“ Klangwolke.

Kulturverein illlitz – KONTUMAZ – eine musikalische Lesung

Gmesblättli 5
Der Bürgermeister informiert
Kahi Bodywork ist seit 1. Mai 2021 wieder in Tschagguns!

Katrin Schuler, gewerbliche Lomiftomi Masseurin, energetische Fußmasseurin und Emmett-Therapeutin freut sich, ihre Tätigkeit wieder in Tschagguns – Alti Gme aufzunehmen.

Jede Behandlung von ihr hat zum Ziel die körperliche Balance zu verbessern, Blockaden zu lösen und Schmerzen zu lindern. Mehr Lebensenergie und ein Wohlbefinden auf allen Ebenen sind in der Folge deutlich spürbar.
Honorar: EUR 36,-/30 Minuten
Sehr beliebt sind ihre Gutscheine für eine wundervolle Lomiftomi Massage.

Für mehr Informationen steht Katrin gerne zur Verfügung.

Zusammen mit der Physiotherapeutin und Osteopathin Simone Grabher-Engstler und dem Heilmasseur und psychologischen Berater David Engstler bilden die 3 ein vielseitiges Therapie- und Gesundheitsangebot – mitten im Zentrum von Tschagguns.
Terminvereinbarung Kahi-Bodywork:
Mag.(FH) Katrin Schuler
Info@kahi-bodywork.at | www.kahi-bodywork.at | T. 0650/212 1036 Texte verorten Erinnerungen an den Nationalsozialismus im Montafon – 75 Jahre nach dem Ende des NS-Regimes und des Zweiten Weltkrieges entstehen in allen Montafoner Orten Erinnerungszeichen.
Zentrale Themen sind einerseits
Flucht und Zwangsarbeit, andererseits
sind es auch Geschichten von Humanität und gewaltfreiem Widerstand.
Es sind Schicksale von Menschen,
die bisher im regionalen Gedächtnis nahezu ausgelöscht waren. Alle 15 Geschichten ereignen sich im Nationalsozialismus von 1938 bis 1945 im Montafon. Es sind individuelle Schicksale, aber keine Einzelschicksale. Fluchtgeschichten gab es damals unzählige, und Tausende haben allein im Montafon unter Zwangsarbeit gelitten. Gleichzeitig gab es Hilfsbereitschaft und Widerstand häufiger als im Rahmen dieses Erinnerungsprojektes dokumentiert werden kann.
Jedes der 15 Schicksale geht uns nah
– und ist nah. Alle Geschichten verweisen auf einen konkreten Ereignisort. Jede Geschichte stellt uns vor die Frage: Wie halten wir es heute mit dem Engagement für die Schwachen in unserer Gesellschaft?

In Tschagguns wird diese „Erinnerungstafel“ am Weg zu unserer Pfarrkirche angebracht werden. Diese Erinnerungstafel wird an Flucht, Scheitern der Flucht und die Rolle der Schweiz in der damaligen Zeit erinnern. Sie wird einen kleinen Abriss der Geschichte der jüdischen Familie Eisenmayer aus Wien zeichnen. Die Tafel wird im Rahmen eines „kurzen Spazierganges“ Anfang Juli präsentiert werden. Die Broschüre zum Projekt ist beim Stand Montafon erhältlich.
15 Orte – 15 Geschichten

6 Gmesblättli
Der Bürgermeister informiert
Alte Trasse – Neue Bahn
Nach mehreren Anläufen des Bergbahnbetreibers Silvretta Montafon die Valiserabahn, einer ihrer Hauptzubringer ins Skigebiet Nova, zu modernisieren ist es nun soweit. Auf der bestehenden Bahnachse und an den bereits vorhandenen Stationsstandorten findet eine Rundumerneuerung der Seilbahntechnik sowie aller Stationsgebäude statt. Aus der 6-er Gondel wird eine leistungsfähigere 10-er Gondelbahn, die künftig neben gesteigertem Komfort auch langen Wartezeiten im Tal entgegenwirken soll.
Die auffälligste Eigenheit
der Maikäfer ist ihr jährliches
massenhaftes Auftreten. In dessen
Verlauf können Waldbäume,
Rebstöcke, Obst- oder Ziergehölze
völlig kahlgefressen werden.
Maikäfer haben eine Zykluszeit
von drei bis fünf, meist vier Jahren.
Auffällig ist das Schwärmen
während der Abendstunden an
Waldrändern oder markanten
Einzelbäumen.
Die erwachsenen Maikäfer fressen an
verschiedensten Laubbäumen. Die
Larven ernähren sich von den Wurzeln verschiedener Obstbäume und sonstigen Wiesenkräutern und Gräsern. Die Gemeinden Schruns und Tschagguns haben heuer gemeinsam zu einer Sammelaktion aufgerufen.
Die gesammelten Maikäfer konnten
bei den Bauhöfen in Tschagguns und
Schruns abgegeben werden. Für jeden
Liter gab es einen Gutschein für eine
Kugel Eis! Die fleißigsten Sammler
erhielten als Belohnung eine Saisonkarte für unser Alpenbad Montafon.
Vielen Dank für die großen Mengen
an abgegebenen Maikäfern! Danke
auch an die Bauhöfe für die unkomplizierte Unterstützung!
Maikäfer – Sammelaktion
© Andrea Kratzenberg from FreeImages

Gmesblättli 7
Der Bürgermeister informiert
Die Tschaggunserin Sabine
Schoder gewann heuer den DELIA-
Jugendliteraturpreis für ihren
Jugendroman „Immer ist ein
verdammt langes Wort“.
Die Jury begründete die Auszeichnung
wie folgt: „Eine ganz besondere
Geschichte darüber, dass die Liebe
macht, was sie will, und nie planbar
oder berechenbar ist. Selten kann
ein Roman alle Jurymitglieder
gleichermaßen begeistern und
überzeugen, doch in dem Fall
stimmen einfach alle Komponenten.
Die Geschichte ist bis zur letzten
Seite spannend, authentisch und
ungewöhnlich und ihre Figuren
bleiben noch lange im Gedächtnis.
Die Liebesgeschichte ist mitreißend,
wunderschön, sie berührt und
überrascht.“
Herzliche Gratulation zu dieser
„zweiten Erfolgsgeschichte“ nach
dem Jugendroman „Liebe ist was für
Idioten. Wie mich“!
Literaturpreis für Sabine Schoder
Die Ortsfeuerwehr Tschagguns
konnte zum Jahreswechsel einen
neuen Mannschaftsbus in Empfang
nehmen. Seit einiger Zeit ist dieses
nun vollumfänglich einsatzbereit.
Der bisherige VW-Transporter war
Baujahr 1999 und erforderte von
Jahr zu Jahr mehr Reparaturen.
Die Verantwortlichen der
Ortsfeuerwehren Tschagguns und
Latschau erstellten zusammen
mit der Gemeinde Tschagguns
in den vergangenen Jahren einen
mittelfristigen Finanzplan, der es
uns ermöglichen soll, mittelfristig
auf die Bedürfnisse unserer Wehren
einzugehen. Im Rahmen dieser
Finanzplanung wurde nun das
Mannschaftstransportfahrzeug der
OF Tschagguns ausgewechselt. Nach
einer genauen Analyse der Bedürfnisse
der Wehr und in Abstimmung mit
dem Landesfeuerwehrverband wurde
dieses moderne Transportfahrzeug
angeschafft. Nach kleineren
Anpassungen und der Einschulung
der Mannschaft ist das Fahrzeug –
ein Neunsitzer der Marke Mercedes
Benz - nun voll einsatzfähig. Zur
Ausstattung gehören u.a. ein
Kommandoplatz mit Tisch und
Beleuchtung, eine Einrichtung
zur Lageführung im Heckbereich,
verschiedene Verkehrsabsicherungen,
eine Umfeldbeleuchtung am
Dach, Signalleuchten usw. Das
Fahrzeug ist zum Transport von
Mannschaft, als Einsatzleitfahrzeug,
als Transportfahrzeug für Anhänger
und auch als Klein-Einsatzfahrzeug
bei Naturereignissen einsetzbar.
Neues Mannschaftstransportfahrzeug
© Gabi Gerster
PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY

8 Gmesblättli
Der Bügermeister informiert
Ursprünglich im Jahre 2019 als Projektgruppe zum Thema Demenz in Tschagguns gestartet, hat sich das Engagement inzwischen nicht nur vielen Themen angenommen, sondern wird in Kürze auch das gesamte Montafon umfassen.
Es wird eine Plattform geschaffen,
die sämtliche Themen rund um das
„Altern“ behandelt. Dies geschieht
durch Veranstaltungen, Vorträge,
Informationen und Vermittlung von
Ausbildungsmöglichkeiten uvm. Die
bestehenden Angebote im Montafon
sollen noch besser „sichtbar“ gemacht,
und der Austausch untereinander
intensiviert werden.
Vrzellbänkle
Nachdem Einsamkeit und Isolation auch im Montafon immer mehr um sich greifen, sehnen sich immer mehr Menschen nach Begegnungen, Gesprächen und Austausch – ganz speziell in Zeiten der Corona-Pandemie stark spürbar! Mit den Verzellbänkle werden unkomplizierte Begegnungsmöglichkeiten geschaffen um älteren, isolierten Menschen die Möglichkeit zu bieten wieder vermehrt zu „kommunizieren“. In verschiedenen Gemeinden werden ausgewählte Park- bzw. Dorfbänke als Vrzellbänkle angeschrieben bzw. durch Schilder gekennzeichnet – „Guat alt wärda im Muntafu – Zit ne, ahi hökkla, metnand schwäzza“.
Die Idee wäre, dass wenn eine Person
auf einem dieser Bänkchen sitzt, signalisiert sie damit, dass man offen ist für ein Gespräch, eine Begegnung und bereit ist, zu plaudern, erzählen und Neuigkeiten auszutauschen.
Guat alt wära im Muntafu
© Sergey Galushko - Fotolia
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INFOS
DIE WICHTIGSTEN

Gmesblättli 9
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Bestellungen sind auch telefonisch oder per Mail möglich.

Unter dem Motto „Handverlesen, mit Leidenschaft destilliert und mit Liebe abgefüllt“ sind auch seltene Edelbrände wie z.B. Rötili-Birne, Schlehe oder Kirschpflaume erhältlich.

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10 Gmesblättli
Aus den Ausschüssen
In Zusammenarbeit mit Montafon
Tourismus und den Gemeinden
wurden im Montafon diverse
Themenwege ausgearbeitet, die das
Ortsprofil der jeweiligen Gemeinde
stärken sowie interessante Plätze
und Geschichten sichtbar machen.
In Zukunft werden diese Wege in
der Kommunikation von Montafon
Tourismus verstärkt ins Schaufenster
gestellt. Einer dieser Wege in Tschagguns ist der „Aqua-Weg“ von Latschau nach Bitschweil. Im Zuge der Neugestaltung wurde die Routenführung, die Inhalte der Informationstafeln und die Beschilderung vor Ort erneuert. Die neue Strecke startet nicht mehr wie bisher im Zentrum von Tschagguns, sondern direkt in Latschau und führt über den bisher bekannten Weg nach Bitschweil. Zurück führt die Strecke weitestgehend über den gleichen Weg.

Die in die Jahre gekommene Beschilderung konnte im Laufe des letzten Jahres erneuert und durch neue Steher mit ausklappbaren Informationstafeln ersetzt werden. Die letzten Steher wurden vor kurzem aufgestellt. Somit erstrahlt der „Aqua-Weg“ ab der Sommersaison 2021 in neuem Glanz und erzählt von den vielen Facetten rund um das Thema Wasser und dessen Bedeutung für die Gemeinde Tschagguns. Vielen Dank an die Mitarbeiter des Bauhofes Tschagguns für das Aufstellen und die Montage der neuen Beschilderung und an das Team von Montafon Tourismus für die Projektleitung und Umsetzung des Projektes „Aqua-Weg neu“.
Melanie Fleisch
Neugestaltung des Aqua-Weges
Wenn man den motorisierten
Individualverkehr etwas eindämmen will, muss man eine Alternative anbieten können.

Zur Alternative „Fahrrad“ fehlt bei uns im Zentrum eine moderne Radabstellanlage. Damit sich das ändert, initiierte GV Egon Pfefferkorn einen offenen Arbeitsausschuss und fand in der Gemeindevertretung mit Fleisch Melanie, Peter Selia, Salzgeber Stefan und Tschofen-Netzter Andrea ein interessiertes und motiviertes Team. Größe, Ausstattung, Aussehen, Lage, Finanzierung und Umsetzung sind Themen, die zur Vorlage an die Gemeindevertretung geklärt werden müssen. Klingt einfach, aber auf Grund der Anforderungen einerseits und des sehr begrenzten Angebotes an verfügbaren öffentlichen Flächen andererseits, macht das Projekt immer wieder neue spannende Wendungen.
Aber wir bleiben dran.
Konstruktiv und lösungsorientiert wie
bisher, werden wir das Thema weiter
verfolgen, eine Lösung finden und
dann auch im Gmesblättli berichten.
Egon Pfefferkorn
Projektausschuss „Radabstellanlage Zentrum Tschagguns“

Gmesblättli 11
Aus den Ausschüssen
Mit dieser Aktion war Tschagguns
Vorreiter einer Initiative, die heuer
großflächig von vielen Institutionen
in Vorarlberg und ganz Österreich
unterstützt und propagiert wird.
Wie erstmals 2018 gestartet, wurde
auch heuer wieder die Aktion
Blumenwiese umgesetzt. Die großen
und kleinen gepflanzten Blumenoasen
in den einzelnen Gärten, erfreuen
den Betrachter, bringen Farbe in
das langweilige Gartengrün, fördern
die biologische Vielfalt und sind
Rettungsinseln, Nahrungsquelle und
Kinderzimmer für viele Insekten und
Vögel.
Erfreulich ist der jährlich steigende
Zuspruch der Bevölkerung. So wurde
heuer Blumensamen für über 130
einzelne Blumeninseln mit mehr als
3.000 m² eingekauft, abgepackt und
verteilt. Auch die Gemeinde beteiligt
sich wieder mit Blühflächen an der
Aktion.
Es braucht etwas Geduld, doch ab
Juni gibt es ein pausenloses Blühen
bis weit in den Herbst hinein. Und
ein Blumenstrauß aus dem eigenen
Garten: Das hat schon was, macht
auch Freude und erfüllt mit Stolz. Ich
bedanke mich beim Bürgerservice und
Bauhof für die Mithilfe und wünsche
allen Lesern einen blühenden und
bunten Sommer.
Egon Pfefferkorn
Blumenwiese und Bienenweide 2021

12 Gmesblättli
Seinerzeit
„Kraft und Würkung“ – eine medizinische Betrachtung des
Tschaggunser Mirakelbuches von 1757
Im Jahre 1757 veröffentlichte Jakob
Lenz, Pfarrer der Wallfahrtskirche Hl. Maria zu Tschagguns, unter dem Titel „Kraft und Würkung“ eine Schrift mit gesammelten Gutthaten. Bei den Gutthaten handelt es sich um „Wunder und himmlische Wohltaten“, die von Pfarrer Lenz zusammengetragen wurden. Um Werbung für den Wallfahrtsort zu machen, hat er zwischen 1752 und 1756 insgesamt 247 „Gutthaten“ gesammelt, die Gläubigen widerfahren sind und diese im sogenannten „Mirakelbuch“ zusammengefasst. Das Büchlein wurde dann am 16. Juni 1757 veröffentlicht und wird heute im Montafon Archiv im Heimatmuseum Schruns verwahrt.

Der Großteil der Meldungen kam dabei aus dem Montafon. 127 Gutthaten bezogen sich auf Krankheits- fälle, 24 auf Unfallereignisse, 19 auf Schwangerschaften und 53 auf Angelegenheiten das Vieh betreffend. Die Gutthaten umfassen meist eine kurze Beschreibung des Gebrechens oder der Misslage, die zu leistende Wallfahrt sowie einen Hinweis zum Ausgang. Zwar erlaubt die Mehrheit der krankheitsbezogenen Beschreibungen retrospektiv keine detaillierte medizinische Beurteilung. Dennoch finden sich einzelne aus heutiger medizinischer Sicht illustrative Fallbeschreibungen, die relativ konkrete Rückschlüsse auf die zugrunde liegende Diagnose erlauben. In diesem Beitrag werden zwei konkrete Beispiele dargelegt.
Sehnerventzündung
In der 83. Gutthat wird eine Sehstörung, auf einem Aug einen Nebel so dick / daß sie bey 9. oder 10o. Wochen lang nichts mehr daran gese- hen / ja so gar Tag und Nacht nicht mehr voneinander scheiden können beschrieben. Die Gutthat wird von Anna Maria Mathi / des Joseph Bitschnaunen Weib ab St. Bartholomäi Berg für ihre Tochter Maria Catharina angezeigt. Nach Erbringen einer dreimaligen Wallfahrt trat eine merkliche Besserung der Beschwerden ein, hat sich der Nebel verzogen / hat angefangen etwas zu sehen / und gar bald darauf hat sie das vollkommene Augenlicht wiederum bekommen. Bei den beschriebenen Symptomen handelt es sich um einen einseitigen Verlust der Sehkraft. Es ist zu vermuten, dass die Sehstörung nicht son- derlich schmerzhaft für die betroffene Person gewesen sein dürfte, da sich dahingehend keine entsprechenden Angaben in der Gutthat finden. Die Mutter verspricht die Wallfahrt zusammen mit ihrer Tochter. Diese Formulierung lässt darauf schlie- ßen, dass die Tochter zum Zeitpunkt der Beschwerden bzw. der Erfassung der Gutthat noch jung gewesen sein dürfte und wahrscheinlich noch unter der Obhut ihrer Eltern stand. Eine detaillierte Altersangabe der betroffenen Person fehlt jedoch wie bei den meisten Gutthaten. Die Konstellation einer einseitigen, weitgehend schmerzlosen Sehstörung bei einer jungen Person lässt aus medizinischer Sicht an eine Sehnerventzündung (Retrobulbärneuritis) denken. Eine solche kann isoliert oder als Symp- tom einer Autoimmunerkrankung des zentralen Nervensystems, allem voran als Schub bei einer multiplen Sklero- se, auftreten. Typischerweise tritt eine Sehnerventzündung zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr, bevorzugt bei Frauen, auf. In der heutigen Medizin wird bei schweren Sehnerventzündungen eine vorübergehende Behandlung mit Kortison zur Akutbehandlung ver- abreicht. Die Symptome klingen oft innerhalb weniger Wochen ab. Man geht aber davon aus, dass die Behandlung mit Kortison lediglich die Dauer der Beschwerden verkürzt, am langfristigen Ergebnis, ob jemand die volle Sehkraft wiedererlangt, aber nichts ändert. Somit kann selbst bei Verzicht auf eine Kortisonbehandlung die volle Sehkraft wieder zurückkehren. Ob die betroffene Person an einer multiplen Darstellung der alten Tschaggunser Pfarrkirche mit Widum und Illbrücke (18. Jh.)

Gmesblättli 13
Seinerzeit
Sklerose litt, lässt sich der Beschreibung nicht entnehmen. In der 77.

und 141. Gutthat werden – wenngleich weniger detailliert – ähnliche Beschwerden, die ebenfalls an eine Sehnerventzündung denken lassen, beschrieben.
Migräne
Eine weitere sehr detailreiche
Beschreibung einer Erkrankung findet
sich in der 66. Gutthat. Dort zeigt
Christian Thoma von Tschaggun /
ein Mann von 58. Jahren die Gutthat an. Die betroffene Person leidete bereits lebenslänglich gar beschwerliche Kopfschmerzen / meistens an Sonn= und Feyertägen / und bey grosser Versammlung des Volks bey den Vormittägigen Gottesdiensten. Die Kopfschmerzen führen dazu, daß er oft aus der Kirchen gehen / und hart zu Beth niderligen müssen bis den andern Tag. Dabei sind die Schmerzen so gross / daß er [(F 8) recto] vermeynt / der Kopf werde ihm zerspringen.
In den letzten vier Jahren kam es zu
einer Zunahme der Kopfschmerzen
(vermehrte sich dises Ubel). Darüber
hinaus ist zu erfahren, dass die betroffene Person mehrmahlen still ligen bleiben musste. In dieser Gutthat werden bei einem mittlerweile 58-jährigen Mann mehrstündige, teils starke Kopfschmerzen beschrieben, deren erstmaliges Auftreten bereits lange zurück liegt, mutmaßlich schon auf die Jugend zurückzudatieren ist. Mit den Kopfschmerzen einhergehend wird zudem ein vermehrtes Ruhebedürfnis beschrieben. Sonn- und Feiertage sowie größere Menschenansammlungen werden als hauptverantwortliche Trigger angegeben.
Rückblickend ist die Beschreibung
gut mit einer Migräne vereinbar.

Viele der heute üblicherweise angewandten Diagnosekriterien werden in der Gutthat angeführt. Dazu gehören die Dauer einer unbehandelten Attacke von mindestens vier Stunden, die mittlere bis starke Schmerzintensität und die Rückzugstendenz bzw. Vermeidung von körperlichen Routineaktivitäten. Die Unfähigkeit, in einer Attacke der Messe zu folgen, könnte auf eine Reizüberflutung im Sinne einer Licht- und/oder Lärmempfindlichkeit, wie sie ebenfalls typischerweise bei einer Migräne auftritt, schließen lassen.

Das Alter für das erstmalige Auftreten einer Migräne liegt typischerweise vor dem 40. Lebensjahr. Vorboten, wie visuelle Wahrnehmungen, Sprachstörungen oder anderweitige neurologische Ausfallserscheinungen (eine sogenannte Aura), werden nicht dezidiert beschrieben, sodass in erster Linie von einer Migräne ohne Aura auszugehen ist. Bei der betroffenen Person treten die Beschwerden hauptsächlich an Sonn- und Feiertagen auf, weshalb eine spezielle Form der Migräne, die sogenannte Wochenend-Migräne („weekend migraine“)
vermutet werden kann. Die beschriebenen Kopfschmerzen lassen sich aufgrund des Ruhebedürfnisses und den Triggerfaktoren gut von anderen primären Kopfschmerzformen, wie dem Spannungskopfschmerz oder den sogenannten trigeminoautonomen Kopfschmerzen – mit dem Clusterkopfschmerz als bekanntesten Vertreter –, abgrenzen. Sogenannte symptomatische (sekundäre) Kopfschmerzen, die auf schwerwiegende Ursachen, wie
z. B. einen Verschluss einer Hirnvene
zurückzuführen sind, sind aufgrund
des lebenslangen Bestehens und des
attackenartigen Charakters der Kopfschmerzen unwahrscheinlich.

Bei einer Migräne kann es mit zunehmendem Alter oft zu einer Abnahme der Attackenfrequenz kommen.
Ob das alleine hier der Grund für die
spontane Besserung der Kopfschmerzen war oder ob es zeitgleich mit dem getätigten Gelöbnis auch zu einer Änderung des Lebensstils mit einer unbewussten Reduktion möglicher Migränetrigger (z. B. Stressreduktion) kam, ist aus der Gutthat nicht ableitbar.
Diskussion
Im Tschaggunser Mirakelbuch
werden zahlreiche krankheitsbezogene Gutthaten beschrieben. Angesichts der sehr begrenzten medizinischen Möglichkeiten zur damaligen Zeit ist es nachvollziehbar, dass die Kirche in einer vom katholischen Glauben stark geprägten Gesellschaft eine entscheidende Rolle bei der Suche nach Genesung einnahm. Die beiden Gutthaten wurden als Beispiel ausgewählt, da die zugrunde liegenden Erkrankungen auf den ersten Blick dem medizinischen Laien mitunter verborgen bleiben, sie aber doch relativ detaillierte Angaben zu den Symptomen beinhalten und somit Rückschlüsse auf eine konkrete Diagnose und den zu erwartenden Verlauf zulassen.
Aus heutiger Sicht lassen sich bei
den Gutthaten einige Verzerrungen
feststellen, die bei der Erstellung des
Mirakelbuchs von zentraler Rolle
gewesen sein dürften. Eine wesentliche Verzerrung ist bei der Interpretation der ursächlichen Zusammenhänge zu suchen. In den genannten Beispielen wurde das Abklingen der Symptome mit den getätigten Gelöbnissen in Zusammenhang gebracht. Entweder trat das gewünschte Ereignis unmittelbar nach Tätigen des Gelöb- Titelseite des Mirakelbuchs von 1757

14 Gmesblättli
nisses auf oder stellte
sich innerhalb kurzer
Zeit danach ein.
Allerdings ist davon
auszugehen, dass ein
spontanes Abklingen der Beschwerden
ohnehin zu erwarten
gewesen wäre bzw.
nicht ungewöhnlich
war, wie etwa bei der
Sehnerventzündung
in der erstgenannten
Gutthat.
Verzerrte Rückschlüsse auf ursächliche Zusammenhänge
wurden wahrscheinlich auch dadurch
begünstigt, dass nach
Erbringung der Wallfahrt die Erwartungshaltung bestand, dass sich die Beschwerden bessern würden.
Eine weitere mögliche Verzerrung ergibt sich zudem
aufgrund des zeitlichen Abstands
zwischen dem Tätigen des Gelöbnisses und der Meldung der Gutthat.

Gerade im ersten Teil des Mirakelbuchs werden länger zurückliegende Gutthaten beschrieben. Je größer dieser Abstand ist, desto eher sind die Berichte anfällig für eine idealisierte Erinnerung. Details werden dann nicht mehr korrekt wiedergegeben oder gewisse Vorstellungen führen zu einem selektiven Berichten oder einer Überbewertung von bestimmten Details. Darüber hinaus erfolgte die Aufnahme der Berichte wahrscheinlich nur unter bestimmten Gesichtspunkten. Da das Mirakelbuch als eine Art Werbeschrift für die Wallfahrtskirche Hl. Maria zu Tschagguns konzipiert war, ist nicht verwunderlich, dass nur Ereignisse mit gewünschtem Ergebnis ausgewählt wurden. Zwar wurden einzelne Gutthaten beschrieben, bei denen aufgrund der Schwere der Erkrankung und fehlender Aussicht auf Besserung der Tod als Erlösung das gewünschte Resultat war. Es fällt aber auf, dass sich keine Gutthat findet, die rückblickend Rückschlüsse auf eine klar abgrenzbare und unverkennbare chronische Erkrankung, wie z. B. eine Parkinson-Erkrankung, zulassen, bei der aus medizinischer Sicht ein stetig fortschreitender Verlauf zu erwarten, eine nachhaltige Besserung der Symptome mit den damaligen medizinischen Maßnahmen aber ungewöhnlich gewesen wäre. Es ist denkbar, dass diese Personen die Kirche zwar um Hilfe gebeten haben dürften, deren Fälle aufgrund ausbleibender Wirkung jedoch nicht Eingang in das Mirakelbuch gefunden haben.
Auch wenn die Fallberichte nicht die
Anforderungen einer medizinischwissenschaftlichen Kasuistik aus heutiger Sicht erfüllen, finden sich im Tschaggunser Mirakelbuch doch teils sehr schöne Beschreibungen von Krankheitsbildern aus dem Blickwinkel der damaligen Zeit. Zudem gewähren sie einen Einblick in das Verständnis von und den Umgang mit Krankheit sowie in die Rolle der Kirche bei gesundheitlichen Belangen. Bei den ausgewählten Beispielen handelt es sich dennoch – bildlich gesprochen – nur um einen Blick durch ein Schlüsselloch in die Vergangenheit, der nie ganz frei von Spekulationen bleiben wird.

Das gesamte Tschaggunser Mirakelbuch wurde von Dr. Edith Hessenberger und Dr. Klaus Beitl transkribiert und ist 2018 in Form einer kommentierten Edition als Band 29 der Montafoner Schriftenreihe erschienen.
Weiters wurde im Jahrbuch 2020
der Montafoner Museen, des Hei
-
matschutzvereins Montafon und des
Montafon Archivs eine ausführlichere
Version dieses Beitrags mit weiteren
Fallbeispielen abgedruckt.

Dr. Florian Brugger (Klinik für Neurologie/Kantonsspital St. Gallen)
Dr. Andreas Brugger (Montafoner
Museen/Montafon Archiv)
Seinerzeit
Doppelseite aus dem Mirakelbuch mit der 66. Gutthat

Gmesblättli 15
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mbsbahn
Montafonerbahn Aktiengesellschaft Bahnhofstraße 15 a+b 6780 Schruns T 43 5556 9000-730 www.montafonerbahn.at julia.kessler@montafonerbahn.at Die mbs ist eines der traditionsreichsten Unternehmen im Montafon.

Unsere Dienstleistungen stellen einen wichtigen Baustein der Mobilität in der Region dar.

Für den Bereich Bahn Infrastruktur Bau und Betrieb suchen wir DICH als Das Aufgabengebiet umfasst … … Durchführung von Bau- und Instandhaltungsarbeiten an den Eisenbahnanlagen … Behebung von Störungen und Durchführung von Reparaturen … Arbeiten zur Gewährleistung eines sicheren und ordentlichen Zustands des Fahrweges und der Betriebsstellen … Bedienung der für die Arbeiten benötigten Maschinen, Fahrzeuge und Eisenbahnanlagen … Sicherungs- und Aufsichtstätigkeiten Voraussetzungen sind … … eine abgeschlossene Berufsausbildung (Vorzugsweise im handwerklichen oder technischen Bereich)
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(Feststellung im Zuge des Aufnahmeverfahrens)
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Aus- und Weiterbildungen
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16 Gmesblättli
Gastgeber – Interview
„Die Menschen im Wimmelbuch fehlten …“
Tschaggunser Gastgeberinnen und Gastgeber blicken zurück auf das vergangene Jahr Ein besonderes Jahr liegt hinter uns: Zu Beginn des Sommers waren Lockdowns und fehlende Anreisen auf der einen Seite, bestes Frühlingswetter und sehr warme Temperaturen auf der anderen Seite.
Ein zaghafter Start in den Sommer
und dennoch eine sehr erfolgreiche Sommersaison mit sehr vielen zufriedenen Sommergästen, die die wunderbare Natur bei uns geschätzt und genossen haben.

Weniger persönliche Begegnungen aufgrund der Bestimmungen wie in anderen Jahren, aber dafür umso herzlichere Begegnungen mit Gästen. Fehlende Gäste und keine besonderen Momente mit Gästen im Winter, dafür aber viel wertvolle Zeit mit der eigenen Familie und Wintertage wie aus dem Bilderbuch.

Die Tourismusbranche ist der wichtigste Wirtschaftszweig im Montafon und auch in der Tourismusgemeinde Tschagguns. Alleine die Wertschöpfung von € 174,- pro Wintergast und € 136,- pro Sommergast, die ein Gast während eines einzigen Urlaubstages bei uns im Tal lässt, spricht für sich.

Das letzte Jahr wurde die Tourismusbranche sehr gebeutelt. Aus diesem Grund haben wir bei unseren Gastgebern nachgefragt, wie sie dieses besondere Jahr erlebt haben. Daniela Däubl- Gabrielli (Hotel Montabella), Romy & Florian Pichler (Gauahof), Daniel Dönz (Chalets Montafon, Berghof Piz, Altes Schualhüsli), Thomas Grabher (Alpen Apart Montafon - Haus Engstler) und Familie Vonier (Haus Gafrina) haben uns von ihren Erfahrungen und Erlebnissen erzählt.
Die Interviews wurden inhaltsgemäß
zusammengefasst und aus Lesbarkeitsgründen etwas verkürzt wiedergegeben.
Die vergangene Sommersaison
wurde trotz aller Erwartungen eine
recht erfolgreiche Saison. Die Gäste
haben den Urlaub und die Natur
noch mehr genossen als sonst! Wie
war der Sommer für dich als Gastgeber? Kannst du von besonderen Momenten mit deinen Gästen im letzten Sommer erzählen?
Daniela:
Die Saison war anders, nicht wirklich planbar und Buchungen kamen sehr kurzfristig. Wir sind ein kleiner Familienbetrieb - dies kam uns zu Gute, denn wir konnten auf die geänderten Gästebedürfnisse und die Tendenz zu Kurzaufenthalten schnell reagieren. Die Gäste fühlten sich bei uns gut aufgehoben und haben ihren Aufenthalt dann oft noch verlängert.
Der Urlaub wurde von den Gästen
bewusster und intensiver erlebt. Einheimische und Gäste machten uns Mut und unterstützten uns sehr, z.B.
sind Einheimische extra öfters bei uns
eingekehrt und Wanderer haben den
Tag gemütlich auf unserer Sonnenterrasse ausklingen lassen und die Auszeit vom Alltag genossen. Die Wertschätzung für unsere Branche ist im letzten Jahr gestiegen.
Romy & Florian:
Die Gäste sind viel ruhiger in den Tag
gestartet, blieben länger in der Wohnung und haben die Ruhe genossen. Haben das „Alleinsein – unter sich sein“ (speziell auch bei uns am Maisäß) und die Natur bewusster erlebt und gelebt. Unser Angebot vor Ort von regionalen Produkten und auch das Angebot zur freien Entnahme von Kräutern und Gemüse aus den Hochbeeten wurde geschätzt und auch bewusster konsumiert. Uns ist auch aufgefallen, dass die Gespräche und der Kontakt zu uns gesucht wurden – natürlich mit Abstand – die Gespräche waren sehr herzlich und die Gäste dankbar, dass sie kommen konnten.
Daniel:
Die letzte Sommersaison war gut, aber
leider doch etwas kurz. Was wir speziell in unseren Ferienhäusern gemerkt haben, war, dass die Gäste gerne gekommen sind, wenn auch in kleineren Gruppen. Eine Stammgastfamilie konnte aufgrund der Reisebeschränkungen nicht anreisen und hat uns als Dank und kleine Aufmunterung ein Paket mit Wein geschickt und sich für die unkomplizierte Stornierung bedankt. Das hat uns sehr gefreut.
Thomas G.:
Für uns war es die erste Sommersaison
nach der Übernahme. Unsere Gäste
haben den Sommer als sehr angenehm empfunden und auch die Ruhe in der Natur und in den Wandergebieten genossen. Besonders geschätzt wurde von den Gästen unser weitläufiger Garten. Glücklicherweise war der Sommer sehr schön und die Gäste genossen es sehr, unter den Obstbäumen zu flanieren. Verglichen zu den Jahren davor, waren die Gäste eher etwas zurückhaltend und die Gespräche wurden oft im Stehen bzw. aus der Distanz geführt. Die Resonanz der Gäste war jedenfalls durchwegs positiv und sie haben ihren Urlaub im Montafon in vollen Zügen genossen.
Familie Vonier:
Der Sommer 2020 war ein guter
Sommer. Man merkte richtig, wie
froh die Gäste waren, endlich einen
Urlaub verbringen zu können. Unsere
Hauptgäste waren Deutsche und
Schweizer, und was uns sehr gefreut
hat, auch wieder mehr Österreicher.
Die Gäste haben die kurze Anreise

Gmesblättli 17
Gastgeber – Interview
zu uns sehr geschätzt. Ein besonderes Erlebnis war die Ankunft eines älteren Stammgastes, der davor leider mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte. Wir haben ihn sehr herzlich willkommen geheißen und dabei sind ihm die Tränen gekommen, da er so froh war, dass er nochmals nach Tschagguns kommen konnte. Das hat uns als Gastgeber auch sehr berührt.
So eine Wintersaison wie in diesem
Winter hatten wir bisher noch nie:
Dürfen wir neugierig sein und
fragen wie du dich fühlst, was du in
deiner „freien Zeit“ getan hast oder
wie bei dir in diesem Winter das
Weihnachtsfest ohne Gäste gefeiert
wurde?
Daniela:
Der erste Schock war sehr groß - wir
hofften immer noch auf eine Öffnung
der Gastronomie- und Hotellerie-
Betriebe während des Winters. Es war
ein schwieriger Winter aus touristischer Sicht, aber wir sind unendlich dankbar, dass wir diesen zusammen als Familie verbringen konnten und alle gesund geblieben sind. Ich habe mir seit langem wieder eine Saisonkarte gekauft, konnte herrliche Skitage genießen und unserem Sohn sogar selber das Skifahren beibringen. Das wäre in einem normalen Winter nie möglich gewesen und das schätze ich sehr. Zu Weihnachten wurden Kekse gebacken und der Weihnachtsbaum geschmückt, doch war es nicht Weihnachten wie sonst. Normalerweise feiern wir alle zusammen – die Gäste, das Personal und die Familie. Das hat uns dieses Jahr schon sehr gefehlt.
Romy & Florian:
Das Weihnachtsfest wurde dieses Jahr
ohne Verwandtschaftsbesuche und
ohne Gäste gefeiert, es war sehr ruhig,
anders, aber auch sehr schön. Wir
haben viele Spaziergänge gemacht,
sind rodeln gegangen und haben uns
sehr oft in der Natur aufgehalten.

Auch der Nikolausbesuch wird unseren Kindern sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben. Die Atmosphäre im Freien bei Lagerfeuer und mit Fackeln hatte ein ganz besonderes Flair. Das Familienleben haben wir in einer Zeit, wo normalerweise Hauptsaison wäre, sehr intensiv erlebt. Haben die Natur und unsere Umgebung mit allen Sinnen bewusster wahrgenommen und sind sehr dankbar, dass wir hier wohnen und leben dürfen.
Daniel:
Es war eine bedrückende Saison
irgendwo zwischen Schockstarre im
September (Reisewarnungen für Vorarlberg) und immer wieder Hoffnung auf Aufbruchstimmung während des Winters. Als uns im Laufe des Dezembers bewusst wurde, dass vermutlich die komplette Wintersaison ausfallen wird, haben wir uns entschieden die Sanitäranlagen im Berghof Piz komplett zu sanieren. Für uns war es daher ein Winter mit viel Arbeit, wenn auch einer anderen Arbeit als sonst. Ebenfalls haben auch die Umbuchungen, Absagen und vor allem die persönliche Kontaktpflege sehr viel Zeit in Anspruch genommen. Sehr auffallend und etwas unheimlich war Latschau an den Abenden – die Weihnachtsbeleuchtung an den Häusern wurde früher ausgeschaltet als sonst und Gäste waren auch keine unterwegs
– es war wie ein Wimmelbuch, nur
ohne Menschen. Trotz allem haben
wir auch das Positive für uns herausgenommen: Die Renovierungsarbeiten im Berghof Piz hätten wir nie in diesem Ausmaß vornehmen können und die Familienzeit haben wir auch sehr genossen.
Thomas G.:
Da wir erst Anfang 2020 die Vermietung von Berthild und Kurt übernommen haben und ich den Weg in die Selbständigkeit gewagt habe, voller Tatendrang war, tolle Ideen geschmiedet habe und sehr viel Freude hatte im neuen Betätigungsfeld durchzustarten, wurde ich durch Covid-19 recht eingebremst. Größtenteils wurde die neu gewonnene Freizeit mit und für die Kinder eingesetzt und es blieb auch endlich Zeit, für Gedankenspiele über persönliche und geschäftli- che Weiterentwicklungen. Zusätzlich haben wir die Zeit aber auch genutzt, um unsere Prozesse zu verbessern und noch mehr Fokus auf die Digitalisie- rung gesetzt.
Familie Vonier:
Die Wintersaison 2020/2021 war die stillste Winterzeit, die das Haus Gafrina je erlebt hat. Wir sind Vermieter mit Herz für unsere Gäste und die haben uns heuer einfach gefehlt.
Nicht nur finanziell, sondern auch die
Gespräche mit den Gästen oder einfach vom Gast zu hören wie schön das Montafon ist. Natürlich ist alles mit viel Arbeit verbunden, aber das machen wir sehr gerne. Was uns besonders gefreut hat, dass wir so viele positive Rückmeldungen auf unsere Weihnachtspost bekommen haben.
Das haben die Gäste sehr geschätzt
und viele haben sich zurückgemeldet
und uns gesagt, dass sie sich schon
auf den nächsten Urlaub freuen. Wir
haben dieses Jahr noch mehr schätzen gelernt, wo und wie wir leben.
Wir haben ein schönes Zuhause mit
Garten, konnten immer raus und
hatten so eine gewisse Freiheit, trotz
der Corona-Regeln. Da machte es
nicht so viel aus zuhause zu bleiben.
Im vergangenen Jahr hat sich so
vieles ereignet. Hat sich der Kontakt
zu den Gästen verändert? Wurde die
Zeit für Sanierungsarbeiten oder
Verbesserungen genutzt?
Daniela:
Ja, wir haben absichtlich zur „alten
Methode“, zum Telefon gegriffen und
unsere Stammgäste angerufen und
nachgefragt, wie es ihnen geht. Haben
den Hörer dann allen aus unserer
Familie überreicht, dass jeder mit dem
Gast kurz reden konnte. Die Gespräche mit den Gästen waren sehr emotional und haben alle sehr berührt.

18 Gmesblättli
Gastgeber – Interview
Gäste haben angerufen und die Weihnachtsbuchung auf Ostern verlegt, sie hätten sogar Quarantäne in Kauf genommen, nur um die Zeit bei uns verbringen zu können. Den Winter haben wir auch für Erneuerungen im Hotel genutzt, für die Neugestaltung der Website und haben an Weiterbildungen teilgenommen.
Romy & Florian:
Durch Corona haben wir eine zusätzliche Kommunikation mit den Gästen über WhatsApp gestartet – es hat sich mit vielen Gästen ein spontaner, lustiger und lockerer Kontakt ergeben und wurde von beiden Seiten als sehr herzlich empfunden und wird sicherlich fortgesetzt. Wir haben ein wunderschönes „Überlebens-Lockdown-Paket“ per Post von langjährigen Stammgästen, die jedes Jahr bei uns ihren Maisäß-Urlaub verbringen, bekommen. Wir erhielten unterschiedlichste Pakete mit z.B. einem Familienspiel, selbstgemachter Marmelade, Bastelsachen für unsere Tochter, usw.
Neu investiert haben wir in unseren
Online-Auftritt und auch an einen
Auftritt in den sozialen Medien haben
wir uns durch Corona gewagt. Wir
haben auch die Zeit genützt und eine
Aufstellung gemacht, wo wir uns in
5 oder 10 Jahren sehen. Was wir alles
erreichen möchten oder auch in den
nächsten Jahren investieren wollen.
Daniel:
Insgesamt gab es weniger persönlichen und engen Kontakt mit den Gästen. Das Händeschütteln sowie das eine oder andere Busserl bei langjährigen Stammgästen war leider nicht möglich. Was mir ganz tief in Erinnerung bleiben wird, ist, dass, egal aus welchem Land unsere Gäste auch kommen, wir alle mit sehr ähnlichen Problemen während dieser Pandemie zu kämpfen haben. Das hat zu einer Art Zusammenhalt geführt, welcher sogar das neckische deutschösterreichische Konkurrenzdenken verschwinden ließ.
Thomas G.:
Ja, wir pflegten einen intensiven
Schriftverkehr mit Stammgästen und
neuen Gästen. So wurden von uns
fortlaufend Updatemails versendet
und Fragen der Gäste beantwortet.
Und da wir sehr zuversichtlich sind,
dass die Nachfrage nach dem Lockdown gut sein wird, haben wir sofort mit Renovierungsarbeiten begonnen und z.B. im Haus Engstler alle Badezimmer erneuert und modernisiert, die Weiterentwicklung unserer neuen Website vorangetrieben und aktuell überlegen wir gemeinsam mit unserer ältesten Tochter, wie wir die Social Media Kanäle bespielen können und sollen. Es wird nicht langweilig.
Familie Vonier:
Natürlich konnten wir keine Hände
schütteln oder Stammgäste umarmen
- das hat sehr gefehlt. Die Abstandsregel, daran musste man sich erst gewöhnen. Es hat aber im Großen und Ganzen alles sehr gut geklappt im Sommer. Im Winter haben uns viele Gäste angerufen und gefragt, wie es uns geht. Wir haben ihnen auch gerne Bilder vom Skifahren gesendet. Sie haben es uns von Herzen gegönnt, dass wir auch einmal ruhige Skitage genießen konnten.
Mein Mann Thomas hat nach dem
abrupten Sommerende durch die Reisebeschränkungen gleich wieder losgelegt und Sanierungsarbeiten durchgeführt. Das gehört bei uns jedes Jahr im Frühjahr und Herbst dazu. Zum Glück kann Thomas vieles selber machen, ich helfe ihm dabei - ohne Teamwork geht es bei uns nicht.
Vielen Dank, dass ihr uns an euren
Erfahrungen teilhaben habt lassen.
Ein herzlicher Dank auch an Denise
Draxl für die Vorbereitungen und
das Führen der Interviews.
Und abschließend dürfen wir allen
Gastgeberinnen und Gastgebern in
Tschagguns für ihren Einsatz und
ihr Tun das ganze Jahr über danken,
allen Bergbahnen im Montafon, die
die gesamte Wintersaison für perfekte Bedingungen auf den Pisten sorgten und uns das Skivergnügen ermöglicht haben und unseren Gastronomiebetrieben, die uns auch während den Lockdowns mit feinen Take-Away-Speisen verwöhnt haben.
Tourismusausschuss Tschagguns
Melanie Fleisch
Infobox
Quick-Facts zum Montafoner Tourismus- Leitbild
Markenkernwert:
° Geschichtsträchtig
° Pionierhaft
° Bäuerlich
° Tüchtig
° Eigenwillig
Positionierung:
Die persönlich erfahrbarste Berg- und
Lebenswelt der Alpen.
Zentraler Wert:
persönlich

Gmesblättli 19
Gastgeber – Interview
Die Gastgeber Thomas & Simone Grabher-
Engstler
Gastgeber Daniel Dönz Gastgeberin Daniela Däubl-Gabrielli Die Gastgeberfamilie Romy & Florian Pichler mit Kindern Die Gastgeberfamilie Vonier

Seit 2 Jahren gestalten Marina Bahl, Simone Grabher-Engstler und Beatrice Wendt das monatliche TAIZÉgebet jeweils am 1.

Montag im Monat in der Pfarrkirche Tschagguns. Doch was genau ist das TAIZÉgebet?
Marina:
Frère Roger Schutz zog mit 25 Jahren in das burgundische Bauerndorf TAIZÈ und gründete eine klösterliche Gemeinschaft mit dem Ziel, die Spaltung der Christenheit durch ein einfaches und gastfreundliches Leben zu überwinden. 1974 kam es zum „Konzil der Jugend“ aus dem internationale Jugendtreffen in aller Welt hervorgingen. Im Alter von 90 Jahren wurde Frère Roger beim Gebet in Taizè umgebracht und es heißt: „Er wurde nicht für eine Sache getötet, die er verteidigte. Er wurde für das getötet, was er war.“ Für unser Taizégebet ist mir wichtig, dass wir es schlicht und einfach halten, damit die wenigen Texte und vor allem die Musik, die Besucher berühren können.
Simone:
Von Anfang an, hieß Beten für die Brüder in Taizé auch Singen. Weil solche Gebete Erfrischung und Erneuerung für die Gemeinschaft bedeutet, wird großen Wert auf die Musik gelegt. Sie soll die Kraft des Evangeliums erahnen lassen, die Einfachheit, Versöhnung und Vertrauen spürbar machen. Seit dem letzten Jahr ist es uns gelungen, verschiedene Musiker zu gewinnen, die unsere Gebete nähren.

An unseren Taizègebeten mag ich die liebevolle, verbindende Atmosphäre und die wundervollen Lieder, die das Herz sehr berühren.
Beatrice:
Die Themen unserer Taizégebete ergeben sich durch die Tagesevangelien. Dazu suchen wir stimmige, einfühlsame Texte, die das Thema unterstreichen. Um eine einfühlsame Stimmung zu schaffen, lassen wir den Kirchenraum im Kerzenlicht erstrahlen. Stille, Meditation, gemeinsames Singen und Beten machen das Taizégebet zu etwas Besonderem. Mein Wunsch ist es, dass wir mit unserem Gebet die Herzen aller erreichen, und dass noch viele begeisterte Menschen den Weg zu uns finden.

Eindrücke unserer Besucher:
Es ist immer anders, aber jedes Mal „verzaubert“ es mich.

Mir gefällt besonders die Mischung aus den schönen, meditativen Taizéliedern, die herzberührenden Texte, die stillen Momente und der Zauber der vielen Kerzenlichter.

Es bietet mir den Raum innehalten, die Liebe Gottes zu spüren, auftanken und gestärkt nach Hause zu gehen. Kompliment an das Taizéteam. Ich freue mich bereits auf das nächste Mal!

Diese Stunde ist nur für mich, und meine Gedanken haben Platz.

Für mich ist es ein Herunterkommen, Zeit für mich, in der ich wieder Kraft sammle.

Eine halbe Stunde Auszeit, Besinnung, zur Ruhe kommen, Gemeinschaft spüren.

Lauschen, staunen, berührt werden. Dem Alltag entfliehen, Gedanken sortieren. Zur Ruhe kommen, ankommen. SEIN.

Ich schätze das Taizégebet, weil es für mich eine wunderbare Möglichkeit ist, zur Ruhe zu kommen. Als Mama ist das nicht immer leicht, aber ich nehme mir die Zeit, lasse mich darauf ein und schöpfe viel Kraft daraus.

Der ökumenische Gedanke und die Meditation sind mir wichtig. Für mich war damals das 2. Vatikanische Konzil ausschlaggebend, als Papst Johannes der XXXIII. Frère Roger die Kommunion gegeben hat. Das hat mich damals sehr berührt und heute bin ich froh, dass es die Möglichkeit, dieses besonderen Gebetes auch in Tschagguns gibt.
TAIZÉ?Vo dr Elisa & Miriam?

22 Gmesblättli
Tourismus

PRESSEINFORMATION MONTAFON TOURISMUS

Workshops für Lehrlinge aus dem Montafon
Erfolgreiche Workshop-Reihe für Tourismus-Lehrlinge wird fortgesetzt

Auf Anregung des Montafoner Tourismusbeirats wurde zu Anfang des Jahres eine Online- Workshop-Reihe für Lehrlinge aus dem Tourismus ins Leben gerufen um den Nachwuchs- Touristikern im Tal, trotz geschlossener Betriebe, einen Einblick in die vielfältige Welt des Tourismus zu bieten. Aufgrund der aktuellen Situation und dem kompletten Ausfall der Wintersaison wurde eine Strategie entwickelt, durch die die Lehrlinge nicht auf ihre wertvolle Ausbildung verzichten müssen. Einerseits mit Webinaren und Online-Workshops die seit Jänner wöchentlich unter anderem durch Montafon Tourismus veranstaltet werden, andererseits mit Schulungen und Praxisworkshops die mit strengem Sicherheitskonzept in den Betrieben durchgeführt werden können.

Gemeinsame Durchführung
Bei den bisherigen Terminen konnten bereits unzählige Teilnehmer aus 13 Betrieben für unterschiedliche Themen begeistert werden. Insgesamt neun Touristiker und Hoteliers aus dem ganzen Tal beteiligen sich aktiv an der Gestaltung und Umsetzung der Workshops und garantieren somit eine professionelle Ausbildung der Lehrlinge - auch in schwierigen Zeiten wie diesen. Hotel Zimba, Sporthotel Grandau, Hotel Fernblick Montafon, Aktiv & Spa Hotel Alpenrose, Alpenhotel Montafon, Sporthotel Silvretta Montafon, Hotel Vitalquelle Montafon, Relax- & Vitalhotel Adler sowie das Löwen Hotel Montafon sorgen somit dafür, dass wichtige Themen, Schwerpunkte und Praxisbeispiele an die Nachwuchsfachkräfte im Tal vermittelt werden können. „Wir haben diese Krise als Chance genutzt und haben gemeinsam dafür gesorgt, dass die Ausbildung unserer Fachkräfte von Morgen nicht auch noch auf der Strecke bleibt. Das wäre auf diese Weise vermutlich im laufenden Betrieb nicht so einfach möglich gewesen. Ich freue mich sehr über diese Entwicklung, die sich insgesamt sehr positiv auf die Qualität der Lehren im Tourismus auswirken wird“, sagt Yvonne Grabher- Agueci vom Sporthotel Grandau.

Doch nicht nur Touristiker vermitteln die Inhalte für die genannten Workshops. Es werden zusätzlich wichtige Themen wie zum Beispiel die Persönlichkeitsbildung in einem dreiteiligen Workshop durch die ÖHV aufgearbeitet. Ebenfalls hat Heike Montiperle unter anderem das Thema „Mein sicherer Auftritt“ mit den begeisterten Nachwuchsfachkräften bearbeitet. Ein weiterer wichtiger Teil des bevorstehenden Programms wird ein „Glücksworkshop“ mit Kohl & Partner sein.

„Aufgrund von Corona ist mein Betrieb schon längere Zeit geschlossen. Als ich von den Workshops erfahren habe, war ich sehr erleichtert und erfreut darüber. Ich habe bereits einige davon besucht und bin sehr froh, dass ich mich trotz Pandemie weiterbilden und gleichzeitig meine Lehrzeit nutzen kann“, mein Benedikt Bolter, GASCHT-Lehrling im Löwenhotel Schruns.

Ein Blick in die Zukunft
„Ab der kommenden Sommersaison werden Fachkräfte gefragter sein denn je. Die Ausbildung unserer Fachkräfte ist gerade in Zeiten wie diesen wichtiger als jemals zuvor und darf auf keinen Fall stehen bleiben. Wir setzen alles daran, unseren Tourismus-Lehrlingen die so wichtige Ausbildung zu garantieren und sie bestmöglich auf das bevorstehende Berufsleben im Tourismus vorzubereiten“, meint Heike Ladurner-Strolz, Aufsichtsratsvorsitzende von Montafon Tourismus und Hotelière.

Bildmaterial: siehe Anhang
Pressekontakt: Montafon Tourismus GmbH, Franziska Nitschmann, franziska.nitschmann@montafon.at, T. +43 50 6686 144

Gmesblättli 23
Aktivpark 33
 ERLEBNISREICH Saisonstart am 05. Juli 2021
05.07. – 12.09.2021 täglich von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Das Erlebnisreich im Aktivparkzelt bietet beste Voraussetzungen für ein Schlechtwetterprogramm, ist aber genauso bei Sonnenschein ein Spaßgarant mit diesen tollen Möglichkeiten: Trampoline, Bungee-Trampolin, Rennstrecke für Elektroautos (Junior- und Minicars), Aktiv-Racers (Tretautos), Tischfußball, Air-Hockey, Riesenrutsche, Spiralrutsche, 100 m² großer Bootsteich, Bambini-Areal und Sommereislauf.
Telefon: +43 664 8106305 oder +43 5556 21222
 ELEBNISWALD
Der Erlebniswald ist ein wahres Abenteuerland mit Hochwippe, Kettenkarussell, Drehwippe, Praterkarussell, Turmkletteranlage, Schaukeln und 25 m Seilbahn. Hier befinden sich auch Grillplätze und eine Lagerfeuerstelle, welche u.a. für Kindergeburtstage, Schulabschlusstage die ideale Voraussetzung für ein gelungenes Fest bieten.

Telefon: +43 5556 21222, E-Mail: info@aktivpark-montafon.at  ALPENBAD Montafon bis 12.09.2021 / täglich bei Schönwetter von 9.00 bis 20.00 Uhr Das Alpenbad Montafon bietet mit Naturbadeteich, 50-m-Schwimmbahnen, Sprungfelsen, 25-m Sportbecken, Strömungskanal, Doppelwellenrutsche, 70-m-Röhrenrutsche, und einem Mutter-Kind-Bereich mit Sandkasten und Baby- Becken bunte Abwechslung für die gesamte Familie.
Jeden Freitag von Mitte Juni bis Mitte August
Abend Schwimmen bis 21:00 Uhr
Telefon: +43 664 88380983 oder +43 5556 21222
 MINIGOLF in Schruns
08.04. – 04.07.2021: Do-So und Feiertag
05.07. – 12.09.2021: täglich
13.09. – 26.10.2021: Sa, So und Feiertag
Jeweils ab 13.30 Uhr bis Einbruch der Dämmerung.
Mit den wenigsten Schlägen zum Sieg: Der Minigolfplatz
befindet sich bei der Talstation der Hochjoch-Bahn im Zentrum von Schruns. 18 Hindernisse gilt es hier mit Geschicklichkeit und Päzision zu meistern.
Telefon: +43 664 9617792 oder +43 664 8106305
 FUSSBALLPLATZ
Die Fußballplätze des Aktivparks Montafon, die Trainingsrasen der Spanischen Nationalmannschaft waren, werden nicht nur von den Profis geschätzt, sondern werden auch von Amateur- und Jugendmannschaften gerne genutzt. Telefon: +43 664 1023680  TENNISPLÄTZE Die Tennisanlage, mit 7 Sand-Tennisplätzen, ist die Homeadresse des Tennisclubs Montafon, der bereits seit 1954 besteht. Gäste sind herzlich willkommen! Vorreservierungen sind nur für Gruppen notwendig.
 BEACHVOLLEYBALL
2 tolle Beachvolleyballplätze im Alpenbad Montafon bieten beste Voraussetzungen für Volleyball-Matches im Sand.
Platzreservierungen Telefon: +43 664 88380983
Aktivpark Montafon – Vorarlbergs größter
In- und Outdoor-Sport-Freizeit-Park
ZUM VERKAUF:
Verkaufspreis:
€ 32,00/ Stück
Eine Bestellung kann telefonisch
(05556-21222) oder per E-Mail
(angelika.vonbank@schruns-tschagguns.at)
erfolgen.

SCHRUNS UND TSCHAGGUNS
LIEGESTÜHLE
PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY

24 Gmesblättli
Kleinkindbetreuung
Immer noch im Tatendrang
gebremst, wird unserer kreativen
Ader ordentlich was abverlangt.
Farbe muss ins Dorf in diesen grauen
Tagen, dachten wir uns. So entstand
die Osterwiese, welche mit Freuden
von Groß und Klein besucht wurde.
Sogar der Osterhase schaute hin und
wieder mal vorbei und brachte den
kleinen Besuchern einen Ostergruß
mit. Familien vernetzen und Kinder
zur Bewegung motivieren – das ist
unser Leitbild. Dank der geplanten Lockerungen blicken wir optimistisch in die Zukunft und freuen uns künftig mit weiteren Angeboten unsere Gemeinschaft beleben zu dürfen.
Gudrun & Isabelle mit dem Team
des Familienverbandes Tschagguns
Familienverband Tschagguns – „Hurra, es geht weiter!“
Der Frühling ist eine spannende
Zeit. Die Natur erwacht zu neuem Leben und es gibt zahlreiche Möglichkeiten zu beobachten und zu entdecken.

Gerne besuchen wir dann nach der Jause den Spielplatz in der Tschaggunser Au und den benachbarten Wald oder wir ziehen auf unseren Spielplatz hinter dem Schulgebäude. Dort verbringen die Kinder gerne Zeit im Sandkasten. Immer wieder beobachten wir Betreuerinnen mit großer Freude, wie schön und ausdauernd die Kinder im Sandkasten am „Schaffen“ sind. Nicht zuletzt regt unser spezielles Spielzeug die Phantasie der Kinder an. Neben alten Gartenschläuchen, Pfannen und Töpfen sind der alte Spätzlehobel und die Rohre von der „echten Baustelle“
nebenan sehr beliebte Gegenstände. Wenn dann noch ein Kübel mit Wasser bereit steht, ist das Vergnügen perfekt.
Dieses Jahr verabschieden wir 11
Kinder in den Kindergarten. Wir
durften sie eine Zeit lang auf ihrem
Lebensweg begleiten und haben unser
Bestes gegeben, um die Kinder auf
den nächsten Abschnitt vorzubereiten. Wir wünschen unseren „großen Quattapätsch“ Gesundheit und Glück auf ihrem weiteren Weg und dass sie sich gerne an die Zeit bei uns zurückerinnern! Im Herbst dürfen wir dann die neuen Quattapätsch im neu renovierten Raum (ehemaliger Kindergarten-Brigitte) mit erweiterten Öffnungszeiten begrüßen. Spielgruppe Quattapätsch in Tschagguns für Kinder ab 2 Jahre bis zum Kindergarteneintritt Ab Herbst 2021:
Mo-Do von 7.30 – 12.30 Uhr
0664 570 1624
quattapaetsch.tschagguns@gmail.
com
Spielgruppe Quattapätsch

Gmesblättli 25
Volkshochschule/Musikschule
Volksschüler Innen:
Deutsch, Rechnen
Mo, 9.8. – Fr, 20.8.2021 (2
Wochen, jeweils Vormittag)
MS/ AHS (Unterstufe):
Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Mathematik
Mo, 9.8. – Fr, 27.8.2021
(3 Wochen, jeweils Vormittag)
Ziele: Versäumtes nachholen –
Lücken schließen – Lehrstoff wiederholen
Nie war es so wichtig wie heuer…
Unterrichtszeiten:
Täglich von 8:50 – 11:50 Uhr
Das Land Vorarlberg beteiligt sich
großzügig an den Kosten für die Sommerschule. Pro Woche müssen von Elternseite nur € 40,00 für die Kurse bezahlt werden, den Rest übernimmt das Land Vorarlberg (ACHTUNG:
Es gibt nur ein begrenztes Kontingent, daher bitte rasch anmelden!)
Sommer-Zusatzprogramm
Die Zehn-Finger-Technik am PC (7
bis 12 Jahre)
Leitung: Mag. Maud Maillet
Ort: Polytechnische Schule Bludenz
Termin:
Mo, 6.9. – Fr, 10.9.2021, täglich von
9:00 Uhr – 12:00 Uhr
Gebühr: € 106,00 + € 20,00 für
Lernheft und Zugangscode (nicht im Kursbeitrag enthalten)
Die Zehn-Finger-Technik am PC
(7 bis 12 Jahre)
Leitung: Andreas Binder, BEd
Ort: Polytechnische Schule Bludenz
Termin: Mo, 6.9. – Fr, 10.9.2021,
täglich von 9:00 Uhr – 12:00 Uhr
Gebühr: € 106,00
Für nähere Informationen fordern Sie bitte unseren Folder an:
Volkshochschule Bludenz Zürcherstr. 48 6700 Bludenz T: 05552/ 65205 E: info@vhs-bludenz.at; Web: www.vhs-bludenz.at Volkshochschule – Sommer 2021 Intensiv-Förderkurse

MUSIK verbindet - auch mit Abstand!

Wir blicken auf ein schwieriges Musikschuljahr zurück – Schüler, Lehrer und Eltern. Onlineunterricht, Videos, Lockdown, Abstand halten, Mundnasenschutz tragen, praktisch keine öffentlichen Konzerte. Auf viel Gewohntes mussten wir verzichten.

Doch mit großem Engagement und neuen Ideen wurde der Musikunterricht, das Musizieren ermöglicht. Mit Videokonzerten und Videoclips via digitale Medien präsentierten sich die Musikschüler*innen.

Ein besonderer Dank gilt auch den Gemeinden für die zusätzliche finanzielle Unterstützung der Eltern.

Musik ist Nahrung für die Seele, sie verbindet und trägt uns in diesen so schwierigen, ja unmenschlichen Zeiten. Wir hoffen, dass sich die Situation für den kommenden Herbst entspannt, wünschen allen erholsame Ferien und freuen uns alle auf ein neues musikerfülltes Schuljahr.
Das Team der Musikschule Montafon

Onlineanmeldungen für das kommende Schuljahr sind jederzeit über unsere Homepage www.musikschule -montafon.at oder per Mail musikschule@montafon.at möglich.
WIR FREUEN UNS AUF EU CH !

Wir blicken auf ein schwieriges
Musikschuljahr zurück – Schüler, Lehrer und Eltern. Onlineunterricht, Videos, Lockdown, Abstand halten, Mundnasenschutz tragen, praktisch keine öffentlichen Konzerte. Auf viel Gewohntes mussten wir verzichten. Doch mit großem Engagement und neuen Ideen wurde der Musikunterricht, das Musizieren ermöglicht. Mit Videokonzerten und Videoclips via digitale Medien präsentierten sich die Musikschüler*innen. Ein besonde- rer Dank gilt auch den Gemeinden für die zusätzliche finanzielle Unterstützung der Eltern.Musik ist Nah- rung für die Seele, sie verbindet und trägt uns in diesen so schwierigen, ja unmenschlichen Zeiten. Wir hoffen, dass sich die Situation für den kommenden Herbst entspannt, wünschen allen erholsame Ferien und freuen uns alle auf ein neues musikerfülltes Schuljahr.
Das Team der Musikschule Montafon
MUSIK verbindet – auch mit Abstand

26 Gmesblättli
Vereine
Auch in Tschagguns wurde das
Brauchtum von vielen gepflegt und
am Leben erhalten.
Auf Grund der Pandemie musste
auch heuer das Abbrennen der Großfunken abgesagt werden und auch das alljährliche Fackelbauen mit den Kindern der Volksschule Tschagguns viel leider „ins Wasser“.Dem Virus zum Trotz haben aber viele Tschaggunserinnen und Tschaggunser den Brauch im privaten Rahmen am Leben erhalten. So brannten am Funkensonntag im gesamten Gemeindegebiet viele kleine private Funken und auch Fackeln wurden fleißig geschwungen.

Zur Stärkung des Brauchtums beteiligten wir – d`Funkner ofm Land
– uns auch an der vom Montafon
Tourismus organisierten Fackelverkaufsaktion. Trotz der coronabedingt etwas komplizierten Prozedur, wurde von dem Angebot reger Gebrauch gemacht und das Ergebnis dieser Aktion war am Funkensonntag im ganzen Talkessel sichtbar. Trotzdem freuen wir uns schon heute alle darauf, wenn wir uns wieder alle treffen „bim große Funka ofm Land“.
Egon Pfefferkorn
Funknr of am Land
Mit der Jahreshauptversammlung im
Jänner ging auch für die Harmoniemusik ein schwieriges Vereinsjahr zu Ende. Durch die Corona-Pandemie konnte die Jahreshauptversammlung leider nicht wie üblich in unserem Probelokal abgehalten werden. Wir freuen uns Moses Ruprecht in unserem Verein zu begrüßen und wüschen ihm viel Spaß beim Musizieren und viele schöne Jahre in unserem Verein.
Bei der Erstkommunion hatten wir
die Möglichkeit mit einem kleinen
Ensemble die Messe zu gestalten.
Nach über einem halben Jahr corona-
bedingter Pause hat es uns sehr
gefreut, dass wir Ende Mai wieder mit
dem Proben beginnen durften. Die
erste Probe am 28.05.2021 war eine
Marschprobe im Freien. Wir hoffen,
dass wir euch bald wieder auf einem
Konzert begrüßen dürfen und unser
Programm zum Besten geben können.
Wir informieren euch rechtzeitig über
unsere Homepage. Wir freuen uns auf
jeden einzelnen von euch!
Der Frühling bei der Harmoniemusik
Am 27.02.2021 fand unsere 2. JHV
der Trachtengruppe Tschagguns
via Skype statt.
Im vergangenen Vereinsjahr 2020
durften wir im Jänner 2 Auftritte im Hotel Montafoner Hof veranstalten. Durch die Corona-Pause im Frühjahr-Sommer konnten nur zwei Proben abgehalten werden. Hierbei haben die Männer ihr Schuhplattler- Wissen aufgefrischt und die Damen versuchten mit Kuhglocken zu musizieren! Bürgermeister Herbert Bitschnau hat unsere Einladung zur Online-JHV angenommen und überbrachte freundliche Grußworte.
Wir alle hoffen auf einen baldigen
Start ins Vereinsjahr 2021!!
!!Neue Informationen!!
Ab 10. Juni 2021 dürfen wir mit den
Proben wieder beginnen! Wir freuen
uns sehr darüber und werden mit
einem Sicherheitskonzept und den
3G-Regeln in das Vereinsjahr 2021
starten!

Falls DU Interesse an der Trachtengruppe Tschagguns hast, und DICH informieren möchtest, kannst DU DICH gerne bei der Obfrau Kerstin Keßler unter +43 664 1528959 melden! Es sind weder Tanzkenntnisse noch eine Tracht Voraussetzung, um bei uns anzufangen! DU spielst ein Instrument – wie z.B. Harmonika, Akkordeon oder Gitarre, dann würden wir uns ebenfalls freuen, wenn DU DICH bei uns meldest!

2. Jahreshauptversammlung der Trachtengruppe Tschagguns
PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY

Gmesblättli 27
Allerlei
Sozial engagierte Montafoner Innen
haben vor 27 Jahren einen Verein
gegründet, um benachteiligten
Menschen im globalen Süden eine
faire Chance zu bieten – ohne Kinderarbeit, Ausbeutung und Raubbau an der Umwelt.
Derzeit verkaufen im WELTLADEN
Schruns 16 ehrenamtliche Frauen
und ein Mann, sowie eine teilzeitangestellte Geschäftsführerin Handwerk, Mode und BIO-Lebensmittel aus Afrika, Asien und Südamerika.

Wir freuen uns jederzeit über Verstärkung in unserem Team von Freiwilligen. Alle Produkte im WELT- LADEN sind fair gehandelt und kommen besonders Frauen und Kindern zu gute. Fair macht Frauen stark!

Wussten Sie, dass 54% der Leitungsfunktionen im Fairen Handel von Frauen besetzt sind und in konventionellen Unternehmen nur 24%? Die Fair-Handels-Bewegung wird stark von Frauen getragen, die sich entscheiden, die Ungleichheit herauszufordern und sich auf den Weg machen

  • tagtäglich:
  • Frauen des Fairen Handels, die

Chancen schaffen - als Designerinnen, Führungskräfte, FAIRmarkterinnen, Kunsthandwerkerinnen und Unter-nehmerinnen.

• Frauen des Fairen Handels, die Barrieren überwinden - Flucht vor Konflikten, Überleben von Missbrauch und Leben mit Behinderung sind nur einige der Barrieren.

• Frauen des Fairen Handels, die
Gemeinschaften unterstützen - als
Teil von Produktionsgruppen, Basisorganisationen und aktiven Gemeindemitgliedern treiben sie den Wandel voran.

  • Frauen des Fairen Handels, die Stellung beziehen und ein Beispiel geben
  • von Aktivistinnen bis zu jenen,

die ein stilles Beispiel geben: Sie alle
setzen sich für Gleichberechtigung
und Gerechtigkeit ein.

Frisch ausgepackt:

Nachhaltige Sommermode, schöne
Schmuckstücke, süße Baby- und
Kinderkleidung aus Bio-Baumwolle,
Hängematten, Gartendeko, Geschirr
und Glaswaren, Körbe und Ledertaschen, Natur-Kosmetik sowie hochwertige Bio-Lebensmittel. WELTLADEN Schruns Dorfstraße 9 schruns@weltladen.at 0699 10002717 Seit Mai findet ihr den WELTLADEN im nostalgischen blauen Haus (früheres Langenthal) beim Brunnen in der unteren Fußgängerzone.
ÖFFNUNGSZEITEN:
Mo. bis Fr. 9:00 bis 12:00 und
14:30 bis 18:00 Uhr
Sa. 9:00 bis 12:00 Uhr
Neuer Standort des WELTLADEN Schruns

28 Gmesblättli
Allerlei
Sozial engagierte Menschen aus
verschiedenen Bereichen setzen
sich seit zwei Jahren für das Thema
„Guat alt wära im Muntafu“ ein.
Ansprechpartnerinnen in Tschagguns
sind Elisabeth Kohler (Gemeinde),
Gabriela Neher (Sozialausschuss +
PGR), Renate Sandrell (Musikverein)
und Dr. Alexandra Steininger (Sozialausschuss, Gemeindeärztin).
Für Dr. Alexandra Steininger ist es
wichtig, dass „Guat alt wära“ alle
Generationen betrifft! Lebenswert
alt werden in der Gemeinde braucht
Eigenverantwortung, aber vor allem
auch sozialen Zusammenhalt mit persönlicher Aufmerksamkeit im näheren Umfeld.
Die Tschaggunserin Renate Sandrell
möchte, dass die Bevölkerung durch
Vorträge und Schulungen für das
Thema „Alter“ in seinen verschiedensten Facetten sensibilisiert wird. Ein Hauptziel der Arbeitsgruppe „Guat alt wära“ ist für sie, eine Plattform für die vielen schon sehr gut funktionierenden Institutionen zu schaffen, damit die Betroffenen möglichst einfach Hilfestellung bekommen.
Für Gabriela Neher, die schon seit
über 40 Jahren in Tschagguns wohnt,
ist eine gut gelebte Nachbarschaft und
das Füreinander da sein, wenn man
Hilfe braucht, sehr wichtig.
Ein Ziel wäre, alle Menschen im Dorf
in diesen Prozess des sozialen Füreinander miteinzubeziehen, will doch jeder „guat alt wära“. Die Gemeinde unterstützt dabei aktiv, durch Elisabeth Kohler, dieses Projekt.
Die 4 Frauen freuen sich auf einen
regen Austausch im Dorf!

Thomas Hebenstreit von der Pfarr Caritas (0676/884204024)
koordiniert die Arbeitsgemeinschaft
„Guat alt wära im Muntafu“.
„Guat alt wära im Muntafu“
Thomas Hebenstreit Elisabeth Kohler Gabriela Neher
Renate Sandrell Dr. Alexandra Steininger
PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY

Gmesblättli 29
Allerlei/Persönliches
Im Rahmen von „Guat alt wära im
Muntafu“ trafen sich von April bis
Mai an 5 Abenden bis zu 10 interessierte Montafonerinnen im Sternensaal in Schruns zur Besuchsdienstschulung von LE.NA Montafon.
Themen wie, „Jeder Besuch ist
ein Geschenk“, „Alter als spirituelle Aufgabe, „Kommunikation – Damit Begegnung zur Freude wird“, „Umgang mit Veränderungen im Alter“ und die Informationen über die Angebote des Krankenpflegevereins Außermontafon begeisterten die Teilnehmerinnen und konnten sie so auf Besuche gut vorbereiten. Bei jedem Besuch kommen wir in ein neues Land - auch wenn wir meinen, das Gegenüber bereits zu kennen.
Das Innenleben eines Menschen und
seine/ihre Sicht der Welt ist für uns
unbekannt. Als Besucher*innen betreten wir diese Welt wie mit bloßen Füßen: Dann spüren wir genau wie der Boden ist, ob er weich oder hart, ob er eben oder voller Steine ist. Da wir dann selbst genau spüren, wo wir hintreten, sind die Spuren, die wir hinterlassen, nicht tiefer als unser „Gewicht“, das wir der Begegnung geben. In diesem Sinne ist jede Begegnung kostbar und außergewöhnlich. Meine Besuche sind Samenkörner. Welche Frucht sie bringen und wie sie wachsen liegt nicht in meiner Hand (Auszug aus dem Schulungsprogramm).
Wir suchen Menschen aus unserem
Dorf, die sich Zeit nehmen wollen
für einen Besuch bei unseren
Tschaggunsern zuhause, im Krankenhaus und im Sozialzentrum.
Zit ho – Gabriela Neher (Trostgebet
der Gemeinde), 0664/2234948
„Guat alt wära im Muntafu“ –
Lebendige Nachbarschaft (LE.NA) Montafon
© Sergey Galushko - Fotolia
Unsere Öffnungszeiten: Mo. - Fr.: 6.45 - 19.00 Uhr | Sa.: 6.45 - 18.00 Uhr | So.: 7.00 - 9.00 Uhr Liabe Tschagguserinna und Tschagguser, gschätzti Kundschafta!

Nach vielen schönen, arbeitsreichen und spannenden Jahren als selbständige SPAR-Kauffrau muss ich leider ab 1. Juli 2021 meine operative Tätigkeit als Geschäftsführerin aus gesundheitlichen Gründen zurücklegen.

Es ist mir persönlich ein großes Anliegen, euch allen für die langjährige Treue, das entgegengebrachte Vertrauen und die schönen Momente herzlich zu danken! Es war mir über Jahrzehnte hinweg immer eine große Freude für euch da zu sein und unsere Kundschaften mit qualitativ hochwertigen Lebensmitteln zu versorgen. Auch meinen Mitarbeitern und Lieferanten gilt ein ganz besonderer Dank, denn ohne eure Unterstützung wäre vieles nicht möglich gewesen.

Ich kann euch versichern, dass die Nahversorgung in Tschagguns weiterhin gesichert ist und wünsche euch alles Gute!
Pfüatni, eure Sandra
BITSCHNAU • Latschaustraße 1 • Tschagguns

30 Gmesblättli
Allerlei

Medieninformation der illwerke vkw AG
Erfolgreicher Durchschlag beim
Kraftabstieg für das Rodundwerk I

Tunnelbohrmaschine „Serafina“ (TBM) am Schachtkopf angekommen. 440 Meter Fels und Gestein bei 36 Grad Steigung erfolgreich ausgebrochen. Corona-bedingt intime Feier als Bergmannstradition.

 Bregenz/Rodund, 05.05.2021 Exakt ein Jahr nach dem Baustart und unter strengsten Auflagen feierten am Dienstag, den 4. Mai 2021, die Mineure und beteiligten Projektmitglieder der ausführenden Baufirma G. Hinteregger & Söhne Baugesellschaft m.b.H. sowie der illwerke vkw AG einen wesentlichen Projektmeilenstein bei der Errichtung eines neuen Kraftabstiegs für das Rodundwerk I.

Die Tunnelbohrmaschine „Serafina“ hat den neuen Schrägschacht des Kraftwerks Rodundwerk I erfolgreich ausgebrochen und den Durchschlag im Baubereich Latschau geschafft. Zwischen der Schachtfuß- und der Schachtkopfkaverne hat die TBM dabei rund 440 m zurückgelegt und auf ihrer Reise auch die eine oder andere geologische Störung erfolgreich überwunden. Bereits im vergangenen Baujahr wurden der Zugangsstollen Latschau und rd. 250 m des oberen Druckstollens ausgebrochen.
Umbau für Ausbruch des Schrägschachtes
Bevor die Tunnelbohrmaschine „Serafina“ im Februar 2021 den 36 Grad steilen Druckschacht auffahren konnte, hatte sie im Zugangsstollen Rodund und in der unteren Flachstrecke zirka 220 Vortriebsmeter zurückgelegt. Für den steilen Vortrieb musste sie dann umgebaut werden. Währenddessen wurden beide Stollen im zyklischen Sprengvortrieb auf ein befahrbares Hufeisenprofil aufgeweitet.

„Serafina“ wird nach ersten Demontagearbeiten nun den Druckschacht wieder zurück nach Rodund schreiten und dort abgebaut.

Im Sommer 2021 beginnen die Arbeiter bereits damit, den Druckschacht und die untere Flachstrecke mit einer Stahlpanzerung auszukleiden sowie im Bereich Rodund die neue Verteilrohrleitung zu errichten.

Der Lückenschluss im Bereich Latschau – und damit der Anschluss an die bestehenden Anlagenteile – erfolgt im Rahmen einer umfangreichen Werkssperre im Jahr 2023.

Rückfragehinweis

illwerke vkw
Andreas Neuhauser, MBA
Leiter Kommunikation
Weidachstraße 6, 6900 Bregenz
Tel.: +43 5574 601 72600 / Mobil: +43 664 80 159 72600
www.illwerkevkw.at

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Allerlei
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PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY

32 Gmesblättli
Allerlei
luag 7
www.sichere-almen.at

Gmesblättli 33
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mbsbahn
Montafonerbahn Aktiengesellschaft Bahnhofstraße 15 a+b 6780 Schruns T 43 5556 9000-730 www.montafonerbahn.at julia.kessler@montafonerbahn.at Die mbs ist eines der traditionsreichsten Unternehmen im Montafon.

Unsere Dienstleistungen stellen einen wichtigen Baustein der Mobilität in der Region dar.
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Deine Ausbildung …
… dauert rund 36 Wochen in denen du bestens auf deinen neuen Job vorbereitet wirst … für die Dauer der Ausbildung stellen wir dir eine Unterkunft mit Frühstück kostenlos zur Verfügung … findet in Ostösterreich statt. Dorthin reist du kostenlos in der 1. Klasse.

… schließt du mit einer Prüfung ab, bei der du den Triebfahrzeugfüherschein der Klassen A und B, sowie die EU Fahrerlaubnis erwirbst Dein Aufgabengebiet nach der Ausbildung umfasst … … das Führen und Bedienen von Eisenbahntriebfahrzeugen, insbesondere der neuesten Nahverkehrszüge im Personenverkehr im Raum Vorarlberg … das Führen von Güterzügen, das Durchführen von Verschubtätigkeiten und Sonderverkehren … vorbereitende und begleitende Tätigkeiten an Schienenfahrzeugen und Zügen Voraussetzungen sind … … eine abgeschlossene Berufsausbildung oder eine weiterführende Schule … Unbescholtenheit … medizinische und verkehrspsychologische Eignung … Deutsch als Muttersprache oder Mindestniveau B1 zertifiziert … Kollegialität, Motivation, Zuverlässigkeit und Flexibilität … Bereitschaft zu Schicht-, Nacht-, Wochenend- und Feiertagsarbeit (Turnusdienste)
Wir bieten dir …
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Nach abgeschlossener Ausbildung beträgt das Entgelt mind. Euro 37.011,– brutto / Jahr … Leistungsorientierte Nebenbezüge in der Höhe von durchschnittlich Euro 400,– / Monat exkl. Überstunden.

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34 Gmesblättli
Allerlei
An bsundriga Tag
© www.photosense.at – Marita Bitschnau
Ursprünglich wäre diese Feier
bereits im Frühjahr 2020 gewesen,
doch durch die Pandemie wurde sie
zweimal verschoben (drei Kinder
empfingen die Eucharistie aus terminlichen Gründen bereits im Vorjahr formlos). Nach einer langen Odyssee war es dann endlich soweit, die diesjährigen 3.Klässler feierten unter dem Motto: Brot des Lebens ihre Erstkommunion am 25.
April 2021.
Unterstützt von Direktor Rainer
Schlatter, für den dies die letzten Erstkommunionfeiern waren, wurden die Testungen an der Schule durchgeführt, sodass die Sicherheitsauflagen erfüllt waren. Wir möchten an dieser Stelle uns beim scheidenden Direktor der Volksschule Tschagguns herzlich für seine stetige Unterstützung bedanken. Noch vor der Pandemie stellte er für die zahlreichen Erstkommunionsrunden stets die Schule zur Verfügung und unterstützte uns in jeder Hinsicht. Gut vorbereitet von ihrer Religionslehrerin Isabell Kleboth und ihren Eltern, musikalisch unterstützt von Vreni Burger und ihrem Team sowie verwöhnt vom Dekorationsteam unter der Leitung von Isabell Locher gelang eine sehr feierliche Erstkommunion. Gabi Konzett schenkte im Namen der Pfarrgemeinde den Kindern als Symbol des Hineinwachsens in die Glaubensgemeinschaft eine Frühlingsblume im Topf und seitens des Pfarrers, der die Finanzierung eines Workshops zum selbstgestalteten Glaskreuz ermöglichte, erhielten die Kinder ihr gesegnetes Kreuz als Geschenk. Ihren so sehnlichst herbeigesehnten Festtag werden die Kinder wohl lange in Erinnerung behalten.
Vielen Dank allen am Gelingen beteiligten Personen!
16 Erstkommunion-Kinder der 3. Klasse
Am 16.4.2021 feierten 17 Kinder der
VS Tschagguns ihre erste heilige
Kommunion. Trotz der herausfordernden Zeit haben sich die Organisatorinnen Beatrice Wendt, Simone Grabher-Engstler und Religionslehrerin Frau Amrei Amann die Motivation nicht nehmen lassen, dieses Ereignis zu einem ganz besonderen für die Kinder zu machen.
Das Thema „Jesu Liebe macht unser
Leben bunt“ hat Pfarrer Hans Tinkhauser liebevoll in die Messe miteingebunden. Musikalisch wurde die Liturgie von der Gruppe „Säll-gmacht und einem Bläserensemble der Harmoniemusik Tschagguns begleitet. Nochmals ein großes Vergelt‘s Gott für die gute Zusammenarbeit und an alle fleißigen Hände, die mitgeholfen haben, dass dieser Tag noch lange in schöner Erinnerung bleibt!

Gmesblättli 35
Persönliches
Hohe Geburtstage

Geburten
Bahl Max Katharina und Dominik Bahl Bitschweilstraße 4
Feuerstein Florian Josef Christine und Martin Feuerstein Gardengaweg 10a Tschugmell Leander Nadine Tschugmell-Konzett und Markus Tschugmell Bitschweilstraße 35 Stüttler Sophia Katrin Sabrina und Lukas Stüttler Anton-Brugger-Straße 26 April 2021 Mangard Kurt Vollasweg 4 02.04.1950 71 Jahre Oss Aloisia Zelfenstraße 111 04.04.1950 71 Jahre Völkel Reimund Mühleweg 4 12.04.1945 76 Jahre Schuchter Inge Bödmensteinstraße 6 13.04.1935 86 Jahre Lesky Irmgard Illstraße 1/6 13.04.1946 75 Jahre Präg Herta Birkenweg 4 14.04.1945 76 Jahre Marent Helmut Mühleweg 3 15.04.1940 81 Jahre Ganahl Wilma Juppaweg 4 20.04.1945 76 Jahre Stemer Waltraud Bödmensteinstraße 10 20.04.1948 73 Jahre Leopolder Monika Tannenweg 3 23.04.1946 75 Jahre Schuster Martha Zelfenstraße 29 25.04.1933 88 Jahre Stofleth Werner Lochmühle 2 28.04.1949 72 Jahre Mai 2021 Stemer Gerhard Kristastraße 24b 01.05.1950 71 Jahre Marent Irma Mühleweg 3 08.05.1941 80 Jahre Lesgi Liesbeth Innere Mauren 6 12.05.1948 73 Jahre Moser Siegfried Latschaustraße 5b 19.05.1949 72 Jahre Keßler Helmut Bitschweilstraße 18 16.05.1938 83 Jahre Rützler Othmar Rainweg 1 20.05.1942 79 Jahre Bahl Irma Zelfenstraße 36 23.05.1938 83 Jahre Brugger Robert Im Winkel 5 26.05.1951 70 Jahre Fritz Herbert Fitschesweg 2 27.05.1932 89 Jahre Saler Lorenz Nirastraße 2 30.05.1950 71 Jahre Juni 2021 Irma Hoor Quadrätschweg 8 04.06.1950 71 Jahre Kessler Anni Bitschweilstraße 18 06.06.1939 82 Jahre Salzgeber Armin Latschaustraße 67 08.06.1941 80 Jahre Mangeng Angelika Eichenweg 8 09.06.1939 82 Jahre Saler Anna Nirastraße 2 10.06.1943 78 Jahre Mosser Adolf Rasafeistraße 11 14.06.1942 79 Jahre

36 Gmesblättli
Persönliches
Juli 2021
Tschon Annemarie Latschaustraße 70c 03.07.1941 80 Jahre
Bitschnau Emil Zelfenstraße 72 11.07.1950 71 Jahre
Marent Josef Ruchweg 2 16.07.1939 82 Jahre
Klettl Margot Schwimmbadstraße 8a 19.07.1939 82 Jahre
Marent Brigitta Ruchweg 2 21.07.1947 74 Jahre
Kern Ida Säumerweg 1 23.07.1941 80 Jahre
August 2021
Schmied Michael Latschaustraße 39 05.08.1950 71 Jahre
Bitschnau Gertrud Latschaustraße 1 19.08.1928 93 Jahre
Salzgeber Otto Alpilaweg 11 21.08.1929 92 Jahre
Rützler Friedrich Unterziegerbergstraße 21 24.08.1951 70 Jahre Schuchter Erika Bödmensteinstraße 2 25.08.1935 86 Jahre Kern Herbert Säumerweg 1 26.08.1941 80 Jahre Schuchter Bertram Bödmensteinstraße 2 27.08.1930 91 Jahre Lange Arsenia Schrofaweg 2b 29.08.1945 76 Jahre September 2021 Salzgeber Ilse Latschaustraße 67 01.09.1947 74 Jahre Catsburg Trijni Nirastraße 13 02.09.1946 75 Jahre Both Peter Nirastraße 12a 06.09.1947 74 Jahre Mischkulnig Helene Latschaustraße 58 16.09.1940 81 Jahre Schäfer Christa Pfiferweg 6 16.09.1944 77 Jahre Stampfer Margit Sandstraße 5 18.09.1946 75 Jahre Bitschnau Norbert Sandstraße 4 19.09.1941 80 Jahre Schiefer Helga Kristastraße 24b 19.09.1949 72 Jahre Mischkulnig Jakob Latschaustraße 58 22.09.1934 87 Jahre Keßler Edwin Zelfenstraße 59a 29.09.1947 74 Jahre Herzberg Wolfgang Pfiferweg 6 30.09.1949 72 Jahre Führer Werner Anton-Brugger-Straße 4 Jahrgang 1948 72 Jahre Bitschnau Walter Silvrettastraße 4 Jahrgang 1941 79 Jahre Hausberger Hedwig Hofrat-Durig-Straße 16 Jahrgang 1926 94 Jahre Zimmermann Kurt Kristastraße 38 Jahrgang 1966 54 Jahre Vonier Franz Nirastraße 7/1 Jahrgang 1936 84 Jahre Kleboth Jörg Bitschweilstraße 14 Jahrgang 1943 77 Jahre Fleisch Sophia Zollhäuserweg 5 Jahrgang 1927 93 Jahre Wachter Brunhilde Latschaustraße 34 Jahrgang 1930 90 Jahre Giacomuzzi Ilse Kilkliweg 4/1 Jahrgang 1931 89 Jahre Bühler Lidia Erlenweg 2a Jahrgang 1938 82 Jahre Bahl Josefine Unterziegerbergstraße 8/1 Jahrgang 1928 93 Jahre Salzgeber Max Gardengaweg 1/1 Jahrgang 1928 92 Jahre Wachter Barbara Bitschweilstraße 20 Jahrgang 1966 54 Jahre

Sterbefälle

Gmesblättli 37
Impressum
Medieninhaber, Verleger und Herausgeber: Gemeinde Tschagguns Redaktion und Anzeigenannahme: Gemeinde Tschagguns, Latschaustraße 1 Telefon: 05556/72239, Fax: 05556/72239-3, gemeinde@tschagguns.at Layout, Satz und Werbung: Patrick Säly, Tel.: 0664/5222333, Mail: info@patricksaely.com Druck: Kopierstudio Marent, 6780 Schruns, Gantschierstr. 80, Tel. 05556/77070-0 Aktuelle Informationen finden Sie im Internet unter www.tschagguns.at Redaktionsschluss für das nächste Gmesblättli: Freitag, 27. August 2021 Persönliches
PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY
Alpe Vollspora im sommerlichen Abendlicht

GEMEINDEAMT
Veranstaltungen
Schruns Sommer 2021
SOMMERMÄRKTE | Ortsmarketing Schruns-Tschagguns
Juli – September 2021 – jeden Donnerstag ab 09:00 Uhr
Zahlreiche Marktfahrer bieten regionale Produkte aus eigener Produktion an.
SOMMERBAR 21 | MAP Kellergalerie montartphon
01. Juli bis 31. Juli 2021 – jeweils Freitag bis Sonntag, Haus und Garten ehem. Caritas-Werkstätte (Bahnhof Tschagguns)
PLÄTZLIFÄSCHT | Ortsmarketing Schruns-Tschagguns
02. Juli, 06. August und 03. September 2021 – 17:00 Uhr – versch. „Plätzli“ im Dorf jeweils am 1. Freitag im Monat findet das Plätzlifäscht im Dorfzentrum Schruns statt.

Musik und Bewirtung durch heim. Gastronomen bis 23:00 Uhr, Geschäfte bis 20:00 Uhr geöffnet.

Sommernachtsfest mit DJ line up | Montafon Tourismus/Aktivpark Montafon Fr, 09. Juli 2021 – 20:00 Uhr – Alpenbad Montafon Eintritt frei, jedoch ist ein Ticket erforderlich | nur bei guter Witterung (Ersatztermin: 16. Juli)
M³ Montafon Mountainbike Marathon | Montafon Tourismus
Sa, 31. Juli 2021 - Programm unter www.montafon.at/m3/de/Programm.at Jubiläumsfeier Kuntforum Montafon/"Gassenfest" | Kunstforum Montafon So, 01. August 2021 – 16 Uhr - Kronengasse Kunstforum Montafon Montafoner Resonanzen | Stand Montafon
05. August bis 17. September 2021
Programmdetails unter www.montafon.at/montafoner-resonanzen Hypo Silent Openair Kino | Hypo Vorarlberg Fr, 13. August 2021 – 20:00 Uhr, Filmbeginn 21:00 Uhr – Alpenbad Montafon (Ausweichtermin: Fr, 20. August 2021) Programm unter www.hypovbg.at/events Hypo Beachcup Montafon | Volleyballclub Montafon Sa, 21. August 2021 / So, 22. August 2021 – jeweils ab 09:00 Uhr – Alpenbad Montafon Infos/Anmeldung unter www.vcmontafon.at/events/hypo-beachcup-montafon-2021/ Die Öffnungen und Veranstaltungen finden entsprechend der COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung statt. Änderungen vorbehaltlich – je nach Verordnung.

Detailinformationen finden Sie unter www.facebook.com/Schruns Tschagguns.
AktivpArk und Ortsm Arketing

GEMEINDEAMT
Veranstaltungen
Schruns Sommer 2021
SOMMERMÄRKTE | Ortsmarketing Schruns-Tschagguns
Juli – September 2021 – jeden Donnerstag ab 09:00 Uhr
Zahlreiche Marktfahrer bieten regionale Produkte aus eigener Produktion an.
SOMMERBAR 21 | MAP Kellergalerie montartphon
01. Juli bis 31. Juli 2021 – jeweils Freitag bis Sonntag, Haus und Garten ehem. Caritas-Werkstätte (Bahnhof Tschagguns)
PLÄTZLIFÄSCHT | Ortsmarketing Schruns-Tschagguns
02. Juli, 06. August und 03. September 2021 – 17:00 Uhr – versch. „Plätzli“ im Dorf jeweils am 1. Freitag im Monat findet das Plätzlifäscht im Dorfzentrum Schruns statt.

Musik und Bewirtung durch heim. Gastronomen bis 23:00 Uhr, Geschäfte bis 20:00 Uhr geöffnet.

Sommernachtsfest mit DJ line up | Montafon Tourismus/Aktivpark Montafon Fr, 09. Juli 2021 – 20:00 Uhr – Alpenbad Montafon Eintritt frei, jedoch ist ein Ticket erforderlich | nur bei guter Witterung (Ersatztermin: 16. Juli)
M³ Montafon Mountainbike Marathon | Montafon Tourismus
Sa, 31. Juli 2021 - Programm unter www.montafon.at/m3/de/Programm.at Jubiläumsfeier Kuntforum Montafon/"Gassenfest" | Kunstforum Montafon So, 01. August 2021 – 16 Uhr - Kronengasse Kunstforum Montafon Montafoner Resonanzen | Stand Montafon
05. August bis 17. September 2021
Programmdetails unter www.montafon.at/montafoner-resonanzen Hypo Silent Openair Kino | Hypo Vorarlberg Fr, 13. August 2021 – 20:00 Uhr, Filmbeginn 21:00 Uhr – Alpenbad Montafon (Ausweichtermin: Fr, 20. August 2021) Programm unter www.hypovbg.at/events Hypo Beachcup Montafon | Volleyballclub Montafon Sa, 21. August 2021 / So, 22. August 2021 – jeweils ab 09:00 Uhr – Alpenbad Montafon Infos/Anmeldung unter www.vcmontafon.at/events/hypo-beachcup-montafon-2021/ Die Öffnungen und Veranstaltungen finden entsprechend der COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung statt. Änderungen vorbehaltlich – je nach Verordnung.

Detailinformationen finden Sie unter www.facebook.com/Schruns Tschagguns.
AktivpArk und Ortsm Arketing
SOMMERMÄRKTE | Ortsmarketing Schruns-Tschagguns
07. Juli 2021 / 21. Juli 2021 / 11. August 2021 / 25. August 2021 / 01. September 2021 jeweils von 16:00 - 20:00 Uhr 2021 – Parkplatz „Alti Gme“
Zahlreiche Marktfahrer bieten die unterschiedlichsten regionalen Produkte aus eigener Produktion an.
SOMMERBAR 21 | MAP Kellergalerie montartphon
01. Juli bis 31. Juli 2021 – jeweils von Freitag bis Sonntag – Haus und Garten ehemalige Caritas-Werkstätte (Bahnhof Tschagguns) / Programm unter facebook.com/montartphon Sommernachtsfest mit DJ line up | Montafon Tourismus / Aktivpark Montafon Fr, 09. Juli 2021 – 20:00 Uhr – Alpenbad Montafon Eintritt frei, jedoch ist ein Ticket erforderlich | nur bei guter Witterung (Ersatztermin: 16. Juli)
M³ Montafon Mountainbike Marathon | Montafon Tourismus
Sa, 31. Juli 2021 - Programm unter www.montafon.at/m3/de/Programm Dorfhock mit der Harmoniemusik Tschagguns und Trachtengruppe Tschagguns Im August 2021 finden im Rahmen eines Dorfhock’s Platzkonzerte und Aufführungen statt.

Genaue Termine unter www.facebook.com/Schruns Tschagguns Montafoner Resonanzen | Stand Montafon
05. August bis 17. September 2021
Programmdetails unter www.montafon.at/montafoner-resonanzen Hypo Silent Openair Kino | Hypo Vorarlberg Fr, 13. August 2021 – 20:00 Uhr, Filmbeginn 21:00 Uhr – Alpenbad Montafon (Ausweichtermin: Fr, 20. August 2021) -/ Programm unter www.hypovbg.at/events Hypo Beachcup Montafon | Volleyballclub Montafon Sa, 21. August 2021 / So, 22. August 2021 – jeweils ab 09:00 Uhr – Alpenbad Montafon Infos/Anmeldung unter www.vcmontafon.at/events/hypo-beachcup-montafon-2021/ Die Öffnungen und Veranstaltungen finden entsprechend der COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung statt. Änderungen vorbehaltlich – je nach Verordnung.

Detailinformationen finden Sie unter www.facebook.com/Schruns Tschagguns.
AktivpArk und Ortsm Arketing
Veranstaltungen
Tschagguns
Sommer 2021

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