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Gmesblättli September 2021
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Gmesblättli
Amtliche Mitteilung Zugestellt durch Post.at Ausgabe 2/2021, Nr. 125 Feierliche Eröffnung und Segnung des nachhaltigen Projektes „Kindergarten, Volksschule und Musikprobelokal“
PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY
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Der Bürgermeister informiert
Liabe Tschagguser, liabe Gäscht!
Ein viele Jahre langer Prozess konnte
am 12. September 2021 mit der Eröffnung bzw. Einweihung der neu sanierten und umgebauten Volksschule (VS) und des Kindergartens (KIGA)
abgeschlossen werden.
Eine kurze Chronologie
2005 Planungsstart des Gesamtprojektes „Gagla & Tö“ mit einer Projektgruppe aus Volksschulpädagog*innen, Kindergarten, Politik und Planern mit dem Ziel in verschiedenen Bauetappen die Sanierung der VS und des KIGA umzusetzen!
- Bauetappe 1 – Sanierung Turnsaal
- Bauetappe 2 – Zugang Kinder-
garten und Turnsaal
- Bauetappe 3 – Kindergarten und
Harmoniemusik, Umbau/Gestal
tung der Räumlichkeiten
- Bauetappe 4 – Sanierung Volks-
schule, Um- und Neubau Kinder-
garten
In den Jahren 2005 bis 2008 wurden
die ersten 2 Etappen umgesetzt und
am 7. September 2008 eröffnet.
Ab 2008 befasste sich die „ursprüngliche“ Projektgruppe Sanierung/ Umbau KIGA - VS wiederum sehr intensiv mit dem Thema.
2011 konnte ein Baubescheid mit
allen Förderzusagen von Bund und
Land erreicht werden. Allerdings ließ
unsere Budgetsituation keine Umsetzung zu. 2014 gab es neuerlich eine Erstbesprechung zur Sanierung der Volksschule.
Anschließend wurden mit der Projektgruppe Besichtigungen verschiedenster Schulen durchgeführt (VS Weiler, VS Lauterach, MS Alberschwende, MS Doren, VS Bürs) – alles sehr interessante „Vorzeigeprojekte“ in Vorarlberg.
Daraufhin wurde 2015 ein „neues“
Gesamtkonzept mit Grobkosten
durch Lang Vonier Architekten ausgearbeitet. Auch eine Variante mit einem Gesamtneubau der VS + KIGA wurde untersucht. Eine aus damaliger Sicht durchaus sinnvolle Zusammenlegung der VS Schruns mit der VS Tschagguns fand in unseren Überlegungen Platz – konnte aus verschiedensten Gründen aber nicht weiter verfolgt werden!
2017 startete die Projektgruppe NEU
– Umbau, Sanierung VS – (mit den
Mitgliedern Ludwig Fleisch, Gerhard
Vonier, Rainer Schlatter, Beatrice
Wendt, Gudrun Scheiber, Franz
Wachter, Gerhard Maier, Christian
Vonier, Herbert Bitschnau) um dann
im Jahre 2018 von der Gemeindevertretung einen Beschluss zur Weiterbearbeitung der Gesamtsanierung der VS inklusive Neubau KIGA abzuholen.
Ebenfalls 2018 gab es erste Gesamtkosten mit Bauetappenplanung, Klärung und Freigabe von Förderungen durch das Land Vorarlberg mit intensiver Unterstützung und Begleitung speziell durch die Abteilung IIIa
– namentlich Gernot Feuerstein.
2019 erfolgte die Beschlussfassung
der Gemeindevertretung für den Planungsstart mit Baueingabeplanung im November 2019.
Am 27. Februar 2020 fasste die Gemeindevertretung Tschagguns in ihrer 52. Sitzung den einstimmigen Beschluß zur Sanierung und Umbau der Volksschule und des Kindergartens!
- Kostenschätzung für den KIGA
netto € 2.848.000
- Kostenschätzung für die VS
brutto € 2.964.000
Gesamtkosten € 5.812.000
Nachdem die Gemeindevertretung
über viele Jahre die Gemeindeausgaben auf das notwendigste beschränkt hatte und nach intensiven sowie langwierigen Verhandlungen konnten wir für unser Projekt ca. 43 % Förderungszusage für das Gesamtprojekt (Strukturförderung, Bedarfsförderung, usw.) erreichen.
Mit dem Zeitpunkt der Beschlussfassung Ende Februar 2020 hatten wir unglaubliches Glück. Denn als wir nach der Gemeindevertretungssitzung den Baubeschluss an das Land Vorarlberg schickten und die Förderzusage dann auch erhielten, hatte die Corona-Pandemie schon begonnen.
Ich bin sehr dankbar, dass die Landesstatthalterin Dr. Barbara Schöbi- Fink nach einem Telefongespäch die Förderzusage bestätigte und so das endgültige Ja zum Projekt erfolgte.
Weiters war es von der Gemeindevertretung sehr weitsichtig, trotz aller Schwierigkeiten diese Investition in die Zukunft unserer Kinder zu genehmigen!
Im Jahre 2020 Frühjahr/Sommer war
dann Baubeginn – Abbruch KIGA,
Bauarbeiten in und an der VS sowie
Sanierung der VS im Untergeschoss.
2021 erfolgte der Ausbau des KIGA,
die Sanierung VS EG und OG sowie
der Außenbereich.
Besonders erfreulich war der große
Zusammenhalt und das Verständnis
der von den Umbaumaßnahmen betroffenen Personen + Institutionen.
Alle zogen an einem Strang – in eine-
Richtung – und nahmen die teilweise
© imago by Patrick Säly
© Toni Meznar
Gmesblättli 3
Der Bürgermeister informiert
unangenehmen Übergangslösungen
sowie Störungen durch die umfangreichen Bautätigkeiten mit größt- möglicher Gelassenheit in Kauf.
Am Ende profitieren ALLE davon –
die Volksschulräumlichkeiten wurden
pädagogisch wertvoll saniert und ausgebaut, der Kindergarten neu aus- und umgebaut bzw. aufgestockt (dadurch ist es möglich, künftig eine vierte Kindergartengruppe einzurichten) - die Kinderspielgruppe „Quattapätsch“
kann die größeren, frei werdenden
Räumlichkeiten unter dem Turnsaal
neu nutzen und die Harmoniemusik
Tschagguns erhält neue, größere und
verbesserte Vereins- und Proberäumlichkeiten.
Der Neubau des Kindergartens ging
auch einher mit der Schaffung der
notwendigen Rahmenbedingungen
(z.B. Schlafbereiche) für eine Ausweitung der Öffnungszeiten.
In einem ersten Schritt wurde für das
neu begonnene Schuljahr eine Angleichung der Öffnungszeiten an den Schulbetrieb, inklusive Mittags- und Nachmittagsbetreuung am Dienstag und Donnerstag für Kindergartenkinder und Schüler gleichermaßen ermöglicht.
Damit haben Eltern eine bessere Planungssicherheit für die Betreuung ihrer Kinder im Alter von 3 bis 10 Jahren.
All diese Maßnahmen zeigen die
starke Fokussierung der Gemeinde
Tschagguns auf unsere Familien und
unsere Vereine!
Natürlich bedeutet diese große Investition ein viele Jahre langes Sparen und Hintanstellen von anderen - ebenfalls wichtigen Investitionen.
Wir haben das gemeinsame Ziel
erreicht - eine Infrastruktur für unsere
Kinder zu schaffen, die die pädagogischen Herausforderungen der Zukunft größtmöglichst berücksichtigt!
Von dieser tollen neu geschaffenen Infrastruktur profitieren unsere Kinder, unser engagiertes und qualifiziertes pädagogisches Personal sowie die Eltern gleichermaßen!
Für die Umsetzung des Projektes
gilt mein besonderer Dank:
Dem Projektteam - den Gemeindevertretern Ludwig Fleisch, Franz Haag, VZBGM Gerhard Vonier, Stefan Salzgeber und Peter Bitschnau.
Unserer KIGA Leiterin Christine
Joven.
Dem scheidenden VS-Direktor
Rainer Schlatter.
Dem Land Vorarlberg - Schulqualitätsmanagerin Judith Sauerwein, KIGA Inspektorin Andrea Drexel, Bildungsdirektion Matthias Gächter, Finanzangelegenheiten Gernot Feuerstein, BH Bludenz Juffinger Peter, Hochbautechnik Martin Schatzmann, Brandverhütungsstelle Wolfgang Stöcklmair Projektleitung BM Franz Wachter
– vor allem Franz, aber auch den
Architekten und der Bauleitung ist
es zu verdanken, dass der Kostenrahmen nicht überschritten wurde!
Lang Vonier Architekten – Christian Vonier + Thomas Hennerbichler + Sabine Tschofen Bauleitung – Gerhard Maier + Thomas Ganahl Statik Brugger + Partner – Ronald Brugger Heizung-Sanitär-Lüftungs-Planung
– Günter Silke
Elektroplanung – Walter Bischof
Bauphysik - Markus Götzelmann
Ein ganz spezieller Dank gilt allen
ausführenden Firmen für die tolle
geleistete Arbeit! Dies war im speziellen durch die Corona Pandemie nicht immer einfach – gab es doch vielfach große Lieferschwierigkeiten bei den Baustoffen.
Ein großes Dankeschön
- an die Architekten für die befruch-
tenden Diskussionen und die gute
Zusammenarbeit.
- dem Bauhof der Gemeinde
Tschagguns für die großartige Un-
terstützung vor allem in der letzten
Bauphase!
- den Kindern der VS + des KIGA
und den Quattapätsch sowie den
Pädagoginnen + Pädagogen, sowie
den Helferinnen während der oft
zermürbenden Bauphase.
- an unser “Mädchen für Alles” – an
unseren Schulwart Lieby.
- an die Harmoniemusik Tschag-
guns für ihr Verständnis – sie
mussten während einer längeren
Zeit auf ihr Probelokal verzichten.
- und an alle Nachbarn für das
Verständnis für die Erschwernisse
während der Bauphase!
Euer Bürgermeister
Herbert Bitschnau
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Der Bürgermeister informiert
Helle und auf dem neuesten Stand der Technik ausgestattete Klassen sind gute Voraussetzungen für effektives Lernen.
Auch auf Farben, wie hier im Bewegungsraum der „Quattapätsch“, wurde bei der Planung großen Wert gelegt.
Das neue Probelokal für die Harmoniemusik. Auch der Kinderbetreuungsraum ist mit viel Tageslicht ausgestattet.
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Gmesblättli 5
Seit Ende 2019 läuft in unserer
Gemeinde der Erarbeitungsprozess eines Räumlichen Entwicklungsplans (REP). Damit soll für das gesamte Gemeindegebiet ein Handlungsrahmen geschaffen werden um auf aktuelle Rahmenbedingungen und zukünftige Herausforderungen vorbereitet zu sein.
Mit dem REP wird für die Gemeinde ein strategisches Instrument für eine ganzheitliche und langfristige Betrachtung der Raumplanung erstellt. Durch die Diskussion und den Austausch können die Bevölkerung, die Gemeindevertretung und die Ausschussmitglieder die Entwicklungsziele mitgestalten. Denn je breiter die Raumentwicklungsziele mitgetragen werden, desto leichter fällt dann später eine Argumentation zu Wünschen, die mit dem REP nicht zu vereinbaren sind. Im Rahmen des Bürgerbeteiligungsprozesses fand die erste Raumwerkstatt zum REP Tschagguns am Dienstag, dem 15. Juni im Turnsaal der Volksschule statt. Dabei wurde Erarbeitetes präsentiert und über Zukünftiges diskutiert. Unsere fachlichen Begleiter – das Büro stadtland – vertreten durch Herbert Bork und Luzian Burgstaller, führten durch die verschiedenen Themenbereiche.
Anhand von „Schautafeln“ wurde u.a.
der aktuelle Stand zu den Themen
- Siedlungsraum - Verdichtung,
Siedlungsgrenzen, Orts- und Landschaftsbild, Freiflächen usw.
- Wirtschaftsraum – Betriebs- und
Gewerbegebiete, Handel und
Dienstleistungen, Tourismuswirtschaft usw.
- Freiraum – Land und Forstwirtschaft, Freizeit und Erholung, Standorte für Energiegewinnung, Schutz vor Naturgefahren usw.
- Sozialraum – Gemeinbedarfseinrichtungen wie Schulen, Nahversorgung
- Technische Infrastruktur – Energieleitungen, Abwasser, Wasserversorgung usw.
- Verkehr und Mobilität – Öffentlicher Personennahverkehr, Verkehrswegenetz, Verkehrsabwicklung usw.
präsentiert und diskutiert. Insgesamt
war dieser Nachmittag bzw. frühe
Abend sehr informativ und die Teilnehmer der Raumwerkstatt äußerten ihre Vorschläge, Ansichten und Ideen im Rahmen der Diskussion in kleineren Runden. Alle Anregungen werden nun vom Büro stadtland eingearbeitet und in einem nächsten Schritt im Bau- und Raumplanungsausschuss bzw. in der Gemeindevertretung diskutiert und weiterbearbeitet.
Vielen Dank an alle, die an der Raumwerkstatt teilgenommen haben und ihre Anliegen und Vorschläge einbrachten!
Räumlicher Entwicklungsplan (REP)
Der Bürgermeister informiert
Interessierte konnten sich im Turnsaal zum aktuellen Stand erkundigen ...
... und hatten auch die Gelegenheit Anregungen einzubringen und Fragen zu stellen.
6 Gmesblättli
Der Bürgermeister informiert
Die gebürtige Tschaggunserin Nadine Präg ist im Juli
2021 an der Universität Innsbruck „sub auspiciis praesidentis rei publicae“ promoviert worden und hat damit die höchste akademische Auszeichnung der Republik erhalten. Gemeinsam mit der Doktorwürde wurde ein Ehrenring des Bundespräsidenten überreicht.
Nadine begann 2006 das Bachelorstudium Biologie an
der Universität Innsbruck, dem sie ein Masterstudium
in Mikrobiologie und ein Doktoratsstudium in Biologie
anschloss. In ihrer Dissertation untersuchte sie, wie sich Klima und Landnutzung auf die Diversität von Mikroorganismen in Böden auswirken und legte einen Fokus auf den Methankreislauf. Für die Promotion unter den Auspizien des Bundespräsidenten gelten strenge Voraussetzungen: ein Vorzug in allen Oberstufenklassen, eine Reifeprüfung mit Auszeichnung, ein Studienabschluss, in dem alle Teile der Bachelor- und Masterprüfungen sowie das Rigorosum mit „Sehr gut“ benotet werden, sowie Bestbeurteilungen der Master- und Doktorarbeit. Mittlerweile ist Nadine fixes Forschungsmitglied am Institut für Mikrobiologie an der Universität Innsbruck. Privat ist sie viel in der Natur unterwegs und verbringt ihre Zeit gerne mit Geige spielen.
Promotion
Auch heuer wieder brachten die
Montafoner Resonanzen hochklas- sige musikalische Darbietungen, mit verschiedenen Schwerpunkten an ungewöhnlichen Schauplätzen im Montafon. Vom 5. August bis zum 17. September waren Künstler von Rang und Namen aus den verschiedensten Musikrichtungen zu Gast im Montafon.
In Tschagguns waren dies das Kon- zert mit dem Symphonischen Bläser- Ensemble (Pfarrkirche), Jazz auf der Schutzhütte (Tilisunahütte) musste witterungsbedingt leider abgesagt werden, Jazz am Stausee (Latschau) mit der Imperial Jazzband wurde witterungsbedingt kurz unterbrochen, eine Orgelführung (Pfarrkirche) und abschließend ein Konzert mit Vincent Thévenaz (Pfarrkirche – Bergöntzle Orgel), das das zahlreich erschienene Publikum begeisterte. Für Tschagguns würde ich mir für die Zukunft wünschen, dass noch mehr Besucher diese tollen Veranstaltungen genießen!
Ein Dank an Montafon Tourismus
für die Durchführung der Veranstaltungsreihe. Dank unserem Kurator Markus Felbermayer für sein großes Engagement.
Montafoner Resonanzen 2021
Gmesblättli 7
Der Bürgermeister informiert
Am Dienstag, dem 29. Juni organisierten die Pädagoginnen zusammen mit den Eltern und Kindern der Volksschule Tschagguns am Vormittag eine würdige „Verabschiedungs- und Erlebniswanderung“
für ihren Volksschuldirektor.
Beginnend von Latschau aus erwanderte Rainer verschiedene Stationen um schlussendlich auf dem Fußballplatz der Volksschule das „Finale“ zu erleben. Toll, was seine ehemaligen Pädagoginnen alles organisiert hatten.
Von der Gesangseinlage bis zur Aufführung von Tanz und Schauspiel durch die Kinder.
Fünfzehn Jahre in Latschau und
zehn Jahre in Tschagguns war Rainer
Schlatter als Lehrer und Leiter für die
Kinder von Tschagguns verantwortlich. Er hat in dieser Zeit Großartiges geleistet und war für unsere Kinder immer mit viel Herzblut sieben Tage die Woche engagiert.
Als Bürgermeister durfte ich die pädagogische Arbeit von Rainer über 16 Jahre miterleben. Er hat in dieser Zeit die Kinder von Tschagguns unterrichtet, begleitet und sie für die weiterführenden Schulen bestens vorbereitet.
Dazu gebührt ihm unser herzlichster
Dank.
Lieber Rainer, ich wünsche dir für
deine Pension, dass alles eintreten und
sich erfüllen möge, was du geplant
hast.
Zur Verabschiedung ein Gedicht
von - und vorgetragen durch Karin
Stemer:
Am Margat allig dr Erscht im Hus
dem entgoht wörkli khe Mus.
Met dr Güßkannta er omma springt
oft noh vo Stilli und Dunkel umringt.
Denn wörft er dr Computer ah
der schaffat Tag und Nacht der Mah!
Alls wörd erledigt jätzt und glei
es ischt am wörkli ger nüt einerlei!
Seis a Mappa vo dr Dilli, an Antrag,
an Kaffee
dr Rainer hot allig Ziet und loht di nia
allee.
Oh Gagla könn allig zunam kho
sofort loht er alls liega und stoh.
Ah Eselsgeduld hot´r wörkli der Ma
miar hoffan, dass dr Pension des vergälta kha!
Am Nommittag brüatat er öber da
Pläh
öb Stundaverteilig oder Husi, des isch
ken Schmäh!
Oh kenn Sonntig kennt üser Boss
bewegig gihts nu am Frietig und des
vrdoss.
Met dr Conny oder am Fuaßballplatz
do wäs man net,
wer isch dr größr Schatz!
Aber Höhenluft haltat ganz guat jung
wil vom Walsertal er gschafft hot da
Sprung.
Itz Muntafu isch er denn wörkli kho
abr allig noch doba, na net am Moh!
Zersch Gargella, St. Gallakilka und
denn Latschau
do staunscht wörkli nu noch – und
muasch säga wow!
Öberall hot er sini Spura hinterloh
und nirgends hot man gera goh loh!
Am Schlusss denn z´Tschaggu als
Lehrer und Leiter
dia Tag met am Rainer sin immer
heiter.
Allig guat ofgleht, an Rot und an
Schmäh
und jätzt leider i Pensio, do sägan
miar „WHÄ“!
Üs tuat dr Verluscht unendli leid,
abr bi diar sargt´r sichr för Heiterkeit.
Meh als verdiant hoscht dr da Ruhestand
und miar wissen, steckscht da Kopf
net in Sand!
E-Bike, Büachr und Ziet isch jo jätzt
do
und mengmol a Bsüachli, des wär för
üs villicht an Loh?
Miar hoffan, dass öbrgoht of üs din
Fließ
drom gihts jetzt als Beifall dia Liegistüahl als Pries!
Ah jo zom Schluss bliebt üs noch zom
säga,
es ischt wörkli wohr und a biz vrwäga:
Soo an Rainer gihts nu enn
und i bin froh, dass ich di kenn!
Verabschiedung von Volksschuldirektor Rainer Schlatter
Rainer Schlatter in bester Laune
Viele Kinder und deren Eltern
sind zum Fest gekommen.
8 Gmesblättli
Der Bügermeister informiert
Am 19. Juni 2021 erhielten 29
Jugendliche aus Tschagguns und
Gantschier (es waren zwei Jahrgänge) die Firmung.
Die Vorbereitungen dafür waren schon
länger abgeschlossen. Es wurde in den
Vorbereitungsrunden versucht, den
Kinder in Katechesen die Kirche, die
Religion sowie den Heiligen Geist
näherzubringen. Die Firmspender
waren Bischof em. Dr. Elmar Fischer
und Kaplan DDr. Dariusz Radziechowski. Durch die musikalische Unterstützung der Harmoniemusik Tschagguns wurde die Messe zu einer besonders festlichen Feier. Danke an alle, die an der Firmung aktiv mitgearbeitet haben.
Firmung 2021
Dank dem aufmerksamen Auge
von Gemeindevertreterin Gudrun Scheiber wurde die Fixierung des Defibrillators in Tschagguns opti- miert. Bisher war dieser in den Raiffeisen Bank-Räumlichkeiten „nur“ den Karteninhabern zugänglich.
Gudrun hat mit der zuständigen Rettungsstelle veranlasst, dass die Schiebetür der Raiffeisen Bank auch per Handgriff geöffnet werden kann. Zudem wurde in diesem Zuge festgestellt, dass die Standorte der Defi- brillatoren im ganzen Land aufgenommen und überprüft werden. Eine kleine Aktion mit großer Wirkung im Ernstfall. Vielen Dank fürs Augen und Ohren offen halten und Mitden- ken - im Sinne aller Bürger*innen.
Defibrillator Tschagguns
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Gmesblättli 9
Der Bügermeister informiert
Kinderspielhaus – Quattapätsch
Rechtzeitig zum Beginn des neuen
Betreuungsjahres hat die Kinderspielgruppe Quattapätsch ein neues Kinderspielhaus erhalten.
Als die Leiterin Helen Wachter an die
Gemeinde herantrat und nach einer
Unterbringungsmöglichkeit für „Outdoorspielsachen“ anfragte, glaubten wir zuerst, man könne das alte Kindergartenhäuschen eventuell noch so sanieren, dass es noch einige Jahre in Verwendung sein könnte. Beim genauen Hinsehen war dies allerdings nicht mehr möglich. Da erinnerte sich unser Vizebürgermeister Gerhard Vonier an eine Aktion der Landesinnung Holzbau. Dabei werden von künftigen Fachkräften in Projektwochen mit traditionellem Zimmererhandwerk mehrere Holzbauten errichtet. Darunter heuer zwei Gartenhäuschen und ein Kinderspielhaus. Dieses eine Kinderspielhaus konnten wir sehr preisgünstig erwerben und steht inzwischen auf dem Spielplatz der Quattapätsch hinter dem Kindergarten.
Am 10. Juli feierte der Tschaggunser Krampusverein mit einer Ausstellung und einem Festakt im Turnsaal der Volksschule Tschagguns sein 10-jähriges Bestehen.
Eigentlich sollte dieses Fest schon
früher stattfinden – aber Corona hatte
einen Strich durch die Rechnung
gemacht. Der Krampusverein unter
Obmann Herbert Novak hat sich
der Brauchtumspflege von Krampusläufen verschrieben. Der Verein zählt mittlerweile 35 Mitwirkende, wobei acht Kinder im Alter zwischen sieben und 16 Jahren die Jugendgruppe bilden. Bei der sehenswerten Ausstellung im Turnsaal konnte man diverse Masken und Kostüme von fünf Vereinen aus Vorarlberg bewundern. Die meisten Masken wurden von Herbert Novak selbst angefertigt, da er auch Schnitzer mit Leib und Seele ist.
Herzliche Gratulation zum Jubelfest!
Krampusverein Tschagguns
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10 Gmesblättli
Der Bürgermeister informiert
Montafon Mountainbike Marathon M
Über 700 Mountainbiker Innen
zeigten bei der 12. Auflage des M³
sportliche Höchstleistungen. Kräfteraubende Anstiege und schwierige Abfahrten forderten sowohl Hobby-Biker als auch Profis bei perfekten Bike-Bedingungen auf den verschiedenen Strecken heraus.
Dieses sportliche Großereignis ist
nur möglich durch die vielen, vielen
freiwilligen Helferinnen und Helfer!
Großartig wie alle Ehrenamtlichen
mit Herzblut mitarbeiten und mitfiebern.
Vielen Dank für ihr Verständnis an
die betroffenen Grundeigentümer
sowie an die Betroffenen der Straßensperren und Verkehrsbehinderungen.
Muntafuner Gartahock
Eine Veranstaltungsreihe von Montafon Tourismus und den Montafoner Museen. Dabei wurde zu gemütlichen Gesprächsrunden im Grünen eingeladen. Geschichtsträchtige Themen kombiniert mit interessanten Persönlichkeiten sorgten dabei für anregende Diskussionen. Interessante Themen wurden gemeinsam mit Referenten und Protagonisten in gemütlicher Atmosphäre diskutiert.
Am 20. Juli fand in unserem Gemeindepark (neben der Alta Gme) ein Gartahock mit Ing. Thomas Blank (Vorstand Abteilung Wasserwirtschaft beim Land Vorarlberg) statt. An diesem Abend wurde das Thema „Trinkwasser, eine Ressource der Zukunft“ durchleuchtet. Trinkwasser ist weltweit ein knappes Gut, die globale Wasserkrise ist ein Thema des Jahrhunderts. Wir leben in unserem schönen Ländle in einer der wasserreichsten Regionen der Erde.
Gerade deshalb ist der Schutz der Wasserressourcen und der sorgsame, richtige Umgang mit diesem Reichtum ein aktuelles Thema. Bei diesem äußerst interessanten Vortrag – Dialog wurde die Wichtigkeit der Ressource Wasser von allen Seiten sehr gut betrachtet und durchleuchtet. Diese Veranstaltung hätte sich viel mehr Interesse verdient gehabt!
© Sportograf – Montafon Tourismus
© Stefan Kothner Photography –
Montafon Tourismus
Gmesblättli 11
Der Bürgermeister informiert
Diese fand am Samstag, dem 26.
6. 2021 im Feuerwehrhaus Tschagguns statt. Aufgrund der Corona- Pandemie und der damit verbundenen Maßnahmenverordnung konnte diese erst jetzt durchgeführt werden.
Durch die Pandemie waren unsere
Einsatzkräfte von Anfang an sehr stark
gefordert. Es war für die Verantwortlichen sicherlich nicht einfach den „Spagat“ zwischen „vorsichtigem und verantwortungsvollem Umgang mit Corona und der Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft zu schaffen.
Dafür gebührt ein besonderer Dank
den Verantwortlichen.
Bei den verschiedenen Tätigkeitsberichten der Feuerwehr wird immer sehr eindrücklich dokumentiert, welche Vielfalt an Aufgaben übernommen wird und wie hoch die Einsatzbereitschaft der Wehr ist. Die vielen ehrenamtlichen Stunden, die von der gesamten Mannschaft geleistet werden, sind besonders zu erwähnen.
Wir haben in den letzten Jahrzehnten
ein hohes Maß an Sicherheit gegen
Naturrisiken erreicht, jedoch ist ein
hundertprozentiger Schutz weder
technisch noch wirtschaftlich möglich. Das frühzeitige Erkennen von Gefährdungen durch die Feuerwehr hilft gezielt Risiken zu verringern.
Zum Jahreswechsel konnte die Ortsfeuerwehr einen neuen Mannschaftsbus in Empfang nehmen. Dies wurde möglich durch die gemeinsame Erstellung eines mittelfristigen Finanzplanes. Nach einer genauen Analyse der Bedürfnisse und in Abstimmung mit dem Landesfeuerwehrverband wurde dieses moderne Transportfahrzeug mit entsprechender Ausrüstung angeschafft.
Besonders erfreulich ist auch die tolle
Entwicklung unseres Feuerwehrnachwuchses – der Jugendfeuerwehr! Hier wird – mit viel Engagement und Hingabe – ein qualitativ hochwertiger und begeisterter Nachwuchs ausgebildet!
Auch heuer konnten wieder verdiente Wehrmänner geehrt werden. Dies waren:
- Zwei Ehrenmitglieder (45 Jahre
Dienst) – Heinz Feuerstein und
Ludwig Keßler
- Zwei Feuerwehrmedaillen in
Silber (40 Jahre Dienst) – Bernd
Hinteregger und Klaus Pfefferkorn
- Zwei Feuerwehrmedaillen in Gold
(50 Jahre Dienst) – Josef Keßler
und Herbert Marent
- Ein Verdienstkreuz in Bronze –
Günter Lippitsch
Ich durfte mich im Namen der
Gemeinde Tschagguns bei den Geehrten mit einer kleinen Aufmerksamkeit bedanken. Es wurden auch fünf neue Feuerwehrleute angelobt. Es sind dies Liam Schallert, Julian Netzer, Kilian Wischenbart, Fabian Schuler sowie Elias Scheiber. Es ist ganz wichtig, dass eine „Auffrischung“ des Mannschaftsstandes erfolgt – um für die Anforderungen der Zukunft gewappnet zu sein!Am Ende der JHV konnte ich mich bei den Anwesenden für ihr Engagement und die Einsatzbereitschaft bedanken!
Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Tschagguns
Im Bild v.l.: Julian Netzer, Fabian Schuler, Kilian Wischenbart, Liam Schallert und Elias Scheiber Pfarrer Hans Tinkhauser bei der Segnung des neuen Mannschaftstransportfahrzeuges
12 Gmesblättli
Der Bürgermeister informiert
Am 9. Juli fand im Alpenbad die
School´s Out Party Montafon statt.
Als Auftaktveranstaltung für die
wohlverdienten Sommerferien
gedacht wurde diese Party von
Montafon Tourismus in Zusammenarbeit mit dem Aktivpark Montafon organisiert.
Mit dieser Party wurde der Jugend im
Tal eine Freude bereitet, da das vergangene „Coronajahr“ speziell auch für unsere Jugendlichen ein besonders herausforderndes war. Es sollte damit auch aufgezeigt werden, dass eine Party unter geregelten Auflagen und verantwortungsvollen Rahmenbedingungen sehr wohl möglich und durchführbar ist. Vielen Dank allen Helferinnen und Helfern vor Ort, Dagmar und Oli vom Café Strandkorb sowie den Mitarbeitern vom Aktivpark und Montafon Tourismus. Dank auch an die überwiegend verständnisvollen Nachbarn!
School`s Out Party im Alpenbad
Sonnwendfeuer 2021
Wie in anderen österreichischen
Regionen stehen auch im Montafon
die Gipfel zur Sonnenwende wieder
in Flammen. Bereits kurz nach Einbruch der Dunkelheit werden die ersten Sonnwendfeuer entzündet und erleuchten die Bergkulisse.
Die „Sonnwendfeuer“ oder „Johannisfeuer“ sind seit dem hohen Mittelalter nachzuweisen. Die Feuer sollen der Überlieferung nach einerseits Dämonen, Krankheiten, Missernten und Hagel abwehren, andererseits aber auch Wachstum und Fruchtbarkeit auf Wiesen und Feldern „anfeuern“.
Wenn der längste Tag und die kürzeste Nacht aufeinandertreffen, werden vielerorts Bergfeuer entzündet. Am Wochenende rund um den längsten Tag des Jahres, dem 21. Juni wird traditionell die Sonnwende gefeiert.
Der Brauch ist beständig, doch die
Materialien der Umsetzung haben
sich geändert. Während die traditionellen Feuer früher mit unterschiedlichen Materialien wie z.B. Petroleum entzündet wurden, wird heute auf die „ökologische Variante“ gesetzt. Das heutige Brennmaterial besteht hauptsächlich aus Holz, teilweise werden sogar ganze Lagerfeuer entzündet. Des Weiteren werden auch sogenannte „Hohlwachsfackeln“ oder „Fackeltöpfe“ aus natürlichem Wachs verwendet.
Diese verbrennen rückstandsfrei und
verursachen somit keine Rückstände
am Berg. Heuer meinte es der Wettergott gut mit dem Montafon und die entzündeten Sonnwendfeuer leuchteten im ganzen Tal! Vielen Dank an alle, die dieses schöne Brauchtum weiter fortführen!
Gmesblättli 13
Der Bürgermeister informiert
Alpabtrieb 2021
Ehrung für Eva Pinkelnig
Am Freitag, 2. Juli 2021 wurde die
Vorarlberger Sportlerin des Jahres
- Skispringerin Eva Pinkelnig vom
WSV Tschagguns - vom Land Vorarlberg, dem Vorarlberger Skiverband, dem Skiclub Montafon, dem WSV Tschagguns, dem Stand Montafon und der Gemeinde Tschagguns für ihr herausragendes Sportlerjahr 2019/20 geehrt.
Zu Beginn der Veranstaltung, welche
von der Harmoniemusik Tschagguns
musikalisch umrahmt wurde, durfte
ich die Anwesenden im Montafon
Nordic Schanzenzentrum Zelfen ganz
herzlich begrüßen.
Nach einem Interview von Eva Pinkelnig mit Moderator Thomas Amann gratulierte Sportlandesrätin Martina Rüscher der sympathischen Skispringerin zur Wahl zur Sportlerin des Jahres, überbrachte die Glückwünsche des Landeshauptmannes Mag. Markus Wallner und übergab die Trophäe. Auch der Präsident des Vorarlberger Skiverbandes, Walter Hlebayna, gratulierte Eva Pinkelnig zu insgesamt 12 WC-Podestplätzen, davon 3 Siege! Auch der Präsident des Skiclub Montafon und Moderator dieser Feier, Thomas Amann, schloss sich den Glückwünschen an und überreichte, gemeinsam mit SCM Vizepräsident Günter Pfefferkorn, die Goldene Ehrennadel des SCM.
Der Obmann des WSV Tschagguns,
Richard Fleisch, ehrte die Ausnahmeathletin mit dem goldenen Sportlerehrenzeichen des WSV Tschagguns.
Standesrepräsentant Jürgen Kuster
war entschuldigt und so durfte ich
an seiner Stelle die Erfolge der überaus sympathischen Werbeträgerin für das ganze Ländle loben. Nach dem Ende der Feier gab es noch einen Fototermin und Autogramme für die anwesenden Fans. Den offiziellen Abschluss setzte ein Musikstück unserer Blasmusik.
Am 11. 9. 2021 konnte der traditionelle Alpabtrieb der Tschaggunser Alpen – Corona-Pandemie bedingt – wiederum nicht in der gewohnten Form durchgeführt werden.
Einer der Höhepunkte im bäuerlichen Arbeitsjahr konnte nicht in Form eines großen Festes im Ortszen- trum durchgeführt werden. Trotzdem fanden sich einige Zuschauer ein um die geschmückten Tiere im Ortszentrum zu empfangen. Die Alpverantwortlichen organisierten an ihren Sammelplätzen für die Besetzer und das Alpvolk kleine Festivitäten und so konnte die jeweilige Alpe „ihren“ Alpabtrieb feiern. Als kleines Dankeschön an die Alpen überbrachte Karl-Ludwig Ortner gemeinsam mit Angelika Vonbank am Samstag in der Früh ein kleines Präsent der Gemein- de Tschagguns. Ich hoffe, dass wir im nächsten Jahr wieder zur gewohnten Normali- tät zurückkehren werden, um dann wieder einen gemeinsamen, großen Alpabtrieb feiern zu können, bei dem auch Zuschauer und Interessierte auf ihre Kosten kommen!
14 Gmesblättli
Der Bürgermeister informiert
Am Sonntag, 15. August (Maria
Himmelfahrt) fand die traditionelle Bergmesse bei der Tilisunahütte statt.
Das schöne Wanderwetter hatte
wieder zahlreiche Besucher auf die
Tilisunahütte gelockt und so feierte Kaplan Darius den Gottesdienst am höchsten Älplerfeiertag mit vielen Messteilnehmern. Für die musikalische Umrahmung sorgte in bewährter Manier die Harmoniemusik Tschagguns. Danke an Alpobmann Hermann Wachter. Die Gemeinde Tschagguns unterstützte wiederum mit der Organisation eines Buszubringers zum Alpstafel!
Tilisuna Bergmesse
Gmesblättli 15
Der Bürgermeister informiert
Die Tschagguser Kilbi am 12. September startete um 10 Uhr mit dem Krämermarkt. Es wurde Montafoner Sura Kees und frische Alpbutter verkauft, ebenso vielerlei Gebrauchsgegenstände für Jung und Alt.
Ab 10.45 Uhr begann die Einweihung der Volksschule und des Kindergartens mit anschließender Besichtigungsmöglichkeit. Danach startete der Kilbi-Auftakt mit dem Frühschoppen der Harmoniemusik Tschagguns. Die Montafoner Alphornfreunde setzten das Programm fort. Die Tiroler Alpengeister gestalteten den Kilbinachmittag der am frühen Abend endete. Ein ausführlicher Bericht findet sich im Inneren des Gmesblättli.
Ich möchte mich ganz besonders
beim Gola-Droli Faschingsverein für
die Durchführung der heurigen Kilbi
bedanken! Trotz der „Corona-Maßnahmen-Unsicherheit“ haben die Golni´s an der Kilbi festgehalten und mit einem ausgeklügelten Präventionskonzept eine sichere Durchführung ermöglicht!
Danke auch dafür, dass die Gemeinde Tschagguns mit der Eröffnung der Volksschule und des Kindergartens das Programm ergänzen durfte, und so konnten wir an diesem Sonntag gemeinsam feiern.
Einweihung und Segnung der Volksschule
und des Kindergartens im Rahmen der Kilbi 2021
Bügermeister Bitschnau bei seiner Ansprache der Einweihung.
Pfarrer Hans Tinkhauser bei der Segnung der neuen Räumlichkeiten Die politischen Verantwortlichen machten sich ein Bild von den neuen Räumlichkeiten.
Landesstatthalterin Dr. Barbara Schöbi-Fink bei ihren Ausführungen Architekt Christian Vonier und Dr. Barbara Schöbi-Fink im Bild v.l.: SQM Dipl. Päd. Judith Sauerwein, BEd, von der Bildungsdirektion Vorarlberg und die „3 Generationen-Direktoren“
v.l.: Rainer Schlatter, der neue Direktor Emanuel Jenny und der einstige VS-Direktor Hermann Rudigier.
PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY
16 Gmesblättli
Aus den Ausschüssen
Blumenwiese 2022
Die Blumensaison neigt sich dem
Ende zu und ich hoffe, alle Teilnehmer hatten Freude an ihren bunten, summenden und flatternden Blumeninseln. Jetzt beginnt bereits die Planung für 2022!
Da die Gewinnung von unserem
hochwertigen und vielfältigen Blumensamen äußerst aufwendig ist und schon mit Dezember beginnt, hatten wir die letzten Jahre oft Probleme, den gewünschten Samen in ausreichender Menge zu bekommen. Es ist daher hilfreich, wenn wir den Großteil der Bestellungen schon im Herbst bekommen könnten.
Neben den bekannten Sorten „Bienensommer“ (30-70 cm) und „Augenweide“ (30-50 cm) möchte ich 2022 auch einen Versuch mit der Blumenmischung „Blütenreich“ (siehe Photos) starten.
In der gewohnten Vielfalt von ca.
35 – 40 Blumensorten blühen auch
diese zeitversetzt bis in den Herbst,
aber in drei verschiedenen Höhenstufen. Im Frühsommer starten die niedrigen Blumen mit 30-50 cm, im Sommer kommen dann solche mit ca. 80 cm dazu und im Spätsommer blühen Sonnenblumen, Malven und Stockrosen bis zu 140 cm hoch. Diese bunten Herbstblüher stechen schon von weitem ins Auge und sind ein sehr beliebter Treffpunkt für Bienen, Schmetterlinge und vor allem auch Vögel.
Wie gewohnt bitte um Bekanntgabe
der Bestellung mit Name, Telefonnummer oder Mail, Sorte, Anzahl m² (in 10er-Schritten) und Anzahl der gewünschten Packungen mit Blumensamen. Anmeldung beim Bürgerservice Tschagguns (05556-72239-0)
bis Anfang Dezember 2021, dann ist
man sicher auch 2022 wieder dabei.
Die verblühten Blumen dienen auch
als Dekomaterial und können für
Trockensträuße verwendet werden.
Wenn man sich an der Optik nicht
stört und die verblühten Stängel über
den Winter stehen läßt, dienen diese
als Unterschlupf für Insekten und
der trockene Samen ist Futter für die
Vögel.
Ich wünsche uns einen goldenen
Herbst und noch viel Spass im Garten.
Egon Pfefferkorn
„Blütenreich“ im August
„Blütenreich“ im September
Gmesblättli 17
Seinerzeit
Historisches und Aktuelles, Wissenswertes und Unterhaltsames, Flurnamen und Hausnamen, alte und neue Ansichten, aber vor allem:
„Jätzt, wo-n-i des lies, fallt´s miar oh
wedr ih!“
Mit viel Hingabe und Ausdauer hat
Helmut Marent seine „Dorfchronik“
aktualisiert und um interessante
Themen erweitert.
Vom Stand Montafon bis zu den Vereinen, vom Brauchtum bis zu den Großereignissen aus früherer und neuerer Zeit, spannt sich der Bogen seines kurzweiligen Nachschlagewerkes. „Garniert“ mit interessanten und seltenen Ansichten von Tschagguns und angereichert mit Photos von Tschaggunser:innen oder für Tschagguns wichtigen Persönlichkeiten, führt er uns vor allem durch die letzten 100 Jahre unserer Gemeinde.
Mit ein Schwerpunkt sind die Parzellen der Gemeinde mit den dazugehörigen Flurnamen, Informationen, Geschichten und Geschichtchen von den Bewohnern und Ereignissen, aufgelockert mit Anekdoten und Sagen.
Immer wieder begegnet man längst
verstorbenen Tschaggunser:innen
oder Begebenheiten von damals und
beginnt sich selbst zu erinnern.
Es ist kein wissenschaftliches Werk
und erhebt auch nicht den Anspruch
auf Vollständigkeit, aber selbst bodenständige „Tschagguser“ finden immer wieder etwas, das sie noch nicht gekannt und gehört, oder schon wieder vergessen haben. Durch die Aktualisierung bis ins Jahr 2021 kommt man nicht nur ins Erinnern, sondern vergleicht auch ganz automatisch die Vorkommnisse und Entwicklungen von einst und jetzt. Jeder findet sich hier irgendwie selbst, mit seiner Geschichte, seinen Interessen und seiner Gegenwart.
Ein interessantes und amüsantes Heft,
für eigentlich jeden Haushalt, aber
auch ein nettes Geschenk für alle „ausgewanderten“ Tschaggunser:innen und Freunde der Gemeinde und der Gegend.
Erhältlich bei Helmut Marent unter:
05556 75008
Weiters erschienen im Eigenverlag
von Helmut Marent:
• Wintersport im Montafon und
Tschagguns
- Ski Club Montafon (Chronik)
- Ortsfeuerwehr Tschagguns
(1882-2017, Chronik)
Egon Pfefferkorn
Tschagguns – Wissenswertes von einst und jetzt
Interview mit dem Bürgermeister Herbert Bitschnau
Seit wann gibt es die Tradition der Tschaggunser Kilbi?
In der heutigen Form gibt es die Kilbi seit 1990. Vorher gab es sie in Verbindung mit der Wallfahrt zuerst einen großen Markt mit vielen verschiedenen Verkaufsständen, dann die Messe und anschließend am Abend war Tanz und Musik in den Gasthäusern.
War man brav, bekam man etwas vom Markt.
Was bedeutet Kilbi?
Kilbi bedeutet Kirchweihe.
Wie hat sich die Kilbi über die Jahre verändert?
Es sind mehr Leute und Attraktionen geworden.
Welche Bedeutung hat die Kilbi für die Tschaggunser Bevölkerung?
Es trit sich Jung und Alt aus dem ganzen Montafon. Sie ist wichtig für das soziale Zusammenleben der Gemeinde.
Mir hon ghört´, dass es die erschte Kilbi…(ohne Gewähr auf absolute Richtigkeit)
1990 gegeben hat und aus dem Tourismusverein heraus entstanden ist. Es wurde die Idee eines Dorestes geboren, ein Fest für die Bevölkerung, bei dem es auch ein paar Attraktionen geben sollte, um die Leute zusammenzubringen. So wurde unter anderem ein Glücksrad für die Kinder aus einem alten Wagenrad gebastelt. Nach ca. 2 – 3 Jahren hat dann der Golaverein die Organisation übernommen.
Interview mit Bianca Brandl vom Golaverein
Was ist das aufwändigste bei der Kilbi?
Das sind wohl die Coronaauagen, das Auf- und Abbauen und freiwillige Helfer zu nden.
Wer sponsert die Preise für die Tombola?
Die Preise kommen von den Gastronomiebetrieben, Geschäften im Montafon und von Illwerke Tourismus.
Was war der Hauptpreis?
Traditionell ein Kilbischwein, gesponsert vom Kristahof, in Form von Gutscheinen.
Was macht die Kilbi deiner Meinung nach so besonders?
Es ist ein Fest, bei dem viele Menschen aus dem Tal wieder zusammenkommen. Man trit Leute, die man schon lange nicht mehr gesehen hat. Wir haben immer wieder tolle Musikgruppen und Attraktionen, die den Leuten Spaß machen und sie freuen sich schon wieder auf die nächste Kilbi.
Wie viele Mitglieder hat die Gola?
Die Gola hat 43 Mitglieder.
Welche Veranstaltungen organisiert der Verein?
Alle 2 Jahre den Faschingsumzug Tschagguns, den Dorfhock, Kilbi, Blutspenden, Weihnachtsmarkt und den Buramarkt.
Wie lange gibt es den Verein?
Seit 1991 (30 Jahre).
Was ist deine persönliche Lieblingsveranstaltung?
Der Faschingsumzug. „Vo dr Elisa & Miriam“
Gespräch mit unserem Pfarrer Herrn Hans Tinkhauser über die Wallfahrt Wie lange gibt es Wallfahrten überhaupt?
Die gibt es schon sehr, sehr lange. In der Bibel gibt es eigene Wallfahrtspsalmen, die auch besungen werden.
Was bedeutet Wallfahrt?
Es bedeutet sich auf den Weg machen, Gott zu suchen, ihn zu nden und ihm zu danken.
Seit wann gibt es die Kirche in Tschagguns?
1492 wurde der vordere Teil, der gotische Teil der Kirche gebaut, insgesamt wurden immer wieder Veränderungen vorgenommen. Die Menschen waren sehr arm, hatten so gut wie nichts, und dennoch war es ihnen wichtig, eine eigene Kirche zu haben. Sie mussten verzichten und haben Opfer erbracht, um für die Kirche zu spenden.
Die Schutzherrschaft für die Kirche ist die Hl. Maria. Deren Geburtstag ist der 8. September, deshalb wird um dieses Datum herum das Patroziniusfest gehalten, eine Wallfahrt gemacht. Unser Marien-Seitenaltar war der ursprüngliche Altar und ist nun der Wallfahrtsalter. Die Prozessionsmadonna wird auch aufgestellt und wurde auch heuer wieder sehr hübsch von Gertrud und Christl Tschohl geschmückt.
Warum ist die Tschaggunser Kirche eine Wallfahrtskirche?
Scheinbar wurden einige oder viele Gebete zu Maria erhört und aus diesem Grund wurde die Kirche zur Wallfahrtskirche ernannt. Übrigens eine von 3 in Vorarlberg, neben Rankweil und Bildstein.
Heuer gab es ja eine kleine Wallfahrt von Schruns nach Tschagguns.
Ja, die Idee war „Vom Münster Schruns, zur Mutter Gottes nach Tschagguns“. Auf dem Weg wurde Rosenkranz gebetet, wie auch gleichzeitig in der Kirche in Tschagguns. Als alle angekommen sind, haben wir gemeinsam den Gottesdienst gefeiert. Meine Idee war es, dieses Mal alle Pfarrgemeinden einzubeziehen.
Im Gespräch mit Gabi Konzett vom Pfarrgemeinderat Tschagguns Wir hatten ja letztes Jahr schon eine Wallfahrtswoche, allerdings ist jede Messe von einem anderen Pfarrer, eingeladen von Pfarrmoderator Hans Tinkhauser, gehalten worden.
In diesem Jahr hatte Hans die Idee, den jeweiligen Wortgottesdienst innerhalb der Messe, von den verschiedenen Gemeinden des Pfarrverbandes mittleres Montafon, also Vandans, Gantschier, Silbertal, Schruns, Tschagguns bzw.
den Schwestern des Klosters Gauenstein gestalten zu lassen. Die jeweilige Eucharistiefeier wurde jeden Tag von Pfarrer Hans Tinkhauser gemeinsam mit Kaplan Albert Jesuraj mit uns gefeiert.
Jede Arbeitsgruppe konnte ein ema, was sich natürlich irgendwie auf die Mutter Gottes Maria bezogen hat, wählen und ausarbeiten. Dabei kamen sehr interessante und anregende Ideen zusammen. Jeder Abend hatte seine eigene Note, seine eigenen Gedanken und Musik. Auch die Montafoner Jugend (Mojupf) hat einen beeindruckenden Abend gestaltet. Es war interessant, die Ansätze und Meinungen der jungen Leute zu hören.
Man hatte das Gefühl, der Pfarrverband ist ein Stückchen enger zusammengerückt. Es war eine Zusammenarbeit spürbar, und das tat gut. Ein Austausch fand auch jeden Abend nach der Messe in gemütlicher Atmosphäre bei der Agape vor dem Pfarrhaus statt, bei dem uns das schöne Wetter natürlich sehr entgegengekommen ist.
Sehr gefreut hat uns auch, dass unsere „neuen“ und „alten“ Ministranten so verlässlich teilgenommen haben und beim Festgottesdienst am Sonntag zu elft anwesend waren.
Es war eine interessante, aufbauende und für die Zukunft ermutigende Woche in unserer Pfarrgemeinde.
20 Gmesblättli
Aktivpark
KUNSTEISBAHN
SCHRUNS-
TSCHAGGUNS
2021/22
Kunsteisbahn
Geöffnet
ab 23.10.
Eislaufen
Eisdisco
Eisstockschießen
Eishockey
www.aktivpark-montafon.at
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für alt & jung
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ausprobieren,
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SA, 9 - 10 Uhr
inkl. Trainer & AusrüstungEISLAUFEN
für jedermann
Kindergartengruppe Di & Do, ab 12.10.
Erwachsenengruppe Sa, ab 30.10.
Schnuppertag für Kinder Do, Ab 14.10.
Anmeldung:
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+43 680 1266599
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Jeden Fr | 15 -16 Uhr
Unverbindliche Anmeldung unter
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17. Int. Montafon Tournament U10 | 8. - 10.10.
Egger bier cup | 15. - 17.10.
Vorverkauf
Saisonkarten
11. - 22.10. | Mo - FR | 8 - 12 Uhr
Aktivpark-Büro
Latschaustraße 1, 6774 Tschagguns
Gmesblättli 21
Aktivpark
Tageskarte Saisonkarte
inkl. Eisdisco
Erwachsene & Gäste mit Gästekarte € 4,40 € 59,00
Junioren (Jahrgang 2003 - 2005), AHA Card € 3,70 € 47,00 Kinder (Jahrgang 2006 - 2015) € 3,20 € 44,00 Senioren (Jahrgang 1961 oder älter) € 3,70 € 49,00 Bambini (Jahrgang 2016 oder jünger) gratis Gäste ohne Gästekarte € 6,10 Eintritt Eisdisco € 4,20 Verleih von Schlittschuhen je Laufzeit € 3,90 Schleifgebühr für Schlittschuhe € 5,30 Eisstockschießen 90 Minuten pro Bahn (täglich ab 13.30 Uhr - nur nach Voranmeldung*) € 27,00 Eisstock pro Person € 3,70 Familienkarte (für Inhaber eines österr. Familienpasses):
Eltern/Alleinerzieher und 1. Kind Normaltarif, ab dem 2. Kind frei Studenten, Invalide, Präsenz- und Zivildiener erhalten Juniorentarif.
Gruppen ab 12 Personen erhalten eine Ermäßigung von -10% Kein Helmverleih•
* Voranmeldung bis am Vortag 16.00 Uhr unter +43 664 810 6305 oder ap@aktivpark-montafon.at • • • Aktivpark Montafon, Schwimmbadstraße 1, 6774 Tschagguns Mobil +43 664 810 6305, Tel. +43 5556 21 222, info@aktivpark-montafon.at, www.aktivpark-montafon.at 23.10. - 24.12.
DI bis SO, 13.30 - 16 Uhr
25.12. - 30.12.
täglich, 11 - 17 Uhr, 20 - 21.30 Uhr
31.12. - 6.1.
täglich, 11 - 17 Uhr
7.1. - 6.3.
täglich, 13.30 - 16 Uhr
GESCHLOSSEN: 1.11. | 24.12. | 8.1. | 23.2. | 5.3.
Öffnungszeiten können sich auf Grund von Veranstaltungen kurzfristig ändern.
26.12. | 2.1. | 11.2. | 18.2. | 25.2.
jeweils 19 - 21.30 Uhr
PREISE 21/22
ÖFFNUNGSZEITEN 21/22 EISDISCO
EISSTOCK-GAUDI
Firmen- & Familienevents:
Eisstock | Getränke | Kässpätzle -
auf Anfrage
22 Gmesblättli
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nicht zufrieden?
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mit den Sozialen Medien nicht sattelfest?
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Wohnung noch zeitgemäß ist?
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GASTGEBER INFOMAILS
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Gmesblättli 23
Tourismus
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24 Gmesblättli
Kindergarten
Schon der Beginn im Herbst verlief etwas anders als geplant. Die ersten drei Wochen verbrachten die drei Kindergartengruppen in verschiedenen Ausweichquartieren.
Im Werk- bzw. Zeichenraum und im
Frühmesshaus.
Danach konnten alle 3 Gruppen in
den unteren Stock der Schule einziehen, der in den Sommerferien neu renoviert wurde. Dort war es hell, sonnig und es gab jede Menge Platz. Außerdem konnten von dort aus die Bauarbeiten genau beobachtet werden. Die großen Veranstaltungen wie das Laternenfest, der Schikurs und der Faschingsumzug konnten in diesem Jahr leider nicht stattfinden.
Trotzdem gab es einige Veranstaltungen in kleinem Rahmen, natürlich unter Einhaltung der Corona-Sicherheitsvorschriften.
Der Nikolaus füllte unsere selbstgebastelten Nikolaussäcke, am Faschingsdienstag konnten die Kinder verkleidet in den Kindergarten kommen, der Osterhase füllte die Nester und die 5-Jährigen bernachteten im Kindergarten. 3 Wochen vor den Sommerferien konnten wir dann in den neuen Kindergarten einziehen, wo wir uns von Anfang an wohlfühlten, alles neu und wunderschön.
Jetzt im Herbst starten wir das neue
Kindergartenjahr mit vier Kindergartengruppen und neuen Öffnungszeiten.
Beatrice Wendt und Anna Maier,
unsere neuen Kindergartenpädagoginnen mit Hildegard Sadjak, ihrer Kindergartenassistentin, begleiten 18 Kinder. Auch Christine Joven und Georgia Chorafa haben18 Kinder in ihrer Gruppe. Brigitte Thaler und Ulli Bodingbauer haben jeweils 13 Kinder in ihren Gruppen. Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 7.00 Uhr bis
13.00 Uhr, am Dienstag und am
Donnerstag ist der Kindergarten
von 7.00 Uhr bis 17.00 Uhr mit Mittagsbetreuung geöffnet.
Das Essen wird uns vom Schulsport-
Zentrum Tschagguns geliefert. Wir
freuen uns alle sehr auf das kommende Kindergartenjahr in unserem neuen Kindergarten und dem neuen Spielplatz.
Das etwas andere Kindergartenjahr 2020/21
PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY
Gmesblättli 25
Volksschule
Abschied von der Volksschule
Fünfzehn Jahre in Latschau und zehn
Jahre in Tschagguns durfte ich als
Lehrer und Leiter die Kinder unseres Ortes in ihrem Heranwachsen ein Stück weit begleiten. Für die wunderschönen Jahre bin ich sehr dankbar, freue mich jetzt aber auf meinen Ruhestand.
Besonders bedanken möchte ich mich
be ...
… der Gemeinde für die gute Zusammenarbeit,
… den Eltern für die Hilfbereitschaft,
… den Lehrpersonen für die tolle
Teamarbeit und den Zusammenhalt,
… bei Lieby für seine Unterstützung
und Freundschaft,
… beim Reinigungspersonal,
… bei den Kindern, die unsere Arbeit
so bereichern.
Dem neuen Schulleiter, Jenny Emanuel, wünsche ich alles Gute. Ich freue mich, dass er eine neu renovierte Schule übernehmen darf.
Danke für alles!
Rainer Schlatter
Leben im Mittelalter
Unter dem Motto „Leben im Mittelalter“ besuchten die Kinder der 4.
Klasse dieser Tage die Schattenburg.
Dabei genossen sie eine rund zweistündige Führung durch die Burg.
Neben Wissenswertem über die Verteidigungsanlagen gab es auch allerlei Informationen zum einfachen Leben von Grafen und Burgbediensteten.
Auch die Gegenstände des täglichen
Lebens wie auch die Waffen im Mittelalter faszinierten die Kinder sehr.
Zu Mittag ging es wieder mit dem
Zug ins Montafon und im Unterricht
wurde das Thema sodann noch weiter
aufgearbeitet.
Der Ausflug zur Schattenburg war auf jeden Fall ein großartiges Erlebnis für die Kids.
© str
„Hallo Auto“
In einer Aktion in Sachen Verkehrssicherheit wurden alle Kinder der dritten und vierten Klasse vom Land und dem ÖAMTC eingeladen. Unter dem Titel „Hallo Auto“ wurde auf die Gefahren für Fußgänger im Straßenverkehr aufmerksam gemacht. Und das Beste daran war, dass die Schüler selbst kurz vor dem Zebrastreifen mit dem Auto bremsen durften und so eindrücklich den Bremsweg der Verkehrsteilnehmer erleben durften.
„Hallo Auto“ hieß es für die Dritt- und Viertklässler, um auf die Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam zu machen.
26 Gmesblättli
Kurse der Volkshochschule Bludenz
(Auszug)
Außenstelle Montafon
September 2021 – Jänner 2022
AA6200 Lagerfeuermusik – Liedbegleitung auf der Gitarre Ort: Mittelschule Schruns-Grüt (Jugendliche von 13 bis 17 Jahren)
Beginn: Montag, 20.09.2021 um 17:00 Uhr (5 x 1,5 h) Ref.: Erik Frei AA6201 Flamenco-Gitarre (Anfänger und leicht Fortg.) Ort: Mittelschule Schruns-Grüt Beginn:
Montag, 20.09.2021 um 18:45 Uhr (5 x 1,5 h)
Ref.: Erik Frei
AA7500 Yoga am Morgen Ort: Pfarrsaal St. Jodok, Schruns ("Stärnasaal")
Beginn: Mittwoch, 22.09.2021 um 07:50 Uhr (10 x 1 Stunde) Ref.: Claudia Dossenbach AA8712 Eltern-Kind-Yoga (Kinder von 1 bis 4 Jahren, in Begleitung) Ort: Pfarrsaal St. Jodok, Schruns ("Stärnasaal")
Beginn: Mittwoch, 22.09.2021 um 16:30 Uhr (8 x 1 Stunde)
Ref.: Claudia Dossenbach
AA3003 Fotografieren m. Spiegelreflex-, System- oder Bridgekameras Ort: Gemeinde St. Anton i. M., Vereinsraum Beginn: Donnerstag, 23.09.2021 um 18:30 Uhr (3 Abende + 1 Nachm.)
Ref.: Armin Loacker
AA7506 Yoga Dance Ort: Pfarrsaal St. Jodok, Schruns ("Stärnasaal")
Beginn: Freitag, 24.09.2021 um 17:30 Uhr (10 x 1 Stunde)
Ref.: Claudia Dossenbach
AA7201 Bogenschießen, Schnupperkurs (ab 16 Jahren) Ort: Trainingsplatz Lorüns Beginn: Samstag, 25.09.2021 um 16:00 Uhr (4 x 1,5 UE)
Ref.: Florian Wieland
AA8718 Bouldern (Kinder von 8 bis 12 Jahren) Ort: JUFA Gästehaus, Gantschier Beginn: Dienstag, 28.09.2021 um 17:45 Uhr (6 x 1,5 Stunden)
Ref.: Michael Mathis
AA7403 Oxymel-Medizin aus Honig und Essig Ort: Gemeinde St. Anto n i. M., Vereinsraum Beginn: Mittwoch, 06.10.2021 um 18:00 Uhr (1 x 4,8 UE)
Ref.: Angelika Thaler-Zugg
AA6101 Keine Angst vor dem weißen Blatt! – Ort: „Atelier Edgar", St. Gallenkirch Die Grundlagen des Zeichnens Beginn: Mittwoch, 13.10.2021 um 19:00 Uhr (5 x 3 Stunden)
Ref.: Edgar Winkler
AA6105 Kalligraphie für Einsteiger: Kursive Schrift Ort: Gemeinde St. Anton i. M., Vereinsraum Beginn: Donnerstag, 14.10.2021 um 19:00 Uhr (3 x 2 Stunden)
Ref.: Anton Pichler
AA3002 Obstbaumpflege im Herbst Ort: Rainweg 12, 6780 Schruns Beginn: Samstag, 16.10.2021 um 13:30 Uhr (1 x 3 Stunden)
Ref.: Kurt Salzmann
AA6006 Nassfilzen: Lichterkette m. bunten Blumen aus Schafwolle Ref.: Martina Wilfling Beginn: Dienstag, 19.10.2021 um 18:00 Uhr Uhr (1 x 3,5 Stunden)
Ort: Volksschule Schruns-Dorf, Werkraum
AA8600 Familientöpfern (Kinder ab 4 Jahren, in Begleitung) Ort: Spycher, Junkerweg 2, Tschagguns Beginn: Dienstag, 26.10.2021 um 13:30 Uhr (1 x 3 UE)
Ref.: Sabine Berchtold, Dipl. Keramikerin
AA7405 Seifensieden Ort: Gemeinde St. Anton i. M., Vereinsraum Beginn: Mittwoch, 03.11.2021 um 18:30 Uhr (1 x 3,5 Stunden)
Ref.: Kurt Salzmann
AA6300 Das richtige Garen von Fleisch Ort: Mittelschule Schruns-Grüt, Schulküche Beginn: Freitag, 05.11.2021 um 18:00 Uhr (1 x 5 UE)
Ref.: Werner Vögel
AA8713 Selbstverteidigung für Kinder (ab 6 Jahren m. Begl.) Ort: Pfarrsaal St. Jodok, Schruns ("Stärnasaal")
Beginn: Samstag, 06.11.2021 um 14:00 Uhr (2 x 2 UE)
Ref.: Mag.phil., Michael Hoor
AA6010 Geschenkverpackungen zum Selbermachen Ort: Gemeinde St. Anton i. M., Vereinsraum Beginn: Donnerstag, 11.11.2021 um 19:00 Uhr (1 x 3 Stunden)
Ref.: Monika Weiss
AA1004 Einführung in die Ahnenforschung Ort: Heimatmuseum Schruns Beginn: Dienstag, 23.11.2021 um 18:00 Uhr (1 x 4 UE)
Ref.: MMag. Dr. Michael Kasper
AA6309 Brot backen, leicht gemacht! Ort: Mittelschule Schruns-Grüt, Schulküche Beginn: Donnerstag, 02.12.2021 um 17:30 Uhr (1 x 6,5 UE)
Ref.: Stefan Kothner
AA1005 Einführung in das Lesen alter Schriften Ort: Heimatmuseum Schruns Beginn: Dienstag, 07.12.2021 um 18:00 Uhr (1 x 3 UE)
Ref.: MMag. Dr. Michael Kasper
Anmeldung und Information: VHS Bludenz, Zürcherstr. 48, 6700 BludenzTel.: 05552/ 65205, info@vhs-bludenz.at, www.vhs-bludenz.at
Volkshochschule
Gmesblättli 27
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Dieser Sommer ist für uns Musikanten ein besonderer. Nach über einem Jahr durften wir wieder auf die Bühne gehen und vor einem großartigen Publikum aufspielen.
Nachdem die ersten beiden Konzerte
leider ins Wasser gefallen sind, konnten wir am 13. August beim Dorfhock auf dem Schulplatz zum ersten Mal unser Sommerprogramm zum Besten geben. Am 15. August durften wir wieder auf der Tilisunahütte die Bergmesse begleiten, welche jedes Jahr ein Höhepunkt für uns ist.
Besonders gefreut hat uns, dass wir
wieder in unser neu renoviertes Probelokal ziehen konnten, um dort unser Programm einzustudieren. Mitteilen möchten wir, dass Stefan Ruprecht sein Amt als Kapellmeister der Harmoniemusik Tschagguns zurücklegt. Für die 7 Jahre, in welchen Stefan uns dirigierte möchten wir uns recht herzlich bedanken. Nach der Kilbi übernimmt unsere neue Kapellmeisterin, Katharina Batlogg aus Lorüns, die musikalische Leitung. Wir wünschen ihr viel Spaß bei der Harmoniemusik! Über die nächsten Auftritte informieren wir Sie wie immer über unsere Website.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Es wird wieder Musik gemacht
30 Gmesblättli
Vereine
Nach einjähriger coronabedingter
Pause fand am 12. September endlich wieder eine Kilbi statt.
Bei diesem Anlass konnten auch die
neu umgebauten und sanierten Räumlichkeiten des Kindergartens und der Volksschule durch Bürgermeister Herbert Bitschnau und Landesstatthalterin Dr. Barbara Schöbi-Fink der Bestimmung übergeben und durch Pfarrmoderator Mag. Hans Tinkhauser eingeweiht werden. Danach gab es die offizielle Eröffnung der Kilbi und das traditionelle Frühschoppenkonzert unserer Harmoniemusik unter der Leitung von Kapellmeister Stefan Ruprecht, was die Gäste unmittelbar in Festlaune versetzte.
Das Mittagsprogramm wurde von den
Montafoner Alphornfreunden übernommen. Alle Anwesenden staunten nicht schlecht, was für flotte und zauberhafte Klänge aus so einem Alphorn erschallen können.
Am Nachmittag gaben dann die Tiroler Alpengeister so richtig Vollgas. Es wurde gesungen und geschunkelt.
Dass die Kilbigäste von der Musik
begeistert waren, zeigten allein schon
die vielen Tanzpaare vor der Bühne.
Der Kilbi-Wettbewerb fand im heurigen Jahr wieder in Form des beliebten „Bierkrugschupfens“ statt. Zahlreiche Besucher versuchten den Krug so nahe wie möglich an die „Absturz kante“ zu schieben um eine möglichst Endlich wieder Tschaggunser Kilbi – Das war die Kilbi 2021!
Herrliches Spätsommerwetter bescherte den hunderten Besuchern eine traumhafte Kilbi 2021.
Die Küchencrew der Golni`s zauberten
wieder köstliche Gerichte auf die Teller.
Landesstattthalterin Dr. Barbara Schöbi-Fink
im Gespräch
Landtagsvizepräsidentin Dr. Monika Vonier
mit Anhang
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Vereine
hohe Punktezahl zu erreichen. Letztlich stellte sich Lukas Hammerer aus- Gaschurn als geschicktester „Schupfer“ mit dem besten Gefühl heraus und gewann damit den begehrten Gutschein im Wert von 350 Euro, gesponsert von GSL-Tourismus. Der zweite und dritte Rang gingen an junge Tschaggunser Burschen.
Sensationell angekommen ist auch
wieder die bestens dotierte Tombola mit 400 Warenpreisen und zahlreichen Gutscheinen unserer Tschaggunser Gastronomie. Das von Andrea und Daniel Mangeng vom Kristahof gesponserte Kilbischwein ging an Johannes Ganahl aus Schruns. Neben unserer heimischen Gastronomie mit ihren Gutscheinen für die Hauptverlosung gilt aber auch besonderer Dank allen anderen Betrieben, die uns großzügig mit Warenpreisen für die große Tombola bedachten.
Das abwechslungsreiche Programm
samt Kinderbetreuung im Turnsaal,
Glücksrad und dem traditionellen
Wettbewerb ist bei den Kilbigästen
den ganzen Tag über bestens angekommen.
Einen besonderen Dank möchten
wird auch an die Schule und den Kindergarten richten für ihr entgegengebrachtes Verständnis, aber auch an die Gemeinde und speziell an die Mitarbeiter des Bauhofes, die uns bei jeder Kilbi tatkräftig helfen.
Obmann Marcel Fleisch
und seine Gola-Droli-Truppe
Endlich wieder Tschaggunser Kilbi – Das war die Kilbi 2021!
Die Montafoner Alphornfreunde
begeisterten das Publikum.
Spannend war wiederum der Bewerb des Bierkrugschupfens.
Die Harmoniemusik spielte traditionell beim
Frühschoppen auf.
Strahlende Gesichter bei den
Marketenderinnen der Harmoniemusik
Großer Andrang herrschte beim
Kinderschminken.
Lukas Hammerer (links im Bild) gewann das Bierkrugschupfen, als Gratulanten stellten sich Bianka Stemer, Heinz Fritz und der Obmann der Gola, Marcel Fleisch, ein.
Johannes Ganahl aus Schruns gewann das Kilbischwein.
Sarah (links) und Anastasia verteilten fleißig
Lose für die Tombola.
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Allerlei
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