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Gmesblättli Juni 2022
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Gmesblättli
Amtliche Mitteilung Zugestellt durch Post.at Ausgabe 2/2022, Nr. 128 Bella Italia – Italienischer Markt
PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY
2 Gmesblättli
Der Bürgermeister informiert
Liabe Tschagguser, liabe Gäscht!
Mit dieser Ausgabe des Gmesblättli können wir nach längerer Zeit wiederum einen guten, informativen und breit angelegten Überblick über unser Gemeindegeschehen der vergangenen Monate bieten. Das gesellschaftliche Leben nimmt langsam Fahrt auf und wir alle sind froh, dass wir uns wieder, unter Einhaltung einfachster Vorsichtsmaßnahmen, treffen können, größere Veranstaltungen stattfinden und das Dorfleben wieder aufblüht!
Die vergangene Wintersaison brachte
trotz extrem schwieriger Situation
und Besucherrückgängen eine gewisse
Rückkehr zur Normalität im Tourismus.
Der informative Montafoner Tourismustag in Schruns hat Lösungen aufgezeigt, wie es im Tourismus weitergehen wird und wir gemeinsam mit innovativen Lösungen wieder zur „alten Stärke“ zurückkehren. Der Tourismus ist und bleibt der wirtschaftliche Motor im Montafon, von dem sowohl Einheimische als auch Touristen profitieren werden! Und wenn Tourismus nachhaltig gestaltet wird, wenn Umweltschutz mitgedacht wird, dann wird das Montafon eine erfolgreiche, nachhaltige Zukunft haben!
Klimaschutz ist zu einer Überlebensfrage geworden. Wir entscheiden heute für künftige Generationen, ob aus der Klimakrise eine Klimakatastrophe wird. Der Klimawandel ist da und kann nicht mehr wegdiskutiert werden.
Gemeinsam können wir – jetzt – die
richtigen Entscheidungen treffen um
den Wandel herbeizuführen!
Frieden in Europa ist leider keine
Selbstverständlichkeit. Dies zeigt uns
der Krieg in der Ukraine. Ein Ende
dieses Krieges und die damit verbundene humanitäre Katastrophe ist nicht absehbar. Ich bin überzeugt, dass unsere Hilfsbereitschaft nicht nachlässt und wir weiterhin gemeinsam allen flüchtenden Menschen aus der Ukraine helfen werden. Bei all dieser Unterstützung dürfen wir aber die Asylwerber aus Syrien, Afghanistan, Marokko usw. nicht vergessen.
Ich wünsche uns allen schöne Sommermonate, die viele Gäste ins Montafon bringen und auch uns Einheimischen möglichst viel Erholung bieten.
Euer Bürgermeister
Herbert Bitschnau
© imago by Patrick Säly
© Toni Meznar
Vom 12. bis 14. Mai fand der 4. italienische Spezialitätenmarkt auf dem Parkplatz vor der Alta Gme statt. Ein Stück italienischer Lebens- freude kam nach Tschagguns.
Bei italienischer Musik und gutem Wein kombiniert mit köstlichen regionalen italienischen Spezialitäten genossen die vielen Besucher bei herrlicher Witterung ein sehr gelungenes italienisches Wochenende. Es ist wieder sehr schön, dass in diesem Sommer das Genießen, der Spaß und das gemütliche Zusammensein wieder möglich sind! Die sehr gute Stim- mung konnte man an den Gesich- tern der zufriedenen Besucher ablesen. Besonders auch die Livemusik am Freitag mit „Pasquale“ sowie am Samstag mit „Nudo & Crudo“ ver- zauberten die Besucher und bescherten einen Hauch italienischen Flairs in Tschagguns. Ein besonderer Dank an unsere Bauhofmitarbeiter, welche das Ortsmarketing großartig unter- stützt haben.
Mercato Italiano
PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHYPATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY
Gmesblättli 3
Der Bürgermeister informiert
Die Physiotherapie Praxis Herzberg,
Inhaberin Stefanie Herzberg, war
seit Mai 2012 im Hotel Cresta untergebracht. Nun ist Stefanie Herzberg seit 1. Februar mit ihrer Praxis in die Räumlichkeiten der Raiffeisen Bank (Haus Piz Buin – Latschaustraße 1)
umgezogen.
Nach einer relativ kurzen Umbauphase von zwei Monaten (Komplettsanierung) wurde aus den Schalterräumlichkeiten der Filiale der Raiffeisenbank Montafon der neue Standort für die Physiotherapie. Die Praxisräumlichkeiten haben eine Größe von ca. 120 m² und verfügen über einen offen gestalteten Gymnastikbereich, der zukünftig für Kleingruppen bis 5 Personen genutzt werden wird. Des Weiteren entstanden zwei großzügige Kabinen für Einzelanwendungen, mit Dusche und Schlingentisch. Für ein ganz besonderes Raumklima sorgen die schön ausgearbeiteten Lehmputzwände. In Summe ist eine wunderschön lichtdurchflutete Physiotherapie Praxis entstanden.
Kontaktdaten:
Physiotherapie Herzberg
Latschaustr. 1
6774 Tschagguns
Tel.: 069911036618
info@physio-herzberg.com
Physiotherapie Praxis Herzberg – neue Räumlichkeiten
Raiffeisenbank Bludenz-Montafon – SB Bankstelle Tschagguns Nachdem die Raiffeisenbank nach aufwändigen und umfangreichen Umbaumaßnahmen Teile ihrer Bankstelle in Tschagguns an die Physiotherapie Herzberg verpachtet haben, musste auch die SB- Bankstelle neu adaptiert werden.
Nach dem erfolgten Umbau können
die Bankgeschäfte wieder durchgehend auch außerhalb der Banköffnungszeiten mit folgenden SB-Geräten durchgeführt werden: ein Cash Recycling System sowie ein Zahlungsverkehrsterminal. Gratulation an die Raiffeisenbank für den gelungenen Umbau.
Im Bild v.l.: Bürgermeister Herbert Bitschnau, Stefanie Herzberg und Angelika Vonbank von Ortsmarketing Schruns/Tschagguns Helle und große Räume in der neuen Praxis von Stefanie Herzberg
PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY
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4 Gmesblättli
Der Bürgermeister informiert
Flohmarkt Aktivpark
Am Sonntag, 15. Mai fand wiederum der größte Flohmarkt in der Region statt.
Sehr viele Besucher waren gekommen. Es wurde begutachtet, gefeilscht und gekauft an den diversen Verkaufsständen, und so fand manches Unikat einen neuen Besitzer. Dabei war das Warensortiment extrem umfangreich.
Der Eislaufverein Montafon hatte den
Markt wiederum bestens organisiert
und so fanden sich zahlreiche Besucher im Aktivpark ein. Ergänzend zum Flohmarkt gab es eine Spendenaktion – Ukraine-Hilfsaktion – die Menschen im Montafon die Möglichkeit gab, mitzugestalten, teilzunehmen, etwas zu geben und in den Austausch zu kommen.
Ein respektvolles Miteinander, aufeinander schauen und Rücksicht nehmen
– eigentlich eine Selbstverständlichkeit, die wir uns in unserer Gemeinde wünschen. Um dies zu untermauern, hat die Gemeindevertretung eine Lärmverordnung beschlossen, welche Rahmenbedingungen für genau diese Selbstverständlichkeiten im privaten, als auch im betrieblichen Bereich bildet und es künftig einfacher machen soll, bei „Lärmstörungen“
einheitlich „einzugreifen bzw. zu agieren“. Darüber hinaus wünschen wir uns natürlich alle, dass wir davon erst gar keinen Gebrauch machen müssen.
Lärmverordnung
Durch die intensive Nutzung des
bestehenden Kunstrasenplatzes
hat der Belag in den letzten Jahren
sehr gelitten und musste nun ausgetauscht werden. Die Verantwortlichen des Intersport FC Schruns freuen sich, dass ihnen die Möglichkeit geboten wird, ihrer Vereinstätigkeit, die hauptsächlich in der Förderung des Kinder- und Jugendfußballs besteht, weiter nachzukommen.
Beim FC Schruns trainieren derzeit 13 Mannschaften mit 267 Spielern aktiv. Zusammen absolvieren sie 680 Trainingseinheiten, 144 Meisterschafts- und Cupspiele sowie 2 Kinderturniere auf der Sportanlage beim Wagenweg.
Die Finanzierung des neuen Kunstrasenbelages wird von den Gemeinden Schruns und Tschagguns, des Intersport Fischer FC Schruns und der Förderung des Landes Vorarlberg aufgebracht und umfasst die Gesamtsumme über € 488.000. Nicht nur die Kinder- und Jugendtrainings durch den Intersport Fischer FC Schruns, sondern auch etliche Kinder-, Jugend- und Profitrainingslager werden durch den Aktivpark Montafon auf der Sportanlage durchgeführt. Die fundierte Ausbildung unserer Jungsportler soll diesen die Freude an der Bewegung näherbringen und hat ein sportliches als auch gesundes Heranwachsen zum Ziel. Die regelmäßige Bewegung an der frischen Luft und der immense soziale Aspekt, den ein Mannschaftssport den jungen Menschen vermittelt, war einer der Gründe für die erfolgte Sanierung.
Die Fertigstellung des neuen Kunstrasenplatzes ist Mitte Juni 2022 erfolgt.
Der neue Kunstrasenplatz macht nun
einen Spielbetrieb von ca. Anfang
März bis Mitte November möglich.
Der Hauptplatz sowie der Trainingsplatz sind durch umsichtige Pflege und Behandlung nach wie vor in gutem Zustand.
Neuer Kunstrasenplatz – Sportanlage Wagenweg
Gmesblättli 5
Der Bürgermeister informiert
100. Geburtstag – Emma Wagner
Frau Emma Wagner feierte Anfang Mai im Kreise ihrer Familie, Verwandten und Bekannten ihren 100-sten Geburtstag! Nachdem die Harmoniemusik Tschagguns schon am Wochenende davor – im Rahmen des Tages der Blasmusik – einen Überraschungsbesuch abgestattet hatte, durfte ich am Jubeltag Emma Wagner in ihrem Heim in der Lochmühle besuchen. Dabei durfte ich im Namen der Gemeinde Tschagguns die allerbesten Glückwünsche und einige kleine Präsente zu diesem besonders schönen und seltenen „runden Geburtstag“ überbringen.
Ein kleines Gedicht – passend zum schönen Jubiläum:
100 Jahre von Gott gegeben,
100 Jahre ein erfülltes Leben.
100 Jahre schaffen und streben.
100 Jahre reiches Erleben.
100 Mal Frühling voll grün im Mai,
100 Mal zog blühend der Sommer vorbei,
100 Mal Ernte und herbstliche Pracht,
100 Mal Schnee und Heilige Nacht.
100 Jahre reiche Lebenszeit,
100 Jahre mit Freud und Leid.
100 Jahre ging es tief und auch hoch,
100 Jahre – schön war es doch!
100 Jahre hast du glücklich geschafft,
für die kommenden Jahre geben sie Kraft,
glücklich und zufrieden sollen sie sein,
harmonisch und mit recht viel Sonnenschein.
Alles Gute, beste Gesundheit, viel Freude,
Glück und Segen auch auf deinen künftigen Wegen!
Ich wünsche Frau Emma Wagner noch viele gesunde
Jahre im Kreise und mit Unterstützung der Familie!
100. Geburtstag
Die diesjährige Jäger-Ski-WM startete schon am Donnerstag mit einem Jubiläumsabend mit Festprogramm beim Montafoner Hof.
Am Beginn stand die Enthüllung eines
Monuments, das auf einer Metalltafel
alle Sieger der bisherigen zehn Veranstaltungen auflistet.
Danach wurde in der prachtvoll
gestalteten „Jägerhütte“ auf dem Parkplatz des Montafoner Hof bei Live- Musik am Jubiläumsabend mit Festprogramm fein gegessen, getrunken, gefeiert und gesungen.
Auch heuer fanden sich wieder rund
280 Teilnehmer im Montafon ein.
Am Freitag folgte das Jagdliche Schießen mit einer Ausstellung jagdlichen Handwerks in der Bürser Schlucht.
Die Ergebnisse dies Schießens wurden
dann später mit den gesammelten
Punkten beim Skirennen am Golm
addiert und so die Sieger gekürt.Am
Samstag mussten die Jäger auf Skiern
nicht nur ihre Präzision beim Schießen, sondern auch ihr skifahrerisches Können unter Beweis stellen. Bei zwei Riesenslalom Durchgängen zählte die geringste Zeitdifferenz und beim Schießen galt es, so viele Ringe wie möglich zu erzielen.
Die Siegerehrung im Montafoner Hof
war dann am Samstagabend der feierliche Abschluss der Jäger-Ski-WM.
10. Jäger-Ski-WM vom 7. bis 9. April
PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY
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6 Gmesblättli
Der Bürgermeister informiert
Jahreshauptversammlung – Bergrettung Ortsstelle
Schruns-Tschagguns
Am Freitag, 29. April fand im Gasthof Löwen die Jahreshauptversammlung der Bergrettung Ortsstelle Schruns-Tschagguns statt.
Als Vertreter der Gemeinden Bartholomäberg, Schruns, Silbertal und Tschagguns waren Bürgermeister Thomas Zudrell und Vizebürgermeister Gerhard Vonier anwesend. Die Feuerwehr Tschagguns war durch den Kommandanten Martin Wischenbart vertreten. Es wurde berichtet, dass im abgelaufenen Jahr durch Einsätze, Kurse und Schulungen, sonstige Aktivitäten (z.B. Übungen, Felsräumungen, Material- und Fahrzeugwarttätigkeiten usw.) sowie Pistenrettung ca.
4028 Stunden aufgebracht wurden.
Das sind bei 56 Bergretterinnen und
Bergrettern ca. 70 Stunden pro Mitglied. Geehrt wurden an diesem Abend auch langjährige Mitglieder.
Martin Tschofen und Klaus Pfefferkorn für 25 Jahre, Martin Bauer für 30 Jahre und Robert Nöstler für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit. Herzliche Gratulation! Der Bürgermeister von Silbertal, Thomas Zudrell, bedankte sich stellvertretend für die Gemeinden. Vor allem die geleisteten ehrenamtlichen Stunden sowie die stetige Einsatzbereitschaft sind hervorzuheben. Auch bei dieser Jahreshauptversammlung wurde der Stellenwert der Bergrettung für unsere Bevölkerung als auch unsere Gäste nachdrücklich aufgezeigt.
Im Bild v.l.: Elisa Schuchter (Ortsstellenleiter-Stv.), Martin Tschofen, Klaus Pfefferkorn, Martin Bauer, Robert Nöstler und Ortsstellenleiter Rupert Pfefferkorn Coronabedingt fand die diesjährige JHV der Ortsfeuerwehr Tschagguns am Samstag, dem 2. April im Feuerwehrhaus Tschagguns statt.
Zahlreiche Ehrengäste waren gekommen u.a. der Bezirksfeuerwehrkom- mandant Florian Beiser, Abschnitts- feuerwehrkommandant Markus Greber, Landesjugendreferent Bruno Öhre sowie Ortsstellenleiter der Bergrettung Rupert Pfefferkorn. Nach den ausführlichen und interes- santen Berichten von Kassier, Zeugwart, Wagenwart, Küche, Atemschutz und Feuerwehrjugend folgte die Ernennung von Wehrmann Andreas Steiner zum Ehrenmitglied - 45 Jahre aktives Mitglied der Ortsfeuerwehr! Anschließend erfolgte die alle drei Jahre durchzuführende Neuwahl des Orts- feuerwehrkommandanten. Der bisherige Kommandant Martin Wischenbart stellte sich der Wiederwahl und wurde einstimmig bestätigt. Herzliche Gratulation! Erfreulicherweise konnte auch ein neuer Wehrmann – Florian Resch – angelobt werden. Im Namen der Gemeinde Tschagguns und unserer Gemeindebürger*innen konnte ich mich dann bei der Ortsfeuerwehr recht herzlich bedanken. Bedanken vor allem für die vielen ehrenamtlichen Stunden, die im vergangenen Jahr geleistet wurden. Es ist sehr wichtig, dass die Bevölkerung sich rund um die Uhr auf die Leistungen unserer Feuerwehr verlassen kann. Besonders erfreulich die Entwicklung der Jugendfeuerwehr. Sehr lehrreich und spannend war für die zehn Jugendfeuerwehrler (laut eigenen Aussagen) auch der Tag (Wochenen- de) der Feuerwehrjugend, an dem 24 Stunden lang Einsätze und Alarmie- rungen geprobt wurden. Hier gebührt ein besonderer Dank den Verantwortlichen der Jugendfeuerwehr! Abschließend bedankte ich mich bei der Ortsfeuerwehr Tschagguns für die stetige Einsatzbereitschaft, die laufende Fort- und Weiterbildung sowie die Erfüllung zahlreicher öffentlicher Aufgaben.
Jahreshauptversammlung – Ortsfeuerwehr Tschagguns
Gmesblättli 7
Der Bürgermeister informiert
Jahreshauptversammlung der Trachtengruppe Tschagguns
Am Dienstag dem 15.03.2022 fand
die ordentliche Jahreshauptversammlung unserer Trachtengruppe im Gasthaus Löwen statt.
Nach der Eröffnung und Begrüßung
durch die Obfrau Kerstin Keßler
wurde der Tätigkeitsbericht verlesen
und der Kassier sowie der Ausschuss
entlastet. Die Neuwahlen brachten
keine Veränderung und so durfte ich
der „neuen – alten“ Obfrau zur Wiederwahl recht herzlich gratulieren!
Sehr erfreulich waren auch die Ehrungen langjähriger Vereinsmitglieder. So wurden von der Obfrau Kerstin Andreas und Thomas für 15 Jahre geehrt, für 10 Jahre Mitgliedschaft erhielten Barbara und Elke kleine Anerkennungsgeschenke.
Vielen Dank an die Trachtengruppe
Tschagguns für ihren Einsatz – auch
während der Corona-Pandemie! Sie
haben auch in dieser schwierigen
Zeit „ihr Brauchtum“ hochgehalten
und sind „dran geblieben“. Unser
aller Wunsch wäre es, wenn heuer im
Sommer wiederum Auftritte im normalen Umfang möglich werden.
Die Trachtengruppe Tschagguns
sucht laufend neue Mitglieder! Gerne
unter tschagguns@trachtengruppe.at
melden!
8 Gmesblättli
Der Bürgermeister informiert
Landschaftsreinigung 2022
Dieses Jahr sollte es endlich wieder
soweit sein und die Landschaftsreinigung sollte wieder in gewohnter Form stattfinden.
Am Samstag, 30. April 2022 war um
9.00 Uhr Treffpunkt beim Schulplatz
der Volksschule Tschagguns. Zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer hatten sich zu dieser wichtigen Aktion angemeldet, leider hat es das Wetter an diesem Tag jedoch nicht gut gemeint mit uns.
Die Landschaftsreinigung wurde von
ein paar Freiwilligen zu einem späteren Zeitpunkt im privaten Rahmen und bei besserem Wetter durchgeführt. Danke an alle, die dazu beigetragen haben, dass Tschagguns wieder ein wenig „sauberer und aufgeräumter“ geworden ist. Dank der Gemeindeverwaltung und den Bauhofmitarbeitern.
Überall im Montafon nutzen heimische Amphibien die warmen Frühlingstage für die alljährliche Wanderung zu ihren Laichgewässern.
Vielfach ist diese Wanderung mit
Gefahren verbunden, insbesondere
im Bereich von stark frequentierten
Straßen und Wegen.
In Tschagguns wird unter anderem
die Zelfenstraße im Bereich des Golfclubs Montafon jedes Frühjahr von hunderten Fröschen überquert, die sich auf den Weg zu ihren Laichgewässern machen. Leider werden sie dabei allzu oft Opfer des Straßenverkehrs. Aus diesem Grund wurde, vom Land Vorarlberg finanziert, vergangenen Spätherbst in Zelfen im Bereich des Golfplatzes ein neues Laichgewässer für Grasfrosch, Erdkröte und Bergmolch fertiggestellt. Mit diesem neuen Amphibienteich wurde für die hangseitig überwinternden Frösche und Molche ein Ersatzlaichgewässer geschaffen, das auch ohne Straßenüberquerung sicher erreicht werden kann. Da die Amphibien dieses neue Gewässer aber zuerst finden müssen, wurde im Frühjahr 2022 unter der Mithilfe von freiwilligen Helferinnen und Helfern entlang der Zelfenstraße ein Amphibienzaun errichtet.
Dieser wird nun täglich in den frühen
Morgenstunden von Freiwilligen kontrolliert und die dort aufgefundenen Frösche und Kröten zum neuen Laichgewässer getragen. So sollen die Tiere nach und nach das neue Gewässer annehmen und in den folgenden Jahren dann von selbst aufsuchen.
Ein herzliches Dankeschön gebührt
den Freiwilligen für ihren Einsatz
für den Amphibienschutz. Sollten
sich weitere interessierte Freiwillige
finden, so freuen wir uns über Kontaktaufnahme:
Christian Kuehs, Naturschutzverein
Verwall-Klostertaler Bergwälder,
Telefon 0664 1982 543 oder verwall@natura2000.or.at
Ein neues Zuhause für Grasfrosch & Co
Der Amphibienzaun wird täglich in den Morgenstunden kontrolliert und die aufgefundenen Tiere beim neuen Amphibienteich ausgesetzt.
Gmesblättli 9
Der Bürgermeister informiert
Auweg 6 • 6780 Schruns
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Osterwiese
Zum Osterfest gestaltete auch
heuer wieder der Familienverband
Tschagguns mit selbstgemachten
Figuren und farbenfrohen Osterdekorationen eine wunderschön gestaltete Osterwiese im Gemeindepark bei der „Alten Gme“. Auch der Osterhase kam persönlich vorbei. Gespannt warteten viele Kinder mit ihren Eltern und die Freude war groß, als der Osterhase kam und die Kinder kleine Aufmerksamkeiten erhielten. Ich möchte mich beim Familienverband Tschagguns, an der Spitze mit Obfrau Gudrun Scheiber und ihrer Stellvertreterin Isabelle Jochum, sowie dem gesamten unterstützenden Team für das tolle ehrenamtliche Engagement bedanken.
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Der Bürgermeister informiert
Nach zweijähriger Coronapause
konnte wieder ein Bundesfinale der
stärksten, Schach spielenden Volksschulen Österreichs durchgeführt werden.
Jedes Bundesland entsandte dabei sein
bestes Volksschulteam, bestehend aus
4 Spielern/innen nach Tschagguns,
um im Schulsportzentrum den Bundessieger 2022 auszumachen. Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink, Fachinspektor für Bewegungserziehung und Sport Conny Berchtold sowie Schulsportreferent Christoph Neyer begrüßten die Teams persönlich und wünschten ihnen viel Erfolg.
Bei der Siegerehrung wurde die Fairness der Spieler/innen während des gesamten Turniers gelobt. Es war eine Freude zu sehen, welchen Spaß alle Beteiligten während der drei Tage miteinander hatten, ebenso beachtenswert war der Umgang mit Enttäuschungen und Niederlagen. Sieger wurde die VS Institut Neulandschulen Laaerberg (Wien)
Schulschach – Bundesfinale der Volksschulen 2022
Abschnittsübung der Feuerwehrjugend im Silbertal
Am Samstag, dem 7. Mai gab es eine Abschnittsübung der Feuerwehrjugend im Silbertal. Eingeladen war die Feuerwehrjugend von Tschagguns, Schruns, Gantschier und natürlich Silbertal.
Übungsannahme war ein Waldbrand und ein Gebäudebrand. Bei der sehr realistischen Übung konnten die Jungfeuerwehren ihr Können und ihre Begeisterung unter Beweis stellen. Unsere Feuerwehr war mit 11 Teilnehmer*innen und zwei Fahrzeugen vertreten. Ein herzlicher Dank gilt den Jungfeuerwehrkamerad*innen und dem Jugendleiter Christoph Hinteregger sowie seinem Stellvertreter Wolfgang Burtscher samt Team für die hervorragende Jugendarbeit bei unserer Feuerwehr.
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Der Bürgermeister informiert
Firmung 2022
Patrick Säly – Zahlreiche Prämierungen von Edelbränden
Am 04. Juni 2022 erhielten 11 Jugendliche aus Tschagguns das Sakrament der Firmung.
Der Firmspender Offizial Walter Juen
konnte bei strahlendem Sonnenschein
die feierliche Messe abhalten. Musikalisch begleitet wurde die Messe von einer kleinen Abordnung der Harmoniemusik Tschagguns. Simone Bahl vom Pfarrverband mittleres Montafon begleitete und unterstützte die Firmlinge, deren Paten und die Familien durch das Kirchenjahr. Einige Jugendgottesdienste und Messfeiern wurden von Simone begleitet, organisiert und trugen zur Vorbereitung auf die Firmung bei. Unter anderem verbrachten die Jungs und Mädchen einen Nachmittag am „Gaues“ und erarbeiteten Themen wie: „Die Salbung und die Wirkung unsere Hände – was tun wir Gutes mit unseren Händen?“
In der Karwoche, am Mittwoch den
13. April 2022 fand der „Hock für
Junggebliebene“ statt, wo drei Firmlingen Geschenke den junggebliebenen Gästen überreichten. Die kreativen Basteleien haben alle Firmlinge an einem Nachmittag in der Vorwoche selbst hergestellt. Nahezu eigenständig und mit viel „Gaudi“ wurden Osterhasen aus Stoff genäht, Kerzen mit Wachs beklebt, Kekse gebacken, Töpfe mit Blumen bepflanzt und Plastikeier mit Farbe verziert. Vielen herzlichen Dank an alle die mitgeholfen haben, die Firmung vorzubereiten und zu gestalten.
Bei der diesjährigen Landes-
Prämierung der Vorarlberger Landwirtschaftskammer reichte Patrick insgesamt 8 Edelbrände ein. Dabei erreichte er mit der Hauszwetschke und der Roten Pichlbirne – beide Obstsorten in Tschagguns gelesen – jeweils Gold. Mit seinem Obstler, der Mostbirne, dem Pflaumen-Zwetschkenbrand, den beiden Apfelbränden Roter Boskoop und Goldrenette erreichte er Silber und mit dem Zitronenbirnenbrand wurde er mit Bronze ausgezeichnet. Das überaus beachtliche ist, dass Patrick erst seit zwei Jahren Edelbrände und GIN produziert. Daher sind diese tollen Auszeichnungen nicht nur für ihn eine besondere Überraschung!
Wir gratulieren dem „jungen
Brenner“ recht herzlich zu diesen
Auszeichnungen und wünschen ihm
für die Zukunft Alles Gute!
12 Gmesblättli
Der Bürgermeister informiert
Besichtigung der Abwasserreinigungsanlage (ARA) Vandans
Die Tschaggunser Gemeindevertreter und Gemeindevertreterinnen hatten Mitte März die Möglichkeit der Besichtigung der Anlage. Wir wurden vom Betriebsleiter Alexander Nöckl und dessen Stellvertreter Christoph Brunold herzlich zu einem informativen Rundgang begrüßt.
In Vandans/Böschis werden die
Abwässer der 8 Mitgliedsgemeinden
behandelt. Die Zuführung zur ARA
erfolgt über den Verbandssammler aus
den Ortskanalisationen. Die jährlich
behandelte Abwassermenge beträgt
mehr als ca. 2,2 Mio m³ pro Jahr!
Die Kläranlage des Abwasserverbandes Montafon gilt seit ihrer Erbauung durch die stetige Weiterentwicklung als ökologisches und wirtschaftliches Vorzeigeprojekt. Unter anderem auch durch den Betrieb zweier Blockheizkraftwerke, die das anfallende Klärgas zu 100%-igem Ökostrom und zu Ökowärme verarbeiten. Außerdem wird die Abwärme in der benachbarten Hackschnitzelanlage des Stand Montafon Forstfonds zur Trocknung verwendet.
Die Montafoner Kläranlage auf Vandanser Gemeindegebiet reinigt täglich das Abwasser von rund 8.000 Haushalten und 750 Gewerbebetrieben und damit pro Jahr über zwei Millionen Kubikmeter Abwasser. Damit die ARA Montafon stets den Anforderungen der Zeit sowie den gesetzlichen Bestimmungen entspricht, investieren die Gemeinden laufend in den Betrieb. Die Abwasserreinigungsanlage wird mit einem zentralen Prozessleitsystem gesteuert. Sie wird vollautomatisch betrieben und ist während den Normalarbeitszeiten besetzt. Alarmierungen erfolgen vollautomatisch! Aktuell wird die ARA Montafon durch 4 Mitarbeiter betrieben und betreut.
Vielen Dank an Betriebsleiter Alexander Nöckl und dessen Stellvertreter für die fachkundige Führung und die verständlichen Erläuterungen!
WAS GEHÖRT NICHT IN TOILETTE ODER WASCHBECKEN?
Viele machen sich keinerlei Gedanken darüber, was mit Abfällen, die in der Toilette oder im Waschbecken entsorgt werden, geschieht. Einfach Wasser laufen lassen oder die Spülung betätigen und schon sind Essensreste, Hustensaft und Co. verschwunden. Doch viele Stoffe, die unsachgemäß über den Abfluss entsorgt werden, richten enorme Schäden an – in den Rohren und Kanälen ebenso wie für die Umwelt. Wir zeigen Ihnen, welche Abfälle auf keinen Fall in Toilette und Waschbecken landen sollten, welche Probleme sie verursachen und was der richtige Entsorgungsort ist.
GEFAHREN FÜR ROHRE, KLÄRWERKE UND UMWELT
Die falsche Entsorgung von Fest- oder Flüssigstoffen im Abwasser kann zahlreiche Probleme verursachen:
- Verstopfungen der Rohre
- Behinderung der Reinigung des Abwassers – höhere Reinigungskosten, die wiederum höhere Abwassergebühren nach sich ziehen
- Beschädigung des Rohrmaterials durch aggressive Stoffe
- Gefährdung des Grundwassers
Doch was sind nun genau die Abfälle, die NICHT in die Toilette oder ins Waschbecken gehören? Und wo gehören sie stattdessen hin?
Die folgende Auflistung liefert die Antworten:
MEDIKAMENTE
Tipps zur umweltschonenden Abfallentsorgung
Gmesblättli 13
Der Bürgermeister informiert
Selbst moderne Kläranlagen haben Probleme damit, Medikamentenreste restlos aus dem Abwasser zu beseitigen. Sie werden gar nicht oder nur zum Teil gefiltert. Gelangen sie in den Wasserkreislauf, stellen sie eine immense Umweltbelastung dar.
Entsorgen Sie Medikamente entweder über den Hausmüll oder geben Sie sie in einer Apotheke zurück.
FESTE ABFÄLLE IN FORM VON TÜCHERN, HYGIENEARTIKELN UND LAPPEN Werden Abfälle mit Kunststofffasern entsorgt, so führt das zu Verstopfungen der Abwasserpumpen. Außerdem verharzen Kunststoffe und zerstören dadurch Dichtungen. Beim Ausfall eines Pumpwerks kommt es unweigerlich zum Abwasserstau.
Die Auswirkungen können sich im schlimmsten Fall auch im eigenen Haus bemerkbar machen.
Diese Abfälle gehören nicht in den Abfluss:
- Hygieneartikel wie Binden oder Tampons
- Windeln
- Zellstoff
- Scheuertücher
- Putzlappen
- feuchte Reinigungstücher
- Babytücher
- Brillenputztücher
- Erfrischungstücher
- Abschminktücher
- Wattestäbchen
Viele feste Abfälle können zwar durch die Klärwerke gefiltert werden. Allerdings ist das mit zusätzlichen Kosten verbunden, die im Endeffekt auf die Kosten aller Bürger umgelegt werden. Werfen Sie die oben genannten Produkte und ähnliches daher immer in den Hausmüll.
FARBEN, LACKE, VERDÜNNER
Diese Stoffe sind vor allem aufgrund ihrer chemischen Prozesse in der Kanalisation gefährlich. So können dadurch giftige Gase oder explosive Gemische entstehen. Ganz davon abgesehen haben Kläranlagen Schwierigkeiten mit der Filterung von Lacken, Farben oder Verdünnern, sodass wie bei Medikamenten die Gefahr von Umweltverschmutzung sehr hoch ist.
Entsorgen Sie diese Stoffe über die Gemeinde Annahmestellen, z.B. beim Wertstoffhof
SPEISERESTE UND SPEISEÖL
Hier kommen zwei große Problemfälle für das Abwassersystem zusammen: Unnötige Feststoffe und Fette. Die Feststoffe erhöhen den Aufwand bei der Reinigung im Klärwerk, die Fette setzen sich in den Rohren der Hausinstallation und in den Kanälen ab und setzen DEN AbwasserrohreN nach und nach zu. Zudem locken die Essensreste und Fette Ungeziefer und Ratten an und führen zu Geruchsbelästigungen. Wischen Sie daher Teller, Töpfe usw. mit Papiertüchern aus und entsorgen Sie diese im Hausmüll. Auch für Speisereste ist das der richtige Entsorgungsweg.
In Kürze – diese Stoffe gehören NICHT in den Abfluss:
Problemstoffe für den Abfluss Was verursachen Sie? Wo entsorgen?
Medikamente Vergiften das Abwasser Apotheke oder Hausmüll Tücher, Hygieneartikeln und Lappen, Führen zu verstopften Rohrleitungen, Hausmüll z.B. Zellstoff, Tampons, feuchte Kanälen und Pumpen – teure Reinigungstücher Abwasserreinigung Farben, Lacke, Verdünner Vergiften das Abwasser Annahmestellen für Schadstoffe Speisereste, Speiseöl Verstopfen Rohrleitungen, Hausmüll locken Ungeziefer an
14 Gmesblättli
Der Bürgermeister informiert
Ein toller Dorfhock mit Charme,
unter dem Motto „Im Wesen der
Musik liegt es Freude zu bereiten“
fand am 3. Juni auf dem Volksschulplatz statt.
Trotz zu Beginn unsicheren Wetters
fanden sich sehr viele Besucherinnen
und Besucher ein. Bewirtet von der
sympathischen Truppe des Gola Droli
Vereins, umrahmt mit flotter Musik
der Muvukanten und begleitet von
einem Sommermarkt mit regionalen
Produkten war es alles in allem ein
sehr gelungener Abend! Ein weiterer
Beweis eines liebenswerten Miteinanders sowie einer gelebten Dorfgemeinschaft! Vielen Dank an alle Mitwirkenden für diesen schönen Abend!
Weitere Termine – „Tschaggusr Dorfhock“: 1.Juli sowie 5. August - jeweils mit der Harmoniemusik Tschagguns Tschaggunser Dorfhock
Gmesblättli 15
Aus dem Amt
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DIE WICHTIGSTEN
16 Gmesblättli
Aus dem Amt
96 Gemeinden. Ein Ziel.
Zusammen mehr bewegen.
Mach mit – vom
m 1. Juli bis 30. September 2022 suchen wir die aktivsten Gemeinden Vorarlbergs!
Egal ob du gerne gehst, läufst oder am liebsten mit dem Fahrrad oder den Inlineskates unterwegs bist, von Juli bis September zählt jede Minute Bewegung.
Registriere dich oder die ganze Familie online und zeig uns mit #96gemeinde n1ziel wie du deine Gemeinde mit Bewegungsminuten zum Sieg führst. Tolle Preise warten auf dich.
www.vorarlberg.at/bewegt | www.vorarlbergbewegt.at
Land Vorarlberg | Bildrechte: ©ollymolly - stock.adobe.com #96gemeinden1ziel
Gmesblättli 17
Aus dem Amt
Fluri ist unser kleines Tschaggunser
Müllmonster – könnt ihr euch
erinnern?
Sein Anliegen: ein sauberes
Tschagguns. Alle Kinder sind
eingeladen, Fluri bei seiner Mission zu
unterstützen! Und das ist ganz einfach:
Wenn ihr Müll an Plätzen findet, wo
er nicht hingehört (in der Natur, am
Straßenrand, auf dem Spielplatz, …),
dann macht ein Foto, bevor ihr diesen
korrekt entsorgt. Mit eurem Foto als
Beweis für eure Mithilfe bekommt ihr
beim Bürgerservice der Gemeinde als
Belohnung ein cooles Schildkäppchen
von Fluri.
Flurreinigung geht uns alle an
Die jährliche Flurreinigungsaktion
ist dieses Jahr im wahrsten Sinne
des Wortes „ins Wasser gefallen“.
Dabei ist das Sauber Halten unserer
Gemeinde das ganze Jahr über ein
wichtiges Thema und sollte nicht
nur auf einen Tag beschränkt sein.
Natürlich ist jeder Gemeindebürger,
jede Gemeindebürgerin jederzeit
eingeladen sich aufmerksam in der
Tschaggunser Natur zu bewegen
und gegebenenfalls den Müll beim
nächsten Mülleimer zu entsorgen.
Sollten dabei Plätze entdeckt
werden, die zugemüllt sind, ist der
Bürgerservice dankbar für dessen
Meldung. Nur gemeinsam können
wir unser Tschagguns sauber halten
und unseren jüngsten Mitmenschen
ein Vorbild sein.
Was wurde eigentlich aus Fluri?
Jetzt gleich VIDEOS ansehen auf
WWW.VORARLBERG.PORTAS.AT
DORNBIRN, Schwefel 27
WOHLFINK
IHRE TISCHLERVORARLBERG‘S RENOVIERER NR.1
einfach mal anrufen
05572 24731
KÜCHEN – TÜREN – FENSTER – TREPPEN OHNE SCHMUTZ UND LÄRM
FESTPREISE QUALITÄT SEIT 45 JAHREN
KOSTENLOSE VOR-ORT BERATUNG
vorher
18 Gmesblättli
Schulsportzentrum
Ein halbes Jahrhundert – wenn das
kein Grund zum Feiern ist. Diesem
Aufruf folgten rund 500 geladene
Gäste am Freitag, dem 13. Mai ins
Vorarlberger Schulsport-Zentrum
um das runde Jubiläum gebührend
zu feiern.
Unter den Gästen fanden sich
vorwiegend ehemalige Schüler*innen,
Trainer*innen, Betreuer*innen und
Lehrer*innen, welche für große
„Klassenfeststimmung“ sorgten. Aber
auch viele Ehrengäste aus Politik und
Sport ließen es sich nicht nehmen,
durch persönliche Grußworte diesem
Jubiläum Respekt und Anerkennung
zu zollen. Für ein abwechslungsreiches
Programm sorgten die Schüler*innen
der aktuellen Jahrgänge mit Tanz- und
Akrobatik, sowie Gesangseinlagen.
Geschichtlich und sportlich analysiert
wurde während der Diskussionsrunden
mit den aktuell erfolgreichsten
und beim Jubiläum anwesenden
Absolvent*innen wie Johannes und
Hubert Strolz, Katharina Liensberger
und Mario Reiter, aber auch Trainern
und Betreuern. Die Kabarettisten
Markus Lins und Manfred Kräutler
sorgten zwischendurch mit kurzen
Einlagen aus ihrem Kabarettsortiment
für Lacher und spannend wurde es
beim Quiz mit kniffligen Fragen aus
den letzten 50 Jahren.
Rundum ein gelungenes Programm,
wofür sich der sportliche Leiter der
Skimittelschule Marcel Schoder sowie
Direktor Johannes Schmid mit deren
Teams verantwortlich zeigten. Das
Vorarlberger Schulsport-Zentrum
als Sportstätte und Beherberger des
Internats der Skimittelschule Schruns
umrahmte den festlichen Rahmen
mit der Verpflegung. Die Vereinigung
von Sport und Wohnen unter einem
Dach der Skimittelschule Schruns im
Vorarlberger Schulsport-Zentrum ist
laut „Urzeitvater“ und ehemaligem
Direktor Peter Both ein wesentlicher
Meilenstein der letzten 50 Jahre.
Somit war dieser Abend auch für
Geschäftsführer Elmar Egg und das
Team des Schulsport-Zentrums ein
wertvolles und gelungenes Jubiläum.
50 Jahre Skimittelschule Schruns
Das Team des Vorarlberger
Schulsport-Zentrum (VSZ) hat
allen Grund zum Jubeln, denn
die Teilnahme bei „Vorarlberg
am Teller“ wurde mit Silber
ausgezeichnet.
Die Initiative „Vorarlberg am Teller“
hat sich das Ziel gesetzt, regionale
und biologische Lebensmittel in
der Gemeinschaftsverpflegung
(Pflegeheime, Schulen, Kindergärten,
Krankenhäuser) zu forcieren. Über
den Wareneinsatz und einzelne
Produktkategorien, wie beispielsweise
Fleisch, Milch und Milchprodukte
sowie Obst und Gemüse, werden die
Anteile regionaler und biologischer
Lebensmittel aus Vorarlberg
ermittelt und zertifizierte Betriebe
mit Platin, Gold, Silber und Bronze
ausgezeichnet. Die erste Teilnahme
des VSZ brachte gleich Silber, was
einerseits für strahlende Gesichter
bei der Preisübernahme sorgte,
andererseits aber auch den Ehrgeiz auf
Gold erweckte. Regionalität spielt im
Vorarlberger Schulsport-Zentrum eine
sehr zentrale Rolle. Als Verpfleger von
vorwiegend Kindern und Jugendlichen
(seit diesem Schuljahr auch neu als
Schul- und Kindergartenverpfleger) ist
man sich auch der Verantwortung über
die Qualität der Speisen, die verarbeitet
werden, bewusst. Die Teilnahme bei
Vorarlberg am Teller bietet viele weitere
Anreize, diesen Weg noch intensiver zu
gehen.
Auszeichnung für Regionalität in der Küche
Im Bild v.l.: Elmar Egg (Geschäftsführer Schulsportzentrum), Isabelle Jochum (Gemeindevorstand), Richard Fleisch (Küchenchef Schulsportzentrum)
sowie Landesrat Christian Gantner
Gmesblättli 19
Schanzenzentrum Montafon Nordic
Das Schanzenzentrum in der
Zelfen ist als Trainingsstätte auch
im Sommer mit durchschnittlich
26.300 Sprüngen stark frequentiert.
Aber auch diverse Veranstalter finden
Gefallen an der Anlage, was ein erfreuliches Wachstum an wiederkehrenden Veranstaltungen im Sommer wie im Winter mit sich bringt. In der Sommersaison 2021 war die Schanze von möglichen 173 Tagen an 137 Tagen geöffnet, wovon nur 15 Tage nicht genutzt wurden. An 122 Tagen wurde auf den Anlagen somit trainiert bzw. fanden Wettbewerbe statt. Eine beachtliche Zahl für eine Trainingsanlage. Für die laufende Sommersaison 2022 zeichnet sich ein ähnliches Bild ab – wir berichten gerne wieder.
Termine Vorschau Schanzenzentrum Montafon Nordic
2. – 4. September 2022:
FIS Sommer Grand Prix Nordische
Kombination
24. – 26. September 2022:
VSV Cup (durchgeführt vom WSV
Tschagguns im Namen des Skiclub
Montafon Nordisch)
Sommerbetrieb auf dem Schanzenzentrum Montafon Nordic
Von unten nach oben anstatt
von oben nach unten: Verkehrte
Welt bei der vierten X Challenge
Montafon powered by Intersport
Fischer auf dem Schanzenzentrum
Montafon Nordic.
Nach langer Durststrecke war es den
Läufern endlich wieder gegönnt, die
Schanze einmal zu Fuß von unten
nach oben zu bezwingen. Dabei
wurden in 8 Kategorien die Sieger
gekürt:
• EINZEL männlich:
Jakob Mayer vom TS Jahn Lustenau
(2:37,2 min)
• EINZEL weiblich:
Melanie Mayer von der Turnerschaft
Jahn Lustenau (4:21,3 min)
• FRAUEN Staffel:
„Power Ladys“ vom Trail Running
Team Vorarlberg
• MÄNNER Staffel:
E-Werke Frastanz
• FAMILIEN Staffel:
Familie Hofer vom TS Lustenau
• MIXED Staffel:
„Super VSV“
• LEHRLING Staffel:
Team „VeniVidiVici 2.0“ der
Zumtobel Group
• FEUERWEHR Staffel:
Betriebsfeuerwehr Hydro 2, Nenzing
• FIRMEN Staffel: Team der
E-Werke Frastanz
Die Schul-X-Challenge konnte leider
nicht stattfinden. Weitere Infos und
Ergebnislisten finden sich auf www.
xchallenge.at
Hans-Peter Ess, einer der beiden
Veranstalter, zeigte sich erfreut über
die reibungslose Durchführung des
Events: „Bereits nur ein knappes
halbes Jahr nach der letzten Auflage
im Oktober 2021 konnte endlich mal
wieder in Shorts und T-Shirts gelaufen
und anstatt Tee Bier getrunken werden,
wenngleich natürlich das Einsetzen
des Regens etwas unglücklich war.
Es zeigt, dass wir unseren Weg samt
unserer Vision nun wieder aufnehmen
und fortsetzen und für den 28. April
2023 voller Hoffnung wieder planen
können, dann auch wieder mit der
so begeisterungsfähigen Schul-X
-Challenge“.
Die 5. X-Challenge findet voraussichtlich am 28. April 2023 statt.
4. X Challenge Montafon – der etwas andere Berglauf
auf der Schanze
20 Gmesblättli
Seinerzeit
Einführung
In der letzten Ausgabe des Gmesblättli
wurde der Heimatforscher Anton
Fritz (1901 – 1970) kurz portraitiert,
der seinen Lebensabend in
Tschagguns verbrachte. In seinen
umfangreichen Aufzeichnungen, die
auf Zeitzeugenberichten beruhen, hat
er sich mit den unterschiedlichsten
Themen befasst. In der vorliegenden
Ausgabe soll der Fokus auf die
Montafoner Krautschneider gelegt
werden. Auf eine allgemeine
Einführung zum Thema Saisonarbeit
sowie eine ausführliche Beschreibung
des Tagesablaufs der Krautschneider
folgen vier kurze Berichte zu
Krautschneidern aus Tschagguns aus
der Feder von Anton Fritz.
Montafoner Saisonarbeiter
Im Jahre 1864 veröffentlichte der
Schrunser Arzt und Sagenforscher
Franz Josef Vonbun in der 50. Ausgabe
der Zeitschrift „Die Gartenlaube“
einen Beitrag mit dem Titel „Der
fahrende Krautschneider“, in dem er
Folgendes schrieb: „Der Vorarlberger
ist ein wanderlustiger Mensch, der
Montavoner aber der wanderlustigste;
fast ein Drittel der Thalbewohner
(etwa neuntausend) geht jährlich in
mehrerlei Gestalten in’s Ausland.“
Eine dieser „Gestalten“ war eben
der Krautschneider. Bevor auf ihn
genauer eingegangen wird, lohnt es
sich aber, der Frage nachzugehen,
weshalb es früher überhaupt so viele
Montafoner*innen ins Ausland
gezogen hat. Museumsdirektor
Michael Kasper hat im Jahresbericht
2017 der Montafoner Museen, des
Heimatschutzvereins Montafon und
des Montafon Archivs dazu einen
interessanten Beitrag mit dem Titel
„Geschichte der Krautschneider im
Süden Vorarlbergs“ verfasst, in dem
er auf den Seiten 77 bis 86 unter
anderem über die Gründe für diese
Arbeitsmigration schrieb.
Das südliche Vorarlberg war
durch die Neuzeit hindurch stark
landwirtschaftlich geprägt. Es gab sehr
viele Bauern, die zwar persönlich frei
waren, deren landwirtschaftliche Klein-
und Kleinstbetriebe jedoch vielfach
nicht genug Ertrag einbrachten, um
die damals oftmalig kinderreichen
Familien zu ernähren. Deshalb gab
es im Montafon nicht nur zahlreiche
nebenerwerbliche Handwerksbetriebe,
sondern eben auch eine starke
saisonale Arbeitsmigration. Neben
den Männern gab es auch Frauen (z.
B. Ährenleserinnen) und Kinder, die
in der Ferne arbeiteten. Der Begriff
„Schwabenkinder“ für Kinder, die ins
Schwabenland zogen, um dort für Kost
und Logis sowie für eine Kleidergarnitur
und ein Paar neuer Schuhe zu
arbeiten, dürfte der Leserschaft in
diesem Zusammenhang ein Begriff
sein. Die Montafoner Männer zog es
besonders im 18. und 19. Jahrhundert
zu hunderten zur Saisonarbeit ins
Ausland, wie etwa nach Frankreich
und Deutschland, teilweise aber auch
in den Osten, wie beispielsweise nach
Ungarn. Dort arbeiteten sie etwa als
Maurer, Zimmerleute und Stuckateure.
Manche zogen aber auch im Frühjahr
als Sensenhändler und/oder im Herbst
als Krautschneider los, um im Ausland
das karge Familieneinkommen zu
vergrößern.
Krautschneider aus dem Montafon
Lange bevor der im Montafon
hergestellte Krauthobel (der hier
abgebildete sechsmesserige Krauthobel
stammt aus der 1. Hälfte des 19.
Jahrhunderts und ist im Montafoner
Heimatmuseum Schruns ausgestellt)
zu einem Exportschlager wurde,
zogen die Montafoner Krautschneider,
auch Krauthobler genannt, Jahr für
Jahr als Saisonarbeiter ins Ausland.
Dort bestand ihre Tätigkeit darin,
die Krautköpfe zu Sauerkraut
einzuschneiden. Der aus Feldkirch
stammende und in Innsbruck als
Bibliothekar tätige Volkskundler und
Historiker Ludwig von Hörmann
schrieb in seinem 1895 erschienenen
Werk mit dem Titel „Wanderungen
in Vorarlberg“ auf Seite 72 Folgendes
über die Krautschneider: „Die
interessantesten dieser [Montafoner]
Wandervögel sind jedenfalls die
Krautschneider, die Ende September,
wenn die Krautköpfe zum Schnitte
reif sind, in grauer Joppe und grünem
Tirolerhut in alle Welt ziehen und den
Hausfrauen am Rhein und an der Donau
mit ihren sechsmesserigen Hobeln das
Kraut schneiden.“ Genaueres zu den
Krautschneidern hat Anton Fritz im
40. Heft seiner heimatkundlichen
Heftsammlung niedergeschrieben.
Erstmals veröffentlicht wurde dies
in einem Beitrag im Jahresbericht
der Montafoner Museen, des
Heimatschutzvereins Montafon und
des Montafon Archivs des Jahres 2019
(S. 143-157). Anton Fritz hat am 29.
Juni 1939 den damals 82-jährigen
Kasper Netzer aus St. Gallenkirch
zum Tagesablauf der Krautschneider
befragt. Netzer, der 32 Jahre lang auf
Krautschnitt ging, darunter auch
30 Jahre ohne Unterbrechung in
die ungarische Stadt Fünfkirchen,
die nahe der kroatischen Grenze
liegt und noch heute ein Zentrum der Deutschschwaben ist, erinnerte sich wie folgt an seine Arbeit als Krautschneider:
Tschaggunser Krautschneider in den Aufzeichnungen des Heimatforschers Anton Fritz
Gmesblättli 21
Seinerzeit
„Unser Tagewerk begann sehr früh und
es kam vor, daß wir schon um 4 h früh
begannen, wenn es pressierte und oft
bis Mitternacht schnitten. Meistens
mußten wir das Kraut schneiden, selten
auch noch einmachen. Wir gingen oft
in 5 – 6 Häuser in einem Tage, wenn
es kleinere Kunden waren. Manchmal
mußten wir das Kraut jedoch auch
einlegen; es war dies überhaupt örtlich
verschieden. Wenn wir das Kraut einstampfen mußten, taten wir dies mit den Füßen, die wir vorher wuschen.
Dann aber gab man uns saubere
Socken, obwohl das eigentlich keinen
Wert hatte und mit diesen Socken
an, stampften wir das Kraut ein, ohne
Holzschuhe anzuhaben oder so. Es
ging dies viel leichter als das Stampfen
mit einem Schlägel, bes[onders]
bei größeren ,Krütern‘ (dieser [so!]
Ausdruck des Krautschneiders verwendete der oft und man versteht darunter das einem Kunden gehörige Kraut; es gab kleinere und größere ,Krüter‘). Manche Kunden aber wieder bestanden auf dem Einstampfen mit dem Schlägel, besonders bei kleineren ,Krütern‘. In Pest u. a. aber mußte[n] die Mo[ntafoner] das Kraut wieder mit Holzschuhen einstampfen und zwar mußten sie es dort überall einstampfen mit diesen Holzschuhen. Es war also örtlich sehr verschieden. Die Krautköpfe waren in Ungarn klein, viel kleiner als bei uns, aber viel kecker, hart. Die weichen Köpfe mochten sie dort nicht. Lohn hatten wir per 100 Köpfen schneiden gewöhnlich 40 – 50 Kr[onen], je nachdem [wie] man einig wurde. Wir verdienten durchschnittlich auf dem Krautschnitt 150 fl. [Florentiner Gulden] oft weniger, oft mehr.
Wir waren auf der Bahn 2 Tage und 3
Nächte auf dem Weg bis Fünfkirchen
mit dem Personenzug. Die Fahrpreise waren auch im Laufe [der] Zeit sehr verschieden. Schließlich wurden sie so teuer, daß ich deshalb nicht mehr hinunterging. Zuerst waren sie teuer, dann lange weit billiger, dann wieder teurer. Unser Quartier hatten wir in Fünfkirchen in dem Gasthause immer, es waren sehr nette Leute, die uns kannten und uns vertrauten. Es waren auch Deutsche. Dort schliefen wir und aßen auch und wir waren dort aufgehoben wie daheim. Morgens und abends aßen wir immer dort, oft auch mittags, nur bei größeren ,Krütern‘ aßen wir oft an unserem jeweiligen Arbeitsplatz. Wir bekamen auch bei unseren Kunden Wein genug, den sie in großen Häfen meist brachten; später aber geriet dort der Wein nicht mehr und dann hörte das Weingeben auch auf. Beim Bischof, in Klöstern u. a.
größeren Betrieben hatten wir größere
,Krüter‘. Die Zahlung erfolgte bei
kleineren ,Krütern‘ gleich nach dem
Schnitt, bei größeren kassierten wir im
allgem[einen] erst ein, ehe wir heimgingen. Unsere Krauthöbel ließen wir jeweils in unserem Quartiere unten, ehe wir heimgingen. Ich hatte 2 Höbel.
Wir hatten einen festen Stecken, den
stellten wir auf und legten den Hobel
drauf und schnitten so; es ging so
besser. Auf unseren Wegen diente uns
der Stock zugleich auch als Schutzwaffe. Denn man kam in allerlei Lagen und an allerlei Orte, wo das Verweilen nicht immer gefahrenlos war und wo man hie und da achtgeben mußte. Ein Dajeng von Tschagguns z.B. wurde in Pest von Ungarn ermordet, wie ich hörte, totgeworfen. – “
Tschaggunser Krautschneider
Besagter Dajeng war laut den Aufzeichnungen von Anton Fritz nicht der einzige Krautschneider aus Tschagguns und er war auch nicht der Einzige, der während seiner Saisonarbeit gewaltsam zu Tode kam, wie den folgenden vier Kurzberichten aus dem hinteren Teil von Heft 40 über die Krautschneider entnommen werden kann: „Von Räubern getötet: Franz Jos. Schuchter von Tschagguns, geb. in Nr. 52 anno 1833, ging auf den Krautschnitt in die Gegend von Budapest. Er wohnte in Soroksar bei Budapest in einem Pfarrhofe, in dem Pfarrer und Frühmesser wohnten. Und zwar wohnte er im unteren Stock. Eines Tages, der Frühmesser war fort, schellte es und die Köchin glaubte, der Frühmesser komme zurück und öffnete. Da kamen aber Räuber herein und schlugen die Köchin blutig, sodaß das Blut in der Küche herumspritzte. Auf ihr Schreien hin, wollte ihr Schuster [korrekt:
Schuchter] zu Hilfe kommen. Wie
es dann ging, weiß man nicht genau,
kurz, die Räuber schlugen ihn mit einer
Axt tot. Dies war am 13.11.1890 wohl
abends oder in der Nacht, da [sich]
sonst Schuster [so!] nicht im Hause
befunden hätte. Schuster [so!] wurde
in Soroksar begraben. Der Pfarrer, der
im oberen Stocke wohnte, schrie um
Hilfe und wurde gerettet. Die Mörder
aber wurden gefangen genommen und
durch den Strang hingerichtet.
(Alt-Bürgermeister Anton Brugger.)
Weitere Tschaggunser Krautschneider:
Weitere Tschaggunser Krautschneider
waren die 2 Brüder Ulrich Vonier,
geb. 1847, † 1925, wohnte in Nr.
220 und Joh. Jos. Vonier, geb. 1850,
† 1915 (?). (Er zog später nach
Schruns!) Die beiden Brüder gingen als
Krautschneider nach Salzburg; einer
von ihnen schnitt auch dem Salzburger
Erzbischof mehr als 20 Jahre lang zu
dessen vollster Zufriedenheit das Kraut
ein, sodaß er dafür eine eigene Medaille
bekam.
(Der Titel hieße daher besser:
,Bischöfliche Krautschneider‘!)
(Erzählt von Alt-Bürgermeister Anton
Brugger 1969.)
Weitere Tschaggunser Krautschneider:
Auch die beiden Brüder Ignaz und
Christian Dajeng waren Tschaggunser
Krautschneider – Ignaz, geb. 1845 in
Nr. 250, starb in Schruns 1924. Beide
gingen nach Ungarn auf den Krautschnitt.
In Ungarn erschlagen:
Christian Dajeng, Bruder von Ignaz,
geb. 1846, ging auf den Krautschnitt
nach Pest in Ungarn. Wie er an
einem Neubaue vorbeiging, fiel ein
Ziegelstein herunter, gerade auf seinen
Kopf und verletzte ihn so schwer, daß
er wenige Tage später starb und dort
begraben wurde.
(Erzählt v. Alt-Bgm. Anton Brugger.)“
Dr. Andreas Brugger
(Montafoner Museen/Montafon
Archiv)
22 Gmesblättli
Aktivpark1
ERLEBNISREICH
09.07. – 11.09.2022 täglich von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Das Erlebnisreich im Aktivparkzelt bietet beste Voraussetzungen für ein Schlechtwetterprogramm, ist aber genauso bei Sonnenschein ein Spaßgarant mit diesen tollen Möglichkeiten:
Trampoline, Bungee-Trampolin, Rennstrecke für Elektroautos (Junior- und Minicars), Aktiv-Racers (Tretautos), Tischfußball, Air-Hockey, Riesenrutsche, Spiralrutsche, 100 m² großer Bootsteich, Bambini-Areal und Sommereislauf.
Telefon: +43 664 810 630 5 oder +43 5556 21 222
ELEBNISWALD
Der Erlebniswald ist ein wahres Abenteuerland mit Hochwippe, Kettenkarussell, Drehwippe, Praterkarussell, Turmkletteranlage, Schaukeln und 25-m-Seilbahn. Hier befinden sich auch Grillplätze und eine Lagerfeuerstelle, welche u.a. für Kindergeburtstage, Schulabschlusstage die ideale Voraussetzung für ein gelungenes Fest bieten. Ein großer Sandkasten lädt die Kinder zum Verweilen ein. Für eine kleine Auszeit stehen Tische und Bänke zur Verfügung. Im Erlebniswald befindet sich auch ein schattiger Grillplatz (Grillplatzgebühr € 19,--).
Telefon: +43 5556 21 222, E-Mail: info@aktivpark-montafon.at ALPENBAD Montafon 20.05.2022 bis 11.09.2022 / täglich bei Schönwetter von 9.00 bis 20.00 Uhr / Jeden Freitag von Mitte Juni bis Mitte August Abend Schwimmen bis 21:00 Uhr Das Alpenbad Montafon bietet mit Naturbadeteich, 50-m- Schwimmbahnen, Sprungfelsen, 25-m-Sportbecken, Strömungskanal, Doppelwellenrutsche, 70-m-Röhrenrutsche und einem Mutter-Kind-Bereich mit Sandkasten und Baby-Becken bunte Abwechslung für die gesamte Familie, großzügige Spielwiese, Beachvolleyballplatz, uvm... Kulinarisch verwöhnt werden unsere Gäste vom Café Strandkorb mit Burgerspezialitäten, Coctails uvm.
Telefon: +43 664 883 809 83 oder +43 5556 21 222
MINIGOLF in Schruns
bis 03.07.2022: Do-So und Feiertag
04.07. – 11.09.2022: täglich
12.09. – 26.10.2022: Sa, So und Feiertag
Jeweils ab 13.30 Uhr bis Einbruch der Dämmerung
(nur bei guter Witterung)
Mit den wenigsten Schlägen zum Sieg: Der Minigolfplatz befindet sich bei der Talstation der Hochjoch-Bahn im Zentrum von Schruns. 18 Hindernisse gilt es hier mit Geschicklichkeit und Präzision zu meistern.
Telefon: +43 664 961 77 92 oder +43 664 81 06 305
FUSSBALLPLATZ
Die Fußballplätze des Aktivparks Montafon, die Trainingsrasen der Spanischen Nationalmannschaft waren, werden nicht nur von den Profis geschätzt, sondern werden auch von Amateur- und Jugendmannschaften gerne genutzt.
Telefon: +43 664 102 368 0
TENNISPLÄTZE
Täglich von 7:00 Uhr bis 22:00 Uhr geöffnet
Die Tennisanlage mit 7 Sand-Tennisplätzen ist die Homeadresse des Tennisclubs Montafon. Gäste sind herzlich willkommen!
Vorreservierungen sind nur für Gruppen notwendig.
NEU – Platzreservierungen – Online-Buchungssystem oder
direkt auf der Anlage im Eigangsbereich mittels Touchscreen einloggen. NEU – Trainerstunden – Online-Buchungssystem oder nach Vereinbarung.
BEACHVOLLEYBALL
2 tolle Beachvolleyballplätze im Alpenbad Montafon bieten beste Voraussetzungen für Volleyball-Matches im Sand.
Platzreservierungen Telefon: +43 664 883 809 83
Aktivpark Montafon – Vorarlbergs größter
In- und Outdoor-Sport-Freizeit-Park
TSCHAGGUSR
DORF
HOCK
AM VOLKSSCHULPLATZ
MIT
TSCHAGGUSR
SOMMERMARKT
DORFHOCK
BEWIRTUNG
GOLA DROLI TSCHAGGUNS
MUSIKALISCHE
UMRAHMUNG:
03.06. MUVUKANTEN
01.07. HARMONIEMUSIK TSCHAGGUNS
05.08. HARMONIEMUSIK TSCHAGGUNS
JEWEILS FREITAG
17 - 22 UHR
03.06.
01.07.
05.08.
facebook.com/Schruns-Tschagguns
+43 5556 21222
GEMEINDEAMT
Schrunser Kirchplatz
Sommer / Herbst 2022
Sommermarkt
bis 22. September / jeden Donnerstag ab 9:00 Uhr
Zahlreiche Marktfahrer bieten regionale Produkte an –
Alpkäse, Obst- und Gemüse, Wurst, allerhand Handgemachtes und vieles mehr.
"Luaga, losna & stuna"
Die Kulturführungen Montafon laden vom Montag, 20. Juni bis Sonntag, 2. Oktober wöchentlich zum Besuch im Museum jeweils Mittwoch um 16:00 Uhr, Museumsführung Schruns, Führung kostenfrei Platzkonzerte Harmoniemusik Schruns jeweils Donnerstag, 23.06. / 07.07. / 21.07. / 11.08.
Beginn 20:00 Uhr
Montafoner Abend
jeweils Donnerstag, 30.06. / 04.08. / 25.08. / Beginn 20:00 Uhr Eine besondere Stimmung mit den Klängen des Alphorns, traditionellen Tänzen und urigen Schuhplattlern versprechen die Montafoner Abende mit der Trachtengruppe Schruns.
Schrusr Plätzli Fäscht
Freitag, 8. Juli, 12. August und 9. September / 17:00 Uhr verschiedene „Plätzli“ im Dorfzentrum Schruns Guats a schöna klina Plätzli met Musig Musik bis 22:00 Uhr und Bewirtung durch heimische Gastronomen bis 23:00 Uhr AktivpArk und Ortsm Arketing Sommerbar 22 / MAP Kellergalerie montartphon Samstag, 9. Juli bis Sonntag, 17. Juli / Kulturbühne Schruns mit gegenüberliegendem Park beim Spielplatz https://sommerbar.at/ Montafoner Resonanzen / Stand Montafon Donnerstag, 4. August bis Freitag, 16. September Programmdetails unter www.montafon.at/montafoner- resonanzen
10. Mittelalterspektakel für Familien in Schruns
Freitag, 19. August bis Sonntag, 21. August Zum 10. Mal verwandelt sich der Ortskern in Schruns in ein mittelalterliches Spektakel.
Bura Markt mit Sura Kees Prämierung
Samstag, 1. Oktober / 9:00 bis 16:00 Uhr Kirchplatz Schruns Lange Kunst- & Einkaufsnacht Schruns Freitag, 14. Oktober . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Änderungen sind nicht ausgeschlossen. Detailinformationen finden Sie unter www.facebook.com/schruns-tschagguns AktivpArk und Ortsm Arketing Tschagguns Sommer / Herbst 2022
3. Montafoner Kulturnacht
Kultur, Kunst und Begegnung – ein Abend der kulturellen
Interaktion im Ortszentrum von Tschagguns
Samstag, 25. Juni, 19:00 Uhr – 23:30 Uhr
www.montafon.at/de/Veranstaltungskalender/3.Montafoner-Kulturnacht_e_62864 Tschaggusr Dorfhock Dämmerschoppen & Sommermarkt mit der Harmoniemusik Tschagguns / Bewirtung durch den Verein Gola Droli Freitag, 1. Juli, 17:00 – 22:00 Uhr Volksschulplatz Tschagguns Luaga, Losna & Stuna: Führungen „Altes Schualhüsli Bitschweil“, Sonntag / 13:30 Uhr – 16:00 Uhr „Wintersportsammlung Montafon“, Montag / 14:30 Uhr – 17:30 Uhr „Alte Säge Mülli Latschau“, Freitag / 13:30 Uhr – 16:00 Uhr (+ Schausägen)
"Luaga, losna & stuna" – die Kulturführungen Montafon
laden wöchentlich bei freiem Eintritt zum Besuch –
vom 20.06. bis 2.10.
Sommermärkte
Zahlreiche Marktfahrer bieten im Rahmen des „Tschaggusr
Dorfhock“ die unterschiedlichsten regionalen
Produkte aus eigener Produktion an.
Freitag, 1. Juli und Freitag, 5. August jeweils von
17:00 – 22:00 Uhr / Volksschulplatz Tschagguns
Platzkonzerte Harmoniemusik Tschagguns
Jeweils Mittwoch, 20.07. / 27.07. / 10.08. / 17.08. / 24.08. / 31.08. / ab 20.30 Uhr / Volksschulplatz Tschagguns M³ Montafon Mountainbike Marathon Donnerstag, 28. Juli bis 30. Juli – Programm unter www.montafon.at/m3/de/Programm.at Montafoner Resonanzen Eröffnungskonzert der Montafoner Resonanzen mit dem Quartetto Gioachino Donnerstag, 4. August / 20:15 – 21:30 Uhr Pfarr- und Wallfahrtskirche Tschagguns Tschaggusr Dorfhock Dämmerschoppen & Sommermarkt mit der Harmoniemusik Tschagguns / Bewirtung durch den Verein Gola Droli Freitag, 5. August, 17:00 – 22:00 Uhr Volksschulplatz Tschagguns Montafoner Resonanzen Jazz am Stausee mit den Jailhouse Jazzmen Sonntag, 14.08. / 20:15 – 22:00 Uhr Stausee Latschau (Klettergarten)
Jazz auf der Schutzhütte
Sonntag, 21.08. / 11:30 – 14:30 Uhr
Tilisunahütte
Tschaggusr Kilbi
Sonntag, 11. September / ab 11:00 Uhr
Volksschulplatz Tschagguns
Alpabtrieb
voraussichtlich Samstag, 17. September
Ortszentrum Tschagguns
Änderungen sind nicht ausgeschlossen. Detailinformationen finden Sie unter www.facebook.com/schruns-tschagguns
GEMEINDEAMT
Schrunser Kirchplatz
Sommer / Herbst 2022
Sommermarkt
bis 22. September / jeden Donnerstag ab 9:00 Uhr
Zahlreiche Marktfahrer bieten regionale Produkte an –
Alpkäse, Obst- und Gemüse, Wurst, allerhand Handgemachtes und vieles mehr.
"Luaga, losna & stuna"
Die Kulturführungen Montafon laden vom Montag, 20. Juni bis Sonntag, 2. Oktober wöchentlich zum Besuch im Museum jeweils Mittwoch um 16:00 Uhr, Museumsführung Schruns, Führung kostenfrei Platzkonzerte Harmoniemusik Schruns jeweils Donnerstag, 23.06. / 07.07. / 21.07. / 11.08.
Beginn 20:00 Uhr
Montafoner Abend
jeweils Donnerstag, 30.06. / 04.08. / 25.08. / Beginn 20:00 Uhr Eine besondere Stimmung mit den Klängen des Alphorns, traditionellen Tänzen und urigen Schuhplattlern versprechen die Montafoner Abende mit der Trachtengruppe Schruns.
Schrusr Plätzli Fäscht
Freitag, 8. Juli, 12. August und 9. September / 17:00 Uhr verschiedene „Plätzli“ im Dorfzentrum Schruns Guats a schöna klina Plätzli met Musig Musik bis 22:00 Uhr und Bewirtung durch heimische Gastronomen bis 23:00 Uhr AktivpArk und Ortsm Arketing Sommerbar 22 / MAP Kellergalerie montartphon Samstag, 9. Juli bis Sonntag, 17. Juli / Kulturbühne Schruns mit gegenüberliegendem Park beim Spielplatz https://sommerbar.at/ Montafoner Resonanzen / Stand Montafon Donnerstag, 4. August bis Freitag, 16. September Programmdetails unter www.montafon.at/montafonerresonanzen
10. Mittelalterspektakel für Familien in Schruns
Freitag, 19. August bis Sonntag, 21. August
Zum 10. Mal verwandelt sich der Ortskern in Schruns in ein mittelalterliches Spektakel.
Bura Markt mit Sura Kees Prämierung
Samstag, 1. Oktober / 9:00 bis 16:00 Uhr
Kirchplatz Schruns
Lange Kunst- & Einkaufsnacht Schruns
Freitag, 14. Oktober
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Änderungen sind nicht ausgeschlossen. Detailinformationen finden Sie unter www.facebook.com/schruns-tschagguns AktivpArk und Ortsm Arketing Tschagguns Sommer / Herbst 2022
3. Montafoner Kulturnacht
Kultur, Kunst und Begegnung – ein Abend der kulturellen
Interaktion im Ortszentrum von Tschagguns
Samstag, 25. Juni, 19:00 Uhr – 23:30 Uhr
www.montafon.at/de/Veranstaltungskalender/3.Montafoner-Kulturnacht_e_62864 Tschaggusr Dorfhock Dämmerschoppen & Sommermarkt mit der Harmoniemusik Tschagguns / Bewirtung durch den Verein Gola Droli Freitag, 1. Juli, 17:00 – 22:00 Uhr Volksschulplatz Tschagguns Luaga, Losna & Stuna: Führungen „Altes Schualhüsli Bitschweil“, Sonntag / 13:30 Uhr – 16:00 Uhr „Wintersportsammlung Montafon“, Montag / 14:30 Uhr – 17:30 Uhr „Alte Säge Mülli Latschau“, Freitag / 13:30 Uhr – 16:00 Uhr (+ Schausägen)
"Luaga, losna & stuna" – die Kulturführungen Montafon
laden wöchentlich bei freiem Eintritt zum Besuch –
vom 20.06. bis 2.10.
Sommermärkte
Zahlreiche Marktfahrer bieten im Rahmen des „Tschaggusr
Dorfhock“ die unterschiedlichsten regionalen
Produkte aus eigener Produktion an.
Freitag, 1. Juli und Freitag, 5. August jeweils von
17:00 – 22:00 Uhr / Volksschulplatz Tschagguns
Platzkonzerte Harmoniemusik Tschagguns
Jeweils Mittwoch, 20.07. / 27.07. / 10.08. / 17.08. / 24.08. / 31.08. / ab 20.30 Uhr / Volksschulplatz Tschagguns M³ Montafon Mountainbike Marathon Donnerstag, 28. Juli bis 30. Juli – Programm unter www.montafon.at/m3/de/Programm.at Montafoner Resonanzen Eröffnungskonzert der Montafoner Resonanzen mit dem Quartetto Gioachino Donnerstag, 4. August / 20:15 – 21:30 Uhr Pfarr- und Wallfahrtskirche Tschagguns Tschaggusr Dorfhock Dämmerschoppen & Sommermarkt mit der Harmoniemusik Tschagguns / Bewirtung durch den Verein Gola Droli Freitag, 5. August, 17:00 – 22:00 Uhr Volksschulplatz Tschagguns Montafoner Resonanzen Jazz am Stausee mit den Jailhouse Jazzmen Sonntag, 14.08. / 20:15 – 22:00 Uhr Stausee Latschau (Klettergarten)
Jazz auf der Schutzhütte
Sonntag, 21.08. / 11:30 – 14:30 Uhr
Tilisunahütte
Tschaggusr Kilbi
Sonntag, 11. September / ab 11:00 Uhr
Volksschulplatz Tschagguns
Alpabtrieb
voraussichtlich Samstag, 17. September
Ortszentrum Tschagguns
Änderungen sind nicht ausgeschlossen. Detailinformationen finden Sie unter www.facebook.com/schruns-tschagguns
TSCHAGGUSR
SOMMeR
2022
TSCHAGGUSR
SOMMERMARKT
im Rahmen des Dorfhock
DORFHOCK
VOLKSSCHULPLATZ, ab17:00 UHR
BEWIRTUNG GOLA DROLI TSCHAGGUNS
03.06. Muvukanten
01.07. Harmoniemusik Tschagguns
05.08. Harmoniemusik Tschagguns
PLATZKONZERTE
HARMONIEMUSIK TSCHAGGUNS
Volksschulplatz
jeweils 20:30 Uhr
20.07. | 27.07. | 10.08.
17.08. | 24.08. | 31.08.
TSCHAGGUSR
KILBI
11.09.
MONTAFONER
RESONANZEN
04.08. | 20:15 UHR
Eröffnung Montafoner REsonanzen
Bläser Quartetto Gioachino
WALLFAHRTSKIRCHE TSCHAGGUNS
14.08. | 20:15 UHR
JAZZ AM STAUSEE LATSCHAU | Jailhouse Jazzmen
(bei Schlechtwetter Feuerwehrhaus Latschau)
21.08. | 11:30 Uhr
JAZZ AUF DER TILISUNAHÜTTE | Jazz-Refugees
02.09. | 20:15 Uhr
Orgelkonzert mit Hannfried Lucke
WALLFAHRTSKIRCHE TSCHAGGUNS
BEWIRTUNG
GOLA DROLI
facebook.com/Schruns-Tschagguns
+43 5556 21222
Volksschulplatz
jeweils Freitag 17 - 22 Uhr
03.06. | 01.07. | 05.08.
Gmesblättli 27
Aktivpark
Beweg dich schlau! Championship
Intersport Fischer FC Schruns nahm
an der Aktion von Servus TV & Felix
Neureuther teil. Diese Initiative für
mehr Bewegung bei Kindern findet
immer mehr Anhänger. Vorrangiges Ziel der Initiative ist es, Kindern Spaß an der Bewegung zu vermitteln – dies erfolgt durch Übungen, die Geist und Körper gleichzeitig fordern sowie die Leistungsfähigkeit steigern und eventuell aufkommenden Stress mindern.
Insgesamt hatten die Kinder sechs
Übungen mit den Schwerpunkten
Gleichgewicht, Schnelligkeit, Kraft,
Koordination, Stacking und Beweglichkeit zu bewältigen. Vier Trainer des Intersport Fischer FC Schruns und zwei Trainer des SV Gaschurn- Partenen wurden eigens dazu geschult und gaben ihr Wissen den Kindern über längere Zeit weiter.
Das Landesfinale fand am 26. Mai auf
der Sportanlage in Schruns-Tschagguns statt, bei welchem Teams im Volksschulalter teilnahmen. Das Landesfinale war ein toller Tag. Super Wetter in einer großartigen Umgebung und viele glückliche Kinder.
Vielen Dank an die Organisatoren
und Helfer des Intersport Fischer FC
Schruns und dem Team von Servus
TV & Felix Neureuther für den
Besuch und die Durchführung!
Der Ortskern in Schruns (Schruns
Kirchplatz) verwandelt sich vom 19. - 21.8.2022 (Fr – 14:00 bis 21:00 Uhr, Sa – 10:00 bis 21:00 Uhr, So – 10:00 bis 17:00 Uhr) zum mittelalterlichen Schauplatz und lädt zu einer Reise in die Zeit von Rittern, Gauklern und Minnesängern ein!
Kinderprogramm
Ein buntes Kinderprogramm mit
Mitmachjonglieren, Holzstelzen Walk
Act, Papierhersteller, Kinderschminken und tollen Spielen wartet auf die kleinsten Besucher. Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie. Auf dem Kirchplatz in Schruns kämpfen Ritter um die Gunst der Mägde.
Musiker und Minnesänger erzählen
in ihren Weisen vom Leben aus dieser
Zeit. Zahlreiche Händler und Handwerksleute bieten ihre Waren feil.
Erleben Sie atemberaubende Schwertkämpfe hautnah sowie Feuerschlucker, Gaukler, altes Handwerk und vieles mehr. Musikalische Darbietungen auf Sackpfeife und Trommel mit den Gruppen Furax und Beinhaus.
Auch die „Fahima Hexen“ werden
ihr Unwesen auf dem Kirchplatz in
Schruns treiben und deren Hexentanz
zum Besten geben.
Zahlreiche kulinarische Köstlichkeiten und Spezialitäten runden das mittelalterliche Angebot ab.
Altes Handwerk & Lagerleben
Traditionelle und teils ausgestorbene
Bräuche geben dem Marktgeschehen
die passende Atmosphäre. Alte Handwerkszünfte wie Schmied, Schuhmacher, Glaskünstler oder Papierschöpfer werden vorgeführt und laden zum Mitmachen ein. Zudem findet ein großes Lagerleben statt, das für die Besucher frei zugänglich ist.
Freier Eintritt an allen Tagen!
Mittelalterspektakel für Familien in Schruns
PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY
© Foto: Oliver Lerch
TSCHAGGUSR
SOMMeR
2022
TSCHAGGUSR
SOMMERMARKT
im Rahmen des Dorfhock
DORFHOCK
VOLKSSCHULPLATZ, ab17:00 UHR
BEWIRTUNG GOLA DROLI TSCHAGGUNS
03.06. Muvukanten
01.07. Harmoniemusik Tschagguns
05.08. Harmoniemusik Tschagguns
PLATZKONZERTE
HARMONIEMUSIK TSCHAGGUNS
Volksschulplatz
jeweils 20:30 Uhr
20.07. | 27.07. | 10.08.
17.08. | 24.08. | 31.08.
TSCHAGGUSR
KILBI
11.09.
MONTAFONER
RESONANZEN
04.08. | 20:15 UHR
Eröffnung Montafoner REsonanzen
Bläser Quartetto Gioachino
WALLFAHRTSKIRCHE TSCHAGGUNS
14.08. | 20:15 UHR
JAZZ AM STAUSEE LATSCHAU | Jailhouse Jazzmen
(bei Schlechtwetter Feuerwehrhaus Latschau)
21.08. | 11:30 Uhr
JAZZ AUF DER TILISUNAHÜTTE | Jazz-Refugees
02.09. | 20:15 Uhr
Orgelkonzert mit Hannfried Lucke
WALLFAHRTSKIRCHE TSCHAGGUNS
BEWIRTUNG
GOLA DROLI
facebook.com/Schruns-Tschagguns+43 5556 21222
Volksschulplatz
jeweils Freitag 17 - 22 Uhr
03.06. | 01.07. | 05.08.
28 Gmesblättli
Kleinkindbetreuung
Und wieder einmal neigt sich ein
Waldspielgruppenjahr dem Ende zu.
Zu diesem Anlass möchten wir uns
bedanken: Nicht nur bei den Kindern
selbst und ihren Eltern für ihr
Vertrauen, sondern auch besonders
für unsere tollen Möglichkeiten,
das Konzept Waldspielgruppe
überhaupt durchführen zu können.
In der großen Vielfalt der Natur
können und dürfen unsere Au Graga
nämlich besonders schöne Tage
verbringen, sich selbst kennenlernen,
tolle Freundschaften schließen und
die Umgebung mit all ihren Sinnen
entdecken.
Stichwort Sinne:
Ein gutes Zusammenspiel dieser Sinne
in Verbindung mit Bewegung, wie
unsere Kinder es im Wald erleben, ist
die ideale Voraussetzung zum Erlernen
aller menschlichen Funktionen.
Seien es sprachliche, kognitive oder
zwischenmenschliche Fähigkeiten,
der Wald und unser Konzept bieten
die beste Möglichkeit zur kindlichen
Entwicklung. Würde hierbei die
Bewegung fehlen, würden sämtliche
Kompetenzen kaum oder gar nicht
nachhaltig erlernt und im Gehirn des
Kindes abgespeichert werden. Mit
diesem Grundbaustein des Lernens
durch das Erfahren aller Sinne, kann
später im Schulalter leichter und
verständlicher gelernt werden.
Wir sind also froh, unseren Au Graga
diese Grundvoraussetzungen immer
wieder ermöglichen zu können und
freuen uns auf neue, abendteuerlustige
und lernfreudige Kinder in unserer
Gruppe!
Waldspielgruppe Au Graga
Gmesblättli 29
Kleinkindbetreuung
D`Quattapätschkind
Dr Früahlig isch för Quattapätsch a bsondrigi Ziet,
ma hört sie schaffa vo noh und wiet.
Of am Wärchbank tuan sie hammera und saga,
Und a biz of da Schäukili gaga.
Im großa Sandkasta kunnt usranschiarts Gschiar weder zor Geltig, Quattapäsch sen halt vielfältig.
Bsondrigi Fröd, macht z jausna of dr Kilkastäga,
D Ussicht vo dert doba isch efach verwäga.
D Ellen, Gertrud und d Julia hon all fescht im Blick,
Und kennen scho a jedem sin bsondriga Tick.
Bald scho wörran 8 Quattapätsch in Kindergarta wieter go, Gäggili muas ma wenns a dr Ziet isch, wieter züha loh.
Des bedütad aber oh weder Platz för neui Kind,
Insgesamt finden 16 Familien im Herbscht an Platz för iahran kliena Wirbelwind.
(Julia Reynolds)
Spielgruppe Quattapätsch, Tschagguns
für Kinder ab 2 Jahren bis zum Kindergarteneintritt
Montag bis Donnerstag von 7.30 – 12.30 Uhr
Kontakt: Ellen Wachter, 0664 570 1624
quattapaetsch.tschagguns@gmail.com
30 Gmesblättli
Tag der offenen Tür
2022
Endlich konnten wir nach zwei Jahren Pause unseren Tag der offenen Tür wieder wie gewohnt abhalten. Unter dem Motto „luaga, losna, usprobiara“ lernten unsere kleinen und großen Besucher das musikalische Märchen „Grüffelo“ mit Streichinstrumenten als Begleitung kennen.
Bildquelle: Diedrich Onnen
Strahlende Kinderaugen lauschten dem Zupfen und Blasen,
dem Streichen und Schlagen, entlockten selbst den Instrumenten die ersten Töne und ließen sich von den wunderbaren Klängen verzaubern.
Onlineanmeldungen für das kommende Schuljahr sind jetzt
& jederzeit über unsere Homepage www.musikschule-montafon.at, oder per Mail musikschule@montafon.at möglich.
Musikschule
Gmesblättli 31
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32 Gmesblättli
VHS-Sommer 2022
Intensiv-Förderkurse (Sommerschule)
VOLKSSCHÜLER*INNEN: Deutschund Mathematik
MS/AHS (Unterstufe): Deutsch, Englisch, Mathematik
(nur ein Fach wählbar)
Mo, 8.8.–Fr,19.8.2022 (2 Wochen)
Unterrichtszeiten:täglich von 8:30–12:15 Uhr
Kursort:Bundesschulzentrum BHAK/HLT,Schillerstr. 10, 6700 Bludenz Ziele:Versäumtesnachholen –Lücken schließen –Lehrstoff wiederholen Sommerkurse für Kinder 10-Finger-System & Coding-Kurse 29.8.–2.9. / 5.9. –9.9.2022 (jeweils 9:00 –12:00 Uhr)
Kinderworkshop Englisch: talking –singing–acting (8–11Jahre)
22.8.–2.9.2022 (2 Wochen, jeweils 9:00 –12:00 Uhr)
Für nähere Informationen fordern Sie bitte unseren Folder an:
Volkshochschule Bludenz, Zürcherstr. 48, 6700 Bludenz,
T: 05552/ 65205, E: info@vhs-bludenz.at; Web: www.vhs-bludenz.at Volkshochschule
Gmesblättli 33
Werbung
34 Gmesblättli
Vereine
Nachdem aufgrund der Corona-
Pandemie seit 2 Jahren keine
Ehrungen bei der Harmoniemusik Tschagguns mehr durchgeführt werden konnten, wurde am 7.5.2022 ab 20.00 h im Turnsaal der VS Tschagguns ein Ehrungsabend für langjährige Mitglieder der Harmoniemusik Tschagguns und des Vorarlberger Blasmusikverbandes durchgeführt.
Nach der Taktstockübergabe von
Stefan RUPRECHT an unsere
neue Kapellmeisterin Katharina
BATLOGG und der folgenden Konzertstücke fanden die Ehrungen statt.
Vom Vorarlberger Blasmusikverband,
vertreten durch den Bezirksobmann
Thomas RUDIGIER, wurde für 50-
jährige Mitgliedschaft Otto BAHL
geehrt. Er erhielt das ‚Goldene Ehrenzeichen‘ des Blasmusikverbandes.
Für 25-jährige Mitgliedschaft erhielten Marina KASPER, Lothar ERNE, Stefan RUPRECHT und Herbert SCHUSTER das Silberne Ehrenzeichen.
Zudem wurde Herbert SCHUSTER
zum Ehrenmitglied der Harmoniemusik Tschagguns ernannt. Obmann David BITSCHNAU überreichte an Otto BAHL und Herbert SCHUSTER die Ehrenurkunden.
Es war das erste Konzert unserer
Kapellmeisterin Katharina
BATTLOGG, welches sie souverän
meisterte. Nach einer musikalischen
Zugabe ging es zum geselligen Teil
über und der Abend fand bei Speis
und Trank im Turnsaal den Ausklang.
Schriftführer: Kasper Günter
Ehrungsabend bei der Harmoniemusik Tschagguns
Auch in diesem Jahr erstrahlte die
bunt geschmückte Osterwiese in
Tschagguns in fröhlichen Farben
und lockte viele kleine und große
Besucher an. Die liebevoll gebastelten
Dekorationsstücke wurden bestaunt
und das durchwegs gute Wetter
sorgte für beste Stimmung durch die
Osterwoche. Natürlich ließ es sich
auch der Osterhase nicht nehmen,
höchstpersönlich wieder vorbei zu
kommen. Ein schöner neuer Brauch,
der hoffentlich noch oft zum Einsatz
kommt.
Familienverband Tschagguns – Osterwiese 2022
Gmesblättli 35
Vereine/Werbung
Ein spannendes Gesamtkonzept liefert Wärme und Kälte für das neue Falkensteiner-Hotel und viele weitere Abnehmer in Latschau.
Neben den touristischen Impulsen
durch das erste 5 Sterne Familienhotel, forciert die illwerke vkw eine nachhaltige, effiziente und innovative Energieversorgung des Hotels, des angrenzenden Mitarbeiter:innenhauses sowie der umliegenden Siedlung, darunter auch die Volksschule. Das ökologische Vorzeigeprojekt besteht aus einer Großwärmepumpe, die sich die Abwärme des angrenzenden Lünerseekraftwerks zunutze macht und einer Biomasseanlage, die vor allem in der kalten Jahreszeit zum Einsatz kommt, wenn die Abwärme für die Heizung des Kraftwerks selbst genutzt wird.
Verteilt wird die Wärme über ein erdverlegtes Nahwärmenetz, das aus dem Netzpufferspeicher versorgt wird. In den warmen Sommermonaten können die Räume des Hotels zudem gekühlt werden, indem man sich vorhandene Infrastruktur zur Kühlung einzelner Betriebsvorgänge im Kraftwerk zunutze macht. Das Gebäude und die Umgebung werden ökologisch gestaltet und begrünt. Die Nahwärmeversorgung ermöglicht die Einsparung von 1.000 Tonnen CO2 pro Jahr. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund vier Millionen Euro.
Weitere Informationen auf
blog.illwerkevkw.at
illwerke vkw baut innovatives Nahwärmenetz in Latschau
Foto: illwerke vkw
(pg) Spaß an der Bewegung und Freude am Sport stehen beim Nachwuchs-Sommertraining des EHC EUROJOBS Montafon im Vordergrund.
Jeden Mittwoch und Freitag trainieren wir mit unseren Kids im Aktivpark. Zusätzlich bieten wir Kindern jeden Freitag von 16:00 – 17:00 Uhr die Möglichkeit, unseren Verein kennen zu lernen.
Anmeldung unter www.ehc-montafon.at. Wir bedanken uns beim Aktivparkteam sowie bei den Gemeinden Schruns und Tschagguns für die für den Inlinehockeyplatz zur Verfügung gestellte Fläche! Ein Dank ergeht auch an die Spieler unserer 1. Mannschaft, die mit vollem Einsatz an der Umsetzung des Projektes mitgearbeitet haben.
Neues Sommerprogramm für unseren Nachwuchs: „Inlinehockey im Aktivpark“
36 Gmesblättli
90 Jahre Viehzuchtverein Tschagguns
Vereine
Am 23.4.2022 fand bei idealen Bedingungen die Jubiläumsausstellung zu 90 Jahre Viehzuchtverein Tschagguns statt.
Coronabedingt konnte die Jubiläumsausstellung erst im 92. Bestandsjahr durchgeführt werden. Obmann Sandrell Georg konnte neben Bürgermeister Herbert Bitschnau, unter dessen Ehrenschutz die Veranstaltung stand, und Vizebürgermeister Gerhard Vonier auch den Präsidenten der österreichischen Landwirtschaftskammer Josef Moosbrugger begrüßen.
Besonders freute sich der jubilierende Verein über die zahlreich erschienenen Tschaggunser Landwirte, welche einen eindrücklichen Beweis der Leistungsfähigkeit der Tschaggunser Landwirtschaft ablegten. Es wurden die Rassen Brown Swiss, Original Montafoner Braunvieh, Tiroler Grauvieh, Holstein und Jersey aufgetrieben. In Summe waren 19 viehhaltende Betriebe mit 141 Stück vertreten. In Tschagguns werden 443 Großvieheinheiten gehalten, welche 391 ha (ohne Alpflächen) bewirtschaften. Ebenso erfreulich war das breite Interesse in der Bevölkerung, auch über die Gemeindegrenzen hinaus. Die Jubiläumsausstellung war durchgehend sehr gut besucht.
Nach der Begrüßung begann die Vorführung der einzelnen Bewertungsklassen, wobei je nach Rasse und Alter unterschieden wurde. Die Bewertung erfolgte durch Schneider Christoph und Voppichler Matthias von Vorarlbergrind, welche beeindruckt waren von der Qualität der vorgestellten Tiere. Es gibt einige Tschaggunser Zuchtbetriebe, welche auch überregional großartige Erfolge verbuchen können.
Am Abend fand im Gasthof Löwen
ein Züchterball statt, welcher einen
gelungenen Abschluss des Jubiläums
darstellte. Im Rahmen des Züch-
Rinderchampion Brown Swiss: Familie Ganahl
Gesamtsieger und Gesamt-Eutersieg Original Montafoner Braunvieh: Johannes Fleisch Gesamtsieger und Gesamt-Eutersieg Tiroler Grauvieh: Johannes Fleisch Gesamtsieger und Gesamt-Eutersieg Brown Swiss: Hermann Wachter
Gmesblättli 37
terballes wurde jedem auftreibenden Betrieb eine schöne Kuhglocke als Dankeschön überreicht. Ebenso wurde der frühere Obmann Josef Keßler für seine langjährige Obmannschaft geehrt. Der Viehzuchtverein Tschagguns bedankt sich bei allen, welche die Veranstaltung tatkräftig unterstützt haben. Ein spezielles Dankeschön gilt der Gemeinde Tschagguns sowie den Tschaggunser Bäuerinnen, welche für das leibliche Wohl gesorgt haben.
Factbox Rind:
Das Rind, das Leittier der Montafoner Landwirtschaft.
Die Montafoner Landwirtschaft wird
seit Generationen von der Viehhaltung und dabei hauptsächlich von der Rinderhaltung geprägt. Die dominierenden Rassen sind Brown Swiss und Original Montafoner Braunvieh. Biologisch wird von Rindern gesprochen.
Umgangssprachlich gibt es Kälber,
von Rindern wird von ca. 1 Jahr bis
zur ersten Abkalbung gesprochen und
anschließend wird von Kühen gesprochen. Im Folgenden wird die biologische Bezeichnung verwendet. Rinder werden mehrheitlich im Montafon in der Dreistufenwirtschaft, d.h. im Winterhalbjahr im Tal, zu bestimmten Zeiten im Frühjahr und Herbst auf den sogenannten Maisäßen und im Sommer auf der Hochalpe gehalten. Es gibt aber auch Betriebe, welche die Rinder das ganze Jahr über im Talbetrieb halten.
Grundsätzlich ist das Rind ideal für
die Bewirtschaftung von Flächen,
welche sich nicht für Ackerbau eignen
(was im Montafon der überwiegende
Teil ist). Die Flächen werden sowohl
als Weide wie auch zur Heugewinnung genutzt. Das Rind wird hauptsächlich zur Milchproduktion und nachgelagert zur Fleischproduktion gehalten. Bei der Mutterkuhhaltung steht neben der Bewirtschaftung der Flächen die Fleischproduktion im Vordergrund. Zum Versorgen eines ausgewachsenen Rindes wird in etwa 1 ha Grünfläche benötigt.
Rinder haben mit etwa 3 Jahren ihre
erste Abkalbung. Ab der Abkalbung
beginnt die Milchproduktion, welche
teilweise für die Aufzucht des Kalbes
und teilweise für die Nutzung durch
den Menschen bestimmt ist. 4-6
Wochen nach der Abkalbung gibt die
Kuh die max. Milchmenge, welche
dann kontinuierlich hin zur nächsten
Abkalbung abnimmt. Ca. 2 Monate
vor der nächsten Abkalbung wird das
Rind „trocken gestellt“, d.h. das Rind
wird nicht mehr gemolken. Die Tragezeit eines Rindes beträgt 9 Monate.
Typischerweise erfolgt eine Abkalbung pro Jahr, welche tendenziell eher im Winterhalbjahr erfolgt, sodass die Kälber im darauffolgenden Sommer stark genug für die Alpung sind.
Früher erfolgte die Besamung ausschließlich durch Stiere, heute mehrheitlich durch künstliche Besamung.
Milch wird in Kilogramm gemessen.
Ein Liter Milch entspricht ca. 1,02
kg Milch. Je nach Rasse, persönlichen
Eigenschaften, Fütterung, … gibt ein
Rind von einigen 1000 kg Milch bis
hin zu über 10.000 kg Milch je Laktationsperiode. Die Laktationsperiode ist jener Zeitraum von der Abkalbung bis zur nächsten Trockenstellung.
Neben hygienischen Qualitätsmerkmalen sind wesentliche Qualitätsmerkmale der Milch die Inhaltsstoffe Eiweiß und Fett. Bei der Rasse Brown Swiss liegt der Eiweißgehalt der Milch bei ca. 4% und der Fettgehalt bei ca.
5%.
Die Rinderhaltung ist die Grundlage
der Sennereiwirtschaft in Vorarlberg
und ebenso ein Fleischlieferant und
somit eine wesentliche Grundlage zur
regionalen Versorgung mit Lebensmitteln.
Thomas Keßler
Vereine
Im Bild v.l.: Obmann Georg Sandrell, Obmann-Stv. Simon Konzett und Lukas Ganahl und der Geehrte langjährige Obmann Josef Keßler
38 Gmesblättli
Vereine
auf dem Volksschulplatz
Unterhaltung mit den Höfis
Große Tombola – als Hauptpreis das traditionelle KILBISCHWEIN Bierkrugschupfen – 1. Preis: GUTSCHEIN ÜBER 350 EURO Kinderprogramm mit Betreuung!
Glücksrad, Kinderschminken
Krämermarkt
Es wird darauf hingewiesen, dass die zum Veranstaltungszeitpunkt geltenden Corona- Maßnahmen eingehalten werden müssen
ab 11.00 Uhr Frühschoppen
Eintritt gratis !
Sonntag, 11. September
um 9.30 Uhr Kilbi Messe
Gmesblättli 39
bewusstmontafon/Werbung
Am 21. April veranstaltete
bewusstmontafon mit zahlreichen Mitgliedern im Verner’s am Bartholomäberg seine Jahreshauptversammlung.
Gemeinsam zogen sie einen positiven
Rückblick über viele Ereignisse und
Veranstaltungen im vergangenen Jahr.
„Wir dürfen auf ein erfolgreiches Jahr
zurückblicken. Trotz der schwierigen
Situation – bedingt durch Corona
– konnten zwei große Veranstaltungen gemacht werden. Die Nachfrage nach regionalen Produkten nehmen wir verstärkt wahr. Unsere Mitglieder produzieren hochwertige Produkte, auf die sie mit Recht stolz sein können“, resümiert Oswald Ganahl, Obmann von bewusstmontafon.
Manuel Bitschnau, Geschäftsführer
von Montafon Tourismus, leitet im
Verein den Bereich Marketing. „Tourismus und Landwirtschaft sind im Montafon unmittelbar miteinander verbunden, deshalb unterstütze ich bewusstmontafon, damit eine professionelle Plattform für diesen Austausch vorhanden ist. Wir haben ein umfangreiches Paket mit Marketingleistungen geschnürt, um unsere Mitglieder optimal zu unterstützen.“ Der Verein hat im Moment 117 Mitglieder und engagiert sich in verschiedenen Arbeitsgruppen in der Vermarktung und Bewerbung der regionalen Produkte. „Die Bewusstseinsbildung ist eine ganz wichtige Aufgabe von bewusstmontafon. Die enge Zusammenarbeit der einzelnen Akteure im Tal ist die Grundlage für den Erfolg.
Der Tourismus hat längst erkannt,
dass sich die Gäste für regionale Produkte interessieren und bietet diese Erzeugnisse deshalb auch gerne an“, betont Martin Vallaster, Bürgermeister von Bartholomäberg. Dank der Unterstützung von Stand Montafon, Illwerke VKW, Land Vorarlberg und Montafon Tourismus kann die erfolgreiche Arbeit zielführend weitergeführt werden. Ein herzliches Vergelt’s Gott dafür. Neue, aktive Mitglieder, die sich für das Tal engagieren wollen, sind im Verein herzlich willkommen.
Jahreshauptversammlung von bewusstmonafon
Bei Verners am Bartholomäberg fand die Jahreshauptversammlung statt.
40 Gmesblättli
Allerlei
Waren Sie schon einmal auf einer
Biotopexkursion? Gemeinsam
mit erfahrenen Expertinnen
und Experten begeben Sie
sich auf einen Spaziergang der
besonderen Art und entdecken die
einzigartigen Naturlebensräume
ganz in Ihrer Nähe. Dort können
Sie die faszinierende Tier- und
Pflanzenwelt mit vielen bunten,
aber auch unscheinbaren und
verborgenen Arten kennenlernen.
Unter der fachkundigen Leitung
von Johanna Kronberger haben Sie
die Möglichkeit am Samstag, den
20. August 2022 dieses besondere
Naturjuwel in der Gemeinde
Tschagguns zu erkunden:
Einst waren große Teile Vorarlbergs
bewaldet. In den Tallagen erstreckten
sich entlang der Flüsse großflächige
Auwälder, die selbst den regelmäßigen
Überflutungen der Flüsse Stand
hielten. Viele dieser Auwälder mussten
später menschlichen Siedlungen
weichen. In Tschagguns sind Reste
der ursprünglichen Illauen erhalten
geblieben. Im Rahmen der Exkursion
werden wir uns den Auwald und die in
ihm lebenden Pflanzen und Tierarten
genauer anschauen. Komm also mit
und entdecke mit mir die Illauen!
Für die Exkursion sind ca. 2 Stunden
einzuplanen. Eine Anmeldung ist
nicht erforderlich und die Teilnahme
an der Führung ist kostenlos. Die
Exkursion findet bei jeder Witterung
statt. Die Einladung richtet sich an
alle Interessierten, die die Vielfalt
der Natur in Vorarlberg näher
kennenlernen möchten!
Die Biotopexkursionen werden in
Zusammenarbeit mit engagierten
Vorarlberger Gemeinden angeboten.
Informationen zu weiteren
Biotopexkursionen finden Sie im
Veranstaltungskalender unter
www.umweltv.at/veranstaltungen.
Eckdaten zur Exkursion
Datum
Samstag, 20.08.2022, 10:00 Uhr
Treffpunkt
Gemeindeamt Tschagguns
Exkursionsleitung
Johanna Kronberger
Mitzubringen
Festes Schuhwerk und Wetterschutz,
Fernglas und Lupe falls vorhanden,
Getränke und Jause je nach eigenem
Bedarf
Veranstalter
Gemeinde Tschagguns und Abteilung
Umwelt- und Klimaschutz im Amt
der Vorarlberger Landesregierung in
Kooperation mit den Montafoner
Museen
Während den Biotopexkursionen
wird fotografiert. Ausgewählte
Fotos werden zur Darstellung
unserer Aktivitäten unter
www.vorarlberg.at/biotope
veröffentlicht.
Naturvielfalt in Tschagguns – Wildes Wasser und widerstandsfähige Wälder in den Tschaggunser Illauen
PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY
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Allerlei
Viele Monate der Vorbereitung
lagen hinter den 15 Kindern der 2.
Klasse der Volksschule Tschagguns.
Das von Cornelia Keßler und Cornelia
Salzgeber mit viel Engagement zusammengestellte Programm führte die Kinder unter anderem nach Bürserberg, wo jedes Kind sein individuelles Glaskreuz basteln durfte, auf den Ludescherberg ins Paulinarium zum Brot backen und ins Kloster Sankt Peter, wo sie Schwester Maria beim Hostienbacken über die Schulter blicken durften.
Viele Eltern halfen mit und trugen
unter anderem mit Fahrdiensten und
Jause zum Gelingen der Vorbereitungszeit bei.
Am 15. Mai war es dann so weit: Bei
strahlendem Sonnenschein schritten
die 15 stolzen Erstkommunikanten,
begleitet durch Pfarrer Joe Egle, in die
festlich geschmückte Kirche. Losgelöst
von den Maßnahmen der letzten Jahre
durften die Familien, Verwandten und
Freunde wieder ohne Einschränkungen
mit dabei sein. Musikalisch umrahmt
durch die Harmoniemusik Tschagguns
und die Musikgruppe Haag erlebten
die Anwesenden einen feierlichen Gottesdienst.
Im Anschluss daran fand auf dem
Vorplatz des Pfarrhauses eine gesellige
Agape statt, die Getränke wurden dankenswerterweise von der Gemeinde Tschagguns und einem privaten Gönner, der namentlich nicht genannt werden möchte, gesponsert. Die freiwilligen Spenden, die dort gesammelt wurden sowie die Kollekte des Gottesdienstes wurden aus aktuellem Anlass gespendet. Die gesammelten 520,- gehen je zur Hälfte an die Initiative „MonKraine“ bzw. an die Ukraine-Hilfe in Gaschurn, die mit dem Geld bei konkretem Bedarf ganz unkompliziert und schnell ukrainischen Familien, die zur Zeit im Montafon sind, mit beispielsweise Schul- und Spielsachen helfen.
Erstkommunion in Tschagguns – „Mit Jesus in einem Boot“
Die stolzen Erstkommunikanten mit Pfarrer Joe Egle
Foto: Alexander Kuster
Lebensmittel sind kostbar
Der sorgsame Umgang mit unserer Nahrung ist nicht nur aus finanziellen Gründen, sondern auch aus gesellschaftlichen Überlegungen dringend notwendig. Bereits mit kleinen Maßnahmen kann eine große Wirkung erzielt werden.
Tipps zum richtigen Einkauf – vier
einfache Schritte für den richtigen
Einkauf:
1. Mit wenigen Fragen einen Überblick verschaffen: Was fehlt zu Hause?
Was muss noch aufgebraucht werden?
Was ist für diese Woche geplant?
2. Ein Einkaufszettel wirkt Wunder!
Damit ist festgehalten, was tatsächlich
gebraucht wird und es kann genau
danach eingekauft werden.
3. Konsequent bleiben! Die größte
Herausforderung in den Märkten ist
es, dem vielfältigen Angebot zu widerstehen. Halten wir uns jedoch an den Einkaufszettel, so kaufen wir automatisch die richtigen Mengen und Produkte. Sonderangebote, Multipack-Nachlässe oder Rabattaktionen sind natürlich verlockend – mit den Fragen von Schritt 1 im Hinterkopf ist es aber ein Leichtes, Impulskäufe zu vermeiden.
4. Regional kaufen schenkt zweimal
Freude – als Kunde freue ich mich
über ein fair hergestelltes Produkt.
Ich kann mit Menschen aus meinem
Umfeld in Beziehung treten und freue
mich, dass das Geld bleibt, wo es hingehört.
Altbrot
Brot gehört nicht in den Hausmüll.
Getrocknet kann es bei der Sammelstelle im Recyclinghof abgegeben werden. Nur schimmelfreies Altbrot kann zur Tierfütterung verwendet werden.
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Allerlei
Ende des vergangenen Jahres
wurde die Boule-Bahn an der Litz
in Schruns fertiggestellt. Nun lud
Reinhard Winterhoff, Obmann
der Seniorenbörse Montafon und
Obmann der Ortsgruppen Schruns,
Tschagguns und Bartholomäberg
des Seniorenbundes, zum
Saisonstart des Spielbetriebs auf
dem neuen Platz ein.
Es kamen einige Interessierte,
um den Wurf mit der Stahlkugel
auszuprobieren. Als Gäste konnte
Reinhard Winterhoff den Präsidenten
des Club Pétanque Vinomna, Boule
/Pétanque Verein in Rankweil,
Günter Lins und das Vereinsmitglied
Detlef Klittich begrüßen, der im
September 2020 Vizemeister bei
der österreichischen Meisterschaft
im Triplette wurde. Beide gaben den
Anwesenden wertvolle Tipps zur
Wurftechnik und zur erfolgreichen
Platzierung der Kugeln. Die Bahn ist
ganztägig kostenlos von jedermann zu
bespielen.
Boule-Bahn für jedermann in Schruns
Foto: R. Winterhoff
Nach zweijähriger Coronapause war es wieder soweit! Die Rätschnerinnen und Rätschner vertraten am Karfreitag und Karsamstag wieder die verstummten Tschaggunser Kirchenglocken. Die Klöppel der Glocken fliegen dem alten Brauchtum zufolge in der Leidenszeit Jesus von Karfreitag bis Ostern symbolisch nach Rom.
In gewohntem Takt zogen die Kinder und Jugendlichen mit lautem Klappern im Tschaggunser Ortsgebiet von Tür zu Tür und überbrachten traditionell die Ostergrüße. Die Begeisterung der Bevölkerung war groß und viele freuten sich, dass die Rätsch- ner wieder unterwegs sind. Hierbei möchten wir uns auch wieder für die großzügigen Spenden bei den Tschaggunserinnen und Tschaggunsern bedanken. Zudem bedanken wir uns bei Elmar Stüttler für die alljährliche Bereitstellung der Rätschen. Danke!
Nach etlichen Jahren als Organisatoren und als „Vordreher“ haben sich nach der heurigen Aktion Johannes Stross und Lukas Hausberger verabschiedet und an ein neues Organisationsteam übergeben. „Wir waren stets mit großer Begeisterung und Motivation am Rätschnen und haben uns immer sehr gefreut, wenn sich viele Kinder und Jugendliche für die Brauchtumspflege engagieren. Jedoch ist es nun nach 16 Jahren an der Zeit, an die „Jungen“ zu übergeben. Wir hoffen, dass der tolle Brauch auch in Zukunft noch lange fortgeführt wird“, so Johannes und Lukas.
Wir würden uns freuen, wenn auch
nächstes Jahr wieder viele motivierte Kinder und Jugendliche am Gründonnerstag um 14:00 Uhr zur Stüttler-Garage in die Kristastraße kommen.
Rätschnen 2022
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Allerlei
Wir suchen dich: Unterstütze die Schülerbetreuung der
Volksschule Tschagguns
Die Lebenswelt unserer Kinder hat
sich in den vergangenen Jahren
stark verändert. Ein großer Teil
der Eltern ist berufstätig und muss
Familie und Beruf „unter einen Hut
bekommen“. Die Schüler- und Ferienbetreuung hat deshalb an Bedeutung gewonnen.
Gemeinschaft, Erholung und Hausaufgaben
„In der Schülerbetreuung der VS
Tschagguns sollen sich die Kinder wohl
fühlen. Sie erleben Gemeinschaft,
finden Freunde und bekommen Anregungen für altersgerechte Freizeitbeschäftigung“, sagt Waltraud, Standortleiterin. Mit ihrem Team betreut sie 50 Kinder und bietet ihnen eine bunte Mischung aus Erholung, freien Aktivitäten und Hausaufgabenbegleitung.
Einzelne Stunden, Teilzeit oder Ferialjob?
„Wir finden für jeden die passende
Stelle“, ist Christine, Regionalleiterin Montafon, überzeugt. „Einzelne Stunden, Teilzeit, Ferialjobs – alles ist möglich. Auch für Pädagog Innen in Ausbildung sind dies Riesenvorteile.“
Wir suchen Verstärkung in Tschagguns! Du hast Interesse?
Dann melde dich unverbindlich bei
Christine Wetzel, Regionalleitung
Schülerbetreuung
M 0676 88 420 7025
c.wetzel@kibe-vlbg.at
www.kinderbetreuung-vorarlberg.at
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Allerlei
Bühnenreife Begegnungen.
Ein kultureller Austausch - trotz
Krieg, Krisen und Konflikten.
Auch heuer bietet das Projekt SOM-
MERBAR zahlreichen heimischen,
aber auch internationalen Kunst-
und Kulturschaffenden eine Bühne.
Den bedrückenden Bildern von den
Kriegsschauplätzen in der Ukraine
stellt die Sommerbar 22 kulturelle Begegnungsformen gegenüber. Die Kulturbühne mit angrenzender Wiese an der Litz ist für dieses Programm der ideale Ort.
Eröffnung am Samstag, 9. Juli um 18
h in Schruns, Kulturbühne Montafon
mit angrenzender Festwiese
Projektdauer
vom 9. Juli bis 17. Juli 2022
Ein Projekt der MAP Montafoner
Artgenossen Plattform in Kooperation mit Kulturverein illlitz, Montafoner Museen, Jugendarbeit Montafon JAM Inhaltlich trifft das Programm der Sommerbar 22 ins Herz aktueller Problemstellungen. Den bedrückenden Bildern der Kriegs- und Krisenschauplätze in der schwer heimgesuchten Ukraine will die Sommerbar 22 ein Zeichen im Sinne der Humanität gegenüberstellen. Kulturelle Aktivitäten und Begegnungsformen sollen das ermöglichen.
Im Mittelpunkt steht ein vielfältiges
Programm mit Konzerten und Kino,
mit Kunst, Geschichte und Gesprächen. Im Rahmen der Sommerbar 22 begegnen sich nicht nur Kunstinteressierte und Kunstschaffende. Hier trifft heimische Kultur auf die ungemein reichen Kulturräume der Ukraine und Armeniens. Nicht zuletzt treffen hier auch unterschiedlichste musikalische Richtungen und Milieus zusammen.
Mit den „Bühnenreifen Begegnungen“ setzt auch die Kulturbühne nach langem Stillstand wieder kulturelle Akzente – nun als „Kulturbühne Montafon“. Die Sommerbar 22 ist dafür gewissermaßen der erste Akt, und der Kulturraum Schruns-Tschagguns erfährt dadurch eine merkliche Belebung.
Detailinformationen zum Programm
in aktuell aufliegenden Flyern, www.
sommerbar.at, und Instagram.
Sommerbar 22
Foto: Birgit Riedmann
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Allerlei
9. - 17. Juli
Bei der Kulturbühne Schruns
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Persönliches
Hohe Geburtstage
Geburten
Elias Marent Christina und Alexander Marent Mühleweg 3
Ella Helene Zehentner Lisa Zehentner und Christoph Berthold Hofrat-Durig-Straße 5 Elia Freudenthaler Lisanna Maria und David Freudenthaler Kreuzgasse 1b Anton Beißer Melanie und Sascha Beißer Ahornweg 3a Florine Ströhle Corinna und Martin Ströhle Lagardesweg 3 Juli 2022 Tschon Annemarie Latschaustraße 70c 03.07.1941 81 Jahre Bitschnau Emil Zelfenstraße 72 11.07.1950 72 Jahre Marent Josef Ruchweg 2 16.07.1939 83 Jahre Klettl Margot Schwimmbadstraße 8a 19.07.1939 83 Jahre Marent Brigitta Ruchweg 2 21.07.1947 75 Jahre Kern Ida Säumerweg 1 23.07.1941 81 Jahre August 2022 Schmied Michael Latschaustraße 39 05.08.1950 72 Jahre Bitschnau Gertrud Latschaustraße 1 19.08.1928 94 Jahre Salzgeber Otto Alpilaweg 11 21.08.1929 93 Jahre Salzgeber Ingrid Zelfenstraße 108 24.08.1952 70 Jahre Rützler Friedrich Unterziegerbergstraße 21 24.08.1951 71 Jahre Schuchter Erika Bödmensteinstraße 2 25.08.1935 87 Jahre Kern Herbert Säumerweg 1 26.08.1941 81 Jahre Lange Arsenia Schrofaweg 2b 29.08.1945 77 Jahre September 2022 Salzgeber Ilse Latschaustraße 67 01.09.1947 75 Jahre Catsburg Trijni Nirastraße 13 02.09.1946 76 Jahre Bitschnau Elfrieda Zelfenstraße 68b 04.09.1952 70 Jahre Both Peter Nirastraße 12a 06.09.1947 75 Jahre Mischkulnig Helene Latschaustraße 58 16.09.1940 82 Jahre Schäfer Christa Pfiferweg 6 16.09.1944 78 Jahre Stampfer Margit Sandstraße 5 18.09.1946 76 Jahre Bitschnau Norbert Sandstraße 4 19.09.1941 81 Jahre Schiefer Helga Kristastraße 24b 19.09.1949 73 Jahre Mischkulnig Jakob Latschaustraße 58 22.09.1934 88 Jahre Keßler Edwin Zelfenstraße 59a 29.09.1947 75 Jahre Herzberg Wolfgang Pfiferweg 6 30.09.1949 73 Jahre
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Impressum
Medieninhaber, Verleger und Herausgeber: Gemeinde Tschagguns Redaktion und Anzeigenannahme: Gemeinde Tschagguns, Latschaustraße 1 Telefon: 05556/72239, Fax: 05556/72239-3, gemeinde@tschagguns.at Layout, Satz und Werbung: Patrick Säly, Tel.: 0664/5222333, Mail: info@patricksaely.com Druck: Kopierstudio Marent, 6780 Schruns, Gantschierstr. 80, Tel. 05556/77070-0 Aktuelle Informationen finden Sie im Internet unter www.tschagguns.at Redaktionsschluss für das nächste Gmesblättli: Freitag, 26. August 2022 Persönliches Fritz Alfred Fitschesweg 2 Jahrgang 1932 89 Jahre Schurnig Bruno Illstraße 1 Jahrgang 1938 84 Jahre
Sterbefälle
PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY
Blick vom Gamplaschg in Schruns nach Tschagguns
MIT WEITBLICK
IN DIE ZUKUNFT.
JAHRE
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WIR MACHT ’S MÖGLICH.
raiba-bludenz-montafon.at