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Montag, 21. September 2026 · 1.927 Einträge aus 10 Gemeinden und dem Stand Montafon · Stand heute, 04:45 Uhr

ÜbersichtTschaggunsGemeindezeitung / Infoblatt

Gmesblättli Juni 2024

Tschagguns · Gmesblättli Tschagguns · 01.03.2025

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Kopie des Originaldokuments (Quelle: www.tschagguns.at). Auf dem Handy bitte „PDF öffnen“ verwenden.

Fundstellen

Raumplanung / Umwidmung

  • … werden. Die Kooperationsvereinbarung (zwischen den Gemeinden Schruns, Silbertal, Bartholomäberg und Tschagguns) sowie der Kaufvertrag sind beschlossen, das Umwidmungsverfahren läuft und somit können die folgenden Schritte recht zeitnah erfolgen. Es wurde auch von über 41 Alarmierungen berichtet, wovon auf Tschagguns 22 …

Verkauf / Erwerb / Versteigerung

  • … in Tschagguns konnte berichtet werden. Die Kooperationsvereinbarung (zwischen den Gemeinden Schruns, Silbertal, Bartholomäberg und Tschagguns) sowie der Kaufvertrag sind beschlossen, das Umwidmungsverfahren läuft und somit können die folgenden Schritte recht zeitnah erfolgen. Es wurde auch von über 41 Alarmierungen …

Vergabe / Ausschreibung

  • … und wünsche ihm für seinen Ruhestand vor allem Gesundheit, alles Gute sowie mehr Muße und Zeit für seine Familie und seine Hobbys! Danke! Nach der Ausschreibung der Schulwartstelle und dem Sichten der Bewerbungen fanden wir sehr bald „in den eigenen Reihen”einen geeigneten Nachfolger für Lieby. Reinhard Butzerin …

Text des Dokuments (automatisch aus dem PDF gelesen, für Suche und Handy)

NEUERRICHTUNG
RADFAHRBRÜCKE – NEGRELLIBRUNNEN
GMESBLÄTTL I
Amtliche Mitteilung | Zugestellt durch Post.at

INHALT
IMPRESSUM
HERAUSGEBER, EIGENTÜMER UND VERLEGER
Gemeinde Tschagguns, Ausgabe 2/2024 | Nr. 136
TITELBILD
Patrick Säly Photography
FOTOS
Beitragbringer, Patrick Säly Photography, Alexander Kuster, Nina Fritz, Jörg Baumann
LAYOUT
Patrick Säly
DRUCK
Marent Gantschier
REDAKTIONSSCHLUSS FÜR DIE SEPTEMBER-AUSGABE
30. August 2024
Druck- und Satzfehler vorbehalten.
Aktuelle Informationen finden Sie im Internet
unter www.tschagguns.at
3–18 DER BÜRGERMEISTER INFORMIERT
19 AUS DEM AMT
20 FAMILIENVERBAND

22 – 23 SEINERZEIT
24 KLEINKINDBETREUUNG
25 KINDERGARTEN
26 – 27 VOLKSSCHULE
28 VOLKSHOCHSCHULE
29 MUSIKSCHULE
30 – 31 MONTAFON TOURISMUS
32 – 35 ORTSMARKETING/VERANSTALTUNGEN
TSCHAGGUNS
36 AKTIVPARK MONTAFON
37 VORARLBERG BEWEGT
38 – 40 VEREINE
41 – 46 ALLERLEI
47 PERSÖNLICHES

DER BÜRGERMEISTER INFORMIERT | 3
Liabe Tschagguser, liabe Gäscht!

Auf dem Foto dieser Ausgabe ist die Neuerrichtung der Radwegbrücke beim Negrelli-Brunnen dokumentiert. Die bisherige Brücke ist in die Jahre gekommen und entsprach nicht mehr den heutigen Anforderungen – weder für Fahrradfahrer noch für Fußgänger. Damit die Brücken-Infrastruktur an die heutigen Bedürfnisse angepasst werden konnte, mussten die Nutzlast, die Breite und auch die Wasserdurchflussmenge neu geplant und berechnet werden. Nachdem die neue Brücke die Landesradwegroute in diesem Abschnitt qualitativ verbessert, werden wir großzügige Förderungen durch das Land Vorarlberg erhalten. Der Anteil der Gemeinde Tschagguns an den Gesamtkosten wird sich auf ca. € 43.000,- belaufen.
Durch den Einsatz der Mitarbeiter unseres Bauhofes und
die Planungsleistungen von BM Franz Wachter konnten die
Kosten so niedrig gehalten werden.

Das Titelbild zeigt die Versetzung der Stahlbetonfertigteile mittels Telekran. Die Länge der neuen Brücke beträgt 11,70 Meter bei einer Breite von 4,40 Metern. Um den laufenden Anforderungen im Mündungsbereich des Gampadelsbaches, sowie entlang der Ill (im Sommer und Winter) gerecht zu werden, wird die neue Brücke mit LKW befahrbar sein (bis 40 Tonnen).

Mit dieser Ausgabe können wir wiederum einen guten, informativen und umfassenden Überblick der vergangenen Monate bieten. Momentan durchleben wir auf der ganzen Welt sehr ereignisreiche Zeiten. Dinge, die wir immer für selbstverständlich gehalten haben, verändern sich, und das nicht nur zum Besseren. Die neuen Herausforderungen sind zahlreich und vielfältig. Wir müssen die Chance ergreifen - mit einer gesunden Portion Optimismus, gepaart mit dem Willen zu einer nachhaltigen Veränderung verschiedenster Strategien - eine lebenswerte Zukunft für kommende Generationen zu gestalten.

Der diesjährige Tourismustag in St. Gallenkirch hat aufgezeigt, wohin unsere „touristische Reise”geht. Montafon Tourismus hat die Weichen in Richtung „Nachhaltigem Tourismus”gestellt. Das Montafoner Tourismusleitbild wird zukunftsorientiert laufend angepasst, Zielmärkte werden aktualisiert, Produktschienen festgelegt, die Markenstrategie überarbeitet, u.v.a.m. Das Montafon ist gut aufgestellt. Wir werden die Herausforderungen für unseren Er-Lebensraum meistern!
Ich wünsche uns allen schöne Sommermonate, mit viel
Erholung für uns Einheimische, als auch eine erholsame Zeit allen Gästen in unserem schönen, lebenswerten Montafon.
Euer Bürgermeister Herbert Bitschnau

4 | DER BÜRGERMEISTER INFORMIERT
Nachdem Liebreich Sauerwein ab August 2024 sich
in die verdiente Pension verabschiedet, hat ab 1. Mai
2024 Reinhard Butzerin den Schulwartposten übernommen.

Liebreich Sauerwein – genannt Lieby – war seit Juni 2013 ein allseits geschätzter und beliebter Schulwart, der uns durch sein handwerkliches Geschick (gelernter Tischler) so manche teure, neue Anschaffung erspart hat. Durch seine angenehm ruhige Art war er sowohl bei den Kindern als auch bei den Eltern beliebt.

Lieby hatte für jeden ein offenes Ohr und war praktisch zu jeder Tages- und Nachtzeit erreichbar.

Sein Arbeitsbereich umfasste nicht nur die Betreuung der Volksschule (mit Veranstaltungsbereich) und des Kindergartens. Auch die Zentrumsbetreuung und dort stattfindende Veranstaltungen, Kinderspielplätze, Alti Gme, Aquapark, zuständig für die Raumpflegerinnen, Schualhüsli Bitschweil, Volksschule Latschau usw. kurz gesagt – Mädchen für alles!

Ich möchte mich an dieser Stelle bei Lieby für seine hervorragend geleistete Arbeit im Dienste der Gemeinde Tschagguns recht herzlich bedanken und wünsche ihm für seinen Ruhestand vor allem Gesundheit, alles Gute sowie mehr Muße und Zeit für seine Familie und seine Hobbys!
Danke!
Nach der Ausschreibung der Schulwartstelle und dem
Sichten der Bewerbungen fanden wir sehr bald „in den
eigenen Reihen”einen geeigneten Nachfolger für Lieby.

Reinhard Butzerin trat im Mai 2007 beim Bauhof der Gemeinde Tschagguns seine Arbeit an. Seit der Eröffnung des Alt- und Wertstoffsammelzentrums (AWSZ) hat er dort die Leitung innegehabt und maßgeblich beim Ausbau desselben mitgearbeitet.

Reinhards Partnerin ist Marina. Er hat drei Kinder – Magdalena, Johanna, Manuel - sowie fünf Enkelkinder! Er ist so wie unser „alter”Schulwart gelernter Tischler, liebt es als Hobby zu drechseln und das „alte Handwerk mit Holz”.

Der Nebenerwerbs-Landwirtschaft gilt seine Leidenschaft!
Schulwartwechsel
Reinhard Butzerin
Liebreich Sauerwein

DER BÜRGERMEISTER INFORMIERT | 5
Frank Simenowskyj
Ergänzt seit 1. April dieses Jahres unser Team des Bauhofs. Der gebürtige Schrunser wohnte über 10 Jahre in der Schweiz. Frank ist gelernter Bodenleger und nach verschiedenen beruflichen Stationen kann er mehr als 10 Jahre Erfahrung bei der Trinkwasseraufbereitung vorweisen.

Er wohnt mit seiner Partnerin Manuela und ihrer gemeinsamen Tochter Andrina in Tschagguns. In seiner Freizeit geht er gerne Fischen. Als seine Hobbys erwähnt er auch das Skifahren sowie Schimmen (das ganze Jahr).
Herzlich willkommen im Team des Bauhofs Tschagguns!
Hermann Fleisch
Er unterstützt seit 1. März, immer samstags, die Mitarbeiter beim Alt- und Wertstoffsammelzentrum (AWSZ). Er war sehr viele Jahre bei einer Großbäckerei in der Schweiz tätig. Der gebürtige Tschaggunser, der seit Jänner 2023 in Pension ist, ist nach den vielen Auslandsjahren wieder in sein Elternhaus zurückgekehrt. Seine große Leidenschaft ist das Skifahren!
Herzlich willkommen beim AWSZ!
Neue Mitarbeiter beim Bauhof der Gemeinde Tschagguns
Nach über 20 Jahren Kindergartenleitung übergab
Christine Joven ab April dieses Jahres an die neue
Kindergartenleiterin Anna Netzer.
Christine hat im Kindergarten Tschagguns im Dezember
1987 angefangen. Sie war schon ab September 1998 die
Leiterin von 3 Gruppen. Christine hat die KIGA-Leitung
auf ihre eigene Art und Weise ausgeführt. Sie war eine
sehr arbeitsame, gutmütige und wertschätzende Leiterin „ihrer”Pädagoginnen sowie Helferinnen. Stets hat sie darauf geachtet, dass „ihr”Kindergarten den Anforderungen unserer Kinder entspricht und war mit ihrer Erfahrung „federführend”beim Neubau des Kindergartens unterstützend dabei. Ich danke Christine für die überaus gute Zusammenarbeit – nur für ganz wenige, größere Probleme wurde ich von ihr kontaktiert! Alles andere wurde durch sie gelöst und erledigt!

Christine hat mich gebeten, ins zweite „Glied” zurücktreten zu dürfen. Die immer mehr herausfordernde Gesetzgebung und der damit verbundene Verwaltungsaufwand hat sie dazu bewogen, sich wieder mehr „ihren Kindern” zu widmen und mit ganzem Herzen als Pädagogin weiter mit den Tschaggunser Kindern zu arbeiten.

Anna Netzer ist im September 2021 als Assistentin in Teilzeit im Kindergarten Tschagguns eingetreten. Nach Absolvierung „des Kollegs für Elementarpädagogik”ist Anna seit September 2022 als Pädagogin in Vollzeit in unserem Kindergarten tätig. Anna bringt viel Herzblut und Begeisterung für die Kinderbetreuung mit. Als junge Pädagogin ist ihr Engagement vor allem im Zusammenhang mit dem neuen Kinderbetreuungsgesetz und dessen bürokratischem Aufwand vorbildhaft. Sie hat die Leitung ab April übernommen! Ich bin mir sicher, dass Anna auch diese herausfordernde Aufgabe hervorragend meistern wird und wünsche ihr alles Gute!
Neue Kindergartenleitung
Christine Joven (li.) und Anna Netzer
Hermann Fleisch Frank Simenowskyj

6 | DER BÜRGERMEISTER INFORMIERT
Auszug aus meiner Trauerrede beim Requiem im
Münster Schruns:
Heute ist es für mich - als Bürgermeister der Gemeinde
Tschagguns - ein trauriger Anlass aber auch eine Ehre - ein paar Worte zum Wirken unseres ehemaligen Pfarrers Dr.
Peter Bitschnau an euch zu richten!

Pfarrer Peter ist auf der anderen Seite der Ill, in Schruns geboren und aufgewachsen.
Nach der Priesterweihe absolvierte er verschiedenste
„kirchliche Stationen”, um anschließend ein 3-jähriges
Studium in Rom zu absolvieren, welches er als Doktor der Theologie abschloss!
In verschiedensten Gesprächen und Erzählungen war klar
erkennbar, dass vor allem das Studium in Rom, Pfarrer Peter sehr geprägt hatte.
Glücklicherweise konnte er damals - während des Zweiten
Vatikanischen Konzils - verschiedensten Diskussionen, Gesprächen und Erzählungen beiwohnen, aus denen sein Gerüst für seine künftige seelsorgliche Tätigkeit resultierte.
Ich erinnere mich noch an seinen Einzug im Jahre 1983
als Pfarrer in Tschagguns - seit dieser Zeit bis zu seiner Pensionierung im Jahre 2017 begleitete er uns, Tschaggunserinnen und Tschaggunser, durch die verschiedensten Lebensstationen.

Viele von uns wurden von ihm getauft - in Religion unterrichtet - zur Erstkommunion und Firmung begleitet - von ihm getraut - in Krankheit und im Alter besucht und auch auf dem letzten Weg begleitet.

Unser Pfarrer Peter hat es meist sehr gut verstanden, unterschiedliche Auffassungen und Vorstellungen unter einen Hut zu bringen - den verschiedenen Interessen einer Gemeinschaft gerecht zu werden!
Wenn ich mich an die vielfältigen Tätigkeiten unseres
Pfarrers zurückerinnere, dann fallen mir unter anderem die sehr aufwendigen, sowie zeitintensiven Innen- und Außenrenovierungen unserer Pfarrkirche, des Pfarrhofes und des Frühmesshauses ein.
Unser Kirchenensemble – im Herzen des Montafons – ist
weitum sichtbar und wir sind sehr stolz darauf!

Nach vielen Vorbereitungen, Planungen und dem Ausloten von Finanzierungsmöglichkeiten konnte im Jahre 2007 mit den Renovierungen gestartet werden. Am Ende der verschiedenen Bauetappen betrugen die Aufwendungen fast 1 Mio. Euro!
Pfarrer Peter war in seinen Bemühungen unerbittlich und
hat stets an die Umsetzung bzw. Fertigstellung geglaubt - auch wenn andere schon unsicher wurden!
Für diese Renovierungen bzw. Sanierungen gebührt unser
Dank dem Initiator und Kümmerer, der dies – mit tatkräftiger Unterstützung vom inzwischen verstorbenen Architekt Franz Vonier - so stilvoll vollendet hat!

Die über 200 Jahre alte Bergöntzle Orgel in der Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Geburt in Tschagguns gilt als eine der bedeutendsten, historischen Orgeln Westösterreichs!

Zwischen 1880 und 1903 wurde die Orgel in ihrem charakteristischen Klang und ihrem Aussehen stark verändert bzw. zerstört.

Pfarrer Peter erkannte ihren Wert und ließ sie vollständig renovieren und in den alten Zustand von 1815 versetzen.

Für Orgelinteressierte ist sie ein Begriff und eine Perle in der Vielfalt der Montafoner Orgeln! Auch hier gilt Pfarrer Peter für den Einsatz zum Erhalt dieses Kulturdenkmales ein großer Dank! Ebenfalls wurden zahlreiche Kulturschätze für die Pfarr- und Wallfahrtskirche durch ihn angeschafft!
Ein ganz zentraler Punkt seiner seelsorgerischen Arbeit
waren seine Krankenbesuche. Der eine oder andere von
uns durfte seine gelebte Seelsorge erleben. Pfarrer Peter war immer ein treuer Begleiter und Besucher von Kranken, Schwachen und derer, die Hilfe benötigten! Dafür war ihm kein Weg zu weit und keine Anstrengung zu groß. Sein Wirken als Seelsorger in Tschagguns hat bei vielen von uns bleibende Spuren und Erinnerungen hinterlassen.

Vieles hat Pfarrer Peter aufgrund seiner fast schon legendären Sturheit umgesetzt und erreicht. Wobei ich in diesem Zusammenhang „Sturheit”im positiven Sinn meine und mit „Prinzipientreue”definieren würde!

Seine Zielstrebigkeit und natürlich auch sein Elan – etwas zuerst penibel zu planen und dann zielstrebig umzusetzen
– waren unter anderem – seine Stärken.

Nachruf zu Ehren unseres Pfarrers i.R. Cons. Dr. Peter Bitschnau – Ehrenringträger der Gemeinde Tschagguns

DER BÜRGERMEISTER INFORMIERT | 7
Sein Leitspruch war:
„Meine unmaßgebliche, aber einzig richtige Meinung -
gilt!”Daran hat er sich gehalten!
Darüber hinaus sind aber auch noch andere Dinge seines
pastoralen, täglichen Lebens erwähnenswert:
• Seine etwas „anderen”Messfeiern waren inhaltlich intensiv und regten zur Auseinandersetzung mit dem Glauben an.

• Er war kein Mensch, der vorschnell verurteilte, und er setzte Gläubige nicht unter Druck.

• Er ehrte Vergangenes.

• Sein Wissen und seine Kenntnis der Bibeltexte und Schriften waren - nicht nur für mich - beeindruckend.

• Seine Bemühungen, die Kirchengemeinde innerhalb der
Pfarrkirche räumlich „näher”zusammenzubringen - z.B.

durch Verknappung der Sitzgelegenheiten – sind legendär, waren aber nicht immer von Erfolg gekrönt!

• Zu Beginn der Messfeiern die Kirchentüre zuzusperren,
brachte fast alle Tschaggunserinnen und Tschaggunser
dazu, pünktlich zu erscheinen – um dementsprechend gemeinsam – in Ruhe die Liturgie zu beginnen!
Wahrscheinlich sind auch heute noch die Kirchenbesucher
aus Tschagguns die pünktlichsten im ganzen Montafon!

• Sehr nah und ihm persönlich sehr wichtig, waren auch
seine Beziehungen zu den Ortsvereinen, die er stets gehegt und gepflegt hat!

Unser Pfarrer Peter Bitschnau war eine ganz außergewöhnliche Persönlichkeit, die in unserer Pfarrgemeinde Weichen gestellt und Entwicklungen eingeleitet hat.
Aus Wertschätzung und Dankbarkeit über sein Wirken,
fasste die Gemeindevertretung von Tschagguns im Dezember 2019 den Beschluss, ihn mit dem Ehrenring der Gemeinde Tschagguns auszuzeichnen.
Zudem wurde als öffentlich sichtbares Zeichen unserer
Dankbarkeit gegenüber dem Ehrenringträger – ein Wegkreuz mit einem schönen, stilvollen Holzherrgott – am Schmittaweg (oberhalb des Alpenbades Montafon) eingeweiht und erfreut seither zahlreiche Besucher, die hier verweilen und die Aussicht genießen können.
Anstelle eines Blumenschmuckes wird die Gemeinde
Tschagguns - ganz im Sinne unseres Pfarrers Peter - eine finanzielle Zuwendung an die Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Geburt leisten.
Lieber Pfarrer Peter – ruhe in Frieden!

Pfarrer Bitschnau war über 34 Jahre als Seelsorger in Tschagguns tätig.

8 | DER BÜRGERMEISTER INFORMIERT
Seit vielen Jahren organisiert Sabine Butzerin am Karfreitag die Aktion „Fastensuppe ”.
Am Anfang standen im Frühmesserhaus in Tschagguns
drei Suppen zur Auswahl. Heuer waren es schon insgesamt
24 verschiedene Suppen, die im Foyer der Volksschule zum Genießen angeboten wurden – heuer erstmals auch zum Mitnehmen. Als Ergänzung des Angebotes wurden verschiedene Kuchen und selbst gebackene Brote präsentiert.

Ihre Motivation – jedes Jahr auf´s neue die „Fastensuppe naktion”durchzuführen – schöpft Sabine aus der „Idee”, den Menschen eine Freude zu machen und die freiwilligen Spenden dem Verein „Geben für Leben”zukommen zu lassen!
Aktion Fastensuppe
Unter der Leitung von Cornelia Salzgeber fand eine
sehr abwechslungsreiche Zeit der Vorbereitung auf
die Erstkommunion zum Thema „Unter Gottes Schutz
und Schirm
”, statt.

Den Anfang des Erstkommunionweges machten die Erstkommunikanten auf dem Hummelhof am Bürserberg, wo jeder sein eigenes Glaskreuz gestalten durfte. Weiters gab es einen Bastelnachmittag, an dem Weihwasserflaschen und Kerzen gestaltet wurden. Eigenes Brot zu backen im „Paulinarium”am Ludescherberg gehörte ebenso dazu, wie der Besuch der Hostienbäckerei bei Schwester Maria im Kloster St. Peter. Ein besonderes Erlebnis war auch das Palmbuschbinden gemeinsam mit den Bewohnern des Pflegeheims St. Josef in Schruns.

Viele Eltern halfen bei der Vorbereitung und Durchführung mit, sodass es eine gelungene Vorbereitungszeit war!
Am 21. April in Tschagguns war es dann so weit. Bei
Schneefall und Regen durften 19 festlich gekleidete Kinder aus Tschagguns vom Schulplatz bis zur Kirche ziehen.
Begleitet wurden sie von der Harmoniemusik Tschagguns,
Kaplan Cristian, sowie den Eltern.
Nach dem feierlichen Einzug der Erstkommunikanten in
die liebevoll geschmückte Kirche zelebrierte Kaplan Cristian Silviu Salca, gemeinsam mit den Anwesenden eine beeindruckende Messe mit dem Thema „Unter Gottes Schutz und Schirm”.
Musikalisch umrahmt wurde die Messfeier von Joe Tripp
und Jana Wachter sowie der Harmoniemusik Tschagguns.
Im Anschluss daran fand eine Agape auf dem Vorplatz des
Pfarrhauses statt.

Erstkommunion 2024 in Tschagguns – unter Gottes Schutz und Schirm

DER BÜRGERMEISTER INFORMIERT | 9
Von Palmsonntag bis Ostermontag erfreuten wir uns alle
wieder an der bunt geschmückten Osterwiese des Familienverbands Tschagguns beim Aquapark im Dorfzentrum.

Diese Wiese versprüht schon beim Vorbeifahren gute Laune im Dorf. Als besonderes Highlight hat sich auch der Osterhase wieder einen Besuch auf der Wiese eingerichtet, was ganz besonders die kleinsten Tschaggunser:innen zum Strahlen brachte. Vielen Dank dem Team des Familienverbands Tschagguns für den einzigartigen Einsatz.
Osterwiese – Familienverband Tschagguns

10 | DER BÜRGERMEISTER INFORMIERT
Die diesjährige JHV fand in Bartholomäberg in
Verner´s Hofladen statt.

Der Ortsstellenleiter Rupert Pfefferkorn begrüßte die sehr zahlreich erschienenen Mitglieder sowie einige Ehrengäste. Die ausführlichen Berichte zeugten wiederum von einem sehr arbeitsintensiven, vergangenen Bergrettungsjahr. Die Einsätze reichten von klassischen Transporten über verschiedenste Bergungen, einem Waldbrand bis zu Lawineneinsätzen. Auch über das „Depot neu“ beim „Büchel-Areal“ in Tschagguns konnte berichtet werden.
Die Kooperationsvereinbarung (zwischen den Gemeinden
Schruns, Silbertal, Bartholomäberg und Tschagguns) sowie der Kaufvertrag sind beschlossen, das Umwidmungsverfahren läuft und somit können die folgenden Schritte recht zeitnah erfolgen.
Es wurde auch von über 41 Alarmierungen berichtet,
wovon auf Tschagguns 22 entfallen sind. Auch 190 Hubschraubereinsätze mit den verschiedenen Fluggeräten waren zu verzeichnen. Ebenso wurden viele verschiedene Kurse und Ausbildungen besucht und erfolgreich absolviert (z.B. Notfallsanitäter). Damit wurden insgesamt 3.600 Stunden ehrenamtliche Tätigkeiten ausgeführt! Verschiedenste Anschaffungen ergänzten die sehr umfangreichen Berichte!

Bei den Wahlen zum Ortsstellenleiter wurde Rupert Pfefferkorn einstimmig wiedergewählt! Ihm assistieren im Vorstand die Ortsstellenleiter-Stellvertreterin Elisa Schuchter, der Schriftführer Stefan Dönz sowie Kassier Christoph Frei.
Herzliche Gratulation zur Wahl!
Nachstehende Ehrungen folgten anschließend:

  • Max Riffler – 36 Jahre Schriftführer
  • Egon Salzgeber – 40 Jahre Mitgliedschaft
  • Gotthard Sandrell – 40 Jahre Mitgliedschaft
  • Rainer Schuchter – 50 Jahre Mitgliedschaft
  • Leander Bitschnau – 50 Jahre Mitgliedschaft

Der aktuelle Mitgliederstand liegt bei 56 Bergretter Innen!
Herzliche Gratulation und Dank der Ortsstelle Schruns –
Tschagguns für ihr aufwändiges Ehrenamt!

Bergrettungsdienst Ortsstelle Schruns-Tschagguns – Jahreshauptversammlung „Rätschna” ist ein alter Brauch – auch in Tschagguns.
In mühevoller Handarbeit und unter großer Sorgfalt
und Zeitaufwand werden die Rätschen hergestellt.

Viel Mühe und ein großes Maß an Genauigkeit ist erforderlich, bis ein einzelnes Exemplar vollendet ist.

Die hochwertigen, zum Teil sehr alten Exemplare der Familie Stüttler wurden sehr aufwändig hergestellt. Das Rätschna in Tschagguns ist im Vergleich zu anderen Gemeinden bekannt für den Takt, in welchem gedreht wird. 36 Rätschnerinnen und Rätschner vertraten am Karfreitag und Karsamstag wieder die verstummten Tschaggunser Kirchenglocken in 3 Gruppen! Die Klöppel der Glocken fliegen dem alten Brauchtum zufolge in der Leidenszeit Jesus von Karfreitag bis Ostern symbolisch nach Rom. In gewohntem Takt zogen die Kinder und Jugendlichen mit lautem Klappern im Tschaggunser Ortsgebiet von Tür zu Tür und überbrachten traditionell die Ostergrüße. Vielen Dank für den Einsatz zum Erhalt dieses Brauchtums!
Rätschen 2024 in Tschagguns

DER BÜRGERMEISTER INFORMIERT/WERBUNG | 11
Bei der Tennisanlage des Aktivparks Montafon lud
Anfang Mai der Tennisclub Montafon zu einem „Tag
der offenen Tür
”, an dem unter anderem der KIDZ-
Court präsentiert wurde.
An diesem Samstagnachmittag wurde ein spannendes
Kinderprogramm geboten, es gab gratis Schnuppertraining für Kinder und Erwachsene sowie einen Tennisbasar.

Die Tennisanlage beim Aktivpark Montafon ist mit 7 Sand- Tennisplätzen ausgestattet und bietet aktuell eine perfekte Infrastruktur, die durch diverse Sanierungen auf neuesten Stand gebracht worden ist.
Neu errichtet wurde eine Schlagwand mit Kinderplatz
(KIDZ-Court), die Beschattung der „gesamten”Terrasse
erneuert, ein behindertengerechter Zugang zu den Tennisplätzen neu errichtet sowie eine Umzäunung des KIDZ- Courts erstellt.

Die Finanzierung wurde durch Sportstätten- sowie Strukturförderungen sowie eine ca. 1/3 Beteiligung des Tennisclub Montafon ermöglicht. Nicht eingerechnet sind dabei die vielen Eigenleistungsstunden des Tennisclubs.

Die Einweihung des KIDZ-Courts übernahm dankenswerterweise unser Pfarrer Hans Tinkhauser.
Tennisclub Montafon - Tag der offenen Tür
www.vsz-tschagguns.at
Telefon: 05556/76176
info@vsz-tschagguns.at
Wir suchen
dich!
Wir suchen:
Küchenhilfe
in 30 - 50% Teilzeitanstellung
Wir bieten einen familienfreundlichen
Arbeitsplatz und eine faire Entlohnung.
Wir freuen uns auf
deine Kontaktaufnahme!

Im Bild v.l.: Pfarrer Mag. Hans Tinkhauser, Obmann Thomas Goll und Bürgermeister Herbert Bitschnau

12 | DER BÜRGERMEISTER INFORMIERT
Heuer hatten sich rund 120 Verkäufer an den Ständen
unter der Kuppel des Aktivparks eingefunden um ihre
vielfältigen Waren anzubieten.

Es waren durchwegs gut erhaltene Gebrauchtwaren – Modeschmuck, Möbel, Dekorationsartikel, Raritäten, Kleidung, unterschiedlichste Geräte, Bücher, Spielwaren ...

– für Jede und Jeden war etwas dabei! Der Eislaufverein
Montafon hatte den Flohmarkt wiederum perfekt organisiert! Am Ende des Tages hatte fast jeder Besucher etwas „ergattert”und konnte zufrieden nach Hause fahren! Danke dem Eislaufverein Montafon für die Durchführung des größten Flohmarktes der Region!
Größter Flohmarkt der Region – Eislaufverein Montafon
Leider gibt es noch immer viele Menschen, die ihren
Abfall achtlos am Straßenrand, im Wald oder an anderen öffentlichen Plätzen in der freien Natur entsorgen! Darum fand am Samstag, 27. April die diesjährige Landschaftsreinigung in Tschagguns statt.
Unter dem Motto „Saubere Umwelt braucht dich”wurden
wiederum zahlreiche Abfälle eingesammelt. Bei guter
Witterung hatten sich heuer leider nur wenige Teilnehmer eingefunden. Von winzig und leicht bis groß und schwer – alles wurde gefunden und eingesammelt! Vielen Dank an alle kleinen und großen Teilnehmer:innen.
Ihr habt einen wichtigen Beitrag zum Thema saubere
Umwelt geleistet. In diesem Zusammenhang darf auch
die Volksschule, der Kindergarten und die Kleinkindbetreuung nicht unerwähnt bleiben. Sie vermitteln unseren Kindern das ganze Jahr über, wie wichtig eine saubere Umwelt für uns alle ist!
Landschaftsreinigungsaktion 2024
Gnadenhochzeit der Eheleute Margaretha und Otto
Salzgeber
Die Gnadenhochzeit ist ein ganz besonderes Hochzeitsjubiläum, das die Eheleute Salzgeber nach 70 Ehejahren feiern durften. Es ist eine Seltenheit, dieses Jubiläum gemeinsam zu feiern – es ist dies die Gnade für ein langes, gemeinsames Leben. Aufgrund ihres Alters und der nicht mehr so gegebenen Mobilität wollten die Eheleute Gretl und Otto ihren Ehrentag mit ihren Liebsten feiern sowie diese Ehrung im kleinen Rahmen abhalten. Sehr schön zu sehen, wie sie noch im hohen Alter, mit Unterstützung, ge- meinsam den Alltag meistern. Ich wünsche den Eheleuten Gretl und Otto noch viele gesunde, gemeinsame und erfüllte Lebensjahre im Kreise ihrer Familie!
70 Ehejahre

DER BÜRGERMEISTER INFORMIERT | 13
Großartiger Erfolg für Christoph Berthold bei österreichweiter Prämierung von Destillaten Bei der diesjährigen Prämierung von Edelbränden im Rahmen der Veranstaltung "Schnaps im Schloss 2024" konnte Christoph Berthold aus Latschau mit seinen Destillaten die Jury überzeugen.

In der Kategorie "Sonstige Brände" erreichte er mit seinem Apfel-Enzianbrand mit sensationellen 19 von 20 Punkten die wohlverdiente Goldmedaille. In der Kategorie "Birnenbrand" erreichte er mit 18 von 20 Punkten ebenfalls Gold.

Sein Trauben-Tresterbrand wurde mit einer guten Bronzemedaille belohnt. Eine beachtliche Leistung wenn man bedenkt, dass Christoph erst seit einiger Zeit mit der Destillerie angefangen hat. Die Gemeinde Tschagguns gratuliert Christoph Berthold recht herzlich zu diesen tollen Erfolgen!

Neuerlich zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen für Säly Edelbrände & Gin Nach den erfolgreichen Auszeichnungen bei den diesjährigen Craft Spirits Berlin darf sich der Tschaggunser Abfindungsbrenner Patrick Säly wieder über zahlreiche internationale Auszeichnungen freuen.

Bei den World Spirits Awards, einem der weltweit angesehensten und einflussreichsten Awards (inoffizielle Weltmeisterschaft) holte Patrick bei der erstmaligen Teilnahme zahlreiche Gold- und Silbermedaillen. So darf er sich über 6 mal Gold (Hansla Birne, Münster Gin, Fidelis Gin, Gruamat Gin, Silvretta Gin, Garnera Gin mit Fassstärke) freuen. Mit seinem neuen Produkt, dem Münster Gin, hol- te er in der Kategorie "London Dry Gin" den zweiten Gesamtrang und verfehlte somit den "Weltmeistertitel" nur ganz knapp. Zudem wurde er mit 7 mal Silber für seine Edelbrände und Geiste belohnt. Weiters wurde er für seine Auszeichnungen in die Klasse der "Master Class Destillers" aufgenommen. Auch bei der diesjährigen Vorarlberger Landesprämierung der Landwirtschaftskammer war Patrick erfolgreich. Mit seinem Apfel-Enzianbrand holte er die Goldmedaille und darf sich darüber hinaus über weitere 6 Silber- und 2 Bronzemedaillen freuen. Die Gemeinde Tschagguns gratuliert zu den Erfolgen recht herzlich!

Großartiger Erfolg für den Tschaggunser Hobby-Bierbrauer Manfred Bachmann bei österreichweiter Prämierung Bei der diesjährigen Preisverleihung der Austrian Beer Challenge fand am 21. Juni die Preisverleihung der Biere der gewerblichen Brauereien und der besten Hobbybrauern statt.
Insgesamt wurden 312 Biere von gewerblichen Brauereien
und 404 Biere der Hobbybrauereien verkostet. Erfreulicherweise konnte dabei Manfred Bachmann aus Tschagguns die Jury mit seinen untergärigen Bieren überzeugen:
In der Kategorie „Pils“ konnte er mit seinem „Funky Flavour“ den 3. Rang erreichen. In der Kategorie „Wiener Lager“ erreichte er mit seinem „Karl Lagerbier“ ebenfalls den 3. Rang. Die Gemeinde Tschagguns gratuliert dem „Jungbrauer“ recht herzlich!

14 | DER BÜRGERMEISTER INFORMIERT
Auch heuer wurde im Frühjahr wieder die Felsräumung
durch die Bergrettung Ortsstelle Schuns/Tschagguns
durchgeführt. Die vielen verschiedenen Einflüsse durch
Witterung und Erosionen erfordern jedes Jahr wiederum
eine Kontrolle, Sicherung und Räumung dieses Abschnittes oberhalb der Zelfenstraße. In mehreren Arbeitsschritten werden dabei Felsbrocken sowie Gestein gelöst und entfernt. Vielen Dank an die Ortsstelle der Bergrettung!
Felsräumung Bödmenstein 2024
Vom Freitag, 24. bis Samstag, 25. Mai fand die 16.
GCG-Charity statt. Die Charity bietet Unterstützung
und unbürokratische Hilfe für Kinder mit schweren
Schicksalsschlägen.
Auch heuer trugen wieder zahlreiche private Gönner und
namhafte Unternehmen dazu bei, dass u.a. spezielle Heilbehelfe, Selbstbehalte, Therapien u.v.a.m. für über 50 Familien mit schwerkranken Kindern finanziert werden konnten. Auch heuer konnte wieder ein überaus stolzer Erlös in Höhe von € 260.000 von den Veranstalterfamilien Tschohl, Amann und Wachter-Salzgeber päsentiert werden.
Das Wochenende war geprägt von den Genussgondeln
am Freitagabend, in denen verschiedenste Köstlichkeiten
von den über 300 Gästen genossen wurden. Das Golfspiel
am Samstagvormittag mit seinem speziellen Rahmenprogramm sowie der stimmungsvolle Ausklang im Zelt vor dem Montafoner Hof am Abend begeisterte die überaus engagierten Teilnehmer! Vielen Dank an die unglaublich engagierten Veranstalterfamilien, Gönner und freiwilligen Helfer:innen.
Golmer Cross Golf Charity
Anfang März war es soweit! Im Polysaal Gantschier trafen sich Blasmusik und Musical. Bei diesem ganz besonderen Konzert verschmolzen die Singstimmen der WAMCO (West Austrian Musical Company) mit den Klängen der Harmoniemusik Tschagguns.

Den Start des Abends gestalteten in gewohnter Manier GAGLA & TÖ. Danach erlebten die Zuseher:innen und Zuhöher:innen das Beste aus zwei Hörwelten. Die beiden Vereine lebten an diesem Abend ihre große, gemeinsame Liebe aus: Ihre Leidenschaft zur Musik! Und wer bis dahin geglaubt hatte, dass Blasmusik und Musical nicht zusammenpassen kann, wurde eines Besseren belehrt! Der „ausverkaufte”Polysaal in Gantschier konnte in eine einzigartige Hör- und Sehwelt eintauchen und die begeisterten Besucher:innen dankten am Ende des Abends mit großem Applaus! Herzliche Gratulation zu diesem gelungenen, außergewöhnlichen Blasmusikexperiment.
Grenzenlos – Harmoniemusik trifft Musical

DER BÜRGERMEISTER INFORMIERT/WERBUNG | 15
„Von bunten Böcken und trickreichen Trommlern”
Unter diesem Motto trafen sich am Samstag, 15. Juni,
einige wenige „wetterfeste Naturinteressierte
” in
Latschau. Unter der fachkundigen Leitung von Monika Dönz-Breuß und Christoph Daxer hatte man die Möglichkeit dieses besondere Naturjuwel – Krestakopf - in Tschagguns zu erkunden.

Auf dieser gemütlich-nassen Exkursion wurde ein Blick auf eine Lebewelt geworfen, die uns meist verborgen bleibt.
Dabei spazierte man durch einen der tannenreichsten
Wälder des Montafons, begab sich auf die Spur von Waldkauz und Buntspecht und erkundete die bemerkenswerte Biodiversität der Felsfluren des Krestakopfs.
Es war ein sehr interessanter Vormittag, der von beiden
Fachleuten sehr interessant und kurzweilig gestaltet wurde. Durch solche Veranstaltungen wird einem die Vielfalt der Natur in unserer Heimatgemeinde nähergebracht!
Biotopexkursion – Naturvielfalt Tschagguns

16 | DER BÜRGERMEISTER INFORMIERT
Tausende Interessierte besuchten Anfang April die
Brown Swiss Europa- und Bundesschau in Imst. Es
wurden 350 Brown Swiss und Original Braunviehtiere
ausgestellt – mit Tieren aus Deutschland, Frankreich,
Italien, Schweiz und Österreich.
Es gab spannende Entscheidungen auf höchstem Niveau.

Gestartet wurde schon am Samstagabend mit verschiedenen Gruppenentscheidungen. Am Sonntag folgten dann die verschiedenen Champion-Wahlen. Die große Siegerin bei den Erstlingskühen (Bundesschau) – ELISA – stammt vom Tschaggunser Betrieb Simon Konzett. Kurz danach konnte ELISA auch europaweit auftrumpfen (Europaschau)
und sicherte sich hier den Reservechampion. Ein internatio- nal unglaublicher Erfolg, der seinesgleichen sucht!

Bei den Jungkuhgruppen (Bundesschau) ging der Reservechampion an die Züchterfamilie Wachter Hermann und Sieglinde aus Tschagguns mit ihrem Tier JOJO.
Bei den Altkühen (Bundesschau) erreichte „Pentagon
HELENE”von der Züchterfamilie Ganahl aus Tschagguns
die Auszeichnung „Honorable Mention”.

Unsere Tschaggunser Züchter haben mit ihren Tieren beste Werbung für unsere Landwirtschaft gemacht. Herzliche Gratulation für diese großartigen nationalen und internationalen Erfolge!
Sensationelle Erfolge für Tschaggunser Landwirte
Neben „Höckla und a bizli Ratscha”wurden unsere Seniorinnen und Senioren beim Tschagguser Hock für Junggebliebene am Mittwoch, 13. März 2024 von Simona Fritsch mit ihrer Steirischen Harmonika musikalisch bestens unterhalten.
An den beiden Nachmittagen am 10. April 2024 sowie am
8. Mai 2024 gab es kein spezielles Motto. Vielmehr wurden den Seniorinnen und Senioren die Möglichkeit geboten, zusammenzusitzen und sich bei Kuchen und Kaffee auszutauschen.

Am Mittwoch, 5. Juni 2024 lud das Team vom Tschagguser Hock für Junggebliebene zum Abschlussausflug ein.

Der Ausflug führte sie mit dem Ortsbus ins Silbertal. Dort fuhren sie mit der Kristbergbahn hinauf und genossen anschließend ein gemeinsames Mittagessen im Panoramagasthof Kristberg. Nach dem Mittagessen ging es wieder runter ins Tal nach Schruns, wo sie eine private Führung durch das Montafoner Heimatmuseum erwartete. Gestärkt mit Kuchen und Kaffee traten sie anschließend ihre Heimreise mit dem Ortsbus an.
Tschagguser Hock für Junggebliebene
"SILVERSTAR ELISA" von Simon Konzett
"PENTAGON HELENE" von Ganahl "JANCO JOJO" von Wachter Hermann u. Sieglinde

DER BÜRGERMEISTER INFORMIERT | 17
Die Spielgruppe Latschau begeisterte auch heuer wieder mit ihrem neuesten Stück. Diese schwungvolle Komödie im Montafoner Dialekt sorgte an den vielen ausverkauften Aufführungsterminen für stimmungsvolle Unterhaltung.
Das Stück handelte vom Kloster Mauerbach, das in eine
finanzielle Notlage geraten war, und den verschiedenen
Aktionen und Handlungen, die daraus resultierten. Die
drei Hauptakteure Schwester Jolanda (Hildegard Marent),
Schwester Reinhardis (Ramona Haag) sowie Schwester Lazarus (Annelies Bitschnau) „führten”mit ihren zahlreichen Vermarktungsideen, dem Kräutergebäck sowie anderen „Winkelzügen”gekonnt durch die „himmlische Komödie”.
Alles geht drunter und drüber im Kloster – aber zum
Schluss löst sich alles in Wohlgefallen auf!
Die Regie unter Renate Bitschnau und Thomas Caracristi
hat es ausgezeichnet verstanden, die verschiedenen Charaktere des Stückes durch alle Schauspieler sehr überzeugend herauszuarbeiten. Gratulation an die Schwestern, Pater, Jugendlichen, Polizistin sowie an den Kriminaloberkommissar – man konnte den Abend ausgelassen genießen!

Spielgruppe Latschau 2024 – Schwester Petronellas Klostergeist Letzte Jahreshauptversammlung der Trachtengruppe Tschagguns am 22.03.2024 um 19:30 Uhr im Gast - haus Löwen in Tschagguns.
Neben üblichen Tagesordnungspunkten wurden Corinna
Dreier für 10 Jahre, Christina Juen für 10 Jahre und Johannes Sturm für 15 Jahre geehrt. Der Tagesordnungspunkt 7 behandelte die Auflösung des Vereines. Der Grund dafür liegt in einer zu geringen Anzahl an Mitgliedern. Obfrau Kerstin Keßler berichtet von den erfolglosen Versuchen der Mitgliederwerbung und stellt den Antrag zur Auflösung des Vereines. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Der Dank der Trachtengruppe richtet sich an alle Unterstützer und Gönner, die Gemeinde Tschagguns und den Landestrachtenverband, jedoch in erster Linie an alle Mitglieder, welche die Idee einer Trachtengruppe stets mit Enthusiasmus und Engagement verfolgt haben.

An dieser Stelle möchte ich mich im Namen der Gemeinde Tschagguns auch ganz herzlich bei der Trachtengruppe Tschagguns für ihren Einsatz bedanken. Schade, dass – vor allem nach Corona – die Mitgliederzahlen nicht wieder angehoben werden konnten. Die Trachtengruppe Tschagguns hat mit ihren Auftritten unsere Veranstaltungen aufgewertet! Danke!

5. ordentliche Jahreshauptversammlung der Trachtengruppe Tschagguns

18 | DER BÜRGERMEISTER INFORMIERT
Vorarlberger Mobilitätsclub und die Gemeinde
Tschagguns erweitern Fahrrad-Infrastruktur
Vorarlberger lieben das Radfahren. Viele nutzen beinahe
täglich das Rad, rund 20 Prozent aller Wege im Ländle
werden geradelt. Nirgendwo sonst in Österreich gibt es
mehr Fahrräder pro Haushalt. Es ist daher von großer Bedeutung, die Infrastruktur laufend an die Bedürfnisse der Radler anzupassen, denn: Wer radelt, soll sich dabei auch sicher fühlen sowie attraktive und möglichst direkte Radwege mit guter Beschilderung vorfinden. Zu einer perfekten Infrastruktur zählen unter anderem einfache Möglichkeiten, sich im Falle einer Fahrradpanne selbst helfen zu können, wenn also beispielsweise einmal die Luft ausgeht.

Für solche Situationen gibt es direkt an Radwegen gelegene ÖAMTC-Fahrrad-Reparaturstationen. Dabei handelt es sich um 1,4 Meter hohe Säulen, die mit einer Vorrichtung zur Fixierung des Fahrrads, mit einer integrierten Luftpumpe sowie mit Werkzeug (diverse Inbus- und Schraubenschlüssel, Reifenheber) für Do-it-yourself Reparaturen ausgestattet sind. Kleinere Gebrechen können somit bequem in Eigenregie behoben werden.
Auf die jüngst errichtete ÖAMTC-Station beim Aktivpark
Montafon ist Bürgermeister Herbert Bitschnau sehr stolz.

„Der Radweg entlang der Ill zählt zu den schönsten Strecken im Land und entwickelt sich mehr und mehr zu einem Fahrrad-Hotspot, den die Montafonerinnen und Montafoner genauso nutzen, wie sehr viele Radfahrende, die unser wunderschönes Tal radelnd erkunden wollen. Unsere neue Station steht beim Aktivpark Montafon, Ecke Schwimmbadstraße und Illweg. Also genau an der richtigen Stelle”, so Bitschnau.
Michael Kubesch, der Direktor des ÖAMTC Vorarlberg
sieht den Club als Partner für alle Formen von Mobilität
– egal ob man mit dem Rad, dem Auto, den öffentlichen
Verkehrsmitteln oder zu Fuß unterwegs ist. „Unsere Reparaturstationen sind nur eine von vielen Leistungen und innovativen Ideen unseres Mobilitätsclubs in Bezug auf Fahrräder. Wir freuen uns, dass wir die Idee der Fahrrad- Reparaturstationen heuer auch mit der Gemeinde Tschagguns umsetzen konnten. Nicht zuletzt spornen uns der große Zuspruch und die vielen positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung an”, ergänzt Kubesch. Fahrrad-Reparaturstationen in der Nähe oder auf einer geplanten Route kann man ganz einfach im Routenplaner der ÖAMTC-App finden.
Die Werkzeuge der Fahrrad-Reparaturstation
• Reifenheber
Es gibt nur einen Verwendungszweck für diese Werkzeuge, nämlich das Entfernen des Reifens von der Felge, wenn Sie einen defekten Schlauch wechseln/reparieren müssen.

• Kreuzschlitzschraubenzieher
Befestigungszubehör wie leichte Klammern, Glocken, V-
Bremsen usw.

• Flachkopfschraubenzieher
Passend zum meisten Zubehör für Fahrräder, gelegentlich
ist jedoch ein kleiner Flachkopfschraubenzieher effektiver.

• Steuersatz-/Pedalschlüssel
Der 32-mm-Gabelschlüssel dient zum Einstellen der Kontermutter oder des Laufrings (häufiger bei älteren Straßen- und Stadträdern).

Der 15-mm-Schlüssel dient zum Festziehen oder Entfernen der Pedale vom Kurbelarm mit einer 15-mm-Mutter.

Tipp: Die Pedale immer festziehen, indem Sie den Schraubenschlüssel in Richtung der Vorderseite des Fahrrads drehen. Das heißt rechts fest/links fest für die Antriebsseite, während die Nichtantriebsseite das Gegenteil ist.

• 8/10 + 9/11 mm Konus-Schlüssel
Bremseinstellungen und kleinere Schaltvorgänge werden
von diesen Kombinationsschlüsseln profitieren.

• T25 Torx-Schlüssel
Verwenden Sie diesen Schraubenschlüssel, um die Bremsscheibenschrauben (die bei den meisten modernen Rädern verwendet werden) festzuziehen.

Sie benötigen den T25 möglicherweise, um die Lenkerzapfen zu befestigen, den Vorbau oder die Sattelklemme anzupassen.

• Faltbare Inbusschlüssel
Nahezu jedes Fahrrad, das heutzutage verwendet wird,
benötigt bestimmte Inbusschlüssel, um Lenker, Vorbauten
und Sättel sowie viele Achssysteme einzustellen.
ÖAMTC Fahrrad-Reparaturstation

AUS DEM AMT | 19
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20 | FAMILIENVERBAND
Vor 4 Jahren haben Gudrun Scheiber und Isabelle Jochum den Familienverband Tschagguns gegründet.
Mit viel Motivation und vollgepackt mit Ideen, kurz
ausgebremst durch Corona, aber immer weiter tatkräftig engagiert schufen die beiden mit ihren fleißigen Helfern Aktivitäten, die Jung und Alt erfreuten und das Gemeindegeschehen belebten.

So ist beispielsweise der weihnachtliche Winterzauberwald, die bunte Osterwiese oder das kreative Kürbis- Schnitzen im Jahresplan vieler Familien nicht mehr wegzudenken. Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung waren Neuwahlen angesagt, denn Obfrau Gudrun Scheiber, Stellvertreterin & Schriftführerin Isabelle Jochum und Kassier Arno Scheiber orientieren sich privat und beruflich neu und freuen sich, dass mit Neu-Obfrau Carmen Grohs, Schriftführerin Marina Mangeng und Kassierin Isabelle Vallaster, mit den Beirätinnen Katharina Berthold und Michaela Juen, sich ein neues junges Team gefunden hat, das sich künftig in Familienbelangen kreativ austoben wird.

Mit vielen Dankesworten wurden Gudrun und Arno Scheiber aus dem Vorstand verabschiedet. Isabelle Jochum hat sich nochmal bereit erklärt, unterstützend als Obfrau- Stellvertreterin dem Team erhalten zu bleiben.

Der Gründungsvorstand ist und bleibt immer etwas ganz
Besonderes, da mit der Gründung für das Familienleben
in Tschagguns eine überaus wertvolle Basis geschaffen
wurde, auf der auch künftig noch einiges stattfinden wird.
Dem alten Vorstand mit Helferteam ein riesiges Danke
und alles Gute für euer weiteres Wirken in und um die Gemeinde. Dem neuen Team ein herzliches Willkommen und viel Gelingen für euer Tun.

Noch kein Mitglied beim Familienverband? Deine Mitgliedschaft bringt dir viele Vorteile und unterstützt direkt deinen Ortsverein: www.familie.or.at/mitgliedschaft Für den Familienverband Isabelle Jochum Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen beim Familienverband Tschagguns Gudrun Scheiber (rechts im Bild) übergibt an Carmen Grohs Der neue Vorstand des Familienverbandes v.li.: Katharina Berthold, Marina Mangeng, Michaela Juen, Carmen Grohs, Isabelle Vallaster und Isabelle Jochum.

WERBUNG | 21

22 | SEINERZEIT
Im Gauertal vor 125 Jahren – von der Errichtung der Lindauer Hütte anno 1899 Im August dieses Jahres jährt sich die feierliche Eröffnung der Lindauer Hütte am Fuße der Drei Türme im hinteren Gauertal zum 125. Mal. Grund genug, die Anfänge der heute weitum bekannten und stark frequentierten Alpenvereinshütte der Sektion Lindau inmitten des Rätikons zu beleuchten. So dachten neben dem Verfasser dieses Beitrags auch die Sektionsverantwortlichen. Deshalb wird ab diesem Herbst auf der Lindauer Hütte eine Ausstellung zur Hüttengeschichte von den Anfängen bis in die Gegenwart zu sehen sein, die in Kooperation zwischen der Alpenvereinssektion Lindau und den Montafoner Museen entstehen wird. Projektkoordinator ist Franz Haag und Ausstellungskurator wiederum der Beitragsverfasser. Letzterer möchte nun vorab einen kurzen Blick zurück auf die Errichtung und die Anfänge der 1899 errichteten Lindauer Hütte werfen.
Die Sektion Lindau war im Dezember 1878 gegründet
worden, indem sich ihre Mitglieder aus der bereits bestehenden Sektion Immenstadt herauslösten. Ein Jahr später hatte die Sektion bereits 78 Mitglieder. Nachdem erste Pläne, im Gamperdonatal in Nenzing eine Hütte zu errichten, gescheitert waren, rückte das Tschaggunser Gauertal in den Fokus des Lindauer Interesses. Im November 1898 stimmte der Standesaussschuss zu, der Sektion sowohl ein Grundstück als auch Bauholz zur Verfügung zu stellen. Einen Monat später stimmten auf der Generalversammlung der Sektion Lindau auf Antrag des Hütteninitiators und späteren Hüttenwarts Ludwig Zeiß 49 der 50 anwesenden Sektionsmitglieder dem sofortigen Bau einer „Unterkunftshütte im Gauerthale” zu. Es galt nun, die für den Bau nötigen Geldmittel zu lukrieren, was recht rasch gelang.
Es wurde ein Hüttenbauausschuss gebildet, dem natürlich
auch der damalige Sektionsvorsitzende Rektor Dr. Christof Kellermann angehörte. Die Baupläne und der Kostenvoranschlag in der Höhe von 10.000 Mark stammten vom Maurermeister Ernst Kanzler, der auch im eben genannten Ausschuss war. Die Nummern im abgedruckten Grundrissplan des Erdgeschosses kennzeichnen folgende Räume:
1 Zimmer des Hüttenwirts
2 Gaststube mit ca. 40 Sitzplätzen
3 Aufenthaltsraum für Bergführer
4 Gang
5 Küche
6 Schlafraum für Bergführer
7 Abort (noch kein Wasserklosett)
Dazu kamen drei Zweibett- und ein Einbettzimmer sowie
ein Lager mit sechs Schlafplätzen im Obergeschoss und
ein größeres Lager im Dachgeschoss. Fließendes Wasser
gab es anfangs noch keines.
Am 9. Februar 1899 wurde im städtischen Theatersaal in
Lindau die Grundsteinlegung gefeiert und am 5. Juli desselben Jahres wurde das Grundstück offiziell vom Stand Montafon erworben. Erbaut wurde die Hütte schließlich vom Zimmermeister Franz Josef Walser aus Schruns.

Die Feierlichkeiten zur Hüttenweihe am 15. und 16. August 1899 waren ein Großereignis und fielen zudem zeitlich mit Feier zur Grundsteinlegung Gemälde der neu errichteten Hütte von E.T. Compton

SEINERZEIT | 23
der Einweihung der Erweiterung der nahegelegenen Tilisunahütte der Sektion Vorarlberg am 16. und 17. August zusammen. Als die Festgesellschaft mit Damenbegleitung auf der Lindauer Hütte eintraf, bot sich laut Lindauer Tagblatt vom 18. August 1899 folgendes Bild:
Der gedeckte Raum selbst bot ein buntbewegtes Bild alpinen Lebens. Als ob sie längst alte Bekannte gewesen, so hatten sie sich fröhlich zusammengefunden, die gastfreundlichen Bewohnerinnen und Bewohner von Schruns, die Alpenvereinsmitglieder aus Vorarlberg und Deutschland. Allgemein bewundert wurde hierbei die in auserlesener Festtagstracht anwesenden liebenswürdigen Montafonerinnen.
Die Feierlichkeiten dauerten bis weit nach Mitternacht.

Deshalb war für viele die Nachtruhe vor der Bergfahrt am nächsten Tag sowie die Feier bei der nahen Tilisunahütte recht kurz.

Der erste Hüttenwirt war bis ins Jahr 1927 der Schrunser Bergführer Jakob Both, unter dem sich die Hütte sehr gut weiterentwickelte. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es auf der Hütte jährlich ca. 1.700 Besucher, von denen 500 dort übernachteten. Auch gab es bis zum Ersten Weltkrieg zahlreiche Modernisierungen und Erweiterungen, darunter eine Wasserleitung, ein Brunnen, ein Pferdestall, ein Alpengarten sowie im Jahre 1909 ein eigenes Schlafhaus mit ca. 50 Plätzen.

Wer mehr über die weitere Geschichte der Lindauer Hütte wissen möchte, dem sei ab Ende September 2024 ein Besuch der Ausstellung zur Hüttengeschichte auf der Lindauer Hütte empfohlen, der sich sehr gut mit einer Bergwanderung oder Gipfeltour kombinieren lässt.
Dr. Andreas Brugger
(Montafoner Museen/Montafon Archiv)
Grundriss und Südostansicht von 1899 Zeichnung von Hüttenwirt Jakob Both

24 | KLEINKINDBETREUUNG/KINDERGARTEN
Und wieder einmal neigt sich ein Waldspielgruppenjahr dem Ende zu.

Zu diesem Anlass möchten wir uns bedanken. Bei den Kindern selbst und bei ihren Eltern für ihr Vertrauen, was uns die Möglichkeit schenkt, das Konzept Waldspielgruppe überhaupt durchführen zu können. Vielen herzlichen Dank auch dem Aktivpark Montafon, der uns einen Raum zur Verfügung stellt, in dem wir unser Angebot erweitern und nun sogar von 7:30 bis 12:30 Uhr für die Kinder da sein können. Selbst bei sehr widrigen Wetterverhältnissen kann eine Betreuung so gewährleistet werden.

Im Zentrum der Waldspielgruppe steht das Kind mit seinen Bedürfnissen nach Spiel, Bewegung, Ausdruck und Geborgenheit.

Wir freuen uns sehr über das große Interesse und die neuen „Graga”, welche wir ab Herbst begleiten dürfen.
Waldspielgruppe Au Graga
Besuch beim Kleintierzüchter
Am 21. März fuhren wir Fröschle-Kinder mit dem Zug nach Vandans. Bei strömendem Regen fuhren wir zu Herrn Alfred Rützler, einem Kleintierzüchter. Bei ihm durften die Kinder Kaninchen füttern und streicheln und verschiedene Taubenrassen und ein gerade eben geschlüpftes Kücken konnten wir bewundern. Interessant waren auch die verschiedensten Hühnerrassen, die Alfred in seinem Stall hat. Nach einer leckeren Jause fuhren wir mit vielen neuen Eindrücken wieder zurück in den Kindergarten, wo wir in den darauffolgenden Tagen noch ein paar spannende Dinge über die verschiedenen Tierarten, die wir auch beim Kleintierzüchter sehen konnten, lernten.
Übergabe Kindergartenleitung
Nach 20 Jahren als Kindergartenleiterinübergebe ich diese verantwortungsvolle und sehr herausfordernde Aufgabe an Anna Netzer. Anna bringt eine Fülle von Erfahrung und Begeisterung für die Bildung und Betreuung von Kindern mit. Ihre Liebe zum Beruf und ihr Engagement für das Wohl der Kinder ist offensichtlich, und ich bin mir sicher, dass sie eine inspirierende und sehr fähige Leiterin sein wird. Bis zu meiner Pensionierung werde ich im Kindergarten als Pädagogin tätig sein und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit unserer neuen Leitung. – Christine Joven Neues aus dem Kindergarten Christine Joven (li.) und Anna Netzer

KINDERGARTEN | 25
Ich
Die Kleinsten im Kindergarten, die 3-Jährigen-„Füchsle”- Gruppe hat sich in den letzten Wochen das Thema "ICH", näher angeschaut. Wie schaue ich aus, was macht mich aus, sind wir alle gleich, was kann ich gut, was finde ich gut an meinen Freunden, wie viele Finger und Ohren habe ich?
Wir haben gelernt einen Menschen zu zeichnen und uns
in Lebensgröße auf ein Plakat aufgemalt. Interessiert hat uns auch noch, woher komme ich: Wer sind meine Eltern und deren Eltern? Aber auch, wo wohne ich? Und dafür haben wir das eine oder andere Kind zuhause besuchen dürfen. Die anderen Kinder waren natürlich am allermeisten gespannt auf das Kinderzimmer– womit spielt das Kind zu Hause? Danke an alle Eltern, dass wir euch besuchen durften.
Vom Ei zum Kücken
Vor Ostern hatten wir in der Mäuse-Gruppe das Thema,
vom Ei zum Kücken. Täglich wurde im Morgenkreis besprochen, was im Ei passiert und wie das Kücken aus dem Ei kommt. Melanie hatte zu Hause eine Brutmaschine. Am Kalender zählten wir die Tage bis die Kücken schlüpften.
Dann endlich - nach 3 Wochen war es soweit. Melanie
brachte die frisch geschlüpften Kücken auf einen kurzen
Besuch in den Kindergarten. Mit großer Begeisterung
konnten wir sie betrachten und sogar ganz vorsichtig auf die Hand nehmen. Wir besuchten auch Familie Kinsperger wo uns Remo ganz viel von seinen Hühnern erzählte. Zum Schluss durften wir noch in den Stall, wo eine Henne am Brüten war. Es war ein sehr lehrreicher Vormittag – Danke.
Aus dem Kindermund
Kind 1 zu Kind 2: „I segs dr mein Freunchen.”
Kind 2: „Ich bin kein Freundchen!!”
„Miar müan hüt zum Doktor, luaga, ob i schwer bin!”
Mehrere Kinder sagen der Pädagogin ihre Straßennamen.

Ein Kind sagt: „Ich wäß oh, wia mine Stroß häßt – gerade.” Unterhaltung über die Lieblingsspeise: „I mag am liabsta Flädli-Suppa, abr igrolnat und mit Schoki dina.” (gemeint war Palatschinken)
Pädagogin hatte ein flauschiges Faschingskostüm an, Kind sagt zu ihr: „Des isch soooo flauschig! Wia mine Mama an da Beh, do hot sie oh flauschiges Fell.” „Na, küssa tuat ma ersch, wenn ma erwachsa isch ... mit 40ge.” Kind 1 sagt zu Kind 2: „Tschüss, villicht sahan mr üs no in Würklichkeit.” „Wenn mine Mama und min Papa sich küssan, den muas i fast immer kotza.” „I darf ke Banana essa, do kriag i allig Unterstopfunga.” „I hon a Dreieck und du hosch a Rundeck!“
Kind holt den Spitzer und sagt: „Wäsch, dia Farb isch echt stumpfig!” Kind 1 sagt zu Kind 2: „Söllan mir verknallt si?” Kind 2 antwortet ganz entsetzt: „Na, ke Chance!” Kind sagt beim Abholen nach dem Seh- und Hörscreening zur Mama: „Hüt isch a Frau im Kindergarta gsi, dia hot üs in d Ohra gluagt ,wia schwer miar sen und ob d Nasa suber isch.” „I bin im Wagsturm, hot mine Mama gseht.” (gemeint war Wachstum)

26 | VOLKSSCHULE
Flussexkursion
Die Kinder der 2a Klasse durften mit der Naturführerin
Monika Dönz-Breuß einen Vormittag an der Ill verbringen.
Monika erklärte einiges über Tiere und deren Strategien
im Winter. Sie brachte sogar Felle von Fuchs, Wiesel, Elch und weitere mit. In Zweiergruppen mussten die Kinder einen Becher heißes Wasser mit Naturmaterialien so isolieren, dass möglichst wenig Wärme verloren ging. Es war ein richtig toller Vormittag!
Cyber Kids mit der Polizei
Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4a nahmen an
einem fesselnden Workshop mit der örtlichen Polizei teil.
Unter dem Titel „Cyber Kids” wurden wichtige Themen
rund um die Sicherheit im Internet behandelt. Die Schülerinnen und Schüler lernten viel über den verantwortungsvollen Umgang mit persönlichen Daten, Passwörtern, die Risiken von Cyber-Mobbing und die Bedeutung von Bildrechten. Durch interaktive Übungen und lehrreiche Diskussionen konnten sie ihr Wissen vertiefen. Sie sind nun besser gegen potenzielle Gefahren im digitalen Raum gewappnet. Der Workshop war nicht nur informativ, sondern auch unterhaltsam und sensibilisierte die Kinder für die Herausforderungen der modernen Online-Welt.
Alpenstadt Bludenz
Die 4. Klasse der VS Tschagguns genoss eine ausgezeichnete Stadtführung in Bludenz. Die Turmbesteigung vom Laurentiusturm war ein Highlight der tollen Führung. Die Schülerinnen und Schüler waren begeistert von den vielen interessanten Informationen über die Alpenstadt. Für unsere großen Schüler stehen noch das Musical Waaritaanka, das Landesmuseum in Bregenz, eine Führung auf der Festspielbühne, eine Lesung bei Buch am Bach und eine Übernachtung in der ehemaligen VS Latschau auf dem Programm.
Sonne ohne Reue
Der Sommer naht und darum wurden die Kinder mit Geschichten, Bildern und Spielen auf den richtigen Umgang mit Sonnencremen, T-Shirts und Sonnenschirmen und die heißen Tage vorbereitet. Die Kinder können den eigenen Hauttyp bestimmen und kennen die Gefahren von UV- Strahlung.
Viele bunte Neuigkeita us dr Schual!

VOLKSSCHULE/WERBUNG | 27
31.08.
-
01.09.
2024
ERLEBNISBERG GOLM
MONTAFON
Gemeinsam
für eine nachhaltige Zukunft
unserer Bergwelt.

VORTRÄGE. FÜHRUNGEN. DIALOGE. ERLEBNISSE.
maray.at
missimo-Truck
Im zweistöckigen und rund 17 Meter langen Truck konnten die Kinder der dritten und vierten Klassen Erfahrungen mit Robotik, Programmieren, Sensorik, Bionik, Coding und Künstlicher Intelligenz sammeln. Die gemeinnützige Privatstiftung Kaiserschild und Ars Electronica begeisterten mit innovativen Zukunftstechnologien.
Knuzius, der edle Ritter
Am 18. und 19. April fand endlich unser großes Märchenprojekt mit dem Schauspieler Kurt Spielmann statt. Finanziert wurde das Projekt von Double Check (Netzwerk für Kultur und Bildung in Vorarlberg). An mehreren Stationen im Schulhaus konnte man das Märchen "Knuzius, der edle Ritter" erleben. Ritter Knuzius erzählte von seinem Leben als Ritter im Mittelalter und von seinem Zusammentreffen mit einem Prinzen, der von zuhause fliehen musste. Märchen können trösten, Geborgenheit vermitteln und Mut machen. Gemeinsam Märchen lesen tut gut!
Therapiehund Polly
Zur Unterstützung der pädagogischen Arbeit durften
Manfred Krainz und seine Polly alle Klassen besuchen und gemeinsam arbeiten. Schwerpunkt der Hundebesuche waren der Erwerb von sozialen, emotionalen und fachlichen Kompetenzen und ein verständnis- und respektvoller Umgang zwischen Kind und Hund.

28 | VOLKSHOCHSCHULE

MUSIKSCHULE MONTAFON | 29
Das Team der Musikschule Montafon
freut sich sehr auf Dich!
JETZT
anmelden!
NEU-Anmeldungen für das
neue Schuljahr sind bis Montag,
9. September 2024, möglich.Das Temdrs Mumaiakd cc ahal doneta www.musikschule-montafon.at Batloggstraße 36, 6780 Schruns + 43 5556 72118

30 | MONTAFON TOURISMUS

Die Zukunft des Tourismus im Montafon steht im Zeichen des Wandels und der Verantwortung. Denn als Tourismusdestination und (Er-)Lebensraum zugleich liegt dem südlichsten Tal in Vorarlberg viel daran, die kostbare Berg- und Lebenswelt samt seinen Bewohnerinnen und Bewohnern zu schützen und für den Erhalt des Wohlstands zu sorgen. Vor diesem Hintergrund stand der 26. Montafoner Tourismustag am Mittwoch, dem 15. Mai 2024, in St. Gallenkirch ganz im Zeichen der zukunftsorientierten Entwicklung der Region.

Der 26. Montafoner Tourismustag stieß auf reges Interesse bei Tourismusinteressierten aus dem Montafon und der Region. Rund 300 Personen folgten der Einladung von Montafon Tourismus und trafen sich am Mittwoch, 15. Mai, zu einem informativen Abend im Zeichen von Austausch, Anstoß und Inspiration im Gemeindesaal in St. Gallenkirch. Gastgeberinnen und Gastgeber mischten sich unter Tourismusinteressierte sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Politik.
Erfolgreichstes Tourismusjahr für das Montafon
Im Rahmen des diesjährigen Montafoner Tourismustages wurde unter anderem auf das Tourismusjahr 2022/23 zurückgeblickt. Während die Auswirkungen der Corona-Krise keinen Einfluss mehr auf das vergangene Tourismusjahr hatten, wurde die Arbeit der nächtigungsstärksten Tourismusdestination Vorarlbergs mit anderen, neuen Krisen konfrontiert wie die stark gestiegenen Einkaufs-, Energie- und Mitarbeiterkosten. Dennoch konnte das Tourismusjahr 2022/23 als das erfolgreichste in Bezug auf Ankünfte, Nächtigungen und Umsatz im Montafon verbucht werden. Das wirtschaftliche Ergebnis sah – aufgrund der gestiegenen Kosten – jedoch nicht überall gleich erfolgreich aus. Eine deutliche Zunahme konnte im Tourismusjahr 2022/23 auch bei den Tourismuseinnahmen pro Montafoner Einwohnerin und Einwohner verzeichnet werden – diese lagen bei 22.354 Euro pro Kopf. Über die letzten Jahre hinweg ist somit, auch inflationsbereinigt, ein zunehmender Anstieg der Tourismuseinnahmen pro Kopf zu verzeichnen.

Fokus auf zukunftsorientierter Tourismusentwicklung – PIZ VHOTEL Der Fokus des Abends lag auf der zukunftsorientierten Tourismusentwicklung im Montafon. Eine bedeutende Säule dabei bildet das PIZ – Zukunftslabor für nachhaltigen Tourismus, welches im Jahr 2022 Zukunftsorientierte Tourismusentwicklungim Montafon
26. Montafoner Tourismustag im Zeichen von Austausch, Anstoß und Inspiration

MONTAFON TOURISMUS | 31

von Montafon Tourismus ins Leben gerufen wurde. Im Zuge dessen wird seither die nachhaltige Tourismusentwicklung im Montafon mit innovativen Lösungen und Projekten konsequent vorangetrieben.

Eines dieser aktuellen und in dieser Form einzigartigen Projekte ist das PIZ VHOTEL (PIZ virtuelles Hotel).

Dahinter steckt eine kostenlose Online Wissens- und Austausch-Plattform, die Gastgebenden dabei hilft, ihre Unterkunft zukunftsfit zu gestalten. Gut aufbereitete Informationen zu Themen wie Wasser- und Energiesparmaßnahmen, Integration regionaler Produkte - zur Förderung der Wertschöpfungskette im Tal oder Mitarbeitermanagement und Mobilität stehen dabei zur Verfügung.

Daneben erhielten die
Gäste des Montafoner Tourismustages aktuelle Informationen zu den Montafoner Bergbahnen sowie Einblicke in die unterschiedlichen Abteilungen von Montafon Tourismus. Im Rahmen der Marketingaktivitäten wurden dabei unter anderem das neue Framework Montafon sowie die Neuadaptierung des Montafoner Tourismusleitbildes vorgestellt. In Sachen Erlebensraummanagement stand neben der touristischen Arbeitgebermarke Montafon (Team Montafon) die Initiative Naturverträglicher Bergsport im Montafon auf der Agenda, ergänzt durch aktuelle Zahlen und Informationen aus dem Gäste- und Gastgeberservice sowie aus dem Veranstaltungsbereich.

Kulinarisch wurden die rund 300 Gäste mit zahlreichen regionalen Köstlichkeiten von Mitgliedern des Vereins bewusstmontafon verwöhnt. Unterstützt durch Schülerinnen und Schüler der GASCHT – Gastgeberschule für Tourismusberufe, angeleitet von Thomas Hilbrand, fand der rundum gelungene Abend einen geselligen Ausklang unter freiem Himmel in St. Gallenkirch.

Link Montafoner Tourismustag: https://www.montafon.at/de/Veranstaltungskalender/Tourismustag

Bildmaterial: https://we.tl/t-O4WKfuraMv

Pressekontakt Montafon Tourismus GmbH:

Hannah Fritsche
hannah.fritsche@montafon.at +43 50 6686 144

32 | ORTSMARKETING/VERANSTALTUNGEN
TSCHAGGUSeR
Platz
Konzert
Mit der
Harmoniemusik
Tschagguns
WANN?
jeweils
MITTWOCH
nur bei guter Witterung
17.07. Gasthaus Sulzfluh ab 20:00 Uhr
24.07. Golfclub ab 20:00 Uhr
07.08. Hotel Montabella Ab 20:00 Uhr
21.08. Garten Gasthaus Jochum ab 20:00 Uhr
28.08. TUI BLUE Montafon Ab 20:00 Uhr
facebook.com/Schruns-Tschagguns instagram.com/ortsmarketing_schru_tschaggu +43 5556 21222

ORTSMARKETING/VERANSTALTUNGEN | 33
TSCHAGGUSeR
DORF
HOCK
AM VOLKSSCHULPLATZ
MIT
TSCHAGGUSeR
SOMMERMARKT
DORFHOCK
BEWIRTUNG
GOLA DROLI TSCHAGGUNS
MUSIKALISCHEs
PROGRAMM:
ab 19:00 Uhr
07.06. 5-kant Brass
05.07. Bonnie & Clyde
02.08. HARMONIEMUSIK TSCHAGGUNS
Trachtengruppe Schruns
JEWEILS FREITAG
18 - 22 UHR
07.06.
05.07.
02.08.
facebook.com/Schruns-Tschagguns
instagram.com/ortsmarketing_schru_tschaggu
+43 5556 21222

34 | ORTSMARKETING/VERANSTALTUNGEN
TSCHAGGUSeR
SOMMER
2024
Dorfhock mit
Sommermarkt
VOlksschulplatz | 18 Uhr
Bewirtung GOLA DROLI
07.06. 5-kant brass
05.07. Bonnie & Clyde
02.08. HM Tschagguns und
Trachtengruppe Schruns
PLATZKONZERTE
HARMONIEMUSIK TSCHAGGUNS
17.07. Gasthaus Sulzfluh ab 20:00 Uhr
24.07. Golfclub ab 20:00 UHR
07.08. Hotel Montabella Ab 20:00 Uhr
21.08. Garten Gasthaus Jochum ab 20:00 Uhr
28.08. Tui Blue Montafon ab 20:00 Uhr
Nur bei Guter Witterung!
TSCHAGGUSeR
KILBI
08.09.

MONTAFONER
RESONANZEN
11.08.|17:30 UHR
JAZZ AM STAUSEE LATSCHAU (KLETTERGARTEN)
21.08.|17:30 UHR
Orgel-Führung I PFarr- Wallfahrtskirche
Tschagguns
31.08.|17:30 UHR
Orgelkonzert I Pfarr- Wallfahrtskirche
Tschagguns
BEWIRTUNG
GOLA DROLI
Mercato Italiano
Alti Gme Parkplatz 12.07.-14.07.
Fr 10 - 22 Uhr| Due Ragazzi | ab 18 Uhr
SA 09 - 22 Uhr| Due Ragazzi | ab 18 Uhr
So 09 -18 Uhr
ortsmarketing_schru_tschaggu
facebook.com/Schruns-Tschagguns
+43 5556 21222

ORTSMARKETING/VERANSTALTUNGEN | 35
Sommer
2024
Schruser Kirchplatz
schruns.at
Silvretta Classic – Ankunft der Oldtimer
Samstag, 6. Juli ab 14.00 Uhr
Schruser Plätzlifäscht – Guats a schöna klina Plätzli met Musig Samstag, 6. Juli ab 18:00 Uhr (nur bei guter Witterung)
Montafoner Abend mit der Trachtengruppe Schruns
Donnerstag, 25. Juli ab 19:30 Uhr (bei Schlechtwetter in der Kulturbühne)
3. Schruser Genussfäscht & M
Montafon Mountainbike Marathon
A feins Zemmahocka, heimische Köstlichkeiten, usgwählte Winzer & guate Musig Freitag, 26. Juli von 15:00 bis 23:00 Uhr und Samstag, 27. Juli von 10:00 bis 23:00 Uhr Mehr Infos und das Programm unter schruns.at M Montafon Mountainbike Marathon: Bereits zum fünfzehnten Mal wird der M³ Montafon Mountainbike Marathon in der aufregenden Berglandschaft des Montafon ausgetragen, Starts um 7:30, 8:15 und 9:00 Uhr, ca. 10:35 Uhr erwarten wir die ersten Teilnehmer wieder im Ziel beim Kirchplatz Schruns, Infos und Anmeldung auf montafon.at/m Montafoner Abend mit der Trachtengruppe Schruns Donnerstag, 8. August ab 19:30 Uhr (nur bei guter Witterung)
Schruser Plätzlifäscht – Guats a schöna klina Plätzli met Musig Samstag, 10. August ab 18:00 Uhr (nur bei guter Witterung)
Montafoner Abend mit der Trachtengruppe Schruns
Donnerstag, 22. August ab 19:30 Uhr (bei Schlechtwetter in der Kulturbühne)
Schruser Plätzlifäscht – Guats a schöna klina Plätzli met Musig Samstag, 7. September ab 18:00 Uhr (nur bei guter Witterung)
Bura Tag mit Sura Kees Prämierung
Samstag, 5. Oktober ab 10:00 Uhr
Lange Kunst- und Einkaufsnacht Schruns – Wimo
Freitag, 12. Oktober ab 18:30 Uhr
Juli
August
September
Oktober
Sommermärkte
jeweils donnerstags von 6. Juni bis 26. September von 9:00 bis 17:00 Uhr (ausgenommen 25. Juli und 15. August)

36 | AKTIVPARK MONTAFON
AKTIVPARK MONTAFON
Vorarlbergs größter In- und Outdoor-Sport-Freizeit-Park
ERLEBNISREICH | Start 6. J uli 2024
06.07. - 011.09.2024, täglich von 10:00 - 18:00 Uhr Das
Erlebnisreich im Aktivparkzelt bietet beste
Voraussetzungen für ein Schlechtwetterprogramm,
ist aber genauso bei Sonnenschein ein Spaßgarant
mit diesen tollen Möglichkeiten: Trampoline, Bungee-
Trampolin, Rennstrecke für Elektroautos (Junior- und
Minicars), Aktiv-Racers (Tretautos), Tischfußball, Air-
Hockey, Riesenrutsche, Spiralrutsche, 100 m² großer
Bootsteich, Bambini-Areal und Fußballfeld.
T: +43 664 810 63 05 oder +43 55 56 21 222
ERLEBNISWALD
Der Erlebniswald ist ein wahres Abenteuerland
mit Hochwippe, Kettenkarussell, Drehwippe,
Praterkarussell, Turmkletteranlage, Schaukeln und
25-m-Seilbahn. Hier befinden s ich auch Grillplätze und
eine Lagerfeuerstelle, welche u.a. für
Kindergeburtstage oder Schulabschlusstage die
ideale Voraussetzung für ein gelungenes Fest bieten. T:
+43 55 56 21 222, M: info@aktivpark-montafon.at
TENNISPLÄTZE
Die Tennisanlage mit 7 Sand-Tennisplätzen ist die
Homeadresse des Tennisclubs Montafon, der bereits
seit 1954 besteht. Gäste sind herzlich willkommen!NEU -
Platzreservierungen - Online-Buchungssystem auf
www.tc-montafon.at oder direkt auf der Anlage im
Eingangsbereich mittels Touchscreen einloggen.
T: +43 699 172 97 33
ALPENBAD Montafon | Start 17. Mai 2024
17.5. - 8.9.2024, täglich von 9:00 - 20:00 Uhr Das
Alpenbad Montafon bietet mit Naturbadeteich, 50-
m-Schwimmbahnen, Sprungfelsen, 25-m- Sportbecken, Strömungskanal, Doppelwellenrutsche, 70-m- Röhrenrutsche und einem großzügigen Mutter-Kind Bereich mit Sandkasten und Baby-Becken bunte Abwechslung für die gesamte Familie.
Jeden Freitag von Mitte Juni bis Anfang August:
Abend Schwimmen bis 21:00 Uhr
T: +43 664 883 80 983 oder +43 5556 21 222
BEACHVOLLEYBALL
2 tolle Beachvolleyball-Plätze im Alpenbad Montafon
bieten beste Voraussetzungen für Volleyball-Matches
im Sand. Platzreservierung: T: +43 664 883 80 983
FUSSBALLPLATZ
Die Fußballplätze des Aktivpark Montafon, die
Trainingsrasen der Spanischen Nationalmannschaft
waren, werden nicht nur von Profis geschätzt, sondern
werden auch von Amateur- und Jugendmannschaften
gerne genutzt.
T: +43 664 102 36 80
Aktivpark Montafon Betriebsgesellschaft mbH, 6774 Tschagguns, Latschaustr. 1 T: +43 5556 21 222 | M: info@aktivpark-montafon.at | www.aktivpark-montafon.at

Vbewegt App
Wir suchen die aktivsten
Gemeinden Vorarlbergs!
Zusammen Bewegungsminuten sammeln und gesünder leben!

Egal ob du gerne läufst, wanderst oder am liebsten mit dem Fahrrad oder den Inlineskates unterwegs bist, von 1. Juli bis 31. August 2024 zählt jede Minute Bewegung.

Lade dir die Vbewegt App kostenlos herunter und zeig uns, wie du deine Gemeinde mit Bewegungsminuten zum Erfolg führst.
Weitere Informationen unter:
www.vorarlberg.at/bewegt | www.vbewegt.at
GEMEINDE
BaTTL
Gemeinden
ein
ziel
.
.
.
.

Kostenlose Einschaltung des Landes Vorarlberg | Bilder: ©ollymolly - stock.adobe.com; ©Land Vorarlberg VORARLBERG BEWEGT | 37

38 | VEREINE

auf dem Volksschulplatz
Unterhaltung mit Vollgas Tirol
Große Tombola – als Hauptpreis das traditionelle KILBISCHWEIN Das v errückte Bett – 1. Preis: GUTSCHEIN ÜBER 350 EURO Kinderprogramm und Kindersch minken mit Betreuung Glücksrad, Krämermarkt Bist du trachtig hier, gibt’s ein gratis Bier!
Aktion Tracht: Lederhose/Hemd oder Dirndl
ab 11.00 Uhr Frühschoppen mit der Harmoniemusik Tschagguns Eintritt gratis !
Sonntag, 08. September

VEREINE | 39
Einen schönen Tagesausflug zum Zisterzienserkloster
Mehrerau organisierte der Verein Vorarlberg 50plus Ortsgruppe Schruns-Tschagguns-Bartholomäberg. Nach der Bahnfahrt zum Bodensee führte ein angenehmer Spaziergang am Ufer direkt zur Klosteranlage. Im Rahmen der Führung mit dem Pater stand die Information über die geschichtliche Entwicklung der Abtei im Vordergrund. Auch die historische Unterkirche konnte besichtigt werden. Die von Herbert Albrecht aus Wolfurt geschaffene Skulptur aus Betonguss an der Außenfassade mit dem Thema der „Apokalypse“ wurde den Senioren näher erläutert. Dabei war die Inspiration des Künstlers sehr interessant. Als Organisatorin hatte Wanderführerin Helga Nesensohn natürlich auch für eine anschließende unterhaltsame Einkehr gesorgt.
Ausflug mit Klosterbesichtigung
Bei der am 15.5.2024 im Mehrzweckgebäude der FW-
Feuerwehr in Bartholomäberg durchgeführten 117. JHV des Bienenzuchtvereins (BZV) konnte Obmann Chr. Brugger neben den zahlreich erschienenen Mitgliedern den Vizepräsident des Vlbg. Imkerverbandes Ernst Friedrich, die Bezirksobmänner aus Bludenz J. Konzett und E. Köb aus Bregenz, sowie den Obmann des BZV Vandans-St. Anton Ronny Steber begrüßen. Ebenfalls begrüßen konnte der Obmann den Bienenwart und Wanderlehrer Bernhard Wagner. Bei einer Gedenkminute wurde der im vergangenen Vereins - jahr verstorbenen Mitglieder Werner Stofleth und Friedrich Salzgeber gedacht.

Der BZV Schruns hat derzeit 52 aktive Mitglieder, die 333 Bienenvölker betreuen. Der Betreuer der Belegstelle Gafluna, Andreas Vogt, konnte berichten, dass 444 Königinnen aufgefahren und davon 365 begattet wurden. Das bedeutet eine Begattungsquote von 82%. Der Kassier Otto Werle konnte im vergangenen Vereinsjahr von einem ausgeglichenen Kassastand berichten. Bernhard Wagner, der die Funktion des Bienenwartes nach dem Ableben von W. Stofleth übernommen hat, berichtet, dass er 55 Bienenvölker begutachtet hat und bei keinem Bienenvolk eine Krankheit festgesellt werden konnte, sodass alle Völker das für eine Bienenwanderung erforderliche Gesundheitszeugnis erhalten haben.
Der Obmann konnte von einer hohen Auszeichnung am
27.4.2024 für Alwin Ainhauser beim Vlgb. Imkerverband
berichten. Bei dieser wurde Alwin die Bronzene Weippl-
Medaille des Österr. Imkerbundes durch Landwirtschaftskammerpräsident Josef Moosbrugger, sowie das Goldene Ehrenzeichen des Vorarlberger Imkerverbandes für seine Verdienste für das Imkerwesen verliehen. Bei der JHV wurden Azel Andreas, Stephan Salzgeber und Christoph Stüttler mit dem Grünen Ehrenzeichen des Vlbg. Imkerverbandes für lange Mitgliedschaft geehrt. Die Ehrenmitgliedschaft für seine verdienstvolle Arbeit im Ausschuss des BZV Schruns wurde Ferdinand Orlainsky verliehen.

Bei den Neuwahlen wurden als Obmann - Christian Brugger, Obmann-Stv. - Andreas Vogt, Kassier - Otto Werle und Schriftführer - Friedrich Kogoj in den Vorstand gewählt.

Sie werden durch die Beiräte Simon Erhard - Königinnenzucht und durch Mag. pharm. Andrea Schwarzhans – Wildbienenbotschafterin unterstützt. In einem mitreißenden Vortrag von WL Bernhard Wagner über „Bienenkrankheiten“ wurden die Mitglieder über die Gefahren durch nicht sachgerechte Bienenhaltung für das Bienenvolk informiert. Eine neue Gefahr stellt die bereits in Liechtenstein gesichtete Asiatische Hornisse „Vespa Velutina” dar.

Die Sichtung ist meldepflichtig und sollte über die „inatura” in Dornbirn erfolgen. Da die Stiche dieser Hornissenart tödlich sein können, ist von einer Selbstbeseitigung eines Nestes abzuraten!

117. Jahreshauptversammlung des Bienenzuchtvereins Schruns und Umgebung Im Bild v.l.: Obmann-Stv. Andreas Vogt, Ferdinand und Rosa Orlainsky sowie Obmann Christian Brugger Alwin Ainhauser (li.) wurde von Landwirtschaftskammerpräsident Josef Moosbrugger mit dem Goldenen Ehrenzeichen des Vorarlberger Imkerverbandes ausgezeichnet.

40 | WERBUNG/VEREINE
Schruns und Tschagguns
LIEGESTÜHLE
€ 49,00/Stück
Bestellung telefonisch (T. 05556 21 222) oder
per Mail (info@aktivpark-montafon.at)
DER NÄCHSTE
SOMMER KOMMT
BESTIMMT!
Wir sagen DANKE!

Nach 14 ausverkauften Vorstellungen, unzähligen Proben und vielen lustigen Abenden ging am 4.5.2024 die heurige Theatersaison zu Ende.
Wir bedanken uns bei allen Personen auf und hinter der
Bühne, ohne die ein Theaterstück nicht zustande kommen
könnte. Auch bei unseren freiwilligen Helfern, die uns beim Getränkeverkauf und bei anderen Arbeiten helfen und unterstützen, bedanken wir uns auf diesem Wege sehr herzlich. Ein spezieller Dank gilt heuer unseren jungen neuen Mitgliedern auf und hinter der Bühne, die einen tollen Job gemacht haben. Zum Schluss bedanken wir uns aber vor allem bei unserem treuen Publikum, bei allen, die jedes Jahr zahlreich im Pfarrsaal Latschau einfinden und einen lustigen Abend genießen.

Ganz besonders freut es uns, dass wir eine Spende an Geben für Leben, Leukämiehilfe Österreich in der Höhe von 1.500 Euro übergeben konnten, welche durch die Spenden unseres treuen Publikums zustande gekommen ist. Wir danken nochmals allen Spendern und Unterstützern und freuen uns schon auf die Theatersaison 2025!

ALLERLEI |41
Neben Not und Elend in aller Welt und all den medial unterstützten Hilfsaktionen, darf die Not in der eigenen Gemeinde und im persönlichen Umfeld nicht vergessen werden.

Not lebt oft im Verborgenen, denn wer will sich selbst schon als arm bezeichnen? Dies hat nicht nur starke seelische Auswirkungen, sondern führt auch zu einer Beeinträchtigung des Selbstwertgefühls der Betroffenen, was dazu führt, dass viele sich nicht trauen Unterstützung zu suchen.

Unser Ziel ist es diese „versteckte” Not herauszufinden, hilfsbedürftigen Menschen das entsprechende Verständnis und ein ehrliches Mitgefühl entgegenzubringen sowie ihnen vor allem diskrete und rasche Hilfe zu leisten - darum bemüht sich das Ortshilfswerk der Gemeinde Tschagguns. Mit den bescheidenen Mitteln, die dem Hilfswerk durch wenige freiwillige Spenden von Privatpersonen und einer kleinen Anzahl von Unternehmen oder Vereine zur Verfügung stehen, wird jährlich bedürftigen Bürger:innen sowie Familien, besonders zu Weihnachten oder auch in akuten Notsituationen unter die Arme gegriffen. In den letzten Jahren konnte so zwischen 20-30 Bürger:innen und Familien in Tschagguns jährlich oder im Notfall geholfen und Freude geschenkt werden. Jede Unterstützung ist willkommen! Ob Firmenspenden statt Weihnachtsgeschenken, ob Spendenaktionen bei Privatfesten (Geburtstage, Familienfeiern, Nachbarschafts-Festen, usw.), ob es die jährliche Weihnachtsspende für einen guten Zweck ist, oder ob wir einfach helfen wollen, weil es uns gut geht und anderen Mitbürgern weniger.
Wichtig: Spender und Empfänger bleiben immer anonym.
Spenden an das Ortshilfswerk Tschagguns:
IBAN: AT65 3746 8000 0381 0348
BIC: RVVGAT2B468
Verwendungszweck „Spende Ortshilfswerk”
Wäll´s im Darf bliebt!
GV Egon Pfefferkorn
Ortshilfswerk Tschagguns – "Du bisch net allee" –
VON TSCHAGUNSERN FÜR TSCHAGGUNSER!

Sehr viele kleine und große Besucher aus dem gesamten Pfarrverband versammelten sich um das Osterfeuer bei der Tschaggunser Kirche, um bei der 1.
Osterlichtfeier für Kinder und Familien dabei zu sein.

Begeistert feierten die Kinder beim Gottesdienst mit. Sie durften sich in vielfältiger Weise aktiv daran beteiligen: Angefangen beim behutsamen Tragen des Osterlichts, über das Mitsingen, Mitbeten und das Vorlesen verschiedener Textstellen bis hin zur Mitgestaltung des Evangeliums.

Dieses wurde, von dem eigens für diese Osterlichtfeier gegründeten Kinderliturgieteam unter der Leitung von Monika Bertle, liebevoll und kindgerecht als Klanggeschichte nachgespielt. Den Höhepunkt, dass Jesus lebt, konnte die mitfeiernde Gemeinde am wunderschön mit gelben Blumen geschmückten Kreuz erfassen. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von einem extra dafür zusammengestellten Bläserensemble um Andreas Stross, der Harfenspielerin Katharina Locher und den Gitarristinnen Claudia Köfel und Monika Bertle. Vergelt`s Gott an alle Beteiligten, welche diese tolle Osterlichtfeier möglich gemacht haben.
Gelungene 1. Osterlichtfeier Tschagguns

42 | ALLERLEI
Seit 2010 gibt es die Verwaltungsgemeinschaft „Bauverwaltung Montafon ” mit Sitz im 2. OG im Gemeindeamt Schruns. Inzwischen werden acht Gemeinden durch die Bauverwaltung betreut. Zu den besagten Gemeinden gehören Lorüns, St. Anton i. M., St. Gallenkirch, Schruns, Silbertal, Vandans, Tschagguns und seit Jänner 2024 auch die Gemeinde Bartholomäberg.
Das Team besteht aus sechs Damen und Herren, wobei die
Damen schon seit längerem die Überhand im Bauverwaltungsbüro haben. Die Leitung der Bauverwaltung obliegt DI Andreas Pfeifer. Dipl. BW (FH) Susann Wenkel und Susanne Netzer managen den administrativen Teil im Büro.
Egal ob es um die Anlage neuer Bauakten, das Einholen
von Stellungnahmen, die Koordination von Bauverhandlungen sowie die Ladungen für diese geht – dieses Duo behält stets den Überblick. Dank ihnen können sich die Bautechniker optimal auf die ihnen zugewiesenen Bauvorhaben konzentrieren. Die Bautechniker sind Dipl. Arch.

(FH) Theresia Kastl-Käfer, Gerhard Winkler und Stefanie Erhard, BSc und wie vorhin schon erwähnt DI Andreas Pfeifer. Alle vier übernehmen im Büro die gleichen Aufgaben.
Diese sind unter anderem:

  • Bauwerber beraten
  • Rechtliche Auskünfte zu Bauverfahren bzw. Bauvor-

haben nach dem Baugesetz erteilen

  • Bauansuchen bearbeiten
  • Bescheidkonzepte erstellen
  • Kontrollen durchführen

Sie sind zudem Verhandlungsleiter bei Bauverhandlungen
und bautechnische Amtssachverständige. Bauanträge und
Bauanzeigen können mit den jeweiligen Unterlagen entweder in der Heimatgemeinde oder aber auch direkt bei der Bauverwaltung Montafon abgegeben werden. Baueingabeunterlagen (bestehend aus Plan- und Beschreibungsunterlagen) werden immer in 2-facher Ausführung und auch digital benötigt. Das Bauansuchen (Bauantrag/ Bauanzeige) muss immer vom Bauwerber und allenfalls allen zusätzlichen Grundeigentümern unterfertigt abgegeben werden. Sämtliche Formulare könnt ihr entweder bei der Bauverwaltung abholen oder über die Homepage der Bauverwaltung Montafon herunterladen. Auch könnt ihr dort sämtliche Verordnungen zu allen Mitgliedsgemeinden abrufen. Aushänge der Amtstafel findet ihr hier ebenfalls. Dagegen raumplanungsrechtliche Verfahren werden im Bauamt der jeweiligen Gemeinde behandelt. Hierzu gehören Änderungen zu Flächenwidmungsplänen, Änderungen und Erlassen von Bebauungsplänen, Ausnahmebewilligungen (z.B. bei Kleinräumigkeit) uvm.
Fun Facts:
- Die Abstandsnachsicht bekommt ihr nicht von eu-
rem Nachbarn – dieser gibt lediglich die Zustim
mung dazu, dass die Baubehörde jene erteilen kann.

- Zivilrechtliche Vereinbarungen werden in einem
Bauverfahren außen vorgelassen – hier zählt ledig
lich das Baugesetz.

- Der Dachvorsprung und das Vordach sind nicht das-
selbe.

- Bäume, Hecken bzw. generelle Bepflanzung fallen
nicht in den Geltungsbereich des Baugesetzes.
Kontakt:
Parteienverkehr – Bauverwaltung Montafon
Kirchplatz 2
6780 Schruns
Mo bis Fr: 8:00 – 12:00 Uhr, Mo und Do: 14:00 – 16:00 Uhr Außerhalb dieser Zeiten sind wir nach telefonischer Terminvereinbarung für euch da. Für Beratungsgespräche bitten wir um vorherige Terminabsprache.
T: +43 5556 724 35 311
E: info@bauverwaltung-montafon.at und ebenfalls www.bauverwaltung-montafon.at Die Bauverwaltung stellt sich vor ...

Im Bild v.l.: DI Andreas Pfeifer, Stefanie Erhard (BSc), Dipl. Arch. (FH) Theresia Kastl-Käfer, Gerhard Winkler, Susanne Netzer und Dipl. BW (FH) Susann Wenkel

WERBUNG/ALLERLEI | 43
golm.at
FAMILIEN-
KONZERT
mit „Der singende
Bauernhof“
Sozial engagierte Montafoner Innen haben im Oktober 1994 einen Verein gegründet, um benachteiligten Menschen im globalen Süden eine faire Chance zu bieten – ohne Kinderarbeit, Ausbeutung und Raubbau an der Umwelt. Derzeit verkaufen im WELT- LADEN Schruns 15 ehrenamtliche Mitarbeiter Innen, sowie eine teilzeitangestellte Geschäftsführerin Handwerk, Mode und BIO-Lebensmittel aus Afrika, Asien und Südamerika.
Wir freuen uns jederzeit über Verstärkung in unserem
Team von Freiwilligen.
Die Einhaltung der Menschenrechte über ökologische
und soziale Nachhaltigkeit bis hin zu einer transparenten Lieferkette steht seit jeher im Mittelpunkt der Arbeit der Weltläden.

Der Faire Handel hat sich lange für ein Lieferkettengesetz mit klaren Haftungsregeln für alle Unternehmen und Transparenz für die Konsument:innen eingesetzt. Fairness und Transparenz werden nun auf europäischer Ebene gesetzlich verankert. Denn bei der konventionellen Erstellung von Produkten werden zum Teil massiv Menschenrechte verletzt und die Umwelt zerstört. Der Profit bleibt nur wenigen Großen. Unternehmen müssen nun künftig europaweit dokumentieren, dass von ihnen importierte Produkte aus Drittländern nicht zu Kinderarbeit oder Umweltschäden führen. Wir kennen unsere Lieferketten!
Als Beispiel: Kinder- und Babymode von Sense Organics
Hochwertig verarbeitete ökologische und nachhaltige
Kindermode aus Indien, mit fairer Entlohnung aller an der Produktion beteiligten Menschen, ohne Diskriminierung von Frauen, ohne Ausbeutung und Kinderarbeit, und dennoch leistbares super Preisleistungsverhältnis für alle.
NEUE kundenfreundliche ÖFFNUNGSZEITEN (damit
auch berufstätige Einheimische zum Beginn der Mittagspause bei uns fair einkaufen können):
Mo bis Fr: 9:00 bis 12:30 und 14:30 bis 18:00 Uhr
Sa: 9:00 bis 12:30 Uhr
Vorankündigung: 30-Jahrfeier im Oktober 2024 in der
Kulturbühne Schruns, mit Modeschau, Musik, Drinks und
Food, Kinderprogramm – Einladung und Details folgen.
WELTLADEN Schruns, Dorfstraße 9
schruns@weltladen.at, 0699 10002717
30 Jahre WELTLADEN Schruns

44 | ALLERLEI/WERBUNG
Christoph Wachter
Versicherungsmakler
St. Anton im Montafon
T +43 (0)5552 673 94
www. wachter-versicherungen.at
www.drburger.at
Walgaustraße 18, 6824 Schlins
Tel: +43 5524 21 49
www.gerstgrasser.at
www.gaschurn.at
Sandrell
Elektrotechnik & Handel
6793 Gaschurn
Pfoppa 136e
T. 0664 11 34 051
www.sandrell.at | office@sandrell.at
Daniel Sandrell
www.feuerstein.eu
VIELEN
DANK!
Valbella
Pension
Dank unseren Sponsoren ist es uns auch dieses Jahr
wieder möglich, in Not geratene Menschen und wohltätige Organisationen im Montafon zu unterstützen.

Wer mit seiner Spende die Arbeit des heimischen Lionsclubs unterstützen möchte, kann dies mit einer Überweisung auf AT63 2060 4031 0013 5189 tun.

Wer selber Hilfe braucht oder jemanden kennt, der unsere Hilfe benötigt, kann dies unter info@lions-silvretta.at kundtun oder eine Mitteilung in einen der Lions-Kummerkästen bei den Tourismusinformationen in Schruns, St. Gallenkirch oder Gaschurn deponieren.
www.bartholomaeberg.at

ALLERLEI | 45
Lass dein Herz berühren…
MEDITATION – MUSIK – STILLE – GEBET

  • 12. Oktober 2024
  • 15. Dezember 2024
  • 1. Februar 2025
  • 10. Mai 2025

Pfarrkirche Tschagguns, 18.30h
Auf dein Kommen freuen sich Marina, Beatrice und Simone
Zwei sportliche junge Latschauerinnen, die gerne
Volleyballspielen, kontaktierten mich mit einer tollen Idee: Sie wünschten sich einen kleinen Volleyballplatz beim bestehenden Sportplatz der Volksschule Tschagguns, welcher bis dahin nur als Fußballplatz genutzt wurde.

Ich war gleich Feuer und Flamme, weil mich das Engagement der beiden beeindruckte und weil ich die Idee super fand und deren Realisierung sofort mit dem noch verfügbaren Budget aus dem Gemeinde Bättl verknüpfte. Denn in dem Geldtopf aus zwei für Tschagguns erfolgreichen Jahren Gemeinde Bättl war noch ein Restbudget für ein Bewegungsprojekt vorhanden. Dank der tatkräftigen Unterstützung von Angelika Vonbank vom Aktivpark Montafon, die sich sorgfältig und teilweise hartnäckig um die Umsetzung kümmerte, wird der beliebte Treffpunkt im Herzen von Tschagguns noch attraktiver, da nun neben Fußball auch Volleyball gespielt werden kann.
Das Volleyballnetz und der Balanceturm im Aquapark als
neue Bewegungstreffs – beides Projekte, die direkt aus
dem Erlös der Gemeinde Bättls realisiert wurden. Das ist all den aktiven Tschaggunser:innen zu verdanken, welche den ganzen Sommer über kräftig Bewegungsminuten für unser Tschagguns gesammelt haben. Herzlichen Dank dafür!
Isabelle Jochum, in Funktion als Gemeindevorstand
Tschagguns & Familienverband Tschagguns – Obfrau
Stellvertreterin
NEU: Volleyballplatz

46 | ALLERLEI

Wenn Sie Freude mit Kindern haben und Ihre wertvolle Zeit anbieten können - melden Sie sich unverbindlich! Bereits engagierte Ehrenamtliche unterstützen junge Familien und haben viele Einsatzmöglichkeiten. Sie führen Babys spazieren, wandern mit Kindern, spielen, lesen vor, rodeln, erfahren gemeinsam die Natur, vermitteln Deutsch und vieles mehr.

Manchmal kommen im Leben mehr Herausforderungen auf uns zu, als wir es erwarten. Silvia ist gerade in dieser Situation und sucht deshalb eine unterstützende Person für ihre kleine 8 Monate junge Tochter. Möchtest du dir selbst eine Freude mit Babyspaziergängen machen und so die junge Mutter entlasten?

Auch Familie T. hat niemanden in der Nähe, weder Verwandte noch Freunde, die einspringen könnten. Lisa (5 Jahre) und Sophie (2 Jahre) freuen sich über jede gemeinsame Aktivität oder deine nette Begleitung zum Spielplatz.

BEIDE FAMILIEN wünschen sich dasselbe - einen guten Engel, der ihnen über die nächste Zeit hinweg einige Stunden schenkt.

FAMILIENIMPULSE
Isabelle Vallaster
T 0676/4992077
M i.vallaster@voki.at
www.vorarlberger-kinderdorf.at

PERSÖNLICHES | 47
HOHE GEBURTSTAGE
Juli 2024
Tschon Annemarie Latschaustraße 70c 3.7.1941 83 Jahre
Marent Josef Ruchweg 2 16.7.1939 85 Jahre
Klettl Margot Schwimmbadstraße 8a 19.7.1939 85 Jahre
Marent Brigitta Ruchweg 2 21.7.1947 77 Jahre
Marent Herbert Latschaustraße 11 23.7.1954 70 Jahre
August 2024
Salzgeber Ingrid Gauertalweg 1 4.8.1953 71 Jahre
Schmied Michael Latschaustraße 39 5.8.1950 74 Jahre
Salzgeber Otto Alpilaweg 11 21.8.1929 95 Jahre
Salzgeber Ingrid Zelfenstraße 108 24.8.1952 72 Jahre
Rützler Friedrich Unterziegerbergstraße 21 24.8.1951 73 Jahre Schuchter Erika Bödmensteinstraße 2 25.8.1935 89 Jahre Kern Herbert Säumerweg 1 26.8.1941 83 Jahre Lange Arsenia Schrofaweg 2b 29.8.1945 79 Jahre September 2024 Catsburg Trijni Nirastraße 13 2.9.1946 78 Jahre Bitschnau Elfrieda Zelfenstraße 68b 4.9.1952 72 Jahre Both Peter Nirastraße 12a 6.9.1947 77Jahre Mischkulnig Helene Latschaustraße 58 16.9.1940 84 Jahre Schäfer Christa Latschaustraße 5b 16.9.1944 80 Jahre Stampfer Margit Sandstraße 5 18.9.1946 78 Jahre Keßler Edigna Zelfenstraße 57a 19.9.1954 70 Jahre Schiefer Helga Kristastraße 24b 19.9.1949 75 Jahre Mischkulnig Jakob Latschaustraße 58 22.9.1934 90 Jahre Keßler Edwin Zelfenstraße 59a 29.9.1947 77 Jahre Herzberg Wolfgang Pfiferweg 6 30.9.1949 75 Jahre Pfarrer Bitschnau Peter Jahrgang 1931 93 Jahre Schott Otto Jahrgang 1950 73 Jahre Loretz Belinda Illstraße 1 Jahrgang 1993 30 Jahre Marent Ludwig Latschaustraße 9 Jahrgang 1946 77 Jahre Wührer Manfred Reeweg 1 Jahrgang 1940 83 Jahre Bitschnau Helmut Kirchensteinweg 7 Jahrgang 1935 88 Jahre Bitschnau Gertrud Latschaustraße 1 Jahrgang 1928 95 Jahre Fuchs Anna Waldweg 2 Jahrgang 1934 89 Jahre
STERBEFÄLLE
Aurelio Kessler Sabrina Kessler und Aleksandar Drinic Zelfenstraße 34 Felix Hinteregger Larissa Maier und Christoph Hinteregger Bitschweilstraße 12a
GEBURTEN

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RAIFFEISEN WOHNBAUFINANZIERUNG.
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