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Gmes-Info 27.05.2020

Tschagguns · Gmes-Info Tschagguns · 27.05.2020

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Öffnungszeiten im Gemeindeamt Tschagguns

Das Gemeindeamt Tschagguns – Bürgerservice - hat ab 2. Juni 2020 folgende Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr
Montag- und Donnerstagnachmittag von 13.30 bis 17.00 Uhr Außerhalb der Öffnungszeiten gerne mit Terminvereinbarung!

Für zeitintensive Angelegenheiten (wie z.B. Beantragung eines Reisepasses) und um die Wartezeiten so gering als möglich zu halten, bitten wir vorab um telefonische Terminvereinbarung unter der TelNr.: 05556 7 22 39 - 10.

Beim Betreten des Gemeindeamtes ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen, 1 Meter Abstand einzuhalten, Menschenansammlungen zu vermeiden und die Hygienevorschriften einzuhalten.

Golf Platzreifekurs

Am 30. Mai 2020 und 12. Juni 2020 startet der Golfclub Montafon wieder mit den Platzreifekursen für Einheimische. Um 250,00 € zeigt der Golftrainer Tipps und Tricks und übermittelt einiges an Golfwissen. Nach Beendigung des Kurses erhält man die Platzreife und du bist bereit für dein neues Hobby!

Weitere Infos unter 05556 77 011 oder unter:
http://golfclubmontafon.at/news/Platzreifekurs,15465

Der Golfclub Montafon würde sich freuen, viele neue Mitglieder begrüßen zu dürfen!

Öffnung 4 Montafoner Museen

Die 4 Montafoner Museen öffnen am 9. Juni 2020 und sind bis 26. Oktober von Dienstag bis Freitag und Sonntag von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet, an den offenen Sonntagen im Juni sogar bei freiem Eintritt für alle Besucher. Bitte die aktuell geltenden Corona- Schutzmaßnahmen einhalten, Mund-Nasen-Schutz bitte selbst mitbringen. Veranstaltungen (Offenes Singen, etc.) wurden zumindest für den Juni abgesagt. Buchbestellungen werden im Montafon kostenfrei ausgeliefert, Neuigkeiten, Anfragen für Führungen gibt es persönlich bei den Museumsmitarbeiter Innen, telefonisch unter 05556 74723 per Mail an info@montafonermuseen.at oder auf der Webseite www.montafoner-museen.at

Euer Bürgermeister
Herbert Bitschnau

Neuer Kraftabstieg für das Rodundwerk I

Der seit den 1940ern bestehende Druckschacht sowie die in den 1960ern errichtete Verteilrohrleitung des Rodundwerks I der illwerke vkw AG müssen vollständig erneuert werden. Die Baumaßnahmen starteten am 4. Mai.

198 Megawatt Leistung
Seit der Erstinbetriebnahme vor über 80 Jahren betreibt der Vorarlberger Energiedienstleister illwerke vkw das Rodundwerk I. Das Pumpspeicherkraftwerk ist Teil der Kraftwerksgruppe Obere Ill-Lünersee und liefert wertvolle Spitzen- und Regelenergie für das europäische Verbundnetz.

Die Kraftwerksanlage besteht aus dem Staubecken Latschau I, das mit dem Staubecken Latschau II gemeinsam betrieben wird. Ein Einlaufbauwerk im Becken und ein Druckschacht mit anschließender Verteilrohrleitung bilden die sogenannte Oberwasserführung. Herzstück der Anlage sind vier horizontal ausgerichtete Maschinensätze mit einer Leistung von 198 Megawatt im Turbinen- und 41 Megawatt im Pumpbetrieb. Die Unterwasserführung mündet in einem Vorflutbecken, das in das Pumpspeicherbecken Rodund I integriert ist. Dieses wird gemeinsam mit den Becken Rodund II und III betrieben.

So läuft der Bau ab
Die Erschließung des Stollensystems ist über je einen Zugangsstollen in Latschau und Rodund geplant.

Der Ausbruch des neuen Druckschachtes erfolgt mit Hilfe einer Tunnelbohrmaschine. Diese wird sich von unten nach oben vorarbeiten und im Anschluss oben ausgefahren. Den Ausbruch des Druckstollens treiben die Mineure mittels Sprengvortrieb voran. Dabei werden Löcher gebohrt, die Sprengmittel eingesetzt und gezündet und im Anschluss das gelöste Material abtransportiert.

Nach dem Ausbruch folgt die Auskleidung der Stollenabschnitte. Während der Druckstollen eine Betoninnenschale erhält, wird der Druckschacht mit Stahl gepanzert. Zu diesem Zweck werden die so genannten Rohrschüsse – das sind Einzelteile, die schließlich zu Rohren zusammengesetzt werden – über Stahlseilwinden vom Schachtkopf ausgehend in die Tiefe abgelassen. Dort werden sie in Position gebracht und verschweißt. Im Anschluss wird der Raum zwischen Fels und Rohr mit Beton vergossen.

Zementinjektionen mit hohem Druck sorgen in einem weiteren Arbeitsschritt für den optimalen Verbund zwischen der Stahlpanzerung und dem Fels. Nach dem Auftragen des Korrosionsschutzes auf die gesamte Stahlleitung innen sind die Arbeiten am Druckschacht abgeschlossen.

Die Verteilrohrleitung in der großen Baugrube direkt beim Krafthaus des Rodundwerks I wird in mehreren Abschnitten zusammengebaut und dann außen mit Beton vergossen. Das Gewicht des Betons bringt dem Leitungssystem Stabilität. Abschließend werden die so genannten Portalbauwerke bei den Zugangsstollen errichtet.

Projektabschluss Ende 2023
Im Dezember 2023 soll das rd. 68-Millionen-Euro-Projekt der illwerke vkw dann abgeschlossen sein. „Wenn alles nach Plan läuft, steht uns das Rodundwerk I ab diesem Zeitpunkt wieder mit voller Leistung für die Energiewirtschaft zur Verfügung“ so illwerke vkw-Vorstand Helmut Mennel zuversichtlich.

EINSCHRÄNKUNGEN IN RODUND
UND LATSCHAU
Wir bitten um Ihr Verständnis, dass derartige
Bauprojekte auch gewisse Behinderungen
der Zugänglichkeit zum Gelände mit sich
bringen. In Rodund wird der Baubereich und
somit die Verbindung IZM zu Rodundwerk II
abgesperrt. Auch das Betreten des
Betriebsgeländes über den Damm zwischen
den Becken I und II wird bis zur
Bauvollendung nicht möglich sein. In
Latschau findet der Baubetrieb hauptsächlich
am Richtung Vandans orientierten Fuße des
Staubeckens statt. Dort wird das in Latschau
ausgebrochene Felsmaterial deponiert. Bis
zur Bauvollendung werden Zulieferungen
über das öffentliche Straßennetz von
Tschagguns aus erfolgen.